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Standlautsprecher für das Wohnzimmer - Newbie!

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Sam690Fisher
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 24. Jul 2017, 11:30
Hallo HIFI-FORUM,

eines Vorweg, ich bin absolut kein Profi und habe leider keinerlei Erfahrung im HIFI Bereich. Was nicht ist, kann nochwerden.

Gerne würde ich mein derzeitiges Brüllwürfel System (CONSONO 35 MK3 "5.1-SET) für die Musikwiedergabe ablösen. Ich habe mir überlegt, von diesem 5.1 System den linken sowie den rechten Speaker durch "ordentliche Standlautsprecher" zu ersetzten. Dies würde bedeuten, dass ich für die Musikwiedergabe die zwei Standlautsprecher im Stereo-Modus + Subwoofer verwenden würde. Wenn ich dann mal ein Film schaue (was nicht so oft vorkommt), kann ich die zusätzlichen Brüllwürfel noch dazu schalten, sodass ich wenigstens 5.1 Sound habe. Ich hoffe, mein Vorhaben kann man nachvollziehen.

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Somit bin ich auf der Suche nach zwei Standlautsprechern für die Musikwiedergabe!
Im folgenden habe ich versucht, euer Guide auszufüllen:

-Wie viel Geld kann ausgegeben werden?
1 Paar = ca. 1600€

-Wie groß ist der Raum?
5m x 5,5m

-Wie können die Lautsprecher aufgestellt werden? (eine kleine Skizze mit Aufstellungsort, Möbeln und Hörplatz ist sehr hilfreich)
folgt!

-Sollen es Standlautsprecher, Kompakte, ein Sub/Sat System oder sonst was werden?
Standlautsprecher, aufgrund der Optik. Mir gefallen Standlautsprecher sehr gut!

-Wie groß dürfen die Lautsprecher werden?
Wohnzimmergerecht.

-Steht ein Subwoofer zur Verfügung? (wenn ja, bitte genau beschreiben)
Ja, der Subwoofer von meiner aktuellen 5.1 Anlage. MONO-SUBWOOFER US 2110/1 SW

-Welcher Verstärker wird verwendet?
Pioneer VSX-930

-Was soll über die Lautsprecher gehört werden ?
Gemischt! z.B. Musikrichtung wie Jack Johnson für die ruhigeren Abenden), jedoch auch Deep House, House, Elektro. Ich denke, dass ist jetzt nicht die optimalste bzw. einfachste Antwort.

-Wie laut soll es werden?
Mehrfamilienhaus, erhöhte Zimmerlautstärke - keine Disko!

-Wie tief sollen die Lautsprecher kommen (Hz)?
Leider habe ich keine Erfahrung diesbezüglich!

-Wird großer Wert auf Neutralität gelegt?

Ich denke, ich habe noch nie "Neutrale" Musik gehört, da ich in der Vergangenheit immer auf "Brüllwürfel-Set" Musik gehört habe. Leider habe ich somit auch hier keinerlei Erfahrung.

- Welche Lautsprecher wurden bisher gehört und was hat daran gefallen/nicht gefallen?
CONSONO 35 MK3 "5.1-SET" https://www.teufel.de/heimkino/consono-35-mk3-5.1-set-p13800.html
Meiner Meinung nach wirken Sie etwas dumpf und nicht so klar. Gerne würde ich mehr Spaß beim Musikhören empfinden. (immer im Hinterkopf - ich bin kein Profi)

-Wird auf irgend etwas Spezielles Wert gelegt (Breitbänder, Sub-Sat Kombination, geschlossene Bauweise,
Ich entschuldige mich für diese jetzt flache Aussage: für 1600€ das Optimum an Sound raus holen.

- Standort + Radius (wg. Händler/Produktempfehlung + wie weit bist Du bereit zu fahren)
Folgender Händler ist bei mir um die Ecke https://www.hifi-schluderbacher.de
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Was mir bereits aufgefallen ist, dass man ohne viel Erfahrung bei dem Kauf solcher Standlautsprechern recht aufgeschmissen ist. Der Markt ist überfüllt von guten Lautsprechern von sämtlichen Herstellen und der Kunde steht auch hier vor der Qual der Wahl. Ich persönlich habe mir mal im Internet ein Bild gemacht und bin z.B. auf folgende Lautsprecher gestoßen, die sich für mich nicht schlecht anhören:

Teufel Definion 3
https://www.teufel.de/stereo/definion-3-p15330.html

Triangle Antal EZ
https://www.hifi-sch...-antal-ez-16728.html

Bowers & Wilkins 683 S2
https://www.hifi-sch...-w-683-s2-14042.html

Nubert nuBox 513
http://www.nubert.de/nubox-513/p1589/?category=211

Nubert nuLine 264
http://www.nubert.de/nuline-264/p1113/?category=3

Wie Ihr seht, sind das schon einige Boxen die mir persönlich ins Auge gefallen sind. Theoretisch könnte ich diese Liste noch weiter führen, aber ich denke das macht keinen Sinn. Für mich stellst sich die Frage, ob man mit "diesen" Lautsprechern "alle" Musikrichtungen abbilden kann - also auch House, Electro.

Was meint Ihr, sind da gute Lautsprecher bei, die ich genannt habe für mein Vorhaben?
Oder habt ihr eine Empfehlung?

Bitte seit nicht zu hart zu mir, ich versuche zu lernen
Vielen Dank im Voraus für eure Antworten!

