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NAD M33 Streamer Vollverstärker

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Desperado737
Stammgast
#1 erstellt: 13. Aug 2020, 18:13
Hallo,

Ich mache mal einen Thread für den neuen M33 auf, er soll Ende des Monats lieferbar sein.

Ich habe selber grosses Interesse und habe bislang folgende Informationen finden können.

Datenblatt:

https://www.hifi-reg...oduktinformation.pdf

Users Manual:

https://nadelectroni...06/M33-OM-EN-v07.pdf

Dazu gab es noch in der Stereo einen sehr positiven Bericht, allerdings wissen wir ja solche Informationen einzuordnen.

Ich bin etwas überrascht, dass die Fronzanzeige nicht die Leistungsabgabe der Endstufen in Watt anzeigt.
Auch gibt es nur einen HDMI Eingang, immerhin ARC. Vier zusätzliche können wohl als Erweiterung für 500 Euro erworben werden.

Für mich ist es ok, nun bleibt die grosse Fragen ob der M33 klanglich wirklich einen Kauf rechtfertigt. Ich möchte meine Front-Ls und den Sub über iden M33 laufen lassen und die Front-LS und den Sub am Marantz 8012 über die Pre-Outs für Multi-Channel verfügbar machen.

Vielleicht hatte ja jemand schon die Chance das Gerät live zu erleben, dann bitte einmal die Erfahrungen teilen.
Washman
Stammgast
#2 erstellt: 21. Aug 2020, 08:35
Hallo,

ich habe den NAD M33 mit HDM-2 Karte seit Juli und er wird immer besser :-)

Der erste Eindruck:
-Tolle Verarbeitung
-Edles Design
-Sehr schöner Klang
-Dirac gefällt mir
-Viele Streaming Dienste

Bugs bugs bugs und nochmal bugs, aber NAD und BluOS support unterstützen und helfen.

Ich hatte das Problem, dass Spotify Connect sich nicht mit dem M33 verbinden wollte nach längerer Nutzung mit anderen Streamingdiensten, da half nur neustarten des M33. Mit dem neusten Update scheint dies behoben worden zu sein.

Mein Display bleibt manchmal beim Aufstarten schwarz oder es gibt einen Reboot während des Betriebs. Ist mit dem neusten Update nicht mehr geschehen, beobachte ich aber weiterhin, da es selten geschehen ist.

Dirac hat mal gesponnen und der eine Kanal gab verfälschten Klang wieder. Dirac aus: Klang normal, Dirac an: Klang schlecht. Ein Neustart des M33 half hier. Das Problem ist einmal aufgetreten.

Ich musste Dirac nach jedem aufstarten manuell einschalten, seit dem letzten Update wird nun die Einstellung gespeichert.

Handshake der HMD-2 Karte ist nicht sehr zuverlässig. Manchmal muss ich die Source hin und her schalten, damit ein neuer HDMI Handshake Versuch gestartet wird.

Der M33 ist noch Buggy aber trotzdem finde ich viel Freude und Spass damit.

Ich habe 3 kurze Videos gemacht, da es noch sehr wenig material auf Youtube gab:
User Interface - https://www.youtube.com/watch?v=mi1Ggvi3NRM&t=92s
Jazz Wiedergabe - https://www.youtube.com/watch?v=2ohO__Q8mUM&t=13s
Massive Attack - https://www.youtube.com/watch?v=YCq5wzExMCU&t=44s

Mein Setup: Quadral Aurum Vulkan 9, NAD M33
audi-o-phil
Stammgast
#3 erstellt: 21. Aug 2020, 08:49
So langsam stimmt es mich schon nachdenklich, warum die Unternehmen ihre SW Implementierungen nicht in den Griff bekommen.
Gerade die Dirac Implementierung scheint einige Hersteller bei ihren Produkten zu überfordern (Arcam AVRs, NAD AVR, M10, M33).
burkm
Inventar
#4 erstellt: 21. Aug 2020, 09:32
Das Problem dabei dürfte sein, dass die meisten kleinen "Boutique" Hersteller zwar Hardware á la (Vor-)Verstärkern usw. (oft) ordentlich bauen können, aber mit den Eigenschaften eines "Multimedia-Computers" mit unterlagertem OS, wie es z.B. moderne Pre-Prozessoren oder AVRs oft sind, deutlich überfordert scheinen, weil hier einfach das Knowhow, die Expertise sowie Erfahrungen und auch die Manpower fehlt, um das korrekt hinzubekommen (s.z.B. auch Emotiva usw.). Die korrekte Einbindung / Implementierung u.a. von Dirac und das zugehörige Bassmanagement scheinen dabei in Ihrer Komplexität häufig die "Grenzen des vorhandenen Wissens" zu überschreiten und führen zu einer nicht enden wollenden Reihe von Bug-Fixes und Korrekturen (manchmal sogar Austausch) bei Kundengeräten. Bei den neuen 2019er Arcam Modellen und deren korrespondierenden Varianten anderer Labels im Harman-Verbund z.B. zieht sich dieses "Drama" von Alpha- und Beta-Versionen in Kundengeräten schon über ein Jahr hin ohne ersichtliches Ende. Und das auch noch zu den doch nicht gerade "niedrigen" Preisen (Kopfschüttel)....

Ich staune dabei immer über die anscheinend immer noch vorhandene "Ruhe" bei den Besitzern (und Neukäufern), die bei gängigen Volumenherstellern schon längst eine massive Welle der Entrüstung / Empörung angesichts dieser unhaltbaren Zustände ausgelöst hätte.

Aber wie heißt es doch so schön "Die Hoffnung stirbt zuletzt..." weil man sich anscheinend ungern eingesteht, hierbei mit dem (verfrühten ?) Kauf vielleicht einen "Fehler" gemacht zu haben...
Desperado737
Stammgast
#5 erstellt: 21. Aug 2020, 10:44
Ja, die Software ist heute die grosse Herausforderung, nur die Japaner scheinen es in Griff zu haben.

