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Kenwood KD-700D und Ortofon VinyMaster Red?

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Beitrag
Marock
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 29. Aug 2014, 17:01
Hallo zusammen,
Ich hab da ein paar Fragen, und hoffe ihr könnt mir da weiter helfen.

Ich möchte meinem PS einen neuen Tonabnehmer gönnen. Ich hab nun von einem Verkäufer einen Vorschlag für das Ortofon VM red bekommen.
Da ich mich nicht auskenne wollte ich mal Fragen ob daß zu dem Kennwood KD-700D passt?
Ich hab nämlich hier und in anderen Foren gelesen daß das Gewicht des Tonabnehmer mit dem Tonarm Harmoniern muss!
Und das man dadurch den Klang beeinflussen kann!
Hat der Kennwood einen schweren oder leichten Tonarm?
Kann mir da bitte jemand helfen ob der Ortofon passt, oder ob es einen anderen gibt der passt?

.
Bisher ist ein audio-technica AT-F3/OCC [MC] verbaut, der seit dem 06.04.1989 seine dienst verrichtet.

Und wie ist der Unterschied zwischen MM und MC? (reine Geschmackssache?)

Dann eine Frage zur Verkabelung.

Ich habe einen neuen Verstärker gekauft den Arcam AVR600.
Da ich ein MC System am PS habe, hatte ich mir einen Phonoverstärker von NAD PP2 zugelegt, den ich schon länger besitze, da auch meine Alten Verstärker keine Phono Eingänge hatten.
Da ich nun am Arcam "nur" einen MM Eingange habe , musste ich den NAD dazwischen schalte, um mit MC System Platten zu hören.
Mit dem neuen MM Tonabnehmer würde der NAD ja wegfallen, da ich ja direkt anschließen kann. Das dumme nur, mein PS steht rechts an der Wand, und das Orginal Kabel reicht von der länge nicht um direkt einzustecken. Ich habe mir deswegen ein 5m langes Kabel von Sommer SC-Galileo 238( ist das ok von den werten?) gekauft, auch schon länger her. Soll ich nun den NAD so lassen und nur auf MM umschalten oder , da das Orginalkabel zu kurz ist, ein Kabel in 5m länge anfertigen lassen? ich Frage deshalb ob es einen Klanglichen unterschied macht, wenn nicht direkt angeschlossen wir, und ein Phonoverstärker dazwischen geschaltet ist?
Und wenn ein neues Kabel, welches würde denn passen in 5m? Und am Arcam hade ich kein GND(Erdung?)Anschluss. Egal? oder nicht?
Man kommt hier vom hundertstel ins tausendstel:).

Ich hoffe ihr könnt mir da weiter helfen, und bedanke mich mal recht Herzlich im vorraus.

Vielleicht ist das ja wichtig, ich höre auf dem damaligen ACR Eckhorn, das ich von AOS Herr Damde, modifizieren ließ.
Weiche von AOS
Hochtöner Fostex T925A
Mitteltöner Selenium D405
Bass Orginal ACR 38cm
Mitteltonhorn Buche org. ACR

LG Mario

Ähm, noch ne Frage ist mir eingefallen.
Kann ich mit einem teuren,(bis ca.300€) TA einen Quantensprung an Klang unterschied mit dem Kenwwod erzeugen. oder ist das Voodo?


[Beitrag von Marock am 29. Aug 2014, 17:06 bearbeitet]
akem
Inventar
#2 erstellt: 29. Aug 2014, 19:48
Ohne das AT-F3 zu kennen, aber rein vom Schliff her ist es ein klanglicher Rückschritt. Das VM Red verzerrt ziemlich deutlich, ein VM Silver wäre ne andere Liga. Aber trotzdem, auch damit würde der Kenwood noch weit unter Wert geschlagen. Ein Tonabnehmer der ~1k€ Klasse wäre da durchaus nicht zu hoch gegriffen (muß aber natürlich auch nicht so viel sein). An meinem KD-990 läuft ein Ortofon Rohmann...
Als ersten Schritt würde ich Dir mal nen brauchbaren Phonopre empfehlen. Ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis haben zum Beispiel die kleinen Musical Fidelities. Ein V90 LPS kostet rund 170€. Damit kannst Du mal das Potential des AT-F3 ausschöpfen und dann siehst Du weiter.
Sollte das AT-F3 verschlissen sein könntest Du als ersten Schritt ein Denon DL110 nehmen. Kostet nicht viel mehr als ein VM Red, ist klanglich aber schon ne andere Liga.

"Ich hab nämlich hier und in anderen Foren gelesen daß das Gewicht des Tonabnehmer mit dem Tonarm Harmoniern muss!
Und das man dadurch den Klang beeinflussen kann!
Hat der Kennwood einen schweren oder leichten Tonarm?"

