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cabasse- wie klingen die?

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kirmesstenz
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 12. Dez 2005, 22:06
Hallo zusammen!
Möchte gerne mal von Euch hören wie Ihr den Klang einer Cabasse einschätzt. Soweit ich weiß sind es keine Bassreflex boxen, wie stehts also mit der Basswiedergabe? Sind die Lautsprecher aufstellkritisch wie etwa die alten Quadral Vulkan, Montan usw?
Ich finde sie nur traumhaft schön verarbeitet, besonders die älteren Modelle wie Gallion, Clipper usw.

Bin für jede Info dankbar!
kirmesstenz
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 14. Dez 2005, 11:12
kann doch nicht sein das hier niemand cabasse gehört hat?
LA.holli
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 14. Dez 2005, 15:31
Hi,

doch ich hab Erfahrung mit Cabasse, ist zwar schon ne Weile her aber immerhin
In den 80er und bis in die späten 90er war Cabasse einer der Top Adressen von High End Lautsprechern, vor allem erwähnenswert ist, daß alle Chassis
(absolut hochwertig)eigens entwickelt und produziert werden.

Vor etwa zehn Jahren hab ich mir nach guten Erfahrungen mit einem Paar Cabasse Regallautsprecher, die damals legendäre Cabasse Iriose gegönnt.
Für mich persönlich immer noch ein absoluter Aussnahmelautsprecher, dessen Dynamik gepaart mit hammer Auflösung ich so nie wieder bei einer anderen Box hatte...
Allerdings und jetzt kommt das große Aber, zicken die Cabasse sehr gerne rum und spielen nicht mit jeder Elektronik und schon gar nicht in jedem Raum, am liebsten in
mittleren bis großen Räumen mit warm abgestimmter Elektronik, die Kombination mit einem leistungsschwachen aber klanggenialen Musical Fidelity David, war an
der Wirkungsgradstarken Iriose (wie alle Cabasse)ein Traum
Hab lange nichts mehr von Cabasse gehört, gibts die bzw. den Christoph Cabasse noch?
andisharp
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 14. Dez 2005, 15:35
Kenne die Teile leider auch nur aus den 80ern. Die hatten damals so monströse Aktivlautsprecher mit einem umwerfenden Klang. Ob die so etwas heute noch herstellen, ich glaube kaum. Schade drum.
chun-schneider
Stammgast
#5 erstellt: 14. Dez 2005, 15:50
Weiß nur das Cabasse heute Lautsprechrt für Volvo und Renault fertigt (aufpreissysteme).
Das im Laguna find ich nicht besonders,
eventuell sollte das augenmerk wieder auf home hifi liegen.
kirmesstenz
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 14. Dez 2005, 18:10
Ich habe mir mal die gehäuse angesehen. diese teile sind einfach der hammer was die verarbeitung angeht. traumhaftes holz (nussbaum) und mächtige basschassis. cabasse gibt es immer noch und sie bauen nach wie vor sehr hochwertige lautsprecher. mich interessieren aber die teile aus den 80gern und 90gern. clipper, gallion, usw.. habe auch gehört sie sind wirklich top wenn man viel classic hört, für den rest fehlt der bass.
gruß
jörg
Tourbillon
Stammgast
#7 erstellt: 15. Dez 2005, 08:34
Moin

Tiefbassmangel...da geb ich Kirmesstenz vollkommen recht. Die waren immer sehr schlank im Klang. Je nach Musik konnte das auber auch herrlich klingen. Ich erinnere mich an Händels Wassermusik über eine aktive "Albatros". Das war göttlicher Sound!

S.P.S.
Inventar
#8 erstellt: 15. Dez 2005, 09:35
Mario_Kempes
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 15. Dez 2005, 17:55
Hallo kirmesstenz,

ich bin selbst stolzer Besitzer eines aktuellen Cabasse Modells (Moorea). Dass Cabasse keine Bassreflex-Boxen sind ist so pauschal wie falsch.

Cabasse hat aktuell mehrere Produktlinien (siehe bereits geposteter Link). Wobei die Einsteigerboxen natürlich (kostenbedingt) Bassreflex-Boxen sind. Über mangelnden Bass kann ich mich nicht beklagen.

Wenn ich meine Boxen beschreiben müsste würde ich sie als natürlich, d.h. neutral bezeichnen. Ich finde besonders die Java ist eine ausgezeichnete Box für wenig Geld.

Gruß,
Mario
kirmesstenz
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 15. Dez 2005, 21:12
wie gesagt:
mich interessieren die alten Modelle wie Gallion und Clipper. Die Neuen kann ich mir eh nicht leisten.
raindancer
Inventar
#11 erstellt: 22. Dez 2005, 15:40

kirmesstenz schrieb:
wie gesagt:
mich interessieren die alten Modelle wie Gallion und Clipper. Die Neuen kann ich mir eh nicht leisten.


mhm, glaub ich nicht. Die gehen häufig zu Liebhaberpreisen über die Theke, das ich staunen muß.

Das Paar Samoa oder Moorea gibts < 1k und damit bist du bestens bedient.

Ältere Cabasse haben eine gewisse Härte im Mittel-/Hochtonbereich, der je nach Umfeld mehr oder minder stört, individuell ev gar nicht. Bei den neueren Serien etwa ab 02 ist das weg, die haben sehr natürliche Klangfarben bzw reproduzieren diese. Auf der Habenseite liegt eine einzigartige Schnelligkeit, sehr gute Räumlichkeit und ein knackiger Bass. Wenn die Bassquantität mau ist liegts am Amp, der paßt dann nicht. Yamaha, AVM etc kannst du mit Cabasse vergessen. Richtig klasse kommt ein tube amp, z.B. Jadis Orchestra.

Um da gezielter zu beraten brauchen wir infos über Raum, Anlage, Hörgewohnheiten.

Gruß raindancer
DV
Stammgast
#12 erstellt: 07. Jan 2006, 23:41
Cabasse "eider" -

Aktiv Boxen.

