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Schwingende Gehäusewände klingen gut!

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Soundy73
Inventar
#1051 erstellt: 31. Mai 2012, 20:40
Sorry @ all und danke für's weiter forschen.
Habe mir leider so'ne leidige Sommergrippe eingefangen, da geht baumäßig aber auch so gar nix.

Wie's sich für einen ordentlichen Arbeitnehmer gehört, nehme ich meine Grippe natürlich im Urlaub
stratihatti
Stammgast
#1052 erstellt: 04. Jun 2012, 19:38
Gute Besserung!

Gruß, Hatti
Soundy73
Inventar
#1053 erstellt: 05. Jun 2012, 14:14
in mir brodeln die Ideen, werde aber erst berichten können, wenn ich die Zeit finde mal zum Plattenschneider zu fahren. Meine erworbeben "Klangholz"-platten parken ja dort noch.

Zur Zeit bin ich immer noch in der Denkphase wegen des Reflex-Hörnchens und wie tun, dass es auch funzt, bzw. wie erhalte ich mir im Gehäuse die Möglichkeit daran zu ändern, wenn's not tut.
Schwierig ist das. Die Verstärker müssen ja auch reingearbeitet werden, daher kriegen die jetzt einen "Klumpfuß in Quaderform. Durch den muss das Hörnchen zu Boden gehen. Also muss das Ganze auf Füßchen - die liegen nun schon.
So mal Zuschnittmaße auflisten und auf kostbare Freizeit warten => Vertrösten, sorry dafür.
WeisserRabe
Inventar
#1054 erstellt: 05. Jun 2012, 14:26
Wie wärs mit ner kleinen T-Amp platine die im Gehäuse versteckt wird? Zu wenig Leistung?
Soundy73
Inventar
#1055 erstellt: 05. Jun 2012, 14:37
Nee, die Verstärkerpatten aus den alten (wie schrieb noch Hatti?) "Minikühlschränken" sind gut, fertig und werden recycled - denk' doch mal an die Umwelt Dabei geht's schließlich auch um die "Fernbedienung" (alles Ein/Aus).
Soundy73
Inventar
#1056 erstellt: 09. Jun 2012, 19:08
Bitte untertänigst um Verzeihung, dass ich so "ziehen" muss.

Die grob vorgeschnittenen Eichenplatten und 4 mm Sperrholz liegen jetzt hier so rum.
Die highfidelen Weichenteile von Strassackers wurden auch angelandet, das soll schon 'was ordentlicher werden, als der Schnellschuss "Schwingis-Khan"
Leider kann ich den "goldenen Schnitt" nicht einhalten, das würde zu klotzig und würde den PAF zunichte machen.
Jetzt noch'n bißchen denk und dachte, dann viele Späne, etwas Elektrokomoik und dann sehen wir mal.
Leider geht nur 'was bei gutem Wetter (haben wir hier im Mom. nicht) und wenn Freizeit vorhanden.

Und nu ist ja auch noch EM und als Patriot muss man da ja seine verdammte Pflicht tun...
WeisserRabe
Inventar
#1057 erstellt: 15. Jun 2012, 15:44
wäre doch auch mal interessant mit Instrumenten Holz einen LS zu bauen:

http://www.ebay.de/s...&_trksid=p4340.l2562
Soundy73
Inventar
#1058 erstellt: 15. Jun 2012, 16:17
Moin weisser Rabe!

Na dann mach' mal, bei mir liegt ein guter Festmeter Eiche (Projekt 1, mit den Hatti-Tönern) und Multiplex (Projekt 2 mit amtlichem Wumms).
Morgen leider erstmal Reparaturen, aber dann gibt's Späne

Aber danke für den Link, vielleicht ja für jemanden im "engeren Zirkel" interessant.
querkopf
Stammgast
#1059 erstellt: 15. Jun 2012, 19:05
[quote="WeisserRabe"]wäre doch auch mal interessant mit Instrumenten Holz einen LS zu bauen:

hallole weisser Raabe!

Bei Sanierung alten Haeuser (zB in der wiener Altstadt) kan man schon 70 -100 jaerigen fichten Staemme kaufen. Damals wurden die Zimmerdecken der obersten Etagen aus diesem Holz gebaut.Durch die Sanierung werden sie mit Beton getauscht. Jedenfalls ist in Budapest so gewesen.
Ich habe auch von der Baustelle einen sehr schőnen halbierten Fichtenstamm geholt(kostenlos) und daraus mein Onky gebaut.
Das Haus wurde 1903 gebaut!
Ist viel arbeit, aber es lohnt sich.
Mfg adam
Soundy73
Inventar
#1060 erstellt: 15. Jun 2012, 19:09
Hallo Adam, alter Mitstreiter!

Sobald ich mit meinen häuslichen Reparaturen morgen fertig bin, geht's los, das soll etwas "amtliches werden.
Wird viel Späne und Schweiß kosten, aber das ist's mir wert.
Hoffentlich ist es morgen Nachmittag trocken.

