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Mein erster Plattenspieler für die Liebe zur Musik

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Autor
Beitrag
peppr
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 28. Dez 2012, 21:55
Hallo,

ich möchte mich kurz vorstellen. Ich war bisher kein großer Musik-Hörer, spiele jedoch seit geraumer Zeit mit dem Gedanken, mir einen Plattenspieler zuzulegen und meine Liebe für die Musik neu zu entdecken. Mit MP3 etc. kann ich nicht viel anfangen. Musik gezielt zu genießen kommt mir da schon näher. Den Kauf eines Plattenspielers habe ich immer wieder hinausgezögert, aber jetzt ist es dann doch soweit. Meine Frau hat mir zu Weihnachten meine erste Platte geschenkt (man höre und staune), damit ich endlich zu Potte komme.

Als Anlage habe ich seit vielen vielen Jahren eine Yamaha rx-v596. Boxen sind 2x Dynaudio Audience 52. Damit bin ich persönlich mehr als zufrieden.

Habe mich natürlich auch schon ausgiebig mit der ganzen Thematik beschäftigt. Zunächst bin ich bei Pro-Ject gelandet. Klar, ich wollte was Neues, ist ja auch bestimmt viel besser als das alte "Zeugs". Das habe ich dann jedoch nach vielem Lesen hier im Forum wieder verworfen und mich eigentlich schon dazu entschlossen, mir ein gebrauchtes Modell zuzulegen. Hätte vorher ja nicht gedacht, dass gute Gebrauchte so viel besser sein können.

Mein Budget liegt ungefähr bei 500 EUR. Wesentlich mehr sollte es nicht sein. Zumindest erstmal nicht.

Ich möchte an dieser Stelle in erster Linie auch gar nicht nach Empfehlungen für mögliche Plattenspieler fragen (damit ist das Forum ja voll genug), sondern vielmehr danach, auf was man eigentlich bei einem Gebrauchtkauf achten muss. Habe leider auch keine Preisvorstellung von Gebrauchtgeräten. Ich hätte halt gerne etwas, was ich anschließen und benutzen kann. Technisch bin ich weniger bewandert. Muss also einfach funktionieren.

Näher angesehen (im www zumindest) habe ich mir bislang z.B. den Dual 1229. Dieser wird ja auch hier immer wieder empfohlen.

Aktuell bin ich dabei auf folgendes Angebot in der Bucht gestoßen, welches noch im Budget liegen würde:
http://bit.ly/YULfjd

Und jetzt kommen mal ein paar Fragen:

(1) Ist der angegebene Preis von knapp 500 EUR für einen Dual 1229 in dieser Ausstattung und in diesem Zustand gerechtfertigt? Die technischen Details sagen mir leider rein gar nichts. Optisch sieht er einwandfrei aus.
(2) Kann ich einen solchen Plattenspieler überhaupt ohne Weiteres an meine Anlage (siehe oben) anschließen.
(3) Benötige ich einen Vorverstärker?
(4) Gibt es sonst noch irgendetwas, auf das ich achten muss?

Und jetzt natürlich dennoch die obligatorische Frage:
Habt Ihr eine andere / bessere Empfehlung für mich. Habe auch schon von jemandem gelesen, der sich z.B. einen neuen Music Hall mmf 2.2 zugelegt und entsprechend aufgerüstet hat und damit seinen Traum-Spieler gefunden hat.

Ich freue mich sehr auf Eure Antworten und noch mehr darauf, meine erste Platte endlich abspielen zu können. Weitere folgen dann natürlich Schritt für Schritt.

Grüße aus Berlin

Manuel
jackass-01
Neuling
#2 erstellt: 28. Dez 2012, 22:44
Hallo Manuel,

schön, dass du wie viele andere den Weg zu analoger Musik gefunden hast. Ich selbst beschäftige mich seit gut einem Jahr wieder intensiv mit diesem Thema. Ein Plattenspieler war natürlich auch nicht mehr vorhanden, sodass ich mich auch in diversen Foren umgesehen habe, um von den Erfahrungen anderer HiFi-Nerds zu profitieren. Mitlerweile besitze ich drei Plattenspieler und habe mir viele andere angehört und angesehen. Für mich spielt nicht nur der Klang sondern auch die Optik eine wichtige Rolle bei der Kaufentscheidung. Auch heute gibt es noch Hersteller die technisch und optisch sehr schöne Dreher herstellen. Mein Herz schlägt ganz klar für die Plattenfräsen der vergangenen Jahrzehnte, auch wenn zur Zeit immer häufiger Fantasiepreise verlangt und auch bezahlt werden. Naja, Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis...
Zu deiner Frage, 500,- Euro für einen gebrauchten Dual ist ein schöne Summe. Der macht natürlich auch optisch etwas her. Meiner Meinung nach (die Dual-Fraktion möge es mir nachsehen) kannst du für dein angepeiltes Budget auch einen echt highendigen Vintage-Dreher bekommen. Schau dir doch mal die Dreher von Micro-Seiki an. Mit etwas Glück bekommst du einen BL-51 mit Micro Tonarm. Wenn du einmal diese Geräte gesehen und gehört hast, lässt du garantiert viele andere Plattenspieler stehen. Klanglich und feinmechanisch wirklich allererste Güte. Auch ein Thorens kommt natürlich in Betracht. Für die 500,- Euro kannst du schon einen - großen- TD 126 oder aufgepimpten 160er mit SME- Tonarm bekommen beide sind sowohl klanglich und optisch absolute Leckerbissen. Ein ordentlicher Tonabnehmer darf natürlich auch nicht fehlen.. Ich wünsche dir auf jeden Fall noch viel Spaß bei der Suche nach deinem Traumdreher und natürlich beim Musik hören.
Wer hat uns eigentlich vor länger Zeit eingetrichtert, das sich digitale Musik besser anhört als analoge?

besten Gruß

Jörg
peppr
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 28. Dez 2012, 23:17
Hallo Jörg,

vielen herzlichen Dank für Deine ausführliche Antwort. Ich muss dazu sagen, dass der von mir erwähnte Dual 1229 gleich hier um die Ecke bei einem Händler liegt und ich ihn mir nach den Feiertagen natürlich auch gerne einmal live ansehen würde. Mein größtes Problem ist eben meine leider nicht vorhandene Fähigkeit einen angemessenen Preis für so ein Teil einzuschätzen.

