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Lautsprechertest bei Stiftung Warentest

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tennisstarmatthis
Stammgast
#1 erstellt: 30. Mrz 2007, 15:02
Habe mir gerade mal den Test in der Zeitschrift durchgelesen...


Im Inhaltsverzeichnis ist eine Stadbox von der neuen GLE Reihe von Canton abgebilder neben welcher steht:


Überraschung: Billigere Lautsprecher klingen sogar etwas besser als die teuren.


Naja...alleine das BESSER KLINGEN hat mich schon aufgeregt, denn der Klang eines Lautsprechers ist sowas von subjektiv und nicht wirklich objektiv zu bewerten.

Es wurden bewertet:

Klang: (Natürlichkeit, Lokalisation und TRansparenz)

Technik:(Wirkungsgrad, Maximaler Schalldruckpegel und die magn. Abschirmung)

Verarbeitung: (Geb.-Anleitung, "Installation", Reperaturfreundlichkeit, Standfestigkeit und Verarbeitung)


Klar kann man Sachen wie Verarbeitung, Bedienungsanleitung und Standfestigkeit objektiv bewerten aber sind diese Sachen ausschlaggebend für den Lautsprecherkauf??? Für mich nicht!

Ok. Verarbeitung schon aber nicht die Standfestigkeit.

Zur Verteidigung muss ich allerdings sagen dass die Stiftung Warentest die Bereiche Technik und Verarbeitung/Handhabung nur mit insgesamt 30% gewertet hat. Die anderen 70% machte der Klang aus...

Das Testergebnis:

1.Canton GLE 407
2.Elac FS 207.2
3.Heco Victa 700
4.Heco Celan 500
5.Canton Ergo 607 DC
6.Infinity Beta 40
7.JBL Northridge E80
8.Magnat Quantum 505
9.Quadral Argentum 07.1 -> bis hier alle mit gut bewertet

10-14. Elac FS 57, B&W CM7, Nubert nuBox 481, KEF iQ5 und Yamaha NS-325 F


Eigenartig bei den Bewertungen fand ich:
zur B&W: Mäßige Transparenz und Natürlichkeit. Klangliche Ausprägung etwas voluminös
wie soll man das jetzt interpretieren^^

naja davon könnte ich noch mehr aufzählen!

Aber immerhin sagt Stiftung Warentest richtigerweise, dass zB die Wattangabe nicht mit in die Wertung kommt, da es kein Qualitätsmerkmal ist. -Immerhin!

Außerdem sagen sie:

Bei guten Boxen löst sich der Klang von den Lautsprechern: Optimal ist, wenn der Zuhörer den Eindruck bekommt, die Lautsprecher hätten mit der Tonwiedergabe nichts zu tun...



Ansonsten finde ich die Zeitschrift recht gut zum vergleichen! Aber dieser Lautsprechertest konnte ich micht begeistern!

haut rein!
Riemuwde
Stammgast
#2 erstellt: 30. Mrz 2007, 15:33
Hallo alle.
ich habe mal einen Tester getroffen, der mir erzählt hat.....
(Sorry man muss vorsichtig sein, das hier ist Öffentlichkeit).

Ich kann mir aber vorstellen das Objektivität bei solchen Tests, wenn es keinem weh tut, durchaus beeinflussbar ist.
Als Tendenz ist so was aber immer zu gebrauchen.

Gruß Uwe
paldi
Stammgast
#3 erstellt: 30. Mrz 2007, 16:10

tennisstarmatthis schrieb:

Eigenartig bei den Bewertungen fand ich:
zur B&W: Mäßige Transparenz und Natürlichkeit. Klangliche Ausprägung etwas voluminös
wie soll man das jetzt interpretieren^^

Vielleicht wie englische Boxen im Vergleich zu deutschen oft klingen:
etwas weicher, wärmer, weniger präsent

Gruß
paldi
tennisstarmatthis
Stammgast
#4 erstellt: 30. Mrz 2007, 16:37
Ich finde, dass man es sowohl positiv als auch negativ deuten kann!