Klang in meinem Gefüge:

+ Sehr lebendig
+ Durchdringende Breite
+ Trocken und eher Bassneutral

- Mittlerer Mitteltonbereich etwas nervig, eher ueberbetont
( Kann sehr gut an der nicht aktuellen Justage der Elektronik liegen )

- Schwer


Für mich, die Boxen, die mir gefallen.
+ Haben recht komplexe Elektronik drin.
+ Separate End - Vorstufen Platinen
+ Riesiger Trafo
+ 4 Alugehäuse ELKO's
+ 1 Endstufe einzeln für Bass Chassis
+ 1 Endstufe für Mittel- und, - Hochtöner
+ Vorstufe ist extrem gut abgeschirmt

Was mir sofort extrem aufgefallen ist, die reine Frauenstimme, als ich im Zimmer daneben war.
Klang wie indirekt beschallt. Ist es aber nicht. ??


DV
Fridolino2
Neuling
#13 erstellt: 02. Nov 2006, 12:36
Hallo kirmesstenz
Ich besitze seit über 20 Jahre Gallion und Clipper. Ich betreibe sie mit einem Röhrenverstärker 2x50 Watt. Vorverstärker ist auch Röhre. Über den Bass könnte man diskutieren. Mir reicht er aber absolut. Die Clipper haben etwas mehr Bass als die Gallion. Der Sound ist transparent, frisch, klar, lebendig, pressend mit unheimlich viel Druck, Geil, geil ,geil..... Auch bei kleiner Lautstärke hat man den vollen Klang. Verzerrunge kenne ich nicht, auch bei voller Aussteuerung. Nichts geht verloren. Bei Schwierigen stücken mit vielen Instrumenten entsteht kein Soundbrei. Ich höre Klassik, Jazz, Rock.
Ich spiele selber Schlagzeug und ich finde die Gallion kommt sehr nahe an den wirklichen klang eines Drum heran. Ich habe schon oft andere Boxen auch mit andern Verstärkern ausprobiert. Dachte halt die Entwicklung ist wohl auch nicht stehen geblieben. Ich habe Kollegen eingeladen um mitzulauschen. Am nächsten Tag habe ich den ganzen neuen Karsunkel wieder zurück in den Landen gebracht. Die Cabasse tönt so, wie wenn man vor dem Lautsprecher einen Dicken Vorhang wegzieht. Musik hören mit diesen alten Boxen Gallion und Clipper ist ein Erlebnis und wirklich nie Langweilig. Ich würde meine alten Cabasse nie hergeben. Jeder der noch ein Paar findet kann sich glücklich schätzen.
Grüsse von Fredy aus der Basel.
Dr.John
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 07. Nov 2006, 20:13
Hallo Leute,
ich habe seit längerem die Cabasse 501 in Betrieb.
Könnte der Vorgänger dieser Moorea sein...
Das ist eine Bassreflex!
Der Klang wurde hier schon gut beschrieben. Dazu gab es auch mal einen Testbericht, fragt mich nicht wo (Stereo, Audio..). LS um 5.000 DM.
Ich habe lange nach einem passenden Verstärker gesucht, bis ich den Naim Nait5 angeschlossen habe. Thema durch!
Den Klang würde ich als etwas schlank, aber nicht unbedingt bass-schwach bezeichnen. Je nach Aufstellung. Die Mitten sind nicht gerade blumig voll, aber man vermißt nichts. Dafür sind die Dinger sehr dynamisch und rasend schnell. So ein Temperament macht Spaß.
erik_bienge
Neuling
#15 erstellt: 23. Apr 2009, 09:18
ich besitze seit den 80gern die galion V und bin damit hochzufrieden sie klingen sehr lebendig und haben einen sehr hohen wirkungsgrad ich habe sie in säälen und im einzimmerwohnklo betrieben und hatte nie irgendwelche probs. genial finde ich die lebenslange garantie die cabasse auf seine spitzenprodukte gibt . die aufstellung ist unproblematisch wie ich meine habe und hatte sehr viel freude an den dingern . ich betreibe sie an einem denon vorverstärker und an 2 kenwood basic m2A endstufen(jeweils in mono geschaltet) ich habe dazu noch manchmal ein mischpult und diverse cd player einen thorens plattenspieler(auch mal 2)denoncassettenrecorder dr-m 44 hx
und einer tandberg td 20a se tonbandmaschine


[Beitrag von erik_bienge am 23. Apr 2009, 09:25 bearbeitet]
bobek
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 20. Nov 2010, 12:32
Hi,

Im Audio 12/2010 kann man viel Gutes über Cabasse Bora lesen.
Gestern habe ich die LS ca. 20 Minuten gehört und der erste Eindruck war sehr gut.
Im Dezember möchte ich die LS in meinem 19qm Zimmer anhören.

Auf ein paar Rückmeldungen würde ich mich sehr freuen

Schöne Grüße adam
Archibald
Inventar
#17 erstellt: 20. Nov 2010, 18:32
Hallo Kirmesstenz,

ich habe seit 1986 ein paar Cabasse Sloop M4 (eine Nummer unter der Clipper und zwei unter der Galion) an einen Tandberg TR 2075 Receiver. Den Ausspruch von Fridolino2 (übrigens : "Herzlich Willkommen im Forum !")

Ich würde meine alten Cabasse nie hergeben.

würde ich so für mich nicht gelten lassen, vielmehr gilt für mich : Ich würde meine Cabasse nie hergeben - es sei denn im Tausch gegen größere Cabasse ! Solltest Du Bedarf an Material aus der Zeit haben, dann sende mir deine E-Mail-Adresse per PN. Für die unter uns, die des Französichen mächtig sind, sei mir der Hinweis auf das Cabasse-Forum erlaubt.

Gruß Archibald
Hubert789
Inventar
#18 erstellt: 20. Nov 2010, 18:46
Hallo,

ich hab mal vor ein paar Jahren bei einer Ausstellung die Baltic zusammen mti dem Sub Thor gehört und war schwerst angetan.

Sehr transparent, sehr räumlich, und keine Probleme auch einen größeren Raum zu füllen. An Tiefgang hat's nicht gemangelt.

Allerdings keine sehr preisgünstige Lösung...