Du sprichst von BL-51 und TD 126. Kannte ich bisher beide nicht. Konnte ich auf Anhieb aber leider auch nicht im Netz finden und kann noch weniger beurteilen in wiefern diese beiden Dreher besser sind.

Vielleicht kann ja noch jemand was zum oben genannten Angebot des Dual 1229 sagen. Bin ja bereit Geld, für einen guten Spieler auszugeben, mit dem ich dann keine Probleme habe und der auch gut ausgestattet ist, möchte natürlich auch nicht übers Ohr gehauen werden.

Wie bereits erwähnt, da ich mich nicht wirklich auskenne, zahle ich auch gerne etwas mehr für ein Gerät, das es wirklich wert ist, statt mir nach und nach die Einzelteile zusammen suchen zu müssen.
elchupacabre
Inventar
#4 erstellt: 28. Dez 2012, 23:20
Es ist halt auch eine Frage des persönlichen Wertes, ein guter Dreher der Dual, eindeutig, mit Top Abnehmer sicher ein Garant für jahrelangen Spass, mir persönlich wärs keine 500€ Wert, ausser der Tonabnehmer kostet 300€.
peppr
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 28. Dez 2012, 23:54
Habe vom gleichen Händler auch gerade noch folgendes Angebot gesehen:
http://bit.ly/YV612e

In meinen Augen nicht ganz so hochwertig wie das erste. Auf die Startautomatik könnte ich wohl durchaus verzichten. Bei den Details bin ich leider überfordert.

Was meint Ihr?

Manuel
Ralf_Hoffmann
Inventar
#6 erstellt: 29. Dez 2012, 00:07
Ahoi

1) 500€ sind reichlich überteuert - selbst für einen gewerblichen Händler. Die 1229er der letzten 14 Tage. Nicht alle im guten Zustand : http://www.ebay.de/s...sop=1&_dmd=1&_ipg=25

2) Dein Yamaha hat einen Phono-Eingang. Von daher kannst du einen Plattenspieler (mit MM-System) auch ohne zusätzliche Phono-Vorverstärker betreiben.

3) Du kommst aus Berlin, wenn ich das richtig verstanden habe. Wenn du jetzt mal bei Ebay Kleinanzeigen "Berlin" und "Plattenspieler" eingibst ( um das Gerät zu testen und einen Versand zu vermeiden) kommt das: http://kleinanzeigen...enspieler/k0l3331r20

Bei einem Budget bis 500€ hast du da wirklich die Qual der Wahl.

Eigentlich hat keiner der bekannten Hersteller damals schlechte Plattenspieler gebaut. Für die Meisten gibt es auch nach Jahrzehnten noch Ersatzteile und Zubehör. Von daher kann man sich nur schwer "vergreifen". Nimm den, der dich am meisten anspricht.

Gruß
Ralf
hifi_schrotti
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 29. Dez 2012, 00:09
Dein av-receiver hat einen phono anschluss, damit entfällt ein nötiger vorverstärker erstmal. ich könnte mir aber vorstellen, dass im plattenbetrieb ein anderer, alter verstärker schon sinnvoller sein könnte, da zur hochzeit der platte sicher mehr wert auf den phonoeingang gelegt wurde, als bei einem dts av receiver.

der von dir genannte dual ist meiner meinung nach völlig überteuert. dafür bekommt man wie schon angesprochen wesentlich bessere plattenspieler.

bis 500€ wird ein kenwood kd 990 (baugleich mit 7010 und 8030) auch mit tauglicher nadel zu ergattern sein. wenn es kein alter sein muss, dann find ich den projekt debut 3 nicht ganz so schlecht. mit einer ortofon vinylmaster red liegst Du für komplett neues zeugs bei ca 350€.
schmiddi
Inventar
#8 erstellt: 29. Dez 2012, 09:21
Hallo Manuel,

der Dual ist meiner Meinung nach zu teuer. Das zweite Angebot für 199,-€ ist auch zu teuer. Zumal es komisch ist, dass ein gewerblicher Verkäufer einen Dual mit diesem Defekt verkauft. Wenn die Automatik bei einem dual defekt ist, liegt es zu 95% an einem zerbröselten "Steuerpimpel", der innerhalb von 10 Minuten ausgetauscht ist und 3,-€ als Ersatzteil kostet.

Wie schon erwähnt hast du bei 500,-€ Budget die Qual der Wahl. Hast du denn eine Vorstellung wie dein Dreher Aussehen soll? Wenn dir die Duals gefallen würde ich dir auch mal raten im Dual-Board vorbeizuschauen. Dort werden im Bietebereich viele Duals zu fairen Preisen angeboten.

Ein Dual CS 701 ist ein sehr schöner und guter Dreher.
Eminenz
Inventar
#9 erstellt: 29. Dez 2012, 09:25
Schau mal HIER.
Guido64
Stammgast
#10 erstellt: 29. Dez 2012, 10:12
Hallo Manuel,

mit einem Budget von 500€ hast Du, wie in den bisherigen Posts empfohlen, einige Möglichkeiten einen hervorragenden gebrauchten Plattenspieler der Spitzenklasse zu kaufen.

Wie die auch meine Vorposter bin ich der Meinung, dass der Dual zu teuer angeboten wird. Der 1229 war seinerzeit ein sehr guter Plattenspieler, für den ich allerdings nicht mehr als 200€ ausgeben würde. Wenns Dual sein soll so würde ich auch den 701 oder 721/704 bevorzugen, da der Direktantrieb der Duals noch störungsfreier arbeitet als der Reibradantrieb des 1229. Ich habe einen 704 und der ist mit einem Shure V15 Tonabnehmer schon klasse.

