HybridAmp und TransistorAmp von High-Amp.de für Kopfhörer von Stax

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high-amp
Ist häufiger hier
#711 erstellt: 07. Nov 2011, 10:20
Nur um Mißverständnisse auszuschließen: Es werden zwei Konstantspannungsquellen benötigt, pro Kanal eine.


[Beitrag von high-amp am 07. Nov 2011, 14:55 bearbeitet]
rille2
Inventar
#712 erstellt: 07. Nov 2011, 10:28
Ok, eine Spannungsversorgung reicht aber, d.h. nur der Teil im oben gezeigten Bild muss doppelt vorhanden sein?
high-amp
Ist häufiger hier
#713 erstellt: 07. Nov 2011, 14:51
Genau.
Sathim
Inventar
#714 erstellt: 28. Jun 2012, 19:44
Schade, dass es hier so still geworden ist!
Ich finde es klasse, dass der Amp auch noch längerer Zeit immernoch weiterentwickelt wird.



Bei mir geht gerade das praktische Jahr als Medizinstudent zuende und eine 3monatige Lernphase kommt...
Da schießen einem plötzlich wieder lauter irrsinnige Konstruktionspläne in den Kopf


Nun zu meiner Frage:

Was muss ich kostentechnisch für einen V4 einplanen?

Also für den komplett funktionstüchtigen Amp ohne Gehäuse?
kathala
Schaut ab und zu mal vorbei
#715 erstellt: 05. Jul 2012, 10:39
Liebe Gemeinde,

gibt es vielleicht jemanden, der die Verstärker aufbaut und das auftragsmäßig für mich tun würde? Peter Rill war sehr freundlich, hat mir aber mitgeteilt, dass er selbst es aus Zeitgründen nicht mehr tut. Ich bin leider völlig unversiert. Würde mich daher riesig freuen, wenn sich jemand fände oder ein Verweis an jemanden...

Liebe Grüße
Sathim
Inventar
#716 erstellt: 05. Jul 2012, 13:45
Wie man sieht, bin ich ja auch am Amp interessiert - allerdings nicht so sehr,
dass ich sofort einen bauen würde - dafür will ich aktuell nicht soviel Geld ausgeben
und hab auch nicht den Platz (und neben den 3 KHV die ich schon hab, noch einen in der Mache...)

Wenn du jemanden findest - und Platinen machen lässt - dann wäre ich gern mit im Boot!


Hätte ich mehr Zeit, würde ich auch einen Amp als Auftragsarbeit aufbauen - leider hänge ich
aktuell in der Examensvorbereitung und habe frühestens wieder ab Mitte November Zeit für sowas.
Wenn du also Zeit hast, könnten wir uns verbünden
Cardreader
Ist häufiger hier
#717 erstellt: 03. Sep 2012, 08:16
Hallo,

ich möchte mir nun auch einen High-Amp Transistoramp V4.0 bauen und bin schon dabei die vielen Bauteile zusammenzubestellen.
Etwas unklar ist mir noch die genaue Festlegung der Trafospannungen und Ströme.
Bei der Hochvoltwechselspannung erscheinen mir die im Schaltplan angegebenen 350V fast etwas viel.
Rechnet man bezüglich der Leerlaufspannung mit 1,4 x 350V dann ist man bei 490V.
Also ziemlich knapp für die 500V Elkos.
330V~ ergeben 462V DC, 340V~ ergeben 476V DC

Ich kann einen Trafo bauen lassen mit 100VA oder mit 150VA
Hier mein Vorschlag:
150VA
340V 0,2A
340V 0,2A
18V 0,6A
9V 0,3A

alternativ 100VA
330V 0,14A
330V 0,14A
18V 0,35A
9V 0,15A

Was meint ihr dazu?
rille2
Inventar
#718 erstellt: 03. Sep 2012, 08:53
Ich habe immer 330V genommen. 100VA für den Trafo reichen vollkommen aus.
Sathim
Inventar
#719 erstellt: 03. Sep 2012, 09:05
Schön, dass sich hier wieder etwas regt!

Zu deiner Frage kann ich dir leider nicht weiterhelfen, allerdings habe ich sie mir auch schon gestellt.
(Ich will Ende des Jahres auch einen V4.0 bauen, habe aber momentan keine Zeit mich groß damit
zu beschäftigen weil ich in der Examensvorbereitung bin )

[Oh - grad gesehen dass rille2 schon geantwortet hat]


Ich würde mich sehr freuen, wenn ich mich bei dir zwecks Bestellung von Trafo und Platinen mit dranhängen könnte!
(Wenn sich dadurch beiderseits Kosten sparen ließen.)
Cardreader
Ist häufiger hier
#720 erstellt: 03. Sep 2012, 09:52
Danke für eure prompte Antwort!
Dann werde ich mal 330V nehmen. Ich denke auch dass das reicht.
Den Trafo in Vollverguß bestelle ich über die Firma bei Multi-circuit-boards.
Die liefern sehr gute Qualität. Hatte auch den Trafo für meinen DAC bei denen machen lassen.Siehe beigefügte Fotos
100VA Vollverguß. Man kann das hier mal kalkulieren. Einfach die Werte eingeben.
http://www.multi-cir...ntrafos/angebot.html

Als Gehäuse wird es definitiv das DSK22140 (3HE, halbe 19"-Breite). Auch wenn es teuer ist.
http://shop.19zoll.c...6082211&AnbieterID=3
Gibt es auch mit blauen Kühlkörpern. Bin aber noch unsicher ob mir das in blau gefällt.

Die Platinen bei Platinenbelichter.de
http://www.platinenbelichter.de/
35µ Platinen reichen oder? 70µ brauchts nicht.

