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Der Acourate Software Thread

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Beitrag
Jahresprogramm
Inventar
#151 erstellt: 16. Jun 2012, 08:27
Hi Frank,

gratuliere dazu, dass Du weiter gekommen bist. Du schaust wohl nicht so viel Fußball
Ich habe noch ein paar Fragen.

stereoplay schrieb:
Die Fensterung zu hohen Frequenzen hin habe ich mit <10 bewusst gewählt

Gilt das für die Fensterung in der Exzess- und Minimalphase?

stereoplay schrieb:
Auch die IACCs bewegen sich auf gleichem Niveau

Hast Du versucht bei der Exzessphase die Fensterung für die hohen Frequenzen möglicht weit hoch zu schrauben (ich bin z.Z. bei 18-19)? Hast Du mal den Abstand zwischen LS und Hörplatz verringert?

Sorry, dass ich die löchere...


stereoplay schrieb:
So gefällt es mir, vielleicht schaue ich mir noch mal die XO-Optionen an, um die Subwooferproblematik in Angriff zu nehmen...


Aber unbedingt! Ich bin sehr gespannt wie man ein DBA mit Acourate in Griff bekommt. Du kannst ja mit Acourate für dein Gegenpart im DBA ein exakt gegenphasiges XO-Filter mit korrekten Delay setzten...

Grüße
Alexander


[Beitrag von Jahresprogramm am 16. Jun 2012, 11:16 bearbeitet]
fujak
Inventar
#152 erstellt: 16. Jun 2012, 08:59
Hallo Frank,

das hört sich doch gut an. Bei der Fensterung <10 hast Du dann auf jeden Fall einen größeren Bewegungsspielraum mit weniger hörbaren Kammfilter-Effekten (nicht jeder hört auf einem Zahnarztstuhl).

Die XO-Thematik zur Ankoppelung eines Sub würde ich in jedem Fall in Angriff nehmen, denn einen so sauberen, steilflankigen Übergang, und das auch noch ohne Phasenschweinereien, bekommst Du nur mit Acourate hin. Du wirst merken, dass dann Deine Sprungantwort nochmal deutlich besser aussieht, was auch klanglich herauszuhören ist.

Den Tipp von Alexander hinsichtlich Makro 4, den oberen Wert möglichst hoch zu nehmen und den unteren dann nachzuziehen, kann ich nur empfehlen. Am empfindlichsten reagiert das Ohr auf den Mitten- und Höhen-Bereich, was die Excess-Phase anbelangt.

Grüße
Fujak

P.S.: @ Alexander: Wenn der obere Wert der Excess-Phase bei 18-19 liegt, wo befindet sich der untere Wert bei Dir?


[Beitrag von fujak am 16. Jun 2012, 11:45 bearbeitet]
Jahresprogramm
Inventar
#153 erstellt: 16. Jun 2012, 11:29
Hallo Fujak,

mit folgenden FDW-Werten bin ich ganz glücklich:

Macro 1: 30/10
Macro 4: L 7/17 R 8/19
Preringing Koef.: 1/1

Die IACC-Werte:
IACC-Werte in Acourate

Bei diesen Einstellungen absolut keine Spur von Preringing. Das habe ich erst mit Vorfiltern und langen hin und her Geschiebe der LS hinbekommen. Wenn ich das Stereodreickt noch weiter verkleinere, wird die Korrektur noch ein Ticken besser. Die LS stehen dann aber zu nahe (1,9m) am Sofa.....

Grüße
Alexander


[Beitrag von Jahresprogramm am 16. Jun 2012, 11:30 bearbeitet]
fujak
Inventar
#154 erstellt: 16. Jun 2012, 11:50
Hallo Alexander,

danke für Dein Posting; das ist überzeugend, was Du da mit der Korrektur hinbekommen hast. Gerade die Prefilter ermöglichen Acourate, mehr Reserven für die eigentliche Raumkorrktur zur Verfügung zu haben, die sonst für die vorgeschaltete Kette gebraucht würden.
Dadurch kannst Du auch solch hohe Makro-Werte eingeben, ohne Preringing zu riskieren.

Grüße
Fujak
Jahresprogramm
Inventar
#155 erstellt: 17. Jun 2012, 08:59
Hallo Allerseits,

so langsam komme ich in Versuchung ein 2.1 System zu messen. Dafür soll der Sub, welcher direkt an der Endstufe hängt (Eigenbau), über XO-Filter an Zwei-Wege Satelliten, welche ebenfalls Eigenbau sind und eine passive Weiche mit Hoch- und Tiefpassfilter 2-Ordnung haben, angekoppelt werden.

XO-Erstellung ist ja kein Thema. Den Sub und die Satelliten einzeln zu messen und zu Linealisieren ist glaube für mich auch soweit klar.
Wie mache ich nur in der Windows-Welt nur eine abschließende Über-Alles-Messung? Muss ich den Umweg über den VST-Host mit dem VSTConvolver gehen?

Ich stehe irgend wie auf`m Schlauch

Grüße
Alexander

PS: Ich will keine kostenpflichtige Zusatzsoftware kaufen. Zwei Rechner sind vorhanden.


[Beitrag von Jahresprogramm am 17. Jun 2012, 09:01 bearbeitet]
fujak
Inventar
#156 erstellt: 17. Jun 2012, 12:09
Hallo Alexander,

interessantes Vorhaben. Es gibt ja bereits Tutorials für den Einsatz von XO auf der Acourate-Site - die man auch auf 2.1-Syteme übersetzen kann.

Du brauchst keine Zusatz-Software, Du brauchst nur eine übliche ASIO-Soundkarte/Interface, welche eine Ausgabe auf 3 Kanälen erlaubt, und einen Plyer, der auch über mindestens 3 ASIO-Kanäle ausgeben kann.

Mal auf die Schnelle:
1. Schritt: zunächst mal Nearfield-Messung in Bezug auf Frequenzcharakteristik der LS und des Subs.
2. Schritt: Anhand vom 1. Schritt Festlegen der Trennfrequenz mittels XO-Funktion, sowie Steilheit und Charakteristik
3. Schritt: Pulsmessung innerhalb des XO-Bereichs von LS und das gleiche mit dem Sub.
4. Schritt: Zeitkongruenz (GLZ-Linearität) herstellen der gemessenen Pulse von LS und Sub durch Sample-Rotate-Funktion
5. Schritt: Filter abspeichern und damit dann die Überalles Raum-Korrektur wie üblich durchführen.
6. Musikhören und Genießen

Grüße
Fujak


[Beitrag von fujak am 17. Jun 2012, 12:10 bearbeitet]
stereoplay
Inventar
#157 erstellt: 17. Jun 2012, 13:31
Hallo,

[quote="fujak"] Es gibt ja bereits Tutorials für den Einsatz von XO auf der Acourate-Site - die man auch auf 2.1-Syteme übersetzen kann.



