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Möchte wieder meine 400 Platten hören .

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PJonLiner
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 10. Dez 2008, 23:50
Hi zusammen ...
Bin neu hier und sehr überrascht, wenn ich sehe, wieviele AKTIVE Analoger allein hier im Forum sind, worum gehts:

Habe mehr als 400 LPs und mehrere 100 Singles und diese (muss gestehen) lange nicht mehr gehört. Habe einen (>30 Jahre?!?) MICRO Directdrive MR-622 mit einem s-förmigen TA-Arm und darauf das MC EMT-XSD-15, letzmalig vor über 10 Jahren im Betrieb gehabt. Der Micro habe ich gerade mal "laufen" lassen, mit meiner Tonarmwaage von Shure notdürftig einjustiert, er "surrt" auch wie eine 1, NUR die Nadel vom EMT ist wohl hinnüber, Verzerrung ohne Gnade. Leider kann ich die Nadel nicht wechseln (musste immer zum Hersteller eingeschickt werden) und - ich kann mich wohl erinnern - schon vor > 10 Jahren gab es die Firma nicht mehr und deshalb gab es keine Möglichkeit mehr, das "System" zum Laufen zu bekommen.

Meine Intuition ist folgende:
Möchte mir ein meues TA-System zulegen (150 Euronen würde ich mal einplanen), dass ich aber dann notfalls auch nutzen kann, wenn ist feststelle, dass der Micro früher oder später nach de r"Wiederbelebung" evtl seinen Geist aufgeben sollte. Dann möchte ich (Dank diesem Forums) mir einen Technics SL 1210 MK (oder ähnlich um 500 €) zulegen.
Musikalisch bin ich bei den LPs wie folgt aufgestellt: POP, ROCK und ein weing Klassik. Ach ja, als immer NASSLÄUFER werde ich wohl noch andere Probleme bekommen, aber dass ist zur Zeit eine Sekundär-Baustelle ..
Schon mal vielen Dank für Eure (hoffentlich zahlreichen) Ratschläge
Holger
Inventar
#2 erstellt: 11. Dez 2008, 00:03
Das EMT-System - ein hervorragendes System übrigens - kannst du aufarbeiten lassen. Bei EMT kostet das um die 500 Euro, dafür kommt aber ein praktisch nagelneues System zurück, alle "Innereien" werden ausgetauscht.
Wenn's nur ums Neu-Benadeln und Durchchecken/Säubern/Justieren des alten Systems geht, kann man das auch bei Benz machen lassen, kostet etwa die Hälfte.
Lohnt sich auf alle Fälle.
Bärlina
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 11. Dez 2008, 08:52
Moin !

Hatte noch nicht das Bedürfnis, doch " Hifi-Ilona " ist in analogen Kreisen ein bekannter und bewährter Umweg Richtung Firma Benz.

Oder halt Nadelspezialist Herr Göttmann ?!

Es ist wirklich zu überlegen, ob das EMT nicht erstmal geprüft werden sollte, denn eine klangliche Verbesserung kostet dann reichlich Geld.

@ PJL:

Haste das EMT auch richtig an Deine Vorstufe angeschlossen ?

MfG,
Erik
PJonLiner
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 11. Dez 2008, 18:05
Hallo Forum ...
Hi @Holger, Hi @Erik

Ersteinmal Danke für die Info und ich muss Euch sagen: Ich kann wieder meine LPs hören und bin Begeistert. Klar, sind noch einige Ungereimtheiten, ist es die Nadel oder die LP, der Grund: hatte früher eben immer nass abgespielt, jetzt habe ich zwar noch den Lenco-Mittläufer(mit Tank) aber keine Flüssigkeit, will ich eigentlich auch nicht mehr, welche Hilfsmittel (Carbon-Bürste) sind zu empfehlen ?

Ihr fragt Euch wieso läufts wieder: Die "Frechheit" von Erik mich zu fragen: "haste die Vorstufe auch richtig angeschlossen" war der Ausschlag! - es war nicht nur falsch angeschlossen, es war gar nicht angeschlossen! - Asche auf mein Haupt und Tschuldigung an Eric für meine - zwar nicht geäußerte - Hochnäsigkeit

Hatte früher eine Yamaha (C4) - Anlage und da lief auch noch alles ohne Probleme, hatte daran die EMT-Vorverstärker-Bow angeschlossen. Nach Ausfall der (YC4) bekam ich einen PreAmp von Musical Fidelity Electra mit eingebautem MC-Eingang und das lief eigentlich auch ganz gut. Irgendwann hat dann wohl der MC-Eingang seinen Geist aufgegeben und ich schob es auf das EMT-System, prüfte garnicht lange weiter, denn CDs waren im Kommen und so blieb die Baustelle unbearbeitet zurück und da ist ca 10 Jahren jetzt her.
Nach der eMail heute morgen fand ich dann nach langem Suchen heute Morgen auch meine EMT-Box wieder, dazwischen geschaltet und ..... ES LÄUFT !!!

Habe gerade meine Shure-Waage vor mir liegen, leider nicht mehr den Nutzerhinweis, bin wie folgt vorgegangen, da ich das EMT mit 2,5 gr fahre, Nadel auf Scala Times 2 eingestellt und ausbalanciert bei 1.00 (mit Factor 2 multipliziert) macht dann 2 gr aus, das eingetellt am Tonarm und dann weitergedreht auf 2,5, (gleichen Wert des Inside Force Canceller eingestellt) ist doch OK so, oder ?!?

Mittlerweile sind meine OLDIES ja älter als 30 Jahre, das Stroboskop zeigt mir, dass der Gleichlauf zwar tadellos läuft, aber zB das Anschlusskabel (5Pol-Diodenstecker ist an der Tülle gebrochen), muss mal schauen, ob Conrad da noch was im ANgebot hat, aber sollte ich irgendwo dem Directläufer/Arm ect zB etwas OEL spendieren.

Desweiteren interessiert mich, würde das EMT auch auf dem Technics SL 1210 MK laufen oder erziele ich dann gegenüber meinem MICRO KEINE Verbesserung?

@Holger: Du fährst ja voll auf Thorends ab (Klasse Seite und Anlage, habe mal "gespinxt"), wen würdest Du mir den empfehlen ?

Vielleicht kann mir ja noch weitergeholfen werden, würde mich freuen, zumal gerade Zed Zeppelin III zeigt, auf was ich doch die ganze Zeit verzichtet habe: Back to the roots, DANKE nochmal ...
wattkieker
Inventar
#5 erstellt: 11. Dez 2008, 18:43

: hatte früher eben immer nass abgespielt, jetzt habe ich zwar noch den Lenco-Mittläufer(mit Tank) aber keine Flüssigkeit, will ich eigentlich auch nicht mehr, welche Hilfsmittel (Carbon-Bürste) sind zu empfehlen ?


Es gilt immer noch: einmal nass - immer nass

Außer, du reinigst die Platten richtig, Plattenwaschmaschine oder per Hand. Den festgebackenen Schmodder bekommst du sonst nicht aus den Rillen.

Probier erstmal eine Platte aus, die noch nicht nass abgespielt wurde, erst dann kannst du verläßlich etwas über den Klang sagen. Alles andere sind Spekulationen.
Bärlina
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 11. Dez 2008, 22:02
Hallo, PJL !

Wie heißte eigentlich richtig ? Egbert ?

Feue mich (fast) immer, wenn ich ein positives Echo auf meine Tipps bekomme !

Bitte verlinke doch noch zu unserer aller Belustigung ein Foto mit der Asche auf Deinem Haupt !

Jo, hier gibbet einige Thorensianer im Forum ! Wilfried the Wattkieker hat sich ja schon eingeklinkt, da fehlen zumindest noch der Silberfux und stbeer.

Das EMT XSD-15 ist für sehr schwere Arme, insbesondere die EMT-Hundeknochen konstruiert worden. Die EMT-Fans wissen da aber genaueres. Das kpl. System wirste auffem SL12xx-Arm trotz zusätzlichem Gewicht wahrscheinlich nicht ausbalancieren können, geschweige einen akustischen AHA-Effekt erzielen.

Nur weiter so !

