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Double Bass Array (DBA) realisieren

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dejavu1712
Inventar
#51 erstellt: 28. Nov 2016, 08:44
Moin

Ich habe mir mal die verschiedenen Threads angeschaut, wirklich sehr interessant, kann ich dem
TE empfehlen zu lesen, wirklich sehr informativ und vor allem witzig zu sehen, wie Dinge in Foren
verbreitet werden und es keine Alternativen mehr zu geben scheint und jeder dann 1 zu 1 kopiert.

Nicht falsch verstehen, das JBL ist ein gutes Chassis, zu dem Preis fällt mir ehrlich gesagt keine
Alternative ein, zu mal die TSP geradezu nach einem CB schreien, auch die Messwerte sind gut.

Der Behringer iNuke 6000 bietet natürlich ebenfalls ein exzellentes Watt-Preis Verhältnis und hat
auch noch einen DSP an Bord, wenn auch nur in abgespeckter Form, aber er lässt sich wohl für
beide Kanäle getrennt einstellen, was für ein DBA eine Grundvoraussetzung ist, also alles gut.

Aber innerlich sträubt sich bei mir alles gegen dieses Billig Teil, sorry und Watt Angaben sind nicht
alles, aber bei dem niedrigen Preis geht das Risiko ja nahezu gegen null, 30 Tage Rückgaberecht
und im Falle eines Ablebens kurz nach der Garantiezeit, sind die 360€ leicht zu verschmerzen.

Also auch hier scheint der Markt offensichtlich keine Alternativen anzubieten, es sei denn man ist
bereit mehr Geld zu investieren, was aber wohl lediglich das eigene Gewissen beruhigen würde.

Im Prinzip sehe ich das alles wie der Kollege, nicht die Holzstärke ist ausschlaggebend, sondern die
Verstrebungen im inneren und die Dichtigkeit, ob man das Chassis einfräst oder nicht hat lediglich
optische Auswirkungen, was die Verkabelung betrifft, da bin ich ein Freund von Speakon aber das
hat auch keinen Einfluss auf den Klang oder das Endergebnis, man kann also alle drei Varianten machen.

Ich würde gleich das Komplette Gehäuse schwarz matt lackieren nur die Front wirkt so ein bisschen wie
gewollt und nicht gekonnt, außerdem dürfte sich die Mehrkosten in Grenzen halten und bei dem was Du im
Vergleich zu den XTZ einsparst, sollte das doch möglich sein, es gibt übrigens auch geschwärzte Holzplatten.

Die Chassis habe ich immer mit Gewindeschrauben, Muttern und Unterlegscheiben befestigt.

Hier noch zwei Tools die hilfreich sein können:

Volumenrechner etc.

Lautsprecher Schaltungen

Ich wünsche gutes Gelingen und halte uns auf dem Laufenden.....
alpenpoint
Inventar
#52 erstellt: 28. Nov 2016, 09:35
Hi,

die JBL sind für den Preis gute Chassis. Ich selber hab ja die LAB12 und bin sehr zufrieden allerdings kosten die jetzt auch um einiges mehr ~2000€. Es gab die LAB12 mal um 140€ das Stück aus Großbritannien aber der bietet sie nicht mehr an bei ebay. Bei Thomann kosten sie 249.-, so wie auch die Peerlesss. Ich habe mir einen JBL rein aus neugier bestellt, Qualitativ kann man ihn nicht mit dem LAB12 vergleichen aber bei 8 Stück im DBA hört man den Unterschied evtl. gar nicht. Ich kenne den Unterschied aber nicht.
Nilsens im beisammen Forum kennt den Unterschied zw. einem DBA mit den JBL und seinem DBA mit den Peerless. Er würde wieder die Peerless nehmen.

Die inuke ist zu dem Preis auch unschlagbar und würde Geld keine Rolle spielen hätt ich auch ein Crown oder ähnliches. Ich hatte mir die inuke damals nur als "Übergangslösung" bestellt, sie funktioniert aber so gut dass ich keinen Bedarf sehe zu tauschen. Das DSP bietet alles um ein DBA oder Multisub einzustellen und das bequem über den PC. Sie werkelt jetzt ca. 2 Jahre ohne Probleme und es wird im Filmbetrieb schon regelmäßig Gas gegeben

Ich hab meine SUB auch alle komplett schwarz lackiert obwohl man sie nicht mehr sieht.

Wie gesagt das sind alles nur Vorschläge, der TE muß selber entscheiden wieviel Geld er in die Hand nimmt, Empfehlungen gibts für jeden Geldbeutel .


lg, Alpi
dejavu1712
Inventar
#53 erstellt: 28. Nov 2016, 11:44
Nach meiner Simulation kommt der JBL sogar gut 5Hz (-3db) tiefer als der LAB 12, wohlgemerkt ohne Entzerrung,
ob das aber im realen Betrieb noch eine Rolle spielt, denke ich nicht, zu mal ja sowieso meist noch entzerrt wird.

Allerdings ist der LAB 12 von der Qualität schon etwas ganz anderes als der einfach aufgebaute JBL, aber auch
hier dürfte es schwer werden deutliche Unterschiede zu hören, wenn man die Subwoofer nicht im Grenzbereich
betreibt, der Peerless XXLS 12 (ich habe noch den Vorgänger), würde ich zwischen dem JBL und LAB 12 einordnen.

Ich würde das DBA z.B. mit 8 Dayton 385-4 aufbauen, einfach weil ich auf 15 Zöller stehe und mehr Membranfläche
sowie ein guter WG kein Nachteil sind, außerdem habe ich gute Erfahrungen mit Dayton gemacht, der Preis geht
für einen 15 Zöller auch in Ordnung, welchen Verstärker ich nehmen würde, kann ich im Moment gar nicht sagen.

Bei mir spielen im Moment vier Dayton DCS 305-4 im BR die auf 30 Hz abgestimmt sind, davon sind je zwei vorne
und hinten aufgestellt, als Verstärker kommen zwei Wyntek WAM 300 DSP zum Einsatz, die hatte ich wie gesagt noch.
Prinzipiell bin ich zufrieden und in wie weit ein DBA mit 8 Subwoofern in meinem Raum für eine bessere Performance
sorgen würde, lässt sich so nicht abschätzen, aber egal, ich kann das wie gesagt sowieso nicht vernünftig realisieren.

