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AKG K712 Pro und K612 Pro

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notengewirr
Stammgast
#401 erstellt: 02. Nov 2018, 21:13
Die Treiber des 612 und 712 unterscheiden sich ja etwas. Der des 712 hat ca 62Ohm, der vom 612 ca 120 Ohm.
Wie sieht es mit dem eigentlichen Treiberaufbau aus ?
Optisch sehen die ja ziemlich gleich aus. Auch die Schallwand mit den Schutzstegen ist meiner Meinung nach identisch.
Was ist z.B. mit den Schwingspulen ?
Bei den 7er wird eine Flachdrahtspule verwendet, was ist bei den 612 verbaut ?
Wird auch beim 612 eine Varimotion-Membran verwendet ?
Thomas Stubics, bei AKG fünf Jahre lang als Kopfhörerentwickler tätig und beim K 702 zunächst in der Anfangsphase dabei, erklärt:
Der AKG-Kenner weiß, dass das patentierte Varimotion-System in allen AKG-Kopfhörern, zumindest der gehobenen Klassen, zum Einsatz kommt...
Mehr, und ob der 6er diese Technik nun auch hat, konnte ich nicht erfahren.
notengewirr
Stammgast
#402 erstellt: 03. Nov 2018, 17:42
Ok, Varimotion Membrantechnik haben sowohl die 7er als auch die 6er
Warum z.B. der 712 mehr als das Doppelte vom 612 kostet ist mir schleierhaft.
Ich habe mir nun kurzfristig und aus Neugier mal den K712 bestellt , und bin wirklich positiv überrascht von dem Teil !
Nicht nur für das Geld der Knaller, auch klanglich und technisch wirklich top. Zumindest das Modell hier.
Besser als die 880 und T1, da er nicht diesen fiesen Beyer-Höhenpeak hat.Besser als die Sennheiser 600/650.
Besserer Tragekomfort eh, ich war schon immer überzeugt vom leichten AKG Design. Der 712 ist dabei sehr linear, hat immer noch etwas vom AKG typischen offenen und transparenten MT/HT, nur eben deutlich richtiger/linearer. Dabei sind die Bässe diesmal endlich perfekt. Das Teil geht richtig tief runter, und spielt äusserst trocken und vor Allem resonanzfrei im Bassbereich. Nein, er hat nicht zu viel Bass ;-)
Ich finde den Tief(st)ton sogar noch konturierter, durchhörbarer und sauberer als den vom LCD-2, dieser löst leider im vergleich im MT/HT schlechter auf als der K712.
Das Alles für recht wenig Geld. Da frage ich mich halt was der 612 so drauf hat. Natürlich werde ich den mal ordern und mit den gleichen Polstern testen. Denn Diese machen anscheinend den 712 besser.
Bin schon gespannt...
Blechdackel
Stammgast
#403 erstellt: 03. Nov 2018, 18:47
Also die Varimotion Technologie gab es schon bei den K 401 und K 501.
Und mit Sicherheit auch beim K 601. Da sollte der K 612 Pro nicht leer ausgegangen sein.

