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Alter PE 2020 (und andere Plattenspielerklassiker) vs. neuen Linn LP 12.

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SGibbi
Gesperrt
#7633 erstellt: 24. Mai 2011, 22:45
Hai,

mußte doch mal sehen, ob mein Account noch funktioniert. Hier haben sich ja alle versammelt und liefer(t)n sich eine schöne Klobberei Mein Wählodem lädt schon mehr als eine Stunde an dem Fred, und trotzdem ist nur die Hälfte da.

Willich mal offtopic.

Besonders gefallen hat mir das Pild vom 33er in der 2020 Zarge (Yorck 12.01.11) Auf DIE Idee bin nicht einmal ich gekommen. Ich finde die Originale 33er/34er Zarge sogar ganz praktisch, weil sie mit ihren 44 (mal 34) Zentimetern zu meinem übrigen HiFi Zeux paßt. Allerdings sind die Zargen je nach Baujahr unterschiedlich hoch (die ältere scheint einen schwarzen Sockel zu haben) und ob's Ahorn ist, sieht man nach 40 Jahren auch nicht mehr (nach 40 Jahren ist auch Ahorn dunkelbraun). Ich warte eigentlich nur darauf, daß mal jemand eine Scheiferzarge 'druntersetzt, aber bis dahin bin ich Fan eines gepflegten Originalzustandes.

Daß der Begriff "TAK" von Elac verbraucht war, wußte ich nicht. Ich danke für den Hinweis.

Die alten Shure Tonarme (22.01.11) haben das Lager für die auf- & abbewegung vorne. So wird nicht jedes mal die ganze träge Masse bewegt, für den Höhenschlag der Schallplatte (für Seitenschlag aber leider schon). Das Prinzip wird noch Heute von einigen Herstellern schwerer Arme verwendet. Schönes Stück, der Shure 222, hätte ich auch gerne. Hat hier leider niemanden interessiert, schade.

Mahlen (oder malen) alle Lager ? Ja ! Nix für ungut, aber meine Phonostufen bringen genügend S/N, und ich höre auch meine 33er Rumpeln - oder ist es das Rumpeln der Schneidanlage ? Entscheidend ist da nicht mehr, ob es ein Geräusch ist, sondern wie viel davon, und welches. Dafür braucht man Meßgeräte, im Streit ist die Frage nicht zu klären. Meßtechnisch rumpelt mein TD 318 deutlich mehr als mein 34er - allerdings auf einer tieferen Frequenz. Was Kugellager aus Wechslern angeht - genügend zähes Silikonöl, und auch diese Lager "schwimmen". Alles eine Frage des Zustands (oder des Service) ich meine, nach mehr als 40 Jahren. Ein "vergammelter" Kombinationstriebler ist sicherlich eine Katastrophe, gut restauriert ist es ein unvergleichlicher Genuß!

Zum Germanium Phonopre vom Yorck (Januar), ja, ich war auch schonmal am überlegen, eine 98 als Germaiummodell zu bauen. Hat aber außer mir aber keinen interessiert, also bin ich für meinen Eigenbedarf bei restaurierten Braun's und PE's (bzw. Telefunkens) geblieben. Als Restaurierte Einzelstücke tun die allemal und zwar ziemlich authentisch (mit ohne RIAA, eher IEC oder so). Beinahe hätte ich die hier enthaltenen Schaltpläne (25.01.11) mit meinen alten Threads verlinkt. Diese ollen Germaniums sind in legierter Technik gebaut, da ist einfach mehr Material 'drin, die klingen flüssiger. Dafür hapert es an Verstärkung bzw. Spannungsfestigkeit und Rauschen ... es gab gute Germaniums, aber nicht ohne Selektieren und Messen. Die letzte gängige Type, die man für einen Phonopre gebrauchen kann, war der AC 151r (Siemens), noch Heute billig zu bekommen, aber auch den nur mit heftigem Selektieren ... wenn er spielt, ist er klasse. Habe ich aber auch früher schonmal gepostet, also lassen wir's dabei.

Woher kommt eigentlich die Behauptung, die Phonostufe des 33ers sei von Sennheiser (Yorck, 11.04.2011) ? Nach meinen Informationen wurde die im Schwarzwald verlötet, und mit den bekannten Katastrophen um die ERO100 wurde dann für den 34er von Teilefunken bezogen. Es gab auch Gerüchte Richtung Körting, aber auf Labor W. habe ich für dieses Stück noch keine Legenden da.

