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Onkyo TX-NR5010 | TX-NR3010 | TX-NR1010

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plotteron
Stammgast
#1 erstellt: 27. Jun 2012, 13:06

Onkyo stellt mit den beiden 9.2-Kanal Netzwerk-A/V-Receivern TX-NR5010 und TX-NR3010 sowie dem 7.2-Kanal Netzwerk-A/V-Receivern TX-NR1010 die drei High-End-Modelle seiner diesjährigen Receiver-Produktfamilie vor. Die drei THX® Ultra2 Plus™ zertifizierten Receiver sollen durch herausragende Audioqualität und Verstärkerleistung, vielfältige Verbindungsmöglichkeiten, innovative Funktionen, hohen Bedienkomfort sowie eine starke Netzwerkaffinität glänzen.

THX® Ultra2 Plus™ Zertifizierung aller drei Modelle – für eine packende Kinoatmosphäre selbst in größeren Räumen
11.4-Kanal Vorverstärkerausgänge zur Erweiterung des dreidimensionalen Klangraums – mit 11-Kanal Upmixing durch DTS Neo: X™ (TX-NR5010 und TX-NR3010)
Professionelle Audyssey MultEQ® XT32 Raumakustikkorrektur mit Mehrkanal-Upmixing von DTS Neo: X™, Audyssey DSX®, und Dolby® Pro Logic® IIz
Ein zweiter HDMI® – Ausgang zur Wiedergabe des Videosignals auf einem weiteren TV in FullHD/1080p
Mobile High-Definition Link™ HDMI-Anschluss für Smartphones/Camcorder an der Gerätefront
9 HDMI Eingänge (1 front- / 8 rückseitig) als Anschlussmöglichkeiten für eine Vielzahl von Quellen
InstaPrevue™ zur komfortablen Bild-in-Bild Vorschau und Auswahl der Videoeingangsquellen
Bluetooth 3.0 und aptX® zum kabellosen Audiostreaming von PC/Notebook/Smartphone über optionalen Adapter UBT-1
Netzwerkanbindung zum Audiostreaming über Ethernet oder optionalen UWF-1 WLAN Adapter

Dank Netzwerkunterstützung kann der Nutzer auf Musikstreaming-Dienste wie Spotify, AUPEO, Simfy oder Last.FM zugreifen. Aber auch die eigene Musiksammlung kann über das Netzwerk abgerufen werden – per Fernbedienung und angeschlossenem TV oder über die kostenfrei erhältlichen Onkyo Remote Apps für iPod/iPhone oder Android Geräte. Mit ihren praktischen Verbindungsmöglichkeiten für Smartphones, Tablets und PCs über DLNA oder Bluetooth sorgen die neuen Receiver für die perfekte Integration im ganzen Haus. Zu diesem Zweck wurde die HDMI-A/V-Ausgabe auf eine zweite Zone erweitert, während die endstufengestützten Zonen 2/3 im „Party Modus“ die Wiedergabe von Audioinhalten in bis zu drei Räume gleichzeitig ermöglichen. Premiere feiert in den neuen Receivern die Ciscos SimpleTap-Technologie die für eine deutlich vereinfachte Verbindungsherstellung im heimischen Netzwerk zuständig sein soll und für eine Steigerung der Benutzerfreundlichkeit sorgen soll. Diese Technologie soll ab Oktober/November 2012 per Firmware Update verfügbar sein. Auch bei der Klangverarbeitung soll sich einiges getan haben. Eingehende Audiosignale werden von den Receivern in der D/A-Wandlerstufe über ein PLL Jitter Cleaning optimiert, während Onkyos VLSC (Vector Linear Shaping Circuitry)-Schaltung zu einer Umwandlung von digitalen zu analogen Signalen beiträgt. Zudem sorgen 192 kHz TI Burr-Brown D/A-Wandler (TX-NR5010: 32-Bit, TX-NR3010/1010: 24-Bit) zusammen mit einem leistungsfähigen 32-Bit DSP für eine kristallklare Klangreproduktion. Die Verstärkung selbst erfolgt über eine dreistufige, invertierte Darlington-Schaltung – eine Erweiterung der bewährten Wide Range Amplifier Technology (WRAT), die den Rauschabstand sowie die Klangqualität des verstärkten Audiosignals entscheidend verbessert und durch den Einsatz einer Verstärkerkonstruktion mit geringer Gegenkopplung selbst bei äußerst dynamischen Soundtracks für eine gleichbleibende Qualität sorgt. Durch die Verwendung geschlossener Masseschleifen wird zusätzlich das Rauschen der einzelnen Schaltungen minimiert, während eine kurze Stromanstiegszeit die Rückinduktionsenergie der Lautsprecher neutralisiert sowie Impedanzschwankungen verhindert. 9.2 Kanälen (TX-NR5010/TX-NR3010) bzw. 7.2 Kanälen (TX-NR1010) und Onkyos Zone 2/3 sorgen für eine flexibel konfigurierbare Stereo-Wiedergabe. Unterstützt wird das Setup durch Audyssey MultEQ® XT32, der automatischen Raumakustikkorrektur zur optimalen Anpassung des Klangs an die individuellen, räumlichen Gegebenheiten. Für die Videoverarbeitung aller drei Modelle kommt Onkyos „Dual Core“ Videoengine zum Einsatz Ein HQV Vida VHD 1900 Videoprozessor verhilft Bildern in Standard-Auflösung zu herausragender Qualität in High Definition und unterstützt Multi-Cadence-Erkennung, erweiterte 12-Bit Farbverarbeitung und bewegungsadaptives Deinterlacing für optimale Wiedergabequalität und Detailtreue. Marvells Qdeo Technologie skaliert Videos in 1080p zu vollen 4K (3840 x 2160) hoch – sogar bei Quellen, die ursprünglich bereits mithilfe von HQV Vida von einer niedrigeren Auflösung zu 1080p hochgerechnet wurden.

Das diesjährige Topmodell TX-NR5010 mit separaten, vibrationsmindernden Ober- und Seitenteilen aus Aluminium, wird von einem massiven Ringkerntransformator angetrieben, unterstützt von zwei zusätzlichen Trafos zur getrennten Stromversorgung der Audio- und Videoverarbeitungskreise. Ausgestattet ist er mit vergoldeten Audio/Video- und Lautsprecheranschlüssen sowie drei vergoldeten HDMI-Buchsen (2 Eingänge, 1 Ausgang).

Der TX-NR3010 verfügt über separate Transformatoren zur A/V-Verarbeitung, nutzt statt des massiven Ringkerntrafos jedoch einen großen El-Transformator. Alle drei Modelle verwenden getrennte Leistungs- und Vorverstärkerblöcke, um potentielle Störungen auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Zusätzlich wurde auf eine besonders steife und stabile Chassiskonstruktion geachtet, um unerwünschte Vibrationen von Gehäuse und Schaltungsplatinen zu vermeiden.

