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Unterschiede im Stereobetrieb 2.0-Receiver/AVR

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dionysos328
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 12. Dez 2013, 22:46
Hallo Leute,

ich bin gerade dabei mich zu entscheiden, ob ich mir einen Stereo-Receiver oder einen AVR kaufen soll.
Ich will überwiegend Musik hören, aber auch Filme als Bluray zuspielen und eine Konsole anschließen.

Als Wandler will ich zwei Standlautsprecher anschließen und erst mal NICHT auf X.1 erweitern.
(Lautsprecher vllt. Klipsch RF 62 MKII, aber das soll hier nicht diskutiert werden )

Als Receiver hatte ich mir den Yamaha R-N500 ausgeguckt, DLNA, Internetradio und Steuerung per Android-App finde ich sehr praktisch!

Diese Funktionalität bietet aber auch jeder Einsteiger-AVR, und meist sogar noch mehr.

Eigentlich brauche ich diese zusätzlichen Funktionen nicht, trotzdem sind viele AVRs günstiger als die von mir gewählte Stereolösung.

Jetzt bin ich mit mir am hadern, ein AVR ist auf den ersten Blick vernünftiger.

Andererseits mag ich einen schlichten Funktionsumfang (nicht, dass ich mit Technik nicht klarkommen würde ).
Dennoch möchte ich nicht immer den TV anmachen um eine Einstellung vornehmen zu können (per OSD).

Und wie ist das mit einem X.1-AVR im Stereo/Musikbetrieb?
Kann ich dem Gerät einfach klarmachen, dass nur zwei Lautsprecher angeschlossen sind und bitte NUR diese angesprochen werden sollen (und alle Frequenzen über diese zwei Kanäle ausgegeben werden sollen)?
Oder fehlen mir dann bei einem Film plötzlich Kanäle, weil die Tonspur zB in DTS ankommt?

Abschließend hätte ich dann gerne einen Tipp, welcher AVR vom Funktionsumfang und der Ausgangsleistung vergleichbar mit dem von mir ausgesuchten Stereo-Receiver Yamaha R-N500 ist.
Ich kenne zB schon den Denon AVR X-1000. Bei dem ist die Frost aber aus Kunststoff, richtig? (Gefällt mir nicht so)

Danke und Grüße,
dionysos
Ralf_Hoffmann
Inventar
#2 erstellt: 13. Dez 2013, 14:56
Moisen,

AVR vs. 2.0 ..........................immer wieder schwierig

Bei dir würde ich zum AVR tendieren. Filme und Daddelkisten kommen über X.1 einfach besser rüber.
Bei Filmen ist z.B. ein Center-Kanal für die Dialoge durchaus angenehm.

Ein Avr kann grundsätzlich mit jedem set-up gefahren werden. Von 2.0 bis X,2 ist alles möglich was das Gerät hergibt.
Ein OSD ist bei reinem Stereo-Betrieb nicht nötig - da wird der AVR wie eine normaler Receiver bedient.

Gruß
Ralf
dionysos328
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 13. Dez 2013, 16:43
Okay, also grundsätzlich würde ich für Klangqualität bei Musik auf das letzte bisschen "Bumms" in Filmen verzichten.

Ich hatte gedacht, mit großen Standlautsprechern kann man durchaus krätige und voluminöse Tieftonwiedergabe erreichen.
jo's_wumme
Inventar
#4 erstellt: 13. Dez 2013, 17:02
Bei 5.1 Quellenmaterial ist der Tiefton extra abgemischt, eben das .1. Bei diesen Quellen hast daher mit einem externen aktiven Subwoofer idR immer ein besseres Ergebnis. Weiters empfiehlt sich auch immer ein Centerspeaker, weil dadurch eben die Stimmen gesondert wiedergegeben werden. Möchtest also ein gutes Filmerlebnis auch ohne Surroundeffekte, wäre eine 3.1 Lösung für die Front zu empfehlen.

Ob es nun Verstärkerklang gibt oder nicht, ist ja eine Religionsfrage. Ich glaube nicht, habe dazu aber zu wenig gehört und möchte mich auch nicht weiter dazu äussern. Ich glaube aber an folgendes... "Hubraum ist durch nichts zu ersetzen"

Wenn du also einen entsprechend potenten AVR (der ist dann aber wesentlich teurer als dein Stereoverstärker) wählst, wirst du meiner Meinung nach keine Abstriche in Stereo in Kauf nehmen müssen.
dionysos328
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 13. Dez 2013, 17:25
Ne also um Verstärkerklang gehts mir garnicht

Ich möchte einfach für mein Geld möglichst gute Musikwiedergabe.
Von daher ist das Geld in Lautsprecher am sinnvollsten angelegt.
Der Verstärker soll halt nur passend "füttern" können.

Und wenn ich für ähnliches Geld bei einem AVR viel mehr geboten bekomme, warum nicht?

Allerdings ist es auch ein Argument, dass eine entsprechend potenter AVR wiederum deutlich mehr kostet als der von mir vorgeschlagene Stereo Receiver.
jo's_wumme
Inventar
#6 erstellt: 13. Dez 2013, 17:49
Am besten ist, du probierst es aus. Alles andere bringt eh nichts. Die Boxen hast eh schon gekauft und dem Händler sagst, du möchtest den Stereoverstärker vs. des AVR bei dir zu Hause testen, ein Gerät bringst dann zurück.

Vielleicht hörst auch bei einem vergleichbar teuren AVR (wie der Yamaha RX-V775) keinen Unterschied zu deinem Stereoverstärker. In diesem Fall hätte der AVR natürlich eine Vielzahl an Vorteilen. Neben einem Einmesssystem dass nochmals bessere Ergebnisse liefern kann, hast auch alle Optionen offen auf 5.1 oder eine zweite Zone zu erweitern.
jo's_wumme
Inventar
#7 erstellt: 13. Dez 2013, 18:02
Wegen der Frage nach einem möglichen AVR. Wenn dich die Plastikfront bei den günstigeren Denons stört, bist bei den Yammis eh richtig. Vom Funktionsumfang würde dir wahrscheinlich der RX-V475 ausreichen.

Der RX-V775 bringt dann noch ne Menge Anschlüsse mit, die du wahrscheinlich eh nicht brauchst, allerdings hat er ein besseres Einmesssystem verbaut sowie eine merklich stärkere Endstufe, die vielleicht schon im Bereich deines Stereoverstärker liegt.
Ralf_Hoffmann
Inventar
#8 erstellt: 13. Dez 2013, 18:36
Da du kein Kino einrichten willst, kannst du auch getrost auf modernste feauture verzichten - ändern sich ja eh mit (fast) jeder neuen Generation der AVR.
In dem Fall lohnt sich ein Blick auf ältere Modelle. Natürlich hättest du ggf nur eine eingeschränkte Gewährleistung (wenn du beim Händler kaufst) aber z.T. deutlich mehr Qualität bei Bauteilen, Gehäusen etc. als bei einem 400€ Plastikbomber.

Beispiel: Ich habe einen Pioneer VSX-AX3 besessen. Neupreis 1200€ - Gebraucht für 100-150 zu kriegen. Für deine Ansprüchen - gerade im Stereo-Betrieb - eine Bank. 19Kg Metall!

Vielleicht eine Überlegung wert?
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