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Bitte um Beratung; Thema: Alles rund um meinen allerersten Plattenspieler (Anm.: Titel geändert)

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Albus
Inventar
#251 erstellt: 06. Apr 2016, 19:12
Tag,

gemäß Unterlagen zum Tonarm soll sich die Nadelspitze 5-6 mm über der Plattenoberfläche befinden, wenn auf der Liftbank aufliegend. Die Liftbank selbst kann mittels eines 2 mm Sechskantschraubenziehers (Service Manual) über die kleine eingelassene Schraube im Liftstab vorn, in der Höhe verändert werden.
Nun zum Verhältnis nach Montage eines VM Red mit Vorgänger AT95E und dem Übrigbleibsel einer Unterlegplatte mit Stärke von 2 mm (auf dem Foto erkennbar). Also: Die Bauhöhe des AT95E beträgt typisch (nominell) 17,3 mm unter Auflagekraft 18-20 mN, dazu war das Unterlegplättchen mit 2 mm Stärke montiert, womit es >19 mm insgesamt an Tonkopfhöhe waren. Dagegen ist ein VM Red für sich allein (nominell) 18 mm hoch, wenn ohne das 2 mm-Unterlegplättchen montiert hängt der Arm also tiefer, berührt die Liftbank somit eher als einst das AT95E/Unterleg mit >19 mm Montagehöhe (der Millimeter...?).

Folglich schlage ich vor: Kontrolle, ob der Tonarm richtig in die Höhe und weitgehende Parallelität zur Plattenoberfläche gebracht ist (wenn die Nadel aufliegt auf der Platte). Wenn vorn zu tief, dann sollte das Unterlegplättchen wieder ran. Im Übrigen ist die für den Arm vorgesehene Geometrie gut (effektive Länge 232 mm, Überhang 16,4 mm, Kröpfung 23°, daraus die Nullpunkte 61,0 mm und 120,3 mm), Schön II, was soll's?

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 06. Apr 2016, 19:59 bearbeitet]
ad-mh
Inventar
#252 erstellt: 06. Apr 2016, 20:55
@Albus
Das muss ich auch noch ändern. Ich habe auch erst einmal nach Schön 2 eingestellt.
Du hattest früher schonmal mit der Begründung, dass die Schablone nicht optimal sei, auf eine Webseite mit einer Din-Schablone zum Download verwiesen.
LostInMusic001
Stammgast
#253 erstellt: 08. Apr 2016, 09:25
@all

Moin!

@Albus

Das Unterlegplättchen ist 3mm hoch (eben mal nachgemessen).
Der Tonarm scheint hinten etwas höher zu sein als vorn, wenn die Nadel nicht aufliegt (ist aber so minimal, könnte auch Einbildung sein...), wenn die Nadel aufliegt, sieht es aber gerade aus.
Was gibt es an der Schön Schablone denn auszusetzen, da habe ich schon extra so viel Geld in eine anständige Schablone investiert...

@Tywin

Liftbank wurde niedriger eingestellt, habe bisher keine Probleme mit Nadelsprüngen mehr gehabt.
Ja, habe die Auflagekraft mit der Tonarmwaage eingestellt und fahre jetzt mit 2g Auflagegewicht (wie von dir empfohlen) und etwas über 1,5 Antiskating.

@all

Kann mir jemand sagen, wie die Beschaltung der Headshell angeordnet sein muß (passt nämlich nicht parallel zum Tonabnehmer)?

anbei ein Paar Bilder:

WP_20160408_001

WP_20160408_002

WP_20160408_004

WP_20160408_006

WP_20160408_007

WP_20160408_008

WP_20160408_009

-habe aufgrund des Kontrastes extra eine "bunte Scheibe" genommen


[Beitrag von LostInMusic001 am 08. Apr 2016, 09:46 bearbeitet]
Hörbert
Inventar
#254 erstellt: 08. Apr 2016, 10:10
Hallo!