Der ebenfalls ab dem TX-NR1010 integrierte Differential-D/A-Wandler-Modus und das Digital Crossover Processing Network (eine digitale Frequenzweiche zur präzisen Trennung an der Übergangsfrequenz bei minimaler Senke) zeigen darüber hinaus Onkyos klares Bekenntnis zu einer Klangqualität auf höchstmöglichem Niveau.

Ausgestattet mit einem analogen Videoeingang für PC, optischen und koaxialen Digitaleingängen und einer Vielzahl von A/V-Buchsen bieten alle drei Heimkinoreceiver Anschlussmöglichkeiten für die unterschiedlichsten Zuspieler. Die Anbindung von iPhone®, iPod® oder Flashspeicher-Medien erfolgt über einen der zwei zur Verfügung stehenden USB-Ports, die auch den UWF-1 WLAN Adapter und den UBT-1 Bluetooth USB Adapter unterstützen (beide Produkte sind separat erhältlich). Neben der hochwertigen Verarbeitung und Verwendung ausgewählter Komponenten wurde ein weiteres Augenmerk auf die einfache Inbetriebnahme und Einrichtung gelegt. Neben der automatischen Raumakustikeinmessung mit Audyssey MultEQ XT32 unterstützt das halbtransparente, grafische On-Screen-Display über HDMI die Erstkonfiguration und erleichtert das Vornehmen von Einstellungen selbst während des laufenden Programms. Durch einen Druck auf die Schnellkonfigurations-Taste der Fernbedienung erhält man umgehend Zugriff auf die am häufigsten verwendeten Einstellungen und kann so die Wiedergabe des Heimkinosystems fast unterbrechungsfrei optimieren.

Verfügbar sollen alle drei Receiver ab August 2012 sein. Der TX-NR5010 wird für eine UVP von 2999 EUR zu haben sein. Der TX-NR3010 hat eine UVP von 2499 EUR und der TX-NR1010 eine UVP von 1999 EUR. Erhältlich sind alle 3 in den Farben schwarz und silber.


http://www.areadvd.d...igh-end-av-receiver/

Lecker ... 11.4
mk_stgt
Inventar
#2 erstellt: 27. Jun 2012, 13:58
wer bitte braucht 11.4? und das ohne passendes material ...

der einzige effekt ist doch, dass die preise der xx09-serie sinken und das spiel wieder von vorne losgeht mit haben will, etc
a1mLeSS
Stammgast
#3 erstellt: 27. Jun 2012, 15:43

mk_stgt schrieb:
wer bitte braucht 11.4? und das ohne passendes material ...


*meld*

Material ist jede 5.1 Spur.


mk_stgt schrieb:
der einzige effekt ist doch, dass die preise der xx09-serie sinken und das spiel wieder von vorne losgeht mit haben will, etc


Sehe ich auch so. Wer kein 11.x umsetzen will kauft lieber den 5009. Allerdings gefällt mir auch die deutlich aufgeräumtere und um ein paar nutzlose analoge Anschlüsse abgespeckte Rückseite des 5010 besser. Und wer weiß wie groß der Preisunterschied sein wird? Die Entwicklungskosten dürften sich ja angesichts der Neuerungen in einem Rahmen bewegt haben, dass sich der Straßenpreis evtl. gleich bei 2.200,- einpendelt?!

Freie Endstufenzuweisung will ich gerne haben. Und bitte kein DynamicEQ-Rauschproblem wie bei der 5509.


[Beitrag von a1mLeSS am 27. Jun 2012, 16:23 bearbeitet]
mk_stgt
Inventar
#4 erstellt: 27. Jun 2012, 16:01
uvp liegt bei 3k, so kanpp wie die 09-er gehalten werden wird sich da am anfang sicher nicht so viel tun
Triplets
Inventar
#5 erstellt: 27. Jun 2012, 16:34
Featureschlacht! Wann bringt Onkyo auch der Oberklasse (u. dem Preis!) optisch u. haptisch adäquate Geräte auf dem Markt? So ist ein 5010 kaum von einem 818 zu unterscheiden. Begehrlichkeiten wachsen da nicht in mir. Zudem hat man quasi immer ein veraltetes Gerät, wenn alle 12 Monate neue Geräte auf den Markt kommen.
a1mLeSS
Stammgast
#6 erstellt: 27. Jun 2012, 16:43
Die bedenken bzgl. der Haptik teile ich auch. Als ich meinen 5 Jahre alten 875 mit der 5509 verglichen habe wurde mir ganz anders So wie ich das auf den Fotos sehe, hat sich in der Hinsicht garnix geändert.

Aber ob Onkyo jetzt jährlich oder monatlich ein neue Generationen rausbringt altert dadurch das gekaufte Gerät dadurch nicht schneller. Ein einjähriges Gerät ist ein Jahr alt. Veralten tun die Geräte wenn sie aktuelle Features nicht unterstützen und damit meine ich nicht Audeo oder Spotify oder wenn keine Updates mehr erscheinen.
unluckymonkey1978
Stammgast
#7 erstellt: 27. Jun 2012, 18:05
Hi,

was ist den da der große unterscheid zum 5009er..

ausser 11.4 und airplay ??

gruß
Triplets
Inventar
#8 erstellt: 28. Jun 2012, 07:49

a1mLeSS schrieb:
...oder Spotify oder wenn keine Updates mehr erscheinen.


Genau das ist ein absoluter Minuspunkt! Updates für Vorgängergenerationen werden nur noch in absoluten Ausnahmefällen angeboten.
drehregler
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 28. Jun 2012, 08:50

Triplets schrieb:

a1mLeSS schrieb:
...oder Spotify oder wenn keine Updates mehr erscheinen.


Genau das ist ein absoluter Minuspunkt! Updates für Vorgängergenerationen werden nur noch in absoluten Ausnahmefällen angeboten.


So eine Update-Verweigerungshaltung von den Herstellern (Onkyo ist ja keine Ausnahme) ist für mich aber kein Reiz, jährlich verdammt viel Geld zu verbrennen, um den Receiver jährlich zu tauschen, nur um zwei Updates zu bekommen.

