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Raumkorrektur für 2.0 und DAC

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XdeathrowX
Inventar
#51 erstellt: 29. Mrz 2015, 15:57

ingo74 (Beitrag #47) schrieb:
Ich würde an deiner Stelle einen Break machen und anfangen, strukturiert vorzugehen...

Sehr guter Vorschlag!

@Schäferhund
Ahh, dann hab ich dich missverstanden. Dirac und Antimode sind AFAIK 2 nicht kompatible Softwaren.
ingo74
Inventar
#52 erstellt: 29. Mrz 2015, 16:11

Schäferhund (Beitrag #49) schrieb:
ja, das ist schon klar, ein antimode ist auch ein dsp, nur könnte oder kann ich es nicht mit dirac verwenden, weil ich nicht weiß, wie ich die erstellten profile "da hineinbekommen soll"...

es gibt diverse Antimode-Geräte, genauso wie es diverse andere Geräte zur Raumkorrektur gibt und kompatibel zueinander sind die wenigsten
Wenn du ein externes Gerät mit Raumkorrektur möchtest und nicht in die 800€-Sphären vordringen willst (und keinen AVR mit Audyssey XT32 willst), dann käme zB das MiniDSP OpenDRC in Frage
http://www.oaudio.de/MiniDSP/Raumkorrektur/
knapp 400€ fürs Gerät, 100€ für die Software und nochmal knapp 100€ fürs Mikro und nen guten Halter/Ständer, dh unter 600 wird's schwer...
Schäferhund
Stammgast
#53 erstellt: 29. Mrz 2015, 16:16
@ingo74

ich habe doch ein antimode 2.0, das den bass korrigiert und das macht es richtig gut. über korrekturen in anderen frequenzbereichen habe ich noch nicht nachgedacht und brauche sie, genausowenig wie absorber, wahrscheinlich auch nicht. beim "in die hände klatschen" hört man nur den klatsch direkt vor einem und sonst nichts...
ingo74
Inventar
#54 erstellt: 29. Mrz 2015, 16:20
naja, in die Hände klatschen ist natürlich nicht die beste Möglichkeit irgendwas herauszufinden
ansonsten kann es natürlich sein, dass es in deinen Gegebenheiten so passt, würde mich zwar ziemlich überraschen, aber an sich ist das ja auch nicht das Thema hier

Jedes DSP(-Gerät) hat Vor- und Nachteile, wichtig ist halt, dass man sie kennt und weiß, was was man braucht...
luki92
Stammgast
#55 erstellt: 29. Mrz 2015, 16:29

Weshalb bei dir kein Ton bei check levels ertönt kann ich dir nicht sagen - bist du sicher in den Preferences alles richtig eingestellt zu haben?
ich werde es nochmals von vorne durchgehen und dann auch das ganze Frequenzspektrum.


Für dich ist anscheinend alles im Moment eine Art Black-Box, dh du hast keine Ahnung von der Materie

das Thema Einmessung auf jeden Fall, Raumakustik geht so, da bin ich nicht komplett blöd


- weißt du, was man am Frequenzgang anzeigt..?
- weißt du, was die Nachhallzeit ist, was man an ihr ablesen kann,
- was eine Sprungantwort/Impulsantwort ist,
- was ein Filter ist, was ein PEQ ist, was IIR-Filter sind, was FIR-Filter sind usw..?

- nicht wirklich
- nein weiß ich nicht
- hab ich mich mal etwas damit befässt, aber nochmals sagen könnte ich es auch nicht mehr...

ich werde mich mal in die Links reinlesen danke


zu den einzelnen Programmen gibt es brauchbare Tutorials. Generell solltest du dir vorher jedoch klarwerden, was genau dein Ziel ist

mein Ziel ist es nur, den Bass etwas zu entzerren und das Dröhnen weg zu bekommen, mehr nicht, will da nicht groß reinpfuschen, und lt. euren Aussagen passt es ja gar nicht so schlecht in dem Raum.
ingo74
Inventar
#56 erstellt: 29. Mrz 2015, 16:36

und lt. euren Aussagen passt es ja gar nicht so schlecht in dem Raum.

naja, wenn ich deine Messungen sehe und die stimmen sollten, dann ist da einiges im argen


kennst du schon den Bereich:
http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browse&forum_id=72


ansonsten geb ich dir gleich noch ein paar links in der Hoffnung, dass du die liest
luki92
Stammgast
#57 erstellt: 29. Mrz 2015, 16:38
also doch nicht so gut wie angenommen

nein kenn ich nicht, werd mich da mal reinlesen überall
luki92
Stammgast
#58 erstellt: 14. Apr 2015, 14:24
Dirac kann ich jetzt downloaden, werde ich die nächste Zeit mal machen, hatte die letzten 2 Wochen wenig Zeit und war auch hier nicht wirklich aktiv. bin schon sehr gespannt
ingo74
Inventar
#59 erstellt: 14. Apr 2015, 20:58
ich auch
GokuSS4
Stammgast
#60 erstellt: 19. Jun 2015, 02:14
meint ihr ein Subwoofer könnte die Abacus C-Box 2 gut unterstützen im Nahfeld? Oder lieber gleich größere Nahfeldmonitore?
Und falls ein Sub in Frage käme, wie wichtig ist ein DSP?
Im Auto unerlässlich, aber im Heimbereich noch nie genutzt
Dadof3
Inventar
#61 erstellt: 19. Jun 2015, 07:29
Irgendwie bist du hier im falschen Thread gelandet.
XdeathrowX
Inventar
#62 erstellt: 10. Okt 2015, 19:52
Luki, noch am Ball?
nidiry
Stammgast
#63 erstellt: 01. Jan 2016, 08:37
gibts eigentlich ein Endergebnis?
ich bin derzeit am selben Punkt angelangt^^

