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Neues Stereo-Setup

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Autor
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Pauliernie
Inventar
#1 erstellt: 19. Aug 2020, 21:01
Moin Zusammen,

eine Verwandte hat mich gebeten ihre jetzige Anlage mit einem höherwertigen Upgrade zu versehen.
Vorweg: Ich habe hier freie Hand. Wichtig ist eine technische und klangliche Verbesserung, leichte Bedienbarkeit hinsichtlich App, schickes Design und vorallem Wohnraumtauglich. Ein Hörtest-Marathon durch den Fachhandel strebt die Verwandte nicht an. Es soll nur eine signifikante Verbesserung in allen Bereichen erziehlt werden.

Das aktuelle Setup besteht aus einem älteren Marantz CD-Receiver (Midi-Format), LS Canton Chrono SL 530 auf Ständern (LS860) und den Canton Sub600.

Gesucht werden ein All-in-one Streaming Receiver sowie bessere Kompaktlautsprecher oder schmale, kleine Standlautsprecher (bis 100cm Höhe). Der Sub soll bleiben.

Maximales Budget 4000,00 €. Das Budget muss nicht ausgereizt werden aber kann. Bitte keine Kosten-Diskussion etc.
Der Raum ist so um 20 qm groß, normal bedämpft mit Möbeln und Teppich. Stereodreieck und Wandabstand sind realisierbar.

Mein Ansatz für einen Streaming Receiver (All in one) mit und ohne CD. Keine 43 cm-Geräte, Sub-Anschluß
- Marantz Melody-X CR612
- Denon PMA 150H
- Advance Paris My Connect60
- weitere Vorschläge erbeten

Kompaktlautsprecher: in weiss oder helles Echtholzfurnier
- Canton Vento 836.2
- Dynaudio Evoke
- Quad Z2 - Aufgrund des schlechten Wirkungsgrades, benötigt man wohl einen potenteren Receiver als die genannten ?
https://www.audiolus...2-piano-white?c=2029 - super Angebot

Standlautsprecher : in weiss oder helles Echtholzfurnier
- Dynaudio Evoke 30
- T+A Pulsar ST 21
- Canton Vento 876.2

Aktive Standlautsprecher
Canton Smart A25
- Welche Streamer wäre hier passend ?

Das alles sind erste Ansätze. Freue mich über weitere Ideen und Vorschläge.


[Beitrag von Pauliernie am 19. Aug 2020, 21:02 bearbeitet]
imLaserBann
Inventar
#2 erstellt: 20. Aug 2020, 10:59
Hallo,

ich lese heraus, dass gerne Musik von Smartphone oder Tablett auf die Anlage soll, was bisher nicht möglich war und bei der Gelegenheit vielleicht insgesamt ein Upgrade möglich wär? Das ganze möglichst klein und gut anzusehen.

Nur, was eine klangliche Verbesserung ist, ist allerdings ein gutes Stück weit auch Geschmackssache. Das würde für den Hör-marathon sprechen.

Gesucht werden ein All-in-one Streaming Receiver

Das halte ich für die Schwachstelle oder noch genauer auszumachen.
Was heißt denn All-in-one? Welche Quellen (CD-Sammlung/Dateien auf dem NAS/welche Streaming-Anbieter/Bluetooth/Wlan/Internetradio /FM-oder DAB-Tuner) müssen es denn sein?
Erhabenheit
Stammgast
#3 erstellt: 20. Aug 2020, 11:25
Hallo,


imLaserBann (Beitrag #2) schrieb:
Nur, was eine klangliche Verbesserung ist, ist allerdings ein gutes Stück weit auch Geschmackssache. Das würde für den Hör-marathon sprechen.


Das sehe ich auch so und vermutlich auch jeder andere, aber da es nicht gewünscht soll deine Verwandte einfach nach Optik entscheiden.
Wenn es klanglich nicht zusagt ist es auch nicht dein Problem.

Zu den (kompakten) Streaming Receivern kann ich nicht viel beitragen, damit habe ich keine Erfahrung.

Zu den Kompakt-LS würde ich die KEF R3 mal einwerfen, Optik und Verarbeitung sehr gut und mir persönlich gefällt der Klang sehr gut.
Als Stand-LS kann man die KEF R700 (Auslaufmodell) aktuell günstig erwerben für circa 1400 Euro das Paar.

KEF sind allgemein sehr pegelfest falls gerne/häufiger auf hoher Lautstärke gehört wird.