Daher freue ich mich für alle die einen entsprechenden Raum und die Möglichkeiten zur Verfügung haben.

Aber wie das so ist bei uns Freaks habe ich trotz Zufriedenheit mit dem jetzigen Setup ein Upgrate für die Zukunft im
Kopf und zwar vier Dayton DCS 385-4 im CB, die zwei Wyntek WAM 300 DSP würden bleiben, die Leistung reicht aus.

Letztendlich können wir dir natürlich die Entscheidung nicht abnehmen, sondern nur Tipps geben und Erfahrungswerte
austauschen, letztendlich wirst Du aber mit allen genannten Varianten ein gutes Ergebnis erzielen, das sich von deinem
jetzigen Setup deutlich unterscheiden dürfte, das ist sicherlich Gewöhnungsbedürftig und auch nicht jedermanns Sache.
Niiggii
Stammgast
#54 erstellt: 28. Nov 2016, 20:10
Hallo zusammen und besten Dank für die sehr interessanten Inputs die ihr mir hier liefert.
Da ich von Natur aus ein Mensch bin der sich auch selbst gerne sehr ausschweifend informiert bin ich derzeit allerhand Threads zum Thema DBA am abklappern. Gestern bin ich dabei auf folgenden Thread gestossen, in welchem der User Deflection sehr interessante Einblicke in seiner Meinung nach falsch- oder nicht optimal aufgestellten DBA Systemen gewährt. (Post #109)
https://www.beisamme...jbl-cs1214/&pageNo=4

Hier schreibt er unter anderem:


[...]Viele sitzen zum Beispiel ,,meiner Meinung nach,, zu nah vor dem hinteren Gitter.

Dort hat man auch nicht mehr den wirklichen DBA Charakter, zumindest wenn das Gitter zu groß ist, der Abstand zur Rückwand die Gitter Breite weit unterschreitet.

Im Beispiel 4 Meter breiter Raum, hier ist der Gitterabstand 2 Meter, man müsste also 2 Meter von der Rückwand weg sitzen...für das Theoretische Ideal,, unterschreitet man es kommt man vom Ideal ab, wenn auch nicht gleich dramatisch wenn nur 1,5m.

1m vor einer Rückwand mit 2m Gitter Sitzen, wird jedoch einiges DBA untypischer klingen als eine nicht ganz eingehaltene Gitter Anordnung.

Wenn man weit hinten sitzt, würde ich das Gitter verkleinern, also mehr Subwoofer einsetzen..können ja auch dafür kleinere sein.


@alpenpoint
Du hast dich bei diesem Thread selbst aktiv beteiligt. Mich würde deine Meinung bzw. deine Einschätzung dazu interessieren. Wenn ich richtig gelesen habe das betreibst du ein 2x4 DBA.
Meine Überlegung ist folgende: BEi meiner Raumbreite wären die Subs zueinander 2,5m enfernt. Die Hörposition wäre ca 1,3m vom DBA und somit von den Subs entfernt. Funktioniert bei mir dann ein 2x4 DBA überhaupt effizient genug? Wäre es nicht sinnvoller wie Deflection schreibt ein DBA aus 2x6 zu realisieren, dafür jedoch mit kleineren Volumen der einzelnen Subs. Platz hätte ich ja für ein 2x6 DBA wenn ich max. ca. 60l pro Box nehmen würde. Habs jetzt noch nicht genau ausgrechnet. Mit einem 2x6 DBA wären die Abstände der Subchassis 1,3m zueinander. Die Hörposition zu den Subs wäre 1,3-1,4m entfernt.

Oder ist das alles nur in der Theorie von Bedeutung und in der Praxis ist davon nichts zu erkennen (hören)?


[Beitrag von Niiggii am 28. Nov 2016, 20:28 bearbeitet]
alpenpoint
Inventar
#55 erstellt: 28. Nov 2016, 21:10
Hi,

ja ich hab ein 2x4DBA. Mein Raum ist 5,2m x4,1m x 2,43m. Ich sitze 1,2m vor der Rückwand und kann Deflections Meinung nicht teilen. Bei mir funktionierte auch ein DBA mit 2x2SUBs also alles andere als optimal für ein DBA. Auch leichte unsymmetrien sind bei Messungen nicht wirklich aufgefallen, beim hören schon gar nicht!
Weiters habe ich mein DBA nicht mehr als DBA laufen sondern als Multisub weil ich in der Multisub Konstellation weniger korrigieren mußte. Speziell unter 33Hz mußte ich nicht mit einem shelving Filter nachhelfen. Ein User hier im Forum hat ein DBA mit 2x2 SUB und als ich ihn dazu aufforderte mal ein Multisub zu probieren war er etwas erstaunt. Er hat in der zwischenzeit auch auf Multisub umgestellt.
Aber lies selber:

Umstellung von DBA auf Multisub

Auch interessant

lies dir mal diese zwei Threads durch.
Wieder zu dir. Ein 2x4 DBA/Multisub wird bei dir funktionieren und wird sich gut anhören egal ob du 1m oder 2m vor der Rückwand sitzt. Ich fahre Pegel bis zu 125db und das brauche ich gar nicht aber bis 110/115db im Bassbereich ist schon geil. Die Überlegung von dejavu mit 15" Subs zu arbeiten ist auch sehr interessant. Die Dayton DCS 305-4 kenn ich nicht aber von Dayton gibts noch sehr geile Chassis die 12" oder 15" der Ultimax Serie (UM15-22 15" Ultimax). Man kann die ja mal Simulieren, vlt. weiß da dejavu mehr dazu. Die 12" der Ultimax geben sich zu den LAB12 eigentlich nicht viel, die 15" haben halt mehr Membranfläche was nie verkehrt ist.
2x6 DBA geht natürlich auch wenn du Platz hast. Ich sag mal ab 2x4 mit 12" bist du auf der sicheren Seite.
Lad dich gern mal ein bei mir Probe zu hören!

Um weiter zu kommen müßtest du mal eine Richtung vorgeben speziell was du jetzt machen willst, DIY oder Kaufsubs und wenn DIY was für einen finanziellen Rahmen gibst du vor und was willst du erreichen zb. welchen Pegel. Dann können wir dir etwas konkreter helfen.

lg, Alpi


[Beitrag von alpenpoint am 28. Nov 2016, 22:10 bearbeitet]
dejavu1712
Inventar
#56 erstellt: 28. Nov 2016, 21:55
Die Multisub Geschichte ist sehr interessant, hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm.