Die großen japanischen Direkttriebler (Technics,Kenwood, Denon) sind auch nicht zu verachten und machen vor Allem optisch was her.

Meine persönliche Empfehlung in Deinem Preisrahmen ist jedoch der Thorens TD 320, am besten in der MKII Ausführung mit dem TP90 Tonarm. Der ist robust, mit dem schweren Schwingchassis solide gebaut und mit dem richtigen Tonabnehmer aus meiner Sicht bis 500€ der "Best Buy".

Gruß
Guido
KillaKalli
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 29. Dez 2012, 12:18

Guido64 schrieb:


Meine persönliche Empfehlung in Deinem Preisrahmen ist jedoch der Thorens TD 320, am besten in der MKII Ausführung mit dem TP90 Tonarm. Der ist robust, mit dem schweren Schwingchassis solide gebaut und mit dem richtigen Tonabnehmer aus meiner Sicht bis 500€ der "Best Buy".

Gruß
Guido


das sehe ich auch so
gruß cedric
peppr
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 29. Dez 2012, 14:58
Wow, vielen Dank für soviel Input. Ich bin begeistert. Ich denke Ihr habt ein wenig Licht ins Dunkle gebracht.

Dass die beiden Händlerangebote zu hoch angesiedelt sind, habe ich mir ja schon fast gedacht.

Der Denon DP-60L sieht durchaus auch sehr interessant aus. Allerdings schrecke ich davor zurück, etwas im Ausland zu kaufen. Am Liebsten wäre mir natürlich eine Abholung vor Ort in Berlin.

Bzgl. TD 320 und den von Euch genannten Duals (701/721/704) konnte ich bislang wenig finden.

Habe mir auch Ralfs Tipp mit den ebay Kleinanzeigen zur Herzen genommen und bin dort auf einen oben genannten Kenwood KD 990 mit Denon DL103 gestoßen.

Hier das Inserat: http://kleinanzeigen...90/92698993-172-3538

Der Zustand scheint tadellos zu sein. Und was ich bisher gelesen habe ist die Kombination mit dem DL103 eine feine Sache. Insgesamt leider etwas über Budget, aber im Angebot heißt es ja auch VB. Frage mich, wie viel Spielraum da noch nach unten ist.

Würde natürlich auch gerne Eure Meinung dazu hören
Heimatlos
Stammgast
#13 erstellt: 29. Dez 2012, 15:23

Kenwood KD 990 mit Denon DL103 gestoßen.


Soweit ich das verstanden habe,sind zwei Tonabnehmer dabei.

Der Verkäufer,die Ware machen auf mich einen seriösen Eindruck.Mir wäre der Dreher im beschriebenen Zustand 550 Euro wert.
Der Thorens TD 320 ,Dual 701,721 und 704 sind auch tolle Geräte.Letzlich eine Frage des Geschmacks und Geldbeutels..
Ralf_Hoffmann
Inventar
#14 erstellt: 29. Dez 2012, 16:52
Ahoi

Ein toller Player mit viel Zubehör............................ABER: Das Denon DL103 ist ein MC-System und wird an deinem Yammi leider nicht funktionieren. Es sei denn, du investierst noch zusätzlich in einen Vorverstärker.

Gruß
Ralf
peppr
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 29. Dez 2012, 17:32
Hi Ralf,

wieder was dazugelernt. Ich seh schon, das artet ja noch zum richtigen Hobby aus

Für einen solchen Vorverstärker kann man ja auch noch einmal ein kleines Vermögen ausgeben. Aber denkst Du ich würde z.B. mit einem Musical Fidelity V-LPS oder etwas Ähnlichem im Bereich 150 EUR hinkommen?

Es gibt aktuell auch noch ein zweites Angebot http://kleinanzeigen...nd/88798041-172-9640 mit einem Shure V15 IV. Wenn ich das richtig verstehe handelt es sich hierbei dann um ein MM-System für das kein Vorverstärker notwendig ist.

Manuel
doc_barni
Inventar
#16 erstellt: 29. Dez 2012, 17:43
Hallo,
für einen Plattenspieler braucht man immer einen Vorverstärker, weil die Signale zu klein sind für die sog. Hochpegeleingänge wie z.B "Aux" ....usw. ( Ausserdem verstärkt der VV nicht nur vor, sondern er " entzerrt" auch das Signal. Jetzt Kommt es auf das System an: bei MM ist das Signal stärker als bei MC. Manche Vollverstärker mit Phonoeingang lassen sich umschalten MM/ MC. Andere können nur MM. Vermutlich ist der "Yammi" so einer, ich weiss das nicht.
Aber : Um erste Musikfreuden mit Platte zu geniessen, muss es kein VV für gaaanz viele Euros sein. Da gibt es auch reichlich Freds drüber .......

freundliche Grüsse
doc_barni


[Beitrag von doc_barni am 29. Dez 2012, 17:47 bearbeitet]
Ralf_Hoffmann
Inventar
#17 erstellt: 29. Dez 2012, 17:59
Hi Manuel

Einen vernünftigen Phono-Pre kriegst du gebraucht ab 50€ . Gut und relativ günstig finde ich z.B. die NAD PP Serie.
Der V_LPS kostet gebraucht um die 100€.

Der Kennie Dreher scheint zu teuer. Die zuletzt verkauften haben um die 400€ gebracht. Wenn du auch noch ein neues System brauchst lohnt sich das eigentlich nicht.

Um es noch komplizierter zu machen - ein neuer Ansatz. Du hast ein Budget von roundabout 500€. Warum nicht splitten? Für 200-250€ kriegst du richtig gute Verstärker/Receiver aus den 70/80er Jahren, die z.T sogar über mehrere hochwertige Phonoeingänge verfügen.
Für den Rest gibt es immer noch richtig gute Dreher: Z:B: http://kleinanzeigen...ii/92716722-172-3380 oder http://kleinanzeigen...er/92503718-172-3394 oder http://kleinanzeigen...er/93320779-172-3541 oder oder oder

Gruß
Ralf
rosenbaum
Stammgast
#18 erstellt: 29. Dez 2012, 19:05
Dem Vorschlag von Ralf kann ich nur zustimmen, wenn du auf Holz stehst den Pioneer mit nem schicken SA oder SX im Woodcase, da hast du was fürs Auge und für die Ohren und die Phonoeingänge sind bei den Pio`s prima.