Ansosnten ... lest Gibbies alte Threads ;-)

Über den VS 70 Röhrenverstärker gibt es sehr, sehr unterschiedliche Ansichten (schon Schnittbandkerntrafos oder noch "Normalies" ?) aber ich will hier keinen Streit. In die Sammlung stellen würde ich ihn allemal - irgendwo zwischen Yamaha MA-62 G, Harman-Kardon A700 (Award Series mit lila Netzschalter) oder meinem Fisherli 800 B, habe noch die Version mit magischen Bändern, immer nicht restauriert ... ganz wunderbar zum 33er ...

Mir wurde auch schon nachgesagt, daß ich der PE Fangemeinde gegen den Strich gehe, und daß ich Preise in die Höhe treibe. Sehen wir die Realität. Als ich in 2003 den 34er erstmals im AAA Forum andiskutiert habe (und dort auch gesperrt wurde) gab es bereits eine Fangemeinde ... das Ding ist ungefähr so alt wie ich, ich habe den Tip von einem früheren Chef bekommen, die PE's liefen unter der Sparte "Geheimtipp der ehemaligen Händler und Servicetechniker". Bewußt habe ich damals übrigens den 34er erwähnt, und nur darauf gewartet, daß irgend jemand mit dem 33er ankommt. Realität ist, daß keiner mit dem 33er ankam, der TD 124 wurde hochgehalten, und ich wurde gesperrt. Seltsamerweise waren sie im Ursprungsland Schweiz trotzdem höflich und interessiert, daß es noch etwas anderes gab, der Streit war Teutschtümelei. Und was ist die Realität der ganzen Sache ? Meinen letzten 34er habe ich für 25 Euronen ohne Porto in der Bucht geschossen, vielleicht, weil ich den Preis treiben wollte ;( und 33er bisher 2 Stück in der Region um 60,- Euro und das alles in den letzten Jahren. Soll noch einer sagen, die Dinger wären teuer geworden ... oder würden jedes Jahr um 60,- im Preis steigen ...

Im Gegenteil. Sobald es im Netz diskutiert wird, fällt der Preis rapide. Zum Leidwesen vieler Händler; wenn das Produkt im Netz kontrovers diskutiert wird, geht der Verkauf rapide zurück. Das will keiner hören, ist aber so.

Entscheidend bei altem Zeux (auch beim Thorens) ist der Zustand, und die Frage, wer und wie gut den Service macht (oder ob man den Service zahlt). Die Story mit dem von Uhrmacher überarbeiteten Tonarmlager habe ich selbst in die Welt gesetzt (nicht Yorck) und diese Aufarbeitung war selbstredend teurer als der Kaufpreis für das Defektgerät. Das Resultat macht mir trotzdem eine Menge Spaß. Wäre es ein Thorens, und kein PE, dann hätte es das Ersatzteil noch Heute und von der Stange gegeben. Vielleicht ist der Thorens deshalb so viel teurer. Oder der PE so billig, je nachdem. Als das erste mal ein vollrestaurierter PE 34 in meinem Regal stand und gegen meinen TD 318 anspielte kamen mir fast die Tränen ... und meine Wahl war getroffen. Der PE ist vergleichsweise häßlich, als Altgerät in 60er Jahre Optik eignet er sich nicht für professionelles Vorführen vor Kunden, und man kann ganz bestimmt keinen alt-68-er damit beeindrucken, aber er klingt gut, und hat sich im Lauf der Jahre (oder Jahrzehnte) auch bewährt. Warum ich nicht den 2020 hochlobe ? Die Mechanik ist faszinierend, wenn sie spielt, und ein ziemlicher Schmerz, wenn man sie reparieren muß. Ich bin da eher in Richtung 3310 studio gegangen, der war mehr nach meinem Gusto. Bis er lief war aber auch so eine Aktion.

Über den "neuen" Linn LP12 diskutiert hier irgendwie keiner mehr. Er spielt nicht schlecht, es gibt ihn neu, und mit 2 Jahren Garantie. Hinstellen und vergessen. Vielleicht macht es deshalb keine Gänsehaut mehr.

