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Tonabnehmertausch (Upgrade) für Denon DP-300F

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Autor
Beitrag
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 25. Apr 2013, 08:40
Servus Forum-Mitglieder,
ich habe mich hier auf Hifi-Forum neu eingetragen und habe eine Frage an die erfahrenen "Tuner" unter Euch.

Ich besitze seit 3 jahren den DP-300F von Denon und habe mich immer über den viel zu tiefenlastigen Klang des mitgelieferten Werkstonabnehmers geärgert.
Da nun von meinem 2. Plattenspieler (DUAL CS 415-2, 6 Jahre alt) die kleine Platine wo das Tonabnehmerkabel und die Chinch-Kabel angelötet sind, den Geist aufgegeben hat,(Lötstellen des Tonabnehmerkabels sind verkohlt, links keine Basswiedergabe) überlege ich, den Magnettonabnehmer des DUAL's am Tonarm des Denon-Drehers einzusetzen (Tonabnehmer des DUAL: DMS 251 S) Sind ja beides MM-Tonabnehmer und sehen sich von der Bauform her zum verwechseln ähnlich.
Ich habe leider über die Ausgangsspannung des Denon Werkstonabnehmers keine Daten bezüglich der Ausgangsspannung gefunden. Der DUAL Tonabnehmer soll 3,5mV liefern.
Kann ich da bezüglich des Tonabnehmers ohne Risiken umrüsten oder laufe ich Gefahr mir dann den Denon-Dreher zu ruinieren (Signaltechnisch).?
Albus
Inventar
#2 erstellt: 25. Apr 2013, 13:09
Tag,

also, der beim Denon DP-300F mitgelieferte Tonabnehmer mit der dortigen Bezeichnung DL-85, der Nadeleinschub lautet DSN-85, ist baugleich mit dem Dual DMS 251S, Nadeleinschub DN 251S. Dabei handelt es sich in beiden Fällen um ein Tonabnehmerprodukt, welches weltweit unter hunderten von Bezeichnungen als Zubehör von Plattenspielerherstellern/-Verkäufern verbaut wurde und wird. Es ist der Typ des Herstellers Audio Technica, Bezeichnung AT-91. Frage: Hast du eine Bedienungsanleitung für den 300F zur Hand?

Du kannst also insoweit die Nadeleinschübe untereinander tauschen. Das Wiedergaberesultat wird sich infolgedessen, Baugleichheit, nicht verbessern. Gefährdungen sind da keine zu erwarten.

Nun hat der 300F einen eingebauten Phono-Verstärker, der im Auslieferungszustand eingeschaltet ist (unter dem Plattenteller ein Schalter, der auf ON steht; der Schalter kann von Hand auf OFF gestellt werden). Dieser eingebaute Phono-Verstärker ist nun dafür verantwortlich, dass mit dem Zubehör-Tonabnehmer die Wiedergabe ohne brauchbare Mitten- und Höhentondefinition herauskommt. Weil der Tonabnehmer dort auf elektrische Bedingungen trifft, die zum deutlichen Abfall im Frequenzbereich ab ca. 7000 Hz führen. Von daher ist zu empfehlen, den eingebauten Phono-Verstärker auf OFF zu setzen - und einen externen oder einen in einen Verstärker bereits eingebauten Phono-Verstärker zu nutzen.

Kurze Frage: Wie betreibst du den 300F? Mit Schalter auf OFF? Und das Audiokabel steckt an welcher Art von Gerät? Einem Verstärker ohne Phono-Eingang und dort an einem AUX-Input? Oder wie?

Erst einmal soweit. Vielleicht noch mehr nach diesem Einstieg.

Freundlich
Albus

Nachsatz: Zum besseren Verständnis für Mitleser: Der eingebaute EQ-Amp hat 47k mit 430 pF Kapazität; der Tonabnehmer verlangt 47 k mit geringen 100-200 pF. Daher der Mist. Der Verstärkungsfaktor des EQ-Amp ist üblich 60-fach (35,5 dB).
A.


[Beitrag von Albus am 25. Apr 2013, 13:15 bearbeitet]
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 25. Apr 2013, 14:38
Hallo Albus,
danke für Deine Antwort. Eine Bedienungsanleitung habe ich für den DP-300F zur Hand.
Der Denon läuft mit abgeschalteten Entzerrer-Vorverstärker "Schalter auf OFF" an einem Phono Eingang des Verstärkers: Marantz PM 7001.
Albus
Inventar
#4 erstellt: 25. Apr 2013, 15:42
Tag erneut,

gut - eingebauter EQ-Amp OFF, aber PM-7001, und nun kommt's: die im Phono-Eingang des Marantz PM-7001 lastende Kapazität ist so hoch wie die des Denon DP-300F, nämlich hier dann 440 pF (Quelle: Service Manual in der Library der Hifiengine).

Was tun? Wenn Änderung gewollt ist, dann einen anderen Tonabnehmer verwenden; einen, der mit dieser Art von Bedingungen ausgeglichen zurecht kommt.

Freundlich
Albus

Nachsatz:
Die 440 pF Eingangskapazität Phono-MM gelten auch für die PM-7001 KI-Version.


