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Dynavox TC-750 vs. Dynavox TPR-43 ODER Transistor vs. Röhre

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andre82
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 21. Jan 2015, 18:55
Hallo zusammen,

nach längerer Abwesenheit bin ich mal wieder auf euch angewiesen ...

Kurzum:
Ich betreibe zurzeit u.a. folgende HiFi-Kette:

Plattenspieler: Sharp RP-107 (mit neuen importierten (Original-)Nadeln von Audio Technica: STY 133)
Vorverstärker: Dynavox TC-750
Vollverstärker: Onkyo TX-NR 509
Lautsprecher: Magnat Quantum 653

Meine Leidenschaft gilt vor allem Plattenspielern (bevorzugt anfällige Vollautomaten jenseits der 30 Jahre ) und Lautsprechern.

Was aber über allem schwebt: Ein paar tausend Euro für HiFi gibt mein Budget nicht her ... und das wird auch auf lange Sicht so bleiben! Daher bin ich auf gute Preis/ Leistungs-Verhältnisse angewiesen.

Um noch eine weitere Geschichte zu erzählen, bevor ich auf den Punkt komme:
In nicht allzu ferner Zukunft möchte ich mir die Magnat Quantum 657 leisten, um diese als Stereo-Lautsprecher zu nutzen.

Nun war aber auch ein kleiner Traum von mir, einen Röhren-Vorverstärker zu besitzen und habe auf Grund des vergleichsweise günstigen Preises, und den durchaus guten Erfahrungen mit dem Dynavox TC-750, zum Dynavox TPR-43 gegriffen.
Der Dynavox TPR-43 sollte den TC-750 ersetzen.
Gestern habe ich also den Dynavox TPR-43 angeschlossen und probegehört. Vergleiche der selben Musikstücke mit dem bisher betriebenen Dynavox TC-750 habe ich mir natürlich nicht nehmen lassen.

... Und was soll ich sagen ...
ICH BIN ENTTÄUSCHT vom Röhren-Vorverstärker Dynavox TPR-43.

Im Vergleich spielte der Transistor-Vorverstärker TC-750 deutlich direkter und klarer im Sound. Auch der Bass wummerte nicht so beim TC-750 und schien kräftiger und genauer von den übrigen Klängen abgegrenzt beim TC-750.

Soll dieser eher ungenaue, dumpfe, Wischiwaschi-Sound gerade in den tiefen Tönen beim Dynavox TPR-43 etwa der sagenumwobene "warme" Klang eines Röhrenverstärkers sein?
Also ich meine die Frage ernst. Vielleicht mögen andere Hörer solchen Klang ja und es ist einfach nur Geschmacksache ...

Oder liegt es evtl. daran, dass sich die Röhre erst noch richtig einbrennen muss und sie danach wesentlich besser klingt?

Ich meine der TC-750 hat nur knapp unter 30 € gekostet und der TPR-43 im Vergleich immerhin 180 €.
Dass die meisten User mit höherem Budget in diesem Forum beide Geräte eher als Low-Fi bezeichnen würden, welches weit von HiFi entfernt ist, ist mir klar.
Aber mir geht es um den Vergleich, der mich bisher enttäuscht, da ich nun einen sechsmal so teuren Vorverstärker bei mir stehen hab, der meine Röhrenträume erfüllen sollte, aber beim ersten Hören enttäuscht.

Jetzt seid ihr gefragt:
Soll ich noch ein paar Stunden und Tage investieren, um den Dynavox TPR-43 noch nicht vollends abzuschreiben und die Röhre wird noch besser?
Oder ist das vergebene Liebesmüh und ich sollte besser einfach beim Dynavox TC-750 bleiben?

Ich hoffe irgendjemanden interessiert sich überhaupt für meinen Roman!

