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Vollverstärker um 1000 €

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Autor
Beitrag
Joe_D
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 06. Jul 2015, 14:21
Hallo zusammen,

ich bin letztes Jahr in die Hifi Welt eingestiegen und gerade am recherchieren ob sich ein Verstärker Upgrade lohnt, welches mein Budget von ca. 1000 € nicht komplett sprengen würde : )
Meine HiFi Kette sieht momentan so aus:

Analog Quelle: Rega RP1
Digital Quelle: Cocktailaudio X10
Verstärker: Pioneer A 777
Lautsprecher: Sonus Faber Venere 1.5

Bis auf den Verstärker werde ich bei diesen Komponenten wohl noch länger bleiben, einfach weil ich sehr zufrieden bin und mir die wohlige Klangfarbe der Sonus Faber sehr gefällt. Da das Budget letztes Jahr nicht mehr hergegeben hat war ich beim Verstärker auf Schnäppchenjagd und habe einen restaurierten Pioneer A777 ergatert, der sich beim direkten wenn auch kurzen Vergleich mit einem Musical Fidelity M3 nicht verstecken musste.

Bisher hatte ich keine Gelegenheit die folgenden Verstärker zu testen, welche ich im Netz für ca. 1000 € finden konnte. Meine Frage wäre jetzt ob ihr den ein oder anderen kennt und ihr beurteilen könnt ob sich eine Hörsession lohnen würde. Klang ist für mich der entscheidende Faktor. Ein knackiger Bass sollte rüberkommen, viel wichtiger ist mir jedoch eine gute Feinauflösung und eine große Bühne.

Der Pioneer A777 ist ein Gerät aus den 80er, da kommen dann natürlich noch Vorteile bei den Anschlüssen & Co dazu, aber ich bin etwas verdutzt dass das Gerät heutzutage durchaus noch in dieser Preisklasse konkurrieren kann. Glaubt ihr das sich ein Upgrade lohnen würde?

Vincent SV 232
Marantz pm 8005
NAD 356 bee digital 2
Rotel Ra-12 V2
Cambridge Audio CXA 60
Arcam A28
Cayin MT-34L (bisher einzige Röhre im Feld)
Pioneer A70
Yamaha AS 1000

Gruß
Mickey_Mouse
Inventar
#2 erstellt: 06. Jul 2015, 14:39
mal ganz ehrlich, glaubst du, dass sich bei den Zuspielern ein Verstärker für 1000€ lohnt?!?

ich denke mal, dass du z.B. mit einem Yamaha S701 mit eingebautem D/A Wandler aus dem X10 mehr heraus holen kannst, als wenn du die Kiste analog an einen AS1000 anschließt.
Fanta4ever
Inventar
#3 erstellt: 06. Jul 2015, 14:49
Hallo,

ich empfehle den A-S501, 2x85W an 8Ohm zu 2x100W und 510W max. Leistungsaufnahme zu 580W rechtfertigen für mich nicht den deutlichen Aufpreis zum 701.

12,000 uF Blockkondensatoren haben beide und so sehe ich den 501 bei Prei-Leistung vorne, wenn das keine Rolle spielt kann man natürlich auch den 701 kaufen.

LG
baerchen.aus.hl
Inventar
#4 erstellt: 06. Jul 2015, 15:26

Der Pioneer A777 ist ein Gerät aus den 80er, da kommen dann natürlich noch Vorteile bei den Anschlüssen & Co dazu, aber ich bin etwas verdutzt dass das Gerät heutzutage durchaus noch in dieser Preisklasse konkurrieren kann. Glaubt ihr das sich ein Upgrade lohnen würde?


Nö, solange der Pioneer noch fit ist, besteht aus technischer Sicht kein Grund zum Tauschen. Den Klang durch einen weiteren D/A Wandler in der Verarbeitung verbessern zu wollen ist imho ein sinnfreies Unternehmen. Das Geld wäre in einem anständigen Plattendreher... der kleine Rega ist keiner.... in besseren Lautsprechern, in guten Aufnahmen oder in raumakustischen Maßnahmen sinnvoller investiert.


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 06. Jul 2015, 15:26 bearbeitet]
ATC
Inventar
#5 erstellt: 06. Jul 2015, 16:01
Moin,

schließe mich baerchen an,
der Verstärker ist bezüglich deiner Kette keine Schwachstelle.

Wenn es nur darum geht einen neuen Verstärker zu kaufen, daran ist ja nichts verwerfliches,
dann würde ich immer versuchen einen vollständig auftrennbaren Verstärker zu kaufen um sich für die Zukunft keine Möglichkeiten zu verbauen.

Gruß
Fanta4ever
Inventar
#6 erstellt: 06. Jul 2015, 16:41

Nö, solange der Pioneer noch fit ist, besteht aus technischer Sicht kein Grund zum Tauschen

Das sehe ich genauso, hatte den Eingangspost wohl irgendwie falsch gelesen und gedacht der Pioneer wäre defekt, sorry.

LG
Joe_D
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 07. Jul 2015, 08:53
Danke schonmal für eure Rückmeldungen! Dann war ich bisher wohl auf dem falschen Weg unterwegs
Wenn wir gerade schon dabei sind....
Das Ziel ist schon wie gesagt eine Klangverbesserung zu bekommen, was haltet ihr davon dass ich meine digitalen Daten auf dem X10 im FLAC Format sammle. Good or Bad?
In einem Test zum Cocktailaudio X10 wurde auch mal folgendes geschrieben:
" Möglich ist die Wiedergabe auch hoch aufgelöst bis 192 Kilo­hertz, dabei wird auf 48 kHz downgesampelt. Da dies aber durch ganzzahliges Teilen geschieht, tritt – außer der ­Beschneidung des Frequenz­bereichs bei 20 kHz – keine Klangverschlechterung auf."

