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Leisehörer

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Autor
Beitrag
benelu
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 23. Jan 2012, 20:09
Moin!
Gibt es aus Eurer Sicht Lautsprecher, die auch schon bei niedrigen Pegeln gut klingen und eine gute räumliche Auflösung ermöglichen?
Mein persönliches Empfinden ist, dass die meist erst ab einer gewissen Lautstärke der Fall ist. Und das Probehören beim Händler ist ja meist auch etwas lauter als das Hören in den eigenen vier Wänden.
Eignen sich da eher Punktschallquellen, also meinetwegen Koaxialchassis in Kompaktlautsprechern? Oder eher Lautsprecher mit einer größeren Membranfläche? Oder einer kleinen? Oder lieber viele kleiner Chassis?
I dunno....
Blink-2702
Inventar
#2 erstellt: 23. Jan 2012, 21:32
Hallo,

es gibt schon Lautsprecher, die gut klingen, wenn man leise damit hört, aber ich denke, dass hat allgemein etwas mit dem Raum zu tuen. Ich denke je kleiner der Raum desto besser die Qualität beim Leisehören. Ich kann mich aber auch irren, falls ja, bitte darauf hinweisen, weil das ist jetzt meine These, die ich so wahr nehmen würde.
audiomanic
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 23. Jan 2012, 21:34
Manger MSW
Lawyer
Inventar
#4 erstellt: 23. Jan 2012, 21:41
Vielleicht mal einen Lautsprecher testen, der einen hohen Wirkungsgrad hat.
Viele Lautsprecher haben ja recht wenig Wirkungsgrad, da bedarf es m.M.n. schon etwas Leistung, damit das klingt.

Ich habe einen Coax hier, kann aber nicht sagen, das der Leise besser spielt als andere Lautsprecher.

Muss es ein fertiger Laustsprecher sein ?
Ich denke, das bei einem Bausatz von Klang und Ton oder Hobby Hifi dabei stand, das er bereits bei geringer Laustärke schon gut klingen soll.

Bei Wunsch schaue ich da mal nach.


Gruß Christian
Giustolisi
Inventar
#5 erstellt: 23. Jan 2012, 22:51
Kleine Breitbänder können sowas. Da gibt es einige, die einen wirklich in Erstaunen versetzen.
derboxenmann
Inventar
#6 erstellt: 23. Jan 2012, 23:09
Breitbänder sind ein gutes Stichwort - denn wenn man keinen Pegel braucht, muss man keinen hub machen, der einem den Hochton versauen kann

Membranfläche kann man auch ein wenig sparen, dann ist die Masse auch net so hoch (auch weil wir kaum Schwingspulenüberhang brauchen).

Das alles zusammen findet man zum Beispiel bei PA-Breitbändern - da mal suchen.
Für Linearrays sind die meist 10-16cm im durchmesser.
BlackMacHH
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 24. Jan 2012, 03:44
Jetzt müsste man noch definieren wie leise denn leise sein soll? Zimmerlautstärke? Sprechen? Flüstern?

Ich finde beispielsweise die Canton Karat 720 macht ihren Job auch leise sehr gut. Details sind immer noch unangestrengt wahrnehmbar als auch die tolle Räumlichkeit wahrnehmbar. Der Tieftonbereich tritt evt. leicht zurück aber der Grundton ist da, sprich es klingt nicht dünn. Ich betreibe sie als Zweit-LS an der Mini-Anlage im Schlafzimmer (Yamaha PianoCraft).

Leise klingen auch die Karat 770 DC im Wohnzimmer gut - mein Receiver ist nach dem Einschalten immer auf -45 dB eingestellt, weil der Fernsehton darüber läuft. Sprache ist immer noch gut verständlich ohne dünn zu klingen. Menschen mit nicht so guten Gehör hatten mich schon mal gebeten etwas lauter zu drehen, obwohl das für mich nicht notwendig war, da alle Details vorhanden waren.


[Beitrag von BlackMacHH am 24. Jan 2012, 03:58 bearbeitet]
JULOR
Inventar
#8 erstellt: 24. Jan 2012, 09:13
Beim Leisehören macht uns auch unsere Wahrnehmungsfähigkeit einen Strich duch die Rechnung. Wir hören im Stimmbereich deutlich besser als im äußeren Höhen- und Tiefenbereich. Beim Leisehören fallen diese Frequenzen schnell unter die Wahrnehmungsschwelle und wir hören nur noch Kofferradio. Zum Entgegenwirken wurde mal die Loudness erfunden, was natürlich kein echtes Hifi mehr ist. Tatsache ist, das lauteres Hören für uns besser klingt und Emotionen weckt. Warum hört man wohl beim Händler lauter? Oder in der Disko oder beim Konzert?