Gruß
Stefan


[Beitrag von Sam690Fisher am 24. Jul 2017, 11:32 bearbeitet]
Fanta4ever
Inventar
#2 erstellt: 24. Jul 2017, 12:36
Hallo Stefan,

mein Hörtipp:

XTZ 99.36 MK3

LG
spie-c0815
Stammgast
#3 erstellt: 24. Jul 2017, 12:53
Servus,

Das mag auf den ersten Blick evtl etwas seltsam sein, aber nimm die Marke Dali mal noch mit auf. Die machen auch sehr feine Lautsprecher und es ist auch in dieser Klasse, sprich bis 1600€ einiges im Portfolio.

Gruß
Mine1003
Stammgast
#4 erstellt: 24. Jul 2017, 12:53
Das einzige, was helfen wird ist Probehören. Jeder Mensch hört anders, wir können dir hier Empfehlungen geben und bezüglich der Raumakustik weiterhelfen, aber sagen, welcher Lautsprecher der beste ist, können wir nicht, da nur du selber den Lautsprecher raussuchen kannst, der DIR am besten gefällt.

Schau doch mal nach Hifi Studios in deiner Nähe, Nubert hat zum Beispiel glaube ich eigene Probehörstudios. Schnapp dir einfach ein paar CDs und fahr hin. Sonst evtl mal in Mediamärkten oder so schauen, die haben teils abgekapselte Räume zum Probehören.

Lg
Jannes
Fanta4ever
Inventar
#5 erstellt: 24. Jul 2017, 13:31
Hallo,

mein Vorschlag ist zum anhören zu Hause gedacht, nach meiner Ansicht die vernünftigste Vorgehensweise. Der gleiche Lautsprecher kann in verschiedenen Räumen extrem unterschiedlich klingen.

Auch, oder gerade in einem HiFi Studio kann es sich völlig anders als bei dir zu Hause anhören, für eine grobe Vorsortierung ist es aber zu empfehlen, wirklich kaufen würde ich nur was ich auch zu Hause gehört habe.

LG
Sam690Fisher
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 24. Jul 2017, 14:37

Fanta4ever (Beitrag #5) schrieb:
Hallo,

mein Vorschlag ist zum anhören zu Hause gedacht, nach meiner Ansicht die vernünftigste Vorgehensweise. Der gleiche Lautsprecher kann in verschiedenen Räumen extrem unterschiedlich klingen.


Hallo Zusammen,

danke für die Antworten. Klar ist das testen zuhause der beste Weg zum Ziel. Dennoch, wie bereits erwähnt, habe ich keinerlei Erfahrung von Standlautsprechern und habe im Internet viele Produkte gefunden, die in Frage kämen. Jetzt kann ich doch nicht mir 6 Paare im Internet bestellen und testen?!

Daher habe ich gedacht, dass man zumindest die Lautsprecher "eingrenzen kann". Oder ist das üblich, dass man so viele Lautsprecher hin- und herschickt.

Vielen Dank
Ingo_H.
Inventar
#7 erstellt: 24. Jul 2017, 16:02
Ich würde auf alle Fälle auch noch den Center austauschen, sonst hören sich Filme bescheiden an.
Youwaste
Stammgast
#8 erstellt: 24. Jul 2017, 16:36

Fanta4Ever schrieb:
mein Hörtipp:
XTZ 99.36 MK3

Die 99.36 wäre mir auch als erstes eingefallen.
Die NuLine 264 fand ich im Studio nicht überzeugend, sie kommt schon bei Zimmerlautstärke an ihre Grenzen und wird harsch im Hochton. Die NuBox 513 macht das zwar besser, ist jedoch nicht sonderlich detailliert im Klang.
Die B&W klingt grundsätzlich anders als die Nuberts oder die XTZ, mir persönlich gefällt da die Abstimmung nicht so gut aber das ist Geschmackssache.
Sowohl die Teufel als auch die Triangle hab ich bisher nicht gehört. Teufel hat mir jedoch bislang nie zugesagt, viel Marketing, wenig dahinter.
turboP45(4L
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 24. Jul 2017, 17:53
Vielleicht solltest du dir auch mal die Klipsch RP-280F anschauen. Die liegen zwar deutlich unter dem Budget, aber dann wäre auch noch ein neuer Sub oder/und Center drin.


[Beitrag von turboP45(4L am 24. Jul 2017, 17:54 bearbeitet]
Sam690Fisher
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 24. Jul 2017, 18:54

turboP45(4L (Beitrag #9) schrieb:
Vielleicht solltest du dir auch mal die Klipsch RP-280F anschauen.


Hallo TurboP45,

mit einer Tiefe von 47cm leider zu tief. Ich denke bis 40cm ist alles ok!
*hannesjo*
Stammgast
#11 erstellt: 24. Jul 2017, 19:37
Hi,

und mein Hörtipp- Dynaudio Emit M30 - der Allrounder .( langzeit tauglich )!
ATC
Inventar
#12 erstellt: 24. Jul 2017, 23:25
Hallo,

beim Schluderbacher mal telefonisch einen Hörtermin ausmachen,
deine CDS oder Playlist mitnehmen,
und mal eifrig verschiedene Lautsprecher anhören und vergleichen.

Da sollte sich dann doch schon etwas mehr als eine Tendenz abbilden, was dir gefallen könnte.

Wenn du dann deine(n) Favoriten noch ausleihen kannst, und vllt wenn du etwas das nur übers Netz vertrieben wird extrem interessant findest,
dann bestell dir diese zum Vergleich hinzu wenn nötig.

https://www.hifi-sch...r.html?price=600-800
Ob jetzt B&W, Canton, Jamo, Elac oder sonstwas drauf stejt ist egal,
dir muss es gefallen.

