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Dat-Recorder / Reparaturen

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termman
Inventar
#5504 erstellt: 16. Aug 2012, 17:34
Cooles Teil

Dafür gibts ja sogar ein Handbuch mitsamt Pinbelegung der ganzen Anschlüsse.
digitalo
Inventar
#5505 erstellt: 16. Aug 2012, 19:07
Hallo,
Thema teure Andruckrollen:
Hier ein als defekt erworbener AIWA 001, der zuvor bei Fa. ASL zur Reparatur war. Der VK bemängelte nach der Rep. eine fehlerhafte Wiedergabe nach Titelsprüngen. Fa. ASL berief sich laut VK auf unvermeidbare Kompromisse in der Einstellung bei diesem Laufwerk.

Ich habe eben mal in das LW reingesehen, hier der wirkliche Grund:

Tja, wenn man an der Andruckrolle spart....
asl.2 asl1

Da im Netz laufend neue Angebote für Dat-Recorder Reparaturen auftauchen, informiert Euch gründlich und vergleicht, bevor Ihr Eure Dat-Schätzchen in gewerbliche Hände gebt. Die Spezialisten sind HIER versammelt.


[Beitrag von digitalo am 16. Aug 2012, 19:13 bearbeitet]
michara
Ist häufiger hier
#5506 erstellt: 17. Aug 2012, 07:02
Ich kann das einfach nicht vertehen! Sind denen die Kunden egal oder geht es nur ums Geld verdienen???

Micha
Axel_Hucht
Hat sich gelöscht
#5507 erstellt: 17. Aug 2012, 08:34

termman schrieb:
Cooles Teil
Dafür gibts ja sogar ein Handbuch mitsamt Pinbelegung der ganzen Anschlüsse. :hail


Und in genau diesem Handbuch steht:

Leave the following controls on the Sony unit set as inicated: Skip: "off" ---- Input: "analog"

Gegen gewisse Probleme beim Aufnehmen von digitalen Quellen hatte diese Fa. wohl damals keine funktionierende Lösung anzubieten....


[Beitrag von Axel_Hucht am 17. Aug 2012, 12:41 bearbeitet]
termman
Inventar
#5508 erstellt: 17. Aug 2012, 08:40
Ich hab auch noch nicht rausgekriegt, ob es mehr macht, als den DTC in eine "computerisierte Welt zu integrieren" (was ja schonmal toll war) und die Tasten am DTC zu schonen.
Axel_Hucht
Hat sich gelöscht
#5509 erstellt: 17. Aug 2012, 09:05

michara schrieb:
#5454 erstellt: 29. Jul 2012, 18:57 (Index-Copyprocessor ICP1)

Na Respekt, Du hast wirklich mal 700 DM dafür verlangt? Grüße Micha


Heute hatte mir ein bekanntes Tonstudio sofort und auf der Stelle 500 Euro auf die Kralle und per Vorkasse
angeboten, wenn ich noch genau solch ein Gerät nachfertigen bzw. beschaffen + modifizieren könnte....

Der ICP1 soll beim Schneiden von LP-Mastern aus angelieferten Kunden-CDs bzw DAT-Bändern
während der Überspielung aus den CDs / DAT-Bändern die Titelanfänge dekodieren
( was bekanntlich der Hauptzweck ist, wofür die ICP1-Geräte seinerzeit entwickelt und hergestellt wurden..)

und über ein kleines HUCHT-Interface bei der Neumann-Schneidemaschine ( s. u. ) für das LP-Master den Vorschub
des Schneidestichels für eine Leerrrille zwischen den Musikstücken steuern. ( Damit man die auf der LP findet...)

Müsste sonst manuell per Knopfdruck gemacht werden.... ( ähnlich wie früher Start-ID-Setzen beim DAT..)

Schneidevorgang: Siehe Screenshot von der Website des Interessenten:




Tja, leider bin ich dank "rot/grün" jetzt "Verbrecher" und habe 2005 mein Labor komplett auflösen müssen,
Messgeräte, Werkzeuge und die allermeisten Bauteile sind mittlerweile armutsbedingt verkauft,
so ein Auftrag wäre zwar wirtschaftlich interessant, geht aber heute praktisch gar nicht mehr...

( Soll der Kunde doch bei den Politikern fragen, ob die Sozen oder Ökos ihm vielleicht sowas bauen können...)


[Beitrag von Axel_Hucht am 18. Aug 2012, 08:33 bearbeitet]
michara
Ist häufiger hier
#5510 erstellt: 17. Aug 2012, 09:17
Naja,so wie ich das verstehe soll das Teil ja etwas ganz anderes tun als die lausigen Copybits zu filtern...

Und mit der gewünschten Funktion hat dann auch rot/grün keine Einwände...also kannst Du loslegen...

Nach so vielen Beitragsbearbeitungen kommen mir echt die Tränen... wie grausam die Welt doch ist...

Aber zum Glück gibt's die Tools ja von anderen Anbietern und das Tonstudio kann doch noch seine LP's schneiden...

Grüße Micha


[Beitrag von michara am 18. Aug 2012, 11:21 bearbeitet]
Kulf
Stammgast
#5511 erstellt: 17. Aug 2012, 11:43

Axel_Hucht schrieb:
ob die Sozen oder Ökos ihm vielleicht sowas bauen

Die sind doch auch nur Marionetten der entsprechenden Lobbyisten. Schau einfach was die "Liberalen" für nen Scheiß mit der MWSt für Hotelübernachtungen gemacht haben
Axel_Hucht
Hat sich gelöscht
#5512 erstellt: 18. Aug 2012, 11:57

michara schrieb:
Aber zum Glück gibt's die Tools ja von anderen Anbietern und das Tonstudio kann doch noch seine LP's schneiden... Grüße Micha


== > immer her damit, vielleicht kann ichs dann gleich weiterverkaufen !!
x-terminator
Stammgast
#5513 erstellt: 18. Aug 2012, 17:14

digitalo schrieb:
Der VK bemängelte nach der Rep. eine fehlerhafte Wiedergabe nach Titelsprüngen. Fa. ASL berief sich laut VK auf unvermeidbare Kompromisse in der Einstellung bei diesem Laufwerk.