Auf deine Frage bezogen, helfen evtl. Nahfeldmonitore oder gute Kopfhörer.
benelu
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 24. Jan 2012, 09:59
Gute Kopfhörer hab ich schon - und die möchte ich auch nicht missen.
Noch mal zum Thema Wirkungsgrad: Meine LS haben einen Wirkungsgrad von 90 dB (2,83 V/1 m), was keine Glanzleistung darstellt. Dennoch werden sie mir schnell zu laut, ich muss mit meinem Verstärker (sowohl Transistor als auch Gegentakt-Röhre) in einem sehr geringen Bereich regeln, so dass es häufig schon zu Kanalungleichheiten kommt.
Wahrscheinlich wären Nahfeldmonitore keine schlechte Idee....vielleicht etwas wie die Harbeth Monitor 30 oder Sonics Arkadia mit geschlossenem Gehäuse.


[Beitrag von benelu am 24. Jan 2012, 10:02 bearbeitet]
züri
Stammgast
#10 erstellt: 24. Jan 2012, 13:01
Hallo!

Gute Erfahrungen habe ich mit Kef gemacht.

Schon bei niedrigen Lautstärken sind sie angenehm präsent und klar.

Gruss

züri
BlackMacHH
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 24. Jan 2012, 13:49

benelu schrieb:
Gute Kopfhörer hab ich schon - und die möchte ich auch nicht missen.
Noch mal zum Thema Wirkungsgrad: Meine LS haben einen Wirkungsgrad von 90 dB (2,83 V/1 m), was keine Glanzleistung darstellt. Dennoch werden sie mir schnell zu laut, ich muss mit meinem Verstärker (sowohl Transistor als auch Gegentakt-Röhre) in einem sehr geringen Bereich regeln, so dass es häufig schon zu Kanalungleichheiten kommt.
Wahrscheinlich wären Nahfeldmonitore keine schlechte Idee....vielleicht etwas wie die Harbeth Monitor 30 oder Sonics Arkadia mit geschlossenem Gehäuse.


90 dB keine Glanzleistung? Der Wirkungsgrad ist gut für einen passiven LS. Vielleicht brauchst du nur einen Verstärker mit einem feinfühlig einstellbaren Laustärkeregler plus einem guten Kanalgleichlauf?


[Beitrag von BlackMacHH am 24. Jan 2012, 13:50 bearbeitet]
derboxenmann
Inventar
#12 erstellt: 24. Jan 2012, 18:14
Oder Lautsprecher mit schlechterem Wirkungsgrad
Gibts ein paar geiel Breitbänder mit knapp über 80dB - vielleicht spricht dich das mehr an



Woher kommst du denn, mich interessiert das jetzt persönlich, weil ich kaum Leisehörer kenne
benelu
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 24. Jan 2012, 18:43
Naja, ich höre auch durchaus mal ganz gerne laut.
Aber will es mir ja nicht dauerhaft mit meinen Nachbarn verscherzen....
baerchen.aus.hl
Inventar
#14 erstellt: 24. Jan 2012, 21:41
Mein Lautsprechertip Kudos X2 die hat eher einen bescheidenen Wirkungsgrad spielt aber leise absolut traumhaft.

Bei meinem Verstärker Vor-End-Kombi habe ich bei manchen Lautsprechern auch das Problem des zu geringen und wenig feinen Regelbereichs. Ich stecke dann zur Reduzierung der Signalstärke einen Spannungsteiler zwischen Vor- und Endstufe. Das erweitert den Regelbereich.... Läst sich den Vollversträrker evtl auftrennen? Dann ginge das auch bei dir...


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 24. Jan 2012, 21:42 bearbeitet]
lgassner
Stammgast
#15 erstellt: 25. Jan 2012, 13:11
Ich zähle mich selber auch eher zu den Leisehörern. Erfreulicherweise kommen mir meine Audio Physic Lautsprecher da sehr entgegen, sie klingen auch leise sehr gut. Das Firmen-Motto "no loss of fine detail" macht sich da wohl positiv bemerkbar, weil feine Details auch bei leisen Lautstärken noch wahrnehmbar sind.

