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Backes & Müller

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Autor
Beitrag
Paddy_Dignam
Stammgast
#1 erstellt: 08. Nov 2008, 17:39
moinmoin,

hat hier jemand erfahrung mit diesen produkten ?
und evtl. sogar mit der mini serie von restek ?

? ? ?
pd
The_Todd
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 14. Nov 2008, 21:30
Erfahrung leider keine aber ich habe schon mehrere kryptische Berichte über Backes&Müller gelesen und gehört.
Auf jeden Fall etwas Besonderes.

walexi
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 11. Feb 2009, 15:25
Guten Tag,
ja, Backes und Müller kenne ich. Seit Januar spielt bei mir ein (gebraucht gekauftes) Paar BM12. BM war immer ein Traum von mir und jetzt hat es finanziell gepasst. Bin auch gerne mal zu einer "Vorführung" bereit. Bei guten Aufnahmen möchte man manchmal einfach applaudieren. Durch das aktive Prinzip erledigen sich viele Diskussionen (welche Endstufe, Kabel, Multi-Wiring usw.). Bei Interesse können wir gerne auch per Email weiter diskutieren. In den Foren gibt es für mich bisweilen zu viel Polemik (von allen Seiten).
Gruß
W. Alexi
Toschimoto
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 11. Feb 2009, 19:03
Ich stehe eventuell auch vor dem Kauf von Aktivlautsprechern.
Hab bisher aber nur ADAM Audio - tensor Gamma gehört.

Die Frage die immer bleibt, wird man auf Dauer mit Aktiven glücklich? Du schreibst: Bei guten Aufnahmen möchte man applaudieren. Wie ist das bei weniger guten Aufnahmen?
Da sehe ich für mich die grösste Gefahr. Dass ich nach ein Paar Jahren wieder anfange unruhig zu werden.
Was haben den die BM 12 noch gekostet, wenn ich fragen darf?
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 11. Feb 2009, 20:25
Die neuen Modelle von B&M sind schon ganz nett, von Preis/Leistung möchte ich da aber nicht reden. Jedenfalls bekommt man wirklich tolles Spielzeug.

KS-Digital bietet ähnliche Lautsprecher an (ist ja auch quasi der gleiche Laden), wobei ich Preis/Leistung hier schon besser begründen kann. FIR-Filter, Reglung, etc. findet man auch hier.
walexi
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 11. Feb 2009, 20:53
Naja,

beim Preis genießt der Kenner und schweigt. Der Neupreis der BM12 liegt jedenfalls bei > 15.000 € und auch gebraucht sind die Gerätschaften noch ziemlich teuer. Das zeigt allerdings, dass die Sachen auch gesucht sind. Es gibt günstigere von B&M, aber auch (sehr) viel teurere. Letztlich hilft es nichts, man muss zum Händler und die Ohren aufsperren. Wenn ich so eine Entscheidung treffe, prüfe ich vorher lange und dann will ich auch für lange Zeit meine Ruhe (oder in dem Fall meine Musik) haben. Ich bastele nicht andauernd an "Klangoptimierungen" herum und von dem Voodoo Gedöhns halte ich gar nichts. Ich habe das Geld ausgegeben, damit ich Musik in guter Qualität hören kann. Vielleicht kommt irgendwann noch mal ein Lyngdorf RP-1 ins Haus - aber neu ist er mir zu teuer. Langlebigkeit und Service sind mir sehr wichtig. Bei B&M kann man auch nach 20 Jahren noch reparieren und aufarbeiten lassen.
Es gibt übrigens eine ganze Reihe von Firmen, die aktive Boxen bauen, u.a. Silbersand (noch elitärer als B&M), T+A, Geithain. Früher hatten auch Linn, Spendor und Revox aktive Boxen (vielleicht auch heute noch - keine Ahnung). Wahrscheinlich gibt es noch sehr viel mehr Firmen. B&M und Silbersand (und andere, aber nicht alle) setzen dabei zu der Aktivierung zusätzlich auf Regelungstechnik. Jedes Chassis hat seine eigene Endstufe. Das (und natürlich die verhältnismäßig kleinen Stückzahlen) erklärt ein wenig den Preis.
Zur Qualität der Aufnahmen: Aus meiner Sicht ist der Sinn der ganzen Technik, so genau wie möglich zu sein - auch wenn es nicht immer gefällig ist. Ich mag auch keinen mit Zucker gepanschten Wein, auch wenn der dann vielleicht "besser" schmeckt. Bis jetzt bin ich jedenfalls mit den BM12 mit jeder Musik (im Moment läuft was aus den 30er Jahren) sehr zufrieden.

Kleine allgemeine Entscheidungshilfe (so mache ich es immer bei größeren Anschaffungen): alle Kriterien aufschreiben, gewichten und bewerten. Dann die ganze Analyse wegwerfen und völlig aus dem Bauch heraus entscheiden. Die Analyse ist nützlich, weil man da zumindest einigermaßen sicher ist, nichts übersehen zu haben. Die Bauchentscheidung ist richtig, weil man dann emotional zu der Entscheidung steht und dem Produkt eher auch mal einen Mangel verzeiht - und jedes Produkt hat Mängel. Perfekt ist halt nichts auf der Welt.

