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Double Bass Array (DBA) realisieren

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Beitrag
Niiggii
Stammgast
#1 erstellt: 16. Sep 2016, 22:03
Hallo zusammen

Ich bin derzeit bei mir im Heimkino mit den tiefen Frequenzen am experimentieren. Mir stehen zwei Subwoofer zur Verfügung welche auf Achse parallel nebeneinander mit 1/4 Seitenabstand an der breiten Seite des Raumes aufgestellt sind. Raumabmessungen sind ca. 6,2m auf 4,9m. Die Sitzpositionen befinden sich bei etwa 2/3 der Raumlänge. Die Subs stehen hinter der Couch. Es gibt nur eine Reihe zu beschallen, diese ist jedoch ca. 3m breit. (Couch) Im Sweet-Spot ist der Klang wirklich sehr gut. (Bass, sowie Satelliten) Die Abstimmung bis ca. 80 Hz ist auch auf allen anderen Plätzen sehr gut. Im Tieftonbereich ist jedoch auf den Seitenplätzen zuviel Bass vorhanden (Druckmaximum), bzw. ist im Sweetspot in der Mitte sehr wenig Bas vorhanden (Schnellezone).

Das finde ich seltsam, denn ich habe mal gelesen das zwei Subwoofer bei symetrischer Aufstellung die kugelförmige Abstrahl in eine ebene Schallwelle verändern. Müsste die Lautstärke in der Breite also nicht bei allen Sitzplätzen gleich laut ankommen? (Unabhängig davon, obs jetzt wegen einer gewissen Frequenz dröhnt bzw. zu Auslöschungen kommt, das müsst man dann ja auch wiederum bei allen Sitzplätzen auf dieser Achse merken)
Mwf
Inventar
#2 erstellt: 17. Sep 2016, 08:09
Hi,
Niiggii (Beitrag #1) schrieb:
... Im Sweet-Spot ist der Klang wirklich sehr gut. (Bass, sowie Satelliten) ...
... ist im Sweetspot in der Mitte sehr wenig Bas vorhanden (Schnellezone). ...


(das ist widersprüchlich, was nun ?)

Gruss,
Michael
Niiggii
Stammgast
#3 erstellt: 17. Sep 2016, 09:46
Ja ich hab mich da etwas unklar ausgedrückt.
Im Sweetspot bin ich mit dem Klang zufrieden, es kommt für mein Empfinden genau richtig viel Bass am Hörplatz an.
Auf den Aussenplätzen ist der Bass deutlich stärker zu vernehmen. Hier ist für mein Empfinden zuviel Bass vorhanden.

Meine Frage war nun: Müsste es mir nicht möglich sein durch zwei symetrisch aufgestellte Subwoofer den Bassbereich für alle Sitzplätze gleich laut einzustellen? Wenn ich die Theorie richtig verstanden habe dann dürfte es bei zwei Subs auf dieser Achse doch gar keine Unterschiede bzgl. den Druckmaximas und der Schnellezone mehr geben da quasi eine einheitliche grosse Welle entsteht, welche die komplette Raumbreite gleichmässig füllt.


[Beitrag von Niiggii am 17. Sep 2016, 09:48 bearbeitet]
Mwf
Inventar
#4 erstellt: 17. Sep 2016, 10:00
Schonmal versuchsweise einen Sub verpolt angeschlossen und dann Hörtests wiederholt ?

und,
was passiert wenn du vom zentralen Platz aufstehst und nach vorne genau zwischen die Subs gehst ?

-----------------------------------
P.S.:
jetzt erst gelesen, dass die Subs ja hinter der Couch stehen,
also
... nach hinten gehen /klettern? und genau zwischen den Subs hören.

Und:
Mach mal eine Raumskizze mit allen Positionen,
dazu Angaben zur Beschaffenheit der Wände (Leichtbau oder Massiv, größere Öffnungen, große Möbel etc.)


[Beitrag von Mwf am 17. Sep 2016, 12:01 bearbeitet]
HiFiKarol
Inventar
#5 erstellt: 17. Sep 2016, 10:09
Ganz theoretisch betrachtet bekommst Du garkeine Unterschiede erst bei unendlich vielen Subwoofern...
Kannst Du ganz einfach selbst anschauen, indem Du ein Blatt Papier nimmst, und zwei Kreise malst, die die Kugelwellen der einzelnen Subs darstellen. Du wirst sehen, dass es noch keine optimale ebene Welle ist. mit 3,4,5,... Subs (Kreisen auf dem Blatt) wird das immer besser.

Im Normalfall sollten zwei Subwoofer in der entsprechenden Achse schon ordentlich funktionieren, aber eben nicht unendlich breit.

Deine Subwoofer haben einen Abstand von 2.5 Metern... Da kann es schon bei 3m Sitzbreite Unterschiede geben...
Ich würde mal annehmen, dass es so bis 2m gut geht (keine Erfahrungswerte, nur reine Schätzung)...
Niiggii
Stammgast
#6 erstellt: 17. Sep 2016, 11:31
@Mwf
Ich kann die Phase an den Subs manuell zwischen 0-180 Grad ändern. Hab da mit mehreren Positionen gespielt (U.a. auch mit 0 am ersten- und 180 Grad am zweiten Subwoofer) Allerdings wird der Frequenzgang dann am Hörplatz stark von Auslöschungen und Überhöhungen in gewissen Frequenzbereichen geplagt. Am ausgeglichensten im Sweetspot ist der Frequenzgang wenn beide Subs die gleiche Phase besitzen.

Das probiere ich heute Abend aus und werde dann noch einmal berichten!

@HiFiKarol
Du kommst mit deiner Schätzung ziemlich gut hin! Die Mitte der Couch ist ziemlich gleichmässig beschallt im Tieftonbereich. Der Sitzplatz links und rechts neben dem Sweetspot erhält ungefähr gleichviel Bassanteile wie der Sweetspot selbst. Wenn man dann nocheinmal einen Platz weiter nach links bzw. recht rutscht, dann ist man im Bereich wo der Bass zu stark aufspielt. Somit sind die 2m realistisch und die letzten 50cm zu jeder Seite sind leider (noch) nicht vom Effekt einer ebenen Welle betroffen.

Was gibts denn da für zusätzliche Möglichkeiten um das noch etwas zu verbessern? Bin da leider etwas überfragt.


[Beitrag von Niiggii am 17. Sep 2016, 11:33 bearbeitet]
The_Plug
Inventar
#7 erstellt: 18. Sep 2016, 10:15
Hast Du die Möglichkeit, die Subs an die Stirnwand statt hinter die Couch zu stellen? Dann wäre der Abstand zur Couch größer und Du hättest einen größeren Bereich, in dem die Subs eine quasi-lineare Welle erzeugen.
Niiggii
Stammgast
#8 erstellt: 18. Sep 2016, 15:25
Leider nein, an der Vorderwand ist die Leinwand angebracht. Die füllt fast die komplette Wand in der Höhe aus (Kellerdecke mit lediglich 2,2m Höhe).
Ich hab leider allgemein nicht viel Möglichkeiten die Subwoofer zu verschieben. Hab heute mal diverse mögliche Positionen ausprobiert aber irgendwie ergibt sich bei der Aufstellung der Subs an der Rückwand bei mir nirgends ein einigermassen Vernünftiges Ergebnis um darauf aufzubauen.