Heiko


[Beitrag von Blechdackel am 03. Nov 2018, 18:49 bearbeitet]
notengewirr
Stammgast
#404 erstellt: 04. Nov 2018, 10:12
Ja ,das habe ich nun auch in einer Beschreibung gelesen. Unterschiedliche Membranstärken/Zonen haben also beide, und natürlich selbst mein uralter K701. Sieht im Übrigen technisch vollkommen identisch aus wie der 712, bis auf Kopfband und Polster und Kabelanschluss.
Bis auf das abnehmbare Kabel und die etwas andere Form der äusseren Gehäuseschale, und natürlich das etwas andere Kopfband, sind für mich auch die 712 / 612 ziemlich identisch.
Die Polster vom 712 sind innen mit Memory-Foam ausgestattet, und weisen keine dickere Seite mehr auf. Die des 612 sind ebenfalls nicht angewinkelt, bestehen aber aus herkömmlichen Schaumstoff.
Die Polster des 712 kosten ja freche 100€ das Paar, was herstellungstechnisch ja Quark ist.
Irgend wie müssen die ja den mehr als doppelten Preis vom 712 noch rechtfertigen.
Wenn im 712 wenigstens wesentlich hochwertigere Bauteile wären, könnte ich das verstehen.
Ist wahrscheinlich genau so wie bei anderen Herstellern da kostet das nächst höhere Modell gleich das Doppelte klingt aber z.T sogar nur etwas anders.Das Spitzenmodell kostet dann oft das Vierfache. Wer's braucht , kauft gerne den Teuren und redet sich ihn natürlich besser, als Alles was vorher da war.
Wie gesagt , der K712 klingt wirklich hervorragend. Ich behaupte sogar, das ein sehr viel teurerer KH wie z.B. der T1 , LCD-2/3 , Hd800 und sogar teure Staxe zwar in dem ein- oder anderen Bereich anders spielt, aber insgesamt nicht wirklich besser. Und von denen hatte ich selber schon einige besessen.
Das die AKGs , wie auch die hervorragend verarbeiteten HD600/650 fast "nur" aus Kunststoff bestehen, stört mich auch nicht sonderlich. Sie sind nämlich Alle schön leicht und deutlich komfortabler, als die schweren Brocken anderer Hersteller. Sogar der T1 , den ich über vier Jahre hatte war deutlich schwerer, und rutschte auf meiner Birne rum beim bewegen. Ebenso der Denon.Das Meiste am T1 war auch nur aus Plaste Elaste.
Mein Motto: Weniger ist mehr, back to basics ;-)
Deswegen will ich noch wissen , was der absolute Preisknaller K612, der für 99€ zu haben ist, wirklich kann. Wer weiß, vielleicht machen gerade die 120Ohm, also das Doppelte vom 712 auch noch etwas aus.
Bei Beyer haben die "audiophilen" KH ja z.B. 600Ohm
Potente Amps natürlich vorausgesetzt.
plyr2153
Stammgast
#405 erstellt: 04. Nov 2018, 13:06
Hallo ,
der 612 spielt meiner Meinung jeden 7... an die Wand .
Bekommt von meinen offenen die meiste Spielzeit .
Den einzigen Hörer der 5/6/7/8 er Serie den ich aber nicht kenne bzw. bisher nicht gehört habe ist der 712 .
KHV ist aber m.M. beim 612 Pflicht .
Alle meine offenen AKGs sind aber noch Made in Austria .
Wollte meinen 612 zum Jahreswechsel aber auch ein paar Gelpads gönnen , zudem demnächst mal einen aktuellen 612 ala China bestellen zum gegenhören .
LG Reiner
notengewirr
Stammgast
#406 erstellt: 04. Nov 2018, 13:20
die neueren 612 / 712 und ich glaube auch alle anderen werden nun in Slovakia EU hergestellt.
Ich kann in der Verarbeitungsqualität keinen Unterschied zu den Austria Modellen erkennen. Alle Kunststoffteile sowie Kopfband , Ledernähte, Nieten usw sind wie bisher ordentlich verarbeitet. Auch der manchmal bemängelte Mini-XLR Anschluss-Stecker/Buchse ist ohne Fehler.
Die Gitter und Typenschilder sind sauber aufgesetzt. Also kein Grund zur Besorgnis.
Das EINZIGE , was ich IMMER direkt teste: Saubere Bass-Sinus-Töne ab 30Hz runter bis 15Hz und auf schnarrende Geräusche achten ! Wenn ein Treiber rappelt, schnarrt oder surrt, dann sofort umtauschen.
Natürlich gucken, ob kein Haar oder Flusen vorm Treiber die Ursache ist.
Defekte bzw leicht schnarrende Treiber auf einer Seite waren bei meinem T1, DT 990, 770, Denon AHD, die wurden natürlich umgetauscht.
Ich habe mal ein Paar "Memory-Foam" Pads in China bestellt, mal sehen ,ob die was taugen.
Den 612Pro order ich gleich mal ;-)
plyr2153
Stammgast
#407 erstellt: 04. Nov 2018, 13:56
Hallo ,
hatte ich anders in Erinnerung .
Ich dachte immer das die 8er aktuell Made in Slowakei sind und der Rest Made in China .
Aber ist ja auch egal , ich hatte dabei eher an eine eventuell andere Abstimmung gedacht .
Gerade bei den 701ern liest man ja oft von verschiedenen Bassabstimmungen .
Bin mal auf Deinen Eindruck vom 612 gespannt .
Zudem würde mich Deine Meinung zu den China Gel Polstern , sowohl klanglich wie auch haptisch im Vergleich zu den Originalen vom 712 interessieren .
Schreib doch Mal was dazu , wenn Du das ganze Mal getestet hast .
Gruß Reiner
notengewirr
Stammgast
#408 erstellt: 04. Nov 2018, 14:02
klaro, mache ich !
Jens1066
Inventar
#409 erstellt: 04. Nov 2018, 19:50
Es wurde ja schon oft thematisiert, dass die Polster bei den AKG´s den größten Klangunterschied machen. Durch die Gelpolster des 712 wird der Bass wohl angehoben. Außerdem sollen die Treiber des 712 gematcht sein.