,
Erik
silberfux
Inventar
#7 erstellt: 11. Dez 2008, 23:46
Ja Hi All,

danke für die Blumen, Erik!! Ja ich mag Thorens und habe einige davon. Aber so allgemein kann man eigentlich kaum Tipps geben.

Wenn man sich für einen Thorens interessiert, sollte man sich erstmal allgemein auf den einschlägigen Seiten informieren und außerdem ein Budget definieren. Dann könnte man auch weiterhelfen... Aber keine Frage, es gibt auch andere gute Dreher. Der 1210 von Technics gehört ganz klar auch dazu.

Gruß von Silberfux
applewoi
Stammgast
#8 erstellt: 12. Dez 2008, 12:46
hallo egbert(ich greife jetzt mal den Vorschlag von Erik auf )

Ernsthaft: Du wirst gegenüber diesem Drectdrive Trumm
mit einem Technics 1210 kaum eine Verbesserung erzielen.

Ich würde die € 500.- lieber für ein neues System und/oder Platten ausgeben, z.B. ein Ortofon Rondo o.ä. alternativ auch das EMT wie oben beschrieben zum Aufarbeiten schicken, in punkto Druck und Volumen gibt es kaum was besseres als EMTs, wo die hinlangen, wächst lang kein Gras mehr...
...aber das weisst Du ja sicherlich selbst.

Auch eine separate Phonostufe wäre noch eine Option, hier lassen sich relativ zum finanziellen Engagement die meisten Klangpunkte, -ohren oder -sterncher holen.


frnk
Bärlina
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 12. Dez 2008, 19:51
Nabend !

@ " Egbert " :

Das XSD-15 ist doch eine geschlossene "Tondose" ohne Möglichkeit der Überhangverstellung, oder ?

Wie soll denn dat Teil mit dem Original-Micro-Seiki-Ärmchen funktionieren ?

,
Erik
hifi-zwerg
Stammgast
#10 erstellt: 12. Dez 2008, 23:05
Hallo,

Das EMT ist eine Tondose, die Micro S Arme haben ja einen SMT Anschluß, da könnte ja passen, allerdings bleibt nartürlich das Problem mit der Justage. Besser ist wahrscheinlich ein Headshell und neues System. Ich will aber nicht spekulieren, ich will Photos!!

@PJonLiner, bitte stelle Fotos ein entweder hier oder im "Bilder eurerPlattenspieler" Faden (und falls es Dich gelüstet den Micro gegen meien Dual 721 zu tauschen ich bin bereit, egal ob mit oder ohne EMT).

Im Ernst wenn der Micro gut funktioniert, wirst Du beim Laufwerk keine wirklichen verbesserungen erreichen je nachdam welcher Tonarm montiert ist auch da nicht, bleibt der Stecker (ggf auf Cinch ümlöten), das System (EMT sanieren oder für 300 bis 500 Euro was neues) sowie der Phonopre, die EMT box ist mir unbekannt.

Wenn du natürlich einfach mal was anderes möchtes ist das ein Anderes Thema (kann ich verstehen), allerdings wird ein 1210 + 200 Eurosystem nicht besser klingen als der Micro mit 200 Euro System

Gruß
Zwerg

Gruß
Zwerg


[Beitrag von hifi-zwerg am 12. Dez 2008, 23:07 bearbeitet]
Bärlina
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 12. Dez 2008, 23:45
Nabend !

Bevor PJL sich hier nicht mehr räuspert, werden wir wohl nur noch spekulieren können.

Also icke sage mal frech, daß es mit dieser Kombi EMT-Micro-Arm nicht klappen kann ! Muß aber zugeben, daß ich noch nicht die nötigen techn. Parameter erforscht habe.

Subjektiv meine ich, daß zumindest das Laufwerk vom SL-12xx MK2 entwicklungstechnisch und konstruktiv dem MR-622 überlegen ist ... auch wenn ich gesteinigt werden könnte.

Ein Fragezeichen bleibt beim Tonarm.

Wo izz denn unser Fräsenmeister Brent ... HU-HU ... Bitte mal einklinken und uns / mich erleuchten !!!!

PJL könnte ja das EMT aus der Tondose herauspopeln und auf ein SME-Headshell montieren, oder ?

Bye,
Erik
Holger
Inventar
#12 erstellt: 13. Dez 2008, 00:46
Das XSD-15 ist die Variante der EMT-Tondose, welche für die Verwendung an SME-kompatiblen Tonarmen konzipiert ist.
Man kann diese Tondose also prinzipiell an jedem Tonarm betreiben, der mit Headshells nach SME-Norm ausgerüstet ist.
Ob der das Teil ausbalancieren kann, ist natürlich eine andere Frage...

Hier mal ein älteres Bild, damals habe ich das XSD-15 an einem SME 3012 gefahren.



[Beitrag von Holger am 13. Dez 2008, 00:48 bearbeitet]
hifi-zwerg
Stammgast
#13 erstellt: 13. Dez 2008, 01:11
Hallo,

@ Holger

ja so in etwa hatte ich mir das vorgestellt, ich denke daß es Micro Seiki Arme gibt, die das ausbalancieren können (der MA-202 kann ja fast bis 30g, die Tondose wiegt so um 25g)

Ich will trotzdem Photos (bin halt 70 Japaner Fan, auch wenn ich keinen habe)

@Bärlina

Subjektiv meine ich, daß zumindest das Laufwerk vom SL-12xx MK2 entwicklungstechnisch und konstruktiv dem MR-622 überlegen ist


Woran machst Du das fest? Ich will nicht steinigen, sondern bin interessiert. Sicherlich ist der 1210 so 4 bis 5 Jahre moderner und hat m. W. bereits einen quarzgetakteteten Antrieb, der Micro als früher Direct Drive hat eine Servosteuerung. Aber auch bei den Dualisten erfreuen sich ja auch ehr die nicht Quarz Modelle 721/704/701 höherer Beliebtheit. Ich denke es wird im wesentlichen vom verbauten Arm abhängen und da könnte je nach Arm der Micro die Nase vorn haben.

Nichtsdestoweniger, einen klanglichen Aufstieg wird ehr nicht geben, das geht nur übers System (oder übers Plattenwaschen).

Gruß
Zwerg
PJonLiner
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 13. Dez 2008, 18:20
HALLO ZUSAMMEN ...
SORRY, habe "leider" auch noch (bedauerlicherweise)was anderes zu tun, bin nicht zu Hause sondern gerade auf dem Sprung um für einen Zweitligist (Ringen) Bilder zu "schießen", daher
Denke, dass ich am Sonntag Abend meinen Beitrag zu den zahlreichen Fragen, Wünschen und Bildern liefern kann.

Ehrlich, wusste nicht, dass ich so eine Lawine lostrete und bedanke mich schon einma in "verschärter" Form , denn mit Eurer Hilfe werde ich wohl über Kurz oder Lang wieder ein Analogsystem haben - mit dem ich dann auch das machen kann was ich gerne möchte - super Musik hören, nämlich MEINE SCHÄTZCHEN IN BLACK

Schönes Wochenende aus Bonn
PJonLiner --> Peter !
PJonLiner
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 15. Dez 2008, 03:14
Hi zusammen ...
Nach der inforeichen Lektüre Eurer Beiträge ist mir eines schon mal klar, dass ich grundsätzlich ein Gesamtsystem besitze, worauf ich durchaus aufbauen kann. Ich mus Euch gestehen, dass ich meine liebgewordenen Oldies durchaus ein weiteres "gnadenvolles" Dasein auch ermöglichen möchte, zumal mein MICRO immer noch schnell auf Touren kommt, rumpelfrei läuft und das auch sehr konstant gem. dem "Strobi"

### Plattenspieler: MICRO MR-622 (PS)
Der Austausch mit einem Technics 1210 bringt mich qualitativ wohl auch nicht weiter laut @applewoi und @Bärlina.