Grüße
SGibbi
Gesperrt
#7634 erstellt: 24. Mai 2011, 23:02
Ach ja, hier noch ein Pild von einem alten Single-Wechsler (für ichundich weiter oben)

Harting 45 im Koffer

Harting 45 in Aktion 2

Es ist ein Harting 45, eine Deutsche Lizensfertigung (50er Jahre) eines amerikanischen RCA Wechslers aus den späten 40ern. Der kleine Tonarm ist für Singles optimiert, die Deutsche Version hat eine ELAC Pickup aus der KST Serie. Klingt sogar überraschend gut, mit einem alten Röhrenradio oder so.

Harting 45 Logo
hifijc
Inventar
#7635 erstellt: 25. Mai 2011, 05:56
Muss nur mal Obtisch etwas aufgefrischt werden.


[Beitrag von hifijc am 25. Mai 2011, 11:10 bearbeitet]
Compu-Doc
Inventar
#7636 erstellt: 25. Mai 2011, 08:22
Obsttisch?
hifijc
Inventar
#7637 erstellt: 25. Mai 2011, 11:11
Ich meine den äußeren erhaltungs Zustand aufbessern.
Compu-Doc
Inventar
#7638 erstellt: 25. Mai 2011, 11:34
........whatadeutsch!


[Beitrag von Compu-Doc am 25. Mai 2011, 11:35 bearbeitet]
hifijc
Inventar
#7639 erstellt: 25. Mai 2011, 11:39
Ja ja....
Yorck
Gesperrt
#7640 erstellt: 25. Mai 2011, 17:51
Hallo Gibbi, willkommen hier

Ich meld mich noch ausführlicher, bin gerade busy

Ja der Shure 222 hat was!!!

Die 60s Geräte sind allesamt oft sträflich ignoriert worden dabei hat man es hier mit hochinteressanten und gutklingenden nicht so leichten aber abtastsicheren und überraschend resonanzarmen Konstruktionen zu tun--ich liebe 60s Phono! Der PE33 Studio und PE34 sind für mich die Könige des 60s Phono, welch eine Detailqualität und sorgfältige Kleinserien-Konstruktion. Beim 33 Studio sogar verschwenderisch aber nutzungsbetont zu bezeichnen.
Also nie sinnlose Protzerei, sondern bestes Guß-Material wo es SINN MACHT!
Noch ein Vorteil: PE Geräte sind NIE sperrig oder angeberisch / aufdringlich, sondern tragen den Nerz nach innen...traumhaft.

Mein DOY-Alu-Kästchen Germanium Pre "Doppelmono" arbeitet exorbitant rauscharm & wohlklingend, das Gerät nach dem Entwurf von RADIO RIM mit 8 GE Transen (originär für Studioeinschübe) ist klanglich seidig und sehr, sehr angenehm, er steht einem Trioden Röhren-Entzerrer bester Gattung à la Telewatt Ultra in nichts nach und heizt nicht so und ist auch im Verbrauch etwas günstiger--für den Hör Alltag sehr empfehlenswert. Ich kann nur sagen, GE Transistoren gut eingesetzt in alten hochwertigen Schaltungen, ÖLPAPIERKONDENSATOR-
GEKOPPELT klingen diese super.

Du sprichst mir aus der Seele!

Zitat:

Ein "vergammelter" Kombinationstriebler ist sicherlich eine Katastrophe, gut restauriert ist es ein unvergleichlicher Genuß!



Ich frage mich heute warum keiner einen TD124 oder PE33 Studio oder Braun PS1000 in NEU baut ...evtl mit etwas modernerem "Design" für die Schlicht-Dünnlook oder Bohrinsel Fans, das wäre doch mal eine Herausforderung!

Ein Reibrad-Riemen Transrotor 2020 oder
Linn33 Studio ...

Viele Grüße

Yorck


[Beitrag von Yorck am 25. Mai 2011, 18:06 bearbeitet]
ichundich
Inventar
#7641 erstellt: 25. Mai 2011, 18:02
Ich denke mal die Menge an Kleinteilen kann sich kein Hersteller mehr leisten, mal abgesehen von der Arbeitszeit die es Bedarf um die ganzen Teile zusammen zu bauen.

Aber schön währe es

Yorck
Gesperrt
#7642 erstellt: 25. Mai 2011, 18:09
Jep!