Gruß
Werner Alexi
Toschimoto
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 12. Feb 2009, 20:25
Hi Werner, schöne Auffassung. Sehe ich übrigens genauso.
Wie bist du zur BM 12 gekommen? Vorher zu Hause gehört, oder nur im Laden, oder blind gekauft? Wie wirken die Teile von der Optik? Sind ja nicht gerade klein.
Mittlerweile interessieren mich die BM's auch mehr und mehr.
Leider in meiner Nähe kein Händler weit und breit.
walexi
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 12. Feb 2009, 21:07
Ja,
der Kauf war eine längere Geschichte. Es gibt ein paar Händler, die gebrauchte BM führen. Auf einer Dienstreise hat es sich ergeben, dass ich in der Nähe eines dieser Händler vorbeikam und da bin ich (nach meiner Erinnerung unangemeldet) aufgetaucht. Das ist aber schon etliche Jahre her. Ich habe dort die verschiedensten Modelle gehört (er führt praktisch nur BM und Silbersand) und sie waren alle toll. Aber unter dem Strich hat damals bei mir das Geld nicht gereicht.
Vor Weihnachten hat es mich dann erneut gepackt und irgendwie war dann auch das Geld da. Also habe ich mich wieder umgesehen und ein (anderer) Händler hat zu einem kleinen Demotag mit BM eingeladen. Da bin ich dann hingefahren (ungefähr 200 km einfach), habe mir mehr oder weniger den ganzen Tag Zeit genommen und verschiedene Modelle mit selbst mitgebrachter Musik (Streichquartett, Gesang, Bigband, Klavier, großes Orchester - alle Richtungen halt) intensiv angehört. Das ist interessant, aber irgendwann auch anstrengend. Am Schluss stand mit der BM12 der Sieger fest. Die Kisten sind in der Tat nicht gerade klein, aber ich habe ein nicht ganz so altes Modell (d.h. jünger als 10 Jahre) und die Boxen sind im Lauf der Zeit schmaler geworden. Auch die Qualität der Verarbeitung gerade der Gehäuse ist deutlich besser als bei den noch älteren. An der Ecke ist Silbersand meist deutlich voraus, die sehen richtig edel aus. Da gab es aber nicht so viel Auswahl und mir haben die BM klanglich besser zugesagt (etwas weniger "Schärfe", ich bin nicht gut im Beschreiben von Höreindrücken und lasse das lieber). Da muss aber jeder selbst sein Urteil bilden. Am Ende des Tages war ich jedenfalls mit dem Händler einig. Durch Zufall musste er in die gleiche Richtung wie ich und hat mir die Boliden (52 kg pro Stück) zu meiner großen Freude noch am selben Tag geliefert. Das war vor ungefähr 5 Wochen und ich habe noch Monate zu tun, nur die CDs zu hören, die bisher ungehört bei mir herumliegen. Dabei will man sich zwischendurch auch mal an den Sachen erfreuen, die man zu kennen glaubt (da erlebt man dann Überraschungen - meist positiver Art). Ich habe z.B. eine CD mit (teilweise auch "fetziger") Musik auf der Kirchenorgel. So etwas ist auf so tollen Boxen ein echtes Erlebnis. Man kann ohne Probleme Originallautstärke erzeugen - alles glasklar.
Die Boxen stehen bei mir in einem Arbeitszimmer/Bibliothek (ca. 25 qm). Da stört die Größe nicht. Im Wohnzimmer würde ich eher an kleine BM4 denken. Die sollen phänomenal klingen. Ich habe sie aber noch nicht gehört. Da meine Frau nicht sooo viel Musik hört (sie hat zu Weihnachten einen T+A Caruso bekommen, das ist eine eigene, auch sehr gute Story) und schon gar nicht laut, steht eine solche Diskussion gar nicht an.
So viel für den Augenblick, leider habe ich noch ein paar andere Sachen zu tun. Wir können aber in den nächsten Tagen hier gerne weitermachen.
Gruß
Werner Alexi
Regelung
Stammgast
#9 erstellt: 12. Feb 2009, 23:13
Hallo Leute,
ich habe die BM 12 , habe es bis jetzt nicht bereut.
Diese Bässe, es ist schon ein Hammer, abgrundtief, die kommen einfach so raus, ohne Mühe.
Wenn du denkst, es geht nicht tiefer, es geht doch, dabei bleiben die Mitten und Höhen klar, es ist alles zu hören, jede Kleinigkeit.
Ich muss auch nicht genau im Stereodreiek sitzen, ein bis zwei Meter daneben macht auch nichts, wer das nicht glaubt, der sollte es sich anhören.
Der Listenpreis 15600€, gebraucht an einen aktuelle BM12 zu kommen ist schwer, die sind sehr schnell vergriffen.
Ich kann euch nur mal empfehlen, mal nach Bonn, den Händler Krings zu besuchen, der hat sie alle stehen.
Der Händler Sprint Service bietet zur Zeit eine Rückrufaktion „Ich werd´ aktiv“ an, und nimmt eure alte Anlage in Zahlung.

Grüße Christian


[Beitrag von Regelung am 12. Feb 2009, 23:16 bearbeitet]
Toschimoto
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 13. Feb 2009, 10:43
Tolle Anlage.
Die BM stehen ja ziemlich in der Ecke. Gib es dadurch keine Nachteile?
Toschimoto
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 13. Feb 2009, 15:29
Werner,
bei welchem Händler hast Du gekauft?
walexi
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 13. Feb 2009, 16:01
Guten Tag,

ich war bei Herrn Gottlob (www.ralph-gottlob.de). Der hat im Moment ein älteres Paar BM12 im Angebot. Die habe ich damals angehört, der Unterschied zu dem von mir gekauften Paar war sehr klein. Allerdings merkt man das Alter am Holz - es wäre wahrscheinlich sinnvoll, das aufzuarbeiten. Die älteren BM12 sind auch etwas breiter als die neueren. Es gibt dann noch Herrn Krings in Bonn (der hat wahnsinnig viel Auswahl und berät auch kompetent), Zingel in Essen und Jessen hoch im Norden. Wahrscheinlich gibt es auch noch ein paar andere Händler.
Gruß
Werner Alexi
Toschimoto
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 13. Feb 2009, 16:11
Mit Zingel habe ich gestern lange telefoniert. Macht mir einen sehr kompetenten Eindruck.
Mein Interesse an den BM ist nun endgultig im grünen Bereich.
Wenn du irgendwann noch Lust und Zeit hast, mir deine auffälligsten Höreindrüche im Vergleich zu den passiven Vertretern, die du ja sicherlich vorher hattest, zu schildern, wäre das sehr schön ( gern auch per PM).

PS ich kuriere gerade eine Virus-Grippe aus, ansonsten habe ich kaum Zeit,während dieser Tageszeit im Forum zu agieren.
walexi
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 13. Feb 2009, 16:37
Ja,

ich glaube die BM Händler sind eigentlich alle ganz ok. Sie haben verstanden, dass ein so teures Produkt nur durch Kompetenz an den Kunden zu bringen ist.
Über meine vorherige Ausstattung im Boxenbereich hülle ich lieber den Mantel des Schweigens (400 € Teile). So ist das manchmal im Leben: man kauft etwas, wohl wissend, dass es eine Übergangslösung sein wird. Bei mir war das vor 25 Jahren. Vor 20 Jahren habe ich dann den Rest der Anlage erneuert (statt Dual Plattenspieler Linn LP 12, Accuphase Vorverstärker - den alten Dual "Vollverstärker" Baujahr 1973 habe ich bis jetzt als Endstufe weiterbetrieben, ich wollte ja EIGENTLICH aktive Boxen haben). Damit ich auch mit Genuss hören kann, kamen noch Stax Kopfhörer dazu (wenn man vom fehlenden Kribbeln im Bauch beim Bass absieht, sind die m.E. von keinem Lautsprecher der Welt zu schlagen). Dann kam irgendwie die Realität dazwischen: Kinder, Umzug ins eigene Haus (dabei nur kleines Zimmer abbekommen), Job hingeschmissen und selbständig geworden, Haus umgebaut - plötzlich wieder größeres Zimmer zur Verfügung und da war das Bedürfnis nach adäquatem Musikgenuss wieder da. Die Tour durch die Studios habe ich mir komplett geschenkt. Das verunsichert nur und Statussymbole sind mir egal. Ich wollte meinen alten Traum erfüllen. Die (eine) Hörsitzung war trotzdem wichtig - man muss (es geht doch um recht viel Geld) die Träume schon mit der Realität messen. Wenn mich der Klang nicht begeistert hätte, hätte ich halt gar nichts gekauft und völlig neu nachgedacht. Das war aber nicht notwendig.