Gruss Jürgen
Burkie
Inventar
#19 erstellt: 29. Dez 2012, 19:25
Hallo,

ich würde auf folgendes achten:

* Tonarm mit SME-Bajonettanschluss für die Headshell.
* Headshell gemäß Halbzollstandard.
Damit können viele heute erhältliche Tonabnehmer montiert werden.
* Plattenspieler einer bekannten verbreiteten Marke (Ersatzteile).
* Gepflegter Eindruck
* Keine Laufgeräusche, wie etwa Kratzgeräusche (Hinweise auf Defekte).
* Kein Spiel oder Gewackel am Tonarm (defektes Tonarmlager?)

Für 500€ bekommst Du ja schon richtig gute Geräte, etwa ein gebrauchtes Technics SL-1200MK2, oder Abkömmlinge (SL-1700, SL-1300, was weiß ich).

Ansonsten hängen die Gebrauchtpreise davon ab, wieviel Dir ein bestimmtes Gerät wert ist. Ich denke aber, für 50-100€ könntest Du schon ein ganz gutes Gebrauchtgerät bekommen können, etwas Geduld vorrausgesetzt. Tonabnehmer, zumindest Nadel wären wohl zu ersetzen.

Beim Gebrauchtkauf bitte unbedingt selber abholen! Die meisten Leute scheinen zu dumm zu sein, einen Plattenspieler für den Postversand richtig zu verpacken. Das Gerät wird also auf dem Versandweg kaputt geheh.

Jeder Tonabnehmer benötigt einen Entzerrer-Vorverstärker. MC-Tonabnehmer benötigen andere Vorverstärker (mit mehr Verstärkung) als MM-Tonabnehmer. Wenn Dein AVR schon einen Phonoeingang ist, ist es sehr wahrscheinlich einer für MM.

Grüße
peppr
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 29. Dez 2012, 21:23
Und nochmals Danke für alle Antworten. Mit soviel konstruktivem Feedback hätte ich wirklich nicht gerechnet.

Bin immer noch am Grübeln bzw. Suchen. Optisch gefällt mir bislang der Kenwood am Besten. Ich mag sein schlichtes Design. Bei den drei letzten Empfehlungen von Ralf (Ebay) gefällt mir der Pioneer auch ganz gut.

Gleich mal zum Pioneer http://kleinanzeigen..._rvr_id=432430084443

Der hat ein MM-System EXCEL QD700C II drauf. Soweit ich das einschätzen kann, nicht das Beste, aber wohl durchaus okay für den Start. Oder würdet Ihr hier empfehlen auf etwas anderes zu wechseln?

Wie ist der PL-51A qualitativ einzustufen? Sprich... In welcher Liga spielt er?

Zum Grundverständnis: Wenn ein MM-System installiert ist, kann ich den Dreher direkt an den Phono-Eingang meines Yamaha rx-v596 anschließen. Bei einem MC-System benötige ich einen zusätzlichen Vorverstärker. Stimmt das so?

Wenn ja, macht ein zusätzlicher Vorverstärker auch bei einem MM-System Sinn?

Und... Wenn es doch ein MC-System wird, sollte ich dann einen extra Vorverstärker für meinen Yamaha (kann leider nicht einschätzen, wie gut der wirklich ist) kaufen, oder den Yamaha lieber durch einen gebrauchten Vollverstärker der eben auch MC kann ersetzen?

Danke auch Burkie. Will meinen neuen Dreher auch gerne persönlich abholen und habe natürlich überhaupt keine Ahnung, worauf ich da achten muss. Deine Tipps helfen mir da sehr!

Viele Grüße

Manuel
elchupacabre
Inventar
#21 erstellt: 29. Dez 2012, 21:30
Hab das Excel selbst in Verwendung, wenn du jetzt nicht gerade die Über-Stereo-Kette dein Eigen nennst, bist du zum Start damit gut bedient, vielleicht ein wenig basslastig, aber ich verwende bei mir einen EQ also merke ich das nicht so sehr.
Ralf_Hoffmann
Inventar
#22 erstellt: 29. Dez 2012, 21:51
Hi

Der Pioneer spielt durchaus (und das nicht nur optisch) in der Oberliga mit.

Und nochmal - MM geht direkt an deinen Yammi, MC nur über einen Phono-Pre, den du über einen Hochpegeleingang (Tape, Aux etc) anschließen müsstest.

Ob ein P-Pre trotz vorhandenen MM-Eingang Sinn für dich macht? Keine Ahnung - Ausprobieren. Kauf dir ein Teil online bei einem Gewerblichen, und bei Nichtgefallen geht´s wieder retour.
Um dein System klanglich nach vorne zu bringen, wäre das aber nur ein kleiner Schritt, der auch noch warten könnte. Erstmal das Verhältnis zwischen Boxen und Raum optimieren, dann auf ein vernünftiges Tonabnehmersystem beim Dreher achten, dann ggfs. deinen Yammi gegen einen hochwertigen Verstärker ersetzten.....................................und irgendwann mal über Kabel, Phono-Pres etc. nachdenken.

Du kriegst heute für schlappe 200€ Verstärker/Receiver, für die man damals locker 1-2 Monatsgehälter berappen musste.

Hier gibt es noch ein bisschen Lesestoff (um dich ganz kirre zu machen ) - Klassiker ohne Ende: http://www.fertinger.com/
http://www.hifi-studio.de/hifi-klassiker/ http://wegavision.pytalhost.com/

Viel Spaß
Ralf
peppr
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 29. Dez 2012, 22:58
Okay. Danke für die weiteren Infos.