Schönes Wochenende an den Raben und Dich, werde berichten - auch wenn sowas immer Zeit kostet.
querkopf
Stammgast
#1061 erstellt: 15. Jun 2012, 19:12

Soundy73 schrieb:
Moin weisser Rabe!

Na dann mach' mal, bei mir liegt ein guter Festmeter Eiche (Projekt 1, mit den Hatti-Tönern) und Multiplex (Projekt 2 mit amtlichem Wumms).
Morgen leider erstmal Reparaturen, aber dann gibt's Späne

Aber danke für den Link, vielleicht ja für jemanden im "engeren Zirkel" interessant.


Klasse Jürgen!
......wir möchten dein Schaffen mitverfolgen!

MfG adam
WeisserRabe
Inventar
#1062 erstellt: 16. Jun 2012, 13:10
hmmm, Wien ist bei mir ja nicht so weit weg, ich denk mal drüber nach
Soundy73
Inventar
#1063 erstellt: 18. Jun 2012, 07:26
Hmm, es gab zwar Späne aber erstmal eine "Fingerübung"- hab' mich an die "eichentlich völlich unjeeichnete Eiche" noch nicht rangetraut, fast ein Jahr nicht gefräst, daher geht's erstmal HIER drauf los

Hat aber geklappt, die Fräserei, was dem Mut Vortrieb gab
Soundy73
Inventar
#1064 erstellt: 20. Jul 2012, 11:34
Es gab Post von Adam aus Ungarn und da kann ich nicht umhin, einmal etwas zu verlinken:
http://www.avx.hu/fo...findpost__p__1326605

So sieht eine "amtliche" Presse aus, mit der man alle möglichen Gehäuseformen hinbekommt. Ruhig einmal durchscrollen, es lohnt sich. Der Mann ist ein absoluter Spitzenkönner von Tischler/Schreiner!
Für privat erscheint mir das allerdings etwas overdressed.
In Kürze gibt's hier einmal wieder Späne zu sehen.
anderl1962
Stammgast
#1065 erstellt: 20. Jul 2012, 12:06
Hi Jürgen,

ja der Adam ist ein Fuchs,
der hat auch schon, wenn ich mich nicht irre, einige Plattenfräsen getunt, Optisch zumindest. Aber das was er hier "zimmert" scheint was Besonderes zu werden.

Analoge Grüße aus dem Oberbergischen Land
Andreas
WeisserRabe
Inventar
#1066 erstellt: 20. Jul 2012, 19:01
ich wünschte ich könnte Ungarisch

Adam, du toppst wieder mal alles, diene Lautsprecher sehen traumhaft aus
querkopf
Stammgast
#1067 erstellt: 21. Jul 2012, 16:34
Danke Euch!
Ich werde es ihm ausrichten.
Wie ich schon schrieb ,er ist ein sehr begabter Schreinener (sein Spezial- fach war Barockmöbel) und baut seit etwa 12 jahren die komischen aber sehr schőnen Boxen. Wenn wir uns zusammensetzen um ein neues Projekt zu besprechen ,faellt uns gleich eine Kurve,oder Bogen ein - noch nie eine grade Linie

MfG adam


[Beitrag von querkopf am 21. Jul 2012, 16:39 bearbeitet]
querkopf
Stammgast
#1068 erstellt: 21. Jul 2012, 17:18
Mir ging s' mit Deutsch genau so!
Wenn du Fragen hast ,bitte gerne!

Es sind NICHT meine Lautsprecher ! Es sind Boxen von Diy-ler ,und einige Auftragsarbeiten -wie man das auch sehen kann -von einer ung. Firma ETALON dabei. Allerdings sind sie alle in Einzelfertigung gemacht worden
darum sehen sie so schön aus.
Ich selbst baue seit etwa 5 -6Jahren nur Reso s'.

MfG
Soundy73
Inventar
#1069 erstellt: 21. Jul 2012, 19:54
Und damit bist Du nämlich hier der absolute Eckschperte, Adam Verbeugung

Sorry, mein Holz ruht noch, aber das soll ja gut sein, wenn es abgelagert ist

Das Konzept steht, Material ist komplett aber nach dem Wanderurlaub war nun erst der Garten dran.
Daher gibt's von mir vorerst nur einen Breitbänder-Link auf die Augen.
Schönes Wochenende
querkopf
Stammgast
#1070 erstellt: 22. Jul 2012, 09:52

Soundy73 schrieb:
;) Sorry, mein Holz ruht noch, aber das soll ja gut sein, wenn es abgelagert ist

Das Konzept steht, Material ist komplett aber nach dem Wanderurlaub war nun erst der Garten dran.
Daher gibt's von mir vorerst nur einen Breitbänder-Link auf die Augen.
Schönes Wochenende :hail


Hallole Jürgen!
Gut dass Du wieder auf dem Sclachtfeld bist!