Für eine Firma mit derart großspuriger Werbung ein Armutszeugnis. Wenn ich mir die Andruckrolle auf dem Bild ansehe, dann dürfte diese steinhart und somit funktionsunfähig sein. In meinem XD-001 sah die Andruckrolle genau so aus, und das Band lief immer nach unten oder oben heraus. Für knapp 30€ habe ich dann eine neue bekommen und eingebaut, jetzt ist - zumindest mechanisch - alles erst einmal soweit wieder in Ordnung.
termman
Inventar
#5514 erstellt: 18. Aug 2012, 18:07
So, der münchnerische 1000er ist da (und die Lade läuft nach ner Minute werkeln bereits wieder wie ne Eins).

Wer den modifiziert hat, ist nicht zu sehen, man hat sich nicht drauf "verewigt".

Ist aber total scheissegal, denn es sind tatsächlich die hier verbaut (also wirklich "nur" Filter, kein AD):

DSC07358

Hier bisschen Text (mit einer fast unglaublichen Angabe zum "Einführungspreis" und zur Wirkung)

Hier das gesamte Zusatzboard:

DSC07357

Der Gesamtzustand war ja bereits auf den Auktionsfotos als "near mint" zu erahnen - hat sich auch so bestätigt.

dtc1000es1

Hier & Da ein kleines Kratzerchen ist in rund 20 Jahren natürlich nicht zu vermeiden, aber zusammen mit der Prodat 1 Schrottlaube gibt das nen Super Prodat 1A.
Axel_Hucht
Hat sich gelöscht
#5515 erstellt: 18. Aug 2012, 20:49

termman schrieb:
... denn es sind tatsächlich die hier verbaut (also wirklich "nur" Filter, kein AD):
Hier das gesamte Zusatzboard:


Hi, sieht doch genau so aus, wie ich das angekündigt hatte:

"Huckepack-Board" mit zwei Apogee-Tiefpass-Filtern und einigen Operationsverstärkern für den symm. Analog-In
und noch etwas Kleinkram ( Buffer ), alles an den serienmässigen SONY- A/D-Wandlern angeschlossen.....

Erinnert mich äusserst stark an das Werbeblatt von der Firma Musik-Produktiv ( ca 1990 ), der Umbau dürfte mit 99%er
Wahrscheinlichkeit von dieser Firma sein.
Einfach mal das mittlere Foto zu Musik-Produktiv mailen und nachfragen...

Ist bei diesem DTC-1000 der Digitaleingang "offen" ?

Was hat der Verkäufer denn jetzt für eine Bewertung verdient? ( für seinen "Beschiss", war ja schon dreist.....)


[Beitrag von Axel_Hucht am 19. Aug 2012, 16:59 bearbeitet]
Axel_Hucht
Hat sich gelöscht
#5516 erstellt: 19. Aug 2012, 16:52

termman schrieb:
... aber zusammen mit der Prodat 1 Schrottlaube gibt das nen Super Prodat 1A. :D


Soso, was soll das Endergebnis sein?

Dieses ganze Upgrade-Board mit den Filtern in den anderen DAT übernehmen ?

Da müsste man sich aber vorher sehr, sehr und nochmals sehr genau das Leiterplatten- / Schaltungs-Design anschauen!

Die klanglich entscheidenden Probleme liegen nicht beim Lowpass-Filter, sondern an ZIG (!) anderen Stellen, z.B. HIER ===>

( also ziemlich im Dunkeln höhö....)





Weiter oben hatte sich ein User schonmal zu einer ganz alten ( experimentellen ) Modifikation
eines DTC1000 geäussert ( der hatte wohl seine Nase seeehr tief in das Gerät gesteckt):

#5373 erstellt: 13. Jul 2012, 14:29
"Die (schwer von) Axel Hucht modifizierte Version meines DTC1000ES hingegen klingt exzellent,
ist aber auch in der Lage digital aufzuzeichnen, ohne jede weitere Manipulation des dig. Input-Streams.
Hierbei ist an jeder Ecke des Gerätes (A/D, D/A, Amps, Anti-Aliasing-Filter, dig. Sig.-Verarb.) "eine" Modifikation
des Meisters zu finden. Großartig, ... und fast schon ein DAT-Denkmal."

Also nochmal: ...an jeder Ecke...

Den A(D und den Taktoszillator ( !! ) serienmässig lassen und nur irgendwelche Filter wechseln bringt
meiner Erfahrung nach nicht viel !

Lieber Arbeit & Geld da reinstecken, wo es sich auch lohnt!


[Beitrag von Axel_Hucht am 19. Aug 2012, 16:54 bearbeitet]
x-terminator
Stammgast
#5517 erstellt: 19. Aug 2012, 17:23
Mal eine Frage an die Elektronik-Experten: Ich bin gerade dabei, meinen PCM-2000 wieder zum Leben zu erwecken. Das Laufwerk ist mechanisch in Top-Zustand, ein 90m DDS-Band läuft absolut sauber durch. Allerdings gibt es Probleme mit der Steuerung. Bei Betätigung der Play-Taste dreht sich manchmal der Capstan-Motor viel zu schnell und die Geschwindigkeit schwankt extrem. Programm-Nummern und Start-ID's werden dabei korrekt angezeigt, aber es ist kein Ton zu hören. Manchmal werden auch Laufwerksfunktion gar nicht oder fehlerhaft ausgeführt, z.B. bei Betätigung der Rücklaufs am Bandende bekommen die Motoren Strom, aber die Bremsen werden nicht abgehoben. Ich habe die SMD-Elkos auf dem Servo-Board in Verdacht, von denen einige bereits ausgelaufen sind. Macht es Sinn, erst einmal alle zu wechseln, oder kann es auch ein schwerwiegenderer Fehler (defekter IC) sein?