......Kann mir jemand sagen, wie die Beschaltung der Headshell angeordnet sein muß...........


Was meinst du damit?

Die VM-Abtaster haben Farbcodierte Pins und die Headshellkabel sind beim Thorens fest "angewachsen" insofern sollte es doch gar keine Probleme geben?

Oder meinst du wie die Leitungen verlegt sein sollen?

Das ist ziemlich egal, wichtig ist hier nur das sie nicht so tief hängen daß sie auf der Schallplatte schleifen, du kannst sie wenn du willst also einfach in der Gegend rumhängen lassen oder auch so anordnen wie es dem Auge gefällt, -es ist nicht wichtig-.


.......Was gibt es an der Schön Schablone denn auszusetzen, da habe ich schon extra so viel Geld in eine anständige Schablone investiert............


Gar nichts, das ist eher Philosophie als Handwerk, auch mit der Schön-II ist eine korrekte Justage eines Thorens möglich, die einzelnen "Justagephilosophien" unterscheiden sich eigentlich nicht großartig und unterschiedliche "Verzerrungsraten" die sich ergeben hängen nur von der Wahl der Nulldurchgänge ab, die alte DIN-Schablone ist dabei eher auf „12 Inch“ Schallplatten optimiert und die IEC-Schablone z.B. ist günstiger für „12 Inch“-Scheiben die beiden Schön-Schablonen und die alte "Audio"-Schablone stellen Justagetechnisch gesehen Kompromisse zwischen den beiden Extremen dar. Bei korrekter Justage bleiben die eigentlichen Verzerrungsraten über die gesamte Plattenoberfläche bei einer 30 Zentimeter-Scheibe gleich nur die Wichtung ist anders, -so ist es dann halt möglich z.B. eine Single besonders verzerrungsfrei wiederzugeben da die Verzerrungsmaxima wit ausserhalb der 17,5 Zentimeter liegen.

Ich selber nutze nach wie vor Schön-I da mir gleichmäßig verteilte niedrige Verzerrungen lieber sind als spezialisierte Justagen an denen ich andauernd rumfummeln muß wenn mal wieder eine LP mit klassischer Musik besonders weit nach innen bespielt ist oder eine alte DMM nur die ersten zwei drittel einer LP mit nutzbarem Signal beschickt hat.

Schließlich liegen die schon beim Schnitt und bei der Pressung entstandenen Verzerrungen weit über den möglichen Abtastverzerrungen die durch die Justage durch eine der unterschiedlichen Geometrien entstehen.

MFG Günther
LostInMusic001
Stammgast
#255 erstellt: 08. Apr 2016, 10:56
@Hörbert

Das die Headshellkabel "fest angewachsen" sein sollen, wußte ich nicht, für mich sehen die "gesteckt" aus...
Aber gut, wenn Du sagst, daß das Kabel am Thorens fest ist, glaube ich das.
Ich meine, das die Headshellkabel nicht parallel zur Codierung des TAs verlaufen, also teilweise über kreuz verlegt werden müssen, um farblich zu passen.

Also hätte ich lieber die "Schön 1" kaufen sollen, oder wie, oder was (habe nämlich auch keine Lust ständig nachjustieren zu müssen...)?
akem
Inventar
#256 erstellt: 08. Apr 2016, 11:34
Die Headshellkabel sind beim TP28 auch gesteckt und wechselbar, auch wenn man das auf Bildern nicht unbedingt sieht. Man kann sogar das Headshell abnehmen, das ist nur auf das Armrohr geklemmt.
Egal. Die Hersteller von Tonabnehmern haben sich nie auf eine einheitliche Anordnung der Anschlußpins einigen können so daß es ganz normal ist, daß die Kabel bei manchen Tonabnehmern über Kreuz laufen. Da brauchst Du Dir nichts dabei denken...

Gruß
Andreas
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