Ich finde voliminös klingende Lautsprecher sehr angenehm...

man kann es meiner Meinung nach so ausdrücken:
Die Lautsprecher waren wenig voluminös (eher schlecht)
" ein wenig voluminös (eher gut)

keine Ahnung ob du verstehst was ich mein.
Florian320
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 31. Mrz 2007, 06:05
Ich interpretiere in 'voluminös' hinein dass die Lautsprecher zu basslastig sind.
Ob das stimmt? Who knows....
Panzerballerino
Inventar
#6 erstellt: 31. Mrz 2007, 08:34
Das steht dort auch:

"Vom Klang her liegt man mit keinem der getesteten Lautsprecher falsch."

MusikGurke
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 31. Mrz 2007, 08:53
in einem anderen thread wurde (von plasmatic) dieses bild hervorgezaubert:



die beurteilung "Mäßige Transparenz und Natürlichkeit." ist also nicht völlig ungerechtfertigt. und das bei den verwendeten 6db weichen die ortbarkeit auf der strecke bleibt halte ich auch für warscheinlich. stellenweise ist der test erstaunlich realitätsorientiert

etwas verwundert hat mich das schlechte abschneiden von nubert. eigentlich ist die nubox doch ganz in ordnung, dass sie noch hinter der CM7 landet finde ich etwas merkwürdig.

alles in allem kann ich den test ganz gut nachvollziehen. scheint ein blindtest gewesen zu sein, da gewinnt dann meist der lautsprecher mit den meisten höhen. unerfahrene hörer suchen halt etwas besonderes im klangbild.

und siehe da... platz eins: die einstiegsserie von canton. das die klirrwerte für einen etwas harten, metallischen hochton verursachen ist vielen hier im forum aufgefallen. solche effekte schlagen sich natürlich im blindtest besonders nieder. auch die ergo landet weit vorne. möglicherweise hätte nubert mit dem höhen-schalter etwas besser abgeschnitten...?

lautsprecher von laien im blindtest beurteilen zu lassen ist wirklich mutig, und das dann selbstverständlich ohne referenz zum vergleichen (ne große genelec oder ähnliches), diesen quark dann auch noch ohne messwerte abzudrucken... herr nubert scheint das laut seiner äußerung in seinem forum als rufschädigung zu betrachten...

immerhin gibt es keinen zusammenhang zwischen preis und wertung, damit ist der test wesentlich neutraler als alles was sich audio/stereo/... in den letzten jahren geleistet haben. jetzt auch noch objektive testkriterien, und schon ist der test brauchbar.


[Beitrag von MusikGurke am 31. Mrz 2007, 08:54 bearbeitet]
Panzerballerino
Inventar
#8 erstellt: 31. Mrz 2007, 11:07
Bei Nubert ist man auch etwas irritiert.

http://www.nubert-forum.de/nuforum/ftopic17162.html
herbyduddu
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 31. Mrz 2007, 11:25
bin der gleichen meinung wie ein nuberianer.
stiftung warentest sollte sich um haushaltsartikel kümmern und testen aber nicht zwischendurch (nur um die auflage zu erhöhen oder aufmerksamkeit zu erreichen) mal ein par lautspecher zu "testen".
gruß
roland
koli
Inventar
#10 erstellt: 31. Mrz 2007, 11:32

herbyduddu schrieb:
bin der gleichen meinung wie ein nuberianer.
stiftung warentest sollte sich um haushaltsartikel kümmern und testen aber nicht zwischendurch (nur um die auflage zu erhöhen oder aufmerksamkeit zu erreichen) mal ein par lautspecher zu "testen".
gruß
roland


Leute der Test ist Garantiert objectiver als so mancher anderer Test, weil die erst gar nicht durch irgendwas voreingenommen sind

Bei den anderen Testern spielen doch auch hintergründe ne Rolle, daher traue ich den Leuten eher einen subjectiven Test zu

Mfg koli
hal-9.000
Inventar
#11 erstellt: 04. Apr 2007, 11:08
Ich weiß gar nicht worüber ihr euch aufregt ?