[Beitrag von x-terminator am 19. Aug 2012, 17:34 bearbeitet]
Axel_Hucht
Hat sich gelöscht
#5518 erstellt: 19. Aug 2012, 17:59

x-terminator schrieb:
Ich habe die SMD-Elkos auf dem Servo-Board in Verdacht, von denen einige bereits ausgelaufen sind. Macht es Sinn, erst einmal alle zu wechseln


Natürlich, wenn schon welche ausgelaufen sind, dann sofort raus damit!

Und wenn der Platz reicht, dann gegen Tantal-MIL austauschen !
( bzw bei grösseren Kapazitäten gegen OS-CON-Versionen )

z.B. hier erhältlich: http://www.ebay.de/i...y=81741&cmd=ViewItem
termman
Inventar
#5519 erstellt: 19. Aug 2012, 18:22

Ist bei diesem DTC-1000 der Digitaleingang "offen" ?


Keine Ahnung, hatte nur paar Minuten Zeit zum Aufschrauben, knipsen und Lade gängig machen (ich räum hier grad um und stell mir ein Digitalisier-Rack zusammen).


Was hat der Verkäufer denn jetzt für eine Bewertung verdient? ( für seinen "Beschiss", war ja schon dreist.....)


5-Sterne-Plus mit Bienchen, da es (von den Wandlern mal abgesehn) für die paar Kröten mehr gab, als in der Auktion gezeigt. Ich vermute, wenn er nur das Zusatzboard ausgebaut, international angeboten und ordentlich angepriesen hätte, hätte er ein Mehrfaches rausholen können. Das Board macht bestimmt aus einem fast beliebigen CD-Player einen "SuperDuperHighendplayer".

"Beschiss": Er ist halt Musiker und kein Techniker. Ich nehm an, das Gerät hat man ihm mal mit dem Argument "Apogee-Wandler" aufgeschwatzt...

Axel_Hucht
Hat sich gelöscht
#5520 erstellt: 19. Aug 2012, 19:31

termman schrieb:
5-Sterne-Plus mit Bienchen, da es (von den Wandlern mal abgesehn) für die paar Kröten mehr gab, als in der Auktion gezeigt.
"Beschiss": Er ist halt Musiker und kein Techniker.


Ok, kann man natürlich auch so sehen...

( jeder Verkäufer, der kein "Techniker" ist, darf lügen, dass sich die Balken biegen....)

Der Wahrheitsgehalt einer Artikelbeschreibung hat meiner laienhaften Meinung nach völlig unabhängig
vom erwarteten Verkaufsergebnis zu sein, vielleicht bin ich da als Unternehmer etwas zu altmodisch....

Notfalls muss man als Verkäufer eben etwas recherchieren, bevor man eine Artikelbeschreibung verfasst..

Und, was wäre, wenn sich alle Technik-Freaks auf das Angebot gestürtzt hätten,
um den weltweit einzigen A/D-Wandler von Apogee für DTC1000 zu ergattern und die Auktion
mit - sagen wir mal -- 1487 Euro ausgegangen wäre ??

Hätte der Verkäufer dann immer noch "Narrenfreiheit" gehabt oder einen Brief vom Anwalt bekommen?
termman
Inventar
#5521 erstellt: 20. Aug 2012, 16:23
Nu isse da, die 23, sogar der Kassettenschacht ist noch illuminiert.

prodat1

prodat3

Gleich zwei Fragen:

1. Die weisse Bandführung sollte doch bestimmt leichtgängig (also eigentlich nur gegen die Federkraft) zu bewegen sein? Die lässt sich nämlich nur ziemlich schwergängig bewegen, so dass die Andruckrolle gar nicht (von allein) an die Capstanwelle rankommt (vermutlich deshalb stand in der Auktion "needs new capstan motor" - Capstan dreht sich aber )
Und solange die Andruckrolle nicht andrückt, sind sämliche Aussagen des Verkäufers zu den Defekten des Laufwerks (Capstanmotor, Andruckrolle, Köpfe) natürlich Quark.

prodat2

2. Wie kritisch ist die Federkraft des rechten Aufwickeldorns? Lustigerweise flog nämlich das "Mitnehmerdings" lose im Gerät rum, obwohl die Schraube an der entsprechenden Stelle vorhanden war. Die Feder war aber (hoffentlich - nicht, dass es noch nen Kurzen gibt) nicht mehr vorhanden und ich hab selbige spontan-temporär durch ein Stück Plasteschlauch ersetzt (damit die Kassette spulen kann).


[Beitrag von termman am 20. Aug 2012, 16:24 bearbeitet]
digitalo
Inventar
#5522 erstellt: 20. Aug 2012, 18:10

x-terminator schrieb:

digitalo schrieb:
Der VK bemängelte nach der Rep. eine fehlerhafte Wiedergabe nach Titelsprüngen. Fa. ASL berief sich laut VK auf unvermeidbare Kompromisse in der Einstellung bei diesem Laufwerk.

Wenn ich mir die Andruckrolle auf dem Bild ansehe, dann dürfte diese steinhart und somit funktionsunfähig sein. In meinem XD-001 sah die Andruckrolle genau so aus, und das Band lief immer nach unten oder oben heraus.