Vielleicht sind die Audio Physic "Sitara" (nutze ich nur als Rear, vorne stehen "Tempo") für einen Leisehörer in kleinen (Mietwohnungs-)Räumen eine gute Wahl. Diese Teile spielen sehr schön und detailliert, zaubern eine enorme Bühne, was sie allerdings nicht können sind druckvolle Bässe (obgleich sie durchaus tief runter kommen, aber eben ohne Druck dahinter).

Sprich: Die Nachbarn stört man damit sicher nicht

Achja, sie nehmen es dir auch nicht übel wenn du sie an die Wand stellst. Eigentlich wurden sie genau dafür konzipiert: Wandnahe Aufstellung in kleinen Räumen.

PS: Wenn die Sitara zu teuer sind könnte eine "Yara Classic" ähnliche leisehörer-taugliche Eigenschaften haben.

Ansonsten würde ich auch anraten, sich bei aktiven Nahfeldmonitoren umzuschauen.


[Beitrag von lgassner am 25. Jan 2012, 13:13 bearbeitet]
MacGerry
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 25. Jan 2012, 14:03
Einige Zeit musste ich auch, umfeld bedingt, relativ leise hören und hatte in der Zeit mit Elac Regallautsprechern gute Erfahrungen gemacht und trotz Musikgenuss auch keine Problem mit den Nachbarn

Schau mal die BS 243 oder BS 184 an ...

Beste Grüße
Gerry
Mwf
Inventar
#17 erstellt: 26. Jan 2012, 00:14
Hi,
benelu schrieb:
...Naja, ich höre auch durchaus mal ganz gerne laut.....

...und weil das so ist solltest du die Leisehör-Fähigkeit nicht so sehr beim LS suchen ,
vielmehr sollte der Amp klassische Bass- und Höhensteller oder zumindest eine "Loudness"-Funktion besitzen.

Warum?
Passiv-LS sind leider nicht flexibel.
Ein leise-hör-freundlicher Badewannenfrequenzgang kommt beim Lauthören nicht so gut, dann fehlt der Biss, die Knackigkeit...

Gruss,
Michael
BlackMacHH
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 26. Jan 2012, 00:22

Mwf schrieb:
..und weil das so ist solltest du die Leisehör-Fähigkeit nicht so sehr beim LS suchen...


Mann kanns auch ein bisschen übertreiben. Ich höre laut als auch leise mit zwei unterschiedlichen Anlagen. Das kommt auf Tagesform, Uhrzeit und anderen Gegebenheiten an und ich finde nicht, das sich moderne, linear abgestimmte LS da besonders schwertun - ausser man fährt wirklich flüsterleisen Pegel aber den erreiche ich höchstens wenn ich kurz vorm Eingrunzen bin.


[Beitrag von BlackMacHH am 26. Jan 2012, 00:22 bearbeitet]
BlackMacHH
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 26. Jan 2012, 00:28

baerchen.aus.hl schrieb:
Bei meinem Verstärker Vor-End-Kombi habe ich bei manchen Lautsprechern auch das Problem des zu geringen und wenig feinen Regelbereichs. Ich stecke dann zur Reduzierung der Signalstärke einen Spannungsteiler zwischen Vor- und Endstufe. Das erweitert den Regelbereich.... Läst sich den Vollversträrker evtl auftrennen? Dann ginge das auch bei dir...


Ich frage mich was die Verstärkerbauer da manchmal so treiben. Eine gute Lautstärkeregelung ist wichtig - an der Yamaha PianoCraft kenne ich das Problem auch (der Regelweg ist zu kurz und deshalb im unteren Bereich eher schlecht, deshalb muss man mit der FB manchmal leicht hin und hertippen bis es stimmt). Beim Onkyo ist der Regelbereich extrem feinfühlig und man muss länger aufregeln bis die Lautstärke laut wird aber der hat auch eine ordentliche Stange Geld gekostet.

Für mich leider unverständlich wieso teure Vor-/Endkombis so etwas grundlegendes (für einen Amp) nicht in den Griff bekommen. Ab einer gewissen Preisklasse sollte sowas einfach selbstverständlich sein und da sollte es auch keine Probleme mehr mit dem Kanalgleichlauf geben (die haben ich an beiden Amps nicht). Ich würde solche Geräte links liegen lassen weil das keine gute Ingenieursleistung ist.