Das kleine eigenständige Hersteller Mühe haben kann man wohl erwarten, aber selbst in der Harman Gruppe scheint es grosse Defizite geben.
Washman
Stammgast
#6 erstellt: 21. Aug 2020, 13:20
Für mich ist der Kauf kein Fehler, dafür geniess ich ihn zu sehr Einige bugs wurden aber bisher behoben. Ich habe bereits 2 AV Receiver zurückgegeben weil deren Fehler den Spass trübten (Rotel). Die Fehler waren permanent vorhanden. Die Fehler beim M33 tauchen ab und zu auf, damit habe ich keine Probleme, solange sie keine Schäden verursachen. Ist halt jedem seine Sache, wie er/sie/es damit umgehen mag.

Ich habe die Fehler aufgelistet, damit jeder für sich entscheiden kann, ob er kaufen, warten oder es lassen soll. Ich werde auch weiterhin reinschreiben, falls es was neues zu berichten gibt. Ich hoffe das hilft Anderen weiter

Ich finde es auch bemerkenswert, wie unreif die Software in teuren Modellen sein kann. Ich arbeite als Software Entwickler für Smartdevices und sehe, dass die schwierigsten Bugs die sind, welche nicht eindeutig reproduzierbar sind oder welche, die im Zusammenhang mit einer Zusammenarbeit enstehen und man erst herausfinden muss, wer für den Bug verantwortlich ist. Da wird viel zu wenig Zeit in das Testing und Reviewing investiert und es gibt keine Sicherheitsrelevanten Standards, die einem dazu zwingen. Man stelle sich mal ein Fahrzeug vor mit der Sicherheit eines AV Receivers Da drückst du das Pedal und der Reifen platzt.
Wobei man erwähnen muss, dass lediglich das Infotainment System eines Fahrzeuges auf einem Linux Kernel läuft. Sicherheitsrelevante Systembestandteile des Fahrzeugs laufen mit entsprechend Zertifizierten Betriebsystemen, welche schlank sind und das notwendigste besitzen oder einzelne Systeme laufen auf einem sogenannten FPGA. Sorry für den kleinen Ausschweifer in die Welt der Softies.
A_K_F
Stammgast
#7 erstellt: 21. Aug 2020, 13:44

Washman (Beitrag #6) schrieb:
Ich habe bereits 2 AV Receiver zurückgegeben weil deren Fehler den Spass trübten (Rotel).

Nach allem, was ich so gelesen habe, gehört Rotel hier auch zu den eher unrühmlichen Kandidaten.
Fehler kommen bei der Vielfalt von Features vor, das kann man nicht vermeiden. Wenn's dann aber immer Monate dauert, bis mal ein Bugfix kommt, und dieser dann drei neue Fehler mitbringt, dann hört der Spaß auf.
Über meinen miniDSP SHD, auch ein Gerät mit vielen Funktionen und Dirac, kann ich bisher nicht klagen. Hatte noch kein einziges Problem. Aber natürlich tritt auch hier das eine oder andere auf, siehe den zugehörigen Thread.
Lueg
Stammgast
#8 erstellt: 21. Aug 2020, 14:27

Washman (Beitrag #2) schrieb:
Hallo,

ich habe den NAD M33 mit HDM-2 Karte seit Juli und er wird immer besser :-)


Darf man fragen, wo du das Gerät her hast?
Kein, der von mir angefragten , Händler hat den M33 lagernd und gesehen haben sie auch noch keinen
Washman
Stammgast
#9 erstellt: 21. Aug 2020, 14:53

Lueg (Beitrag #8) schrieb:

Washman (Beitrag #2) schrieb:
Hallo,

ich habe den NAD M33 mit HDM-2 Karte seit Juli und er wird immer besser :-)


Darf man fragen, wo du das Gerät her hast?
Kein, der von mir angefragten , Händler hat den M33 lagernd und gesehen haben sie auch noch keinen


Habe ihn im Mai vorbestellt. Der Lieferant nennt sich Dynavox (Schweiz) und gekauft habe ich ihn bei Müller & Spring in Brugg CH.
MiniBlister
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 26. Aug 2020, 07:48

Washman (Beitrag #2) schrieb:
Hallo,

ich habe den NAD M33 mit HDM-2 Karte seit Juli und er wird immer besser :-)


Danke für die Info und auch dein Video.
Kannst du kurz darauf eingehen, warum du dich für die HDM-2 Karte entschieden hast? Das Gerät hätte ja auch ein HDMI ARC und du könntest vom TV den Sound an den Verstärker weiter leiten.
Hast du den ARC schon mal verwendet? Geht der?

Zum Sound schreibst du "Gut"....was hattest du davor und kannst du kurz sagen was dich am M33 vom Sound her begeistert?
MiniBlister
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 28. Aug 2020, 09:56
Gester habe ich an einem Webinar teilgenommen:
https://www.stereoph...eaming-dac-amplifier

Obwohl ich aus der Halbleiter Industrie bin war das Thema sehr tief technisch. Es wurde sehr viel über den Purifi Hybrid Digital Amplification gesprochen und es war auch jemand von Purifi mit dabei.
Weiterhin wurde eine weiters MDC Modul in aussicht gestellt..."should arrive in 2021" für HDMI welches wohl das Module hdm-2 ablösen soll.

NAD bestätigte sie sind in "Full Prdouction and Supply Chain is managed well".
Washman
Stammgast
#12 erstellt: 29. Aug 2020, 16:20
Hallo MiniBlister,

der M33 HDMI ARC funktioniert, habe ihn kurz getestet.

Die HDM-2 Karte bietet HDMI Inputs und einen Output an. Somit kann ich Bildinformationen über den M33 ausgeben, ohne das ich auf einen externen HDMI Switch zurückgreifen muss.

Ich hatte einen Pioneer SC-LX901. Mir gefällt der Sound vor allem mit Dirac. Dirac verfälscht den Klang nicht ins negative und bügelt Raummoden sehr gut raus. Mit Pioneers Lösung war ich nie zufrieden, genauso mit Audyssey von Denon.
Desperado737
Stammgast
#13 erstellt: 29. Aug 2020, 16:33
Nun, wenn die Produktion auf vollen Touren läuft und die Zulieferkette gut gemanaged wird dann sollte mein M33 ja bald hier aufschlagen.
Ende August war der voraussichtliche Liefertermin, dann bin ich ja mal gespannt.


