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Regallautsprecher für ein AV-Receiver RX-V3067 zum Stereo geniessen

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Autor
Beitrag
Hudu
Stammgast
#1 erstellt: 16. Jun 2013, 22:12
Vor einiger Zeit hatte ich unter "Surround-Kaufberatung" ein Thread Audiophile Surround-Anlage (Raum: 36qm) erstellt.
Es hat sich aber herausgestellt, dass die Höhrgewohnheiten sich nicht so entwickelt haben wie ursprünglich angenommen:
Zur Zeit hören wir 80% Stereo-Musik und 20% Heimkino und Mehrkanalmusik. Deshalb habe ich mich auch entschieden hier in "Stereo" ein neuen Thread aufzumachen.

Da nun in der nächsten Zeit die Wohnzimmermöbel geliefert werden und die temporär eingesetzten Standboxen XTZ 95.44 nicht mehr im Wohnzimmer stehen können, möchten wir uns neue Lautsprecher
zulegen.

Wir wollen auf Heimkino und Mehrkanalmusik nicht verzichten. Die Lautsprecher sollten sich
also zu einem 5.1-Set ergänzen lassen.

Meistens hören wir Rock und Klassik über ein NAS im flac-Format. Aber auch Internetradio.
Zum Beispiel: Linn Classical, StarFM Berlin oder FFH Rock over Germany.

Die Lautsprecher dürfen nur maximal 33cm hoch sein, da sie sonst nicht in die Schrankwand passen.
Apropos Schrankwand. Natürlich ist das Aufstellen in der Schrankwand suboptimal, aber dies ist Vorgabe.

Meine naive Vorstellung (mit Center):
Schrankwand Ansicht

Der Raum dazu sieht wie folgt aus:
Wohnzimmer
Zum Musik hören sitzen wir ungefähr dort wo "Ansicht" steht, zentriert vor den Boxen.

Als Ausrüstung habe ich ein AV-Receiver RX-V3067 und ein Subwoofer XTZ 99 W12.18 ICE.

Perspektivisch kann ich mir auch vorstellen später per Raumkorrektur mittels Acourate den Hörgenuss zu optimieren.

Ich habe mir auch ein paar Lautsprecher angehört und mir gefielen folgende Lautsprecher:
XTZ 95.44, Elac BS 243, Elac BS 192 und auch die neue Elac BS 403.
(Canton-Boxen gefiel mir nicht. Die Höhen waren im Vergleich zu den Elacs total verwaschen.)
Ich möchte möglichst lineare Lautsprecher.

Meine Idee zur Zeit ist:
Frontboxen: 2x Elac BS403
(Center: Elac BS403; Surround: Elac BS243)

Macht es überhaupt Sinn die BS403 so suboptimal für Stereo in der Schrankwand aufzustellen?
(Perlen vor die Säue werfen)

Was für gleichwertige Alternativen für Lautsprecher könnt ihr mir noch zum Anhören empfehlen?


[Beitrag von Hudu am 16. Jun 2013, 22:25 bearbeitet]
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 17. Jun 2013, 06:15
Moin

Wie tief ist das Regal bzw. wie hoch sind die Fächer und sollen die Lsp. ohne Subwoofer
betrieben werden, das dürfte bei der Raumgröße nicht ganz einfach werden, es sei denn
man verzichtet auf die tiefen Töne?
Ein weiterer Nachteil ergibt sich, in einem Regal aufgestellt kann die Bassqualität zu einem
Problem werden, ob das Einmess System des Yamaha hier positiv einwirken kann, muss
man abwarten bzw. ausprobieren.

Es wäre halt wichtig Lsp. zu nehmen, die mit der Problematik in einem Regal aufgestellt
zu sein zurecht kommen, das sind weniger als die Bezeichnung einem Glauben macht.

Bei einem Regal würde ich die Boxen selbst bauen, so lassen sie sich relativ unsichtbar
in ein Regal integrieren, das gleiche gilt für In-Wall Lsp. die von ihrer Abstimmung her
für solche Anwendungen durchaus sehr gut geeignet sind, am muss sich halt ein Gehäuse
fertigen (lassen) was genau in das Regalfach passt, die Front wird mit einem abnehmbaren
Lsp. Stoff verkleidet und gut ist.
Das gleiche gilt für den Subwoofer, man muss halt nur dafür ein entsprechendes Regalfach
bzw. das benötigte Volumen opfern, aber das Ergebnis ist optisch ansprechend und Qualitativ
lässt sich da auch einiges heraus holen.