Grüße
Fujak[/quote]

wo genau?


Gruß
Frank


[Beitrag von stereoplay am 17. Jun 2012, 13:33 bearbeitet]
fujak
Inventar
#158 erstellt: 17. Jun 2012, 15:59
Hallo Frank,

danke für Deine Frage. Auf diese Weise habe ich herausgefunden, dass die schönen Video-Tutorials leider nicht mehr auf der Seite sind. Kontaktiere doch mal Uli Brüggemann, ob er sie vielleicht irgendwo anders gespeichert hat.

Grüße
Fujak
Jahresprogramm
Inventar
#159 erstellt: 17. Jun 2012, 21:42
Hallo Fujak,

Danke für Deine Erklärungen! Ich hänge gedanklich aber irgendwie beim Punkt 5. Wie soll ich eine über Alles Messung mit den erstellten XO-Filtern machen?

Grüße
Alexander
fujak
Inventar
#160 erstellt: 18. Jun 2012, 10:31
Hallo Alexander,

die XO-Dateien werden bei der normalen Raumkorrektur-Berechnung automatisch von Acourate erkannt und eingearbeitet - voarausgesetzt, sie liegen im gleichen Workspace. Es gibt doch auch die Angabe in Makro 4: "Crossover Detection: 1-way system" im Normalfall. Erkennt Acourate XO-Dateien, wird hier entsprechend in Deinem Fall "2-way system" angezeigt, wobei Dein Monitor als ein Weg gilt und der Sub als 2. Weg.

Wichtig ist allerdings, dass vorher in den Filtern eingearbeitet ist:
- Übernahmefrequenz
- FG-Linearisierung der beiden Wege (wobei man den Sub auch außen vor lassen kann, weil die meisten Ungenauigkeiten ohnehin durch den Raum kommen und die meisten Sub-Chassis in dem engen Bereich schon meistens ziemlich linear arbeiten)
- Zeitversatz zwischen Monitor und Sub (das muss bereits auf den Hörplatz referenziert werden)

Bei der Überalles-Korrektur bleiben die Delay-Werte übrigens in den XO-Dateien erhalten.

Grüße
Fujak
Jahresprogramm
Inventar
#161 erstellt: 18. Jun 2012, 11:26
Hallo Fujak,

soweit hab ich's verstanden. Danke!

Jedoch habe ich keine Ahnung, wie man nach dem Erstellen der XO-Filter für den Schritt 5 wieder messen kann. Dabei muss doch auch der LSR die XO-Filter erkennen über diese abspielen und das auch noch über mehr wie zwei Kanäle.

Ich brauche doch ein Sweep über den gesamten Hörbereich, oder?!


Grüße
Alexander

PS: Wo die Tutorials/Videos verblieben sind, würde mich auch interessieren. Vielleicht macht ja Uli gerade neue für die AudioVero.de Homepage. Die Tutorials auf Acourate.com waren jedenfalls etwas veraltet.


[Beitrag von Jahresprogramm am 18. Jun 2012, 11:27 bearbeitet]
stereoplay
Inventar
#162 erstellt: 18. Jun 2012, 11:28
Hallo,

ich klinke mich an der Stelle einfach ein, da es zum Thema passt.

Weiter vorne hat Alexander erklärt, wie man bei der XO-Erstellung vorgeht. Darf ich die Filterserstellung (Butterworth, Bessel, Ordnung...) als Erstellung der Targetkurve interpretieren? (sozusagen wie Makro2)

Oder muß ich durch Try and Error herausfinden, was für eine Frequenzweichentopologie im LS verbaut ist, indem ich die Sprungantworten der Filter mit dem real gemessenen LS vergleiche?
Das würde ja reichlich schwierig werden, da der Raum ja immens mit reinspielt.

Das Ziel ist doch, die GLZ der einzelnen Wege aneinander anzugleichen, würde es dann nicht einfach reichen, die verschiedenen Wege einander anzugleichen und dann alles miteinander zu falten?

Vielleicht liege ich ja auch ganz daneben...

Grüße
Frank


[Beitrag von stereoplay am 18. Jun 2012, 11:30 bearbeitet]
Jahresprogramm
Inventar
#163 erstellt: 18. Jun 2012, 12:06
Hi Frank!

Deine Frage lässt vermuten, dass Du Lautsprecher spezifische Vorfilter bauen willst, oder?!

Die XO-Filter haben mit der Target an sich rein gar nichts zu tun. Die Summe idealer XO-Filter sollte einen ideal linearen FG abgeben.
Die Summe der Filter der Passiven-Weiche ist normalerweise minimalphasig bzw. die Filter sind ebenfalls minimalphasig. Die Wege starten zwar "gleichzeitig", erreichen jedoch zu unterschiedlichen/falschen Zeiten die Maximas. Wollen wir nun dem LS das zeitrichtige Verhalten anerziehen, müssen wir vereinfacht nur das minimalphasige Filter, und damit das Verhalten der passiven Weiche, zeitlich umkehren. Gemessen/gefaltet mit diesen "umgedrehten" Filter ist die Sprungantwort der LS schon ziemlich nahe am Ideal.

Somit gilt im ersten Schritt einen möglichst guten Nachbau Deiner Weiche in Acourate mit den XO-Filtern zu erreichen. OK?


stereoplay schrieb:
Oder muß ich durch Try and Error herausfinden, was für eine Frequenzweichentopologie im LS verbaut ist, indem ich die Sprungantworten der Filter mit dem real gemessenen LS vergleiche?

Ja, Du musst vergleichen, oder kennst Du die Eigenschaften der Weiche so gut...

stereoplay schrieb:
Das würde ja reichlich schwierig werden, da der Raum ja immens mit reinspielt

Ganz und gar nicht schwierig. Für den FG kannst Du ja das FDW anwenden. Bei der Spungantwort interessiert max. eine Periodendauer der tiefen Übernahmefrequenz von dem Weg, welchen Du gerade bearbeitest. Wenn Du von der gesamten Sprungantwort den HT mal subtrahiert hast, wirst Du schnell sehen, was ich meine.


stereoplay schrieb:
Das Ziel ist doch, die GLZ der einzelnen Wege aneinander anzugleichen, würde es dann nicht einfach reichen, die verschiedenen Wege einander anzugleichen und dann alles miteinander zu falten?