dirac ev mit minidsp oder antimode 2.0
SinSilla
Stammgast
#64 erstellt: 01. Jan 2016, 17:50
Hab den Thread auch eben erst entdeckt. Verstehe nicht warum der TE nicht die mehrfach empfohlene Kombi aus REW und dem Equalizer APO getestet hat. Kostenfrei und liefert sehr brauchbare Ergebnisse.

Voraussetzung ist natürlich ein PC, entweder als direkter Zuspieler(htpc) oder aber nur als filter eingeschliffen wie beschrieben.

Wer zu blöd für die Messung in REW ist (wie ich zB) kann auch seine Carma Messung zur Autokorrektur in REW importieren.
ingo74
Inventar
#65 erstellt: 01. Jan 2016, 17:55

nidiry (Beitrag #63) schrieb:

dirac ev mit minidsp oder antimode 2.0

Was ist denn dein Ziel..?
nidiry
Stammgast
#66 erstellt: 01. Jan 2016, 22:01
naja ein Linearer Verlauf mit Raumanpassung da´s gelegentlich schon brummt mit dem r-115sw
hab derzeit dirac live demo drauf und will´s nicht mehr hergeben^^

da ich aber auch ein Sonos connect an den verstärker einspeise brauch ich mehr als nur n proggi am pc


[Beitrag von nidiry am 01. Jan 2016, 22:01 bearbeitet]
ingo74
Inventar
#67 erstellt: 02. Jan 2016, 11:26

nidiry (Beitrag #66) schrieb:
hab derzeit dirac live demo drauf und will´s nicht mehr hergeben

Nachvollziehbar
Zu deiner Frage - probier das AM2.0 aus, ich hatte es im Vergleich da und es ist nicht schlecht, aber kam bei mir nicht an Dirac ran.
Vom können her schau dir auch mal das Minidsp Opendrc, hat zwar "nur" eine licht-version von Acourate, kostet aber auch keine 500€.
nidiry
Stammgast
#68 erstellt: 02. Jan 2016, 11:34
habe ich schon befürchtet, dass dirac mehr kann...

was ist mit den Geräten?
die haben Dirac doch drauf oder? und sind nur unwesentlich teurer als antimode


[Beitrag von nidiry am 02. Jan 2016, 11:35 bearbeitet]
ingo74
Inventar
#69 erstellt: 02. Jan 2016, 11:45
ja, hier der deutsche Vertrieb:
http://www.oaudio.de/Dirac-Raumkorrektur/

Wenn es ausstattungsmäßig passt, dann wäre das eine Lösung

Aber probier ruhig mal das AM2.0 aus, Vl. passt es ja doch...


[Beitrag von ingo74 am 02. Jan 2016, 11:46 bearbeitet]
Hörstoff
Stammgast
#70 erstellt: 28. Aug 2016, 18:53
Hallo, schaut doch mal hier vorbei:
http://www.hifi-foru...m_id=54&thread=18968
thomasfoerster
Stammgast
#71 erstellt: 19. Sep 2016, 23:08
Hi zusammen,

habe gerade erst diesen Thread entdeckt und setze meine woanders begonnene Suche nun hier fort..

Momentan streame ich per Sonos ZP80, (der vielleicht gerade seinen Geist aufgibt und evtl. durch irgendwas anderes ersetzt wird) auf Genelec 8050.
Pures Stereo also.

Haupt-Problemstellung:
Es gibt Raummoden, die ich gerne per Korrektur in den Griff bekommen möchte

Die ersten mir empfohlenen Kandidaten sind nun das Antimode 2.0 DualCore und das miniDSP DDRC 22DA.
Beide scheinen leicht einzurichten zu sein und für die Aufgabe geeignet.
Nur ist der Preis höher, als was ich eigentlich dafür ausgeben wollte.

Gibt es funktional vergleichbare, preiswertere Alternativen in ähnlicher Bauform (Mit DAC und IR Fernbedienung..)?

Danke schonmal

Thomas
KallisGrillimbiss
Stammgast
#72 erstellt: 20. Sep 2016, 00:20

thomasfoerster (Beitrag #71) schrieb:
Gibt es funktional vergleichbare, preiswertere Alternativen in ähnlicher Bauform (Mit DAC und IR Fernbedienung..)?


Ich besitze ein AM 2.0 (im Wohnzimmer, an PC und einem digitalen Player, mit Neumann KH 310) und einen Pioneer U-05 (nur am PC, mit KH 120). Bei letzterem mache ich die Entzerrung manuell (Antimode Mic-Amp, Room EQ Wizard, Equalizer APO), weil der Pioneer kein DSP kann.