Saludos
Glenn
Eminenz
Inventar
#3 erstellt: 17. Jun 2013, 06:33
Hallo Hudu

Erfahrungsgemäß verkraften fast alle Elac Kompakten eine solche Aufstellung. Hängt natürlich davon ab, wie tief das Regal dann ist und wie massiv es auch gebaut ist. Auf jeden Fall sollten die Teile dann vom Regal abgekoppelt werden.

Eine andere Idee wäre noch KEF R100 + C200 mit zwei XTZ W10.16, wenns richtig krachen soll, dann W12.16 oder gar W12.18 ICE.


Sehr gut ist auch die Idee von Glenn, sich etwas maßanfertigen zu lassen. Also InWall Lautsprecher in einem sehr massiven Gehäuse.
Hudu
Stammgast
#4 erstellt: 17. Jun 2013, 08:30
Das Regal an der Stelle, an dem die Lautsprecher stehen sollen ist ca. 36cm tief.
Das Regal ist besteht aus 3cm Massivholz.

Es wird bereits ein Subwoofer XTZ 99 W12.18 ICE genutzt und soll auch weiterhin genutzt werden. Momentan stellt selbst große Explosionen im Heimkino der Bassanteil kein Problem dar.

Die Variante mit Einbau-Lautsprechern das ganze in der Regalwand zu verstecken,
finde ich sehr interessant. Das löst auch noch das Problem der frühen Reflexionen
an der Rückwand.

Bekommt man mit Einbau-Lautsprecher auch eine sehr linearen Frequenzgang (und audiophiler Charakter)
realisiert? Welche Einbau-Lautsprecher könnt ihr da empfehlen?


Ich habe auf die schnell nur die Einbau-Lautsprecher von Kef gefunden.
(Ich habe die LS50 und R300 gehört und die gefiel mir auch gut.)


[Beitrag von Hudu am 17. Jun 2013, 08:37 bearbeitet]
Hudu
Stammgast
#5 erstellt: 17. Jun 2013, 09:47
Ich habe noch ein anderen interessanten Einbau-Lautsprecher gefunden, der passen könnte:
Klipsch CDT-5800-C II In-Ceiling Speaker

GlennFresh, schon so einen verbaut? Audiophile Qualitäten? Und wo kaufen?
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 17. Jun 2013, 11:53
Moin

Das schon ein Subwoofer vorhanden ist und genutzt wird, hatte ich entweder übersehen oder es wurde nicht erwähnt,
aber wenn dem so ist, muss man nicht lange darüber diskutieren, zu mal der XTZ ICE mMn ein ordentlicher Sub ist.

Ich habe schon einige In-Wall/In-Ceiling Lsp. von Klipsch verbaut, aber als audiophil würde ich sie nicht bezeichnen,
dafür sind sie aber wenig empfindlich gegenüber frühen Schallreflexionen und bzgl. Dynamik sind sie kaum zu schlagen,
die Lsp. sind sehr Pegelfest, der Bass ist ordentlich und unter anderem durch die geschlossene Bauweise schön straff
und knackig, ob sie Dir trotzdem gefallen lässt sich nicht beurteilen, aber sie sind vergleichbar mit der RB81II allerdings
mit einem noch knackigerem Bass.

Aber man kann auch auf DIY Bausätze zurück greifen, da gibt es richtig hochwertige Sachen für relativ kleines Geld wie z.B.
der ein Koax von Seas, den ich mir auch gerade zum testen bestellt habe:

https://www.intertec...K_1768,de,2216,53027

Der Seas ist mEn den Koaxlsp. von KEF überlegen und wenn man dann noch den Preis berücksichtigt fällt das Ergebnis
noch deutlicher aus.

Aber die Liste wird lang wenn man alle interessanten DIY und In-Wall Lsp. aufführen würde, man müsste halt mal in etwa deine
bevorzugte Richtung bzgl. der klanglichen Abstimmung wissen, dann könnte man die Auswahl sicherlich etwas eingrenzen.

