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Sonus Faber Grand Piano Domus

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Autor
Beitrag
filzbilz2
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 11. Mai 2005, 22:42
Hallo!


Hat vielleicht schon jemand die neue Grand Piano Domus von Sonus Faber gehört?

Einige Händler scheinen sie ja schon bekommen zu haben!

schöne Grüße!
Wolf-D.
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 12. Mai 2005, 20:32
... das würde mich auch interessieren.
Gleiches gilt für die beiden weiteren LS aus der neuen Domus-Serie.
Trifft es eigentlich zu, dass der "große Meister", der für die bisherigen Erfolge verantwortlich war, das Zepter in andere Hände gegeben hat und man deshalb mit einer veränderten Klangcharakteristik rechnen muss? Das muss ja kein Nachteil sein.

Gruss
Wolf-Dieter
ratte
Stammgast
#3 erstellt: 12. Mai 2005, 21:36
So weit ich informiert bin, hat Franco Serblin mit der Fertistellung der Stradivari Homage das Thema abgeschlossen. Allerdings war er angeblich eh "nur" an der Feinabstimmung beteiligt. Geschäftsführung und Entwicklung waren schon lange in anderer Hand. Wenn das für dich wichtig ist, dann rufe mal bei Audio Reference in Hamburg an und frag nach Herrn Schönfeld. Der sollte Details wissen.

gruss
ratte


[Beitrag von ratte am 12. Mai 2005, 21:37 bearbeitet]
tatsu
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 18. Jan 2006, 12:19
concerto und grand piano interessieren mich auch. hat die einer von euch schon im vergleich gehört und weiss, was da die gängigen marktpreise sind?
Thomas996
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 18. Jan 2006, 17:48
Hallo

bin seit 2 Monaten Besitzer der Grand Piano und absolut begeistert von Klang und Verarbeitung. Aber Achtung, bei Hörvergleichen sollte man möglichst eingespielte LS nehmen, da die Sonus Faber recht lange (bei mir ca. 2 Wochen) braucht, bis sie optimal klingt. Zum Preis kann ich nicht wirklich was sage, weil ich Dynaudio 1.3 SE (auch sehr gut, aber kein Vergleich zur Grand Piano) in Zahlung gegeben habe.

Grüße,
Thomas
five_angel
Stammgast
#6 erstellt: 30. Mai 2006, 19:12
@thomas996
Bist du mit der Domus GP noch zufrieden. Will sie mir evtl. auch kaufen.
Bernharddiner
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 03. Jun 2006, 18:24
Habe die Grand Piano Domus in Klavierlack seit ca. 8 Monaten an 845er-Röhren Monos laufen. Umgestiegen von Canton RCL auf SF habe ich diesen Schritt bis dato nicht bereut.
Klangfarben, Räumlichkeit, sehr emotionale, anspringende Gangart und insb. ein sehr saubere, trockene und schnelle Basswiedergabe, die lediglich im allertiefsten Bereich bei mancher klassischer und akustischer Kost daran erinnert, dass die Box doch recht zierlich ist. Bei Rock&Pop fällt dieses jedoch kaum auf. Deshalb unterstütz ich sie ab und an mit einem Nubert Sub, der jedoch dem knochentrockenen Bass der SF nicht ganz nachkommt.

Übrigens hat sich die Grand Piano bei mir ggü. B&W 804S durchgesetzt, die bis dahin für mich das Maß der Dinge in diesem Bereich war - bevor ich die SF gehört habe.

Hoffe, Dir damit etwas gehofen zu haben.

Gruß
five_angel
Stammgast
#8 erstellt: 04. Jun 2006, 08:45
@ Berharddiner
danke für Deine Hilfe, "hätte" mir schon geholfen, habe aber ...
unabhängig von Deiner Fürrede am Samstag meine SF Domus GP abgeholt, in schwarz Klavierlack.


Damit sind einige Wochen Internetrecherche inkl. 3 Stornierungen (2 mal Vento 809, 1 mal JMLab 926) zu Ende.
Über den Klang kann ich noch nicht viel sagen. Also fürs erste weder bessser noch schlechter als meine bisherige Box, die B&W Matrix 804. Vieleicht, das hat sich angedeutet, kommt der Bass etwas schneller und trockener als bei der 804. Wäre gut, dass war nämlich das Einzige, was mir an der 804 fehlte. Höhen und Mitten hat die nämlich auch ganz gut hinbekommen.

Als Verstärker betreib ich was relativ exotisches: einen Marantz PM 17 MkII plus SM17 Endstufe, die so geschaltet (gebrückt) sind, dass je eine Endstufe einen LS versorgt, Lautstärke und sonstige Regelungen für beide LS über den PM 17.

Eins kann ich aber schon sagen: Das Design und Finish der Boxen ist allerste Sahne. Meiner Frau, sie wollte möglichst kleine und schwarze Boxen (die 804 waren schwarz, alles Geräte inkl. Fernseher sind schwarz, Rack ist schwarz; macht dann schon Sinn) haben sie auf Anhieb gefallen. Sind zwar etwas höher als die 804 dafür schmaler: insgesamt wirklich Spitze.

Hab im übrigen noch was interessantes über SF erfahren: sind wohl von einem Investment-Konsortium aufgekauft und die bisherigen Besitzer ausbezahlt worden. Bauen Fabrik in China, der bisherige Distributor Audio Research in Hamburg wird den Vetrieb ab Juli einstellen, SF will in Deutschland direkt vermarkten. Ob von Italien aus oder in Deutschland steht aber wohl noch nicht fest.


[Beitrag von five_angel am 04. Jun 2006, 09:59 bearbeitet]
Duncan_Idaho
Inventar
#9 erstellt: 04. Jun 2006, 17:54
Mich haben die SF doch eher enttäuscht... im direkten Vergleich spielte sie weitaus schlechter als eine 804s. Bei Alan Parsons, A valid Path waren die Baßeffekte bei einem Stück ab einer bestimmten Frequenz wie abgeschnitten. Beide liefen an der Naim 5i Serie. Die SF sollte eigentlich eingespielt gewesen sein.... Ebenso waren die oberen Frequenzen der Saxophone bei Rafferty: Bakerstreet wie abgeschnitten.

Entweder eine Fehlproduktion oder wirklich nur selektiv nutzbar. Dabei hatte ich eigentlich mehr von SF erhofft.
five_angel
Stammgast
#10 erstellt: 04. Jun 2006, 21:44
Mag ja sein, aber eine 804s ist doch noch was anderes als eine 804 Matrix (meine war 14 Jahre alt), oder?

Was ist die 804s für eine Box, wie groß, wie teuer?
Gelscht
Gelöscht
#11 erstellt: 04. Jun 2006, 21:49
Schau mal hier:
http://produkte.gute...fd05d&tt_products=85

Grüße

Dennis
five_angel
Stammgast
#12 erstellt: 04. Jun 2006, 21:53
Habe die 804s gefunden, kostet 4000 Euro. B&W ist bei mir recht früh (leider) ausgeschieden, weil es praktisch nichts günstiges im Netzt gibt und wenn auch nicht schwarz.

Normal war mein Limit 1700. Die SF liegt deutlich drüber. Hab sie aber noch deutlicher unter UVP eingekauft, war aber die Grenze. Die B&W war nicht drin.
Duncan_Idaho
Inventar
#13 erstellt: 04. Jun 2006, 22:08
Die 804 ist auch eher mein Zielobjekt und war nur meine Vergleichsreferenz.... nur daß mir die SF den Bass bei Parsons klaut... da war ich echt nicht darauf vorbereitet.... in deiner Preisklasse sind eher die 7xx angesiedelt... aber optisch sind sie nicht sooo der Hammer.
five_angel
Stammgast
#14 erstellt: 07. Jun 2006, 14:09
Versuch mal einen ersten Erfahrungsbericht nach 2 Praxisstunden zu geben im Vergleich zu meiner Vorgängerbox, einer 14 Jahre alten B&W 804 Matrix:

Also der Bass ist schon mal kräftiger , flotter und trockener. Insgesamt sehr angenehm. Box spielt sehr frisch und weiniger angestrengt bei höheren Pegeln , wg. der Einspielzeit kann ich zu ganz hohen noch nichts sagen.