Genau genommen wird aus meiner Sicht erst ein Schuh daraus, wenn man konsequent Vorjahresmodelle (hier: Auslaufmodelle) kauft. Da kann man sicher sein, dass die Firmware weit genug ausgereift ist, dass man den Betatester-Status der Early Adaptors verlassen hat.
Grüße,

Holger
Triplets
Inventar
#10 erstellt: 28. Jun 2012, 09:37

drehregler schrieb:
Genau genommen wird aus meiner Sicht erst ein Schuh daraus, wenn man konsequent Vorjahresmodelle (hier: Auslaufmodelle) kauft. Da kann man sicher sein, dass die Firmware weit genug ausgereift ist, dass man den Betatester-Status der Early Adaptors verlassen hat.
Grüße,

Holger


Leider nicht, wie Onkyo mit den 24p-Rucklern bei der 07er-u. 8er-Serie bewiesen hat. Ein Update gabs erst mit den 09ern.
Tastaturio
Stammgast
#11 erstellt: 28. Jun 2012, 09:48
Ich kann mich da drehregler nur anschließen. Ich hab mir den 3007er auch als "Auslaufmodell" geholt. Ich bin immer noch sehr zufrieden damit. OK 11.2 geht halt nicht, aber das kann ich eh nicht richtig stellen. Und ich hole mir nicht jedes Jahr oder alle zwei Jahre neues Equipment, nur weil es neue Features gibt. So dicke hab ich es auch nicht. Ärgerlich ist es allerdings, wenn Updates ausbleiben und deswegen notwendige Features nicht unterstützt werden, obwohl es Hadrwaremäßig möglich wäre.
Passat
Moderator
#12 erstellt: 28. Jun 2012, 10:10
Viele Geräte sind gar nicht updatebar, wie z.B. normale Stereoverstärker.
Da beschwert sich auch niemand über fehlende Updates.

Updates sind eigentlich nur dazu da, Fehler zu beseitigen, die bei der Entwicklung nicht aufgefallen sind.

Bei Programmen für den PC werden ja auch nicht neue Features per Update nachgeschoben, sondern die gibt es nur bei einer neuen Programmversion.
Da sinds i.d.R. auch nur Fehlerbereinigungen und Sicherheitsupdates.

Was die Anschlüsse angeht:
Heutzutage braucht eigentlich niemand mehr die große Anzahl an S-Video oder Komponentenanschlüssen.
1-2 solcher Anschlüsse für ältere Geräte reicht völlig aus.

Statt dessen könnten die Hersteller zumindest bei den Topgeräten ja einmal darüber nachdenken, Pre-Out/Main-In für alle Kanäle einzubauen.

Die Anschlüsse sind intern i.d.R. vorhanden, man muß sie nur nach außen legen.

Dann könnte man auch so etwas wie ein Nubert ABL/ATM oder Canton Control Unit einschleifen.

Die 4 Subwooferausgänge klingen übrigens interessant.
Wenn die sich auch noch unabhängig voneinander einstellen lassen, ist das die ideale Basis für ein DBA mit 2 Subs vorne und 2 Subs hinten.

Grüße
Roman


[Beitrag von Passat am 28. Jun 2012, 10:11 bearbeitet]
Triplets
Inventar
#13 erstellt: 28. Jun 2012, 10:17

Passat schrieb:
Viele Geräte sind gar nicht updatebar, wie z.B. normale Stereoverstärker.
Da beschwert sich auch niemand über fehlende Updates.

Ein Stereo-Verstärker ist von seinen Möglichkeiten praktisch nie von Updates betroffen. Der Vergleich hinkt.

Auch hier gibt es durchaus Updates die zu weiteren Features führen.

Updates sind eigentlich nur dazu da, Fehler zu beseitigen, die bei der Entwicklung nicht aufgefallen sind.

Und selbst dann, gibt es keine Updates (24p-Ruckeln Serie 7 u.8).

Passat
Moderator
#14 erstellt: 28. Jun 2012, 10:28
Das es keine Updates für manche Probleme gibt, kann auch an der verwendeten Hardware liegen.
Wenn z.B. ein Chip für das Ruckeln verantwortlich ist, kann Onkyo den Fehler nicht per Firmwareupdate beseitigen.

Und wieso sollte ein Hersteller für alte Geräte neue Features per Firmwareupdate nachreichen?
So etwas kostet den Hersteller nicht unerheblich Geld und einen Nutzen hat der Hersteller davon auch nicht, da es ihm keine zusätzlichen Einnahmen generiert.
Man darf nicht vergessen, das auch Onkyo kein Wohlfahrtsunternehmen ist, sondern ein Wirtschaftsunternehmen, das nur ein Ziel hat: Geld verdienen.
Und zwar möglichst viel Geld bei möglichst geringem Aufwand.
Und das betrifft nicht nur Onkyo, sondern alle Unternehmen.

Grüsse
Roman
Triplets
Inventar
#15 erstellt: 28. Jun 2012, 10:33
Trotz identischer Hardware hat man das Update bei der 9er-Serie nachgereicht. Sowohl Harman/Kardon als auch Denon haben in der Vergangenheit Updates bereitgestellt, die zus. Features generierten. Bei Denon allerings tlw. kostenpflichtig.

Wieso u. Warum ein Unternehmen Geld verdienen muss, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren, aber über das Wie.
drehregler
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 28. Jun 2012, 11:20

Triplets schrieb:
Trotz identischer Hardware hat man das Update bei der 9er-Serie nachgereicht. Sowohl Harman/Kardon als auch Denon haben in der Vergangenheit Updates bereitgestellt, die zus. Features generierten. Bei Denon allerings tlw. kostenpflichtig.

Ich wäre durchaus bereit für zusätzliche Features auch kostenpflichtige Updates zu kaufen. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass Onkyo mit so einer Politik nur gewinnen könnte, denn ich denke, dass die Zahl der User sehr, sehr gering ist, die jährlich ihren Receiver austauschen. Quasi wäre das ein neues Marktsegment.

Grüße,

Holger


[Beitrag von drehregler am 28. Jun 2012, 11:20 bearbeitet]
a1mLeSS
Stammgast
#17 erstellt: 28. Jun 2012, 11:28

Passat schrieb:
Viele Geräte sind gar nicht updatebar, wie z.B. normale Stereoverstärker.
Da beschwert sich auch niemand über fehlende Updates.

Der Vergleich hinkt. Ein AVR ist ungleich komplexer und übernimmt das x-fache an Funktionen: DLNA-Streaming, OSD, Einmessfunktion etc. pp. Das kann man in etwa so mit einem Stereoverstärker vergleichen, wie mit einem Gartenschlauch.

Passat schrieb:
Updates sind eigentlich nur dazu da, Fehler zu beseitigen, die bei der Entwicklung nicht aufgefallen sind.

Nach meinem Verständnis ist das der Grund wozu Updates mindestens da sind. Und Upgrades auch ganz klar um Features bereitzustellen. Da das hier kein IT-Forum ist gehe ich mal davon aus, dass Triplets das auch so meint und nicht Update, Upgrade und Softwareaktualisierung strikt trennt.

