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Defekt Automatik beim Technics Sl-1300

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röhren1991
Stammgast
#1 erstellt: 14. Mrz 2010, 08:28
Hallo.

Hasb vor kurzem einen geschenkt bekommen. Na ja momentan ist es er ein "Schrottie" als ein Plattenspieler. Das Chassi ist ziemlich dreckig, am Tonarm ist ein kleines Plastikteil abgebrochen, sodass das Tonarmgewicht keine Führung mehr hat (hoffenlich kann ich das kleben). Außerdem variiert die Gewschindigkeit andauernt auf Grund defekter Poties. Austauschmodelle hab ich noch nicht gefunden. Will dan auch geleich die Z-Dioden austauschen um den Temperaturdrift zu verhindern. Kenn sich damit jemand aus?

Aber ein für mich noch unerklärlicher Defekt liegt bei der Automatik. Wenn ich den Start-Hebel ziehe läuft der Teller ganz normal an. Mit dem Start-Hebel bewegt sich aber auch der Wahlschalter für die Wiederholfunktion auf 1. Wären des Aufsetzvorgangs stellt sich der Wahlschalter noch weiter auf 2. Setz der Tonarm auf stellt er sich wieder auf 1 zurück. Ist die Platte dann am Ende, geht der Tonam auf die Stütze zurück, setz dann aber erneut auf, da der Wahlschalter sich ja von selbt auf 1 gestellt hat. Beim Auzsetzvorgang stellt er sich dann wieder auf 2 und nacher wieder auf 1. Diese Vorgang wiederholt sich dann ununterbrochen.
Kennt jemnand dieses Problem oder sogar die Lösung?

Würde mich über Hilfe sehr freun.

Gruß

Matthias
rorenoren
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 14. Mrz 2010, 11:10
Moin,

schöner Dreher!

Die Potis sind mit Kontaktspray (Kontakt 61) wieder wie neu.

Anstelle der Plastiknase (Führung für das Gewinde im Gegengewicht?) würde ich eher eine Kugellagerkugel oä einsetzen.

Kleben hält an belasteten Teilen nur selten.

Der Repeat- Schalter sollte satt rasten.

Tut er das nicht, kann es sein, dass die Automatik ihn beim Abtasten mitnimmt.

Ich habe diese Mechanik noch nie angeschaut, aber irgendwie so könnte es sein.

Vielleicht ist einfach die Rastfeder gebrochen.


Schlimmstenfalls setzt du den Repeat Hebel einfach fest.

Der Dreher ist wirklich gut, wenn er läuft, auch ohne Automatik!
(habe auch einen, und einen SL1510, gleich bis auf Automatik)


Gruss, Jens
röhren1991
Stammgast
#3 erstellt: 14. Mrz 2010, 14:47
Hallo.

Ja ich versuch erstmal die Plasiknase für die Gewichtsführung zu kleben die Klebfläche ist recht groß und könnet doch sehr gut halten.

Das mit dem Repatschalter könnte tatsächlich ein Fehler bei der Rastung sein. Der Schalter wird immer von der Automatik in die falsche Richtung mitgenommen.

Reicht Kontaktspray für die Potis aus? Oder ist ein Austausch besser?

Mit den Z-Dioden schaue ich immer noch. Die will ich austauchen um den Temperaturdrift zu verhindern.

Ich werde das Gerät bald mal aufschauben und nachsehn was kaputt ist. Muss auch ncoh dei Glimmlampe wechseln. Die ist auch kaputt.

Gruß

Matthias
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 14. Mrz 2010, 15:19
Hallo!

Hier gibt es das Service Manual: http://www.vinylengine.com/library/technics/sl-1300.shtml

Das Problem mit dem Wahlschalter kenne ich, hier ist die Mechanik des Gerätes Trockengelaufen, die Raste für den Wiederholschalter greift nicht mehr. Ein wenig schmiermitel hilft da weiter. Leider mußt du das Gerät dazu recht weit demontieren.

Aber um die Plastiknase kleben zu können mußt du ohnehin den Tonarm ausbauen. Da kannst du alles in einem Aufwasch erledigen.