Das AM 2.0 erfüllt alle Aufgaben zufriedenstellend, hat aber keinen Kopfhöreranschluss. Der Pio hat einen guten Kopfhörerverstärker, aber keinen DSP, was sich per PC ganz gut kompensieren lässt, wenn man ein Messmikro hat. Beide haben XLR-Anschlüsse für die Monitore und erfüllen ihren Zweck als Vorverstärker mit jeweils anderem Zusatznutzen. Bisher habe ich zu diesen Geräten keine günstigeren Alternativen gefunden, weil alle anderen mir bekannten Geräte irgendwelche gravierenden Nachteile hatten (zB keine Fernbedienung).

Das AM 2.0 ist schon ok, insbesondere Preis/Leistung. Es hat aber einige kleinere Macken, beispielsweise ist die Fernbedienung wirklich grottig (kleines Plastik-Fummelding), die Einmessfunktion macht bei mir andere Dinge als dokumentiert sind (mit der Funktion "Kompensation" geht gleichzeitig eine Veränderung der Bass-Zielkurve einher, so dass er viel zu laut wird, was nirgendwo steht), die automatisch gespeicherten Messdaten umfassen nicht die gesamt korrigierte Bandbreite, was immer wieder zu Verwirrungen führt, und weitere kleinere Eigenheiten. Außerdem ist es spektakulär hässlich. Man kann sich aber mit allem arrangieren. Insofern bin ich zufrieden, aber ebenfalls neugierig, ob es eigentlich inzwischen vielleicht doch noch Alternativen gibt. Ehrlich gesagt würde es mich aber überraschen, wenn es günstiger ginge als mit dem AM 2.0. Das ist für den Funktionsumfang schon ziemlich günstig.
ingo74
Inventar
#73 erstellt: 20. Sep 2016, 07:42
Leider gibt es kein "perfektes System", daher sollte man zuerst wissen, was man braucht und danach dann das passende System finden.

Hier sind ein paar Threads zum einlesen, wenn dieser Thread nicht reicht:
http://www.hifi-forum.de/viewthread-72-4324.html
http://www.hifi-foru...2417&back=&sort=&z=1
http://www.hifi-forum.de/viewthread-100-1886.html
http://www.hifi-forum.de/viewthread-54-16456.html
und natürlich der Antimode-Thread:
http://www.hifi-forum.de/viewthread-93-5666.html
longueval
Hat sich gelöscht
#74 erstellt: 20. Sep 2016, 08:49
nur ein ganz kleiner einwurf, wenn die zielkurve zu laut ist, kompensation ausschalten. wenn die nicht ausgeschaltet ist, hebt die kompensation den bassbereich um den eingestellten wert an.


[Beitrag von longueval am 20. Sep 2016, 08:51 bearbeitet]
thomasfoerster
Stammgast
#75 erstellt: 22. Sep 2016, 18:50
Ich fühle mich beim Mitlesen so... hinterwäldlerisch!

Es geht bei den Diskussionen über Vor/Nachteile im Grunde immer nur um Software, oder?
Mal kauft man sie nackt und braucht einen PC dazu, mal kauft man sie mit 'angeflanschtem Computer' und dann heißt sie z.B. Antimode 2.0?

Oder das miniDSP DDRC 22DA wäre dann im Grunde das gleiche Gerät, wie das OpenDRC-DA?
Nur, dass bei dem einen die Dirac Software gleich drauf/drin ist und beim anderen was anderes, was man erst am PC konfigurieren muss?
EDIT: Darum das eine deutlich teurer als das andere?


Bei der Diskussion über die Besonderheiten der Software komme ich jedenfalls nicht mit.
Werde mal sehen, ob ich mir so eine Software (aber am besten mit angeflanschtem Computer..) irgendwo leihen kann.

Probieren geht in meinem Fall wohl über studieren.

Gruß

Thomas


[Beitrag von thomasfoerster am 22. Sep 2016, 18:52 bearbeitet]
KallisGrillimbiss
Stammgast
#76 erstellt: 22. Sep 2016, 19:41
Wenn es nur um das Thema Raumkorrektur geht, steht die Software wahrscheinlich im Vordergrund. Ich zum Beispiel nutze das Antimode aber nicht nur als Signalprozessor, sondern auch als Vorverstärker. Da geht es dann schon auch um Hardwarequalität, Anschlüsse, Art der Lautstärkeregelung usw.
thomasfoerster
Stammgast
#77 erstellt: 22. Sep 2016, 20:38
Ja, das habe ich natürlich etwas überspitzt.
Aber das Open DRC-DA ist ja wahrscheinlich die gleiche Hardware wie das miniDSP DDRC 22DA.
Und zwischen den beiden geht es 'nur' um Software, oder?

Ob ich mit der nicht-Dirac-Version klarkäme..?
Ich glaube nicht.

Und, wieder überspitzt, geht es zwischen dem miniDSP DDRC 22DA und dem Antimode 2.0 auch nur um die Software.
(Na ja, oder auch nicht, die Antimode Hardware sieht doch spartanischer aus.)

Wie auch immer, Versuch macht kluch...