Ich würde sagen, noch die Erstausrüstung.
Genau, das Band lief nach oben raus. Interessanterweise aber nur nach dem Einstarten aus dem Suchlauf heraus. Nach dem Einfädeln lief es einwandfrei.
Wie auch immer, einen gescheiten Ersatz rein und alles läuft perfekt.
001.1 001.2

termman
Hol mal ganz schnell das weiße Plastik wieder raus. Nicht, dass der Andruckrollenhebel verböcht
Bau den Andruckrolenhebel aus und reinige den vom verharzten Fett.
Der muss völlig leichtgängig sein u. sieht dann mit der Feder hinterher im entspannten Zustand so aus:
lw.1
termman
Inventar
#5523 erstellt: 20. Aug 2012, 20:13
Meinst Du Dieses weisse Plastik (von Deinem Foto)?

plastik

Edit: der Andruckrollenhebel ist leichtgängig, der kürzere Hebel mit der weissen Bandführung, welcher vom Andruckrollenhebel mitbewegt wird, ist der "anscheinend verharzte" - den meinte ich mit meiner Frage.


[Beitrag von termman am 20. Aug 2012, 20:16 bearbeitet]
Axel_Hucht
Hat sich gelöscht
#5524 erstellt: 21. Aug 2012, 06:50

digitalo schrieb:
Bau den Andruckrolenhebel aus und reinige den vom verharzten Fett.
Der muss völlig leichtgängig sein u. sieht dann mit der Feder hinterher im entspannten Zustand so aus:


Wieso ausbauen ???

Es genügt doch, einen Tropfen Nähmaschinenöl ans Lager und die Lagerhülse mit dem Lötkolben
einmal kräftig so heiss machen, bis das Öl "qualmt",
und das Problem ( Klemmen durch verdicktes Fett ) ist weg !

Bei Hitze löst sich das "ranzige" Fett im Öl, kann dann problemlos mit Q-Tip abgesaugt werden.
Dabei den Hebel etwas hin-und-her drehen, beschleunigt den Vorgang.

Zuletzt noch ein Tröpfchen Öl ans ( kalte ) Lager, und alles ist wieder wie neu...

Hatte früher auf die Weise zig (!) Kunden-DATs wieder dauerhaft leichtgängig gemacht, ohne jemals was auszubauen!


[Beitrag von Axel_Hucht am 21. Aug 2012, 08:40 bearbeitet]
x-terminator
Stammgast
#5525 erstellt: 21. Aug 2012, 10:35
@termman

Der Hebel muß auf jeden Fall absolut leichtgängig sein, hatte bei meinem PCM-2000 das gleiche Problem. Hierzu muß das Laufwerk ausgebaut und der Capstan-Motor demontiert werden. Der Führungshebel muß, nachdem der Klemmring entfernt wurde, durch vorsichtiges hin- und herbewegen abgezogen werden. Danach kann man das Lager des Hebels am besten mit einem mit Isopropanol getränkten Holzstäbchen reinigen. Der Hebel dient zusammen mit dem beweglichen weißen Teil am Andruckrollenhebel dazu, den Ruck beim Anlaufen der Wickelmotors zu dämpfen. Die selbe Prozedur sollte man auch mit dem Andruckrollenhebel durchführen. Die Lösung mit dem Erwärmen halte ich nicht für so günstig, vor allem schon deshalb, weil beide Lager neu gefettet werden müssen.


[Beitrag von x-terminator am 21. Aug 2012, 10:40 bearbeitet]
Axel_Hucht
Hat sich gelöscht
#5526 erstellt: 21. Aug 2012, 12:08

Axel_Hucht schrieb:
Hatte früher auf die Weise zig (!) Kunden-DATs wieder dauerhaft leichtgängig gemacht, ohne jemals was auszubauen!


und ohne jemals von Kunden eine diesbezügliche Reklamation bekommen zu haben, auch nach Jahren nicht!

Wer aber gerne mit Mechanik bastelt, kann sich auch gleich erstmal eine neue Achse schmieden....
x-terminator
Stammgast
#5527 erstellt: 21. Aug 2012, 12:42

Axel_Hucht schrieb:
Wer aber gerne mit Mechanik bastelt, kann sich auch gleich erstmal eine neue Achse schmieden....

Das ist sicher etwas übertrieben. Ich bin jedoch gelernter Feinmechaniker und daher bestrebt, derartige Reparaturen so fachmännisch wie möglich auszuführen.


[Beitrag von x-terminator am 21. Aug 2012, 12:53 bearbeitet]
michara
Ist häufiger hier
#5528 erstellt: 21. Aug 2012, 17:50

x-terminator schrieb:

Ich bin jedoch gelernter Feinmechaniker und daher bestrebt, derartige Reparaturen so fachmännisch wie möglich auszuführen.


Danke!

Micha
digitalo
Inventar
#5529 erstellt: 21. Aug 2012, 18:16

Axel_Hucht schrieb:
und ohne jemals von Kunden eine diesbezügliche Reklamation bekommen zu haben, auch nach Jahren nicht!

ok, aber wie hätte die Statistik mit dem Wissen der Kunden ausgesehen

Technisch nachvollziehbar, aber für mich ziemlich herzlos. Wenn ich etwas das mir lieb und teuer ist, jemandem überlasse, dann erwarte ich einen Umgang damit wie mit mir persönlich. Müssen ja keine Streicheleinheiten sein, aber schon etwas Feingefühl.
Na ja, ich reinige diese Lager- oder die Gewindehülsen der Bandführungen im 57er z.B. mit den Kunststoffbürsten für Zahnzwischenräume.
So wie x-terminator es beschrieben hat, ist der angemessene Weg unter Liebhabern. Wo Geld und Zeit eine Rolle spielen, wird es schnell brutal. Nix für ungut, Axel, ich finde es hoch spannend, meinen Horizont hier zu erweitern.

Termman
sorry Missverständnis, ich meinte den Kunststoffschlauch, den Du da eingesetzt hast.
x-terminator
Stammgast
#5530 erstellt: 22. Aug 2012, 08:38

Axel_Hucht schrieb:
Und wenn der Platz reicht, dann gegen Tantal-MIL austauschen !
( bzw bei grösseren Kapazitäten gegen OS-CON-Versionen )

Ich werde am besten gleich Nägel mit Köpfen machen und das gesamte Board mit Polymer-Elkos von Sanyo/Oscon neu bestücken.
Alle benötigten Kapazitäten und Spannungen sind auch als SMD-Version lieferbar.