[Beitrag von Albus am 25. Apr 2013, 15:50 bearbeitet]
lini
Inventar
#5 erstellt: 25. Apr 2013, 15:49
Pk: Wenn ich den Schaltplan richtig lese, dürfte der PM7001 von der Eingangskapazität für Phono ungefähr auf demselben Niveau liegen wie die integrierte Vorstufe des DP300F (nach Albus' Angabe) - und die Kapazität des Phonokabels käme da noch hinzu. Frage daher: Lief der Dual ebenfalls schon an jenem Marantz? Falls ja, und falls der Dual dabei deutlich weniger tiefenlastig klang, wär's tatsächlich erstmal sinnvoll, durch Austauschen der Denon-AT-Nadel durch die Dual-AT-Nadel zu prüfen, ob's womöglich nur an ersterer liegt... Wenn Du also erstmal das testen und vom Ergebnis berichten würdest, könnten wir danach weitersehen - etwa, ob es sich anbieten könnte, das Denon-AT mit einer hyperelliptischen oder einer Shibata-Nadel aufzurüsten, oder ob Du eher besser mit einem Tonabnehmer beraten wärst, zu dem eine relativ hohe Lastkapazität besser passt oder den diese erst gar nicht recht kümmert...

Grüße aus München!

Manfred / lini
lini
Inventar
#6 erstellt: 25. Apr 2013, 15:52
*lach* Wie ich gerade sehe: Albus war schneller. Ich sollte echt nicht immer zwischendurch Zigaretten drehen, wenn ich am Antworten bin... *seufz*

Grüße aus München!

Manfred / lini
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 25. Apr 2013, 17:14
Der Dual war bis vor kurzem auch gelegentlich an dem Marantz Verstärker angeschlossen. Der Klang war wesentlich ausgeglichener (Hoch-u. Mitteltonbereich), die Basswiedergabe etwas schwächer.
Die hohe Kapazität würde dann bedeuten, dass auch mit dem DMS 251 das gleiche Ergebnis eintritt?
Also geringe Hochtonwiedergabe oder?
Der Nadeltausch brachte kaum eine Veränderung, obwohl sie im DUAL wesentlich heller klang und nicht soviele Details verschluckte.
Wenn von den Ausgangsspannungswerten der Tonabnehmer keine Gefahr besteht, dass dann der
Phonoeingang übersteuert wird, oder der Signalteil des DENON beschädigt wird würde ich mal den DMS 251 in die DENON Headshell einbauen und ausprobieren, ob er ausgeglichener klingt.
Was meint Ihr.
Danke schon mal für die Antworten bis jetzt von lini u. Albus.
lini
Inventar
#8 erstellt: 25. Apr 2013, 17:48
Pk: Keine Sorge in puncto Ausganggsspannung. Ich wär allerdings eher erstaunt, wenn der zusätzliche Body-Tausch zu einer signifikanten Änderung führen würde.

Grüße aus München!

Manfred / lini
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 25. Apr 2013, 17:53
Ok, dann werde ich das System mal tauschen und umgehend probehören und berichten.
Viele Grüße, Daniel.
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 25. Apr 2013, 19:20
DMS-251 an Denon Headshell 1
So, geschafft. Das System ist montiert und eingestellt. Vom Klang her ist er doch wesentlich heller und besser auflösend, die Bässe sind auch nicht mehr so brummig wie mit dem DL-85.
Die Klangwiedergabe ist soweit sauber. Als Testalbum diente Night Owls von Vaya Con Dios. Beim letzten Track "Quand Elle Rit Aux Eclats" war dann wohl die Grenze des Abtasters oder der Lautsprecher erreicht und der Gesang wurde für einen Satz lang unangenehm hell u. kratzig.
Sonst bin ich mit dem Klang und der Auflösung bisher sehr zufrieden.
Vielleicht ersetze ich die momentan sphärische Nadel mal mit einer hyperelliptischen Nadel, wenn man damit noch mehr Deteils u. Fülle aus den Schallplatten holen kann.
Danke soweit an lini u. Albus.
Viele Grüsse, Daniel
Albus
Inventar
#11 erstellt: 25. Apr 2013, 19:36
Tag erneut,

auf dem Tonabnehmer des 300F, war dort ein originaler Denon-Nadeleinschub eingesteckt oder ein Nachbau (ohne irgend eine Bezeichnung oder Logo)? - Denn immerhin ist das DMS 251S original.

Freundlich
Albus
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 25. Apr 2013, 20:32
Auf dem Denon Nadeleinschub stand keine Bezeichnung bzw. kein Logo.
Es muss ja aber die Original-Werksnadel im System gewesen sein, da das System an der Headshell montiert und die Nadel auch schon im System eingeschoben war. Der komplette Tonabnehmer samt Nadel war montagefertig in einem verschweißtem Plastikbeutel verpackt. Ich musste ja nur die Headshell am Tonarm montieren u. das Gegengewicht anbringen u. einstellen.
Ich sage mal so: Ich hoffe das es ja die Originalnadel war, weil sie ja mit dem Plattenspieler direkt vom Hersteller im Originalkarton geliefert wurde.
Ehrlich gesagt, wundert mich aber heute nichts mehr.
Gruß, Daniel.
Albus
Inventar
#13 erstellt: 26. Apr 2013, 08:20
Tag,

danke Daniel; tja, es gibt "immer wieder einmal Exemplarstreuungen", dennoch ist es ein wenig ein Rätsel. Dann lieber das originale Dual DMS251S.

