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Alter PE 2020 (und andere Plattenspielerklassiker) vs. neuen Linn LP 12.

+A -A
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Beitrag
hifijc
Inventar
#7783 erstellt: 05. Jun 2011, 17:43
Ich habe den ganzen Tag ausgebaut angepasst und Justiert.

Jetzt passt es!
rorenoren
Hat sich gelöscht
#7784 erstellt: 05. Jun 2011, 17:46
Moin,

kommt auf das System an, dann kann der AS212 auch gut klingen.
Der Dual Arm ist aber besser befestigt und genauer justiert.

Dass das Chassis gegen den Arm federt, hast du bedacht?

Mein Tip: Dual gewinnt nach Punkten, Ortofon mehr Bass.

Gleiches System vorausgesetzt.
(kannst du ja umstecken, M75 Nadeln passen auch ins M91)

Gruss Jens
hifijc
Inventar
#7785 erstellt: 05. Jun 2011, 17:49

kannst du ja umstecken, M75 Nadeln passen auch ins M91


Hab ich schon aber nur ganz kurz gehört aubs auch Funktioniert.


Dass das Chassis gegen den Arm federt, hast du bedacht?


Denn ziehe ich die Transportschrauben an.


[Beitrag von hifijc am 05. Jun 2011, 17:51 bearbeitet]
Compu-Doc
Inventar
#7786 erstellt: 05. Jun 2011, 17:54
Zu meiner-70er-Jahre-Mofazeit nannte man das "Hinterhofschrauberei".
hifijc
Inventar
#7787 erstellt: 05. Jun 2011, 17:55
Is mir egal haubsache ich habe Spaß und es Funktioniert.

rorenoren
Hat sich gelöscht
#7788 erstellt: 05. Jun 2011, 18:01

Is mir egal haubsache ich habe Spaß und es Funktioniert.


Genau, sehe ich auch so.

Ja ja, weiss eh jeder.

Aber die Mofas vom Hinterhof liefen nicht selten weit über 80km/h

Gruss, Jens
hifijc
Inventar
#7789 erstellt: 05. Jun 2011, 18:02

Aber die Mofas vom Hinterhof liefen nicht selten weit über 80km/h


Compu-Doc
Inventar
#7790 erstellt: 05. Jun 2011, 18:07
Na ja, sooo langsam war meine ZÜNDAPP 3-Gang Handschaltung auch nun wieder nicht!
Yorck
Gesperrt
#7791 erstellt: 06. Jun 2011, 09:43
@ichundich


Denon DL103 MC

+

Dukane 3A55 Broadcast-Step up MC Übertrager

http://cgi.ebay.at/2...tep-Up-/270728324449

(Null zusätzliches Rauschen und 20-20.000HZ +-1DB) wie er beim AFN verwendet wurde..quasi Lundahl 500 Euro Qualität zum doch vergleichsweise noch sehr günstigen 60 Euro Tarif!

und (dem Übertrager nachgeschaltet:) Telefunken /PE TV206 Spitzen-Phono Vorverstäker mit Germanium aus den 60s...
der kann Kontrabass und Stimmen wie Röhre!

http://www.google.de...7sTZSxOorTsgb35LGBCQ

http://cgi.ebay.de/E...TV-206-/150585128889

Die TFK 206 Modelle haben schon rauscharme Schichtwiederstände! Auch die Elkos und Styroflexfolientypen sind i.d.R. noch fit...der Einschub TV204 des Pe33 Studio ist da eher ein Sanierungsfall, aber klanglich aufgrund seiner sehr feinzeichnenden Spielweise sehr empfehlenswert wenn man einen möglichst originalgetreuen PE33 Studio betreiben will.


Telefunken / PE TV206
Klanglich außerhalb von Röhrenkonstruktionen sicherlich eine ganz hervorragende Kombi, vor allem wenn an einem fundementstarken Reibrad-Riemengerät wie PE33 Studio oder PE34 betrieben. Ich will meinen sanierten PE TV204 (schaltungstechnisch sehr ähnlich wie der TV206) nicht mehr missen...sehr sehr feinzeichnend, vor allem bei Klassik ein Genuss.


Ohh ein originaler PE33 Studio Entzerrer Germanium Einschub wird angeboten, die seltenen selektierten GE Transen
sind schon den Preis wert EIN MUSS um einen Verstärkerlosen PE33 Studio zu komplettieren...
Die ELKOS und ERO100 Folienkondensatoren sind zu ersetzen.
Wer ihn absolut rauschfrei haben will soll alle Widerstände gegen Schichtwiderstände tauschen...

http://cgi.ebay.de/P...&hash=item19c5fd70ef

Übrigens die hochwertigen MM Entzerrer M64 von Shure aus den frühen 70ern übertreffen fast alle eingebauten Transistorvorstufen, nicht umsonst in den USA die Vintage Referenzvorstufe mit Transen...(selbst Röhrengeräte sind klanglich nicht besser...höchstens in Nuancen wärmer im Grundton)

http://cgi.ebay.com....em&item=180633389711

der wurde auch als Radio Shack Hausmarke "Realistic" Modell; 42-2101 gelabelt vertrieben (geringfügige Designänderung, manche haben noch einen Mikrofoneingang, den man zu einem MC Eingang für das DL103 umbauen kann...
dies sogar ohne einen zuästzlichen Übertrager davor aber man muß löten können da der Microfon Pre Ausgang mit dem
RIAA Netzwerk des Phonoteils im Pre-Amp verbunden werden muß..ist also dann etwas Frickelarbeit...besser ist es einfach den MC Übertrager vor den Phonoeingang zu schalten...rauscht auch weit weniger....)

http://www.google.de...PsTc7FNJGBswbljNmBCQ

sind alle beide prima und klanglich echte Geheimtipps hier, da kaum bekannt. Zum Shure V15/3 MM oder Philps GP412 sehr empfehlenswert da perfekt darauf abgestimmt.
Geht natürlich auch mit dem Step Up Übertrager wie dem Dukane 3A55 davor und MC Denon DL103


Die alten Pickering Phonostufen sind auch sehr gut, allerdings nicht zu dem Abzock Tarif hier, 80 Dollar müssen reichen...
http://cgi.ebay.com/...&hash=item5194eb8883


Viele Grüße

Yorck


[Beitrag von Yorck am 06. Jun 2011, 10:00 bearbeitet]
Yorck
Gesperrt
#7792 erstellt: 06. Jun 2011, 10:06
http://cgi.ebay.de/M...&hash=item43a7793199

Ein Freund von mir schwört Stein und Bein, dass die 1965er Germaniumtransen Vorstufe von Grundig Modell " MV3 " ebenfalls ganz hervorragend klingt, er betreibt die direkt am Endstufen-Eingang eines Japanischen MQ3600 Luxman Power Röhrenamps zusammen

http://www.google.de...HnCg&ved=0CDUQ9QEwBA

mit Shure V15/3 und Jico SAS Nadel. Seit er die MV3 Stufe hat hat er sehr teure aktuelle Phonostufen ad acta gelegt auch Röhrenmodelle.


http://www.radiomuse...tzerrer_vorvers.html


Ich konnte die Kombi aber noch nicht hören...