Trafo und Platinen werde ich noch diese Woche bestellen.
Sparen kann man da nichts bei 2 Aufträgen. Da müssten es schon deutlich mehr sein.

@Sathim
Wenn Du Ende des Jahres das Bauen anfangen möchtest, würde ich dir aber empfehlen bereits die ganzen Teile zusammenzukaufen und derweil in eine Kiste zu werfen. Das kann nämlich etwas dauern bis man alles hat. Außerdem sind manche Japan-Halbleiter mittlerweile immer schlechter zu bekommen. Also nicht zu lange warten. Ich habe die letzten Tage einiges in Deutschland bekommen, habe aber auch zwei China-Bestellungen und eine Bestellung aus Israel laufen. Ebay machts möglich.
Die Elkos werde ich über Farnell kaufen (für Private über den HBE-Shop). Farnell hat eine sehr gute Suchfunktion. somit habe ich alle Elkos mechanisch perfekt passend und in der richtigen Qualität gefunden.

Wäre schön, wenn man sich bezüglich des genialen V4.0 hier etwas mit gleichgesinnten austauschen könnte.

Hier der für dem V4.0 Amp gewählte Trafo am Beispiel meines Selbstbau-DAC
DSCN7427DSC_4198


[Beitrag von Cardreader am 03. Sep 2012, 09:56 bearbeitet]
Sathim
Inventar
#721 erstellt: 03. Sep 2012, 11:06
Wow - der DAC sieht ja mal so gar nicht nach DIY aus - im positiven Sinne!

Sehr professionell das Ganze. Um was für ein Modell handelt es sich denn?
Da bin ich schon sehr gespannt auf den Amp, den du bauen wirst


Würde es dir etwas ausmachen, deine Quellen und die dort bestellten Teile kurz zusammenzufassen?
Die Informationen zum Transistoramp auf Peters Seite sind ja nun doch schon etwas älter,
außerdem ist dort die neue Revision noch nicht eingearbeitet.

Ich würde mich anbieten, die Teile mit Artikelnummern und Links zum Anbieter in eine Exceltabelle einzupflegen.
Vielleicht können wir ja mit einer solchen Erleichterung noch einen oder mehrere Selbstbauer ermuntern, mitzumachen.

Generell findet man außer hier im Forum und auf Peters Seite (und natürlich der Website) leider sehr wenig über den Verstärker von High-Amp.
Cardreader
Ist häufiger hier
#722 erstellt: 03. Sep 2012, 11:36
Danke für das Lob. Ja der DAC ist der Oberhammer. Hat aber lange gedauert bis es soweit war.
Das Singleended Class A Konzept ist aber nicht jedermanns Sache. Sehr viel Hitze. Das Gehäuse habe ich mittlerweile schon modifiziert damit es von der Temperatur her im Rahmen bleibt.
Klang ist absolute Weltklasse. Das Herz kommt von Twisted Pear Audio. Die bieten auch eigene Ausgangsstufen an. Sorry jetzt wird das ganze natürlich ziemlich Off Topic.

High-Amp V4.0 : Eine Excel-Datei mit allen Bauteil- und Lieferanten-Links habe ich mir bereits gemacht.
Die möchte ich aber erst rausgeben wenn sie geprüft ist, wenn also die Teile da sind, eingebaut sind und passen. Ich will nicht dran schuld sein wenn diverse bestellte Teile nicht passen.
Die Liefersituation wird eh laufend schlechter so dass irgendwann ein Teil der Halbleiter-Lieferanten-Links nicht mehr stimmt.

Da euch der DAC so gut gefällt nun noch ein paar Bilder von meiner Aleph-X (Single Ended Class A Bridge)
Hat ein ganzes Jahr gedauert das Teil zu bauen. Ich würd sie nicht mehr hergeben.
Das magische Auge gibt über seinen Öffnungswinkel Auskunft über die Temperatur der Kühlkörper.
Das Gehäuse ist auch komplett Eigenbau. Nur die Frontplatte habe ich bei Hifi2000 zugekauft.
Vielleicht mache ich hier mal falls Interesse besteht einen Bericht drüber in einem gesonderten Thread.

DSC_2905
DSC_2921
DSC_2927
DSC_2892

EDIT Mod: Umbrüche eingefügt.


[Beitrag von Hüb' am 09. Sep 2012, 11:18 bearbeitet]
Sathim
Inventar
#723 erstellt: 03. Sep 2012, 12:54
Wow ... mehr kann man dazu nicht sagen


Woher willst du die Stax-Ausgangsbuchsen beziehen?

Schau mal auf ebay.com unter der Nummer 280935223236.

Ich habe mir auch ein paar von denen besorgt, super sauber gearbeitet
und kein Vergleich zu denen, die man über RS beziehen kann.
(So eine steckt noch in meinem exstata - leider. Wird aber getauscht, sobald wieder mehr Zeit ist.)
Cardreader
Ist häufiger hier
#724 erstellt: 03. Sep 2012, 13:43
Vielen Dank für den Tipp!
Hab daraufhin gerade 2 Stück 5-polige gekauft.
Natürlich war ich wieder zu schnell.
Stückzahl auf 2 geändert, gekauft, bezahlt ...
Danach sehe ich dann, dass es die 5-polige im 2er-Set günstiger gibt.
Naja was soll`s.
Die 6-polige spare ich mir. Es kommt ja eh nur ein Pro-Hörer ran.