Simply Red aus den 90´ern mit der ich die 804 damals ausgesucht hatte, gefällt mir mit der GP deutlich besser.

Pink Floyd The Wall war aber zwiespältig. M.E. stellt diese CD hohe Anforderungen an eine Box. An einer Stelle trat irgendein Klirr oder Verzerrung auf , die ich an der Stelle mit der B&W nicht hatte. Hab gleich die Lautstärke zurückgenommen. Hoffentlich war das noch nicht zuviel für die Einspielzeit. Hoffe aber, dass sich das nach dem Einspielen auch noch gibt.

Also die SF GP bringt das Schlagzeug besser rüber und der Gesamteindruck, vielleicht so was wie offene Bühne, ist besser. M.E. hat die B&W aber so ein Zupfen an der Bassgitarre besser rüber gebracht, meine ich jedenfalls.

Insgesamt blieb bisher auch das große Kribbeln, wie ich es anfangs mit der B&W hatte, aus. D.H. so im Rückblick: die B6W ist schon gut gewesen und die neuen B&W´s sind es mit Sicherheit auch, wenn da nur nicht der hohe Preis wäre.

Die 804 Matrix habe ich damals übrigens auch als Grau-Import mit ausradierter Seriennummer gekauft, weil ich die UVP einfach zu hoch fand. Gibt es jetzt aber leider nicht mehr..

Denke für die 2400,- sind die SF schon gut und bruachen den Vergleich zu einer B&W 703 nicht scheuen, falls man eine 703 für das geld bekommt, ansosnten müßte man sogar mit der 704 vergleichen. Eine Box mit sowenig Menbarnfäche wollte ich aber nicht schon wieder.
picasso57
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 08. Jun 2006, 08:35
Grüß dich five_angel,
lese ich bei dir richtig. 2400 Euro für ein Pärchen Sonus Faber Grand Piano Domus und nicht die Grand Piano Home?
Wo gibt es so ein Angebot?

picasso
five_angel
Stammgast
#16 erstellt: 14. Jun 2006, 07:44
Poste hier mal die Erfahrung von Esch aus dem B&W Stammtisch:

>>ganz wichtig beim probehören der sf sind folgende punkte:


- der hochtönter (ringradiator von vifa)muss auf deinen hörplatz eingewinkelt sein, sonst hast du außer achse einen deutlichen höhenabfall. außerdem findet eine sehr hohe trennung des mitteltöner statt (3600hz), was wiederum zu erhöhter bündelung der signale führt.

also unbedingt 100% auf dich einwinkeln.

- der ls sollte nicht weiter als 30cm - 40cm von der rückwand entfernt aufgestellt sein. da sonst ein deutliche grundtonschwäche auftritt. der ls hat eine senke zwischen 100hz und 700hz.


rann an die rückwand.


- die ls basis nicht größer als 2,3m wählen. davon dann max 2,5 m wegsitzen. der ringradiator bündelt brutal, der ls hat somit einen relativ kleinen sweetspot.

nicht zu viel basis



werden diese konstruktionsbedingten nachteile missachtet, spielt dieser ls weit unter seinen möglichkeiten, die eigentlich sehr gut sind.<<


Hab das mal so berücksichtigt und gesetern einige CD´s vor allem mit Stimmen, das ist wirklich die Stärke der SF GPD, gehört und fange langsam an restlos begeistert zu sein.

M.E. wirklich schöne und gut aufspielende Box. Sicher gibt es bessere, die mehr kosten, oder die größer sind. Für mein Anforderungsprofil ist und bleibt es aber die z.Zt. beste Box auf dem Markt.


[Beitrag von five_angel am 14. Jun 2006, 07:45 bearbeitet]
Gelscht
Gelöscht
#17 erstellt: 16. Jun 2006, 09:37
Guten Morgen @ll,


@five_angel

Ich hatte mich ja schon einmal über die DGP im Vergleich zur 804 S geäußert; ich stand genau vor der gleichen Anforderung wie Du.

Bekannterweise ist es bei mir genau andersrum gelaufen. Eines sollte man auf keine Fälle unterschätzen. Abgesehen vom Mastering der Aufnahme, des Hörraumes, und der gesamten Kette, der subjektive Geschmack eines jeden einzelnen ist ebenso zu berücksichtigen.

In 'meinen Ohren' hat die DGP eben auch diese wundervollen Stimmen, die oftmals mit ihr in Verbindung gebracht werden.
Aber ihr fehlt nach meinem Gusto das Bassfundament; trotz der beiden 180mm TT. Die Abstimmung ist meiner Meinung nach begrenzt, ohne den LS schlecht machen zu wollen; im Gegenteil. Die alte 804 kann mit der DGP nicht wirklich mithalten, keine Frage! Aber die aktuelle 804 S ist wirklich ein echter Generationssprung. Äußerlich nicht unbedingt sichtbar. All die vordergründigen Schwächen der alten 804 sind angegangen worden und wurden nachhaltig verbessert. Ich würde noch weitergehen; sie sind ausgemerzt worden. Gerade was die Tonalität und Präsenz im Hochtonbereich anbelangt, ist die 804 stark verbessert. Diese 'engl. Gemütlichkeit' ist einer tollen Auflösung und Schnelligkeit gewichen. Eine Cecilia Bartoli wirkt wie ein Jüngbrunnen und um 10 Jahre jünger auf der 804 S. Aber das kann die DGP auch: Stimmen! Die DGP kann Kammer, Klassik (bedingt orchestral), Swing, Jazz, Soul... aber für mein Dafürbefinden keine Elektronik. Große Klangteppiche mit Synthezisern, Semi-Akustische Guitarren (verzerrt), Rock-Guitarren (Bretter aller Stratocaster) gehen unter. Das ist nicht die Domäne der DGP. Aber alles kann die
804 S. Sie kann jetzt auch Klassische Stimmen. Egal ob Domingo, Cura, Pavarotti, oder Bartoli, Netrebko... oder auch gerade eine Frau Brightman mit ihre speziellen Stimme, die jedoch nicht das der 'Klassikerinnen' Volumen besitzt, da die Dame aus dem Musical kommt.

Aber wer der DGP nun einen Mark Knopfler zu Gemüte führt, der wird spätestens dann wissen, wenn er diesen über eine 804 S ghört hat, dass dies nicht die Welt einer DGP ist.
Bitte, dies sind meine subjektiven Eindrücke; kein Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Aber für mich ist die 804 S im direkten Vergleich zur DGP der komplettere LS. Nicht weil ich sie mein Eigen nenne, nein... weil ich mich intensiv mit den beiden LS auseinandergesetzt habe. Wer aber überwiegend Krall, Jones, Melua, Wright und wie sie alle heißen, hört, wobei das Piano und die Kombo einer Diana Krall auf einer 804 S himmlisch kommt, der hat in der DGP eine wunderbare Partnerin. Aber Elektronik und Rock mag sie nicht wirklich.

Ein 'Vorschreiberling' erwähnte Simply Red/ Mick Hucknall.
Wieso der nicht auf einer 804 S zum Zuge kommen soll wird sein Geheimnis bleiben. Ich empfehle im speziellen mal die CD: 'Simplified' - die bekannten Sachen mit kubanischen Arrangements. Ich behaupte, dass die 2x 160mm TT in ihrer Abstimmung den 2x 180mm TT der DGP merklich überlegen sind.
Frisch, trocken, schnell aber auch eine Menge an Volumen, um akustische Instrumente authentisch abzubilden.