- @applewoi hat so gar meinen (PS),[Dimensionen: 170 (H)x500(W)x383(D) bei einem Gew. von 10kg] in den tiefen des Internets ausgegraben, genau den habe ich auch. Laut meinen Unterlagen heißt zB. der Tonarm: MA-202, Type: static balance, Länge: 237 mm, Overhang: 15mm, Acceptable Cartige Weight: bis 21 gr. der wie @Holger schon sagte, mit Headshells nach SME-Norm ausgerüstet ist und so ohne Probleme betrieben werden kann, obwohl gewichtsmäßig ich wohl schon im grauzonen Bereich agiere.

>>>> demzufolge würde ich gerne bei meinem MICRO bleiben und mir einen neuen , besseren Tonarm gönnen, damit ich mein EMT-System weiter und besser betreiben kann.

### TONABNEHMERSYSTEM
Dank der Info von @Bärlina habe ich schon mit dem Nadespezialist Göttmann Verbindung aufgenommen, eMail-Kontakt ist angeleiert, damit das System zur Überprüfung eingeschickt werden kann.

### PRE-AMP
Meine benutzes Original EMT-PreAmp (Kunststoffdose) sieht echt schon betagt aus und wie @applewoi schon anregte, würde ich gerne auf eine neues PreAMp ausweichen.

>>>>>>>>> daher noch einmal meine Fragen:
- kann ICH auch ohne großes Fachwissen an meinem (PS) einen Tonarm austauschen und wenn ja, zu welchem Arm sollte ich denn tendieren? Rückfallposition, sollte aber evt sein, wenn mein MICRO ausfallen sollte, dass ich vielleicht diesen Tonarm auch am Technic 1210 übernehmen könnte.

- Welches PreAMp, sind externe(seperate) PreAmpt in der Qualität eigentlich qualitaiv besser als in einem Vollverstärker mit eingebautem PreAmp.

- Kann man(n) unterstützende Maßnahmen durchführen - Öl auf die Direktantriebspindel oder Reinigung von ... etc pp für den Gesamtzustand des (PS)

Würde mich weiterhin freuen, wenn mir hier geholfen werden könnte und ich werde mich auch schneller ins Zeug legen - die Zeit ist günstig - mich auch schneller um Antworten zu Euren Fragen bemühen
so long
Peter aus Bonn


[Beitrag von PJonLiner am 15. Dez 2008, 03:18 bearbeitet]
hifi-zwerg
Stammgast
#16 erstellt: 15. Dez 2008, 13:56
Hallo,



- kann ICH auch ohne großes Fachwissen an meinem (PS) einen Tonarm austauschen und wenn ja, zu welchem Arm sollte ich denn tendieren? Rückfallposition, sollte aber evt sein, wenn mein MICRO ausfallen sollte, dass ich vielleicht diesen Tonarm auch am Technic 1210 übernehmen könnte.


Der Micro hat eine Einbaudistanz vom 222 mm und ist von oben angeschraubt. Andere Arme mit gleicher Einbaudistanz sollten mit kontrollierbaren Auffwand einzubauen sein. Es kann natürlich sein, daß die Bohrung nicht, passt. Dann müsste diese ggf neu gebohrt werden.

Arme mit 222 mm Einbaudistanz sind z. B. die Regaarme (haben aber keinen SME Anschluß, scheiden also für das EMT aus) und die 10" SME Arme (310, 3010, M2 10 usw.) Die aktuellen SME Arme scheiden allerdings auch aus, da sie m. W. auch keinen SME Anschluß haben. Alles im folgenden gilt also, wenn die EMT Tondose montiert werden soll für historische Arme.

Ohne es im Detail geprüft zu haben, würde ich behaupten, daß es keinen neunen Tonarm gibt, der SME Anschluß hat, eine 25 g schwere Tonndose ausbalancieren kann, besser als der MA - 202 ist und unter 2.500,- € kostet.

Die SME Arme werden einentlich in einem Langloch montiert so daß durch verschieben an der Armbasis das System ausgerichtet wird. Wenn Platz für so ein Loch auf deinem Micro ist und Du Dir diese Arbeit zutrausts, wäre das eigentlic die richtige Lösung möglicherweiese passt auch ein 9" SME (Einbaulänge 215 mit +- 13mm Langloch). Einbauschablonen zum Ausdruckern und nachgucken was passt gibts z. B. auf der Vinylengine.com.

Natürlich passen auch andere Mico Seiki Arme mit 222 mm Einbaudistanz, aber wie bei allen nicht SME Armen bleibt das Problem, wie die EMT Tondose dann justiert werden kann. Der MA 202 sollte allerdings die Tondose ausbalancieren (geeignet für 16 g bei 10 g Headshell sollte also ohne Headshell passen)

Der Micro Seiki MA 808X passt sicherlich, aber ob jemend den verkauft?

Der Technics hat original die Einbaudistanz 215. Allerdings kann man in dem Alu/Kunststofftei nicht bohren, man wird sich irgendetwas basteln müssen. Hier im Forum sind aber einige unterwegs, die erfolgreich einen Rega RB 300 (Einaulänge 222 mm) erfolgreich auf einen Technics operiert haben (ich glaube z. B. Jazzy und Hörbert).

Gruß
Zwerg


[Beitrag von hifi-zwerg am 15. Dez 2008, 13:58 bearbeitet]
Holger
Inventar
#17 erstellt: 15. Dez 2008, 14:46
Ein SME 3009 der alten Series II oder ein 3009-R dürfte eine gute Wahl sein, und diese Arme sollten sich auch relativ problemlos einbauen lassen, wenn man die vorhandene Bohrung erweitert (das Zentrum des SME-Langlochs sollte sich in knapp 216mm Entfernung zur Tellermitte befinden).
Oder mal die Augen offenhalten und nach einem Micro MA-505 schauen, ich hatte meinen aus Japan direkt importiert, das hat etwa 300 bis 350 Euro gekostet, inkl. aller Nebenkosten.
Mittlerweile ist der Yen allerdings teurer geworden, einen Hunderter mehr wird man jetzt anlegen müssen.
Der MA-505 ist ein ganz hervorragender Arm und man sollte ihn ganz einfach gegen den 202 tauschen können.
PJonLiner
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 15. Dez 2008, 14:48
Hi @hif-zwerg
Danke für Deine ausführliche Info. Letztendlich muss ich doch schon erkennen - und das ist ja gar nicht mal so schlecht - dass ich durchaus mit meinem Gesamt-System schon eine gewissesmaß an Qualität besitze, die es eben gilt , auf Vordermann zu bringen.

Da ich mich entschlossen habe, das EMT-System (erstmals) auf jeden Fall zu behalten, (Anfang Januar geht es zur Überprüfung weg) werde ich wohl auch bei meinem Tonarm bleiben, denn meine Grundintension ist: MEINE PLATTEN (in relativ ) GUTER QUALITÄT ZU HÖREN! und dann wenns läuft gleichzeitig auch meine "Schätzchen" für die Nachwelt (Sohnemann und Co.) zu digitalisieren.

Sollte mich - man(n) weiß ja nie - dann doch irgendwann der HIFI-Bazillus befallen, dann "lüstet" mich es schon, so ein geiles Teil wie den Tonarm Micro Seiki MA 808X mein Eigen nennen zu dürfen.

>>> noch eine Frage: sollte man am Tonarm evtl mit "Schmiermitteln" nachhelfen ?!?! und da Du ja evtl den MICRO näher kennst, welches System statt dem EMT würdest DU mir empfehlen ( MC - MM), vielleicht ja auch mit dem Hintergrund, wenn ich das EMT einschicke bin ich ja für die Zeit "geräuschlos", bei einem Level bis zu 200 Euro?

solong PJ
PJonLiner
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 15. Dez 2008, 14:55
Hallo @Holger...
Nochmals vielen Dank für Deine Hilfe und Deine Super Seite, unheimlich informativ !

Ich habe , wie Du gelesen hast mich entshclossen auch bei dem EMT zu bleiben (schade für Dich), aber mir ist das System über die Jahre total ans Herz gewachsen und hört sich ja - das kannst du ja auch wohl bestätigen - nicht "schlecht" an.

Danke für den Tip mit dem MA505, werde ihn mal recherchieren, aber mich zuerst auf das herrichten des EMT konzentrieren.