[Beitrag von Desperado737 am 29. Aug 2020, 16:34 bearbeitet]
Desperado737
Stammgast
#14 erstellt: 30. Aug 2020, 03:13
Hallo,

Ich möchte ja die Front Lautsprecher und den Sub über den M33 betreiben und zusätzlich über die Pre-Outs des AV Receivers mit dem M33 verbinden, per Cinch. Damit stehen mir Front LS und Sub auch für Mehrkanalausgabe zur Verfügung.

Wenn ich mir die Rückseite des M33 anschaue, frage ich mich wo ich die 3 Cinch Kabel anschliessen muss?

Habe bei Endstufen seperate Cinch Eingänge gesehen, aber die gibt es hier nicht.
MiniBlister
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 09. Sep 2020, 11:47
Hat jemand schon Informationen zum Liefertermin? Es hieß ja Anfang September?
Desperado737
Stammgast
#16 erstellt: 09. Sep 2020, 12:11
Mein Händler hat mich auf Oktober vertröstet.
MiniBlister
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 09. Sep 2020, 15:23
Hifiklubben?
MiniBlister
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 11. Sep 2020, 11:17
Die Erstauslieferung an die Händler wird wohl noch im September erfolgen. Ob der Endkunde ein Gerät im September noch bekommt?....wird wahrscheinlich knapp


[Beitrag von MiniBlister am 11. Sep 2020, 11:18 bearbeitet]
MiniBlister
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 11. Sep 2020, 20:43
Das Gerät scheint hier nicht wirklich viele hinterm Ofen hervor zu locken.
Wenig Aktivität hier
Lueg
Stammgast
#20 erstellt: 11. Sep 2020, 21:15
Tja
Zunächst einmal ist das ein Stereogerät und daher hier eigentlich fehl am Platze. Denke das viele Hifi Fans sich nicht bei den AV Verstärkern rumtreiben
Und da es das Gerät nicht zu kaufen gibt, was soll man da sagen?
Ich hatte auch Interesse, da ich vom M10 komme und „aufrüsten“ wollte.
Wegen Nichtverfügbarkeit und da ich meinen Spieltrieb am Touchdisplay des M10 schon abarbeiten konnte, hab ich mir einen Lyngdorf TDAI 3400 mit HDMI Karte gekauft und überlege ggf. auch im Heimkino eine Vorstufe aus diesem Hause einzusetzen
MiniBlister
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 13. Sep 2020, 09:25
könnte man das Thema verschieben?
pogopogo
Stammgast
#22 erstellt: 23. Okt 2020, 21:13
Hallo Washman,

ich habe in meinen NAD M33 eine alte HDM-1 Karte eingebaut, die laut NAD auch funktionieren soll. Sie wird allerdings nicht unter 'Source' angezeigt. Warst du bei der Installation deiner HDM-2 dabei und kannst mir evtl. einen Tipp geben!? Anfrage bei NAD läuft parallel.

Erster Höreindruck:
Mein NAD C388 konnte schon sehr gut Details herausarbeiten, aber der M33 ist nochmal um Klassen besser. Dies zum Thema Verstärkerklang, wobei ich nun wohl den Verstärkerklang nicht mehr habe, sondern nur noch quasi unverfälscht verstärke;)
Washman
Stammgast
#23 erstellt: 24. Okt 2020, 14:07
Hallo Pogpogo, ich war nicht dabei und kann dir leider dazu keine Tips geben.
WalterD
Stammgast
#24 erstellt: 17. Nov 2020, 08:18
Hallo,

ich habe auch Interesse an dem neuen NAD M33 und bin noch auf Höreindrücke gespannt, gerade auch im Bezug auf DIRAC, also wie hört er sich ohne an und wie mit zugeschalteten DIRAC.

Dann noch eine Frage zu dem HDMI Modul: kann er das 4K Signal im Standby Betrieb durchschleifen? Also wenn ich zb. AppleTV 4K an einem HDMI Eingang habe und den NAD nicht einschalte, schleift er das im Standby durch?

UND wenn ich einen anderen HDMI Eingang nutze, zb einen BluRay Player dran habe, muss ich dafür den NAD einschalten, ihm sagen, er soll den anderen HDMI Eingang durchschleifen, oder erkennt er im Standby, an welchem HDMI Eingang ein Signal anliegt?

Danke und Gruß
Walter
pogopogo
Stammgast
#25 erstellt: 21. Nov 2020, 08:06
DIRAC ist zur Zeit auf dem Nad M33 noch fehlerhaft. Laut Nad-Support wird es hierzu in naher Zukunft ein Firmware-Update geben. Bis dahin bleibt es bei mir deaktiviert.
Es gibt z.B. an einigen Musikstellen reproduzierbar ein Knacken bei aktivierten Dirac. Egal ob ich Fullrange oder einen Bereich von 50-200Hz (mein Hauptproblembereich) wähle. Mein Hauptproblembereich wurde hörbar besser.
Meine ersten Gehversuche waren mit dem mitgelieferten Mikrofon inkl. Wandler am NAD M33 USB-Port und Android App durchgeführt worden mit den zuvor beschriebenen negativen Ergebnis.
Ein weiterer Versuch mit einem Minidsp UMIK-1 und der PC-Version von Dirac Live kam zu sehr ähnlichen Ergebnisse bei horizontaler sowie vertikaler Messung (Kalibrationskorrekturdaten wurden verwendet).
Nach der Korrektur blieb das Knacken in meinem Setup und der Mittel- und Hochtonbereich hörten sich weiterhin verhangen an. Bei dem UMIK-1 scheint das aber meiner Wahrnehmung nach nicht ganz so ausgeprägt zu sein.
Mir kommt es fast so vor, als seien diese Mikrofone der unteren Leistungsklasse nicht in der Lage mein Wiedergabepotential richtig zu erfassen!?
In einem anderen Forum hatte ein User mit B&W Lautsprecher ähnliche Beobachtungen gemacht.

