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Klingonen-Hifi aus der Sowjetunion.

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Yorck
Gesperrt
#1 erstellt: 21. Aug 2008, 08:35
Hallo Leute,

wer hat daheim sowjetische Hifi Geräte stehen?

Russen sind Klingonen , das steht fest, denn die Hifi Apparate sehen
außerirdisch aus, klingonisch eben, sind richtig, fette hochinteressante
Kisten Manche sehen "böse" aus wie ein T34 in Schußposition

Die kyrillische Schrift ist spannend darauf, wer sie nicht kann versteht
Bahnhof....CETb (Einschalten z.B. )

Amps von Odissej, Korvet, Elektronika, Bark, Lomo, Amphiton, Yauza
(teils baugleich) sind hochinteressante superkomplexe Schwergewichte wie sie in keinem anderen Land so in Handarbeit mit handverschnürten Kabelpaketen und feinen Militär-Kondensatoren je gebaut wurden.

Die Teile sind wohl zusammen mit Marine- und Flugzeugelektronik
vom Band gelaufen, eine so umständliche, aufwändige Handarbeit-Bauart (Quasi atomschlagsicher ) habe ich noch nicht gesehen.
Voller Rüstungsteile, z.B. OTK Stufenschalter mit Goldkontakten seewasserfest, Überdimensionierte schwere Schnittbandkern- oder Ringkerntrafos des Herstellers CMAPM (START) finden sich fast immer, ein sehr erfahrener Trafobauer, der sonst Flugradar und Sonargeräte bis hin zu Weltraumkapseln ausrüstete etc..!) ICKPA=ISKRA (heißt FUNKE ) ist noch so ein Hersteller von Transistoren, den gibts noch--heute baut der z.B. sogar für die Koreaner und Lada Autolichtmaschinen usw..
(Nicht mit ISKRA Jugoslawien verwechseln, die gehören zu Magneti Marelli Italien (FIAT))

Boxen von RRR, und Korvet sowie Elektronika haben auch ihren Reiz,
haben innen 12DB Weichen, so fett wie ein ganzes E Werk (Luftspulen groß wie eine Faust) und große Tieftöner mit Alurahmen wie ein Motorblock--da gibts richtige Schätze. Bleischwer noch dazu.
Die einfacheren 3 Weg Boxen davon wurden mal unter Supersound Label als S-150 bei Conrad bzw Völkner in den 80ern günstig verramscht.
Die sind überaus ordentlich!
Tuner aus der UdssR (Noch nie probiert, sehen aber scharf aus),
CD Player von RRR gabs auch (Wer baute den Wandler, Svetlana Leningrad in Philips Lizenz?) ,
Plattenspieler (Suche ich) da gabs einige die vom Feinsten sind.
Korvet (KOPBEM) 038 "Vertak" sieht aus wie geradewegs von einem Klingonenkreuzer hinunter-gebeamt
Elektronika baute den TD 125 samt verbessertem SME Arm nach.

Die Russen hatten ein breites "Elite Hifiprogramm" aufgelegt, scheinbar nur für Funktionäre oder sehr vermögende Genossen, denn das waren alles vergleichsweise winzige Serien, die in ihren Parametern jedes Westprodukt ausstechen sollten. Weltraumforscher entwickelten Tonarme!

Der Bauer oder Fabrikarbeiter (Held der Arbeit? ) wird sicher jedenfalls andere Probleme gehabt haben als Hifi

Hier gibts gerade in der Bucht einen feinen seltenen baltischen VEF-RRR (Radiotehnika) P3T (=R3T) Amp, wer ihn aufschraubt überlebt eine nette Überraschung und traut seinen Augen nicht, was da drinsteckt...irrsinnig aufwendig und sehr sehr schwer gebaut--supersolide--keine primitive Grobschlosserei! Toshiba Transen in Russenamps sind selten, da Import gar nichtnötig war, alle Halbleiter der UDSSR sind von vergleichsweise
hochwertiger Militär-Qualität, wie es auch die orig. Svetlana "winged C" Röhren sind. (Nicht der Sovtek Mist von heute)

http://cgi.ebay.de/R..._trksid=p3286.c0.m14

Wer hat daheim ähnliche Exoten des klingonischen Sowjetimperiums

Beste Grüße

Dirk


[Beitrag von Yorck am 21. Aug 2008, 14:14 bearbeitet]
hifibrötchen
Inventar
#2 erstellt: 21. Aug 2008, 08:43
Leider habe ich nur ein Polnischen Verstärker hier stehen .
Aber der hat es auch in sich , doppeltrafos .
Yorck
Gesperrt
#3 erstellt: 21. Aug 2008, 09:27
Stimmt die Polnischen Unitra Verstärker sind fein gebaut,
bei Conrad gabs einen unter CROWN Label, der ist ein Geheimtip,
ich glaube da steckt ein Teil Grundig drin, weil Unitra ja mit Grundig gemeinsam auch Weltempfänger und Tonbänder baute.

http://cgi.ebay.de/U..._trksid=p3286.c0.m14

Wenn ein Unitra Amp (HGS)
auftaucht: zuschlagen--klingt sehr gut! Egal ob der kleine hier,
oder der große gelabelt "CROWN"
Phonoteil überraschend rauscharm, fetter teurer Schnittbandkern-Trafo
gute Transen--kein Schrott!
("Schrott " wurde leider z.T. bei RFT in der DDR gebaut, die Russen und Polen konnten, bzw. durften hochwertiger bauen für die "Consumer" bzw
den Export. Allenfalls die HMK 100 und 200 Serie von RFT kommt da bedingt mit.

Das hier http://cgi.ebay.de/S..._trksid=p3286.c0.m14
sind in Wahrheit echte baltische VEF RRR Radiotehnika S300 Boxen--ziemlich gute Teile.
Renkforce / Völkner vertrieb die für damals sehr günstiges Geld...
Lasst Euch nicht vom 80´s Look täuschen, die haben Qualitäten.
auch die kleineren S150 und S90.
Alleine die überall verwendeten riesigen 8 Ohm Alu-Gußkorb Tieftöner
(Schwerst gebaut und verschraubt wie ein Moskwitch-Motorblock)
nebst Monster-12DB Weichen sind eine Stange Geld wert und verdienen
durchaus High End Prädikat.
Visaton oder Heco hat sowas nie gebaut, wäre wirtschaftlich nicht drin.
Die Russenboxen S90B, S150, und S 300 lassen sich sogar noch tunen!

Beste Grüße

Dirk


[Beitrag von Yorck am 21. Aug 2008, 10:10 bearbeitet]
raphael.t
Inventar
#4 erstellt: 21. Aug 2008, 09:54
Hallo Dirk!

Ich besitze einen Korvet Sputnik Plattenspieler, ein DD mit sonderlichem Arm.

Grüße Raphael
hifibrötchen
Inventar
#5 erstellt: 21. Aug 2008, 10:12

Korvet Sputnik

Bilder
Yorck
Gesperrt
#6 erstellt: 21. Aug 2008, 10:24
Hier gibts lecker CCCP Hifi zu kaufen...allerdings happig im Preis.

http://cgi.ebay.at/R...sidZp1742.m153.l1262

VEF RRR Radiotehnika
Y 7101 Edel Midi Serie In Russland hat keiner soviel Geld gehabt außer
Funktionären sowas zu erwerben--teuerst war das drüben, praktisch unverfügbar sowieso.




kaccetta heißt der Kassettenknopf..

CTEPEO= Stereo So schön kann Russisch-Unterricht sein!
MOHO=Mono


BAMAHC = Ballance
GROMK = Lautstärke
TEMBP= Ton (Hier Bass und Höhenregler)




Da steht RRR Tonverstärker Radiotehnika Y-7101 Stereo 220V 50HZ 80W etc..
Preis 225 Rubel...(Das war der planwirtschaftlich vorgeschriebene EVP Preis )
eine Stange Geld für einen Amp in der UDSSR aber keinesfalls kostendeckend...nichtmal im geringsten, ruinös war der in der Herstellung, die Teile alleine sind das 10 fache wert gewesen, selbst nach unseren Preisen der 80er Jahre.