Es geht um die effektiv bewegte Masse des Tonarms plus Eigengewicht des Tonabnehmers. Das interagiert mit der Compliance / Nadelnachgiebigkeit des Tonabnehmers. Das ergibt ein schwingfähiges Feder-Masse-System mit einer Eigenresonanz, deren Frequenz in einem bestimmten Bereich liegen sollte (8-12Hz).
Siehe hierzu auch http://www.hifi-foru...m_id=26&thread=18545 Da ist so einiges schön erklärt.

Gruß
Andreas
evilknievel
Inventar
#3 erstellt: 29. Aug 2014, 22:46
Hallo,

noch eine Anmerkung zu der Kabelage.
Um den Phono Pre kommst du nicht herum. Sich ein 5 Meter Kabel direkt vom Plattenspieler zum Verstärker zu legen empfielt sich nicht. (Thema: Kabelkapazität)
Die jetzige Verkabelung sollte beibehalten werden.

Gruß Evil
Marock
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 31. Aug 2014, 12:10
erstmal vielen dank für die Antworten,
vielleicht beantwotet mir noch jemand meine anderen fragen.
Oder hat jemand erfahrung mit dem Kenwood KD700D. was das so harmoniert oder passt?

LG Mario
martinshorn
Stammgast
#5 erstellt: 10. Nov 2014, 15:32
Hallo

klinke mich mal hier einfach ein....

suche nen TA und einen Phonoverstärker für den KD 8030

Hörrichtung: Alles Richtung ruhiger Musik, Eugene Ruffolo, Sara K., Nora Jones, und http://www.amazon.de...7&keywords=inakustik

http://www.amazon.de...9&keywords=inakustik

http://www.amazon.de...5&keywords=inakustik



Jemehr Klavieranschläge man hört desto besser

Danke für die Antworten
akem
Inventar
#6 erstellt: 10. Nov 2014, 16:18
Da gilt das gleiche. Schwerer Arm, der mit einem MM oder MI nicht harmonieren wird. Da brauchst Du ein MC.

Gruß
Andreas
martinshorn
Stammgast
#7 erstellt: 10. Nov 2014, 16:40
OK,

könntst du evtl. mal ein paar benennen??

Achso, ich könnte ein Benz ACE L " günstig " bekommen. Harmoniert das zusammen?


[Beitrag von martinshorn am 10. Nov 2014, 16:45 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#8 erstellt: 10. Nov 2014, 20:30
Nabend !

@ Marock:

Zur Kabelage ... als Faustregel gilt, daß die kürzeste Verbindung zwischen Tonabnehmer und Phono-Preamp die beste ist, weil dann die Störeinstrahlung sehr gering sein wird. Das ist auch von dem Aufbau des Kabels abhängig.

Daraus ergibt sich, daß Du ebenfalls für die lange Verbindung zwischen Preamp und eigentlichem Verstärker ein hochwertiges, gut geschirmtes Kabel nehmen solltest. Ich kann Dir keinen konkreten Tipp bei dieser Länge geben. Vermutlich irgendwas aussem Car-Hifi-Bereich .....

@ Martinshorn:

Das Benz MC Gold soll wohl recht gut an den schweren Kenwood's laufen. Ist natürlich auch abhängig vom nachgeschalteten Preamp. Das ACE sollte in allen Variationen auch harmonieren. Was ist denn NEU bei Dir " günstig " ?

MfG,
Erik
akem
Inventar
#9 erstellt: 10. Nov 2014, 21:45

martinshorn (Beitrag #7) schrieb:

könntst du evtl. mal ein paar benennen??

Achso, ich könnte ein Benz ACE L " günstig " bekommen. Harmoniert das zusammen?


Ich hab am 990 (der ja ziemlich ähnlich ist) ein Ortofon Rohmann mit sehr gutem Ergebnis laufen. Ein Benz ACE sollte auch bestens funktionieren, wobei Du preislich aufpassen mußt, ob Du ein ACE L oder ein ACE SL bekommst. Preislich liegt da ganz schön was dazwischen und meiner Info nach werden die ACE ohne S gar nicht mehr gebaut (hat glaub ich was mit Nadelverfügbarkeit zu tun, zumindest hab ich mal was in der Richtung gelesen; ob's stimmt - k.A.). Ich hab mal ein (zugegebenermaßen ziemlich verschlissenes) ACE gehabt und von der klanglichen Ausrichtung ist das S völlig anders als das "ohne S". Das "ohne S" klingt mehr neutral und gemütlich, das S klingt wesentlich mitreißender und haut im Baß auch mehr hin. Jetzt kannst Du entscheiden, was Dir besser gefallen würde.

Gruß
Andreas
martinshorn
Stammgast
#10 erstellt: 10. Nov 2014, 22:38
@Wuhduh

ca. 3 Jahre - 250€


@akem
es ist das OHNE "S"
akem
Inventar
#11 erstellt: 10. Nov 2014, 22:59
3 Jahre sagt nichts aus. Entscheidend ist die Laufleistung in Stunden. Das "ohne S" hat eine elliptische Nadel. Wohl eine Ellipse der besseren Art, aber viel mehr als 1.000h Laufleistung ist da nicht drin. 250€ sind quasi der halbe Neupreis, das würde ich nur zahlen, wenn das System nahezu neuwertig ist, also weniger als 50h, maximal 100h gelaufen ist. Wenn das System 3 Jahre lang regelmäßig im Einsatz war, dann vergiß es. Dann wird es quasi verschlissen sein und damit wertlos.