Aber bei dem Deal, den Du machen konntest, ist die DGP ein wirkliches Schnäppchen. Auch wenn sie in der Aufstellung kritisch ist. Schieb sie recht nahe an die rückwertige Wand, damit Du mehr an Bassvolumina gewinnst; das tut ihr gut. Ein Anwinkeln bringt sehr viel, da der kleine Ringradiator, der bedauerlicherweise nur einen Plug aus Kunststoff besitz, recht penibel ausgerichtet sein will.

Viel Freude beim ungetrübten Musikgenuss wünscht...

Tymp
Duncan_Idaho
Inventar
#18 erstellt: 16. Jun 2006, 10:04
@Tympanum
Kann deine Aussage nur unterstreichen. Würde sie auch eher für "Schöngeistiges" nutzen... wo sie auch brilliert... aber grade bei Knopfler,Parsons und Rafferty verliert sie gnadenlos an Boden.
Esche
Inventar
#19 erstellt: 16. Jun 2006, 10:42
hi,

es ist doch ganz einfach:

die beiden ls sind konstruktionsbedingt in ihrer abstrahlung grund verschieden, wobei ich die sf da etwas weiter vorn sehe.

die b&w mit ihrem aufgesetzten hochtöner, der mit verlaub schön hallsoße verursacht, wird in verbindung mit der 6db filterung (deutlich größere dreckeffekte) luftig und offener, auch außerhalb des sp. klingen. dazu der zu große mitteltöner, der seiner seits wieder als akustisches zentrum zu hohen frequenzen stark bündelt. da hilfts auch nichts, das er sickenlos ist.

die sf mit dem bündelring aber dafür mit einen ordentlichen mitteltöner wird steiler gefiltert und wirkt so etwas aufmerksamer, dafür weit nicht so offen. außerhalb achse bricht das ganze natürlich wieder in sich zusammen, ein auflösungsverlust ist deutlich wahrzunehmen.

beim bass ist die sache auch ganz klar, die "fetter" abgestimmte b&w, die fast einen kompaktboxbuckel besitzt, wird sicherlich da mehr mitreißen, muss der ls aber an die rückwand wirds weich.

die sf wie oben beschrieben, kann und will da nicht mithalten. mich wundert nur, warum die den scheiß ring von vifa verbaut haben, eine schöne seaskalotte und alles wär gut.

damit wir uns nicht falsch verstehen, beide ls sind gute produkte, die ihr geld nicht wert sind.



grüße


[Beitrag von Esche am 16. Jun 2006, 10:57 bearbeitet]
five_angel
Stammgast
#20 erstellt: 16. Jun 2006, 12:08
Nett, dass ihr hier so ausführlich schreibt, danke.

Bei mir steht der LS übrigens ziemlich dicht an der Wand, was anderes käme für meine Frau nicht in Frage. D.h. auch eine B&W würde da stehen bzw. stand da 14 Jahre.

Also ich bin mit der SF GPD zufrieden. Dabei ist Musikhören bei mir eh nur ganz selten möglich und daher ein Hobby untergeordnter Prio. Hatte auch überlegt alles zu verkaufen (Marantz PM17mkII, SM 17, Sony CD X30ES, Grundig T9000, Sony Casetten-Deck KA870ES, LS-Kabel BedRock)bzw. für Boxen deutlich weiniger auszugeben (Canton 809 DC für 1349,- das Paar).

So gesehen ist die Box für mich ok, bei Luft nach oben hätte ich auch die 804s oder Audio Physic Scorpio (2850,- neu, sicher auch interessant) oder die Canton Karat RF 6 gewählt. Die Canton hätte ich für 3000,- bekommen (neu). Lt. Audio ist sie besser als die 804s (das bessere ist, wie ihr es hier ja auch schreibt, des guten Tod). Die Sorpio wiederrum soll so gut sein wie die Canton. Beim Vergleich Sorpio und 804s habe ich keine großen Unterschiede hören können, also ist ja auch immer die Frage, was man so hört, glaubt zu hören oder gerne hören möchte .

Für 2500,- das Paar gibt es übrigens auch als Vorfürmodell die Canton Vento Refernce 5, sicher auch eine Überlegung, wenngleich die auch nicht an der Wand stehen will.
Esche
Inventar
#21 erstellt: 16. Jun 2006, 12:14
die canton vento r5 ist ein toller ls , allerding wie du bereits geschrieben hast nichts für wandnahe aufstellung.

grüße
Gelscht
Gelöscht
#22 erstellt: 16. Jun 2006, 12:56

Esche schrieb:
hi,

es ist doch ganz einfach:

die beiden ls sind konstruktionsbedingt in ihrer abstrahlung grund verschieden, wobei ich die sf da etwas weiter vorn sehe.

die b&w mit ihrem aufgesetzten hochtöner, der mit verlaub schön hallsoße verursacht, wird in verbindung mit der 6db filterung (deutlich größere dreckeffekte) luftig und offener, auch außerhalb des sp. klingen. dazu der zu große mitteltöner, der seiner seits wieder als akustisches zentrum zu hohen frequenzen stark bündelt. da hilfts auch nichts, das er sickenlos ist.


Hallo Esche,

na, wenn Du mit deinem hübschen Nachwuchs in Sachen Erziehung genauso hart ins Gericht gehen wirst, wie mit den LS, dann wird die Kleine mal ein Prachtexemplar abgeben, das auschliesslich Freude bereiten wird; bei dem Papa! ;-))



Esche schrieb:

die sf mit dem bündelring aber dafür mit einen ordentlichen mitteltöner wird steiler gefiltert und wirkt so etwas aufmerksamer, dafür weit nicht so offen. außerhalb achse bricht das ganze natürlich wieder in sich zusammen, ein auflösungsverlust ist deutlich wahrzunehmen.


Ich würde einfach sagen, dass die SF ein anderes Konzept verfolgt und in der Aufstellung sehr genau platziert werden will. Ich bin auch der Meinnung, dass dies nicht einmal ein echter Kritikpunkt ist, denn es gibt Räume, die nach solch einem Lautsprecher verlangen. Die DGP ist meines Erachtens ein LS, der geradezu für kleinere Räume prädestiniert ist, in denen der Anwender auf Standboxen nicht verzichten möchte. Im Gegenteil, dies kann von Vorteil sein!


Esche schrieb:

beim bass ist die sache auch ganz klar, die "fetter" abgestimmte b&w, die fast einen kompaktboxbuckel besitzt, wird sicherlich da mehr mitreißen, muss der ls aber an die rückwand wirds weich.


Das mit dem Kompaktboxbuckel hätte ich gerne nochmal von Dir erläutert?! Die Bezeichnung 'Hallsoße' wurde auch schon des öfteren bemüht. Mir ist es gleich, da mir die Abstimmung, gerade mit dem dezentralen Hochtöner, gefällt. Die Übergänge von den Mitten zu hohen Tönen sind nun klar herauszuhören, wesentlich klarer als es noch bei der alten 804 der Fall war. Am 'zu großen' MT, der eine "Spezialität" von B&W ist, haben sich schon immer die Geister geschieden. Diese Eigenart ist eine konzeptionelle Ausrichtung, die nicht nur Vorteile bringt, aber, hinsichtl. meinen Anwendungen, sumasumarum in meinem Hörraum wesentlich besser geeignet ist, als die Abstimmung der DGP. Aus der Hüfte heraus würde ich sagen, dass der Kevlar-MT bis zu 70% der Hauptarbeit aller Chassis übernimmt. Er geht in seinem Wirkunsgrad recht hoch, aber auch gerade sehr tief runter. Nicht allein deswegen ist seine Membranfläche, auch in der Relation zu herkömmlichen Konzepten gesehen, so groß. Egal ab Kevlar statt Papier, oder Sicke/sickenlos; das mal außen vor. Interessanterweise setzt B&W bei dem Cabinet-Volumen einer 803D einfach ein weiteres Tieftonchassis dazu (3x TT) und ändert nichts an den eigentlichen
Chassisausführungen. Finde ich persönlich nicht so doll, erspart aber mächtig Kosten. Ich persönlich empfand die
803 S (ohne Diamant HT und 'nur' 2xTT) im gesamten Bereich harmonischer als die 803 D.