Gruß
Werner Alexi
Toschimoto
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 13. Feb 2009, 16:56
Genau so muss es sein. Es muss auf Anhieb gefallen und dann muss man sämtliche weiteren Vergleiche konsequent beenden und sich wieder auf das eigentliche unseres Hobbys, das Musikhören konzentrieren.
Wenn ich dir erzählen würde, was ich schon alles an sogenantem HighEnd durch habe. Zum Glück toleriert das meine Frau. Aber jetzt soll der finale Schlag erfolgen (hoffentlich) und somit geht die Richtung in Aktiv.
Problem wird immer sein, dass man die Verhältnisse beim Händler nicht mit denen zu Hause verleichen kann. Was beim Händler gut klingt, kann zu Hause wenig gut sein.
Bei dir war das offensichtlich nicht der Fall. Aber ich glaube bei der BM 12 gibt es ja verschiedene Anpassungsmöglichkeiten. Wie groß ist dein Hörraum und wie weit sitzt du von den Boxen weg?
Jedenfalls gratuliere ich zum Erwerb und wünsche dir lange, lange Freude mit der BM 12.
Gruss
walexi
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 13. Feb 2009, 17:03
Mein Hörraum ist ungefähr 25 qm groß, 3 Seiten Bücherregale (ziemlich voll), an der 4. Wand sind die Fenster. ich sitze dann ungefähr 4 m von den Boxen entfernt. Ganz allgemein sind die BM aber ziemlich unempfindlich bei der Aufstellung. Gegen bestimmte Raumprobleme soll das Lyngdorf RP-1 helfen - habe das bisher aber weder gesehen noch gehört.

Gruß
Werner Alexi
faeka
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 13. Feb 2009, 19:29
nun ja, was soll ich sagen, seit kurzer zeit bin ich auch dem b&m virus verfallen, angefangen hat es mit einer bm6, die meine quadral montan mk iv, total in den schatten gestellt hat...
nun steht der verkauf meiner 2 paar montan an und im anschluss der kauf einer bm12, um auch weiterhin beim filmeschauen den genuss aus allen ecken was auf´s ohr zu bekommen

leider muss man deutlich sagen, das man von ebay und co. doch lieber die finger lassen sollte, denn eine gute und damit meine ich mindestens vom fachhändler überholte bm6, liegt mal eben bei ca 1800.- eine gut erhaltene "alte" bm12 fängt bei ca 4000.- an

jedes noch so tolle ebay-schnäppchen kann sich nämlich ganz schnell als groschengrab rausstellen....leider
Regelung
Stammgast
#18 erstellt: 13. Feb 2009, 22:46

Toschimoto schrieb:
Tolle Anlage.
Die BM stehen ja ziemlich in der Ecke. Gib es dadurch keine Nachteile?


Du wirst lachen, aber die BM und Silbersand sind bei der Aufstellung eher unkritisch.
Die Bilder zeigen den Vorführraum von Herrn Krings, aber diese Bilder sind von 2006, es macht wirklich nicht viel aus, wie die dort stehen, es klingt einfach genial, auch aus der zweiten und dritten Reihe.





Ich werde noch ihn mal besuchen, und mir die Silbersand 701 anhören, aber nicht kaufen, bei einen Preis von nur 48500€ ist es auch mir nicht möglich.

Grüße Christian


[Beitrag von Regelung am 13. Feb 2009, 22:47 bearbeitet]
Toschimoto
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 14. Feb 2009, 08:58
Christian,

ist das ppg wirlich notwendig? Kostet ja nochmal über 700 €!
Welche Vorteile ergeben sich und ist man in der Lage, die BM 12 selbständig anzupassen? Ich befürchte, ohne Einmessung des Raumes macht man eher mehr falsch, als richtig?
Regelung
Stammgast
#20 erstellt: 14. Feb 2009, 10:47
Hallo Toschimoto,

ich hatte meine Boxen ein Jahr ohne PPG betrieben, mit der Werkseinstellung 1, das bedeutet, dass der Supperhochtöner auf +3dB stand, und der Rest auf neutral.
Mir persönlich hatte dieses später nicht so zugesagt, ich empfand den Klang zu hell.
Dann habe ich mir beim Herrn Jessen ein PPG gebraut geholt, hat 450€ gekostet, konnte dadurch die Schärfe wegnehmen.
Das Einstellen geht nicht von Heute auf Morgen, es hat schon eine ganze Zeit gedauert, weil bei einer Musikrichtung hört sich diese Einstellung gut an, bei der andere nicht.
Ich möchte nicht immer mit den PPG die Einstellung verändern, es musste ein Kompromiss gefunden werden, damit das PPG im Schrank liegen bleiben kann.
Durch besuche beim Händler, deswegen werde ich nochmal zum Herrn Krings fahren, werde ich mich inspirieren lassen, und diese Eindrücke fließen dann in meine Einstellungen ein.
Zur Zeit sieht das so aus: Tieftöner +1dB, Tiefmitteltöner +1dB, Mitteltöner +1dB, Hochtöner 0dB, Supperhochtöner 0dB..
Übrigens, das PPG kann man sich beim Händler auch ausleihen.
Das professionelle Einmessen ist natürlich die erste Wahl, Herr Ziegel bietet dieses beim Kauf an, ich glaube, es gehört zu sein Service, und ist im Kaufpreis enthalten.

Ich habe eine fast neue BM 12 hier gefunden, der Mann muss wohl dringend Geld brauchen, der verschleudert seine zwei Monate alte Box für 8500€.

Grüße Christian


[Beitrag von Regelung am 14. Feb 2009, 11:03 bearbeitet]
walexi
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 14. Feb 2009, 12:08
Zwei Anmerkungen von mir:

1. Die fast neuen BM12 sind auch bei ebay aufgetaucht, vielleicht kommt ein Interessent da noch günstiger dran. Wenn ich nicht schon versorgt wäre, würde ich da auch mitgehen - da kann man nichts falsch machen, wenn man selbst abholen kann. Bei ebay steht auch eine Erklärung, warum die verkauft werden (ob das so stimmt, weiß man natürlich nicht, klingt aber zumindest plausibel).