Gruß
Andreas
martinshorn
Stammgast
#12 erstellt: 10. Nov 2014, 23:10
250 Std.

.... also zu teuer!!


[Beitrag von martinshorn am 10. Nov 2014, 23:11 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#13 erstellt: 10. Nov 2014, 23:38
Korrekt !
martinshorn
Stammgast
#14 erstellt: 10. Nov 2014, 23:52
Und welches montiere/kaufe ich nun ?
raindancer
Inventar
#15 erstellt: 11. Nov 2014, 00:32
Mir fielen hier Ortofon MC30 oder MC20 Super Retro ein. Falls der Geldbeutel es hergibt Audio Technica Art7 oder Art9.

aloa raindancer
akem
Inventar
#16 erstellt: 11. Nov 2014, 00:53

martinshorn (Beitrag #14) schrieb:
Und welches montiere/kaufe ich nun ?


Wie groß ist Dein Budget?

Gruß
Andreas
martinshorn
Stammgast
#17 erstellt: 11. Nov 2014, 14:39
300€-350€
Wenn es gutes für weniger gibt, dann nehme ich das natürlich auch...
Und wenn es mehr kostet und es lohnt sich wirklich dann auch mehr

Ich brauche aber auch noch nen Phonoverstärker bis max. 400€ den ich am http://www.testberichte.de/p/arcam-tests/fmj-a38-testbericht.html anschliesse


[Beitrag von martinshorn am 11. Nov 2014, 14:44 bearbeitet]
sandmann319
Inventar
#18 erstellt: 11. Nov 2014, 15:20
@martinshorn

für deinen Arcam gib es doch auch eine Zusatzplatine die MM und MC verarbeiten kann.
Sprich doch einmal mit deinem Händler darüber, vielleicht kann er dir diese Platine einmal Probeweise einbauen.

Gruß Gerd
martinshorn
Stammgast
#19 erstellt: 11. Nov 2014, 15:34
Ich weiß....

Aber kein Händler hat das Teil lagernd und ich vermute mal, dass die Platine nicht die beste ist und das ein externer doch " mehr kann "
sandmann319
Inventar
#20 erstellt: 11. Nov 2014, 18:19
Lass dir doch mal die technischen Daten von der Platine geben, hilft doch weiter
und natürlich zu welchem Preis es sie gibt, davon würde ich es abhängig machen.

Gruß Gerd

ps:
hier ein Link zum Test von Stereo, lies dir die Laborbewertung einmal durch
Link

Der Test ist allerdings schon von Okt. 2008, da könnte es Änderungen gegeben haben.


[Beitrag von sandmann319 am 11. Nov 2014, 18:28 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#21 erstellt: 11. Nov 2014, 20:54
Mensch Gerd, Platinen werden nicht probeweise eingebaut ! Sowas macht evtl. ein dumpfbackiger PC-Hardware-Schnulli mit irgendeinem Arbeitsspeicher, der vielleicht laufen könnte, auch wenn er nicht in der Vendor-Liste steht.

Solche Platinen werden ( bestimmt ) nur auf Kundenwunsch mit einer angemessenen Anzahlung bestellt, von der Rückgabe ausgeschlossen und gegen Bares nach Aufwand eingebaut.

MfG,
Erik
raindancer
Inventar
#22 erstellt: 11. Nov 2014, 23:44
Meine Erfahrungen mit solchen Options-Platinen sind sehr gut (Accuphase, Myryad), ich würds auf jeden Fall probieren, immerhin fällt auch eine Kabelverbindung weg und ein Netzkabel, also bessere Optik. Dann bleibt budget frei für nen ordentlichen Tonabnehmer, da ist die Kohle besser genutzt.

aloa raindancer
Shadows0001
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 29. Jul 2015, 13:12
Hi,
ich habe auch ein KD700D und würde ihm gern ein Ortofon 2m Bronze spendieren....
Hat das schon jemand probiert?
Wenn ja, wie sind Eure Erfahrungen?
Aktuell hat er ein Ortofon X1 Turbo MC drauf....
Das harmoniert ganz gut aber ich weiß, der Plattenspieler kann noch mehr...

Gruß Claus
8erberg
Inventar
#24 erstellt: 29. Jul 2015, 13:23
Hallo,

ich würde eher retippen empfehlen...
frag mal Herrn Schürholz, er kann Dir auch eine Shibata-Nadel an Deinem MC dranmachen.

Käme preiswerter.