Im Übrigen sind die Übergänge von Fehlerbeseitigung zur neuen Featurebereitstellung fließend: Ist es ein Fehler wenn das implementierte Spotify in der ersten Version nicht gapless spielen kann oder ist es ein Feature der neuen Version?

In jedem Fall ist es wünschenswert, wenn der Hersteller reagiert!

Passat schrieb:
Und wieso sollte ein Hersteller für alte Geräte neue Features per Firmwareupdate nachreichen?

Ganz einfach - Um genau das zu erreichen:

Passat schrieb:
...ein Wirtschaftsunternehmen, das nur ein Ziel hat: Geld verdienen.

Was meinst Du warum Motorola oder Nokia sich u.a. als Hersteller von Smartphones selbst ins Abseitz gestellt haben. Eben wegen unzureichender Update/Upgrade-Politik.

Onkyo scheint sich hier nicht mit Ruhm zu bekleckern. Bei der 5509 gibt es seit der Einführung einen Bug, dass es bei eingeschaltetem DynamicEQ und dem Betrieb ohne Subwoofer zu einem deutlich hörbaren Rauschem über die LS kommt. Dies wurde nie beseitigt, obwohl vom Support zugegeben. Hoffentlich ein Ausnahmefall.


[Beitrag von a1mLeSS am 28. Jun 2012, 12:32 bearbeitet]
Igelfrau
Inventar
#18 erstellt: 28. Jun 2012, 12:10
Als löbliches Beispiel, wie Update-Politik auch im Sinne des Kunden und damit Kundenbindung geführt werden kann, möchte ich einfach mal auf AVM mit seinen FritzBoxen und Sony mit der PS3 verweisen.
Hier werden Features nachgeliefert, die einfach Freude machen und definitiv nicht als Fehlerbehebung für mich zu erkennen sind. Dadurch wird für diese Firmen sicherlich kein neuer Cent verdient - im Gegenteil! Aber die Kundenzufriedenheit wird massiv verstärkt und damit auch die Kundenbindung. Und das ist es, was bei einer Neuanschaffung dem Unternehmen frische Einnahmen bringt. Ein langjähriger treuer Kunde muss nicht erst überzeugt werden! Er kauft gerne die gleiche Marke - aus Erfahrung gut wie es mal hieß.
Von der kostenlosen und positiven Mund-Propaganda ganz zu schweigen!

Leider haben diese langfristige Denkweise manche Unternehmen wohl immer noch nicht verstanden und denken nur ein Modelljahr lang. Das mag früher funktioniert haben, aber die Welt wird täglich mehr zum Dorf.

Soweit mein Senf zum kurzen OT.
Triplets
Inventar
#19 erstellt: 28. Jun 2012, 12:16
Nachhaltigkeit ist hier das Zauberwort, u. das nicht nur in diesem Kontext.
>Spider<
Inventar
#20 erstellt: 28. Jun 2012, 12:30

Igelfrau schrieb:
Sony mit der PS3 verweisen.

Wohl eher als negativ Bsp., da Zwangsupdate und Reduktion der Funktionen durch Updates.
Passat
Moderator
#21 erstellt: 28. Jun 2012, 13:14
Oder wie es z.Zt. bei vielen BluRay-Playern passiert:
Da wird über ein Firmwareupdate der Kopierschutz Cinavia "nachgerüstet".
Ist übrigens auch bei der PS3 geschehen.

Und Cinavia ist ein Wasserzeichen-Kopierschutz.
Das Wasserzeichen lässt sich selbst in MP3s und Analogaufnahmen noch erkennen.

Grüsse
Roman
DailyNews
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 28. Jun 2012, 13:25
na hoffentlich ist die 10er Serie besser als die 09er verarbeitet!
Triplets
Inventar
#23 erstellt: 28. Jun 2012, 13:32
Wohl kaum, wenn selbst beim 818 die Frontklappe jetzt aus Plaste ist.
unluckymonkey1978
Stammgast
#24 erstellt: 28. Jun 2012, 14:28

DailyNews schrieb:
na hoffentlich ist die 10er Serie besser als die 09er verarbeitet!


Kann ich NICHT nachvollziehen !!!

Meiner ist TOP Verarbeitet, ich sag nur Perfekt !

Gruß
unluckymonkey1978
Stammgast
#25 erstellt: 28. Jun 2012, 14:32

Passat schrieb:
Oder wie es z.Zt. bei vielen BluRay-Playern passiert:
Da wird über ein Firmwareupdate der Kopierschutz Cinavia "nachgerüstet".
Ist übrigens auch bei der PS3 geschehen.

Und Cinavia ist ein Wasserzeichen-Kopierschutz.
Das Wasserzeichen lässt sich selbst in MP3s und Analogaufnahmen noch erkennen.

Grüsse
Roman


Und was ist daran schlimm ?
Passat
Moderator
#26 erstellt: 28. Jun 2012, 15:29
Das eine Einschränkung in die Geräte eingebaut wird, die die vorher nicht hatten.

D.h., es wird einem bei vielen Titeln das gesetzliche Recht auf eine Privatkopie genommen, da diese ja plötzlich mit einem wirksamen Kopierschutz versehen sind.

Grüsse
Roman
burkm
Inventar
#27 erstellt: 28. Jun 2012, 22:58
Scheint so, als ob für manche die Verpackung wichtiger ist als der Inhalt.
Ich kann über meinen 5509 und 3009 nicht klagen, weder hinsichtlich Design, noch bei der Verarbeitung und gar nicht beim Klang.
vstverstaerker
Moderator
#28 erstellt: 29. Jun 2012, 19:33
Wenn ich richtig gelesen habe, soll jetzt selbst der 1010 schon erschlagende 1999 kosten?! Ja, sind die denn noch zu retten? Das ist doch nicht mehr feierlich
Laut Area DVD hatte der Vorgänger noch eine UVP von 500 € weniger.

Eigentlich hätte ich mir gern mal so ein 10xx-Flagschiff geholt. Aber die Preise überflügeln die Boliden der 8xx und 9xx ja so langsam mit Lichtgeschwindigkeit.
Irgendwann (geschätzt in 3 Jahren) kostet ein Einsteiger-AVR von Onkyo dann so viel, wie einst mein 705.
plotteron
Stammgast
#29 erstellt: 29. Jun 2012, 23:24
Nicht nur bei Area DVD steht das mit den Preisen ...

http://www.video-hom...eceiver-1312515.html

http://www.digitalfe...len-auf.88580.0.html

... aber ich gebe dir recht, 2000 Euronen für n TX-NR1010 ist recht hoch. Ok, UVP aber trotzdem. Anders als beim 1009er mit THX Select2 Plus nun beim 1010er THX Ultra2 Plus. Ob das wirklich relevant ist, ist ne andere Sache.
WalterD
Stammgast
#30 erstellt: 30. Jun 2012, 22:50
Hi,

hier sind ja die Onkyo Spezialisten vertreten.