Ohh Mann die sind scharf!!

Allerdings viel zu teuer...aber fein sind die von innen, der Trafo ist typisch
CMAPM!!! (!) Alles Rüstungsteile!!! ALLES! ----NIX JAPAN!
Schaut Euch mal die Schaltung der Gleichrichtung neben dem Trafo an, mit den riesigen ISKRA Leistunsgdioden in Ermangelung eines Brückengleichrichters teuerst diskret aufgebaut! UNFASSBAR!



Tuner, Tape und Amp will haben

Alleine die Beschriftung AHHHHH WIE GENIAL!

Seht Ihr der Power Knopf heißt "CETb" hahah

Beste Grüße

Dirk


[Beitrag von Yorck am 21. Aug 2008, 14:31 bearbeitet]
MECO
Stammgast
#7 erstellt: 21. Aug 2008, 10:36
Mehr Bilder von dem Innenleben dieser "russischen Monster" bitte

Bin sehr gespannt
Yorck
Gesperrt
#8 erstellt: 21. Aug 2008, 11:12
Ja mache ich heute Abend mal.
Ich habe selber 3 große Amps, die sind sehr gut gemacht, sogar noch
erheblich fetter als diese Midi Anlage.

1x BARK, 1xOdyssey aus Odessa, 1xAmphiton aus LVOV Ukraine
und einen NPUbOlJ ("Priboij" Monster Röhrenamp nebst Equalizer)
der Röhrenamp und EQ kommen aus einem Werk in der Ukraine das sonst
U-boot Sonar-Ortungsgeräte baute. Das Logo darauf ist ein U-boot nebst ausgestrahlter Schallwellen

Die Bilder des Sputnik Plattenspielers gibts im PE2020 Thread.

Hallo Raphael,
Dein KOPBEM (KORVET) 038 Sputnik (VERTAK 038C) Gerät ist aus doch Alu und Titan und wurde von einem Unterwasser Akustiker entworfen.

Der KOPBEM Tonarm ist am Ende mit einer Ölgefüllten Mega-Kugel versehen und sieht aus wie ein Klingonenkreuzer bzw das Antriebsaggregat des Raumschiffs Event Horizon, das in die Hölle flog und zurückkehrte


Russenhifi=verrücktes aber geniales Hifi! Delikatestens!

Beste Grüße

Dirk


[Beitrag von Yorck am 22. Aug 2008, 07:56 bearbeitet]
The-Luxman
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 21. Aug 2008, 11:18
Jedes Teil 10 kg! So sieht es zumindet aus!
Nicht schlecht, Herr Specht!
Die S 150-Boxen wurden in Deutschland ja mal in den 90ern für 'n Appel und nen Ei verhökert.
Bis da mal ein paar Artikel zu geschrieben wurden, was die superben Kalngeigenschaften anbelangt...da wurde dann der Nachschub knapp


[Beitrag von The-Luxman am 21. Aug 2008, 11:23 bearbeitet]
MECO
Stammgast
#10 erstellt: 21. Aug 2008, 11:22
Find die Dicke der Gehäusewände krass :O


Sind bestimmt schusssicher
Yorck
Gesperrt
#11 erstellt: 21. Aug 2008, 11:24
Ich habe noch orig CCCP S90-B Boxen BJ 1987 60cm etwa hoch...
und die sind sehr schwer und klingen wirklich gut.
Das waren die Vorgänger der S 150 Supersound Boxen von Conrad.
Erstaunt war ich als ich die in den 90ern noch für 100DM (!) auf einem Flohmarkt im Päärchen neu kaufen konnte. SCHWER!!

Die Russenboxen gibts immer noch:

bei Hupra in Berlin.

Sogar die feinen Tieftöner gibts da einzeln, die sind wahre Schätze!
Irre schwer! Irre hohe elektronische Gesamtgüte!



http://www.hupra.com/Audio_speakers_hs_701_info_de.htm

http://www.hupra.com/Rohrenverstaker_H1500_info_de.htm

http://www.hupra.com/75_gdn_info_de.htm

Die angegebenen Wattzahlen 4 und 8 sollen natürlich OHM heißen...
Sinus-Watt haben die um ca 150. Falsch übersetzt--Russen halt

Der CONGRAPH HS1500 Russen-Röhrenamp dort ist ein Guter,
Ihr würdet durchaus staunen den zu hören. Es ist der Nachfolger des Priboij.
Der Innenaufbau mit CAMPM Schnittbandkern Militär-Übertragern nebst Riesennetztafo von ISKRA ist sehr sehr wertig!
Geschenkt das Teil. Such mal Schnittbandkern-Übertrager in der Güte die linear 10-30.000Hz bringen oder vergoldete Stufenschalter. Nix finden
Und wenn man sie findet, dann sind die teurer als der ganze Amp hier.

Und die RRR Radiothenika Fabrik baut nun sogar ganz westlich aussehende
Hifiboxen die sich trotz sehr günstigem Preis nicht hinter den hiesigen Cantonboxen oder Heco zu verstecken brauchen.

Ja "bombensicher" sind die quasi...

Verwechselt die Sachen von RRR http://www.rrr.lv/
http://www.rrr.lv/p6.html?l=3
nicht mit Chinamüll, Ihr tut den Balten unrecht.
Die Balten waren außerdem immer "die Schweizer" unter den Sowjetrussen.
Wurden deshalb auch unterdrückt. Kluge aber stets bescheidene Leute wie die Norweger und Finnen. Mit Balten kann man gut auskommen..zuverlässig!
Das ganze russische High Tech Elektronikzeugs der Marine wurde z.B. im Baltikum entwickelt. Riga und Tallin war sowas wie das Silikon Valley der CCCP.


Beste Grüße

Dirk


[Beitrag von Yorck am 21. Aug 2008, 14:38 bearbeitet]
hifibrötchen
Inventar
#12 erstellt: 21. Aug 2008, 12:05

Die Bilder des Sputnik Plattenspielers gibts im PE2020 Thread.


Na wir sollen doch jetzt nicht alle Seiten dort durchlesen
Gib uns den Link zu den Bildern bitte
Yorck
Gesperrt
#13 erstellt: 21. Aug 2008, 12:07
Hier ein bissl was über RRR:

The "VEF Radiotehnika RRR" company was established in the year 1927. "Radiotehnika RRR" was the largest manufacturer of audio engineering within the former USSR. Since October 1998 our company is privatised.
Our company have a full complete technological cycle, involving the manual and mechanised metal working, wood-working, assembly of electronic nodes.

Basic specialisation of the company:

manufacture of acoustic systems;
manufacture of acoustic systems for the home picture theatre;
manufacture of built-in speakers
manufacture of cases for acoustic systems;
manufacture of surface assembly printed circuit boards;
assembly of electro-mechanical nodes and units;
manufacture of metal products;


Joint Stock Company “VEF Radiotehnika RRR” is constantly updating its manufacturing and works on development of modern acoustics systems. Today company offers several well demanded home theatre sets.

Co-operation with R.C.F (Italy) have been organized in production of professional acoustics.

We invite you to visit our company at any time suitable for you!