Saludos
Glenn
thewas
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 17. Jun 2013, 11:58

GlennFresh (Beitrag #6) schrieb:
Der Seas ist mEn den Koaxlsp. von KEF überlegen und wenn man dann noch den Preis berücksichtigt fällt das Ergebnis
noch deutlicher aus.

Hatte schon beide und sehe es genau umgekehrt, messtechnisch könnte ich es sogar zeigen, geschmacklich natürlich nicht, ist ja auch persönliche und subjektive Sache.
Hudu
Stammgast
#8 erstellt: 17. Jun 2013, 12:25

GlennFresh (Beitrag #6) schrieb:
...
Aber die Liste wird lang wenn man alle interessanten DIY und In-Wall Lsp. aufführen würde, man müsste halt mal in etwa deine
bevorzugte Richtung bzgl. der klanglichen Abstimmung wissen, dann könnte man die Auswahl sicherlich etwas eingrenzen.
...

Nichts leichter als diese Anforderung zu erfüllen:
Ich lege großen Wert auf eine lineare, detailreiche Darstellung (in den Höhen und den Tiefen bis der Sub übernimmt) und sehr gutem Impulsverhalten.

Extrem laut muss der Lautsprecher nicht werden können. Wir haben noch nie über 90 dB (lt. Verstärker)
gehört. Wenn bis 100dB der Klirr nicht nennenswert ansteigt, ist es schon optimal.
Umgekehrt soll der Lautsprecher aber auch mit 65 dB noch sehr gut und detailreich klingen.

Hauptsächlich hören wir Rock und Klassik.
Aber eigentlich gibt es kaum etwas, was nicht auf der Anlage hin und wieder läuft.

Auf vollständig DIY möchte ich eigentlich verzichten. (Sonst werden die Wünsche zu groß...)


[Beitrag von Hudu am 17. Jun 2013, 12:26 bearbeitet]
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 17. Jun 2013, 12:33
Tja, so ist das bei unserem Hobby und gerade die verlinkte geschlossene Variante finde ich ist klar im Vorteil,
allerdings ist dann bei etwa 80Hz Schluss, was aber in Verbindung mit einem guten Subwoofer kein Problem ist.
Gerade bei der gewünschten Aufstellung sehe ich sogar noch weitere Vorteile, deine Messung sagt relativ wenig
aus, weil viele individuelle Faktoren noch darauf Einfluss nehmen, aber wie Du sagst, das ist natürlich alles eine
Frage des persönlichen Geschmacks.

Ebenfalls interessante In-Wall Lsp.:
http://www.cabasse-audio.de/cabasse_minorcaiw.html
http://www.idealo.de...nwall-1230-elac.html
http://www.idealo.de...00-phantom-dali.html
http://www.idealo.de...om-helicon-dali.html
http://www.idealo.de...on-phantom-dali.html
http://www.idealo.de...-ip-17-dynaudio.html

Aber wie schon von mir erwähnt ist auch das sind nur ein paar Beispiele von vielen...

Saludos
Glenn


[Beitrag von GlennFresh am 17. Jun 2013, 12:43 bearbeitet]
thewas
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 17. Jun 2013, 12:44

GlennFresh (Beitrag #9) schrieb:
gerade die verlinkte geschlossene Variante finde ich ist klar im Vorteil,
allerdings ist dann bei etwa 80Hz Schluss, was aber in Verbindung mit einem guten Subwoofer kein Problem ist.

Man kann auch einen BR schließen und kommt auf ein ähnliches Ergebnis.

Gerade bei der gewünschten Aufstellung sehe ich sogar noch weitere Vorteile, deine Messung sagt relativ wenig
aus

Wie gesagt kann man ein BR schließen aber ungleichmäßiges Abstrahlverhalten, höhere Frequenzgangschwankungen und Klirr gar nicht oder sehr schwer ändern.


[Beitrag von thewas am 17. Jun 2013, 12:45 bearbeitet]
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 17. Jun 2013, 13:20

thewas (Beitrag #10) schrieb:

Man kann auch einen BR schließen und kommt auf ein ähnliches Ergebnis.


Die Box ist aber als BR abgestimmt, ob das ein ähnliches Ergebnis zur Folge hat, darüber möchte ich hier und jetzt nicht spekulieren.


thewas (Beitrag #10) schrieb:

Wie gesagt kann man ein BR schließen aber ungleichmäßiges Abstrahlverhalten, höhere Frequenzgangschwankungen und Klirr gar nicht oder sehr schwer ändern.