Bei der Wiedergabe eines meiner MQA-Files gibt es an einer Stelle unabhängig von der Lautstärke reproduzierbar ein Knacken, sowohl über Lautsprecher als auch über Kopfhörer. An meiner anderen Kette ist hier kein Knacken zu hören. Auch hierzu soll es ein Firmware-Update geben (evtl. gleiche Ursache wie bei DIRAC!?).

PHONO MM sowie MC und der Kopfhörerausgang haben mich auch sehr positiv überrascht (sehr detailierte und dynamische Wiedergabe).
Weiterhin bin ich jeden Tag wieder aufs neue erstaunt, was dieser Verstärker aus meiner Musiksammlung herauskitzelt;)
WalterD
Stammgast
#26 erstellt: 21. Nov 2020, 13:08
Hallo,

vielen Dank für die Infos und Deine Höreindrücke. Kurze Frage, kann ich den NAD M33 komplett über ein iPad Steuern? zb auch Einschalten, Lautstärke verändern, anderen Eingang wählen etc. ?

Danke und Gruß
Walter
pogopogo
Stammgast
#27 erstellt: 21. Nov 2020, 14:15
Da ich kein iPad habe, kann ich hierzu nicht viel sagen. Allerdings funktionieren deine Steuerungswünsche über die BluOs App mit meinem Android-Pad;)

Noch ein Hinweis zu DIRAC:
Die applizierten Filter werden auch am Köpfhörerausgang ausgegeben.
Technisch wäre es wohl möglich, auch ein DIRAC für Kopfhörer zu implementieren.
Ich hatte hierzu auch mal den NAD-Support angefragt. Hier hielt man sich bedeckt und eine Verneinung klingt anders;)

Gruß
Michael
zappa4evrr
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 24. Nov 2020, 14:53
Also mein M33 funktioniert wie er soll. Kein Knacken in der Musik, alles OK. Auch mit Dirac.

Dirac wirkt sich bei mir NICHT auf die Kopfhörerausgabe aus, war beim M10 übrigens genauso.

Steuern kann man den M33 über iPad, iPhone, MacBook (alle getestet), es gibt weiterhin Apps für FireOS, Android und Windows. Man kann sehr viel steuern aber nicht alles. Z.B. das Display beim Abspielen kann man nur am Gerät ändern.
Aus- und Einschalten geht nur am Gerät selber oder mit der mitgelieferten Fernbedienung.
Immersive_Bit
Stammgast
#29 erstellt: 28. Nov 2020, 10:53
Welche Lautsprecher hast du an dem Verstärker dran und wie bist du mit dem Klang zufrieden?
pogopogo
Stammgast
#30 erstellt: 29. Nov 2020, 07:15
Man ist wohl an dem DIRAC-Knacken dran (BluOS 3.12.13 vom 24. November 2020, u.a.: Verbesserungen der Dirac-Kalibrierung für den NAD M33).
Bei Gelegenheit werde ich meinen Raum nochmals neu einmessen müssen, da eine 'nur' Neuberechnung der Filter noch keine Besserung gebracht hat.

Zum Steuern des Nad M33 über iPad & Co.:
Es werden wohl nach und nach weitere fernbedienbare Funktionen implementiert. Nach dem FW-Update in dieser Woche kann ich nun auch die Audioeinstellungen per App ändern.
Das Einschalten per App hat bei mir schon seit Beginn an funktioniert, d.h. wenn man auch in den Settings des Nad M33 'LAN/BLUOS in standby' aktiviert hat. Einfach Titel anwählen und schon fährt der Nad M33 hoch.

Nun habe ich auch die endgültige Aussage von NAD, dass meine alte HDM-1 Karte im NAD M33 nicht unterstützt wird. HDM-2 ist bestellt.
Maxipimpf
Neuling
#31 erstellt: 29. Nov 2020, 09:54
Moin,

ich bin neu hier und bei der Suche nach dem M33 auf dieses Forum gestoßen. Nachdem mein M33 tatsächlich gestern eingetroffen ist (Bestellung Ende August), habe ich meinen uralten Pioneer A616 gegen ihn ausgetauscht und bin nach den ersten Höreindrücken vom Klang begeistert. Die Dirac-Einmessung habe ich noch nicht durchgeführt, ich betreibe ihn an Canton Vento 896.2 DC.
Plattenspieler, CD und Blu-ray funktionieren problemlos. Für den Fernseher warte ich noch auf das bestellte lange TosLink-Kabel.
Die Steuerung per BluOS funktioniert über Android-Smartphone und -Tablet sehr gut, auch das Einschalten.

Jetzt habe ich zunächst ein paar Fragen:
1. Besteht die Möglichkeit, über BluOS DAB+ zu streamen? Derzeit verwende ich v.a. Spotify und Amazon Music.
2. Gibt es eine deutsche Anleitung? Im Netz habe ich nur die englische gefunden.
3. Kann beim M33 die Sprache umgestellt werden? Auch hier fände ich es schöner, wenn die Bedienung auf deutsch möglich wäre.
Maxipimpf
Neuling
#32 erstellt: 29. Nov 2020, 11:24
Frage (1) hat sich geklärt, geht per BluOS über TuneIn
zappa4evrr
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 29. Nov 2020, 16:02

pogopogo (Beitrag #30) schrieb:
Man ist wohl an dem DIRAC-Knacken dran (BluOS 3.12.13 vom 24. November 2020, u.a.: Verbesserungen der Dirac-Kalibrierung für den NAD M33).
Bei Gelegenheit werde ich meinen Raum nochmals neu einmessen müssen, da eine 'nur' Neuberechnung der Filter noch keine Besserung gebracht hat.


Das ist natürlich Mist bei dir, aber ich hatte das bisher nicht. Ich habe schon 3x eingemessen. 1 x meine alte Nubert (einmal it dem M10 und 1 x mit dem M33), 1 x die KEF R7 und bisher kein Problem, außer dass sich der M10 beim Einmessen gerne ausgeschaltet hat. Hat mir den ersten Durchlauf versaut, bis ich gemerkt hatte, dass man alles abspeichern kann und beim Neuaufruf alles bisher gemessenen Punkte noch da sind. Man darf nur nicht an der Min-Kalibrierung herumdrehen. Ich messe Sofa breit ein und das sind 17 Positionen.


pogopogo (Beitrag #30) schrieb:
Zum Steuern des Nad M33 über iPad & Co.:
Es werden wohl nach und nach weitere fernbedienbare Funktionen implementiert. Nach dem FW-Update in dieser Woche kann ich nun auch die Audioeinstellungen per App ändern.