Dear Sir/Madam! We are interested in development of our distribution network and we are searching for new partners in C.I.S, European Union, Asia, Americas and elsewhere. Please feel free to contact us:



Address: Kurzemes pr. 3, Riga, LV-1067, Latvia
Phone : +371 7418828
Fax: +371 7459201
Purchases: j.voins@latnet.lv (Juris Voins), +371 7418828
Sales: Baltic countries: info@rrr.lv (Ausma Smiltniece), +371 7417219
EU: j.voins@latnet.lv (Juris Voins), +371 7418828
Other regions: rrr@latnet.lv


[Beitrag von Yorck am 21. Aug 2008, 12:08 bearbeitet]
CyberSeb
Inventar
#14 erstellt: 21. Aug 2008, 12:12
Oh Mann Dirk, da hast Du ja wieder was ausgegraben. Faszinierend! Die "kleine" Anlage oben sieht ja wirklich vom Feinsten aus.

Yorck
Gesperrt
#15 erstellt: 21. Aug 2008, 12:16
Dieser Thread war dringend nötig, denn wenn ich mir so angucke wie
teils immer und immer wieder über USA Geräte oder Japan-Geräte gesprochen wird...die Russen hatten sooooooo schöne Hifigeräte
Und die Boxen von denen sind sooooo fett und auch durchaus gut!

Da mußte ich das hier mal starten.

Die Russen hatten tolle Tonbandmaschinen: ROSTOV und OLYMP..die OLYMP ist sowas wie die Sowjetische Revox! Ein großartiges Teil mit Glasköpfen wie
bei AKAI aber dem Antrieb wie bei Revox....vom Besten des Westen nur das Feinste zusammenkombiniert (=Kombinat ) um bloß die beste Maschine der Welt zu bauen--(natürlich kaufte der KGB wohl alle )

Wartet ab wenn Ihr meine Bilder der ganzen Russenhifigeräte seht.


Beste Grüße

Dirk


[Beitrag von Yorck am 21. Aug 2008, 14:39 bearbeitet]
hifibrötchen
Inventar
#16 erstellt: 21. Aug 2008, 12:17
Na gut ihr faulen Leut (scherz) ich war so frei um zu suchen
Hier ist der Klingonen Dreher
http://www.hifi-foru...=9980&postID=665#665
Yorck
Gesperrt
#17 erstellt: 21. Aug 2008, 12:36
Oahh alte Kamelle, das Bild
immerhin mein original Stalin Kreml Artdeco Bakelit Telefon ausm Besprechungsraum des Kremls ist drauf... Das Teil ist wirklich historisch in der Zeit im Kreml gestanden, als Stalin da herrschte...wer weiß was durch den Hörer schon gegangen ist.
mittlerweile, seit die Moskauer und Petersburger Russen Ihre eigenen Titan-Dreher so hoch wertschätzen dass sie bis zu 10.000 US-Dollar für einen dieser von angeblich nur 12 gebauten COPBEM 038c VERTAK Dreher zahlen, wenn mal einer auftaucht, geistern ganz andere Photos durchs Web wo ich sie immer mal finde und Stielaugen bekomme.


















Die Russen zahlen für so ein Teil jeden Preis...

Raphael wenn Du Dich sanieren willst, annoncier Deinen Vertak (Der heißt original brav "klingonisch" VERTAK und nicht Sputnik ) in einer russischen Auktion und die bringen sich um für das Teil. Es ist in Russland das teuerste Vintage Audioteil das im "Umlauf" ist.
Kult hoch 5 und das irgendwie auch zurecht.


Beste Grüße

Dirk


[Beitrag von Yorck am 21. Aug 2008, 14:42 bearbeitet]
hifibrötchen
Inventar
#18 erstellt: 21. Aug 2008, 12:41
Und gibt es mehr als nur 12 Dreher von denen ?
Gibt es auch andere von denen ?



[Beitrag von hifibrötchen am 21. Aug 2008, 12:41 bearbeitet]
The-Luxman
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 21. Aug 2008, 13:08
An die K't'inga-Klasse habe ich auch sofort denken müssen.
Jetzt wissen wir endlich, was V'ger aus den drei Dingern gemacht hat. Er hat Tonarme daraus gemacht und sie in die Vergangenheit transportiert, damit da mal was Vernünftiges draus wird
Yorck
Gesperrt
#20 erstellt: 21. Aug 2008, 13:18
Zitat:
"An die K't'inga-Klasse habe ich auch sofort denken müssen.
Jetzt wissen wir endlich, was V'ger aus den drei Dingern gemacht hat. Er hat Tonarme daraus gemacht und sie in die Vergangenheit transportiert, damit da mal was Vernünftiges draus wird.."





Ich sehe hier sind Spezialisten und echte Kenner meiner Lieblings SCI FI Saga am Drücker. :*images/smilies/insane.gif Ein rattenscharfer Kommentar!

Russen sind in Ihrem Innersten wirklich Klingonen!

(Nicht böse sein, liebe Russen, ist ein Kompliment--ich finde euer Klingonendesign GENIAL--bitte mehr davon!)

Yepp Vyger ! Star Trek Der Film 1979 ...was für ein Streifen!!
In der ersten Szene als die Sowjetraumschiffe,
ähem Verzeihung K´tinga Klingonen Kreuzer in 3er Formation
Vyger angreifen...das ist eine meiner Lieblingsszenen, das war noch handgemachte Animation mit Riesenmodellen...diese wunderbar finsteren Innnenaufnahmen als die Klingonen den Vygernebel mit dem roten Digitalperiskop (auch von CAMPM ??) anvisieren und dort die neonroten (kyrillischen ?) Hyroglyphen aufleuchten, der Kanonier dann auf (CETb?) drückt und somit
die roten (ISKRA? ) Photonen-Torpedos abschießen.....WOW... unvergessliche Filmmomente, Das Design passt zu diesem VERTAK Dreher!

Verdammt ich will so einen!!!!

Beste Grüße

Dirk


[Beitrag von Yorck am 21. Aug 2008, 13:35 bearbeitet]
DB
Inventar
#21 erstellt: 21. Aug 2008, 13:30
Man sollte vor der Ersteigerung der Hifianlage vorsichtshalber sich ein Foto vom eingeschalteten Tuner zusenden lassen...
OIRT-UKW liegt auf gänzlich anderen Frequenzen.

MfG

DB
Yorck
Gesperrt
#22 erstellt: 21. Aug 2008, 13:38
Joo das ist ja auch Radio von der Heimatwelt CHRONOS (oder wars doch Moskau) und nicht einfach UKW

Du hast recht!

Deshalb will ich ja immer mal einen feinen Russentuner haben um mal selbst zu hören, was da so Geheimnisvolles gesendet wird


Beste Grüße

Dirk


[Beitrag von Yorck am 21. Aug 2008, 13:39 bearbeitet]
Yorck
Gesperrt
#23 erstellt: 21. Aug 2008, 15:38
http://images.google...1%26hl%3Dde%26sa%3DN

Coole Sachen!!!!

Okay Klingonenradios sind das, aber das hier ist ja wohl scharf!

Ein RASSSSSSVET

der wohl erste radiowecker der Welt--- oder ne Zeitbombe??




und das ist das schönste Russenradio ein SVESDA!



Diese SVESDA Luxus Super erzielen auf Auktionen Höchstpreise!


Und hier ein sehr hübsches Häufchen URAL 111/112, ich würde eines gerne im Büro haben!



Ich möchte gerne auf die erstklassige Holzverarbeitungsqualität russischer Gehäuse von Boxen und Radios Hinweisen. Pappe gibts da nicht!
Sogar Verstärkergehäuse sind teils aus echtem massivem Edelholz statt Imitat!


Beste Grüße

Dirk


[Beitrag von Yorck am 22. Aug 2008, 07:58 bearbeitet]
Gelscht
Gelöscht
#24 erstellt: 21. Aug 2008, 17:07
Ich habe diese hier (Radiotechnika S90B) in meinem Fundus:

http://www.hifi-foru...ead=886&postID=10#10

Übelst schwer. Allerdings in nicht ganz so gutem Zustand. Aufkleber fehlen, eines der Metallgitter hat eine leichte Delle, Furnier verkratzt.