Ruhig auch mal eine Klipsch RP 260 F aus dem tieferen Preisbereich anhören,
oder mal eine Dynaudio Excite X 34 aus dem UVP etwas höheren Segment..., wäre jetzt mein Tip gewesen zu deinem Budget,
da ich vermute wenn bei einem Lautsprecher die Tiefe bemängelt wird, das diese nicht viel Platz bekommen werden.
Und da spielt die X34 +++++, im Vergleich zu bassstarken Hämmern wie B&W 683 oder Klipsch RP 280F usw.....

Gruß
Sam690Fisher
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 25. Jul 2017, 09:48
Hallo Zusammen,

ich war nun gestern Abend mal spontan im Tonstudio von Schluderbacher. Ich hätte nie gedacht, dass sich Musikstücke doch noch so anders anhören können, hinsichtlich der verschiedenen Lautsprecher - auch im gleichen Preissegment.

Für meine Verhältnisse habe ich dort lange ausgehalten, ca. 2 Stunden habe ich in dem Studio verbracht. Teilweise haben mir günstigere Modelle besser gefallen als teure, manchmal hörte sich teurere Modelle wesentlich besser an als die günstigeren. Also vom Preis kann man als "Laie" dies erstmal nicht abhängig machen.

Was mir aufgefallen ist/Was ist mein Resultat:

Durchweg waren alle ok. Nur eine Marke hat irgendwie herausgestochen. Klipsch!. Mir wurde etwas bezüglich einer Horntechnik erklärt und das dies Klipsch ausmachen würde. Dabei sind die Lautsprecher gar nicht so teuer, weshalb ich mir mal ein Klipsch RP 260 F kommen lassen werde.

Von den anderen Lautsprechern hat mir Triangle Antal EZ sehr gefallen. Theoretisch, so wie ich das sehe, würde dieser Lautsprecher nicht in mein Budget passen. Jedoch gibt der derzeit ein Angebot in der Farbe "Esche Schwarz". Laut Händler wollte der Vertrieb diese Farbe gar nicht so wirklich in Deutschland vermarkten und möchte dieses Modell IN DER FARBE schnell "durchschleifen". Daher gibt es das so günstig. Im Vergleich: Hochglanz Schwarz = 1.190,00 € / Stck || Esche Schwarz = 699,00 € / Stck.

Die Bowers & Wilkins 683 S2 konnte ich dort auch zur Probe hören, jedoch haben die sich im Gegensatz zu den anderen Lautsprechern relativ "dumpf" angehört. Schade eigentlich, da ich diese vom Design favorisiert habe. Richtig warm wurde ich leider mit diesem Set nicht.

Wie geht es weiter?
Ich werde erstmal zum testen folgende Modelle zuhause haben:

Teufel MK40 II (bereits aufgebaut)
Teufel Definion 3 (kommt heute)
Klipsch RP 260 F - trotz 40cm Tiefe (kommt morgen/übermorgen)
-> Triangle Antal EZ werde ich mir nochmal im Studio anhören.

Mal schauen, was das gibt - ich bin gespannt.!
Fanta4ever
Inventar
#14 erstellt: 25. Jul 2017, 10:34

Sam690Fisher (Beitrag #6) schrieb:
Daher habe ich gedacht, dass man zumindest die Lautsprecher "eingrenzen kann".

Ich habe nichts anderes geschrieben.

Fanta4ever (Beitrag #5) schrieb:
für eine grobe Vorsortierung ist es aber zu empfehlen, wirklich kaufen würde ich nur was ich auch zu Hause gehört habe


LG
Sam690Fisher
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 25. Jul 2017, 16:31
Ich hätte da noch eben eine kurze Frage. Zu meiner schande muss ich ja gestehen, dass ich derzeit als Quelle Spotify nutze. Gerne würde ich mal wissen, wo man Lieder in "SUPER" Qualität erweben kann im Internet oder ist man "mehr oder weniger" gezwungen, CD zu kaufen wenn man das maximale raus holen will?

Vielen Dank :-)
FineXE
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 25. Jul 2017, 16:45
Hallo in die Runde!
Würde gerne mal noch die Marke Elac in den Raum werfen. Habe mittlerweile, neben den von mir besessenen FS 78, noch ein paar andere Modelle von denen hören können und ich bin immer wieder begeistert. Gerade was der Jet-Hochtöner so leistet! Die neuen Serien (Debut etc., zwar ohne Jet) sollen ja auch nicht so schlecht sein und würden preislich in deinem Rahmen liegen.
Einen kurzen "Anhörer" sind sie alle mal wert!
*hannesjo*
Stammgast
#17 erstellt: 25. Jul 2017, 17:01
Ich habe einige hundert dieser Scheiben- aus 5 Jahrzehnten Hifi -die überwiegende

Anzahl hört sich -SCHROTTIG -an .!

Mein CD - Player gehört zur absoluten Referenzklasse.!!

QUELLENPROBLEM.!!!

.....nach dem Erwerb ( hören ) ist man dann schlauer.!

Aber auch absolute Glanzstücke, -Dire Straits,Mark Knopfler,.....!!


[Beitrag von *hannesjo* am 25. Jul 2017, 17:42 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#18 erstellt: 25. Jul 2017, 18:05
Hallo,


Zu meiner schande muss ich ja gestehen, dass ich derzeit als Quelle Spotify nutze. Gerne würde ich mal wissen, wo man Lieder in "SUPER" Qualität erweben kann im Internet oder ist man "mehr oder weniger" gezwungen, CD zu kaufen wenn man das maximale raus holen will?


nach meiner kurzen Recherche gibt es bei Spotify die folgenden Qualitätsstufen:

q3 (~96 kbps)
Spotify Mobileinstellung "Niedrige Bandbreite"
q5 (~160 kbps)
Spotify Standard-Desktop-Qualität
Spotify Mobileinstellung "Hohe Qualität"
q9 (~320 kbps)
Spotify Desktop-Computer-Einstellung "Hohe Bitrate" mit Spotify Premium möglich
Spotify Mobileinstellung "Höchste Qualität" (derzeit nur für iOS und Android verfügbar)

Mir würde kein Grund einfallen eine Komprimierung mit 320 kbps zu bemängeln.