Egal was herauskommt, es gibt immer ein paar Pickierte, die -wenn nicht das Wunschergebnis rauskommt- gleich den ganzen Test in Frage stellen.
Das gleicht förmlich einer Lobbyarbeit ...

tennisstarmatthis schrieb:
Klar kann man Sachen wie Verarbeitung, Bedienungsanleitung und Standfestigkeit objektiv bewerten aber sind diese Sachen ausschlaggebend für den Lautsprecherkauf??? Für mich nicht!

Es lesen aber nicht bloß Leute die sowieso wissen, was sie wollen und wie damit umzugehen ist, sondern auch meine Eltern und Großeltern und für die ist das schon wichtig. Und ja die hören auch Musik.

Ich frage mich, warum manche das überhaupt lesen - um ihre vorgefertigte Meinung bestätigt zu wissen?

koli schrieb:
Leute der Test ist Garantiert objectiver als so mancher anderer Test, weil die erst gar nicht durch irgendwas voreingenommen sindimages/smilies/insane.gif

Sehe ich genauso. Ich sehe den Test auch nicht als den Übertest, welcher besser als alle anderen ist und die unumstössliche Wahrheit gefunden hat an. Ist halt ein Test unter vielen.


[Beitrag von hal-9.000 am 04. Apr 2007, 11:12 bearbeitet]
bonnie_prince
Stammgast
#12 erstellt: 04. Apr 2007, 12:11

Ist halt ein Test unter vielen.


Mit 'nem wirklich hübschen Ergebnis :D.


stiftung warentest sollte sich um haushaltsartikel kümmern und testen


Vielleicht macht sie gerade das zu geeigneten Hifi-Testern ohne besondere Vorurteile und Marktinteressen .
Die so genannten Fachmagazine müssen schließlich wollen, dass die in ihnen besprochenen Produkte auch gekauft werden: denn wozu teure Hifi-Magazine, wenn es niemanden gäbe, der mit viel Liebe, Geld und Zeit sein teures Hifi-Hobby pflegte.
Deshalb vielleicht die hier etwas andere Reihenfolge mit den üblichen Verdächtigen im letzten Glied :).


bonnie_prince


[Beitrag von bonnie_prince am 04. Apr 2007, 12:36 bearbeitet]
Luigi_I
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 04. Apr 2007, 19:50
... zeigt dieser Test nicht anschaulich, der wirklich als BT gelaufen sein dürfte, dass für vgl. kleines Geld der "Normalsterbliche" ein zufriedenstellendes Produkt kaufen kann?

Wer höhere Ansprüche an die Musikwiedergabe stellt und ein geschultes Gehör hat ist sicher nicht die Zielgruppe von Stiftung Warentest. Hierfür gibt es andere Test - eigenes Probehören...

Warum also aufregen?

Ciao Luigi
Haltepunkt
Inventar
#14 erstellt: 05. Apr 2007, 10:57
Hi Luigi,

ich würde zw. 'Normalhörer' und 'geschultem Hörer' nicht so unterscheiden wollen, dass dafür unterschiedliche Testszenarien zu entwickeln wären.

Bei harman hat ein Vergleich zw. Blind- und Sichttest ergeben, dass auch geschulte Hörer einen LS unter diesen unterschiedlichen Bedingungen signifakant anders beurteilen.

Ich würde noch einen Schritt weiter gehen:
Gerade einem unbedarften 'Normalhörer', der noch keine Eigenschaften mit bestimmten Marken assoziiert, traue ich im Sichttest ein objektiveres Urteilsvermögen zu, als einem von Haientenlatein und Marketingsprüchen geimpftem Hobbyhörer.