Grüße
Hubert
Alex58
Stammgast
#19 erstellt: 20. Nov 2010, 19:35
"Hifi auf dem Bauernhof" hatte dieses Wochenende eine Vorführung mit dem Spitzenmodell von Cabasse, der La Sphere. Ich konnte bereits am Donnerstag nachmittag diese Ausnahmelautsprecher hören, die Firmenchef Christophe Cabasse persönlich auf den Raum eingemessen hat.

Ich habe schon einiges an großen und unerreichbar teuren Systemen gehört und traue mich sogar, auf eine Schlussbetrachtung festzulegen: Völlig unabhängig vom Preis die vielleicht besten Lautsprecher, die mir je zu Ohren gekommen sind. Wenn es auf dem Tonträger vorhanden war, konnten die großen Kugeln einen derart energetischen und ultratiefen Bass erzeugen, wie er mir in dieser Form der Wiedergabe so noch nicht begegnet ist. Ein aktiver Vier-Wege-Koaxiallautsprecher, bei dem die Schallwandlung punktgenau auf einer Schallachse liegend erfolgt. Die La Sphere ist der einzige mir bekannte phasenrichtige Lautsprecher mit einem derart großen Basschassis, das aus einer federleichten, extrem biegesteifen und ultrastabilen Duocellmembran besteht, die von einem 40 Kg schweren Magnetantrieb angetrieben wird. Ergebnis ist ein geschlossenes und sehr neutrales Klangbild wie bei einem professionellen Monitorlautsprecher, allerdings mit der Urgewalt einer PA-Anlage. Wer glaubt, dass so große Basschassis nur träge agieren können, muss die La Sphere bei Gelegenheit einmal hören. Denn die ist auch im untersten Frequenzbereich rasant schnell. Laufzeitunterschiede der einzelnen Chassis waren einfach nicht auszumachen. Ein ganz großer Wurf, ein absolut geniales Teil, das für mein Empfinden die Grenze des physikalisch Machbaren auslotet.

Leider überragend gut. Leider, weil mit 120.000 € unerschwinglich (zumindest sind die Endstufen im Preis mit dabei).

Rein klanglich betrachtet, ist aber auch z.B. die Bora ein exzellenter Lautsprecher. Sie verfügt z.B. mit ihrem BC13 Bi-Koaxialchassiss über das Kernstück des Tri-Koaxialchassis TC23 der großen La Sphere und präsentierte sich in meinem Raum als ein verblüffend dynamischer und extrem ausgewogener Kompaktlautsprecher. Wer eine größere Kompakte in dieser Preislage sucht, sollte sich die Bora auf jeden Fall anhören. Sie gibt sich völlig aufstellungsunkritisch und ist superb verarbeitet.

Gruß,
Alex


[Beitrag von Alex58 am 20. Nov 2010, 19:52 bearbeitet]
bobek
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 22. Nov 2010, 19:12
Danke Alex

Sobald ich Bora gehört habe, werde ich ein paar Worte dazu schreiben.

Wo sind andere Cabasseliebhaber im Forum?

Gehören Cabasse zu den Exoten?

Gruß adam
Alex58
Stammgast
#21 erstellt: 23. Nov 2010, 18:20
Hi Adam!

Früher hatten Cabasse Lautsprecher vielleicht so etwas wie einen Exotenstatus, aber das ist schon lange nicht mehr der Fall.

Bin mal gespannt, wie die Bora dir gefallen. Unter den in den letzten Jahren gehörten LS in dieser Größe (so kompakt sind sie eigentlich nicht einmal) haben sie mir wirklich besonders gut gefallen. Nur an einigen Röhrenverstärkern – ich hatte einen Unison S6 dran – gibt sich der Bass der Bora selbst über die 4-Ohm Anschlüsse des eigentlich recht kräftigen Italieners mitunter ein wenig zurückhaltender als über einen passenden Transistorverstärker.

Die Bassmembran der Bora besteht aus Duocell, einem vom Rohacell abstammenden und in einem sehr schwierigen thermoplastischen Verformungsverfahren hergestelltem Material, das über eine extreme Biegesteifigkeit verfügt, UV-resistent ist und praktisch kaum einem Alterungsprozess unterliegt. Duocell enthält viele kleine Luftkammern, die der inneren Stabilisierung dienen und Partialschwingungen vorzubeugen sollen. Wenn nach vielen Jahren durch grobmotorische Einflüsse etwas kaputt gehen sollte, kann Cabasse eignes für den längst nicht mehr produzierten Lautsprecher auf Wunsch ein neues Chassis herstellen.

Das BC13 Koaxialchassis für den Mittel/Hochtonbereich ist das Ergebnis einer langwierigen Entwicklung, um gegenseitige Einflüsse von Kalatex-Kalotte und dem sickenlosen, wie eine vorgewölbte Wulst aussehenden weißen Mitteltöner (der nicht aus Duocell, sondern Polycarbonat besteht) zu eliminieren. Die Schallabstrahlung der Dreiwege-Kompakten liegt sozusagen nahezu auf einer Achse und das macht sich in einem äußerst homogenen und differenzierten Klangbild bemerkbar, dass auch bei heftigen Dynamikattacken erstaunlich stabil bleibt. Nur in die allertiefsten Lagen steigt sie nicht hinab, da setzen Membranfläche der Chassis und die Größe der Bora natürliche Grenzen.

Die Substanz stimmt, die Verarbeitung (bei den von mir begutachteten Exemplaren in Klavierlack schwarz) ist einfach nur makellos. Eigentlich spricht nichts gegen die Bora, außer sie gefällt einem klanglich nicht. Was nach persönlichem Gusto durchaus der Fall sein kann, aber nachdem ich sie intensiv kennenlernen konnte, kann ich mir das eigentlich nicht vorstellen.

Gruß,
Alex
bobek
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 23. Nov 2010, 20:33
Hallo Alex,

Vielen Dank für Deine ausführliche und freundliche Antwort.

Momentan genieße ich meine LS von Zingali Overtue 2 mit einem Röhrenvollverstärker Destiny EL34 Classic und finde diese Kombination echt toll.

Ich habe schon verschiedene LS zu Hause gehabt und meine aktuelle Kombination ist für mich mit Abstand die Beste.