Ich werde nochmals in mich gehen. Wie gesagt finde ich den Kenwood 990 wirklich sehr ansprechend. Vor allem eben in der Kombi mit dem dl-103. Manchmal setzt man sich aber auch einfach etwas in den Kopf.

Wahrscheinlich tut es zu Beginn wohl auch der erwähnte Pioneer.

Was wäre denn ein fairer Preis dafür? http://kleinanzeigen..._rvr_id=432430084443

Habe durch Zufall auch ein Video auf Youtube vom DENON DP-45F gesehen. Schon sehr abgefahren, was so alles vollautomatisch möglich ist. Klick hier und los Aktuell läuft ein Angebot auf http://bit.ly/UtlVx7

Ich wollte ja eigentlich nur einen Plattenspieler, aber wie schon erwähnt, befürchte ich, dass ich mir ein neues Hobby zulege. Aber das ist zumindest etwas, wofür ich mich auch begeistern kann. Daher absolut okay!

LG

Manuel
Ralf_Hoffmann
Inventar
#24 erstellt: 29. Dez 2012, 23:27
Der Denon ist natürlich ein hübscher - Allerdings auch ein Blender. Was da so wuchtig und massiv aussieht, wiegt man gerade knapp 7 KG. Ich meine (bin da nicht sicher) der ist auch nur foliert statt furniert. Da kann man mal sehen, was eine gut gemachte Auktion wert ist - bei dem Preis

Um mal ein Gefühl für die Preise zu bekommen, sind hier die Dreher zwischen 250-500€, die in den letzten 14 Tagen bei Ebay (das ist nun mal der Maßstab)verkauft wurden. http://www.ebay.de/s...r&rt=nc&LH_Auction=1

Ich weiß nicht, was für dich ein fairer Preis für den PIO wäre. So er technisch OK ist und quasi plug and play ermöglicht würde ich vielleicht 250€ geben. Aber das wirst du ja beim VK sehen, wenn du ihn denn willst.

Wenn du etwas Geduld hast - was auf der Jagd nach Klassikern unabdingbar ist - bekommst du vielleicht irgendwann ja wieder einen 990er auf dem Radar. Oder einen größeren Denon, oder einen noch eher unbekannteren aus der jvc QL-Serie.

Und in der Tat - wenn man sich erstmal in die Materie versteift, läuft man schnell Gefahr plötzlich mehrere Fräsen sein Eigen zu nennen........................gibt Schlimmeres

Gruß
Ralf


[Beitrag von Ralf_Hoffmann am 29. Dez 2012, 23:39 bearbeitet]
peppr
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 29. Dez 2012, 23:43
Ohhh jeee. Habe aktuell ein Angebot für einen Kenwood KD 990 in sehr gutem Zustand mit einem alten aber wohl noch funktionsfähigem Shure V15 Type IV für rund 400 EUR bekommen.

Zugreifen oder nicht?
Ralf_Hoffmann
Inventar
#26 erstellt: 29. Dez 2012, 23:47
Vielleicht noch ne Nacht drüber schlafen
Wenn du ihn dann immer noch haben willst..........................zuschlagen, auch wenn man vielleicht, möglicherweise, eventuell, könnte ja sein etc. günstiger davon käme

Gruß
Ralf
peppr
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 29. Dez 2012, 23:58
Jetzt ist ja eh schon Schlafenszeit. Werde also nochmals etwas träumen.
volvo740tius
Inventar
#28 erstellt: 30. Dez 2012, 00:19
Hallo,


Was da so wuchtig und massiv aussieht, wiegt man gerade knapp 7 KG.


Wenn der nur 7 kg wiegt, hebt der trotzdem nicht ab. Ich kanns bezeugen

Guten Rutsch
Gruß volvo740tius
AndreasHelke
Stammgast
#29 erstellt: 30. Dez 2012, 00:30
Der Dual Plattenspieler ist vermutlich etwa 40 bis 50 Jahre alt. Als Museumsstück ist er sicher seinen Preis wert. Zumindest wenn er noch oder wieder voll funktionsfähig ist. Zum Musikhören gibt es sicher vieles mit einem besseren Preis/Leistungsverhältnis.
hifi_schrotti
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 30. Dez 2012, 09:47
Wenn der KD 990 wirklich in ordnung ist, dann ist bei dem preis nichts zu sagen, zumal es in berlin zum abholen ist. die geräte werden meist so um 450€ plus versand bei ebay gehandelt und dann weiß man nicht, ob er den transport übersteht und ob wirklich alles so gut aussieht wie auf den Bildern.

das shure sollte allerdings als nächstes gegen ein system mit härterer nadelaufhängung getauscht werden, da der Tonarm des kenwood sehr schwer ist und das shure sehr weich. dadurch wird die resonanzfrequenz in den bereich einer welligen Schallplatte nach unten verschoben und es kann (muss nicht) zu resonanzanregungen kommen. besser wäre sicherlich das denon dl 103, aber wie schon weiter oben besprochen, gehört dazu ein mc-vorverstärker oder ein Übertrager wie der denon au-300LC (ein Transformator), den es aber nur noch in japan gibt.
rosenbaum
Stammgast
#31 erstellt: 30. Dez 2012, 11:48
Ausgeschlafen ?? , hast du dich für den Kenwood entschieden ?

Für den Pio würd ich dem Verkäufer erst mal 200,00 vorschlagen, der letzte in der Bucht ging bei was über 220 raus abz. Gebühren usw.......
wenn er nicht mitmach, langsam höher gehn aber nicht mehr wie 250,00, immer vorrausgesetz optisch gefällt er dir.

Gruss Jürgen
peppr
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 30. Dez 2012, 12:06
Habe mich noch nicht ganz für den Kenwood entschieden.

Dem Verkäufer des PL-51A habe ich geschrieben. Mal kucken, was dabei raus kommt.

