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Yamaha P-550 Automatic

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orangutanandi
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 06. Nov 2005, 16:32
Tach,
ich habe letzte Woche auf dem Flohmarkt einen Plattenspieler von Yamaha gekauft. Und zwar einen P-550 Automatic ohne Nadel für 10,50 Euro (nach ausgiebiger Nutzung der Suche Funktion habe ich, da ich mich als Einsteiger einstufe, ein AT95 bestellt). Bedienungs- und/oder Wartungsanleitung waren natürlich nicht dabei, da ich das Gerät aber gerne mal aufmachen will und gerne vorher wissen will, was zu beachten ist, suche ich diese jetzt. Könnte mir das evt jemand einscannen?
Was ist generell zu dem Gerät zu sagen? Eher gut, oder eher Schrott. Ich finde er sieht recht solide aus.
Schöne Grüße
Andi
GandRalf
Inventar
#2 erstellt: 07. Nov 2005, 11:28
Moin auch,

Der 550er dürfte der große Bruder des 450 sein, wenn ich mich nicht irre. Dazu findest du eine englischsprachige Bedienungsanleitung hier:

http://www2.yamaha.co.jp/manual/pdf/av/english/zot/P-450.pdf

Ich hoffe das hilft dir weiter.

orangutanandi
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 08. Nov 2005, 11:59
Ahoi,
danke für die prompte Antwort . Bis auf die Tatsache, dass mein 550er ein Direkttriebler ist und keinen Knopf zur Feinregelung der Geschwindikeit (+/- 3% beim P 450) hat scheint es das gleiche Gerät zu sein. Tonarm und Design stimmen überein.
Blöde Frage: Warum ist meine Zahl größer, obwohl ich "nur" Direktantrieb habe und der Speed-Control-Knob fehlt. Dachte Riemenantrieb sei wegen Entkopplung von Antrieb und Plattenteller besser.
Einen richtigen Vergleich habe ich nicht: Mein alter Plattenspieler (Riemen) ist ein Billig Sony von ProMarkt, bei dem man noch nicht mal die Auflagekraft einstellen kann. Leihweise habe ich noch einen Limit DJ 2000 B (von der Marke hatte ich vorher noch nie gehört, und finde auch jetzt nur zwei Angebote bei eBay) rumstehen, der früher in einer kleinen Diso benutzt wurde. Der hat zwar Riemenantrieb, Pitchfunktion, ein Target-Light und hochwertiger anmutenden Tonarm und Headshell, allerdings hat der Teller einen leichten Schlag. Ausgerüstet mit dem System aus dem Limit-Spieler steckt der Yamaha die beiden anderen in die Tasche.
Nochmals vielen Dank für die Antwort.
GandRalf
Inventar
#4 erstellt: 08. Nov 2005, 13:26
Moin auch,

Ob der Riemenantrieb oder der Direktantrieb das beste System ist, darüber lässt sich vortrefflich streiten.
Bei Yamaha war es fast immer so, daß die einfacheren (niedrige Nummern) PL einen Riemenantrieb mit einem kleinen Gleichstrommotor hatten.
Bei den Direkttrieblern war eine elektronische Geschwindigkeitsregelung (und Überwachung) eingebaut. Die Gleichlaufwerte waren hier meißt besser. Daher wird dort auch keine manuelle Geschwindigkeitseinstellung gebraucht.
Ausnahmen gab es z.B. mit den grossen Riementrieblern PF-800 und PF-1000. Aber dort waren auch erheblich bessere Motoren (Synchronmotoren) eingebaut als in den "Einsteigermodellen".