Destiny spielt sanft die Bässe und gerade das gefällt mir in meinem 19 qm Zimmer sehr.

Zingali in der Verbindung mit den originellen, robusten Holzständern wirken jedoch ziemlich dominant in meinem Zimmer.

Cabasse Bora sind auch nicht viel kleiner, aber ich könnte für sie kleinere Ständer verwenden.

Bora habe ich, wie schon erwähnt, kurz gehört und der dynamische, klare und volle Klang hatte mich sehr gut angesprochen und gefallen.

Ich werde Bora im Dezember mit Music Hall (Transistor) und auch mit Destiny testen und vermute, dass Bora gerade mit Destiny meine Erwartungen erfüllen könnte.

Bora kommt im Bass nicht unter 50 Herz und das würde mich und auch meine Nachbarn besonders freuen

Ich würde auch gerne Q500 von KEF nach Hause nehmen um alle drei LS zu vergleichen. KEF und Cabasse wurden im Audio garade getestet und so könnte ich mir meine eigene Meinung bilden.

Vielen Dank und schöne Grüße Adam
audiophil9
Neuling
#23 erstellt: 01. Dez 2010, 10:48
Endlich mal ein etwas neuerer Thread über Cabasse!

Ich kann Alex bezüglich der La Sphere nur recht geben, diese Bassgewalt ist wirklich unfassbar. Ich hab die Boxen selbst vor kurzem gehört, leider war der Raum beim Händler nicht optimal, sodass im Mitten- und Höhenbereich doch gewisse Schärfen da waren. Aber das homogene, plastische um nicht zu sagen holographische Klangbild war schon sehr beeindruckend.
Von den Klangfarben her find ich die alte Serie, die noch Georges Cabasse designed wurde, noch natürlicher und authentischer.
Auf das La-Sphere-Erlebnis hin hab ich beschlossen, meine Brigantin v etwas aufzufrisieren. Mehr als die alten Elkos der Frequenzweiche zu tauschen hab ich mich natürlich nicht getraut, aus Respekt vor der Genialität des alten Herrn.
Ich hab handelsübliche Folienkondensatoren (audyncap) verwendet und kann nur jedem Cabasse-Besitzer raten, seinen alten Schätzchen auf diese Weise neues Leben einzuhauchen.
Der Unterschied ist wirklich grandios. Erst so war für mich erfahrbar, wie sich die Dinger in den 1980er-Jahren angehört haben! Cabasse Brigantin V
paladar
Neuling
#24 erstellt: 01. Dez 2010, 22:11
Hallo Cabasse Gemeinde, ich besitze seit 25 Jahren ein Pärchen Galion V. Leider wurde das eine Gehäuse beim Umzug oben etwas zerkratzt. Nun habe ich drei Fragen:

1. Kann man sowas reparieren lassen, hat jemand Erfahrung, wie man einer Cabasse einen neuen Anstrich (zB Klavierlack) verpassen kann.

2. Die Box passt eigentlich optisch und von der Grösse her nicht mehr in mein Wohnzimmer. Kommt zB eine Rowen oder eine Dali (also etwas Schlankes) an den Klang der Cabasse ran?
Oder - auf die Gefahr hin dass Ihr mich jetzt verschreit - gar ein Bose Live System?

3. Gibt es Händler, die einen Eintausch machen würden?

Besten Dank und ich bin gespannt auf Eure Antworten
Thomas
imploder
Neuling
#25 erstellt: 04. Dez 2010, 22:32
Hallo zusammen,

zufällig aus aktuellem Anlass (weiter unten mehr dazu) bin ich über diesen Thread gestolpert und er ist aus dem Jahr 2010 ! Cabasse lebt! Deswegen möchte ich auch meinen "Senf" dazu geben:

Ich bin seit 1986 mit klassischen Cabasse-Lautsprechern in Berührung (Galion V meines Vaters) und bin seitdem diesen Dingern erlegen.

(Warum: Was da ist, wird zu Gehör gebracht, etwas, was nicht da ist, nicht. Deswegen klingen nicht viele Aufnahmen gut auf Cabasse-Boxen... Diese Lautsprecher kann man als riesige Monitorboxen bezeichnen. Wohlgemerkt: Ich rede hier nur über die Kreationen unter Leitung von Georges Cabasse. )


Es folgte einiges an "Evolution" , sowohl vaterseits als auch bei mir.
Mein Dad hatte sich vor ein paar Jahren einen Traum erfüllt und sich Cabasse Albatros VII zugelegt, in Kombi mit Accuphase C280 und einem Krell KPS-20i der Hammer der damaligen Zeit.
Deswegen wurden die "alten" Galion V ausgemustert, ich wurde deren stolzer Besitzer. Parallel ist aber mein Traum von Quadro und Surround erwacht, nur was tun?
Richtig: Noch mehrere Vintage-Cabasse erwerben und mit mehreren diskreten Verstärkern aus der Zeit zu einer Surround-Anlage aufzubauen.
Das Ergebnis ist zwar nicht "High-end" im klassischen Sinne, aber so wahrscheinlich einmalig:

2x Galion VII front L+R
2x Galion V back L+R
2x Goelette MKII als Center
1x Subwoofer Cabasse TSA250W

Das Ganze wird völlig untypisch (weil knochenhart) an Luxman C03/M03 (front) und C02/M02(back) betrieben, ich liebe diesen extrem knackigen Sound, dank des neueren Cabasse Subs auch im Bassbereich sehr befriedigend.

Um Stereo-Aufnehmen etwas aufzupäppeln habe ich einen Marantz 4300 Quadro-Receiver (dessen Endstufe treibt auch die Center an), dessen "Vari-Matrix" nach hinten etwas Raumanteil legen kann.
Filmton zum CRT-Beamer decodiere ich mit einem handelsüblichen neueren Receiver, dessen Endstufen ich aber nicht nutze, hochauflösendes Surround (DVD-A) kommt direkt aus dem PC mit einer sehr hochwertigen Audiokarte (M-Audio Delta 1010), die klanglich besser ist als ein Midrange-DVD-A Player.

