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Fingerbügel zum Nachrüsten für Pro-Ject Carbon Arm

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Autor
Beitrag
comar1979
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 09. Jan 2014, 14:22
Ich kombiniere mal schnell ein Bild mit einer Frage . Mir gefällt der Tonarm Griff des Debut Carbon nicht sonderlich... er lässt meines Erachtens keinen Sicheren Griff zu. Besteht die Möglichkeit diesen Griff zu montieren?

Klick mir!

Klar, das Auflagegewicht muss dann ein bisschen verstellt werden, grundsätzlich sollte das aber klappen, oder!?

DSC_1323
UVox
Inventar
#2 erstellt: 09. Jan 2014, 15:52
Hallo Comar1979,

theoretisch lässt sich der Fingerbügel darauf montieren,
es handelt sich dabei um den Fingerbügel der nicht Carbontonarme von Pro-Ject aus vercrimptem Rohr.

Aber was soll das bringen? Du hast dann zwei Griffe an einem Tonarm (der andere ist fest verbunden)
und somit ist der eine dem anderen im Weg, das wäre rausgeschmissenes Geld.
comar1979
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 09. Jan 2014, 16:00

UVox (Beitrag #12517) schrieb:
Hallo Comar1979,

theoretisch lässt sich der Fingerbügel darauf montieren,
es handelt sich dabei um den Fingerbügel der nicht Carbontonarme von Pro-Ject aus vercrimptem Rohr.

Aber was soll das bringen? Du hast dann zwei Griffe an einem Tonarm (der andere ist fest verbunden)
und somit ist der eine dem anderen im Weg, das wäre rausgeschmissenes Geld.


Am Carbon ist das ja nur ein kleines Ärmchen, der andere sieht länger aus. Dadurch das der Carbon Griff nicht gekröpft ist, rutscht er relativ leicht vom Finger. Aber vermutlich hast Du recht und ich nur "first World Problems"
UVox
Inventar
#4 erstellt: 09. Jan 2014, 16:13

comar1979 (Beitrag #12518) schrieb:
...Aber vermutlich hast Du recht und ich nur "first World Problems" :D


Ich verstehe dein Problem, wenn der Griff einem nicht sicher ist und man befürchtet die Nadel haut auf Platte oder Plattenteller, das kenne ich.
Der Pro-Ject Bügel ist aber auch nicht sonderlich Groß und Griffig, meinen am Project 2 hatte ich nach zwei Tagen schon fast abgebrochen

Deshab nur noch Headshells nach SME.
Compu-Doc
Inventar
#5 erstellt: 09. Jan 2014, 17:45
Bohr doch ein 0.3-5mm Loch rein und steck eine Stecknadel rein. Kein Witz jetzt!



[Beitrag von Compu-Doc am 09. Jan 2014, 17:49 bearbeitet]
arizo
Inventar
#6 erstellt: 09. Jan 2014, 18:31
Du könntest auch einfach ein kleines Stück selbstklebenden Moosgummi unter den Griff kleben. Dann ist er nicht mehr so rutschig.
Das würde auch kaum auffallen...
Oder ein kleines Stück Veloursleder.


[Beitrag von arizo am 09. Jan 2014, 18:34 bearbeitet]
arizo
Inventar
#7 erstellt: 09. Jan 2014, 18:33
Das mit dem Loch reinbohren würde ich nicht machen.
Ich hätte Angst, mir dem Bohrer abzurutschen und mehr kaputt zu machen, als ich reparieren kann...
comar1979
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 09. Jan 2014, 19:27

arizo (Beitrag #12521) schrieb:
Du könntest auch einfach ein kleines Stück selbstklebenden Moosgummi unter den Griff kleben. Dann ist er nicht mehr so rutschig.
Das würde auch kaum auffallen...
Oder ein kleines Stück Veloursleder.

Das hört sich gut an! Da gibt es doch so kleine Gummi Füßchen zum ankleben an Festplatten oder andere Geräte... So was muss ich zweckentfremden
Danke für den Tipp!

Das mit dem anbohren ist keine gute Idee...zuerst werde ich mir durch einen Finger meiner Wahl bohren und dann auf die suche nach einen neuen Dreher aufmachen lol
arizo
Inventar
#9 erstellt: 09. Jan 2014, 19:42
Vielleicht könntest du das mit dem Bohren doch machen.
Aber mache unbedingt ein Video davon und stelle es für uns ins Netz! Das wird bestimmt lustig!
tomtiger
Moderator
#10 erstellt: 09. Jan 2014, 19:51
Hi,


comar1979 (Beitrag #12523) schrieb:
zuerst werde ich mir durch einen Finger meiner Wahl bohren


also wenn ich die Wahl hätte, würde ich in den Zeigefinger des Finanzministers bohren ....