Die Klirrwerte von den KEF Koaxchassis sind meines Wissens nicht gerade das Gelbe vom Ei, ob sich das bei den neuen Modellen gebessert hat, kann ich nicht sagen.
Mich überzeugen die Lsp. halt nicht, vor allem für den Preis, einzig die KEF LS50 hat mir überraschend gut gefallen, allerdings sind die 500€ pro Stück auch eine Ansage.

Aber das alles ist subjektiv und letztendlich muss der TE herausfinden welche Lsp. für seine Ohren und die Gegebenheiten passend sind.
Wir können nur Tipps geben und unsere subjektiven Erfahrungen schildern, der nächste User sieht das wiederum ganz anders, so what!

Saludos
Glenn
thewas
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 17. Jun 2013, 13:52

GlennFresh (Beitrag #11) schrieb:
Die Box ist aber als BR abgestimmt, ob das ein ähnliches Ergebnis zur Folge hat, darüber möchte ich hier und jetzt nicht spekulieren.

Als Daumenregel kann man sagen wenn der Hersteller Schaumstoffplugs zum Schließen des BR mitgibt kann man nicht viel schief machen und einen 80-100 Hz -3dB Punkt kriegt man noch fast immer.

Die Klirrwerte von den KEF Koaxchassis sind meines Wissens nicht gerade das Gelbe vom Ei, ob sich das bei den neuen Modellen gebessert hat, kann ich nicht sagen.

Kann mir gut vorstellen dass du die Audio Messung von der alten und kleinen iQ1 meinst die wirklich nicht toll ist und vom Nubert Forum hierherschwappte. Übrigens auch die kann man korrigieren http://www.hifi-foru...um_id=267&thread=473
Die neuen sind das Welten überlegen, siehe diverese Messungen und Kommentare aus DIY-Szene! :
http://www.hifi-selb...tsprecher&Itemid=217
Im Selbstbau ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis zu erreichen dürfte Schwierig sein, selbst wenn man den Zeitaufwand und die Werkzeugkosten außer Acht lässt.
http://www.zaphaudio.com/blog.html bei June 4, 2012 :
Here we have a great coax (Q100). Much better than any other coax I've tested
http://www.diyaudio....0-2.html#post3137444
And yes, the Q100's concentric is an excellent device for its size and designed dispersion pattern. I think a DIYer would be hard-pressed to build a better-sounding all around speaker than the KEF Q100 for just ~$500 or so. At least, a better speaker under the same size constraints. Most can't do it for $50,000!

Mich überzeugen die Lsp. halt nicht, vor allem für den Preis

Welche und in wie fern?

Mich nervt bisschen dass viele Leute mal etwas gesehen oder gehört haben und es dann ewig auf alle und auch die neueren Produkte extrapolieren, wie dass ALLE Canton Lautsprecher höhenlastig sind usw, nicht jetzt auf dich bezogen Glenn aber als generelle Anmerkung. Du bist bestimmt auch sicher genervt von den vielen Vorurteilen gegenüber Klipsch & Co.


[Beitrag von thewas am 17. Jun 2013, 13:56 bearbeitet]
Hudu
Stammgast
#13 erstellt: 18. Jun 2013, 10:21

thewas (Beitrag #12) schrieb:
...
Mich nervt bisschen dass viele Leute mal etwas gesehen oder gehört haben und es dann ewig auf alle und auch die neueren Produkte extrapolieren, wie dass ALLE Canton Lautsprecher höhenlastig sind usw, nicht jetzt auf dich bezogen Glenn aber als generelle Anmerkung. Du bist bestimmt auch sicher genervt von den vielen Vorurteilen gegenüber Klipsch & Co. :)

Um mein Beitrag in der Versöhnung der Lautsprecher-Vertreter zu leisten, habe ich beschlossen, dass die linken Lautsprecher
mit KEF Ci200QS und die rechten Lautsprecher mit Klipsch CDT-5800-C II verbaut werden.