Freundlich
Albus
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 26. Apr 2013, 09:20
Guten Morgen,
ja, es scheint so, oder verwendet der Hersteller 3 Jahre später andere "schlechtere" Materialien. Auf jeden Fall bleibe ich mal an dem Thema Tonabnehmer dran. Habe nämlich gesehen, dass das System gerade mal um die 20 Euro kosten soll. Das kostet mich ja schon fast die Ersatznadel.
Vielleicht kaufe ich mir mal eine 2. Headshell und ein MM- Tonabnehmersystem für so etwa 100 Euro. Da dürfte ich ja dann Klangtechnisch noch weiter zulegen können. Und mit der 2. Headshell kann ich ja dann komfortabel wechseln.
Auf jeden Fall danke für die schnelle Hilfe zu diesem Thema. Ich stelle dann, wenn ich mir ein klanglich passendes Zweitsystem zugelegt habe auch einen kurzen Beitrag unter dem Plattenspielernamen ins Forum.
Viele Grüße, Daniel.
Albus
Inventar
#15 erstellt: 26. Apr 2013, 12:37
Tag erneut,

der Vorsatz, einen weiteren Tonabnehmer zu erwerben, ist löblich; bitte bei der Gelegenheit die elektrischen Bedingungen des Marantz PM-7001 mitbedenken, die einschränkende Größe steht im Beitrag Nr. 4 (die MM-Phono-Eingangskapazität in Höhe von 440 pF). Dazu dann noch die Picofarads des jeweiligen Plattenspielers, aus Tonarmkabel (typisch 30 +/-5 pF) plus Audioverbindungskabel (Bandbreite 45 pF/m bis >100 pF/m). In diesem Fall dann sicherlich in Summe an die 550 pF. - Die hier in Rede stehenden beiden Abtaster - Denon DL-85, Dual DMS251S = AT 91 - können damit nicht ohne merkliche Verfärbungen betrieben werden.

Ganz einfach wird die Wahl bei den Bedingungen nicht (47 k sind in Ordnung, aber die verdammten Marantz-Kapazitäten im Phono-Modul der Europa-Versionen, wie hier die 440 pF). Oder auch, man macht es sich einfach - einfach; geht auch...

Für dich möge es ein Trost sein, dass andere Marantzens noch schlimmer dran sind: PM-75 mit 510 pF, PM-68, PM-7000, PM-7200, PM-8000 mit tatsächlich 1150 pF (eintausendeinhundertundfünfzig Picofarad).

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 26. Apr 2013, 19:09 bearbeitet]
lini
Inventar
#16 erstellt: 26. Apr 2013, 17:24

Albus (Beitrag #15) schrieb:
(...) PM-68, PM-7000, PM-7002, PM-8000 mit tatsächlich 1150 pF (eintausendeinhundertundfünfzig Picofarad).


Ich mein, das sollte an der Stelle eher PM-7200 statt PM-7002 heißen, nicht?

Grüße aus München!

Manfred / lini
Albus
Inventar
#17 erstellt: 26. Apr 2013, 19:12
Tag,

Manfred, danke für den Hinweis auf den Fehler; habe ich besser dort soeben auch noch geändert damit später nicht ein Suchfehler entstehen kann: es muss PM7200 heißen, nicht etwa PM-7002.

Freundlich
Albus
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 26. Apr 2013, 19:39
Grüß Euch Albus u. lini,
das werde ich auf jeden Fall mit berücksichtigen, danke für den nochmaligen Hinweis.
Ich werde mich mal im Internet etwas umschauen und auch den Tonabnehmer u. Nadelverkäufer meines "Vertrauens" mal damit konfrontieren, der sollte davon ja auch etwas Ahnung haben. Ich kann dann ja mal die Systeme auflisten, welche seiner Meinung nach geeignet wären. Ich werde da wahrscheinlich mal im Juli oder August danach schauen.
Dann würde ich sagen, man liest sich, ich werde regelmäßig mal ins Forum reinschauen.
Viele Grüße, Daniel.
Detektordeibel
Inventar
#19 erstellt: 30. Apr 2013, 03:24
Warum 251S? Warum nicht 251E oder 3652E? Ist doch preislich kein nennenswerter Unterschied.

HE weiß ich nicht, aber bei Turntableneedles gibts auch ne Shibata dafür wenn man den Tonabnehmer nicht gleich ganz wechseln will.

Wobei ich das AT91 mit elliptischer Nachbaunadel von Cleorec schon recht gut finde... Kommt schon recht nah an das Denon DL-110 ran.
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 05. Mai 2013, 12:53
Die 251S ist noch die original Nadel des Systems, ich habe mir dafür noch keine Ersatznadel besorgt. Von der Wiedergabe her konnte ich noch keine Auffälligkeiten bezüglich der Abnutzung raushören.
Ich weiß nur nicht, ob ich dann mit einer Shibata- Nadel an den Platten eher Schaden anrichte, da der Schliff dann doch schon sehr scharf ist. Verglichen mit der Rundnadel.
Detektordeibel
Inventar
#21 erstellt: 05. Mai 2013, 15:51
Rundnadeln sorgen für höheren Verschleiß als elliptische und noch schärfere. Was geht wohl besser durch die Rille, ein Messer, oder ein Löffel?
lini
Inventar
#22 erstellt: 06. Mai 2013, 06:03
Pk: Dass Shibata so ein besonders "scharfer" Schliff sei, stimmt übrigens nicht wirklich. Tatsächlich sind Shibatas auch nicht schärfer verrundet als scharfe Ellipsen mit 0.2 mil/5 µm, in aller Regel sogar eher etwas weniger. Und obendrein schmiegt sich das Schliffprofil durch die flachere Verrundung von mindestens rund 45 bis 75 statt nur rund 18 µm deutlich besser an die Rillenflanken - quasi wie ein Breitreifen, sodass sich die Abnutzung besser verteilt.

