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Der Allgemeine STAX Thread

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klangoholic
Stammgast
#1 erstellt: 14. Nov 2010, 21:14
Ich begrüße hier alle stax Fans, stax Besitzer, stax Freunde und stax Neugierige. Es ist mir aufgefallen, daß sehr viele Forum-Themen sich auf partikuläre stax Fragen beziehen und diese threads deshalb gerade nur ein paar Tage oder Wochen überleben. Warum denn nicht mal ein allgemeines Diskussionspodium schaffen, wo das breite Spektrum an Themen zu alten und neuen stax KH und KHV abgehandelt werden könnte?
Ich wende mich da vor allem an die erfahrenen stax Benutzer und bitte um rege Beteiligung!

In diesen Wochen werden neue Modelle von stax Hörer auf den DE-Markt kommen. Es werden SR-207, 307, 407 und 507 (vielleicht) kommen. In Vorbereitung ist wohl auch die neue Verstärker-Generation.
Den neuen 507 habe ich schon in meiner Kollektion und darüber habe ich u.a. hier berichtet.

Sind die Neuen wirklich besser als die geliebten Alten? Wie stehen diese im Vergleich mit den neuen dynamischen oder magnetostatischen KH? Werden die Neuen preislich für viele von uns noch erschwinglich sein? Was stimmt wirklich an stax Vorurteilen und was nicht? Wann lohnt sich upgrade und wann sollte es unterlassen werden? Was für Verstärker für welche Hörer?
Taugen die SRD Adapter etwas und wenn ja, mit welchen Vollverstärker? Darf man alleine die Polster auswechseln und wie? Wie sind da die alten Fusseln aus dem Treiber zu entfernen? Was für pads gibt es überhaupt und welche passen auf welchen lambda oder sigma? Was ist da an den neuen Treiber besser und wie sind diese konstruiert? Gibt es mit den Jahren klangliche Unterschiede innerhalb einer Modellreihe? Spielt ein Omega an einem kleinen Verstärker genauso gut wie an einem grossen?

Ich kann mir vorstellen, daß an Fragen und Antworten es nicht fehlen wird. Die Diskussion ist somit eröffnet!
klangoholic
Stammgast
#2 erstellt: 14. Nov 2010, 21:38
Gleich am Anfang habe ich etwas zu melden: Ich arbeite an einem lambda mod; der könnte alten, wie auch neuen Modellen auf die Sprünge helfen. Was wird damit angestrebt?

1. Die Knistergeräusche bei Kopf- oder Kieferbewegung werden beseitigt.
2. Die Klangbühne wird etwas grösser und feiner gestaffelt.
3. Die Bässe werden etwas besser definiert.

Im Moment kann ich noch nichts verraten; Es laufen bei mir mehrere Tests an verschiedenen staxen. Punkt eins ist in 100% bei allen mod Varianten erfüllt! Dieser mod wird einfach und schnell anzuwenden!
Ich sollte vielleicht das (Un)Ding mit einem Patent sichern und für stax Manufaktur kostenpflichtig machen?
Maximilian3
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 14. Nov 2010, 22:13
Ich bin gerne dabei als begeisteter Stax-Hörer es wird Zeit das die Stax-Fans und die die es werden wollen hier etwas mehr Plattform bekommen denn ich bin vom Klang und Tragekompfort der Staxe begeistert jeden Tag auf´s neue , habe eben die neue CD von Nik Bärtsch gehört auf meiner 3020-Kombi und da fehlt nicht weder im Bass noch sonst wo.

Schönen Abend an alle im Forum ...

Max
klangoholic
Stammgast
#4 erstellt: 14. Nov 2010, 22:58
@Maximilian3
Auch ich kenne dieses set. Kompakt und robust mit ordentlichem sound. Du bist noch recht immun gegen "upgraditis", wie es aussieht. Wenn es Dir schon länger gefällt dieser stax Klang, ist doch gut so. Für Dich und für Deien Geldbeutel. Irgendwann könntest Du aber Lust aufs Neue bekommen...

Ich darf dann wohl hier mal den moderator sai-bot zitieren:
<...Bis dahin wünsch ich dir aber viel Spaß mit dem Stax. Ich find diese eckigen Klötze eigentlich sogar recht hübsch und bedaure es fast, dass der SR-007 fast "normal" aussieht...> (2007).
Observer01
Inventar
#5 erstellt: 15. Nov 2010, 02:56
Hallo,

ich habe einen alten gebrauchten Stax SR-80 Pro mit Versorgungsteil SRD-4 einem Forenmitglied abgekauft.
Wohl nicht das beste Modell, aber ich bin sehr angetan von dem detailierten und natürlichen Klang.
Allerdings lässt der Tragekomfort etwas zu wünschen übrig, daran müssen sich meine Ohren (insb. das linke) noch gewöhnen.


1. Die Knistergeräusche bei Kopf- oder Kieferbewegung werden beseitigt.
2. Die Klangbühne wird etwas grösser und feiner gestaffelt.
3. Die Bässe werden etwas besser definiert.


Da bin ich mal gespannt. Ich glaube, davon würde mein SR-80 sehr profitieren.

Könnte mir vorstellen, so einen Stax auch neu zu kaufen. Sind mir allerdings zu teuer. Ein SRS-2050 II Set könnte ich mir mittelfristig aber schon vorstellen.

Bekommt man für den SR-80 Pro noch Ohrpolster?

Gruß
Andreas
MaxNoller
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 15. Nov 2010, 11:46
Hallo Staxfans,
Schön das es hier langsam ein Grüpp´chen geouteter Stax-Fans gibt.Bin seit 30-Jahren Hifi-Fan und habe schon sehr vieles gehört an Lautsprechern und Kopfhörern und bin eben aus dieser Erfahrung der Firma Stax treu geblieben denn die Technologie und der Tragekomfort sprechen da für sich wie auch der Elektostatentypische feine Klang.