Ich muß sagen ein nagelneues Reibrad-Riemen HIGH END SUPERGERÄT (NICHT ZU KLOTZIG!)
wo man die ganze Mechanik sehen würde die arbeitet wäre hochinteressant, man stelle sich noch eine verchromte Wechsel-DIAMATIK darin integriert vor OHNE ELEKTRONIK (!) a la PE2020!

Das wäre dann mal wirklich ein feinmechanisches Meisterstück!

Viele Grüße

Yorck


[Beitrag von Yorck am 25. Mai 2011, 18:10 bearbeitet]
ichundich
Inventar
#7643 erstellt: 25. Mai 2011, 18:14
Jetzt sage mal was ist besser am 2020 als am 2018 da du ihn ja immer in den Himmel lobst ?
Rancid_Didi
Hat sich gelöscht
#7644 erstellt: 25. Mai 2011, 18:18

Yorck schrieb:

Das wäre dann mal wirklich ein feinmechanisches Meisterstück!



Jo, denn man tau! Ab an die Arbeit!

Wenn du uns in 3 Monaten so etwas hinbastelst, hast du auch meinen Respekt sicher.

Aber immer nur labern und nie selbst was machen, muß doch auf Dauer auch langweilig sein.....
ichundich
Inventar
#7645 erstellt: 25. Mai 2011, 18:26

Yorck schrieb:
Jep!

man stelle sich noch eine verchromte Wechsel-DIAMATIK


Yorck


Wenn schon dann poliertes Edelstahl

Yorck
Gesperrt
#7646 erstellt: 25. Mai 2011, 18:27
@Rancid_Didi

Hey,

hast Du schon einen total toten 78er Sony Biotracer PSB80 generalsaniert und dabei einen Vintage-Verdrahtungsfehler (gelbes Kabel mit weiß/gelbem vertauscht und diversen kalten Löstellen )gefunden der das Gerät seit 1978 lahmgelegt hat??

Haste schonmal einen Nordmende SK2 Farb-Vintagefernseher mit 3 Bild-Röhren von technischem Dachboden-Wrackzustand in guten funktionstüchtigen Zustand restauriert?!?!

Haste schon einen volldiskreten Germanium Pre mit Sulzer Borbely Regulator gebaut auf Lötleisten und in 4 Alugehäusen versteht sich?

Haste schon einen Fisher SA300 und X1000 Röhrensuperamp und zwei Telewatt Ultra Endstufen kernsaniert aber so dass die Geräte einmal neu aufgebaut worden sind alle Widerstände und Kondensatoren neu weil die Vitrohms die Werte verloren hatten?

Haste schon 4 Scott T33 S Nixietuner restauriert?

Ich glaube nicht dass ich noch was beweisen müsste.

Dass ich meine PE33 Studio komplett überholt habe und schon 3 Duals (2x 701 und ein 1249) kernsaniert habe steht außer Frage, frag mal Torbi.

Von Boxensanierung gar nicht zu reden das müssen so um die 50 Stück sein in meinem Leben....

Ähh und da wären noch 3 Russenverstärker mit schwierig zu beschaffenden farbkodierten Transen (K Typen) und 2 DUAL CV1600 Brummer...ein CV1600 ein (vollständiges) Sperrmüll- Wrack stand hier mit zwei defekten Endstufen den ich quasi neu aufgebaut habe und dazu noch den nicht mehr unten bei "ON" haltenden Netzschalter umbauen musste weil es nur ein "in etwa" passenden PREH Netzschaltereinsatz bei Conrad/Reichelt gibt...aber so dass man von außen nix davon bemerkt--läuft top!

So und das ich ENTWICKLER von Plattenspielern bin habe ich nie behauptet, ich kann keinen PE2020 aus dem NICHTS erschaffen, aber ein HERR RÄKE der gerne auch mal 100.000 Euro für einen Dreher nimmt sollte es in wenigen Monaten schaffen, wer so hoch stapelt muß auch Wunder für Wunderpreise vollbringen.
Mit meinem PE2020 habe ich Glück gehabt und ein perfekt saniertes bzw neu abgeschmiertes Exemplar bekommen, da ist bis heute nix dran zu tun. Funktioniert super smooth und leise--perfekt!