Ich wandle alle meine CDs selbst in 320 kbps MP3 und kann keinerlei Qualitätsverschlechterung im Vergleich mit dem Original feststellen.

Bitte nicht Unterschiede in der gehörten Lautstärke mit einem Qualitätsmangel verwechseln, sondern einfach die gehörte Lautstärke angleichen.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 25. Jul 2017, 18:06 bearbeitet]
ATC
Inventar
#19 erstellt: 25. Jul 2017, 18:31
Hallo,

schon eifrig getestet, das ging aber flott, hätt ich nicht gedacht.

Die neue Klipsch RP Serie hat schon ein super Preisverhältnis,
falls einem der Klang zusagt so wie dir wirst es in dem Preisbereich für die Konkurrenz sehr schwer.

Wenn du die Triangle Antal EZ nochmal testen möchtest,
nimm Musik mit welche im Hochton auch mal etwas präsenter sein kann,
vllt auch prägnante Frauenstimmen, und hör mal einige Zeit laut, so laut wie es der Verkäufer und deine Ohren zulassen.

Die Antal und Esprit EZ von Traingle zischeln dann auch schon mal , das muss man abkönnen.
Gerade wenn die Musikaufnahmen nicht von bester Qualität sind kann das zum Problem werden, nur zur Info.
Sind optisch halt sehr fein.

Zur Quelle,
teste mal Tidal, wenn solch ein Betrag für dich monatlich in Frage kommt,
wenn es um beste Quali geht.
Wenn du KAUFEN möchtest, schau mal bei highresaudio rein, bzw. dort kannst du auch reinhören...
FirestarterXXIII
Stammgast
#20 erstellt: 25. Jul 2017, 18:40
Ist sicher Geschmackssache, aber ich würde bei dem preislichen Rahmen gleich das ganze Set tauschen und für Filme nicht edle Frontlautsprecher mit Brüllwürfeln mischen. Teufel Theater 500 Set mk3 *hust*
soundrealist
Inventar
#21 erstellt: 25. Jul 2017, 18:43

Sam690Fisher (Beitrag #1) schrieb:


Gerne würde ich mein derzeitiges Brüllwürfel System (CONSONO 35 MK3 "5.1-SET) für die Musikwiedergabe ablösen. Ich habe mir überlegt, von diesem 5.1 System den linken sowie den rechten Speaker durch "ordentliche Standlautsprecher" zu ersetzten. Dies würde bedeuten, dass ich für die Musikwiedergabe die zwei Standlautsprecher im Stereo-Modus + Subwoofer verwenden würde. Wenn ich dann mal ein Film schaue (was nicht so oft vorkommt), kann ich die zusätzlichen Brüllwürfel noch dazu schalten, sodass ich wenigstens 5.1 Sound habe.


Das mit den Standlautsprechern zum Musikhören ist grundsätzlich eine sehr gute Idee. Bei der "Übergangslösung" für Heimkino würde ich allerdings etwas anders vorgehen. Statt den bisherigen Subwoofer und den Center weiter zu verwenden solltest Du besser im AVR auf "Phantom-Center" und "Betrieb ohne Subwoofer" umschalten.

Der nächste Schritt sollte später dann zu allererst der Austausch der Rear-Lautsprecher sein. Achte daher schon jetzt beim Kauf Deiner Standlautsprecher darauf, daß Du ein Produkt kaufst, das später auch passend kombiniert werden kann. Die Chassis sollten auf jeden Fall vergleichbar sein, idealerweise bietet der Hersteller Deiner Wahl auch passende Zusatzlautsprecher aus der gleichen Serie an. Dann klingt es wie "aus einem Guß".

Ob Du einen Center-Lautsprecher überhaupt brauchst, kannst Du feststellen, in dem Du im ganz normalen Stereobetrieb mal einen Nachrichten-Sender laufen lässt: Hörst Du den Sprecher von der Sitzposition aus genau aus der Mitte ? Dann kannst Du Dir diese Investition sparen. Hinzu kommt, daß die Anforderungen an Qualität, Kompatibilität und Aufstellung beim Center i.d.R. der schwierigste Teil ist. Daher macht er nur dann Sinn, wenn man nicht im Hördreieck zu den Frontlautsprechern sitzt (wie z.B. im Kino), diese zu weit auseinanderstehen oder aber der der AVR einen Betrieb ohne Center konstruktiv bedingt erst gar nicht zulässt.
Sam690Fisher
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 27. Jul 2017, 09:02
Hallo Zusammen,

derzeit aufgestellt die Klipsch RP 260F und die Teufel Definion 3.

Beide Lautsprecher gefallen mir eigentlich sehr gut und hören sich auch prima an. Der Sound an sich ist zwar teilweise Grundverschieden, gefallen tun aber mir aber beide.

Bei den Klipsch 260F hat man das Gefühl, irgendwie in einem gewissen Hall zu sitzen, sprich umgeben von der Musik zu sein. Dies scheint wohl der Effekt des Horns zu sein, wenn ich dies so richtig deuten kann.
Bei der Teufel Definion 3 finde ich die Höhen etwas besser und detailreicher, zudem erhalte ich mehr "Druck von vorne" .... beide Systeme sind jedoch super.