[Beitrag von BlackMacHH am 26. Jan 2012, 00:32 bearbeitet]
Ralf77
Stammgast
#20 erstellt: 26. Jan 2012, 07:47
Für leise Musik könnte es sich lohnen mal eine Cabasse Iroise 3 oder Bora anzuhören.

Mir ist aufgefallen, dass die Auflösung bei niedriger Lautstärke bereits sehr gut ist. Mir persönlich hat die Bora nicht so gefallen. Die Iroise 3 war aber sehr gut, bis auf den sehr zurückhaltenden (nicht vorhandenen) Tiefbass.
Habe aber noch nie eine andere Box gehört, die eine so gute Darstellung von Stimmen und Instrumenten erreicht hat.

Habe aktuell eine BM2S, die eine sehr gutes Klangbild erzeugt und unglaublichen Bass bringt. Die Darstellung ist absolut realistisch und sehr linear. Die Dartsellung der Stimmen macht die Iroise 3 aber extremer, was sich bei leiser Musik auszahlen wird.

Gruß
Ralf
Regelung
Stammgast
#21 erstellt: 26. Jan 2012, 12:08
Hallo benelu,

hier im Forum wurde schon mal diese Frage gestellt, er hatte sich dann eine Silbersand E5 gekauft.
Schau Dich lieber mal die Aktivlautsprecher an, durch das Abstimmen der Endstufen auf die Chassis gelingt dieses eher.
Ich konnte mir mal diese Boxen anhören: GENELEC 6010A WHITE mit dem GENELEC 5040 AWM, der Klang war wirklich ausgezeichnet, die haben richtig gut aufgelöst.

Grüße Christian
baerchen.aus.hl
Inventar
#22 erstellt: 26. Jan 2012, 15:14

BlackMacHH schrieb:
...


Nun, bei meinem Kombi ist das so gewollt.

Das Camtechduo habe ich ursprünglich für ein Pärchen Isophon Avalon gekauft. Da galt es 4 20er Bässe mit einer Minimalimpedanz von knapp über 2Ohm zu befeuern.... dafür waren sie genau richtig und mit dem Regelbereich gab es keine Probleme

Um weniger fordernde LS zu betreiben, hatten die Ingeneure von Beginn an entsprechende Stecker mit Widerständen vorgesehen, die man je nach Bedarf einfach außen aufstecken kann. Die zu beschaffen ist heute fast 20 Jahren nach erscheinen des Amps schwer. Darum hab ich den Spannungsteiler machen lassen...

Die Alternative wäre, das ziemlich nervös reagierende eingänge Alpspoti gegen ein mehrgängiges zu tauschen. Nur will ich mir die Option des Verkaufens noch offen halten und daher den Originalbauzustand noch nicht verändern.
LaVeguero
Inventar
#23 erstellt: 26. Jan 2012, 15:19
Hi,

Leisehören ist immer ein Kompromiss.

Eine Möglichkeit, die Nachteile zu kompensieren, ist die gute, alte Loudness-Schaltung.

Der aus meiner Sicht sourveränere Weg: Aktive Nahfeldmonitore, die man dann natürlich auch im Nahfeld (1 - 1,5m) nutzen sollte.
BlackMacHH
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 26. Jan 2012, 15:53

Regelung schrieb:
Schau Dich lieber mal die Aktivlautsprecher an, durch das Abstimmen der Endstufen auf die Chassis gelingt dieses eher.


Oder eine Neumann KH-120 oder eine KS Digital C-88. Sind alles sehr feine und aktive LS. Keine Probleme mehr mit Wirkungsgrad - es gibt eine aktive Weiche, die sogar per PC an die eig. Raumakustik angepasst werden kann. Da für jedes Chassis eine eigene Endstufe verwendet wird (also für Stereo bei einer 2-Weg Konstruktion insgesamt 4 Endstufen) kann die Anpassung schon sehr effektiv vor der Verstärkung erfolgen (bezogen auf klassisch HiFi gesehen im Vorverstärker...). Passive Weichen sind meiner Meinung nach altmodisch weil sehr unflexibel und sobald man den Tiefbass entzerren will muss wahnsinning viel Verstärkerleistung von einem HiFi-Amp hineingepumpt werden = schlechte Leistungsanpassung.
AlienFlasher
Stammgast
#25 erstellt: 27. Jan 2012, 10:32