Die W41320 von TB kann ich nur empfehlen. In einer passenden Reso
box braucht er keine Bassunterstützung. Es wird aber neulich eine neue serie mit Fe Magnet und viel billiger angeboten. Die W4-1320SIF konnte ich leider noch nicht probieren,sollen aber auch sehr gut sein.
Mit den Fostex,Lowther habe ich auch Versuche gemacht,die sind meiner Meinung nach nicht für Resogehaeuse geignet.

MfG adam


[Beitrag von querkopf am 22. Jul 2012, 09:54 bearbeitet]
Soundy73
Inventar
#1071 erstellt: 22. Jul 2012, 20:36
So, schönen Sonntagabend, Adam!

Nun kommt sie, die gemeine Frage: Wonach machst Du denn nun fest, welche Chassis sich für Reso-Gehäuse eignen? -Denn das ist ein Knackpunkt, um den es ja hier ganz gewaltig geht.

Bitte nenne einmal die Kriterien, die Du dabei anlegst. Mein Erfahrungsschatz beruht ja vorerst nur auf zwei Monacörchen, einigermaßen wirkungsgradstarke Breitbänder, die aber nach ihren TSP, sowohl im geschlossenen Gehäuse, wie auch in BR-Konstruktionen ebenfalls funzen würden. Also quasi "business as usual". Und gerade die so mächtig einfachen "Terraces" finde ich immer noch mächtig gelungen - man hört nichts fehlen - als Untergrund-Beschallung sind die echt sahnig.

Die "Hatti-Töner" von Senon, mit ihrer hohen Qts, sind mir noch ein wenig unhandlich - ohne die Empfehlung eines Selbermachers hätte ich die nie gekauft. Bin gespannt, wie ein Compound-Bogen, was dabei herauskommt. Zum Glück sind ja 25er Töner eventuell austauschbar. Denn stehen muss da bald wieder etwas im Esszimmer - sonst ziehen da Deko-Artikel ein - um Himmels Willen!
Soundy73
Inventar
#1072 erstellt: 23. Jul 2012, 17:41
sagnix Zwischenstand:

Rundeln

...und Späne später...

Kaschtel

Trocknungsphase angesagt, aber das Wetter muss ich nutzen für viel Eichenstaub. Gehudelt wird allerdings diesesmal nicht, das muss, schon aufgrund des exquisiten Hochtonparts, Händchen und Füßchen haben


[Beitrag von Soundy73 am 23. Jul 2012, 17:42 bearbeitet]
Soundy73
Inventar
#1073 erstellt: 27. Jul 2012, 00:41
..und die Eiche lagert und lagert.. einfach zu warm und zu urlaubig zum Weitermachen

Ähh. Compound-Bogen:

robin hood


[Beitrag von Soundy73 am 27. Jul 2012, 00:45 bearbeitet]
stratihatti
Stammgast
#1074 erstellt: 27. Jul 2012, 14:48
Moin,

tststs, zu warm? Ich bin ja sowas von Neugierig und ... (hier gibbet ne Unwetterwarnung)

Habe vorgestern jemanden aus Nothingham kennengelernt :-) ...im tiefsten Black Forrest.

Liebe Urlaubsgrüße, Hatti
Soundy73
Inventar
#1075 erstellt: 27. Jul 2012, 15:20
Darf nicht fräsen, Wäsche hängt im Garten - Vertröstung die x-te.

Ebenfalls Urlaubsgrüße an Dich, Hatti. Das Stichwort Black Forest (- naja müsste Sherwood Forest heißen ) stimmt bei mir, habe gerade für Hobby Nr.1127 (Bogensport) Utensilien bestellt - sauteuer Zeugs , daher sitz' ich bei ~30°Cäsium überhaupt am Rechner.
Klar bin ich auch gespannt, was daraus wird - aber ist ja alles am Laden - läuft schon (oder krabbelt ).

Die Arbeitsplatten aus Eiche verziehen sich übrigens mehr so recht recht wenig. Problematisch wird's nur mit der Farbgebung da wirkt jetzt die Sonne ein.
Soundy73
Inventar
#1076 erstellt: 06. Aug 2012, 07:31
Ganz kurzer Zwischenstand: Die Fräserei ist erledigt, die Töner durften Anprobe machen, passt.
Bilder in kürze, kam mächtig Arbeit dazwischen, da aufgrund der einsetzenden "Regenzeit" ein Dach fertig musste.
stratihatti
Stammgast
#1077 erstellt: 06. Aug 2012, 17:30
B I L D A A A A A A A A... lechz bitte



OT: durfte letzte Woche 2 x Rullit auf OB hören, lecker

Schönen Abend, Hatti
Soundy73
Inventar
#1078 erstellt: 06. Aug 2012, 18:47
Kommen, versprochen

Nur im Moment sinnulier' ich noch, wie ich die "Entlüftung" gestalte
Nächstes WE ist Seminar, da läuft ooch nix, ich bin die Warteschleife.
Soundy73
Inventar
#1079 erstellt: 13. Aug 2012, 11:46
Einige wenige Bilder, Leim-Trocknungszeit, habe mir heute einen freien Tag gegönnt, nach dem mächtig anstrengenden Seminar, na Sonnenbrand gab's jedenfalls nicht, so mit Lichtschutzfaktor 1000:

Lifchtschutzfaktor 1000

Erste "Dröhndose" im Bau:

1

..kostet 'ne Menge Lamellos - soll ja schließlich halten...