??? Frage noch an Dich: ich fahre ja noch das PreAMp von EMT, lohnt sich ein anderes ?!?

solong PJ
Holger
Inventar
#20 erstellt: 15. Dez 2008, 15:16
Hi PJ,

Nö, alles klar, bleib ruhig beim EMT, ist ein hervorragendes System.

Was für eine "EMT-Box" ist das denn?
Ein STX-20?

Wenn ja, dann ist das ein Übertrager, der zwischen Tondose und MM-Phonoeingang eingeschleift wird.
Und das ist perfekt.
PJonLiner
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 15. Dez 2008, 18:15
Hi Holger...
Danke für die Schnelle Antwort, in der Tat, die Box heisst: STEREO TRANSFORMATOR STX 20, also diesbezüglich bin ich also auf sicherem Ufer, hörst sich ja richtig aufbauend an.

Was hälts Du denn von evtl "Schmiermitteln" am Tonarm, oder am der Spindel vom Directdrivs des Plattenspielers, denke bei Deinem "Fuhrpark" kannst Du doch aus Deiner Erfahrung was sagen ...

so long PJ
PJonLiner
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 21. Sep 2012, 15:28
@ Hallo zusammen ....
.
Viele Jahre sind seit dem letzten Beitrag schon wieder ins Land gegangen und da ich den "MR-622" erneut "Wiederbeleben" möchte, hole ich noch einmal mein Thema von damals nach oben.
Ermuntert auf Grund auch wieder des "Stöbern's" hier im Forum, hat mich wieder die "Lust" gepackt und habe meinen erneut-eingemotteten MICRO wieder "ausgepackt", ans Stromnetz angeschlossen und siehe da der "Direct Drive" läuft .. und läuft und .... so weit so gut, aber ....
... und da bin ich als Laie doch ein wenig überfordert, aber ich hoffe, vielleicht wird mir ja hier geholfen ;-)

ZIEL-Vorstellung:
MICRO aufwerten durch einen besseren PhonoVorverstärker mit USB Ausgang! , denn das ein oder andere Analoge soll natürlich auch digitalisiert werden ;-)

:::: Problem: Datenkabel-Anschluss ist der alte AUDIO DIN 5 Pol Buchse...
... sie ist arg ausgeleiert, aber mit viel "zureden" durchaus noch als Schnittstelle zu gebrauchen!

A) einfachste Lösung:
Audio DIA 5 Pol Adapter Stecker auf Chinch
.
B) minimal Lösung: Buchse austauschen
und die alten Kabel neu einlöten ( "Löter" ist greifbar und dadurch auch machbar ;-)
.
C) aufwendigste Lösung: Kabel tauschen und Schnittstelle ausführen als Chinch
und jetzt bin ich mit meinem "Latein am Ende". Der MICRO ist ca Baujahr 1978 und auf ihm thront seit dem der MA-202 und daran hängt immer noch die EMT-Tondose XSD15.

Was meint ihr, vielleicht gibt es ja unter Euch einen, der auch noch so ein adäquates "Hündchen" hat und sowas schon einmal gemacht hat. Kann ich einfach den Tonarm oben herausziehen . nach dem ich die Buchse/Kabel gelöst habe oder muss ich die Zarge abschrauben? Bevor ich jetzt den Schrauberdreher über-motiviert ansetze , stelle ich doch mal die Frage in das Forum.

::::: Desweiteren vielleicht schon einmal , zu welchen qualitativen Phone-Vorverstärker würdet ihr mir raten? Selber habe ich schon diese 2 hier ins Auge gefasst:
- Pro-Ject Phono Box USB V schwarz
... oder den
- Musical Fidelity V-DAC II Digital/ Analog Wandler

... aber - passen die zu meiner Anlage: Onkyo 1007, Cambrigde Azur 650C und 650BD und Nubert Nuvero Boxen.

Würde mich freuen, über konstruktive Vorschläge
solong und DANKE !!!
akem
Inventar
#23 erstellt: 21. Sep 2012, 16:59
Die Project rauscht im MC-Betrieb wie ein Wasserfall (wurde hier schon mal besprochen) und das Musical-Fidelity Teil ist ein DAC und keine Phonopreamp.
Um einem EMT Tonabnehmer gerecht zu werden mußt Du den Preis dieser Geräte aber schon noch gut erhöhen. Ein Aqvox Phono 2CI mit seinem Current-Injection Eingangs für MC wäre was feines. Der könnte dann vielleicht auch besser sein, als der EMT, den Du hast Aber nur mit dem CI-Eingang, die Spannungseingänge sind bei weitem nicht so gut.
Ansonsten: bevor Du schicken Schrott kaufst, behalte den EMT-Phonopre. Der ist zwar vielleicht nicht schick, aber ganz sicher kein Schrott...
Nur: Du hast unten was von EMT-Preamp geschrieben, später wurde was von Übertrager gesagt. Was hast Du denn nun?

Gruß
Andreas
PJonLiner
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 21. Sep 2012, 19:35
Hi @Andreas ...
also, das hast du mich voll auf dem "falschen Bein" erwischt, da habe ich ein SYSTEM schon seit 1978 und weiß nicht einmal richtig deren Bedeutung: Sorry, aber so ist das mit den Laien, für mich war immer wichtig, es hat SUPER funktioniert und hatte SUPER MUCKE.

Ich habe immer gedacht und so verstehe ich dich hoffe ich richtig: die STEREO TRANSFORMATOR STX20-Box ist ein Transformator und keine Phone-VorVerstäker. Für mich war er immer der "Phone-VorVerstärker" , denn über diese Box habe ich dann meinen MR-622 an meinen ONKYO früher (YAMAHA) angeschlossen, was wunderbar geklappt hat.

Jetzt habe ich in meinem "laienhaften Verständnis" gedacht, ich tausche diese vermeintliche Phone-Vorverstärker: STX20-Box mit dem Phone-VorVerstärker z.B: Pro-Ject Phono Box USB V schwarz.
Meine Intention war 2 Fliegen mit einer Klatsche zu schlagen: einen "guten Phone-VorVerstärker" zu kaufen und über den USB-Anschluss auch noch die eine oder andere analoge Platte zu digitalisieren.

Anscheinend bin ich ja wohl total auf den Holzweg, wie wäre denn die richtige Vorgehensweise, heißt es, die STX20-Box wird gar nicht ausgetauscht, sondern der Phone-VorVerstärker noch zusätzlich zwischen STX20-Box und Verstärker eingeschleust ?!?

Ich hoffe, ich konnte zum allgemeinen Verständnis beitragen.
solong PJ
akem
Inventar
#25 erstellt: 21. Sep 2012, 20:02
Das heißt, der STX20 ist ein MC-Übertrager, dessen Ausgang an einen MM-Phonovorverstärker angeschlossen wird. So verstehe ich das jetzt.
Trotzdem würde ich beim Phonovorverstärker nicht allzusehr sparen. Die Dinger von Creek sind sehr gut:
http://www.dienadel....r+MM-Systeme,i31.htm
Da an Phonovorverstärkern kaum was kaputt gehen kann wäre ein Gebrauchtkauf durchaus auch interessant. Auch das Vorgängermodell OBH 8 ist interessant.
Wenn's neu und billiger sein soll:
http://www.ebay.de/s..._odkw=alps&_osacat=0

Gruß
Andreas
PJonLiner
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 21. Sep 2012, 20:40
Hi @ Andreas ...
Danke für deinen Einsatz. Also, nochmal zur Klarstellung: Mir geht es eigentlich nicht (nur) um eine Verbesserung der Phono-Vorstufe, sondern eher darum, wenn schon ein neuer PhonoVorverstärker , dann aber soll er auch einen USB-Eingang haben, für die Digitalisierung. Der Pro-Ject soll ja "rauschen", beim Musical-Fidelity Teil ist ein DAC (kein Phonopreamp) habe ich mich "vergriffen", aber ich sehe gerade der NAD PP3I hat auch einen USB Eingang, ist das evtl was?