Peter
Shadows0001
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 29. Jul 2015, 15:18
Hi,
vielen Dank für das Feedback...
Bedeutet das also, dass das Ortofon MC System besser zu dem Kenwood paßt als das 2m Bronze?
Das 2m Bronze ist doch eigentlich das höher wertige System?
Das 2m red wurde ja schon angesprochen und als Tip dann das silver angeboten.

Ich habe das Bronze auch an nem 721 und da macht es auch eine sehr gute Figur... (ich wechsel ab und an den PS.... weniger den TA)

Gruß Claus
8erberg
Inventar
#26 erstellt: 29. Jul 2015, 15:57
Hallo,

höherwertig ist es nur durch den Nadelschliff, Deine jetzige Nadel hat eine Elipse, entspricht also 2m red.

Durch den Austausch der Nadel mit einer Shibata liegst Du dann auf dem Level eines 2m black! Wenn Du "nur" eine Fineline haben möchtest - auch das geht.

Der Link von Herrn Schürholz: https://www.schallplattennadeln.de/

ganz vergessen...

Peter


[Beitrag von 8erberg am 29. Jul 2015, 15:59 bearbeitet]
Shadows0001
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 29. Jul 2015, 16:13
Hi,
hmm auch ne Alternative....
Ich habe auch noch n AKG p8es supernova vdhii ....
Da ist die Nadel abgebrochen... (bekam ich so als Beifang)
Das wäre auch noch ´ne Idee diesem TA ´ne Shiabata Nadel zu verpassen...
Vielen Dank für den Tip.
Gruß Claus
akem
Inventar
#28 erstellt: 29. Jul 2015, 18:40

Shadows0001 (Beitrag #25) schrieb:

Bedeutet das also, dass das Ortofon MC System besser zu dem Kenwood paßt als das 2m Bronze?
Das 2m Bronze ist doch eigentlich das höher wertige System?
Das 2m red wurde ja schon angesprochen und als Tip dann das silver angeboten.

Vom Generator her sind die Ortofon MMs mehr oder weniger gleich. Allein das Plastik drumrum ist ziemlich unterschiedlich.
Bevor Du ein 2M Bronze nimmst, nimm lieber ein VM Silver. Das Silver spielt eine Liga höher, während das 2M Bronze nur mit dem VM Blue vergleichbar ist. Das 2M Black ist dann nochmal deutlich besser und das einzige Ortofon MM, daß auch richtig Druck im Baß macht.

Zum Retipping: es gibt noch den Nadelspezialist.de als Alternative. Der ist meines Wissens nach etwas preiswerter und vermutlich auch schneller. Axel Schürholz ist zwar sehr auch sehr gut, aber er macht nicht nur reines Retipping sondern nimmt sich auch echte Problemfälle vor. Die von Claus genannten AKGs wären solche Spezialfälle, weil die AKGs für verhärtete Lagergummis "berühmt" sind und Axel S. auch diese wechseln kann.
Das MC1 Turbo ist jetzt zwar auch noch kein hochklassiges System, aber mit einer Shibatanadel wird es in jedem Fall deutlich besser klingen als die Serienversion mit der (mittelprächtigen) Ellipse. Es wird auch oberhalb des MC3 Turbo landen, vielleicht auf dem Niveau des X5 MC, wobei letzteres tonal anders abgestimmt ist (das X5 hat mehr Druck im Baß).

Gruß
Andreas
Wuhduh
Inventar
#29 erstellt: 29. Jul 2015, 22:49
Nabend !

Ein AKG zu reaktivieren ist Geldverschwendung. Niemand kann heute sagen, wie die Systeme damals in den 80zigern in bestimmten Kombinationen geklungen hatten. Für das Geld bekommt man möglicherweise schon ein ganz anderes, gut erhaltenes Gebrauchtes, oder aus der Ausstellung.

Ich würde auch nie die Idee realisieren, für ein AKG P8-Gehäuse eine Nachbaunadel zu kaufen und diese retippen zu lassen.

MfG,
Erik
Marock
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 18. Feb 2016, 00:22
So, nach länger Zeit möchte ich mich mal wieder zu wort melden.

Ich habe nach den Tips von akem mir erstmal einen neuen Phono Amp zugelegt. Ein guter Freund hatte eine CP-1 antares V1 zu verkaufen. Die haben wir dann Angeschlossen. Und das war ne echte Offenbahrung um wie viel die "besser" klingt , als die NAD-PP2. Es ist echt Hammer was so ein Phono AMP ausmacht!, ich bin vom Klang des anatres echt Umgehauen worden, und jetzt würde ich gerne mir einen "besseren" TA gönnen.

Preislich könnte ich mir 500€ vorstellen, aber vom Klang der TA hab ich keinen vergleich, und daher auf Aussagen von den Leuten die sich auskennen, angewiesen, und würde einer gute Kaufberatung auch folgen.

Was könnt ihr mir für das obige System den ausser VM-Silver und 2M Black noch empfehlen?
Ich denke mehr Räumlichkeit kann nie schaden. Welches der obigen kann es "besser".