2

Ich hab' die Abschnitte der "Rundlinge" wieder als Versteifung eingesetzt, damit der Deckel einigermaßen rechtwinklig auf der Front bleibt - ist Echtholz, arbeitet.

Wird eine Mords-Schleiferei, das Ganze so ein bißchen schnuckelig zu machen. Da müssen meine mir gewogenen Leser Geduld zeigen. Das Holz ist zu teuer für'n Kamin, das muss fluktuieren oder wie das Fremdwort heißt.
Janz rundlich wäre sicher einfacher gewesen, aber unten müssen ja die Verstärkerplatten rein. da half's nix, musste 'ne Kiste drunter.
Soundy73
Inventar
#1080 erstellt: 17. Aug 2012, 14:38
Mühsam ernährt sich das Eichhorn...
Achso der gleiche "Stapellauf" wie in #1079 hatte heute morgen für das zweite Gehäuse stattgefunden. Nun geht's an die "Bespannung".

Eichenartig 1

Die Einzelteile fanden zueinander, eben habe ich die erste Rückwand, aus 3mm Fichtensperrholz, nass gebogen und aufgeleimt. Jetzt ist Trocknungsphase, da ich nicht ohne Ende, lange Schraubzwingen habe.
Sobald die Zwingen ab können, werde ich mit der zweiten "Dose" gleichartig verfahren. Um Risse in der Leimung zu vermeiden, lasse ich sie aber lieber etwas länger dran.

Noch fehlt so'n bißchen der Arbeitstitel. Vorschläge bitte.

In letzter Instanz habe ich mich doch für ein ordinäres BR-Rohr (102mm Durchmesser) im Boden entschieden. Mit einem 103mm HSS-Stein- Kreisschneider ließ, sich das flugs einbohren. So große Lochsägen für Holz scheint es wohl nicht zu geben? Da konnte die Mega-Metabo mal zeigen, was sie so drauf hat - breites Grinsen seitens des stolzen Besitzers. Wieder mal so'n Ding, von: Wer billig kauft, kauft doppelt.
Nachdem ich einem "Chinakracher" von Multiwatt-2-Gang-Schlagbohrmaschine, im Rahmen häuslicher Bauarbeiten, das Genick gebrochen hatte (das Panetengetriebe brach auseinander), und mir die Zweite gleicher Machart - aufgrund nicht vorhandener Rutschkupplung und wegrutschenden Hebelgriffs, den Arm brechen wollte, entschied ich mich, einmal ein Beutelchen €uronen für 'was "amtliches" auszugeben. Werner tät sagen: Besser is das!

Das Verstärkerabteil ist, mittels einer 16mm Spanplatte, vom akustischen Geschehen abgeschlossen worden. Noch fehlt der Montagerahmen für die Verstärkerplatte, aber der ist, dank Kappsäge, aus ein paar Leisten schnell fertiggestellt.
Mordstrumms werden das, Eichenholz ist schon heftig schwer. Bin mal gespannt, wie mir das Furnieren der großen, gebogenen Flächen von der Hand gehen wird...

(Edit musste mal wieder "entschlampern" )


[Beitrag von Soundy73 am 17. Aug 2012, 14:40 bearbeitet]
Tucca
Hat sich gelöscht
#1081 erstellt: 17. Aug 2012, 18:29
Hi Jürgen,

Noch fehlt so'n bißchen der Arbeitstitel. Vorschläge bitte.

Wie wärs mit

Barrica Roble

Grüße,

Michael
Soundy73
Inventar
#1082 erstellt: 17. Aug 2012, 20:39
Hmm erklär' mal, Michael.

Dafür reicht mein "Küchen-Latein" nicht aus... Barrique - Fass roble - Eiche? Eichenfass auf spananisch? Nee, das passt denn doch nicht, wir sind hier an der Nordsee. Irgendwas Naheliegendes wie bei den Terraces "Asse der Terrassen(boxen)" - bitte.
Tucca
Hat sich gelöscht
#1083 erstellt: 17. Aug 2012, 22:21
Hi Jürgen,

Dein Küchen-Latein reicht.

- die "Dose" ist (fast) ganz aus Eiche
- die "Dose" ist (fast) zylindrisch
- die "Dose" ist fast klein
- die "Dose" ist (fast) eine BR- Box

deshalb kam mir der Gedanke, die Box "Barrica Roble" zu nennen, klingt doch irgendwie besser als "Eichenfass", oder?

Nee, das passt denn doch nicht, wir sind hier an der Nordsee.

...Heringsfass...

Ich dachte immer, HH und Umgebung wäre das Tor zur Welt...

Terraces "Asse der Terrassen(boxen)"

Siehste, da muss ich doch zugeben, daß mir ohne Deine Erklärung dieses Wortspiel gar nich zugänglich geworden wäre, habe immer nur an Terrassenlautsprecher gedacht, sonst an nix.
Aaaberrr: Norddeutsch ist das auch nicht, oder?