Grüße aus München!

Manfred / lini
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 06. Mai 2013, 18:50
Spielt dann die Ausrichtung der elliptischen Nadel eine große Rolle. Anders gesagt ich habe mir eine Einmeßschablone im Nadelgeschäft besorgt. Beim Testen nach den beiden Punkten A u. B schaut der Tonabnehmer seitlich minimal schief aus, in der Headschell ist er jedoch gerade. Eine kleine Winkelabweichung wird dann hoffentlich auch keine "Fräse" aus der Nadel machen, oder?
Albus
Inventar
#24 erstellt: 07. Mai 2013, 09:16
Tag,

da du offensichtlich von der originalen Tonarmgeometrie abgewichen bist - anhand einer fremden Einstellschablone, eben nicht von Denon für das Modell DP-300F vorgesehen, hattest du sicherlich neben dem Kröpfungswinkel auch den Überhang anders zu wählen, vermutlich waren nur geringfügige Veränderungen nötig. - Unter der Voraussetzung, die Schablone liegt mit den Nullpunkten immer noch in der Nähe der originalen Werte, dann ist die minimale Kröpfungsveränderung (dein überstehender Winkel), begleitet von einer ebenso minimalen Veränderung des Überhanges - in tauglicher Ordnung. - Lass mich raten, die Nullpunkte der Kaufschablone liegen bei 66 und 121 mm (oder genauer bei 66/120,9 mm)? Die originalen Werte des Armes liegen bei 67/120,2 mm - dies zum Vergleich.

Kurz: höchstwahrscheinlich keinerlei Beeinträchtigungen, es sei denn die Kaufschablone ist ein Unding.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 07. Mai 2013, 09:18 bearbeitet]
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 07. Mai 2013, 11:51
Hallo Albus,
danke, das erklärt dann die geringfügige Überhangabweichung. Ich habe das System nun absolut gerade in der Headshell. Laut Schablone sieht er bei seitlicher Betrachtung aber trotzdem minimal verzerrt aus am 66 mm Punkt. Ich habe von vorne auch den Abstand des Nadelträgers gegenüber der Headshell geprüft, dort ist er auch gerade, auf den Millimeter genau. Systemtechnisch werde ich mir wohl das AT 95E zulegen. Laut Nadel-Fachmann ist es klanglich deutlich besser als die beiden zurzeit verwendeten Systeme und kostet auch nicht die Welt. Zur hohen Kapazität sagte er, dass das praktisch zu vernachlässigen sei.(man sollte es nicht hören). Zur weiteren Debatte habe ich das Super OMB 10, sowie das Nagaoka MP- 110 gebracht. Das vorgenannte Audio Technica reizt mich irgendwie schon, es gibt da auch Nadeltechnisch gute Aufrüstmöglichkeiten. Wahrscheinlich nehme ich es, das Preis- Leistungsverhältniss ist jedenfalls mehr als ok.
Da ja beim M2 Red zum Beispiel die Ersatznadel schon fast soviel kostet wie das System selbst.(soweit ich das im Internet gesehen habe)
Viele Grüße, Daniel.
Albus
Inventar
#26 erstellt: 07. Mai 2013, 15:37
Tag erneut,
und Tag Daniel,

die Meinung des Nadelfachmannes in Jemandes Gehörgang - dagegen halte ich zu Gnaden: die 440 pF (Marantz PM7001) plus die 150 pF (oder noch höher) des DP-300F = total von >550 pF (heruntergerundet, um nicht von annähernd 600 pF zu sprechen) wird einer mit üblichen Schallplatten und Lautsprechern sehr wohl als Schärfe ohne musikalischen Sinn zur Kenntnis nehmen müssen - das AT 95 E verträgt für ordentlichen Betrieb tatsächlich maximal 200 pF, besser sind 100 pF (die aber in dem Preissegment der Nutzer des AT95E, Einstiegs-/Günstigsklasse, kaum einer bereitstellen kann).