Zudem würde mich Deine Meinung zu den China Gel Polstern , sowohl klanglich wie auch haptisch im Vergleich zu den Originalen vom 712 interessieren. Schreib doch Mal was dazu , wenn Du das ganze Mal getestet hast .


+1. Kannst Du mal einen Link zu den Polstern einstellen?

Was mich beim 712er stört ist der Peak bei ca. 2300 Hz. Der ist aber per Equalizer gezähmt und nun habe ich einen klasse Hörer. Auf der Suche nach einem Upgrade war ich vor nicht all zu langer Zeit mal intensiv probehören. Im direkten Vergleich mit bis zu 5x so teureren KH, hat sich der 712er sehr wacker geschlagen, um nicht zu sagen, er hat manche sogar überholt. Und das sogar ohne Equalizer.

Einige der (hier) viel gelobten Kopfhörer klangen für mich verhangen, quasi mit dem viel bemühten "Taschentuch vor der Membran". Auch das ließe sich sicher per EQ ausbügeln, aber warum dann "Upgraden"? Die die dann doch besser waren, konnten aber nicht so viel mehr bieten, dass ich sofort zuschlagen musste.

Ich mag z.B. die große Bühne der AKG´s was viele wiederum als unnatürlich empfinden. Für mich aber klar ein Kaufargument.


KHV ist aber m.M. beim 612 Pflicht .

Ungeachtet der Impendanz, der Wirkungsgrad ist da viel wichtiger, hat der 612er 101 dB SPL/V, der 712er 105 dB SPL/V. Ob da gleich ein KHV fällig wird, ist wohl vom Quellgerät abhängig. Mit meinem HP Laptop könnte ich mir die Ohren wegblasen, mit meinem DAP muss ich mit der Lautstärkeneinstellung schon ganz weit nach oben, um eine angemessene Lautstärke zu erreichen. Also erst mal ausprobieren.


[Beitrag von Jens1066 am 04. Nov 2018, 19:52 bearbeitet]
notengewirr
Stammgast
#410 erstellt: 04. Nov 2018, 20:14

Jens1066 (Beitrag #409) schrieb:

Ich mag z.B. die große Bühne der AKG´s was viele wiederum als unnatürlich empfinden. Für mich aber klar ein Kaufargument.

Kleiner machen kann ich diese Bühne (finde den Ausdruck immer bescheuert, meine Musik hat gar keine ;-) immer noch via SPL Phonitor
Höre schon seit 2008 nur noch mit dem analogen Crossfeed vom SPL, die Einstellungen hängen natürlich vom dem KH ab. Der Audeze braucht z.B. weniger , als ein K701. Mit meinem Shure se 535 brauche ich fast kein crossfeed an meinem portablen KHV. Ist ja auch musikabhängig und geschmacksache.
EQ nutze ich auch, allerdings direkt in der DAW und zwar den FabFilter Pro Q2 , oder den Sonnox EQ
Hab ich allerdings beim 712 noch nicht angewendet.
Gel oder MemoryFoam Polster gibts bei ebay. Ob die billigen Aftermarket Teile was taugen, werde ich berichten.
Jens1066
Inventar
#411 erstellt: 04. Nov 2018, 21:59

Kleiner machen kann ich diese Bühne (finde den Ausdruck immer bescheuert, meine Musik hat gar keine ;-) immer noch via SPL Phonitor