Danke

Thomas
longueval
Hat sich gelöscht
#78 erstellt: 22. Sep 2016, 20:49
antimode ist was eigenes schau mal auf die dspeaker seite

http://www.dspeaker.com/en/products/20-dual-core.shtml

dspeaker ist ein ableger einer finnischen firma, die eigentlich auf hochintegrierte audiochips spezialisiert ist.
da ist in dem sinn keine vergleichbare software drauf, sondern eine firmware und funktioniert ohne pc interaktion, will heißen, alle prozesse und einstellungen laufen ohne einen externen rechner zu beschäftigen.
die filter sind IIR und FIR.
die maßgeblichen chips sind die muttereigenen ice dragon (2x) und ein gui und ein IO chip für usb und toslink

funktionsdiagramm

http://www.ak-soundservices.de/downloads/Block_Diagram_AM20DC.pdf


[Beitrag von longueval am 22. Sep 2016, 21:00 bearbeitet]
thomasfoerster
Stammgast
#79 erstellt: 22. Sep 2016, 21:24
Ah, da fällt jetzt zwar kein Groschen, aber vielleicht 2 Pfennig...

Anti-Mode läuft also quasi (zumindest bis 150Hz) im Gegensatz zu der andern "Kiste" out of the Box?

Und die Dirac-Software muss ich in jedem Fall auf einem PC ausführen, damit die notwendigen Parameter für die Korrektur ermitteln und in diese Parameter dann in die Kiste (Open DRC-DA) übertragen?
Und das Bundle aus Kiste und Software heißt dann miniDSP DDRC 22DA?

Wenn das so stimmt, sind doch vielleicht 5 Pfennig gefallen.
(NB: Firmware ist "in dem Sinn" auch nur Software..)
longueval
Hat sich gelöscht
#80 erstellt: 22. Sep 2016, 21:42
bis 500hz (beim dualcore 2.0)

ja, vollautomatisch, anschließen einmessen lassen als vorverstärker und dac verwenden, kontrolle des wichtigen im mäusekino, wenn man will kann man halbautomatisch oder manuell an allen ecken und enden herumspielen, das dann im ganzen frequenzbereich bis 20 000hz.
zusätzliche messfunktion zur kontrolle vorhanden (bis 20khz) einzelne lautsprecher oder beide.(wird dann auch im mäusekino angezeigt, kann man aber auch als daten in den pc exportieren und in einem geeigneten programm anzeigen lassen)

bei den dirac basierten kenn ich mich zu wenig aus, da soll wer anderer was dazu schreiben.

ja, firmware ist software aber sozusagen fest mit hardware verdingst, dirac ist software.

die bedienung funktioniert über fernbedienung und mäusekino. ja, die fernbedienung ist klein. aber hat man mal eingestellt, kann an sie zur seite legen und lautstärke und eingangswahl auf eine universalbedienung legen, die codes dazu bekommt man auf anfrage vom vertrieb.
mäusekino kann man soweit dimmen, dass es ganz dunkel wird. wer das kastal hässlich findet, kann es ruhig hinter cds oder büchern verstecken, solange der infrarotsensor (stecknadelkopfgroß) frei bleibt.


[Beitrag von longueval am 22. Sep 2016, 22:03 bearbeitet]
ingo74
Inventar
#81 erstellt: 22. Sep 2016, 22:14

thomasfoerster (Beitrag #75) schrieb:
Bei der Diskussion über die Besonderheiten der Software komme ich jedenfalls nicht mit.

Welche Fragen / Verständnisprobleme hast du denn..?
thomasfoerster
Stammgast
#82 erstellt: 22. Sep 2016, 23:06
Hallo Ingo, genau auf Dich habe ich beim Thema Dirac ehrlich gesagt gehofft

Na ja, es liegt eher an meinem momentan gesättigten Denkorgan, fürchte (hoffe?) ich.
Hab mich schon durch die meiste Deiner Links gekämpft, aber jeweils nach zwei Seiten muss ich pausieren.
Ich denke (bzw. verstecke mich dahinter), dass ich die Vorteile/Nachteile/Unterschiede der Signalbehandlungskonzepte eigentlich gar nicht zu verstehen brauche.
(Welche/wie viele Filter, in welchem Bereich, nach welcher Weltanschauung, wie fein, wasweißich..)
Theorie für Theoretiker.
"Wichtig is auf'm Platz!"

Vorläufiger Eindruck:
Mir scheint, als müsste ich mich für die Bedienung der Dirac Software doch deutlich mehr mit dem Thema beschäftigen als für die Bedienung von Anti-Mode.

Die jeweiligen Benutzer geben meist gute Erfahrungen zum besten, das führt also nicht weiter.

Gut, die "echte" Softwarelösung hat den theoretischen Vorteil, mich an bahnbrechenden zukünftigen Erkenntnissen per Update teilhaben lassen zu können.
Aber Anti-Mode könnte, wenn ich den Beschreibungen trauen darf, meine Mutter für mich einstellen, im Gegensatz zu Dirac.
Oder lasse ich mich zu früh abschrecken?
(Eigentlich habe ich einen technischen Hintergrund, aber man wird ja nicht jünger!)

Also Ingo, wenn Du Dich von meinem Gejammer bisher noch nicht hast abschrecken lassen, wäre ich für eine Einschätzung deinerseits wirklich dankbar.

Mein Höreindruck ist solchermaßen, dass ich (ohne Messung, versteht sich, nur nach Geschmack) das Gefühl habe, alles wäre paletti, außer dass ich an einigen Bassüberhöhungen leide.
Und da drängt sich mir als Laien geradezu das Anti-Mode mit seiner "Automatik" bis 500Hz auf.