Welches System sitzt denn in dem "Limit" Player??

orangutanandi
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 08. Nov 2005, 13:56
Keine Ahnung, was für ein System das ist. Hier ein Bild (im Yamaha Headshell):


Dann hier noch der Yamaha-Spieler:


Und zu guter Letzt der Limit-Spieler:


Mich hats richtig gepackt. Eigentlich müsste ich was arbeiten, ich stöber aber nur noch im Forum rum.
orangutanandi
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 09. Nov 2005, 21:38
Mist, der gleiche Spieler steht gerade bei eBay zur Auktion. Hätte ihn vielleicht nicht so loben sollen. Ist ja auch total schlecht . Alle die das lesen: bloß nicht bieten, sonst ärgert ihr euch hinterher.
Ich würd den höchstens zum Ausschlachten nehmen.
orangutanandi
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 11. Nov 2005, 14:04
So, heute ist das neue System (AT 95E) (und eine Tonarmwaage von Ortofon) angekommen. Beim Einbau hab ich ganz schön geschwitzt, weil ich nix falsch machen wollte.
War aber eigentlich doch gar nicht so schwer, und das Ergebnis hat mich sehr überrscht: Dachte nicht, dass ich einen Unterschied höre, aber obwohl die Nadel noch nicht eingelaufen ist, meine ich eine deutliche Verbesserung des Klangs wahrnehmen zu können. Vor allem die Bässe kommen wesentlich saftiger rüber.
Fürs Erste hab ich damit glaub ich erstmal eine Menge Spaß. Und das für weniger als 40 Euro.
GandRalf
Inventar
#8 erstellt: 11. Nov 2005, 16:44
Moin auch,

Sehr schön, wenn es dir gefällt!.

Nach welcher Schablone hast du denn das System eingestellt?

orangutanandi
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 11. Nov 2005, 21:35
Hab eine bei www.tanker.se/lidstrom runtegeladen. Normalerweise könnte man sich die Schablone aber doch auch selber machen!?
Der Spieler bei Ebay ist übrigens für 20,50 + 7 Euro Porto weggegangen, ohne Haube, dafür aber mit Nadel. Als Ersatzteilspender, oder zum rumprobieren hätte ich den gerne gehabt, aber nicht für den Preis.
lakritznase
Inventar
#10 erstellt: 22. Nov 2005, 16:08

Als Ersatzteilspender, oder zum rumprobieren hätte ich den gerne gehabt, aber nicht für den Preis.


Ich finde den P-550 RICHTIG gut, auch (erstmal) ohne Haube. Der steht nämlich jetzt hier . 20,- EUR (Selbstabholung) finde ich geradezu lächerlich wenig, zumal mit fast neuem Ortofon-System.

Und SELBSTVERSTÄNDLICH hat der P-550 einen "Pitch" für die manuelle Geschwindigkeits-Anpassung (sonst würde ein Stroboskop irgendwie keinen Sinn ergeben ...).
Ist nur nicht so ersichtlich, weil er UNTEN an der vorderen Gehäusekante genau unter dem YAMAHA-Logo "schwarz in schwarz" versteckt ist.
Schau noch mal genau nach ...

Gruss, Ralph
orangutanandi
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 22. Nov 2005, 17:35
Herzlichen Glückwunsch!
Das is ja ein Ding. Von unten hab ich mir den Spieler noch gar nicht betrachtet (irgendwie schäm ich mich jetzt ein bischen).

Ich finde den Spieler auch richtig gut. Denke auch, dass er mindestens die 20 Euro wert ist, die du bezahlt hast, oder auch die Paarunddreißig die ich bezahlt habe. Wollte allerdings nicht mitbieten, da ich ja bereits einen voll funktionstüchtigen habe. Jetzt spar ich lieber, damit ich mir irgenwann einen Spieler mit weniger Plastik kaufen kann.

Nachdem ich von GandRalf den Tip bekommen hab mir die Anleitung eines kleineren Modells herunterzuladen, hab ich auf der Yamaha Homepage auch noch die Anleitungen zum P520 und P850 runtergeladen. Die hatten aber alle den Pitchknopf vorne.

Wünsch dir viel Spaß mit deinem Schnäppchen!
van_loef
Stammgast
#12 erstellt: 23. Nov 2005, 06:00
Hallo Analoghörer,

ich kann eure Begeisterung verstehen.