Mach' deinen Versuch, wenn es denn sein muss, und du wirst schon hören, was davon zu halten ist. Das Ortofon OM 10 litte deutlich weniger unter der sehr hohen Lastkapazität. Das Nagaoka MP-110 ginge dabei dann aber unter die Räder der vorzeitigen Beschneidung des Frequenzganges. Auch das kann man gut finden.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 07. Mai 2013, 15:38 bearbeitet]
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 07. Mai 2013, 19:11
Grüß Dich Albus,
ich denke, ich werde das AT 95 mal antesten.
Vielleicht lässt sich ja eine (Um)tausch Option vereinbaren, wenn es nicht gut klingen sollte.
Ich kaufe das Ding dann morgen, und werde dann probehören und berichten. Ein wenig mehr Höhenbetonung schadet ja nicht, solange es nicht verzerrt.
VG, Daniel.
lini
Inventar
#28 erstellt: 07. Mai 2013, 21:52
Pk: Ich fürchte, das AT95E wird keine so signifikante Verbesserung bringen, wenn überhaupt, zumal beim AT95E die Serienstreuung druchaus signifikant ausfällt. Ich würde in Deinem Fall also mindestens zu einem AT110E raten, damit Du Dir einigermaßen sicher sein kannst, dass die (pseudo-)elliptische Nadel nicht durch wenig sorgfältige Ausrichtung sogar letztlich schlechter und weniger plattenschonend spielt als eine vermeintlich simplere sphärische Variante. Oder anders gesagt: Der Body des AT95E ist kaum anders als der der des Denon- oder Dual-ATs, und ist lediglich mit einer einfachen, eher grob elliptischen Nadel von mittlerer Nachgiebigkeit ausgestattet. Sprich, mit etwas Glück geht das ganz gut - mit etwas Pech mag das sogar schlechter klingen als mit den bisher probierten Abnehmern/Nadeln. Wenn Du also eher nicht Deinem User-Namen gerecht werden und stattdessen lieber Deine Plattten schonen und in besserer Qualität hören willst, würd ich Dir eher raten, gleich bei den etwas fortgeschritteren Systemen/Nadeln der gehobenen Einstiegs- bzw. unteren Mittelklasse zu kucken...

Grüße aus München!

Manfred / lini
Detektordeibel
Inventar
#29 erstellt: 08. Mai 2013, 04:51
Bevor AT95 kaufst mit seiner Serienstreuung und doch recht ähnlichem Body würd ich auch das beigelegte AT91/Dual 251S mit ner elliptischen Nadel zum AT94E ausbauen. Die Cleorec-3652E sind auch besser als Wald&Wiesen 95er wühltischnadeln.
.
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 08. Mai 2013, 16:19
Guten Abend zusammen,
der Kauf u. die Montage ist dann getätigt.
CIMG5574
Ich lege mir aber noch eine 2. Headshell zu, nur brauche ich die originale von Denon da der Tonarm ja keine Kröpfung hat.
Vom Klang her muss ich sagen ist das AT 95 E sehr deteilreich, die Bässe kommen sauber u. kräftig rüber und die Höhen kommen auch nicht übertrieben oder verzerrt daher.
Mich beeindruckt die Stille, die rund um den Tonabnehmer herrscht, bei den anderen beiden Systemen konnte man ja vieles aus dem Tonabnehmer raushören, dafür ist in den Lautsprechern nur die Hälfte angekommen.
Jetzt hört man jedes Deteil aus den Boxen u. nicht aus dem Tonabnehmer.
Auch die räumliche Wiedergabe und die Kanaltrennung sind hervorragend.
Also wohl ein gutes Exemplar erwischt.
Viele Grüße Daniel.


[Beitrag von Plattenkiller am 08. Mai 2013, 17:22 bearbeitet]
Albus
Inventar
#31 erstellt: 08. Mai 2013, 16:34
Tag,

gut - da liest man es wieder - mehr braucht man nicht, nicht mehr als ein AT95E. Irgend elektrische Bedingungen sind ohne Belang. Gut.

Freundlich
Albus
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 08. Mai 2013, 17:20
Es scheint so, ich werde mir aber, wenn ich mir mal etwas Geld angespart habe und Lust habe, evtl. mal das AT 120 E oder etwas noch besseres holen.
Nur was ich schade finde, dass Audio Technica zum AT 95 keine genauen Angaben zur Lebensdauer der Nadel macht.
Es heißt nur lapidar, mal solle die Nadel 1 mal Jährlich überprüfen lassen. Aber 400-600 Std. wird sie wohl halten.
Und von der Auflagekraft ist der Empfohlene Wert 2,0g. Im Internet liest man bei dem System meistens 1,8 g.
Das nun übrige Dual System werde ich mir zum "Plattenputzen" und Testen herrichten, auch mit elliptischer Nadel.
Da in den neuen Schallplatten, sofern sie nicht schon durch die Versiegelungsfolie am Rand verzogen sind, immer recht viel festsitzende Vinylreste in den Rillen "versteckt" sind, die man auch mit feuchter Reinigung und Zuhilfenahme eines Microfasertuches nicht herausbekommt.

Dann danke ich Euch nochmals für die schnelle und konstruktive Hilfe, dazugelernt habe ich auf jeden Fall einiges. (War meine erste Tonabnehmerumrüstung)
Ich werde mich an geeigneter Stelle auch mal in diverse Beiträge einklinken, habe ja auch schon etliche Erfahrungen mit verschiedenen Sachen zum Thema Schallplatte gemacht, besonders mit meinem Steckenpferd DP 300-F (lädt aber auch gut zum tunen u. trimmen ein).
Viele Grüße, Daniel.