Man darf es gar nicht erzählen, aber ich hatte eigentlich vor, umzusteigen auf einen Pro-Ject : RPM 5.1 , da hat mir aber ein "netter" Händler den "Marsch geblasen" als ich im gesagt habe, das ich meinen MICRO mit EMT noch im Regal hatte. Hatte gedacht, da geht nichts mehr, aber vorgestern habe ich ihn entstaubt , aufgebaut und - ich war begeistert - wie gut da noch alles funktioniert hat. Sicherlich werden es nicht viel mehr an Schallplatten LP/Singles wie ich sie jetzt habe, bin doch eher einer von der "bequemen Sorte", .mp3 lassen grüssen.

Aber zumindest meine ALTEN SCHÄTZE will ich wieder hören und dann aber auch gleich für die "Ewigkeit" digitalisieren, deshalb auch unbedingt USB, wer weiß , wie lange meine betagte Analog-Kombi noch hält ;-)
solong PJ
Hörbert
Moderator
#27 erstellt: 21. Sep 2012, 20:55
Hallo!

Wenn es dir Primär um das Digitalisieren geht wäre doch ein solches Gerät sinnvoll: http://www.pearl.de/a-PX1528-1601.shtml?query=AD-320+usb

Hiermit wärst du bei deiner Entscheidungsfindung bezüglich eines neuen Phonoentzerrers davon befreit ein USB-Feature zu berücksichtigen.

Ich habe dieses kleine Gerät selbst getestet und finde es in 98% aller Fälle für ausreichend.

MFG Günther
PJonLiner
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 21. Sep 2012, 21:08
Hi @Günther ...
mmmh - das ist mir schon fast ZU BILLIG ;-) , aber wenn es den Zweck erfüllt, WARUM eigentlich nicht, denke bei dem PREIS kann man(n) ja fast nichts verkehrt machen ;-)

Obwohl ich ja schon irgendwie höchste Qualität an die .mp3-Files lege, selber mache ich es nicht unter 320 kb/sec, denke es ist ja schon verlustig genug beim digitalisieren.

>>> Kann denn jemand was zu dem NAD PP3I sagen ???
bzw. dann wäre ja noch meine Frage offen:
:::: Problem: Datenkabel-Anschluss ist der alte AUDIO DIN 5 Pol Buchse...
... sie ist arg ausgeleiert, aber mit viel "zureden" durchaus noch als Schnittstelle zu gebrauchen
A) einfachste Lösung:
Audio DIA 5 Pol Adapter Stecker auf Chinch
.
B) minimal Lösung: Buchse austauschen
und die alten Kabel neu einlöten ( "Löter" ist greifbar und dadurch auch machbar ;-)
.
C) aufwendigste Lösung: Kabel tauschen und Schnittstelle ausführen als Chinch
und jetzt bin ich mit meinem "Latein am Ende". Der MICRO ist ca Baujahr 1978
und auf ihm thront seit dem der MA-202 und daran hängt immer noch die
EMT-Tondose XSD15.

Was meint ihr, vielleicht gibt es ja unter Euch einen, der auch noch so ein adäquates "Hündchen" hat und sowas schon einmal gemacht hat. Kann ich einfach den Tonarm oben herausziehen . nach dem ich die Buchse/Kabel gelöst habe oder muss ich die Zarge abschrauben? Bevor ich jetzt den Schrauberdreher über-motiviert ansetze , stelle ich doch mal die Frage in das Forum.

DANKE und solong
PJ


[Beitrag von PJonLiner am 21. Sep 2012, 22:15 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#29 erstellt: 22. Sep 2012, 08:33
Hallo!

Im Original sollte der MA-202 eigentlich mit einem Phonokabel mit Cinchanschlüssen ausgestattet sein, dein DIN-Anschluß dürfte schon aus einem Händlerseitigem Umbau resultieren. Möglicherweise gab es aber auch ein paar Sonderserien speziell für DE.

Leider unterscheiden sich die werksseitig verbauten Micro-Seiki-Tonarme gerade von den Kabelanschlüssen etwas von den separat erhältlichen sonst könntest du das Phonokabel einfach abziehen und durch ein neues ersetzen, -so wirst du wohl um das Löten nicht herumkommen-.

Ich würde an deiner Stelle das gesamte Phonokabel gegen ein neues niederkapazitives Kabel mit separater Masseführung austauschen.

Das kleine Q-Sonic-Gerät erfüllt seinen Zweck als USB-Analog-Digitalwandler ohne Fehler, man muß es einfach Verstärkerseitig mit dem "Tape Out" Ausgang verbinden,im Rechner solltest du es als Mikrophon im Windows-Soundmapper installieren und schon kannst du loslegen. Software zum Digitalisieren gibt es gleich mit dazu. Nur weil du die HiFi-Mondpreise für A/D-Wandler im Kopf hast kommt dir der Preis so niedrig vor, für einen einfachen Massenartikel der nur eine Sache kann ist das -ausserhalb der High-End-Paralellwelt-, ein durchaus üblicher Preis.

MFG Günther
PJonLiner
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 22. Sep 2012, 12:37
Hallo @Günther ...
Danke für deine weiteren Erläuterungen, habe gerade schon die Mitteilung vom Online-Händler erhalten, dass der "USB-Digitalisierer" schon unterwegs ist, bin mal gespannt ;-)

Danke auch für die Infos zum MIRCO und zu meinem evtl neuen "Kabel-Mangement" ;-)
Wie gesagt, möchte nicht "über-motiviert" unbedingt an der falschen Stelle schrauben. Wie gehe ich vor, schraube ich von unten das Chassis auf oder entferne ich von oben den Tonarm,aber wie, was muss ich da beachten ? Am Tonarm sehe ich nur eine Schraube an der re Seite mittig in der Säule, das ist aber (wohl nur) die Höhen-Einstellschraube ;-(

Als nächster Schritt ist für mich aber wichtig zu wissen, ob die Nadel überhaupt noch OK ist. Da ich meine Vinyls immer alle nass abgespielt habe, muss ich jetzt erst mal mir meine "1/3+2/3-Spezialflüssigkeit" zusammenbrauen (Isopropanol ist im Zulauf) und dann mit der vorhandenen HiFi-Test-Schallplatte der Sache auf den Grund gehen. Notfalls hoffe ich, dass ich noch einen Fachhändler (kennt jemand vielleicht schon einen?) finde, der meine EMT-System wieder auf Vordermann bringt, aber erst mal eins nach dem anderen.
solong ....
.
Hörbert
Moderator
#31 erstellt: 22. Sep 2012, 15:46
Hallo!

Genau so solltest du vorgehen, als ersten Schritt solltest du einmal den Plattenspieler öffnen und schauen wie der Tonarm eigentlich verdrahtet ist. Dazu mußt du wohl den Teller abnehmen und die Schrauben am Boden öffnen, -ich hoffe du hast noch die Haube-.

Um welchen Micro handelt es sich denn genau?

Die Nadel-, respektive Systemfrage (die Nadel alleine dürfte ja nicht austauschbar sein) stellt sich danach.

Noch ein Wort zum Naßabspielen, eventuell willst du ja deine Platten in Zukunft lieber trocken abspielen, -dann mußt du alle 400 Waschen (lassen)-.

MFG Günther
PJonLiner
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 23. Sep 2012, 04:06
Hallo @Günther ...
.
meine Analog-Kombi hat folgendes Ausstattung:
:::: MICRO Seiki Directdrive MR-622 - Baujahr 1978 - sogar noch mit Haube, mit einem S-förmigen original Tonarm MA-202 und darauf angeschlossen das MC EMT-XSD-15 (SME Typ Verbindungsstifte) und den alten originalen Lenco-Cleaner ::::

:::: Austausch der Nadel
ja, hatte das System schon 2 / 3 mal in der Vergangenheit direkt zu EMT-Deutschland irgendwo im Süddeutschen Raum eingeschickt und die haben mir dann das System "erneuert" plus detaillierter Frequenzanzeige. Leider hat sich das Anfang 2000 irgendwann dann erledigt, da EMT-Deutschland den "Laden (leider) dicht gemacht hat". Daraufhin wanderte der Player ins Regal und der Alleinvertretungsanspruch der CD hielt ihren Einzug bei mir.