Grüße,

Michael
Soundy73
Inventar
#1084 erstellt: 18. Aug 2012, 22:27
Heringsfass.. nu werd mal nich komisch

Okay wir nehmen den starken spanischen Tobac

Jetzt wird's also eine (auf das Femininum lege ich wert!) Barrica Roble ..schön, dass wir mal d'rüber gestritten haben.
Fast klein? Naja aber nur ziemlich fast, fast schon 'ne Männerbox, Cheffin hat schon so'n bißchen gemeutert, ob der Ausdehnung -ma kann mit Fug und Recht Standbox dazu sagen.

Die neue K&T gab eventuelle Austauschkandidaten für die DY1026U her- aber gespannt bin ich schon. Wenn so vier 25er auf die Bude einrocken, da sollte sich schon 'was schütteln. Hauptsache es wooooft nicht, das muss drücken im Gesicht.
Mit der Trocknung des Leims, gibt's ja im Moment, mehr so gar keine Problemeschwitz
Heute durch den Garten gekämpft, No.2 steht aber auch bereits auf den Füßchen.

Geduld ist angesagt, leider wenig freie Zeit zurzeit.
stratihatti
Stammgast
#1085 erstellt: 19. Aug 2012, 14:18
hihi, das wird ein kleines Monstrum!

Schönes WE, Hatti
Soundy73
Inventar
#1086 erstellt: 19. Aug 2012, 18:46
Moin Hatti.

Ja wenn der Thomas Herget recht maß, dann sollten sich bummelig 95dB im BMT, mit 95 dB im Hochton recht gut ergänzen, ohne viel Leistung an Widerständen zu verbraten.

Werde ich ja in Kürze ergründen können - ich schwitz' hier ab, muss wieder anne abgestandene afrikanische Luft...
Soundy73
Inventar
#1087 erstellt: 26. Aug 2012, 17:46
So, die "Barrica Roble" sind erstmal bündig gefräst und ein wenig geschliffen. Die wenigen trockenen Phasen reichten für ein paar Späne an der frischen Luft.
Als nächstes ist das Furnieren dran, bin gespannt ob's mir gelingt.
Achja Bilder:

Barrica Roble Rohbau 1

Barrica Roble Rohbau 2
stratihatti
Stammgast
#1088 erstellt: 27. Aug 2012, 14:32
Moin,

sind ja eine imposannte Erscheinung. Willst Du nicht erst mal schauen, ob Dein Konzept aufgeht, bevor Du Dir die Arbeit mit dem Furnier machst?

Ich würde die Chassis da jetzt mal reinfriemeln...

Schönen Tag, Hatti
Soundy73
Inventar
#1089 erstellt: 27. Aug 2012, 17:37
Moin Hatti!

Erstmal die Zeit finden, aber Du magst recht haben, bei geringer Lautstärke wird's die Rückwände schon nicht raushauen. Ansonsten schrien die mächtig nach stabilisierendem Lack. Der ist als Bindemittel, nach meiner Auffassung ,mit dafür verantwortlich, dass dies dünne "Geschwaddel" überhaupt sowas wie einen linearen Arbeitspunkt entwickelt - und auf Lack furnieren geht nicht.
Die Klopfprobe jedenfalls ist erstmal vielversprechend. Kein Dröhnen, sondern ähnlich einem Cajon. So soll's ja sein, kurz und trocken sowie breitbandig - entspricht dem Verhalten der Terraces, nur in groß.
Soundy73
Inventar
#1090 erstellt: 31. Aug 2012, 11:20
Nachdem ich die erste Rissneigung des Sperrholzes gesehen hatte - Pappel wäre die eindeutig bessere wahl gewesen - habe ich auf den Soundcheck verzichtet.
Zuerst werden also die Gehäuse fertiggestellt, habe mit der Vorbereitung des furnierens begonnen.
Da werde ich dann berichten, was so alles schief gehen kann - try&error. Ich habe noch nie so große, gebogene Flächen furniert.

Erstmal wurden gerade die Sperrholzflächen und die Furnierblätter für eine "Tonne" eingeleimert.
Soundy73
Inventar
#1091 erstellt: 31. Aug 2012, 16:38
So schluss für heute.

Es gab nichts zu beklagen, bin selbst überrascht. Das Furnier ließ sich fast spielend aufbringen.
Das ging, schön beidseitig mit angetrocknetem Ponal bepinselt, so flott, dass ich mich entschloss, die "Deckel" auch noch zu furnieren.
Ist zwar lästerlich, Echtholz zu furnieren, sieht aber, in diesem Falle einfach "geiler" aus.

Da So'n Furnierblatt nur eine beschränkte Breite aufweist, überlappend aufbringen und den Stoß ordentlich anbügeln und einfach plan schleifen. Hat auf Anhieb geklappt - und so sieht man auch z.B. von oben nicht mehr, dass die Deckel an die Front angeleimt wurden -irgendwie wertiger, höherer WAF, I presume.