Was darf man als Elektronik Laie darunter verstehen?
Ich lerne ja gerne immer was dazu
Joe_D
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 07. Jul 2015, 09:16

Mickey_Mouse (Beitrag #2) schrieb:
mal ganz ehrlich, glaubst du, dass sich bei den Zuspielern ein Verstärker für 1000€ lohnt?!?

ich denke mal, dass du z.B. mit einem Yamaha S701 mit eingebautem D/A Wandler aus dem X10 mehr heraus holen kannst, als wenn du die Kiste analog an einen AS1000 anschließt.


Wie wäre dann dein Vorschlag wenn ich beim Pioneer A777 bleibe, um aus dem X10 mehr rauszuholen?

Ein Bekannter hat mal erwähnt, da der Verstärker ja auch in Vor- und Enstufe auftrennbar ist, dass man auf Dauer auch einen Vorverstärker in die Kette integrieren könnte. Würde mir Vorteile bei der Anschlussvielfalt bieten (Optisch, etc,...) und mein Problemchen lösen dass ich beim A777 keine Fernbedienung für Lautstärke & Co hab Im Bezug auf den X10 eine Idee wert?

Wie würde sich das denn eurer Meinung nach gesamt auf die Klangqualität auswirken?

Gruß
*Chilli*
Stammgast
#9 erstellt: 07. Jul 2015, 09:23
Wie wäre es mit ein paar Maßnahmen in Sachen Raumakustik? Du könntest z.B. die Erstreflexion mit Akustikschaumstoff behandeln, dies hat bei mir zu einer deutlich hörbaren Klangverbesserung geführt.

Nach allem was ich bislang gelesen habe lohnt es sich wohl zuallererst einmal Aufstellung und vor allem die Raumakustik zu verbessern bevor man in neue Technik investiert.

Mfg
*Chilli*
CarstenO
Inventar
#10 erstellt: 07. Jul 2015, 09:39
Hallo,

ich würde bei Deinen Abspielgeräten mit der Qualitätsverbesserung beginnen:

1. Den Plattenspieler mit einer besseren Nadel (Nadel 10 oder Nadel 40) aufwerten, Tonabnehmer auf korrekte Justage prüfen (beim OMB nicht ganz einfach), sicherstellen, dass Plattenspieler gerade steht.
2. Cocktail X-10 durch externen Digital-/Analogwandler (Behringer Ultramatch, Beresford TC 7620, Atoll DAC 100) aufwerten. Heute verwendest Du bestimmt die 3,5 mm-Buchse, die mit Line Out beschriftet ist, oder?
3. Pioneer A-777 raus, Rega Brio R oder Creek Evo 50 A oder Atoll IN 50 SE oder Arcam A 28 nebst externer Phonostufe (Creek OBH-15 II) rein

Ungeachtet dessen hast Du bestimmt schon die korrekte Aufstellung Deiner Boxen (Hörabstand, Wandabstand, vom weniger in den stärker bedämpften Teil des Raumes gerichtet, gleichseitiges Dreieck, usw.) sichergestellt, oder?


" Möglich ist die Wiedergabe auch hoch aufgelöst bis 192 Kilo­hertz, dabei wird auf 48 kHz downgesampelt. Da dies aber durch ganzzahliges Teilen geschieht, tritt – außer der ­Beschneidung des Frequenz­bereichs bei 20 kHz – keine Klangverschlechterung auf."

Was darf man als Elektronik Laie darunter verstehen?


Dass die theoretischen Vorteile einer Audiodatei mit 192 kHz und 24 bit nicht zum Tragen kommen werden. Ob das für Dich ein Nachteil ist, soll damit nicht zum Ausdruck kommen. Ob es ein Nachteil ist, hängt davon ab, ob die eigene Musik nicht nur in 192 kHz/24 bit vorliegt, sondern diese bei höherer Datenmenge auch zu besserem Klang führte.

Viele Grüße,

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 07. Jul 2015, 10:59 bearbeitet]
Joe_D
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 07. Jul 2015, 11:26
@ Carsten

2. Cocktail X-10 durch externen Digital-/Analogwandler (Behringer Ultramatch, Beresford TC 7620, Atoll DAC 100) aufwerten. Heute verwendest Du bestimmt die 3,5 mm-Buchse, die mit Line Out beschriftet ist, oder?

--> Momentan geh ich über Line Out jap. Was genau übernimmt denn der externe Wandler, was momentan im X10 verarbeitet wird? (finds immer ganz interessant was der technische Hintergrund dabei ist)


3. Pioneer A-777 raus, Rega Brio R oder Creek Evo 50 A oder Atoll IN 50 SE oder Arcam A 28 nebst externer Phonostufe (Creek OBH-15 II) rein

--> Phonovorstufe Musical Fidelity V90-LPS ist schon vorgeschaltet. Oben vergessen zu erwähnen

Danke euch für die Mühe!
.JC.
Inventar
#12 erstellt: 07. Jul 2015, 11:48
Hey Joe,


Joe_D (Beitrag #7) schrieb:
Das Ziel ist schon wie gesagt eine Klangverbesserung zu bekommen, ..


Komponententausch bringt (meistens) nur geringe Verbesserung im Klang.
Raumakustik u. exakt richtige Aufstellung der LS bringt wesentlich mehr.

Schau mal in die Akustik-threads.
CarstenO
Inventar
#13 erstellt: 07. Jul 2015, 12:03

Was genau übernimmt denn der externe Wandler, was momentan im X10 verarbeitet wird?


- ggf. Neutaktung (bei Behringer wählbar, sonst wird der Takt vom Quellgerät vorgegeben)
- Umwandlung von Digital nach Analog
- analoge Signalverstärkung und ggf. Impedanzwandlung auf Hochpegelniveau (viele D-/A-Wandlerchips können das, die Hersteller bauen dies aber gerne mit separaten Bauteilen auf, hier ist "eigener" Sound möglich)


Phonovorstufe Musical Fidelity V90-LPS ist schon vorgeschaltet.