DANKE FÜR EURE MEINUNGEN UND ANTWORTEN!
Jazzy
Inventar
#2 erstellt: 21. Jan 2015, 19:07
Ich hatte mal eine Project Tubebox mk2.Die klang relativ neutral,jedenfalls fielen die Röhren nicht auf.Außer im zu hohen Rauschen.Ich habe dann lieber einen Lehmann Black-Cube besorgt.Ich glaube eigentlich nicht,das der Einbrenneffekt so stark ist.Die schwammigen Bässe werden wohl bleiben...
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 21. Jan 2015, 20:25
Hallo!

Nun sagen wir das einmal so: "Es gibt Rohrengeräte und es gibt Röhrengeräte."

Ein korrekt konstruiertes kleinleistungs-Röhrengerät würde sich von einem kleinleistungs-Transistorgerät hörbar bis auf einige Rauschartefakte und einem möglichen aber nicht notwendigerweise vorhandenen leichten Brummen kaum unterscheiden, -nur würde für eion solches Gerät auf dem aktuellen Markt die Kundschaft fehlen da "Röhrenfans" ein ausgesprochen "typisches" Röhrenklangbild erwarten. Das heißt reichlich quadratischen Klirr und ein sogenanntes "warmes" Klangbild.

Deswegen wirst du nur auf die eine oder andere Weise "gesoundete" Geräte vorfinden es sei denn du beasorgst dir vintage Röhrengeräte z.B. von Conrad Johnson aus den frühen 80ger Jahren, -allerdings unterscheiden die sich von guten Transistorgeräten eher durch das Leuchten und die relativ geringe Ausgangsleistung von Halbleitergeräten und nicht im Sound.

MFG Günther
CarstenO
Inventar
#4 erstellt: 22. Jan 2015, 11:01

andre82 (Beitrag #1) schrieb:
Nun war aber auch ein kleiner Traum von mir, einen Röhren-Vorverstärker zu besitzen und habe auf Grund des vergleichsweise günstigen Preises, und den durchaus guten Erfahrungen mit dem Dynavox TC-750, zum Dynavox TPR-43 gegriffen. ... Soll dieser eher ungenaue, dumpfe, Wischiwaschi-Sound gerade in den tiefen Tönen beim Dynavox TPR-43 etwa der sagenumwobene "warme" Klang eines Röhrenverstärkers sein?


Hallo,

Dynavox TPR-43 ist selbst nach der Produktbeschreibung keine Röhrenvorstufe:

"Der TPR-43 ist der große Bruder des außerordentlich erfolgreichen TPR-2, nämlich ein Klangaufbereiter zum Anschluss an jede Musikquelle und im Vergleich zum TPR-2 zum Anschluß an bis zu 6 Quellen. Durch das Schleifen des Signals über eine 12AU7-Röhre wird der Klang zu einem Erlebnis, wie man es sonst nur von einem Röhrenverstärker kennt."

Die Verstärkung und Entzerrung erfolgt nicht mit Röhren. Ich habe die TPR-43 selbst mal mit meiner Dynavox ET-100 gehört und kam zum gleichen Ergebnis im Phonobetrieb. Auslöser werden die hohe Ausgangsimpedanz der Vorstufe und die hohe Eingangskapazität des Phonozweigs sein.

http://www.stereo.de...Dynavox%20TPR-43.pdf

Wie lang waren die Kabel von der TPR-43 zu Deinem Onkyo-Receiver?


andre82 (Beitrag #1) schrieb:
Soll ich noch ein paar Stunden und Tage investieren, um den Dynavox TPR-43 noch nicht vollends abzuschreiben und die Röhre wird noch besser?Oder ist das vergebene Liebesmüh und ich sollte besser einfach beim Dynavox TC-750 bleiben?


Wenn es bei einem MM-Tonabnehmer bleibt, würde ich den TC-750 vorziehen. Ist ein MC-System in Aussicht, würde ich mich weiter mit der TPR-43 und möglichst kurzen Kabeln am Ausgang befassen.

Grüße, Carsten


[Beitrag von CarstenO am 22. Jan 2015, 11:30 bearbeitet]
andre82
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 22. Jan 2015, 20:04
Vorab erst einmal vielen Dank für eure Antworten und Beiträge!