Spaß beiseite. Ich habe mir die Lautsprecher die GlennFresh verlinkt hat angeschaut.
Zum einem Teil passen sie nicht, da nur eine Einbauhöhe von 35 cm vorhanden ist.
Die Cabasse Minorca In Wall und die Dynaudio IP 17 ( IP24 würde auch knapp passen )
sehen interessant aus. Nur sehe ich dort zwei Probleme:
Erstens, durch die Anbringung strahlen die Lautsprecher nicht angewinkelt auf die Hörposition,
so dass ich denke, dass ich dann im wesentlichen den Diffusschall hören werde. Ich möchte auf
jeden Fall eine Chance haben, dass eine Bühne aufgebaut wird. Zweitens, sehe ich keine
einfache Möglichkeit das System bezüglich Heimkino mit handelsüblichen Lautsprechern zu
ergänzen.

Die Klipsch CDT-5800-C II sehen sehr gut aus. Insbesondere, da sie auf die Hörposition ausgerichtet werden können.
Die Empfindlichkeit ist klasse: 95dB @ 2.83V / 1m. Ebenso der Frequenzgang mit 49Hz-23KHz ± 3dB.
Für (normale Musik) könnte ich auf einen Sub verzichten.

Die KEF Ci200QS sieht auch sehr gut aus. Durch das gleichmäßige Abstrahlverhalten wird die
Hörzone größer.
Die Empfindlichkeit ist schlechter: 90dB @ 2.83V / 1m. Der Frequenzgang mit 35 Hz - 34 kHz ± 6dB
vermutlich ähnlich gut.
Den Vorteil, den ich sehe, ist, dass relativ einfach mittels handelsüblichen und vor allem ähnlichen
Lautsprecher von KEF das System für Heimkino ergänzt werden kann. Für die weiteren Lautsprecher
würde ich die Satelliten aus dem System E305 nutzen. So wäre in allen Lautsprechern die UniQ
der neusten Generation enthalten.

Allerdings sind dies theoretische Überlegungen. Praktisch wird wahrscheinlich niemand so etwas
gehört haben. Noch kann ich irgendwo hinfahren und mir so etwas anhören. Abgesehen davon
hängt der Stereo-Klang auch wesentlich von meiner "Konstruktion" für die Einbau-Lautsprecher ab.
Insofern muss ich entscheiden und ausprobieren.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 18. Jun 2013, 11:46

thewas (Beitrag #12) schrieb:


Mich überzeugen die Lsp. halt nicht, vor allem für den Preis

Welche und in wie fern?


Z.B. die KEF LS50 obwohl mir dieser mir besser gefällt als die Q300, mir fehlt da die Brillanz bzw. Transparenz,
aber auch das ist eine Frage des persönlichen Geschmacks bzw. des Hörraums, wobei ein warmer Klang mit
weniger spritzigen Höhen je nach Raum und Ausstattung ein Vorteil sein kann.


Hudu (Beitrag #13) schrieb:

Nur sehe ich dort zwei Probleme:
Erstens, durch die Anbringung strahlen die Lautsprecher nicht angewinkelt auf die Hörposition,
so dass ich denke, dass ich dann im wesentlichen den Diffusschall hören werde. Ich möchte auf
jeden Fall eine Chance haben, dass eine Bühne aufgebaut wird. Zweitens, sehe ich keine
einfache Möglichkeit das System bezüglich Heimkino mit handelsüblichen Lautsprechern zu
ergänzen.


Ich würde die Lsp. auch nicht fest im Regal verbauen sondern ihnen ein eigenes Gehäuse gönnen was sich dann entsprechend ausrichten lässt.
Das ist mit einfachen Mitteln möglich und die Optik bzw. das Finish spielt bei einer Abdeckung mit Lsp. Stoff keine Rolle, das hält die Kosten und
den Fertigungsaufwand gering.


Hudu (Beitrag #13) schrieb:

Die Klipsch CDT-5800-C II sehen sehr gut aus. Insbesondere, da sie auf die Hörposition ausgerichtet werden können.
Die Empfindlichkeit ist klasse: 95dB @ 2.83V / 1m. Ebenso der Frequenzgang mit 49Hz-23KHz ± 3dB.
Für (normale Musik) könnte ich auf einen Sub verzichten.


Wie gesagt, ich finde die Klipsch klasse, aber als neutral würde ich den Klang nicht bezeichnen obwohl die neue Serie schon erheblich moderater und neutraler zu Werke geht!
Aber ob die Lsp. zu Dir passen, kannst Du nur durch ein Probe hören herausfinden, das wird bei In-Wall schwierig, aber das Hören einer RB81II würde als Anhaltspunkt völlig ausreichen.