Bin mal gespannt was da so kommt ....

MaxNoller
klangoholic
Stammgast
#7 erstellt: 15. Nov 2010, 12:45
Hallo Observer01,
Dein SR-80 ist sog. elektret stax, dh. ein elektrostat ohne Bias Spannung. Klanglich ein unterster entry-level bei staxen mit unbequemer Konstruktion des Kopfbügels. Falls Du zukünftig etwas mehr via Kopfhörer hören wirst, dann klar lohnt es sich mal das set SRS-2050 ins Visier zu nehmen. Auch gut erhaltene gebrauchte 202 sind da begehrt. Du kannst meinen mod auch bei Deinem sr80 wg Knister erfolgreich anwenden, allerdings klangliche Verbesserungen sind da eher an größeren Modellen zu erwarten.
EDIT: Die Polster sind nicht die typischen Lambda Kissen und es kann da schwierig werden. Einfach die Stax Vertretung anrufen und nach "Beständen im Keller" fragen.
Bei den alten pads hilft da den meistens aufgelösten Schutznetz (an pads befestigt) vor Treiber gänzlich zu entfernen und die Reste hinter dem Gitter vorsichtig rauszuklopfen. Viel Spaß!

@MaxNoller: Schön, daß Du hier auch dabei bist!


[Beitrag von klangoholic am 15. Nov 2010, 12:56 bearbeitet]
Class_B
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 15. Nov 2010, 15:25
An dem mod wäre ich auch sehr interessiert.
Besonders an Punkt 2., denn die doch geringe Räumlichkeit ist der einzige Kritikpunkt an meinem "Lambda Pro" !

Thomas
klangoholic
Stammgast
#9 erstellt: 15. Nov 2010, 18:35
Abgesehen von dem mod: Du hast mal wegen der gelben Mineralwolle (entfernen oder nicht?) in einem thread gefragt. Ich bin der Ansicht, daß mit relativ kleinem Aufwand (nur Ecken von Pads ablösen, Eckschrauben lösen, driver rausnehmen) solltest Du doch die Mineralwolle gegen die frische tauschen (bei Stax DE anfragen). Die alte hat nach sicher 20 Jahren nicht mehr die Eigenschaften (Vorzüge) der Neueinlage. Die Klangbühne verändert sich wohl mit zunehmender Dichte der Dämmung, die auch mit der Zeit von Schmutzpartikel verstopft und steifer wird. Lambda Pro hat zu große Frequenzschwankungen bei entfernter Dämmung, das habe ich schon ausprobiert. Also ganz zu entfernen hätte ich nicht gemacht, eher mit der Menge der Dämmung experimentiert.
Class_B
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 15. Nov 2010, 19:21
Die Klangsignatur gefällt mir ohne Dämmung besser,nur die Räumlichkeit ist leider nicht besser geworden.
Das macht mein DT-880 600 Ohm schon besser.

Gruß
Thomas
Maximilian3
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 15. Nov 2010, 19:34
@Class_B

Ist vieleicht nicht deine Musik aber hör mal in die Robbie Williams "Swing when You´re Winning" und du wirst feststellen das die geringe Räumlichkeit an der Aufnahme liegt denn daran mangelt es den Stax én eigentlich nicht.

Gruß Max


[Beitrag von Maximilian3 am 15. Nov 2010, 19:36 bearbeitet]
Class_B
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 15. Nov 2010, 19:36
Ich versuch es vielleicht doch mal mit neuer Dämmwatte.
kempi
Inventar
#13 erstellt: 15. Nov 2010, 19:49
Hallo klangoholic

lass uns doch schon mal an der Beseitigung der Knistergeräusche bei Kopf- oder Kieferbewegung teilhaben.
Das ist ja bereits zu 100% bei all Deinen mod Varianten erfüllt und ist einfach und schnell anzuwenden!

neuro68
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 15. Nov 2010, 20:08
Hallo,

bin am WE in Berlin. Kann mir jemand Adressen nennen, wo ich den 404 und den Omega 2 probehören kann?

Grüße
NoXter
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 15. Nov 2010, 20:16
Hifi im Hinterhof und PhonoPhono führt STAX. Dort könntest du vorbeischauen.


[Beitrag von NoXter am 15. Nov 2010, 20:18 bearbeitet]
klangoholic
Stammgast
#16 erstellt: 16. Nov 2010, 01:51
Nach provisorischen Proben kam es heute abend endlich der Moment der Wahrheit: Der mod wurde gleich an drei staxen LaPro, LaSig, und ...507 angewandt.
Und... es funktioniert an allen drei!
Da sind zu den drei aufgezählten noch weitere drei wichtige Pluspunkte dazu gekommen. So, nebenbei, Freunde.

Ach, das wäre vielleicht auch noch interessant: Der mod ist pro Hörer (auch für "zwei linke Hände") in ca. zwei Minuten zu bewältigen. Kosten des Materials für mehrere KHs - im Schnitt ca. 2,00 EUR. Und das Wichtigste zum Schluß: Dieser mod ist völlig und genauso schnell umkehrbar, ohne jeglichen optischen Nachteil.

Warum verrate ich es nicht gleich? Weil ich selbst noch nach eventuellen Schwachpunkten dieser Modifikation suche. Heute, verblüft, habe ich noch nichts Nachteiliges raushören können. Die Optik überzeugt.
Hmm, verdächtig...
Wenn ich morgen nichts finde, dann kann es sein, daß ich mich damit noch bis zum Nikolaus beschäftigen muß...
Oder lasse ich Euch an dem DING weiter arbeiten. Nach dem Software-Entwickler Prinzip.
newdm
Stammgast
#17 erstellt: 16. Nov 2010, 01:55
Die Idee für einen allgemeinen Stax-Thread finde ich gut, zumal Infos in deutscher Sprache spärlich sind...
(zumindest im Vergleich zur Konkurrenz)

Interessant wäre z.B. die Verstärkerfrage:
Dies eine Sache, was Stax im Vergleich zur Konkurrenz hochpreisig (und imo weniger attraktiv) macht, zumal man die Amps auch nur für Stax-KH weiternutzen kann.
Zudem kommt im Falle eines Imports auch noch Extraaufwand in Form von Lötarbeiten oder Spannungswandler hinzu.