Die kann ihre Aufgabe erst mal weiter erledigen.
Fanta4ever
Inventar
#14 erstellt: 07. Jul 2015, 18:54

CarstenO (Beitrag #10) schrieb:

3. Pioneer A-777 raus, Rega Brio R oder Creek Evo 50 A oder Atoll IN 50 SE oder Arcam A 28 nebst externer Phonostufe (Creek OBH-15 II) rein

Was können den diese Verstärker besser als der Pioneer 777 mal davon ab das dieser deutlich leistungsfähiger ist ?

LG
Tywin
Inventar
#15 erstellt: 07. Jul 2015, 20:44
Du hast aber Tomaten auf den Augen ... da kleben die richtigen Label drauf und dann klingt das auch ordentlich
CarstenO
Inventar
#16 erstellt: 08. Jul 2015, 05:17
Ich gehe mal mehr als ausreichend drauf ein und fasse Euch beiden zusammen, das sollte als Antwort reichen:

Rega Brio R oder Creek Evo 50 A oder Atoll IN 50 SE oder Arcam A 28 ...


Was können den diese Verstärker besser als der Pioneer 777 ... da kleben die richtigen Label drauf und dann klingt das auch ordentlich


Gleich kommen bestimmt noch die üblichen Marketing- und Fachmagazin-Hasstiraden.


[Beitrag von CarstenO am 08. Jul 2015, 05:19 bearbeitet]
Fanta4ever
Inventar
#17 erstellt: 08. Jul 2015, 05:54
@CarstenO
Ich habe mMn anständig gefragt und hatte auch eine vernünftige Antwort erwartet.

An irgendwelche Hasstiraden meinerseits kann ichmich beim besten Willen nicht erinnern.

Hier mal ein Bild vom 777

777.php

So ein Verstärker ist mMn nicht leicht zu toppen und ich hätte eben gerne eine Erklärung gehabt.

LG
CarstenO
Inventar
#18 erstellt: 08. Jul 2015, 06:40
Wenn aus Deiner Sicht ein Pioneer A-777 nicht zu toppen ist, hast Du doch Deinen Beitrag zur Anfrage schon geleistet (Post #6). Nun wird Joe_D wie beim Vergleich mit dem Musical Fidelity M3 zu einem eigenen Urteil kommen können.


[Beitrag von CarstenO am 08. Jul 2015, 06:41 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#19 erstellt: 08. Jul 2015, 07:21
Hallo Carsten,

mir geht es darum Leute davor zu bewahren ihr Sauerverdientes für Ware auszugeben, die im Vergleich mit anderer verfügbarer Ware das Geld nicht wert ist.

Dazu gehören schön geschwurbelte - oft nahezu inhaltsfreie - Kleinseriengeräte für die man viel Geld bezahlen soll, wovon sich aber in den Bestandteilen und in dem Nutzwert des Produkts vergleichsweise gar nichts wiederfindet.

Das Geld verschwindet beim Hersteller, wird in "besonderes" Design und Haptik investiert, viel Geld wird für Image, Werbung und Marketing ausgegeben und die Ware wird über einen sehr teuren Vertrieb an die Kundschaft gebracht.

Z.B. der Rega Brio, der mich an vielbeschwurbelte - aber genauso vom Nutzen befreite - Geräte von Naim und Cyrus aus meiner Jugendzeit erinnert:

http://img4.magnus.d...264f6f9-47836100.jpg

Was in aller Welt ist an dem inhalts- und ausstattungsbefreiten Ding bis zu 850€ wert.

Verstärkerschaltungen sind bekannt - seit vielen Jahrzehnten und die erfinden weder Rega, Linn, Naim, MuFi, Heed, Quad und wie die von Dir geliebten Schwurbelmarken alle sonst noch heißen, neu. Jeder der es will kann einen Verstärker bauen und natürlich auch Phono-Pre.

Zum Vergleich ein Bild vom XTZ Class A100 D3 für etwa den gleichen Preis:

http://www.abload.de/img/p1000752largesc0d.jpg

Ich kann mich genau so wenig wie viele andere Leute der Faszination solcher "exotischen" meist britisch anmutenden Geräte entziehen. Dann schaffe ich es aber doch immer wieder einen sachlichen Blick auf solche Geräte zu werfen und vergleiche Preis und Nutzen ....

Wer so etwas kauft, weil er solche "Schmuckstücke" liebt, macht alles richtig. Wer so etwas kauft, weil er davon einen sachlichen Nutzen erwartet, der sollte sehr kritisch sein und sinnvolle Vergleiche anstellen.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 08. Jul 2015, 07:34 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#20 erstellt: 08. Jul 2015, 07:30
Moin,

Carsten Du solltest das Marketinggeschwätz von Ivor Tiefenbrunn (Linn) nicht vorbehaltlos
einfach so glauben.

Selbst wenn Du einen Accuphase E 405 nimmst für die Sonus Faber wird sich am Klang
nicht viel ändern.

Der A 777 war (u. ist) schon ein Gerät der Oberklasse.
CarstenO
Inventar
#21 erstellt: 08. Jul 2015, 08:49

CarstenO (Beitrag #16) schrieb:
Gleich kommen bestimmt noch die üblichen Marketing- und Fachmagazin-Hasstiraden. :.


Da sind sie schon. Und gleich noch andere Meinungen mit abgewatscht. Sehr seriös,


.JC. (Beitrag #20) schrieb:
Carsten Du solltest das Marketinggeschwätz von Ivor Tiefenbrunn (Linn) nicht vorbehaltlos
einfach so glauben.


Was hat er zu Verstärkern gesagt?


[Beitrag von CarstenO am 08. Jul 2015, 08:53 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#22 erstellt: 08. Jul 2015, 08:54
Armer Carsten

Das waren doch nur die Geister nach denen Du gerufen hast


[Beitrag von Tywin am 08. Jul 2015, 08:55 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#23 erstellt: 08. Jul 2015, 08:56
Ich habe weder nach Dir, noch nach anderen Geistern gerufen. Kann aber nur hoffen, dass Joe D weiterhin kritisch vergleicht.