Wenn ich mir nun die Preise anschaue, sind die Klipsch 260F schon super. Für zwei Standboxen würde ich 630€ bezahlen, für die Teufel Definion 3 derzeit 1650€.

Nun habe ich mal eine Frage bezüglich der Klipsch:
Nehmen wir mal an, ich finde die Klipsch vom Sound gut und ich möchte Lautpsrecher von Klipsch behalten. Sollte ich dann nochmal die Klipsch 280F ausprobieren? Optisch gesehen könnten die nämlich etwas breiter sein und das wäre ja bei der 280F der Fall! Würde sich der Sound ggf. verschlechter, da die Sitzposition genau so "nah" bleibt wie bei der 260F? Welche Erfahrung habt ihr zwischen dem kleinen und großen Model gemacht?

Gruß
Stefan
*hannesjo*
Stammgast
#23 erstellt: 27. Jul 2017, 12:18
Da gibt es doch schon sehr viele ausführliche Beurteilungen und Tests die den

Unterschied und die spezifischen Vorteile / Nachteile ausführlich beschreiben. !

.....ich mag keine Klipsch, Aussehen und Klang sind MIR ein GRAUS.


Aber JEDER nach seiner Präferenz / Gusto.


[Beitrag von *hannesjo* am 27. Jul 2017, 12:25 bearbeitet]
Sam690Fisher
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 07. Aug 2017, 20:44
Hallo Leute,
ich habe nochmal eine Frage an euch. Ich konnte heute die Canton 896 DC hören und war wirklich begeistert. Bei einem Stückpreis von 1200 verging mir dann wieder das lachen.

Anschließend konnte ich bei MediaMarkt die Canton 890 DC hören und fand den Klang auch super. Echt klasse!!! Bei Media Markt ist dieser Lautsprecher ein Sonderposten, wahrscheinlich weil dieses Modell schon sehr alt ist. STÜCKPREIS 650 Euro.

Mittlerweilen gibt es ja auch schon die Canton 890.2 DC und nun frage ich mich, ob ihr mir generell abraten würdet, das Vorgängermodell zu kaufen.


[Beitrag von Sam690Fisher am 07. Aug 2017, 20:53 bearbeitet]
ATC
Inventar
#25 erstellt: 07. Aug 2017, 20:55
Hallo,

die 890.2 gibt es doch schon für ca. 1500€, und ist ein guter Lautsprecher, welcher dir zudem auch noch gut gefällt.

Der Lautsprecher begleitet dich vllt zig Jahre, da kann man vllt auch mal zuschlagen
Sam690Fisher
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 07. Aug 2017, 21:20

ATC (Beitrag #25) schrieb:
die 890.2 gibt es doch schon für ca. 1500€D


Also ich sehe eine größere preisliche Differenz. Wenn ich beim Media Markt die Canton 890 DC kaufe, liege ich bei 1300€.

Die Canton 890.2 DC hat einen Stückpreis von ca. 1000€. Woher hast du das Angebot, indem du auf ca. 1500€ kommst für zwei Stück?

Ist der Mehrwert denn gerechtfertigt? Kann man mit dem "alten Modell" denn etwas falsch machen?
soundrealist
Inventar
#27 erstellt: 07. Aug 2017, 21:24
Wie heißt es so schön ? Augen zu - Karte durch... und gut.

Ein blutendes Konto tut eine Weile weh.... die Freude am Lautsprecher seines Herzens währt hingegen in der Tat sehr viele Jahre.

Ein Grundsatz, dem ich übrigens bei allen meinen Geräten (ausgenommen bei schnelllebiger Sounddecodierungstechnik) stets treu geblieben bin.
Den Vogel hat hierbei der Luxman L410 abgeschossen. Den hatte ich fast 30 Jahre lang nahezu täglich im Betrieb.

Die Freude an einem Billigpreis ist hingegen i.d.R. schon meist am nächsten Tag wieder vergessen.

Ob man mit einem alten Modell etwas falsch machen kann ? Im Rahmen eines direkten Hörvergleiches lässt sich das relativ leicht feststellen.


[Beitrag von soundrealist am 07. Aug 2017, 21:26 bearbeitet]
Sam690Fisher
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 07. Aug 2017, 21:29
@ soundrealist: wahre Worte.

Aber ich muss gestehen, dass ich halt kein HIFI-Profi bin und ich meine Lautsprecher generell nur über Spotify bzw. youtube ansteuer. Somit suche ich schon ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Wenn die Canton 890 DC zu der Canton 890.2 DC nur "minimal schlechter" ist, ich dafür aber 600€ sparen kann, dann habe ich persönlich das Gefühl der Freude. Nach oben hin sind wie mal allen Geräten irgendwie keine Grenzen gesetzt, daher suche ich schon was passendes, was nicht oversized ist, aber auch nicht schlecht.

Ich weiß... das ist schwierig :-(
ATC
Inventar
#29 erstellt: 07. Aug 2017, 21:46
Die 890 sind nicht schlecht,
allerdings würde ich persönlich wegen des eher geringen Preisunterschieds zum jüngeren Lautsprecher greifen.
Die 890 aus dem Media Markt ist ja eventuell schon fast10 Jahre alt....zumindest aber schon 6...

http://www.ebay.de/i...f:g:PsoAAOSwNRdYBTHF
Anrufen
soundrealist
Inventar
#30 erstellt: 07. Aug 2017, 21:46
@TE: Die Frage ist dann halt immer: Was bedeutet "minimal schlechter" ? (= dehnbarer Begriff) Und wenn Unterschiede bereits bei anspruchslosem Material "minimal hörbar" sind..... was ist, wenn Du irgend wann mal doch auf den Geschmack kommst (was bei einem guten LS ja ganz schnell der Fall sein kann) und Du bei hochwertigeren Aufnahmen dann plötzlich viel deutlichere Unterschiede hörst ? Dann ist es für die berühmte Erkenntnis "hätteichmaldoch" zu spät.