Von daher wäre es nicht schlecht, wenn es mehr Infos über alternative Verstärkermöglichkeiten gäbe.
Woo Audio aus den USA bietet bekannlich welche an, diese scheinen aber auch recht hochpreisig zu sein.

DIY scheint eine weitere Möglichkeit zu sein, ist aber auch nichts für Leute mit zwei linken Händen (zähle mich dazu ).
Zudem ist die Qualität einer DIY-Lösung imo schwierig zu bewerten, woher weiß man als Neuling, dass das Produkt "gut" ist?


[Beitrag von newdm am 16. Nov 2010, 02:03 bearbeitet]
Class_B
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 16. Nov 2010, 09:36
@klangoholic

Na,jetzt schraubst Du die Erwartungen aber ziemlich hoch.

Gruß
Thomas
NoXter
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 16. Nov 2010, 10:32
Der Witz bei solchen Modifikationen ist doch das man diese mit der Gemeinschaft teilt und ggf. alle gemeinsam daran rumfeilen können.
Also lass einfach mal hören was du gemacht hast. Alles andere ist doch albern.
george
Stammgast
#20 erstellt: 16. Nov 2010, 11:14
@neuro68
Den Omega2 zum Probehören zu bekommen ist ein Albtraum, zumindest bei Händlern in der Hauptstadt. Weder PhonoPhone noch Hifi im Hinterhof (oder zufällig hat gerade ein Kunde einen zurückgegeben) haben das Ding "standardmäßig". Ich musste ihn sogar gebraucht kaufen, nur um dann festzustellen, dass es schon mechanisch eine völlige Fehlkonstruktion (keine kardanische Aufhängung, Geräusche, keine Zugentlastung am Kabel) ist. Wer einen "besseren" Klang im Gegensatz zu den Bricketts erwartet (im Sinne von DT880->T1 oder HD650->HD800, wird IMHO auch enttäuscht. Er ist sehr dunkel, vielleicht mehr Bass und der Klang scheint direkt über den Trommelfellen zu entstehen - kein Raum.

Ich bin schon gespannt, wie sich der neue Omega verhält!

Verschiedene Stax-Verstärker habe ich ebenfalls probiert - entgegen aller Head-Fi-Behauptungen konnte ich ohne direktes Umschalten (ich musste Ausschalten->Umstöpseln->Einschalten) KEINE relevanten Unterschiede erkennen, sorry.
Ich würde erstmal den richtigen Kopfhörer finden und dann um Feinheiten kümmern.
MaxNoller
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 16. Nov 2010, 13:49
Hallo ImForum,

Finde es prima das wir in so kurzer Zeit schon so einen "Drive" im Stax-Thread haben wobei ich alle Beiträge gut und interesant finde , das mit dem O2 finde ich sehr interessant denn auch ich bin drauf und dran einen zur Hörprobe zu organisieren wengleich ich mir eine klangliche Verbesserung von mehr als 10% nicht vorstellen kann denn die "rechteckigen Klötze" klingen schon genial....

MaxNoller
klangoholic
Stammgast
#22 erstellt: 16. Nov 2010, 14:39
@newdm
Ich brauche es Dir nicht zu erzählen und die Neulinge können die Infos auch woanders anzapfen. Trotzdem zwei Zeilen dazu: Die preiswerteste (und keineswegs schlechteste) Möglichkeit den einen oder anderen stax zu hören ist ein Adapter. Im Gerät befinden sich zwei Audiotransformatoren die den Vollverstärkerklang etwa in 1:25 übersetzen und zu feststehenden äußeren Elektroden des Wandlers schicken. Dazu gibt es noch den pcb, wo der Strom per Hochspannungskaskade zur Bias-Versorgung der Membrane (in PRO: 580V) aufbereitet wird. Die so gebaute Stax-Adapter gibt es leider nur gebraucht.
Neuerdings - wie Du es zutreffend bemerkst - die kleine ami-Firma WOO hat einen vielversprechenden WEE Adapter f. staxe etwa vor 2 Monaten eingeführt. Einziger Nachteil: Der kostet 500 dollar plus sped und Zoll. Angeblich sollte der Kasten klanglich besser als SRD-7 pro/MK2 sein, wenn man den ersten Berichten Glauben schenken darf. Wenn dahinter ein ordentlicher Vollamp und eine gute Quelle stehen, dann ist Ergebnis mit einem 404LE oder 507 sogar beeindrückender als mit den stax amps! Das erlebe ich jedesmal, wenn ich im anderen Raum mal den Stax an Accuphase amp (406V)/ SRD-7 MK2 von der Quelle Sony cdp x555ES höre.
Klar, bei Adaptern können wir uns noch per DIY steigern: Teuere hochwertige Audiotransformatoren von Lundahl, aufwendiger stabiler Netzteil für Bias. Da sind wir aber schnell beim SRM-323 Preis. Die Frage ist, was man will. Am Anfang reicht es doch ein alter gebrauchter SRD... Den man auch modden kann. Wiederum macht diese Lösung mit mässigen langsamen Vollverstärker keinen Spaß.

@george
Na, das ist ja eine vernichtende O2 Kritik! Was sagen 007 Besitzer zu diesen "Bricketts"?
<...Ich würde erstmal den richtigen Kopfhörer finden und dann um Feinheiten kümmern.>
Das kann ich mit beiden Händen unterschreiben!