[Beitrag von CarstenO am 08. Jul 2015, 08:57 bearbeitet]
Joe_D
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 08. Jul 2015, 09:06
Kritisch vergleichen kann ja auch nur jemand der verschiedene Meinungen aus unterschiedlichen Standpunkten kennenlernt.

Nachdem was bisher geschrieben wurde habe ich das Thema "neuer Verstärker" für mich erstmal abgehakt.
Sicher für die Zukunft ein schönes Upgrade, momentan liegt aber wohl mehr Potential in der Raumaktustik, Aufstellung,...

Was mich noch interessiert ist die Idee einen externen DAC vor den X10 vorzuschalten, mal testen ob hier große Änderungen hörbar sind.

Vielleicht begleitet mich der A777 ja noch sehr lange und ich rüste mal mit einer Vorstufe auf.

Gruß
CarstenO
Inventar
#25 erstellt: 08. Jul 2015, 09:14

Joe_D (Beitrag #24) schrieb:
Nachdem was bisher geschrieben wurde habe ich das Thema "neuer Verstärker" für mich erstmal abgehakt.


Ich würde es nicht unversucht lassen ...
Joe_D
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 08. Jul 2015, 09:22

CarstenO (Beitrag #25) schrieb:

Joe_D (Beitrag #24) schrieb:
Nachdem was bisher geschrieben wurde habe ich das Thema "neuer Verstärker" für mich erstmal abgehakt.


Ich würde es nicht unversucht lassen ...


Wenn ich Kosten/Nutzen betrachte ist die vorherrschende Meinung dass es sich erstmal nicht lohnen würde.
Sicher bringt es etwas, aber zu welchem Preis im Anbetracht des Gesamtwertes der Anlage?
CarstenO
Inventar
#27 erstellt: 08. Jul 2015, 09:47

Joe_D (Beitrag #26) schrieb:
Wenn ich Kosten/Nutzen betrachte ist die vorherrschende Meinung dass es sich erstmal nicht lohnen würde.
Sicher bringt es etwas, aber zu welchem Preis im Anbetracht des Gesamtwertes der Anlage?


Ich weiß ja nicht, ob alle, die zu diesem Thema eine Meinung haben, dies hier auch schreiben möchten. Hörversuche mit unterschiedlichen Komponenten können ohne Betrachtung des Gesamtwertes der Anlage völlig kostenlos verlaufen. Zum Beispiel so:

Du hast User mit unterschiedlichen Komponenten in der Nähe (wo wohnst Du?) wohnen und Du lädst diese mit ihren Komponenten zum Musikhören ein.

Oder:

Du hast einen Händler vor Ort, der gegen ein Pfand Geräte ausborgt.

Oder:

Du hast einen Internetzugang und bestellst in Frage kommende Geräte bei Händlern mit möglichst langer Widerrufskulanz (z.B. Amazon 30 Tage, statt der gesetzlichen 14 Tage) und Übernahme der Versandkosten.

Die Themen der Raumakustik solltest Du aber vorher abgeschlossen haben.


[Beitrag von CarstenO am 08. Jul 2015, 10:01 bearbeitet]
ATC
Inventar
#28 erstellt: 08. Jul 2015, 10:31

Tywin (Beitrag #19) schrieb:
...mir geht es darum Leute davor zu bewahren ihr Sauerverdientes für Ware auszugeben, die im Vergleich mit anderer verfügbarer Ware das Geld nicht wert ist.


Warum wird dann nicht Auna empfohlen?
Verstärker klingen in deinen Ohren doch eh alle gleich,
warum also das 10 Fache für einen XTZ Amp ausgeben? Ist doch rausgeschmissenes Geld.

Manche deiner verhassten "Schwurbelmarken" (allein dieses Wort ist schon eine Sensation) lässt tatsächlich noch im eigenen Land bzw. der EU herstellen,
auch das ist ein Argument welches dich nicht interessieren muss,
aber Andere kann es durchaus interessieren und sind auch bereit dafür im Vergleich zur Chinabüchse mehr Geld zu zahlen,
nicht jeder hat diese Geiz ist Geil Mentalität,
viele, auch ich, kaufen gerne Qualität, am besten aus D.,
weil ich dort lebe, mein Gehalt von dort gezahlt wird,ich in einem Land lebe in welchem ich Sozialleistungen abrufen kann wenn nötig,

und im Gegenzug muss dann jemand aus einem Niedrigstlohnland in welchem Menschenrechte mit Füßen getreten werden meinen Verstärker oder meine Lautsprecher zusammenbasteln?
Fanta4ever
Inventar
#29 erstellt: 08. Jul 2015, 11:34

CarstenO (Beitrag #18) schrieb:
Wenn aus Deiner Sicht ein Pioneer A-777 nicht zu toppen ist

Das habe ich nicht geschrieben, sondern "nicht leicht zu toppen", das ist ein feiner Unterschied, aber du möchtest, oder kannst nicht vernünftig argumentieren, schade.

Im Übrigen respektiere ich deine Meinung, auch wenn ich sie nicht teile.

LG
CarstenO
Inventar
#30 erstellt: 08. Jul 2015, 11:56

Fanta4ever (Beitrag #29) schrieb:
aber du möchtest, oder kannst nicht vernünftig argumentieren, schade.


Ich kann zum Pioneer A-777 gar nicht argumentieren, weil ich von diesem nur Höreindrücke habe. Mein "Argument" ist, dass der eigene Hörvergleich mehr nützt, als sich allein an mehrheitsfähigen Meinungen zu orientieren.
Fanta4ever
Inventar
#31 erstellt: 08. Jul 2015, 12:22
Danke für deine ehrliche Antwort, es geht also um subjektive, persönliche Höreindrücke, warum nicht.

Ich persönlich halte mich an messbares, da mMn ein Mangel an Leistung und Stromlieferfähigkeit in extremen Situationen durchaus zu hörbaren Unterschieden führen kann.

An welcher Stelle da der Pioneer A-777 steht kann man ja einfach bei den technischen Daten nachlesen, wenn man möchte.