Derzeit habe ich keine Verwendung dafür, da mich das Aussehen mittlerweile sehr stört. Wer hat Interesse?


Grüße
Matthias
Murks
Stammgast
#25 erstellt: 21. Aug 2008, 17:23
Hi @ll
Erst mal THX für den Thread, ich hoffe auf Bilder, Bilder und nochmal Bilder
Selber beteiligen möchte ich mich mit einem Link der auf die Anfänge der russichen Radiogeschicht eingeht, auch wenn es mit HiFi nichts zu tun hat.
http://oldradio.onego.ru/DEUTSCH/index_d.htm
Gruss
Rene
Yorck
Gesperrt
#26 erstellt: 21. Aug 2008, 18:42
Hallo zusammen, Bilder von UDSSR Apparaten
kommen gleich reichlich, Kommentare dazu folgen sukzessive....muß zwischendurch noch ein bissl was arbeiten.

Kennt einer LAMM AUDIO aus den USA?
Das Zeug ist edelst und teuer wie wahnsinnig.
Ist High End bis zum Abwinken.
http://www.lammindustries.com/news.html
http://www.lammindustries.com/products.html
Nun einen echten LAMM habe ich auch, sogar den historisch ersten und wichtigsten
Wladimir Lamm heißt in seinem Ukrainischen Namen SHUSHURIN
---Wladimir Shushurin (Shushurin heißt LAMM auf Ukrainisch)
Als Chefingenieur im LVOV Elektronikkombinat bei Amphiton hat Herr Shushurin neben Weltraumtechnik auch einzigartig schöne und sehr fein gebaute Verstärker auf die Beine gestellt--leckerst und in der Machart eine Mischung zwischen DUAL im Design (CV1600) und RADFORD UK im Aufbau der Verstärkerstufen--konservativ aber sehr edel gebaut. Bilder kommen gleich. Natürlich aufgebaut aus OTK gestempelten UdSSR Airforce Teilen

Schaut derweil mal nach LAMM AUDIO USA, dahin ist er in den 90er ausgewandert wie einst Wernher von Braun.

http://www.1388.com/articles/lamm-english/index.html





Wie man unschwer lesen kann übertrifft das Gerät die Sowjetische HiFi Norm
GHOST 24388-83 Die Norm würde ich gerne mal mit der DIN Hifi-Norm vergleichen, möglicherweise 1:1 abgeschrieben? Oder doch strenger?
Rechts die großen "Buchsen" sind Steckdosen für weitere Geräte,
es passen sowohl Deutsche (!) wie auch USA-Stecker! Nix VDE aber nett!
Beachtet die clevere Gestaltung der Steckdosenlöcher.
Links die ist geschaltet (siehe Symbol!) mit dem Haupt-Relais des Amps, die rechte Dose immer unter Saft. Jede der Steckdosen ist nochmal extra abgesichert im Amp und bis 50 Watt belastbar.
Links davon sind 4 DIN Lautsprechersteckdosen aus Russischer Produktion.
Es lassen sich 4 Lautsprecher anschließen und mit 4x17 Watt oder 2x35 Watt bedienen- das genügt um mächtig Musik zu machen z.B. mit den RRR S 90 B CCCP-Boxen. Gut klingen tuts auch noch, ziemlich übersteuerungsfest sind übrigens die Eingänge identisch DIN Norm = es sind DDR-RFT Zukauf-DIN-Buchsen, was die einzigen fremdländischen Teile sind, die an dem Gerät ab Werk montiert wurden.


doppelt geschirmter Schnittbandkerntrafo von CMAPM
und es gibt OHH WUNDER 2 ICs in der Vorverstärkersektion.


Kühlrippen wie Heizkörper Das MM Phonoteil und die Tonfilter sind aller Ehren wert Die Signalwege auf der reichlich mit Porzellan Militär-MKT-bestückten Pre Amp Sektion sind kurz, die Quellenschalter werden mit langen Wellen aus Stahl von der Front bedient, sie sind in der dicken Frontplatte mit Messinggleitlagern eingelassen und haben kein Spiel.
Das heute so verbreitete Anfass-Wackeln bei Drehknöpfen an Amps
Fehlanzeige. Das Gerät hat eine sehr hohe Materialqualität.


Das Design ist fast wie bei einem umgedrehten DUAL CV 1400 / 1600


Amphiton Y 101-1 (=U 101-1) Verstärker ca 2x35 Watt Sinus
Die Bedruckung des Ober-Deckels ist perfekt erhalten, hier bloß staubig,
die darauf dargestellten Kurven sind hochinteressant und reichlich mit kyrillischen Glyphen kommentiert. Konstrukteursstolz--zu Recht.
Um die Frontplatte muß ich mich noch kümmern, da ist die goldene Eloxierung leider weggegriffen, immerhin ist die Klingonen-Beschriftung dahinter voll erhalten! Nur das zählt.
Das Gerät hat eben 36 Jahre harten Dienst in Ostberlin auf dem Buckel, läuft aber einzigartig schön im Klang, wie ein Radford Transi Amp aus den 70ern eben. Ich brauchte keinen Elko tauschen, da ist alles aus bester Rüstungsware!
Das Teil hat das ewige Leben.
Die Platte wird neu eloxiert und dann neu bedruckt, was allerdings sehr sehr teuer werden wird, aber dieses Winzlingsseriengerät von LVOV ist es wert, hier wird keiner so schnell ein zweites davon sehen. Ich vermute es ist der letzte seiner Art.

Beste Grüße

Dirk


[Beitrag von Yorck am 22. Aug 2008, 08:31 bearbeitet]
Yorck
Gesperrt
#27 erstellt: 21. Aug 2008, 18:52
Über die Qualität der sowjetisch-baltischen S90B Boxen von RRR Radiotehnika
kann man nur sagen, vorbildlich.
Ich habe die gleichen und abgesehen vom Russischen Klotz Design sind die High End, wer reinguckt ist verzückt!
Das Gewicht täuscht nicht!!
Wer die Frontplatte nicht mag, abschrauben und eine Tuchkonstruktion davor oder ein schönes neues Frontteil selber schreinern, das Gehäuse der Box ist supermassiv, das Furnier sehr sehr hochwertig, wenn es nicht zu verschrappt wurde. Ich kenne keine Box in dieser Größe die so liebevoll verarbeitet wurde, ich rede nicht von modischem Design sondern cleveren Detaillösungen, dicken (!) Wänden und Spitzenqualität der Komponenten. Man kann diese Box sogar noch tunen! Die Weiche ist die hochwertigste 12DB Weiche mit Luftspulen die ich je gesehen habe. Die Folienkondensatoren darin sind ölgefüllte Militärkondensatoren der Bauart MP wie sie heute in axialer Form von Jensen zu Unsummen verkauft werden. Top!

Die würde ich nie abgeben denn sie klingen so gut wie meine
feinen DUAL CL 730 Boxen und diese Dual sind Anfang der 80er Spitzenmaßstab gewesen in dieser 60cm Größenklasse.

Wer sich für Radiotehnika S90B interessiert, dem kann geholfen werden, ich werde später Infos und Bilder einstellen. Es gab dazu hier schonmal 2006 einen Thread.

Beste Grüße

Dirk


[Beitrag von Yorck am 22. Aug 2008, 08:32 bearbeitet]
HansGM
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 21. Aug 2008, 19:26

Yorck schrieb:

Die Russen hatten tolle Tonbandmaschinen: ROSTOV und OLYMP..


Au ja, ein Kumpel hatte eine Rostov. Gefühlte 20 kg schwer und mächtig, eigentlich war ihm von Daddy verboten das Teil zu bedienen.

Die Maschine hatte einen tollen Sound schon mit den eingebauten Lautsprechern. Ein richtiger Bolide im Vergleich zu den verbreiteten Mayak Bandmaschinen. Ich kann mich noch genau erinnern wie wir andächtig das (Fluoreszent?)VU-Meter beobachteten. Bin mir aber ziemlich sicher dass die Beschriftung in Englisch war.