Danke dafür....

In meiner Situation wäre das vielleicht sogar eine echte Alternative, da die beiden
Subwoofer hinten quasi an der Mitte der Wand aufgestellt sind, einen davon könnte
ich in die Ecke oder an die Seitenwand verschieben, nur in die Höhe kann ich nicht
gehen, bei den beiden Sub vorne bin ich ebenfalls noch etwas flexibel, auch in der
Höhe, dort könnte ich wenn nötig insgesamt vier Subwoofer aufstellen.

Da muss ich mich nochmal intensiver mit beschäftigen, allerdings kann ich bei den
Wyntek WAM300DSP kein Delay sondern lediglich die Phase von 0-315° einstellen.


Zum TE, ich sehe das auch nicht so dramatisch wie Deflections, auch bin ich der Meinung,
das 2x 6 Subwoofer mit kleineren Chassis nicht zwingend die bessere Lösung ist, aber
darüber kann man natürlich nur spekulieren und beide vergleichen wäre etwas aufwändig,
das gleiche gilt für die Chassis Auswahl, ist also letztendlich eine reine "Bauchentscheidung".....

Wenn ein DBA mit 8 Subwoofern steht, hat man ja trotzdem noch ein paar Möglichkeiten zum experimentieren bzw. Feintuning.
Niiggii
Stammgast
#57 erstellt: 28. Nov 2016, 22:31
Danke euch für die Einschätzung

Ich denke dann werde ich bei der DBA Variante 2x4 bleiben und Dieses mit JBL CS1214 Chassis bauen. Hauptargument ist hier natürlich der Preis.
Somit steht auch fest dass ich auf Selbstbau gehen werde.

Kosten grob:
8x JBL 1214 Chassis a je 60 Euro
1x Behringer iNuke DSP 6000 a 350 Euro
8x Gehäuse Schreiner a je 150 Euro (Schätzung, keine Ahnung was sowas kostet.)

ca. 2030 Euro + noch etlichen Kleinkram wie Sonofill ect. was dann auch noch einmal was kostet.

Ich würde sagen insgesamt stelle ich etwa 3000 Euro Budget für das Projekt DBA zur Verfügung. Da sollte dann noch etwas Spielraum vorhanden sein.

Bezgl. Pegel: Den absoluten Pegel kann ich leider nicht sagen. Auf meinem Denon X7200WA ist die Einschalt-/ Abhörlautstärke normalerweise auf 65.0db. Das lauteste bisher war eine Abhörlautstärke von 75.0db auf der Lautstärkenanzeige des Receivers.

Bzgl. des Probehörens. Ich komme aus der Umgebung von Basel (Schweiz). Wie weit sind wir da voneinander entfernt?


[Beitrag von Niiggii am 28. Nov 2016, 22:32 bearbeitet]
alpenpoint
Inventar
#58 erstellt: 29. Nov 2016, 08:32

Niiggii (Beitrag #57) schrieb:
Ich denke dann werde ich bei der DBA Variante 2x4 bleiben und Dieses mit JBL CS1214 Chassis bauen. Hauptargument ist hier natürlich der Preis. Somit steht auch fest dass ich auf Selbstbau gehen werde.


Wart noch ein wenig ich muß dir noch mal ein Video zeigen wie sich Membranen verformen können. Die Chassiswahl machen wir dann zusammen.


Ich würde sagen insgesamt stelle ich etwa 3000 Euro Budget für das Projekt DBA zur Verfügung. Da sollte dann noch etwas Spielraum vorhanden sein.


Mit den besseren Chassis komme ich auf ca. 3700.- da schau ma noch.


Bezgl. Pegel: Den absoluten Pegel kann ich leider nicht sagen. Auf meinem Denon X7200WA ist die Einschalt-/ Abhörlautstärke normalerweise auf 65.0db. Das lauteste bisher war eine Abhörlautstärke von 75.0db auf der Lautstärkenanzeige des Receivers.


Hat mit dem Pegel am Hörplatz nichts zu tun das mißt du mit einem SPL Meter. Hörst du eher "normal" oder lieber etwas lauter? Du mußt dir ein SPL Meter und ein UMIK1 Mikro zum messen mit REW zulegen. Ohne das wirds schwierig ein DBA einzustellen.


Bzgl. des Probehörens. Ich komme aus der Umgebung von Basel (Schweiz). Wie weit sind wir da voneinander entfernt? :D


Ca. 350km, bin in Tirol/Telfs.

lg, Alpi
alpenpoint
Inventar
#59 erstellt: 29. Nov 2016, 08:47
Hier das Video und die bauen sicherlich keine schlechten Chassis. Der Unterschied des JBL zum LAB12 ist unter anderem die Steifigkeit der Membran und der LAB12 hat den stärkeren Antrieb.
Wenn du keine extremen Pegel hörst wird der JBL auch langen, willst du auf der sicheren Seite sein könnte man ünber einen Peerless oder LAB12 nachdenken. Die Dayton Ultimate gefallen mir persönlich auch aber ich hatte noch nie einen bei mir. Der 12" hat +- 19mm Xmax und der LAB12 "nur" 13mm.

lg


[Beitrag von alpenpoint am 29. Nov 2016, 09:14 bearbeitet]
dejavu1712
Inventar
#60 erstellt: 29. Nov 2016, 17:05
Also vom JL auf den JBL zu schließen, halte ich für etwas gewagt, zu mal man weder die Bauform der Chassis/Sicke
noch die Gehäuse Abstimmung 1:1 miteinander vergleichen kann, aber das man mit dem LAB 12, Peerless XXLS 12
oder Dayton Ultimate ein besseres Chassis hat, steht außer Frage, ob sich das am Ende wirklich auszahlt oder lohnt,
lässt sich im Vorfeld aber nur schwerlich abschätzen, wenn das Budget "keine" Rolle spielt, dann würde ich sagen ja.

Die Ultimate Chassis von Dayton sind hervorragende Chassis, die einen enormen Hub machen können und im CB
schon ohne Entzerrung sehr tief spielen, als Beispiel, der 12 Zoll liegt im 100 Liter Gehäuse bei rund 30 Hz (-3db).