Esche schrieb:

die sf wie oben beschrieben, kann und will da nicht mithalten. mich wundert nur, warum die den scheiß ring von vifa verbaut haben, eine schöne seaskalotte und alles wär gut.


...und ich 'wundere' mich, warum auch nicht die kleinste 800er den D-HT spendiert bekommen hat. Es würde auch bei ihr Sinn machen; und das nicht wenig. Ich hätte eine 804 D
gekauft. Ich kann eben keine 802 D stellen. ;-(

Aber ja... Prestige ist eben Prestige... und die Champions League darf doch nicht 'dupiert' werden. Sowas nennt man eben Marketing! ;-)


Esche schrieb:

damit wir uns nicht falsch verstehen, beide ls sind gute produkte, die ihr geld nicht wert sind.


...und ich bin nicht mit B&W verheiratet !!!
[mag sie aber trotzdem] ;-))

Viele Grüße
Tymp
Gelscht
Gelöscht
#23 erstellt: 16. Jun 2006, 13:13

five_angel schrieb:
Nett, dass ihr hier so ausführlich schreibt, danke.


Gerne. Wir tauschen uns doch gerne aus und jeder kann noch dazulernen.


five_angel schrieb:

Bei mir steht der LS übrigens ziemlich dicht an der Wand, was anderes käme für meine Frau nicht in Frage. D.h. auch eine B&W würde da stehen bzw. stand da 14 Jahre.


Da ist die DGP die besser Wahl; bestimmt. :-)


five_angel schrieb:

So gesehen ist die Box für mich ok, bei Luft nach oben hätte ich auch die 804s oder Audio Physic Scorpio (2850,- neu, sicher auch interessant) oder die Canton Karat RF 6 gewählt. Die Canton hätte ich für 3000,- bekommen (neu). Lt. Audio ist sie besser als die 804s (das bessere ist, wie ihr es hier ja auch schreibt, des guten Tod). Die Sorpio wiederrum soll so gut sein wie die Canton. Beim Vergleich Sorpio und 804s habe ich keine großen Unterschiede hören können, also ist ja auch immer die Frage, was man so hört, glaubt zu hören oder gerne hören möchte


Ich kann mich wirklich nicht beklagen. Ich habe einen sehr vernünftigen Deal gemacht. Aber deine generellen Preise, die Du so erwähnst, sind alles Superschnäppchen! (Neuware)

Meiner Meinung nach ist die Magazin-Welt sehr mit Vorsicht zu geniessen. Als Orientierung durchaus OK, aber die Testberichte sind zum größten Teil schon unverschämt. Aber das Thema gehört hier nicht hin. (OT)

Das was deinen Ohren gut tut, das ist die richtige Wahl; sonst gar nichts!

Viele Grüße
Tymp
Esche
Inventar
#24 erstellt: 16. Jun 2006, 13:18
hi,

nein mein nachwuchs erzieht mich bereits, da bin ich bestimmt nicht so konsequent.

ich gehe nicht hart ins gericht, es sind die fakten die mich zwingen.

richtig, die sf geht in eine andere richtung, obs nun besser oder schlechter ist, muss jeder für sich entscheiden. weniger probleme wird sie sicher dadurch bereiten.

die 800er serien ziehen bei 100hz einen "kleinen" bückel, ein kleinens wohlstandsbäuchlein, das bei wandnaher aufstellung unheil bring.

richtig, der mitteltöner bildet das akustische zentrum, wie eigentlich bei jeder konstruktion, allerding wie du richtig geschrieben hast ist sein einsatzbereich sehr breitbandig. 4khz halte ich aber für kriminell.

ein d hätte sich meiner meinung nach nicht ausgezahlt, kaum verbesserung und deutlicher preisaufschlag. ich finde übrigens die 804 deutlich besser, als die 803d. sie ist mir eindeutig zu fett abgestimmt.

ums noch mal zu schreiben, ich kann deine entscheidung verstehen, sind wirklich ordentliche ls, die sich im vergleich zur alten serie nach vorn entwickelt haben.

du wolltest einen ls, der dir klanglich gefällt und kein arbeitsgrät.

ich höre ja auch mit fehlkonstuktionen, denn ein amt hat im studio nichts zu suchen.



grüße
Gelscht
Gelöscht
#25 erstellt: 16. Jun 2006, 13:50
[quote="Esche"]hi,

nein mein nachwuchs erzieht mich bereits, da bin ich bestimmt nicht so konsequent.
[/quote]

Prösterchen...


[quote="Esche"]
die 800er serien ziehen bei 100hz einen "kleinen" bückel, ein kleinens wohlstandsbäuchlein, das bei wandnaher aufstellung unheil bring.
[/quote]

Aaaah, das kleine 'Bierbäuchlein' in seinem Anfangsstadium
meinst DU... jo...

[quote="Esche"]
ein d hätte sich meiner meinung nach nicht ausgezahlt, kaum verbesserung und deutlicher preisaufschlag. ich finde übrigens die 804 deutlich besser, als die 803d. sie ist mir eindeutig zu fett abgestimmt.
[/quote]

Akustisch meiner Meinung nach schon ein wenig. Ab und zu unnötige Härten rausgenommen. Aber ich schließe mich an.
Preislich gesehen indiskutabel; auch wenn ich zugeschlagen hätte. Die 803 D ist zu FETT - jawoll!

[quote="Esche"]
ich höre ja auch mit fehlkonstuktionen, denn ein amt hat im studio nichts zu suchen.
[/quote]

...bitte präziser und für 'Dumm' -> Amt/Studio??? ;-)

Gruß
Tymp



grüße[/quote]
Esche
Inventar
#26 erstellt: 16. Jun 2006, 14:08
ein hochtonprinzip

http://www.intertech...etail=5537&suchwort=

amt-air motion transformer

aus einr werbeseite:

Das Top Modell der AUDIOVECTOR Mi 3 Reihe ist die Mi 3 AVANTGARDE. Der AUDIOVECTOR AVANTGARDE Hochtöner arbeitet wie kein anderer Hochtöner auf der Welt: Eine harmonika-artige Membran, welche den Klang auf ein bisher ungeahntes Niveau hinsichtlich Geschwindigkeit und Präzision hebt. Dieses Prinzip heisst "Air Motion Transformation".

Der AVANTGARDE Hochtöner arbeitet wie eine Harmonika. Anstatt die Töne durch Hubbewegungen zu erzeugen, beschleunigt der AMT-Hochtöner die Luft selbst - und das massefrei. Eine hauchdünne Membran bewegt sich seitlich und ermöglicht so eine ungleich schnellere und präzisere Musikwiedergabe oberhalb von 50 kHz.

Dies ist der Grund, warum der AVANTGARDE Hochtöner so leicht, detailliert, filigran und dennoch kraftvoll klingt. Und daher rührt auch der Name "Air Motion Transformer". Der AMT-Hochtöner basiert auf den Ideen von Dr. Oscar Heil in den frühen 70ern. Er war auch der Erfinder des J-FET Transistors. Viele Jahre wurde dieses Prinzip weiter verbessert und perfektioniert, bis der AMT-Hochtöner reif war für den Serieneinsatz: Er ist ein verlustfreier, weiträumig aufspielender Hochtöner, der mit den stärksten Neodyn-Magneten ausgestattet ist, die es auf dem Markt gibt. Dies verhilft ihm zu einer einzigartigen Präzision und einer authentischen Musikwiedergabe, die vorher in dieser Form nicht möglich gewesen ist.


[Beitrag von Esche am 16. Jun 2006, 14:10 bearbeitet]
Gelscht
Gelöscht
#27 erstellt: 16. Jun 2006, 14:25

Esche schrieb:
ein hochtonprinzip

http://www.intertech...etail=5537&suchwort=

amt-air motion transformer

aus einr werbeseite:

Das Top Modell der AUDIOVECTOR Mi 3 Reihe ist die Mi 3 AVANTGARDE. Der AUDIOVECTOR AVANTGARDE Hochtöner arbeitet wie kein anderer Hochtöner auf der Welt: Eine harmonika-artige Membran, welche den Klang auf ein bisher ungeahntes Niveau hinsichtlich Geschwindigkeit und Präzision hebt. Dieses Prinzip heisst "Air Motion Transformation".