Grüße
Martin
ps51_8
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 05. Apr 2007, 16:45
auch ich würde mir mehr solcher tests wünschen, vor allem auch mit verstärkern, cd-spielern etc.

da würden mehrere ach so high-end überdrüberkomponenten schlecht aussehen.

und über manch "top" -marke würde der "vorhang" nicht "weggezogen", sondern zugezogen werden, ach wäre das schön.

die beste möglichkeit solcher tests wäre es, x-beliebige leute von der straße aufsammeln und bei verbundenen augen vergleichen lassen.

was heißt bitteschön "geschultes" ohr im zusammenhang mit hifi???

wenn, dann haben musiker ein geschultes gehör, ein gutes gehör. und selbst da gibt es viele mit holzohren.

das, was einer meiner vorposter wohl meinte, war der charakteristische "eigenklang" der firma x oder y, aber keinesfalls in form von besser und schlechter

wenn jemand von den jüngeren einmal einen gut klingenden lautsprecher hören möchte, soll er sich eine alte box von philipps, jbl etc anhören.

damals interessierte man sich nämlich noch für musik, nicht für klangsezierereien.

ein typischer "high-ender" hat keine ahnung von musik, spielt auch kein instrument, geht in keine konzerte und hört seine lp´s oder cd´s niemals ganz, sondern wechselt die tonträger mehrmals pro minute.....

so, jetzt gehts mir wieder besser

stiftung warentest, weiter so!!!!!


[Beitrag von ps51_8 am 05. Apr 2007, 17:11 bearbeitet]
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 05. Apr 2007, 17:33

was heißt bitteschön "geschultes" ohr im zusammenhang mit hifi???


nicht im sinne eines musikers, sondern im sinne eines menschens mit technischem hintergrundwissens. entegen dem weit verbreitetem irrglauben ist z.b. ein dröhnender bass kein qualitätskriterium sondern ein armutszeugniss. ebenso sind "klare höhen" wie man sie von gesoundeten boxen mit höhenanhebung kennt keine positive eigenschaft. was die "seidigen höhen" oder den "warmen klang" betrifft...

es gibt sowas wie hörerfahrung auch in der realität. aber das hat nichts mit kabelklang und fallenden vorhängen zu tun.
Tunbes
Stammgast
#17 erstellt: 05. Apr 2007, 18:33
@ps51_8

abgesehen von ein paar pauschalisierungen...;), geb ich dir prinzipiell recht: das wichtigste kriterium für gute musik ist immer noch gute musik und nicht eine perfekte wiedergabe...

nur werden dir auch 1000 andere noch so gute tests nicht dabei helfen, den für dich korrekten LS / die richtige elektronik etc. zu finden... mehr als eine richtlinie kann auch der objektivste test nicht sein.
vksi
Stammgast
#18 erstellt: 06. Apr 2007, 08:10
Hallo,

auch bei Küchengeräten (Staubsauger, Waschmaschinen etc.) habe ich schon häufig genau das Gegenteil von dem gekauft was Stiftung Warentest empfohlen hat. Im Vergleich zu Freunden und Bekannten, die den Empfehlungen von Stiftung Warentest nachgekommen sind, bin ich auch nicht schlechter (aber auch manchmal nicht besser weggekommen). Darum kaufe ich wie bei Hifi-Geräten beim Fachhändler und lasse mich beraten. Seit ich die Händler meines Vertrauens gefunden habe, habe ich keinen (oder konnte kulant Umtauschen !), Fehlkauf mehr getätigt. Sei es bei Hifi, Küchengeräten usw..

Schöne Hefte (bin ein Zeitschriften Junkie, lese Audio, Stereoplay, AVF, Stereo, Stiftung Warentest (!!)) mit Tests können allenfalls Anregungen geben !

Oder hat es noch keinen gewundert, das gewisse Marken in bestimmten Zeitschriften gut abschneiden !?

Wer Lust hat, forsche dochmal nach, wer die "Berliner Warentester" finanziert Ich glaube dort hat noch nie eine Küchenmaschine aus Korea besser abgeschnitten als eine "sogenannte" Deutsche (Da fertigt auch kaum noch einer in Deutschland).