Edit:

Hab durch Zufall noch einen Streaming Receiver entdeckt Cambridge Audio ONE


[Beitrag von Erhabenheit am 20. Aug 2020, 12:03 bearbeitet]
Synercon
Stammgast
#4 erstellt: 20. Aug 2020, 11:50
Streaming Receiver (All in one):

Marantz PM7000N
YAMAHA R N803D
ONKYO TX8390
Erhabenheit
Stammgast
#5 erstellt: 20. Aug 2020, 11:56

Pauliernie (Beitrag #1) schrieb:
Mein Ansatz für einen Streaming Receiver (All in one) mit und ohne CD. Keine 43 cm-Geräte, Sub-Anschluß



Synercon (Beitrag #4) schrieb:
Streaming Receiver (All in one):

Marantz PM7000N
YAMAHA R N803D
ONKYO TX8390



Sind alles 43 cm-Geräte.
Synercon
Stammgast
#6 erstellt: 20. Aug 2020, 11:59
dann eben den NAD M10, Naim Uniti Atom-HDMI, billiger der CocktailAudio X14


[Beitrag von Synercon am 20. Aug 2020, 12:04 bearbeitet]
Erhabenheit
Stammgast
#7 erstellt: 20. Aug 2020, 12:01
3.000 Euro Receiver bei 4.000 Euro Budget?
Ich weiß ja nicht ob das so eine gute Empfehlung ist.


[Beitrag von Erhabenheit am 20. Aug 2020, 12:01 bearbeitet]
Synercon
Stammgast
#8 erstellt: 20. Aug 2020, 12:05
das solltest Du den TE entscheiden lassen oder bist Du sein Vormund?
Pauliernie
Inventar
#9 erstellt: 20. Aug 2020, 12:06
Hallo,

um Mißverständnisse zu vermeiden.

- Es soll vom Tablet Musik gestreamt werden (Amazon oder Spotify, Tidel etc.was wird später entschieden)
- der neue Receiver soll per Lan angeschlossen
- die alte Anlage, war für die Verwandte die erste nennenswerte Anlage überhaupt. Somit hat sie keine Vergleichserfahrungen mit anderen Lautsprechern. Daher ist ihr der Zeitaufwand für Hörtests zu groß. Sie vertraut da meiner Expertise was die Lautsprecherauswahl anbelangt.
- Es wird überwiegend Singer-Songwriter, deutsche Interpreten (Oerding, Ina Müller, Louisan, Kunze usw ) und Popmusik 80er/90er gehört
- Klanglich sollte es in Richtung guter Stimmenabbildung, Detailreichtum und Räumlichkeit gehen. Keine präsenten, Spitzen Höhen.
- Bei weiteren Vorschlägen hinsichtlich Receiver/Verstärker und Lautsprecher können auch "Exoten" genannt werden also jenseits der "üblichen Verdächtigen"

Freue mich über weitere kreative Tipps.


[Beitrag von Pauliernie am 20. Aug 2020, 12:08 bearbeitet]
Erhabenheit
Stammgast
#10 erstellt: 20. Aug 2020, 12:07

Synercon (Beitrag #8) schrieb:
das solltest Du den TE entscheiden lassen oder bist Du sein Vormund?


Es macht einfach keinen Sinn, dann lieber nichts empfehlen/schreiben als so ein Schwachsinn.


[Beitrag von Erhabenheit am 20. Aug 2020, 12:07 bearbeitet]
Synercon
Stammgast
#11 erstellt: 20. Aug 2020, 12:09
Jetzt bist du auch noch der Forenrichter.
Pauliernie
Inventar
#12 erstellt: 20. Aug 2020, 12:16

Synercon (Beitrag #6) schrieb:
dann eben den NAD M10, Naim Uniti Atom-HDMI, billiger der CocktailAudio X14


die genannten NAD und Naim hätten zwar alles was gesucht wird an Ausstattung, sind aber zu teuer. Von Cocktail Audio bin ich nicht mehr so überzeugt. Mein Bruder hat einen X40 und da finde ich die Bedienung umständlich und der Support von Cocktail läßt zu wünschen übrig.