Der AVANTGARDE Hochtöner arbeitet wie eine Harmonika. Anstatt die Töne durch Hubbewegungen zu erzeugen, beschleunigt der AMT-Hochtöner die Luft selbst - und das massefrei. Eine hauchdünne Membran bewegt sich seitlich und ermöglicht so eine ungleich schnellere und präzisere Musikwiedergabe oberhalb von 50 kHz.

Dies ist der Grund, warum der AVANTGARDE Hochtöner so leicht, detailliert, filigran und dennoch kraftvoll klingt. Und daher rührt auch der Name "Air Motion Transformer". Der AMT-Hochtöner basiert auf den Ideen von Dr. Oscar Heil in den frühen 70ern. Er war auch der Erfinder des J-FET Transistors. Viele Jahre wurde dieses Prinzip weiter verbessert und perfektioniert, bis der AMT-Hochtöner reif war für den Serieneinsatz: Er ist ein verlustfreier, weiträumig aufspielender Hochtöner, der mit den stärksten Neodyn-Magneten ausgestattet ist, die es auf dem Markt gibt. Dies verhilft ihm zu einer einzigartigen Präzision und einer authentischen Musikwiedergabe, die vorher in dieser Form nicht möglich gewesen ist.


Hallo Esche,

hab' Dank für Deine ausführliche Erläuterung. Das klingt sehr interessant und war mir bis dato gar nicht bekannt. Man lernt nie aus. Ich werde den Link mal genau unter die Lupe nehmen. - nochmals Dank! :-))

Lieben Gruß
Tymp
Esche
Inventar
#28 erstellt: 16. Jun 2006, 14:43
five_angel
Stammgast
#29 erstellt: 16. Jun 2006, 17:04
Die Preise, die ich so genannt habe, bis auf die Vento 5 RF (Vorführung) habe ich übrigens nach intensiven Rechechern (google bringt da wenig bis nichts) und Verhandlungen gefunden bzw. ahben sich ergeben. Generell ordentliche Händler mit zusätzlichem Internet-Vertrieb.

Ach ja an einer JMLab Elektra 926 für 1690,- neu, orginalverpackt war ich auch dran, oder wie wär es mit einer Kliptsch RF7 für 1700,- . Sicher beides auch superfeine Boxen, aber wie so vieles zu groß für meine Frau.

Eine Kef Ref. 203 Ref. in Apfel (allerdings Vorfühgerät) für 3000,- hätte ich auch kaufen können, war aber zuviel für mein Budget.
five_angel
Stammgast
#30 erstellt: 20. Jun 2006, 19:04
Vielleicht sind meine SF langsam eingespielt. Jedenfalls habe ich gerade Pink Floyd "the dark side of the moon" gehört und es hat gekribbelt.

Bin zufrieden. Genug Bass, schöne Auflösung und Bühne, kommen irgendwie leicht und entspannt rüber. LS hat keine Mühe mit den tiefen Tönen, mit den hellen eh nicht. Schon deutlich besser als meine Vorgänger-LS.

Bass, insbesondere Schlagzeug, kommt irgendwie direkter und trockener, so in etwa hatte ich es mir immer gewünscht.
Gelscht
Gelöscht
#31 erstellt: 21. Jun 2006, 06:46

five_angel schrieb:
...so in etwa hatte ich es mir immer gewünscht.


Guten Morgen @ll,


@five_angel

...so in ETWA...?! ;-))

Ich freu' mich für Dich, dass Dir die DGP so gu gefällt. Vergiss nicht, bei allem techn. Hin und Her, der Hörraum ist immens wichtig.

Wenn die SF für deinen Hörraum prädestiniert sind, dann kann
auch keine noch so gute andere Box hier trumpfen. Nicht immer ist 'Höher, Schneller, Weiter' die bessere Wahl. Kleinere, und somit auch meist günstigere Systeme, können von Fall zu Fall die bessere Wahl sein.

Weiterhin fröhlichen Hörgenuss...
Tymp
picasso57
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 21. Jun 2006, 07:52
Zunächst mal eine schönes Dankeschön an five angel bezüglich des Kauftipps. Hab die SF DGP vorgestern geliefert bekommen und konnte meine ersten Hörerfahrungen sammeln.

Die Verarbeitung - Klavierlack schwarz - finde ich wirklich klasse. Auch das WBT-Anschlussfeld macht einen ordentlichen Eindruck. Ich betreibe die DGP an einem Cayin a88t und Lindemann CD1. Nach mehrstündigem Einspielen hab ich dann die DGP mit einigen Test-CDs gehört. Ich kann jedoch hier nur erste Eindrücke schildern.

Erstmalig hörte ich Friedemanns Passion and Pride, ohne dass eine Nervosität im Klangbild aufkaum. Wunderbar löste sich das Klangbild von den LS. Auch größere Lautstärken wurden ohne Stress im Klangbild gemeistert. Details, die mir vorher scheinbar vorenthalten wurden, wurden nun hörbar. Von einem Mangel im Bass kann ich hier nicht berichten. Schön trocken und wohl dosiert.

Das größte Kompliment an den LS machte jedoch meine älteste Tochter, die selbst recht ordentlich Violine spielt. Zum Warmspielen verwendete ich Klassische Musik. Plötzlich ging die Wohnzimmertür auf, meine Tochter kam rein und fragte wer denn gerade am Klavier spielt. Ich sagte ihr: "Das sind die neuen LS". Darauf antwortete sie: "Das hört sich wie live an". Gibt es für einen LS ein besseres Kompliment? Ich denke nein. Auch war meine Frau von den ersten Tests sehr angetan und lies sich dazu hinreißen zu sagen, dass die DGP mindestens eine Klasse besser spielt als unser B&W P6 mit der sie selbst sehr zufrieden war.
Soviel zu den ersten Eindrücken meiner neuen DGP.

Gruß
Picasso
Esche
Inventar
#33 erstellt: 21. Jun 2006, 07:58
morgen,

hast du die oben genannten aufstellungstipps beachtet ?

sind wirklich wichtig bei diesem ls konzept, weiterhin viel spaß.

grüße
picasso57
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 21. Jun 2006, 12:53
Hallo Esche,
denke dass ich alles richtig gemacht habe. Ich kenne auch die 804 nicht die 804S aus meiner Nachbarschaft. Hab diese mal im Vergleich zu meiner P6 gehört und war damals eher von dem Fortschritt enttäuscht. Mag sein dass das auch an der Elektronic lag. Ich bin nun mal schon neugrierig wie sich die DGP weiterhin entwickeln wird.

Picasso
Esche
Inventar
#35 erstellt: 21. Jun 2006, 13:32

five_angel schrieb:
Poste hier mal die Erfahrung von Esche aus dem B&W Stammtisch:

>>ganz wichtig beim probehören der sf sind folgende punkte:


- der hochtönter (ringradiator von vifa)muss auf deinen hörplatz eingewinkelt sein, sonst hast du außer achse einen deutlichen höhenabfall. außerdem findet eine sehr hohe trennung des mitteltöner statt (3600hz), was wiederum zu erhöhter bündelung der signale führt.

also unbedingt 100% auf dich einwinkeln.

- der ls sollte nicht weiter als 30cm - 40cm von der rückwand entfernt aufgestellt sein. da sonst ein deutliche grundtonschwäche auftritt. der ls hat eine senke zwischen 100hz und 700hz.


rann an die rückwand.