Zu kurz gedacht?

Gruß
Thomas
13mart
Inventar
#83 erstellt: 23. Sep 2016, 08:55

thomasfoerster (Beitrag #82) schrieb:


Mein Höreindruck ist solchermaßen, . . ., alles wäre paletti, außer dass ich an einigen Bassüberhöhungen leide.
Und da drängt sich mir als Laien geradezu das Anti-Mode mit seiner "Automatik" bis 500Hz auf.


Hallo thomasfoerster,
mit dieser Ausgangssituation habe ich mein antimode 2.0 in Betrieb genommen.

Gruß Mart
ingo74
Inventar
#84 erstellt: 23. Sep 2016, 09:20

thomasfoerster (Beitrag #82) schrieb:
Ich denke (bzw. verstecke mich dahinter), dass ich die Vorteile/Nachteile/Unterschiede der Signalbehandlungskonzepte eigentlich gar nicht zu verstehen brauche.

Wie willst du sonst herausfinden, welches das richtige bzw passende System für dich ist..?



Vorläufiger Eindruck:
Mir scheint, als müsste ich mich für die Bedienung der Dirac Software doch deutlich mehr mit dem Thema beschäftigen als für die Bedienung von Anti-Mode.

Jein - das Antimode schliesst du an, machst eine Messung und das wars, wenns passt. Im Prinzip sehr einfach. Frickeliger wird's, wenn man mehr als die Standardeinmessung möchte. Dirac ist da schon etwas aufwändiger, da du immer einen Computer brauchst und an mehreren Punkten einmessen musst. Das Ergebnis anzuschauen und zu verändern ist jedoch dann deutlich einfacher als auf dem kleinen Minibildschirm.



Die jeweiligen Benutzer geben meist gute Erfahrungen zum besten, das führt also nicht weiter.

Da wären wir wieder bei Punkt 1 "was ist passend"
Das AM2.0 macht einen sehr guten Job und ist einfach, allerdings ist das bessere System immer des guten Feind und hier muss man klar sagen, dass das AM2.0 "nur" den Bassbereich automatisch linearisiert. Im Gegensatz dazu Acourate und Dirac, die den gesamten Frequenzbereich inklusive der zeitlichen Anpassung korrigieren und in meinem Vergleich vom AM2.0 zu Dirac hat mir das so viel besser gefallen, dass das AM2.0 leider keine Chance hatte



Aber Anti-Mode könnte, wenn ich den Beschreibungen trauen darf, meine Mutter für mich einstellen, im Gegensatz zu Dirac.
Oder lasse ich mich zu früh abschrecken?

Naja, wenn du dich nicht allzu blöd anstellt, ist die Bedienung von Dirac auch sehr einfach und intuitiv.



Mein Höreindruck ist solchermaßen, dass ich (ohne Messung, versteht sich, nur nach Geschmack) das Gefühl habe, alles wäre paletti, außer dass ich an einigen Bassüberhöhungen leide.

Das haben schon so einige gedacht und waren dann sehr verblüfft, was Dirac und Acourate da fullrange noch verbessern konnten
thomasfoerster
Stammgast
#85 erstellt: 23. Sep 2016, 10:36

Wie willst du sonst herausfinden, welches das richtige bzw passende System für dich ist..?

Um den guten Adi Preißler nochmal richtig zu zitieren: „Grau is alle Theorie – entscheidend is auf’m Platz.“
Also: Anhören.
Da ich den Luxus genieße, damit nicht mein Geld verdienen zu müssen, darf ich mein unausgebildetes Gehör entscheiden lassen.

Dass eine Korrektur über den vollständigen Frequenzbereich eventuell nochmal eine Verbesserung bringen kann, ist natürlich möglich.
Ich bin viel zu sehr Laie, um die hier im Forum ausgetragenen Dispute zu diesem Thema einschätzen zu können.
Auch durch diese teils heftig geführten Diskussionen, denen ich nicht folgen kann, wurde meine Zurückhaltung bei dem Thema hervorgerufen..

Dass Du Dich dafür stark machst, lässt mich wieder schwanken.
Hast Du das miniDSP DDRC 22DA mal in den Händen gehabt?
War meine obige Vermutung bzgl. 'Kiste mit Software' denn so in groben Zügen richtig?

Und, nur mal angenommen, Korrektur im Bassbereich würde mir reichen, unterscheiden sich die Ergebnisse von Dirac und Anti-Mode dann hörbar?
(Einarbeitung und korrekte Bedienung vorausgesetzt, und ja, "hörbar" für den einen ist natürlich eventuell unhörbar für den anderen..)
Wenn Dirac dort ohnehin schon bessere Ergebnisse liefern würde, ist der Mehrpreis ja vielleicht gut angelegt, und dann ist die Vollbereichskorrektur ein Experimentierfeld für lange Winterabende.

Danke
Thomas
longueval
Hat sich gelöscht
#86 erstellt: 23. Sep 2016, 11:06
ich bin, wie schon öfter geschrieben, kein freund davon, bei an sich linearen lautsprechern im direktschall oberhalb vom bass herumzudrehen. ich halte das für eine verschlimmbesserung, aber darüber wird gestritten. wenn man keine hoffnungslosen löcher im bass hat, reicht das antimode aus, und löcher stopfen ist pysikalisch ähnlich, wie in ein schwarzes loch schotter zu schaufeln ....

nette zusammenfassung was der papst meint
https://www.youtube.com/watch?v=zrpUDuUtxPM

dirac ähnliche systeme befriedigen den spieltrieb mehr, aber meine erfahrung ist halt, das man es früher oder später satt hat und es dann einfach so lässt.