Somit habe ich mir mit vorwiegend Vintage-Komponenten eine Cabasse-lastige Universalanlage aufgebaut, die von reinem Stereo ohne Umwege bis zu DVD-A aus dem PC alles kann.
Bei jeder "Surround-Vorführung" in den Fachmärkten kann ich beruhigt grinsend wieder heimfahren...

Für einen Vater von drei Kindern ist das finanziell gerade noch machbar, als Industrieelekrtoniker halte ich nichts von esoterischem High-End.

Genauso wie Cabasse zu Zeiten von Georges Cabasse.
Die Elektronik der Albatros ist solider Elektrobau, ohne unnötigen Schnickschnack, sachlich und zielgerichtet.

Hier wären wir wieder bei den Albatros:

Der Ausfall eines Mitteltöners neulich brachte einen defekten Elektrolytkondensator in der Aktivstufe zutage (als Elektroniker war das für mich kein Problem, das herauszufinden). Daraufhin wurde beschlossen, alle Elektrolyt-Kondensatoren, auch im Netzteil, zu tauschen.

Das habe ich gerade bei einer der beiden Boxen gemacht, 4 Stunden Arbeit...der Effekt: Frappierend. Das Teil klingt lauter und deutlicher, gerade die Höhen sind viel brillianter als vorher!!

Das heisst, dass Cabasse Elkos im Signalweg verbaut hat, was sich jetzt wegen der unweigerlichen Alterung der Dinger rächt. Die Boxen werden mulmiger und sulziger, schleichend, unmerklich bis zum Exitus eines der Teile, erst dann merkt man es. Die Tage mache ich das zweite Exemplar und dann klingen die Dinger wieder so, wie sie Ende der 80er mal geklungen haben.

Deswegen kann ich jedem Besitzer von aktiven Cabasse-Boxen empfehlen, alle Elkos zu wechseln,, der Unterschied ist UNBESCHREIBLICH !
Als nächstes kommen wohl die Frequenzweichen meiner passiven Galions dran.

So, jetzt habe ich mir einiges von der Seele geschrieben hier, ich hoffe, Ihr nehmt einem Newbie hier das viele Geschreibsel nicht krumm...


[Beitrag von imploder am 04. Dez 2010, 22:35 bearbeitet]
Archibald
Inventar
#26 erstellt: 05. Dez 2010, 05:43
Hallo Imploder,

"Herzlich Willkomen" im Forum und im Kreis der Cabasse-Fans.

Gruß Archibald
wergel
Stammgast
#27 erstellt: 05. Dez 2010, 11:36
Hallo. Bei mir spielen auch noch ein paar Cabasse Iroise im Gästezimmer. Leider unter Wert-da ins Eck verbannt.

Hin und wieder (wenn meine Frau mehrtägig unterwegs ist )-dürfen sie in die Freiheit zurück ins Wohnzimmer und sich da mit den anderen Kindern kappeln. Über einen Umschalter sind Vergleiche relativ schnell machbar.

Meine Erfahrung: Verglichen mit meinen Tannoys- die ja keinesfalls als Leisetreter bekannt sind- ist die Iroise so stimmgeil, daß es im Vergleich fast schon zuviel des Guten ist. Die Cabasse ist schon bei kleinen Lautstärken so präsent, daß man sich fragt, wo das herkommt. M.E. stellt sie Stimmen so weit vorne in den Raum, daß man sich angesprochen fühlen muß. Ob das "richtig" ist, ist ne ganz andere Frage. BESTECHEND ist es auf jeden Fall-und zwar im originären Wortsinn von Bestechung: die bietet was an.
audiophil9
Neuling
#28 erstellt: 06. Dez 2010, 17:07
Um mal kurz auf die Fragen von Paladar einzugehen:
An den Klang von Cabasse-Boxen kommt nichts ran außer Cabasse!
Bei klassischer Musik wird das besonders deutlich. Ich kenn keinen Lautsprecher, der eine solche Fülle an Klangfarben produzieren kann, feinste Details in allen Bereichen zeitrichtig darstellt und dabei auch noch ordentliche Pegel verträgt. Ich bezieh mich hier auf die älteren Modelle von Goelette, Clipper, Sloop, Galion, und natürlich die Spitzenmodelle Brigantin und Albatros. Die neueren, in den 1990er-Jahren und f. produzierten Serien kenne ich nicht (Ausnahme La Sphere), daher kann ich zu denen nichts sagen.
Furnierschäden sind ganz leicht zu beheben, mit Wasser, Löschpapier und einem Bügeleisen lässt sich das Holz leicht ein wenig aufquellen und glattbügeln. Kommt natürlich immer auf Art und Schwere der Schäden an.
Ich persönlich würd die Galion V niemals gegen eine andere Box eintauschen, außer es handelt sich um eine noch größere Cabasse! Das einzige, was ich tauschen würde, sind die Elkos in der Passiv-Weiche!
Archibald
Inventar
#29 erstellt: 06. Dez 2010, 18:38
Hallo Audiophil,

schön, dass Du es genauso siehst :

Ich persönlich würd die Galion V niemals gegen eine andere Box eintauschen, außer es handelt sich um eine noch größere Cabasse!


Das gilt aber auch schon, wie oben gesagt, für "kleinere" Cabasse, wie z.B. meine Sloops.

Gruß Archibald
imploder
Neuling
#30 erstellt: 06. Dez 2010, 18:52
Hallo zusammen,

wegen der defekten Elkos n den Albatrossen habe ich gleich meine Galions aufgeschraubt.

Entwarnung!

Hier sind sowohl bei der Galion V als auch bei der Galion VII nur alterungsbeständige, hochwertige Folienkondensatoren verbaut. Einen Tausch halte ich für vollkommen unnötig.

Und: Eine Cabasse der "Georges Cabasse" Generation würde ich nur im Falle meines Ablebens hergeben.

Die Goelette MKII, die ich noch habe, klingen im Mitteltonbereich aber im Vergleich zu den Galionen etwas näselnd, das liegt höchstwahrscheinlich an den Kalotten-Mitteltönern, die die Galion ab Version 5 nicht mehr hat.
Aber als Center-Speaker...
paladar
Neuling
#31 erstellt: 06. Dez 2010, 21:20
Hallo zusammen

Besten Dank für Eure Meinungen. Werde wahrscheinlich versuchen ne Rowen zum Testhören daneben zu stellen.