LG
CarstenO
Inventar
#32 erstellt: 08. Jul 2015, 12:25

Fanta4ever (Beitrag #31) schrieb:
Danke für deine ehrliche Antwort, es geht also um subjektive, persönliche Höreindrücke, warum nicht.


Genau, und zwar seit dem Eröffnungspost:

"Meine Frage wäre jetzt ob ihr den ein oder anderen kennt und ihr beurteilen könnt ob sich eine Hörsession lohnen würde. Klang ist für mich der entscheidende Faktor. Ein knackiger Bass sollte rüberkommen, viel wichtiger ist mir jedoch eine gute Feinauflösung und eine große Bühne."

Ich kann zwar nicht prognostizieren, dass sich mein Höreindruck in meinen Hörbedingungen mit dem Höreindruck von Joe D in seiner Umgebung deckt, wohl erlaube ich mir die Prognose, dass die genannten Anhörtipps die gewünschten Kriterien am recht unkritischen Sonus Faber Venere 1.5 besser erfüllen könnten, als der A 777.


[Beitrag von CarstenO am 08. Jul 2015, 12:35 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#33 erstellt: 08. Jul 2015, 12:32
Hi,

ja nur, was hat Feinauflösung u. Bühne mit dem Verstärker zu tun ?
Richtig, genau nichts.
Moonlightshadow
Inventar
#34 erstellt: 08. Jul 2015, 12:33

Tywin (Beitrag #19) schrieb:


Verstärkerschaltungen sind bekannt - seit vielen Jahrzehnten und die erfinden weder Rega, Linn, Naim, MuFi, Heed, Quad und wie die von Dir geliebten Schwurbelmarken alle sonst noch heißen, neu. Jeder der es will kann einen Verstärker bauen und natürlich auch Phono-Pre.



Zumindest Quad hat Verstärker schon Ende der 40er Jahre des 20. Jahrhunderts angeboten, ab den 60ern IMO auch Transistorverstärker und gilt zudem als einer der Pioniere im Bau von Elektrostaten. Hier von einer "Schwurbelmarke" zu sprechen, scheint mir im Hinblick auf die Leistungen von Peter Walker doch etwas armselig und hilflos.
Tywin
Inventar
#35 erstellt: 08. Jul 2015, 12:35
Hallo Meridianfan,


Warum wird dann nicht Auna empfohlen?


weil damit kaum eine Person hier im Forum Erfahrungen hat und/oder keine guten Erfahrungen mit den Produkten gemacht wurden.

Ich würde und werde nie ein Produkt von Auna empfehlen weil mir ein Bild von in Aunaboxen kurzgeschlossenen BiWiring-Anschlüssen genügt, um Geräte mit diesem Label auf meine persönliche BlackList zu setzen.


Verstärker klingen in deinen Ohren doch eh alle gleich,


Mein erfahrungsgemäßes Credo dazu lautet: Genügend leistungsfähige Verstärker bewirken - wenn sie i.O. sind - den gleichen Klang. Wenn sie das nicht tun, sind sie Fehlkonstruktionen oder defekt.

Genügend Lesekompetenz vorausgesetzt, sorgen somit in meinen Ohren nicht alle Verstärker für den gleichen Klang.


warum also das 10 Fache für einen XTZ Amp ausgeben? Ist doch rausgeschmissenes Geld.


Ich teile diese Meinung nicht im Geringsten. Nach meiner Meinung kann ein bezahlbarer Verstärker nicht genug Leistung haben.


Manche deiner verhassten "Schwurbelmarken"


Hasse ich Schwurbelmarken, weil ich sie Schwurbelmarken nenne? Nein, Hass ist mir im Gegensatz zu Dir ziemlich fremd.


lässt tatsächlich noch im eigenen Land bzw. der EU herstellen,


Ist das so? Wenn das so ist, wie viel Prozent der Bauteile eines Produkts werden im "Made in XYZ-Land" vollständig hergestellt? Du bist doch nicht dumm und bei deinem Background kennst Du Dich mit solchen Dingen besser aus als ich.

Und wenn echtes "Made in XYZ" das Verkaufsargument für hohe Preise ist, warum wird das nicht genannt und statt dessen "doller Klang" vorgeschoben.


auch das ist ein Argument welches dich nicht interessieren muss,


Ob sich dafür jemand interessiert hängt von seiner finanziellen Lage ab. Grundsätzlich ist es zu befürworten die eigene Wirtschaft zu fördern. Leider sorgt die schon lange anhaltende immense Umverteilung von unten nach oben dazu, dass sich nur noch wenige Menschen Produkte aus dem eigenen Land leisten können. Manche Menschen scheinen von diesem Phänomen nicht betroffen zu sein, insbesondere nicht, wenn sie sich LS von B&M leisten können.


aber Andere kann es durchaus interessieren und sind auch bereit dafür im Vergleich zur Chinabüchse mehr Geld zu zahlen,
nicht jeder hat diese Geiz ist Geil Mentalität,


Wenn dies das Argument für eine Empfehlung ist, dann sollte man das auch vorbringen und nicht andere Argumente vorschieben.


viele, auch ich, kaufen gerne Qualität, am besten aus D.,


Ich kann mich gar nicht daran erinnern, wann ich das letzte mal ein Produkt gesehen habe, welches vollständig in Deutschland gefertigt wurde. Selbst meine Vroemen Boxen beinhalten "fremdländische" Komponenten. Diese Diskussion können wir uns für Produkte die von Normalsterblichen gekauft werden schlicht sparen. Und für den Rest vermutlich auch.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 08. Jul 2015, 12:44 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#36 erstellt: 08. Jul 2015, 12:44
Hallo Moonlightshadow,


Zumindest Quad hat Verstärker schon Ende der 40er Jahre des 20. Jahrhunderts angeboten, ab den 60ern IMO auch Transistorverstärker und gilt zudem als einer der Pioniere im Bau von Elektrostaten. Hier von einer "Schwurbelmarke" zu sprechen, scheint mir im Hinblick auf die Leistungen von Peter Walker doch etwas armselig und hilflos.


hier ein Auszug aus Wikipedia:


1995 wurde QUAD Electroacoustics Ltd. an die Verity Group plc verkauft, welche auch die Marken Wharfedale und Mission besitzt. Die Produktion wurde vollständig nach Shenzhen in China verlegt.