Nun haben die Dinger ihre erste Dusche mit "Holzsiegel" ( oder C37,5 für heiße Musik?) hinter sich (mit dem Ding im Vordergrund einfach bepustet) und ich konnte mal ein paar Fotos machen:

Barrique Roble 3181

Noch eins:

Barrique Robele 3182

Leider kann man aufgrund der Kompression nur erahnen, wie schmatzend das Furnier sitzt, die "Fleckigkeit" ist dem trocknenden Acryllack zuzuschreiben.:

Barrique Roble 3183

Nochmal feinschleifen, nochmal lacken, dann kann's endlich losgehen mit der Elektroakustik.
Für den Übergang zwischen der "Roble" und dem Kasten habe ich mir überlegt, aus den abgerundeten Ecken der Arbeitsplatten - sind ja noch über - passende Abschluß-Winkelleisten zu fertigen. Das wird dann der optische Clou, da man dann die "Resonanzwand", zumindest von vorn, sich nicht mehr abheben sieht

P.S. Ich habe den Resonanzwänden auch eine kurze Lackdusche von innen gegönnt, einfach die Spraywumme mal reingehalten.


[Beitrag von Soundy73 am 31. Aug 2012, 16:40 bearbeitet]
querkopf
Stammgast
#1092 erstellt: 31. Aug 2012, 19:22
hallole Jürgen!
Gut gelungen!
Ich kann Deinen ersten Bericht über das Probehören kaum erwarten!

MfG adam

Ach übrigens, die Furnierblaetter kann man "naehen" lassen.
Soundy73
Inventar
#1093 erstellt: 31. Aug 2012, 21:04
Hallo Adam!

Nein, das klappt schon ganz gut mit dem überlappenden Aufbügeln, absolut kein Ansatz zu sehen.
War aber auch astreines Material, Lob an www.designholz.com , da kann man echt eine Empfehlung aussprechen.

Die sind noch lange nicht fertig - keine freien Tage in Sicht. Jetzt müssen erstmal die "Töner" ihre Anprobe bekommen und im Gehäuse gemessen werden. Dann daraus die Weiche entwickeln, das dauert leider noch 'ne Weile. Soll ja aber auch wohnlich werden, somit ist schon einigermaßen saubere Arbeit gefragt.
Jedenfalls macht das hauchdünne Furnier den "runden Rücken" der Lautsprecher auch nicht gerade massiver, so dass ich wohl - mit Fug und Recht - von einem Resonanzgehäuse schreiben darf, auch wenn die "eichenartigen" Dinger schon heftig schwer sind. Ich schätze die mal, noch ohne Einbauten, auf gut 25 kg/Stück - da wandern die wenigstens nicht über'n Fußboden.

Naja die Töner scharren schon gewaltig mit den Hufen, stehen hier im Büro so im Karton rum - mal sehen, was geht. Morgen ist erstmal Verwandtenbesuch angesagt, da geht nix.
WeisserRabe
Inventar
#1094 erstellt: 01. Sep 2012, 20:02
tolle Arbeit Jürgen

bei mir ist die Werkstatt endlich wieder frei (mein Vater hatte sich einen Gartensessel mit geschwungenen Brettern gemacht) und das 3mm Flugzeugsperrholz ist da, also bekommen meine Sabas bald mal ein neues Gehäuse
nochmal Danke an Adam für die Plotfiles, ich hab die Kontur nur ein bisschen angepasst und dann vier mal ausgedruckt
Soundy73
Inventar
#1095 erstellt: 02. Sep 2012, 00:36

3mm Flugzeugsperrholz


Ich dachte, damit wäre nur das ganz dünne Zeugs gemeint. Dicker ist das "Roundabout" der Barrique Roble auch nicht - Baumarkt-Standardware, zumindest bei uns hier. Na bin trotzdem gespant, was Du da herausbekommst, corvo-imperiale-bianchi. (<- kommt davon, wenn man hier aus Eichenfässern robelige barriquen macht )
Na heute war Baustopp - mal sehen wie's weitergeht mit dem Input inder Schwabbelgehäuse-Szene.
WeisserRabe
Inventar
#1096 erstellt: 02. Sep 2012, 12:56
3mm 6 Schichten, bei Frischeis nennen sie das Zeug Flugzeugsperrholz http://shop.frischeis.at/index.php?cPath=1_7&page=1&sort=3a

von Donnerstag Abend bis Samstag Abend war bei mir auch nichts drin, hab mir am "Two days a week" den Bauch mit Rock Musik massieren lassen rock2
Soundy73
Inventar
#1097 erstellt: 02. Sep 2012, 13:39
Ja okay, geht anscheinend in den Stärken von 0,6mm bis 3mm Birkensperrholz - Absolution erteilt, lieber Rabe.
Bei uns hier ist 3-/4-mm Sperrholz in Pappel oder Fichte, ganz normale Baumarktware. Von Flugzeug schreiben die da nix. Ich habe dieses 3mm-Fichtensperrholz als Rückwand draufgebogen. Da muss man verschärft (ist 3-lagig!) auf die Richtung achten, auch Du solltest vorsichtshalber einen Biegetest in beiden Orientierungsrichtungen machen

In Kürze geht's bei mir weiter, meine sportlichen Verpflichtungen bremsen mich jedoch (-ist ja schon eine Kaugummi-Baustelle!) leider (-oder zum Glück?) immer wieder aus.