:::: Tonarm-Kabelmanagement austauschen
also nach einigen Recherchen auch hier im HiFI-Forum kann ich den Austausch wohl begraben, zu kompliziert und wenn überhaupt wohl nur von einem Fachmann durchzuführen, dann aber mit durchgehender Kabelführung. Hierzu gibt es viele konträre Meinungen und Aussagen, ob es wirklich nötig ist.
Habe da eine Adresse ausfindig gemacht und eine Info-Anfrage gemacht, um zu klären, ob es für meinen Tonarm überhaupt möglich ist, bin mal gespannt ;-)

Sicherlich werde ich aber die Audio-DIN-Buchse gegen eine austauschen, die innen-liegenden Drähte sind lang genug und bei C.o.n.r.a.d. die nötigen Chinch-Buchsen finden, aber erst wie geschrieben wenn ich weiß, wie der Zustand des EMT ist.

:::: Nassabspielen
ja, ich bin eigentlich PRO-Bekenner und werde wohl auch dabei bleiben, mich stört es nicht jedesmal an den "Mitläufer" auf der Platte zu denken , für mich gehört das "umständliche" Handling zum Analogen Hören einfach dazu und vielleicht ist es ja auch nur Einbildung, aber meine Platten sehen fast alle "wie ge(sch)leckt" aus und vielleicht hilft es ja auch dem Saphir besser durch die Rillen zu gleiten und mit der Selbstbauanleitung zur Flüssigkeitsherstellung wird das auch für mich noch ausgesprochen "Geldbörsenfreundlich" ;-)
Hoffe nur, das die Mixtur nicht meinen Tank angreift - wie ich es bei einigen gelesen habe - und ihn undicht macht! hoffe nur, dass ich irgendwie /-wann noch an Ersatzbürstchen herankomme, denn das wird wohl irgendwann wen Weg des zeitlichen gehen.
.
solong ...
.


[Beitrag von PJonLiner am 23. Sep 2012, 04:32 bearbeitet]
akem
Inventar
#33 erstellt: 23. Sep 2012, 17:21

PJonLiner schrieb:

:::: Austausch der Nadel
ja, hatte das System schon 2 / 3 mal in der Vergangenheit direkt zu EMT-Deutschland irgendwo im Süddeutschen Raum eingeschickt und die haben mir dann das System "erneuert" plus detaillierter Frequenzanzeige. Leider hat sich das Anfang 2000 irgendwann dann erledigt, da EMT-Deutschland den "Laden (leider) dicht gemacht hat". Daraufhin wanderte der Player ins Regal und der Alleinvertretungsanspruch der CD hielt ihren Einzug bei mir.

:::: Tonarm-Kabelmanagement austauschen
also nach einigen Recherchen auch hier im HiFI-Forum kann ich den Austausch wohl begraben, zu kompliziert und wenn überhaupt wohl nur von einem Fachmann durchzuführen, dann aber mit durchgehender Kabelführung. Hierzu gibt es viele konträre Meinungen und Aussagen, ob es wirklich nötig ist.
Habe da eine Adresse ausfindig gemacht und eine Info-Anfrage gemacht, um zu klären, ob es für meinen Tonarm überhaupt möglich ist, bin mal gespannt ;-)

Sicherlich werde ich aber die Audio-DIN-Buchse gegen eine austauschen, die innen-liegenden Drähte sind lang genug und bei C.o.n.r.a.d. die nötigen Chinch-Buchsen finden, aber erst wie geschrieben wenn ich weiß, wie der Zustand des EMT ist.


Hallo,

für EMT-Systeme gibt es nach wie vor Support und Service. Hat weiter oben glaub ich schon jemand geschrieben. Einfach mal googeln...

Warum redest Du eigentlich immer von Kabelmanagement? Da wird nix gemänätscht Das ist die Verkabelung, fertig...
Warum bist Du eigentlich so erpicht darauf, ein funktionierendes System zu ändern? Du weißt ja, never touch a running system... Und den Arm willst Du auch tauschen, wenn ich das richtig lesen. Was soll denn da drauf? Du bist Dir hoffentlich im Klaren, daß Du für einen adäquaten Nachfolger des verbauten Arms richtig in die Tasche greifen mußt.

Schau Dich in Sachen Cinchbuchsen durchaus mal auf ebay um, da sparst Du vielleicht ein paar Groschen und kriegst doch die gleichen Buchsen

Gruß
Andreas
PJonLiner
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 23. Sep 2012, 19:09
Hallo @Günther ...

::: EMT-Service
ja, wenn ich dann hoffentlich wie ich geschrieben habe "eindeutig" festgestellt habe, dass eine Service-Maßnahme notwendig ist, werde ich mich noch ein mal genauer umschauen, denke Anfang der Woche weiß ich dann mehr, wenn alles hier ist.

::: Tonarm-Kabelmanagement
... da hat mich wohl die Überschwänglichkeit geritten. Ich habe auf einer Webseite einen Anbieter gesehen, der mehrere vorkonfigurierte "Kabelstränge" angeboten hat (je nach Tonarm-Typ) und sogar die "Maßnahme" im Kundenauftrag durchführt.

Ich war nun mal sehr erstaunt, als ich die Audio-DIN-Buchse abgeschraubt habe, wie filigran die "Drähtchen" sind, na ja und da wundert man sich , dass die nach > 30 Jahren immer noch nicht "vergammelt" sind ;-)

:::: Tonarmaustausch (war mal vor Jahren angedacht, ist aber definitiv verworfen!)
Klare Aussage zum MICRO: NEIN, nicht NUR der Tonarm bleibt da wo er ist , das gesamte"Project" soll ja so bleiben wie es ist! NUR evtl mit Verbesserungen, und deswegen auch die wie ich meine Verbesserung von der Audio DIN Buchse zum Chinch-Anschluss.

Immerhin die ersten Arbeiten sind gemacht, ich habe den MICRO schon mal probehalber auf seinem neuen Platz, auf einem speziellen Wandhalter "in Stellung" gebracht ;-)

.. und Danke für den Hinweis in der "Bucht" ;-)

solong ...


[Beitrag von PJonLiner am 23. Sep 2012, 19:16 bearbeitet]
Kellergnom666
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 24. Sep 2012, 14:15
Den USB-Wandler hättest du dir auch sparen können: Y-Kabel und ab in den Eingang deiner PC-Soundkarte damit - fertig. Audacity ist sowieso kostenlos.
PJonLiner
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 24. Sep 2012, 17:57
Hi @Kellergnom666 ...
na, da "schaun mer mal" jetzt erst einmal selbst, ist leider noch "postmäßig" unterwegs , aber wenn es wirklich nichts bringt, habe ich ja die Möglichkeit es notfalls wieder zurück zugeben; mir ist dabei aber besonders wichtig, das ich wenn ich die Digitalisierung beginne, bestmögliche "mp3.-Qualität" bei bestmöglichem Zeit-Mindereinsatz und "vernünftigem" Preis-/Leistungsverhältnis erhalte --

...trotzdem Danke für deine Zeit ...

solong ...
Hörbert
Moderator
#37 erstellt: 24. Sep 2012, 18:05
Hallo!

Möglicherweise ist der Phonokabeltausch gar nicht so kompliziert wie du denkst, unter Umständen ist der MA-MA-202 ja wie die separat erhältlichen Exemplare mit einem Tonarmstecker ausgestattet. Um das herauszufinden mußt du den Micro allerdings aufschrauben.

Notfalls wenn sonst gar nichts mehr geht kannst du dir die EMT-Tondose ja Retippen lassen. Hier könntest du ja mal nachfragen ob das möglich wäre: http://www.schallplattennadeln.de/NADEL-ANFERTIGUNG/

Nun, wenn du beim Naßabspielen bleiben willst erübrigt sich selbstverständlich jede Diskussion darüber.