Aktuell gibt es auch noch eine Auktion für einen PL-530. Auch ein schmuckes Ding. Ich befürchte nur, dass der recht teuer weggehen wird. http://www.ebay.de/i...5d389c#ht_500wt_1378
peppr
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 06. Jan 2013, 23:07
Ich will mich nochmals bei allen für die ausführliche Beratung bedanken. Durch Euch habe ich einen tollen Einstieg in die Materie gefunden.

Den Pioneer 530 fand und finde ich sehr toll. Leider habe ich bislang kein gutes Angebot dazu gefunden. Kann ja noch kommen. Vom Kenwood habe ich dann doch wieder Abstand genommen, weil ich mich in dieses Ventage-Design verliebt habe.

Wie Ihr Euch denken könnt, habe ich in den vergangenen Tagen Augen und Ohren in der Bucht offen gehalten. Ich habe mich nun für einen wirklich tollen und general-überholten DUAL 701 mit einem Ortofon M20E entschieden. Auf den Bildern sieht der Dreher wirklich 1A aus. Dafür habe ich auch einen - zumindest aus meiner Sicht - akzeptablen Preis in der Bucht gezahlt und bin erstmal glücklich - wusste ja gar nicht mehr, wie nervenaufreibend so eine Auktion sein kann

Wenn der 701er da ist, werde ich gerne ein paar Bilder und natürlich auch meinen ersten persönlichen Eindruck posten. Ich freue mich schon sehr. Ist ja sozusagen ein spätes Weihnachtsgeschenk.

Nochmals DANKE an alle.

Manuel
Pufftrompeter
Gesperrt
#34 erstellt: 06. Jan 2013, 23:48

langsam höher gehn aber nicht mehr wie 250,00


250 Schleifen ist ein Pio P 51 niemals wert (auch wenn es ggf. gezahlt wird) - nicht mal in der "A"-Variante mit Strobe.

Carsten
Bepone
Inventar
#35 erstellt: 07. Jan 2013, 12:18
Hallo,

701? Glückwunsch! Bin auf deine Eindrücke sehr gespannt.


Gruß
Benjamin


[Beitrag von Bepone am 07. Jan 2013, 12:18 bearbeitet]
rosenbaum
Stammgast
#36 erstellt: 07. Jan 2013, 14:04

Pufftrompeter schrieb:

langsam höher gehn aber nicht mehr wie 250,00


250 Schleifen ist ein Pio P 51 niemals wert (auch wenn es ggf. gezahlt wird) - nicht mal in der "A"-Variante mit Strobe.

Carsten



wenn ich was haben will und kann es mir leisten, zahle ich das was ich für richtig halte und dafür ausgeben will.
Ganz egal ob es das "wert" ist oder nicht

Gruss Jürgen
Pufftrompeter
Gesperrt
#37 erstellt: 07. Jan 2013, 15:55
... auf Bitten der Moderation formuliere ich meinen Beitrag mal um:

Der Wert einer Ware richtet sich zwar grob nach Angebot und Nachfrage, aber da ein Allerweltsdreher kein einmaliges Kunstwerk ist, sollten der Wert, also die gebotene Leistung gegenueber dem geforderten Preis in einem angemessenen Verhaeltnis stehen; das tun sie nicht nur beim Pioneer absolut nicht, was man an anderen, weitaus billigeren Direkttrieblern den absolut gleichen Kalibers erkennt. Man kauft dann eben einfach einen anderen, angemessener eingepreisten Dreher …

Es zeugt von wenig ausgepraegter kommerzieller Uebersicht, blind jeden geforderten Preis fuer ein Geraet zu zahlen und das simpel vor sich und anderen mit “Nachfrage”, einem Kaufreflex und der eigenen Brieftasche zu entschuldigen. Der Dreher ist dann immer noch keine 250Eur wert, obwohl sie bezahlt wurden und/oder obwohl man sie bezahlen kann … die value equation geht da einfach nicht auf.

In einem Thread, der die Preiswuerdigkeit von Angeboten beleuchtet, ist ein Beitrag a la "ich bezahl, wenn ich's mir leisten kann - fertig" somit eher wenig zielfuehrend ...

Carsten
Bepone
Inventar
#38 erstellt: 07. Jan 2013, 16:33
Hallo,

es ist halt so, dass ein bestimmtes Gerät bei einem bestimmten Käufer ein "Begehren" weckt. Das sind oft optische Eindrücke oder Erinnerungen von früher oder der Ruf eines Gerätes... ganz egal.
Ist dieses Begehren einmal da, dann wird ein weitaus höherer Preis bezahlt (wenn es das Budget hergibt) als der Verstand erlauben würde.

Deswegen werden z.B. auch Autos von Alfa Romeo verkauft, wo man mit einem Ford doch genauso sicher und vielleicht sogar zuverlässiger ans Ziel kommt.
(Ich will jetzt nicht die Zuverlässigkeit von Alfas in Frage stellen, habe nie einen gefahren)

Rational sind solche Entscheidungen meist nicht.


Gruß
Benjamin
Pufftrompeter
Gesperrt
#39 erstellt: 07. Jan 2013, 17:12
Benjamin,
genau darum ging's aber nicht: Dem TS wurde von Dritten empfohlen, bei dem Pio bis 250Eur mitzubieten, weil das dem "Wert" des Geraetes entsprechen wuerde:


Ich weiß nicht, was für dich ein fairer Preis für den PIO wäre. So er technisch OK ist und quasi plug and play ermöglicht würde ich vielleicht 250€ geben.


Das war schlicht Quark ... auch wenn fuer DIESE Toepferscheibe schon >300Eur gezahlt wurden, darf man keinem Anfaenger erzaehlen, dass 250Eur ein angemessener Preis fuer das Ding waeren. Wenn man GENAU DEN haben will, oder wenn der selige Opa darauf schon Lilly Marleen abgespielt hat, dann soll das so sein; wenn man rein nach den Eckdaten des Pios geht, ist das deutlich zu viel ... ein Dual 604 durfte fuer 1/4 des Preises gleiches bieten.

Carsten
Hörbert
Moderator
#40 erstellt: 07. Jan 2013, 18:16
Hallo!