benelu schrieb:
Moin!
Gibt es aus Eurer Sicht Lautsprecher, die auch schon bei niedrigen Pegeln gut klingen und eine gute räumliche Auflösung ermöglichen?
Mein persönliches Empfinden ist, dass die meist erst ab einer gewissen Lautstärke der Fall ist. Und das Probehören beim Händler ist ja meist auch etwas lauter als das Hören in den eigenen vier Wänden.
Eignen sich da eher Punktschallquellen, also meinetwegen Koaxialchassis in Kompaktlautsprechern? Oder eher Lautsprecher mit einer größeren Membranfläche? Oder einer kleinen? Oder lieber viele kleiner Chassis?
I dunno.... :?


Das ist easy da bist du mit "Isophon" spitze beraten kosten aber auch dementsprechend viel und je besser der Verstärker desto besser fangen sie an zu klingen, damit wärst du dann schon im Hifi-Himmel angekommen. Und das alles bei geringen Lautsärken wie auch bei Lauten, unglaublich was die Keramik-Membranen für einen traumhaften klang erzeugen ohne das Ohr dabei zu stressen.


[Beitrag von AlienFlasher am 27. Jan 2012, 10:33 bearbeitet]
Zaratul
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 30. Jan 2012, 23:25

benelu schrieb:
Moin!
Gibt es aus Eurer Sicht Lautsprecher, die auch schon bei niedrigen Pegeln gut klingen und eine gute räumliche Auflösung ermöglichen?I dunno.... :?


Wären das nicht alle Standlautsprecher ?
Also meine Heco Metas höre ich auch spät abends wenn andere in meiner wohnung schon Schlafen.
Ralf77
Stammgast
#27 erstellt: 31. Jan 2012, 08:05
Ich bin der Meinung, dass sich die musikalische Abbildung bei sehr geringen Lautstärken doch abschwächt. Das Klangbild wir dann nicht mehr so detailliert abgebildet.


Kann daher kommen, dass die meisten Räume nicht optimal sind und sich die Musik bei geringer Lautstärke nicht so stark und direkt am Ohr ankommt. Ist aber nur eine Vermutung.

Daher war ich von der Cabasse Iroise 3 verblüfft. Dieser Lautsprecher hat auch bei geringer Lautstärke die Stimmen sehr schön in den Raum gestellt.
baerchen.aus.hl
Inventar
#28 erstellt: 31. Jan 2012, 08:40

Wären das nicht alle Standlautsprecher


Nein. Die Fähigkeit gut auch bei geringen Pegeln zu spielen ist unabhängig von der Gehäusegröße....
Giustolisi
Inventar
#29 erstellt: 01. Feb 2012, 08:15
Die Gehäusegröße ist dabei egal. Ein hinweis auf gutes Auflösungsverhalten auch bei geringen Pegeln sind die mechanischen Verluste (Rms)
Gochec
Stammgast
#30 erstellt: 01. Feb 2012, 20:22

AlienFlasher schrieb:

Das ist easy da bist du mit "Isophon" spitze beraten kosten aber auch dementsprechend viel und je besser der Verstärker desto besser fangen sie an zu klingen, damit wärst du dann schon im Hifi-Himmel angekommen. Und das alles bei geringen Lautsärken wie auch bei Lauten, unglaublich was die Keramik-Membranen für einen traumhaften klang erzeugen ohne das Ohr dabei zu stressen.
:angel


Dem stimme ich auch zu, allerdings sind es gerade die Keramik-Speaker, bei denen man unbewusst lauter hört als eigentlich beabsichtigt - weil die Dinger einfach so wenig verzerren und so stressfrei klingen. Es nervt halt auch laut nicht

Falls auch Selbstbau in Frage kommt - Diese Visaton wurde für Leisehörer schon öfter mal empfohlen:
http://www.visaton.de/de/bauvorschlaege/stand/topas/index.html
Klein, macht aber richtig Tiefbass...