[Beitrag von Cardreader am 03. Sep 2012, 14:10 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#725 erstellt: 03. Sep 2012, 19:11
Auf dem Bild wirkt der wirklich schöne Amp wie ne fette Threshold Endstufe. Täuschen da die Abmessungen?
Cardreader
Ist häufiger hier
#726 erstellt: 03. Sep 2012, 20:20
Ja die Endstufe ist schon groß.
Breite 44, Höhe 22, Tiefe 50
Gewicht 51, 3 kg
Ich wollte unter 50kg kommen, aber das klappt trotz dem vielen Alu nicht.
8x 100.000µF, CLC-Siebung, Restwelligkeit 5mV,
In der Mitte des Gehäuses sitzen auf einem eigenen Kühlkörper 8 Soft Recovery Dioden, die wegen der hohen Vorwärtsspannung auch gut warm werden.
Die beiden großen Kühlkörper wiegen alleine schon jeweils 9,2kg
Unter den Elkos sitzen zwei große Ringkerntrafos.
Da es ja ein Single Ended Class A Prinzip ist, nimmt die Endstufe immer den gleichen Strom auf und wird dabei gut warm.
Dafür klingt sie aber extrem gut. Das geht Richtung Pass XA100 pro Kanal.
Van den Hul Innenverkabelung. Interne Lautsprecherleitung-Verkabelung mit geflochtenem Kimber 4TC
Non inductive Source-Widerstände, usw. Kein Relais in der Lautsprecherleitung, schaltet gegen Masse.
Dank Konstantstromauslegung ist sie kurzschlußfest.Dimensioniert für Betrieb an Elektrostaten (Martin Logan Request)
Sie klingt nach deutlich mehr als sie wirklich Leistung hat.
Eine Endstufe fürs Leben.


[Beitrag von Cardreader am 06. Sep 2012, 20:41 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#727 erstellt: 03. Sep 2012, 20:28
.. und die treiben einen Estaten an, der unter dem Strich maximal irgendwas bei 1 Watt real benötigt. Nicht das so eine Materialschlacht nicht auch Spaß macht.
Have fun!

Edit: Doch eine LS Endstufe.... ich dachte schon... *schwitz*


[Beitrag von ZeeeM am 03. Sep 2012, 20:29 bearbeitet]
White_Noise4711
Neuling
#728 erstellt: 08. Sep 2012, 20:11
Hallo,

ist ja ein netter Zufall, des dieser Thread gerade jetzt wieder auflebt. Nachdem es mit der fertig aufgebauten Version des V4 heute leider nicht geklappt hat muss ich jetzt wohl doch wieder nach meinem Löteisen suchen. Ich schwanke noch zwischen dem V4 und dem KGSSHV, insgesamt scheint mir der V4 eher 'machbar'.
Wenn die Projekte hier konkreter werden würde ich mich freuen, wenn ich mich bei etwaigen Sammelbestellungen beteiligen könnte.

Gruß,
Andreas
Sathim
Inventar
#729 erstellt: 08. Sep 2012, 21:37
Was meinst du mit dem "V4, mit dem es nicht geklappt hat" ?

Der KGSSHV ist vielleicht sogar leichter aufzubauen, weils eine solie Community
drumherum gibt, aber er ist auch wesentlich teurer. Auf eine Anfrage auf headfi
wurden mir gleich mal rund 1000$ nur für die Teile genannt.

Sammelbestellungen würden sich evtl lohnen, falls auslandsversand ansteht,
falls ich da was hab melde ich mich hier nochmal.
White_Noise4711
Neuling
#730 erstellt: 08. Sep 2012, 22:40
Den V4 gabs heute in der Bucht - aber jetzt erfreut sich jemand anderes an dem Teil...

Bei den Kosten für den KGSSHV hat man wahrscheinlich eine ziemliche Spanne, die Spezies drüben sparen mitunter nicht gerade am Material, alles nur vom Feinsten (wußte garnicht, wieviel Geld man für gute Potis ausgeben kann). Problematisch scheint allerdings die Verfügbarkeit gewisser Halbleiter zu sein.
Vielleicht schlage ich ja schonmal bei den Teflon-Buchsen zu, die braucht man so oder so.

Gruß,
Andreas
Cardreader
Ist häufiger hier
#731 erstellt: 09. Sep 2012, 08:36
Hallo Andreas,

hast Du vielleicht zufällig noch den Link zu der abgelaufenen Ebay-Auktion?
Ich würde mir gerne mal anschauen wie die Platinen aufgebaut wurden.

Habe auch erst mal tagelang recherchiert und mich dann für den High-Amp V4.0 entschieden.

Die Elektronik-Teile habe ich fast alle schon. Gehäuse und Mechanik muss noch warten bis die Schaltung perfekt läuft.
Trafo und Platinen müssten die nächsten Tage auch eintreffen.
Dann werde ich beginnen zu bestücken und als erstes mal das Netzteilboard kpl. fertig machen.
Werde euch auf dem laufenden halten.

Es wäre schön, wenn auch noch ein paar andere das V4.0 Projekt angehen würden.
Dann könnte man einen für alle nützlichen Erfahrungsaustausch betreiben.

viele Grüße

Horst
rille2
Inventar
#732 erstellt: 09. Sep 2012, 08:44

Sathim schrieb:
Der KGSSHV ist vielleicht sogar leichter aufzubauen...

Ist er nicht. Das Ding hat mich fast zur Verzweiflung getrieben. Das Problem sind auch die schlecht beschaffbaren Halbleiter. Vor allem die von Ixys. Bei Mouser darf man die nicht bestellen und bei Littlediode (UK) bekommt man Fälschungen, die nicht funktionieren. Er ist aber schon teurer als der TransistorAmp.