Bei der Auswahl der Elektronik kann es auch ein Kombi sein aus Verstärker und Steaming-Client, sofern im ansehnlichen Midi-Format.
Synercon
Stammgast
#13 erstellt: 20. Aug 2020, 12:23
gibt noch Exot: Blockaudio CVR-50


aber natürlich nur wenn es Erhabenheit erlaubt.
luvn
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 20. Aug 2020, 12:25
Mal in eine andere Richtung gedacht:
Wie sieht es mit einer Raumkorrektur und einem externen, modernen Streamer (Bluesound) o.ä. aus?
All-in-One birgt letztendlich immer die Gefahr, in 5-10 Jahren nicht mehr auf aktuellem technischen Stand hören zu können - ein externes Gerät lässt sich leichter und günstiger austauschen.
imLaserBann
Inventar
#15 erstellt: 20. Aug 2020, 12:26
Ich würde gerne einen Erfahrungsbericht zu den Buchardt A500 hier lesen...
Synercon
Stammgast
#16 erstellt: 20. Aug 2020, 12:34
Danke für den Buchardt a500 Hinweis. Den werde ich mal für mich als Zweitanlage ins Auge bzw. Ohr fassen. Liest sich mal sehr interessant:

https://www.areadvd....isa-kompatibilitaet/
Pauliernie
Inventar
#17 erstellt: 20. Aug 2020, 12:42

imLaserBann (Beitrag #15) schrieb:
Ich würde gerne einen Erfahrungsbericht zu den Buchardt A500 hier lesen... ;)


ein sehr kreativer Hinweis. Ich kenne die Passivversion, die S400. Die ist klanglich schon sehr mächtig und kraftvoll, hat mir sehr gut gefallen.
Setze den Vorschlag mal auf meine Liste.
Erhabenheit
Stammgast
#18 erstellt: 20. Aug 2020, 13:15
Leistungstechnisch, wenn ein Streaming Receiver genutzt werden sollte, würde ich zum Advance Paris MyConnect 60 tendieren.
Diese bieten mit Abstand die meiste Leistung um auch etwas leistungshungrigere Lautsprecher anzutreiben.


Pauliernie (Beitrag #9) schrieb:
- Klanglich sollte es in Richtung guter Stimmenabbildung, Detailreichtum und Räumlichkeit gehen. Keine präsenten, Spitzen Höhen.


Auch hier punkten die KEF R3 oder 700, falls es etwas aufstellungskritisch sein sollte würde ich eher zu den Kompakt-LS raten.
Deine genannten Punkte waren damals meine Kaufentscheidung für R700.


[Beitrag von Erhabenheit am 20. Aug 2020, 13:26 bearbeitet]
Synercon
Stammgast
#19 erstellt: 20. Aug 2020, 13:20

Erhabenheit (Beitrag #18) schrieb:
Leistungstechnisch, wenn ein Streaming Receiver genutzt werden sollte, würde ich zum Advance Paris MyConnect 60 oder 150 tendieren.


Der Advance MyConnect 150 ist doch nicht Midi, sondern misst 43cm. Tztztztztztztztz!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Erhabenheit
Stammgast
#20 erstellt: 20. Aug 2020, 13:27
Habe es angepasst auf deinen Hinweis.

edit ot-part entfernt


[Beitrag von _ES_ am 23. Aug 2020, 13:14 bearbeitet]
Dminor
Inventar
#21 erstellt: 20. Aug 2020, 13:37
@Pauliernie

Guck dir die kleinen Steameramps von Elac oder auch Nubert auch mal an.
Einmessfunktion im Bassbereich und Submanagement.
Wenn immer Musik mit Sub läuft, reicht schon die Evoke 10.
Die 20 klingt total erwachsen, langzeittauglicher Mittel/Hochton = Problem derzeit, man bekommt sie kaum oder gar nicht.
-Houdini-
Stammgast
#25 erstellt: 20. Aug 2020, 15:11
Hi!

Pauliernie (Beitrag #1) schrieb:
Gesucht werden ein All-in-one Streaming Receiver sowie bessere Kompaktlautsprecher oder schmale, kleine Standlautsprecher (bis 100cm Höhe). Der Sub soll bleiben.

Mein Vorschlag wären die Concept 40.
Dann reicht es noch für den NAD M10...
Pauliernie
Inventar
#26 erstellt: 20. Aug 2020, 15:17

-Houdini- (Beitrag #25) schrieb:
Hi!

Pauliernie (Beitrag #1) schrieb:
Gesucht werden ein All-in-one Streaming Receiver sowie bessere Kompaktlautsprecher oder schmale, kleine Standlautsprecher (bis 100cm Höhe). Der Sub soll bleiben.