- die ls basis nicht größer als 2,3m wählen. davon dann max 2,5 m wegsitzen. der ringradiator bündelt brutal, der ls hat somit einen relativ kleinen sweetspot.

nicht zu viel basis



werden diese konstruktionsbedingten nachteile missachtet, spielt dieser ls weit unter seinen möglichkeiten, die eigentlich sehr gut sind.<<


Hab das mal so berücksichtigt und gesetern einige CD´s vor allem mit Stimmen, das ist wirklich die Stärke der SF GPD, gehört und fange langsam an restlos begeistert zu sein.

M.E. wirklich schöne und gut aufspielende Box. Sicher gibt es bessere, die mehr kosten, oder die größer sind. Für mein Anforderungsprofil ist und bleibt es aber die z.Zt. beste Box auf dem Markt.





hier noch mal, dann brauchst du es nicht raussuchen !


[Beitrag von Esche am 21. Jun 2006, 13:33 bearbeitet]
Bernharddiner
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 24. Jun 2006, 13:52
Hi allseits,

wie bereits gesagt: meiner Ansicht nach hat diese Sonus Faber im Vergleich zu deutlich teureren und grösseren Top-LSern im wesentlichen den nicht ganz so tiefgehenden Bass als echten Nachteil zu verbuchen. Andererseits war es gerade dieser Bass (überaus schnell, explosiv, aus dem Nichts kommend, knochentrocken) - nicht dessen Tiefgang - der mich bei Preisgleichheit ggü. der bis dahin eindeutig favorisierten 804S umdenken liess.
Dies erlaubte mir, die Boxen an der optimalen Stelle wandnah aufzustellen, ohne erkennbare Zugeständnisse. Damit fügen sich diese LS für mich wie kein anderer zuvor klanglich und optisch in die Wohnung ein und entpuppen sich erst bei näherer Betrachtung als stilvolle Möbel, die eher an ein Musikinstrument erinnern, als an ein technisches Gebilde.
Nachdem ich noch einen Sub für die allertiefsten Lagen unsichtbar in die Kette integrieren konnte, bin ich -zumindest derzeit - in einen selten anzutreffenden Zustand verfallen: Zufriedenheit gepaart mit weitgehender Gleichgültigkeit ggü. potentiellen Alternativen.
Auch die obligatorischen 2 B&W Anzeigen pro Magazinseite vermögen derzeit nichts daran zu ändern.
Das gab es bis dato selten.

Gruss
Duncan_Idaho
Inventar
#37 erstellt: 24. Jun 2006, 17:34
Wobei man den trockenen schnellen Bass mit einer SAC/B&W-Kombi sehr schnell realisieren kann.... hab ich zumindest bei mir daheim festgestellt.
picasso57
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 26. Jun 2006, 08:02
Hallo und guten Morgen,
mag sein dass die SG DGP im Bass nicht so tief reichen wie andere LS. Erste Tests mit Pop scheinen das auch zu belegen. War früher mal im besitz von einem Pärchen Dynaudio 500. Vielleicht kennt ja einer von euch noch diesen LS. Hab bisher nicht viel Besseres gehört bezüglich der Bassqualität. Viel zeigen einen "dickeren" aber wenig präzisen Bass. Schade, dass dieses hervorragende Compound-System von Dynaudio oder anderen Herstellern nicht mehr zum Einsatz kommt.

Gruß
Picasso


[Beitrag von picasso57 am 26. Jun 2006, 08:04 bearbeitet]
Bernharddiner
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 27. Jun 2006, 13:21
Mag sein, dass man u.a. mit SAC-Transen einen zufriedenstellenden Bass mit den B&W erreicht.

Aber wandnah und dann auch noch mit Röhre kommt die 804S für mich nicht in Frage.

Was ich damit sagen will: für mich ganz persönlich und unter Berücksichtigung aller für mich wichtigen Facetten:

- Röhre
- wandnah
- Klangfarben
- Räumlichkeit
- Lebendigkeit
- Luftigkeit
- emotionale, ansprechende Stimmenwiedergabe
- knorriger, schneller, trockener Bass
- LS-Grösse und Design

finde ich derzeite keine ansprechendere Wahl als die SF Grand Piano Domus; zumindest keine, die mir für nominell ca. 4k€ besser gefallen würde. Da bleibt auch die 804S bestenfalls 2. Wahl.

Stattdessen investiere ich lieber zusätzlich in einen ordentlichen Sub - bewege mich damit zwar preislich in der Summe auf dem Level einer 803S - habe jedoch so einen Drive in der Tiefe, der jede vernünftige passive Standbox verblassen lässt.

Voraussetzung dafür ist, dass man es schaft, einen guten Sub, nahtlos zu integrienen - was dauern kann.

Gruss
RickyBauer
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 28. Jun 2006, 13:34
Hallo Alle,
ein paar Sätze zur Sonus Faber Grand Piana Domus (nicht Home - Serie): Seit beinahe 30 Jahren höre und hörte ich "High-End" geräte an - bei Händlern. Zuhaus hatte ich vor kurzem eine 3000 € -Anlage stehen( CDP, Verstärker, Elac 135II für je etwa 1000 €; Anfang 90er erworben) Jetzt hab ich mir erlaubt diese honorige Musikanlage durch höherwertige Teile zu ersetzten (Marantz-CDP SA 8400, Marantz PM15S1) und vor allem Die Grand Piano`s. Hab die mir bei der High-End Messe angehört. Mit meiner eigenen mitgebrachten CD.
Angehört habe ich:

B&W 804S
Elac 608 PI
JMLab Focal 1027 BE
Mordaunt Short 9
Sonus Faber DGP

Am wenigsten überzeugt hat mich die ELAC (obwohl teuerste im Feld), wenig Tiefbass, vor allem aber etwas spitze Höhen, vordergründig spielend.
Die B&W wie schon vor Jahren mein Eindruck, kühl, analytisch, sehr genau aber etwas zu zurückhaltend, für mein Klangempfinden zu wenig Punsch.
Gleiches Die Focal : zwar nicht so zurückhaltend, aber mir kam vor, die Focal wollte alles richtig machen und schaffte es daher nicht mich einzumehmen.
Die Mordaunt Short , naja schon am nächsten meinem Klangwunsch spielend, aber immer noch etwas zu ausglechen wollend.
Dann die Sonus Faber DGP : Ausgewogen, direkt, an den richtigen Stellen nicht vordergründig, hervoragender genauer Bass; aber dann erst der Mitten und Hochton: ein Traum, wunderschön. Die wars, und was noch lustig dabei ist die günstigste (3400 € berappt).
Natürlich sind Messe - Höreindrücke etwas zwiespältig, aber wie sich die Grand Piano in meine Ohren schmeichelte, ließen mich echt staunen. So nebenbei auch noch verrbeitungstechnisch und optisch ein Überflieger. Kenne mich auch im Chassis-Bereich etwas aus und durfte erfreut feststellen - beste CHassis (Scan-Speak RR, SEAS) sind verbaut - für diesen Preis eigentlich unglaublich, vor allem Handarbeit in Italien auch noch.
Jedenfalls schwelge ich sehr, wobei die DGP auch für meinen Hörraum zu passen scheinen (sehr wichtig!. Kann nur sagen, solch High-END Klang hörte ich vor ca. 15 Jahren nur ab 20000 DM pro Paar in High-End -Studios. WAr imer so ein Gedanke, wie ja,ja schön, wirst aber nie zu Hause haben, bin ja nicht reich......

Also alle die um 4000 € für LS ausgeben wollen, unbedingt in die Auswahl zum Abhören die Grand Piano Domus einbeziehen. Klingt besser, als der Preis es vermuten lässt.

Natürlich ist Klangempfinden immer auch subjektiv, man muß seine Wahl sowoeso "erhören".
Esche
Inventar
#41 erstellt: 28. Jun 2006, 14:14
schöner bericht, nur der hochtöner ist ein billiger vifa.

http://www.vifa.de/produkte/images/gXT200K.gif

dieser bringt mehr leid als segen.



grüße
Bernharddiner
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 28. Jun 2006, 19:18
Schönes Bild Esche, aber der isses nicht!