MFG Günther
Kellergnom666
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 24. Sep 2012, 19:48
Na ja, ich weiß nicht was sich was man sich von einem AD-Wandler für 12 EUR erhofft. Plug&Play ist die günstige Lösung mit Y-Kabel auch. Das hat man normalerweise sowieso zu Hause.
Ich bin komplett unwissend auf dem Sektor der Plattenspieler (ich suche ja im Moment selbst eins), lese allerdings aus dem Thread raus, dass du ein ziemlich hochwertiges System hast. Wieso möchtest du dann deine Platten schlechter digitalisieren, wie sie dein System momentan widergibt?
PJonLiner
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 24. Sep 2012, 20:44
Hallo @zusammen...
Danke für s Feedback ;-)

Hallo @Günther ..
Danke für den LINK, habe gerade schon den ersten Kontakt gesucht, zwecks "Tonarm-Tuning" und Nadel-tausch, bin mal gespannt, was sich da auftun wird, erwarte ja noch einen anderen Rücklauf !
Ich habe zwar keine 2-Linken Hände, aber bin doch wohl zu "ehrfürchtig" um an meinem OLDI derart "Hand an zulegen", nachdem ich einen Beitrag mit Bildern hier im Forum gesehen habe, was da "abging" ;-(

:::: "nassabspielen" wird für mich erst erneut zum Thema, wenn die Grund-Voraussetzungen sich eingestellt haben, aber dann ... (un/möglich ?!?) , aber wenn die selbst - angerührte "Plörre" funktioniert , dann wirds sicherlich eine dauerhafte Symbiose :-)

Hi @Kellergnom666 ...
Kann leider erst mit der "Test-Digitalisierung" beginnen, wenn ich alles Vorort habe, dazu benötige ich unbedingt Isopropanol, ist noch im Zulauf, weil ich bis dato IMMER nass abgespielt habe , kann ich auch das vorhandene System nur unter diesen Voraussetzungen optimal einsetzen, konfigurieren und ausprobieren!

Wenn ich dann mit dem Digitalisieren beginnen kann, werde ich sogar noch Zugriff auf den NAD PP3i bekommen (ein Freund kann in mir bei Bedarf zur Verfügung stellen) und dann werde ich auch die einfachste Version über Y-Kabel probieren und dann einfach mal vergleichen.

:::: Ja und warum will ich digitalisieren:
Habe mir im Laufe der Zeit eine Vielzahl von Liedern / Alben doppelt gekauft: analog, CD oder Video...
Trotzdem gibt es immer noch eine Vielzahl von Platten /SIngels die seit Jahren ihr Dasein fristen und NUR dumm "rumhängen" im Regal und die möchte ich gerne auch endlich mal wieder hören.
Ja ich will einfach wieder "händisch" ins Geschehen eingreifen und auch bewusster mich meinen "Analog-Schätzen" widmen. Andererseits habe ich auch feststellen müssen (hier im Forum besonders) das die meisten Analog-Hörer ihre OLDIES richtig wert zu schätzen wissen und dem kann ich mich eigentlich nur anschließen, auch wenn ich eigentlich schon fast bereit war, mir einen Pro-Ject oder mmf.-Player zu gönnen.

solong ...
Hörbert
Moderator
#40 erstellt: 25. Sep 2012, 18:10
Hallo!

@Kellergnom666

A-/D-Wandler sind im Grunde eine günstige Standardtechnik die weder hunderte von Euro kosten müssen moch technisch gesehen besonders kompliziert sind. So ein Ding enthält heutzutage jedes Handy. Die Dinger sind also Massenware die günstig in guter Qualität gefertigt werden. Zum Digitalisieren von Schallplatten reicht der kleine Q-Sonic-Wandler allemal aus.

Der Vorteil eines USB-Wandlers besteht schlicht und ergreifend darin das man ihn nur bei Bedarf verwendet und keine Permanente Verbindung zum Notebook oder Heimrechner herstellen muß.

@PJonLiner

Nun, wenn du nicht wagst deinen Plattenspieler aucch nur zu öffnen kann dich diese Sache einiges Geld kosten, -aber es ist natürlich dein Geld-. Von "Tonarmtuning" halte ich eigentlich wenig bis gar nichts, hier wirfst du m.E. dein Geld zum Fenster raus und der Tonarm ist hinterher nichts mehr wert da ihn kein Sammler mehr anrührt. Da war deine Idee mit dem Tonarmtausch schon sinnvoller, -.wenn auch nicht unbedingt zwingend notwendig.

Das System runderneuern zu lassen halte ich hingegen für eine notwendige Geldausgabe da du so deine alte Hardware zum größten Teil weiterverwenden kannst.


MFG Günther
Kellergnom666
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 25. Sep 2012, 19:18
@Hörbert:
Ich widerspreche dir da nicht, allerdings nur wenn es eben um die Massenware geht. Deshalb sage ich auch, dass man genauso die Wandler der internen Soundkarte nehmen kann. Da schenkt sich in der Preisklassse nichts. Wenn man besseres will muss man schon tiefer in die Tasche greifen und da gibt es sehr wohl Unterschiede. Wandler von RME & Co kosten nicht umsonst mehr ;-)
Wo siehst du da einen Vorteil, noch ein Gerät dazwischen zu schalten? Ob ich nun ein Kabel vom AUX zum PC oder vom AUX zum Interface und dann zum PC lege ist doch völlig egal.
Hörbert
Moderator
#42 erstellt: 25. Sep 2012, 19:35
Hallo!

Zumindestens bei dem Gros der Notebooks und Laptops sind die Aufnahmefunktionen der eingebauten Soundchips nicht unbedingt das gelbe vom Ei, auch bei vielen On-Board-Soundkarten sind eher die Abspielfunktionen optimiert als die Aufnahmefunktionen. Deutliche Rauschartefakte, und zuweilen sogar Störungen durch Lüfter- oder Netzteilfunktionen sind hier immerhin möglich.


...Wandler von RME & Co kosten nicht umsonst mehr ;-)


Nun das kann natürlich jeder sehen wie er will, aber auch diese Geräte sind mit Standardwandlerbauteilen aufgebaut und neben der üblichen Applikation der Wandlerhersteller die auch noch die notwendige Periperie anbieten gibt es eigentlich nicht allzuviele Möglichkeiten einen Wandler zu beschalten. Eine lineare Analoge Eingangsstufe kann man eigentlich gar nicht schlecht aufbauen, -es sei denn mit absicht-, und wer täte das schon.

Somit bleibt eigentlich neben einen Kleinleistungsnetzteil nur noch das Outfit der Geräte und einige Zusatzfunktionen die man noch verbauen könnte (z.B. mehere wählbare Eingänge oder einen skalierbaren Input. -Aber ob das mehere hundert Euro wert ist muß jeder für suich selbst wissen.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 25. Sep 2012, 19:35 bearbeitet]
akem
Inventar
#43 erstellt: 25. Sep 2012, 19:36
Ein AD- oder DA-Wandler innerhalb eines Rechners hat massiv mit EMV-Problemen zu kämpfen. Das geht schon bei der Spannungsversorgung los und endet bei dem ganzen in der wenigen Luft umherschwirrenden HF-Müll. Und das Ding vernünftig zu entstören, für sowas fehlen Platz und Geld bei einem Laptop. Bei stationären Rechnern sähe es da nicht ganz so schlimm aus, aber sowas will ja heute keiner mehr... Deshalb hat eine externe Lösung durchaus was für sich.

Gruß
Andreas
Kellergnom666
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 25. Sep 2012, 23:22
Ich habe die Digitalisierung mittels 3 verschiedener Wandler an der selben Quelle vergleichen können:
Behringer U-CONTROL UCA222
Alesis Multimix 16
RME Babyface
Die Unterschiede sind gerade im Bass und Höhenbereich sehr gut hörbar. Mit allen drei Geräten mit 16 Bit und 44,1 kHz aufgenommen. Nach oben hin ist da auch noch mehr Luft, allerdings sind diese Geräte dann wirklich nicht mehr bezahlbar.