Mein Vorschlag wären die Concept 40.
Dann reicht es noch für den NAD M10... :L


Könnte man so machen aber ich würde eher mehr Geld in die Lautsprecher investieren und weniger in die Elektronik. Schließlich machen die Lautsprecher den Klang.
D3stroy3r
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 20. Aug 2020, 15:54
[quote="Pauliernie (Beitrag #9)"]- Klanglich sollte es in Richtung guter Stimmenabbildung, Detailreichtum und Räumlichkeit gehen. Keine präsenten, Spitzen Höhen. [/quote]

Auch hier punkten die KEF R3 oder 700, falls es etwas aufstellungskritisch sein sollte würde ich eher zu den Kompakt-LS raten.
Deine genannten Punkte waren damals meine Kaufentscheidung für R700.[/quote]
Das kann ich so unterschreiben. Würde ich auch empfehlen. Mit Sub würden vermutlich die R3 reichen.
dejavu1712
Inventar
#28 erstellt: 20. Aug 2020, 15:54
Das ist richtig, aber der NAD M10 ist mMn auch völlig überteuert...

Zum LS, die QA Concept 40 sind mMn trotzdem ein guter Tipp, habe ich selbst bei mir
im WZ und selbst deutlich teurere LS mussten nach einem Vergleich wieder gehen.

Hier mal ein paar Bilder:

IMG_20200709_173142 IMG_20200710_122815 IMG_20200714_162821

Die QA sind hervorragend verarbeitet, das Design finde ich Klasse, ist aber Geschmacksache
und sie beanspruchen nicht mehr Platz als Kompakte auf Stands, da die Aufstellung relativ
unkritisch ist, zu dem spielt sie absolut Stressfrei ohne Langweilig oder bedeckt zu klingen.

Meiner Meinung nach ein völlig unterschätzter LS zum Spottpreis, vielleicht ist er einfach zu "billig".
Ich kann jedenfalls nur empfehlen sich den LS mal anzuhören, wenn er denn optisch gefallen findet.

Noch kurz, bei mir spielt die Concept 40 in einem nach hinten offenen Raum mit etwa 60-70 qm,
einen Subwoofer vermisse ich persönlich trotzdem nicht, der mögliche Pegel ist es angesichts
der Größe als durchaus ordentlich zu bezeichnen, zur Info, ich sitze etwa 3,5-4 m vom LS entfernt.

Als Streamer Vorstufe verwende ich den Port, für mich hat Sonos immer noch das mit Abstand beste
Bedienkonzept, der AMP geht auch (hat einen HDMI ARC Eingang und Bass Management an Bord),
aber ich hatte noch eine XTZ Edge A 2.300 übrig, mehr brauche ich zum Musik hören heute nicht mehr.

Das Gesamtpaket hat mich mit Kabel übrigens gerade mal 1.700€ gekostet....

Ob das besser als die vorhandenen Canton ist, kann natürlich nur die Verwandte selbst beurteilen.
Biomilch
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 20. Aug 2020, 18:10

Pauliernie (Beitrag #1) schrieb:


Maximales Budget 4000,00 €. Das Budget muss nicht ausgereizt werden aber kann.


Aktive Standlautsprecher



Ich persönlich würde dieses Kästchen für 99€ kaufen und den Rest vom Budget in richtig geile Aktive investieren.(da habe ich aber keine Ahnung von, habe nur ein Pärchen nuPro A300 damit im Einsatz)

Ich nutze das Ding schon einige Jahre und bin sehr zufrieden damit.

Gruß


[Beitrag von Biomilch am 20. Aug 2020, 18:11 bearbeitet]
TesteX
Stammgast
#30 erstellt: 20. Aug 2020, 18:51
Falls das Design zusagt könnte die Wharfedale Denton 85 ausprobiert werden, wobei Detailreichtum eher nicht ihre Stärke ist. Dafür ist die Lanzeithörtauglichkeit gegeben. Die Farbauswahl ist leider eingeschränkt.

@Pauliernie
Deine Verwandte, was gefällt ihr an der Chrono SL 530 und was eher nicht?
Pauliernie
Inventar
#31 erstellt: 20. Aug 2020, 23:13
Meine Verwandte möchte nach vielen Jahren ihre Anlage upgraden und sich in allen Bereichen verbessern. Auch der bisherige TV soll ausgetauscht und vergrößert werden. (Der ist aber bereits ausgesucht).

Budget spielt eine untergeordnete Rolle. Das was gesucht wird habe ich ausreichend beschrieben. Letzlich benötige ich nur einige Ideen und Ansätze wie man die genannten Vorgaben kreativ und stylish und technisch auf einem aktuellen Niveau, umsetzen kann.