[Beitrag von longueval am 23. Sep 2016, 11:08 bearbeitet]
thomasfoerster
Stammgast
#87 erstellt: 23. Sep 2016, 11:49
...meine noch-nicht-Erfahrung lässt mich noch vor den 850,- Talern zurückzucken.

Besonders, wenn evtl. sowas wie das OpenDRC-DA - miniDSP für 400,- EUR (+Mikro?) auch schon den Zweck erfüllt.
Nur was darauf jetzt für eine Software läuft, weiß ich nicht.
Da steht:
Room correction with FIR filtering
Convolution engine for advanced/Custom filters
2 way advanced filter engine
System equalization

Das sieht nach Gebastel aus, aber ist es auch so?

Hat offenbar noch niemand hier ausprobiert.
Und bei meinem Halbwissen wäre es Größenwahn, es ohne Hilfe von der Gemeinde zu probieren.

Leider spricht der Papst nicht zu mir, ich glaube, mein Computer-Ton ist kaputt.
Kein gutes Omen
ingo74
Inventar
#88 erstellt: 23. Sep 2016, 11:59
longueval - du urteilst über Korrektursysteme ohne sie zu kennen und ohne zu wissen, wie sie funktionieren..?
Nun ja...





thomasfoerster (Beitrag #85) schrieb:
Dass Du Dich dafür stark machst, lässt mich wieder schwanken.

Mein Ziel ist nicht deine Verunsicherung, sondern deine (korrekte) Information, damit du entscheiden kannst und nicht andere für dich. Am besten wäre da natürlich, wenn du es selber testen würdest.
Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, von der Software über Decoder zumEinschleifen bis hin zum AV-Receiver als komplette Medienzentrale. Alle haben Vor- und Nachteile.


Hast Du das miniDSP DDRC 22DA mal in den Händen gehabt?

Ja, ich habe in den letzten Jahren sehr, sehr viele DSP getestet/ausprobiert


War meine obige Vermutung bzgl. 'Kiste mit Software' denn so in groben Zügen richtig?

Jein, mir ist nicht ganz klar, warum dir das wichtig ist. Ist es nicht egal, ob es eine Firmware, Software oder sonstwas ist, Hauptsache es funktioniert so, wie du es brauchst..?


Und, nur mal angenommen, Korrektur im Bassbereich würde mir reichen, unterscheiden sich die Ergebnisse von Dirac und Anti-Mode dann hörbar?

Tja, das kommt immer auf viele Faktoren an, eine klare Antwort kann ich dir da nicht geben, denn alle Systeme verwenden einen anderen Algorithmus und somit kann es durchaus zu Unterschieden kommen, gerade wenn nicht nur der Bassbereich korrigiert wird, zeigt sich bei Systemen wie Dirac, Acourate, Trinnov oä dass das Klangbild oftmals deutlich präziser wird, dh die Lokalisationsschärfe/Ortung, Bühne und Klangloslösung macht da den Unterschied aus. Aber auch im Bassbereich wird das Ergebnis ein anderes sein, wenn man bei dem einen System eine Mehrpunkteinmessung macht und bei dem anderen nur eine Einpunkteinmessung.
Letztendlich kannst du viele Erfahrungen oder Vorurteile lesen, tatsächlich helfen bzw eine Antwort geben, ob und wie es bei dir klingt, wird dir wohl erst der Selbstversuch geben.


Wenn Dirac dort ohnehin schon bessere Ergebnisse liefern würde, ist der Mehrpreis ja vielleicht gut angelegt, und dann ist die Vollbereichskorrektur ein Experimentierfeld für lange Winterabende.

Wenn dann ja
Und wie longueval schrieb - anfangs wirst du wenn experimentieren, später, wenn du das passende Ergebnis hast, wirst du nur noch hören

Wenn du noch etwas lesen möchtest - hier ist ein Bericht über Acourate, der die Systempik recht gut und einfach zusammenfasst:
http://www.fairaudio...aum-korrektur-1.html


[Beitrag von ingo74 am 23. Sep 2016, 11:59 bearbeitet]
ingo74
Inventar
#89 erstellt: 23. Sep 2016, 12:04

thomasfoerster (Beitrag #87) schrieb:
OpenDRC-DA - miniDSP für 400,- EUR (+Mikro?) auch schon den Zweck erfüllt.

Du findest natürlich einige Erfahrungen zum OpenDRC im Netz, aber es ist teurer, wenn du es mit Acourate DRC nutzen willst, denn du musst das Gerät, die Software und das Mikro kaufen.
13mart
Inventar
#90 erstellt: 23. Sep 2016, 13:08
Hallo thomasfoester,
der Versuch, sich komplett abzusichern, führt zum Ergebnis,
gar nichts zu ändern.