[Beitrag von soundrealist am 07. Aug 2017, 21:48 bearbeitet]
Sam690Fisher
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 08. Aug 2017, 23:54
So Leute, vielen Dank für eure Tipps bzw. Beratung. Ich habe nun heute den Schritt gewagt und mir die Canton Vento 890.2 zugelegt. Zusammen mit meinem alten Teufel Subwoofer werkeln nun die Lautsprecher in meinem Wohnzimmer. Bisher bin ich sehr zufrieden und ich denke, dass ich für 1550€ Setpreis (Paar) nichts flasch gemacht habe - zumal es meine ersten Standlautsprecher auf diesem Niveau sind.

Vielen Dank.
ATC
Inventar
#32 erstellt: 09. Aug 2017, 06:19
Na dann viel Spaß mit den guten Stücken....

Hast du denn die 890.2 auch mal ohne Subwoofer, also in 2.0 betrieben?
soundrealist
Inventar
#33 erstellt: 09. Aug 2017, 08:25
Denke auch, daß die Konstellation ohne Sub deutlich besser klingen dürfte. Zwar "weniger" Bass, dafür aber sicherlich deutlich sauberer, präziser, neutraler und authentischer.
Sam690Fisher
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 09. Aug 2017, 13:34
Hallo Zusammen,

gut, dass ist nun irgendwie ein Thema bezüglich meines Receivers. Die Lautsprecher sind angeschlossen an einem Pioneer VSX-930. Ich gehe davon aus, dass ich die Lautsprecher richtig einstelle, auch wenn ich mir da manchmal nicht so sicher bin.

Was stelle ich ein?
1) Microphone in Hörposition bringen
2) MCACC öffnen und folgende Einstellung auswählen: 7.2.2 / SYMMETRY / MemorySlot1
3) MCACC startet und überprüft, welche Lautsprecher angeschlossen sind. Bei mir erkennt er dann 2 Front-Lautsprecher LARGE und einen Subwoofer. Danach führt er die automatische Konfiguration durch.

Was ist das Ergebnis?
Wenn ich mir nun die Grundeinstellung meiner angeschlossenen Lautsprecher anschaue, sehe ich, dass der Receiver meinen Subwoofer AUTOMATISCH auf YES gestellt hat. Wenn der Sub auf YES steht, hält er sich WIRKLICH STARK im Hintergrund und kommt eigentlich nie zum Einsatz.
Nun könnte ich den Subwoofer manuell auf PLUS stellen; somit ist er eigentlich immer aktiv und man erhält wesentlich mehr Bass, da bei Tiefen Tönen der Sub immer aktiv wird.

Zu eurer Frage:
Wenn ich den Subwoofer auf YES schalte, dann habe ich ja so gut wie kein Subwoofer. Macht es dann einen Unterschied, das System ohne Subwoofer (ausgeschaltet bzw. vom Receiver abgesteckt) nochmal neu einmessen zu lassen? Verstehe ich das alles so richtig?
Tywin
Inventar
#35 erstellt: 09. Aug 2017, 14:14
Hallo,

der Receiver versucht im Rahmen der technischen Möglichkeiten der Einmess- und Korrekturvorrichtung und der negativ wirkenden akustischen Rahmenbedingungen einen stimmigen HiFi-Klang am eingemessenen Hörplatz zu bewirken.

Der Sinn solcher Systeme ist es nicht, einen für den genannten Zweck womöglich überflüssigen Subwoofer kontraproduktiv zu beschäftigen.

VG Tywin
Sam690Fisher
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 09. Aug 2017, 15:08

Tywin (Beitrag #35) schrieb:
Der Sinn solcher Systeme ist es nicht, einen für den genannten Zweck womöglich überflüssigen Subwoofer kontraproduktiv zu beschäftigen.


Also abschalten bzw. abstecken und neu einmessen lassen?
Ich werde es morgen Abend mal versuchen, bin leider 2 Tage auf Dienstreise und musste meine Lautsprecher leider zurücklassen :-(
ATC
Inventar
#37 erstellt: 09. Aug 2017, 17:33
Hallo,

du solltest halt verschiedene Setups und Einstellungen testen,
am Ende zählt das was dir am Besten gefällt, ohne wenn und aber.

Ich würde ganz einfach den Subwoofer auch mal abklemmen, und ohne diesen einmessen.
Je nachdem welches Ergebnis dir besser gefällt, hörst du ohne,
oder misst halt wieder neu mit Subwoofer ein.

Auch mit dem "YES" oder "Plus" solltest du das so handhaben, was dir besser gefällt ist maßgebend.
Zu viel Bass ist auf Dauer anstrengend...

Gruß
Sam690Fisher
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 11. Aug 2017, 16:15
Ich habe nochmal eine Frage an euch bezüglich meiner Ventos 890.2

Ich habe derzeit relativ dünne, (wirklich dünne) Lautsprecherkabel aus dem Bauhaus. Diese habe ich anschließend mit Banenenstecker verknüpft und in meinen Receiver Pioneer VSX-930 gesteckt.