Mehr oder weniger "Bühne" hat meine Musik schon. Ob das immer natürlich ist, wenn bei "schlechter" Abmischung ein Instrument hin und her wandert, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Ein analoges, einstellbares Crossfeed nutze ich an der Raspberry/Shiit Magni Kombi auch und zwar in Form eines Corda Cross-1 und am Laptop über Equalizer APO/PEACE. Da kann ich dann Crossfeed nach Chu Moy oder Jan Meier einstellen.
notengewirr
Stammgast
#412 erstellt: 04. Nov 2018, 22:03
Sehr schön ! Das Meier Crossfeed hab ich schon zu Hauf in kleine portable KHV eingelötet, und nutze es immer in der "bass enhanced-version" Diese hebt aber nicht die Bässe etwa an, sondern kompensiert den den Bassbereich wieder.
Jens1066
Inventar
#413 erstellt: 04. Nov 2018, 22:27

Das Meier Crossfeed hab ich schon zu Hauf in kleine portable KHV eingelötet, und nutze es immer in der "bass enhanced-version"

Heißt das, Du hast die Schaltung auf eine Einstellung ohne Schalter umgestrickt. Selbst wenn ich die Bauteile enger auf die Platine setzen würde, die 3 Schalter und der fette Kabelbaum würden in keinen "kleinen portablen KHV" passen.
notengewirr
Stammgast
#414 erstellt: 04. Nov 2018, 22:32
nein, es eine einzige Stellung sogar ohne Schalter, wäre sonst wirklich zu sperrig zu aufwändig.
notengewirr
Stammgast
#415 erstellt: 07. Nov 2018, 20:09
So, K612 & K712 sind beide jetzt am spielen. Beide zum direkten Vergleich erst mal "nur" an der "einfacheren" SPL 2Control, da Diese zwei identische KHV Stufen mit getrenntem Lautstärkeregler hat.
Der Phonitor und evtl. ein Funk kommen erst später dran.
Der 612 ist schon mal etwas leiser, da er ja auch etwas weniger Wirkungsgrad und mehr Widerstand als der K712 hat.

Nicht schlecht das Teil ! Nicht schlecht ! Gar nicht schlecht !
Der hat ja gar keinen fiesen Eigenklang , wie manch teurerer Hörer.
Beim ersten Aufsetzen ohne direkten Vergleich macht er einen sehr ausgewogenen Eindruck. Unglaublich für das Geld...
Ich spiele gerade das Album "The last Resort" von Trentemoller... geil mit dem K612 ;-)
Keine störenden Resonanzen, keine nervenden Höhen, etwas (vorsichtig ausgedrückt) ausgeprägtere, oder besser gesagt "ehrliche" oder richtige ? Mitten, sehr plastisch, ein schöner "Klarhörer" mit sehr guter Auflösung. Absolut keine Kreische, wie manche hier schreiben, auch kein nach Plastik-Mitten klingender Hörer. Ein richtiger Monitor. Gar nicht schlecht !

Kurzer Check gegen den K712:
Auf Anhieb hat der K612 erst mal etwas weniger Druck im Bass, dafür insgesamt aber schön "durchhörbarer" Bass ohne dabei basslos zu sein.
Alles da, auch der Tiefbass, saubere 30Hz , sehr langsam Abfallende Töne bis 20Hz , und immer noch wahrnehmbare 20Hz als Ton, und nicht nur als Geflatter oder Wobbeln.
Das machen K712 und auch Audeze LCD-2 nur ganz... ganz bissi besser. Wir reden hier von ca 1-2dB Unterschied, die der 612 leiser ist in den aller untersten Etagen ab 25Hz abwärts. Hätte ich nicht gedacht !
Ober- und Kickbass vom K 612 sind sehr schön klar, wenn man das so nennen darf.

Mit den Memory-Foam,oder auch Gel-Pads vom 712, wird der K612 im Bass zum DT 990 ...nix gut !
Zuviel Oberbass-Dröhn. Gar nix gut !
Die Foam-Ringe unter dem Pad, sind beim 612 vom Material zäher, etwas dichter als die vom K712 , gehen ganz leicht in Richtung Zellkautschuk. Diese Dinger vom k612 eingesetzt in den K 712 machen den wiederum noch "fetter" ...auch nix gut.
Umgekehrt, also diese Donuts vom K712 in den K612 machen ihn schlanker...auch nix gut.
Beide Hörer klingen erst mal mit ihren jeweils originalen Polstern und Schaumringen am "ehrlichsten"
Von der Verarbeitung sind Beide top, auch wenn sie beide nicht mehr aus Austria kommen.
Das Kopfband vom K612 ist breiter und härter. Da hatte ich aber noch nie Probleme. Mich störten auch diese Noppen vom K701 nie. Ich habe genug Wolle auf dem Kopf.