Ich habe seit 21 Jahren den Yamaha P 520. Als System benutze ich zur Zeit noch einen Yamaha MC 9.

Die Kombination spielt richtig gut.
Einen Schub nach vorne gab es als ich den Phono-Vorverstärker NAD PP2 angeschlossen habe.

Solange der Plattenspieler sich nicht verabschiedet sehe ich auch noch keinen Grund etwas neues anzuschaffen.

Hat jemand von euch schon mal Erfahrungen mit seperaten Phono-Vorverstärkern gesammelt.
Und wie habt ihr diese angeschlossen.


Gruß
vanloef
orangutanandi
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 23. Nov 2005, 10:34
Mit separaten Vorverstärkern habe ich keine Erfahrung. Ich habe den Spieler direkt an den Phono Eingang meines Yamaha AX 390 angeschlossen (vom Konfirmationsgeld gekauft ).
Was mich an dem Spieler stört, ist eigentlich nur die Optik. Der Plastikklotz sieht eben nicht sonderlich hochwertig aus wie ich finde. Klanglich finde ich ihn auch sehr gut (sofern man das bei den wenigen Vergleichsmöglichkeiten die ich bisher hatte überhaupt sagen kann).
van_loef
Stammgast
#14 erstellt: 24. Nov 2005, 06:01

orangutanandi schrieb:
Mit separaten Vorverstärkern habe ich keine Erfahrung. Ich habe den Spieler direkt an den Phono Eingang meines Yamaha AX 390 angeschlossen (vom Konfirmationsgeld gekauft ).
Was mich an dem Spieler stört, ist eigentlich nur die Optik. Der Plastikklotz sieht eben nicht sonderlich hochwertig aus wie ich finde. Klanglich finde ich ihn auch sehr gut (sofern man das bei den wenigen Vergleichsmöglichkeiten die ich bisher hatte überhaupt sagen kann).


Hi,

ich hatte bis vor 3 Monaten auch den Plattespieler an den Phonoeingang meines alten Yamaha AX 890 angeschlossen.

Da man bei dem Yammi zwischen MM und MC umschalten konnte war dies ja kein Problem.
Der PP2 klang allerdings noch einen Tick besser.
Bei meinem neuen Verstärker NAD C352 gibt es ja bekanntlich keine Phonoplatine mehr. Darum gehts nur noch über den PP2.
Das mit dem Plastikklotz stimmt schon.

Hast du den P 550 in Silber?

Im übrigen steht bei meinen Eltern auch noch ein P 550 in Silber, allerdings ohne Nadel.

Man trennt sich ja so schwer von den Dingen


Gruß
vanloef
orangutanandi
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 24. Nov 2005, 09:16
Ja, der Spieler ist in silber. Weiter ober hab ich auch ein Bild reingestellt (ohne die vorhandene Haube und mit anderem Tonabnehmer).
Über die Anschaffung eines Phonoverstärkers denke ich nach.
Schlappohr
Inventar
#16 erstellt: 09. Dez 2005, 00:26
Ich hatte auch mal den p-520. Feines Gerät. Super Zustand.
Bin ich bei ebay für 15 Euro losgeworden!!! *heul*
Hab noch den P-320, den kriegt jetzt Mutti. Freut sich bestimmt.

Meint ihr, dass ein Phonoverstärker auch was bei low-budget-Systemen bringt? (Wie zb o.g. AT95)
Ich denke, erst mal wäre eine bessere Nadel dran?!
(Sooo schlecht ist der Input in meinem Denon (hoffentlich) auch nicht...)

Gute Nacht^^
van_loef
Stammgast
#17 erstellt: 09. Dez 2005, 08:32
Hallo Schlappohr,

ein seperater Phonovorverstärker bringt im direkten Vergleich eigentlich etwas mehr an Klang.

Unabhängig vom System.


Gruß
vanloef
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