Solche Subwoofer Typen werden für gewöhnlich auch bei SVS und anderen Ami Subwoofern verwendet, mein Ding
ist das allerdings nicht, wenn Pegel und Tiefgang mit einem enormen Hub kompensiert werden, ich bevorzuge eine
ordentliche Membranfläche, damit benötigt man auch deutlich weniger Leistung für den gleichen Tiefgang bzw. Pegel.

Aber das ist wie bei allem eine Frage der persönlichen Vorlieben.
Niiggii
Stammgast
#61 erstellt: 29. Nov 2016, 17:24
Ein UMIK-1 besitze ich bereits und mit REW hab ich auch schon simple Messungen durchgeführt.
Ein Pegelmessgerät hatte ich bis jetzt nicht benötigt. Wenn ich mir entsprechende (ungenaue) Software aus dem Appstore herunterlade dann komme ich auf ca. 90db im Schnitt. Ist wohl schon etwas gehobene Lautstärke. Subjektiv würde ich auch auf "eher lauter" tippen.

Wie schneidet denn ein LAB12 ab bzgl. Hub bei gehobener Lautstärke in einem Gehäuse ~100 Liter. Für den Preis kann man für ein 12" schon etwas erwarten oder? 15" wäre ja auch machbar theoretisch. Wenn aber nicht unbedingt notwendig würde ich lieber bei 12" bleiben.

Bis ins Tirol ists mir dann doch etwas zu weit. Vllt wenn ich mal meine Ferien in der Nähe verbringe


[Beitrag von Niiggii am 29. Nov 2016, 17:25 bearbeitet]
alpenpoint
Inventar
#62 erstellt: 29. Nov 2016, 20:26
Hi,

das Video war ja nur ein Beispiel was mit Subwooferchassis passieren kann wenn die Membransteifigkeit nicht so gut ist. Dass der LAB12 eine steifere Membran hat als der JBL ist Fakt da ich beide hier habe. Ob das bei einem 2x4 DBA hörbar ist weiß ich nicht. Die genannten Dayton DCS 385-4 von dejavu schauen auch gut aus und vlt. kann dir dejavu mal die SUBs simulieren. Ich müßte nachschauen irgendwo hab ich noch winisd am laufen.
15" ist schon geil und Reserven solltest du genug haben wie auch mit den LAB 12. 90db ist eher nicht so laut, wir hören bei Film Spitzen im Bass von 110 bis 115db wobei da noch mehr geht aber mein Ohr nicht mehr will.
Für den LAB12 brauchst du nur ca. 50 bis 60l im geschlossenen Gehäuse, die 15" Dayton wollen schon ca. 100l haben. Preislich sind die sicher interessant und weniger Leistung brauchen sie auch.

Du hast vier Varianten den JBL, Dayton 15" oder Peerless/LAB12. Ich hatte damals schon 2St. LAB12 und hab deswegen noch 6St. dazugekauft. Mit allen vier Chassis wirst du ein zufriedenstellendes Ergebnis bekommen, mehr Reserven haben der Dayton und Peerless/LAB12 aber braucht mans?

Falls dejavu nicht simuliert schau ich ob ich die Daten der Chassis für winisd noch habe oder bekomme.

lg, Alpi
Niiggii
Stammgast
#63 erstellt: 29. Nov 2016, 20:49
8x LAB12 kosten ~2000 Euro.
8x JBlCS1214 kosten ~500 Euro.

Die Frage ist: Sind die Pegelreserven den Aufpreis von 1500 Euro wert? Über 105db hat meine Pegelsoftware noch nie angezeigt. Wenn ich auch mit den JBL bei höheren- aber nicht übertriebenen- Lautstärken Spass haben kann dann reicht das wohl. Bin aber selber etwas in der Zwickmühle gerade


[Beitrag von Niiggii am 29. Nov 2016, 20:50 bearbeitet]
alpenpoint
Inventar
#64 erstellt: 29. Nov 2016, 21:16
Hi,

ich nehm dir mal die Entscheidung ab wenn ich darf, machs mit den JBL!
Der kommt mit weniger Leistung aus, ist preislich super und geht in 80l (mehr würd ich nicht machen siehe beisammen Forum) fast so tief wie der LAB12 in 50l.

Ich kann das zwar mit dem DSP entzerren und da der LAB12 elektrisch höher belastbar ist und einen stärkeren Antrieb hat spielt das auch keine Rolle. Ich komme ziemlich linear auf 15Hz ohne Entzerren!
Machst du das Gehäuse zu groß besteht die Gefahr des anschlagens wenn du mal richtig Gas gibst. Mit den LAB12 hab ich das noch nicht geschafft auch ohne Limiter!

Für 105 db am Hörplatz reichen 8 JBL locker! Da du nicht der absolute Pegeljunkie bist würd ich sagen ist der JBL eine gute "Vernunfts"entscheidung.

Hab mal die Daten händisch eingetragen und simuliert (hoffe das passt).
Ich hab bei jedem die max Leistung genommen. LAB12 400W, JBL 250W.
LAB12 in 50l so wie bei mir (blau)
JBL in 80l (grün)

jbl cs


Was sagt dejavu dazu?

lg, Alpi


[Beitrag von alpenpoint am 29. Nov 2016, 21:18 bearbeitet]
Niiggii
Stammgast
#65 erstellt: 29. Nov 2016, 21:36
Danke für deine Mühe alpi!
Ich denke auch das bei mir die Lösung mit den JBL die Vernünftigste ist.
Dann würde ich den JBL optimalerweise in ein Gehäuse mit 70-80l Nettovolumen bauen.
Von meiner Seite ist das soweit in Ordnung. Dejavus Einschätzung dazu würde ich zu auch gerne noch Erfahren.
Auf jedenfall vielen Dank euch beiden bis hierhin für die klasse Unterstützung.
Ich denke darauf lässt sich jetzt Aufbauen
alpenpoint
Inventar
#66 erstellt: 29. Nov 2016, 21:53
Lies hier noch mal Beitrag 175, Deflection würde sogar nur 50l bauen. Ich würde ihn schon in 60 bis 70l verbauen. Funktionieren tut beides im kleineren Gehäuse mußt evt. etwas mehr entzerren dafür schlägt er nicht so schnell an. Leistung hat ja die inuke 6000 genug.

lg, Alpi
dejavu1712
Inventar
#67 erstellt: 30. Nov 2016, 08:05
Moin

Es ist ja trotz allem ein Experiment, wenn auch mit guten Aussichten auf Erfolg und da sollte man nicht gleich in die vollen gehen,
daher halte ich den JBL für eine gute Wahl, zu mal Du auch nicht so extrem laut hörst, was Du aber nochmal überprüfen solltest.