Jazzy (Beitrag #2) schrieb:
Ich hatte mal eine Project Tubebox mk2.Die klang relativ neutral,jedenfalls fielen die Röhren nicht auf.Außer im zu hohen Rauschen.Ich habe dann lieber einen Lehmann Black-Cube besorgt.Ich glaube eigentlich nicht,das der Einbrenneffekt so stark ist.Die schwammigen Bässe werden wohl bleiben...


Das Rauschen stört mich auch irgendwie, deshalb werde ich wohl beim Dynavox TC-750 als Vorverstärker für den Sharp RP-107 bleiben.
Ich bin jedenfalls froh, dass ihr mein Hörgefühl bestätigen könnt, dann habe ich zumindest nichts an den Ohren.
Ich habe auch noch einen GramAmp 2 SE von Graham Slee und bin mit dem auch sehr zufrieden, also werde ich wohl vorerst bei einem Transistor-Vorverstärker bleiben.


Hörbert (Beitrag #3) schrieb:
... da "Röhrenfans" ein ausgesprochen "typisches" Röhrenklangbild erwarten. Das heißt reichlich quadratischen Klirr und ein sogenanntes "warmes" Klangbild.


Wie gesagt, ich mag dann wohl doch eher das genaue und unverzerrte, nicht wummernde Klangbild eines Transistor-Vorverstärkers ... auch, wenn ich vor dem Kauf des Dynavox TPR-43 dachte, dass mich ein "warmer" Klang ansprechen würde. Na ja, man lernt ja nie aus ...


CarstenO (Beitrag #4) schrieb:

Dynavox TPR-43 ist selbst nach der Produktbeschreibung keine Röhrenvorstufe:

"Der TPR-43 ist der große Bruder des außerordentlich erfolgreichen TPR-2, nämlich ein Klangaufbereiter zum Anschluss an jede Musikquelle und im Vergleich zum TPR-2 zum Anschluß an bis zu 6 Quellen. Durch das Schleifen des Signals über eine 12AU7-Röhre wird der Klang zu einem Erlebnis, wie man es sonst nur von einem Röhrenverstärker kennt."

Die Verstärkung und Entzerrung erfolgt nicht mit Röhren. Ich habe die TPR-43 selbst mal mit meiner Dynavox ET-100 gehört und kam zum gleichen Ergebnis im Phonobetrieb. Auslöser werden die hohe Ausgangsimpedanz der Vorstufe und die hohe Eingangskapazität des Phonozweigs sein.


Ich habe die Produktbeschreibung vor dem Kauf auch gelesen, bin aber davon ausgegangen, dass dies eine Umschreibung für eine Röhrenvorstufe darstellen soll. Aber jetzt, wo du es schreibst, fällt es mir fast wie Schuppen von den Augen!


CarstenO (Beitrag #4) schrieb:
Wie lang waren die Kabel von der TPR-43 zu Deinem Onkyo-Receiver?


1,5 Meter ist das Kabel lang.
Der Dynavox TPR-43 steht aber direkt unter dem Vollverstärker.



CarstenO (Beitrag #4) schrieb:
Wenn es bei einem MM-Tonabnehmer bleibt, würde ich den TC-750 vorziehen. Ist ein MC-System in Aussicht, würde ich mich weiter mit der TPR-43 und möglichst kurzen Kabeln am Ausgang befassen.


Alle meine Plattenspieler haben MM-Tonabnehmer und auch meine Vorverstärker sind nur auf MM-Tonabnehmer ausgelegt, daher wird es wohl auf lange Sicht dabei bleiben. Daher werde ich auch deinem Rat folgen und mich weiterhin mit dem Dynavox TC-750 begnügen.


Ich danke euch für die Ratschläge!
Ich bin auf jeden Fall schlauer als vorher und muss keine weitere Zeit mit dem Dynavox TPR-43 "vergeuden", in der Hoffnung, dass der Sound noch besser wird, weil sich die Röhre noch einbrennen muss oder weil ich meinen Ohren nicht traue!
Hörbert
Moderator
#6 erstellt: 22. Jan 2015, 21:10
Hallo!