Ach ja, die Finanztest von Stiftung Warentest finde ich sogar richtig gut ... die Tipps haben mir schon so manchen Euro ermöglicht, den ich dann in das Hobby Musik investieren konnte

Bis denne ...
wiesodenn
Stammgast
#19 erstellt: 06. Apr 2007, 12:05

vksi schrieb:


Ach ja, die Finanztest von Stiftung Warentest finde ich sogar richtig gut ... die Tipps haben mir schon so manchen Euro ermöglicht, den ich dann in das Hobby Musik investieren konnte



ad 1: sollen die doch testen was sie wollen. Wer sich z.B. Boxen nach Stiftung W. kauft, ist selber schuld. Wer keinen eigenen Hörvergleich macht...muß sich dann im Zweifel an einem guten Test erfreuen...

Übrigens gilt diese Aussage auch für Audio-Test´s und und und

ad 2: gerade Finanz-Test sollte man äußerst vorsichtig genießen. Dort stehen dermaßen viele Halbwahrheiten drin...aber zugegeben auch gute Tips. Schwierig wird´s alleine deswegen, weil nunmal kein Haushalt genauso ist, wie ein anderer, weder vom Einkommen noch von den Ansprüchen oder dem persönliche Background!

Und da schließt sich auch der Kreis wieder zum HiFi-Thema: kein Wohnzimmer ist, wie das des Anderen und schon gar nicht wie der Hörraum bei den Testern. Letzteres gilt auch für die Hörräume der Shops...

und da sind wir doch glatt wieder am Anfang: eigenes Hören ersetzt keinen Test. Test´s können maximal eine Richtschnur bieten!
Werner3
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 08. Apr 2007, 22:42
Hallo,

Testberichte können eine erste Orientierung sein, mehr nicht. Meine LS sind in der Liste nicht aufgeführt: trotzdem bin ich damit sehr zufrieden und werde ich sie behalten.

Mein Tip: sich ein vernünftiges Hifi-Studie mit ordentlicher Beratung suchen und die LS probe hören und sich seine eigene Meinung bilden.

Gruß

Werner 3
Luigi_I
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 09. Apr 2007, 07:54
Salut!
Bevor es zu Missverständnissen kommt...
jeder Jeck ist anders und so findet ein Otto Normalverbraucher mit Sicherheit für kleines Geld einen LS der für ihn super klingt und ihn dauerhaft zufrieden stellt.

Er muss keine tausende Euro ausgeben wie ihm ggf suggeriert wird.

Das geschulte Ohr eines Musikers stellt mit Sicherheit andere Anforderungen an LS. Hier ist der Test der STiftung nicht heranzuziehen...

PS Kabel klingen wirklich nicht
bonnie_prince
Stammgast
#22 erstellt: 11. Apr 2007, 14:03
@Luigi_I


Hier ist der Test der STiftung nicht heranzuziehen


Wieso, warst du dabei?

Stiftung Warentest schreibt: "Jedes Stück wurde mit allen Boxenpaaren jeweils zweimal von jedem Probanden (sechs Experten und drei musikinteressierte Laien) gehört".

Die Experten gülden wohl nicht :D?

Grüße bonnie_prince.


[Beitrag von bonnie_prince am 11. Apr 2007, 14:12 bearbeitet]
Panzerballerino
Inventar
#23 erstellt: 11. Apr 2007, 15:19

bonnie_prince schrieb:
@Luigi_I


Hier ist der Test der STiftung nicht heranzuziehen


Wieso, warst du dabei?

Stiftung Warentest schreibt: "Jedes Stück wurde mit allen Boxenpaaren jeweils zweimal von jedem Probanden (sechs Experten und drei musikinteressierte Laien) gehört".

Die Experten gülden wohl nicht :D?

Grüße bonnie_prince.


Naja, Experten...

Von den selbsternannten haben wir auch einige hier im Forum (obwohl unsere ja nur messen statt zu hören ). Haben die goldene Ohren oder weswegen gilt deren Meinung - (ja, es ist nicht mehr als eine Meinung!) - mehr als die der anderen?
Haltepunkt
Inventar
#24 erstellt: 11. Apr 2007, 16:50
Er nu' wieder

Plasmatics, Deine abschätzige Definition von 'Experte' kennen wir ja schon: jeder der es wagt, Elektronik und Akustik auf einer sachlichen Ebene zu diskutieren.