Maxe Grundig als Qualitätsfetischist im Messgeräte und Verstärkerbau wird sicherlich erstklassige Bauteile verwendet haben, ich konnte leider noch keine MV3 offen sehen... Von den Grundig Amps SV80, SV140 bin ich jedenfalls ganz begeistert...sehr sehr gut klingende Geräte wenn technisch einwandfrei....und sehr aufwendig verarbeitet.

Ansonsten kann ich die eingebaute Phonovorstufe in
Grundigs feiner Class A midi Supervorstufe MXV100 empfehlen, hat zwei umschaltbare Eingangsempfindlichkeiten bei Phono. Selbst 1000 Euro teure Si-Transen Phonostufen
aktueller Produktion sind nicht besser als das aufwendige Grundigteil innerhalb der MXV100. Viele klingen sogar deutlich dürrer und blutleerer als das kleine aber erstklassige Grundigteil. Für low output MCs wie Denon DL103 MC natürlich auch hier z.B. den extrem breitbandigen Dukane Step Up Übertrager vorschalten...
das sieht dann so aus:

Bild 1

oder in einem etwas hübscheren Gehäuse so:

Bild 6

Wie gut so eine MXV100 Vorstufe ist kann man hier lesen, es ist faktisch nicht möglich das Gerät objektiv zu übertreffen, es sei man will Marantz-Protz nach Außen verkörpern...das trifft auf alle Aspekte der MXV100 zu, selbst teuerste (ehemals 10.000 Mark teure) Burmester Elektronik muß passen, wenn der objektive A/B Vergleich ansteht, es kann nur noch anders klingen, aber "besser" ist es schlicht nicht machbar im Transenbereich...

http://grundig.pytalhost.com/MXV100t/

Es gibt also keinen Grund irgend welche exotischen (teuren)Phonopres aktueller (High-End?) Produktion zu kaufen, wenn man bei fast gleichem >Gehäuse-Ausmaß eine der weltbesten Phonovorstufen zusammen mit einem der weltbesten Class A Vorverstärker bekommt...eher kann man seinen bisherigen Pre Amp "ad acta" legen
und den MXV100 benutzen...für MC natürlich brauchts einen
Eingangsübertrager da der MXV100 nur MM Eingänge hat.

Viele Grüße

Yorck


[Beitrag von Yorck am 06. Jun 2011, 16:42 bearbeitet]
hifijc
Inventar
#7793 erstellt: 06. Jun 2011, 13:07
Ich muss Sagen ich bin echt überrascht.

Ich habe mal die beiden Ärme verglichen, jewals für den anfang mit Shure M 75D.

Der Ortofon spielt auflösender als der Dual 1229 Arm, er hat mehr Bassgewalt und gibt die Höhen klarer wieder die Mitten sind so gut wie gleich, der Dual ist dafür Praziser.

Allerdings werde ich noch einen test durchführen mit AT 13EAV und Ortofon VMS 20E MK2.

Allerdings kommt er für mich Persöhnlich nicht an meinen Dual 1019er Arm ran.

Das hätte ich nicht gedacht


[Beitrag von hifijc am 06. Jun 2011, 16:25 bearbeitet]
ichundich
Inventar
#7794 erstellt: 06. Jun 2011, 14:13
Hallo Yorck erst mal vielen Dank für die ausfühliche Erleuterung, immer wieder gerne gelesen.
Auf den PE Einbau-Vorverstärker habe ich schon mal ein Angebot abgeschickt, mal abwarten.
Den Grundig habe ich auch schon bei mein Bäh gespeichert.
Muss der PE und der Grundig in die Dreher rein oder kann man ein schönes Gehäuse separat dazu bauen ?(Stromversorgung)?



[Beitrag von ichundich am 06. Jun 2011, 17:34 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#7795 erstellt: 06. Jun 2011, 16:41
Moin hifijc,

das mit dem Bass hate ich geahnt.
Der Arm ist schwerer, die Resonanzfrequenz mit dem relativ weichen M75 niedriger, das hebt oft den Bassbereich etwas an.
Da das durch Resonanzen zustande kommt, geht dabei die Präzision flöten.

Vielleicht ist aber auch die M75 Nadel ein Nachbau, die sind meistens deutlich härter aufgehängt.
Da spielt dann der Dual verhältnismässig Arm schlecht, weil die Compliance nicht passt.
Das würde auch die bessere Auflösung am Ortofon Arm erklären und auch den Bass, nicht aber die geringere Präzision.
Nicht ganz ohne Wirkung bleiben auch die evtl. unterschiedlichen Kabelkapazitäten.

So montiert lässt sich kaum auf die Qualität des Ortofon Arms schliessen, aber ich finde ihn nicht besonders aufregend.
(aber auch nicht wirklich schlecht, halt Standard- Jelco- 70er Jahre OEM... Niveau, wenn auch m. magn. AS, allerdings ist das nur meine Meinung)

Der 1019 Arm ist samt Headshell viel solider und stabiler ausgeführt, als die späteren TK- Arme.
Die Lagerung ist unglaublich massiv und trotzdem leichtgängig.
Einfach tolle Geräte.
(wenn meine nicht brummen würden)

@Dirk:

Zu den ganzen Phonostufen:

Ich habe auch diverses Zeug ausprobiert und bin erst mit der selbstgebastelten Röhre so richtig zufrieden.
(bei MM, bei MC geht´s nur mit dem DL103 richtig gut, Rest per Übertrager)
Natürlich ist auch Bastlerstolz dabei, so dass ich zugeben muss, manche Transen klingen (fast) ebensogut.

Viele Vorstufen von alten Vollverstärkern (selbst damals preiswerterer Geräte) sind schon so gut, dass Qualitätssteigerungen bei "besseren" Geräten hauptsächlich durch verbesserte Anpassmöglichkeiten entstehen.
(natürlich nicht nur)
Die Frequenzgänge sind selbst bei vielen Billiggeräten fast völlig linear.

Die alten Ge und Si Vorstufen haben insofern ihren Reiz, als sie zu den Geräten gehören und die Zeitreise erst richtig perfekt machen, wenn schon Vintage- Zeugs hinten dranhängt und Vintage Zeugs auf dem Teller liegt.
Daran klingen die Teile dann wohl auch richtig gut.
(passend hohe Eingangswiderstände)
Ich habe das noch nie ernsthaft versucht, weil das eine komplett andere Anlage bedeuten würde.
(Geräte habe ich in ausreichender Menge, vielleicht baue ich trotzdem mal was auf)
Da kann ich kaum Vergleiche ziehen.
Dass es überhaupt geht und zumindest nicht schlecht klingt, kann ich aber soweit bestätigen.
Nur an "modernem Gerät", bzw. solchem, das nidrigere Eingangswiderstände hat, klingt´s halt meist dünn.
(je nach Ausgangswiderstand und Grösse des Koppel- Cs)
Ich weiss, hatten wir schon.....