Ich habe mir nun überlegt, mir neue, dickere Kabel zu kaufen? Könnt ihr mir den Gang in ein Baumarkt empfehlen und die Verknüpfung mit Banenenstecker? Oder gibt es "extra gute Kabel" zu kaufen?
soundrealist
Inventar
#39 erstellt: 11. Aug 2017, 16:23
Klanglich dürftest Du bei üblichen Entfernungen da nicht wirklich ein Problem bekommen. Sieht halt vermutlich etwas "unverhältnismäßig" aus
Etwas "schicker" fürs Auge wäre z.B. so etwas hier : http://www.ebay.de/i...d:g:R7kAAOSwq~tZXg-n
Damit franseln die Kabelenden dann auch nicht mehr aus und 25,- € für beide Boxen ist i.d.R.auch ein verschmerzbarer Betrag.
Habe ebenfalls so etwas in der Art bei mir dran.


[Beitrag von soundrealist am 11. Aug 2017, 16:48 bearbeitet]
sl.tom
Inventar
#40 erstellt: 11. Aug 2017, 16:24
Hängt von der Länge ab - bei 3-5m kannste auch Bindfäden nutzen....

Gruß Tom
*hannesjo*
Stammgast
#41 erstellt: 11. Aug 2017, 16:38
2 * 2,5 Quadrat, " Vollkupfer " / ofc, 10 m, ca.11 € -ausreichend und machbar.! ?

Made in Germany.!


[Beitrag von *hannesjo* am 11. Aug 2017, 16:47 bearbeitet]
Sam690Fisher
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 11. Aug 2017, 16:45
ok, danke für die Antworten bezüglich des Kabels.

Ein weiterer Punkt welchen ich immer noch nicht so ganz verstehe, ist die Einstellung mit/ohne Subwoofer.

Ich habe folgende Situation:
Da ich im Wohnzimmer ein 5.1 System habe, wo ich nun die Frontlautsprecher mit den Canton 890.2 ausgetauscht habe, muss ich natürlich alle Lautsprecher einmessen lassen vom Receiver. Wenn ich dann nur Musik höre, stelle ich auf STEREO um damit ich nur die Standlautsprecher zum hören habe.

Was ich nicht so verstehe ich die Einstellung des SW auf YES & PLUS.
Wie mir bereits aufgefallen ist, ist der Subwoofer auf PLUS halt IMMER an und mir kommt es so vor, dass die X.OVER Einstellung dann ignoriert wird. Ist das so korrekt von mir wiedergegeben?

Wenn ich den Subwoofer auf YES stelle, dann ist der Subwoofer so gut wie Arbeitslos, bzw. ich habe eigentlich noch nie mitbekommen, dass er dann an geht. Wird dann die X.OVER Einstellung berücksichtigt?

Irgendwie komme ich noch auf keinen grünen Nenner mit dem Bass.

IMG_20170811_163753
Sam690Fisher
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 12. Aug 2017, 14:09
Moin Zusammen,

sorry für den Doppelpost.

Ich habe mal eine Frage bezüglich Bi-Amping. Ich habe die Lautsprecher wie folgt nun angeschlossen:

Rechter Lautsprecher:
Oben die Anschlüsse (Rot/Schwarz) habe ich beim Receiver in LS R eingestellt.
Unten die Anschlüsse (Rot/Schwarz) habe ich beim Receiver in Surround R eingesteckt.

LinkerLautsprecher:
Oben die Anschlüsse (Rot/Schwarz)habe ich beim Receiver in LS L eingestellt.
Unten die Anschlüsse (Rot/Schwarz) habe ich beim Receiver in Surround L eingesteckt.

Danach den Receiver auf Bi-Amp stellen und neu einmessen lassen.
Wars das schon?
soundrealist
Inventar
#44 erstellt: 12. Aug 2017, 14:31
Habe ich das jetzt richtig verstanden ? Du hast die unterschiedlichen Ausgänge des AVR den verschiedenen Terminals an den Boxen zugeordnet ?
Wenn dem so ist, mach das mal ganz schnell wieder weg und verbinde lediglich die Main-Anschlüsse Deinen beiden Boxen . Es geht davon zwar nichts kaputt, ist aber leider trotzdem ein Falschanschluß. In diesem Zusammenhang: Was meinst Du mit "den Receiver auf Bi-Amp" stellen?

Die Bi-Amping-Anschlüsse an den LS sind ausschließlich für die Versorgung mit zwei voneinander unabhängigen Verstärkern gedacht. Durch die getrennte Versorgung HT/MT und TT soll in der Theorie eine bessere Qualität erreicht werden, in der Praxis ist die Sache vom Nutzwert her aber höchst umstritten. Es reicht alsö völlig, wenn Du +/- anklemmst und gut.

Vor diesem Hintergrund ist es natürlich erst Recht unsinnig, die einzelnen Kanäle des AVR´s (die bei Mehrkanaltonformaten dann natürlich auch jeweils völlig unterschiedliche Toninformationen liefern auf die Bi-Amping-Anschlüsse Deiner Boxen zu legen. Denn dann würde z.B. HT/MT einen Bruchteil des Rearsignals übertragen, und die TT z.B. einen Bruchteil der Main-Informationen. Ein solches Chaos würdest Du nicht wirklich hören wollen

Jeder Anschluß an Deinem AVR hat seinen eigenen Sinn und Zweck. Im Klartekt: An jeden Ausgang gehören eigenständige Lautsprecher. Wenn Du nur zwei LS betreibst kommen die an Main, im Menü schaltest Du auf Stereo bzw. PCM-Betrieb.


[Beitrag von soundrealist am 12. Aug 2017, 14:35 bearbeitet]
Lenny011
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 12. Aug 2017, 14:44

Die Bi-Amping-Anschlüsse an den LS sind ausschließlich für die Versorgung mit zwei voneinander unabhängigen Verstärkern gedacht.....