Wenn Du später doch mal aufrüsten willst, kannst du die Chassis wieder verkaufen, Abnehmer werden sich mit Sicherheit finden,
da es wie schon erwähnt beim CB ein paar Liter mehr oder weniger nicht so sehr ins Gewicht fallen, kannst du die Gehäuse
durchaus wieder verwenden, einzig die Frontplatte mit dem Ausschnitt muss angepasst werden, es ist also ein flexibles Konzept.

Wenn Du also um die 80-100 Liter baust, hast du später eine relativ große Chassis Auswahl, selbst das von mir favorisierte 15" von
Dayton würde noch passen, falls es doch mal was etwas anderes werden sollte, bei uns "Verrückten" ist das ja nicht ausgeschlossen.

Ich persönlich bevorzuge halt immer ein Höchstmaß an Flexibilität um hohe Folgekosten möglichst zu vermeiden.

Ach ja, je mehr man entzerrt, umso mehr Leistung braucht man und die Chassis werden natürlich ebenfalls deutlich mehr belastet,
sind also deutlich schneller am Limit, das die "Federkraft" bei einem kleineren Gehäuse größer ist, kompensiert das mMn nicht.

Das sollte man vielleicht noch im Hinterkopf haben, vor allem wenn man sich für den JBL entscheidet.
alpenpoint
Inventar
#68 erstellt: 30. Nov 2016, 12:51
H,

du kannst es auch 80 bis 100l machen aber ich glaube nicht dass du Bedarf hast es nochmal zu ändern. Auch wenn die 15" Chassis reinpassen das nachträglich zu ändern entspricht fast einen Totalumbau. Schon allein das größer fräsen der Ausschnitte ist eine total staubige Angelegenheit die man nicht im Kino erledigen kann.
Ich hab dir den 15" auch simuliert, da kannst ja gleich auf die umsatteln aber ob du den Pegel brauchst bezweifle ich. Die 15" sind zweifellos sehr gute SUB für das DBA zumindest lt. Simulation. Ich hab auch die Ultimate simuliert, die hauen noch mal mehr raus.
Verkehrt machst du mit den JBL, Dayton oder LAB nichts, alle werden funktionieren.
Als Dämmung im größeren Gehäuse kannst du ja die Ikea Kissen nehmen, günstig und gut.

Das ist jetzt deine Entscheidung.
Also lass die Kreissäge sausen
Bin schon gespannt wie es dann wird!


lg, Alpi

Falls ich noch was simulieren soll, sags mir.


[Beitrag von alpenpoint am 30. Nov 2016, 13:03 bearbeitet]
Niiggii
Stammgast
#69 erstellt: 30. Nov 2016, 21:51
Wenn nicht mehr benötigt dann würde ich die JBL "nur" in ca. 70 Litern bauen.
Dämmung mit IKEA Kissen kommt mir auch sehr entgegen.

Wie sieht der nächste Schritt aus? Soll ich jetzt eine Visualiserung des Subs mit 80 Litern erstellen mit den Massen der einzelnen Bauteilen sodass ihr ggf. überprüfen könnt ob ich das so einem Schreiner übergeben kann?

Simluation wird wahrscheinlich nciht mehr nötig sein wenn ihr mir sagt das der CS1214 in einem 70 Liter Gehäuse gut aufgehoben ist.
Ich hätte noch eine Frage zu den Verstrebungen im Gehäuseinneren: Wieviele brauche ich da bzw. gibts hier irgendwelche Faustregeln zu beachten?
sniffel1975
Ist häufiger hier
#70 erstellt: 30. Nov 2016, 22:08
Ich habe 16 Stück von den JBL's in knapp je 65 Liter verbaut, 22 und 25mm MDF mit Versteifung.
Betrieben wird das Ganze an 2 x inuke6000dsp.
Das chassis ist für den Preis einfach unschlagbar wie ich finde, ebenso die inuke für den Preis und für diese Konfiguration mehr als ausreichend.
Hier mal eine Messung in dem noch komplett unbehandeltem Raum, also keinerlei akustische Maßnahmen und das DBA auch nur quick and Dirty eingestellt. Keine Entzerrung etc.

IMG_0028

Hier meine Gehäuse Zeichnungen dazu.

IMG_0029
IMG_0030


[Beitrag von sniffel1975 am 30. Nov 2016, 22:15 bearbeitet]
alpenpoint
Inventar
#71 erstellt: 01. Dez 2016, 08:14
Hi,

hab mal mit den Erbauern meiner aktiven Boxen gesprochen, die würden den JBL in ein Gehäuse zw. 55 und 60l bauen. Die Jungs haben Ahnung und denen vertraue ich. Die 80 bis 100l Variante ist nur dann empfehlenswert wenn du wirklich sehr flexibel sein willst in Bezug auf späteren Umbau auf 15" Variante. Da mußt du dann mit der Leistung aufpassen, nicht dass er dir bei höheren Pegel anschlägt.

@sniffel

ist der Abfall ab 40Hz ohne jeden Filter oder hast du einen shelving Filter ab 40 Hz gesetzt? Probier mal ein Multisub, hat mir und einem Forumskollegen hier geholfen, da war der Abfall unten nicht mehr da. Dein Wasserfall ist gut. Bei mir war fast kein Unterschied im Wasserfall zwischen DBA und Multisub. Den Werdegang vom DBA zum Multisub hab ich oben schon verlinkt, lies das mal!

lg, Alpi
Niiggii
Stammgast
#72 erstellt: 05. Dez 2016, 21:13
Bin derzeit noch am Skizzieren des Gehäuses. Werde euch hier auf dem Laufenden halten wenn ich wieder Zeit habe.
alpenpoint
Inventar
#73 erstellt: 05. Dez 2016, 21:33
Alles klar.
Nimmst du jetzt die JBL?

lg, Alpi
Niiggii
Stammgast
#74 erstellt: 05. Dez 2016, 22:05
Japp, JBL Chassis ist geplant im 55-60l Gehäuse.
alpenpoint
Inventar
#75 erstellt: 05. Dez 2016, 22:13
Passt!
Bin sicher es bringt dich ein großes Stück weiter. Ein DBA/Multisub klingt Klasse!

lg, Alpi
Niiggii
Stammgast
#76 erstellt: 06. Dez 2016, 21:02
Ich habs jetzt mal skizziert: Fragen ect. werde ich bald noch nachliefern. Evtl kann jemand mal nen Blick drauf werfen ob das so ok ist:

Subwoofer Explosion

Subwoofer Masse

gehäuse

Die Box ist ca. 65-66Liter in dieser Variante. Das sollte aber vermutlich keine Rolle spielen.