Hudu (Beitrag #13) schrieb:

Den Vorteil, den ich sehe, ist, dass relativ einfach mittels handelsüblichen und vor allem ähnlichen
Lautsprecher von KEF das System für Heimkino ergänzt werden kann.


Das ist bei den anderen Herstellern genauso möglich!

Zum Möglichen Probe hören habe ich ja schon was geschrieben, das funktioniert ähnlich auch bei den DIY Modellen.

Saludos
Glenn
thewas
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 18. Jun 2013, 12:33

GlennFresh (Beitrag #14) schrieb:
Z.B. die KEF LS50 obwohl mir dieser mir besser gefällt als die Q300, mir fehlt da die Brillanz bzw. Transparenz,
aber auch das ist eine Frage des persönlichen Geschmacks bzw. des Hörraums, wobei ein warmer Klang mit
weniger spritzigen Höhen je nach Raum und Ausstattung ein Vorteil sein kann.

Ein persönlich geschmackliches nicht passen ist ja auch absolut in Ordnung, nur vorher hattest du es so formuliert "vor allem für den Preis" dass es mir jedenfalls so vorkam als ob es einen qualitativen Mangel oder schlechtes P/L Verhältnis gäbe, während es anscheinend nur eine persönliche Geschmack und Abstimmungssache ist. So sind wir einverstanden!
Hudu
Stammgast
#16 erstellt: 18. Jun 2013, 17:38

GlennFresh (Beitrag #14) schrieb:
...
Ich würde die Lsp. auch nicht fest im Regal verbauen sondern ihnen ein eigenes Gehäuse gönnen was sich dann entsprechend ausrichten lässt.
Das ist mit einfachen Mitteln möglich und die Optik bzw. das Finish spielt bei einer Abdeckung mit Lsp. Stoff keine Rolle, das hält die Kosten und
den Fertigungsaufwand gering.
...

Hmmm. Da fällt mir eine neue Idee ein. Kann ich nicht ein fertigen Lautsprecher in so eine Box stellen?
Wenn die Box innen mit Basotec ausgekleidet ist, werden die frühen Reflexionen vermieden.

Mit dem Prinzip Box-in-a-Box habe ich kein Risiko, ob ich mir mit meiner selbst gebauten Box, d.h. Einbau-Lautsprecher auf einer Schallwand in der großen Box, nicht seltsame tonale Verschlimmbesserungen produziere und reduziere so die Reflexionen.

Da könnte ich die KEF LS50 reinstellen. Ich hatte sie schon mal gehört und uns gefällt die LS50 nicht vom Aussehen.
Mit Klassik habe ich die LS50 allerdings auch noch nicht gehört.
Hudu
Stammgast
#17 erstellt: 28. Jun 2013, 12:27
So ein kleines Update von mir:

Nachdem ich Elac BS 403 und die KEF LS50 Probe hört hatte, konnte ich
die Klipsch RB 81 II leider nicht Probe hören, weil ich keinen Händler
in Berlin gefunden habe, der den Lautsprecher vorführbar hat.

Wie dem auch sei, per Zufall habe ich ein sehr gutes Angebot für ein Paar KEF LS50 bekommen
und gleich zugeschlagen, da mir die LS50 klanglich zugesagt. Es fehlt etwas die Brillanz
zum Lautsprecher Elac BS 403, aber dies machte sich bei mir nur bei Klassik wirklich bemerkbar.
Mehr als das Doppelte für die Elac zu zahlen, war der Vorteil mir nicht wert. Vor allem,
wenn ich mich dazu entscheide DRC oder Acourate einzusetzen, kann ich nach Wunsch die Brillanz
selbst erzeugen. Zusätzlich hatten sich alle Berater hier im Thread sich positiv für den Lautsprecher
ausgesprochen haben. (Auch wenn er Glenns Geschmack nicht ist.)