2. PPG braucht man m.E. eher nicht - wenn man die BM's bei einem Händler kauft, leiht der einem bestimmt das PPG für ein paar Tage aus. Im Grunde schraubt man da ja auch nur am Frequenzgang herum, das kann man - wenn es wirklich sein muss - auch vor dem Eingang machen. Da käme dann wieder das Lyngdorf RP-1 ins Spiel, das ja den Raum gleich mit einem Messmikrofon ausmisst und dann einen Kompromiss berechnet.

Gruß
Werner Alexi
Regelung
Stammgast
#22 erstellt: 14. Feb 2009, 22:23
Hallo Werner Alexi,

soweit ich weiß, korrigiert der Lyngdorf nur bis 500 Hz, kann mich auch irren.
Ich benutze gelegentlich noch mein PPG, wie gesagt, ich bin mit meinen Einstellungen bestimmt noch nicht fertig.

Grüße Christian
walexi
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 15. Feb 2009, 20:17
Na,

soweit ich weiß, korrigiert Lyngdorf auch hohe Frequenzen. Eine sehr gutes Review gibt es hier: http://www.dagogo.com/Lyngdorf-RP1.html

Gruß
Werner Alexi
Regelung
Stammgast
#24 erstellt: 16. Feb 2009, 10:32
Hallo Leute,

in einen anderen Forum hat jemand die BM2s leihweise bekommen, bis seine bestellte BM 18 da ist.

Hier sein Bericht zur BM 2s:

Arnold Nudell mag es mir verzeihen aber die K9a kannste in die Tonne tun.
Sie ist etwas für Junge Leute die gerne Rock und Metall hören
und das mit richtig Pegel das können die K9a gut.

Ich hab den Sprüchen immer etwas skeptisch gegenüber gestanden , die da hießen.
Wenn du Aktiv hörst, wirst Musik neu erleben!
Doch jetzt weiß ich was damit gemeint ist.

Die BM2s fand ich ohne sie gehört zu haben Optisch nicht so gelungen.

Als sie dann in meinem Wohnzimmer standen gefielen sie mir immer besser.

Dann kam der Moment wo ich alleine die Musik erleben durfte.
Es ist wirklich so, jede CD die ich aufgelegt habe war für mich eine Neuentdeckung.
Ich habe Sachen gehört die ich noch nie gehört habe.

Nach vier Stunden Emmerson Lake & Palmer, Zappa, Varese, Genesis, Stravinski,
Prince, Jan Gabarek, Egberto Gismonti und Miles Davis
hatte ich kaum Ermüdungserscheinungen, die bei der K9a bereits nach einer Stunde auftraten.
Das Klangbild ist offen es gibt kein Dröhnen. Musik macht jetzt richtig Spass.

Ich hoffe das die BM18 wirklich noch eine Steigerung ist!

Glückliche Grüße Uwe




Ich bin mal gespannt auf sein Bericht zur BM 18.

Grüße Christian


[Beitrag von Regelung am 16. Feb 2009, 13:54 bearbeitet]
basti099
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 14. Mai 2009, 16:18
Ich habe vor ein paar Monaten auch einmal die BM12 hören dürfen und komm seitdem nicht mehr von dem Gedanken los, zu den Aktiven zu wechseln.
Allerdings konnte ich die BM12 damals nur mit Kari Bremnes und einigen Klassik Konzerten hören. Es war die einzige Box, bei der ich nochmals eine große Klangsteigerung zu meinen jetzigen passiv Boxen gehört habe.

Bei den BM12 habe ich allerdings etwas die Angst, dass sie zu sehr auf bestimmte Musikrichtungen zugeschnitten sind. Gerade auf Klassik. Ist da was dran?
Ausserdem habe ich mit dem Einstellgerät die Befürchtung, dass ich immer auf der Suche nach der optimalen Einstellung bin. Will es am Besten einmal einstellen lassen und dann nur nochmal bei einem Umzug(Raumwechsel) neu einmessen lassen. Die Suche nach der optimalen Einstellung, halte ich für anstrengend. Und auch von Einstellungsänderungen bei unterschiedlichen Musikrichtungen, will ich die Finger lassen. Also ein paar Zweifel habe ich noch.
Ich will mir jetzt bald nochmal die BM 2s anhören, die preislich interessanter ist. Hat jemand diese schonmal mit der BM12 vergleichen können?
Gibt es für die BM 2s auch Einstellmöglichkeiten, oder sind die nicht veränderbar?

Eigentlich will ich nur einmal zu einem Händler fahren, die Boxen dann zuhause probehören können und wenns gefällt gleich behalten. Fürs Hören mehrere Boxen in meiner Wohnung ist der Weg zu einem guten Händler einfach zu weit.

Basti
Regelung
Stammgast
#26 erstellt: 14. Mai 2009, 17:47
Hallo Basti,

die BM 12 spielt eigentlich in allen Musikrichtungen, aber es gibt natürlich eine Ausnahme, Techno.
Es kommt am 6.6 die BM 15 raus, die ist zwischen die BM 2s und BM 25 angesiedelt (Line Serie).
Preislich wird sie zwischen der BM 12 und 18 (Classic Line) liegen, ich schätze mal so um die 17000€ das Paar.
Beim Händler Christoph Zingel, findet ein Workshop statt, dort kann man die BM 15 auch gegen die anderen Modelle vergleichen.

Grüße Christian
taubeOhren
Inventar
#27 erstellt: 14. Mai 2009, 17:55
Moin ...


Ausserdem habe ich mit dem Einstellgerät die Befürchtung, dass ich immer auf der Suche nach der optimalen Einstellung bin. Will es am Besten einmal einstellen lassen und dann nur nochmal bei einem Umzug(Raumwechsel) neu einmessen lassen. Die Suche nach der optimalen Einstellung, halte ich für anstrengend. Und auch von Einstellungsänderungen bei unterschiedlichen Musikrichtungen, will ich die Finger lassen. Also ein paar Zweifel habe ich noch.


ich würde mal sagen, du traust Deinen eigenen Ohren nicht ... - dann brauchst Du auch keine LS für 17.000,- EUR

taubeOhren

ah - womit hörst Du denn jetzt?
Atonal
Neuling
#28 erstellt: 14. Mai 2009, 21:34

basti099 schrieb:
Ich will mir jetzt bald nochmal die BM 2s anhören, die preislich interessanter ist. Hat jemand diese schonmal mit der BM12 vergleichen können?


Hallo Basti,

ich habe die BM2s zwar nicht gegen die BM12 vergleichen können, aber ich habe sie schon im Vergleich zur BM18 gehört. Und ich mußte feststellen, daß sich die viel kleinere (und billigere) BM2s außerordentlich gut gegen die BM18 schlägt. Die neuen Backes-Modelle klingen anders, nicht mehr so "scharf" wie früher. Auch die Classic-Serie (zu der BM12 und BM18 gehören) wurde dahingehend - also etwas "sanfter" - abgestimmt und eine BM2s geht noch mehr in diese Richtung. Die BM18 war noch präziser, aber die BM2s mußte sich wirklich nicht verstecken. Alles in allem bot sie ein sehr warmes, harmonisches Klangbild mit einem für die Größe absolut grandiosen Baß.