G.
Mwf
Inventar
#31 erstellt: 01. Feb 2012, 23:33

Giustolisi schrieb:
... Ein hinweis auf gutes Auflösungsverhalten auch bei geringen Pegeln sind die mechanischen Verluste (Rms)

Eine Annahme die seit langem v. B. Timmermanns (HobbyHiFi) vertreten wird /wurde, aber IMHO nie seriös nachgewiesen.
Auch hier im Forum war es schonmal Thema:
http://www.hifi-forum.de/viewthread-104-20698.html
Giustolisi
Inventar
#32 erstellt: 02. Feb 2012, 00:03
Der messtechnische Beweis fehlt tatsächlich, ich habe aber schon einige Breitbänder gehört und die mit niedrigen Verlusten haben in meinen Ohren besser geklungen. Tatsächlich spielen die Verluste aber eher bei höheren Pegeln eine Rolle wenn Luftmassen durch Öffnungen gepresst und Sicken gewalkt werden müssen. Bei kleinen Breitbändern ist Zimmerlautstärke aber schon ein hoher Pegel.
Hohe mechanische Verluste wirken wie ein Stoßdämpfer.


[Beitrag von Giustolisi am 02. Feb 2012, 00:03 bearbeitet]
Mwf
Inventar
#33 erstellt: 02. Feb 2012, 01:02

Giustolisi schrieb:
...Der messtechnische Beweis fehlt tatsächlich,...

Messtechnisch ist der Einfluss klar, es fehlt ein objektiver Hörtest, der wirklich nur Rms/Qms variert und den sonstigen messtechnischen Einfluß anderweitig korrigiert (Kleinsignal-EQ, -Pegel).


... ich habe aber schon einige Breitbänder gehört und die mit niedrigen Verlusten haben in meinen Ohren besser geklungen....

Warum bist du so sicher dass die mechanischen Verluste die Ursache waren?


...Tatsächlich spielen die Verluste aber eher bei höheren Pegeln eine Rolle wenn Luftmassen durch Öffnungen gepresst und Sicken gewalkt werden müssen.

Jau.
Genau diese Dinge gehen eben nicht in (Kleinsignal-) Rms /Qms ein ,
und ausschließlich hierauf schaut der v. Timmermanns oder dir inspirierte Laie
Giustolisi
Inventar
#34 erstellt: 02. Feb 2012, 11:45

Warum bist du so sicher dass die mechanischen Verluste die Ursache waren?

Weil keiner der BB mit hohen mechanischen Verlusten in meinen Ohren gut geklungen hat. Die TSP waren dabei sehr unterschiedlich, der Wert, der das Testfeld in "toll" und "geht so" geteilt hat war eben Rms. Grundsätzlich ist dieser Wert aber bei Chassis mit wenig bewegter Masse geringer, was vielleicht auch Einfluss hat. Ich habe nur meinen Eindruck geschildert.

Genau diese Dinge gehen eben nicht in (Kleinsignal-) Rms /Qms ein

Ein kleiner BB muss schon bei geringen Pegeln einiges leisten. da ist schon ordentlich Bewegung im Spiel.

ausschließlich hierauf schaut der v. Timmermanns oder dir inspirierte Laie

Ich habe an keiner Stelle geschrieben dass ich nur darauf achte, es ist aber ein Hinweis, zusammen mit den anderen Werten kann man die Eigenschaften des Chassis schon einschätzen.
benelu
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 04. Feb 2012, 21:40
Um es (aus meiner Sicht) mal aufzulösen:
Es sind Harbeth M30 geworden, mit denen ich vollends zufrieden bin.

Was mich wundert: der niedrigere Wirkungsgrad von 86 db schlägt sich eigentlich garnicht oder nur wenig in der Verstärkerleistung nieder. Ich muss weiterhin nur sehr wenig aufdrehen um schon adäquate Lautstärken zu erreichen, was dazu führt, dass es bei geringen Lautstärken zu Kanalungleichheiten kommt und das sich die Lautstärke nur schlecht regeln lässt. Das ist aber wohl ein Phänomen des Verstärkers (Cambridge A500), weshalb evtl. auch noch ein Upgrade erfolgen wird....
lgassner
Stammgast
#36 erstellt: 05. Feb 2012, 10:33
Sowas in der Richtung ist mir bei einem Cambridge Audio Verstärker auch schon aufgefallen. Weiß nicht mehr genau welches Modell, ich war Lautsprecher probehören bei einem Händler und für meine gewünschte Leisehör-Lautstärke waren die Regelungsabstufungen der Lautstärke zu groß, es war entweder einen Tick zu laut oder einen Tick zu leise. (Lautsprecher hatten 89dB Wirkungsgrad)