Dukane kannte ich bisher nur als Hersteller von Fimprojektoren.
(es gab einen mit angebautem Plattenspieler! Mit Röhrenverstärker natürlich, und grauenhaftem Klang)

Richtig feine Übertrager für mein DL103 reizen mich auch noch, aber ich bin geizig, bzw. sparsam.
Da muss schon mal ein Schnäppchen kommen.

Gruss, Jens
hifijc
Inventar
#7796 erstellt: 06. Jun 2011, 16:51
Wie gesagt ich werde noch richtig testen bis der Arm bei einen meiner Technicse eingebaut wird.
Yorck
Gesperrt
#7797 erstellt: 06. Jun 2011, 16:55
Hallo Jens,

Dukane hatte zwei Reihen Produkte wenn nicht gar 3 oder 4

Für Schulen und Unis Low Budget Stuff wie Super 8 Projektoren, dann für Radiostationen diverse Verstärker und Mischgeräte und Mischverstärker, wie auch ELA und Mikrofonverstärker für Stadien und PA, dann noch Militärzeug für Marine und das Signal Corps...aus den Beständen des SIGNAL CORPS hat sich der Soldatensender AFN bedient, die Step Up Trafos wurden auch in ELA Anlagen für Kondensator Mikrofone verwendet.

Mittlerweile kann ich über den kleinen aber fein konstruierten PE TV204 Germanium Pre nur gutes sagen, der anfängliche "etwas dünne" Klang hat sich nach dem Einspielen der neuen Folien und Elko-Kondensatoren in eine angenehme sehr klare Durchhörbarkeit gewandelt, für Klassik kaum zu toppen!
Man muß ein bisschen Suchen an welchem AUX Eingang der am besten klingt, am AUX Eingang des DUAL CV1600 klingt es sehr gut, am AUX Eingang der wohl niederohmigeren (?) Grundig und Sansui Eingänge tendenziell etwas dünner, auch gut klingts, wie ehedem mal gedacht am Kristall Eingang meiner alten Telewatt Ultra Amps der hat nämlich noch einen solchen, neben dem MM Eingang. Dafür war der TV204 ja mal gedacht. Da geht die Post ab!

P.S. Die Umrüstung des PE TV204 Pres mit den zwei zusätzlichen Germanium Transen hinten dran habe ich aus zeitlichen Gründen noch nicht geschafft, das teste ich aber auch noch. Was bei Elacs Phonovorstufe klappte sollte auch bei PEs GE Stufe klappen!

Viele Grüße

Yorck


[Beitrag von Yorck am 06. Jun 2011, 17:05 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#7798 erstellt: 06. Jun 2011, 16:58
Moin Edit: @ hifijc,
(Dirk war mit seinem Beitrag früher fertig als ich)

wenn du damit einen Technics verbessern willst, muss dessen Arm defekt oder einer der billigen Sorte sein.

Die Arme von SL-2,3 bis SL1200/1300/1500 inkl. MKII sind bestimmt nicht schlechter als der Ortofon.
(m.E. eher besser)

Die einfachen Arme der kleinen Riementriebler und einiger weniger DD sind allerdings nicht so toll.
(und haben (fast?) immer Spiel, das nicht unbedingt schlimm ist, aber doch doof)

Da wäre es eine Verbesserung, wenn sich bei Laufwerk und Zarge der Aufwand lohnt.
Zum Ausprobieren ist sowas natürlich immer gut.

Gruss, Jens


[Beitrag von rorenoren am 06. Jun 2011, 17:00 bearbeitet]
hifijc
Inventar
#7799 erstellt: 06. Jun 2011, 17:04
Ach so viel hat mich der Ortofon garnicht gekostet.

Und ich Schraube denn nur auf dem Chassis drauf auf chinch ist der schon umgerüstet von mir.

Mir geht es vorerst auch nicht um verbesserung aber da mich bis jetzt das Projekt mit Spieler nichtmal 20 euro gekostet hat was solls!?

Und was "besser" ist muss jeder für sich selber endscheidend aber an den 1019er kommt der definitiv nicht ran.
Yorck
Gesperrt
#7800 erstellt: 06. Jun 2011, 17:21
http://cgi.ebay.com/...&hash=item3f0a0968e3

Nett die kleine verchromte 60s Stereo RIAA Röhrenvorstufe !

Kann man natürlich für viel weniger selber bauen wenn man einen Netz-Trafo eines alten Röhrenradios hat...ECC83 von RFT kosten auch nicht die Welt und sind schön rauscharm...

Okay ein verchromtes Chassis im Vintage-Look ist auch ein paar Euro wert. Nette Holz-Basis und Mahagoni oder Teak Seitenwändchen wären für dieses Chrom Chassis leckerst....

Auch was Feines ein echter noch kommunistischer TESLA / Litovel (NIX PRO-JECT!)

TESLA AZG 983

http://cgi.ebay.de/T...&hash=item3f0a91a56c

Vintage Transen Entzerrer aus den 70s/80s, das Teil war im ehem. Ostblock fast nicht verfügbar und echte "Bückware" die man nur gegen Westgeld oder Gefälligkeiten bekam...sicherlich ein Gerät das aufwendig gebaut wurde und einem PE, DUAL oder Telefunken Entzerrer nicht unterlegen ist...Ostgeräte können wirklich echte Klangüberraschungen bereit halten, in der Regel sogar der positiven Sorte...Tesla hatte die besten Si und GE Transistoren des Ostens.
Noch vor RFT, Tunsgram und UDSSR.
Soweit ich weiß hat Tesla eine Menge Know How von Philips in Lizenz übernommen, auch Kondensatoren von Tesla waren weit langlebiger als die RFT Frolyt Elkos..im Osten mit GOLD aufgewogen!


Viele Grüße

Yorck


[Beitrag von Yorck am 06. Jun 2011, 17:44 bearbeitet]
ichundich
Inventar
#7801 erstellt: 06. Jun 2011, 17:39
Ich habe gerade den hier in den Kleinanzeigen gefunden, kann wir jemand sagen ob es sich loht mit dem VK Kontackt aufzunehmen ?
Und wenn ja was ist das Wert ?

kleinhummel
Ist häufiger hier
#7802 erstellt: 06. Jun 2011, 20:51
I love Wechlserbetrieb.....
Dieses kongeniale Genre des Plattenabhöhrbetriebes wird mir hier nicht ernst genug genommen. was die Bewertung einer Abspielmaschine betrifft.

Ich höhre ne Menge über verschiedene Arme: OK
Theorien über Resonanzen. (Auch OK und technisch sehr interessant)

Systemverträglichkeit:.....===> eines der wichtigsten und unterschätzesten Themen überhaupt.