Ob Artefakte vorhanden sind oder nicht lässt sich ja schnell feststellen - man braucht ja nur ein Kabel. Wenn keine vorhanden sind, dann kann man sich auch die 12 EUR für den USB Wandler sparen. Falls doch, kann man immer noch über eine externe Lösung nachdenken.
Als Musiker komme ich eher mit Recording Equipment als mit HiFi Zeug zurecht und kann vielleicht deshalb nicht immer folgen (sorry dafür). Allerdings erschließt sich mir gerade hier im analogen Bereich nicht immer, dass horrende Summen für Geräte, Abnehmer, ... ausgegeben werden und dann solche Geräte empfohlen werden. Aber das ist nur meine bescheidene Meinung

Nichts desto trotz wird das QSonic auch seinen Zweck erfüllen. Ob man dann mit der Qualität zufrieden muss der TS für sich entscheiden. Ich suche erstmal weiter nach einem Plattenspieler
Hörbert
Moderator
#45 erstellt: 27. Sep 2012, 19:11
Hallo!


..Allerdings erschließt sich mir gerade hier im analogen Bereich nicht immer, dass horrende Summen für Geräte, Abnehmer, ... ausgegeben werden...


Nun das ist im Grunde doch recht simpel zu erklären, hier handelt es sich um Feinmechanische respektive elektromechanische Artikel bei denen es einen direken Zusammenhang zwischen der gewünschten Qualität und dem Preis gibt, ( von gewissen Ausnahmen abgesehen ) man kann sich darüber streiten ob diese Artikel insgesamt überteuert sind oder ob der Preis bei den kleinen Serien gerechtfertigt ist, aber man kann wohl kaum abstreiten das ein Abtastsystem für 250 Euro deutlich nachvollziebare bessere Leistungen bringen muß als eines für 25 Euro.

Bei einem A-/D-Wandler besteht dieser Zusammenhang im Grunde nicht da hier in der Regel die gleichen Wandlerbausteine mit so ziemlich der gleichen dazugehörigen Periperie verwendet werden und die Kosten der analogen Eingangsstufe sich jeweils in Centbeträgen mißt.

Im übrigen wird kaum jemand der Schallplatten digitalisieren will einen echten Bedarf für das von dir verlinkte Alesis-Mischpult haben, -sowenig wie für die Mikrophonverstärker des RME gerätes aus deinem dritten Link-, das Equipment kann zwar für Musiker recht interessant sein geht aber über das Bedürfniss eines Plattendiigitalisierers weit hinaus.

MFG Günther
Kellergnom666
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 27. Sep 2012, 19:46
Das ist mir schon klar, dass jemand der seine Platten digitalisieren möchte kein RME Gerät kauft. Das sollte nur ein Beispiel sein, um zu zeigen, dass es Unterschiede gibt. Als Musiker hat man, wie du sagst, eher Bezug zu den Geräten. Zu dem RME habe ich leider keinen Zugriff mehr.
Das Behringer habe ich selbst und zum Alesis hätte ich auch Zugang. Evtl. finde ich mal Zeit um mal was zu digitalisieren, allerdings keine Platten, dazu fehlt mir der Abspieler ;-)

Mir ist auch klar, dass ein besserer Tonabnehmer auch besser klingt und mehr rausholt als der Wandler. Allerdings, und hier kann ich nur für mich selbst sprechen, würde ich wenn ich Platten digitalisieren würde auch einen gescheiten Wandler dazu benutzen, damit die Qualität, die der TA und der Verstärker abliefern auch so auf meiner Festplatte landen, ohne Qualitätseinbußen. Wenn schon kompromisslos, dann auch wirklich bis zum Ende.
Aber ich zitiere mich gern nochmal:

Ob Artefakte vorhanden sind oder nicht lässt sich ja schnell feststellen - man braucht ja nur ein Kabel. Wenn keine vorhanden sind, dann kann man sich auch die 12 EUR für den USB Wandler sparen. Falls doch, kann man immer noch über eine externe Lösung nachdenken.
Hörbert
Moderator
#47 erstellt: 27. Sep 2012, 20:03
Hallo!

Nun, du willst es nicht hören , -also lassen wir es einfach-, das kann ja auch jeder halten wie es ihm gefällt.

MFG Günther
Kellergnom666
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 28. Sep 2012, 09:52
Ich habe meine Meinung und stehe auch dazu, so wie du zu deiner. Die akzeptiere ich ja auch und ist für mich, wie auch schon geschrieben, grundsätzlich nachvollziehbar

Aber mal eine andere Frage damit das ganze nicht ausartet
Ist das Gerät denn angekommen und hast du schon ausprobieren können?
PJonLiner
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 28. Sep 2012, 11:28
Hi @zusammen ...
SORRY muss mich leider momentan ein wenig rar machen, aber "aufgeschoben ist nicht aufgehoben"
... und JA: seit gestern ist dieses "Q-Sonic" bei mir eingetroffen, komme aber auch an das Isopropanol nicht dran. "Mein Lieber Herr Nachbar" hat's angenommen und ist dann unverrichteter Dinge weggefahren und kommt erst am WE wieder ;-( - aber ROM IST JA AUCH NICHT AN EINEM TAG ERBAUT WORDEN ;-) - also bis in "Bälde" ;-)
solong ...
PJonLiner
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 30. Sep 2012, 21:09
Hallo @zusammen ...
Will ja nicht zu wissenschaftlich herangehen, aber mit der Messplatte: "Die dhfi Schallplatte 2 - Hörtest- und Messplatte" bekommt man doch schon eine gutes Feddback, ob das System richtig funktioniert und ob mein EMT noch so gut ist, das es genutzt werden kann oder ob ich es zum Nadel-Tausch einschicken muss.
Der Tonarm ist nach Augenschein horizontal eingestellt, das Gewicht mit der Shure-Waage auf 2,5 gr eingestellt, adäquat natürlich Antiskating eingestellt.

OK - das Isopropanol ist noch immer beim Nachbarn, aber ich habe jetzt schon einmal die Gunst der Stunde genutzt und den MICRO "verkabelt" , angeschlossen an meine HiFi-Anlage und als erstes die o.g. Messplatte aufgelegt, und einige Test durchgeführt. Funktioniert sogar ganz gut ohne Flüssigkeit (wohl wenig gebraucht damals ;-) , Li- rechts, Balance und Rumpeln kein Problem, alles paletti. Das man(n) älter geworden ist, belegt dann schon mal der Frequenzgang-Hörtest, OK abgehakt und weiter ;-)

::: Abtast test für Tonabnehmer:
hier erreicht das EMT horizontal 60 , vertikal 50 "mü"
??? reicht das aus , glaube mich zu erinnern das ich schon mal bis 90 kam ?!?!

Kann natürlich noch das was am Gewicht nach oben machen, aber ist das ein Anzeichen zum Austausch ?

:::: Horizontale Tonarm-Auslegung
Der Abstand zwischen Platte und Abtastnadel beträgt ca knappe 0,4 - 0,5 cm , ist das ausreichend oder gibt es nur bei "allzugewellten" LPs Probleme.

:::: lohnt sich der Einsatz eines LP-Pucks (Plattengewicht ) auf der Platte. Der Dorn ist allerdings recht kurz !

Bin mal gespannt über eure Anschauungen - DANKE !!!
solong ...
Hörbert
Moderator
#51 erstellt: 30. Sep 2012, 21:24
Hallo!

Plattengewichte sind eigentlich eher etwas für´s Auge, allerdings können sie in Extremfällen zusammen mit einem Klemmring für den Telleraussenrand einige "Schüsseln" bändigen die sonst kaum abspielbar sind. -Allerdings gehören solche Exemplare eigentlich in die Tonne-.

In der Praxis hast du nur sehr selten Schnellen auf handelsüblichen Schallplatten die die 60/50µ die das EMT noch bringt überschreiten. Hier sind wohl die alten Dämpfergummis mittlerweile am Anschlag. Eine Runderneuerung sollte auch mit diesem Problem aufräumen.

Eigentlich sollten 4-5 Millimeter ausreichen, aber das wird die Praxis zeigen müssen.

Interessant wäre noch eine Messung der Tonarm-Tonabnehmer Resonanzfrequenz wenn das die Testplatte hergibt, (aber ich glaube auf der dhfi 2 ist kein entsprechendes Testband vorhanden, bin zu faul sie jetzt rauszukramen) das könnte Rückschlüsse darauf geben ob die Dämpfergummis verhärtet sind, falls man die Originaldaten des EMT hat und den rechnerischen Sollwert damit vergleichen würde.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 30. Sep 2012, 21:25 bearbeitet]
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