Hier mal ein komisches Beispiel:

Subs Pos 1
1 = Mikro
2 = Subwoofer 1
3 = Subwoofer 2

Subwoofer 1 mit Phase 180 Grad
Subwoofer 2 mit Phase 0 Grad
IMG_2996

Beide Subwoofer mit Phase 0 Grad
IMG_2995

Wieso ist bei symetrischer Aufstellung zum Hörplatz das Ergebnis besser, wenn ein Sub in der Phase gedreht wird. Das versteh ich nicht wirklich?


[Beitrag von Niiggii am 18. Sep 2016, 15:26 bearbeitet]
Mwf
Inventar
#9 erstellt: 18. Sep 2016, 20:14

Niiggii (Beitrag #8) schrieb:
... Wieso ist bei symetrischer Aufstellung zum Hörplatz das Ergebnis besser, wenn ein Sub in der Phase gedreht wird. Das versteh ich nicht wirklich? :?

Weil du /das Mikrophon in der Mitte zwischen den Seitenwänden sitzt,
d.h. bei völliger Symmetrie in einem scharfen "Bassloch",
die Auslöschung ~35 Hz passt zu 4.9m Abstand,
auf den Plätzen daneben geht der Pegel sofort hoch.
Durch Umpolen eines Subs wird die Symmetrie gestört, ergo Bassloch weniger ausgeprägt, aber deutlich weniger Tiefbass (<31 Hz, um 20 Hz 6 dB).

Es gilt also, die Symmetrie zu brechen ohne einen Sub umzupolen,
also versuchsweise einen Sub in die Ecke zu stellen, den anderen zunächst so lassen, evtl. noch bis in die Mitte verrücken.
Und darüber nachdenken ob nicht 1 Sub doch z.B. seitlich oder knapp vorm Sofa Platz findet, z.B. als Ablage,
den anderen dann diagonal hinten in eine Ecke.


[Beitrag von Mwf am 18. Sep 2016, 20:31 bearbeitet]
Niiggii
Stammgast
#10 erstellt: 18. Sep 2016, 21:15
Ich hab heute die Subs quer durchs Zimmer verschoben.
Werde morgen einen ausfürhlicheren Bericht dazu schreiben und auch zu Beschaffenheit des Raums, der Möbel ect.

Eine Frage ist mir heute noch gekommen und zwar nutze ich derzeit zwei XTZ 1x12 Subs. Ich habe hier aber noch die alten Klipsch R115 SW Subs stehen (ebenfalls zwei Stück) Ist es möglich, alle Vier zu nutzen um den Raum noch besser anzuregen oder ist das Aufgrund der unterschiedlichen Chassis (12 Zoll und 15 Zoll) Unsinn? Ich könnte dann je einen Sub in eine Raumecke stellen.
Niiggii
Stammgast
#11 erstellt: 19. Sep 2016, 20:56
So habe heute noch etwas experimentiert. Habe die beiden Klipsch ebenfalls mit eingebunden um das mal zu testen. Mit den beiden Klipsch hinter mir und den beiden XTZ Subs vorne konnte ich erreichen, dass der Frequenzgang bis <50 Hz auf allen Plätzen nahezu identisch ist. (Siehe Abbildung)

Sweetspot (1) :
IMG_3034

Aussenplatz (2) :
IMG_3037

Ab ca. 55 hz säuft der FG leider ab. Hab fast alles ausprobiert: Phasen an beiden Paaren geändert, Lautstärkenrelation der Paare verändert, Aufstellung der Paare verändert. Das Loch krieg ich da nicht wirklich weg. Leider verstehe ich von der Materie zu wenig als das ich ausfindig machen könnte woher diese Auslöschung kommt. Evtl. kann mir ja jemand helfen.

Anbei noch meine Aufstellung:
Bild 2


[Beitrag von Niiggii am 19. Sep 2016, 20:57 bearbeitet]
Mwf
Inventar
#12 erstellt: 20. Sep 2016, 12:41

Niiggii (Beitrag #11) schrieb:
... (Siehe Abbildung) ...

Bitte NIEMALS eine Frequenzskala unten abschneiden ...
Niiggii
Stammgast
#13 erstellt: 20. Sep 2016, 12:54
Ja ich habs nachträglich auch gemerkt, habs blöd mit dem Iphone fotografiert.
Ich mach aber noch paar Carma Messungen wo dann die Skala drauf ist
Niiggii
Stammgast
#14 erstellt: 22. Sep 2016, 19:42
So ich habe heute noch mit REW gemessen und meine Messergebnise mit CARMA gegengeprüft um sicherzugehen dass Messfehler möglichst auszuschliessen sind. Hab leider nicht viel Zeit für Spielereien gehabt. Ich habe jetzt die Subwooferpaare alle mal mit unterschiedlichen Phasen am Referenzplatz getestet.

Hier der Overplot:
Subwooferphasen Overlay

Ansonsten kann hier das REW File für detailiertere Informationen heruntergeladen werden:
http://workupload.com/file/VahNEQ9

Ich weiss wie ich die Messergebnisse einigermassen interpretiere. Mit dem begrenzten Wissen bin ich jedoch etwas überfragt wie's jetzt weitergehen sollte.

Informationen zum Raum:
Raum
Decke ist mit 5cm dicken Akustikplatten bestückt. Die Wände sind mit 7cm dicken GKP Platten bestückt mit dahinterliegendem Akustikstoff. Als Boden dient ein dünner Teppich.


[Beitrag von Niiggii am 22. Sep 2016, 20:09 bearbeitet]
Mwf
Inventar
#15 erstellt: 23. Sep 2016, 12:31

Niiggii (Beitrag #14) schrieb:
... Ich habe jetzt die Subwooferpaare alle mal mit unterschiedlichen Phasen am Referenzplatz getestet. ....

-- Sind das die Subs allein, oder spielen da auch Front-LS mit ?

-- Warum spielen alle Subs auf 180° anders als alle auf 0° ?

-- Hast du immer paarweise umgepolt ?


[Beitrag von Mwf am 23. Sep 2016, 12:34 bearbeitet]
Niiggii
Stammgast
#16 erstellt: 23. Sep 2016, 18:26
Hallo Mwf

-- Die Front spielt mit. Ich dachte mir es ist sinnvoller die Front LS mit einzubeziehen da ansonsten der F-Gang im Bereich der Übergangsfrequenz durch fehlende/andere Überlagerungen und Interferenzen der Fronts nicht aussagekräftige Abweichungen zeigt.