@Audiophil9: Werde deinen Tip mal auspropieren, allerdings sind die Kratzer schon 1-2 mm tief. :-( Wenn ich sie behalte muss ein Schreiner ran.

Schönen Abend
wergel
Stammgast
#32 erstellt: 07. Dez 2010, 07:48

imploder schrieb:


Und: Eine Cabasse der "Georges Cabasse" Generation würde ich nur im Falle meines Ablebens hergeben.
:)


Humor an:

Um das noch weiter rauszuzögern, könnte man sich in den größeren Modellen auch beerdigen lassen.

Humor aus.
audiophil9
Neuling
#33 erstellt: 07. Dez 2010, 13:12
Hallo Imploder,

dann hast du ja Glück gehabt, dann wurden bei dir augenscheinlich bessere Kondensatoren reingeschraubt! Bei meiner Galion V und auch bei der Brigantin V waren diese Dinger hier drinnen:

Cabasse Galion V

Nach Auskunft eines Elektronikers nicht gerade das Gelbe vom Ei. Das war schon damals nichts besonderes, meinte er, "Elko-Standard-Ware".

Das hat mir natürlich keine Ruh gelassen, wer will schon 1980er-Standard, der noch dazu altert, in seinen edlen Cabasse haben.
Auf sein Anraten hin hab ich umgebaut. Die Weiche sieht nun so aus:

Cabasse Galion V

Die Folienkondensatoren sind jetzt nicht die teuersten, die's gibt. Trotzdem ist der Effekt schon erstaunlich.
Endlich bleibt auch die Bewegung des Tiefmitteltöners im Rahmen. Der hat nämlich vorher bei Bassimpulsen ganz nett gezappelt! :-)
Insgesamt wurde die Wiedergabe straffer und auch klarer. Der Mitteltöner fügt sich nun unauffälliger ins Geschehen ein. Bass ist knackiger. Höhen merk ich keinen Unterschied!
imploder
Neuling
#34 erstellt: 07. Dez 2010, 21:34
Hallo audiophil9,

ganz recht, die Weiche der Galion V sieht genau so aus. Das Schwarze sind aber keine Elkos, das sind Folienkondensatoren, vielleicht wirklich nicht die audiophil allerbesten, aber altern tun die nicht sonderlich. Was passieren kann ist, dass die Verklebung auf der Seite rissig wird und die Dinger Feuchtigkeit ziehen, dann verändern sich die Werte drastisch.
In den Galion VII sind aber dann wirklich hochwertige WIMA-MKTs drin, das ist auch Standardware, aber, wie ich geschrieben hatte, Cabasse hat genau gewusst, wo man den Hebel ansetzen muss. Sicher nicht bei den MKTs. Der Tausch bei Deiner Brigantin hat das Klangbild verändert, aber das heißt nicht, dass es besser wurde. Ich gehe jedenfalls davon aus, dass die verbauten Folienkondensatoren praktisch keinem Alterungsprozess unterliegen. Deswegen lasse ich sie drin. Ganz sicher bei der Galion VII.

Ganz anders stellt sich der Sachverhalt bei der Albatros VII dar. Deren Elektronik liegt gerade jetzt vor mir auf dem Tisch.
Eine High-End Box, bei der Elkos im Signalweg liegen ist eigentlich ein Unding.
Trotzdem klingt diese Box dermaßen erstaunlich (ich kenne die schon seit 20 Jahren, damals war noch kein Elko defekt ), dass ich mir sagen kann: Es ist vollkommen wurscht, ob die Bauteile hochwertig sind oder nicht. Klingen tun sie trotzdem gut. Das scheint Georges Cabasse gewusst zu haben.
Was er nicht bedacht hatte: Den Alterungsprozess der Elkos. Böses Eigentor. Deswegen werde ich jetzt noch drei Stunden zu löten haben. Eine Box geht ja schon.

Sollte ich dabei sterben, werde ich mich darin echt beerdigen lassen.

Viele Grüße

Imploder
wergel
Stammgast
#35 erstellt: 07. Dez 2010, 22:32
Mal für die Laien wie mich:Ihr unterhaltet Euch über den Erneuerungsbedarf bei aktiven LSn- muß man an passiven nach ca. 20 Jahren was tun (außer den Sicken ggf)?
Archibald
Inventar
#36 erstellt: 08. Dez 2010, 06:36
Hallo Wergel,

die "Galion" ist eine Passivbox, das aktive Pendant dazu ist die "Goeland", insofern ist nicht nur von Aktivboxwen die Rede.
Ich hatte auch mit einer gewissen Verwunderung von Elkos in den Frequenzweichen gelesen, wollte aber nicht als "Klugscheißer" auffallen. Meine "Sloops" (Zeitgenossen der "Galion" und der "Albatros") tun noch unverändert ihren Dienst, selbst die Sicken sind noch Originale. Insofern gehe ich davon aus, dass man bei Passivboxen, wenn die Sicken ok sind, keinen Handlungsbedarf hat, zumal ich als Erstbesitzer bei solchen "Umbaumaßnahmen" meine lebenslange Cabassegarantie verlöre.

Gruß Archibald


[Beitrag von Archibald am 08. Dez 2010, 06:37 bearbeitet]
wergel
Stammgast
#37 erstellt: 08. Dez 2010, 07:29
OK-danke. Ich bin zwar nicht Erstbesitzer, werde es aber auch so halten: solange es noch klingt gibts kein Grund zur Veränderung.
audiophil9
Neuling
#38 erstellt: 08. Dez 2010, 15:03
Ja stimmt, das mit der Garantie fällt mir auch gerade ein. Hab auch noch Zertifikate für die Galion V zuhause..die kann ich wohl jetzt knicken!
Im Ernst, hab mir schon überlegt, die Weiche über den Fachhändler nach Frankreich schicken zu lassen, damit die Teile auf Garantie erneuert werden. Weil Fakt war eines: Richtig schön geklungen hat die Galion für meine Ohren nicht mehr. Auch bei meinen Freunden ist sie bei mehreren Hörtests durchgefallen. Grund waren Schärfen im Mittenbereich (Dom12) und ein kraftloser Tiefmitteltonbereich. Bass war gut, aber nach oben hin zu pampig.
Wollte die Kisten schon verkaufen.
Dann hab ich bei der Brigantin die Weichenoperation durchgeführt, weil ich auch mit der trotz des Riesentieftöners nicht wirklich "Gas geben" konnte: Hatte immer Angst um den Tiefmitteltöner.