Viele Grüße,
Hans
Yorck
Gesperrt
#29 erstellt: 21. Aug 2008, 19:26
Dies hier ist mein 2x80Watt Odissej Verstärker aus Odessa,
dieses feine 17KG Gerät ist unvergleichlich schwer gebaut!
Viel schwerer als der bereits dicke Amphiton von Herrn Lamm.
Es gibt einfach nichts vergleichbares im Westen.
Klanglich erste Sahne, sehr sehr schöne seidige Höhen und mächtig Basskraft aus dem Keller wenn es nötig ist.
Die Endstufe ist ferner auch einzeln ansteuerbar von außen.
Die Phonostufe ist für MM und MC und Kristall umschaltbar, MM und MC sind auf einem gleich hohen Niveau wie bei einem gegengehörten sehr großen DENON der 80er Jahre 3000 DM Klasse POA 1500 samt Vorverstärker 1500.


Die Stufenschalter zur Klangreglung sind vergoldet !
Die Gleichrichter und Spannungsregler sitzen zur Kühlung an extra gegossenen (!) Kühlrippen, die schon einem normalen AMP alle Ehre machen würden. Das ganze Gerät ist ohne ICs diskret aufgebaut!
Der Schnittbandkerntrafo ist doppelt geschirmt und natürlich von
"CMAPM" (START) von wem auch sonst?


Extrem massive Alufront,massive Aluknöpfe - nirgends Plastik!
Von RFT habe ich sowas nie gesehen. Selbst Unitra und Tesla tun sich schwer im 1:1 Vergleich.


Der in silbern ist meiner, der in Klavierlack-Schwarz gehört meiner Freundin...habe beide für pro Stück 100 DM auf einem Flohmarkt in Neu gekauft, das war nicht lange nach der Wende...das war keinesfalls überbezahlt. Schlicht und schön wie ein Telefunken, aber 10x massiver.
Da wackelt kein Stufen-Schalter, da eiert kein Poti, die Knöpfe drücken sich wie die Getriebe-Drucktasten eines Omnibusses . Rattenscharf!



[Beitrag von Yorck am 22. Aug 2008, 08:38 bearbeitet]
Yorck
Gesperrt
#30 erstellt: 21. Aug 2008, 20:05
So und nun ist der Congraf HS 900 (Vorgänger des heutigen Congraf 1500) von Hupra dran!
Hersteller PRIBOiJ Ukraine Taranrog-am schwarzen Meer.
Da waren Könner am Werk, keine Idioten, wie man so oft die Russen oder Ukrainer hinstellt. die Ukraine hat(te) sehr geschickte Ingenieure.
Das Teil ist für 650 Euro geschenkt, die massive CMAPM-Trafo und Schnittbandkern-Übertrager-Qualität sucht man selbst bei feinen High End Geräten a la Octave fast wohl umsonst, und ein Pre Amp dieser Qualität ist dann immernoch nicht dabei.
Wer einen feinen, fair gepreisten integrierten Röhrenamp sucht, ist mit dem Congraf 1500 / 2000 von Hupra gut bedient. Stört Euch nicht an den etwas wirr gezogenen weißen Kabeln, das ist eben bei Handarbeit so, dass es nicht nach Japan Routine aussieht. Die Kabel sind ferner mit Teflon isoliert! Kokelfest! Ob die einen Silberseele haben kann ich nicht sagen, ausschließen würde ich es bei dem guten Militär-Zeug was die Russen verarbeiten nicht.


Das schöne schlichte Design erinnert an WEGA bzw. auch BRAUN.


Nicht an den Kondensatoren rumtunen, die originalen sind
MKT und MKP sowie Micas in Militärqualität.










Wie man sieht befinden sich 4 Svetlana 5881 / (fast baugeich 6L6GC) Röhren in dem Amp. Das sind feine CCCP Teile die von Gitarristen geschätzt werden. NICHT SOVTEK MIST! Die Beschaffung als gematchte Päärchen ist problemlos!
Siehe:
http://www.thomann.de/de/mesa_roehre_6l6_5881_str425.htm


5881 Endröhren = 6L6GC (lassen sich tauschen da elektrisch 99,9% identisch)

http://cgi.ebay.com/..._trksid=p3286.c0.m14


Die Vorstufe und Treiberstufe nutzt eine der ECC85 ähnliche etwas steilere Doppeltriode und eine Pentode ähnlich der EF86..bzw das russische Pendant dazu.




Das Priboij Navarin Werk


Klanglich ist das Teil so gut wie ein großer Telewatt VS70.
In keinem Falle vergleichbar mit einem Chinakracher.


[Beitrag von Yorck am 22. Aug 2008, 08:57 bearbeitet]
Yorck
Gesperrt
#31 erstellt: 21. Aug 2008, 20:20


Hier haben wir einen der sehr seltenen Russischen TD125

genannt Elektronika B (W) 1-01 Studiodreher von Radio Moskau, der Arm ist ein RODINA aus Archangelsk (ARCHANGELSK IST EINE STADT UND RODINA HEIßT ROHDIAMANT )

Das Teil ist auf meiner Wunschliste ganz oben....aber ich glaube die Russen geben sowas nimmer mehr unter 2000Ocken her...die haben den Wert Ihrer Dreher erkannt und dieser ist einer von ganz wenigen.

Ein Italiener hat so einen vor Jahren für ca 1800 Euro erworben, nun könnt Ihr Euch denken was heute gezahlt wird.

Beste Grüße

Dirk


[Beitrag von Yorck am 21. Aug 2008, 20:23 bearbeitet]
CyberSeb
Inventar
#32 erstellt: 21. Aug 2008, 20:23
Ouh! Das ist ja vom Allerfeinsten! Und ich dachte, die "Europäer" waren so wertig ... der Röhrenamp sieht richtig gut aus ...

Der Plattenspieler gefällt mir weniger.

Jaja, so ne Russenanlage wäre was feines. Dieser Klingonendreher (der mit der Kugel) gefällt mir auch immer besser. Sehr extravagant, einfach nur: WOW!

Gruß, Seb
Yorck
Gesperrt
#33 erstellt: 21. Aug 2008, 20:30


Das ist meine kleine Zeitkapsel sowjetischen Planwirtschafts
"High End"

Ein originalverpackter Elektronika 20 Bausatz eines kleinen, feinen russischen 2x20Watt Hifi Verstärkers mit hellblauer Raketen-Titanfrontplatte und vollständig mit auf russisch handgeschriebener handgezeichneter auf einer Art Klopapier (siehe Bild) gedruckter Bauanleitung---das ist ein Stück Zeitgeschichte.
Ich liebe es, da herrlich abwegig, fast ein bissl naiv, aber sympathisch!
Bedenkt wieviele Bauern im weiten Russland zusammen mit Ihren Söhnen abends am Kamin Hifiverstärker Bausätze zusammengelötet haben
--- 0,000000000001 % ??
Dass es in der UdSSR überhaupt Hifi-Bausätze (Wie in den USA Dynaco, EICO, Heathkit oder bei uns ELV oder RIM) gab, ist schon wundersam genug.
Das Teil ist außerdem so NEO FUTURISTISCH gestyled und
"klingonisch" verpackt, ich werde es nimmer auspacken und zusammenlöten, es muß so bewahlt werden.
Das Paket ist ferner verwunderlich schwer! CAMPM?