-- Ich habe mir das so erklärt dass auch hier wieder Interferenzen oder Überlagerungen mit den Fronts unterschiedliche F-Gänge bei 0 bzw. 180 Grad Phasenlage hervorbringen.

-- Ich habe immer paarweise umgepolt, ja. Ich dachte mir dass die Symetrie der jeweiligen Subwooferpaare vorteilhaft ist vorallem in der Vermeidung von axialen Moden durch eine bessere Wellenfront.

Wie gesagt, bin leider kein Profi uns deshalb über jeden Tip dankbar. Bzw. wenn etwas weiterhin unstimmig sein sollte oder Informationen fehlen bitte einfach nachfragen.


[Beitrag von Niiggii am 23. Sep 2016, 18:27 bearbeitet]
Mwf
Inventar
#17 erstellt: 23. Sep 2016, 19:11

Niiggii (Beitrag #16) schrieb:
... deshalb über jeden Tip dankbar. ...

Alles gut,
nur,
wichtige Randbedingungen -- die für Aussenstehende nicht selbstverständlich sind -- sollten mitgeteilt werden

Bei Messung mit Front-LS (beide = Mono ?) kommt natürlich sofort die Frage nach der Übergangsfrequenz auf,
und dann nach den Einzel-Beiträgen von Subs und Fronts (mit Crossover).

Wenn das geklärt ist, kommen wir hoffentlich endlich zum Eingangsthema zurück :
Inwieweit hat sich die Ähnlichkeit des Basses auf seitlichen Plätzen verbessert ?

------------------------------------
btw.:
ein ähnlicher thread läuft gerade hier:
http://www.hifi-foru...0067&back=&sort=&z=1


[Beitrag von Mwf am 23. Sep 2016, 19:31 bearbeitet]
Niiggii
Stammgast
#18 erstellt: 27. Sep 2016, 16:05
Hallo Mwf

Komme leider erst jetzt dazu die Messungen zu veröffentlichen.
Die Trennfrequenz liegt bei 80 Hz. Ich habe jetzt eine Messung der Fronts gemacht (Dual Mono) mit aktiver Trennfrequenz von 80 Hz:
Front Dual Mono

Anschliessend habe ich nur die Subwoofer gemessen ebenfalls mit einer Trennfrequenz von 80 Hz:
Alle Subwoofer

In REW als Overlay siehts dann so aus:
Crossover

Für detailiertere Informationen und bessere Skalierung kann ansonsten hier das Messfile heruntergeladen werden:
http://workupload.com/file/ARwkFLZ

Ich hoffe ich hab alles richtig gemacht

P.S. Diese Messungen sind alle im Sweetspot gemessen. Ich denke zuerst müsste man da einen einigermassen guten F-Gang hinbekommen bevor man die Seitenplätze miteinbezieht. So wie ich den F-Gang bewerte ist das leider alles andere als optimal.


[Beitrag von Niiggii am 27. Sep 2016, 16:07 bearbeitet]
Mwf
Inventar
#19 erstellt: 27. Sep 2016, 22:10
o.K.

Das Zusammenspiel (Addition /Überlagerung) von Front-LS mit den Subs ist im wichtigen Bereich 35 - 60 Hz nicht optimal, egal wie du die Sub-Polaritäten wählst.

Wie wirkt sich eine Audyssey-Einmessung deines Denon auf die Gesamtkurve mit beiden Subs auf 180° aus ?
(aber ohne Dynamic EQ)


[Beitrag von Mwf am 27. Sep 2016, 22:15 bearbeitet]
Niiggii
Stammgast
#20 erstellt: 28. Sep 2016, 19:07
Hab das heute getestet. Hier die Messergebnisse (Messungen wurden im Sweetspot gemacht):
Dual Mono der Fronts mit 80Hz Trennfrequenz und Audyssey Pro Einmessung (10 Positionen):
Front Dual Mono

Messung aller Subwoofer mit Phase 0 und Trennfrequenz von 80 Hz. Ebenfalls mit Audyssey Pro eingemessen:
Alle Subwoofer

Hier noch das Overlay:
Crossover

Für detailiertere Betrachtung kann hier das Messfile heruntergeladen werden:
http://workupload.com/file/JHcygp2

P.S: Kann man die Berg- und Talfahrt ab ca. 450 Hz eigentlich vernachlässigen?


[Beitrag von Niiggii am 28. Sep 2016, 19:08 bearbeitet]
Niiggii
Stammgast
#21 erstellt: 03. Okt 2016, 21:05
Was ich noch vergessen habe zu erwähnen:
Nach der Audyssey Einmessung steht das eine Subwooferpaar auf 0m Distanz und das andere auf 0,8m.
Sind die 0m Distanz realistisch oder kann hier die Software vielleicht nicht richtig korrigieren?
The_Plug
Inventar
#22 erstellt: 04. Okt 2016, 03:42
Hattest Du das Mikro auf einem Stativ, oder könnte da Körperschall im Spiel sein?
Niiggii
Stammgast
#23 erstellt: 04. Okt 2016, 11:15
Nein, Mikro war auf einem Stativ befestigt.
alpenpoint
Inventar
#24 erstellt: 13. Okt 2016, 04:05
Hi Niiggii,

ich hab ja bereits im anderen Thread geschrieben das wir uns etwas um deinen Frequenzverlauf kümmern falls du möchtest.
In der Nachfolgenden Grafik btrachte nur den Bereich von 100Hz bis 20kHz.
Leider ist die Farbwahl recht unglücklich aber ich konnte sie im nachhinein nicht mehr ändern, man sieht es trotzdem sehr gut.

XTZ korrigiert

Glättung ist auf variabel eingestellt.
Mit ein paar breitbandigen Filtern bist du Senke im Bereich von 400Hz bis 6kHz los und ich denke dass das nochmals besser klingt. Versuch macht klug. Ist nur ein Vorschlag.

Im Bereich des Basses könnten wir versuchen dein DBA etwas auf Vordermann zu bringen, dazu muß ich aber genau deine Elektronikkette inkl. aller DSP wissen.

lg, Alpi


[Beitrag von alpenpoint am 13. Okt 2016, 04:06 bearbeitet]
Niiggii
Stammgast
#25 erstellt: 17. Okt 2016, 13:10
Hallo alpenpoint

Danke für deine Hilfe! Momentan komme ich leider aus Zeitgründen nicht dazu, mich näher mit meiner raumakkustischen Situation zu beschäftigen.
Ich habe momentan noch 2x Klipsch Subs und 2x XTZ Subs im Einsatz, wenn alles glattt läuft sollte ich in absehbarer Zeit aber 4 identische XTZ Subs betreiben. Ich denke das ist auch eine bessere Ausgangslage für ein (teilweise) korrektes DBA.