Meine Frage: ich habe derzeit einen Yamaha 2065 aber erstens nicht hundertprozentig zufrieden mit dem Klang und zweitens habe ich seit neuestem zwei Subwoofer, die ich gerne getrennt eingemessen haben möchte, was mit dem Yammi leider nicht geht.

Da mir der Klang von Onyko schon immer gut gefiel (hatte früher mal einen 701) würde ich gerne wieder hierhin zurück. Interessiere mich für den 818, der wohl alle Einmesssysteme hat, die man so benötigt, aber wohl die Subwoofer nicht separat einmisst.

Welche Onkyo Receiver können das? der neue 1010 und größer? und welche älteren?

Danke und Gruß
Walter
Triplets
Inventar
#31 erstellt: 01. Jul 2012, 12:30
2 Subs getrennt regeln u. einmessen können alle Onkyos ab dem 3007 aufwärts.
WalterD
Stammgast
#32 erstellt: 01. Jul 2012, 13:53
Das bedeutet, der 1010 wird das nicht können, sondern erst der 3010?
fplgoe
Inventar
#33 erstellt: 02. Jul 2012, 23:37

WalterD schrieb:
Das bedeutet, der 1010 wird das nicht können, sondern erst der 3010?


Nein, alle drei haben das MultiEQ XT32, damit müssten sie alle drei auch den 2. Sub getrennt einmessen.

Tja, trotzdem wieder mal abgespeckt (z.B. der 1010 hat nur noch ein 7.2 gegenüber den 1008/1009 mit 9.2) und dann auch noch 500€ teurer im empf. VK.
Passat
Moderator
#34 erstellt: 02. Jul 2012, 23:41
Tja, Onkyo hat den Mehrpreis und die Ersparnis durch die fehlenden 2 Endstufen in den Klang gesteckt.

Grüsse
Roman
fplgoe
Inventar
#35 erstellt: 02. Jul 2012, 23:54
Böse Zungen könnten jetzt behauten, dass das dringend nötig war, bei den Problemen mit dem DSP-Rauschen...
SchlaueFragenSteller
Inventar
#36 erstellt: 03. Jul 2012, 00:36

fplgoe schrieb:

WalterD schrieb:
Das bedeutet, der 1010 wird das nicht können, sondern erst der 3010?


Nein, alle drei haben das MultiEQ XT32, damit müssten sie alle drei auch den 2. Sub getrennt einmessen.

Tja, trotzdem wieder mal abgespeckt (z.B. der 1010 hat nur noch ein 7.2 gegenüber den 1008/1009 mit 9.2) und dann auch noch 500€ teurer im empf. VK.


Nein, das der 1010 auch 2 Subs einmessen kann, klärt sich erst bei Verfügbarkeit der Bedienungsanleitung. Der 818 hat auch XT32, ihm fehlt aber Sub EQ HT, was vorher alle XT32 Geräte hatten und für die Einmessung mehrerer Subs zuständig ist. Es ist also nicht mehr zwingend, das 2 Subs bei XT32 Geräten getrennt eingemessen werden.
Im übrigen bin ich mir fast sicher (Annahme), das die x.4 Ansteuerung der 3010 und 5010 nichts weiter als eine x.2 Einmessung sein wird, einfach nur mit jeweils 2 parallelen Buchsen. Das impliziert zum einen die Rückseite, zum Anderen ist es bei ALLEN Herstellern mittlerweile Usus, parallel geschaltete Pre Outs für Subs als mehrfache Ansteuerung zu bezeichnen (also x.2 obwohl es nur eine Parallelschaltung der Buchsen gibt). Ich wäre sehr überrascht, wenn Onkyo extra eine 4 fache Ansteuerung gestrickt hätte. Es ist dann also kein Mehrwert gegenüber x.2, bis auf zwei eingebaute Y-Weichen (im Handel 10€).
fplgoe
Inventar
#37 erstellt: 03. Jul 2012, 00:45
Hast völlig Recht, es hängt vom SUB-EQ-HT ab. Und momentan stehen in der Online-Abfrage bei Auyssey unter Onkyo nur die bekannten 3/5008, 3/5009 5507/5508 in der Liste, noch keines der neuen Geräte...


[Beitrag von fplgoe am 03. Jul 2012, 00:48 bearbeitet]
a1mLeSS
Stammgast
#38 erstellt: 03. Jul 2012, 00:55
Interessant. Gehe auch nicht davon aus, dass man, wenn man schon 4 Subs stellt, sich bei der Einstellung auf Audyssey verlässt.

Aber unabhängig davon; ist es möglich die Subwoofereinmessung getrennt von der restlichen LS-Einmessung zu nutzen? Bzw. kann man nach der Einmessung den AudysseyEQ deaktivieren ohne gleichzeitig auch den Sub EQ HT (kannte ich bisher nicht) zu deaktivieren?

Hintergrund ist der, dass für mich die Nachteile des AudysseyEQ nach der Einmessung überwiegen, daher deaktiviere ich ihn grundsätzlich.
fplgoe
Inventar
#39 erstellt: 03. Jul 2012, 07:41
Naja, die Einmessung komplett zu deaktivieren ist bei einem Mehrkanalreceiver wohl dass Sinnfreieste, was man machen kann.

Ich weiß, Puristen argumentieren immer, dass sie das Signal möglichst unverfälscht hören wollen. Allerdings vergessen sie dabei, dass die Raumakustik und nicht zuletzt das menschliche Gehör für die stärksten Verzerrungen des Signales sorgen, was gerade über die Einmessung verbessert, bzw. im Idealfall annähernd behoben werden soll.

Das mag nicht bei jedem Einmesssystem und jeder Raumakustik perfekt funktionieren, aber ohne diese EIngriffe -auch in die Frequenzgänge- ist jedenfalls das subjektiv 'unverfälschste Signal' ganz sicher nicht zu erreichen, sondern ein eben durch den Raum und das Gehör verzerrte. Aber wenn man sich daran gewöhnt und das als normal empfindet, kann man natürlich auch damit glücklich werden.


[Beitrag von fplgoe am 03. Jul 2012, 07:43 bearbeitet]
SchlaueFragenSteller
Inventar
#40 erstellt: 03. Jul 2012, 09:37
Das beantwortet die Frage nicht.

Nein, kann man so nicht.
Man kann nur den Modus auf "Front" stellen. Dabei werden die Front nicht angerührt, Center und Surround aber auf diese angepasst. Umgeht man Audyssey, umgeht man auch die Sub-Einmessung.