@NoXter und Class_B
Ich brauche noch 1-2 Tage, dann werde ich es beschreiben und Fotos anhängen. Ich will mir sicher sein, weil ich mich nur aufs Gehör verlassen muß. Bin Musiker und kein Akustiker, sonst würde ich alles mit Formeln und Grafiken untermauern.
Observer01
Inventar
#23 erstellt: 16. Nov 2010, 15:18
So, ich habe mir jetzt ein Stax Set SRS-2050 II über Audio markt de von einem Händler geordert (Weihnachtsgeld sei Dank, dafür gibts dieses Jahr keine neuen Schuhe und diverses Hifikrämpel landet bei Ebay... )
Der Stax ist ein Rückläufer und deshalb habe ich ihn etwas preiswerter bekommen.

Bin mal gespannt, was da kommt...

Ausschlaggebend für die Entscheidung ist die Tatsache, daß ich zu 95% nur Musik über Kopfhörer höre (wegen ansonsten genervter Familie), im Moment über einen AKG 601 und eben den SR-80 Pro.

Wenn er da ist, schreibe ich mal einen Bericht und mache ein paar Bilder von meiner "Musik-Ecke".

Frage: benötige ich für den SRS-2050 noch zusätzlich einen Verstärker, wenn nur eine Quelle (iMac) vorhanden ist?

Grüße
Andreas
NoXter
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 16. Nov 2010, 15:23

Observer01 schrieb:


Frage: benötige ich für den SRS-2050 noch zusätzlich einen Verstärker, wenn nur eine Quelle (iMac) vorhanden ist?


Nein. Das SRS-2050 besteht ja aus Kopfhörer und Verstärker. Dort kannst du dann jede Quelle per Cinch anschließen. Praktischerweise hat der Verstärker auch noch einen Cinch-Ausgang und kann somit das Signal der Quelle durchschleifen.
neuro68
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 16. Nov 2010, 16:24

george schrieb:
@neuro68
Den Omega2 zum Probehören zu bekommen ist ein Albtraum, zumindest bei Händlern in der Hauptstadt. Weder PhonoPhone noch Hifi im Hinterhof (oder zufällig hat gerade ein Kunde einen zurückgegeben) haben das Ding "standardmäßig". Ich musste ihn sogar gebraucht kaufen.....


also gebraucht kaufen, nur um dann festzustellen, dass er mir nicht gefällt, werde ich ihn sicher nicht. Hifi im Hinterhof haben ihn natürlich, so wie du vermutest hast, nicht da. Meine Anfrage beim Deutschlandvertrieb bezüglich Stax-Händler im Umkreis Berlin wurde gar nicht erst beantwortet.

Habe seit einiger Zeit nun den Stax im Kopf und keine Gelegenheit ihn zu hören, das nervt. Und dann ist er wahrscheinlich für meine subjektiven Ohren nicht einmal besser als meine bisherige Combo (HD800 + Violectric V200).


[Beitrag von neuro68 am 16. Nov 2010, 16:25 bearbeitet]
klangoholic
Stammgast
#26 erstellt: 16. Nov 2010, 16:54

neuro68 schrieb:

...Habe seit einiger Zeit nun den Stax im Kopf und keine Gelegenheit ihn zu hören, das nervt. Und dann ist er wahrscheinlich für meine subjektiven Ohren nicht einmal besser als meine bisherige Combo (HD800 + Violectric V200).

Ich glaube, nicht so lange her, bei Audio Forum/Ku´Damm den 007 gesehen zu haben. Kann aber schon weg sein...
Ich möchte Deine Kinnlade sehen, wenn Du den HD800 direkt nach dem 507 hörst. Und dann immer wieder zw. diesen KH wechselst...
NoXter
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 16. Nov 2010, 17:12

neuro68 schrieb:

Habe seit einiger Zeit nun den Stax im Kopf und keine Gelegenheit ihn zu hören, das nervt.


Christoph Zingel verschickt den Omega soweit ich weiß auch gegen Kaution. Wie hoch die ist kann ich dir aber nicht sagen.
Jedenfalls lohnt es sich sicher mal dort anzufragen.
Observer01
Inventar
#28 erstellt: 16. Nov 2010, 19:14

Christoph Zingel


bei diesem Händler habe ich den SRS-2050 bestellt. Seriös? Hätte ich mir bezahlen "per Nachnahme" sparen können?
NoXter
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 16. Nov 2010, 19:44
Definitiv seriös. Ich war auch schon in seinem Ladengeschäft und habe mich durch die Stax Palette gehört. Sehr netter Typ.
neuro68
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 16. Nov 2010, 20:09

klangoholic schrieb:

neuro68 schrieb:

...Habe seit einiger Zeit nun den Stax im Kopf und keine Gelegenheit ihn zu hören, das nervt. Und dann ist er wahrscheinlich für meine subjektiven Ohren nicht einmal besser als meine bisherige Combo (HD800 + Violectric V200).

Ich glaube, nicht so lange her, bei Audio Forum/Ku´Damm den 007 gesehen zu haben. Kann aber schon weg sein...
Ich möchte Deine Kinnlade sehen, wenn Du den HD800 direkt nach dem 507 hörst. Und dann immer wieder zw. diesen KH wechselst... :prost


könntest du dir vorstellen, dass ein 507 zunächst auch erstmal an einem srm-323 zufriedenstellend betrieben werden könnte?

...oder fällt die Kinnlade nur bei den größeren Verstärkern


[Beitrag von neuro68 am 16. Nov 2010, 20:10 bearbeitet]
klangoholic
Stammgast
#31 erstellt: 16. Nov 2010, 21:02

neuro68 schrieb:

könntest du dir vorstellen, dass ein 507 zunächst auch erstmal an einem srm-323 zufriedenstellend betrieben werden könnte?...