[Beitrag von Plattenkiller am 08. Mai 2013, 17:27 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#33 erstellt: 09. Mai 2013, 03:35

Und von der Auflagekraft ist der Empfohlene Wert 2,0g. Im Internet liest man bei dem System meistens 1,8 g


Auflagekraft ist 1,5 - 2.0... aber die ersten 20-30 Platten kannste ruhig auf 2.0 lassen. Das klopft den Nadelgummi schneller weich. ("einlaufen") . Danach reduzieren auf nen Punkt der gut funktioniert. 1,7 sollte kein Problem darstellen bei dem Dreher und Arm.
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 09. Mai 2013, 09:26
@ Detektordeibel: In Ordnung, das teste ich aus. Den Antiskating Wert kann ich dann nur "provisorisch" einstellen, da an dem Rädchen nur die Grammwerte aber keine 0,... unterteilungen vorhanden sind, aber so grob, also etwa 1,75-1,85 wird das wohl auch keine hörbaren Lautstärkeunterschiede verursachen, geschweige denn für einen höheren Verschleiß einer Rillenflanke sorgen.


[Beitrag von Plattenkiller am 09. Mai 2013, 09:27 bearbeitet]
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 09. Mai 2013, 14:59
Antiskating für ca. 1,8g Auflagegewicht
Ich habe die Auflagekraft jetzt mal auf 1,8 Gramm u. den Antiskating-Wert auf ebenfalls ca. 1,8 gestellt (soweit man das anhand des kleinen Rädchens beurteilen kann). Danke für den Tip.
Es kommt dem Klang sogar noch etwas entgegen, er wird noch etwas deteilreicher.
Die Geschwindigkeit habe ich auch an die Veränderten Bedingungen angepasst. Also wieder auf 45 bzw. 33 1/3 RPM.
Daran musste ich ja schon bei Erhalt des Plattenspielers nachregeln, davor waren die Geschwindigkeiten 47 bzw. 34 1/2 RPM (bei Kauf des Plattenspielers).
Viele Grüße, Plattenkiller.
Buster1536
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 20. Okt 2013, 11:29
Da hier ja nun einige Denon DP 300 Experten schreiben, wollte ich fragen was ihr von dieser Modifikationsidee haltet?

Upgrade Thread

Danke euch allen
Hörbert
Moderator
#37 erstellt: 21. Okt 2013, 06:52
Hallo!

Das Denon DL-110 ist ein High-Output-MC, das heißt es wird genau wie ein Magnetsystem angeschlossen da es eine vergleichbare Ausgangsspannung liefert.

Allerdings kenne ich den Tonarm des DP-300F nicht und kann dir also nicht sagen ob er mit einem DL-110 harmoniert, -das DL-110 klingt am besten in etwas schwereren Tonarmen ab ca 18-20 Gramm eff. bewegter Masse und darüber.

MFG Günther
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 08. Nov 2013, 03:41
Nach 170 Betriebsstunden des AT 95-E am Denon DP-300F, habe ich meinen "alten" Vorgängerverstärker Yamaha AX-396 wieder reparieren lassen u. nun dort meine Komponenten angeschlossen.
Erstes Fazit: Ton des Plattenspielers kaum hörbar, viel zu leise.
Nach der Nachbesserung ist der Ton hörbar, aber im Vergleich zum Marantz PM 7001 wesentlich dumpfer und viel Bassbetonter u. etwas leiser.
(Zum Verständnis: vor 4 Jahren ist mir der Eingang des CD Players in Rauch aufgegangen, der Phono Eingang hat davon keinen Schaden genommen, nur die Platine des damaligen Plattenspielers Dual CS 415-2 hat ebenfalls was abbekommen. Der Techniker der den Verstärker repariert hat sagte, CD u. Phono-Eingang hängen bei dem Verstärker zusammen, müssen also beide ersetzt werden.)

Meine Frage dazu: ist der Phono Zweig des Yamaha klangtechnisch wirklich so abweichend zu dem des Marantz oder war der Reparaturversuch doch nicht erfolgreich (z.B kalte Lötstellen, Kontaktprobleme)????

Vom Grundklang des CD-Eingangs u. der übrigen Eingänge (bis auf Phono) sagt mir der Yamaha besser zu. Der Marantz ist im Gegensatz dazu unangenehm Hell.
Als Lautsprecher sind u. waren an beiden Verstärkern 3-Wege Bassreflexlautsprecher von Canton "LE-190" angeschlossen.
Danke schon mal im Voraus,
vG, Daniel.
Detektordeibel
Inventar
#39 erstellt: 08. Nov 2013, 16:12
Kann man pern Ferndiagnose nicht sagen ob er nun putt ist oder nicht, aber es kann durchaus sein das die Kapazität des MM Eingangs hier deutlich abweicht und das AT 95E nun hier anders klingt.