Beste Grüße

Dirk


[Beitrag von Yorck am 22. Aug 2008, 09:01 bearbeitet]
Yorck
Gesperrt
#34 erstellt: 21. Aug 2008, 20:45
Wer Lomo ausschließlich mit billigen Kult Kameras der 80er in Verbindung bringt irrt gewaltig.
Das Leningrader Lomo Kombinat baute neben anspruchsvollsten optischen und mechanischen Rüstungsgütern (Magnet-Zünder, Sensoren, Detektoren, Computer, Solarzellen etc..), Lautsprechern und sehr feinen Objektiven (auch für Satelliten Spionagekameras) hervorragende Bühnen Hifi Elektronik, so schwer, dass man eine Schubkarre pro Amp braucht
--25 KG!! EINER!
Wehe wenn die voll losgelassen--120 Röhrenwatt Sinus an 8 Ohm sprechen eine deutliche Sprache. Pro Mono Stufe schuften 4 Verbund-Sende-Doppeltetroden des Typs 6R3S-1 im Gegentakt, das heißt 8(!) eigenständige Tetroden (vergleichbar acht autarken 6L6GC/5881 Systemen) in 4 Röhren!
Was da bei Bedarf rauskommt ist.. ähem dem Start (CMAPM) einer sowjetischen Sojus Weltraumrakete vergleichbar ....
Wer das wort HARD ROCK neu definieren will, der braucht das da:



Schwerer kann man Amps nicht bauen, die Rahmen sind Aluguß, die Trafos neeeee nicht CMAPM, die sind von Lomo selber !




Die Kabelverlegung in geschnürten Bündeln ist eine Freude!

Wer glaubt er hätte grobe Class B Disco Brüllwürfel vor sich, IRRTUM, stellt Euch einen guten A/B Gegentakt Röhrenamp wie den konstruktiv sehr ähnlichen Congraf vor und verdreifacht die Leistung auf 120 Watt RMS pro Kanal, das triffts dann. Die Hölle ist los wenn da auch nur 1/4 aufgedreht wird-... Aber so wie bei einem leibhaftig tutti forte aufspielenden Riesenorchester, wenn die Schallwandler mitkommen! Zum Hosenbeinflattern!
Bei Vollgas , Tsunami im Baggersee--Lebensgefahr!

Beste Grüße

Dirk


[Beitrag von Yorck am 22. Aug 2008, 09:13 bearbeitet]
Yorck
Gesperrt
#35 erstellt: 21. Aug 2008, 21:18
Meine Fullsize Rackmount bM200 Studio Endstufe aus den Elektro-Musik-Instrumentenwerken Moskau.
Gehörte über Ecken zum Elektronika Kombinat.
Fett gebaut wie kaum eine zweite. Atomsicher möchte man meinen.
Eine bis ins Detail liebevoll klingonisch verarbeitete Stufe mit gut 2x80 Watt Sinus an 8 Ohm---die hat Dampf und wiegt auch fast 18 Kilo. Der schwere Dickdraht Ringkerntrafo ist von ISKRA!
Die Kondensatoren geben zusammen 40.000 uF bei 50 volt.
Das Netzteil ist stabil wie ein E-Schweißgerät!
Alles OTK Militärteile bis hin zum grauen Relais aus Blech.
Ein Gerät ohne Plastik.






Man sieht wieder den Kleinseriencharakter--3 Stellige Seriennummer (238)
in einem Riesenland wie der Sowjetunion.
BJ 1992 also schon was Neueres aus der Endzeit der CCCP.


Alleine das Warnschild ist cooler als so mancher Marantz



Die ISKRA Endstufentransistoren sind versenkt in den Kühlrippen angebracht und lassen sich von AUSSEN durch Wartungskläppchen die formgleich in die Kührippen eingelassen sind, austauschen. Ferner ist die Stufe wie alle Russenamps mehrfach gegen Kurzschluß am Ausgang gesichert. Relais und Sicherungseinsätze.

Klanglich nicht schlechter als meine Denon POA 1500.

Beste Grüße

Dirk


[Beitrag von Yorck am 22. Aug 2008, 09:15 bearbeitet]
Yorck
Gesperrt
#36 erstellt: 21. Aug 2008, 21:44
Mein Ur-Priboij aus dem Navarin Werk Taranrog, der Urahn des CONGRAF 900 / 1500 von Hupra, innen stecken hier 4 Doppelverbundtetroden
6R3S-1 wie im Lomo Amp, die sind tolle Röhren! Feinste Sende-Röhren
aus CCCP von Svetlana LENINGRAD aus den 70ern. Nix Feng-Shui China oder so.
Geben gut 60 Watt pro Seite und Kanal---zum Hosenbeinflattern , auch hier wehe wenn die losgelassen. Nach Austausch ein paar schlechter Elkos ist das Teil auch Brummfrei. Ich habe von meinem Freund Sergej Frolov aus Leningrad--Petersburg neue orig Elkos bekommen. Das Gerät hatte einfach zu lange gestanden.
Wollte keine Conradsachen reinwürgen Wenn schon Klingonisch, dann 100%
Das Gerät ist wie der Congraf auf einem stabilen Aluprofilrahmen aufgebaut und lehrbuchmäßig aufgebaut sogar die Spannung ist auf 30V hochgelegt. Alles gut, wenn man die Röhrenfassungs-Pinne mit Leitsilber an den Kontaktstiften imprägniert, da diese sonst zur Oxydation neigen..wehe wenn die negative Gittervorspannung weg ist..dann stirbt so eine sehr teure Miltär-Sende-Röhre sofort, darum Leitsilber an Röhren-Stifte und Sockel. Nie wieder Probleme seitdem.













Diese feinen "CMAPM" Schnittbandkernübertrager sind bei 20 HZ im Bass noch nicht am Ende!! 10HZ kommen noch raus! Oben bis ca 20 KHZ...das ist schon was das sich hören lassen kann, das Teil. Kraft hats auch, selbst für heutige Boxen die in Ihrer Effizienz manchmal einem audiophilen Heizlüfter nahekommen.
Es vagabundieren davon einige verbastelte Geräte in der Bucht umher, sowas ist dann nicht mehr so schön...wer will schon Alps Potis und Wima und Philips Kondensatoren von Conrad in einem Russenamp, wenn da doch schon ein mit Einzelwiderständen aufgebauter Flachbahn-Stufenschalter drin ist und alle Kondensatoren Miltärware sind. Mein Flachbahn-Stufenschalter knarzt nicht mal seit Ballistol Kur!

Es gibt Leute die betrachten Russen Hifi als wertlosen Müll, diesen Leuten sei gesagt: Diese Ansicht ist elitärer Bullshit und mit nichts zu begründen, Russenhifi gehört viel genauer sondiert, da gehört ein Buch oder auch 2 oder 3 drüber geschrieben!

Dieses
extrem coole Logo zeigt es, warum ich Russenhifi so wertschätze! Spannend wie ein Bond Thriller aus den 70er.
Oben ein Zerstörer der ein böses Atom-U-boot mit Sonar ortet, unten ein Atom-U-Boot, das den bösen Zerstörer mit Sonar ortet, das war das Hauptbusiness des Priboij Werkes in Taranrog am schwarzen Meer--die Amps wurden nebenher gebaut. Zum Spaß quasi..;)


Beste Grüße

Dirk


[Beitrag von Yorck am 22. Aug 2008, 09:26 bearbeitet]
Yorck
Gesperrt
#37 erstellt: 21. Aug 2008, 22:03
Demnächst mehr..habe noch viel.

Hat hier sonstwer noch Bilder z.B. von Sowjet-Tonbändern??

Yauza, Majak, Rostov, Olymp etc...