Wenn alles auf dem neuesten Stand ist komme ich gerne auf dich zurück und erkläre dir auch gerne im Detail meine komplette Signalkette!
alpenpoint
Inventar
#26 erstellt: 17. Okt 2016, 13:55
Hi,

vier gleiche sind immer besser für ein DBA und normalerweise funktioniert das mit 4 Subs.
Ja meld dich wenn du soweit bist.

lg, Alpi
Niiggii
Stammgast
#27 erstellt: 26. Nov 2016, 23:56
Hallo alpenpoint

Gleich vorneweg: Leider ist es mir derzeit noch nicht möglich, praktisch Hand anzulegen um den Bassbereich zu optimieren.
Ich habe die letzten Wochen jedoch bereits studiert, ob ich nicht gleich Nägel mit Köpfen machen sollte bei einem dedizierten Heimkinoraum. So kam mir die Idee eines richtigen DBA bestehend aus 8 Stück 1x12 XTZ Subwoofern.

Theoretisch und praktisch wäre es mir tatsächlich möglich die Subwoofer symetrisch jeweils an Vorder- und Rückwand mit der 1/4 Wandabstandsregel zu stellen. Dazu habe ich mir auch gleich eine 3D Skizze erstellt (Subs sind blau gekennzeichnet):

draufsicht1

draufsicht2

rückwand1

rückwand2

vorderwand1

vorderwand2

Das Projekt wäre auch gleich eine "Baffle Wall Light", denn durch das Einziehen der Holzkonstruktion könnte die ganze Front hinter der Leinwand verschwinden. Somit würden auch Front L/R weiter aus den Ecken rücken und der Center auf die gleiche Höhe angehoben werden.

Ich aus meiner Sicht denke das wäre die wohl bestemögliche Lösung für diesen Raum. Zumal ich alles nötige an Messequipment da habe. Ein gescheites DSP welches die Verzögerung/ Invertierung der hinteren Subs korrekt ansteuern kann müsste logischerweise noch her.

Was meinst du dazu? Ist halt schon ein grosser Schritt- auch finanziell. Wenn es mich aber tatsächlich noch einmal ein ganzes Stück nach vorne bringt und man mit dieser Grundlage im Bassmanagement optimal arbeiten kann, dann wäre ich bereit diesen Schritt zu tätigen. Man ist ja irgendwie nie fertig mit seinem Heimkino


[Beitrag von Niiggii am 26. Nov 2016, 23:59 bearbeitet]
alpenpoint
Inventar
#28 erstellt: 27. Nov 2016, 08:14

Niiggii (Beitrag #27) schrieb:
Hallo alpenpoint

Gleich vorneweg: Leider ist es mir derzeit noch nicht möglich, praktisch Hand anzulegen um den Bassbereich zu optimieren.
Ich habe die letzten Wochen jedoch bereits studiert, ob ich nicht gleich Nägel mit Köpfen machen sollte bei einem dedizierten Heimkinoraum. So kam mir die Idee eines richtigen DBA bestehend aus 8 Stück 1x12 XTZ Subwoofern.


Hallo Niiggii,

Deine Idee halte ich für sehr gut allerdings würde ich sie etwas anders verwirklichen.
Du hast einen sehr schönen Raum mit den Abmessungen von 6.2m x 4.9m. Die XTZ Subwoofer haben für mich drei Nachteile, erstens sind sie relativ Tief womit du unnötig Platz verlierst (über einen Meter) und zweitens sind sie Bassreflex. In einem DBA würd ich immer zu geschlossenen Subwoofern greifen die sind einfacher zum konfigurieren und haben unten rum mehr Pegel durch den Roomgain. Die Bassreflex fallen ab der Abstimmfrequenz relativ steil ab.
Der dritte Punkt ist der doch hohe Preis mit fast 7000€.

Ich würde die Subwoofer selber bauen und zwar geschlossene. Ja nachdem was du für ein Chassis nimmst bewegst du dich da bei max. 3000€ für acht Subwoofer z.B. mit den LAB12 oder den Peerless XXL12. Geht auch billiger z.B. mit den JBL Chassis (hab ich auch eines hier) ca. 1200 bis 1500€ .
In diesen Preis ist auch schon ein Verstärker inuke6000DSP inkludiert, der hat ein sehr gutes DSP integriert und hat genug Power. Ich habe den selbst, allerdings habe ich leisere Lüfter eingebaut(10€).

Ein großer Vorteil deiner Konstruktion ist die Dämmung vorne und hinten, das sind durch die Maße sehr gute Bassabsorber.

Ich würde den linken und rechten LS allerdings etwas weiter zur Ecke hin platzieren damit dein Stereodreieck besser wird und lass dir Platz wenn mal andere LS am Plan stehen.
Hast du noch diese LS ?

Klipsch RC 64 II , XTZ Cinema M6 Center , Klipsch RB-81 II , Klipsch RS 62II , Klipsch RB-51 II , XTZ Cinema S5 , Klipsch RF-7 II , Klipsch R 115 SW , XTZ 1X12

Welche hast du in Betrieb?




Was meinst du dazu? Ist halt schon ein grosser Schritt- auch finanziell. Wenn es mich aber tatsächlich noch einmal ein ganzes Stück nach vorne bringt und man mit dieser Grundlage im Bassmanagement optimal arbeiten kann, dann wäre ich bereit diesen Schritt zu tätigen. Man ist ja irgendwie nie fertig mit seinem Heimkino :X


Wie gesagt eine sehr gute Idee und mit Selbstbau auch noch absolut bezahlbar. Die Gehäuse kann dir jeder Tischler fertigen und einen Plan kann ich dir zeichnen und bei sonstigen Fragen kann ich dir da auch helfen. Die könntest du auch etwas flacher machen (20 bis 30cm) um nicht soo viel Platz zu verlieren!
Die Subs im Selbstbau sind für jeden zu machen!! Und mit einem 2x4 DBA bist du im Bassbereich mehr als ausreichend bedient. Ich hab ja selber eins

lg, Alpi
dejavu1712
Inventar
#29 erstellt: 27. Nov 2016, 09:00
Moin

Jetzt wird es wirklich interessant.

Die Idee mit dem DBA wurde auch in einem anderen Thread schon thematisiert,
für mich ist das jedenfalls die Königs Lösung, sofern der Raum das auch hergibt.

Allerdings schließe ich mich dem Kollegen an, ich würde es auch anders machen.

Es gibt hervorragende 12" Chassis die als CB verbauen und um die 150-200€
kosten, PA Endstufen mit Lüfter würde ich nicht nehmen, das kann man auch
anders lösen ohne ein Vermögen ausgeben zu müssen, da prinzipiell ein Amp
für vorne und einer für hinten bei den meisten Anwendungen völlig ausreicht.

Die Aufstellung der sehen auf den Skizzen noch etwas Verbesserungswürdig aus.

Das die LS hinter einer Schalltransparenten Wand/LW verschwinden finde ich
persönlich einfach genial, in meinem Raum habe ich das genauso realisiert.
alpenpoint
Inventar
#30 erstellt: 27. Nov 2016, 09:23

dejavu1712 (Beitrag #29) schrieb:
Moin

Jetzt wird es wirklich interessant.