Frage die sich mir grad auf die schnelle stellt: Wie bekomme ich das Chassiskabel aus dem Gehäuse?

@sniffel1975
Du hast in deiner Skizze bei der Fräsung und dem Ausschnitt +1cm addiert zu den Massen auf der JBL Webseite. Ich habe das jetzt mal so übernommen. Ist das Spielraum oder braucht man diesen 1cm?


[Beitrag von Niiggii am 06. Dez 2016, 21:52 bearbeitet]
alpenpoint
Inventar
#77 erstellt: 07. Dez 2016, 09:30
Hi,

schaut gut aus, Tipp mach zwei Versteifungen rein!!
Zum Radius der im Datenblatt angegeben ist solltest du 1mm dazurechnen für die Fräsung damit du etwas Spiel hast. Mach es nicht zu genau, Farbe kommt ja auch noch drauf.
Da man die Subwoofer eh nicht sieht bohr einfach ein Loch und dichte es von innen ab so hab ich es gemacht. Dann hab ich die Subs mit Wago Klemmen zusammengeschalten und zum Verstärker gefahren.
Noch ein zwei Ikea Kissen rein und gut ist.

lg, Alpi
Niiggii
Stammgast
#78 erstellt: 07. Dez 2016, 18:41
Ich könnte die zweite Versteifung aber nur zwischen der ersten Versteifung und der rechten Aussenwand realisieren. Ist das ok?
Ich denke ich werde die Masse auch noch einmal anpassen mit 25mm Holzstärke. Diese Stärke scheint geläufiger als 21mm zu sein.
alpenpoint
Inventar
#79 erstellt: 07. Dez 2016, 19:20
Ja das ist ok aber 25mm wäre nicht notwendig. Normal gibts das mdf in 19, 22, 25mm......

lg, Alpi
Niiggii
Stammgast
#80 erstellt: 07. Dez 2016, 19:47
So habs aktualisiert, vllt. nochmals finales OK geben

gehäuse

Subwoofer Explosion

Subwoofer Masse

Fürs Kabelmanagement bohre ich hinten einfach ein Loch rein und dichte das dann ab? Ok das sollte machbar sein
Und das Innenleben fülle ich dann einfach mit ca. 2 IKEA Kissen.

Damit sollte das eig. passen oder? Nächste Aufgabe ist dann einen Schreiner für den Kostenvoranschlag aufzusuchen.


[Beitrag von Niiggii am 07. Dez 2016, 20:24 bearbeitet]
alpenpoint
Inventar
#81 erstellt: 07. Dez 2016, 19:49
Schaut gut und massiv aus, schaden tuts nie.


[Beitrag von alpenpoint am 07. Dez 2016, 19:50 bearbeitet]
alpenpoint
Inventar
#82 erstellt: 11. Dez 2016, 07:05
Hi,

hab mir gestern ein DBA bestehend aus 12 St. JBL CS1214 in 70l Gehäusen angehört. Der Raum war ca. 35m² groß und ich muß sagen du machst mit den JBL nichts verkehrt!
Er hatte auch die gleichen LS wie ich also konnte ich die Geamtanlagen gut vergleichen, klar hatte er das alles etwas anders eingestellt wie ich aber das sind immer persönliche Vorlieben die man hier einfließen läßt. Der Pegel ist vollkommen ausreichend, bei Musik sowieso da höre ich nie so laut wie bei Filmen.
Viel Unterschied zu meinem DBA/Multisub konnte ich nicht feststellen.


lg, Alpi


[Beitrag von alpenpoint am 11. Dez 2016, 07:06 bearbeitet]
Niiggii
Stammgast
#83 erstellt: 13. Dez 2016, 19:54
Danke für deine Eindrücke!
Kurzes Update:
Mittlerweilen habe ich eine Schreinerei für den Gehäusebau kontaktiert. Ich werde diese Woche wohl noch einen Kostenvoranschlag erhalten.
Niiggii
Stammgast
#84 erstellt: 17. Jan 2017, 12:52
Kurzes Update:
Da die Preise in der Schweiz für Subwoofergehäuse fast 50% des Preises eines fertigen XTZ 1.12 Subs betragen habe ich mich defür entschiedenen das ganze Vorhaben wirklich als "Projekt" anzusehen und die Chassis in Eigenarbeit unter professioneller Aufsicht durchzuführen. Dafür werde ich diesen Samstag testweise das Holz für ein Gehäuse einkaufen und dann im Verlaufe der nächsten 2-3 Wochen das erste Gehäuse bauen und mit Chassis bestücken.

Das Projekt lebt also

P.S: Mittlerweile habe ich ein Velleman DEM201 SPL Meter zuhause:
https://www.brack.ch/velleman-schallpegel-messgeraet-366550

Mit diesem ist eine Frequenzbewertung A und C möglich. Mit der Frequenzbewertung C sollte es mir möglich sein die Subs einzupegeln richtig? Etwas verwirrt bin ich ab der Aussage im Manual des SPL. Dort steht man solle das SPL Meter 1-1,5m von der Schallquelle enfernt aufstellen. Wenn ich aber die Lautstärke am Hörplatz messen möchte, dann sind das ca. 4m Abstand. Funktioniert das trotzdem oder misst man normalerweise so nahe an der Box?


[Beitrag von Niiggii am 17. Jan 2017, 12:52 bearbeitet]
Niiggii
Stammgast
#85 erstellt: 20. Feb 2017, 12:42
Hallo ich bin es mal wieder

Am Mittwoch wird mein erstes Gehäuse fertig gebaut. Ein CS1214 Chassis liegt mittlerweile auch schon bei mir rum. Jetzt gehts darum die Endstufe zu ordern denn ich möchte nach der erste Box testen ob die Konstruktion auch tatsächlich funktioniert bevor sieben weitere Gehäuse gebaut werden.