Beste Grüße

Dirk


[Beitrag von Yorck am 21. Aug 2008, 22:04 bearbeitet]
ratfink
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 22. Aug 2008, 05:28
Ich habe die Radiotehnika -90 LS die bis auf die etwas dumpfen Höhen sehr gut klingen.
Gruss Dieter
MECO
Stammgast
#39 erstellt: 22. Aug 2008, 06:30
Danke für die vielen Bilder
WinfriedB
Inventar
#40 erstellt: 22. Aug 2008, 08:14

Yorck schrieb:

Oben ein Zerstörer der ein böses Atom-U-boot mit Sonar ortet, unten ein Atom-U-Boot, das den bösen Zerstörer mit Sonar ortet, das war das Hauptbusiness des Priboij Werkes in Taranrog am schwarzen Meer--die Amps wurden nebenher gebaut. Zum Spaß quasi..;)


Beste Grüße

Dirk



Nein, Betriebe in der Ex-SU hatten die Verpflichtung, zu einem gewissen Prozentsatz auch Konsumgüter herzustellen. Ich war mehrfach in einem Elektrokonzern in Kiev (Elektronmash), die neben Großrechnern und PCs auch noch Kronleuchter und vibrierende Angelruten (für das dort sehr beliebte Eisangeln - dann fror die Angelschnur nicht an) produziert haben.

Das waren aber i.d.R. völlig unterschiedliche Betriebszweige, so daß es nicht unbedingt Synergieeffekte gab.
hifibrötchen
Inventar
#41 erstellt: 22. Aug 2008, 08:46
Wenn es gestattet ist möchte ich meinen Altus V 600 hier kurz zeigen

Altus V600


Made by Halbklingonen



Ihn hatte ich mal auf einen Flohmarkt gefunnden , für 20Euro wurde er meiner

Funktion einwandfrei und optisch gut erhalten
Das Gerät ist fast Panzerverarbeitung

Gruß brötchen









[Beitrag von hifibrötchen am 22. Aug 2008, 09:04 bearbeitet]
Yorck
Gesperrt
#42 erstellt: 22. Aug 2008, 09:31
ALTUS UNITRA

Mindestens so fett wie der Odisseji

Muß ich haben wenn einer auftaucht.

Kenne nur die kleinen Unitra von Crown und die noch kleineren von HGS und die sind schon sehr fein.

Hahahah vibrierende Angelschnur und Kronleuchter...das ist cool....
Eisangeln soll auf diversen klingonischen Monden z.B. Rural Pente (da iss der größte Klingonen Knast im Universum = Space Sibirien)
sehr nützlich sein.

beste Grüße

Dirk

P.S. hier kommen noch viele Bilder und Infos...ich hab nur nicht immer Zeit das zu pflegen, sehr gerne kann hier auch RFT und Tesla rein...
Bringt alle Ostgeräte her und zeigt was drinsteckt.

Beste Grüße

Dirk
Yorck
Gesperrt
#43 erstellt: 22. Aug 2008, 14:36


YAUZA 209 BANDMASCHINE von 1980
Der Antrieb : wunderbar fetter Motorl!



Schönes Holzgehäuse! Schöne Lautsprecher schöne Steckplatinen, fett wie ein Panzer... vom Feinsten! ne Uher Royal Deluxe sieht innen aus wie aus Papier dagegen! (Ich hab selbst eine Uher--wer will die gegen ne Yauza 209 oder Rostov / Olymp tauschen?)



Was für ein cooler Motor!



Sucht mal Plastikhebelchen die abbrechen können wie bei Philips oder winzige Blechlein die herausfallen wie bei Grundig



Das Holzgehäuse ist von erstklassiger Qualität, wie gewohnt von den Russischen Spitzenprodukten.
Die älteren Yauza sind mit noch mehr Chrom noch hübscher.


Hier die beachtlichen Daten:

http://images.google...1%26hl%3Dde%26sa%3DN
Beste Grüße

Dirk


[Beitrag von Yorck am 22. Aug 2008, 16:30 bearbeitet]
hf500
Moderator
#44 erstellt: 22. Aug 2008, 17:19
Moin,
OTK ist kein Hersteller, sondern nur ein Pruefstempel fuer bestandene Endkontrolle.
Die 6R3S-1 ist keine Sendedoppeltetrode, sondern eine NF-Doppeltetrode, so steht es jedenfalls in ihrem Datenblatt.
Die Aehnlichkeit mit z.B. einer QQE06/30 liess mich zuerst auch an eine Sendetetrode denken.
Bei 10Hz habe ich aus meinen Priboi noch Rechtecke mit ertraeglicher Dachschraege erhalten, weiter kommt mein Generator nicht herunter.
Die Fertigungskontrolle bei Priboi hatte ihre Schwaechen.
Bei meinem Priboi war bei einer Endroehre eine Heizleitung nicht an der Fassung angeloetet und einer der beiden Pegelsteller ist nicht korrekt bestueckt, einige Widerstaende sind falsch eingebaut. Bei dem Priboi eines Freundes laermt der Netztrafo.
Das Chassis des Priboi ist ein Beispiel fuer minimalen Materialeinsatz. Es besteht aus einen geschweissten Rahmen aus Aluwinkelprofilen, der Boden ist ein Deckel aus Kunststoff, die Rueckwand auch. Die Front ist aus 6mm Alu, der Deckel aus Alublech. Das hat den unschaetzbaren Vorteil, dass der Lack ueber den Endroehren nicht braun wird, weil das Alu die Waerme besser verteilt. Bei Stahl koennte man schnell sehen, wo die Endroehren stehen.
Weil die Struktur nichts wiegt, gehen die 18kg fast vollstaendig auf die drei Schnittbandtrafos.
(Hat man in dieser Weltgegend ueberhaupt andere als Schnittbandtrafos gebaut? Ich habe in USSR-Geraeten nichts anderes gefunden)

Den Tip mit dem Leitsilber muss ich mal ausprobieren. Besonders bei einem Freund sind schon mehrere Endroehren gestorben, das geht beim Priboi blitzschnell, das Netzteil kennt keine Gnade.
Bislang habe ich regelmaessig die Roehrenstifte mit einem Glasfaserstift gereinigt.
Es gibt auch 6R3S-1 mit Nickelstiften und Pumpstutzen oben.
Ich habe eine davon, am Ende sind die kontaktsicherer.

73
Peter
Yorck
Gesperrt
#45 erstellt: 24. Aug 2008, 19:40
Hallo,
danke für die Infos zum Priboij, ich dachte immer der Priboij hätte
Senderöhren, sowas wie die amerikanische 807 WW2 Beam-Tetrode bloß eben 2 mal pro Glaskolben, die 807 hat ähnliche Eigenschaften wie die normale 6R3S / 6L6GC ich hatte übrigens Glück,
mein Priboij ist ab Werk in Odnung und bis auf die
oxydierenden Pinne der Endröhren auch funktionssicher.
Ich habe das mit Leitsilber ein für alle Mal beseitigt.
Unten die Fassungsnippel bestrichen, dann die Röhrenpinne, das ganze feucht zusammengeschoben= Seit Jahren kein Röhrensterben mehr--nie wieder neg. Bias unterbochen.

Die Trafos in den Lomo Röhrenamps sind von Lomo selber und nicht von CMAPM die sind ganz normal ähnlich M Kern Trafos gebaut. Die Trafos von CMAPM (START) wo auch immer diese Fabrik liegt, baute/baut scheinbar nur Schnittbandkern.