MFG Günther
röhren1991
Stammgast
#5 erstellt: 15. Mrz 2010, 17:33
Hallo.

Die Service-Anleitung habe ich bereits.

Ich bin mir nur bei den Potis noch nicht ganz sicher. Reicht denn eine Behandlung mit Kontaktspray "600" aus? Oder sollöten die Potis getaucht werden?
Außerdem ist dei Glimmlampe vom Stroboskops defekt. Gibt es da eine Lösung mit LEDs?

Gruß

Matthias
Hörbert
Moderator
#6 erstellt: 15. Mrz 2010, 18:19
Hallo!

Die Glimmlampe, -oder zumindestens eine passende-, dürfte noch erhältlich sein. Eine Stobelösung mit Quarzlampe gibt es als Bauanleitung jedenfalls auf dem Netz, leider habe ich den Link nicht mehr zur Hand, -aber "Google ist dein Freund".

Die verbauten Potis sind einfache Kohleschichttypen, wenn du welche mit gleichen Werten und gleicher Bauform bekommen kannst ist der Austausch der sicherere Weg.

Im Prinzip ist der SL-1300 ein sehr robustes Gerät das man (fast) immer wieder hinkriegt.

Ach ja, hast du eigentlich jetzt zwei von der Sorte?

MFG Günther
röhren1991
Stammgast
#7 erstellt: 15. Mrz 2010, 18:37
Hallo.

Also nach einer passenden Glimmlampe ahlte ich noch Ausschau. Sonst setze ich halt eben drei kleine auf eine Platine und montiere dies dann anstelle der alten großen Lampe. Muss dann nur den Vorwiderstand anders berechnen, da ja an der Glimmlampe nur 110V anliegen.

Bei den Potis auf der Plaine ist es schwirig, da diese einen Widerstandswert von 2k haben. 2k ist aber leider kein Normwert. 2,5k wären besser erhältlich. Aber ob das geht weis ich nicht. Die Potis im Chassi könnten aber doch mit Kontaktspray "600" wieder ok sein oder?

Ich hab leider nur ein von der Sorte. Die Anfrage wegen den 78rpm habe ich nur gestellt als mir das Gerät in Aussicht getstellt wurde. :-)

Gruß

Matthias
rorenoren
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 15. Mrz 2010, 18:51
Moin Matthias,

probier´s mit Kontakt 600.

Nimm aber nicht zuviel davon, es entfettet stark.
(dann klappern die Potiachsen, weil das Fett weg ist)

Besser, du verwendest Kontakt 61.

Das Zeug ist m.E. perfekt, solange keine stärkere Oxydation vorhanden ist.

Bei meinem SL1500 hält das Kontaktspray immer so ca 5-7 Jahre.
(oft Jahre ohne Benutzung, was für Potis noch schlimmer ist)

Der Austausch ist natürlich ein guter Weg, wenn man exakt passende bekommt.
(Edit: mechanisch exakt passend, so dass die Knöpfe wieder passen usw.)

Der Wert spielt nicht so eine grosse Rolle.

2,5kOhm passen sicher auch gut.

Schlimmstenfalls ist der Regelbereich grösser und damit die Einstellung minimal fummeliger.
(aber wohl kaum zu merken)

Gruss, Jens


[Beitrag von rorenoren am 15. Mrz 2010, 18:54 bearbeitet]
killnoizer
Inventar
#9 erstellt: 15. Mrz 2010, 19:07
Gibt es da auch Trimmpotis auf der Platine ???

Die solltest du dann auch reinigen .
Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 15. Mrz 2010, 19:19
Hallo!

@röhren1991

Also dann willkommen in der Familie der glücklichen Technics-Geräte Besitzer!

Diese einfachen Kohleschicht Potis haben eine Toleranz von ca. 10%. Also dürften 2,2/2,5 K-Ohm Typen wohl genausogut funzen.