Die Idee mit dem DBA wurde auch in einem anderen Thread schon thematisiert,
für mich ist das jedenfalls die Königs Lösung, sofern der Raum das auch hergibt.


Sehe ich auch so!


PA Endstufen mit Lüfter würde ich nicht nehmen, das kann man auch
anders lösen ohne ein Vermögen ausgeben zu müssen, da prinzipiell ein Amp
für vorne und einer für hinten bei den meisten Anwendungen völlig ausreicht.


Die inuke ist zwar PA aber hat Power und ein geniales DSP an Board und das zu einem sehr guten Preis!! Ich habe nur leisere Lüfter eingebaut und die ist jetzt Flüsterleise!


Die Aufstellung der sehen auf den Skizzen noch etwas Verbesserungswürdig aus.
Das die LS hinter einer Schalltransparenten Wand/LW verschwinden finde ich
persönlich einfach genial, in meinem Raum habe ich das genauso realisiert.


"Die Aufstellung der ??" Was meinst du, die LS oder die Subwoofer?
Die LS hinter einer Schalltransparenten Leinwand ist für mich auch ein muß da der Center optimal in der Mitte plaziert werden kann. Der Hochtonabfall ist bei heutigen guten Leinwänden kein Thema mehr!

lg, Alpi
dejavu1712
Inventar
#31 erstellt: 27. Nov 2016, 10:09
Ich habe nichts gegen PA Endstufen, nutze sie ja selbst, aber nicht für die Subwoofer, da
habe ich noch zwei Wyntek WAM 300 DSP im Einsatz, die hatte ich halt noch und die
integrierte gut funktionierende automatische Ein-Ausschaltung ist halt eine feine Sache.

Heute würde ich Geräte bevorzugen auf die man per App oder W-LAN zugreifen kann.

Beispiel 1

Beispiel 2

Das vereinfacht die Konfiguration und kleine Veränderungen kann man bequem vom
Hörplatz in Echtzeit verändern, ohne gleich großes Equipment auffahren zu müssen.

Die Lautsprecher, bei den Subwoofer gibt es mMn nichts zu verändern.
Niiggii
Stammgast
#32 erstellt: 27. Nov 2016, 11:44
Hallo zusammen

Vielen Dank für eure hilfreichen Antworten.
Natürlich bin ich nicht abgeneigt wenn das ganze günstiger als die grob veranschlagten 7000 Euro wird. Auch das Argument mit der verlorenen Raumtiefe bei den XTZ ist durchaus ein plausibles Argument. Bzgl. Bassreflex: Ich habe die XTZ (Habe bereits zwei Stück im Einsatz) immer geschlossen betrieben. Ob diese Lösung einem tatsächlich geschlossenen Prinzip das Wasser reichen kann weiss ich nicht. (Abstimmung wahrscheinlich trotzdem auf BR ect.)

Bzgl. meiner Komponenten: Hier muss ich meine Signatur überarbeiten. In meinem Heimkino spielen seit gut 4 Monaten 3x XTZ M6 in der Front und 4x XTZ S5 als Surround. EIn Lautsprechertausch wird auch nicht mehr so schnell anstehen. Bin von Teufel über Klipsch auf die XTZ gekommen und finde das Set fürs Heimkino einfach sensationell.

Noch zur Disskussion um die Front: Momentan stehen die Front L/R weiter auseinenader, ich könnte sie auch noch dem Bau der Bafflewall in die Räume rechts und links vom eigentlich Käfig stellen (Passende Ständer sind auch noch vorhanden). Diese Räume kann ich aber nicht mit Dämmaterial auffüllen da auf der linken seite eine Tür angrenzt. Somit bin ich auf die Idee gekommen, die beiden Fronts weiter nach innen zu ziehen um die gesamte Front in der Bafflewall integriert zu haben. Weiter habe ich beobachtet, je näher ich die Fronts an die Seitenwände ziehe, desto stärker ist die 90hz Senke aufgeprägt und der Bereich ca. 200-400hz überhöht. Deswegen habe ich bereits jetzt immer versucht, die Lautsprecher weiter Weg von den Wänden zu bekommen.

Jetzt zum Selbstbau: Theoretisch wäre das wahrscheinlich machbar. Ich bin kein Selbstbauprofi, wenn ich jedoch auf eure Hilfe zählen kann bzgl. Konstruktion/Abstimmung dann wäre ich bereit das im Selbstbau zu versuchen. Hier bin ich aber tatsächlich etwas überfordert und auf eure Hilfe angeweisen
alpenpoint
Inventar
#33 erstellt: 27. Nov 2016, 12:01

dejavu1712 (Beitrag #31) schrieb:

Heute würde ich Geräte bevorzugen auf die man per App oder W-LAN zugreifen kann.
Das vereinfacht die Konfiguration und kleine Veränderungen kann man bequem vom
Hörplatz in Echtzeit verändern, ohne gleich großes Equipment auffahren zu müssen.


O.K per Wlan kann ich es bei der DCX oder inuke nicht machen aber über USB Kabel und da ich USB Buchsen im Kino verbaut habe kann ich dort komfortabel meinem Laptop anschließen und alles konfigurieren ohne einmal den Sitzplatz zu verlassen!
Den AVR und Beamer kann ich ebenfalls über WLAN und Netzwerk bedienen.

lg, Alpi
dejavu1712
Inventar
#34 erstellt: 27. Nov 2016, 12:09
Wie sich die XTZ im geschlossenen Betrieb schlagen, kommt auf die Chassis Parameter an,
die wird man uns aber vermutlich nicht verraten, das ist im PA und DIY Bereich ganz anders.

Selbstbau ist in deinem Fall recht einfach, weil man durch den verdeckten Einbau das Finish
vernachlässigen kann, das vereinfacht den Bau des Gehäuses für einen Laien und spart Kosten.

Um dir ein paar Vorschläge machen zu können, müsste man mal wissen, welches Gehäusevolumen
zur Verfügung steht, damit man die Subwoofer noch gut integrieren kann und die Vorbauwand nicht
so tiefe wird, danach kann man dann ein paar Subwoofer Chassis mit dem passenden CB Gehäuse
vorschlagen, durch das DBA ist der mögliche Maximalpegel der einzelnen Subs nicht mehr so wichtig.

die Verstärker Leistung würde ich nach dem Grad der Entzerrung auslegen, nach meinen Erfahrungen
benötigt man aber weniger als Leistung als viele glauben, trotzdem braucht ein CB in der regel mehr als ein BR.

Außerdem lässt sich ein geschlossenen Gehäuse viel einfacher bauen und berechnen als ein BR.


@alpenpoint

So hat halt jeder seine Prioritäten.