@Pufftrompeter

Na ja, ich habe für meinen Technics SL-110A ohne Tonarm und mit verbohrtem Original-Tonarmbrett seinerzeit auch 350 Euro auf den (privaten) Tisch des Verkäufers gelegt und dabei nicht mit dem Wimper gezuckt, -ebensowenig wie ich dann einige Monate später mit den Wimpern gezuckt habe wie ich 400 Euro für den für mich passenden gebrauchten Koshin GST-801 samt sämtlichen Original-Zubehör auf die virtuelle Theke bei Ebay legte-. Noch zuckte ich mit den Wimpern als ich dann einige Tage später 850 Euro bei meinem HiFi-Händler für ein zum Tonarm passendes Lyra Dorian gezahlt habe.

Sorry, -aber das ist eben Hobby-, es bleibt doch jedem selbst überlassen was ihm die Dinge wert sind, schließlich sind wir ja hier wohl alles erwachsene Menschen denen der Wert ihres hart verdienten Geldes wohl bewußt ist. Wenn also jemand 250 oder auch 300 Euro für einen Pio P 51 ist das ganz seine Sache.

MFG Günther
Pufftrompeter
Gesperrt
#41 erstellt: 07. Jan 2013, 18:29
Guenther - dann sind aber 2/3 der Threads in diesem Forum fuer den Muelleimer, weil es in denen IMMER um die Frage geht, ob Geraet Y den Preis X wert ist.

Wenn die Antwort immer lauten wuerde "wenn DIR die olle Moehre das wert ist, dann ja", dann haetten wir aber hier schnell voellige Windstille ...

Denn "Wert" heisst in diesem Zusammenhang ja wohl wert gemessen an den Leistungen ... nicht gemessen an einem schwer zu quantifizierenden ideellen Wert, den in der Tat jeder selbst fuer sich ausmachen muss.

Wieso ist also die Aussage von "rosenbaum", dass 250Eur angeblich fuer einen PL51 "ohneA" angemessen sind, richtiger als meine eigene, dass sie es absolut nicht sind? In der Tat gehen einige Pios fuer den Kurs ueber den Tisch, aber wohl kaum aus objektiven Gruenden. Meinen hab ich gratis bekommen, samt V15III. Und jetzt? Wer hat mehr Recht? Du? Er? Ich?

Im Zweifel sowieso ich ...

Carsten
Bepone
Inventar
#42 erstellt: 07. Jan 2013, 19:23
Der Carsten hat Recht.
Da gibts keinen Zweifel!


Gruß
Benjamin
spacelook
Stammgast
#43 erstellt: 07. Jan 2013, 19:32

Pufftrompeter schrieb:
n der Tat gehen einige Pios fuer den Kurs ueber den Tisch, aber wohl kaum aus objektiven Gruenden. Meinen hab ich gratis bekommen, samt V15III. Und jetzt? Wer hat mehr Recht? Du? Er? Ich?
Im Zweifel sowieso ich ...
Carsten


Objektiv ist ein relativ weit gefasster Begriff.
Hier vielleicht "Vintage" oder "Nostalgie" - oder einfach zur Optik der bestehenden Anlage.
Ich hatte diesen Dreher aus der Bucht auch in Augenschein!
Für einen technisch & optischen Top-Dreher, warum nicht, wenn das Geld dafür vorhanden ist.
Als Anfänger immer noch besser wie für ein paar Euros weniger eine verbaute Gurke oder ein neues überteuertes Brett zu erwerben.
Aber ich gebe Carsten Recht - man muss auch abwarten können. Habe meinen schönen 601 mit einem M20e auch für umsonst bekommen - nur wegen einen defekten Pimpel

Gruß
Klaus
Ralf_Hoffmann
Inventar
#44 erstellt: 07. Jan 2013, 19:36

Pufftrompeter schrieb:
wenn man rein nach den Eckdaten des Pios geht, ist das deutlich zu viel ...

Carsten


Ahoi

Für die allermeisten Fräsenkäufer zählt nur ein techn. Detail. Kann das Gerät kostant, ohne hörbare Schwankungen, seine Runden drehen.
Welcher Dreher kann das nicht? Vom billigen Tschibo-Modell zum digitalisieren bis zur Superchromdreitonarmetragendebohrinsel immobilie können das alle.

Woran soll man also den Wert eines Drehers ermessen?
Design - na klar. Dem TE ging es z.B. um schicke Dreher aus Japan. Der Pio gehört (auch ohne Markenbrille) durchaus dazu.
Verarbeitung - 12KG, Holz, solide Füße etc.bringt der Pio mit
Zuverlässigkeit - Der Pio dreht seit Jahrzehnten seine Runden, und wird das dank DD auch weiterhin tun. Keine pflegebedürftige Reibradkonstruktion, keine Laufschwankungen durch den Riemen etc...............ist doch klasse

Die Mischung aus Optik, Haptik und Zuverlässigkeit finde ich sehr ansprechend, von daher würde ich ihn auch jederzeit wieder (auch für 250€ mit System) empfehlen.

Das du deinen für "Umme" gekriegt hast - ich biete dir 25€, weil der taugt ja nicht für mehr ;)- , ist ja toll für dich. Wenn der TE es darauf anlegen würde, und alle Quellen nutzt, würde man ihn auch mit "Ollen Kisten" beschenken - das ist keine Kunst.

Gruß
Ralf
Hörbert
Moderator
#45 erstellt: 07. Jan 2013, 21:46
Hallo!

@Pufftrompeter


...dann sind aber 2/3 der Threads in diesem Forum fuer den Muelleimer, weil es in denen IMMER um die Frage geht, ob Geraet Y den Preis X wert ist...


Das kann ich so nicht sehen, ein guter Teil der Preisanfragen hier ist dahingehend zu interpretieren ob der Preis eines Gerätes gemessen an den üblichen Verkaufspreisen ungewöhlich hoch oder ungewöhnlich günstig ist, -respektive ob sich der aufgerufene Preis im üblichen Rahmen hält.