Durchaus, ja! Ich habe im 507 thread mal darüber geschrieben, daß der 507 ist deutlich lauter und einfacher (schnelle Dynamikspitzen) zu betreiben. Deshalb ist sogar (für mich bis jetzt theoretisch) denkbar, daß keine schlechte Resultate auch an einem kleinen SRM-252 zu erwarten sind. Der 323 ist zwar ein relativ simpler Verstärker aber der bringt die Vorteile des 507 mühelos an den Mann.
newdm
Stammgast
#32 erstellt: 17. Nov 2010, 03:03

klangoholic schrieb:

Neuerdings - wie Du es zutreffend bemerkst - die kleine ami-Firma WOO hat einen vielversprechenden WEE Adapter f. staxe etwa vor 2 Monaten eingeführt. Einziger Nachteil: Der kostet 500 dollar plus sped und Zoll. Angeblich sollte der Kasten klanglich besser als SRD-7 pro/MK2 sein, wenn man den ersten Berichten Glauben schenken darf. Wenn dahinter ein ordentlicher Vollamp und eine gute Quelle stehen, dann ist Ergebnis mit einem 404LE oder 507 sogar beeindrückender als mit den stax amps! Das erlebe ich jedesmal, wenn ich im anderen Raum mal den Stax an Accuphase amp (406V)/ SRD-7 MK2 von der Quelle Sony cdp x555ES höre.
Klar, bei Adaptern können wir uns noch per DIY steigern: Teuere hochwertige Audiotransformatoren von Lundahl, aufwendiger stabiler Netzteil für Bias. Da sind wir aber schnell beim SRM-323 Preis. Die Frage ist, was man will. Am Anfang reicht es doch ein alter gebrauchter SRD... Den man auch modden kann. Wiederum macht diese Lösung mit mässigen langsamen Vollverstärker keinen Spaß.

Ja, der WEE-Converter von Woo Audio ist mir aufgefallen, hab ihn mir aber bisher nicht näher angeschaut, da ich vermutet habe, dass eine Konverterlösung mit klanglichen Kompromissen verbunden wäre.

Da es aber nicht so ist, scheint es sich um eine recht interessante Lösung zu handeln, zumindest, sofern man den Kauf eines größeren Stax-Amps eingeplant hat.
Man müsste schauen, welche Amp-Klassen genutzt werden können/sollten, um gute Ergebnisse zu erzielen.
Da dürfte es aber sicherlich einige Head-Fi-Threads geben, welche sich ausführlich mit der Thematik befassen.

Übrigens finde ich, dass die Verstärker von Woo Audio wirklich schön aussehen, gerade das imposante Röhren-Flagschiff "WES" für knappe 5000$ macht schon ordentlich was her.
Imo einer der schönsten (KH-)Röhrenamps, welchen ich kenne


[Beitrag von newdm am 17. Nov 2010, 03:14 bearbeitet]
cosmopragma
Inventar
#33 erstellt: 17. Nov 2010, 09:33

klangoholic schrieb:
Am Anfang reicht es doch ein alter gebrauchter SRD...
.... der allerdings falls er Pro-Bias können soll heutzutage fast soviel kostet wie ein einfacher, gebrauchter Stax-Amp wie meinetwegen ein SRM-313.
Allerdings ist die Transformatorlösung mehr nach meinem Geschmack.
Ich hab gleich mehrere davon und sie vor Jahren günstig für jeweils deutlich unter 100 gekauft.

Den man auch modden kann ...
... und in vielen Fällen sogar eigenlich muss.Die Teile sind falls original meist an verzinkten Anschlüssen und Umschalter oxidativ angemodert, und den Unterschied hört vielleicht sogar der eine oder andere auditorisch herausgeforderte Skeptikerlehrling vom Stamme "alles-klingt-gleich".Andere SRDs sind schlimm verbastelt und müssen deswegen unters Messer, äh, Lötkolben.So ein alter Stax-Trafo via Ebay ist also leider oft keine Plug and Play-Lösung.

In dem Licht sind die geforderten < 500 Euro für ein Woo-Neugerät zwar teuer, aber eventuell doch interessant für Leute, die kein zusätzliches (DIY-) Hobby wollen.


Wiederum macht diese Lösung mit mässigen langsamen Vollverstärker keinen Spaß.
Nanana, damit ist aber impliziert, dass Verstärker nicht alle gleich klingen, und sowas kann hier gerne mal als Häresie gegen die hiesige Parteidoktrin betrachtet werden.

Die eigentliche Frage ist in diesem Zusammenhang für mich, warum die Transformatoren am brauchbaren Lautsprecheramp für etliche Leute "besser" klingen als sich objektiv besser messende dedizierte Kopfhörerverstärker für Elektrostaten.Das wird noch getoppt davon, dass eine meiner Lieblingskombinationen ein SRD7SBMk2 an einem preisgünstigen Tripath-Chip basierten Class D Amp ist.

Diese meine persönliche eigentliche Fragekann ich auch gleich für mich ganz pragmatisch/empirisch beantworten :
Scheiss doch der Hund auf das Messwertjedöns.
Ist in manchen Zusammenhängen nicht viel wert und Fixierung darauf kann komplett in die Irre führen.
neuro68
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 17. Nov 2010, 10:57
so, habe mir jetzt einfach mal einen 507er bestellt. Muß jetzt nur noch zusehen, dass ich irgendwoher einen günstigen Verstärker beziehe.

Weiß jemand, wie lange die Lieferzeiten bei pricejapan sind?
Class_B
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 17. Nov 2010, 11:46
Berichte mal wie viel du im Endeffekt zahlen musstest,falls er nicht durch den Zoll rutscht.

Gruß
Thomas
klangoholic
Stammgast
#36 erstellt: 17. Nov 2010, 13:35

cosmopragma schrieb:
... und in vielen Fällen sogar eigenlich muss.Die Teile sind falls original meist an verzinkten Anschlüssen und Umschalter oxidativ angemodert, und den Unterschied hört vielleicht sogar der eine oder andere auditorisch herausgeforderte Skeptikerlehrling vom Stamme "alles-klingt-gleich"...