Low-Budget Vorschläge benötige ich nicht.
Prim2357
Inventar
#32 erstellt: 21. Aug 2020, 06:44
Hallo,

bezüglich Elektronik und Zuspieleung über Tablet würde ich an deiner Stelle die Geräte vor Ort bezüglich Bedienung vor Ort bei den Händlern testen,
manchmal steckt der Teufel im Detail, oder man merkt sofort wie langsam/schnell man damit hantieren kann, ob es eben in der Praxis wie gewünscht funktioniert.

Zu den kleinen Standlautsprechern habe ich eine klare Meinung, die Piega Premium 501 würde ich bezüglich sehr guten kleinen Standlautsprecher unbedingt mit ins Boot holen, Preis ist verhandelbar.

Ansonsten bist du mit den Quad als Kompaktlautsprecher hervorragend in der Spur...
Tywin
Inventar
#33 erstellt: 21. Aug 2020, 08:14
Hallo,

wie schaut es mit einer oder zwei Cabasse Pearl oder Pearl Akoya aus?

LG Michael
Pauliernie
Inventar
#34 erstellt: 21. Aug 2020, 09:22
@ Michael,

sehr cooler Vorschlag mit den Cabasse. Schaue ich mir an, nehme ich auf die Liste

@prim

auch die Piega ist ein interessante Vorschlag. Die Quad sind vom Angebot verlockend und klanglich vielleicht das wir suchen. Mit 85 dB allerdings vom Wirkungsgrad eher schwach. Da müßte man schon einen potente Amp nehmen.

Welche Elektronik (Netzwerk-Receiver / Verstärker-Streamer Kombi) würdet ihr zu den genannten Vorschlägen empfehlen ?

Edit: sehe gerade, das die Cabasse Pearl bereits alles an Bord hat


[Beitrag von Pauliernie am 21. Aug 2020, 09:24 bearbeitet]
Flumme
Stammgast
#35 erstellt: 21. Aug 2020, 10:01
85 dB (wenn sie stimmen) sind nicht wirklich schwach. Es kommt auf die genutzte Maximallautstärke an, daher würd ich mir hier nicht zu viele Gedanken machen.
Bei einem Budget von 4000 Euro und den gestellten Anforderungen (nur streaming receiver) würde ich auf jeden Fall Aktivlautsprecher ins Auge fassen. Z.B. die Nubert nuPro X-6000 RC oder X-8000 RC (oder kleinere Modelle) sind streamingfähig (Bluetooth mit AptX-HD- & AAC) direkt vom Tablet. Dann benötigst Du gar keinen externen Streamer. Das Geld für den Streamer ist dann besser in den Aktivlautsprechern aufgehoben. Das würde ich mir sehr ganau überlegen, da durch die Lautsprecher der größte Klanggewinn erzielt wird. Der Canton Sub wird dann auch nicht mehr benötigt und verschwindet aus dem Wohnambiente und kann sogar noch verkauft werden.


[Beitrag von Flumme am 21. Aug 2020, 10:03 bearbeitet]
audi-o-phil
Stammgast
#36 erstellt: 21. Aug 2020, 10:33
Ein solider all-in-one Streamer mit ansprechender Haptik ohne die übliche Blechkisten-Optik der Japaner? Da würde ich auf den neuen Lyngdorf TDAI-1120 setzen. Gebaut wie die ‚Großen‘ inkl. RoomPerfect und Sub Mgmt für knapp 2000€. Bei Bedarf noch FB dazu bestellen (wie auch beim M10).

Eventuell klingen die Chrono/Sub nach Einmessung gar nicht so verkehrt und können erst mal bleiben bis Budget für einen echten Sprung vorhanden ist.
Denke da eher an Sehring, PMC, bessere Dynaudio oder ähnliches. Da sind 4k€ für 2 Lautsprecher gleich mal weg.


[Beitrag von audi-o-phil am 21. Aug 2020, 10:40 bearbeitet]
Pauliernie
Inventar
#37 erstellt: 21. Aug 2020, 11:53
"All in One" Modelle, von Lyngdorf, Auralic, NAD M10, T+A, AVM usw. gehen technisch in die richtige Richtung aber sind zu teuer.

Bei Ausschöpfung des Budgets sollte die Verteilung eher in Richtung 2500 € / 3000 € für die Lautsprecher und 1000 € / 1500 € für die Elektronik.

Also in diesem Verhältnis.