Viele Grüße

Yorck


[Beitrag von Yorck am 25. Mai 2011, 18:46 bearbeitet]
Rancid_Didi
Hat sich gelöscht
#7647 erstellt: 25. Mai 2011, 18:34
Yorck, was du schon so alles gemacht hast, sollte mir nicht allzu schwer fallen. Ich hab den Beruf ja mal gelernt. Die Frage ist nur, ob ich aktuell Lust dazu hätte.


[Beitrag von Rancid_Didi am 25. Mai 2011, 18:35 bearbeitet]
Yorck
Gesperrt
#7648 erstellt: 25. Mai 2011, 18:36
Hallo,

naja die Meister-Reparateure die ich kennengelernt habe hätten es auch machen "können" haben aber für viel Geld nur Mist abgeliefert....

Ich bin Kaufmann...mir macht es aber Spaß wenn ich Zeit habe den einen oder anderen Klassiker widerzubeleben.

Zum defekten Biotracer sagte der Vorbesitzer, selber Dipl Ing für Elektronik, es sei nicht möglich den zu sanieren...

Viele Grüße
Yorck


[Beitrag von Yorck am 25. Mai 2011, 18:38 bearbeitet]
ichundich
Inventar
#7649 erstellt: 25. Mai 2011, 18:37
Jetzt aber wenn ich meinen PE 720 wieder zum laufen bekomme lasse ich mir den ganzen Tag auf die Schulter klopfen
hifijc
Inventar
#7650 erstellt: 25. Mai 2011, 18:38
[quote]Ich frage mich heute warum keiner einen TD124 oder PE33 Studio oder Braun PS1000 in NEU baut ...evtl mit etwas modernerem "Design" für die Schlicht-Dünnlook oder Bohrinsel Fans, das wäre doch mal eine Herausforderung[/quote]

Selberbauen

Ne aber ich glaube auch nicht das sich das die Hersteller leisten können.

Wohl schön wehr es schon ein EAT 1019 etwas moderner mit massiver Maraghoni Zarge und 30 CM Plattenteller da würde ich sofort sparen.


[Beitrag von hifijc am 25. Mai 2011, 18:41 bearbeitet]
Yorck
Gesperrt
#7651 erstellt: 25. Mai 2011, 18:40
@ichundich

Jetzt aber wenn ich meinen PE 720 wieder zum laufen bekomme lasse ich mir den ganzen Tag auf die Schulter klopfen




Meinen Schulter-Klopfer bekommste dazu

Viele Grüße

Yorck


[Beitrag von Yorck am 25. Mai 2011, 18:40 bearbeitet]
ichundich
Inventar
#7652 erstellt: 25. Mai 2011, 18:48
Wobei einen Elac 50 H II eine Plexizarge zu Spendieren und dann bei Betrieb in glau gelb rot zu beleuchetn sollte kein Problem sein.
Dann noch von unten mit einem Winkelspiegel ausleuchten.
Was den Zargenbau angeht giebt es keine Grenzen.

hifijc
Inventar
#7653 erstellt: 25. Mai 2011, 18:53
Wenn man doch nur selber sowas Bauen könnte(ich meine die Plattenspieler)

Mit der Automatik und dem ganzen chicimiki
Yorck
Gesperrt
#7654 erstellt: 25. Mai 2011, 18:54
Zarge bauen, da sachste was--einer meiner PE ist noch ohne Unterbau...
Schreinern liegt mir leider gar nicht.
Da muß einer ran der mit Holz erfahren und behabt ist.

Hach ich habe doch neulich den losen PE33 Studio aus der Kasseler Schloßhotel Bar gekauft, ich brauche für den eine schöne TEAK Zarge im originalen herrlich schlichten aber
edlen "PE STANDARDZARGEN" -Look also ohne Zier-Schnack aber schön solide, besser als das etwas dünne Furnier/Pressspan Original...

Was meinste müsste man für so etwas (ohne HAUBE) rechnen.

So sieht das aus:

http://imageshack.us/photo/my-images/386/1000520tg4.jpg/

Es müssen Aufnahmen für die 4 Spiralfedern der Schwingplatinenaufhängung vorhanden sein...also NICHT FEST AUFGESTELT sondern original gefedert.