Ich sehe genauso; sehr zutreffend!

cosmopragma schrieb:
In dem Licht sind die geforderten < 500 Euro für ein Woo-Neugerät zwar teuer, aber eventuell doch interessant für Leute, die kein zusätzliches (DIY-) Hobby wollen.

500 Dollar sind jetzt umgerechnet ca 370 EUR.


cosmopragma schrieb:
Die eigentliche Frage ist in diesem Zusammenhang für mich, warum die Transformatoren am brauchbaren Lautsprecheramp für etliche Leute "besser" klingen als sich objektiv besser messende dedizierte Kopfhörerverstärker für Elektrostaten.

Ja, den Eindruck bekam ich eigentlich auch. Vielleicht schuld an dem Vorurteil ist die Seuche vom Head-Fi ausgehend. Denn dort die "Parteidoktrin" heißt: Stax amps - pfui, dafür KGSS (Kevin Gilmore Solid State) oder BHSE (Blue Hawaii Special Edition) liften den stax-Klang gleich um 10 Etagen höher.
Nichts mehr irreführend als das. An der ersten Stelle steht immer der Hörer mit seinen Wandlern; wenn der nicht laufen kann, wird es schwer ihm das Fliegen beizubringen. Sicherlich mit einem guten amp läßt sich das eine oder andere Eigenschaft des KH ins richtige Licht rücken, aber Wunder dürfen wir nicht erwarten.
Außerdem wird es hier, trotz immer wieder im Forum zu findenden Hinweisen, oft vergessen, daß wir alle unterschiedlich hören. Die Urteile über KHs müssen u.a. durch Prisma des Alters, der KH Erfahrung, Vergleich-Möglichkeiten, Hörgewohnheiten, benutzten Musikaufnahmen usw. gewertet werden. Je mehr ähnliche Meinungen, desto sicherer wird das Urteil.
Und dieses ist auch richtig: Auf die Messwerte sollte man weniger Wert als aufs Hörergebnis legen.
Danke für Dein Kommentar, cosmopragma.

@neuro68
Glückwunsch zu Deiner Entscheidung. PJ, nach Zahlung, braucht etwa 1-3 Tage das zu verschicken. Du bekommst ein "frisches Brötchen", kein Musealobjekt aus dem verstaubten Regal. Gleich nach dem PJ es versandt hat, bekommst Du eine mail mit link zur Sendungsverfolgung. Der KH wird, nach meistens 3-4 Tagen unterwegs, bei Dir geliefert. Gebühren waren bei mir 13,77 , direkt beim Zusteller zu zahlen. Der import 507 sollte zurzeit nicht mehr als ca. 670 brutto alles inklusive kosten. Auf den KH gibt es 1 Jahr Garantie.


[Beitrag von klangoholic am 17. Nov 2010, 13:41 bearbeitet]
newdm
Stammgast
#37 erstellt: 17. Nov 2010, 14:01
Ein günstiger Preis.


[Beitrag von newdm am 17. Nov 2010, 15:32 bearbeitet]
klangoholic
Stammgast
#38 erstellt: 17. Nov 2010, 15:00
Bald ist mein mod Bericht fertig.


[Beitrag von klangoholic am 17. Nov 2010, 18:05 bearbeitet]
Sathim
Inventar
#39 erstellt: 17. Nov 2010, 15:57
Ich würde ja auch gerne mal Vergleichshören zwischen versch. Elektostaten-Amps machen.

Ich habe mir einen Cavalli Audio exstata gebaut, die Röhrenhybridversion.

(Hier zwei Bilder, ich geb damit an wo ich kann )




Würd den gern mal gegen einen anderen DIY-Amp und halt gegen versch. Stax-Amps hören.
Bei den Elektrostaten finde ich es ja immerhin wahrscheinlicher, dass man Unterschiede hört.
Bei normalen KHVs höre ich eher keinen Unterschied (Besitze einen AMB M³, einen 2Move und einen kleinen JISBOS-Amp).
cosmopragma
Inventar
#40 erstellt: 17. Nov 2010, 17:13

klangoholic schrieb:


cosmopragma schrieb:
In dem Licht sind die geforderten < 500 Euro für ein Woo-Neugerät zwar teuer, aber eventuell doch interessant für Leute, die kein zusätzliches (DIY-) Hobby wollen.

500 Dollar sind jetzt umgerechnet ca 370 EUR.
Schön wär's.
$499 sind in diesem Moment laut XE.com Currency Tools
369,99 €, aber das ist ein Interbankenkurs, auf den ein Privatkunde noch einen mehrprozentigen Aufschlag zu zahlen hat.Plus shipping costs, plus Kreditkartengebühren, plus Einfuhrumsatzsteuer und Zoll, plus Zollvorlagegebühr --- das endet knapp unter 500 €.
klangoholic
Stammgast
#41 erstellt: 17. Nov 2010, 18:04

cosmopragma schrieb:
Schön wär's.
--- das endet knapp unter 500 €.

Einfach schade - diese Zusatzkosten, Provisionen. Wenn nicht Irland, Griechenland, Portugal etc. hätten wir schon jetzt den Kurs von 1,70 zu €. Ich denke, wir bekommen mal 1,45 noch vor Weihnachten zu sehen.
j!more
Inventar
#42 erstellt: 17. Nov 2010, 18:18

klangoholic schrieb:
Einfach schade - diese Zusatzkosten, Provisionen. Wenn nicht Irland, Griechenland, Portugal etc. hätten wir schon jetzt den Kurs von 1,70 zu €. Ich denke, wir bekommen mal 1,45 noch vor Weihnachten zu sehen.