Der TransistorAmp macht keinerlei Probleme, auch auf längere Sicht nicht. Ich habe ja schon einige für andere gebaut und der einzige Fehler, der im Nachhinein auftrat, war bisher ein durchgebrannter MOSFET im Netzteil. Die Teile sind auch relativ leicht beschaffbar (Transistoren bei Gerwert).
White_Noise4711
Neuling
#733 erstellt: 09. Sep 2012, 09:32
Hallo Horst,

da die Auktion gelaufen ist sollte es ja keinem mehr schaden: www.ebay.de/itm/110943588281

Wenn ich das richtig sehe wurde die Schaltung vom Entwickler selbst aufgebaut (?), damit ist man dann wohl auf der sicheren Seite...

Gruß,
Andreas
White_Noise4711
Neuling
#734 erstellt: 09. Sep 2012, 09:39
Danke für den Hinweis zum KGSSHV. Insbesondere die Sache mit den 'gefakten' Bauteilen ist beunruhigend, gab wohl mehr als einen Fall.

Ich hätte dann noch eine technische Frage an die beiden Profis hier: Was braucht man für den V4 an Kühlkörper? Häufig wird wohl das 'Dissipante' verwendet, passt das so gerade oder wurde großzügig dimensioniert? Mir würde eher ein Format wie der DAC weiter oben vorschweben (z.B.: Galaxy Maggiorato 230 x 280 mm), das scheint aber keine 'echten' Kühlkörper seitlich zu haben.

Gruß,
Andreas
Cardreader
Ist häufiger hier
#735 erstellt: 09. Sep 2012, 09:52
Das Galaxy Gehäuse welches ich für den DAC genommen habe, reicht für den High-Amp V4.0 nicht, da es keine großen Kühlflächen hat.
Die entsprechenden 19" Kühlkörpergehäuse von Hifi2000 sollten jedoch mehr als ausreichend kühlen.
Ich habe mir jedoch das Daub DSK22140 in den Kopf gesetzt, da ich beim KHV keine 19" Breite mag. Wird dann innen vermutlich schon eng. Aber das muss gehen.
Rille2 kann zu dem Daub Gehäuse sicher mehr sagen, da er es bereits eingesetzt hat.

Edit: Habe mal 2 Bilder, welche eigentlich von Rille2 stammen, hier reingesetzt.
Ich hoffe er ist damit einverstanden.

Daub2
Daub1


[Beitrag von Cardreader am 09. Sep 2012, 11:21 bearbeitet]
rille2
Inventar
#736 erstellt: 09. Sep 2012, 10:07
Das Dissipante ist tatsächlich mehr als ausreichend bzw. eigentlich schon überdimensioniert. Das Daub ist auch ein schönes Gehäuse, wenn es kompakt sein soll. Wenn man keine Extras verbaut, passt der Verstärker auch rein. Hier wurde das DSK22140S (221x247x133 mm³) verwendet: http://peter.family-rill.de/Blog/TransistorAmp-V3.0-ist-fertig. Die Löcher im Deckel sollte man auf alle Fälle mit reinmachen, sonst bekommt das Netzteil keine frische Luft.

Das normale Galaxy kann man verwenden, wenn man hinten einen dicken Kühlkörper ran baut: https://picasaweb.go...pFm0?feat=directlink. Für die Netzteilkühlung reicht die Seitenwand.

Der V4 braucht ja noch eine Spannung mehr, d.h. das Netzteil wird etwas größer. Sollte aber machbar sein, ansonsten nimmt man halt ein etwas größeres Gehäuse von Daub.
Cardreader
Ist häufiger hier
#737 erstellt: 09. Sep 2012, 11:28

White_Noise4711 schrieb:
Hallo Horst,

da die Auktion gelaufen ist sollte es ja keinem mehr schaden: www.ebay.de/itm/110943588281

Wenn ich das richtig sehe wurde die Schaltung vom Entwickler selbst aufgebaut (?), damit ist man dann wohl auf der sicheren Seite...

Gruß,
Andreas


Hallo Andreas,

danke für den Link.
Der Ebay-Preis ist mehr als ok, wenn ich die eigentlichen Materialkosten überschlage. Anhand der 54 Gebote, auch wenn viele von einem einzigen Bieter waren, erkennt man wie ich finde das riesige Interesse an dem Verstärker-Konzept.
So wie ich das sehe hat das tatsächlich der Entwickler selbst aufgebaut. Zumindest ist das sein Stil.
Die Platinen-Layouts entsprechen auf jeden Fall seiner Vorgabe.
Den hinteren Netzteil-Kühlkörper könnte man auch nach innen verlagern. Ansonsten sehr schön.

Ich möchte es nicht versäumen hier noch ein großes Lob und meinen Dank dem Entwickler dieser Schaltung Andreas Rauenbühler auszusprechen.
Er hat nicht nur eine klasse Schaltung entwickelt, sondern diese auch noch unermütlich weiterentwickelt.
Zudem stellt er die Unterlagen lötfreudigen auch noch umsonst zur Verfügung.
Echt klasse!


[Beitrag von Cardreader am 09. Sep 2012, 14:57 bearbeitet]
high-amp
Ist häufiger hier
#738 erstellt: 13. Sep 2012, 09:29
Hallo Gemeinde,

das Dissipante ist sehr gut geeignet für den V4 da hier fast 100W verbraten werden. Bei Verwendung anderer Gehäuse sollte der Kühlkörper 1K/W haben, das reicht aus. Die 100W Trafoleistung sind noch ok, ist aber kein Fehler etwas höher zu dimensionieren. Etwas Reserve schadet nicht. Bei 330V Ausgangsspannung sollte man darauf achten daß die Spannung am Sieb-Elko noch ca. 30-40V über der Ausgangsspannung liegt (Ripple und Netzschwankungen berücksichtigen!). Ist die Spannung zu klein kann man ja die Ausgangsspannung von 400V auf 390 oder weniger reduzieren damit noch genügend Spannung zum Regeln bleibt.