Antiscating oder nicht: ==> meiner Meinung völlig überschätzt (mussten die Herstller damals notgedrungen wegen Werbemaßnahmen ausweisen)

Durchhörbarkeit: Unterschätzt bis zum "geht nicht mehr"
- was nützt mir n` Dreher der analytisch und klar ist, mir aber nach 15 min aufm sack geht und schmerzen im gehörgang verursacht ==> moderne Geräte z.B. Projekt usw.

Antrieb: Hier ist von meiner Seite aus eine Evidenz, wenn auch nicht Valenz zu verzeichnen. ==> Will heißen..... mein persönlicher Geschmack geht in die Richtung... bei Riemenantreieb schlafen mir die Füße ein.
Bei Direktantrieb, kenne ich neben EMT 938 (948, 950 wahscheinlich auch) keine Mschine, die einen Reibradler oder einen Riemen- Reibradkonzept)==> TFK 210, TD 135, das Wasser reichen könnte.

Unter all diesen Gesichtspunkten kommen die Elacs (50H, 770H,PW 10H) ins Spiel:

Absoulut komplikationslose Spitzenlaufwerke höchster Verarbeitungsgüte, kompromisslos auf Klangqualität gezüchtet.

Diese lassen keine Wünsche offen, wenn mann sie richtig eingesetzt werden:

Bedingungen: Einsatz mit dem richtigen System ==>
DL 103 = keine schlechte Wahl, wenn der Röhrenvorverstärker stimmt (selbstverständlich mit guten Übertragern)
VMS 20E0 = MM weich und warm.... I love it; auch sehr gut am 1019.
M55E sehr gut und warmweich..... mein persönlicher Geschmack
selbstverständlich Röhrenvorverstärker, gerne auch GE- Vorverstärker (habe mit dem vom tfk 210 gute Erfahrungen)

Unter diesen Bedingungen ist der Wechselachsenbetrieb überhaubt kein Manko und ich frage mich woher "highendleute" überhaubt die Berechtigung hernehmen solche, ihren Bohrinseln, Projekts ... oder was auch immer überlegenen Abspielmaschinen die Daseinsberechtigung zu verweigern.

Ich für meinen Teil, lege bei unserer Pokerrunde 10 Scheiben auf die Wechselachse und kann auf äusserst (immer wieder entgeisterte Mitspieler ob der Klangqualität zurückblicken)

PS: hat jemand noch ne gute AW2 für mich?

Gruß

kleinhummel
luckyx02
Hat sich gelöscht
#7803 erstellt: 06. Jun 2011, 21:19
...zwei, drei Dinge haben mir gut gefallen....


Antiscating oder nicht: ==> meiner Meinung völlig überschätzt (mussten die Herstller damals notgedrungen wegen Werbemaßnahmen ausweisen)


Kann ich unterschreiben. Ich hatte dazu im AAA mal einen schönen Thread gestartet, der am Ende leider in Mord und Totschlag unterging....

Antiskating....


Durchhörbarkeit: Unterschätzt bis zum "geht nicht mehr"
- was nützt mir n` Dreher der analytisch und klar ist, mir aber nach 15 min aufm sack geht und schmerzen im gehörgang verursacht ==> moderne Geräte z.B. Projekt usw.


...sehr schön formuliert. Lässt mich verklärt auf mein Grado Reference Platinum blicken...



Richtung... bei Riemenantreieb schlafen mir die Füße ein.


...es gibt aber auch andere einfach zu stark gedämpfte DD's, zB den Luxman PD291. Dem kann man auch nichts entlocken, egal was man drauf schnallt. Das hat Luxman zu gut gemeint....

DL103 find ich auflösungstechnisch nicht besonders, auch bassmässig ist das keine Wuchtbrumme.....
Da ist ein Nagaoka MP20 am PE33 eine ganz andere Hausnummer. Übrigens trotz Finelineschliffs ohne Antiskating und es klingt einfach fantastisch ! Ein besseres System wird man schwerlich finden für diesen Dreher....


[Beitrag von luckyx02 am 07. Jun 2011, 03:57 bearbeitet]
hifijc
Inventar
#7804 erstellt: 07. Jun 2011, 18:37
So jetzt ist das Ergebnis ganz anders :

Der Dual Tonarm spielt mit AT 13EAV um einiges besser als der Ortofon Arm mit Ortofon VMS 20E MK2.
germi1982
Moderator
#7805 erstellt: 07. Jun 2011, 19:33
So toll sollen die Ortofon-Tonarme auch gar nicht sein. Trotzdem gibt es immer wieder Idioten, um nicht ein anderes Wort zu gebrauchen, die Telefunken S500 oder S600 wegen dem Arm ausschlachten...

Die gehören eigentlich geschlagen, und zwar mit einem Stock...auf die nackte Eichel...

Und nicht nur die, auch die Patienten die schöne und reparierbare Röhrenradios wegen der Röhren ausschlachten, die einzeln verschachern und den Rest wegschmeißen...


[Beitrag von germi1982 am 07. Jun 2011, 19:34 bearbeitet]
hifijc
Inventar
#7806 erstellt: 07. Jun 2011, 19:39
Dann bin ich ja wohl ein Idiot .

Nein der 500er war eh Defekt hatte wohl irgendwas in der Steuerelektronik .
germi1982
Moderator
#7807 erstellt: 07. Jun 2011, 20:31
Genau, ein defekter IC der Sensorelektronik (bekanntes Problem sowohl bei S500 als auch S600) und dafür einen Plattenspieler auseinandergerissen...bravo

Es gibt bei den beiden Drehern zwei Schwachstellen, das ist der Lift des Tonarmes (Morbus Plumpslift) und eben ein IC der Steuerelektronik. Wenn man den IC durch einen neuen oder einen Ersatztypen ersetzt, dann läuft die Kiste wieder.

Der IC ist ein SAS560 (in dem Fall von Siemens), der ist sogar gesockelt. Muss man also nur einfach rausziehen und noch nicht mal löten. Kostenpunkt in etwa 5€.

Leider ist das nicht so bekannt, viele gehen dann von einem Totalschaden aus und reißen die Teile auseinander...