Viele Grüße

Yorck


[Beitrag von Yorck am 25. Mai 2011, 18:57 bearbeitet]
ichundich
Inventar
#7655 erstellt: 25. Mai 2011, 19:05
Das ist doch eine pille palle Zarge arbeiten für einen Lehrling im 2 Lehrjahr.
Also ganz Schlicht in Furnierter Ausführung beim Schreiner wenn er gut ist ca. 120-150 € max. alles andere währe Wucher.



Ja noch habe ich leider die Zeit nicht erst im September komme ich wieder an die Maschinen, da leider gerade meine Weiterbildung läuft.
Den ganzen Tag in der Klasse sitzen und zuhören -ich bin ein Praktiker.

hifijc
Inventar
#7656 erstellt: 26. Mai 2011, 12:49
Ich habe mal eine Frage: Warum hat der 1019er eigentlich einen 27 CM Plattenteller und keinen 30CM Plattenteller? da er ja auch ein Spitzenmodell ist(XXX9)!


[Beitrag von hifijc am 26. Mai 2011, 12:50 bearbeitet]
Rancid_Didi
Hat sich gelöscht
#7657 erstellt: 26. Mai 2011, 12:53
Die Dinger wurden ja auch oft in Musiktruhen verbaut. Da durften die Chassis halt nicht so viel Platz wegnehmen. Und die Chassis mit der höheren Endziffer waren bei Dual nicht unbedingt die höherwertigen Modelle.
hifijc
Inventar
#7658 erstellt: 26. Mai 2011, 13:01

Und die Chassis mit der höheren Endziffer waren bei Dual nicht unbedingt die höherwertigen Modelle.


Aber doch nicht der Wunderbare 1019er aus den 60er Jahren ein PANZER!!!

Das ist einer der hochwertigsten Duals das wegen Frage ich ja wenn es ein 1224 wäre würde ich nicht Fragen .
Rancid_Didi
Hat sich gelöscht
#7659 erstellt: 26. Mai 2011, 13:03
Ein 1019 kommt aus der Zeit, als die Leute fast nur Singles oder Schellacks hatten. Was sollte man damals mit einem 30 cm Plattenteller?
hifijc
Inventar
#7660 erstellt: 26. Mai 2011, 13:07
Gutes argument

trotzdem der 1219 der auch aus den 60ern stammt hat doch auch ein 30CM Plattenteller.

Und der 1019 hat auch alle Geschwindigkeiten 16/33/45/78.
Rancid_Didi
Hat sich gelöscht
#7661 erstellt: 26. Mai 2011, 13:09
Wahrscheinlich lagen im Lager noch abertausende von 27er Plattentellern rum. Die mußten ja auch erstmal verbaut werden.

Und der 1219 kam meines Wissens erst 1972 auf den Markt.


[Beitrag von Rancid_Didi am 26. Mai 2011, 13:10 bearbeitet]
hifijc
Inventar
#7662 erstellt: 26. Mai 2011, 13:12
Nein der 1219er kam 1969 auf den Markt der 1229er kam 1972 auf dem Markt (den ich auch Besitze).
Rancid_Didi
Hat sich gelöscht
#7663 erstellt: 26. Mai 2011, 13:17
Wie auch immer...

Meine beiden Duals (481A,1225) haben auch die kleinen Teller. Mich stört es nicht. Die passen sogar wunderbar in das vollgestopfte Regal hier.
hifijc
Inventar
#7664 erstellt: 26. Mai 2011, 13:22
1225 und Co sind ja auch kleine, es geht ja um ein Spitzen Laufwerk oder Oberklasse ;).

Vieleicht hat noch ein anderer eine erklärung ?

Und jetzt
Wie auch immer...
raphael.t
Inventar
#7665 erstellt: 26. Mai 2011, 13:25
Hallo Leute!

Ich besitze ebenfalls 1019, 1219 und 1229, dazu noch den 1009, gleich wie 1019, aber ohne Antiskating.

Aller drei (vier) Typen profitieren immens von einer stabilen Zarge, wobei man experimentieren kann, ob man die Platine starr anbindet oder doch irgendwelche Dämpfer verwendet.

Den 1019 betreibe ich grundsätzlich mit einer 30cm-Tellerauflage, entweder aus Acryl oder Komposit.
Klingt ausgezeichnet.