Die Wege an einander anzugleichen ... aber auch das machen wir ja mit den Vorfiltern. [Edit Und wir gleichen nicht nur die Wege sondern alle Frequenzen an (siehe White Paper). Edit] Leider können wir ohne genaue Kenntnis der Weiche auch nichts angleichen.
Das Verwenden der Vorfilter bei der Messung ist wesentlich sinnvoller als hinterher mit dem Raumpuls zu falten. Stichwort: Auslöschungen in den Übernahmebereichen...

Grüße
Alexander

PS: Wie groß ist Dein Stereodreieck im Vergleich zum Raum?

Edit: Das White Paper: "Thoughts About Crossovers" ist sehr lesenswert.


[Beitrag von Jahresprogramm am 18. Jun 2012, 16:55 bearbeitet]
stereoplay
Inventar
#164 erstellt: 18. Jun 2012, 12:39
Puh,

und danke für das Whitepaper. ich werde mich da mal durchkämpfen. Im Moment ruht die Baustelle XO, das Wetter ist gerade so schön.

Mein Stereodreieck ist ca. 2,5m, Raumgröße 3,5x4,9m.


Grüße
Frank
stereoplay
Inventar
#165 erstellt: 18. Jun 2012, 22:43
Hallo Alexander,

in deiner XO-Erstellungs-Beschreibung verwendest du Cut and Window. Ich verstehe nicht, was damit gemeint ist. Bei mir kommen generell Fehlermeldungen bzgl. der Länge.

Kannst du mir da weiter helfen?

Grüße
Frank
Jahresprogramm
Inventar
#166 erstellt: 19. Jun 2012, 06:23
Hi Frank,

die Fehlermeldung kommt, weil das Fenster außerhalb der Pulslänge liegt. D.h. der Puls ist zu kurz. Du kannst per Leading/Trailing Zeros per Nullen Auffüllen den Puls verlängern. Oder einfach die Funktion Rotation anwenden. Damit kannst Du sampleweise den Puls nach links/rechts schieben bzw. rotieren.

Grüße
Alexander
stereoplay
Inventar
#167 erstellt: 19. Jun 2012, 07:18
Danke dir. Den Beschreibungen nach hatte ich schon vermutet, dass das mit Rotation auch geht.

Gruß
Frank
stereoplay
Inventar
#168 erstellt: 19. Jun 2012, 21:25
Hallo Alexander,

du schriebst:


Endlich, Das Erstellen des Vorfilters:

Jetzt kann in das Workspace, in welches die Filter gespeichert wurden, gewechselt werden. Alle Filter werden der Reihe nach geladen und in minimalphasige Filter umgerechnet. Dann werden den einzelnen Filtern per Cut'N Window Funktion die Delay-Zeiten vorgegeben. Anschließend die Phase drehen, die Wege summieren und Beten, dass es passt!


Ok, die Delayzeiten mache ich lieber mit Rotation. Also dem Verständnis nach, wenn mein Bass um 100 Samples hinterherhinkt, schiebe ich das Filter um 100 Samples nach rechts?
Was verstehst du unter Phase drehen? Sollte die Polarität sein, oder?



Jetzt wird aus der Summe die Exzessphase gerechnet und per der Reversion-TD-Funktion zeitlich umgedreht. Das Ergebniss ist der hart erarbeitete Vorfilter, welcher als Mono-WAV 64bit gespeichert werden kann.

Anwenden des Vorfilters

Das ist nun einfach. Der Vorfilter wird in den LogSweepRecorder geladen und die Messung mit dem Filter durchgeführt.


Ok, soweit wäre das dann auch klar.
Die Mikrokalibrierdatei falte ich dann mit meinen gerade ermittelten Frequenzgängen, oder?

Ich danke dir vorab für deine Geduld mit mir...

Grüße
Frank


[Beitrag von stereoplay am 19. Jun 2012, 21:25 bearbeitet]
Jahresprogramm
Inventar
#169 erstellt: 19. Jun 2012, 21:58
HI Frank,


stereoplay schrieb:
Ich danke dir vorab für deine Geduld mit mir...

Nichts zu Danken, ich sitze schon auf der Lauer . Also nichts mit Geduld, eher Ungeduld auf Deine Ergebnisse

stereoplay schrieb:
wenn mein Bass um 100 Samples hinterherhinkt, schiebe ich das Filter um 100 Samples nach rechts?

Jawohl! Im Ersten Schritt die Frequenzweiche nachbauen... 100 Samples sind aber verdammt spät! Das ist wohl Dein Donnerbass

stereoplay schrieb:
Was verstehst du unter Phase drehen? Sollte die Polarität sein, oder?

Ja, die Polarität ist gemeint. Meine Hochtöner und Mitteltöner sind verpolt.

stereoplay schrieb:
Die Mikrokalibrierdatei falte ich dann mit meinen gerade ermittelten Frequenzgängen, oder?

Moment! Das lautsprecherspezifische Vorfilter sollte ein Allpass sein! Somit ist der FG=Absolut Linear=0dB. Wenn das nicht zutrifft, was wahrscheinlich zu 100% zutrifft , dann vor dem zeitlichen Umkehren die Exzessphase extrahieren!
Da habe ich wohl was wichtiges ausgelassen...

Am besten vor dem zeitlichen Umkehren das Ergebnis der Weichensimulation mit der originalen Sprungantwort vergleichen und ggfls. optimieren.

Grüße
Alexander

Edit: Als Anleitung habe ich die Posts von Uli im Forum "Aktives-Hören" genommen: 1, 2. Einfach durchscrollen bis Beiträge von Uli kommen.


[Beitrag von Jahresprogramm am 20. Jun 2012, 07:55 bearbeitet]
Jahresprogramm
Inventar
#170 erstellt: 20. Jun 2012, 08:29
AcourateNAS und AcourateFLOW

Hallo Allerseits,

es gibt etwas bemerkenswert neues in der Acourate-Welt:
AcourateNAS und AcourateFLOW

Grob umschrieben geht es um eine selektive Verringerung der Kanaltrennung um dem Gehirn etwas Arbeit abzunehmen.

So wie Uli das schildert, ist es der nächste logische und große Schritt in Richtung naturgetreues und entspanntes Hören. Ich bin hinsichtlich der beschriebenen Ergebnisse zugegebener Maßen etwas überrascht. Das ganze erinnert mich jedoch stark an die leider sehr raren Erfahrungen mit Aufnahmen von Orchestren mit 3-Mikrofonen bzw. Trinaurales-Hören.

Ich bin nun so wie Fujak auf die Implementierung dieser Anwendung in Acourate sehr gespannt.