Wie gesagt wirst du heute nur noch sehr schwer das finden was du dir vorstelltst.

Schau mal ob du gebraucht einen Conrad Johnson PV 1 Vorverstärker erwerben kannst, der dürfte deinen Vorstellungen ganz sicher entsprechen, er hat die Exaktheit eines Halbleiterverstärkers gepaart mit dem für Röhren typischen weichen Hochtonbereich der durch den überwiegend quadratischen Klirr erzeugt wird.

Der alte Röhrenvorverstärker dürfte sich noch im bezahlbarem Bereich befinden da er heutigen Röhrensoundvorstellungen nicht entspricht, -wohl aber HiFi-Vorstellungen-.

Hier ein Link, aber mit ewas Glück bekommst du ihn auch für ca. 2/3 der hier aufgerufenen Preises allerdings nicht in einem so guten Zustand.

http://audioclassica.de/de/conrad_johnson_pv1.html

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 22. Jan 2015, 21:12 bearbeitet]
raindancer
Inventar
#7 erstellt: 22. Jan 2015, 21:49

Hörbert (Beitrag #3) schrieb:
Ein korrekt konstruiertes kleinleistungs-Röhrengerät würde sich von einem kleinleistungs-Transistorgerät hörbar bis auf einige Rauschartefakte und einem möglichen aber nicht notwendigerweise vorhandenen leichten Brummen kaum unterscheiden, -nur würde für eion solches Gerät auf dem aktuellen Markt die Kundschaft fehlen da "Röhrenfans" ein ausgesprochen "typisches" Röhrenklangbild erwarten. Das heißt reichlich quadratischen Klirr und ein sogenanntes "warmes" Klangbild.

Ich wär einer der ersten, der sowas kauft, wenns MC kann und unter 2k€ bleibt. Desweiteren frag ich mich, wo du dein Röhrenfan-Weltbild her hast. Die user von Chinabilligheimern sollten nicht der Maßstab sein.

aloa raindancer
CarstenO
Inventar
#8 erstellt: 23. Jan 2015, 06:52

andre82 (Beitrag #5) schrieb:

CarstenO (Beitrag #4) schrieb:
Wie lang waren die Kabel von der TPR-43 zu Deinem Onkyo-Receiver?


1,5 Meter ist das Kabel lang.
Der Dynavox TPR-43 steht aber direkt unter dem Vollverstärker.


Der Standort wäre dabei nicht das Entscheidende. Falls Du Dich weiter mit dem Gerät auseinandersetzen willst, prüf doch bitte, ob sich mit dem kürzesten Kabel, das Du besitzt, ein anderer Höreindruck einstellt.
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 23. Jan 2015, 09:07
Hallo!

@raindancer

Ich weiß was bei einigen Händlern in meiner näheren Umgebung steht (obwohl der mit den Extremsten Geräten mittlerweile seinen Laden zugemacht hat). Vorwiegend sind das Eintakt-A-Verstärkerlein mit ausgeprägt "röhrigem" Klangbild, -sprich die Dinger klirren auasgeprägt. Die Dazugehörigen Kleinleistungsgeräte sind nicht besser, -auch hier wird "geröhrt" was das Zeug hergibt.

Demgegenüber kenne ich auch die alten Sachen aus den 80ger Jahren in denen ein ähnlicher kleiner Röhrenhype lief wie gegenwärtig, -das ist in der Regel Ware mit einem korrekten Klangbild und leichten quadratischen Klirr um den Röhrencharalter zu betonen-, nichts was man nicht anhören kann wenn es einem halt gefällt.

MC-Phonoentzerrer in Röhrentechnik sind in der Regel mit Übertragerlösungen realisiert da vernüftige Lösungen mit 200x Verstärkung ohne Rauschen und hohe Klirranteile zwar realisierbar aber recht teuer kommen.

MFG Günther
andre82
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 24. Jan 2015, 19:39

raindancer (Beitrag #7) schrieb:

Die user von Chinabilligheimern sollten nicht der Maßstab sein.