So hoch ist Belastung ja nun auch wieder nicht - etwas mehr als die Mehrwertsteuer, die in diesen Fällen ja nicht anfällt.
Maximilian3
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 17. Nov 2010, 18:27
@klangoholic

..ich sehe das auch wie du wenn unsere "Vertreter" im Staat ihre Bürger und deren Gelder und Geldwert schützen würden anstatt den Griechen und demnächst der Iren "unser" Geld hinterherzuwerfen würden wir über Kosten wie Mwst. Zoll etc. schmunzeln....wo er Recht hat hat er Recht....traurig aber wahr....
george
Stammgast
#44 erstellt: 17. Nov 2010, 18:28
Stax Omega:
Nur um Irrtümer zu vermeiden: es gibt verschiedene Omega-Varianten und nicht auf jeden lässt sich meine Erfahrung ummünzen, z.B. hat der Mk2 sehr wohl eine Zugentlastung und Lederpolster, die angeblich die nervtötenden Geräusche bei fast jeder Kopf-/Mundbewegung minimieren sollen.
Auch empfinde ich die Omegas als sehr hübsche und gut verarbeitete Kopfhörer - nur lässt sich allein aufgrund von Nimbus und Preises nicht die gleiche Logik wie bei Beyerdynamic und Sennheiser anwenden, bei denen die Spitzenmodelle die kleineren Exemplare klar in die Schranken weisen.

Klang von Verstärkern
Verstärker für Kopfhörer (ob dynamisch oder elektrostatisch) sind kein Hexenwerk. Sie erfüllen eine klare Aufgabe, die sich von fähigen Leuten mit wenigen Komponenten nahezu perfekt und messtechnisch nachweisbar umsetzen lässt.

Die Konstruktion & Fertigung eines guten Schallwandlers grenzt dagegen schon fast an Hexenwerk.

Will sagen: der Kopfhörer macht den Klang, der Verstärker ist nur eine einfache elektrische Komponente, die funktionieren muss. Solange es keine Fehlkonstruktionen oder Gurkenlösungen (Kopfhörerausgänge an AV-Komponenten) sind, ist da nicht viel zu hören. Guter Rauschabstand, wenig Klirr, linear, stabil unter Last - und gut ist!

Ich kann z.B. den Unterschied zwischen meinem Wandler-KH-Ausgang und meinem Funk LPA-2 (messtechnisch bester KHV) durchaus hören. Der 300Ohm (und das noch nicht einmal unter allen Bedingungen) HD800 ist einfach zuviel Last für die Notlösung! Es fehlt Power!

Auflösung, Räumlichkeit, Geschwindigkeit? Es ist ein HD800, egal woran nun angeschlossen - alles andere wäre auch technisch kaum zu erklären!

Irgendwelche Röhrenverstärker etc. machen mehr als nur verstärken, sie klirren, sie rauschen, sie verzerren. Und das kann in der "richtigen" Kombination aus Kopfhörer und Musik sogar ganz angenehm klingen - hat aber nichts mit der Qualität des Verstärkers zu tun.

Fazit meinerseits:
Verschiedene Stax-Modelle anhören und den Liebling rauspicken - im Zweifelsfall nochmal mit einem Top-Dynamiker (T1 & HD800) gegenchecken (hat mich nach rund 8 Jahren vom Elektrostaten abgebracht).
Dann kurz zwei verfügbare Stax-Verstärker (die meisten Stax-Händler haben min. zwei Modelle da) ausprobieren - wenn einem der Unterschied nicht aus den Socken haut, einfach nicht mehr nach dem idealen Verstärker suchen, fertig. Allen Jägern & Bastlern steht es natürlich frei eifrig nach Exoten zu suchen und selbst zu löten - die anderen sollten sich wirklich auf den Schallwandler konzentrieren!
Meine Meinung, nach monatelangem Lesen von Foren und einer Odysse duch die KH-Welt Berlins...
Maximilian3
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 17. Nov 2010, 18:38
@george

..auch hier kann ich nur beipflichten ,habe einen 25-Jahre alten SRM1/MK2 Stax Verstärker der an einem Lambda Pro lief jedoch war ich manchmal angenervt im Hochtonbereich und etwas Fundament nach unten hat gefehlt , hatte mir dann zufällig einen 303er Hörer gekauft und bin begeistert vom Klang der Kombination es lag nicht am AMP von Stax sondern an den 25-Jahre alten Lambda Pro warum auch immer, hatte auch einen T1 probegehört und bin froh beim Stax geblieben zu sein...


[Beitrag von Maximilian3 am 17. Nov 2010, 18:39 bearbeitet]
Class_B
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 17. Nov 2010, 18:44
Bei mir war es genau anders herum.
Ich habe meinen 303 gegen einen Pro getauscht und bin jetzt erst mit dem Bassfundament zufrieden.

Gruß
Thomas
Maximilian3
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 17. Nov 2010, 19:53
...grins...das ist lustig kann´s nicht nachvollziehen weshalb das so ist hab aber ähnliche Fälle schon öfter gehört , wichtig ist das jeder "seinen" passenden Hörer herausfindet.
Hätte also dann einen LambdaPro zu vergeben...kicher...
NoXter
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 17. Nov 2010, 19:59
Die ganzen Lambda PRO die heute noch laufen sind natürlich auch unter unterschiedlichen Bedingungen gealtert. Von daher sind solche Unterschiede nicht abwegig.
Maximilian3
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 17. Nov 2010, 21:11
@NoXter

...da magst du recht haben ,je nach Betrieb ändert sich sicherlich jeder Stax individuell...habe mir auch schon oft gedacht diese dünne Folie bewegt über jahrzehnte mit den Geschwindigkeiten , eigentlich schon interesant was da so geht...
klangoholic
Stammgast
#50 erstellt: 17. Nov 2010, 21:44
LAMBDA Emod

Es ist so weit. Ohne Pauken und Trompeten zeige ich, wie es geht. Es ist so einfach...