Im September 1997 wurde QUAD gemeinsam mit Wharfedale Teil der International Audio Group. Seit Walkers Tod besitzt QUAD damit keine Verbindung mehr zur ursprünglich gegründeten Firma mit ihrem einstigen Qualitätsanspruch.


https://de.wikipedia.org/wiki/Quad_Electroacoustics

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 08. Jul 2015, 12:46 bearbeitet]
Moonlightshadow
Inventar
#37 erstellt: 08. Jul 2015, 12:49
Und was willst du mir jetzt damit sagen? Was ändert das an Deiner Aussage über diesen Hersteller?
Joe_D
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 08. Jul 2015, 14:16
Wenn wir doch schon so schön Off Topic sind ...würde ich gerne eine weitere Idee in den Raum werfen.

Habt ihr Erfahrungen damit in die Stereo Kette einen Sub zu integrieren, im Bezug auf Klangqualität?
(mal abgesehen von Aktiv/Passiv, Anschlussmöglichkeiten, etc.)

Bringt ein Sub mehr Punch in die Musik, was z.B. bei mir die Kompaktlautsprecher nicht leisten können?
In diversen anderen Beiträgen liest man ja oft dass es schwierig ist ein homogenes Gesamtbild zu kreieren, sodass der Sub nicht mehr kaputt macht als er bringt.
Andere sagen wiederum dass sie sehr positive Erfahrungen gemacht haben, obwohl bereits vorher potente Standlautsprecher zum Einsatz kamen.

Grüße
Mickey_Mouse
Inventar
#39 erstellt: 08. Jul 2015, 15:13

Joe_D (Beitrag #38) schrieb:
Habt ihr Erfahrungen damit in die Stereo Kette einen Sub zu integrieren, im Bezug auf Klangqualität?

ich habe meine Audio Physic Tempo 3 damals immer mit einem AP Luna zusammen betrieben!
Die Dinger sind zwar mit 34Hz (-3dB) angegeben, aber das dürfte doch etwas "geschönt" sein. Mit dem Luna parallel dazu auf 43Hz (das ist die unterste Trennfrequenz die man da einstellen kann) getrennt ist das vielleicht nicht ein Unterschied wie Tag&Nacht, aber wenn man es einmal gehört hat, dann will man nicht mehr darauf verzichten!

Selbst bei den "riesigen Avanti3 Trümmern" schalte ich die (inzwischen sind es zwei) Luna gerne mal dazu.
Ingor
Inventar
#40 erstellt: 08. Jul 2015, 16:04
@ Joe D, an was mangelt es denn? Wieso meinst du etwas besseres zu benötigen? Klingt es dumpf, oder verzerrt oder dünn, oder, oder..
Große klangliche Verbesserungen durch einen Verstärkertausch sind nicht zu erwarten. Warum der DAC im Cocktailaudio schlecht sein soll erschließt sich mir auch nicht, das kann man ja nicht am Klinkenstecker festmachen. Solange da nichts rauscht, der Pegel stimmt und der Frequenzgang nicht total verbogen ist, wird man auch zu einem deutlich teureren DAC kaum einen Unterschied hören. Auch das Gemotze über den Rega ist nicht verständlich. Ist zwar alles etwas einfach, aber die Abtastqualität ist mindestens Mittelklasse und für den Hausgebrauch absolut ausreichend.
baerchen.aus.hl
Inventar
#41 erstellt: 08. Jul 2015, 16:16

Auch das Gemotze über den Rega ist nicht verständlich. Ist zwar alles etwas einfach, aber die Abtastqualität ist mindestens Mittelklasse und für den Hausgebrauch absolut ausreichend.


Da informier dich nochmal und schaue dir Drehet aus der Hochzeit der Plattenspieler an, dann wirst Du schnell einsehen das der Rege für das was er bietet schlicht zu teuer ist. Würde er nur ein drittel bis die Hälfte kosten wäre es allerdings ein guter Einsteiger......
ATC
Inventar
#42 erstellt: 08. Jul 2015, 16:42

Tywin (Beitrag #35) schrieb:

Warum wird dann nicht Auna empfohlen?


weil damit kaum eine Person hier im Forum Erfahrungen hat und/oder keine guten Erfahrungen mit den Produkten gemacht wurden.


Welche schlechten Erfahrungen gibt es denn diesbezüglich zu den Verstärkern?
Ein Freund von mir (der Spinner) hat sich Auna Verstärker und Lautsprecher gekauft und ist nach wenigen Monaten noch voll zufrieden
Beim XTZ liest man auch mal was von Mängeln, siehe hier im Forum im entsprechenden Thread.

Das du eine Blacklist betreibst ist ja grundsätzlich nicht verwerflich,
wenn man aber alle anderen Marken diskreditiert finde ich das...bedenklich.

Zum Thema Fehlkonstruktion,
wenn der Verstärker das macht was der Entwickler erreichen wollte kann man kaum von Fehlkonstruktion sprechen,
und wenn der Entwickler sich vom Markt etwas absetzen wollte, warum nicht

Das mit den "Schwurbelmarken" sehe ja nicht nur ich so


Tywin (Beitrag #35) schrieb:

Wenn das so ist, wie viel Prozent der Bauteile eines Produkts werden im "Made in XYZ-Land" vollständig hergestellt? Du bist doch nicht dumm und bei deinem Background kennst Du Dich mit solchen Dingen besser aus als ich.

Ob sich dafür jemand interessiert hängt von seiner finanziellen Lage ab. Grundsätzlich ist es zu befürworten die eigene Wirtschaft zu fördern. Leider sorgt die schon lange anhaltende immense Umverteilung von unten nach oben dazu, dass sich nur noch wenige Menschen Produkte aus dem eigenen Land leisten können. Manche Menschen scheinen von diesem Phänomen nicht betroffen zu sein, insbesondere nicht, wenn sie sich LS von B&M leisten können.