Die BM2s läßt sich auf der Rückseite übrigens direkt einstellen, die Regelmöglichkeiten sind zwar nicht so umfassend wie bei den größeren Modellen der Line-Serie, aber es gibt Regler für den Baß- und Hochtonbereich, sowie für den Grenzbereich des unteren Frequenzgangs.
AloneAgainOr
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 15. Mai 2009, 12:01

taubeOhren schrieb:
Moin ...


Ausserdem habe ich mit dem Einstellgerät die Befürchtung, dass ich immer auf der Suche nach der optimalen Einstellung bin. Will es am Besten einmal einstellen lassen und dann nur nochmal bei einem Umzug(Raumwechsel) neu einmessen lassen. Die Suche nach der optimalen Einstellung, halte ich für anstrengend. Und auch von Einstellungsänderungen bei unterschiedlichen Musikrichtungen, will ich die Finger lassen. Also ein paar Zweifel habe ich noch.


ich würde mal sagen, du traust Deinen eigenen Ohren nicht ... - dann brauchst Du auch keine LS für 17.000,- EUR

Das mit den eigenen Ohren ist so eine Sache, und vielleicht einer der Hauptunterschiede zwischen Gold- und Holzohren.
Viele Holzohren (auch ich) trauen ihren eigenen Ohren aus folgendem Grund nicht: ich kann u.U. erkennen, was mir besser gefällt, aber wenn das Ziel eine möglichst unverfälschte (neutrale) Wiedergabe im Sinne von HiFi ist, dann helfen mir meine Ohren nichts, weil ich ja nicht weiß, wie es (aus Sicht des Erstellers der Tonkonserve) klingen soll. Da sind dann Messungen hilfreicher.

Gruß AAO
taubeOhren
Inventar
#30 erstellt: 15. Mai 2009, 12:06
Moin ...


Viele Holzohren (auch ich) trauen ihren eigenen Ohren aus folgendem Grund nicht: ich kann u.U. erkennen, was mir besser gefällt, aber wenn das Ziel eine möglichst unverfälschte (neutrale) Wiedergabe im Sinne von HiFi ist, dann helfen mir meine Ohren nichts, weil ich ja nicht weiß, wie es (aus Sicht des Erstellers der Tonkonserve) klingen soll.


Naja, meinen Ohren muss es in erster Linie gefallen ....


taubeOhren
basti099
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 15. Mai 2009, 13:33
Ich habe auch das Problem, dass ich da zu perfektionistisch veranlagt bin. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich dann erstmal bei jeder CD nach den besten Klangeinstellungen suche, anstatt die Musik zu genießen.
Und bei jeder CD beim Hören daran denke, welche Einstellung jetzt vielleicht besser klingen könnte.
Beim Einmessen am ersten Tag werd ich mir natürlich viel Zeit nehmen. Aber danach will ich erstmal die Finger davon lassen.

Auch aufgrund des Preises und des für mich äusserlich ansprechenderen Designs der BM 2s werde ich jetzt nochmal BM12 und BM 2s direkt nacheinander hören. Mal gucken wie das am Freitag auf der High End in München wird, und wenn man da nicht die Ruhe hat, dann werd ich nochmal zu einem Händler fahren und mir da die Zeit nehmen.
Die neue BM 15, die dann wahrscheinlich preislich über der BM12 sein wird, ist mir defintiv zu teuer. Die BM12 ist preislich schon das höchste was ich mir vorstellen kann.
Basti
G.N.
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 01. Jun 2009, 18:08
Liebe Leser,
ich habe hier im Forum die Abhandlungen zum Aktiv - Lautsprecher der Hersteller Backes und Müller gelesen und möchte zur "Selbstfindung der Einzelnen", wenn ich kann, beitragen. Zu meiner Person:
Ich bin seit Jahren Besitzer von Lautsprechern der Lautsprecherbauer B&M und habe über die alte B&M 5, die neue 6 dann die B&M 20 und vor etwa 10 Jahren die B&M 12 erstanden bzw. angeschafft. Nun ist der HiFi Virus ein wenig erkaltet und die neueren Versionen sind mir nicht mehr geläufig. Mein Ohr ist mit den verschiedensten Lautsprechern gewachsen, ich habe mich aber festgelegt, keine neuen "Experimente" bezüglich der HiFi Anlagen durchzuführen. Kurzfristig flammte bei mir noch einmal der Wunsch nach einem vernünftigen CD-Player auf. Ich habe mich dabei für eine modifizierte Version eines Pioneer-Tellerlaufwerkes, als Ersatz für einen alten Sony - Player entschieden und diesen über den zusätzlich eingebauten festen Digitalausgang mit einem RME Digital - Wandler versehen, um in erster Linie ein weicheres und weniger scharfes Klangbild (Hochtonbereich z. B. kompensierte übertriebene -S-Laute) zu erlangen. Da sind wir beim Problem. B&M spielt sehr analytisch, durchsichtig, neutral und differenziert. Jedes Detail wird aus der Aufnahme herausgearbeitet. Klassik- Jazz- und Pop-Musik gibt sie sehr überzeugend wieder, Techno ist nicht meine Welt. Der Bass ist trocken und tief. Hat eine Aufnahme weniger Bassanteile sind diese auch nicht zu hören. Also ein ehrliches Klangbild im Mitten -und Hochtonbereich, welches ein wenig zur Schärfe neigt. Ich will mich nicht weiter zu Klangbildern auslassen. Eine BM gefällt oder sie gefällt halt nicht. Sie spielt über den gesamten Klangbereich sauber, ohne einen bestimmten Frequenzbereich zu erschlagen bzw. über zu betonen (bis auf die manchmal übertriebenen Höhen). Meine BM 12 ist eine VFet mit 12 db Linkwitzfilter, also ein älteres Modell mit einer 32 cm Frontbreite, die nach einem Gebrauchtkauf bei Hersteller generalüberholt wurde. Dabei habe ich den Bassbereich um drei db anheben und brummarme Transformatoren einbauen lassen. Die bevorzugte Anhebung kann mit einem kleinen Schalter wieder auf null gesetzt werden. Ich habe dazu alle weiteren Frequenzweichen auf einen Mittelwert einstellen lassen, sodass ich den meisten Wohnzimmern mit dem so erlangtem Klangbild bzw. der gewählten Einstellung gerecht werden kann. Die Aufstellung ist ebenfalls unkompliziert, abgerückt von der Wand und nicht unmittelbar in die Ecke des Raumes gezwängt, spielt sie mit breiter Bühne und Tiefenstaffelung. In einer Ecke stehend, wird der Bass "bumsig" und ist nicht mehr straff. Um ihre Schärfe im Hochtonbereich zu kompensieren ist es empfehlenswert einen weichen Vorverstärker zu betreiben. Röhenvorverstärker spielen bekanntlicher Weise homogen, rund und warm. Ich habe mich allerdings für einen Burmeister entschieden, der als "Transistor" ähnlich Klangeigenschaften produziert. Nun stimmte das Klangbild, die Schärfe des Klangeindruckes ist einer gewissen "Wärme"des Klangbildes, ohne unsauber oder unterbelichtet zu erscheinen, gewichen.
Ich bin absolut zufrieden und für mich ist die HiFi - Welt seit langer Zeit absolut in Ordnung.
Ich kann nur bestätigen was einige Schreiber hier erwähnt haben. Der Interessent bleibt einfach aufgefordert selber sich einen Eindruck zu verschaffen. Herr Krings in Bonn auf der Kaiserstr. ist dabei ein kompetenter und adäquater Ansprechpartner, der einige "Gebrauchte" auf Lager hat und sehr viel über die B&M erzählen kann. Auch er gehörte zu den HiFi Enthusiasten die einmal mit einer B&M 5 angefangen haben. Ich habe selber über diesen Lautsprecher Herrn Krings und über ihn auch die Herren Backes und Müller persönlich kennengelernt. Sie hatten zu dieser Zeit noch ihre Boxenfertigung im Keller eines Hauses, lang ist es her.
Wenn ich einmal bei Bekannten zu Besuch bin und deren Musikanlagen mit den ersten Tönen wahrnehme, kann ich für mich immer beruhigt feststellen, dass ich einst richtig gewählt hatte. Ich hoffe, ich konnte mit diesem Bericht ein wenig die Ausnahmestellung dieser Lautsprecher beschreiben und den potenziell Interessierten ermuntern auch einen "aktiven Weg" zu beschreiten.