Was noch sein kann ist, das man diese x.4 Eingabe mit einem Softwaremodus ausstattet, die die gezielte Nutzung eines DBA erlaubt. Dafür Brauch man auch nur 2 Sub-Kanäle, bei bisherigen Systemen muss man dafür aber stark an den Distanzen aller LS drehen, um die Verzögerung des DBA zu erreichen.
--> Der DBA braucht für zwei hintere Subs die Verzögerung von genau der Distanz, die der Schall von der vorderen zur hinteren Wand zurücklegt. Um das einzustellen, muss man vorn bisher die Subs und damit auch alle Vollbereichs-LS um diesen Wert in der Distanz erhöhen. Das erhöht auch die Verzögerung gegenüber der Lip-Sync, man muss dann dort auch nachstellen, wenn man es denn kann. Zudem muss das hintere Signal invertiert werden.

Vielleicht hat Onkyo diesen Prozess mit allen Variablen zu einem DBA Modus zusammengefasst, der dies mit Eingabe der Aufstellung automatisch erledigt. Spekulation, aber das würde für die vier Ausgänge Sinn machen, denn einfach nur so stellt man vier Subs nicht in einen Raum ohne derartige Abstimmungen vorzunehmen.


[Beitrag von SchlaueFragenSteller am 03. Jul 2012, 09:39 bearbeitet]
fplgoe
Inventar
#41 erstellt: 03. Jul 2012, 09:47

SchlaueFragenSteller schrieb:
Das beantwortet die Frage nicht.
...

Das war auch nicht mein Ziel, denn das hast Du ja jetzt erledigt. Wenn ich da nichts zu sage, kann oder will ich mich zu diesem Punkt nicht einbringen und habe mich deshalb auch nur auf den Teil bezogen, zu dem mir eine Antwort eben auf den Nägeln gebrannt hat. Ganz einfach...
a1mLeSS
Stammgast
#42 erstellt: 03. Jul 2012, 11:15
Ok vielen Dank SchlaueAntwortenGeber
Hatte auch nicht damit gerechnet.

@fplgoe
Kann man auch so sehen klar Wenn man irgendwelche Brüllwürfel hat, die man in Ecken quetscht, wo sie nicht hingehören - das ganze im vollverfliesten Wohnzimmer ist das vermutl. ohne Zweifel so.

Wenn man sich hingegen Mühe gibt die LS (alle auch nahezu identisch) nach Vorgabe aufzustellen und keinen völlig ungeeigneten Raum hat ist Audyssey lange kein Garant, dass es besser klingt.

Pegel Übernahmefreq. und Delay müssen aber in jedem Fall eingestellt werden.

Für mich klingt es dann einfach Fake, irgendwie künstlich und nach Effekthascherei mit hörbarer Verminderung in Auflösung Impulsivität und Dynamik. Audyssey muss ja in Echtzeit Berechnen, evtl. wird dabei komprimiert?!

Der Subwoofer sollte natürlcih schon Eingemessen werden, aber das kann ein Antimode oder SMS von Velodyne vermutl. sowieso besser.

Ist nur meine Meinung dazu. Bin sicher, dass Audyssey für den einen oder anderen brauchbare Ergebnisse liefert. Ich bin aber auch nicht allein mit meiner Meinung
Passat
Moderator
#43 erstellt: 03. Jul 2012, 11:17
Die von dir genannten Klangveränderungen bei Audyssey hört man häufiger.

Von anderen Einmeßsystemen hört man so etwas eigentlich gar nicht.

Interessant in dem Zusammenhang ist auch, das die zu D&M gehörende Firma McIntosh bei den kleinen Modellen Audyssey einsetzt, bei den Topmodellen dagegen auf ein anderes Einmeßsystem setzt.

Grüsse
Roman


[Beitrag von Passat am 03. Jul 2012, 11:19 bearbeitet]
SchlaueFragenSteller
Inventar
#44 erstellt: 03. Jul 2012, 11:41
ABER:
Schlecht reden braucht man es auch nicht.
Das Prinzip von Audyssey ist in der Preisliga eigentlich sehr gut!
Was tatsächlich fehlt ist genau der Fall, den a1mLeSS gern hätte.
Wer sich einen dedizierten Raum allein für Heimkino/Musik einrichtet und nach besten Vorgaben aufstellt, hat unter Umständen tatsächlich subjektiv ein besseres Ergebnis als mit der Einmessung. Wo die Einmessung aber auch in dem Fall helfen kann, sind die untersten Frequenzen, denn dort hat ein noch so guter Raum mit irdischen Wohnmaßen starken Einfluss. Und hier kann die seichte Anpassung des Einmesssystems auch dann in jedem Fall helfen.
Die Einstellung "nur SUB" fehlt tatsächlich.

Die Black-Box-Lösung ist aber bei dem Ansatz den Audyssey hat leider zwingend, denn es wird mit einer solchen Vielzahl von Filtern gearbeitet, das dieses Konzept nur schwer in die Berechnung der AVR-Chips passt (meine Vermutung). Die Anpassung auf diesem Niveau nach eigenen Vorgaben ist - das muss man fairerweise auch sagen - nun mal auch nicht billig, und deshalb gibt es bei den größeren Modellen auch die Möglichkeit, ein spezielles Kit zur "Pro"-Einmessung zu kaufen, die eine komplette Bearbeitung am PC erlaubt. Dazu muss man beim Kaufpreis des Gerätes dann eben 500 € extra dafür dazurechnen. Das gibt man bei der Wahl eines AVR auch mal schnell mehr aus...

Meine Meinung dazu ist, das jedes Einmesssystem Eingriffe vornimmt, die den Klang positiv aber auch subjektiv negativ verändern können. Ob nun MCACC, Audyssey oder auch YPAO, für das Passat hier spricht, jedes der Systeme hat einen Black-Box-Gedanken, der dem Nutzer mal mehr, mal weniger Spielraum lässt. Das eine kann in Raum A gute Ergebnisse bringen, das andere sehr schlechte. In Raum B ist es dann anders herum.

Ich selbst kann von keinen sehr negativen Einflüssen von Audyssey sprechen, und ich nutze nur einen untere Mittelklasse Receiver mit MultEQ. Im übrigen habe ich mehrfach Messungen vorgenommen und auch mal einen LS angewinkelt oder leicht um ein paar cm verschoben. Gerade die beiden Sub haben in der Einmessung sehr empfindlich auf kleinste Veränderungen reagiert. Ich meine das einige Berichte dazu auch darauf beruhen, das der Zufall bei einer Einmessung und die vielen Variablen, die ein Einmesssystem nicht korrigieren kann zu bestimmten nicht mehr nachvollziehbaren Ergebnissen führen.