[Beitrag von x-terminator am 22. Aug 2012, 08:38 bearbeitet]
Axel_Hucht
Hat sich gelöscht
#5531 erstellt: 22. Aug 2012, 12:05

digitalo schrieb:
Wo Geld und Zeit eine Rolle spielen, wird es schnell brutal. Nix für ungut, Axel


Ich hatte grundsätzlich keine Modifikationen / Kleinreparaturen an Kundengeräten vorgenommen,
die ich nicht zuvor an mehren meiner eigenen Geräte ausgiebig getestet hatte.

Ferner halte ich es durchaus für fachgerechtes Arbeiten ( "ingenieurmässig"), erstens ein Problem erstmal an der Stelle anzugehen,
wo es aufgetreten ist und zweitens, wenn es es sich um ein ständig wiederkehrendes Problem handelt, zu ergründen,
ob sich das evtl. grundsätzlich beheben lässt, z.B. durch Überarbeitung / "Modifikation".

Ein erkanntes Problem durch genau das gleiche Problem wieder neu zu ersetzen, scheint mir eher diletantisch:

Es ist bereits seit ca 20 Jahren bekannt, dass beim DTC1000 / XD-001 nach nur ca 2 - 3 Jahren Betrieb Probleme mit zäher
werden Fettfüllungen an bestimmten Lagern auftreten. Also seit ca 1990 !

Das massenhafte Auftreten von klemmenden Lagern zeigte schon damals, dass die Schmierung dieser Stellen mit Fett
möglichweise eine Fehlkonstruktion, zumindest aber eine Kinderkrankheit darstellt.

Und jetzt, zwanzig Jahre später, hier die Behauptung aufzustellen, dass eben dieses Fett unbedingt wieder durch FETT ersetzt
werden müsse und das das "fachgerecht" sei,
also, dass genau diese Schwachstelle wieder durch genau die
selbe Schwachstelle ersetzt werden müsse, das ist schon etwas, das mir die Schuhe auszieht!
Weiteren Kommentar möchte ich mir dazu sparen....

Ausgiebige Erprobungen vor zwanzig Jahren mit meinen eigenen und mehreren Kundengeräten hatten ergeben,
dass eine Schmierung der kritischen Lager mit Feinmechaniker-Öl ( "Nähmaschinenöl") bzw später mit Hypoid-Getriebeöl (SAE90)
das "Klemmen" dauerhaft beseitigt und zusammen mit der in Fachkreisen gut bekannten HUCHT-Modifikation
der Ansteuerelektronik für den Hubmagneten der Wickelbremse
bei den genannten DAT-Modellen
zu dauerhaft zuverlässigen Geräten führt.

Bereits vor zig Jahren geisterte die These vom "verharzten" Fett durch die Lande, es handelt sich meiner Erfahrung nach
vielmehr um ein Eindicken des Fettes, das durch schlichtes Verdampfen der leichterflüchtigen Bestandteile bedingt ist.

Versuche ergaben, dass das Restfett beseitigt werden sollte, dazu gibt es natürlich mehrere mögliche Methoden:

Mir ist es absolut wurscht, ob dazu jemand dazu den halben DAT zerlegt und dann irgendwelches Fett ablutscht, ausbürtstet, '
wegbeamt oder sonstwas damit macht ( und ob es ihm vor lauter Feingefühl und Streicheleinheiten dabei kommt oder nicht).

Genauso, wie mir völlig egal ist, ob jemand zum Ölwechseln bei seinem Auto vorher den Zylinderkopf und den Auspuff
abschraubt und die Ölwanne mit der Zahnbürtste putzt...

Womit ich allerdings überhaupt nicht einverstanden bin, das ist die Behauptung, dass das Zerlegen die allein seelig machende
Methode sei und das "fachgerecht" sei... ( für welches "Fach" überhaupt?).


Das gründliche Auspülen des betroffen Lagers an Ort und Stelle mit einem Lösemittel tut es genausogut.

Das Zuführen von Wärme zur Viskositätsverminderung des Öls und zum Aufweichen / Schmelzen des Fettes ist für jederman,
der nicht in Schulphysik geschlafen hat, eine absolut sinnvolle und völlig naheliegende Methode.

Die Materialien der Lager bestehen an den betreffenden Stellen zu 100,00 % aus Metall, das lässt sich absolut problemlos bis auf
mehrere hundert Grad °C erwärmen, jedenfalls weit ( !!!! ) über den Schmelzpunkt des Fettes.

Die Mischung aus geschmolzenem Fett und dem zugefügten Öl ist dann dünn wie Wasser ( siehe Kerze ! ) und kann absolut
problemlos abgesaugt werden, z.B. mit einer Entlöt-Saugpumpe oder durch Abtupfen mit Wattestäbchen.

Das ist eine technisch absolut naheliegende Vorgehensweise, das hat meiner Ansicht auch absolut nix mit "BRUTAL" zu tun.

( dann wäre es auch "brutal", eine angebrannte Bratpfanne einfach in den Geschirrspüler in brutal heisse Wasser zu stecken,
statt sie zartfühlend solange abzulecken, bis sie wieder sauber ist....)

Jedenfalls waren meine Kunden, die vor 20 Jahren ihre DAT zur Modifikation zu mir geschickt hatten,
vernünftig denkende Leute und überwiegend aus dem professionellen Bereich, und keine Bastler und Schräuchendreher.

Wenn der DAT zum Umbau offen auf meinem Arbeitstisch stand und ich gerade den Lötkolben in der Hand hatte,
dann wurden sämtliche Lager mit kritischem Fett mal eben kurz wieder gängig gemacht, gereinigt und neu geschmiert,
das war eine Aktion von zwei bis drei Minuten und wurde kostenlos als Service nebenher erledigt....