Die Idee mit Aktivlautsprechern finde ich auch Sympathisch. Die von Michael genannten Cabasse Pearl Akoya könnten eine stylishe All-in-one Lösung sein. Habe in Hamburg auch einen Händler wo man sich die anhören könnte.

Auch die Aktivversion der Audium Comp 5 finde ich interessant und wohnraumtauglich Habe ich mal auf einer Messe gehört. War schon überzeugend.

Bei Nubert und Canton gibt es ja auch noch einige Aktivmodelle die man sich ansehen kann.

Bei den Lautsprechern sammeln sich bereits gute Ideen. Nur bei der Elektronik bin ich noch ein wenig indifferent, gerade wenn es passive Lautsprecher werden sollten.

Ich werde das die Tage mit meiner Verwandten besprechen inwieweit noch CD-Player, DAB-Radio wichtig sind und ob eine rein kabellose, digitale Lösung mit Aktiven LS vorstellbar ist. Die Verwandte geht auf die 60 Jahre zu und ist im Leben nicht in allen Bereichen digital unterwegs. Daher muss das Handling auch einfach sein.
audi-o-phil
Stammgast
#38 erstellt: 21. Aug 2020, 12:20
Die Budgetaufteilung kann ich schon verstehen. Der kleine Lyngdorf ist da gar nicht weit von entfernt. Für passive LS ein no fuss Gerät.
Bei günstigeren Lösungen und ohne Raumeinmessung sehe ich kaum eine Verbesserung (haptisch, musikalisch) zu vorher.

Zu Aktiven:
Achte darauf, dass bei den aktiven LS kein leises Grundrauschen zu hören ist. Gerade in einem Wohnzimmer kann auch ein leises Rauschen, wenn keine Musik gespielt wird, ziemlich nerven. Aussagen wie „in 1-2 m Abstand hört man das gar nicht mehr“ helfen da nicht wirklich weiter. Gilt im übrigen manchmal auch für passive Settings (hatte ich leider auch schon).

Viel Spaß beim Aussuchen!

Edit: Oder man lässt das Audiophile mal beiseite und nimmt ganz pragmatisch einen Sonos Amp und hängt 2 gute LS ran. Da stimmt zumindest die Bedienung und die SW Unterstützung über die kommenden Jahre.


[Beitrag von audi-o-phil am 21. Aug 2020, 12:30 bearbeitet]
Al1969
Stammgast
#39 erstellt: 21. Aug 2020, 13:36
Ich würde mir auch einmal die Dali Callisto 6c einmal anhören - hat mich auf der High End 2019 ziemlich beeindruckt. Recht neutral, antrittsschnell und von den Bassfähigkeiten mehr als ausreichend - Subwoofer braucht man damit keinen.

Vom Bedienkonzept (mit Hub und Bluesoundeinschub) regelst Du dann alles über die Bluesound App. Diese ist recht intuitiv und durcch die lange Entwicklungszeit äusserst stabil.

Wenn Du für Deine Tante Streaminglösung kaufst, dann würde ich, wie bereits bemerkt, in jedem Fall auf eine intuitive App Wertlegen und diese vorher mit ihr gemeinsam begutachten. Sonst hat Sie nachher vielleicht eine Toplösung, die sie aber dann nicht benutzt weil sie sie nicht bedienen kann.
Dminor
Inventar
#40 erstellt: 21. Aug 2020, 13:43
Wieso ist die Verwandte gleich ne Tante?
Synercon
Stammgast
#41 erstellt: 21. Aug 2020, 13:46
Faszinierend was sich in den letzten Jahren alles auch im High-End-Bereich bei Aktivsystemen getan hat und hier nun gepostet wird. Ob Dali, Buchardt, Cabasse, Nubert oder die Canton A-Serie. Dagegen sehen die meisten klassischen Anlagen nun wirklich alt aus. Da reizt es wirklich umzusteigen. Einzig spricht dagegen, dass die bestehenden Anlagen ja auch nach vielen Jahren und auch Jahrzehnten meist noch problemlos laufen und klingen.
Pauliernie
Inventar
#42 erstellt: 21. Aug 2020, 13:50

Dminor (Beitrag #40) schrieb:
Wieso ist die Verwandte gleich ne Tante? :D


Die Verwandte ist ein Cousine von mir

... mir ist auch noch eingefallen, dass auch der TV eingebunden werden muss.