LG Tom
Marcel1995
Inventar
#11 erstellt: 09. Jan 2014, 20:26
Aber Carbon solte man mit Diamant bohren, ein Lehrer hat mal so eine Probe aus Carbon für einen Zugversuch angefertigt und erst mal 3 Hartmetallfräser (oder Sätze Harmetallwendescheidplatten dafür) versenkt, die sind ihm wohl einfach verglüht, dann hat er gelesen, dass man Diamant verwenden soll
Das Stück hat übrigens den Versuch überstanden, die Maschine für den Zugversuch geht bis 10 Tonnen also 100 kN (wenn ichs richtig gerechnet habe ), die Maschine ging bei dem Carbonteil bis 10 Tonnen und hat sich dann automatisch abgeschaltet, allerdings hatte das auch ziemlich viele lagen, war aber nur ca. 10mm breit, Dicke weiß ich nicht mehr

Aber das mit dem Griff kann ich verstehen, sieht ziemlich krüppelig aus, dieser Stummel, der da dran ist.
blademage
Stammgast
#12 erstellt: 10. Jan 2014, 09:47
Ich würde versuchen damit zu leben. Es geht bei den "Griffchen" ja nicht ums Gewicht, sondern um die Resonanzen. Wenn es Dich zu sehr stört, würde ich Dir sonst empfehlen, Dir sowas in der Art zu kaufen:
http://www.roe-hifi....gnesium-Schwarz.html
Bei einer Solchen headshell mit (recht geradem) Blechbügel sind dann auch gleich passende Schrauben dabei, falls die vom Pro-Ject zu kurz sind.
zastafari
Stammgast
#13 erstellt: 10. Jan 2014, 10:28

blademage (Beitrag #12527) schrieb:
Wenn es Dich zu sehr stört, würde ich Dir sonst empfehlen, Dir sowas in der Art zu kaufen:
http://www.roe-hifi....gnesium-Schwarz.html


Ich dachte, Bohren und Sägen wäre ihm zu heikel...
Hmeck
Inventar
#14 erstellt: 10. Jan 2014, 10:41
Wenn ich das richtig sehe, gibt es an dem Tonarm keine Headshell. Also kann man auch keine ersetzen.

Aber die Möglichkeit, aus einem dünnen Alublech (gerne auch eloxiert) einen passenden Bügel auszuschneiden, mit 2 Löchern im richtigen Abstand zu bohren - gegebenenfalls beim Bohren zwischen zwei Hölzchen einspannen (damit die Löcher nicht ausreißen) , und mit den Systembef.-Schrauben zusammen befestigen. Die passende Größe vorher mit einer Schablone aus Pappe / Karton ermitteln und dann aufs Blechle übertragen.

Gut sähe vielleicht auch aus, statt glattem Alu gleich Lochblech nehmen - mit etwas Glück sind da schon Löcher im richtigen Abstand. Allerdings mehr Mühe beim Ausschneiden, denn man müsste um die Löcher herum schnippeln.

Vor allem hätte diese Lösung den Vorteil, völlig zerstörungsfrei und rücknehmbar zu sein, und auch keine blöden Klebstoffe an dem Carbon-Plastikzeugs zu hinterlassen.

Grüße, Hmeck
tomtiger
Moderator
#15 erstellt: 10. Jan 2014, 10:41
Hi,


blademage (Beitrag #12527) schrieb:
Es geht bei den "Griffchen" ja nicht ums Gewicht, sondern um die Resonanzen.


korrekt, weil so ein Teilchen ja zu sehr resonanzt.

Wahrscheinlicher ist, dass es einfach schwer zu bauen ist. In CFK zu empfindlich, und ein Plastik/Aluteil einzuarbeiten würde wohl den Aufwand/Kosten erhöhen bzw. den Gewinn reduzieren und könnte Langzeitprobleme machen.

Ist dann wie mit Klangreglern etc. die man nicht aus Geiz sondern aus "klanglichen Gründen" weggelassen hat.


Wenn es sein muss, das billigste mit abnehmbarem Fingerbügel nehmen, z.B.: http://www.platten-spieler.de/pages/headshells.htm für 17 Euro.