[Beitrag von germi1982 am 07. Jun 2011, 20:41 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#7808 erstellt: 07. Jun 2011, 22:34
Moin Marcel,

Plumpslift hatte ich noch nicht, aber Fett am Schieber des Lifts, das zu Hartgummi (fast wie Zweikomponentenkleber!) geworden war.
Nur mit Muskelkraft zu entfernen, kein Lösungsmittel half.
(nicht mal Aceton)

Das Schlachten kann ich verstehen, wenn man glaubt, einen wer weiss was wie tollen Arm für gutes Geld verscherbeln zu können.
Dabei ist der ganze Dreher abgesehen von dem nervigen Lift und dessen Bedienung wirklich gut.
Der Arm ist da eher "Schwachpunkt" als Highlight.
(aber abhängig vom System, DL103 müsste blendend laufen, hab´s nie probiert)
Der Antrieb ist so gut wie lautlos, der Teller schwer.
(läuft also rund)
Das Subchassis ist nicht so hippelig wie bei vielen Thorensen und funktioniert tadellos.
(abgesehen davon, dass es nervt, wie bei Thorens, nur eben etwas weniger)
Es gibt Einstrahlungen von der Elektronik in die Tonarmkabel (leichtes Sirren), da die Signale über ein Relais geschaltet werden und über eine Platine laufen.
Das scheint genug "Antenne" für diese Störungen zu sein.
Bei direkter Verbindung ist das Geräusch weg.
(stört auch so nicht bei aufliegender Nadel, muss aber trotzdem nicht sein)

Also schon schade, den Apparat zu zerschlachten, aber m.E. sooo schlimm auch wieder nicht.
(wenn´s finanziell zwickt schon gar nicht)

Bei Röhrenradios bekenne ich mich übrigens auch schuldig.
Da habe ich -zig geschlachtet.
Aber nicht wegen der Röhren und nur selten (am Anfang) solche, deren Gehäuse noch reparabel gewesen wären.
(ohne viele Stunden Aufwand, Furnieren, Lackieren usw.)
Daher hält sich mein schlechtes Gewissen in Grenzen.
Viele Übertrager und Trafos haben als Röhrenverstärker ein neues Leben gefunden.
(die Meisten geniessen es meiner Auffassung nach, hören sich zumindest so an)
Klar, die Röhren habe ich auch aufbewahrt.

Gruss, Jens
germi1982
Moderator
#7809 erstellt: 07. Jun 2011, 23:00
Das geht ja noch, denn du hast damit den Geräten auf eine andere Art ein neues Leben geschenkt. Ich beziehe mich eher auf die Leute die billig die Radios und Dreher kaufen nur um das Zeug zu zerpflücken um dann die Röhren und Tonarme für teures Geld zu verscherbeln...der Rest wird dann weggeworfen weil man damit keinen Profit mehr machen kann.


[Beitrag von germi1982 am 07. Jun 2011, 23:02 bearbeitet]
LaVerne
Stammgast
#7810 erstellt: 08. Jun 2011, 04:14

luckyx02 schrieb:
....ich würde (habe) mir einen Yamaha CX 70 Vorverstärker besorgen, der hat eine der besten jemals gebauten MM/MC Vorverstärker überhaupt eingebaut (belegt fast die Hälfte des Gehäuses). Die kann man auch einzeln über den Tape Out abgreifen.
Klanglich wie fremdspannungstechnisch, muss man da schon 'ne ganze Schippe (mindestens 1000€) drauf legen um das zu toppen.


Sind da nicht sogar zwei Vorverstärker eingebaut? Der eine Anschluß ist ein nicht einstellbarer MM-Eingang; der zweite ist in 5 Einstellungen anpassbar (Phono MM 2,5mV/1 KOhm/47 KOhm, MC 100µV/10 Ohm/100 Ohm/1 KOhm).
Hatte "seinerzeit", als ich meinen Dreher kaufte, mehrere Vorstufen probegehört; auch bei mir zuhause. Der teuerste lag dabei um 500,- DM - und nix kam nach meinem Gehör an die ebenfalls geliehene CX70 heran. Das Ding war ein "Ladenhüter" und wechselte denn auch für recht wenig Geld in meine Hände, wo sie bis heute als Phono-Pre im Einsatz ist.
Leider sind diese Vorstufen nicht ganz so häufig (und meist werden sie dann nicht allzu günstig angeboten), als daß man sie als "günstige Geheimtips" empfehlen könnte. Sie sind dennoch immer mein Ratschlag, wenn jemand einen bezahlbaren, anpassbaren und sehr guten VV sucht, auch wenn dieser Pre damit ein wenig größer ausfällt.

Gibt es weitere Yamaha-Vorverstärker (gibt ja eine ganze Reihe C- bzw. CX, die laut Hifi-Wiki mit denselben Angaben beschrieben werden), die dasselbe Modul hatten? Teilweise gibt es ja sogar Modelle mit gleich drei Phonoeingängen.

Grüße
Hannes
Yorck
Gesperrt
#7811 erstellt: 08. Jun 2011, 10:47
Der Telefunken S500 wurde doch in Polen bei Unitra gebaut, der hat 1 oder zwei Schwager (ALTUS / UNITRA / HGS
Mozart , Chopin, Bernard etc...) mit anderen, vielleicht sogar besseren S-Armen als es der "heilige" Ortofon Arm je war, ich glaube das Polen (UNITRA) und die ehem CSSR (TESLA LITOVEL) evtl sowieso bessere (Beipack) Arme gebaut hat als die Westfirmen, weil man auf Rentabilität in keinster Weise achten musste...

Hier mal wieder so ein polnisches Superprodukt...

Unitra / ALTUS / HGS

ADAM

DD per Linearmotor...fein fein...auch der Arm ist lecker.



Bild 1

Bild 2

Technisch Anfang der 80er voll auf der Höhe der Zeit.
Schade dass Unitra in den 60s nie einen Automatik-Reibraddreher wie den PE2020 oder den Kombinationstriebler PE33 Studio gebaut hat...

Viele Grüße

Yorck


[Beitrag von Yorck am 08. Jun 2011, 10:56 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#7812 erstellt: 08. Jun 2011, 14:13
Moin,

der Arm ist der von meinem Braunpolen, nur dass meiner das Antiskating über Hebel und Gewicht hat.
Ich finde ihn besser als den Ortofon Arm.

Der Linearmotor kommt mir auch bekannt vor, Nordmende hatte mal Dreher mit sowas mal zugekauft, glaube ich.

Gruss, Jens
germi1982
Moderator
#7813 erstellt: 08. Jun 2011, 15:21

Yorck schrieb:
Der Telefunken S500 wurde doch in Polen bei Unitra gebaut, der hat 1 oder zwei Schwager (ALTUS / UNITRA / HGS
Mozart , Chopin, Bernard etc...) mit anderen, vielleicht sogar besseren S-Armen als es der "heilige" Ortofon Arm je war, ich glaube das Polen (UNITRA) und die ehem CSSR (TESLA LITOVEL) evtl sowieso bessere (Beipack) Arme gebaut hat als die Westfirmen, weil man auf Rentabilität in keinster Weise achten musste...

...



Warum erinnern mich manche deiner Kommentare an den frühen Pavel Chekov?

...

"Das ist auch russische Erfindung!"

http://www.youtube.com/watch?v=IC6W8J0j8Co

Aber dein Opel Diplomat wurde sicher auch bei GAZ gebaut und dann heimlich nach Rüsselsheim verfrachtet...


[Beitrag von germi1982 am 08. Jun 2011, 15:33 bearbeitet]
luckyx02
Hat sich gelöscht
#7814 erstellt: 08. Jun 2011, 15:31
Hallo Hannes,
da ich mein schon offen hatte weiss ich es genau. Ist auch sehr schön beschriftet auf den Platinen.