Wenn man allerdings lauter aufgedreht hat war das kein Problem mehr, da ließ sich die Lautstärke fein genug regeln. Und wenn man so richtig laut aufgedreht hat ... der Verstärker hatte richtig Dampf dahinter und verlor nicht die Kontrolle. Die Leistung war beeindruckend. Aber für Leisehörer ist der CA wohl nicht gut geeignet.
benelu
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 05. Feb 2012, 12:11
Ja, es ist bei mir auch nur der Anfangsbereich der sich schlecht kontrollieren lässt...vielleicht müsste man nur das Poti tauschen...
Mwf
Inventar
#38 erstellt: 05. Feb 2012, 18:21

benelu schrieb:
Ja, es ist bei mir auch nur der Anfangsbereich der sich schlecht kontrollieren lässt...vielleicht müsste man nur das Poti tauschen...

Ein generelles Dilemma, schon Jahrzehnte alt, wo sich Kunde und Konstrukteur gegenüber stehen .

Kern des Probs:
Der Kunde traut dem Verstärker, der beim ersten "Aufdrehen" sofort kraftvoll loslegt, mehr Power zu als einem mit sensibler Regelcharakteristik im unteren Bereich, sie ist geradezu ein Verkaufshindernis .

Kompromiss:
Abschwächer (-20 dB), "Leise"-Taste, Doppelpotis oder extra-Gain-Einsteller
Nachteil:
deutliche Mehrkosten, deren Nutzen der Laien-Kunde (zunächst) nicht sieht.

Der Einbau von anderen Potis als den originalen (mit starker log. Charakteristik) ist was für Spezialisten (es muss einiges "passen").
Giustolisi
Inventar
#39 erstellt: 06. Feb 2012, 01:02
Deutliche Mehrkosten? ein Poti ist nicht teuer.
lgassner
Stammgast
#40 erstellt: 06. Feb 2012, 11:39
Bei den Herstellungskosten wird um jeden Cent gefeilscht.

Dass sensible Regelcharakteristik im unteren Bereich ein Verkaufshindernis ist hätte ich nicht gedacht, aber es ist plausibel. Leisehören ist ein Feature, das im BlödMarkt-Vorführraum nicht gefragt ist ...
benelu
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 06. Feb 2012, 13:33
Welcher Hersteller macht das denn besser?

Und ein Abschwächet (-20db) muss zwischen Vor- und Endstufe geschleift werden? Oder direkt vor dem Quelleneingang??
Mwf
Inventar
#42 erstellt: 06. Feb 2012, 23:36

Giustolisi schrieb:
...ein Poti ist nicht teuer.

o.K.,
aber die Optik nach außen, sprich: ein hübscher Schalter /Knopf /Platz a.d. Frontplatte /Bedruckung /Zusatz in der BDA /Vertriebs- /Händlerschulung...
da kommt es zusammen, wenn man nicht Yamaha ist, oder per DIY erledigt...
Mwf
Inventar
#43 erstellt: 06. Feb 2012, 23:53

benelu schrieb:
Welcher Hersteller macht das denn besser?

z.B. Yamaha,
kenne mich mit aktuellen Geräten aber nicht so aus...

...Und ein Abschwächet (-20db) muss zwischen Vor- und Endstufe geschleift werden?...

Ja.
Am Eingang, also die Quelle abschwächen, verschlechtert den Störabstand, muss also gut geschirmt und rel. niederohmig geschehen.
Sollte dann aber auch gut funktionieren, und ist bei jeder Kombi möglich.
Nachteil:
Muss für jede Quelle extra erfolgen wenn diese keinen Pegelsteller hat.
m2catter
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 08. Feb 2012, 00:57
zum Leisehoeren? Quad Elektrostat, ganz einfach....


[Beitrag von m2catter am 08. Feb 2012, 00:58 bearbeitet]
thermo
Neuling
#45 erstellt: 23. Feb 2012, 17:38
Hallo,

Da meine Familie schon bei mittleren Pegeln meckert habe ich genau danach gesucht und bin beim Unison S6 und Sonus Faber Cremona M angekommen. Diese Kombination macht genau das fantastisch - grade Stimmen, Bass & Auflösung sind bereits bei Zimmerlautstärke oder drunter beeindruckend. Aber der Röhrenamp war der wichtigere Part (ca. 70%) denn vorher war ein Pioneer A878 dran und da war der (AHA) Effekt nicht da.