Ich glaube , der K612 bleibt erst mal hier !
plyr2153
Stammgast
#416 erstellt: 08. Nov 2018, 20:07
Hallo ,
vielen Dank für die Rückmeldung .
Dann denke ich, wird das Projekt Gelpads erstmal zu den Akten gelegt .
Werde mir dann für das gesparte Geld lieber einen zweiten 612 kaufen .
Viel Spaß noch mit dem m.M. meist unterschätzen Hörer .
LG Reiner
notengewirr
Stammgast
#417 erstellt: 11. Nov 2018, 08:57

plyr2153 (Beitrag #416) schrieb:
mit dem m.M. meist unterschätzen Hörer .
LG Reiner :prost


da kann mal mal sehen, für wie wenig Geld man schon vorsichtig ausgedrückt das Ende der Fahnenstange erreicht hat. Selbst für die anfängliche UVP von ca 190€. Wir haben, oder hatten ja auch weit aus teurere Kandidaten besessen
Perfekt ist eh kein einziger KH, egal welches Prinzip, oder welcher Preis.
612 > 712 gaaanz vorsichtig verglichen , (damit Schlappen hier nicht beleidigt ist ) ... gleicht in etwa dem Vergleich HD600 mit dem HD650 Nur diese Beiden Sennis stehen vom Gegenwert eben nebeneinander und nicht untereinander. Beide haben ihre berechtigten Anhänger..hatte selber beide ;-)
Bei den AKS hatte ich immer den Eindruck je höher die Modellbezeichnung um so besser wurde auch immer der Klang beschrieben. Mann, was war noch vor über zehn Jahren ein brandneu entwickelter K701 Der AKG ! Dieser hatte 2006 dann meinen HD600 abgelöst, ....war er aber wirklich besser als der 600
Ein 612 ist auch nicht wirklich besser als der HD600 , für mich aber "bässer"
enslaved
Stammgast
#418 erstellt: 14. Nov 2018, 14:47
Ich muss jetzt doch noch mal etwas fragen. Ich hatte deswegen schon mal einen Thread eröffnet, aber eine Lösung blieb aus.

Ich habe mit meinem 712 ein riesiges Problem. Dieser macht auf der rechten Seite Geräusche, wenn ich den Kopf nach rechts oder links bewege. Die Geräusche werden wahrscheinlich durch das Plastik verursacht bzw. der Kopfbandaufhänung. Es betrifft wie gesagt nur die rechte Seite. Das Geräusch macht mich Wahnsinnig. Es ist zwar nicht bei Musik zu hören, aber bei Spielpausen oder leisen Ingame Passagen deutlich hörbar. Ich nutze den Hörer deswegen kaum noch.

Machen eure 712er auch Geräusche wenn ihr den Kopf bewegt? Wenn nicht, könnte ich über einen neuen Hörer nachdenken oder AKG mal anschreiben. Ich habe Silikonfett probiert, leider keine Lösung :-(
notengewirr
Stammgast
#419 erstellt: 14. Nov 2018, 18:40
Also weder mein K701 von 2006, mein 712, oder der 612 machen Geräusche bei Kopfbewegungen.
Evtl. kommt dein Geräusch auch aus der Kardan-Aufhängung im Inneren der Kapsel.
Dafür müsstest du den KH aber zerlegen. Videos gibts z.B. auf youTube.
Oder es liegt wie du vermutest an der Kopfband-Führung.
Sind die Zuggummis noch straff genug ?
enslaved
Stammgast
#420 erstellt: 14. Nov 2018, 21:13
Also die Zuggummis sind auf jeden Fall noch straff genug. Hab mir mal die Service PDF angeschaut, wo die ganzen Teile aufgelistet sind. Das sieht ja ganz schön kompliziert aus und ich wüsste auch gar nicht, was ich da genau machen sollte :-(