Sollte man audiophile Neurosen haben, kann man sich ja aus einer Büroklammer einen Bügel basteln, den man nur beim auflegen/abnehmen nutzt.

LG Tom
arizo
Inventar
#16 erstellt: 10. Jan 2014, 11:17
Naja, die von mir angesprochene Methode mit dem Moosgummi kostet so ungefähr 90 Cent für den Moosgummi, regt keine Resonanzen an und ist problemlos wieder rückbaubar...

Aber: Wieso einfach, wenn's auch kompliziert geht...



[Beitrag von arizo am 10. Jan 2014, 11:17 bearbeitet]
tomtiger
Moderator
#17 erstellt: 10. Jan 2014, 12:30
Hi,


arizo (Beitrag #12531) schrieb:
Aber: Wieso einfach, wenn's auch kompliziert geht...


wenn ich es einfach will, höre ich die Musik von der Festplatte ....

Es darf also durchaus etwas aufwändiger sein, auch wenn ich damit nicht gerade Tonarmbohrungen gut heissen würde ....

LG Tom
Hörbert
Moderator
#18 erstellt: 10. Jan 2014, 17:15
Hallo!

@comar1979

In der Praxis kann man mit dem angegossenen Zapfen der Pro-Ject-Carbon-Rohre schon leben, Auflegen ohne Lift geht zur Not noch aber beim Abheben solltest du den Lift jedenfalls nutzen sonst schrappt deine Nadel des öfteren mal über den Labelkleber.

Dieser platte Zapfen ist einer der wenigen Schwachpunkte meines 9cc EVO an die ich mich mehr oder weniger gewöhnen mußte, gegenüber etlichen meiner anderen Tonarme ist das äusserst unkommod.

Einen zusätzlichen Fingerhaken habe ich eigentlich nie in Erwägung gezogen da hier der Zapfen im Weg wäre und ein Absägen für mich nicht in Frage käme da dadurch der Tonarm entwertet würde. (nicht Klanglich aber als Wiederverkaufsobjekt) obwohl die Versuchung mitunter schon rechtz groß war.

MFG Günther
Wuhduh
Inventar
#19 erstellt: 10. Jan 2014, 20:59
Fingerbügel vom alten SME-Headshell !

MfG,
Erik
blademage
Stammgast
#20 erstellt: 10. Jan 2014, 22:51

zastafari (Beitrag #13) schrieb:

blademage (Beitrag #12527) schrieb:
Wenn es Dich zu sehr stört, würde ich Dir sonst empfehlen, Dir sowas in der Art zu kaufen:
http://www.roe-hifi....gnesium-Schwarz.html


Ich dachte, Bohren und Sägen wäre ihm zu heikel... ;)


Ich meinte ja auch nur den Bügel zu verwenden. Da auch die alten SME Headshells meist nicht billiger sind, und ausserdem ja die meisten einen gebogenen Bügel haben, der nicht passen wird. Den geraden kann man einfach oben auf der Headshell anschrauben. So wars gemeint (aber ich finde solche Lösungen nur bedingt toll).
Wuhduh
Inventar
#21 erstellt: 11. Jan 2014, 00:08
Warum sollte man ein kpl. Headshell neu oder gebraucht zu einem hohen Preis kaufen, wenn man nur eine Art handlicheren Fingerbügel benötigt ?

Das Thema Resonanzen kannste vergessen. Erwähnenswert ist vielmehr die Erhöhung der eff. Masse des Tonarmes durch den zusätzlichen Fingerbügel.

Ich habe irgendwann einmal für einen Headshell ein silberfarbenes Metallplättchen gesehen, welches so gestanzt worden war, als daß ein Metallsteg mit dran war. Irgendein Japan-Headshell aus grauer Vorzeit.

Das Anbohren des Tonarmes ist !

MfG,
Erik
blademage
Stammgast
#22 erstellt: 11. Jan 2014, 00:40
Also ich hab nicht das Feingefühl mir so einen Bügel selber zu basteln (weder die Form schön hin zu bekommen, noch die Löcher exakt zu bohren). Die, die es fertig zu kaufen gibt, sind entweder gebogen, so dass sie nicht über den Stummel des Pro-Ject passen oder richtig schwer. Ich würde mir eine Headshell kaufen und nur den Bügel missbrauchen und den einfach oben auf die HS schrauben. Würde MIR viel Sorgen sparen.
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