Im übrigen finde ich 250 Euro für das Gerät keinesfalls überzogen oder auch nur unüblich, -klar ging so ein Plattenspieler 2005 für 60- bis 70 Euro bei Ebay über die virtuelle Theke-, genau wie aucgh ein Technics SL-1300 MK nix, -aber das ist eben z.Z. nicht der Fall.

Warum also so ein Bohei?

MFG Günther
peppr
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 07. Jan 2013, 23:01
Ach Herrje,

was hab ich denn da für eine Diskussion losgetreten. Das war natürlich nicht meine Intension. Mein Standpunkt - als wirklicher Einsteiger und somit Laie:

Ich weiß es aus diesem Forum sehr zu schätzen, dass man für bestimmte Modelle eine realistische Preiseinschätzung bekommt. Dies hilft mir zunächst einmal dabei, unseriöse Angebote - z.B. in der Bucht - auszuschließen oder zumindest einschätzen zu können, was so ein Ding kosten sollte. Wie ja erwähnt habe ich mich nun für einen gut erhaltenen Dual 701er entschieden. Den von mir gezahlten Preis will ich an dieser Stelle lieber nicht nennen, da er wohl ehhh viel zu hoch war in den Augen der meisten. Ich bin jedoch erstmal sehr zufrieden mit meiner erfolgreichen Auktion und der gezahlte Preis war für mich ok. Mir war es wichtig, dass ich einen voll-funktionsfähirgen Dreher erwerbe, mit dem ich nachher keinen Stress habe. Der nun geschossene 701 ist komplett überholt und hat laut Verkäufer keinerlei Macken oder Schrammen. Ob das wirklich stimmt, werde ich noch berichten.

Ich bin - oder war - jedenfalls bereit einen höheren Preis zu bezahlen, wenn ich einen Dreher finde, den ich mag. Und den nun erworbenen 701 mag ich wirklich. Nach wir vor beruht sich meine Euphorie ausschließlich auf gezeigten Bildern, da der Dreher noch nicht da ist. Da kommt ja auch so ein bisschen die Kopfsache zu Tage. Mhhh wenn der in meinem Wohnzimmer stehen würde, das wäre doch klasse. Sicher, ein technisch ebenwürdiger Dreher mit einer kleinen Schramme an der Ecke kostet vielleicht etliche EUR weniger, aber dennoch will man den ästhetisch Vollkommenen Oder wenn man noch X Monate wartet, findet man einen ebenbürtigen Dreher für die Hälfte. Aber so ist es doch immer.

Letztendlich muss man sich überlegen, wie viel man bereit ist, für Dreher X auszugeben, damit eben dieser im eigenen Wohnzimmer steht. Und das einmal völlig unabhängig vom realistischen Wert. PL-530 kostet realistisch 300 EUR, aber ich kann nicht mehr schlafen, solange er nicht mein eigen ist, so what.

Wie erwähnt, freue ich mich sehr auf meinen neuen 701er. Ob er dann wirklich meine nun doch sehr hohen Erwartungen erfüllt wird sich und werde ich Euch zeigen.
KillaKalli
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 07. Jan 2013, 23:07
ich kann euch sehr gut verstehen (günther & carsten) ich finde ihr habt beide irgendwie recht.
ich wäre nicht bereit für den pio soviel geld auszugeben.für den technics sl 1300 dagegen würde ich ein paar scheine mehr locker machen.der technics sl 1300 mk nix steht technisch (tonarm,laufwerk) dem legendären sl 1210 in nichts nach und hat zusätzlich, für mich,den faulen typ, sogar ne vollautomatik.
er hat keine edle holzoptik a la thorens td 320 mk II und ist vielleicht auch nicht so schön,er ist aber ein extrem robuster dauerläufer.wenn man sich die gegenwärtigen preise in der bucht für einen technics sl 1210 so anschaut,dann finde ich 300 euro für nen sl 1300 mk nix noch seeehr human.


Wie erwähnt, freue ich mich sehr auf meinen neuen 701er. Ob er dann wirklich meine nun doch sehr hohen Erwartungen erfüllt wird sich und werde ich Euch zeigen.


der dual 701 ist ebenfalls ein sehr guter plattenspieler,vorausgesetzt er ist technisch einwandfrei,wird er dich nicht enttäuschen.

gruß cedric
peppr
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 07. Jan 2013, 23:25

KillaKalli schrieb:
der dual 701 ist ebenfalls ein sehr guter plattenspieler,vorausgesetzt er ist technisch einwandfrei,wird er dich nicht enttäuschen.


Von einem technisch einwandfreiem Zustand gehe ich jetzt einmal aus. Zumindest wurde das in der Auktion versprochen. (Gesamte Mechanik entharzt, und danach wieder mit frischem Öl und Fett versorgt.)

Noch ne kurze Zwischenfrage: Das Ortofon M20E (wie ich gelernt habe, ein MI-System) entspricht doch technisch einem MM-System, welches ich ohne zusätzlichem Vorverstärker an meinen Yamaha rx-v596 anschließen kann, oder?
Ralf_Hoffmann
Inventar
#49 erstellt: 07. Jan 2013, 23:50
Ahoi

Dein Orto kannst du mit deinem Yammi betreiben. Ein paar Infos: http://dual.pytalhost.eu/systeme/m20.jpg

Holst du selber ab, oder wird geliefert?
Gruß
Ralf
peppr
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 07. Jan 2013, 23:53

Ralf_Hoffmann schrieb:
Holst du selber ab, oder wird geliefert?


Danke für die Info. Da bin ich ja erstmal beruhigt. Der 701 wird - leider - geliefert. Aber ich bin guter Dinge.
Ralf_Hoffmann
Inventar
#51 erstellt: 07. Jan 2013, 23:56
Der VK ist informiert? Haube ab, Teller runter, Gegengewicht ab etc.
Ich drück mal die Daumen. Und wenn du beim Aufbau unsicher bist/wirst frag lieber nach
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