Und noch ein Tipp: Die Rückkopplung im Netzteil reagiert sehr empfindlich auf den verwendeten Elko C405/505. Wer hier minderwertige Bauteile einsetzt handelt sich schnell Klangverfärbungen ein (ja, ich war auch überrascht). Sehr gute Ergebnisse habe ich mit Elkos von Vishay gemacht: http://www.it-tronic...--RoHS---Vishay.html
Dort kaufe ich jetzt auch die 500V Sieb-Elkos: http://www.it-tronic...--RoHS---Suscon.html

Wie sieht es aus mit Endstufentransistoren 2SC3676. Besteht noch Bedarf? Ihr könnt natürlich auch den 2SC5353 verwenden, müßt aber mit Klangeinbusen rechnen. Und bitte nicht den 2SC4686A der im KGSSHV verbaut wird verwenden. Die Enttäuschung möchte ich euch ersparen. Den hatte ich auch schon auf dem Teststand, hat aber keinen geraden Ton herausgebracht. Kein Wunder, die Hfe-Kennlinie hat mehr Ähnlichkeit mit einem Bumerang als mit einer linearen Funktion.

Gruß
Andreas
Sathim
Inventar
#739 erstellt: 13. Sep 2012, 09:36
Hallo Andreas, schön dass du dich hier auch wieder meldest und danke für die Tips!



Endstufentransistoren 2SC3676. Besteht noch Bedarf?


Bei mir schon, da ich noch gar nichts beschafft habe...
high-amp
Ist häufiger hier
#740 erstellt: 13. Sep 2012, 09:39
Ach ja, wer ihn noch nicht kennt, hier ein netter Vergleich mit den hochpreisigen Verstärkern von Stax:
http://www.head-fi.o...w/18990#post_8564898
Cardreader
Ist häufiger hier
#741 erstellt: 13. Sep 2012, 17:18
Hallo Andreas,

freut mich sehr dass Du dich auch hier zu unserer Diskussion zu Wort meldest.
Vielen Dank für die guten Infos.

Ich habe jetzt allerdings ein Verständnis-Problem.
Du schreibst C405/505 was ja jeweils dem 100µF/450V auf dem Netzteil entspricht.
Der Link zeigt aber auf einen 10µF/400V

Ich verwende diese für C405 /C505 (100µF/450V)
https://hbe-shop.de/KONDENSATOR-100UF-450V-Typ-MAL205737101E3

C401 /C501 (220µF/500V)
https://hbe-shop.de/...F-Typ-MAL219390101E3

für C56 /C57 (10µF/400V), welche Du vielleicht meinst mit deinem obigen Link, verwende ich
https://hbe-shop.de/KONDENSATOR-10UF-400V-Typ-400BXA10MEFC10X20
Es kann sein dass ich die 400V Typen noch gegen 450V-Typen tausche, da ich mit 400VDC an 400V Elko etwas Bauchschmerzen habe. Laut Schaltplan soll aber ein 400V Typ rein.
Bei uns in der Firma hat es 100V Elkos an 100V Betriebspannung in einer Endstufenserie schon mal reihenweise zerlegt.
Ich bin da daher etwas gebranntmarkt.

Wenn die Platinen da sind und alles mechanisch passt, setzte ich wenn ihr möchtet meine Excel-Datei mit allen Links hier rein. Bei den Elkos habe ich auf Passform also Durchmesser und Rastermaß geachtet und nur welche in hoher Qualität mit low ESR und in Long Life Ausführung genommen.
Man möchte ja bezüglich Elkostausch einige Jahre Ruhe haben und sich auf Musik hören konzentrieren.

Andreas, danke dass du hier Transistoren 2SC3676 anbietest. Das ist vermutlich noch die einzige Chance an diese Typen zu kommen, vor allem als Sanyo Ausführung und nicht von IPS.
Meine sind mitterweile eingetroffen. Perfekt mit der Selektierung auf Stromverstärkung. Das ist ein Service. Gut gemacht!

Viele Grüße

Horst


[Beitrag von Cardreader am 13. Sep 2012, 17:20 bearbeitet]
Cardreader
Ist häufiger hier
#742 erstellt: 13. Sep 2012, 17:37
Hier doch nochein paar Links:
2SJ74 paarweise gematcht für den Verstärkereingang
http://www.ebay.de/i...&hash=item35b096c00a

Da gibt es auch 40 bzw. 80 Dale Widerstände zum aussuchen (Liste zuschicken)
http://www.ebay.de/i...&hash=item35b096b485
Damit hat man schon die meisten Widerstände in gute Qualität erledigt.

die einzelnen 2SJ74 Pos. T52 (da sind die matched pairs zu schade) sowie die vielen Z-Dioden und die noch fehlenden Widerstandstypen bei Kessler-Elektronik:
http://www.kessler-e...2SJ74_i11_2315_0.htm

Einer der wenigen mechanisch passenden für C604 (1µF/630V)
http://www.hifitunin...p630_1000/1-00uf.php
Kantige Typen würden nämlich die direkt neben C604 befindliche Teile behindern.


[Beitrag von Cardreader am 13. Sep 2012, 17:42 bearbeitet]
high-amp
Ist häufiger hier
#743 erstellt: 14. Sep 2012, 07:32
Hallo Horst,

du hast Recht, ich habe mich mit der Bezeichnung vertan. Gemeint sind C404/504, den Kondensator im Rückkopplungszweig. Die 400V sind natürlich knapp bemessen, deshalb arbeite ich mit nur +/-390V Ausgangsspannung.