Die Audio Fernsteuerung ging bei mir auch schon vor dem Update letzte Woche. per BluOs



pogopogo (Beitrag #30) schrieb:
Das Einschalten per App hat bei mir schon seit Beginn an funktioniert, d.h. wenn man auch in den Settings des Nad M33 'LAN/BLUOS in standby' aktiviert hat. Einfach Titel anwählen und schon fährt der Nad M33 hoch.


Vielen Dank. Bei mir steht der Verstärker im Moment sehr tief, sodaß er nur schlecht zu bedienen ist. Den Menüpunkt gibt es nur im Verstärker und ich hatte ihn übersehen. Klappt sofort. nochmals Danke. Beim M10 war das voreingestellt.


pogopogo (Beitrag #30) schrieb:
Nun habe ich auch die endgültige Aussage von NAD, dass meine alte HDM-1 Karte im NAD M33 nicht unterstützt wird. HDM-2 ist bestellt.


Ich hab den TV über den eingebauten HDMI und hänge die anderen Geräte an den TV. Ich brauche keine zusätzliche HDMI Karte.
zappa4evrr
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 29. Nov 2020, 16:13

Immersive_Bit (Beitrag #29) schrieb:
Welche Lautsprecher hast du an dem Verstärker dran und wie bist du mit dem Klang zufrieden?


Ich hatte jetzt kurz hintereinander 2 Lautsprecher daran. Zuerst die KEF R7, die mit dem Umstieg vom M10 zum M33 wahrlich aufblühten.
Die KEF ware ein Fehlkauf meinerseits. Beim Händler hatten sie sich toll angehört und ich war von der Optik so angefixt, dass ich sie unbedingt wollte. Zuhause war zumindest am M10 praktisch kein Bass vorhanden. Meine Wohnung besteht praktisch nur aus Rigips Wänden und Decken und die schlucken den Bass wie verrückt. Selbst die alten Nubert nuline 244 waren etwas voluminöser im Bass (nicht besser). Selbst mit Bass Boost Kurve in Dirac bekam ich das nicht hin.

Mit dem M33 war das ganz anders mit einer leichten Bass Boost Kurve in Dirac war das schon sehr ordentlich. Trotzdem hat mich der Trouble über das Ganz so verärgert, dass ich die KEF in Ruhestand geschickt habe (können 6 Wochen alt von mir erworben werden :-) und seit Do ein Pärchen Focal Spectral 40th habe, die ich noch gar nicht eingemessen habe, da die Lautsprecher noch am Einspielen sind. Ich kann nur soviel sagen, dass ich mit den Lautsprechern schon ohne Dirac angekommen bin.

Der M33 klingt für mich überhaupt nicht. Ich finde in sehr stimmig, unendlich kraftvoll und ohne Präferenzen für Irgendetwas. Ich kenne mich da ein wenig aus, denn früher hatte ich Hybrid Vor- und Endverstärker von Moscode (New York Audio Labs) mit einer Audioplan Kontrast 2. Die Endstufe klang sehr nach Röhre, was mir damals sehr gefiel. Der M33 ist wesentlich neutraler, dafür sind die Local sehr angenehm im Klang.

Passt. ich kann den M33 wirklich empfehlen.


[Beitrag von zappa4evrr am 29. Nov 2020, 16:17 bearbeitet]
Immersive_Bit
Stammgast
#35 erstellt: 29. Nov 2020, 21:23
@zappa4evvrr
Danke für Deinen Bericht!
An meiner Wanddicke von z. T. 50cm sollte der Bass nicht scheitern.
Die KEF R7 sind bei mir gleich im ersten Hörtermin durchgefallen, wobei das aber nicht am Bass lag.
Die Focal Spectral hatte ich auf dem Radarschirm, bis hier jemand über einen zu schwachen Bass geklagt hatte.
Was meinst Du mit „Der M33 klingt für mich überhaupt nicht.“?
zappa4evrr
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 30. Nov 2020, 06:18
Ich habe zum Schluss die Focal gegen die B&W 702 Signature, gegen die Dynaudio Evoke 50 und die Dynaudio Contour 30 gehört. Alles an meinem M33. Die B&W war sofort heraus (leider, da sie mir optisch am besten gefiel). Die Evoke hat einen leicht kräftigeren Bassbereich, der aber deutlich unpräziser war als an der Focal. Die Contour spielte dann ungefähr auf Augenhöhe, Bass etwas schlanker aber auch etwas definierter, die Focal gefiel mir trotzdem besser, wegen der leicht fülligeren Stimmen und weil sie etwas seifiger war.

Ich meinte dass der M33 für mich keine eigene Klangfarbe hat, die etwas dazutut oder weglässt. In irgendeinem Youtube Video wurde er beschrieben mit komplett neutral und analytisch, aber ohne zu nerven, wie es analytische Verstärker oft sind. Das kann ich vollkommen unterschreiben. Dazu hat er mit den Focal keinerlei Probleme, die zwar einen hohen Wirkungsgrad haben, aber ein Impedanzminimum von knapp über 2 Ohm bei ca. 100 Hz.

Ich kenne nicht alle Verstärker in dieser Klasse und kann mir deshalb kein finales Urteil erlauben, aber ich bin mit dem Verstärker angekommen. Ich habe den M10 gegen einige Konkurrenten aus verschiedenen Preisklassen verglichen und er hat erstaunlicherweise alle geschlagen, aber was der M33 dann mehr brachte an Sauberkeit war beeindruckend. Vor allem das Timing fand ich deutlich besser. Musik besteht ja nicht nur aus Geräusch, sondern auch aus Pausen und beim M33 schien mir das Verhältnis zueinander einfach besser. Gleiches galt auch für die Focal, die exakter auf den Punkt spielten.