Vielen Dank im vorraus

LG
raindancer
Inventar
#31 erstellt: 18. Feb 2016, 01:10
Die von mir in post #15 genannten Tonabnehmer werden von einer Antares bestens unterstützt, allerdings mußt du dafür dein budget etwas aufbohren. Nicht empfehlen möchte ich Goldring Eroica oder Elite, obgleich budgetkonform.

aloa raindancer
.JC.
Inventar
#32 erstellt: 18. Feb 2016, 09:29
Hi,


Marock (Beitrag #1) schrieb:

Kann ich mit einem teuren,(bis ca.300€) TA einen Quantensprung an Klang unterschied mit dem Kenwwod erzeugen. oder ist das Voodoo?


Du kannst es damit vergleichen.


Marock (Beitrag #30) schrieb:
Es ist echt Hammer was so ein Phono AMP ausmacht!


ungefähr den gleichen Unterschied wie zw. dem NAD PP1 vorher u. dem Antares jetzt,
hättest Du zw. dem Ortofon Red u. dem AT 150 MLX

es gibt keinen besseren MM Ta für 300 € als das 150 MLX (muss richtig montiert sein !)
um das 150 MLX zu übertreffen müsstest Du tief in die Tasche greifen (MC > 1000 €)
jickmagger
Stammgast
#33 erstellt: 18. Feb 2016, 11:30
Ich kann dir die Kombo mit dem VM Silver bedenkenlos empfehlen.
Für leider mittlerweile über 300€ bekommst du einen Spitzen TA.
Habe ihn selber am Kenwood KD 700 und bin seehr zufrieden.
Vorher war ein MC9 montiert dem er fast in nichts nachsteht!

Gruß Udo

kenwood-kd-700d_592277
.JC.
Inventar
#34 erstellt: 18. Feb 2016, 11:51
Hi,

dann kannst Du auch das Ortofon 540 MKII nehmen, ist derselbe TA, nur mit anderem Aufdruck.

ich hab diesen Ta noch nicht gehabt, aber reizen würde er mich schon, mit seinem Fritz Gyger Schliff


ps
dein KD 700 sieht super aus mit dem geraden Arm
der sollte auch akustisch so gut sein, wie er aussieht und das tut er ja wohl mit dem o.g. Ortofon


[Beitrag von .JC. am 18. Feb 2016, 11:55 bearbeitet]
jickmagger
Stammgast
#35 erstellt: 18. Feb 2016, 12:04
Das 540MK hatte ich versucht zu bekommen aber das gestaltete sich als schwierig.
Das VM Silver konnte ich dann mit etwas Rabatt zu einem guten Kurs kaufen und
es harmoniert fantastisch mit dem Arm des KD.
Ist etwa ein Jahr her. Kurz drauf wurden die Preise erhöht auf über 300 Ocken.

MfG
Marock
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 18. Feb 2016, 20:43
Vielen Dank für die Antworten.

Ich werd mich jetzt mal zwischen dem Audio-Technica AT-150MLX, dem Ortofon Silver, und dem 540 MKII entscheiden , die nehm ich jetzt mal in die
engere Auswahl. Das Audio-Technica AT-150MLX reizt mich ja schon von deiner Aussage her, .JC.
<wenn das wirklich mit 1K€ teuren TA zu vergleichen ist, wäre das ja ein "Schnäppchen", oder?

Danke und schönre Grüße
akem
Inventar
#37 erstellt: 18. Feb 2016, 21:12
Das AT150mlx glänzt mit phänomenaler Auflösung und Verzerrungsfreiheit - wenn es die äußeren Bedingungen zulassen. Es ist nämlich ziemlich justagekritisch und es verlangt nach einer Abschlukapazität kleiner gleich 200pF, sonst wird's oberum gerne mal etwas anstrengend. Das VM Silver ist in beiden Punkten gutmütiger, verträgt sogar recht hohe Abschlußkapazitäten bis rauf zu 500 oder 600pF. Dafür ist es nicht ganz so gut wie das AT im Optimalfall sein kann.

Gruß
Andreas
Marock
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 18. Feb 2016, 21:38
hi akem,

da ich mit den ganzen Daten nix anfangen kann, da ich mich mit Elektronik nullkommanull auskenne,
würde mich deine Aussage, "verlangt nach einer Abschlukapazität kleiner gleich 200pF..." schon ins Schleudern bringen, da ich nicht Weiß ob ich das an der antares einstellen kann!
In der Bedienanl. steht,- Ausgangsimpedanz dyn. Kleiner 100Ohm
- Eingansimpedanz nom. 47 kOhm, 300pF
- Minimaler Lastwiederstand am Ausgang, nominell >5 kOhm empfohlen.

Dann kann ich symmetrisch und unsymmetrisch anschliesen??? was ist das?
Dann hat es hinten ein "Mäuseklavier" mit 6mini schaltern wo ich die Ohm Zahlen verändern kann, heißt das ,das ich die
200 pF dort einstellen kann?