Hätte ich da jemals meinen Kunden erzählt, dass ich zum blossen Schmieren von ein- zwei Lagerchen ihr ganzes eingemessenes (!! )
Laufwerk zerlegt hätte, hätten die mich sofort gefragt, ob ich noch alle Tassen im Schrank hätte und wären nie wiedergekommen.

Das waren übrigens Leute, die ihre DAT-Geräte als reine Arbeitsgeräte verstanden hatten und denen es aus naheliegenden Gründen
ausschliesslich darauf ankam, dass die z.B. im Studio absolut zuverlässig und betriebssicher laufen.

Um das zu erreichen, hätte ich da völlig problemlos mit "Hammer + Meissel" drangehen können.


Wenn ich etwas das mir lieb und teuer ist, jemandem überlasse, dann erwarte ich einen Umgang damit wie mit mir persönlich


Das ist eher eine Meinung aus dem Heim-Hifi-Bereich, meinetwegen kann man das so sehen....

Für meinen Bereich betrachte ich es als absolut fachgerecht, mit minimalem Aufwand ein Problem vor Ort vollständig zu beheben
und möglichst noch durch geeignete Massnahmen das Wiederauftreten zu verhindern bzw. mindesten herauszuzögern
.

Wenn ich mit einem kleinen Kariesloch zum Zahnarzt gehe, dann wird auch nicht erst der Unterkiefer amputiert, damit der Arzt da
besser drankommt und später wieder drangenäht, sondern das Problem wird auf der Stelle genau dort angegangen, wo es ist!


[Beitrag von Axel_Hucht am 22. Aug 2012, 12:23 bearbeitet]
L_G
Ist häufiger hier
#5532 erstellt: 22. Aug 2012, 12:11
Und nach dem Auslöten der Elkos das Reinigen der Leiterplatte nicht vergessen.
Dabei mit Reinigungsflüssigkeit nicht sparen.
Die ganze Platine muss absolut frei von dem aggressiven Elektrolyt sein,
sonst werden im Laufe der Zeit die Kupfer-Leiterbahnen angegriffen.

Bei einer nur punktförmigen Reinigung reicht Wattestäbchen mit reichlich Isopropanol.
Die "nassen Stellen mit den verdünntem Elektrolyt" dann mit einem neuem Wattestäbchen trocken legen.
So lange wiederholen, bis die "weiße Watte" keine Verschmutzungen mehr annimmt.
Sollte aber auch nicht zu oft angewendet werden, da es bei einigen Platinen sich sonst der Lötstoplack anlöst.

Für das großflächige Reinigen der ganzen Platine im ausgebauten Zustand eignet sich
dann der Leiterplattenreiniger LR von Kontakt Chemie.
Dieser ist gut verträglich mit dem Lötstoplack und Bauelementen.
Die "Trockenlegung" erfolgte dann anschießend mit Pressluft.

Viel Erfolg
L_G
x-terminator
Stammgast
#5533 erstellt: 22. Aug 2012, 13:25
@L_G

Danke für die Tips. Werde auf jeden Fall die stark korrodierten Anschlüsse zweier SMD-Elkos erst einmal mit Kontakt-60 behandeln und nach dem Auslöten wie von dir beschrieben die entsprechenden Bereiche der Platine gründlich mit Kontakt-LR säubern. Die Leiterbahnen sind soweit noch in Ordnung, aber zum Teil schon schwarz gefärbt. Der Schaden durch ausgelaufenes Elektrolyt hält sich aber in Grenzen.


[Beitrag von x-terminator am 22. Aug 2012, 13:26 bearbeitet]
Axel_Hucht
Hat sich gelöscht
#5534 erstellt: 22. Aug 2012, 17:01

digitalo schrieb:
Hallo, Thema teure Andruckrollen:
Ich habe eben mal in das LW reingesehen, hier der wirkliche Grund:

Tja, wenn man an der Andruckrolle spart....
asl1


Falls diese "steinharte" Rolle noch nicht entsorgt wurde:

Könnte ich die evtl haben? ( für absolut unfachmännische und saubrutale Experimente )


[Beitrag von Axel_Hucht am 22. Aug 2012, 17:47 bearbeitet]
termman
Inventar
#5535 erstellt: 22. Aug 2012, 17:05
Mit Walzenreiniger anweichen und bisschen abschleifen?
x-terminator
Stammgast
#5536 erstellt: 22. Aug 2012, 19:00
Ich habe auch noch eine steinharte Andruckrolle aus meinem XD-001. Mit dieser habe ich auch schon ein "unfachmännisches Experiment" gemacht: sie lag ca. 6 Monate in einem mit Silikonöl gefüllten Reagenzglas, in der Hoffnung, dass der Gummi wieder weich wird. Leider war dieses Experiment nicht von Erfolg gekrönt.
digitalo
Inventar
#5537 erstellt: 22. Aug 2012, 19:26
Axel_Hucht
Was ich an Teilen entbehren kann, gebe ich gerne her. Aber die Andruckrollen benötige ich leider selbst.

Hier nochmal eine Anfrage in die Runde:
Ich habe noch immer meinen defekten Mitsubishi D-1000. Ein Laufwerksteil habe ich wieder nachgefertigt. Das Laufwerk ist mechanisch somit wieder ok.
Lademechanik ist zerlegt u. vollständig. Aber dennoch unklar im Zusammenbau. Das Display zeigt einen Fehlercode, das Laufwerk arbeitet nicht richtig. Es waren Kabel abgerissen.
Das Laufwerk ist das gleiche wie im Philips Prototyp DT-880.
Würde sich jemand daran trauen? Die Maschine ist zumindest in Europa wahrscheinlich unwiederbringlich.
termman
Inventar
#5538 erstellt: 22. Aug 2012, 20:20
Frage zum DTC 1000 (nicht der Prodat mit dem verharzten Lager, heute bin ich wieder am ersten dran):

Das Gerät spult nicht vor oder zurück und spielt auch nicht ab (letzteres evtl. nur wegen den nicht drehenden Wickeln).