Grüße Raphael
Rancid_Didi
Hat sich gelöscht
#7666 erstellt: 26. Mai 2011, 13:27
Wenn wir bei Dual von Oberklasse reden wollen, sollten wir uns in Richtung 701/721 bewegen. Alles andere waren Brot- und Butterspieler, wie sin in nahezu jedem deutschen Haushalt standen, wo kein PE oder Elac stand. Im Vergleich zu aktuellen Produkten sind die alten Duals sicherlich Oberklasse, aber das ist auch keine Kunst. Damals aber war das Standardware.
hifijc
Inventar
#7667 erstellt: 26. Mai 2011, 13:32
Naja ein 1019er ist schon gut ich habe ja nicht behauptet das der, der beste Plattenspieler der Welt ist ;).

Ich glaube das Raphael der war der EMT Zuhause hat der weis was klingt
Rancid_Didi
Hat sich gelöscht
#7668 erstellt: 26. Mai 2011, 13:37
Plattenspieler sollten Geräte sein, die Platten abspielen und kein Religionsersatz!

Ich hab auch meine Vorlieben, aber ich werde mich hüten, diese auch gleich heilig sprechen zu wollen.
hifijc
Inventar
#7669 erstellt: 26. Mai 2011, 13:38
Wenn er heilig wär hätte ich den Smiley Benutzt:

hifijc
Inventar
#7670 erstellt: 26. Mai 2011, 15:10
Ist das ein 3060?
PE Anlage
Compu-Doc
Inventar
#7671 erstellt: 26. Mai 2011, 15:36
Genau so eine stand heute auf dem Flohmarkt, finaler Endpreis kurz vor dem "Container-Tritt" 50€/ct.

Ein Vinylianer (ich nicht) hat sich letztendlich dem TA (DUAL-"Klappnadel") erbarmt, für €1,-
hifijc
Inventar
#7672 erstellt: 26. Mai 2011, 15:38
Und hast du gekuckt was für ein Spieler drinne ist?
Compu-Doc
Inventar
#7673 erstellt: 26. Mai 2011, 15:39
PE 2030, oder 3020, irgendwas in der Richtung.
hifijc
Inventar
#7674 erstellt: 26. Mai 2011, 15:44
kenne ich nicht
ichundich
Inventar
#7675 erstellt: 26. Mai 2011, 15:49
Und du läufst drann vorbei ohne den einzusacken

luckyx02
Hat sich gelöscht
#7676 erstellt: 26. Mai 2011, 15:50
Ja

....ich finde die Einstufungen immer nett "Oberklasse" ! Wie wird das denn definiert, über den Neupreis oder was ? Über die Tonarmlänge oder wie ? Alte Testberichte ?

Ich kenne und besitze einige "billigere" Dreher die grosse hier eiskalt an die Wand spielen.
Zum Beispiel dieser hier :

PICT0072

Den würdet ihr doch auf dem Flohmarkt nicht mal bemerken ! Spielt mit einem Shure M71 aber ganz gross auf und lässt zB. einen PE33 mit DL103 in Sachen Dynamik wirklich "alt" aussehen. Warum nur ?

Also mit Äusserlichkeiten hat das gar nix zu tun. Auch die Toarmlagerung ist nicht entscheidend. Ich denke nur an die alten Schneidlager eines SME3009 oder die einfachen Bolzenlager an diesem PE36T.

Auch Rumpeln ist ja kein musikalisches Qualitätsmerkmal. Das bei normaler Musikwiedergabe noch nicht mal hörbar ist.

Und Leerrillen höre ich mir leider nicht an.....Nein dazu braucht man schon ein bisschen mehr Einblick in die Materie : Warum, Wieso, Weshalb klingt was wie ???

Um das zu erkennen braucht es sehr, sehr viel Hör-Erfahrung mit unterschiedlichsten Drehern und Systemen und eine seeehr hochwertige Kette um Konstruktionsdetails auch hörbar nach zu vollziehen und unabhängig vom Gerät auch zuordnen zu können.

Ich wette eine Kasten Flen's das niemand im Blindtest meinen PE36T gegen einen Dual 721 bei laufender Musik raushört. Im Gegenteil er würde voll auf den falschen setzen....


[Beitrag von luckyx02 am 26. Mai 2011, 15:55 bearbeitet]
hifijc
Inventar
#7677 erstellt: 26. Mai 2011, 15:54
Der ist aber Putzig gefällt mir von der Optik Wirklich gut .