Sorry, aber ich versteh nur Bahnhof. Vielleicht kannst du mir ja das kurz Erklären, ob ich den AT 150 mlx da dran betreiben kann?

Schönen Dank
raindancer
Inventar
#39 erstellt: 18. Feb 2016, 22:43

Marock (Beitrag #36) schrieb:
Das Audio-Technica AT-150MLX reizt mich ja schon von deiner Aussage her, .JC.
<wenn das wirklich mit 1K€ teuren TA zu vergleichen ist, wäre das ja ein "Schnäppchen", oder?

Und wie verkauft Audio Technica seinen reichlichen Mittelklasse-MCs für roundabout 500,- die ja demnach viel schlechter sind? Weia.

Zur Phonostufe: Das Mäuseklavier stellt den Verstärkungsfaktor ein, der Lastwiderstand kann mit Steckerwiderständen angepaßt werden, die Kapazität m.E. gar nicht, verrät dir alles die Bedienungsanleitung.

aloa raindancer
Hörbert
Moderator
#40 erstellt: 18. Feb 2016, 23:05
Hallo!


.......<wenn das wirklich mit 1K€ teuren TA zu vergleichen ist, wäre das ja ein "Schnäppchen", .......


Wenn es schnäppchen gäbe wäre das dann eines.

Aber auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen, ein Abtaster ist allenfalls seinen aufgerufenen Preis wert, jeder Hersteller der dauerhaft einen guten Abtaster weit unter seinem Wert anbieten würde wäre ja mit dem Klammerbeutel gepudert und würde sich selbst das Geschäft mit den wesentlich terereren Abnehmern aus eigenemm Haus kaputtmachen.

Da solche Pleitekandidaten sich kaum Jahrzehntelang auf dem recht schmalen Marktsegment behaupten könnten wie AT das tut wage ich also hiermit leise Zweifel an der Realität dieser euphermistischen Behauptung:zu äussern.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 19. Feb 2016, 12:00 bearbeitet]
Marock
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 19. Feb 2016, 11:36
Ja das ist natürlich einleuchtend, aber vielleicht Klingt er auserordentlich gut für den Preis?
Hörbert
Moderator
#42 erstellt: 19. Feb 2016, 12:17
Hallo!


.......aber vielleicht Klingt er auserordentlich gut für den Preis?.......


Eigentlich nicht, das System klingt seinem Preis gemäß, Im Endeffekt sind die Systeme dieser Preisklasse ebenso austauschbar wie die Abtaster anderer Preisklassen auch und die hier gebotenen Leistungen liegen in der Regel nahe beieinander. Ausreisser gibt es eigentlich immer nur nach unten, hier findest du allemal das eine oder andere System daß sein Geld nicht wert ist.

Ausreisser nach oben werden sehr-sehr-schnell im Preis horrigiert und laufen immer nur sehr kurz zu dem eigentlich zu niedrigen Preis. ( Als geläufigen Fall kann man hier z.B. das Benz-Micro ACE setzen das eine kleine Weile deutlich unter seinem Wert gehandelt wurde, als aber dann die große Nachfrage einsetzte war es einfach eine Weile nicht verfügbar und dann wieder mit deutlich nach oben korrigiertem Preis)

Bei einem direken Vergleich bietet das AT-150 MLx bietet bei Lichte besehen keine besseren Leistung als z.B. das Ortofon VM-.silver ist aber von der Kapazitätsspanne her gesehen wesentlich eingeschränkter einsetzbar als das Ortofon, klanglich und von der Abtastleistung her gesehen bietet es im gleichen Tonarm sogar kaum höhere Leistungen als das wesentlich günstigere AT-440 MLa das ähnliche Anschlußbedingungen wie das AT-150 aufzuweisen hat.

Ich hatte alle drei Abtaster hier, das AT-440 habe ich immer noch, das VM-silver ebenfalls aber das AT-150 musste wieder gehen da es m.E. von den drei Abtastern sogar das schlechsteste PL-Verhältniss aufzuweisen hatte.

MFG Günther
Marock
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 19. Feb 2016, 12:23
Ja Danke für die Mühe, und was kannst du für ca. 500€ empfehlen? das würde ich investieren um einen besseren Klang zu haben.

Lg
Albus
Inventar
#44 erstellt: 19. Feb 2016, 12:40
Tag,

es wird sich nach gehöriger Suche wohl noch eine BDA als pdf finden lassen (Omtrec Antares CP 1). Hier findet man eine BDA: http://www.analogfor...bedienungsanleitung/

Was die Einstellungsmöglichkeiten angeht:
A. Die Grundeinstellung ist für MM-Tonabnehmer mit 47 Kiloohm und fester Eingangskapazität von 300 pF (die Herr Baier einst für gering hielt).
Anwendung: Damit sind Tonabnehmer, die eine Lastkapazität von 100-200 pF als Herstellerempfehlung haben, im Sinne des Herstellers nicht mehr anzuschließen (so das AT 150 MLX, welches für 100-200 pF empfohlen ist). Zu addieren (zur Eingangskapazität des Phono-Verstärkers) ist noch die Kapazität des Plattenspielers aus Tonarm und Audiokabel, typisch 120-150-200 pF.