[Beitrag von G.N. am 02. Jun 2009, 07:39 bearbeitet]
FelixHF
Schaut ab und zu mal vorbei
#33 erstellt: 27. Jun 2009, 20:00
Ich habe seit Jahren die BM20 und bin sehr zufrieden. Ich wollte mich nun von den BM20 trennen, um mich zu verändern und interessiere mich für die BM2S. Hat jemand die BM2S schon länger und hat sie über einen längeren Zeitraum getestet?
Regelung
Stammgast
#34 erstellt: 28. Jun 2009, 09:05
Hallo FelixHF,

Versuche es mal im Forum aktives-hoeren.de , dort haben einige die BM2s.
Ich hatte auf den BM Fest die BM2s hören können, die war zwar gut, kommt aber nicht an meine BM12 ran.
Schau mal hier rein, da findest Du eine fast neue BM12 für 8650€ inkl. PPG, bevor Du für eine BM2s 9800€ ausgibst.
Es gibt auch noch ein Angebot von Backes&Müller, die bieten unter AKTION "SYMMETRISCHER EINGANG", für ältere BM Modelle inkl. Komplettüberprüfung für 298€ an.

Grüße Christian


[Beitrag von Regelung am 28. Jun 2009, 09:32 bearbeitet]
mike3563
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 10. Sep 2009, 17:25
Backes & Müller, genauer die BM5 hat auch bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

So mußte ich eines Nachts von Karlsruhe nach Bonn fahren, um ein gebrauchtes, aber preiswertes Exemplar zu kaufen.
Ich will es nicht wiederholen, aber auch mich haben die klanglichen Eigenschaften viele Jahre begeistert.
Der bleibende Eindruck kam allerdings mehr von der mangelhaften Verarbeitung. Nach den ersten teuren Reparaturen im "Werk" wurde es mir dann zu bunt und ich habe eine Box komplett zerlegt und mir den Stromlaufplan regelrecht von der Platine abgemalt. Wenn man die Bespannung abnahm, konnte man mit den Dingern mühelos Radio hören (offene Gates an den Korrektursignal-FETs) Ständig gab es kalte Lötstellen, ausgetrocknete Elkos oder Überschläge an den mit 400V befeuerten Lautsprechergittern killten den ein oder anderen FET. Mit der Zeit wurden die Sicken der Tief-Mitteltöner brüchig, sodaß eine Membran nach vorne rausschoß und der Elektronik den Rest gab. Ich hab sie immer wieder repariert, mir auch aktuellere Chassis schicken lassen (die späteren waren nicht kapazitiv sondern induktiv gegengekoppelt).
Aber, wenn sie funktionierten, dann waren sie nahezu ideal für meinen Musikgeschmack. Lediglich das starke Grundrauschen störte mich dann doch. Ein Versuch, die Hochtöner zugunsten von Ionen-HTs des Herrn Braun zu ersetzen, blieb dann doch aus.
Hauptsächlich aus Zeitmangel wurde ich dann untreu und legte mir die Solitaire von T+A zu, Mitte der 90er für mich "das gelbe vom Ei".
Ein Bastler nahm mir dann die beiden BM5 einschließlich meiner Unterlagen ab und versprach sie wiederzubeleben, vergessen habe ich sie nie.
zausel
Stammgast
#36 erstellt: 04. Okt 2009, 13:22
Hallo.
Ich besitze eine BM10d.
Hatte schon einige LS in meinen 4 Wänden und natürlich auch eine Menge gehört.
1994 bin ich auf aktive LS aufmerksam geworden.High End Frankfurt,Geithain.Ich war schwer beeindruckt und habe mich dann genauer mit der Materie beschäftigt.Hatte dann auch Geithain und Adam Audio Monitore im Besitz,bin damit aber nicht wirklich glücklich geworden.
Als ich dann noch einmal Nägel mit Köpfen machen wollte,habe ich mir eine Menge passive LS angehört.Keine konnte mich überzeugen.
Bin also wieder bei den Aktiven hängen geblieben und dort eben bei der BM10.
Sie hat mich sofort begeistert.Muß auch sagen,dass ich vorher die BM12 gehört habe,die mich sehr beeindruckt hat und mich zu der Marke B&M gebracht hat.Meine Wahl viel trotzdem auf die 10er,weil ich sie einfach noch besser fand,obwohl sie preiswerter ist (falls man in dieser Klasse von preiswert reden kann).Durch den fehlenden Superhochtöner ist sie auch noch unproblematischer in der Aufstellung,was für mich hier sehr wichtig ist.
Habe auch die BM2 und 2s gehört.Beide gefallen mir auch sehr gut,aber mit der 10er oder 12er können sie nicht mithalten.Das ist nochmal eine andere Liga.
Das Thema LS ist für mich erledigt.Es geht ab diesen Regionen eigentlich nicht mehr besser,sondern nur noch anders.
Zumindest für den normalen Hörer...bin ja kein Tonmeister.