Wenn ich eine Kassette einlege, wird der "Abwickel" aber "kraftvoll" betätigt und beim Kassettenauswurf reagieren auch beide Wickel.

Wenn ich ohne Kassette (Fühler gedrückt) spulen will, dann merkt man, dass die jeweiligen Wickeldorne kurz leichtgängig werden (verbunden mit einem Klick und Motorengeräusch) und möglicherweise auch ein wenig vom jeweiligen Motor angetrieben werden.

Haben die Wickel eine elektrisch dosierte Bremse/Kupplung?

------

Noch ne kleine Frage:
Weiss jemand, ob die 1000er durchgängig den TDA1541 drinhatten? Der Prodat hat nämlich den besseren 1541A drin (Teil des Prodat Mods oder Zufall ).
Axel_Hucht
Hat sich gelöscht
#5539 erstellt: 23. Aug 2012, 09:58

x-terminator schrieb:
steinharte Andruckrolle:
sie lag ca. 6 Monate in einem mit Silikonöl gefüllten Reagenzglas, in der Hoffnung, dass der Gummi wieder weich wird. Leider war dieses Experiment nicht von Erfolg gekrönt.


Silikonöl ( Polydimethoxisiloxan ) dringt praktisch nicht in Gummi ein, deshalb werden ja z.B. auch Pariser und die empfindlichen
Naturlatex-Klamotten von den Gummifetischisten damit (als Trennmittel) beschichtet, weil das Gummi eben durch das
Silikonöl NICHT aufweicht, selbst nach Jahren nicht....


[Beitrag von Axel_Hucht am 23. Aug 2012, 13:38 bearbeitet]
x-terminator
Stammgast
#5540 erstellt: 23. Aug 2012, 13:23
Ich dachte eigentlich immer, dass Silikonöl zwar in die Poren eindringt, aber im Gegensatz zu normalen Öl den Gummi nicht angreift bzw.auflöst. Dann kann man derartig verhärtete Andruckrollen wahrscheinlich doch nur entsorgen. Vor vielen Jahren habe ich ein ähnliches Problem bei einem analogen Tonbandgerät "Uher Royal DeLuxe" gehabt. Da war die Zwischenrolle, welche die Kraft von der Stufenachse des Motors auf die Schwungmasse überträgt so verhärtet, dass sie durchrutschte. Da habe ich das Rad ausgebaut und auf einer Drehbank mit sehr hoher Drehzahl von der verhärteten Oberfläche wenige Hundertstel heruntergenommen. Das Gerät läuft heute noch. Diese Prozedur könnte man theoretisch auch mit einer harten Andruckrolle versuchen, wenn man diese zwischen zwei Spitzen aufnimmt.
termman
Inventar
#5541 erstellt: 23. Aug 2012, 14:09
Der Durchmesser der Andruckrolle ist ja unkritisch (natürlich nur bis zu gewissen Grenzen ) - notfalls könnte man auch mal mit Durchmessererhöhung (Gummischlauch passender Grösse drüberziehn) experimentieren. *duck&wegrenn*
Hab sowas grad nicht zur Hand, aber vielleicht reicht ja schon der kleine Finger eines OP-Handschuhs (falls das Zeugs nicht grundsätzlich zu glatt ist) für einen nahtlosen Überzug.

Und ich hab immer noch aus uralten Tagen ca. 0,2 Liter Lixton Walzen-Reiniger rumlagern.
Den werde ich bei Gelegenheit mal ausprobieren, wenn mir mal ein hoffnungslos verhärteter Fall unterkommt.
termman
Inventar
#5542 erstellt: 23. Aug 2012, 17:34
Kennt jemand beim 1000er dieses Teilchen (und kann mir einen Anhaltspunkt geben, wo es hingehört)?

dings1
dings2

Zum Grössenvergleich noch dies Foto:

dings3

Ich hatte das Laufwerk mehr oder weniger raus und beim Einbauen lag das Teil plötzlich dumm rum.
termman
Inventar
#5543 erstellt: 23. Aug 2012, 18:04
Hat sich geklärt, ist ein Schalterbetätigungsdings (wahrscheinlich von der Schublade).
michara
Ist häufiger hier
#5544 erstellt: 23. Aug 2012, 19:32

digitalo schrieb:

Hier nochmal eine Anfrage in die Runde:
Ich habe noch immer meinen defekten Mitsubishi D-1000.


Hallo, wie kann man Dir denn helfen? Ich würde es gerne tun, Exoten sind meine Spezialität... Aber viele Infos sind bei meiner letzten Frage nicht herübergekommen... SM habe ich nicht...aber ich habe, jedenfalls noch, meine ganze Messtechnik.

Grüße Micha
digitalo
Inventar
#5545 erstellt: 23. Aug 2012, 20:51
termman
ich kenne das mit den Bandwickeln. Es lag am falsch justierten Rotary Encoder. Den gezeigten Bügel der kleinen Schalter kann man normalerweise wieder einhängen. Der geht leicht ab, wenn man beim Ausbauen der Lademechanik rechts vorne nicht aufpasst und damit im Gerät hängen bleibt.

Harte Gummyrollen
den verhärteten Belag ziehe ich hiermit ab:
Von Bonus bei Max Bahr, ich glaube keine 20,-€.
Fürs Bohren, Flexen und Schleifen. Das Ding dreht bis 30.000 Touren.
Mit Stativ u. biegsamer Welle.
Die Andruckrolle bleibt dabei auf der Lagerachse fixiert.

mb


Die dickeren aber flacheren Andruckrollen der Sonys passen auch in die Panasonic Laufwerke mit den schlanken dünnen Rollen.
Z.B. bei Technics, Panasonic, Denon und Onkyo Dat-Recordern.
Die Idee, einfach etwas passendes über die verhärtete Gummirolle zu ziehen, ist mir auch gekommen. Da wird sich bestimmt etwas finden, was einen Austausch komplett überflüssig macht.