Bin jetzt echt etwas überfragt ...
Cubist
Ist häufiger hier
#421 erstellt: 14. Nov 2018, 21:30
Mein inzwischen vier Jahre alter K701 knarzt rechts auch ein wenig, das liegt m. E. irgendwo in der Aufhängung der Ohrmuschel, wenn diese bewegt wird. Hört sich an wie Plastik auf Plastik. Allerdings erstmal nur, wenn man diese wirklich bewegt. Beim normalen Hören ist er geräuschlos. Daher scheue ich mich auch noch vor dem Zerlegen zurück. (Das Kopfband mit den Knubbeln habe ich bereits zerschnitten, daher hat es keinen Sinn, sich an AKG zu wenden, die Garantie wäre eh abgelaufen.)
hs65
Inventar
#422 erstellt: 14. Nov 2018, 21:50
Dass hat mein 501, ja 501 ist richtig!, auch mal gemacht. Die Gummis sind natürlich inzwischen Staub und einfach durch Federn die über die Bügel geschoben sind, ersetzt. Bei mir waren es die Haare. Aber das muss hier natürlich nicht so sein. - Das Teil singt übrigens immer noch wie am ersten Tag.
enslaved
Stammgast
#423 erstellt: 14. Nov 2018, 22:56
Die Ohrmuschel macht auch Geräusche, aber nur wenn sie bewegt wird. Das Geräusch beim Kopf drehen klingt aber auch wie Plastik auf Plastik.
Ist natürlich schwierig, wenn man nicht genau wo das Problem eigentlich liegt
Jens1066
Inventar
#424 erstellt: 15. Nov 2018, 18:04
Mein 712 knarzt nach über 2 Jahren intensiver Nutzung überhaupt nicht. Auch die Zuggummis sind kein bisschen ausgeleiert.
notengewirr
Stammgast
#425 erstellt: 15. Nov 2018, 18:50
Einzig die Demontage des oberen Gitters ist etwas kniffelig.
Vorher am Besten Videos dazu anschauen !
Der Rest im Inneren ist wirklich nicht schwer zu erreichen.
Das einzige was bei mir an Nebengeräuschen auftritt, ist lediglich das Kabel, wenn es auf der Schulter scheuert. Ist aber dann links.
hs65
Inventar
#426 erstellt: 15. Nov 2018, 21:07
Das mit dem Kabel kenne ich auch. Solche Geräusche können auch durch Hemdkragen oder so entstehen. Wenn man den Kopf dreht, werden auch die Ohmuscheln, ja nach Leib und Muskelkontraktion, leicht bewegt. Es kann also tatsächlich die Aufhängung sein.
quecksel
Inventar
#427 erstellt: 18. Nov 2018, 02:13
Ich hab in meinem auch manchmal ein Klackern auf einer Seite. Ich beweg meinen Kopf beim Hören aber kaum, deswegen schraub ich ihn nicht auf.

Klanglich bin ich mit dem Ding wirklich glücklich, das übertrift sogar meine nach Messung entzerrten In-Ears. Der Vorgänger, also der K601, war imho noch etwas bassarm, mit dem neueren Modell ist im Nutzbassbereich ein genau das richtige Maß getroffen worden. Drunter habe ich via EQ noch um bis zu vier dB an. Im Mittenbrereich werkelt auch noch ein Filter, da gebe ich bei 1200 Hz breitbandig 3 dB drauf. Er klingt aber auch ohne EQ hervorragend neutral.


notengewirr (Beitrag #417) schrieb:

612 > 712 gaaanz vorsichtig verglichen , (damit Schlappen hier nicht beleidigt ist ) ... gleicht in etwa dem Vergleich HD600 mit dem HD650 Nur diese Beiden Sennis stehen vom Gegenwert eben nebeneinander und nicht untereinander. Beide haben ihre berechtigten Anhänger..hatte selber beide ;-)



Mann, was war noch vor über zehn Jahren ein brandneu entwickelter K701 Der AKG ! Dieser hatte 2006 dann meinen HD600 abgelöst, ....war er aber wirklich besser als der 600
Ein 612 ist auch nicht wirklich besser als der HD600 , für mich aber "bässer" :P


Danke für die Einblicke
enslaved
Stammgast
#428 erstellt: 20. Nov 2018, 15:38

notengewirr (Beitrag #425) schrieb:
Einzig die Demontage des oberen Gitters ist etwas kniffelig.
Vorher am Besten Videos dazu anschauen !
Der Rest im Inneren ist wirklich nicht schwer zu erreichen.