Wenns nun bassiger klingt, dann sollte es ja besser sein, dem "grünen Gift" oder "Blecheimer" sagt man ja ne nasale höhenbetonung zu...
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 08. Nov 2013, 17:42
@ Detektordeibel: es scheint so, dass der Eingang wohl weniger Kapazität besitzt, ich habe jetzt mal etwas Kontaktspray auf die Chinch Stecker des Plattenspielers gegeben, vom Klang her passt es jetzt, nur Lautstärketechnisch muss man fast Doppelt so laut aufdrehen wie beim CD Player. Beim Marantz haben manche Platten in den Höhen leicht übersteuert, die S-Laute waren teilweise etwas Stumpf. Ich dachte ich hätte mir die Nadel beschädigt, aber am Yamaha klingts normal ohne zu übersteuern, dunkler aber trotzdem detailreich und der Bassdruck ist fast doppelt so hoch als er von Cd ist, viel imposanter. Da freuen sich die Nachbarn.
Mit eingeschaltetem Entzerrer-Vorverstärker an einem anderen Eingang des Yamaha ist er zwar lauter, klingt aber fast so wie der Marantz, also hell u. leicht lispelnd mit etwas besserer Bassbetonung als beim Marantz, aber nicht zu vergleichen mit dem Basspegel des Yamaha Phono-Eingangs, der ist überragend.
Eventuell liegt es auch etwas an den Canton LE-190 Boxen, dass die wohl viel zu viel Höhe mit dem Marantz entwickeln. Mit dem Yamaha passen die wohl besser zusammen, alle Komponenten klingen jetzt wärmer u. ausgeglichener. Da kenne ich mich leider kaum aus, was Verstärker- Lautsprecher Kombinationen angeht.

Dein Vorschlag bezüglich der Auflagekraft damals so um die 1,7 Gramm, ich habe jetzt 1,8 Gramm hat sich bei der Kombination bisher hervorragend bewährt.(Habe alles durchprobiert von 1,6-2,1 Gramm)

VG, Daniel.
applewoi
Stammgast
#41 erstellt: 08. Nov 2013, 23:45

Plattenkiller (Beitrag #20) schrieb:

Ich weiß nur nicht, ob ich dann mit einer Shibata- Nadel an den Platten eher Schaden anrichte, da der Schliff dann doch schon sehr scharf ist. Verglichen mit der Rundnadel.


Nein tut man nicht, korrekte Einstllung vorausgesetzt.
Ein Shibata Schliff ist durch die längliche Kontaktzone mit der Rillenwand und gerigerenFlächendruck viel plattenschonender als eine Rundnadel. Die hat nur einen einzigen Vorteil: sie ist billger herzustellen.
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 09. Nov 2013, 00:54
@ applewoi: Danke, für den Beitrag, am Nadelthema bin ich ebenfalls dran, ich denke die AT-95 er Nadel werde ich wenn sie abgenutzt ist durch eine bessere ersetzen lassen, entweder durch retipping auf Shibata, wenn das jemand macht oder durch Kauf einer besseren Ersatznadel, mindestens Hyper-Elliptisch. Sollte bei gleichem Auflagedruck 1,8 Gramm) ja auch der Laufzeit der Nadel u. auch der Platten wesentlich entgegenkommen.
VG, Daniel.
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 09. Nov 2013, 22:51
Ich habe diese Aussage in einem Beitrag von Albus über Lautstärkeunterschiede zwischen CD u. Phonoeingang beim AX-396 gefunden.
Das lässt sich bei mir auch in etwa so in dem Bereich übernehmen: Ziellautstärke so ca. 65 dB: entspricht bei mir in etwa (Skala Lautstärkeregelung -20 dB bei CD Wiedergabe u. -38 dB bei Schallplattenwiedergabe). Laut folgendem Zitat von Albus:
"Unkritische Unterschieds-Phänomene sind z.B.:
Je die Skalenposition des Volumestellers: CD -45 dB (ca. 8.30 h), Phono MM-Tonabnehmer über MM-Verstärkung -34 dB (9.00 h - 10.00 h), Phono Low-Output-MC-Tonabnehmer über (!) MM-Verstärkung -16 dB (12.00 h), Phono MC-Tonabnehmer über korrekte MC-Verstärkung -34 dB (9.00 h - 10.00 h).
Also: CD steht im unteren 90 Grad-Abschnitt (8.30 h), Phono MM-TA etwas, eine Stufe, darüber (9.00 - 10.00 h, je nach Auslegung des Volume-Reglers), Low-Output-MC mit abweichender (!) MM-Verstärkung steht mittig (12.00 h). Jenseits von 12.00 h (-16 dB typischer Skalenwert), also den dritten oder gar vierten 90 Grad-Abschnitt des Drehsektors des Volume-Potentiometers, etwa bis oder jenseits -4 dB (15.00 h), gelangt man nicht. Jenseits von -8 dB (bis 0 dB, Volume max.) wird der Störpegel uU deutlich hörbar und störend." ZITAT Ende.

Ist das dann wohl völlig in tauglichem u. normalen Bereich da ja auch das AT-95 vom Ausgangspegel relativ leise ist.