2SJ74 paarweise gematcht für den Verstärkereingang
http://www.ebay.de/i...&hash=item35b096c00a


Wenn man die +/-1% auf die 0,03mA bezieht, dann sind die auf 3mA gepaart. Oder kann man den gewünschten Strom angeben? Denn wenn die alle auf 3mA gepaart sind laufen die bei 1,5mA wieder auseinander.

Wer noch einen Satz gepaarte 2SC3676 benötigt soll sich bei mir melden (info@high-amp.de).

Gruß
Andreas
Cardreader
Ist häufiger hier
#744 erstellt: 14. Sep 2012, 10:28
Hallo Andreas,

ja +/- 390V ist eine gute Idee, habe ich mir auch schon überlegt. Zumindest übergangsweise bis ich die beiden Elkos gegen 450V Typen getauscht habe.

Noch ein Tipp für die Nachbauer:
Man sollte aber beim ersten Einschalten also vor dem eigentlichen Abgleich des Netzteils die beiden Einstell-Regler jeweils auf dem richtigen Anschlag haben, sonst sehen die 400V Elkos eventuell statt 390V gleich mal 450V oder möglicherweise sogar mehr je nach gewählter Trafospannung.


Wenn man die +/-1% auf die 0,03mA bezieht, dann sind die auf 3mA gepaart. Oder kann man den gewünschten Strom angeben? Denn wenn die alle auf 3mA gepaart sind laufen die bei 1,5mA wieder auseinander.

Ja da gebe ich dir recht. Ich habe bei der Bestellung nichts angegeben. Das stand auch gar nicht zur Auswahl. Mal sehen wie gut sie passen.

Gruß
Horst


[Beitrag von Cardreader am 14. Sep 2012, 10:31 bearbeitet]
high-amp
Ist häufiger hier
#745 erstellt: 14. Sep 2012, 12:53

Noch ein Tipp für die Nachbauer:
Man sollte aber beim ersten Einschalten also vor dem eigentlichen Abgleich des Netzteils die beiden Einstell-Regler jeweils auf dem richtigen Anschlag haben, sonst sehen die 400V Elkos eventuell statt 390V gleich mal 450V oder möglicherweise sogar mehr je nach gewählter Trafospannung.

Welchen Einstell-Regler meinst du? Das aktuelle Netzteil hat keinen. Wenn man eine andere Spannung haben möchte muß man die Werte der Z-Dioden im Rückkopplungzweig ändern.
Cardreader
Ist häufiger hier
#746 erstellt: 14. Sep 2012, 13:37
Sorry, da hast Du Recht. Hatte ich noch gar nicht so genau angeschaut das Netzteil.
Dann kann ja gar nichts passieren.
Cardreader
Ist häufiger hier
#747 erstellt: 16. Sep 2012, 15:13
Hallo Andreas,

mit welchem Lautstärkereglerwert sollte denn der V4.0 optimalerweise betrieben werden?
Ich denke an 50K. Was hältst Du davon?
Der Eingangswiderstand beträgt wie ich sehe annähernd jeweils 100K.
Du oder auch Rille2, ihr habt da sicher Erfahrungswerte mit welchem Poti das am besten klingt.

Ich plane zwei Stereo-Potis bzw. Stufenschalter (für symm. Input) zu verbauen, dann hat man damit auch eine Balanceregelung. Viel wird da vermutlich eh nicht dran gedreht, daher komme ich vom Komfort her auch mit 2 Reglern ganz gut klar.
Man könnte das zum Beispiel so machen. Der Kit (mit Dale Widerständen) ist noch erschwinglich.
http://www.ebay.com/...&hash=item414476ac18

Andere Lieferanten verlangen für ihre Fertigversionen einiges mehr. Siehe z.B. hier:
http://khozmo.com/products_dale_ladder.html
Für Balanced Input braucht man den Quad-Schalter oder zwei der Stereoschalter.

Ich werde sie vermutlich gleich hinter den Eingangsbuchsen verbauen in Doppel-Mono und dann mit Achsverlängerungen zur Front bringen.
rille2
Inventar
#748 erstellt: 16. Sep 2012, 15:58
Ich habe immer 10 kOhm verwendet.

Lass eher die Finger von Khozmo, ich hatte eines in der SMD-Version für einen KGSS HV da und es gab starke Umschaltgeräusche. Die Rückgabe hat auch erst nach mehrmaligen Nachfragen funktioniert. Ob der billige Stufenschalter besser ist, würde ich auch bezweifeln. Bei dem Preis kann man es ja aber mal riskieren und einfach ausprobieren..

Wieso kein normales Poti? Das ALPS RK27 gibt es in allen möglichen Varianten und damit gibt es auch keine Probleme.
Cardreader
Ist häufiger hier
#749 erstellt: 16. Sep 2012, 16:38
Danke für die Infos.
Umschaltgeräusche wären natürlich ganz übel.
Wobei es vermutlich auf die beiden Geräte ankommt die man über ein Poti miteinander verbindet. Das kann gut gehen oder auch nicht.


Wieso kein normales Poti? Das ALPS RK27 gibt es in allen möglichen Varianten und damit gibt es auch keine Probleme.

Ob Poti oder Stufenschalter steht noch nicht fest.
Da ich momentan noch auf ein paar Teile, insbesondere auf die Platinen warte, gibt es in diesem Projekt nicht viel zu tun. Daher denke ich auch schon über solche Sachen nach. Generell kommt die Poti-Auswahl erst sehr spät dran. Möglicherweise nehme ich auch ein normales Poti bzw. Potis. Balance-Anpassungsmöglichkeit möchte ich eigentlich schon haben.
Über den Kopfhörer würde es mich schon nerven wenn eine Seite lauter ist und es keine Möglichkeit gibt das auszugleichen. Bei Lautsprechern vor allem bei Elektrostaten ist das nicht so schlimm da viel leichter auszugleichen.