Aber das kann man leider nicht auf der Vifa-Page erfahren - in die Box schauen hilft da mehr.


Auch wenn er es so wäre - für mich tuts nichts zu Sache und ich kann RickyBauer nur bestätigen.

Solange ein Lautsprecher so aufregend, emotional und gleichzeitig auf Dauer schmeichelhaft, angenehm klingt, soviel Atmosphäre rüberbringt - sowohl in den Mitten, als auch im Hochtonbereich - kann er von mir aus auch eine zerquetschte Coladose als Hochtöner besitzen.

Übrigens findet sich dieser "billige Vifa" in nicht wenigen Cremonas wieder; nebst ScanSpeak RR.

Aber Du hast mich nun neugierig gemacht: erzähl mal, womit hörst Du?

Gruss
Esche
Inventar
#43 erstellt: 28. Jun 2006, 19:36
doch es ist der vifa, nur andere frontplatte.

das ich den ls ordentlich finde, kannst du hier im beitrag ja lesen.

die radiatoren waren (ja ich bin so frech)eine modeerscheinung, als man versucht hat, eine gewebekalotte möglichst viel bandbreite (30-40khz) erreichen zu lassen. leider mit vielen anderen problemen behaftet, oben bereits geschrieben.

ich wollte dir den ls nicht "billig" reden, nur noch mal richtige infos geben.

ich höre mit selbstbauten.

grüße
Bernharddiner
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 28. Jun 2006, 20:18
Natürlich muss es ein Vifa sein, nur nicht der auf Deinem Bild und die Frontplatte ist es bei weitem nicht allein. Kurzum: den kriegst Du nicht im DYS-Katalog.

Dass die RRs vielleicht irgendwann wieder verschwinden (um dann wiederzukommen => siehe bspw. Breitbänder) und auch sie, wie alle anderen Konzepte, ihre spezif. Nachteile haben, ist/war auch mir bekannt.
Dennoch: fernab aller Physik und allem Zeitgeist - hier und heute macht diese kleine Kiste enorm viel Spass - auch und gerade eben im Hochton. Erst recht an passablen Röhren.

Keine Sorge, die Gefahr von "billig" reden besteht nicht mehr. Die Dinger bleiben mir nach wie vor als sauteuer in Erinnerung!
Fürs Billigreden hättest Du a) ein paar Monate früher und b) zu meinem Händler kommen müssen

Dass Du n Selbstbauer bist, war mir klar - ich habs auch ewig gemacht. Und es juckt immer noch in den Fingern - wenns da nicht noch Verlockenderes gäbe, womit man seine kostbare Freizeit verschwendet.

Dennoch: ich lass nicht locker!

Womit hörst Du?

Stark gerichteten Gruss!
Esche
Inventar
#45 erstellt: 28. Jun 2006, 20:24
an modis der hersteller glaube ich nicht, wenn dann nur optisch.

egal, einigen wir uns darauf, dass es kein scan ist und der vifa sicherlich die basis, ob nun gleich und nur kosmetisch verändert oder total spezial.

lautsprecher siehe:

http://www.hifi-foru...=1069&postID=178#178

falls du fragen zu den einzellchassis hast

stellen.



grüße
Gelscht
Gelöscht
#46 erstellt: 29. Jun 2006, 06:25

RickyBauer schrieb:

Jedenfalls schwelge ich sehr, wobei die DGP auch für meinen Hörraum zu passen scheinen (sehr wichtig!. Kann nur sagen, solch High-END Klang hörte ich vor ca. 15 Jahren nur ab 20000 DM pro Paar in High-End -Studios. WAr imer so ein Gedanke, wie ja,ja schön, wirst aber nie zu Hause haben, bin ja nicht reich......


Guten Morgen @ll

@RickyBauer

Kann ich alles nachvollziehen. Emotionen sind gerade bei der Musik nichts Verwerfliches.

Aber was ich nicht nachvollziehen kann, ist, dass gerade LS
"blind" angeschafft werden, ohne diese in seinem eigenen Hörraum gehört zu haben!

Es gibt nicht DEN Schallwandler. Es gibt LS wie Sand am Meer
und unter den traditionellen LS-Herstellern auch keine wirklich schlechten Teile. Meiner Meinung nach ist die Marke vollkommen wurscht. Hauptsache ist, dass der gewählte LS für den Hörraum geeignet ist und dem Hörgeschmack des Musikliebhabers entspricht.

Aber jedem steht es natürlich frei auch aus Prestigegründen einzukaufen. Jeder muß das für sich entscheiden. Es gibt Leute, die stellen sich eine 801 D, oder gar eine Utopia in in eine Besenkammer und behaupten, dass diese LS dort ihr volles Potential ausspielen.

Ja, ich übertreibe hier bewußt. Bitte, nichts gegen SF DGP.
Im Gegenteil. Aber LS, egal welchen Erbauers, sollten zunächst in den eigenen vier Wänden Probe gehört werden.

Alles andere ist nur Spekulation und Wortklauberei; meine Meinung.

Viele Grüße
Tymp
RickyBauer
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 29. Jun 2006, 22:51
An Tymp

Habe die von mir erwählten Grand Pianos natürlich nicht nur auf der Messe gehört, sondern nochmal, zwar nicht zu Hause, nur im Studio, der Hörraum dort entsprach in etwa den Maßen meines Raumes und wurden auch so aufgestellt, wie ich es bei mir habe. Außerdem: bei nicht gefallen bei mir: Tauschrecht in andere LS. Das Problem beim Probehören zu Hause für den Händler, Lautsprecher dieser Preisklasse hat dieser nur einmal zum Anhören im Studio, kaufste solche muss die erst bestellt werden. Außerdem erzählten mir zwei Studio-besitzer warum Sie das auch gar nicht mögen: In den letzten Jahren hat sich eine Szene gebildet, Partys mit "Probeboxen" zu schmeißen. Problem für den "Testhörer" zu Hause: Nicht nur die Lautsperecher müssen sich einspielen, auch der Hörer der davorsitzt muß sich "einhören", was bei geliehenen Speakern noch scherer sein dürfte, vor allem die Entspannung zum hören zu entwickeln. Diesem sogenannten "einhör" -Effekt ist eine von mir (von all mir bekannten HiFi - Hörern irgendwie auch so empfunden) über lange Zeit (fast 30 Jahre) immer wieder beobachtet worden wenn ein neues Teil in die Anlage integriert wurde. Meine Erklärung dazu (natürlich kein Anpruch auf irgendwas wissenschaftliches): Stellt man das "Neue" erst mal hin (übrigens habe ich meine vorherigen LS als Vorführer gekauft, diese waren also "eingespielt", auch damals der Effekt mit dem "einhören") Dann erst mal "Erwartungshaltung also Anspannung, was man den nun so neues hört. Dann folgt die "analytische" Phase, was könnte denn trotz der zunehmenden Freude denn nun doch "falsch" klingen. Dann der Gewöhunungseffekt, der dann allmählich in "entspanntes" hören übergeht. Bei mir dauert sowas an die 2 Wochen (20 - 30 Hörstunden), darum ist mein erster Beitrag hier zu den Grand Pianos nach 12 Tagen hören erschienen. Vorher weiß ich von mir: Noch nicht wirklich aussagefähig, von überschwenglich (wenn man das "neue" hört) bis sorgenvolles Hinterfragen (vermeintlich gehörter "Fehler" in der analytischen Hörphase.
Umso schöner, was mir mit dem Grand Pianos widerfährt, ein so schönes Klang-Gesamtbild (man sollte sich mal eine audiophile, einem sehr bekannte Quelle einlegen nach 20 Stunden "einhören") hätte ich nicht zu träumen gewagt. Denn mein Hörraum ist nicht zu groß (20 m²) und vor allem etwas schmal (3,5 m), und aus raumakustischen Aspekten sollten LS immer an der längeren Wand stehen. Ich muß die LS also relativ wandnah stellen (Schallwand ca. 55 cm von der Rückwand, dafür aber seitlich viel Abstand), und auch der Hörplatz ist naturgemäß wandnah, also nicht unproblematisch. Trotzdem wollte ich nicht auf Standlautsprecher verzichten, denn eines können Kompakte LS nie, Volumen ausgleichen (Klavierklang, Tiefbass). Also es gingen für vor der Wahl für die Grand Piano sehr viel Auseindersetzung mit raumakustischer Theorie vonstatten. (Eigentlich viele Jahre schon mit dem Thema befasst). Nun nach dem "Einhören" der Grand Piano kann ich im Vergleich zu Ihren Vorgängern (Elac 135 II, haben 1990 auch damals schon 2300 DM gekostet) begeistert feststellen: außer den unglaublichen Details die neu dazukamen, dem herrlichen Mittel und Hochton der nun erklingt, dem Zugewinn an Raumabbildung (obwohl dieser Punkt die größte Stärke der Vorgängerboxen war), merke ich die Fehler im Mitteltief- und Tieftonbereich der Vorgänger, welche die Grand Piano einfach nicht hat! Man hört sogar die Raummoden raus, also da wo nicht der LS verantwortlich ist, sondern einzig der Raum in dem man hört. Natürlich hat jeder LS zumindest im Tiefenbereich Unzulänglichkeiten, je nach Natur der LS-Auslegung. Das läßt sich physikalisch nicht ändern, egal wie viel Aufwand betrieben wird, das in den Griff zu kriegen.
Wie andere hier schon oft betonten: Auch meiner Meinung nach muß man den Lautsprecher für seinen Hörraum auswählen. (Eine Titan z.B. würde in meinem Raum wohl zu viel Probleme bereiten, in einem 35 m² Raum, da müßte ich wohl eher die Cremona auswählen anstatt der Grand Piano).