Grüße
Alexander


[Beitrag von Jahresprogramm am 20. Jun 2012, 08:41 bearbeitet]
fujak
Inventar
#171 erstellt: 20. Jun 2012, 09:02
Hallo Alexander,

ja, das ist in der Tat eine wichtige Neuerung in der Korrektur-Thematik, die nach meinen bisherigen Klangeindrücken durchaus von gleichem Kaliber sein dürfte wie die beiden bisherigen Aspekte Linearisierung des FG und Harmonisierung der Phase bzw. GLZ. Ich habe in dem von Dir verlinkten Thread ein bißchen ausführlicheres zu meinen bisherigen Klangeindrücken geschrieben. So wie ich Uli verstanden habe, arbeitet er bereits an einer Implementierung in Acourate für die Online-Falter.

Grüße
Fujak
Jahresprogramm
Inventar
#172 erstellt: 20. Jun 2012, 09:36
Hi,

ich frage mich immer wieder, ob das Thema "Flow" eine Entwicklung oder eine Entdeckung ist.
Das Thema an sich ist nicht neu, jedoch ist die Tatsache/These, dass durch die schlechte Kanaltrennung speziell die Schallplatte im Vorteil ist, ist doch durchaus neu. Ob das ausreicht für eine Entdeckung? Unter wissenschaftlichen Aspekten sollten jedoch handfeste Belege für eine Entdeckung sprechen können....

Sind nur ein paar Gedankenspiele von mir

Grüße
Alexander


[Beitrag von Jahresprogramm am 20. Jun 2012, 09:39 bearbeitet]
fujak
Inventar
#173 erstellt: 20. Jun 2012, 13:05
Hallo Alexander,

ich habe ehrlich gesagt nicht verstanden, was Du mit Deinem Beitrag sagen wolltest. Das Neue ist doch nicht, dass die Schallplatte mit ihrer schlechteren Kanaltrennung der Hörphysiologie entgegenkommt - das ist seit Auftauchen der CD bekannt - wenn auch vom digitalen Mainstream bis heute hartnäckig geleugnet. Das eigentlich neue von Uli Brüggemann ist ja die frequenzabhängige und zugleich auf die raumakustischen und anlagentechnischen Gegebenheiten hin kalibrierbare Basisbreiten-Veränderung, die über das hinausgeht, was die Schallplatte "aus Versehen" schon richtiger gemacht hat.

Was die technisch-wissenschaftliche Grundlage dafür anbelangt, hat ja Uli in dem von Dir verlinkten Thread bereits umrissen. Der letztliche Beleg ist aus meiner Sicht die vergleichende Hörerfahrung. Ich kann nur sagen, dass diese Erfahrung für mich überzeugend ist. Das kann nur jeder für sich selbst herausfinden. Ich hatte ja auch in dem von Dir verlinkten Thread Möglichkeiten genannt, wie jemand ohne finanzielles Risiko und Aufwand das Prinzip an seiner eigenen Anlage vom Grundsatz her testen kann.

Grüße
Fujak
Benares
Inventar
#174 erstellt: 20. Jun 2012, 13:20
Hallo,

ein sehr interessanter Ansatz, den Uli da präsentiert. Schön zu sehen, dass die Entwicklung nicht stehen bleibt. Weiß man denn schon, ob AcourateFLOW auch anderen Acourate-basierten Anwendungen zugute kommen wird? Wer den Thread verfolgt hat, weiß, dass ich mit der Frage v.a. auf die DRC-Lösung für das miniDSP OpenDRC abziele. Weiß jemand, ob es dazu ein "FLOW-Update" geben wird?
Jahresprogramm
Inventar
#175 erstellt: 20. Jun 2012, 13:23
Hallo Fujak,

mein Post war nur ein Gedankenspiel: Entwicklung oder Entdeckung. So wie Du das schilderst, ist es eindeutig eine Entwicklung.

Ich bin auf die Umsetzung in AcouratePro sehr gespannt. Insbesondere, wie das Filter-Set in einen gewöhnlichen Convolver angewandt werden soll.

Bevor das hier untergeht... Das wird wohl nur mit einer Soundkarte gehen, die auch Loopback unterstützt, oder?!

Was ist aus Deiner Anfrage beim Uli bezüglich des Verbleibes der Tutorials geworden?

Grüße
Alexander


[Beitrag von Jahresprogramm am 20. Jun 2012, 13:56 bearbeitet]
Jahresprogramm
Inventar
#176 erstellt: 20. Jun 2012, 14:00
Hi Benares,

ich muss es einfach rauslassen: Ist Flow nicht zu kompliziert? Das geht doch viel weiter als Dirac...

Ich weiß, das ist ketzerisch von mir, dafür darfst Du mich gerne lünchen

Grüße
Alexander
Benares
Inventar
#177 erstellt: 20. Jun 2012, 19:38
Nun ja, ich habe es ja mittlerweile aufgegeben, zu versuchen, ein theoretisches Verständnis für das hier Geschriebene zu entwickeln, ohne das Programm, um das es geht, selbst zu nutzen. Mein Ansatz bestand darin, mir vor der Anschaffung eines Systems zur Raumanpassung möglichst viel theoretisches Wissen über die diesbezüglichen Möglichkeiten anzueignen. Diesem Vorhaben sind jedoch Grenzen gesetzt, die spätestens da anfangen, wo es so tief in die Materie geht wie bei Acourate. So kann es nicht funktionieren, das war mir ja im Prinzip schon klar. Irgendwann hilft eben nur noch learning by doing weiter.

Im Übrigen hatte ich nie vor, Acourate als reine Software zu nutzen, was ich auch von Anfang an bemerkte. Ich bin in erster Linie an der AcourateDRC-Lösung in Verbindung mit dem OpenDRC interessiert. Insofern interessiere ich mich aber natürlich nach wie vor für alle Möglichkeiten und Innovationen, die Acourate bietet. Um den Diskussionsfluß hier nicht weiter zu unterbrechen, verzichte ich bis auf weiteres auf jegliche Verständnisfragen. Es genügt mir fürs Erste völlig, zu wissen, was Acourate und speziell die DRC-Version machen kann, das Wie und Warum ist einstweilen zweitrangig. Ich würde dafür auch andere Quellen nutzen, aber dieser Thread ist nunmal der einzige, in dem sich der Entwickler persönlich zu Wort meldet (abgesehen von gelegentlichen Äußerungen im Forum Aktives Hören), und etwas besseres und verlässlicheres als Information aus allererster Hand kann man sich ja nicht wünschen.
Jahresprogramm
Inventar
#178 erstellt: 21. Jun 2012, 09:02
Hi Benares,

mein Post war eigentlich nicht ernst gemeint.