B. Die DIP-Schalter
DIP 1 ON (gedrückt) schaltet auf Betrieb 'symmetrisch', DIP 1 OFF (nicht gedrückt) belässt auf Betrieb 'Unsymmetrisch' (der häufigste Fall).

DIP 2-6 wirken auf die Stufen der Empfindlichkeit/Verstärkung, und zwar ausgehend von der Grundeinstellung 2, steigend bis 6. Es sollte die für den Betrieb je niedrigste Stufe gewählt werden.

C. Für MC-Tonabnehmer - nur für diese - besteht die Anpassungsmöglichkeit der Eingangsimpedanz mittels 100 Ohm Steckern, wovon in der Grundform zwei Stück als Zubehör dienten.

Das auch in Rede stehende Ortofon VM Silver / 540 MK II hat eine Herstellerempfehlung für 200-400 pF Gesamtlastkapazität. Weitere Ausführungen beiseite.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 19. Feb 2016, 12:54 bearbeitet]
Marock
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 19. Feb 2016, 13:12
Herzlichen Dank für die Ausführliche Antwort.
Eine BDA hab ich .
Heißt das , das ich nur ab 300pF und größer , einen TA verbauen kann? Und muss ich dann dies in die Kauf entscheidung mit einbetziehen?

LG
akem
Inventar
#46 erstellt: 19. Feb 2016, 13:38

Marock (Beitrag #38) schrieb:

Dann kann ich symmetrisch und unsymmetrisch anschliesen??? was ist das?


Das ist die Signalführung. Ein magnetischer Tonabnehmer (egal, ob MM, MI oder MC) ist per se eine symmetrisch-erdfreie Signalquelle. Das bedeutet, daß an beiden Pins Signal anliegt, wobei es an einem der Pins aber dem anderen Pin gegenüber um 180° in der Phase verdreht ist (also gegenpolig). Es entsteht also zwischen den Pins eine Potentialdifferenz, die der Signalspannung entspricht.

Bei unsymmetrischer Signalführung wird nun einer der beiden Pins (normalerweise der Minus-Anschluß) von Seiten des Verstärkers auf Masse gelegt. Das ist der Regelfall. Das Kabel ist dann als Koaxialkabel ausgeführt, wobei der Schirm auf Masse liegt. Der Verstärker wertet dann eine absolute Signalspannung ggü. Masse aus. Vorteil: gängig und allgemeinkompatibel; Nachteile: empfänglich für Störungen und Masseschleifen (oft auch Brummschleifen genannt weil sie genau das tun: Brummen...)

Bei symmetrischer Signalführung hat das Kabel zwei Innenleiter, die das Signal und das invertierte Signal transportieren. Theoretisch käme man ohne Schirm außenrum aus, auch wenn der in der Regel im Kabel enthalten ist. Der Verstärker wertet dann die Potentialdifferenz zwischen den zwei Signalleitern aus und keine absolute Signalspannung. Der Vorteil dabei ist, daß Störungen, die sich unterwegs reinmogeln, sowohl im positiven als auch im negativen Signal vorhanden sind und zwar identisch nach Betrag und Phase. Und der Verstärker ist dann ein sog. Differenzverstärker (das ist nix Außergewöhnliches: jeder Operationsverstärker ist ein solcher...), der mathematisch betrachtet folgende Rechnung anstellt (S: Signal, X: Störung):
(S+X)-(-S+X) = S+X+S-X = 2S
Die Störung fällt (theoretisch) komplett raus, in der Praxis hat das seine Grenzen und findet sich im Meßwert der sog. Gleichtaktunterdrückung wieder.
Vorteil: störsicher, man kann erdfreie Verbindungen ohne Gefahr von Masseschleifen aufbauen; Nachteile: nicht gängig, teurer

Der Phonobereich spielt hier noch eine gewisse Ausnahmerolle: wegen der fehlenden Masse kann man hier auch mit Cinchkabeln eine quasi-symmetrische Verbindung aufbauen. Dann fehlt zwar der eigentlich notwendige Aufbau der Leitung mit zwei Innenleitern, jedoch kann man den Phonoeingang trotzdem als reinen Differenzverstärker aufbauen (und das wird auch oft gemacht!).