Aber ich möchte hier ja auch nicht den Alleinunterhalter machen, hier darf jeder, der dieses Gehäuseprinzip erforscht, in die Bütt. Ich find's immer noch spannend (-und es hört sich auch immer noch gut an - was ja nicht sein dürfte, so (noch) die Lehrmeinung!).

ToDos:

  1. Erstmal müssen diverse dokumentierte Bauwerke her, ohne Angst die Mythen "wegzumessen"- von den Profis sind ja wohl keine objektiven Daten zu erwarten, wieso eigentlich nicht?
  2. Wasserfälle müssen her (Ausschwing-/Resonanzverhalten), am schönsten wäre: Gleiches Konstrukt in "weich" und hart , vermessen.
  3. Gehäuseschwingung muss noch gemessen werden. Liege ich richtig mit meiner Theorie der elastischen, quasi linearen Bewegung des "Schwingbodens"?
  4. Ein funktionierendes "Schwabbelgehäuse" mal auf einer größeren Hörtest-Veranstaltung beurteilen lassen. (Am besten ohne vorher das Prinzip kund zu tun! )
  5. Ein "Sprengversuch" sollte vielleicht mal her, mutwillig die Platten über ihren elastischen Biegeradius bewegen, Verzerrungssteigerung kontinuierlich dabei messen.


so, Training angepfiffen, c.u. Schtarwars
WeisserRabe
Inventar
#1098 erstellt: 03. Sep 2012, 22:40
ich glaub der Flugzeug Vorsatz ist wegen den 6 Lagen und nicht wegen der Stärke, bei uns im Baumarkt ist das dünnste Sperrholz 4mm 3 Schicht
Soundy73
Inventar
#1099 erstellt: 04. Sep 2012, 09:35
Hallo Weisser Rabe.

Ich musste mir mit der Antwort etwas Zeit lassen, da ich kein gelernter "Holzwurm" bin und erst recherchieren musste.
Ich finde nämlich, Dein Einwurf erfordert Beachtung, denn bei den einschlägigen Eigenschaften des Materials, welche wir ja hier gezielt nutzen wollen, sollten Fakten sprechen.

Ich fand (nach relativ langer Suche in RC-Network.de:


Unterschiede der Sperrholzsorten

Flugzeugsperrholz

Flugzeugsperrholz kann entweder aus Birke oder Buche hergestellt sein. Aber es ist hauptsächlich Birke im Handel da es durch seine helle Farbe schöner aussieht und sich somit besser verkaufen lässt und auch günstiger ist als Buche. Das Angebot im Großhandel ist bei Birke auch größer als bei Buche. Die Biegeeigenschaft von Birke ist auch besser als bei Buche. Flugzeugsperrholz ist kochwasserfest verleimt und uneingeschränkt witterungsbeständig. Es ist ab 0,4mm in 3-Schicht zu bekommen. Es ist sehr widerstandsfähig auf Temperatur und Druck. Es ist aber auch heiß biegbar. Fast immer in heller Verleimung ist es auch in dunkler Phenolharzverleimung zu bekommen. Dann ist es allerdings für Laserschnitt nicht geeignet. Problemlos auf CNC Maschinen zu bearbeiten. Wird in 3 Qualitäten hergestellt, aber im Handel ist fast nur die 3.Qualität zu bekommen. Was nicht heißt, dass die Platten wesentlich schlechter sind, denn bei Qualität 1 ist eine Prüfung notwendig mit Zertifikat und GL. Notwendig in der Luft- und Raumfahrttechnik.

Birkensperrholz und Buchensperrholz

Ist bis auf Ausnahmen nicht wasserfest verleimt. Ausnahmen sind aber spezielle Sperrhölzer, die im Außenbereich verwendet werden, dann aber auch wesentlich teurer sind. Buche und Birke haben ähnliche Eigenschaften in Bezug auf Feuchtigkeit und Temperatur. Es gibt sehr kleine Unterschiede in der Qualität, was hauptsächlich das Deckfurnier betrifft. Meist mit Schälfurnier auf der Sichtseite und in den besseren Qualitäten mit Messerfurnier wegen der Optik. Für nahezu alle Holz- und Bastelarbeiten geeignet.