Bezüglich des Aussehens der LS50, was der einzige Grund war, weshalb uns, meiner Frau und mir,
wie die Lautsprecher für das Wohnzimmer ignoriert haben, hat sich meine Frau umentschieden
und will das kupfergold erstmal im Wohnzimmer sehen. Falls es ihr überhaupt nicht passt, werde ich den
von Glenn vorgeschlagenen "Käfig" bauen und den Lautsprecher darin verstecken.
thewas
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 28. Jun 2013, 12:37
Willkommen im LS50 Club, die Brillanz der Elac AMTs beeindruckt zwar erstmal, kann aber auf Dauer und bei verschiedenen Aufnahmen und Hörraumen auch ermüdend/störend werden und nach mehreren Monaten LS50 schätze ich ihre Ausgewogenheit und Langzeitqualitäten am meisten. Vielleicht kannst du ja deinen Hörbericht hier mal posten http://www.hifi-foru...m_id=100&thread=2053

Ich würde die LS50 nicht in "Käfige" packen weil dann das optimierte Abstrahlverhalten des verrundeten Front weg wäre, eher würde ich mir eine Abdeckung aus speziellem Stoff basteln. Anderes Gehäuse zu bauen wäre sogar noch schlimmer weil das extrem optimierte Gehäuse der LS50 schon fast die "halbe Miete" dieses Kozeptes ist und erstaunlich viel zum sauberen Klang beiträgt http://www.kefamerica.com/july12/LS50%20White%20Paper.pdf http://www.hifi-foru...read=2053&postID=1#1

Wünsche dir frohes und langes Hören!
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 28. Jun 2013, 15:29
Moin

Erst einmal gratuliere ich zu dem Neuerwerb, muss aber sagen, das hier einiges missverstanden wurde.

Die Q Serie von KEF ist nicht so meins, die LS50 halte ich aber für einen guten Lsp., auch wenn ich mir noch
einen Ticken mehr Brillanz bzw. Transparenz gewünscht hätte, was aber eine Geschmacksfrage ist und auch
noch von der Raumakustik usw. abhängt, je nach dem kann da eine leichte Zurückhaltung von Vorteil sein.
Ein Negativpunkt des LS50, zumindest für mich, ist der relativ hohe Preis, aber das kommt natürlich immer
darauf an mit was man vergleicht und ist außerdem Ansichtssache und wenn für Dich die KEF passt, muss
man da auch gar nicht weiter rum diskutieren.

Wenn Du dich jetzt für einen fertige Box entschieden hast, würde ich natürlich gar nicht erst anfangen und hierfür
ein spezielles Gehäuse passend für dein Regal zu bauen, das macht wenig Sinn, auch wenn ich persönlich dem
Gehäuse der LS50 nicht so viele klangliche Eigenschaften beimesse wie der Kollege, aber im Istzustand kannst
Du den Lsp. zu dem erheblich flexibler auf den Hörplatz ausrichten, das kann schon ein großer Vorteil sein.

Alles in allem wünsche ich Dir daher viel Spaß mit der KEF LS50, die je nach Einsatz und Raum auch meinen
Zuspruch findet, also doch nicht so negativ wie Du meine Aussagen interpretiert hast und letztendlich muss Dir
und deiner besseren Hälfte der Lsp. auch gefallen und nicht den HF Usern oder mir, also viel Spaß damit.....

Saludos
Glenn
Hudu
Stammgast
#20 erstellt: 28. Jun 2013, 16:05

GlennFresh (Beitrag #19) schrieb:
Moin

Erst einmal gratuliere ich zu dem Neuerwerb, muss aber sagen, das hier einiges missverstanden wurde.

Die Q Serie von KEF ist nicht so meins, die LS50 halte ich aber für einen guten Lsp., auch wenn ich mir noch
einen Ticken mehr Brillanz bzw. Transparenz gewünscht hätte, was aber eine Geschmacksfrage ist und auch
noch von der Raumakustik usw. abhängt, je nach dem kann da eine leichte Zurückhaltung von Vorteil sein.
Ein Negativpunkt des LS50, zumindest für mich, ist der relativ hohe Preis, aber das kommt natürlich immer
darauf an mit was man vergleicht und ist außerdem Ansichtssache und wenn für Dich die KEF passt, muss
man da auch gar nicht weiter rum diskutieren.

Ich hatte Dich schon richtig verstanden. Gute Box, aber nicht Dein Geschmack.
Der hohe Preis relativiert sich etwas, da ich sie wirklich günstig bekommen habe.
Wenn ich einen verlässlichen Versende nehme, komm ich fast (100€ teurer) auf den Preis der Klipsch RB 81 II.