Hier benötige ich aber noch einmal eure Hilfe.
Ich habe jetzt die Behringer iNuke 6000DSP angeschaut und diese hat XLR Inputs als auch Outputs. Mein AV-Receiver besitzt zwei getrennte Mono-Cinch Subwoofer-Out Anschlüsse. Am JBL Chassis habe ich einfach zwei Verbindungspunkte an welche ich die Kabel wohl einfach lose anbringe (Oder muss ich die da festlöten?)

Kann mir jemand weiterhelfen, bin da doch etwas überfordert was ich da jetzt alles an Kabel kaufen muss und wie ich das richtig anschliesse.

(Achja, wenn anschliessend sieben weitere Subwoofer dazu kommen wie werden diese dann in Reihe geschaltet, wie sieht das von der Verkabelung aus?)

Danke schonmal für eure Mühe
dejavu1712
Inventar
#86 erstellt: 20. Feb 2017, 17:56
Die Behringer iNuke 6000 DSP ist allerdings nicht 2 Ohm stabil, die kleinere iNuke 3000 schon.
Bei vier JBL in Kombination pro Kanal angeschlossen ist das auch nicht zwingend notwendig.

Die kleinere iNuke 3000 würde mMn aber völlig für deine Zwecke ausreichen.

Die Behringer hat eine kombinierte XLR/Klinke Input Buchse, Du brauchst also zwei Adapterkabel Beispiel

Die Behringer hat als LS Anschluss zwei Speaker Twist Buchsen, die passenden Stecker sehen so aus Beispiel

Die LS Kabel würde ich am Subwoofer festlöten, Alternativ kann man auch Kabelschuhe nehmen.

Um die LS Kabel am Subwoofer Gehäuse zu konektieren würde ich LS Terminals nehmen Beispiel 1 Beispiel 2

Subwoofer Verkabelung / LS Schaltungen
Niiggii
Stammgast
#87 erstellt: 20. Feb 2017, 19:52
Danke für deine Hilfe dejavu1712

Werde mir alles sorgfältig durchlesen.
dejavu1712
Inventar
#88 erstellt: 20. Feb 2017, 21:37
Gerne doch....!
Niiggii
Stammgast
#89 erstellt: 14. Mrz 2017, 14:45
Hallo zusammen

Ich melde mich mal wieder, diesmal um den Baufortschirtt für euch zu dokumentieren.
Vorneweg noch wichtig zu erwähnen: Ich hab den Titel angepasst. Mittlerweile ist dieser Thread doch eher ein Projekt zur Realisierung eines DBA's geworden.

Wie bereits erwähnt hatte ich für den Bau eines DBA im Vorfeld mit der Fertigvariante in Form von 8x XTZ Sub 1x12 geliebäugelt. Auf Anraten von alpenpoint un deja-vu (bezgl. dem Verlust von Raumtiefe, Bassreflexprinzip dieser Woofer ect.) bin ich von dieser Idee wieder abgekommen und baue mir deswegen eigene, geschlossene Gehäuse.

Projektstart war der 22.02.2017, die Aufgabe lautet acht Subwoofergehäuse zu bauen, in welche später JBL CS1214 Chassis eingelassen werden.
Die Werkstatt, in welcher ich das Projekt durchführe, hat mir nach der Zusendung des Konstruktionsplanes mit der genauen Bemassung alle Holzplatten auf die entsprechenden Masse zugeschnitten. (inklusive Gehrung)

Das Projekt gliedert sich nun in drei Teile:
Schritt 1. Ausfräsen der Chassisfassung und Bohren eines Loches auf der Rückseite für die Kabelführung
Schritt 2. Zusammenleimen der einzelnen Wände und Montage der Bodenplatten
Schritt 3. Verstrebungen bauen / einsetzen und Deckel montieren

Anbei ein paar Bilder:
dba1

dba2

dba3

dba5

dba6

dba7

dba8

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dba10

dba11

dba12

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dba15

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dba19

dba20

dba21


[Beitrag von Niiggii am 14. Mrz 2017, 15:00 bearbeitet]
icebaer72
Stammgast
#90 erstellt: 14. Mrz 2017, 15:22
Was ist mit den Innenverstrebungen, die noch auf dem Plan zu erkennen sind?
Hätten die nicht vor dem zusammenleimen rein gehört?
Niiggii
Stammgast
#91 erstellt: 14. Mrz 2017, 16:50
Hallo icebaer72

Das dachte ich zuerst auch.
Laut den Schreinerprofis (die dort mehrere Lautsprecherprojekte betreuen) werden solche Verstrebungen erst jetzt milimetergenau zugeschnitten und dann eingeschoben und festgeleimt.

Mal schauen wies wird!


[Beitrag von Niiggii am 14. Mrz 2017, 17:00 bearbeitet]
dejavu1712
Inventar
#92 erstellt: 14. Mrz 2017, 17:42
Super, so langsam geht es ja vorwärts.

Das mit den Innenverstrebungen passt mMn schon so wie der Schreiner das machen will.

Man darf also gespannt sein wie das Endergebnis aussieht.
Niiggii
Stammgast
#93 erstellt: 14. Mrz 2017, 21:56
Die Subwoofer bereiten mir da auch nicht wirklich Sorgen, das wird wohl schon alles gut werden.
Mehr Bedenken habe ich derzeit noch bei der "Bafflewall-Light" die ich dafür ja benötige. Ich weiss derzeit noch nicht so ganz wie ich das umsetzen will, damit das am Ende auch alles entsprechend gut klingt. Für Tipps bin ich immer dankbar!


[Beitrag von Niiggii am 14. Mrz 2017, 21:57 bearbeitet]
icebaer72
Stammgast
#94 erstellt: 15. Mrz 2017, 08:29
Was genau meinst du mit "Bafflewall-Light"?
Willst du einfach nur die LS hinter der LW verbergen, oder sollen die LS bündig in einer Bafflewall eingelassen werden?
Niiggii
Stammgast
#95 erstellt: 15. Mrz 2017, 13:42
Das weiss ich derzeit noch gar nicht genau. Ursprünglich wollte ich einfach ein Gerüst bauen, und die Subwoofer darauf platzieren. Natürlich sollten darin auch die Frontlautsprecher Platz finden.
Mittlerweile bin ich aber am Nachdenken ob dies klanglich nicht einige Nachteile mit sich zieht.(Vibrationen des Gerüsts, Satelliten zu Nahe an der Rückwand) Deswegen überlege ich derzeit, was es für (womöglich) bessere Alternativen gibt. Leider finden sich in Google nicht sehr viele gut dokumentierte Projekte dazu, was die ganze Sache für mich erschwert.