Die Eingangswahl geht komplett auf insgesamt 3 Verstärkerzüge :

Vorverstärker


Entzerrung

Ausgangstufe

Je nach Stellung werden in der Eingangsstufe einzelne Verstärkungsstufen umgangen.

Der festeingestellte Eingang umgeht zusätzlich noch dieses Schalterwerk.

In Summe ist das aber nur ein einziges Teil. Es kann nur wahlweise der feste MM Eingang oder der einstellbare benutzt werden.

Klanglich ist er extrem analytisch, sauber und klar. Die Darstellung und Abbildungsgenauigkeit in der Breite ist hervorragend. In die Tiefe dürfte es noch etwas weiter reichen.
Im Vergleich zB. mit meinen AIKIDO, vermisst man aber wieder mal den berühmten "Raum" um die Instrumente herum, den der AIKIDO spielend darstellt. Auch legt der AIKIDO gerade im Bass noch eine grosse Schippe drauf. Tiefer und mit ungeheurem Druck ganz sauber aufspielend. Das schaffen wohl wirklich nur die teuersten VV's hier gegen das Kleinod von Herrn Otto anzukommen.

Vom Klang kann man den CX70 gut mit dem Sony 555 ES CDP vergleichen. Der klingt tendenziell sehr ähnlich, wer ihn denn kennt.

Unübertroffen ist der Fremdspannungsabstand. Da gibts nix an zu rütteln.

Ob genau diese Stufe auch noch in anderen Yamahas verbaut war kann ich nicht sagen.



[Beitrag von luckyx02 am 08. Jun 2011, 16:12 bearbeitet]
Yorck
Gesperrt
#7815 erstellt: 08. Jun 2011, 20:44
Hallo,

Telefunken Hifi 205 ist auch made by Unitra !

http://bilder.hifi-f...unken-s-205_8809.jpg

Unitra Daniel ist ein Schwager von TFK S600:

http://imageshack.us...danieldrehergb8.jpg/

Unitra Fonica und TFK teilen sich beinahe ein und denselben Motor...:
http://www.analog-fo...Thread&threadID=4750

Unitra Bandmaschinen auch umgelabelt zu TFK (zum Teil):
http://forum2.magnetofon.de/showtopic.php?threadid=5716

nee nee es gibt wirklich eine Verbindung zwischen Unitra und
Telefunken---beim Mister Hit ist es bewiesen und bei den Laufwerken S500-S600 sind einige Dinge im Bereich der Sensortasten und des Antriebes extrem ähnlich, entweder wurde da abgeschaut oder cross-produziert...

Pavel Chekov ist doch cool!
Russen sind generell coole Pragmatiker und nicht nur die Sibirier.

Viele Grüße

Yorck


[Beitrag von Yorck am 09. Jun 2011, 16:37 bearbeitet]
germi1982
Moderator
#7816 erstellt: 09. Jun 2011, 14:33
Dann müsste aber der IC von einem anderen Hersteller. Der müsste dann aus Ost Produktion stammen und nicht von Siemens. Wobei man sich bei sowas nie drauf verlassen kann, bei Diensteinheit IX der DDR (ostdeutsche Antwort auf die GSG 9) fand sich auch nicht nur Ostblock-Material, die hatten auch Waffen des "Klassenfeindes" in der Waffenkammer (hauptsächlich Heckler&Koch), weswegen normale Polizisten immer den Stand zu räumen hatten wenn die kamen..

Der S500 fand sich 1974 erstmals im Programm von Telefunken, nun wären noch die Produktionsjahre des Unitra-Modells interessant. Dann könnte man das Puzzle zusammensetzen. Der S600 kam in etwa zwei Jahre nach dem S500. Einziger Unterschied ist wohl die Farbe, und das der S600 eine Aufsetzhilfe hat. Wenn der Tonarm sich über der Einlaufrille befindet geht ein Lämpchen an.

Und hier findet sich der Schaltplan des S600:

http://telefunken.pytalhost.eu/S600s/


[Beitrag von germi1982 am 09. Jun 2011, 14:40 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#7817 erstellt: 09. Jun 2011, 15:10
Moin,

ich denke schon, dass zwischen den östlichen Ländern und dem Westen ein reger Austausch stattgefunden hat.

Der S600 hat einen Teller, der unten im Guss einen Hella Stempel trägt.
(die bauen Lampen für Autos usw., daher wohl auch Zinkdruckgussteile)

Das ist eindeutig eine westdeutsche Firma. (gewesen?)

Die Bauteile sind ansonsten auch keine "Ostteile".

Es ist natürlich trotzdem möglich, dass einzelne Komponenten, z.B. das Chassis in Polen gefertigt wurden.

Es gibt anscheinend "Ostdreher" die einen optisch gleichen Teller haben.
Die Unitra Teller sind nicht immer ganz schlagfrei.
(eiern)

Mister Hit gab es aus West und Ost.
Frühe Modelle sind noch "Made In Germany", spätere haben auch Ost- Bauteile im Verstärkerteil.
(ich meine, ein Tesla IC, wobei Tesla tschechisch ist/war)

Wenn die Polen dann später (?) ähnliche Geräte auf den Markt brachten, kann das Teil des Joint Venture gewesen sein. (Mister Hit gab´s als 1:1 Parallelgerät unter Fonica)
Entwicklungskosten konnten so verringert werden.

Es gab auch Lencos aus der Tschechei.

Unitra baute Grundig Tonbandgeräte in Lizenz, oder sogar für Grundig?

Problematisch bei den Ost- Geräten ist die häufig schlechte Verarbeitung manchmal zusätzlich minderwertigen Materials.
(scharfe Kanten, Rostansatz, Lagerspiel)

Der Ansatz bei der Konstruktion sieht gut aus, die spätere Produktion leidet/litt scheinbar fast immer unter grossen Toleranzen und schlampiger Ausführung.
(für Export wurde meist selektiert)

Wenn man das bedenkt, ist es fast ein Wunder, dass es doch noch so viele funktionierende Geräte dieser Art gibt.

Der Unitra Tonarm ist natürlich eine Ausnahme....

Spass beiseite: das Ding ist auch grob verarbeitet und die Stellschraube an der Seite ist ein Fake.
(keine Höhenverstellung möglich, da von unten verschraubt)

Der Trick scheint hier zu sein, dass in den Lagern keine Dorne laufen, die aufwändig und präzise hätten gedreht werden müssen, sondern Kugeln, bzw. eine Kugel je Lager am Ende der Lagerschraube, die auf dem Ring aus 5 (oder 6?) Kuglen läuft.
Kugeln sind äusserst präzise gegertigt und sehr gut gehärtet, zusätzlich kosten sie fast nichts und müssen nicht extra gefertigt werden.
Die Präzisionsansprüche beschränken sich also mehr oder weniger auf den Zusammenbau der Teile und die Lagerschale.
(die Gussteile müssen auch halbwegs genau gebohrt sein, aber.....)
Schlau gemacht.