Tut mir leid, aber als User von Chinabilligheimern kann ich natürlich nicht der Standard sein.
Aber, wie ich schon sagte, es wird mir leider schon aus finanziellen Gründen niemals möglich sein HiFi-Standards zu setzen.
Deshalb versuche ich mit begrenzten Mitteln das Beste für mich herauszuholen. Darüber hinaus muss ich halt lang sparen, um mir mal eine vernünftige Komponente zu leisten.

Um zu meinem konkreten Anlass für den Thread zurückzukommen:
Mittlerweile habe ich zahlreiche Platten unterschiedlichster Musikrichtungen mit dem Dynavox TPR-43 als Vorverstärker gehört und die selben Lieder direkt mit dem Klang des Dynavox TC-750 verglichen.
Es bleibt dabei, dass der TC-750 klarer, direkter und genauer spielt.
Was jedoch die Stärke des TPR-43 ist, sind z.B. HipHop-Platten mit kräftigem und vordergründigen Bass. Bei solcher Musik verleiht der Dynavox TPR-43 der Musik irgendwie mehr Raum und Kraft - und diese Musik verlangt auch nicht unbedingt nach glasklarem Klang.
Diesbezüglich muss ich sagen, hat mich der Dynavox TPR-43 überzeugt.

Daher bin ich leider immer noch unschlüssig, ob ich ihn behalte oder dem Dynavox TC-750 den Vorzug gewähre.
CarstenO
Inventar
#11 erstellt: 25. Jan 2015, 06:34

andre82 (Beitrag #10) schrieb:
Deshalb versuche ich mit begrenzten Mitteln das Beste für mich herauszuholen. ... In nicht allzu ferner Zukunft möchte ich mir die Magnat Quantum 657 leisten ... Daher bin ich leider immer noch unschlüssig, ob ich ihn behalte oder dem Dynavox TC-750 den Vorzug gewähre. :?


Hi,

der Schwerpunkt scheint auf Vinylwiedergabe zu liegen. Falls es Dich interessiert: Ich würde den Dynavox TPR 43 zurück senden und den rückerstatteten Betrag - es sollten um die 160 - 180 EUR sein - "auf Seite" legen. Ich würde den Onkyo TX-NR 509 (kann seinen Klang nicht einordnen) auch zu Geld machen. Dann sollten etwa 300 EUR zur Verfügung stehen.

Den Schritt, für den Stereobetrieb die Quantum 657 einzusetzen, würde ich kritisch überdenken. Mir wäre der Sound selbst mit 1 m Abstand zu den angrenzenden Wänden im Raum ab 30 qm zu mächtig, ohne, dass die Feingliedrigkeit der Quantum 653 erreicht wird.

Mit den ~ 300 EUR würde ich mir einen gebrauchten (empfehle ich sonst nicht) Stereoverstärker zulegen, der mit den Quantum 653 gut zusammen spielt (gehöre nicht zur Gleichklingerfraktion) und zudem eine gute Phonostufe mitbringt. Aus dem aktuellen Ebay-Angebot würde ich auf diese Modelle kommen:

JVC AX-511 vom Gewerblichen*
http://www.ebay.de/i...&hash=item3f45114d7f

Akai AM 32* (bis 70 EUR)
http://www.ebay.de/i...&hash=item418ebae0f2

Musical Fidelity Caruso* (bis 150 EUR)
http://www.ebay.de/i...&hash=item4d2c250848

In Bässen und Höhen etwas zurückhaltend. Richtig tolle Phonostufe.

Dual CV 6050* (bis 50 EUR)
http://www.ebay.de/i...&hash=item58bcfa36a4

Leicht fülliger Klang, würde im Ansatz das "Röhrenklischee" erfüllen.