Na ja, nicht so ganz, Es gibt viele Verstärker die sog. Bi-Amping über verschiedene Endstufen anbieten.
Sofern es sich im Receiver Setup so konfigurieren lässt...
Vielleicht oft mißverständlich wg. der Begriffe, Bi-Amp, Bi-Wiring etc.

Fällt für mich persönlich unter Voodoo im Mainstream Bereich.
Ich habe es aber für alle Fälle trotzdem, man weiß ja nie. ;-)


[Beitrag von Lenny011 am 12. Aug 2017, 14:46 bearbeitet]
Sam690Fisher
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 12. Aug 2017, 14:44
Ich glaube, ich werfe hier etwas grundlegend durcheinander. Ich denke, ich rede hier von Bi-Wiring und nicht von Bi-Amping. Ich habe natürlich hier nur einen Receiver stehen, somit ist Bi-Amping ja gar nicht möglich.

Gerne würde ich aber mal Bi-Wirung ausprobieren und habe glaube ich Verständnisprobleme, wie ich die Lautsprecher dann anschließe.

Welche Kabel verwende ich dafür?
Ist das richtig, dass ich dann beide "- Pole" hinten verwende des Lautsprechers (jeweils ein Kabel) und diese dann verflechte und das dann in - im Receiver stecke? Irgendwie komisch das ganze :-(


--> Hintergrund ist der, dass ich das maximum an Qualität herauskitzeln möchte. Vielleicht habt ihr da ja andere "Vorschläge" oder "Tipps" für mich. Ich bin nur auf die Begriffe Bi-Amping und Bi-Wiring gestoßen und habe gedacht, es es vllt gut ist


[Beitrag von Sam690Fisher am 12. Aug 2017, 14:46 bearbeitet]
Lenny011
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 12. Aug 2017, 14:58
Passt doch mit Bi-Amping. Alles gut .;-)
Das nennen die Hersteller so, wenn der Hoch- bzw. Tiefton Bereich über getrennte Endstufen an die Lautsprecher geschickt wird.

Ich bin wie gesagt der Meinung das es dir nichts bringen wird, probiere halt aus, hilft ja nix.

Mit dem "verflechten" der Kabel machst du mir jetzt aber Angst. Was soll das werden?
Nimm dir die Anleitung deines Receivers und schliess es so an, wie dort auf den Bildern dargestellt.
Je 1x + und - mit einem Kabel an eine Endstufe (Mai, ein weiteres an die Bi-Amp Klemmen.
Nicht so viel Gedanken machen. ;-)
ATC
Inventar
#48 erstellt: 12. Aug 2017, 15:10
Hallo,

BiWiring ist lediglich eine Vergrößerung des Leitungsdurchschnitts,
es ist schnurzpiepegal ob du zwei dünne Kabel nutzt oder ein dickes Kabel,
das sollte doch einleuchten...

Zum BiAmping,
hier ohne Sinn,
bei BiAmping mit einem AV Receiver hat man unter Umständen am leistungshungrigen Tieftonbereich durch diese Anschlussart weniger Leistung zur Verfügung.
Der Hochtonbereich ist dann theoretisch überversorgt, da werden nur wenige Watt benötigt, ist aber kein Thema, wird ja eh nicht mehr Leistung abgerufen als benötigt.

Aus einem AVR mit 2x 180Watt wird dann schnell mal etwas mit 4x30 Watt,
30 Watt für den Hochtöner absolut ausreichend, für den Bassbereich wenn es laut wird eben nicht....
Tywin
Inventar
#49 erstellt: 12. Aug 2017, 15:20
Hallo,

ich kann von dem sinnlosen Gefummel nur abraten es wird im häuslichen Umfeld vermutlich keinen Fall geben wo BiAmping tatsächlich Sinn macht und BiWiring .... Kinders lasst Euch doch nicht von Esoterikern verblöden, dass hat "Null" praktischen Nutzen.

1. Sollte begriffen sein was man da macht.
2. Sollte ein Bedarf für mehr Leistung vorhanden sein als bislang zur Verfügung steht.
3. Sollte die Stromversorgung mehr Leistung hergeben können.
4. Die Lautsprecher sollten mehr Leistung vertragen können.

Wenn man tatsächlich jedes Chassis einzeln ohne Frequenzweiche mittels DSP und eigener Endstufe ansteuern könnte und das Ganze per Einmessung/Anpassung/Korrektur zu einem guten Ergebnis führen kann ... ja dann wäre z.B. auch Quadwiring ggf. eine feine Sache wenn DSP und Verstärker nicht in die Boxen eingebaut werden.

Bei Cabasse gibt es so etwas als La Sphere:

http://www.connect.d...a-sphere-312619.html

VG Tywin
Lenny011
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 12. Aug 2017, 15:21
Da wird nichts unterversorgt im Tieftonbereich. ;-)
Woher hast du das denn?
Tywin
Inventar
#51 erstellt: 12. Aug 2017, 15:32
Dass langwelliger Tiefton sehr viel energiereicher ist als kurzwelliger Hochton ist klar? Somit benötigt man für energiereichen Tiefton auch mehr Energie um solchen Tiefton zu erzeugen. Und wenn dafür nicht genug Energie zur Verfügung steht, gibt es halt weniger, weniger starken oder keinen Tiefton.

So erklärt sich auch das Phänomen von vergleichsweise "schlank klingenden Verstärkern" ganz schnell und ganz einfach. Ohne Arme keine Kekse.


[Beitrag von Tywin am 12. Aug 2017, 15:34 bearbeitet]
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