[Beitrag von dejavu1712 am 27. Nov 2016, 12:12 bearbeitet]
Niiggii
Stammgast
#35 erstellt: 27. Nov 2016, 12:47
@dejavu1712
Muss das Chassis symetrisch am Gehäuse angebracht sein? Ansonsten könne ich mit dem Volumen in Länge, Breite, Höhe experimentieren und die Chassis an der jetzigen Position belassen, sodass die 1/4 Regel Wandabstände zum CHassis noch immer gelten. Müsste ja eigentlich noch immer funktionieren denn ausschlaggebend sind ja die Chassispositionen im Verhältniss zu den Wänden oder?

Btw: Wieviele dieser Endstufen/ DSP's wie das INuke benötie ich für mein Vorhaben um das DBA mit ausreichend Leistung zu versorgen und die Subs per DSP optimal einstellen zu können?
alpenpoint
Inventar
#36 erstellt: 27. Nov 2016, 12:58

Niiggii (Beitrag #32) schrieb:

Natürlich bin ich nicht abgeneigt wenn das ganze günstiger als die grob veranschlagten 7000 Euro wird. Auch das Argument mit der verlorenen Raumtiefe bei den XTZ ist durchaus ein plausibles Argument. Bzgl. Bassreflex: Ich habe die XTZ (Habe bereits zwei Stück im Einsatz) immer geschlossen betrieben. Ob diese Lösung einem tatsächlich geschlossenen Prinzip das Wasser reichen kann weiss ich nicht. (Abstimmung wahrscheinlich trotzdem auf BR ect.)


Du kannst es natürlich auch mit den XTZ machen aber mir wär das zu teuer und wenn ich schon ein DBA mache dann gleich richtig, mit optimierten Maßen und geschlossen.


Bzgl. meiner Komponenten: Hier muss ich meine Signatur überarbeiten. In meinem Heimkino spielen seit gut 4 Monaten 3x XTZ M6 in der Front und 4x XTZ S5 als Surround. EIn Lautsprechertausch wird auch nicht mehr so schnell anstehen. Bin von Teufel über Klipsch auf die XTZ gekommen und finde das Set fürs Heimkino einfach sensationell.


Sicher eine sehr gute Wahl, die hatte ich auch mal am Schirm hab aber dann alles aktive DIY gemacht.

Die vorderen würde ich weiter auseinander stellen und evtl. die Seitenwand mit einem 10cm Absorber für erste Reflexionen bestücken. Kann man auch auf die Tür machen.
Die hinteren gehören in die Ecken und auf Ohrhöhe, sind ja Direktstrahler?
Die Subwoofer zu planen ist kein Problem du mußt dich nur mal für ein Chassis entscheiden! Es gibt funktinierende DBA mit den Peerless XXL12 oder den LAB12 (hier bei mir) oder den JBL (günstiger aber auch gut).

@dejavu1712

Hast du auch ein DBA? Welche Chassis hast du im Einsatz?



Jetzt zum Selbstbau: Theoretisch wäre das wahrscheinlich machbar. Ich bin kein Selbstbauprofi, wenn ich jedoch auf eure Hilfe zählen kann bzgl. Konstruktion/Abstimmung dann wäre ich bereit das im Selbstbau zu versuchen. Hier bin ich aber tatsächlich etwas überfordert und auf eure Hilfe angeweisen :D


Wäre kein Problem.

lg, Alpi
alpenpoint
Inventar
#37 erstellt: 27. Nov 2016, 13:03
Hi,

Ja die Chassisposition ist ausschlaggebend!
Du kannst experimentieren, meine sind 21cm tief, 40 breit und 70 oder 80hoch. Das Chassis ist in 50l verbaut und ist im oberen Drittel des Subwoofers angebracht.

Für meine acht LAB12 brauche ich eine inuke6000DSP und die schafft das ohne Probleme.

lg, Alpi
Niiggii
Stammgast
#38 erstellt: 27. Nov 2016, 13:12
Hier bin ich bereits am ersten Punkt angelangt welcher mir Fragen aufwirft.
Plane ich zuerst die Gehäusegrösse und dann das Chassis dazu oder umgekehrt.

Ich würde jetzt sonst so vorgehen: Ich lasse einen provisorichen 12" Chassis Platzhalter an dem Ort wo 1/4 der Wandabstände gewahrt ist und skizziere ein Gehäuse welches ich in die BaffleWall integrieren kann welches aber nicht so tief ist wie das der XTZ's. Muss ich denn irgendwas beim Volumen des Gehäuses beachten oder kann man anhand des von mir skizzierten Volumens dann ein passendes Chassis wählen?
Wenn ich mich nur auf ein Chassis für das Bauvorhaben beschränken muss dann würde ich einfach mal das LAB12 nennen.

Bezg. der Rearlautsprecher: Ich betreibe ja ein System mit 7 Lautsprechen, ich habe zwei davon seitlich auf Hörachse angebracht welche in der Skizze nicht zu sehen sind. Die hinteren in der Baffle Wall sind die Surround Back Lautsprecher. Die XTZ S5 kann ich als Bi- bzw. Dipol oder als Direktstrahler umschalten Möglich ist sogar ein Anschluss aller drei Varianten gleichzeitig, was auch ich derzeit Betreibe. Klingt wirklich unheimlich räumlich. Die Rears habe ich alle deutlich über Kopfhöhe- unter anderem auch deshalb weil die Randplätze so nicht direkt einen Lautsprecher am Ohr haben. Hier gibt es wohl verschiedene Geschmäcker, ich für meinen Teil bin zufrieden mit den höher hängenden Rears.


[Beitrag von Niiggii am 27. Nov 2016, 13:14 bearbeitet]
dejavu1712
Inventar
#39 erstellt: 27. Nov 2016, 13:19

Niiggii (Beitrag #35) schrieb:

Muss das Chassis symetrisch am Gehäuse angebracht sein?


Nein und die Gehäuseform spielt auch keine wesentliche Rolle, so lange es stabil ist, mMn!


Niiggii (Beitrag #35) schrieb:

sodass die 1/4 Regel Wandabstände zum CHassis noch immer gelten. Müsste ja eigentlich noch immer funktionieren denn ausschlaggebend sind ja die Chassispositionen im Verhältniss zu den Wänden oder?


Yep, aber auch hier hat man noch ein wenig Spielraum ohne das das DBA Konzept gleich in seine Einzelteile verfällt,
aber wenn du die Aufstellung optimal realisieren kannst (ist ja bei dir der Fall), dann solltest du es auch so belassen.


alpenpoint (Beitrag #36) schrieb:

Hast du auch ein DBA? Welche Chassis hast du im Einsatz?


Nein, geht bei mir von der Raumaufteilung nicht, bin aber noch am experimentieren.

Bei einigen Kollegen habe aber schon ein DBA realisiert, meist mit Dayton Chassis.

Bei einem DBA muss man mMn auch nicht zwingend teure bzw. extrem hochwertige Chassis einsetzen,
außer zur Beruhigung des eigenen Gewissens, es gibt viele gute Chassis die für ein DBA geeignet sind.