MFG
Thomas
arg0
Schaut ab und zu mal vorbei
#46 erstellt: 05. Aug 2014, 15:21
Hallo,
das Thema ist vielleicht schon etwas alt, aber meinen Beitrag passt dazu.
Bin auch auf der Suche nach einem Lautsprecher zum Leisehören (auf dem Arbeitsplatz). Um den Zimmernachbarn nicht zu stören denke ich da eher an Flüsterlautstärke. Die Lautsprecher würden zwangsmäßig auf dem Schreibtisch aufgestellt werden und sollten da möglich klein sein. Hörabstand ist da etwa 1m. Betrieben würde ich sie durch einen D-Klasse Verstärker und USB DAC.
Was würdet Ihr da empfehlen?
Budget ist max 500€ für das Paar. Folien/Bändchenhochtöner (Piega, ELAC, usw.) könnten da gerade noch reinpassen wenn ich ein gutes Angebot für gebrauchte LS finden würde. Aber muss nicht sein. Ich meine, vielleicht klingen die ja leise nicht besser als gewöhnliche hochtöner.
Danke!
bmw_330ci
Inventar
#47 erstellt: 07. Aug 2015, 09:21
Hol den thread jetzt einfach auch mal wieder hoch.

Mich würde interessieren, was es denn für Standlautsprecher gibt, welche schon bei Zimmerlautstärke bzw. auch etwas darüber
(so als ob man sich etwas lauter unterhalten würde) einen runden und vollen Klang und v.a. auch im Bassbereich einen trockenen
und tiefen Bass bieten?
Gibt es sowas überhaupt?
Oder muss man alle Lautsprecher erst mal über eine gewisse Lautstärke bringen, die nicht mehr wirklich mietwohnung- bzw.
abendtauglich/kleinekindertauglich ist (da die ab 20 Uhr meist schlafen)?

arg0
Schaut ab und zu mal vorbei
#48 erstellt: 07. Aug 2015, 10:17
Hallo,
also wie ich finde sind die Piega Bändchenhochtöner ganz gut für Leisehören geeignet. Habe sehr positive Erfahrunen mit den Twen (zuhause) und P4L (Büro) gesammelt. Nur den Bass muss man bei extrem leisen Lautstärken leicht hervorheben (2-3dB), sonst verschwindet er.
peacounter
Inventar
#49 erstellt: 07. Aug 2015, 10:27
wird musik deutlich unterhalb der originallautstärke wiedergegeben, sollten bässe und höhen (evtl deutlich) angehoben werden.
das ist eben so.
wenn ein lautsprecher das von sich aus schon bei eher gesenkter zimmerlautstärke macht, klingt er laut halt wie ne wurst.

also einfach vernünftige LS holen und klangmäßig nachregeln.
bmw_330ci
Inventar
#50 erstellt: 07. Aug 2015, 10:53
Danke arg0 für den Tipp.


peacounter (Beitrag #49) schrieb:
wird musik deutlich unterhalb der originallautstärke wiedergegeben, sollten bässe und höhen (evtl deutlich) angehoben werden.
das ist eben so.also einfach vernünftige LS holen und klangmäßig nachregeln.


Hab ich ja auch einigermaßen.
Nur so ganz zufrieden stellt mich das Leisehören damit auch mit angehobenen Höhen und Bässen nicht wirklich.


peacounter (Beitrag #49) schrieb:

wenn ein lautsprecher das von sich aus schon bei eher gesenkter zimmerlautstärke macht, klingt er laut halt wie ne wurst.


Also gibt es sowas?
Er müsste auch wirklich nur leise gut klingen. Wie gesagt fürs Lauthören hab ich ja was.
Kopfhörerlösung schön und gut, aber das müsste doch auch mit Lautsprechern gehen.



[Beitrag von bmw_330ci am 07. Aug 2015, 10:54 bearbeitet]
ATC
Inventar
#51 erstellt: 07. Aug 2015, 11:11
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kevin89 am 19.02.2011  –  Letzte Antwort am 19.02.2011  –  4 Beiträge
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Elfi-65 am 10.09.2016  –  Letzte Antwort am 10.09.2016  –  3 Beiträge
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piet85 am 25.11.2014  –  Letzte Antwort am 13.02.2016  –  40 Beiträge
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