Jedoch zeigt das Thema "Flow" doch ganz gut auf, dass zur guten Raumkorrektur und naturgetreuen Hören wohl doch mehrere Schritte nötig sind. Z.B. wird beim AcourateFlow eine zusätzliche Messung notwendig, welche entweder nicht oder mit hohen Aufwand automatisch ausgewertet werden kann. Ebenfalls wir ein zusätzliches VST-Artiges Plugin notwendig. Ein normaler VSTConvolver bringt die für Flow benötigten Funktionen nicht mit.

Uli ist anscheinend dran ein AcourateConvolver, welcher ähnlich dem VST-Host oder DiracProzessor arbeitet und das AcourateFlow beinhaltet, fertigzustellen. Dann könnte eine Soundkarte mit einem "dranhängenden" Note-/Netbook den OpenDRC mit fast gleichen Konfort (ausgenommen Bootzeiten) jedoch mit einer wesentlich besseren Filterung ersetzten. Ob AcourateFlow mit der z.Z. verwendeten Hardware des OpenDRC funktioniert bezweifle ich sehr.

Also! Es könnte sich lohnen mit dem OpenDRC etwas zu warten (das muss man ja so oder so). Und! Es ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. Mein Motto heißt: Möglichst felxibel bleiben. Das bin ich nun mal mit einem Rechner und entsprechender Soundkarte (z.B. RME Fireface UC).

Benares schrieb:
Im Übrigen hatte ich nie vor, Acourate als reine Software zu nutzen, was ich auch von Anfang an bemerkte.

Wie meinst Du das?

Grüße
Alexander


[Beitrag von Jahresprogramm am 21. Jun 2012, 14:39 bearbeitet]
Benares
Inventar
#179 erstellt: 21. Jun 2012, 10:26
Danke für die Infos. Der Satz war vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt: Ich meinte, dass ich nicht vor hatte, das Acourate-Hauptprogramm zu nutzen, sondern nur Acourate DRC mit dem OpenDRC (also quasi ein hardwaregebundenes Acourate). Wie ich schon früher erwähnte geht es mir darum, die Möglichkeiten von Acourate zu nutzen, ohne dabei einen PC laufen lassen zu müssen.
Jahresprogramm
Inventar
#180 erstellt: 21. Jun 2012, 17:08
Hi Allerseits,

soweit ich es verstanden habe, können die Funktionen des AcourateFlow nicht in die Filter eingebaut werden. Das ist klar - es geht ja um Kanalübersprechen. Somit sehe ich zwei sinnvolle Lösungen zu Implementierung des AcourateFlow für das Online-Convolving:

1. Ein VST-Plugin z.B. AcourateFlow-VST, welcher dann vor dem Falter angewandt wird, oder
2. Eine Art Prozessor, welcher die Ein- und Ausgänge einer Soundkarte bearbeitet den AcourateFlow implementiert hat und die Raumkorrektur-Filter mit automatischer Sampleumschaltung beheimatet.

Die erste Lösung ist wahrscheinlich einfach umzusetzen, wenn die Messung der Parameter mit Acourate erfolgt. Dagegen spricht aber die Lizenzierung. So eine DLL kann doch sehr leicht getauscht bzw. verbreitet werden.

An der zweiten Lösung ist Uli wohl z.Z. dran. Das Kind sollte der AcourateConvolver heißen. Ich bin darauf sehr gespannt. Insbesondere hoffe ich auf Einsatz von Mehrkanal-Fähigkeiten bzw. Funktionen als Aktive-Weiche. Und wenn ich weiter träumen darf und der AcourateConvolver noch Softwareseitige Audio-Eingänge für Player wie z.B. Foobar bereitstellen würde, währe es das die ultimative Anwendung für die Filterung. Dann könnte ein einfacher Rechner als Abspielgerät, Netzwerkplayer und Faltugsrechner in der Windows-Welt sehr simpel/benutzerfreundlich umgesetzt werden.

Nun ist wohl Warten angesagt. Wie sagt man so schön: Vorfreude ist die beste Freude

Grüße
Alexander
Zim81
Hat sich gelöscht
#181 erstellt: 22. Jun 2012, 17:46
Hi Männers, ich bin ehrlich gesagt zu faul zu suchen
Wie bekomme ich Acourate in foobar2000 DSP Menü angezeigt?

LG und danke im Voraus
Zim
Jahresprogramm
Inventar
#182 erstellt: 22. Jun 2012, 18:51
Hi Zim,


Zim81 schrieb:
Wie bekomme ich Acourate in foobar2000 DSP Menü angezeigt?

Wenn Du zu faul zum Suchen bist, solltest Du wenigstens mit den Angaben nicht geizen

Willst Du den AcourateVSTConvolber2in2 in Foobar2000 einbinden? Dann nehme den VST Adapter.

Grüße
Alexander
uweskw
Stammgast
#183 erstellt: 23. Jun 2012, 15:51
Mag mir jemand helfen?
Ich bekomme das Convolver-Plugin für Foobar nicht ans laufen.


2. convolverVST requires libsndfile and libfftw DLLs to run. For many host applications, these must be in the execution path. To add the them to the execution path, right click on My Computer in Windows Explorer, select Properties, the Advanced tab, and the Environment Variables button and append ;C:\Program Files\Convolver\Convolver (or the path to which you installed Convolver in the first step) to either the User or System Path variable using the corresponding Edit button:


Bei mir sieht das jetzt so aus:
path

aber anstelle der schwarzen Box bekomme ich in Foobar unter Convolver nur das:
Convolver
Irgendetwas mache ich wohl falsch.

greetz
Uwe
Jahresprogramm
Inventar
#184 erstellt: 23. Jun 2012, 16:09
Hi Uwe,

der ConvolverVST ist wie der Name schon sagt ein VST-Plugin (VST=Virtual Studio Technology von Steinberg). Den hast Du schon mal richtig installiert. Jetzt musst Du nur noch Dein Foobar VST-Fähig mit z.B. dem VST-Adapter machen. Dann wie im Link beschrieben den ConvolverVST einbinden.

OK?

Grüße
Alexander
Zim81
Hat sich gelöscht
#185 erstellt: 23. Jun 2012, 16:36
Hi Männers.
Erstmal Danke.
Ich weiß nicht was ich machen muss.
Ich habe gestern Acourate gekauft und möchte dies nutzen.
Ich höre Musik via foobar 2000.
Wenn ich Herr Dr. Brüggemann richtig verstanden habe, muss ich Acourate in foobar 2000 dafür einbinden.
Ich weiß nu nicht wie.