Wenn man möglichst viel Tiefgang erreichen will ohne zu entzerren, sollte das Chassis halt schon die
entsprechenden Parameter mitbringen, wenn gut 100 ltr. kein Problem sind ist der Dayton DCS 385-4
ein netter Subwoofer für geschlossene Anwendungen, auch ohne groß zu entzerren, ein Vorteil wie ich finde.

Datenblatt

Shop

Aber auch hier hat jeder so seine eigenen individuellen Vorstellungen wie er das für sich am besten realisiert.

Hier mal ein Tool zum berechnen des Gehäuses: http://www.jobst-audio.de/tools-frequenzweiche/cbgehaeuse
dejavu1712
Inventar
#40 erstellt: 27. Nov 2016, 13:25
Der Vorteil beim CB ist, das es auf ein paar Liter mehr oder weniger nicht unbedingt ankommt.

Natürlich musst du zuerst wissen, wie viel Gehäuse Volumen du sinnvoll unterbringen kannst,
dann kann man sich ein Chassis aussuchen und wenn nötig das Gehäuse noch etwas modifizieren.

So würde ich vorgehen, ich schaue halt immer erst, was an Platz zur Verfügung steht und es zählt
immer das Netto Volumen, also auch die Innenverstrebungen müssen abgezogen werden, aber wie
schon erwähnt, ein paar Liter mehr oder weniger spielen keine Rolle, siehst du auch wenn du das
von mir verlinkte Tool mal bewegst und ein paar Chassis bzw. Abstimmungen (Qtc) Größen simulierst.

Ich würde immer mal ein paar verschiedene Chassis simulieren, macht ja auch Spaß.
alpenpoint
Inventar
#41 erstellt: 27. Nov 2016, 13:40
@Dejavu

Gibts Beispiele, Fotos Berichte von den DBA's mit den Dayton Chassis?

Meine LAB12 haben 50l, Maße habe ich schon geschrieben und so auch sehr gut integrierbar. Wenn Platz keine Rolle spielt könnens ja auch mit dem richtigen Cahssis 100l sein.
Beispiele für DBA's mit LAB12, Peerless und JBL gibts genug, die sind alle zufrieden! Der JBL mit einem Stückpreis von ca. 60€ ist halt ein Schnäppchen.

lg, Alpi
dejavu1712
Inventar
#42 erstellt: 27. Nov 2016, 13:47

alpenpoint (Beitrag #41) schrieb:

Gibts Beispiele, Fotos Berichte von den DBA's mit den Dayton Chassis?


Sorry, aber ich kann hier keine Fotos von Installationen veröffentlichen die nicht meine eigenen sind.

Kann aber gerne versuchen Fragen zu beantworten.


Der TE kann ja gerne mal die genannten Chassis für sich simulieren, das Tool dafür habe ich ja verlinkt.

Hier die Daten:

LAB 12

Peerless XXLS 12

Vom JBL müsste ich erst einmal die genaue Modellbezeichnung haben.
alpenpoint
Inventar
#43 erstellt: 27. Nov 2016, 13:54

dejavu1712 (Beitrag #42) schrieb:

Sorry, aber ich kann hier keine Fotos von Installationen veröffentlichen die nicht meine eigenen sind.
Kann aber gerne versuchen Fragen zu beantworten.


Das verlangt ja auch niemand aber sind die Kinobesitzer nicht auch in Foren unterwegs? Evtl. haben sie schon selber einen Baubericht eingestellt, das habe ich damit gemeint.

JBL CS1214
dejavu1712
Inventar
#44 erstellt: 27. Nov 2016, 13:56
Ach so, meines Wissens nein, aber ich kann ja mal bei Gelegenheit nachfragen.
alpenpoint
Inventar
#45 erstellt: 27. Nov 2016, 14:06
Hi,

der LAB12 und das Peerless Chassis geben sich in der Simulation fast nichts nur dass das Peerless 10l mehr Volumen möchte. Also wenn Platz eine Rolle spielt ist der LAB12 von Vorteil.
LAB12 - 50l
Peerless - 70l

Der JBL möchte gerne 107l, den muß man dann schon relativ groß bauen.

lg, Alpi
Niiggii
Stammgast
#46 erstellt: 27. Nov 2016, 16:14
Platztechnisch würde ich sogar Gehäuse bis ca. 130l (Maximal 1050mm*500mm*250mm BxHxT) pro Box unterbringen können. Die Käfige müssen so gross sein aus diversen Gründen. (Erreichbarkeit von Rohren und Wartungsschächte, welche bei kleineren Käfiggrössen direkt ein Kantholz davor hätten.) Somit kann ich die Subs quasi beliebig zwischen eben 50-130l in den Käfigen skalieren. Die Frage ist was ist optimal? Unnötig gross will ich die Dinger auch nicht machen wenn nicht unbedingt nötig.
Die Tiefe des Holzgestells ist jetzt 25cm vorne und 45cm hinten da hier noch Technik mit einer gewissen Tiefe bündig eingebaut werden muss. Die restliche Tiefe kann ich ja mit Absorbermaterial eigentlich optimal nutzen.
Hier zwei Skizzen, in welcher die 135l Gehäusevariante eingezeichnet ist:

Baffle Wall Vorderwand

Baffle Wall Rückwand


[Beitrag von Niiggii am 27. Nov 2016, 16:45 bearbeitet]
alpenpoint
Inventar
#47 erstellt: 27. Nov 2016, 16:52
Na schaut doch gut aus. Mit den Aussenabmessungen hast du ca. 90 bis 95l Netto, ein bischen Sonofill rein um das Volumen etwas zu erhöhen und der JBL sollte sich da wohl fühlen.
Wäre die günstigste Lösung und im Nachbarforum gibts einige die den JBL verbaut haben und sehr zufrieden sind!

Hier

Und hier eine Empfehlung ab 50l

lg, Alpi


[Beitrag von alpenpoint am 27. Nov 2016, 17:20 bearbeitet]
dejavu1712
Inventar
#48 erstellt: 27. Nov 2016, 17:40
Der JBL scheint mir ein vernünftiges Chassis zu einem sehr guten Preis zu sein.

Hier mal das Datenblatt JBL

Ob ich ihn jetzt unbedingt in ein 50-60 Ltr. großes Gehäuse zwängen würde wenn
auch 100 zur Verfügung stehen, weis ich nicht, aber zu funktionieren scheint ja beides.


@alpenpoint

Interessanter Link übrigens!
Niiggii
Stammgast
#49 erstellt: 27. Nov 2016, 18:58
Also verstehe ich das richtig: JBL Chassis in diese in der Skizze eingezeichnete 130l Brutto Variante.
Abzüglich der Holzkonstruktion für die Box bleibt dann ein Nettovolumen von 90l wenn ich Holzplatten mit 5cm Stärke wähle.
Mit Sonofill ergibt das dann ein theoretisches Nettogesamtvolumen von 108 Litern. Habe ich das so richtig verstanden?