Konnte ich es jetzt besser herüberbringen? Klang ist so schwer mit Worten zu beschreiben.
Immersive_Bit
Stammgast
#37 erstellt: 30. Nov 2020, 10:51
Danke, jetzt habe ich verstanden was Du meinst.
Bist Du mit dem Bass der Focal zufrieden bzw. hat der Bass der Focal einen guten Punch mit dem M33?
zappa4evrr
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 30. Nov 2020, 11:10
Ja ich bin bisher mit dem Bass sehr zufrieden. Aber sicher ist das auch Geschmacksache. Ich empfand im Hörraum des HiFi Studios, den Bass der Contour 30 etwas schlanker, dafür etwas konturierter, den er Evoke 50 etwas kräftiger aber schwammiger. Sind ja auch komplett unterschiedliche Preisbereiche.

Die Vorführung war aber nicht optimal, da Umschaltanlage, dürftige Verkabelung und keine Spikes an der Focal. Trotzdem würde ich ihn am "schwärzesten" beschreiben.
Zuhause habe ich ihn jetzt natürlich direkt angeschlossen mit passenden LS Kabeln, aber die Spikes fehlen noch immer, da ich mir Granitplatten besorgen will. Focal legt keine Unterlegscheiben bei, wei z.B. KEF.
Und bisher habe ich noch nicht eingemessen, was bisher immer sehr deutliche Vorteile brachte.
Durch Dirac wird der Bass meist estwas straffer und konturierter und vor allem die räumliche Darstellung verbessert sich erfahrungsgemäß.

Ich muss dazusagen, dass ich im Moment über einen extrem ungünstigen Hörraum verfüge, eine Box steht direkt vor der Wand, eine hat viele Kubikmeter Luft hinter sich usw.
Ich werde Ende der Woche eine Einmessung machen, dann sehen wir weiter.

Aber schlussendlich musst du selber hören was dir entgegenkommt. Ich war z.B. von den B&W 702 Signature sehr enttäuscht und konnte mir die guten Testberichte gar nicht erklären.

Bei der Focal muss ich sagen, dass der normale Preis für mich nicht in Frage gekommen wäre. Ich hatte mir ein geringeres Limit gesetzt. Die Contour 30 hätte ich auch als Auslaufmodell günstiger bekommen können. Nur durch den im Moment aufgerufenen Preis der Focal hatte sie mein Interesse geweckt - ich hatte die Marke vorher gar nicht auf dem Schirm.
pogopogo
Stammgast
#39 erstellt: 30. Nov 2020, 19:52
Ein LS-Tipp von mir für den M33:
Referenz
Auszug aus Sonderdruck von 1988

Ich habe diese Lautsprecher seit ca. 30 Jahren. Diese haben damals alle getesteten Lautsprecher, die sogar weit im 5stelligen DM-Bereich lagen, hinter sich gelassen und wurden zur Referenz gekürt. Ich höre mir immer mal wieder sogenannte High-End Ketten an, ohne ein Wechselbedürfnis zu verspüren. Zuletzt war es eine Kette bestehend aus B&W 800 D3 und der großen ROTEL MICHI Kombo. Ich behaupte mal, die klangen verglichen zu meinem Setup sehr ähnlich, wobei das Musikgeschehen in meinem Setup mich etwas mehr mitnimmt. Das alles spielt sich natürlich auf sehr sehr hohem Niveau ab. Die von euch oben genannten Lautsprecher können aus meiner Sicht nicht das ganze Potential des M33 aufzeigen. Die Teufel Kombo bekommt man heute noch ab und zu im guten Zustand gebraucht für lau. Man muss halt nur darauf achten, dass man die seltene 1. Generation erwischt und nicht die weit verbreitete technisch abgespeckte 2. Generation. Manchmal werden auch verbastelte Mischkonfigurationen angeboten. Meine Teufel Kombo war letztes Jahr in der Lautsprecherklinik meines Vertrauens, wo sie gecheckt wurde und die M200er ein Kondensatorupdate erhalten haben.
Some
Neuling
#40 erstellt: 13. Dez 2020, 21:16
Hallo,

ich habe schöne alte JBL Ti 250 Original (allererste Version) - immer noch in erster Hand von 1986 - natürlich mit mittlerweile überarbeiteten Basssicken und einen CocktailAudio X35, mit dem ich von der Multifunktionalität her eigentlich sehr zufrieden bin aber eben nicht wirklich mit dessen Endstufe: nicht dynamisch / transparent genug bei HiRes-Material, nicht genug Leistungsreserven wenn ich es mal (selten) brauche, habe ein ca. 80m² Wohnzimmer mit teilweise 5m Höhe...das nur zu der Notwendigkeit auch mal etwas lauter machen zu dürfen.

Deshalb bin ich auf den NAD M33 aufmerksam geworden, da dieser vermutlich alle Funktionalitäten des CA X35 abdeckt aber wohl deutlich mehr Leistung bringt...aber trotzdem fehlen mir einige grundlegende Angaben, welche in dem wirklich sehr rudimentären "Owners Manual m33" (welches ich online runterladen kann) nicht erwähnt werden.

Kann der m33 vom NAS (ich habe eine Synology NAS) Musik streamen - vorzugsweise über UPnP?
Hat der m33 neben seiner Mikrofon-Einmesstechnik auch einen Klangregelsystem (sprich : Equalizer), bevorzugt natürlich frei einstellbar?
Wenn ja, an welchen Scheitelfrequenzen (besonders im Tieftonberiech) ist der Equalizer einstellbar?
Welchen Dämpfungsfaktor hat die Endstufe (> 800:1), (was ja auch viel über die Lautsprecherkompatibilität mit besonders großen Membranen sagt) ?
Gibt es ggf. ein detailliertes Handbuch oder sind die 26 Seiten des Owner-Manuals echt Alles zu dem Gerät?

Ich frage dies, weil wie schon oben erwähnt das klangliche Potential meines X35 nicht ausreichend ist, ich aber andererseits nur eine Einkomponenten-Lösung (neben Plattenspieler und DAT-Recorder) möchte. Vor-und Endstufe (SONY ESD2000 + TA-N90ES) hatte ich bisher, das war auf jedenfall besser als was ich jetzt seit 2Jahren hören muß aber ggf. kann der NAD ja das zumindestens besser als der CocktailAudio X35...