Ich kann mich gar nicht daran erinnern, wann ich das letzte mal ein Produkt gesehen habe, welches vollständig in Deutschland gefertigt wurde. Selbst meine Vroemen Boxen beinhalten "fremdländische" Komponenten. Diese Diskussion können wir uns für Produkte die von Normalsterblichen gekauft werden schlicht sparen. Und für den Rest vermutlich auch.


Wieviel Prozent es letztlich sind was Bauteile und Arbeit Made in D. betrifft kann wohl niemand genau sagen,
aber es ist ganz einfach, je mehr desto besser.
Und 70/80/90% sind mir einfach lieber als 0%

Auch die Chassis bei B&M kommen nicht aus D., aber aus EU.

Wird übrigens alles von Normalsterblichen gekauft


Joe_D (Beitrag #38) schrieb:
Wenn wir doch schon so schön Off Topic sind ...würde ich gerne eine weitere Idee in den Raum werfen.

Habt ihr Erfahrungen damit in die Stereo Kette einen Sub zu integrieren, im Bezug auf Klangqualität?
(mal abgesehen von Aktiv/Passiv, Anschlussmöglichkeiten, etc.)

Bringt ein Sub mehr Punch in die Musik, was z.B. bei mir die Kompaktlautsprecher nicht leisten können?
In diversen anderen Beiträgen liest man ja oft dass es schwierig ist ein homogenes Gesamtbild zu kreieren, sodass der Sub nicht mehr kaputt macht als er bringt.
Andere sagen wiederum dass sie sehr positive Erfahrungen gemacht haben, obwohl bereits vorher potente Standlautsprecher zum Einsatz kamen.

Grüße :prost


Moin,

ja, es ist nicht so ganz einfach einen Subwoofer für Musik top zu integrieren,
oft gibt es Probleme mit der Gruppenlaufzeit,
oft werden durch die Tiefbasserweiterung zusätzliche Raummoden angeregt,
oft wird ganz einfach vieles falsch eingestellt.

Ist es aber gut gemacht, dann können auch viele Standlautsprecher noch profitieren,
gerade die bessere Räumlichkeit ist etwas mit dem viele nicht rechnen.

Eine einfache Integration bekommt man mit guten AV Receivern gestemmt,
welcher die Einstellungen übernimmt und sich auch noch den FG vornimmt falls es dröhnen sollte durch ne fiese Raummode.(Machen aber nicht alle).

Beim Stereoamp hat man etwas mehr Mühe,
auftrennbarer Vollverstärker, eventuell Antimode, Aktivsub mit Hochpassfilter , etwas Equipment zum Einmessen/einstellen.

Es gibt natürlich genug Leute die kaufen sich einen Sub, stellen ihn einfach hin, lassen ihn mitlaufen und sind mit dem mehr am Bass zufrieden...
andreaspw
Stammgast
#43 erstellt: 08. Jul 2015, 16:56
Also der A-777 ist doch ein Traumgerät, wenn er in Ordnung ist. Da würde ich auch nicht drangehen, und wenn musst Du schon etwas Grundsolides kaufen, also Yamaha 1000 oder NAD 375, so in der Liga, um dich nicht zu verschlechtern! Die drei genannten Verstärker kenne ich alle gut und behaupte jetzt mal frech, im Blindtest hört die niemand auseinander. Damals habe ich mir einen abgebrochen, ob NAD oder Yamaha, beide gegeneinander gehört, am Ende habe ich nach Optik entschieden...

Der A-777 ist eben schon alt und kann auch mal kaputt gehen und ist, so glaube ich, auch nicht fernbedienbar. Aber er ist schön und wird mit den Jahren vielleicht wertvoller.

Und, wichtig, die Venere 1.5 sind bestimmt schöne Lautsprecher, aber ich wollte keine Musik hören, wo unter 50 Hz nix mehr läuft. Für DAS Geld bekommt man doch viel bessere LS. Du hast ja nach Sub gefragt, also vermisst Du den Bass. Da würde ich zuerst ansetzen, Venere verkaufen und anständige LS probehören.

Platten zu hören ist ja eine schöne Liebhaberei, für die ich sehr viel Verständnis aufbringe, aber klanglich ist es wohl digital einfacher, etwas Gutes auf die Beine zu stellen. Mit anderen Worten, erstmal die "normale Kette" auf Kurs bringen, und zuletzt, wenn alles passt, den Plattenspieler angehen.
baerchen.aus.hl
Inventar
#44 erstellt: 08. Jul 2015, 17:30

Der A-777 ist eben schon alt und kann auch mal kaputt gehen


Sicher richtig, er gehört aber auch zu den erhaltungswerten Geräten, die man noch repariert anstatt sie zu entsorgen. Oder jetzt wo etwas Geld zur Verfügung steht einer Generalüberholung unterzieht und gar nicht erst wartet bis er Kaputt geht......
Joe_D
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 08. Jul 2015, 18:03
@andreaspw

Und was sind für dich anständige Lautsprecher in diesem Preissegment? : )
Die Anforderung damals war ein Paar Lautsprecher zu finden die Wandnah aufgestellt werden und in einem ca 17m2 kleinen Raum spielen können - also nicht dröhnen - eine gute Stimmen-/ und Hochtonwiedergabe besitzen und eine tolle Bühne schaffen. Wie gesagt...Singer/Songwriter Geschichten, bissle Jazz lastig,...
andreaspw
Stammgast
#46 erstellt: 08. Jul 2015, 18:05
Bin vollkommen deiner Meinung. Galt dem Bär

Joe: bin zu faul zum suchen. Ich würde zu einem Händler gehen oder Nubert oder hier im Forum suchen. Vielleicht gebrauchte b+w cm9. Hatte ich jahrelang und war zufrieden.