Gruss, Jens
luckyx02
Hat sich gelöscht
#7818 erstellt: 09. Jun 2011, 16:25

Der Trick scheint hier zu sein, dass in den Lagern keine Dorne laufen, die aufwändig und präzise hätten gedreht werden müssen, sondern Kugeln, bzw. eine Kugel je Lager am Ende der Lagerschraube, die auf dem Ring aus 5 (oder 6?) Kuglen läuft.
Kugeln sind äusserst präzise gegertigt und sehr gut gehärtet, zusätzlich kosten sie fast nichts und müssen nicht extra gefertigt werden.
Die Präzisionsansprüche beschränken sich also mehr oder weniger auf den Zusammenbau der Teile und die Lagerschale.


....na Jens das erinnert mich aber stark an unsere Diskussion in sachen Lagerspiel.

Ich finde das eine geniale Lösung da es nahezu ein ein "echtes" Spitzenlager darstellt. Die Auflage ist nicht nur oben sondern auch nach innen -Druckrichtung- anliegend. Ein solches Lager lässt sich völlig spielfrei einstellen. Ein grösseren Druck kann diese Kugel locker auffangen OHNE zu klemmen !
Ganz im Gegensatz zu einem Dorn, der unweigerlich festgeklemmt wird, da nach innen -Druckrichtung- keine Abstützung erfolgt.
Na und du weisst nicht warum dein Unitra so gut klingt ?....;)


[Beitrag von luckyx02 am 09. Jun 2011, 16:30 bearbeitet]
olli_gt
Stammgast
#7819 erstellt: 09. Jun 2011, 17:26

olli_gt schrieb:
Wo wir gerade beim Elac 50H sind:

Ich besitze einen solchen seit einer Woche.
Inzwischen läuft er soweit einwandfrei, nachdem ich die anfangs zickende Endabschaltung instandsetzen konnte.

Allerdings vernehme ich pro Tellerumdrehung immer ein leises "Toc".
Den Tellerinnenrand und das für mich augenscheinlich intakte Reibrad habe ich ordentlich gesäubert, aber das Geräusch ist immer noch da.
Hat da Jemand einen Rat?

Ausserdem finde ich das Subchassis etwas sehr "labberig" gelagert.
Wenn ich im laufenden Betrieb die Stop-Taste drücke, fliegt der Tonarm durch das ausferdernde Chassis im hohen Bogen davon! Von den metallischen Klötergeräuschen der Chassisfedern ganz zu schweigen.
Momentan habe ich das Subchassis daher durch anziehen der beiden Sicherungsschrauben ausser Betrieb gesetzt...
Ob das alles so im Sinne des Erfinders ist???
Oder könnte man an Stelle der Stahlfedern Gummipuffer verwenden?

Im Bassbereich liefert die Kiste ja wirklich ordentlich Punch, aber ich finde, dass dieser auch manchmal zum "dröhnen" neigt.

So gänzlich überzeugt hat mich der Elac daher noch nicht!



An dieser Stelle möchte ich noch mal von meinem Miracord 50H berichten, welchen ich eigentlich schon "aufgegeben" hatte, nachdem mein obiger Post völlig ohne Resonanz blieb.
(Die ausbleibenden Resonanzen hätte ich mir lieber vom Elac gewünscht...)

Völlig enttäuscht von dem Gerät war ich wieder bei meinem Kenwood-Direkttriebler mit Denon DL-160 angelangt und dazu geneigt, den "Reibrad-Hype" als "übereuphorisches Geschwurbel" abzutun.

Da ich heute aber unerwartet Zeit hatte, habe ich mich dann doch noch mal mit dem Elac befasst.
Da ich (ohne Physiker zu sein) für den dröhnenden Bass einfach mal das "schwabbelige" Subchassis verantwortlich gemacht habe, habe ich die Stahlfedern heute einfach mal kurzer Hand entfernt...
Zwischen Chassis und Zarge habe ich Filzstreifen geklebt und das Chassis anschließend (mit den beiden Sicherungsschrauben) fest mit der Zarge verschraubt.
Die Zarge selbst habe ich von innen mit Bitumenmatten bedämpft.

Da mein DL-160 ja nun gerade wieder am Kenwood perfekt justiert ist und dieses am "Schwabbel-Elac" extrem dröhnig klang, montierte ich ein noch vorhandenes Shure M97xe.
Bei diesem war allerdings leider die Nadel verbogen, also bestückte ich es mit einer preiswerten, elliptischen Nachbaunadel, welche ich eigentlich für ein D105ED beim Thakker gekauft hatte...
Also alles schön justiert und dann mal angestöpselt!
Schnell noch eine "Billy-Cobham"-Scheibe drauf...

...und dann ging die Sonne auf!!!

Schöne, knackige Bässe, ohne Neigung zum Dröhnen!
Klingt jetzt einfach frisch und agil, mit schönen Höhen, welche niemals spitz klingen oder nerven!
Ich bin völlig baff!
Habe das Shure-System auch an keinem meiner anderen Dreher bisher annährend so gut gehört und die Nadel ist noch nicht mal eingespielt!
Im Bass kann mein Kenwood da nicht mithalten und mein Dual 1249 hat da gar keine Schnitte...

Und nun muss ich weiter hören!...
Yorck
Gesperrt
#7820 erstellt: 09. Jun 2011, 17:37
Hallo mein Freund hat mit seinem LENCO L76S genau das gleiche Phänomen erlebt....knirschige Wabbel-Federn raus. Hart und massenschlüssig in feste Selbstbau-Zarge eingespannt und neue JICO NADEL am V15-3....vorher labbrig / Mau, nachher völlig anderer sonorer und präziser Charakter...
lustigerweise ist das bei den PE und Dual Geräten weniger kritisch...die Federung scheint bei ELAC, einigen Braun und Lenco zum Resonieren zu neigen....ich kann allerdings nur für DUAL und PE sprechen...die Russen sind eher wie Thorens TD125....eine ganz andere Welt. Habe mich damit aus Zeitgründen noch nicht beschäftigt...aber mit Resonanzen scheint der TD125 Klon Electronica b01 aus Moskau nicht zu kämpfen zu haben....ist aber Beltdrive und bekommt im Bass gegen einen PE33 Studio (Wie auch ein TD160) keine Schnitte...ein Belt Drive DUAL 1249 und DD 701 auch nicht

Leider habe ich mit den konstruktiv sehr interessanten ELACS
keine Erfahrung, in ENGLAND hat man mit den BSR Senatoren auch nicht so kritische Erfahrungen mit der Federung gemacht, vielleicht gibt es aber auch Geräte deren Tonarmlager nicht perfekt eingestellt sind die somit sehr viel stärker auf Resonanzen der gefederten Stahlplatine reagieren....bei meinem PE33 STudio habe ich nicht die Bohne von solchen Effekten erlebt...am 2020 auch nicht...der sonsore Bass bei Reibradgeräten ist die große Freude...kein DD oder BD Dreher kann das simulieren...