Pappelsperrholz

wird in mindestens 7 Qualitäten eingestuft. Es gibt mehr aber das sind kleine Unterteilungen. Es beginnt bei Qualität A welche gebleicht sein kann oder auch nicht und astfreie Deckfurniere hat. Bei AB sind eine Furnierfärbung und kleinste Äste bis 7mm möglich. B darf schon wenige fest verleimte Äste haben. Die weiteren Qualitäten sind dann BB, C, CC. Im Baumarkt ist fast nie eine bessere Qualität wie B oder BB zu bekommen. Also sollte man hier immer darauf achten was angeboten wird. Was vielleicht günstig erscheint ist eine oft schlechtere Qualität. Pappelsperrholz ist nie wasserfest verleimt, denn Pappel selbst ist im Außenbereich ungeeignet, da es auf Feuchtigkeit und Temperatur sehr stark reagiert. Eventuelle Beschichtungen wie im Caravanbereich können durchaus wasserfest verleimt sein, nicht jedoch das Sperrholz selbst. Pappel ist für Modellbau und nahezu alle Bastelarbeiten bestens geeignet da es sich leicht bearbeiten lässt. Werkzeuge haben eine hohe Standzeit, was heißt dass sie sehr langsam stumpf werden. Pappel lässt sich ab 2,4mm bekommen. In dünnen Platten ist es biegbar, was durch Feuchtigkeit verbessert werden kann.

Lauan und Indo/Ilomba

Das ist Holz aus Plantagenanbau zum Teil aus Südamerika oder Indonesien. Diese Sperrhölzer sind sehr robust und wasserfest verleimt, Lauan sogar kochwasserfest. Hier gibt es nur wenige Qualitäten im Handel. Es ist astfrei und wird auch für CNC oder Laserbearbeitung verwendet. Durchaus günstig wenn man beachtet dass es wasserfest ist und es das Holz ab 1,8mm gibt.


Mit der Anzahl der Lagen scheint das nichts zu tun zu haben, kuckst Du.
Dort wird auch explizit auf "Klangholz" z.B. für den Cajon-Bau eingegangen
Ich hoffe, das brachte etwas Klarheit in die Holzgeschichte.

Also viel Spaß bei Deiner (dokumentierten?) Reso.
WeisserRabe
Inventar
#1100 erstellt: 04. Sep 2012, 10:22
:hail: Danke für deine Recherche, ich hätte nie gedacht, dass da so viel dahintersteckt
Tucca
Hat sich gelöscht
#1101 erstellt: 04. Sep 2012, 14:22
Hi Jürgen, hi WeisserRabe,

Mit der Anzahl der Lagen scheint das nichts zu tun zu haben, kuckst Du.

wahrscheinlich hast Du Recht. Aber dennoch ist bei dem von Dir verlinkten Sperrholzshop bzw. bei dem angebotenen Flugzeugsperrholz auffällig, daß es im Verhältnis zur Dicke sehr viele Lagen aufweist. Das ist bei "herkömmlichem" Sperrholz nicht so, hier findet man bei 3 bzw. 4mm Stärke eigentlich immer nur 3 Lagen vor. Interessant finde ich das deshalb, weil die Decklagen in gleicher Faserverlaufsrichtung verleimt sind, der Faserverlauf der dazwischen befindlichen Lage ist dazu im rechten Winkel angeordnet. Wenn man solches Sperrholz vorspannt, fällt auf, daß es sich quer zum Decklagenfaserverlauf leichter biegen lässt als längs. Beim Klopftest fällt außerdem auf, daß die "quer" gebogene Platte tiefer klingt als die "längs" gebogene.
Ich gehe davon aus, daß beim viellagigen "Flugzeugsperrholz" von Schicht zu Schicht immer ein Wechsel des Faserverlaufes um 90 Grad stattfindet. Je mehr Lagen, desto gleicher müsste also die Biegefestigkeit in beide Richtungen sein. Daraus ergibt sich dann zwangsläufig, daß es egal ist, in welche Richtung ich vorspanne, der Ton beim Klopftest müsste immer gleich sein.
Interessant wird es in dem Augenblick, wnn ich eine (in der Abwicklung) rechteckig-längliche Schwabbelfläche habe: Benutze ich dafür 3-lagiges Sperrholz, ist der Ton beim Klopftest tiefer, wenn der Faserverlauf der Decklagen längs der größeren Ausdehnung der Fläche verläuft und quer dazu vorgespannt wird. So kann ich festlegen, ob die Fläche bei höheren oder tieferen Frequenzen mitschwingen soll.
Ich könnte mir vorstellen, daß viel(mehr)schichtiges Sperrholz aufgrund seines Aufbaus eine bessere innere Dämpfung aufweist als 3-lagiges Sperrholz gleicher Stärke. Möglicherweise kann man über entsprechende Auswahl des Materials die Intensität der Resonanzen und somit den Klangcharakter des Gehäuses beienflussen.

@Jürgen:

..schön, dass wir mal d'rüber gestritten haben.

Nönö, das war doch eine konstruktive Unterhaltung, gelle?

Was macht die "Dicke"? Sieht schon schwer beeindruckend aus, saubere Arbeit! Bin gespannt auf erste Klangbeschreibungen!
Wie hast Du den Hornresonator gestaltet? Leider kann man auf Deinen Fotos nicht viel erkennen.

Grüße,

Michael
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