Der Erfolg des Umbaus war überwältigend. Insofern muss ich Imploder widersprechen: Das Klangbild wurde nicht "anders", sondern definitiv besser, weil jetzt jeder Lautsprecher mal exakt in dem Bereich arbeitet, für den er vom Genius konstruiert wurde. Ob die Bauteile der Weiche Standard sind oder High End, scheint mir auch tatsächlich zweitrangig. Entscheidend ist die Qualität der Lautsprecher, und die ist nun mal bei Cabasse überragend.
Die Galion ist jetzt übrigens bei meinen Freunden wieder rehabilitiert!
@ Archibald: Fast alle von ihnen haben Sloops (321, M2) gekauft, nachdem ich sie mit dem Cabasse-Virus infiziert hatte!
@ Imploder: Gratulation zur Albatros VII, ich kenn die V, auch die ist wie das Tor zu einer anderen Welt.
Mit herzlichen Grüßen an die Cabasse-Gemeinde
paladar
Neuling
#39 erstellt: 10. Dez 2010, 21:49
Hallo Cabasse Gemeinde

Wie es scheint muss ich meine Teile auch aufschrauben.

@Audiophil9; wo bekomme ich denn all diese Bauteile her wenn meine alten auch so aussehen wie deine? und wie schwierig ist die Löterei für einen Laien?

Grüss aus der Schweiz
Paladar
audiophil9
Neuling
#40 erstellt: 11. Dez 2010, 16:53
Hallo Paladar,
schwierig ist es meiner Meinung nach nicht. Du braucht nur eine Entlötlitze und einen stabilen Lötkolben, mit dem du die Drahtenden auf der Unterseite aufbiegen kannst.
Manche C sind angeklebt, da ist dann etwas sanfte Gewalt nötig.
Die Teile bekommst du z.B. bei Intertechnik.
Vergiss die Koppelkondensatoren nicht, denn die sind heutzutage bei jeder Weiche Standard.

Ich bin jetzt übrigens der Kondensator-Geschichte auf den Grund gegangen und hab noch mal nachgefragt: Es sind nach Meinung des Elektronikers definitiv Elkos, die da verbaut waren. Grund: Es gab früher gar keine so großen (50µF) Folienkondensatoren. Die kamen erst Ende der 1980er-Jahre auf den Markt, hauptsächlich wurden diese in Deutschland entwickelt, eben weil diese von zahlreichen Herstellern gefordert wurden.
Die Elkos haben übrigens vom heutigen Standard abweichende Werte. Es gibt heute keinen 50µF-Folienkondesator. Man muss diesen Wert zusammensetzen z. B. aus 47 und 2,7.
Weitere Vorteile sind 1. dass die neueren C wesentlich spannungsfester sind (600V) und 2. genauere Werte haben. Waren es bei den alten +/- 10 Prozent, sind es bei diesen +/- 5 Prozent.
Der Umbau hat mich 170 Euro plus drei Stunden Löten und Schrauben gekostet. Ich finde, das ist vertretbar!
Schöne Grüße
appice
Stammgast
#41 erstellt: 14. Dez 2010, 09:46
hallo in die Runde,

hat jemand Interesse an einem Paar gut erhaltener
Cabasse Goelette M1 in Nussbaum?

VB 400,--

Gruß
Appice
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 14. Dez 2010, 14:52
Hallo

Durfte letzte Woche die neuen Kompaktboxen Cabasse Bora ausgiebig probehören, für mich der beste Kompaktlsp. den ich kenne.
Eine solche Spielfreude, Räumlichkeit und Bassqualität bei einer Kompakten war für mich neu, das Klangbild ist enorm stimmig.
Selbst mit einer Mastersound 300B (Röhre 2x5 Watt) funktioniert der Lsp. prima, allerdings nur bis zur gehobenen Zimmerlautstärke.

Mit der Lector Vorstufe Zoe und der passenden Endstufe Z100 ging die Post schon gut ab, einfach genial.
Als Zuspieler diente das Heed CD Laufwerk mit einem Weiss D/A Wandler oder der kleine Lector CDP 0.6 MkII.
Gehört habe ich dann auch noch mit einer Anthem Statement P2, ein Feuerwerk der Sinne, auch bei hohen Pegeln.

Gehört habe ich die Box bei www.hifi-alt.de in einem knapp 30qm großen Raum ohne besondere akustische Maßnahmen.

Bisher hatte ich schon einiges von Cabasse gehört (auch die Atlantis), aber kein Lsp. der Marke hat mich bisher so begeistert.
Das Gesamtkonzept ist IMHO absolut stimmig, ohne langweilig zu wirken, die Freude am Hören bleibt also nicht auf der Strecke.
Demnächst sind auch die größeren Modelle der Serie Altura MC vorrätig, ich bin schon gespannt, was die zu leisten im Stande sind.

Ich kann nur empfehlen sich die Boxen mal anzuhören, tolle Lsp. weit weg vom üblichen Mainstream.

Saludos
Glenn
wergel
Stammgast
#43 erstellt: 15. Dez 2010, 08:27
Mich würde am meisten interessieren, ob der typische Cabasse Sound (also diese klaren, spritzigen Mitten, die Freundlichkeit der Stimmen schon bei geringen Lautstärken)aus den 80er und 90ern als spezifisches Merkmal in die Neuzeit gerettet wurde ? Schon lange keine aktuellen Speaker mehr gehört.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 15. Dez 2010, 08:46

wergel schrieb:
Mich würde am meisten interessieren, ob der typische Cabasse Sound (also diese klaren, spritzigen Mitten, die Freundlichkeit der Stimmen schon bei geringen Lautstärken)aus den 80er und 90ern als spezifisches Merkmal in die Neuzeit gerettet wurde ? Schon lange keine aktuellen Speaker mehr gehört.