@audi-o-Phil - das mit dem Grundrauschen ist ein guter Hinweis, nur woher weiß im Vorfeld ob ein LS rauscht ? Bei Anlagen mit Passiv-LS habe ich dies noch nicht festgestellt.
Synercon
Stammgast
#43 erstellt: 21. Aug 2020, 14:06
Devialet bietet ja auch mit den Phantomserien ähnlich Beeindruckendes wie Cabasse an: https://www.devialet.com/de-de/phantom-reactor-speaker/
audi-o-phil
Stammgast
#44 erstellt: 21. Aug 2020, 14:18
Meist hilft nur ausprobieren. Rein aus den Datenblättern (SNR Verstärker, Empfindlichkeit LS) kann man nie sicher sein, ob auch tatsächlich Totenstille herrscht. Bei mir waren es Rotel Geräte (AVR und Stereo Amp), welche ein Rauschen an den LS (Dynaudio Fokus) produziert haben.
Bei Aktiven ist mir das auch schon aufgefallen. Vielleicht auch halb so dramatisch. Für mich ist es wichtig, dass Ruhe herrscht (meine Macke)
Al1969
Stammgast
#45 erstellt: 21. Aug 2020, 16:44

Pauliernie (Beitrag #42) schrieb:

Dminor (Beitrag #40) schrieb:
Wieso ist die Verwandte gleich ne Tante? :D


Die Verwandte ist ein Cousine von mir

... mir ist auch noch eingefallen, dass auch der TV eingebunden werden muss.


mea culpa!

Wegen TV am besten nach einer Settopbox mit ARC oder EARC sehen - oder im TV-Menü nachsehen ob der SPDif oder TOSLink aktiv bleibt wenn die TV-Lautprecher abgeschaltet werden.
Prim2357
Inventar
#46 erstellt: 21. Aug 2020, 20:41
Der Lyngdorf ist doch ein klasse Gerät und in Sachen Strassenpreis sicher nicht weit weg von deinem geplanten "Anteil".
Dazu auch einfach mit dem TV händelbar, schaltet sich zusammen mit dem TV an...

Bei diversen integrierten Aktiv/Streamer Lautsprechern wäre ich sehr vorsichtig, wenn die Dinger kurz nach der kürzeren Garantiezeit die Grätsche machen hast auch du den Salat.
Das dies die deutlich anfälligere Geschichte ist zeigt sich schon allein am Beispiel Nubert....
Pauliernie
Inventar
#47 erstellt: 21. Aug 2020, 22:27
Ja, bei Lyngdorf muss ich mal schauen wo der "Strassenpreis" den so liegt. Der Hinweis mit den Streamer-Lautsprechern nehme ich mal als beachtenswerten Aspekt auf.

Grundsätzlich haben die neuen Aktiv-LS mit diversen Digitalmodulen eine gewissen Reiz aber das beschriebene Risiko ist nicht von der Hand zu weisen.

Gut möglich, das die neue Lösung bei meiner Cousine nur ein Upgrade des alten Formates wird, mit höherwertigen, etwas größeren Passiv-LS und einer zusätzlichen Netzwerkfunktion.

Nächste Woche werde ich sehen, was von den Ideen gewünscht wird.
Synercon
Stammgast
#48 erstellt: 22. Aug 2020, 01:06
Schöne kompakte Passiv-LS für so einen kleineren Raum wären auch die Sonus Faber Sonetto II. Vor allem wenn der Sub bleibt. Und zum Vergleich die B&W 705 S2. Je nach Geschmack.


[Beitrag von Synercon am 22. Aug 2020, 01:49 bearbeitet]
Prim2357
Inventar
#49 erstellt: 22. Aug 2020, 06:22
Bei der Sonus Faber würde man sich vllt optisch verbessern, aber klanglich?

Und die B&W 7er Serie habe ich vor kurzem gehört, war jetzt auch nicht wirklich etwas das mich vom Hocker gerissen hätte...

Das sind zwei Lautsprecher bei welchen man sehr viel für Image, Verarbeitung und Optik auf den Tisch legt.
Synercon
Stammgast
#50 erstellt: 22. Aug 2020, 10:15
Optik ist j auch sehr wichtig. Sind ja auch "Einrichtungsgegenstände. ich würde mir heute deswegen andere LS als vor 30 Jahren kaufen.