Zum besseren Verständnis, dies ist die ursprüngliche Idee:
dba gerüst1

Da sich mein Raum nicht mehr im Rohbau befindet und er bereits jetzt als Heimkino genutzt wird, erschwert die Installation zusätzlich.
Hier ein aktuelles Bild:
heimkino6-komprimiert


[Beitrag von Niiggii am 15. Mrz 2017, 13:47 bearbeitet]
icebaer72
Stammgast
#96 erstellt: 15. Mrz 2017, 14:41
Den Center weg vom Boden zu bringen, bringt alleine schon so viele akustische Vorteile, dass es mir der Umbau wert wäre
Bisher ist er ja auch schon direkt an der Wand. Darüber hinaus sogar direkt auf dem Boden. Da kann es also nicht schlechter werden.

Wenn eine Box direkt an die Wand soll, hat man im Prinzip drei Möglichkeiten:

a) einfach an die Wand dran machen.
Dabei entstehen Überhöhungen und Auslöschungen durch den rückwärtig reflektierten Schall.

b) um die LS herum Absorber anbringen
reduziert die rückwärtigen Reflektionen und mindert damit das Problem.

c) die LS in eine Bafflewall einlassen
es entstehen erst gar keine rückwärtigen Reflektionen. Allerdings sind die meisten LS so konzipiert, dass sie darauf mit einem überhöhten Grundton reagieren, der nachher wieder rausgefiltert werden muss.

Ob du dann zusätzlich die Front-LS hinter die LW ziehst, ist eine andere Frage. Falls ja, gibt es die gleichen Probleme/Möglichkeiten wie oben beschrieben.
Niiggii
Stammgast
#97 erstellt: 15. Mrz 2017, 15:08
Bezüglich dem Center gebe ich dir absolut recht. Da verspreche ich mir deutlich bessere Ergebnisse mit dieser Konstruktion.

Am liebsten würde ich Variante c realisieren. Problem ist hier: Hinter dem linken Frontlautsprecher (auf dem Bild) befindet sich eine Tür, diese muss auch weiterhin zu erreichen sein. Somit kann ich die ganze Konstruktion nicht einfach entsprechend dämmen.

Meine Idee sieht folgendermassen aus:
dba gerüst2
Das komplette Gerüst (um die Subwoofer und den Center herum) würde ich mit Rockwool ausfüllen, um die Tiefe bestmöglich auszunutzen. Die Front L/R würde ich gerne ebenfalls auf derselben Ebene hinter der Leinwand platzieren, allerdings in die Leerräume links und rechts neben dem Gerüst. Diese kann ich leider nicht dämmen, da hier Tür bzw. Fenster montiert sind. Nachteil hier: Die Lautsprecher sind sehr nahe der Rück- und Seitenwand.

Btw: Ich hab DSP's hier mit denen ich nachträglich noch eingreifen kann.
icebaer72
Stammgast
#98 erstellt: 15. Mrz 2017, 15:22
Mit Rockwool um den Center herum, solltest du die Probleme dort gut in den Griff bekommen.

Wenn es bei den Front-LS nicht geht, würde ich sie möglichst nahe an die Wand stellen. Je näher der LS an der Wand steht, desto höher in der Frequenz rutscht der Problembereich und desto weniger wirkt er sich störend aus.
Niiggii
Stammgast
#99 erstellt: 15. Mrz 2017, 15:37
Vielen Dank für deine Einschätzung!

Je näher ich den Lautsprecher an die Rückwand ziehe, desto höher fällt der problematische Frequenzbereich aus? Warum ist ein höherer Frequenzbereich weniger problematisch, kannst du das evtl. etwas genauer erläutern?
Ich hatte die Lautsprecher bereits einmal näher an der Rückwand und diese Position mit REW gemessen. Wenn ich mich recht erinnere hatte ich relativ breitbandig um ca. 200 HZ eine grosse Erhöhung. Ob das gut- oder schlecht geklungen hat kann ich aus dem Gedächtnis heraus leider nicht mehr sagen.

Ich habe mir zwischenzeitlich deinen Baubereicht zu deinem Heimkino durchgelesen. Hut ab an dieser Stelle für dein optisches Schaffen, gefällt mir sehr gut. Und so wie es auf den Messdiagrammen scheint hast du ja nahezu eine perfekte Tieftonwiedergabe unter 80 Hz und das in einem DBA mit lediglich 4 Subwoofer. Da will ich natürlich auch hin, allerdings habe ich bei meiner Konstruktion ja noch etwas Angst vor Vibrationen da die Subwoofer direkt auf der Holzfläche stehen.


[Beitrag von Niiggii am 15. Mrz 2017, 15:37 bearbeitet]
icebaer72
Stammgast
#100 erstellt: 16. Mrz 2017, 09:10
Nach oben rutscht die Auslöschung, wenn der LS in Richtung Wand bewegt wird auf alle Fälle. Denn der rückwärtige Schall muss dann einen kleineren Weg zurücklegen, um wieder nach vorne zu kommen und sich mit dem Direktschall zu überlagern.
Näheres dazu findet man bspw. hier: HighPowerSat

Das die Störung in höheren Frequenzen weniger auffällig ist, liegt vermutlich daran, dass LS in den Höhen stärker bündeln und dadurch weniger Schall von hinten reflektiert wird.

Wegen Vibrationen würde ich mir keinen allzu grossen Kopf machen. Sollte halt alles stabil gebaut sein
Niiggii
Stammgast
#101 erstellt: 16. Mrz 2017, 14:38
Okay dann werd ich bald mal loslegen mit der Ständerkonstruktion.
22mm rohe MDF Platten sollten ausreichen um jeweils eine 30kg schwere Box auf einer maximalen Fläche von 110cm x 30cm tragen zu können oder?
Dann würde ich die Konstruktion mit 8cm dicken Kanthölzern aus Fichte bauen und daran jeweils die 22mm starken MDF Platten anbringen. Natürlich streiche ich vorher alles schwarz.


[Beitrag von Niiggii am 16. Mrz 2017, 14:39 bearbeitet]
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