Das sich die Bora mit einer Röhre betreiben lässt, beweist ihre Qualitäten, auch bei geringen Lautstärken.
Was mir aufgefallen ist, das Klangbild bricht nie auseinander die Box spielt bei jeder Lautstärke homogen.

Für mich der Knaller zum genussvollen Hören, hör Dir den (die) Lsp. (Serie) einfach mal an, es lohnt sich.

Saludos
Glenn
bobek
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 29. Jan 2011, 16:28
Meine große Bora-Empfehlung:

http://www.hifi-foru...m_id=100&thread=1674

Schönes Wochenende Adam
bobek
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 30. Jan 2011, 18:42
Hi Cabasse – Gemeinde, falls es solche im Forum gibt?

Heute habe ich 3,5 Std. verschiedene CDs gehört und mit jeder Stunde wurde meine Freude mit Bora größer

Ich habe heute diese zwei CDs "anders" entdeckt:

amazon.de

und

amazon.de


Bora zeigte mir viele neue Musiknuancen, die ich bis jetzt gar nicht mit anderen LS gehört habe

Bald werde ich das HiFi-Forum verlassen, weil ich am Ende meiner Suche angekommen bin.
Ich möchte mehr Zeit Musik widmen.

Gruß Adam
Archibald
Inventar
#47 erstellt: 31. Jan 2011, 17:28
Hallo Adam,

ich kann zwar Deine Überlegung verstehen, bedauere Sie aber dennoch.

Zu Deiner Bora kann ich nichts sagen, wie oben gesagt, hat sich das Thema "Lautsprecher" mit meinen Sloops ebenfalls eigentlich erledigt, ich würde sie höchstens gegen "größere" Cabasse eintauschen.

Gruß Archibald
bobek
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 31. Jan 2011, 20:30
Hi Archibald,

Ich verstehe leider Deine Rückmeldung nicht gut.
Was meinst Du mit dem Bedauern?

Gruß Adam
Archibald
Inventar
#49 erstellt: 01. Feb 2011, 17:54
Hallo Adam,

Du hast geschrieben :

Bald werde ich das HiFi-Forum verlassen,...


Mein Bedauern bezog sich darauf, dass Du beabsichtigst, Dich zurückzuziehen.

Gruß Archibald
bobek
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 01. Feb 2011, 19:24
Hi Archibald,

Danke für die Erklärung

Ich habe es gestern falsch verstanden

Ich dachte, ich hätte Deiner Meinung nach, ungünstige LS gekauft. Ich vermutete auch, Du würdest eher Stand-LS von Cabasse bevorzugen.

Danke für Deine freundliche Rückmeldung.

Gruß Adam
beehaa
Inventar
#51 erstellt: 05. Feb 2011, 00:22

wergel schrieb:
Mich würde am meisten interessieren, ob der typische Cabasse Sound (also diese klaren, spritzigen Mitten, die Freundlichkeit der Stimmen schon bei geringen Lautstärken)aus den 80er und 90ern als spezifisches Merkmal in die Neuzeit gerettet wurde ? Schon lange keine aktuellen Speaker mehr gehört.

Exakt. Ich war am Anfang beim Händler bei dem ich nie kaufe - ist nur ein Freund der Familie - und der sollte paar Kompakte Spitzenklassen "umstecken". Und plötzlich "Halt! Was ist das??". Das waren die Minorca. Der Grundton ist einfach genial. Das sind die BC10/BC13 Chassis. Glasklar und trotzdem nicht anstrengend. Das war schon beeindruckend.

Spritziger als die Duocell Cabasses können passive Boxen imho nicht werden. Das ist die meiste Meinung von denen die sich in den Berichten überschneiden. Selbst, wenn die Boxen es mir angetan haben, auch sie sind kein Stein der Weisen. Das Ausschwingen ist absoluter Highend. Das ist ein der seltenen Aspekte wo man einfach sagen kann: Ok, das ist jetzt mehr als genug und kann ad acta gelegt werden.

Ich will mich nicht zu weit aus dem fenster lehnen, aber vom Hochton bis 1 kHz runter wüßte ich keien Box die da etwas besser machen kann, wenn die Räumlichkeit es zuläßt natürlich. die Boxen sind aber recht gutmütig, behaupten ebenfalls eher geschlossen ihre Besitzer

Genauso exakt ist auch der Oberbass. Wenn man eine hochpreisige Standbox schonmal gehört hat, kann der Tiefbass natürlich nichts werden Da braucht man sich nichts vorlügen. Man tut was man kann, aber die Möglichkeiten sind gegenüber Standboxen eben ziemlich beschränkt.

Wobei ich mich mit dem Tiefbass der Bora vielleicht noch arrangieren könnte. Da ich aber sowieso mit einem aktiven Subbass befeuern wollte, hat sich die Frage nicht wirklich gestellt.

Für empfehlenswert halte ich bis ~25²m den XTZ 99 8.16, wenn es um ihn bisschen enger sein sollte. Oder den Canton AS 85 SC. Wenn es bisschen freier platziert werden kann und der Raum nicht zu klein dafür ist, auch mal den AW-441 von Nubert. Diese aktiven richtig eingestellt reichen völlig für ein absolut audiophiles Ergebnis und Erlebnis.

Was ich testen konnte, die Minorca hat mit Räumen zwischen 20²m und 30²m keine Probleme. Ich denke das gilt auch für die Bora.

Wo ich aber bobek direkt zustimmen muß sind die dicken "Minuspunkte". Mit der Altura MC- wie auch mit der MC40-Serie
1. wird die Lautsprecher-Ecke im Hifi-Forum viel zu schnell langweilig
2. die Boxen machen regelrecht abhängig


Ich höre seit Wochen doppelt so oft Musik wie davor, was meiner Freudin wohl langsam auf den Geist geht Es fällt aber wirklich schwer den Verstärker auszuschalten und man sollte damit rechnen, daß im ersten Monat dadurch viel zu viele andere Sachen liegenbleiben


[Beitrag von beehaa am 05. Feb 2011, 00:43 bearbeitet]
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