Zudem ist der Klang sicher Geschmackssache und auch Einbildung in dieser Region. Das Auge und die Erwartungen/Image hören da auch mit. Ein Freund von mir hat sich auch vor kurzem neue Reghallautsprecher gekauft und sich neben den Sonus Faber auch die Dynaudio Evoke 20, Canton Reference K9 sowie die B&W 705 S2 angehört. Klanglich fand er keine wirklich großen Unterschiede; die B&W und die Evoke fand er fast noch am besten, hat sich aber wegen der Optik für die Canton entschieden. Ich hätte wegen der Optik die Sonus Faber genommen. Die Klangunterschiede waren so minimal und je öfters er verglich wurde er nur noch mehr verunsichert und konnte die Unterschiede gar nicht mehr richtig zuordnen, wenn er die Augen schloss.
Auch da sollte man einen Blindtest machen. Und bei den gleichwertigen dann nach Optik und evt. Preis entscheiden. Just my 2cents.


[Beitrag von Synercon am 22. Aug 2020, 11:53 bearbeitet]
Pauliernie
Inventar
#51 erstellt: 22. Aug 2020, 12:22
Es geht hier um eine klanglich Verbesserung aber auch um wohnraumtaugliches Design und ein technische Anpassung, hinsichtlich Netzwerkfähigkeit / Streaming. Da ein Stereodreieck (ca. 2,50 x 2,5m) realisierbar ist, bestehen für Kompakt-LS und kleine Standlautsprecher keine sonderlichen Aufstellungsprobleme.

Aktuell habe ich in meiner Vorschlagsliste:

Passiv-LS
- Canton Vento 836.2 (Canton-Klang ist ja vertraut)
- Quad Z2 (schicker LS mit AMT und verlockendes Angebot bei Audiolust)
- Buchardt S-400 (sehr dynamischer LS)
- Dynaudio Evoke 20 (super edel, super ausgewogen)
- Dynaudio Evoke 30 (super edel, super ausgewogen)

Aktiv-LS:
- Cabasse Pearl Akaoya (neues spannendes All-in-one Konzept)
- Canton A25
- Nubert Nupro X-6000
- Audium Comp5.2 aktive (interesanntes Design, aber passt das Konzept klanglich?)

All-in-one Receiver
- Marantz Melody-X (zu wenig Leistung für genannte LS ?)
- Denon PMA 150H (zu wenig Leistung für genannte LS ?)

Netzwerk-Verstärker:
- Quad Vena Play II (im Zusammenspiel mit den Quad Z2 ?)
- ELAC Discovery DS-101G
- NAD C368 mit BlueOs-Modul (bewährte Technik aber 43cm Gerät)
- Lyngdorf TDAI 1120 (Preis schon an der Obergrenze)

Die Aufstellung kann gerne noch erweitert werden.


[Beitrag von Pauliernie am 22. Aug 2020, 12:27 bearbeitet]
Sockenpuppe
Inventar
#52 erstellt: 22. Aug 2020, 12:33

Pauliernie (Beitrag #1) schrieb:
Ein Hörtest-Marathon durch den Fachhandel strebt die Verwandte nicht an. Es soll nur eine signifikante Verbesserung in allen Bereichen erziehlt werden.


Ob das funktioniert unter den Voraussetzungen?


Wichtig ist eine technische und klangliche Verbesserung, leichte Bedienbarkeit hinsichtlich App, schickes Design und vorallem Wohnraumtauglich.


mit frdl. Gruß
Synercon
Stammgast
#53 erstellt: 22. Aug 2020, 12:44
Mich würde unter solchen Vorgaben bei den Aktiven neben der Cabasse unbedingt auch die Buchardt interessieren. Die möchte ich mir auch gerne einmal anhören: https://www.hifipilot.de/Buchardt-Audio-A500
Pauliernie
Inventar
#54 erstellt: 22. Aug 2020, 13:12
ein Probehören ist immer die bessere Auswahlvariante aber es ist auch eine Menge Aufwand, wenn man es konsequent macht.

Da die jetzige Anlage sich bereits bewährt hat und ich den Raum, Möblierung usw. für relativ unproblematisch sehe, halte ich das Risiko für überschaubar.

Da meine Cousine keinerlei Erfahrungen besitzt, würde sie wahrscheinlich bei einem Hörtestmarathon eher irritiert als überzeugt werden.

Um das mal Beispielhaft zu sagen. Derzeit fährt sie ein Auto aus der Klasse Golf-3 mit 90 PS und möchte gerne einen höherwertigen Wagen fahren.

Und wenn es letzlich nicht funktioniert, muss man eben den Aufwand mit der Rücksendung in Kauf nehmen

P.S. bitte jetzt keine Grundsatzdiskussion zu meinen Ansichten.

Gerne weitere Ideen.


[Beitrag von Pauliernie am 22. Aug 2020, 13:13 bearbeitet]
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