Wenn's Dir nicht passt: Für Marketingexegese gibt es die Stammtisch-Threads
Panzerballerino
Inventar
#25 erstellt: 11. Apr 2007, 17:02

Haltepunkt schrieb:
Er nu' wieder

Plasmatics, Deine abschätzige Definition von 'Experte' kennen wir ja schon: jeder der es wagt, Elektronik und Akustik auf einer sachlichen Ebene zu diskutieren.

Wenn's Dir nicht passt: Für Marketingexegese gibt es die Stammtisch-Threads


Immer locker bleiben: Auch die Stiftung Warentest gibt nicht an, was die "Experten" zu solchen qualifiziert. Deshalb darf man das wohl hinterfragen. Ich vermute, daß es sich keinesfalls um Toningenieure handelte, sondern um Profi-Musiker oder sowas ähnliches.


[Beitrag von Panzerballerino am 11. Apr 2007, 17:04 bearbeitet]
anon123
Administrator
#26 erstellt: 11. Apr 2007, 17:22
Hallo,

also so ganz verstehe ich die Aufregung nicht. Tests sollen im Idealfall neutral und die veröffentlichenden Zeitschriften nicht in kommerzieller Beziehung (Werbung) zu den Herstellern stehen. Das ist offenbar bei der Stiftung Warentest der Fall. Auch nicht gut, denn die testen ja besser Stausauger und so'n Zeug. Oder aber die Beurteilenden und Hörenden dort sind, wie auch immer, nicht geeignet und qualifiziert. Die bei Audio und Co. (Malte hin, Malte her) befassen sich den lieben langen Tag mit Audio, aber sind ja vorgeblich beeinflussbar. Was denn nun?

Nun hat die "test" eine ganze Reihe von LS getestet, und vornehmlich Produkte aus heimischer Produktion kamen gut weg. B&W kam nicht gut weg. Ich höre ja bekanntermaßen seit langer Zeit und höchst zufrieden mit B&W und kann mit dem Test gut leben. Wenn das deren Ergebnisse sind -- so be it. Ich halte die Stiftung dennoch nach wie vor für ein seriöses Verbraucherinstitut. B&W hin oder her. Wieso auch nicht?

Beste Grüße.


[Beitrag von anon123 am 11. Apr 2007, 17:27 bearbeitet]
puffreis
Stammgast
#27 erstellt: 12. Apr 2007, 14:22
Hallo allerseits,

ich möchte meine „Erfahrungen“ zu Stiftung Warentest wiedergeben.
Früher hab ich diese Zeitschrift nicht gemocht, weil sie meinten, unter CD-Playern gäbe es keine Klang-Unterschiede. Das hat natürlich Hai-Endern wie mich, natürlich nicht gepasst. Wie denn auch nur, es gab CD-Player mit verschiedenen Einstufungen in sog. Fachzeitschriften und die sog. Fachhändler hatten natürlich abschätzige Meinungen zu dieser Hausfrauen-Zeitschrift. Außerdem konnten sich ja so viele Firmen nicht irren, hatten sie doch billige und teure(audiophile) Geräte im Programm. Das ging dann bei mir solange gut, bis ich einen Blindtest mit CD-Playern, Verstärkern, Kabeln usw. gemacht habe. Na ja, was soll ich sagen, meine Suche nach der ewigen Anlage war schlagartig beendet. Und die Erkenntnis, dass diese Zeitschrift näher an der Realität lag.

Nur bei Lautsprechern ist das meiner Meinung nach nicht so einfach, weil jeder seine eigene Vorlieben hat. Manche stehen auf dumpfen, manche auf analytischen, andere wiederum auf basslastigen Klang. Jedem das Seine! Wichtig ist nur, dass die technischen Voraussetzungen stimmen, sprich: keine hörbaren Resonanzen und Verfärbungen, wie sie in den 80igern auch bei teuren Exemplaren gang und gäbe waren.
Mittlerweile gibt es in dem Punkt doch so gut wie keine Ausreißer mehr, oder?
Gut, vielleicht Bose Acoustidingsbums oder so ähnlich und andere komische Breitbänder (nicht alle!).