Danke für jeden Kommentar um die 5500,-Euro zu rechtfertigen (oder einzusparen (^-^)...

der musikhörer


[Beitrag von Some am 13. Dez 2020, 21:26 bearbeitet]
Immersive_Bit
Stammgast
#41 erstellt: 13. Dez 2020, 22:44
@zappa4evrr
Na, hast Du Deine Focal inzwischen auf Spikes gestellt und eingemessen?
Wie klingen sie jetzt - passt der Bass?
zappa4evrr
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 14. Dez 2020, 09:26

Some (Beitrag #40) schrieb:

Kann der m33 vom NAS (ich habe eine Synology NAS) Musik streamen - vorzugsweise über UPnP?
Hat der m33 neben seiner Mikrofon-Einmesstechnik auch einen Klangregelsystem (sprich : Equalizer), bevorzugt natürlich frei einstellbar?
Wenn ja, an welchen Scheitelfrequenzen (besonders im Tieftonberiech) ist der Equalizer einstellbar?
Welchen Dämpfungsfaktor hat die Endstufe (> 800:1), (was ja auch viel über die Lautsprecherkompatibilität mit besonders großen Membranen sagt) ?
Gibt es ggf. ein detailliertes Handbuch oder sind die 26 Seiten des Owner-Manuals echt Alles zu dem Gerät?



Der M33 kann von einem NAS/Festplatte streamen. Ob UPnP bin ich mir gerade nicht sicher. Wenn du viele hochauflösende Musik auf NAS hast wäre vielleicht auch Roon interessant - Das kann er auch.

Der M33 hat einen Bass und Höhenregler. Beim Einmessen über Dirac kann wird eine Sollkurve von Dirac vorgegeben, die ght standardmäßig von + 2db im Bass bis -2 db im Hochton. Diese kann an beliebigen Stellen verändert und angepasst werde. Es können insgesamt 5 solcher Kurven erstellt werden und im Gerät abgespeichert werden, auf die man dann jederzeit ohne Computer zugreifen kann.
Ich habe z.B. mehrere Kurven mit Bass Boost hinterlegt um etwas älteres material aufzupeppen.

Die Frequenzen sind frei wählbar, die Anzahl der Punkte kann erhöht werden, ich weiß jetzt aber nicht wie viele möglich sind, aber es sind sicher ausreichend viele.

Ich kann nur sagen, dass meine Focal im Impedanzverlauf lt. eines Tests bei ca. 100Hz auf 2,2 Ohm absinken, was der Verstärker problemlos verkraftet. Die JBL spielen afair auch sehr laut - dürften kein Problem darstellen, aber Versuch macht kluch.

Handbuch habe ich noch kein wirklich aufschlussreiches gefunden - was mich auch sehr stört. Insbesondere die Fernbedienung kann man im Auslieferungszustand nicht vernünftig nutzen.
zappa4evrr
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 14. Dez 2020, 09:34

Immersive_Bit (Beitrag #41) schrieb:
@zappa4evrr
Na, hast Du Deine Focal inzwischen auf Spikes gestellt und eingemessen?
Wie klingen sie jetzt - passt der Bass?


Hallo, auf Spikes noch nicht, aber eingemessen. Das Einmessen brachte wesentlich weniger Verbesserung als bei den vorigen Boxen. Es ist aber auch gar nicht notwendig, da es schon sehr gut passte ohne Einmessen. Die Focal sind wesentlich souveräner im gesamten Bereich als die KEF es waren.

Die Ortbarkeit der Instrumente hat nach dem Einmessen zugelegt und die Präzision im Bassbereich noch etwas. In meiner bevorzugten Einstellung habe ich nur noch die Frequenzen bis 400 Hz korrigiert nach der Stadard-Dirac Vorgabe. Mehr Bass ist nur bei alten sehr lauen Aufnahmen notwendig bzw. sinnvoll.
Der Bassbereich ist präsent und hat eine schöne Schwärze ohne aufzudicken. Stimmen kommen voll und die Höhen sind frisch ohne in irgendeiner Form zu nerven. Ich bin gerade sehr glücklich mit meiner Anlage.

Achja beim Einmessen ging der Frequenzgang nahezu linear bis auf 25 Hz herunter. Wobei eine Box bei ca. 100 Hz eine Überhöhung hatte und die andere eine Senke an selber Stelle in gleicher Höhe. Liegt an dem extrem unterschiedlichen Raum um die Boxen.
pogopogo
Stammgast
#44 erstellt: 14. Dez 2020, 09:45
@Some

Hallo,
der CocktailAudio X35 ist wie du schon beschrieben hast nicht potent genug, um das Klangpotential deiner JBLs darstellen zu können.
Wenn du mit der Sony Vor-und Endstufe zufrieden warst, wird dich der NAD M33 umhauen;)
Auch 5500€ wäre mir dieses Gerät wert. Ich habe allerdings im Sommer Preisrabatte angefragt und bin bei einem Händler quasi vor Ort hängengeblieben. Ob das z.Z. noch möglich ist, ist fraglich, da ja die Nachfrage wohl stark angezogen hat.

Dämpfungsfaktor
>800 (an 8 Ω, 20 Hz - 6,5 kHz) <-- siehe auch Produktinformation
Hierzu kann ich nur sagen, dass meine Teufel M6000 in Bezug auf einen Verstärker bekanntermaßen sehr kritisch sind. Der M33 ist einer der wenigen Verstärker, der diese führen kann und nicht geführt wird (schwammige Abbildung).

Bei technischen Fragen, die tiefer gehen, ist auch der NAD-Support immer sehr schnell mit einer Antwort dabei.