Die größten der Audyssey Systeme (XT32) genießen in den Berichten jedenfalls einen guten Ruf. Und diese Geräte sind auch fast alle auf Pro erweiterbar soweit ich weiß.
Wenn man es ganz und gar betrachtet, ist keines so anpassbar wie Audyssey, wenn man denn bereit ist auch dafür zu zahlen.


[Beitrag von SchlaueFragenSteller am 03. Jul 2012, 11:51 bearbeitet]
a1mLeSS
Stammgast
#45 erstellt: 03. Jul 2012, 11:58
Eine Bryston SP3 kommt auch ganz ohne aus

Schlecht reden möchte ich Audyssey auf keinen Fall! Sage ja, dass es evtl. auch einfach an mir liegt. Aber bei meiner 5509 haben sogar die Stimmen gelispelt mit eingeschaltetem AudysseyEQ. Evtl. war das Gerät auch defekt.

Eine Winkeleinmessung hätte dem 5010 aber auch gut gestanden, gerade wenn man 11 LS nutzen will.

Man kommt nicht umhin, sich beizeiten alle Geräte nach hause einzuladen und eine Woche Urlaub darauf zu verwenden diese miteinander zu vergleichen.
laurooon
Inventar
#46 erstellt: 04. Jul 2012, 11:32

a1mLeSS schrieb:
Schlecht reden möchte ich Audyssey auf keinen Fall! Sage ja, dass es evtl. auch einfach an mir liegt. Aber bei meiner 5509 haben sogar die Stimmen gelispelt mit eingeschaltetem AudysseyEQ. Evtl. war das Gerät auch defekt.


Nope. Ich hatte genau dasselbe und das obwohl ich streng nach Anleitung vorgegangen bin. Außerdem habe ich bei 10 gleichen Messungen 10 unterschiedliche Ergebnisse (gefühlt, denn sehen kann ich es ja nicht, dank Audyssey Blackbox). Für mich ist Audyssey klar das schwächste aller Einmesssysteme, die Tatsache, dass man den EQ nicht bearbeiten, ja noch nicht einmal SEHEN kann ist ein Ausschlusskriterium für mich. Der Onkyo klang bei mir ohne Audyssey klar am besten, leider musst ich dann mit meinen Raummoden leben und der Bass dröhnte so noch mehr als sonst.

Das absolut beste habe ich nun endlich bei YPAO gefunden, aber auch nur im 3010 in der maximalen Ausbaustufe mit RSC und Winkelmessung.


[Beitrag von laurooon am 04. Jul 2012, 11:37 bearbeitet]
SchlaueFragenSteller
Inventar
#47 erstellt: 04. Jul 2012, 12:01
ok, andere Erfahrung.

Trotzdem möchte ich zu Protokoll geben, das z.B. die Denon Modelle schon die Anpasskurven jedes Kanals von Audyssey anzeigen. Das man an denen nichts ändern kann, das ist so, kann aber wie ich es geschrieben habe für Geld am Rechner noch aufwändiger gemacht werden. Oftmals reicht die Ansicht der Kurven aber auch schon, um bestimmte Ansätze für sich selbst zu finden, um die Einmessung zu wiederholen.

Bei Yamaha kann man sicher mehr einstellen. Aber ca. 27 Scheitelfrequenzen, davon etwa 7 brauchbare im Bassbereich sind auch nichts als ein Aufsatz zur Blackbox. Zudem denkt mal daran, was passiert, wenn man manuell nachsteuert. Bei Audyssey gibt es dann einen Export zu einem gewöhnlichen 9 Band EQ. Wenn Yamaha in der Blackbox "nur" diese ca. 27 Scheitelfrequenzen für das Einmesssystem nutzt (davon 7 gleichzeitig pro Kanal), dann ist eine 100%ige Nachbereitung möglich. Dann ist das System an sich auf dem Papier aber auch nicht so leistungsfähig wie selbst kleinere Audyssey-Varianten!

Denn:
So wie ich es in den Yamaha Threads beobachtet habe, ist nicht wirklich geklärt, ob YPAO bei manueller Nachregelung überhaupt noch alles was in der Blackbox sonst noch geändert wird mitführt (Winkeleinmessung, R.S.C, plus all das was man nicht weiß). Sprich: es kann gut sein, das sich dann das System genauso reduziert wie bei Audyssey.

Hier empfinde ich Audyssey sogar als transparenter als die Mitbewerber, denn auf der Website erfährt man schon recht detailliert, was das System alles macht und wie sich die einzelnen Evolutionsstufen unterscheiden. Bei Fragen gibt es einen sehr guten Support.
Das ist vor allem aus den Berichten in den Yamaha-Threads heraus schon mal genau dort ganz anders! Bis heute wird in den Threads gerätselt, was das Einmesssystem denn nun genau macht. Eine detaillierte Beschereibung dazu gibt es nicht.
Das finde ich persönlich z.B. auch nicht so toll.

Nochmal:
Wichtig ist was rauskommt. Wenn andere Systeme dort mit weniger Aufwand ein klanglich schöneres Ergebnis erzielen, ist das legitim. Aber nach meiner Auffassung steckt in Audyssey das größte Potenzial für Anpassungen, allein wegen des anderen Weges bei der Filterwahl.

Die Diskussion Einmesssystem A besser oder schlechter als B ist in vielen Bereichen eine rein akademische. Wie ich oben schon schrieb, in Raum 1 klingt Einmesssystem A besser, in Raum B Einmesssystem 2, oder umgekehrt.
Es kann sogar sein, das jemand in seinem Anwendungsfall mit Audyssey MultEQ ein genauso gutes Ergebnis erzielt, wie es mit XT32 wäre, einfach weil die Zielberechnung hinreichend genau ist mit dem kleinen System. Den selben Schluss wende ich auf YPAO oder MCACC an, ich glaube mittlerweile, das die Systeme unter der Haube eher einfacher als Audyssey sind, die Entwickler von Yamaha und Pioneer aber ein einfacheres Händchen bei der Feinabstimmung auf ihre eigenen Geräte aus dem gleichen Hause haben.
Audyssey muss halt bei mehreren Marken integriert werden und hat daher eher globale Klangvorzüge.

Dennoch traue ich den Entwicklern aller Einmesssysteme zu, das diese von Generation zu Generation besser werden, das Niveau ist mittlerweile sehr hoch geworden, sodass man sicher mit YPAO, wie auch MCACC oder auch Audyssey immer häufiger gute Ergebnisse erzielt.


[Beitrag von SchlaueFragenSteller am 04. Jul 2012, 12:04 bearbeitet]
laurooon
Inventar
#48 erstellt: 04. Jul 2012, 12:19

SchlaueFragenSteller schrieb:
Nochmal: Wichtig ist was rauskommt.