Werde später wieder neue UDSSR Geräte hier vorstellen.
Bin gerade ausm Wochenende zurück---das war sogar Hifi-frei;)

Beste Grüße

Dirk


[Beitrag von Yorck am 25. Aug 2008, 13:21 bearbeitet]
Yorck
Gesperrt
#46 erstellt: 25. Aug 2008, 12:00
Wer glaubt, dass die Russen keinen Spitzen-Verstärker hatten,
der sich durchaus Marantz, Accuphase, Telewatt, Kücke oder Luxman-Killer nennen durfte, liegt falsch, der Beweis heißt KORVET 200 YM (UM) 088c (s).
(Korvet (KOPBEM) war immer die Edelmarke der Sowjets) solche Amps gingen an Staatsdiener und sonst an keinen--ähnlich den Tschaika GAZ 13 und Zil 111-114 V8 Luxuslimousinen die nicht minder cool sind.
Das Markenzeichen von KOBPEM ist fast wie ein Flash Gordon Comic-Signet...
Ein "K" das, ähnlich wie das Copyrightzeichen, in einem Atomsymbol sitzt und geflügelt ist, wie das Emblem der Royal Airforce...rattenscharfe Kombination!
Erinnert in den Proportionen auch auch ein wenig an das Star Trek Symbol wie man es in den romulanischen Raumkreuzern sieht...
ob der KORVET 200 YM (UM) 088c (s) Amp wohl auch eine Tarnvorrichtung hat.
Mit 2x200 Watt Sinus an 8 Ohm, und Klirr-Spitzen-Daten die einer Klein und Hummel Laborendstufe gut zu Gesicht stünden und einem Aufbau der am hochwertigst, aufwändigst rein diskret aufgebauten Innenleben so gut wie nicht mehr zu übertreffen ist, versuchte man HIGH END auf klingonisch ein für alle mal zu definieren.
Leider ist dieser seltene Amp sowas wie ein weißes Einhorn unter den CCCP Superhifigeräten, wer eines hat kann sich glücklich schätzen, die Qualität ist extrem stabil und typisch hand crafted only with military parts.

Man kann sich den heutigen Produktionspreis ausmalen, wenn man mal in einen aktuellen SMD- IC überfachteten Papier-Marantz oder Accuphase guckt und dann auf die deutlich 4 stellige Ocken-Preisliste.


Tja, außen schlicht, der KOPBEM, man könnte glauben 0-8-15.... aaaaber:



Hier sieht man hinten in der Mitte das extrem coole KOPBEM Logo unterschrieben mit stellano w cccp (MADE IN USSR )
und die wieder einmal sehr kleine 3 stellige reale Stückzahl von gerade mal etwas über 300 Geräten, dies ist "Musik-Reaktor Nr. 326" .
Und wie jeder vermuten kann, ist das der Garant für eine Überraschung:



Eine UNVORSTELLBARE HANDARBEIT (!)
EINE NIE WIEDER ERREICHTE SAUBERE VERSCHACHTELUNG HOCHWERTIGER
DISKRETER BAUTEILE UND ORDNUNG HERRSCHT AUCH!


Man beachte die hohe Qualität der Epoxy Platinen und der Verkabelung!


Die Daten sind absolut auf Irrsinns-Niveau, 2-200.000 HZ ist ja wohl ein echt netter Übertragungsbereich, der reicht für Fledermäuse und Waale.
Man beachte auch die Watt Angaben 4/8 Ohm Musikleistung und Sinus
Klar das Ganze wird logisch wenn man das Know How der Elektro-Kombinate betrachtet, eben noch Sonar- oder Radargeräte gebaut, jetzt auf Parteibeschluß mal ne Woche Hifi-Verstärker Da kommt dann sowas raus.




Was wirklich "Besseres" wurde selbst in Japan oder den USA nicht gebaut, höchstens außen goldiger, oder noch stärker und optisch auf edel getrimmt, die Klingonenrussen bauen zumeist außen sehr schlicht und wenn man die Kisten aufschraubt, kippt man aus den Pantoffeln, ob des gigantischen Bauaufwands und der Qualität der der verwendeten Teile....alles ist immer komplett überdimensionioniert...teilweise ist das pure Materialschlacht!

Wer will ihn nachbauen? Der Schaltplan ist ausreichend groß gescanned, bitte 2x draufclicken, dann wird er groß.


Seht das geniale KOPbEM LOGO Wie Flash Gordon das Zeichen !!!


Beste Grüße

Dirk


[Beitrag von Yorck am 25. Aug 2008, 15:52 bearbeitet]
DB
Inventar
#47 erstellt: 25. Aug 2008, 13:36
Wenn man die Innenaufbauten so sieht, dann fragt man sich, wozu die Leute unbedingt Accuphase kaufen wollen.

MfG

DB
Yorck
Gesperrt
#48 erstellt: 25. Aug 2008, 14:29
Stimmt, ich auch

Beste Grüße

Dirk
ruedi01
Gesperrt
#49 erstellt: 25. Aug 2008, 14:39
DB schrieb:


Wenn man die Innenaufbauten so sieht, dann fragt man sich, wozu die Leute unbedingt Accuphase kaufen wollen.


Vielleicht weil die Accuphase Büchsen servicetechnisch besser aufgebaut sind wenn ich mir den Kabelverhau (Altus V 600) so angucke...aua...?

Vielleicht weil die handverlöteten Einfachplatinen (was anderes hatten die ja nicht) ziemlich stark nach Bastelarbeit aussehen?

Vielleicht weil man Masse nicht einfach durch Klasse ersetzen kann?

Mein Alter Dual CV 1400 von 1978 macht einen aufgeräumeteren, und intelligenter aufgebauten Eindruck....und läuft heute noch....sieht man von dem ein oder anderen defekten Schalter mal ab....

Aber warum eigentlich Accuphase?...jeder 20 Jahre alte Mittelklasse Yamaha ist technisch besser...

Gruß

RD


[Beitrag von ruedi01 am 25. Aug 2008, 14:45 bearbeitet]
DB
Inventar
#50 erstellt: 25. Aug 2008, 14:56

Yorck schrieb:
Stimmt, ich auch

Ich habe mir gerade mal die Schaltung des KORVET angesehen: ist aufwendig gemacht. Aufwendige Ruhestromeinstellung und auch ein ausgefeilter Überlastschutz.
Sogar ein DC-Crowbarschutz für die Lautsprecher ist dabei. Viel besser als eine Relaislösung, die im Fehlerfall sowieso nicht viel bringt und dabei abbruzelt.

MfG

DB
Yorck
Gesperrt
#51 erstellt: 25. Aug 2008, 14:56
@Ruedi
Hmm also servicetechnisch ist der Altus und der Russenamp ein TRAUM,
wenn ich mir stattdessen mal irgendwelche 70´s Sonys oder Onkyos ansehe...
sehr sehr einfach zu löten ohne Spezialwerkzeug der Unitra und der Russe, wer sich da nicht zurechtfindet gehört nicht an ein Elektronikgerät gelassen sondern soll Hufeisen schmieden. Diese voll diskreten Kisten kann doch jeder Dorf Elektriker löten.
Ähem Kabelverhau, guck mal in eine Akai Bandmaschine
Ähem Kabel? Zeig mal ein Hifi Gerät das ohne Kabel auskommt.
Wenn, dann sind das SMD Monster--die sind wirkliche Servicewüsten.
So fett sind nunmal Militärgeräte gebaut, ich wüßte nicht von fragilen Platinen in Armeefunkgeräten oder Radarmonitoren, zumindest keine Platinen, wie sie in japanischen 80´s/90´s Verstärkern verbaut sind, sehr wohl aber exakt gleiche Epoxy-Brachialqualität und elektronische Spitzenqualität (!) wie in den Russenamps auftaucht--MISS MAL NACH! Da hats nichts mit Masse aber keine Klasse... Zeig mal goldkontaktierte Stufenschalter in Yamaha
Viel eher ist bei Unitra und CCCP Hifi Masse und Klasse--aber hallo.
Soviel Klasse hats in keinem Japangerät jemals gegeben.
Zumindest in keinem Consumer Gerät.
Bastelei..hmm also ich seh hier nur Traumverarbeitung uns beste Elektronische Bauteile. Hmm wenn Transistoren der Russen in MNP-(MIR)Raumstationen zuverlässig 20 Jahre funzen, warum sollen diese Halbleiter keine Klasse haben, bzw nicht die KLasse der halbleiter die in Yamaha Amps verbaut werden?

Das meinst Du doch wohl nicht ernst?

Beste Grüße

Dirk


[Beitrag von Yorck am 25. Aug 2008, 15:04 bearbeitet]
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