Viele Grüße

Horst


[Beitrag von Cardreader am 16. Sep 2012, 18:09 bearbeitet]
high-amp
Ist häufiger hier
#750 erstellt: 16. Sep 2012, 18:28
Ich habe selbst keine Erfahrung mit Stufenschaltern, habe die nie benutzt. Ich empfehle die Alps 10k logarithmisch die auch Rille verbaut hat.
klangoholic
Stammgast
#751 erstellt: 28. Sep 2012, 10:02
Zwischendurch, ohne die Fachdiskussion zu unterbrechen, stelle ich noch ein Werk von Peter vor: HybridAmp in zwei Teilen. Wenn das nicht eine andere Verpackungsmöglichkeit für den, hier angestrebten, V4 wäre...
Der Logos Amp gehört mir nicht, aber in mehrmaligen Tests und jetzt mit NOS Westinghouse Röhre hat die Stax Produkte (außer T2...) weit hinter sich gelassen (1. Foto).

Cardreader: Deine Endstufe, obwohl vermutlich nur 70W/Kanal, wäre interessant mit der Weltneuheit (natürlich, von Peter), dem LRT (=Lundahl-Rill-Transformer) zu vermahlen. 2.Bild unten. Beschreibung im Allg.Stax Thread S.22/ #1096. Nachhinein, mit geformten Amorphium Lundahls 9202 pp (auch mit wahlweise zwei BIAS Spannungen) und mit einem exzellenten konventionellen Verstärker ist das ne einsame Spitze.

Den V4 natürlich ausgenommen, weil noch nicht gehört... Der passt sicherlich in die erwähnte Dissipante-Gehäuse. Wie damals, der Diablo (Transistoramp). Auf dem 3.Foto.

LE HybridAmp

LRT-TS for Stax

Diablo Estat 500
Cardreader
Ist häufiger hier
#752 erstellt: 28. Sep 2012, 21:15
Super Fotos!
Das schaut alles gar nicht nach Eigenbau aus.
Kompliment an Peter für die perfekte Arbeit.

Bezüglich V4.0 bin ich mit der Bauteilbeschaffung schon viel zu weit um noch über die Lundahl Lösung nachzudenken.
Bevor ich mich für den V4.0 entschieden habe, hatte ich natürlich auch die Aufwärtstrafolösung mit den hervorragenden Lundahl-Trafos gesehen.
Da aber der V4.0 auch mal separat irgendwo anders betrieben werden soll, kam Lundahl nicht in Frage.
Wer schleppt schon gerne eine 51kg Endstufe in der Gegend rum.
Ansonsten sicher eine gut klingende Lösung in Verbindung mit einer Spitzen-Endstufe.

Die Aleph-X bringt aufgrund ihrer dynamischen Stromquellen trotz des normalerweise uneffektiven Single Ended Prinzips gemessene 2 x 90W an 4 Ohm, zumindest in meiner Abstimmung. Wobei sie nach mehr Leistung klingt als eine vergleichsweise angeschlossene Thel Accusound 100 mit 2x 200W. An 3 Ohm steigt die Leistung noch etwas um dann bei kleinerem Lastwiderstand wieder abzusinken. Bisher bezüglich Musikalität die beste Transistor-Endstufe die ich je gehört habe. Aufgrund der fehlenden Übernahmeverzerrungen gibt es keine Lästigkeiten im Klangbild. Die Bühnenabbildung ist traumhaft. Faszinierend sind auch die schönen lebendigen Mitten.
Sorry, ich schweife schon wieder ab.
Sie hat einen eigenen ausführlichen Thread verdient. Kommt demnächst, wenn ich es zeitlich schaffe.
klangoholic
Stammgast
#753 erstellt: 29. Sep 2012, 15:14
Hallo Cardreader,
vielen dank für die freundliche Antwort! Ja, wenn der Aleph-X mal einer anderen, noch besseren Konstruktion weichen sollte, bitte bescheid sagen. Ich kann mir den ausgezeichneten, legendären Aleph-X Klang als viel versprechend vorstellen.
Der TrAmp V4 könnte mal als Vorzeigegerät zB. von Andreas gebaut werden, um dann bei einem von uns oder gar bei einem der befreundeten Händler allen interessierten zu Verfügung zu stehen. Ich kann mich an ein Treffen erinnern, wo wir zu fünft einen Vergleich Diablo (TrAmp V3) mit zwei Stax Amps (727, 007t), an Omega II Mk1 gestartet haben. Das Staunen war nicht schlecht - Diablo war in jeder Hinsicht besser. Jetzt steht der Teufel in Neapel...
Sathim
Inventar
#754 erstellt: 29. Sep 2012, 17:29

Das Staunen war nicht schlecht - Diablo war in jeder Hinsicht besser.


Genau das macht mich so neugierig auf den Amp!
Wenn ich auf head-fi lese, Amp A ist tausend millionen Mal toller als Amp B, bin ich skeptisch.

Dass allerdings viele User hier auch so begeistert vom TransistorAmp waren, macht mich extrem neugierig!
high-amp
Ist häufiger hier
#755 erstellt: 29. Sep 2012, 21:09
Hallo klangoholic,

hast du den T2 von Stax schon mal zu Gesicht bekommen oder gar gehört. Wurde der überhaupt schon mal in Europa verkauft? Es gibt ja eine Art Nachbau von Kevin Gilmore, ein ziemliches Bauteilegrab mit fragwürdigem Ergebnis.