Ich habe Oberklasse geschrieben weil das Yorck auch immer macht weil ich das auch ein bischen übertrieben finde daswegen habe ich daran den zwinker Smiley gehängt .
germi1982
Moderator
#7678 erstellt: 26. Mai 2011, 16:28

hifijc schrieb:
...trotzdem der 1219 der auch aus den 60ern stammt hat doch auch ein 30CM Plattenteller.

.



Eine amerikanische Fachzeitschrift fand es damals übrigens nicht so praktisch dass der Teller genauso groß war wie die Platte...

Der 1219 kam übrigens 1969 auf den Markt, der wurde aber später auch eine gewisse Zeit parallel neben dem 1229 angeboten. Deswegen die überschneidenden Jahreszahlen. Und der 1209 galt damals als der kleine Bruder des 1219. Trotzdem ein nicht zu unterschätzendes Gerät, die Tonarme waren selbst bei den Modellen mit dem kleineren Teller nicht zu unterschätzen. Und die gabs oft in Musiktruhen oder Kompaktanlagen. Da musste man schon aus Platzgründen auf kompaktere Dreher zurückgreifen.


http://wega.pytalhost.com/1970-2/wega01.jpg

oder der 3300, der so ziemlich bekanntesten Wega-Kompaktanlage:

http://wega.pytalhost.com/1972/wega3300.jpg


[Beitrag von germi1982 am 26. Mai 2011, 16:29 bearbeitet]
hifijc
Inventar
#7679 erstellt: 26. Mai 2011, 16:30

Eine amerikanische Fachzeitschrift fand es damals übrigens nicht so praktisch dass der Teller genauso groß war wie die Platte


Das hätte ich jetzt nicht gedacht
germi1982
Moderator
#7680 erstellt: 26. Mai 2011, 16:35
"The American Record Guide" schrieb wortwörtlich:




Der Dual 1219 bietet Verbesserungen in jeder weise ohne irgendwelche Kompromisse...meine einzige Beanstandung ist der Plattentellerdurchmesser, den ich mir etwas kleiner gewünscht hätte , um die Platten besser abheben zu können..aber die Vorzüge wiegen alles wieder auf.

...Dual kann stolz auf dieses wunderbare Produkt sein..
hifijc
Inventar
#7681 erstellt: 26. Mai 2011, 16:45
Cool, was den der 1019er für eine bewertung gekriegt haben muss
luckyx02
Hat sich gelöscht
#7682 erstellt: 26. Mai 2011, 16:45
...das war einPlatzsparmodell von PE und passt in den Abmessungen genau zu meinen PE HSV 65 Versärker und Tuner UT 10.

..das ist alles in Germanium ausgeführt und Dirk würde sagen : Alles spitze !
Hier hat er sogar Recht. Beides ist klangmässsig absolut State of the Art. Sehr gut mit einem Stax lambda Pro Kopfhörer zu überprüfen.


Der kleine 36T hat sogar eine Endabschaltung mit Stummschaltung. Einen sehr tief reichenden über 1Kilo schweren teller, sogar in Zinkdruckguss ! Das beste zum schluss : auch den 4 poligen Synchronmotor des 2015 findet man hier in einer dem PE33 stark verwandten Konstruktion.
Auch ein Tellerlager in Ölausführung mit Kugelspitze gibt es. Das ganz sogar mit echter Subchassis Konstruktion !

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[Beitrag von luckyx02 am 26. Mai 2011, 16:49 bearbeitet]
ichundich
Inventar
#7683 erstellt: 26. Mai 2011, 16:48
@luckyx02, schöne Sammlung bei mir sieht das auch so ähnlich aus.
Zur Zeit habe ich so um die 25 Dreher hier, wobei einige nie bei mir zum laufen kommen werden (Ersatztteile oder Bucht Geräte).
Unter anderem habe ich ein Linn hier der mich am meisten enttäuscht hat von allen Drehern (Teuer und klanglich na ja...) persönlich finde ich ja den Elac 50 H II sehr gut.
Klar auch noch eine frage des verbauten Systems.
Auch die PE sind sehr gut, wenn ich mal meinen PE 720 ( Verbaut in der PE 1 Studio Anlage)zum laufen bekommen würde.
Da ist der Sound der Anlage schon der hammer Radio und Tape klingen einfach herlich am verbauten Amp.

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