Mein Fazit nach vielen gehörten Raum-Lautsprecher - Kombinationen: Umso größer der Hörraum, desto mehr Geld werde ich für ausgewogenen Klang hinlegen müssen, bei gleich guter Auflösung und Raumabbildung). Das mehrere Geld fließt dann meist in größere Gehäuse und damit erhöhtem Stabilisierungsaufwand, der LS preislich enorm in die Höhe treibt. Ab einem bestimmten Preissegment ist eine Verbesserung in Abbildungsbereich, Auflösung und Mittenton nur noch marginal möglich. Der Bassbereich ist es, der ordentlich zu Buche schlägt, der Aufwand um "perfekt" klingenden Bass zur Raumgröße zu erreichen wird teurer, wachsend mit der Raumgröße.
So gesehen, kann man also in nicht zu großen Hörräumen mit kleineren Gehäusen und damit weniger Aufwand für den Tiefton, schon sehr high-endig hören.
Nach diesen langen Ausführungen, möchte ich aber betonen. alle Erfahrungen sind subjektiv und man muß sich seinen LS selbst "erhören". Diese Ausführungen können nur als "Leitfaden" dienen, mehr nicht, alle hören ein bißchen anders, manchmal ganz schön weit auseinander der Geschmack. Allerdings "endig" sind fast alle LS ab sagen wir mal 2000 € das Paar, da beginnst, meinen Höreindrücken nach.


Noch zu Esche:

Die Ringradiatoren sollen laut eines Redakteurs schon von Vifa stammen, aber mit den Aufbau von Scan-Spaek, also mein Verständnis ist wohl sowas wie ne Zwitter, werden ja beide im gleichen Haus gebaut. (So nebenbei kann der Tweeter deines Bildes gar nicht der in der Grand Piano sein (dein Bild zeigt einen 19 mm Konus, in der DGP sinds aber 25 mm, außerdem wird das Exemplar der Grand Piano exklusiv für Sonus Faber gebaut.)

Über theoretische Nachteile eines Ringradiators weiß man natürlich schon länger Bescheid. Wie Du aber selbst in einen Deiner Postings mitteilst, die Aufstellung der LS machts. Stimmt diese, ist ein Radiator wohl der beste Kompromiss zwischen Kalotte und Bändchen.
Gelscht
Gelöscht
#48 erstellt: 30. Jun 2006, 05:53
Guten Morgen @ll

@RickyBauer

Bitte nicht falsch verstehen. Ich freue mich für Deinen "Treffer"!

Ich habe das Glück einen Händler zu haben, der damit keine Probleme hat. Aber ich kann nachvollziehen, dass diese Party-Heinis ein Problem darstellen; dies kennt man ja aus der Automobilszene und der Dumme ist immer der seriöse Interessent.

Was die Thematik "Einhören" anbelangt möchte ich Dir beipflichten. Ich nahm mir eine Woche Urlaub, eine Investition die für mich unerlässlich ist, ließ mir die Auswahl der LS kommen, die für mich stimmig waren und hatte eine Woche lang Spaß beim Boxenschieben und Musikhören! ;-)

Ich gebe allerdings zu, ohne feste Termine geht nichts, da die Leih-LS sehr oft unterwegs sind. Aber diesen Service möchte ich nicht missen und würde auch keinen LS kaufen, den ich nicht in meinen eigenen vie Wänden gehört habe. Raummaße sind eine Sache, die Einrichtung eine andere.

Lieben Gruß
Tymp
Esche
Inventar
#49 erstellt: 30. Jun 2006, 08:16
stimmt, war der 19er

der 25er ist allerdings konstruktiontechnisch baugleich.

gleich ist der membranaufbau und das magnetsystem, die scans, die meiner meinung nach nicht besser sind haben alu plug und aufwändigeres magnetsystem. allerding haben die vifa das deutlich bessere preis leistungsverhältnis

mir persönlich gefällt der radiator nicht so gut, da würde ich einfachen seidenkalotten den vorzug geben, habe ich ja auch bei meinem ls mit dem alten revelator vollzogen

noch lieber sind mir natürlich amt´s, die wiederum auch nicht jedem zusagen

grüße


[Beitrag von Esche am 30. Jun 2006, 08:22 bearbeitet]
Duncan_Idaho
Inventar
#50 erstellt: 30. Jun 2006, 14:44
Wobei die meisten Hersteller beim Händler schon ein Vorführset stehen haben... sind also schon eingespielt und dürften sich nach dem Transport bei dir nicht mehr groß klanglich verändern....
RickyBauer
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 17. Aug 2006, 13:52
An alle SF-Freunde,

diese Seite ist ja wohl ganz schön eingeschlafen. Daher versuche ich alle Sonus Faber Freunde zu wecken. (Wohl immer am Musik Hören! ) Habe meine SF DGP jetzt genau 2 Monate und auch schon viel mit rumschieben versucht. Interessanterweise spielen die DGP bei mir nur leicht angewinkelt am besten.( Etwa 20 Grad). In der Abbildung ändert sich gar nichts ob stark oder schwach angewinkelt. Der Hochton kommt aber irgendwie reiner bei nicht starker Anwinkelung. Habe auch schon mit Neigungswinkel experimentiert. Mein Eindruck: Sollten schon ganz geneigt, also Spikes ganz eindrehen, gehört werden. Sind wohl so konzipiert. Einen echten Nachteil gibts ja wirklich bei "highendigen" Anlagen: Viele, wirklich sehr viele CD´s sind aufnahmetechnisch eine Frechheit und das hört man mit guten Anlagen sehr. Leider auch musikalisch einem sehr gefallende Scheiben landen kaum noch im CDP, da der Klang einfach keinen Spass macht. Zum Glück gibt´s aber auch positive Überraschungen, manche schon sehr lang gehörte CD klingt plötzlich viel schöner, vor allem tauchen Details auf, die man vorher einfach nicht hörte. (An meinen früheren ELAC 135 II). Auch meine frühere Anlage war ja kein Kofferradio, aber was meine jetzige Kette rüberläßt: erstaunlich! Würde gerne Meinungen von SF DGP-Hörern zu Aufstellungstips hören.

Hört fein uns seid glücklich

Gruß RickyBauer
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