Im Übrigen finde ich es ziemlicher verkehrte Welt eine Box passend zum Raum zu suchen.
Ich werde eher versuchen den Raum passend zu machen, als eine Box zu suchen, die eine
inverse Struktur zur meinem Raum hat, was technisch übrigens nicht geht. Natürlich habe ich
dabei WAF-Randbedingungen (s.u.), aber ich habe erstens anstelle eines normalen Verstärker
ein AV-Receiver, der auch einmisst, und zweitens nicht die Berühungsängste mit Acourate bzw. DRC.
Priorität hat aber bei mir auch der Raum mit versteckten Absorbern etc.
Die elektronische Raumkorrektur halte bereits aus theoretischen Grunden für suboptimal.
(Stichwort: Unmöglichkeit mit Punktschallquelle den Raum auszugleichen, analog ray tracing)


GlennFresh (Beitrag #19) schrieb:

Wenn Du dich jetzt für einen fertige Box entschieden hast, würde ich natürlich gar nicht erst anfangen und hierfür
ein spezielles Gehäuse passend für dein Regal zu bauen, das macht wenig Sinn, auch wenn ich persönlich dem
Gehäuse der LS50 nicht so viele klangliche Eigenschaften beimesse wie der Kollege, aber im Istzustand kannst
Du den Lsp. zu dem erheblich flexibler auf den Hörplatz ausrichten, das kann schon ein großer Vorteil sein.

Ich glaube ich habe mich unklar ausgedrückt. Ich möchte nicht die Box auseinander nehmen, sondern
nur mit Akustikstoff eine Art "Vorhang" bauen, so dass die Box UND Dämmmaterial, welches frühe Reflexionen verhindern soll, versteckt.
Ein Teufel werde ich tun und die Box kaputt machen. Das Ausrichten war auch das entscheidene Argument für eine fertige Box und kein Einbau-Lautsprecher.
Ich werde den Thread weiter nutzen und auch die (Raum-)Optimierungen diskutieren bzw. Meßprotokolle zeigen.


GlennFresh (Beitrag #19) schrieb:

Alles in allem wünsche ich Dir daher viel Spaß mit der KEF LS50, die je nach Einsatz und Raum auch meinen
Zuspruch findet, also doch nicht so negativ wie Du meine Aussagen interpretiert hast und letztendlich muss Dir
und deiner besseren Hälfte der Lsp. auch gefallen und nicht den HF Usern oder mir, also viel Spaß damit.....

Nochmals Danke für die Hilfe. Auch an Thewas und Eminenz.


[Beitrag von Hudu am 28. Jun 2013, 16:05 bearbeitet]
Eminenz
Inventar
#21 erstellt: 28. Jun 2013, 17:26
Glückwunsch. Ich finde die KEF toll, ich denke da hast du einen guten Fang gemacht!
thewas
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 28. Jun 2013, 19:08

Hudu (Beitrag #20) schrieb:
Natürlich habe ich
dabei WAF-Randbedingungen (s.u.), aber ich habe erstens anstelle eines normalen Verstärker
ein AV-Receiver, der auch einmisst, und zweitens nicht die Berühungsängste mit Acourate bzw. DRC.
Priorität hat aber bei mir auch der Raum mit versteckten Absorbern etc.
Die elektronische Raumkorrektur halte bereits aus theoretischen Grunden für suboptimal.
(Stichwort: Unmöglichkeit mit Punktschallquelle den Raum auszugleichen, analog ray tracing)
...
Ich möchte nicht die Box auseinander nehmen, sondern
nur mit Akustikstoff eine Art "Vorhang" bauen, so dass die Box UND Dämmmaterial, welches frühe Reflexionen verhindern soll, versteckt.
Ein Teufel werde ich tun und die Box kaputt machen. Das Ausrichten war auch das entscheidene Argument für eine fertige Box und kein Einbau-Lautsprecher.
Ich werde den Thread weiter nutzen und auch die (Raum-)Optimierungen diskutieren bzw. Meßprotokolle zeigen.

Sehr schöner Ansatz, du zeigst mehr verstanden zu haben als viele die Jahrzehnte lang das Hobby betreiben (ich meine damit nicht die anderen Poster dieses Threads sondern ganz andere Spezis ), bin gespannt auf deine kommenden Berichte!
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