Gruß Mart

p.s. bei dir sind die Computer doch schon Teil der Anlage ...
thomasfoerster
Stammgast
#91 erstellt: 23. Sep 2016, 15:00
Hi Mart,

ho, ruhig Brauner!
Ein bisschen überlegen werde ich wohl noch dürfen...
Bei der Musikwiedergabe spielt der Computer (außer zum Rippen von CDs) hier keine Rolle.
Würde ich auf Dauer auch nicht wollen.
Aber um per Software was zu probieren wär's schon OK.

Eigentlich tendiere ich zu longuevals Sichtweise.
Aber es kann passieren, dass so Flausen im Kopf nachher dazu führen, dass ich mich ärgere, wenn ich "die andere Seite" nicht mal probiert habe.

Für Antimode habe ich hier in der Nähe (na ja, 40 km) einen Laden, der wird es gegen eine Gebühr sicher verleihen.
Das miniDSP Zeugs müsste ich mir schicken lassen, da steh ich gar nicht drauf.
Na gut, dafür hätte ich den Schutz des Fernabsatzgesetzes, aber das geht mir irgendwie gegen den Strich.

Mittlerweile habe ich auch geschnallt, (Danke Ingo) dass auf dem billigen miniDSP nur eine abgespeckte Software läuft.
Meinen im Internet aufgeschnappten Schnipseln nach ist die ziemlich eingeschränkt - die Zeit spare ich mir dann lieber.

Gruß
Thomas
ingo74
Inventar
#92 erstellt: 23. Sep 2016, 15:13

thomasfoerster (Beitrag #91) schrieb:
Aber es kann passieren, dass so Flausen im Kopf nachher dazu führen, dass ich mich ärgere, wenn ich "die andere Seite" nicht mal probiert habe.

Da wärst du nicht der erste


Für Antimode habe ich hier in der Nähe (na ja, 40 km) einen Laden, der wird es gegen eine Gebühr sicher verleihen.
Das miniDSP Zeugs müsste ich mir schicken lassen, da steh ich gar nicht drauf.
Na gut, dafür hätte ich den Schutz des Fernabsatzgesetzes, aber das geht mir irgendwie gegen den Strich.

Dirac kann man problemlos und einfach auch als Software testen:
http://www.diracrcs.de


Mittlerweile habe ich auch geschnallt, (Danke Ingo) dass auf dem billigen miniDSP nur eine abgespeckte Software läuft.
Meinen im Internet aufgeschnappten Schnipseln nach ist die ziemlich eingeschränkt - die Zeit spare ich mir dann lieber.

Naja, "abgespeckt" im Vergleich zu Acourate, im Vergleich zum AM2.0 kann AcourateDRC immer noch mehr. Das größere "Problem" ist eher die schwierigere Bedienung.


Eigentlich tendiere ich zu longueval Sichtweise.

Da sehe ich 2 Probleme - zum einen hat er keinerlei Erfahrung/Kentnisse von Dirac, Acourate etc und zum anderen stammen seine Erfahrungen aus einem Hörstudio, welches akustisch optimiert wurde und er zudem noch im Nahbereich hört.
Diese Hörsituation unterscheidet sich meistens enorm von denen, wie normal Musik gehört wird - oder ist deine Hörsituation ähnlich wie bei longueval..?
thomasfoerster
Stammgast
#93 erstellt: 23. Sep 2016, 16:16
Oh, ich sehe grad, dass ich noch mit Windows Soundkarten befassen müsste.
Hab nämlich gar keine, das ist nur ein Bürolaptop.
Da suche ich mir mal jemanden in der Verwandschaft, der sowas hat.

Du würdest Acourate DRS über Anti-Mode einordnen?
Wieder nur angenommen, die Korrektur des Bassbereichs würde mir reichen... würdest Du das dann so stehen lassen?

Optimiert ist mein Hörraum natürlich nicht, aber ich verspüre ja momentan keinen Wunsch nach Verbesserung außer im Tieftonbereich.
Verfälschungen durch den Raum bei höheren Frequenzen, stelle ich mir vor, nimmt man ungeschult schlechter wahr.
Diese Vermutung kann ich ja überprüfen, wenn ich denn dann einen PC mit Soundkarte organisiert habe..
Das Mikro müsste ich allerdings auf Verdacht kaufen, denn bei Nichtgefallen der Dirac- bzw. Accurate Softwarelösung wäre es übrig.
Dann müsste ich versuchen, es wieder loszuwerden..

Gruß

Thomas
13mart
Inventar
#94 erstellt: 24. Sep 2016, 08:01
Hallo Thomasfoerster,
also weiter mit den Übelegungen

Wenn du das Antimode 2.0 beim Vertrieb bestellst,
ist dieser nach eigenem Bekunden nicht sauer, wenn
das Gerät bei Nichtgefallen zurück geht - die Gummi-
bärchen darf man aber behalten.

Auch bietet das Gerät die Möglichkeit, den gesamten
Frequenzbereich bis 20khz zu messen und zu zeigen -
eventuelle Korrekturen werden dann händisch per Fern-
bedienung vorgenommen. Ich nutze dieses feature an
einer Stelle, wo meine Lautsprecher mess- und hörbar
etwas 'vorlaut' sind.

schönes Weiterdenken! Mart


[Beitrag von 13mart am 24. Sep 2016, 08:02 bearbeitet]
ingo74
Inventar
#95 erstellt: 24. Sep 2016, 09:36
Das AM2.0 nutzt oberhalb der 500Hz nur einfache PEQ, da bin ich dann ganz bei longueval, dass man damit oberhalb der Schröderfrequenz nur ganz vorsichtig korrigieren sollte.




thomasfoerster (Beitrag #93) schrieb:
Du würdest Acourate DRS über Anti-Mode einordnen?