Gruß
Andreas
Albus
Inventar
#47 erstellt: 19. Feb 2016, 14:55
Tag,
und Tag Marock,

die hohe Gesamtkapazität von >400 pF (300 pF Omtec plus >100 pF KD-700D) bedeutet für die Wahl eines MM-Tonabnehmers, dass dieser mit der Gesamtkapazität verträglich sein sollte. Die Herstellerempfehlung sollte daher "empfohlene Abschlusskapazität 400 pF" oder "empfohlene Abschlusskapazität 400-500 pF" lauten. Derartige Produkte gab es einst von den Herstellern (beispielsweise) AKG, ELAC, Ortofon, Shure.
ODER
Statt eines insoweit noch stets mehr oder weniger kapazitätskritischen MM-Tonabnehmers (MM = Moving Magnet, bewegter Miniaturmagnet) erwirbt man einen in dieser Weise unkritischen Tonabnehmer vom MC-Typ (Moving Coil, bewegte Spulen) - angesichts der Bedingungen, die der OMTEC Antares mit seinen 100 Ohm Anpasssteckern bereitstellt sowie von der Konstruktion eh mehr für hochwertige MC gemeint ist.

Also, die Anschluss-Frage: Sind die 100 Ohm Stecker vorhanden?

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 19. Feb 2016, 16:18 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#48 erstellt: 20. Feb 2016, 11:28
Hallo!

@Marock


.....und was kannst du für ca. 500€ empfehlen?........


Für einen Kenwood KD 700D ? Die wurden hier doch schon massig genannt,

Es ist doch eigentlich recht einfach, man sollte sich hier nach der eff. bewegten Tonarmmasse orientieren, wie hoch die bei deinem KD-700D allewrdings tatsächlich ist scheint zumindestens wenn man sich im Netz umschaut gar nicht bekannt zu sein.

Eine Abtasterempehlung ohne diesen Wert zu berücksichtigen abzugeben halte ich zumindestens nicht für besonders sinnvoll. Schließlich geht es hier um einen mechanischen Abtastvorgang bewi dem das Zusammenspiel des Tonarmes mit dem Abtaster eine wichtige Rolle spielt und ein Abtaster der in einem wesentlich leichteren oder schererem Tonarm zu höchstleistungen aufläuft wird unter umständen bei dir weit unter seinem Wert laufen da er seine Arbeit gar nicht riichtig verrichten kann weil er grenzwertig eingesetzt wird.

Es kostet dich schließlich nur einige Minuten und etwas Montagearbeit die eff bewegte Tonarmmasse nach der Methode die der User raphael.t hier vor einigen Jahren eingestellt hat zu ermitteln.

Dazu mußt du bloß das Abtastsystem abmontieren und das Kontergewicht vom Tonarm entfernen, danach legst du den Tonarm mit der Spitze der Headshell auf eine Feinwaage auf, -idealerweise in der exakten höhe des Plattentellers-, das Wägeergebniss entspricht +/- ca einem Gramm der eff. bewegten Masse deines Tonarmes, diese Methode funktioniert mit Ausnahme der elektronisch geregelten Denon-Tonarme bei allen Drehtonarmen.

Mit diesem Wert kann man dann zumindestens soweit arbeiten das man sich einen Überblick verschaffen kann welche Abtaster überhaupt in Frage kommen wenn man ein möglichst gutes Abtastergebniss haben will.

MFG Günther
Marock
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 20. Feb 2016, 13:29
@Albus,
ja da sind 100+25+30Ohm Stecker dabei, die aber wie normale Chinchstecker aussehen. Da kann ich dann ein MC TA, anschliessen, und mit den Steckern den Klang einstellen? oder?. Du sagst ja das der antares eher für MC TA's ausgelegt ist.

@Hörbert,
An die Demontage des Tonarmes trau ich mich irgenwie nicht ran, da ich , zumindestens ein Youtube Video haben müsste, um zu sehen worauf ich achten muss.
Hab aber im Inet was zum Tonargewicht des KD700D gefunden.

"Eben habe ich mal die Gewichte des Tonarmes am KD 700D gemessen.

Der Arm lag zunächst mit dem Gewicht 1,39 auf den Platten. Das Elac System drückte also mit 1,39 in die Rille. Die Headshell alleine, mit System und Käbelchen und Schrauben wiegt 14,74

Dann habe ich das Kontergewicht und die Headshell entfernt, den nackten Arm ohne alles auf die Waage gelegt und die zeigte dann 9,3 an.


Anschliessend wieder alles zusammengesetzt, den Arm plus Headshell und Kontergewicht parallel zur Plattenoberfläche ausbalanciert, dann die Auflagekraft auf 1,45 erhöht, anstatt wie zuvor mit 1,39."

Ist das dann ein mittelschwerer Tonarm? Der wiegt ja dann, wenn ich richtig rechne , HS mit allem und Tonarm bei 14,74g+9,3g =23,77g.
Oder zählt nur der nackte Tonarm als Tonarmgewicht?

Vielen Dank

LG
akem
Inventar
#50 erstellt: 20. Feb 2016, 13:36
Bei den 14,xx Gramm ist der Tonabnehmer ja noch mit dabei - den mußt Du abziehen nebst Schrauben, dann hast Du die effektive Masse des Armes. Leider steht nicht dabei, wieviel der TA wiegt.

Gruß
Andreas
Marock
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 20. Feb 2016, 13:39
Da steht aber ,"die Headshell allein"...??? ist für mein verständnis ohne Ta!,oder?
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