Bezüglich Transistoramp V4 kann ich dir versichern daß der nochmal einen Quantensprung vom V3 entfernt ist und auch den Hybird V2 bezüglich Auflösung locker an die Wand spielt.

Gruß
Andreas


[Beitrag von high-amp am 30. Sep 2012, 08:03 bearbeitet]
klangoholic
Stammgast
#756 erstellt: 30. Sep 2012, 09:15
@Andreas
T2 original und sehr gut erhalten, steht seit einiger Zeit bei meinem ausländischen Freund. Ich hoffe den Amp irgendwann vergleichen zu dürfen, mal sehen/mal hören... Du machst uns alle auf den V4 neugierig.
@Sathim
Was auf den benachbarten Foren erzählt wird, ist zum Teil auf Kommerz abgesehen. Auffalend wäre es, daß die Neuigkeiten aus der EU dort sichtlich ignoriert werden.


[Beitrag von klangoholic am 30. Sep 2012, 09:16 bearbeitet]
Sathim
Inventar
#757 erstellt: 30. Sep 2012, 09:31
Du brauchst mir über hype-fi nix erklären, bin da schon lange genug Mitglied.


Es ist schon sehr auffällig, wie kritische Töne an vielen Stellen unterdrückt werden.
Besonders was Kritik an Produkten der MOTs angeht.

Mein Exstata schiebt wohl schon bei geringen Spannungen hohe Verzerrungswerte.
Im zugehörigen Thread auf head-fi erging man sich darüber allenfalls in Andeutungen.
Nichtmal ein Link zu head-case war scheinbar erlaubt.

Auf der anderen Seite ist das Fanboy-Gehabe dort auch extrem.
Cardreader
Ist häufiger hier
#758 erstellt: 30. Sep 2012, 21:18

klangoholic schrieb:
Hallo Cardreader,
vielen dank für die freundliche Antwort! Ja, wenn der Aleph-X mal einer anderen, noch besseren Konstruktion weichen sollte, bitte bescheid sagen. Ich kann mir den ausgezeichneten, legendären Aleph-X Klang als viel versprechend vorstellen.


Hallo klangoholic,

freut mich dass dir die Endstufe gefällt.
Sie wird, da bin ich mir ganz sicher, für immer ihren festen Platz bei mir haben. Ich bin so happy mit dem Klang. Das Thema Endstufe hat sich für alle Zeiten erledigt.
Ist aber auch nicht schlecht. So kann Denken aufhören und man kann sich auf andere Sachen konzentrieren. Es war ein langer Weg. Ich baue schon seit Jahrzenten Verstärker. Am Anfang sicher nicht mit dieser Ernsthaftigkeit.
Dank dem Internet wird es überhaupt erst möglich so etwas in dieser mechanischen Ausführung selbst zu bauen, da das Design und die Bauteilauswahl eine reine Recherche-Sache ist. Ist aber nirgends abgekupfert. Das Teil ist so wie er aufgebaut ist ein Einzelstück.
Die Grundschaltung der Aleph-X (vom Grundssatz her ein Patent des Audioentwickler-Gurus Nelson Pass aus Kalifornien) wird von einer sehr großen Fangemeninde weltweit aufgebaut.
Ich kann dir aber bei Interesse gerne verraten, wo du noch hochwertige unbestückte Platinen bekommst.


[Beitrag von Cardreader am 30. Sep 2012, 21:20 bearbeitet]
klangoholic
Stammgast
#759 erstellt: 02. Okt 2012, 17:39
Cardreader,
herzlichen Dank für diese Tipps. Dein Aleph ist traumhaft aufgebaut - einfach Hut ab vor dem Konstrukteur!
Habe leider nicht genug Zeit und Kentnisse um mich in den DIY zu vertiefen. Aber, man könnte sich treffen und den LRT-TS an den Aleph anschliessen... Um mit 009 und 007 Mk1 mal den Klang zu geniessen.
high-amp
Ist häufiger hier
#760 erstellt: 03. Okt 2012, 12:42
Hallo Peter,

ich hatte das gleiche Problem wie du. Auch ich habe mir die 10M90S von IXYS bei sh-halbleiter zum Austesten gekauft und musst feststellen daß es sich um Fakes handelt. Ich vermute daß es sich hierbei um stinknormale Enhancement MOSFETs handelt. Legt man eine positive Spannung am Gate an schalten sie durch. Sie funktionieren zwar, aber nicht so wie sie sollten. Das hat mal wieder Zeit und Nerven gekostet.

Gruß
Andreas
Cardreader
Ist häufiger hier
#761 erstellt: 03. Okt 2012, 18:54

high-amp schrieb:
Hallo Peter,

ich hatte das gleiche Problem wie du. Auch ich habe mir die 10M90S von IXYS bei sh-halbleiter zum Austesten gekauft und musst feststellen daß es sich um Fakes handelt. Ich vermute daß es sich hierbei um stinknormale Enhancement MOSFETs handelt. Legt man eine positive Spannung am Gate an schalten sie durch. Sie funktionieren zwar, aber nicht so wie sie sollten. Das hat mal wieder Zeit und Nerven gekostet.

Gruß
Andreas


Das oben beschriebene Verhalten wird vermutlich beim 10M90S normal sein. Zumindest deute ich das aus dem IXYS Datenblatt. Für Verstärker sind sie dadurch einfach nicht geeignet. Ich denke du wolltest sie auch gar nicht in einer Verstärkerschaltung einsetzen.

Tüftelst Du eventuell an einer Version mit FETs, vielleicht eine Version 5.0 oder soll der 10M90S ins Netzteil?
Ich vermute mal Netzteil.


[Beitrag von Cardreader am 04. Okt 2012, 04:00 bearbeitet]
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