Und bzgl. Schreiner und den Gehäusen: Ich gebe dem Schreiner einfach alle Platten (Länge x Breite x Höhe) in Auftrag. Zusammen baue ich sie dann selbst und bemale sie evtl noch schwarz. (Wenn auch nicht nötig.) Lediglich in eine der Platten muss der Schreiner das Loch für das Chassis fräsen. Gibts hier konkrete Fräsmasse auf der Herstellerseite zum JBL-Chassis? Das Chassis schraube ich dann einfach ans Gehäuse? Braucht es hier Vorbohrungen?
Die Platten kann ich dann einfach stabil verleimen und den Innenraum komplett mit Sonofill füllen? Im Gehäuseinneren brauche ich keine Kanthölzer ect. zur Stabilisation? Und auf der Hinterseite müsste ein kleines Loch gefräst sein um die Chassiskabel herauszuführen richtig?

Bzgl. Kabel. Wie schliesse ich denn vier dieser Kisten zusammen? An der Endstufe sind es ja lediglich zwei Kanäle für vorne/hinten.
(Sorry für die vielen Fragen, versuche mir nur grad alles Schritt für Schritt bildlich vorzustellen.)


[Beitrag von Niiggii am 27. Nov 2016, 19:00 bearbeitet]
alpenpoint
Inventar
#50 erstellt: 28. Nov 2016, 07:26

Niiggii (Beitrag #49) schrieb:
Also verstehe ich das richtig: JBL Chassis in diese in der Skizze eingezeichnete 130l Brutto Variante.
Abzüglich der Holzkonstruktion für die Box bleibt dann ein Nettovolumen von 90l wenn ich Holzplatten mit 5cm Stärke wähle.
Mit Sonofill ergibt das dann ein theoretisches Nettogesamtvolumen von 108 Litern. Habe ich das so richtig verstanden?


Im Prinzip hast du das richtig verstanden aber warum 5cm dick? Mach es mit 19 oder 22mm mdf (die Front würde ich mind. 22mm machen wenn du die Chassis einfräßt). Wichtig sind die Verstrebungen im inneren.


Und bzgl. Schreiner und den Gehäusen: Ich gebe dem Schreiner einfach alle Platten (Länge x Breite x Höhe) in Auftrag. Zusammen baue ich sie dann selbst und bemale sie evtl noch schwarz. (Wenn auch nicht nötig.) Lediglich in eine der Platten muss der Schreiner das Loch für das Chassis fräsen. Gibts hier konkrete Fräsmasse auf der Herstellerseite zum JBL-Chassis?


Ich würde den Schreiner auch die Platten zusammenleimen lassen bis auf die Frontseite, die machst du erst drauf wenn du mit sonofill befüllt hast und die Lautsprecherkabel verdrahtet hast. Ich weiß nicht ob du Bananenstecker, Speakon (empfehlenswert) oder gleich direkt verdrahtest. Ich bin einfach mit dem Kabel aus der Box gefahren und hab es abgedichtet. Die Front solltest du schon schwarz machen damit hinter der Leinwand alles schwarz ist.



Das Chassis schraube ich dann einfach ans Gehäuse? Braucht es hier Vorbohrungen?


Du kannst es einfräsen oder direkt anschrauben aber ich würde nicht ins Holz schrauben sondern 6mm Einschlagmuttern verwenden.


Die Platten kann ich dann einfach stabil verleimen und den Innenraum komplett mit Sonofill füllen? Im Gehäuseinneren brauche ich keine Kanthölzer ect. zur Stabilisation? Und auf der Hinterseite müsste ein kleines Loch gefräst sein um die Chassiskabel herauszuführen richtig?


Wie gesagt sehr wichtig sind die Verstrebungen im inneren, kann dir ja mal zeigen wie ich es bei mir gemacht habe.


Bzgl. Kabel. Wie schliesse ich denn vier dieser Kisten zusammen? An der Endstufe sind es ja lediglich zwei Kanäle für vorne/hinten.


Du schließt das vordere Array an einen Kanal und das hintere auch. Ein Array (4 Stück) der JBL schaltest du folgendermaßen. Jeweils zwei in Serie und diese dann paralell.
Kann ich dir auch zeichnen wenns soweit ist.
Die inuke 6000DSP wird öfter verwendet und reicht locker für das DBA. Lüfter müßte man tauschen wenn sie im Kino stehen. Da kann ich dir aber auch helfen.

lg, Alpi
dejavu1712
Inventar
#51 erstellt: 28. Nov 2016, 08:44
Moin

Ich habe mir mal die verschiedenen Threads angeschaut, wirklich sehr interessant, kann ich dem
TE empfehlen zu lesen, wirklich sehr informativ und vor allem witzig zu sehen, wie Dinge in Foren
verbreitet werden und es keine Alternativen mehr zu geben scheint und jeder dann 1 zu 1 kopiert.

Nicht falsch verstehen, das JBL ist ein gutes Chassis, zu dem Preis fällt mir ehrlich gesagt keine
Alternative ein, zu mal die TSP geradezu nach einem CB schreien, auch die Messwerte sind gut.

Der Behringer iNuke 6000 bietet natürlich ebenfalls ein exzellentes Watt-Preis Verhältnis und hat
auch noch einen DSP an Bord, wenn auch nur in abgespeckter Form, aber er lässt sich wohl für
beide Kanäle getrennt einstellen, was für ein DBA eine Grundvoraussetzung ist, also alles gut.

Aber innerlich sträubt sich bei mir alles gegen dieses Billig Teil, sorry und Watt Angaben sind nicht
alles, aber bei dem niedrigen Preis geht das Risiko ja nahezu gegen null, 30 Tage Rückgaberecht
und im Falle eines Ablebens kurz nach der Garantiezeit, sind die 360€ leicht zu verschmerzen.

Also auch hier scheint der Markt offensichtlich keine Alternativen anzubieten, es sei denn man ist
bereit mehr Geld zu investieren, was aber wohl lediglich das eigene Gewissen beruhigen würde.

Im Prinzip sehe ich das alles wie der Kollege, nicht die Holzstärke ist ausschlaggebend, sondern die
Verstrebungen im inneren und die Dichtigkeit, ob man das Chassis einfräst oder nicht hat lediglich
optische Auswirkungen, was die Verkabelung betrifft, da bin ich ein Freund von Speakon aber das
hat auch keinen Einfluss auf den Klang oder das Endergebnis, man kann also alle drei Varianten machen.

Ich würde gleich das Komplette Gehäuse schwarz matt lackieren nur die Front wirkt so ein bisschen wie
gewollt und nicht gekonnt, außerdem dürfte sich die Mehrkosten in Grenzen halten und bei dem was Du im
Vergleich zu den XTZ einsparst, sollte das doch möglich sein, es gibt übrigens auch geschwärzte Holzplatten.

Die Chassis habe ich immer mit Gewindeschrauben, Muttern und Unterlegscheiben befestigt.

Hier noch zwei Tools die hilfreich sein können:

Volumenrechner etc.

Lautsprecher Schaltungen

Ich wünsche gutes Gelingen und halte uns auf dem Laufenden.....
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