VlG Christian
Jahresprogramm
Inventar
#186 erstellt: 23. Jun 2012, 17:04
Hi Christian,

Willkommen bei den Acouraten

Wie Filter erstellt werden, habe ich schon weiter oben in einer sehr reduzierten Art von Leitfaden überflogen.
Das Ergebnis sind *.WAV Filter. Diese Filter kannst Du direkt mit dem foo_convolver verwenden. Dazu musst Du zunächst nur foo_convolver (ein Foobar Plugin) installieren.

Acourate liefert noch den AcourateVSTConvolver2in2 mit (im Installationsverzeichnis von Acourate zu finden). Das ist ein VST-Plugin. Wie VST-Plugins in Foobar eingebunden werden, ist in dem Link, welchen ich Dir im letzten Post mitgeteilt habe, beschrieben.

OK?

Grüße
Alexander

PS: Hat schon jemand den AcourateFLOW getestet? Das macht süchtig....


[Beitrag von Jahresprogramm am 23. Jun 2012, 17:20 bearbeitet]
uweskw
Stammgast
#187 erstellt: 23. Jun 2012, 17:27
Ich denke ich habe den Convolver jetzt ans laufen bekommen. jedenfalls funktioniert ein wav-Filter den Uli mir zum testen hat zukommen lassen.
Allerdings kann ich weder die schwarze Convolverbox aufrufen noch über die ASIO settings Kanäle zuweisen. Ich habe die Fireface ASIO-Treiber, das Menue unter Foobar / ASIO sieht so aus:

ASIO
ASIO support ist in den Components aktiv
ASIO2


Aber ich kann nirgendwo eine Konfigurationsdatei für den Convolver erstellen.

Also soll ich die Fireface ASIO -Treiber durch andere(welche?) ersetzen?

Uwe, immer mehr verzweifelt.
uweskw
Stammgast
#188 erstellt: 23. Jun 2012, 17:41
Hi Alexander,
ich habe nun auch den "AcourateVSTConvolver2in2" in Foobar eingebunden und erhalte nun diese Anzeige
accur
Wirklich weiter hilft mir das nicht.

edit:
hab jetzt gefunden wie man die ASIO Kanäle konfiguriert, auf der ASIO Seite in Foobar einfach weiter unten auf "add new". Schäme mich ja schon...


[Beitrag von uweskw am 23. Jun 2012, 18:04 bearbeitet]
Zim81
Hat sich gelöscht
#189 erstellt: 23. Jun 2012, 18:26
Toll, offensichtlich bin ich zu doof, ich habe zwar in foobar die vst.dll eingebunden aber ich bekomme das nicht gebacken die WAV Datei zu implementieren, bzw. weiß nicht wo und wie ich weiter verfahren muss.
Beim Components wird mir VST angezeigt.
uli_brueggemann
Stammgast
#190 erstellt: 23. Jun 2012, 18:53
Die schnelle Lösung:

foo_convolve herunterladen mit http://www.foobar2000.org/components/view/foo_convolve
In den Components installieren. Dann Foobar neu starten.

Dann im Foobar-Setup den DSP Manager aufrufen. Unter den verfügbaren DSPs steht nun auch Convolver. Den nach links rüberziehen und wählen (so mehrere Effekte links stehen). Den Button oben (Configure selected) anklicken. Dann im Fenster die die wav-Datei mit dem Filter angeben.

Alles schliessen und Musik laufen lassen.

Die Einbindung AcourateVSTConvolver2in2 erklär ich später, wenn ich etwas mehr Zeit hab.
Jahresprogramm
Inventar
#191 erstellt: 23. Jun 2012, 19:12
Hi,

uweskw schrieb:
Allerdings kann ich weder die schwarze Convolverbox aufrufen

Nicht verzweifen: Gut Ding will Weile haben!

Ich denke, dass Du den ConvolverVST zum einbinden versuchst, oder? Um den ConvolverVST einzubinden musst Du gleich wie beim AcourateVSTConvolver2in2 verfahren.
Nochmal bitte nicht nur die Problemschilderung, sondern auch ein bisschen beschreiben was Du vorhast. Dann kann ich gezielter antworten.


Zim81 schrieb:
Toll, offensichtlich bin ich zu doof, ich habe zwar in foobar die vst.dll eingebunden aber ich bekomme das nicht gebacken die WAV Datei zu implementieren, bzw. weiß nicht wo und wie ich weiter verfahren muss.
Beim Components wird mir VST angezeigt. :(

Ne zu doof würde ich nicht sagen, aber wohl etwas verwirrt.. Also Du hast den AcourateVSTConvolver in Foobar am laufen. Dieser benötigt die *.VST Filter. Die müssen im Macro4 bei der Filtergenerierung in Acourate ausgewählt werden. Die Filter werden dem AcourateVSTConvolver per Textdatei gezeigt. Die Texdatei (ACV2config.txt) landet beim ersten Aufruf vom Convolver im gleichen Verzeichnis. Auf die Filter muss dann in der Config Datei per absoluten Pfad gezeigt werden. Relativer Pfad geht nicht.
So sieht z.B. meine Config Datei aus:

[Filterbank0]
Filter44L=C:\Dokumente und Einstellungen\Test\Eigene Dateien\AcourateVST\Cor1\Cor1L44.vst
Filter44R=C:\Dokumente und Einstellungen\Test\Eigene Dateien\AcourateVST\Cor1\Cor1R44.vst
Filter48L=C:\Dokumente und Einstellungen\Test\Eigene Dateien\AcourateVST\Cor1\Cor1L48.vst
Filter48R=C:\Dokumente und Einstellungen\Test\Eigene Dateien\AcourateVST\Cor1\Cor1R48.vst
Filter88L=C:\Dokumente und Einstellungen\Test\Eigene Dateien\AcourateVST\Cor1\Cor1L88.vst
Filter88R=C:\Dokumente und Einstellungen\Test\Eigene Dateien\AcourateVST\Cor1\Cor1R88.vst
Filter96L=C:\Dokumente und Einstellungen\Test\Eigene Dateien\AcourateVST\Cor1\Cor1L96.vst
Filter96R=C:\Dokumente und Einstellungen\Test\Eigene Dateien\AcourateVST\Cor1\Cor1R96.vst
Filter176L=C:\Dokumente und Einstellungen\Test\Eigene Dateien\AcourateVST\Cor1\Cor1L176.vst
Filter176R=C:\Dokumente und Einstellungen\Test\Eigene Dateien\AcourateVST\Cor1\Cor1R176.vst
Filter192L=C:\Dokumente und Einstellungen\Test\Eigene Dateien\AcourateVST\Cor1\Cor1L192.vst
Filter192R=C:\Dokumente und Einstellungen\Test\Eigene Dateien\AcourateVST\Cor1\Cor1R192.vst
[Filterbank1]
Filter44L=C:\Dokumente und Einstellungen\Test\Eigene Dateien\AcourateVST\Cor2\Cor1L44.vst
Filter44R=C:\Dokumente und Einstellungen\Test\Eigene Dateien\AcourateVST\Cor2\Cor1R44.vst
Filter48L=C:\Dokumente und Einstellungen\Test\Eigene Dateien\AcourateVST\Cor2\Cor1L48.vst
Filter48R=C:\Dokumente und Einstellungen\Test\Eigene Dateien\AcourateVST\Cor2\Cor1R48.vst
Filter88L=C:\Dokumente und Einstellungen\Test\Eigene Dateien\AcourateVST\Cor2\Cor1L88.vst
Filter88R=C:\Dokumente und Einstellungen\Test\Eigene Dateien\AcourateVST\Cor2\Cor1R88.vst
Filter96L=C:\Dokumente und Einstellungen\Test\Eigene Dateien\AcourateVST\Cor2\Cor1L96.vst
Filter96R=C:\Dokumente und Einstellungen\Test\Eigene Dateien\AcourateVST\Cor2\Cor1R96.vst
Filter176L=C:\Dokumente und Einstellungen\Test\Eigene Dateien\AcourateVST\Cor2\Cor1L176.vst
Filter176R=C:\Dokumente und Einstellungen\Test\Eigene Dateien\AcourateVST\Cor2\Cor1R176.vst
Filter192L=C:\Dokumente und Einstellungen\Test\Eigene Dateien\AcourateVST\Cor2\Cor1L192.vst
Filter192R=C:\Dokumente und Einstellungen\Test\Eigene Dateien\AcourateVST\Cor2\Cor1R192.vst
[Filterbank2]
Filter44L=C:\Dokumente und Einstellungen\Test\Eigene Dateien\AcourateVST\Cor3\Cor1L44.vst
Filter44R=C:\Dokumente und Einstellungen\Test\Eigene Dateien\AcourateVST\Cor3\Cor1R44.vst
Filter48L=C:\Dokumente und Einstellungen\Test\Eigene Dateien\AcourateVST\Cor3\Cor1L48.vst
Filter48R=C:\Dokumente und Einstellungen\Test\Eigene Dateien\AcourateVST\Cor3\Cor1R48.vst
Filter88L=C:\Dokumente und Einstellungen\Test\Eigene Dateien\AcourateVST\Cor3\Cor1L88.vst
Filter88R=C:\Dokumente und Einstellungen\Test\Eigene Dateien\AcourateVST\Cor3\Cor1R88.vst
Filter96L=C:\Dokumente und Einstellungen\Test\Eigene Dateien\AcourateVST\Cor3\Cor1L96.vst
Filter96R=C:\Dokumente und Einstellungen\Test\Eigene Dateien\AcourateVST\Cor3\Cor1R96.vst
Filter176L=C:\Dokumente und Einstellungen\Test\Eigene Dateien\AcourateVST\Cor3\Cor1L176.vst
Filter176R=C:\Dokumente und Einstellungen\Test\Eigene Dateien\AcourateVST\Cor3\Cor1R176.vst
Filter192L=C:\Dokumente und Einstellungen\Test\Eigene Dateien\AcourateVST\Cor3\Cor1L192.vst
Filter192R=C:\Dokumente und Einstellungen\Test\Eigene Dateien\AcourateVST\Cor3\Cor1R192.vst
[VSTData]
InitialDelay=2048
filterbank=2
FFT delay=0.64
Testmode=0
[Selected filterbank]
Bank44=2
Bank48=1


Der AcourateVSTConvolver kann automatisch die Filter für unterschiedliche Samples umschalten. Falls Du die Funktion nicht benötigts, kannst Du auch einfach den foo_convolver nehmen.

Ansonsten bitte ich Dich auch um eine kleine Vorhabenbeschreibung.

Grüße
Alexander

Edit: Ich sehe gerade Uli war schneller und präziserer....


[Beitrag von Jahresprogramm am 23. Jun 2012, 19:40 bearbeitet]
uweskw
Stammgast
#192 erstellt: 23. Jun 2012, 23:18

uli_brueggemann schrieb:

.....
Dann im Foobar-Setup den DSP Manager aufrufen. Unter den verfügbaren DSPs steht nun auch Convolver. Den nach links rüberziehen und wählen (so mehrere Effekte links stehen). Den Button oben (Configure selected) anklicken. Dann im Fenster die die wav-Datei mit dem Filter angeben.
....


So habe ich es gemacht, kann so aber nur eine wav einbinden.
Das sieht dann so aus

Convolver

Fuer mein Xover brauche ich aber vier. (kann man die nicht irgendwie zusammenfassen zu einer wav?)
Mit der Text-Datei aus Ullis Beschreibung komme ich auch nicht weiter,
Kann es sein dass es an Win7, 64bit liegt?


@Alexander
Ich haber vor mit Acourate eine Xover zu erstellen mit der ich ueber ein RME Fireface meine Lautsprecher aktiv ansteuern kann.
Im zweiten Schritt moechte ich dann eine "ueber alles" Korrektur mit Acourate einbinden.

wenn ich die VST.dll oder convolver.dll einbinden will, kommt immer diese Fehlermeldung:

fehlerVST

greetz
Uwe


[Beitrag von uweskw am 24. Jun 2012, 03:36 bearbeitet]
Jahresprogramm
Inventar
#193 erstellt: 24. Jun 2012, 07:47
Hi Uwe,

der VST-Adapter (foo_vst.dll) ist ein Foobar-Plugin und kein VST-Plugin.

Eine kleine Anleitung zum einbinden von VST-Plugins in Foobar:

1. Foobar VST-Fähig machen:
Dazu wird der VST-Adapter benötigt. Zum Installieren des VST-Adapters in Foobar File, Preferences und Components auswählen. Install Button und anschließend die heruntergeldane un entpackte Datei des VST-Adapters die foo_vst.dll auswählen. Anschließend Foobar neustarten.