Gruß-Zausel
Michael_KR
Stammgast
#37 erstellt: 10. Jan 2010, 20:21
Hallo an alle B&M-Interessierten.

Zum Thema gebrauchte B&M habe ich eine interessante Seite gefunden.
Gebrauchte B&M Tipps

Schön, dass auch konkrete Preise genannt werden, was hier im Forum leider oft nicht der Fall ist. Warum auch immer

Z.B.:
Für eine BM 12 V-FET im Topzustand (ab 1987-1990), also komplett generalüberholt und optisch 1a mit Händlergarantie, sollte keinesfalls mehr als 4800.-EUR kosten!

Oder:
Für eine BM 20 V-FET im Topzustand (ab 1987), also komplett generalüberholt und optisch 1a mit Händlergarantie, incl. PPG , sollten Sie keinesfalls mehr als 6500.-EUR bezahlen!

Viel Spaß weiterhin mit aktiven B&M

P.S.: Irgendwann besitze ich auch mal ein Pärchen
hoeren_und_staunen
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 24. Jan 2010, 20:20
Hallo zusammen,

bin neu hier im Forum, studiere die Eintrage jedoch schon einige Jahre. Nun wurde es mal Zeit für einen Account:

Werde meine mittlerweile technisch in "desolatem" Zustand befindlichen uralten BM 12 aus 1982 und den auch schon in die Jahre gekommenen, aber noch voll funktionsfähigen Burmester 785, die ich beide in 2001 gebraucht erwarb gegen neu überarbeitete BM8 Vision incl. Upgrade und einen Burmester 808 MK3 PreAmp austauschen.

Meine Frage ist jetzt eigentlich, wie ihr euch an die Verbindungsfrage gemacht habt. Hat jemand von euch sündhaft teure NF Kabel oder ähnliches, oder seid ihr mit "normalen" Verbindern (0,5 m bis ca. 200 Euro) glücklich geworden?

Der nette Händler aus Bonn liefert glücklichereise Verbindung vom 808 zu den BM8 mit, so dass jetzt erst mal kein Thema ist.

Würde mich freuen zu hören, ob ihr wirklich merkliche Unterschiede bei verschiedenen Kabeln erkennen konntet,
von deren Erfahrungen ich evtl. profitieren könnte um nicht sinnloserweise Geld aus dem Fenster .... .

Danke vorab für Antworten und Gruß
hoeren_und_staunen
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 24. Jan 2010, 20:51
[quote="Michael_KR"]Hallo an alle B&M-Interessierten.

Zum Thema gebrauchte B&M habe ich eine interessante Seite gefunden.


Habe hier auch noch einen Link, der zwar nicht nagelneu ist, jedoch einiges an preislichem Background ermöglicht.

http://www.aktives-hoeren.de/viewtopic.php?f=22&t=957

"Mögen alle Dürstenden irgendwann Linderung erfahren", so wie ich jetzt mit einem quasi Neuanfang.

Gruß
hoeren_und_staunen
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 26. Jan 2010, 07:15
Hallo zusammen,

schade, dass es noch kein Feedback gab.

Falls sich jemand fragt, warum ich die Kabelfrage hier und nicht in einem Kabel-Thread positioniere, dann ist die Antwort halt, dass es schon um ganz bestimmte Endgeräte (Lautsprecher) geht und diese nunmal eine bestimmte analytische Charakteristik aufweisen, die nicht verloren gehen sollte.
Demzufolge würde ich natürlich gerne von den Erfahrungen bei Backes Besitzern profitieren und nicht von denjenigen, die komplett andere Schallwandler in ihrer Kette haben.

Vielleicht findet sich ja noch jemand.

Dank erst einmal und Gruß
Michael_KR
Stammgast
#41 erstellt: 26. Jan 2010, 13:02

hoeren_und_staunen schrieb:
Hallo zusammen,
schade, dass es noch kein Feedback gab.
Falls sich jemand fragt, warum ich die Kabelfrage hier und nicht in einem Kabel-Thread positioniere, dann ist die Antwort halt, dass es schon um ganz bestimmte Endgeräte (Lautsprecher) geht und diese nunmal eine bestimmte analytische Charakteristik aufweisen, die nicht verloren gehen sollte.
Demzufolge würde ich natürlich gerne von den Erfahrungen bei Backes Besitzern profitieren und nicht von denjenigen, die komplett andere Schallwandler in ihrer Kette haben.
Vielleicht findet sich ja noch jemand.
Dank erst einmal und Gruß


Ich selbst besitze ja KEINE B&M - zum Thema Kabel ist grundsätzlich schon alles geschrieben. Erst gestern das nochmals gelesen:

Kabel? Voodoo oder?

Ich persönlich halte es so:

Ein gutes Kabel für sagen wir mal 100 bis 200 Euro kann nix schaden und ist auf jeden Fall besser als ein Baumarktkabel, dessen Kontakte im Laufe der Zeit oxidieren. Denn schlechte Kontakte sind nun mal klangschädigend - im Extremfall geht nur ein Kanal (wzbw. )

Ich persönlich habe ein paar Cinch-Kabel von Goldkabel sowie ein paar inakustik LS-Kabel.

Letztere z.B. sind och nicht besser als ein paar dickere Baumarktkabel sehen aber besser aus

Was mich besonders interessiert: Warum sind die B&M12 in einem desolaten Zustand und warum werden die nicht instand gesetzt? Sind die schon aufm Müll? Für ein paar Euro nehme ich die, wenn sie nicht völlig ausgebrannt sind
zausel
Stammgast
#42 erstellt: 29. Jan 2010, 19:44
Ich bin auch kein Kabelfetischist.
Habe bei mir alles mit Oehlbach verkabelt.Die geben eine lebenslange Umtauschgarantie bei Defekt.
Wird nach 5 Jahren ein Goldkontakt grün,wird das Kabel kostenlos getauscht.
Deutsche Firma,alles Hand und Fuß,fertigen alles auf Wunschlänge...da brauche ich kein handgedengeltes Esotherikstrippchen.

Aber da gehen ja die Meinungen weit auseinander.

Gruß-Zausel
Michael_KR
Stammgast
#43 erstellt: 30. Jan 2010, 15:27

zausel schrieb:
handgedengeltes Esotherikstrippchen.


Dieser Ausdruck ist spitze

"handgedengelt"
Regelung
Stammgast
#44 erstellt: 30. Jan 2010, 22:31
Ich habe für meine ganze Verkabelung ca. 20€ ausgegeben.
Hier findet Ihr ein Paar generalüberholte Gebrauchte mit Garantie, oder hier.