Mit den Potis für die Grobeinstellung unter dem Teller stellst du die Geschwindigkeit so ein das die Feineinsteller sich möglicht nur im Mittleren Bereich bewegen. Konstruktionsbedingt sind diese im Randbereich sehr viel weniger exakt.

Ach ja, einige Tropfen Öl sollten auf jeden Fall ins Lager, ich nehme mal an das du kein Technics-Öl zur Hand hast, hier tun es auch einige Tropfen 10W40. Den Motor solltest du nach dem Ölen einfach einmal einige Stunden am Stück laufen lassen, dabei kannst du die Geschwindigkeit -falls er davonläuft-, immer wieder nachregeln. Nach dieser Maßnahme laufen ein Teil der Geräte wieder wesentlich stabiler.

MFG Günther
röhren1991
Stammgast
#11 erstellt: 15. Mrz 2010, 19:22
Ok dann probier ich das mal mit den Potis.

Gibt es denn noch andere Bauteile auf der Platine die man austauschen sollte?

Gruß

Matthias
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 15. Mrz 2010, 20:17
Hallo!

Vorerst jedenfalls nicht, bringe das gute alte Arbeitspferd erstmal richtig zum Laufen und nutze ihn eine Weile. Sollten dann immer noch Effekte mit dem Weglaufen auftreten geht es an die Dioden.

Sollte sich immer noch keine Stabilität damit einstellen ist ein neuer Lagerspiegel der nächste logische Schritt, Joel hat da was im Programm. Aber es ist das beste nur die Teile zu tauschen die wirklich Ärger machen.

MFG Günther
Easy_Deals
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 15. Mrz 2010, 22:17

Im Prinzip ist der SL-1300 ein sehr robustes Gerät das man (fast) immer wieder hinkriegt.

richtig!
röhren1991
Stammgast
#14 erstellt: 16. Mrz 2010, 21:49
Hallo.

Das Problem mit der Aufsetzmechanik hab eich gelöst. Die Raste die den Repeat-Schalter bewegt war verharz und bewegungsunfähig. Nach einer Öl-Kur war alles wieder ok.

Die Ersatzpotis sind in der Lieferung. 2,5k Typern gewählt allerding liegt die Toleranz bei 30%. Die Toleraz der alten Potis dürft aber auch nicht unbedigt besser gewesen sein.

Ein neu Glimmlampe habe ich auch bestellt. Den Vorwiderstand habe ich umgerechnet um auf 110V zu kommen. den alten Vorwidertand muss ich dann tauschen.

Gruß

Matthias
röhren1991
Stammgast
#15 erstellt: 19. Mrz 2010, 10:32
Hallo.

Auch ohen den Potiwechsel hab ich den SL-1300 wider hinbekommen. Die Glim;lampe habe ich durch zwei kleine Glimmlampen erstezt. Diese habe ich auf eine kleine Platine montiert. Diese Lösung ist aber leider nicht sehr hell.

Nur beim automatischen Aufsetzen fällt mir noch auf, das der Tonarm etwas hart aufsetzt. Woran kann das liegen?

Momtan habe ich einen Ortofon Vinylmaster Red Tonabnehmer montiert. Ist der ok für den Arm? Ich meine nur das er machmal etwas schlittert. Kann aber auch Einbildung sein.

Gruß

Matthias
Hörbert
Moderator
#16 erstellt: 19. Mrz 2010, 17:32
Hallo!

Vermutlich ist das Silikondämpferöl im Lift mit der Zeit zum größten Teil verdunstet. Auf Ebay gibt es als Ersatz Differenzialöl aus dem Modellbau. Du benötigst ca 1.00.000-2.00.000 Mol. Den Druckzylinder des Liftes mußt du ausbauen und neu befüllen.

Schade das du dich nicht mit Hilfe der Suchfunktion vorab informiert hast sonst hättest du gewußt daß das VM-red für den Tonarm eigentlich nicht gut geeignet ist. Der Tonarm kommt mit der Original-Headshell auf eine eff bewegte Masse von 24 Gramm. Das VM-red hat eine viel zu hohe Nadelnachgiebigkeit für den SL-1300 MK nix.

MFG Günther
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