Michera
Über den Mitsubishi wirst Du im Netz nichts finden.
Ich hatte es schonmal beschrieben. Es ist ein AKAI AD-93.
Nächste Woche kann ich einen genauen Statusbericht liefern.

Dann gibt es auch ein Bild von einem weiteren Exoten.
Wer weiß oder findet vorher heraus, was ein Nordmende DD 9000 ist?
michara
Ist häufiger hier
#5546 erstellt: 24. Aug 2012, 05:32

digitalo schrieb:


Michera
Über den Mitsubishi wirst Du im Netz nichts finden.
Ich hatte es schonmal beschrieben. Es ist ein AKAI AD-93.
Nächste Woche kann ich einen genauen Statusbericht liefern.

Dann gibt es auch ein Bild von einem weiteren Exoten.
Wer weiß oder findet vorher heraus, was ein Nordmende DD 9000 ist? :)


Genau das mein ich! Was soll ich mit dieser Info??? zu meiner Frage?

Grüße Micha
x-terminator
Stammgast
#5547 erstellt: 24. Aug 2012, 08:36

digitalo schrieb:
Harte Gummyrollen
den verhärteten Belag ziehe ich hiermit ab:
Von Bonus bei Max Bahr, ich glaube keine 20,-€.
Fürs Bohren, Flexen und Schleifen. Das Ding dreht bis 30.000 Touren.
Mit Stativ u. biegsamer Welle.
Die Andruckrolle bleibt dabei auf der Lagerachse fixiert.

mb


Die dickeren aber flacheren Andruckrollen der Sonys passen auch in die Panasonic Laufwerke mit den schlanken dünnen Rollen.
Z.B. bei Technics, Panasonic, Denon und Onkyo Dat-Recordern.
Die Idee, einfach etwas passendes über die verhärtete Gummirolle zu ziehen, ist mir auch gekommen. Da wird sich bestimmt etwas finden, was einen Austausch komplett überflüssig macht.

Wie wird bei dieser Prozedur gewährleistet, dass die Andruckrolle exakt zylindrisch bleibt? Ich habe irgendwo mal gelesen, dass die Andruckrollen am Ende des Herstellungsprozesses in flüssigen Stickstoff getaucht werden (wodurch das Gummi hart wie Glas wird) und die Laufflächen danach auf einer Rundschleifmaschine bearbeitet werden. Das erklärt auch den mittlerweile sehr hohen Preis dieses Bauteils.


[Beitrag von x-terminator am 24. Aug 2012, 08:52 bearbeitet]
termman
Inventar
#5548 erstellt: 24. Aug 2012, 10:02
...immerhin leben sie noch :


Hi There,

We have checked all our archives but cannot find any further information on
the Prodat 1.

We are sure there was a complete file for this development. Should anything
be found we will contact you.


Sorry we are unable to help in this instance.

Best regards,


Ian Harley
Audio & Design Reading Ltd


Andruckrolle:


...in flüssigen Stickstoff getaucht werden ...


Guter Tip, notfalls könnte man auch statt der utopischen Preise für neue Rollen (falls überhaupt erhältlich) 10 bis 20 Euro in eine Flasche Kältespray investieren. Macht zwar nicht glashart, aber für eine ordentliche temporäre "Härtung" sollte es reichen.

Wenn mein Urlaub vorbei ist, werd ich mal diverse Schrottkisten in der Firma durchsuchen, vielleicht krieg ich da eine "Werkbank für Andruckrollen" (ist ja ein grundsätzliches Thema, nicht nur für DATs) zusammengebastelt.
x-terminator
Stammgast
#5549 erstellt: 24. Aug 2012, 10:15

termman schrieb:
Guter Tip, notfalls könnte man auch statt der utopischen Preise für neue Rollen (falls überhaupt erhältlich) 10 bis 20 Euro in eine Flasche Kältespray investieren. Macht zwar nicht glashart, aber für eine ordentliche temporäre "Härtung" sollte es reichen.

Ein Verkäufer aus Österreich bietet bei eBay immer mal neue Andruckrollen an. Habe vor einiger Zeit eine für 25€ erstanden:
http://www.ebay.de/i...&hash=item1c2a97b1dc
termman
Inventar
#5550 erstellt: 24. Aug 2012, 10:36
Danke.
michara
Ist häufiger hier
#5551 erstellt: 24. Aug 2012, 11:39
Die Andruckrollen wird es schon noch eine Weile geben...immerhin gibt es ja noch die DAT-Streamer. Bei uns in der Firma stehen sich da viele Tod und werden dann irgendwann ungebraucht verschrottet. Da hatte ich bis jetzt Glück und konnte vorher die Andruckrollen ausbauen.

Grüße Micha
termman
Inventar
#5552 erstellt: 24. Aug 2012, 12:24
Ich Dödel
An Streamer hab ich dabei gar nicht gedacht (hab selber noch paar aller Altersgruppen auf Halde liegen - dürfte auch wenigstens ein Sony bei sein).
termman
Inventar
#5553 erstellt: 24. Aug 2012, 15:33
Zur Auflockerung mal wieder ein Foto...

Jetzt wird die ganze Sache systematisch angegangen - zuerst wird das SM ausgedruckt und die langen Lappen aus A4s zusammengeklebt (ich hasse es, ständig in der PDF scrollen zu müssen, um irgendwelche Leitungen im Schaltplan zu verfolgen).

schaltplan1

digitalo
Inventar
#5554 erstellt: 24. Aug 2012, 17:24
Hallo,
ich fahr morgen früh aufs Mercedes 190er Treffen in Hann Münden und muss noch Einiges vorbereiten. Bin evtl. Sonntag Abend wieder hier.
Gruß, digitalö
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