Selbst wenn ich das Gitter entfernt habe, wüsste ich gar nicht was dann zu tun ist, um das Geräusch abzustellen. Ich vermute, dass dieses Geräusch von der Kopfband Konstruktion kommt. Ich bin echt am überlegen, ob ich mir bei Amazon einfach mal einen anderen bestelle, um zu sehen ob es da genau so ist.
ta
Inventar
#429 erstellt: 06. Dez 2018, 00:54

notengewirr (Beitrag #404) schrieb:
Preisknaller K612, der für 99€ zu haben ist, wirklich kann. Wer weiß, vielleicht machen gerade die 120Ohm, also das Doppelte vom 712 auch noch etwas aus.
Bei Beyer haben die "audiophilen" KH ja z.B. 600Ohm
Potente Amps natürlich vorausgesetzt.


Soweit ich weiss, haben K612 und K712 eine vollkommen unterschiedliche Basis.

Der K612 ist ein über Jahrzehnte gereifter K400, welcher erstmals 1991 erschien. Die Impedanz ist seither aber gleich geblieben. Der K712 geht auf den K701 von 2006 zurück.

Ich liebe diesen (K612) Hörer aber auch. Irgendwie eine Art Monitor, bei dem jede Art von Musik dennoch Spaß macht. Ich suchte vor einiger Zeit einen Hörer, der die Präzision meines K240 DF mit dem Groove meines K141 Monitor verbindet, ich denke beim 612er bin ich da richtig.

Die 120 Ohm Impedanz sind aus meiner Sicht für Kopfhörer eigentlich optimal. Soweit ich weiss, wurden sie vor vielen Jahren auch mal als Soll-Standard vorgeschlagen, was sich aber nicht durchgesetzt hat. Kopfhörer mit niedrigen Impedanzen reagieren empfindlich auf billige, höherohmige Kopfhörerausgänge - der Frequenzgang wird verbogen. Ideal ist eine annährend 0-ohmige Ausgangsimpedanz und eine hohe Impedanz des Kopfhörers. z.B. 600 Ohm, welche AFAIK aus dem Telefonbereich stammen. Allerdings ist das sowohl auf Seiten des Verstärkers (Schaltungsaufbau) als auch auf Seiten der Hörers (filigranere Schwingspulen) aufwändiger. Und: Für billigere Ausgangsstufen sind 600 Ohm einfach zu hoch. 120 Ohm lassen sich für diese Geräte leichter stemmen. Aber es sind noch Reserven für schlechtere Ausgänge da, und wenn sich der Verstärkerbauer nur ein bisschen Mühe gibt, geht sich das ganz gut aus.

Soweit ich mich entsinne, war die Faustregel, dass die Ausgangsimpedanz des Verstärkers max 0,2xKophörer-Impedanz betragen sollte, damit nichts hörbar am Klang verbogen wird. Das wäre beim 612er 24 Ohm, beim 712er nur noch 13 Ohm.


[Beitrag von ta am 06. Dez 2018, 01:14 bearbeitet]
Blechdackel
Stammgast
#430 erstellt: 06. Dez 2018, 09:12
Zu dem Bezug K 612 und K 400.
Die Genrationsfolge ist K 500 - K 501 - K 601 - K 612 pro

Heiko
Basstian85
Inventar
#431 erstellt: 06. Dez 2018, 09:58
Das mit der Faustregel war Ausgangsimpedanz maximal ein Achtel der Nominalimpedanz des KHs. Aber nicht jeder KH wird verbogen, das kommt auf den Impedanzverlauf an. Der "Standard" von 120ohm bezog sich auch auf die Ausgangsimpedanz von Hifi-Verstärkern soweit ich weiß, nicht die Impedanz des KHs.

Hier noch was dazu.


[Beitrag von Basstian85 am 06. Dez 2018, 09:58 bearbeitet]
enslaved
Stammgast
#432 erstellt: 07. Dez 2018, 17:50
Ich wollte hier mal kurz Rückmeldung geben. Da ich wegen der Geräusche bei Kopfbewegungen nicht weiter gekommen bin, habe ich mir mal bei AMAZON einen anderen K712 bestellt. Der neue macht keinerlei Geräusche wenn ich den Kopf drehe. Scheint dann wohl Materialermüdung zu sein oder wie soll man das bewerten? Na auf jeden Fall bin ich froh, dass es nicht an der K712 Reihe im allegeimen liegt ^^
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