Viele Grüße

Yorck


[Beitrag von Yorck am 09. Jun 2011, 18:10 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#7821 erstellt: 09. Jun 2011, 17:42
@Olli: geht doch, Glückwunsch!

@Lutz:

ich habe mal gemalt:



v.l.n.r.v.o.n.u

Links oben soll ein Lager mit spitzem Dorn darstellen,
rechts oben eines mit flacherem,
links unten noch flacher,
rechts mit Kugel anstelle des Dorns.

Je flacher der Dorn wird, desto eher ähnelt er der Kugellagerung.
Nicht ganz, aber es dürfte sich am Ende nicht viel tun.
Vorteil des spitzen Dorns dürfte sein, dass er durch sein tiefes Eintauchen gut Seitenkräfte aufnehmen kann, ohne dass der Bügel der die Lagerung trägt, verformt wird.

Je flacher der Dorn ist, desto stärker drücken Seitlich wirkende Kräfte den Bügel auseinander.
Das ist etwa das Gleiche bei der Kugel.

Der Bügel muss also bei Kugel- oder Dornlagerung mit flachem Dorn stabiler ausfallen.

Beim Unitra ist das alles fettes Gussmaterial.
(z.T. Alu, z.T. Zinkdruckguss, dem Gewicht nach zu urteilen)

Ich hatte allerdings schon Arme, die "ausgekugelt" waren.
Da muss allerdings rohe Gewalt im Spiel gewesen sein.
Beschädigt war da nur der Plastikhalter für die Staubschutz- Scheibe über den Kugeln.
(geht auch ohne)

Ich denke also, dass sich auch die Dornlager ähnlich verhalten müssten wie diese Kugelkonstruktion.
Dass der Unitra so gut klingt, liegt daran, dass er vom Papst heilig gesprochen wurde.
(Johannes Pole, äh Paul der....te)

Ach ja, hier noch ein weiterer Entwurf:



Gruss, Jens
Yorck
Gesperrt
#7822 erstellt: 09. Jun 2011, 17:43


Viele Grüße
Yorck
olli_gt
Stammgast
#7823 erstellt: 09. Jun 2011, 18:02
Danke für's Feedback!

Scheinbar lag ich mit meiner Vermutung wirklich richtig und das Subchassis war für das Dröhnen verantwortlich, was die Erfahrungen von York's Kumpel ja untermauern.

Die Federn vom Elac sind übrigens damals wohl noch mit Schaumstoff bedämpft gewesen!
Dieser befand sich in Form von gelben Krümeln in der Zarge, einige poröse Reste hingen noch zwischen den Federn...
Wie das im intakten Zustand aussehen muss, entzieht sich leider meiner Kenntniss...
luckyx02
Hat sich gelöscht
#7824 erstellt: 09. Jun 2011, 18:13
Hallo Jens,
anscheinend hast du noch kein Dual Spitzenlager zerlegt ? Es kommt auf den Winkel an...und der ist erheblich spitzer wie von dir dargestellt.Ich schätze unter 45° Und das klemmt eindeutig viel eher als eine Kugel.


Schöne, knackige Bässe, ohne Neigung zum Dröhnen!
Klingt jetzt einfach frisch und agil, mit schönen Höhen, welche niemals spitz klingen oder nerven!
Ich bin völlig baff!


Ich hatte da schon mal was zu geschrieben. Wichtig ist die Energie punktgenau vom Teller zB. in die Zarge weg zu leiten. Zuviel bededeutet "lahmer" Klang. Zuwenig heisst überschwingen und Resonanz. Geht das ganze erstmal in Richtung Tonarm kann das böse enden wie beim PE34.

Nochmal der Verweis zum dem Bruel+Kjaer Paper zur AES 1977. Da geht es genau um dieses thema....

http://www.merrillscillia.com/MechanicalResonances.pdf


[Beitrag von luckyx02 am 09. Jun 2011, 18:21 bearbeitet]
torbi
Inventar
#7825 erstellt: 09. Jun 2011, 18:26

Yorck schrieb:
Hallo mein Freund hat mit seinem LENCO L76S genau das gleiche Phänomen erlebt....knirschige Wabbel-Federn raus. Hart und massenschlüssig in feste Selbstbau-Zarge eingespannt und neue JICO NADEL am V15-3....vorher labbrig / Mau, nachher völlig anderer sonorer und präziser Charakter...

.....

Viele Grüße

Yorck


Hi Dirk,

sagen wir lieber "ein Freund von mir" sonst tuscheln die Leute , aber viel besser ist dass du dich an meinen alten Player besser erinnerst als ich

Lg.. Torbi
hifijc
Inventar
#7826 erstellt: 09. Jun 2011, 18:41
Jens du hast mich auf eine idde gebracht .

hallo bild

Du kannst das besser

Yorck
Gesperrt
#7827 erstellt: 09. Jun 2011, 18:51
Hallo,

bitte noch PE Fanclub illustrieren

Ich habe leider momentan mein Photoshop nicht installiert da
nur geliehener Laptop, mein Rechner ist im Netzteil hin..muß ich am Wochenende reparieren....GRR Garantiert wieder SCh...
Chinaelkos im Eimer!!

Viele Grüße
Yorck
luckyx02
Hat sich gelöscht
#7828 erstellt: 09. Jun 2011, 18:57

Hallo mein Freund hat mit seinem LENCO L76S genau das gleiche Phänomen erlebt


Es gibt keine "Phänomene", alles, aber auch wirklich alles bewegt sich nach den Regeln der Physik. Im grossen wie im kleinen. In der Elektronik wie in der akustik oder Mechanik oder die Kombination von alledem. Vor 100 jahren, genauso wie heute !

Leider ist vieles davon früher unbeabsichtigt enstanden weil man die Zusammenhänge noch nicht so gründlich erforscht hatte....
olli_gt
Stammgast
#7829 erstellt: 09. Jun 2011, 18:59
@ Lutz

Danke für den interessanten Link, werde mich da mal in Ruhe reinlesen!
Ich hatte die Thematik bisher wohl völlig unterschätzt...
hifijc
Inventar
#7830 erstellt: 09. Jun 2011, 19:01
tschüss bild

Yorck
Gesperrt
#7831 erstellt: 09. Jun 2011, 19:16
HAHAHHA


UDSSR PAVEL-CHEKOV Klingonen FANCLUB bitte noch!!!



Viele Grüße

Yorck
hifijc
Inventar
#7832 erstellt: 09. Jun 2011, 19:24
Erstmal

reibrad bild

ichundich
Inventar
#7833 erstellt: 09. Jun 2011, 19:38
Bildnerrischen Kunst

na ja wir können auch einen malen nach Zahlen Freed aufmachen

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