Danke nochmals: Viele Grüsse Daniel.
Albus
Inventar
#44 erstellt: 10. Nov 2013, 15:12
Tag,

gut, dann füge ich zur Abrundung noch hinzu: Wie erwähnt liegt die Ausgangsspannung des AT 95 E nominell auf der etwas unterdurchschnittlichen Seite; ferner ist auch der Verstärkungsfaktor des Phonoschaltkreises des AX-396 (wie bei vielen anderen Yamahas) relativ niedrig, nämlich nur 35,5 dB, entsprechend 60-fach (weitherum sind 40 dB, 100-fach anzutreffen). Ergänzend bemerkt auch noch, die Eingangskapazität beträgt 220 pF (Picofarad), ein noch gut tauglicher Wert.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 10. Nov 2013, 15:13 bearbeitet]
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 10. Nov 2013, 16:18
Grüß Dich Albus,
Dann hört man die ca. jetzt 220 pF weniger also doch in Form von Klangverzerrungen bzw. übersteuern, (die jetzt nicht mehr auftreten) hätte ich tatsächlich nicht geglaubt. Nur war die Nadel damals ja noch kaum abgeschliffen, dann ist das wohl nicht so aufgefallen.
Nun weiß ich wenigstens, dass die Reparatur geglückt ist. Der Yamaha passt mit seinem wärmeren Klang eh besser zu den Canton Boxen. Ich hoffe der 396 hält noch lange, ist ja leider nicht mehr erhältlich, NEU.
Sonst hätte ich dann als Alternative nur den 496 zur Auswahl, der ja ähnlich sein soll.
Von Marantz bin ich jedenfalls geheilt. (Zu hell im Klang)
Viele Grüsse, Daniel.


[Beitrag von Plattenkiller am 10. Nov 2013, 16:22 bearbeitet]
SpiritOfSound
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 04. Feb 2014, 11:02
Hallo Daniel,

wie hast du denn die Geschwindigkeit des DP-300f nachjustiert?
Was braucht man dazu? - Stroboskopscheibe?

Danke, LG Gernot
Albus
Inventar
#47 erstellt: 04. Feb 2014, 20:14
Tag,

eine Stroboskopscheibe ist nützlich; das Service Manual findet sich in der Library der Vinylengine (http://www.vinylengine.com/library/denon/dp-300f.shtml). - Die Steller für 33 und 45 UpM sind vom Boden her zugänglich. 33 ist der zum Fuß hin, für 45 darunter.

Freundlich
Albus
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 16. Feb 2014, 06:15
@ Spirit of Sound: Ich habe zur Geschwindigkeitseinstellung eine 180g LP genommen und habe mir eine einigermaßen laute Stelle z.b. Refrain eines Titels gesucht und habe einfach mal die Umdrehungen gezählt u. gleichzeitig die Zeit gestoppt. Bei ca. 0:59:85 min. für die 33 1/3 UPM habe ich die Einstellung dann belassen. Das gleiche habe ich dann mit einer Maxi-Single für die 45 UPM wiederholt. Vorne links unter dem Motor sind 2 kleine Schrauben, eine für 33, die andere ist für die 45 UPM. Man sollte zum Einstellen den Plattenspieler ausstecken oder den Stiel des Schraubendrehers mit etwas Klebeband umwickeln, da man sonst den Motor evtl. Kurzschliesst weil man mit dem Schraubendreher zwangsläufig auch das Motorgehäuse berührt. Es sind übrigens zur Feinjustage der Geschwindigkeit nur minimale Korrekturen mit dem Schraubendreher erforderlich, so ca. 1 Grad je nach Abweichung.
Ich habe die Einstellung mit mehreren Platten gegengetestet, es sind nur so etwa 0,1 sec. Abweichung, was auch an dem unterschiedlichen Gewicht und Lautstärkepegel der Schallplatten liegt.
Mit einer Stroboskopscheibe geht es halt noch schneller.
VG, Daniel.
SpiritOfSound
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 18. Feb 2014, 07:08
Guten Morgen!

Ich habe meinen DP-300F seit 3 Wochen mit einem neuen Tonabnehmer ausgestattet. Nach vielem Lesen hier und anderswo kam ich zum Schluss auf ein Upgrade durch ein Sumiko Blue Point Nr. 2. Sobald das Sumiko eingebrochen ist schreibe ich eine Rezession dazu. Vorab kann ich sagen, dass meine Platten klingen, als hätte ich sie abgestaubt und einen dicken Vorhang vor den LS weggenommen. Die Kette wirkt aufgeweckt und klar. Sehr schöne und feine Auflösung mit ausreichendem Tiefgang. Tom Waits mit Jersey Girl hat mich schlicht weggeblasen. Ich dachte ich höre eine FLAC. Diese LP Ist jetzt vielleicht keine HiFiHighEnd Aufnahme, aber ich kenne das Lied inn- und auswendig, deshalb die Erwähnung hier. Ein Unterschied zur digitalen Version auf z.B. Spotify (Free Version) ist für mich blind ausschließlich durch klitzekleine Vinylknasterei festzustellen. Kurz: ich bin sehr glücklich in meiner Version des Vinylhimmels angekommen zu sein.

Bis in Bälde!
akem
Inventar
#50 erstellt: 18. Feb 2014, 08:28
Wo bricht es denn gerade ein?

Gruß
Andreas
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 18. Feb 2014, 12:10
@Spirit of Sound: Das war bei meinen DP-300 die gleiche Erfahrung. Hast Du dich an die Geschwindigkeitseinstellung schon rangetraut? Wichtig ist wie gesagt zu schauen, wie schnell oder langsam er während der Wiedergabe der Platte dreht. Ich vermute ab Werk wird das ohne Platte (Gewicht) u. ohne aufgelegtem Tonarm gemacht, was ich für falsch halte, denn man misst selbst bei 0,1 Gramm Auflagekraftänderung der Nadel schon einen kleinen Unterschied, geschweige denn wenn noch 180 Gramm von der Schallplatte dazu kommen.
VG, Daniel.
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