Da stimm ich dir voll zu!

Bei mit hat Audyssey halt laufend danebengegriffen und das Ergebnis war stets fernab des optimalen. Ich habe schon gedacht, dass mein Raum Eigenheiten hat, die selbst ein Einmesssystem nicht vernünftig korrigieren kann. Dann einmal YPAO versucht und WOOOOOOOOAAAAAA!

Aber sehr gut möglich, dass es bei anderen klappt und mich interessiert nicht, was ein Einmesssystem tut, solange es nur gut klingt.

Das von a1mLeSS beschriebene Problem der lispelnden Stimmen hatte ich auch. Ich wusste nie, obs am Einmessystem oder an dem grottigen DSX oder am DTS Neo X liegt. Für mich wollte hier keine Räumlichkeit aufkommen. Der Onkyo klang für mich im Pure Direct klar am besten.
a1mLeSS
Stammgast
#49 erstellt: 04. Jul 2012, 12:39
Schöner Meinungsaustausch


laurooon schrieb:
Das von a1mLeSS beschriebene Problem der lispelnden Stimmen hatte ich auch. Ich wusste nie, obs am Einmessystem oder an dem grottigen DSX oder am DTS Neo X liegt. Für mich wollte hier keine Räumlichkeit aufkommen. Der Onkyo klang für mich im Pure Direct klar am besten.


Oh echt Dann schließe ich einen defekt mal aus.

Ich habe einen riesen Aufwand betrieben mit der Einmessung. Nachts um 1 Uhr, extra den Nachbarn bescheid gesagt, vonwegen, dass Außerirdische auf meinem Sofa landen werden und, dass Sie sich keine Sorgen machen brauchen. Mehrere 8 Punkt! Messungen durchgeführt mit Stativ, Zollstock, Wasserwaage etc. pp, alles aus dem Raum verbannt, Frau betäubt und Katze eingeschläfert.

Ergbnis: jedes mal ein anderes und jedes mal so - das kann doch nicht war sein, dass ist der Klang von dem die alle reden?!

Zusätzlich noch DynamicEQ, DolbyVolume, MusicEnhancer an/aus gehört, versagt - ich wollt aus dem Fenster springen.

Eine Woche vorher hatte ich den Onkyo A-9000R Vollverstärker da. Angeschlossen, angestellt und Musik wie vom Herrn genossen - einfach so! Egal ob 64kbit mp3 aus der Schulzeit von vor 15 Jahren oder 192/24bit FLAC, überall dramatische Verbesserung.

War die Vorstufe im Pure-Direct hat es mir gefallen, sogar sehr gut.

Witzigerweise, hatte ich meinen Onkyo 875 ja Jahre auch stets mit Audyssey betrieben. Mir kam garnicht in den Sinn, es nicht zu tun. Als ich dann vor 2 Monaten größere LS habe kommen lassen, musste ich erst festellen wieviel das eigtl. verfälscht.

Also bzgl. Bassmanagement und Raummodenentgegenwirkung, was es wohl in jedem Raum gibt bei Frequenzen unter 80hz muss man auf jeden Fall etwas machen. Bei allem darüber, und das machen die Einmesssysteme ja auch, musste ich leider nur Verschlimmbesserungen erfahren.


[Beitrag von a1mLeSS am 04. Jul 2012, 12:40 bearbeitet]
laurooon
Inventar
#50 erstellt: 04. Jul 2012, 13:09

a1mLeSS schrieb:
Ich habe einen riesen Aufwand betrieben mit der Einmessung. Nachts um 1 Uhr, extra den Nachbarn bescheid gesagt, vonwegen, dass Außerirdische auf meinem Sofa landen werden und, dass Sie sich keine Sorgen machen brauchen. Mehrere 8 Punkt! Messungen durchgeführt mit Stativ, Zollstock, Wasserwaage etc. pp, alles aus dem Raum verbannt, Frau betäubt und Katze eingeschläfert.

Ergbnis: jedes mal ein anderes und jedes mal so - das kann doch nicht war sein, dass ist der Klang von dem die alle reden?!

Zusätzlich noch DynamicEQ, DolbyVolume, MusicEnhancer an/aus gehört, versagt - ich wollt aus dem Fenster springen.


Ach wie ich das alles noch kenne. Ich habe sogar mein schweren Wohnzimmertisch aus der Bahn geschoben, weil ja nichts zwischen Mikro und Box stehen darf. Dann habe ich noch drauf geachtet, ca 50cm von Wänden entfernt zu messen und und und. Ergebnis war immer eine Wundertüte.

Vor allem der Centerkanal mit seiner Lispelei nervte. Aber auch manchmal die Surrounds. Bei Filmen mit 2-Kanal Ton und aktiviertem DSP waren bestimmte scharfe Stimmlaute wie s und z aus den Surrounds zu hören, das hat mich viel mehr genervt. Vorne wird gefaselt und hinten aus den Surrounds tropft es auch raus.

Außerdem rauschte er ab -15db hörbar mit aktivieren Dynamic EQ. Das war schon von der Couch aus zu merken. Teste das mal und achte auf das Grundrauschen, wenn kein Ton rauskommt.

Postitiv am Onkyo war das wirklich gelungene Design und die tolle Verarbeitung. Außerdem haben mir die THX-Modis gefallen, die machen einiges besser als das Audyssey Zeuch. Ich habe im THX Modus alle Audyssey-Features deaktiviert und so klang er für mich am besten.


[Beitrag von laurooon am 04. Jul 2012, 13:11 bearbeitet]
Passat
Moderator
#51 erstellt: 04. Jul 2012, 13:16
Was Audyssey genau macht, ist auch auf der Audyssey-Homepage nicht nachzulesen.

Und die 512 Meßpunkte heißen noch gar nichts.
Es kann durchaus sein, das Audyssey zwar an 512 Punkten misst, davon aber nur die schlimmsten 10 korrigiert.

Ob das so ist oder ob Audyssey tatsächlich alle 512 Punkte korrigiert, sagt Audyssey nicht.
Ich glaube nicht daran, denn dafür wären IMHO deutlich leistungsfähigere Prozessoren in den Geräten notwendig.

Und wie stark Audyssey eingreift, steht auch nirgendwo.
Z.B. ist es nahezu sinnlos, Frequenzgangfehler von weniger als 1 dB zu korrigieren, da das eh unhörbar ist.
Wenn ein Einmeßsystem so kleine Fehler korrigiert, verschwendet es nur Rechenkapazität.

Kann man bei Denon neben der Frequenzgangveränderung noch etwas sehen?
Audyssey dreht nämlich nicht nur am Frequenzgang, sondern auch an der Phase und dem Zeitverhalten.

Grüße
Roman
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