NAD C 314 (bis 120 EUR)
http://www.ebay.de/i...&hash=item27f6f5e723

AMC 3025a (bis 100 EUR)
http://www.ebay.de/i...&hash=item43d645a1d4

Luxman LV-103 (bis 250 EUR)
http://www.ebay.de/i...&hash=item418ebfbeb0

Sony TA-F444ES (bis 80 EUR)
http://www.ebay.de/i...&hash=item3f451151db

Luxman L-210 (bis 80 EUR)
http://www.ebay.de/i...&hash=item27f722c381

Sony TA-F561R* (bis 90 EUR)
http://www.ebay.de/i...&hash=item1e984fe31d

Kenwood KA-660 (bis 60 EUR)
http://www.ebay.de/i...&hash=item2edc7b41fe

NAD 1300 Vorverstärker* (bis 130 EUR und dann SMSL SA-50 oder SA-98 als Endstufe)
http://www.ebay.de/i...&hash=item463264c230

NAD 3130* (bis 100 EUR)
http://www.ebay.de/i...&hash=item3aa05a2ef8

Harman/Kardon HK 6550 (bis 160 EUR)
http://www.ebay.de/i...&hash=item418ea8c131

Onkyo A 8270 (bis 100 EUR)
http://www.ebay.de/i...&hash=item54186409ce

Sansui AU-G 33 X* (bis 60 EUR)
http://www.ebay.de/i...&hash=item1c4cca61af

Bis zum Betrag in Klammern würde ich mitbieten, um noch etwas Budget für anfallende Reparaturen zu behalten. Mit "*" sind meine Favoriten.

Mehr auch hier: http://www.hifi-foru...um_id=100&thread=959

Ich könnte ja noch Beschreibungen über die restlichen Verstärker nachliefern ...

Viele Grüße,

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 25. Jan 2015, 06:39 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#12 erstellt: 26. Jan 2015, 12:00
Und, Andre, wie geht es weiter?
andre82
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 26. Jan 2015, 21:58

CarstenO (Beitrag #11) schrieb:

der Schwerpunkt scheint auf Vinylwiedergabe zu liegen. Falls es Dich interessiert: Ich würde den Dynavox TPR 43 zurück senden und den rückerstatteten Betrag - es sollten um die 160 - 180 EUR sein - "auf Seite" legen. Ich würde den Onkyo TX-NR 509 (kann seinen Klang nicht einordnen) auch zu Geld machen. Dann sollten etwa 300 EUR zur Verfügung stehen.

Den Schritt, für den Stereobetrieb die Quantum 657 einzusetzen, würde ich kritisch überdenken. Mir wäre der Sound selbst mit 1 m Abstand zu den angrenzenden Wänden im Raum ab 30 qm zu mächtig, ohne, dass die Feingliedrigkeit der Quantum 653 erreicht wird.

Mit den ~ 300 EUR würde ich mir einen gebrauchten (empfehle ich sonst nicht) Stereoverstärker zulegen, der mit den Quantum 653 gut zusammen spielt (gehöre nicht zur Gleichklingerfraktion) und zudem eine gute Phonostufe mitbringt.



Vielen Dank, Carsten, für die vielen Empfehlungen inkl. Höchstgebotsvorschlag und Einschätzung deinerseits!
Ich habe mir gestern zeitnah alle Angebote angeschaut, bin aber letztlich zu der Entscheidung gekommen nicht zu bieten. Zu der Entscheidung haben mehrere Gründe geführt.

Zum einen bin ich eigentlich auf der Suche nach einem Vorverstärker für den Sharp RP-107 zum Anschluss an den Onkyo TX-NR 509 gewesen, als ich auf den Dynavox TPR-43 gestoßen bin.
Den Onkyo 5.1 Receiver gegen einen Stereo-Receiver auszutauschen, habe ich eigentlich nie in Betracht gezogen, da die Wiedergabe von Vinyl zwar zurzeit der absolute Schwerpunkt ist, neben ab und an einer CD-Wiedergabe, aber dies auch daran liegt, dass ich mir das Magnat Quantum 5.1 System bisher nur zu 3/5 leisten konnte, nämlich mit den beiden Magnat Quantum 653 und dem Center 63 (der bisher nur betriebslos herumsteht). Sobald die Magnat Quantum 657 bei mir stehen, beabsichtige ich auch die TV-, BluRay- und DVD-Wiedergabe über den Onkyo TX-NR 509 zu verstärken und in Surround-Sound wiederzugeben. Dieser Möglichkeit würde ich mich mit einem reinen Stereo-Receiver leider berauben.