Ich habe z.B. vor ein paar Monaten einen Test mit Arbeitskollegen durchgeführt.
Testkandidaten:
-Canton Vento 802
-Canton Ergo 602
-Magnat Monitor 220
-Magnat Quantum 903
-JM Lab Electra 906

Keiner von denen war wirklich schlecht, selbst der Monitor für 78€ das Paar nicht, außer dass der Bass bei wandnaher Aufstellung zu vordergründig war.
Da waren wir uns alle einig, nur die Geschmäcker sind eben verschieden. Ein Kollege z. B. meinte der Quantum wäre am besten, für mich unverständlich, da für mich zu dumpf. Diese Vorliebe ist auch der Grund, warum er seinen neuen Kef XQ1 wieder verkauft hat und bei seinen alten Isobarik-Kefs geblieben ist. Wie gesagt, ich fand den Klang relativ, ich betone relativ, schlecht. Stehe mehr auf den analytischen Klang und habe den Electra am besten gefunden, gefolgt, nicht lachen, vom Monitor 220. Vielleicht ist es auch nur der überzogene Hochtonbereich den beide intus haben (Stichwort Loudness), wer weiß? Vielleicht hätte es auch nur gereicht kräftig am Equalizer zu schrauben, aber nein, so was darf man ja nicht machen, ist ja unter Hifi-Liebhabern verboten.

Deswegen ist es einfach Quatsch, jetzt jeden Test für endgültig zu befinden und über andere (Lautsprecher-)Vorlieben zu lästern und sich aufzuregen. Bündelt eure Kräfte lieber auf diese be...nen Fachzeitschriften, die Kabelklang salonfähig machen wollen oder schon gemacht haben.

Liebe Grüße
Luigi_I
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 12. Apr 2007, 19:02
Servus Puffreis!

"Jedem das Seine! Wichtig ist nur, dass die technischen Voraussetzungen stimmen, sprich: keine hörbaren Resonanzen und Verfärbungen, wie sie in den 80igern auch bei teuren Exemplaren gang und gäbe waren. ..... nur die Geschmäcker sind eben verschieden."

... und ich sage DANKE!!!

Grüße
Luigi
Haltepunkt
Inventar
#29 erstellt: 13. Apr 2007, 06:52

puffreis schrieb:

Wichtig ist nur, dass die technischen Voraussetzungen stimmen, sprich: keine hörbaren Resonanzen und Verfärbungen, wie sie in den 80igern auch bei teuren Exemplaren gang und gäbe waren.
Mittlerweile gibt es in dem Punkt doch so gut wie keine Ausreißer mehr, oder?


Gerade weil die 'technischen Voraussetzungen' oftmals nicht stimmen, klingen die Qualität der Kisten heutzutage auch nicht besser als in den 80ern. Manch einer sagt sogar, schlechter. Du schreibst ja selbst, dass mancheiner 'dumpf', 'basslastig' etc. bevorzugt. Wie ist das mit korrekten technischen Voraussetzungen in Einklang zu bringen?
puffreis
Stammgast
#30 erstellt: 13. Apr 2007, 08:12
Ich meinte damit auch Lautsprecher, die erhebliche akustische Probleme haben. Um auf diesen Vergleich zurück zu kommen, ohne den direkten Vergleich, hätte ich den Quantum nicht als dumpf empfunden. Es sind alle sehr gute Lautsprecher, kein Markenhersteller kann es sich heutzutage erlauben, schlechte Geräte herzustellen. Es sind wie gesagt, Nuancen über die ich berichtet habe.

In den 80ern hatte ich als Schüler nicht das Glück, teure Lautsprecher zu erstehen. Mein Luxus war zuerst ein Grundig Box 660a(den habe ich immer noch), danach Arcus TS 100 und zuletzt die Mittelklasse-Box aus Stereoplay. Außerdem habe ich in den 90ern gebrauchte Canton Fonum 100(?, jedenfalls mit einem 25er Bass) sehr günstig erworben. Es ist wirklich kein Vergleich zu heutigen. Ich bin zwar kein Super-Techniker, aber sind denn Mittel- und Hochtöner, die nebeneinander liegen, technisch denn richtig gelöst? Wobei der Mitteltöner einen Bereich von 1000 bis 3500 Hz abdeckt. Vor allem der kratzige Hochtonbereich kann mich überhaupt nicht überzeugen.