2. Installieren eines VST-Plugins:
Nach dem Neustart von Foobar erscheint unter Components eine Unterrubrik "VST plug-ins". Diese Rubrik wählen und auf Add gehen. Davor sollte das VST-Plugin heruntergeladen sein und z.B. im Falle des ConvolverVST schon installiert sein. Nun zum gewnschten VST-Plugin browsen und auswählen. Hier z.B. der ConvolverVST im Visier:
conv
Anschließend Foobar neustarten.

3. Nun erscheint im DSP-Manager der ConvolverVST. Den einfach nach links unter Aktive DSP`s rüber ziehen und entweder die Konfigurations.txt oder Stereo Filter (als *.wav) auswählen.
convVST. Und Fertig....

Wenn man den AcourateVSTConvolver2in2 einbinden will, einfach unter 2. entsprechend den AcourateVSTConvolver installieren.

Mit Mehrkanal kann nur der ConvolverVST umgehen. Das wird mit dem Foo_Convole oder dem AcourateVSTConvolver, da beide mit "nur" zwei Kanäle falten können, nicht funktionieren. Ich muss an dieser Stelle gestehen, dass ich mit Mehrkanal als noch reiner Stereo-Anwender nicht tiefer gehend auskenne.

Grüße
Alexander


[Beitrag von Jahresprogramm am 24. Jun 2012, 08:11 bearbeitet]
uweskw
Stammgast
#194 erstellt: 24. Jun 2012, 13:00
Hi Alexander
Erstmal DANKE für deine Geduld!!!


Jahresprogramm schrieb:


1. Foobar VST-Fähig machen:
Dazu wird der VST-Adapter benötigt. Zum Installieren des VST-Adapters in Foobar File, Preferences und Components auswählen. Install Button und anschließend die heruntergeldane un entpackte Datei des VST-Adapters die foo_vst.dll auswählen. Anschließend Foobar neustarten.
.....

Grüße
Alexander


genau hier scheint das Problem zu sein.
Wenn ich Preferences und Components auswähle und dann auf install gehe, dann erkennt Foobar keine foo_vst.dl. Zeigt in den betreffenden Ordnern also nichts an. Die einzige Datei die Foobar über diesen Weg findet ist die "foo_out_asio.fb2k-component"

greetz
uweskw
Stammgast
#195 erstellt: 24. Jun 2012, 14:48
Ich denke mein Problem ist das hier.
Irgendwie muss ich bei den Umgebungsvariablen etwas verkehrt machen. Da kenne ich mich garnicht aus.

http://convolver.sourceforge.net/vst.html
Zitat:

2. convolverVST requires libsndfile and libfftw DLLs to run. For many host applications, these must be in the execution path. To add the them to the execution path, right click on My Computer in Windows Explorer, select Properties, the Advanced tab, and the Environment Variables button and append ;C:\Program Files\Convolver\Convolver (or the path to which you installed Convolver in the first step) to either the User or System Path variable using the corresponding Edit button:


Ich habe dort nur etwas ins obere Fenster eingetragen. Sieht jetzt so aus

Variable
uweskw
Stammgast
#196 erstellt: 24. Jun 2012, 15:23
OK, ich habe es!
Ich musste die CONVOLVER.VST-dll aus dem neuen Ordner "Convolver" laden.
Jetzt habe ich VST-Convolver im DSP-Manager.
Jetzt funzt die Frequenzweiche!
thanks
Uwe


[Beitrag von uweskw am 24. Jun 2012, 16:02 bearbeitet]
Zim81
Hat sich gelöscht
#197 erstellt: 24. Jun 2012, 19:56
Hi.

Die Wave Datei mit Convolver habe ich am laufen, aber es klingt sehr eigenartig, irgendwie extrem hallig, die von UB als Test geschickten Dateien klingen minimal anders als die ursprünglichen Lieder, die durch Acourate von mir gemäß dem Tutorial durchgeführen Korrekturen klingen komplett anders.

Hat jemand ne Idee woran das liegen könnte?
Jahresprogramm
Inventar
#198 erstellt: 25. Jun 2012, 07:38
Hi Christian (Zim81),

das ist nicht normal - Unterschiede zwischen online oder offline Convolving sollten nicht hörbar sein. Entweder läuft beim Filter-Erstellen, Messen oder Falten noch etwas schief. Wenn Du zum Filter Erstellen die gleiche Messung, die Du Uli für die Probestücke zur Verfügung gestellt hattest, verwendest, können wir das Messen denke ich ausschließen.
Als nächsten kommt das Filter Erstellen. Versuche bitte nach Ulis Anleitung "Schnelleinstieg in Acourate" vorzugehen und stelle die Ergebnisse insbesondere die Sprungantwort und die die Acouratehistory (die ist im Workspace zu finden) hier hoch. Ich Tippe schon mal auf Preringiging....

Grüße
Alexander

PS: Noch so eine Idee - Du hast schon stereo Filter am laufen?


[Beitrag von Jahresprogramm am 25. Jun 2012, 13:47 bearbeitet]
stereoplay
Inventar
#199 erstellt: 25. Jun 2012, 17:45
Hallo,

ich habe ein Vorfilter erstellt (3 Wege, Trennfrequenz ca 30Hz/120Hz):
vor

Sieht echt gut aus im Vergleich zum gemessenen Sprung. Dieses dann mit Excessphase und Reversion bearbeitet und mit der gemessenen Sprungantwort gefaltet führt zu dem:

erg

Jetzt habe ich Preringing. Wo kommt das her?

Habe ich etwa falsche Delayzeiten ermittelt? Die Sprungantwort der obersten Grafik scheint mir ja recht zu geben?


Grüße
Frank
Jahresprogramm
Inventar
#200 erstellt: 25. Jun 2012, 18:10
Hi Frank!

Die Vorfilter sehen eigentlich sehr gut aus. Uli meint hier: Wenn man das geschafft hat, hat man auch mächtig dazugelernt. Stimmt`s?

Das Preringing ist schon etwas komisch. Ich denke, das liegt daran, dass Du versuchst den Sub auch mit zu korrigieren.

Was passiert, wenn Du mit jetzigen Vorfilter messen tust?
Was passiert, wenn Du Vorfilter nur für die Fronst baust?
Was passiert, wenn Du mit den Vorfiltern für Fonts messen tust?

Grüße
Alexander
Zim81
Hat sich gelöscht
#201 erstellt: 25. Jun 2012, 19:11
Dank der unerbittlichen Mühen des Herr Dr. Brüggemann, läuft jetzt Acourate so wie es soll.

Also sein Support uns seine Geduld und Mühen sind wirklich super.
Auch euch vielen Dank für eure Mühen.

Ich werde die Tage mal noch versuchen die VST-Geschichten in foobar ans Laufen zu bekommen.

Schönen Abend an alle.
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