Ja, vom können her auf jedenfalls.



Wieder nur angenommen, die Korrektur des Bassbereichs würde mir reichen... würdest Du das dann so stehen lassen?

Kann man immer noch nicht theoretisch beurteilen, da wirst du nicht herumkommen, es auszuprobieren, wenn du es wissen möchtest.


Optimiert ist mein Hörraum natürlich nicht, aber ich verspüre ja momentan keinen Wunsch nach Verbesserung außer im Tieftonbereich.
Verfälschungen durch den Raum bei höheren Frequenzen, stelle ich mir vor, nimmt man ungeschult schlechter wahr.

Wenn das deine Hörsituation ist:
Dröhnecke
dann wirst du definitiv mehr Probleme haben, als nur Raummoden im Bassbereich.



Diese Vermutung kann ich ja überprüfen, wenn ich denn dann einen PC mit Soundkarte organisiert habe..
Das Mikro müsste ich allerdings auf Verdacht kaufen, denn bei Nichtgefallen der Dirac- bzw. Accurate Softwarelösung wäre es übrig.
Dann müsste ich versuchen, es wieder loszuwerden

Das wäre eine Möglichkeit, dir zB das Umik-1 für knapp 100€ zu kaufen und dann per Messung deine Situation kennenzulernen und zu optimieren, oder du fragst bei mindaudio (DiracRCS.de), ob die noch zur Testversion das Umpik für 20€ verleihen.

Am einfachsten ist sicher das AM2.0, auch zum testen, aber ich würde dir trotzdem empfehlen, den kleinen Aufwand nicht zu scheuen und zu vergleichen, ob es dir reicht, bei den Preisen würde ich mir die Mühe machen
Hörstoff
Stammgast
#96 erstellt: 24. Sep 2016, 12:49

thomasfoerster (Beitrag #87) schrieb:
...meine noch-nicht-Erfahrung lässt mich noch vor den 850,- Talern zurückzucken.


Hallo thomasfoerster,
du solltest deinen Raum mit einem Messmikrophon am Hörplatz ausmessen und dann mittels Player und digitalem Equalizer die kritischen Frequenzen ausgleichen. Wenn du mit PC und DAC hörst, ist das nicht so teuer und durchaus erfolgversprechend. Mögliches Equipment: XTZ-Messsystem (Hard- und Software), foobar2000 mit EQ-Plugin (je Freeware z. B. für ein Windows-Notebook). Noch besser wäre es allerdings, wenn du vorher den Raum optimierst (Absorber?), die Lautsprecher richtig(er) aufstellst und den Hörplatz dahin legst wo der FQ am glattesten ist.
Übrigens auch, wenn du doch die 850 Taler aufbringen möchtest, denn je weniger so eine DSP-Maschine nachträglich korrigieren muss desto besser. Zudem kann diese die Nachhallzeit nicht beeinflussen. Ich würde so ein Gerät nur dann kaufen und in ein Stereoboxensystem einschleifen, wenn ich es zugleich als DAC verwenden würde.
longueval
Hat sich gelöscht
#97 erstellt: 24. Sep 2016, 12:54
der antimodevertrieb versendet gegen vorkasse, nach ausprobieren und nichtgefallen (14 tage), nimmt er das antimode ohne murren zurück, er ermuntert sogar dazu
Hörstoff
Stammgast
#98 erstellt: 24. Sep 2016, 13:09
Hallo longueval, gut zu wissen.
Das Antimode SII habe ich übrigens und setze dies erfolgreich zur Subwoofer-Optimierung ein.
Eine rein digitale Korrektur vorab hat wenn Mittel- und Hochtonbereich auch betroffen sind ggü. einer DSP-Maschine den Vorteil, dass keine zusätzliche Elektronik erforderlich ist. Die Flac-, Wav- oder sonstige Datei wird vorher beeinflusst und dann - sofern richtig berechnet - frequenzoptimiert an den DAC weitergegeben.


[Beitrag von Hörstoff am 24. Sep 2016, 13:10 bearbeitet]
thomasfoerster
Stammgast
#99 erstellt: 26. Sep 2016, 12:01
Das Forum gibt mir doch immer noch Denkanstöße, auch wenn das meiste schonmal geschrieben wurde.
Es ist ja dann doch oft eine Weile her, oder ich war beim ersten Lesen nicht so aufnahmebereit.
Jedenfalls werde ich das mühsame Thema (Kompromissfindung!) der "handfesten" Raumoptimierung mal zuerst angehen.
Dass es vorteilhaft ist, wenn die Korrektur- welche auch immer - weniger korrigieren muss, leuchtet mir ein.

Hörstoff
Stammgast
#100 erstellt: 14. Jan 2017, 14:39
MathAudio ist tatsächlich richtig gut. Gibt's als Plugin für foobar2000 und liefert eine echte Verbesserung.
Hörstoff
Stammgast
#101 erstellt: 14. Aug 2017, 10:31
Der Graphic Equalizer lässt sich auch separat für den linken und rechten LS einstellen. Erhöht die Durchhörbarkeit nochmals deutlich.
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