Grüße Christian


[Beitrag von Regelung am 30. Jan 2010, 22:44 bearbeitet]
vokalo
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 25. Feb 2010, 16:23
Ich finde es gut, dass dieser Thread wieder zum Leben erweckt wurde und habe ihn mit großen Interesse gelesen.

Nach vielen Jahren war ich gestern beim freundlichen Backes & Mueller Experten in Bonn, wo ich vor 18 Jahren meine Restek Optima gekauft habe, mit denen wir immer noch glücklich sind, die aber nun doch zumindest im Wohnzimmer weichen sollen. Sie werde aber bestimmt anderweitig genutzt. Eigentlich habe ich eher im Bereich Studiomonitore gesucht und gehört, wurde aber beim gestrigen Hören einiger älterer Backes & Mueller und T&A wieder eines Besseren gelehrt und werde mich weiter in dem Bereich umschauen. Wie bei neuen LS von Backes & Mueller setzt eigentlich nur der Preis das Limit. Der weiter oben angegebene Link mit der Preisübersicht ist sehr interessant, kann aber keine Auskunft darüber geben, wie viel Aufwand bei der Überarbeitung der LS betrieben wurde.

Falls jemand noch weitere Typs hat, wo ich suchen kann (neben Ebay oder audiomarkt.de) würde mich dies sehr interssieren.

Gruss Wolf
Regelung
Stammgast
#46 erstellt: 25. Feb 2010, 17:24
Hallo Wolf,

was wäre denn Deine Preisvorstellung?
Hier wird eine Silbersand FM501 für 13999€ angeboten, da kommen bei dem Händler bestimmt noch einige gebrauchte rein.

Grüße Christian


[Beitrag von Regelung am 25. Feb 2010, 17:24 bearbeitet]
vokalo
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 25. Feb 2010, 22:38

Regelung schrieb:

was wäre denn Deine Preisvorstellung?


Hallo Christian,

ich denke eher an eine etwas "betagtere" BM12 evtl. BM8 so im Bereich von ca. 4000/Paar, am liebsten vom Fachhändler mit Garantie evtl. aber auch Privat, wenn ich dabei ein gutes Gefühl habe.
Regelung
Stammgast
#48 erstellt: 26. Feb 2010, 16:30
Hallo Wolf,

Schau Dir mal die BM8 Vision für 4200€ an.
Von Herrn Jessen habe ich meine BM12, er liefert die Boxen an, der Kundendienst ist auch sehr gut, kleine Sachen erledigt er direkt Zuhause.
Dann setze Dich auch mal mit Ralph Gottlob in Verbindung, seine gebrauchten sind alle vom Werk überholt, Preise musst Du dort anrufen.
Wenn Du auf ältere Gebrauchte BM aus bist, dann achte auf V-FET Verstärker!

Grüße Christian


[Beitrag von Regelung am 26. Feb 2010, 16:34 bearbeitet]
vokalo
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 26. Feb 2010, 17:08
Hallo Christian, danke für die Tips. Hatte mit Beiden bereits Kontakt aufgenommen, sind aber leider nicht um die Ecke, zwecks Hoeren etc. Leider geht aus den meisten Anzeigen nicht hervor, um welche Variante es sich handelt. So ist z.b. diese BM12 etwas günstiger und auch mit Garantie.

Wenn ich das Risiko eines Privatkaufs eingehen und die LS dann überholen lassen möchte, mit welchen Kosten muss ich rechnen - gesetzt den Fall, dass es nur "normaler Verschleiß" ist ? Gruss, Wolf

P.S. Auch wenn es nicht die gleiche Klasse ist, kann mir hier jemand etwas über die Qualität der BM2 und einer evtl. Verbindung (sprich Baugleichkeit) zur KS ADM30 sagen ?
zausel
Stammgast
#50 erstellt: 28. Feb 2010, 14:07
Hallo Wolf,

ich kann deine Situation gut nachvollziehen.
Jeder möchte das optimale Produkt zum optimalen Preis.Das ist ganz normal.

Ich fürchte aber,dass du damit das Pferd von hinten aufzäumst.
Eine B&M (egal welche) kauft man sich normalerweise für eine extrem lange Zeit.Denn es gibt wohl nur sehr wenig auf dem Markt was da mithalten kann...wie du ja auch wieder festgestellt hast.
Trotzdem muß der Lautsprecher aber erst einmal optimal in deinen 4 Wänden funktionieren.Und das bedeutet nicht,das eine große BM12 das automatisch besser macht,als eine BM2 zB.

An deiner Stelle würde ich mir die prinzipiell in Frage kommenden LS alle anhören und DANN auf die gezielte Suche danach gehen.
Wenn du dann fündig wirst,ist das Thema Lautsprecher nämlich für eine sehr sehr lange Zeit abgehakt.
So kaufst du dir vielleicht das ultimative Schnäppchen,das aber garnicht vernünftig in deinem Raum funktioniert,du bei der Optik auf Grund des Preises Kompromisse gemacht hast...
Innerlich bist du dann nicht wirklich glücklich und wirst immer Zweifel in dir haben,ob nicht vielleicht doch dieser oder jener Lautsprecher besser gewesen wäre,oder du vielleicht doch lieber beim Händler hättest kaufen sollen.

Ich persönlich habe mich damals durch Vieles durchgehört und meine Reihenfolge war BM10d,BM4 und dann erst BM12.

Die BM2 ist übrigens ein toller Lautsprecher,der mich erst wieder auf B&M gebracht hat.Ich bin durch das Studio an diesem Lautsprecher vorbei gegangen und auf Grund der verblüffenden Wiedergabe erstmal hängen geblieben.
Ich finde ihn auch beser als die BM2s.
Viel mehr Lautsprecher braucht eigentlich kein Mensch.

Für mich ist aber die alte Classic-Line einfach noch deutlich besser...aber optisch halt auch Geschmacksfrage.Klanglich zum Schluß natürlich auch alles subjektiv.

Die Kosten für eine Generalüberholung sind nicht von schlechten Eltern und kein Schnäppchen.Ich weiß nicht mehr wieviel es sind (hatte damals mal nachgefragt),aber es war eine ganze Menge.10% oder 20% vom Verkaufspreis???Irgendwie sowas in der Art.

Ich habe damals meine BM10 bei Christoph Zingel in Essen gekauft.Ein erstklassiger Händler.

Vielleicht konnte ich dir etwas helfen.

Gruß-Zausel
piercer
Stammgast
#51 erstellt: 28. Feb 2010, 15:28
Ruf doch einfach mal den Chef von aktiv-backesmueller an..
Herr Gülker.... dort hab ich meine BM15 bestellt....


http://www.aktiv-backesmueller24.de/information.php?info_id=12

Gruß
Piercer
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