[Beitrag von andreaspw am 08. Jul 2015, 18:11 bearbeitet]
Joe_D
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 08. Jul 2015, 18:10
Zur Info falls es jemanden interessiert:

Den A777 konnte ich damals komplett generalüberholt beim feinhifi shop erwerben und konnte bisher keinerlei Mängel feststellen.
http://www.fein-hifi.de

Falls jemand auf der Suche nach Gebrauchtware ist...
.JC.
Inventar
#48 erstellt: 08. Jul 2015, 23:21

Joe_D (Beitrag #47) schrieb:
Den A777 konnte ich damals komplett generalüberholt ..


naja, das heißt meist alles o. nichts

ein echte Überholung wäre zB Profireinigung, Austausch mancher Elkos, usw.

das mit den LS würde ich mir mal überlegen, am Besten die richtigen Gebrauchten
auf ebay kann man gelegentlich nette Sachen finden

http://www.ebay.de/i...3D181782686227&rt=nc


ps

Joe_D (Beitrag #1) schrieb:
ob sich ein Verstärker Upgrade lohnt, welches mein Budget von ca. 1000 € nicht komplett sprengen würde : )


900 € für diese LS lohnen sich gewiss eher (die sind schon richtig gut)
und dann hat der A-777 auch endlich mal was zu tun


[Beitrag von .JC. am 08. Jul 2015, 23:41 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#49 erstellt: 09. Jul 2015, 06:37

Joe_D (Beitrag #45) schrieb:
wohlige Klangfarbe der Sonus Faber sehr gefällt. ... Wandnah ... ca 17m2 ...


Ich habe die ACR RP 200 als hell und auch leicht aggressiv klingend in Erinnerung. Es gab ja damals einige ACR-Shops an Rhein und Ruhr.


[Beitrag von CarstenO am 09. Jul 2015, 06:43 bearbeitet]
ATC
Inventar
#50 erstellt: 09. Jul 2015, 10:37

Joe_D (Beitrag #45) schrieb:

Die Anforderung damals war ein Paar Lautsprecher zu finden die Wandnah aufgestellt werden und in einem ca 17m2 kleinen Raum spielen können - also nicht dröhnen - eine gute Stimmen-/ und Hochtonwiedergabe besitzen und eine tolle Bühne schaffen. Wie gesagt...Singer/Songwriter Geschichten, bissle Jazz lastig,...


Moin,

da bist du mit deinen Lautsprechern doch gar nicht so verkehrt,
vllt kannst du mit der Toy upgraden, oder worin genau besteht denn der Verbesserungswunsch?

Da brauchst du kaum bei Nubert schauen wenn du ne "tolle Bühne" willst,
und wandnah gehen von B&W nur die kleinen Kompakten, ansonsten pfeift man der Oberbasserhöhung mit der wandnahen Aufstellung doch nur noch mehr Luft in den A.....
zuglufttier
Inventar
#51 erstellt: 09. Jul 2015, 11:04

Joe_D (Beitrag #38) schrieb:
Wenn wir doch schon so schön Off Topic sind ...würde ich gerne eine weitere Idee in den Raum werfen.

Habt ihr Erfahrungen damit in die Stereo Kette einen Sub zu integrieren, im Bezug auf Klangqualität?
(mal abgesehen von Aktiv/Passiv, Anschlussmöglichkeiten, etc.)

Bringt ein Sub mehr Punch in die Musik, was z.B. bei mir die Kompaktlautsprecher nicht leisten können?
In diversen anderen Beiträgen liest man ja oft dass es schwierig ist ein homogenes Gesamtbild zu kreieren, sodass der Sub nicht mehr kaputt macht als er bringt.
Andere sagen wiederum dass sie sehr positive Erfahrungen gemacht haben, obwohl bereits vorher potente Standlautsprecher zum Einsatz kamen.

Grüße :prost

Wenn man einen Subwoofer gut aufstellen kann und dieser nicht gänzlich unbrauchbar ist, kann er das Klangbild nur verbessern. Aber das geht nur so richtig, wenn man die Einstellmöglichkeiten hat! Bei einem Stereovollverstärker gibt es meistens keine Möglichkeit die Kompaktlautsprecher vom Tiefbass zu befreien, den der Subwoofer übernehmen soll. Und das sollte er auch tun, denn wenn die Kompaktlautsprecher und der Subwoofer diesen Bereich gleichzeitig übernehmen, kann es unschöne Effekte geben. Aufdickung des Basses aber auch Auslöschungen in diesem Frequenzbereich sind möglich. Die Kompaktlautsprecher sollten dann auch besser klingen, da diese meist einen etwas aufgedickten Oberbass haben, um Tiefbass vorzugaukeln (was ja nicht schlecht funktioniert...).

Wenn du einen Subwoofer anschließen möchtest, was ich nur empfehlen kann, brauchst du den entsprechenden Platz und kommst eigentlich nicht um einen AVR rum. Dann allerdings hättest du auch jede Menge digitale Eingänge, eine Fernbedienung und, ganz wichtig, eine Einmessautomatik, die dich wirklich voranbringen kann! Natürlich sollte man sich erstmal um die Raumakustik kümmern aber wenn man das nicht möchte oder kann, kann die Einmessautomatik hörbar besseren Klang bringen. Nicht so wie ein neuer Verstärker oder der digitale Einschluss deines X10. Gut, das kann beides vielleicht eine Änderung bringen aber wenn überhaupt, dann nur minimalst...

Und bevor du dich fragst, ob ein AVR denn im Stereobereich Sinn macht: Ja. Natürlich werden nun einige sagen, dass das ja keinen Sinn macht und dedizierte Stereoverstärker besser klingen aber in meinen Augen ist das alles Unsinn. Audyssey MultEQ XT32 heißt die Einmessautomatik, die z. B. Denon bei einigen Modellen mitbringt. Das kann schon richtig was bringen, ist aber auch nicht ganz umsonst...


[Beitrag von zuglufttier am 09. Jul 2015, 11:05 bearbeitet]
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