VORWORT
Es handelt sich um keine neue Idee, die ist den Stax-Veteranen längst bekannt. Ich würde sagen, das Prinzip ist auch vielmehr umstritten. Ich habe bei meinen vielen Lambdas die ich besaß (ein halbes Dutzend liegt noch heute bei mir) festgestellt, daß es bei mehreren KH Knister- und Kratz-Geräusche bei Kopf/Kinnbewegung gab. Ich meine damit nicht das Knistern bei fehlerhaften Wandlern! Neuerdings bei meiner Lambda Signature war es dermaßen schlimm (wie Kratzen mit dem Plattenspielerarm brutal seitlich über Vinylplatte beim Abspielen), daß ich über eine mod endlich nachgedacht habe. Noch ohne Kenntnis über die, in 007A angewandte, Lösung des sog. <Fart problem> bei Omega mk1 Modellen habe ich mir vorgestellt, daß eine Entlüftung da helfen könnte. Ich weiß mittlerweile, daß es Anhänger des spritzer-mods gibt, d.h. was die Stax-Ingenieure an Entlüftung geschaffen haben wird es prompt durch Verstopfung der Entlüftungskanäle zurückgenommen. Ich erwarte auch nicht, daß meine Emod (Entlüftungsmodifikation) gleich alle Lambdaer überzeugt. Ich will nur eine Möglichkeit zum Ausprobieren weitergeben.

PRINZIP und KONSEQUENZEN
Ich versuche mal etwas auf meine Weise zu erklären. Die Membran eines Elektrostaten schwingt nach dem push-pull Prinzip durch Einwirkung des Signals auf die Elektroden. D.h. in Richtung zum Ohrkanal, genau wie nach außen, wird eine Luftdruckveränderung (Schallwelle) erzeugt. Die Schallwellen die von Innenseite der Membran erzeugt werden, bei 100% Polsterabdichtung treffen hauptsächlich an die Kopfseite; nur ein Teil davon gelingt in unser Gehörsystem. Jeder von uns kennt das: Werden da die KH-Schalen mal kurz gepreßt und losgelassen, werden dabei Sauggeräusche etwa einer Klempnerpumpe beim Reinigen eines verstopften Abflusses (in Miniformat) erzeugt. Es reicht alleine über die zu bewegenden Luftmengen an Außen- und Innenseite der Membran nachzudenken. Außen weit und breit nur Luft, innen in cm-Entfernung eine Mauer (nicht nur bei Betonköpfen). Da wird in dieser kleinen Kammer zw. Membran und Ohr wohl ein Unterdruck erzeugt. Durch die Kopfbewegung und damit den verursachten Abdichtungsverlust kommt es zu gewaltiger augenblicklichen Luftmassen-Bewegung zw. dem Ohr und der empfindlichen stax Membran. Klarer Fall für Klangverzerrungen! Oder?
Falls einer es besser weiß und erklären kann, dann bitte ich um Hilfe.

Im Laufe meiner Tests mit zwei Lambda Pro (nur eine davon gemodded) habe ich im Vergleich beim Exemplar mit Emod festgestellt:
1. Schütteln mit dem Kopf, Essen, Sprechen, Lachen ist erlaubt - alles geschieht ohne bisheriges Kratz/Knistergeräusch.
2. Keine mehr Klang-Verzerrungen im push-pull Verfahren.
3. Die Ohr-Innenseite ist gut durchgelüftet, wird nicht mehr feucht.
4. Längeres ermüdungsfreies Hören auch mit höheren Lautstärken möglich.
5. Beim Hören wird der Klang nicht so im Kopf empfunden; der Raum vergrößert sich, die Bühne wird tiefer, die Musik bekommt mehr Luft. (Nuancen) .
6. Die Bässe bleiben in der Menge unverändert aber werden ein tick besser definiert.
7. Achtung! - Nachteil: Die Umgebungsgeräusche sind besser zu hören.

Ich habe meine Kratz-LaSignature und LaPro so einfach nach diesem Rezept gerettet:

a/ Man begibt sich in eine Drogerie und kauft Strohhalme oder ... Glasreinigungsspray. Im Spray gibt es einen dünnen Schlauch, den werden wir gebrauchen können.
b/ Der Plastikschlauch muß sauber und trocken sein. Der wird in kleine 20-22 mm Stücke geschnitten. Einen kleinen flachen Schraubenzieher (am besten zum Durchmesser des Schlauches passend) vorbereiten.

Emod 1
c/ Jetzt werden die stax Schalen vom Kopfbügel befreit. Vorsicht! Die Seiten des U- Teils auf dem die Schale hängt sollen nicht allzu sehr auseinander gezogen werden. Beim Aushaken (Ziffer 1 auf dem Foto) die Polster nicht zerkratzen! Die Schale läßt sich am bequemsten in einem 90° Winkel zum U-Bügel raustrennen.

Emod_1235i
d/ Die Schale auf feste Unterlage legen, unten auf der Gerade des Kabels den Schraubenzieher zw. Polster und Treiberrahmen einsetzen. Auf den kleinen Winkel achten und das Werkzeug unter dem Polster schieben bis das spitze Ende rauskommt. Kein Winkel mehr, das Werkzeug flach halten.

Emod_1239i
e/ Das kleine Stück Schlauch aufsetzen und zusammen mit dem Schraubenzieher unter Polster schieben.

f/ Die Polsterteile links und rechts von dem Kanal gut durchdrücken. Schalen wieder auf den Bügel setzen, dabei die Kabel nicht verdrehen. Fertig.

LaEmod

Es gibt Schläuche mit unterschiedlichem Durchmesser, in verschiedenen Farben. Hmm, man kann auch "Doppelauspuff" schaffen. Bei meinem 507 habe ich z.B. den dünnen Schlauch vom Spray genommen, ich fand den Klang so am besten.
Macht, was Euch gefällt, viel Spaß damit!
NoXter
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 17. Nov 2010, 21:54
Den Mod hat AThome schon seit einiger Zeit an seinem Lambda non PRO und der ist wirklich gut! Jedoch hat er die Belüftung großzügiger gewählt, was sich dann auch signifikant auf die Bassmenge auswirkt.
Auf jedenfall nachahmenswert!
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