Zudem ist der Onkyo TX-NR 509 zwar eindeutig ein Einsteigermodell, jedoch muss ich sagen, dass mich Leistung und Klang des Anschlusswunders absolut überzeugen. Gerade bei reiner CD-Wiedergabe mit meinem passenden Onkyo C-7030 ist der Klang glasklar und trotzdem satt.
Der einzige große Minuspunkt ist leider der für meine Bedürfnisse fehlende Phonoeingang. Daran wurde trotz der zahlreichen Anschlussmöglichkeiten leider gespart. Daher ist ein Phono-Vorverstärker immer ein Thema für mich.

Generell habe ich nichts gegen gebrauchte HiFi-Komponenten, jedoch sollten sie noch gut erhalten und möglichst ohne äußere Schäden sein und obendrein natürlich auch noch voll funktionstüchtig sein. Auch bereits abgegriffene oder speckig wirkende Komponenten würde ich mir trotz schmalen Budgets nur ungern ins Wohnzimmer stellen. Da sind mir die Preis/Leistungs-Könige im Neuzustand tatsächlich lieber ... auch wenn das in mancher Ohren wahrscheinlich nur zu Unverständnis führt.

Letztlich steht der Dynavox TPR-43 immer noch bei mir ...
Zum einen, weil ich keine Lust habe immer am Dynavox TC-750 die Eingänge für die Plattenspieler umzustecken. Zum anderen weil er mich bei basslastiger Musik wie z.B. HipHop doch noch überzeugt hat und auch andere Musik nicht schlecht spielt. Auch, wenn ich mir mehr erhofft hatte.
Und zusätzlich hält er mir immerhin die Option für einen etwaigen MC-Tonabnehmer offen, da ich bisher nur MM-Vorverstärker besitze.
Ich will aber auch nicht hinter dem Berg damit halten, dass er mir mit dem Fensterchen für die Röhre ganz gut gefällt, auch wenn die Röhre selbst nur leicht glimmt und die LED dahinter eigentlich für das rote Leuchten sorgt.

Aber ganz ehrlich:
Der Dynavox TPR-43 hätte mein Wohnzimmer niemals zu Gesicht bekommen, wenn ich mir den Magnat MA 1000 zusammen mit dem Magnat MCD 1050 gönnen könnte.
Da brauche ich dann auch kein Surround-Sound mehr!
CarstenO
Inventar
#14 erstellt: 27. Jan 2015, 13:58

andre82 (Beitrag #13) schrieb:
Der einzige große Minuspunkt ist leider der für meine Bedürfnisse fehlende Phonoeingang. ... Daher ist ein Phono-Vorverstärker immer ein Thema für mich.


Gut, dazu gibt es ja in den unterschiedlichen Preislagen eine Menge Möglichkeiten, die günstigste (TC-750) hast Du kennen gelernt. Der nächste Schritt in Sachen Detailwiedergabe tut sich nach meinen Erfahrungen mit dem Cambridge Audio Azur 651 P, dann mit dem anpassbaren Creek OBH 15 Mk II.
andre82
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 28. Jan 2015, 23:10
Vielen Dank für deine Vorschläge, Carsten!

Ich habe mal Infos und Meinungen über die von dir vorgeschlagenen Vorverstärker im Internet gesammelt. Preis/Leistung scheint auf jeden Fall zu stimmen und sie scheinen den Usern gut zu gefallen. Daher bin ich dir dankbar für deine Vorschläge.
Im Zuge meiner Internet-Recherche und durch Recherche im Forum ist mir auch der Musical Fidelity V90-LPS untergekommen.
Der scheint auch sehr ordentlich zu spielen und finanzierbar zu sein. Deshalb ziehe ich auch die Anschaffung dieses PreAmps in Betracht.
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