Gruß


[Beitrag von pogopogo am 14. Dez 2020, 09:53 bearbeitet]
Some
Neuling
#45 erstellt: 14. Dez 2020, 15:14
Vielen lieben Dank für Eure so schnellen und detaillierten Antworten @pogopogo & @zappa4evrr, welche ja wirklich vielversprechend klingen.
Gerade das Einmessen auf meinen echt etwas schwierigen Abhörraum (hoch, groß, etwas dröhnender Hall bei 60-80Hz) erscheint mir besonders verführerisch. Ich hab zwar schon recht dicke Adsorber für diesen Frequenzbereich besonders in den betreffenden Raumecken installiert, aber einrichtungsmäßig will ich es nicht damit übertreiben...und naja, die Sony-Combo von ca.1990 spielte eben deutlich lebendiger als der Cocktail Audio X35, somit ein paar gute Gründe, doch mal wieder was zu wagen...
Preislich habe ich mit 5350,-Euro bei "HiFi-Regler" das günstigste Angebot entdeckt. In Berlin, wo ich wohne, mag ich die einschlägigen Fachgeschäfte (ausser das "audioforum" an der Schaubühne) auf Grund deren Arroganz nicht gerne ansprechen. Kaufe halt nicht ständig irgendwas high-endiges...das sind bei mir eher so Schübe, welche alle 5-10 Jahre auftreten (^-^)

liebe Grüße,
der musikhörer
Immersive_Bit
Stammgast
#46 erstellt: 14. Dez 2020, 18:50
@zappa4evrr
Danke für Deine ausführliche Antwort - klingt sehr vielversprechend!
Hast Du Dir neben dem M33 auch den Lyngdorf TDAI 3400 mal angehört.
Das wäre die direkte Konkurrenz zum NAD, ebenfalls mit Streamer und Raumeinmessung ausgestattet.
zappa4evrr
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 16. Dez 2020, 08:51

Immersive_Bit (Beitrag #46) schrieb:
@zappa4evrr
Danke für Deine ausführliche Antwort - klingt sehr vielversprechend!
Hast Du Dir neben dem M33 auch den Lyngdorf TDAI 3400 mal angehört.
Das wäre die direkte Konkurrenz zum NAD, ebenfalls mit Streamer und Raumeinmessung ausgestattet.


Dazu kann ich leider nichts sagen, da ich den Lyngdorf nicht kenne.

Ich wollte eingentlich viel günstiger bleiben. Ich hatte einen Onkyo 8270. Im neuen Raum fehlte mir dann was und ich wollte aufrüsten. Da ich mich seit vielen Jahren nicht mehr mit HiFi beschäftigt hatte, bin ich zum nächsten Händler, was bei mir Nubert in Gmünd ist. Dort habe ich den kleinen Nuber Vollverstärker ausprobiert und einen Bluesound Powernode 2i. Der kleine Nubert ist gar nicht so schlecht, aber konnte halt nicht streamen, der Powernode ist auch OK, aber es fehlte mir etwas. Habe dann den Powernode im Vergleich zum NAD M10 und zum NAD 388 gehört, dabei war der M10 deutlihc am Besten. Der Powernode war verstärkermäßig zu schwach für meine Belange und der 388 hatte deutlich weniger Spielfreude als der M10. Damit war ich eigentlich schon deutlich über meinem Zielpreis angelangt. Als ich dann erste Tests in Youtube von John Darko und Hans Beekhuyzen gesehen hatte, wollte ich unbedingt den M33 hören. Ich hatte dann die Möglichkeit den M10 mit dem M33 zu vergleichen und damit war es um mich geschehen.

Andererseits bin ich ein Freund "richtiger" Lösungen und für mich fühlt sich das jetzt so an. Deshalb war ich auch bereit die größere Investition zu tätigen.

Ich hatte vor ca. 30 Jahren eine deutlich teurere Anlage, Sota Sapphire + Souther Linear Arm + Sumiko Virtuoso Boron, Moscode Preamp und Moscode 300 Hybrid Röhren Vor- Endstufe, Audioplan Kontrast 2, Pioneer PD-93 CD, Nakamichi usw....Allein Kabel für mehrere Tausend Euro.
Das Alles will ich nicht mehr. Ich habe keine Schallplatten und keine CD's mehr.
Immersive_Bit
Stammgast
#48 erstellt: 17. Dez 2020, 22:12
Danke für Dein Feedback!
Befinde mich in einer ähnlichen Situation, aber konnte leider bis jetzt nur den M10 hören.
Hoffe nun im Januar nach dem Lockdown mir noch 2-3 Verstärker anhören zu können, bevor ich mir eine komplette Anlage kaufe.
Leider musste ich feststellen, dass mir bisher nur Boxen gefallen haben, die im fünfstelligen Bereich liegen.
Gemäß dem Motto: Das Bessere ist der Feind des Guten.
Aber immerhin steht meine Konfiguration schon so grob :-)
Immersive_Bit
Stammgast
#49 erstellt: 17. Dez 2020, 22:18
Übrigens, wie bist Du dann mit dem Streamer vom M33 zufrieden?
pogopogo
Stammgast
#50 erstellt: 19. Dez 2020, 08:58
@Immersive_Bit

Hattest du dich auch schon einmal in gebrauchten 'High-End'/Vintage LS-Bereich umgeschaut? Falls nicht, gibt es bestimmt auch in deiner Region ein Vorführstudio hierfür. Aus meiner Erfahrung heraus gibt es dort das ein oder andere Klangwunder für wenig Geld (niedriger 4stelliger €-Betrag oder sogar darunter).
Bei einem meiner letzten Besuche eines größeren Neuwarenvorführstudios haben mich diverse namhafte Hersteller auch im 5stelligen Bereich nicht abholen können. Erst ab einer B&W 802 oder einer Avantgarde Acoustic (Typ ist mir entfallen, lag so bei 20T€) hat es wieder Spaß gemacht.
Immersive_Bit
Stammgast
#51 erstellt: 19. Dez 2020, 12:04
Nein, habe ich nicht, da sich das dann mit dem Anhören z. T. schwierig gestalten würde.
Ich denke ich bin da inzwischen fündig geworden und muss nur noch die LS mit verschiedenen Verstärkern probehören.
Mein Händler führt zum Glück NAD, Lyngdorf und Michi.
Hoffe, dass das dann im Januar möglich ist, bzw. er mir die LS + Verstärker zum Probehören nach Hause liefert :-)
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