Andererseits gebe ich dir Recht. Einige teurere Exemplare der frühen 90er sind immer noch konkurenzfähig. Meine erste wirkliche Hifi-Box Heco Cantata 550 und vor allem den Ti1000 trauere ich immer noch nach.

Seien wir doch mal ehrlich, für die gleiche Qualität eines Monitor 220, hätte man damals richtig latzen müssen, oder?
MANFREDM
Stammgast
#31 erstellt: 13. Nov 2007, 07:58

MusikGurke schrieb:
etwas verwundert hat mich das schlechte abschneiden von nubert. eigentlich ist die nubox doch ganz in ordnung, dass sie noch hinter der CM7 landet finde ich etwas merkwürdig.


Mich wundert das überhaupt nicht. Wieso soll den eine Nubert in Ordnung sein? So ein hässliches Teil würde ich allerdings auch zuhause und nicht nur im Test immer hinter einen Vorhang stellen.
canphon
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 13. Nov 2007, 12:25
Manfredm, hast du Nubert schon ausführlich gehört oder gibst du dich hier nur trotzig; weil manchmal kann einem der Chor der Nubert-Schmeichler schon echt auf den S... gehen und es gerät dadurch mitunter etwas zähe, objektiv zu bleiben (soweit das eben geht).

Grüße canphon.
Härrie
Stammgast
#33 erstellt: 13. Nov 2007, 13:12
Also ich habe die Nubert auch noch nicht gehört - wo auch

Allerdings würde ich sie ebenfalls aus optischen Gründen nicht berücksichtigen. Schließlich sollen die Lautsprecher in den Raum passen und in idealerweise (aus Männersicht) optisch etwas aufbessern...
canphon
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 13. Nov 2007, 13:48

So ein hässliches Teil würde ich allerdings auch zuhause und nicht nur im Test immer hinter einen Vorhang stellen.


Bei der NuBox und der NuWave stimme ich dir zu, aber die LS der NuLine-Serie sind handwerklich und optisch sehr feine LS.
Ob man natürlich die Kastenform als solche mag, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Aber Kisten produzieren ja nun die allermeisten Hersteller bis in die Luxusklasse hinein.
Und klanglich gibt es so gut wie keine Verrisse (auch hier im Forum) zu den Nubert-Boxen.
Deshalb hätte ich gern etwas mehr zum Klang von dir gehört.


Grüße canphon.
MANFREDM
Stammgast
#35 erstellt: 13. Nov 2007, 14:19

canphon schrieb:
Manfredm, hast du Nubert schon ausführlich gehört oder gibst du dich hier nur trotzig; weil manchmal kann einem der Chor der Nubert-Schmeichler schon echt auf den S... gehen und es gerät dadurch mitunter etwas zähe, objektiv zu bleiben (soweit das eben geht).


Ja, den Tenor fand ich interessant:
B&W hat im Test versagt, das ist gut so, die haben es verdient.
Aber Nubert, die armen Nubertchens, die haben das doch überhaupt nicht verdient.
So ein Gelabere geht mir einfach auf den Sack.
Härrie
Stammgast
#36 erstellt: 13. Nov 2007, 16:01

MANFREDM schrieb:
B&W hat im Test versagt, das ist gut so, die haben es verdient.


Wurde zwar nicht explizit so erwähnt, ich verstehe aber nicht warum B&W hier fast durch die Bank relativ schlecht weggkommt...
MANFREDM
Stammgast
#37 erstellt: 14. Nov 2007, 10:42

Härrie schrieb:

MANFREDM schrieb:
B&W hat im Test versagt, das ist gut so, die haben es verdient.


Wurde zwar nicht explizit so erwähnt, ich verstehe aber nicht warum B&W hier fast durch die Bank relativ schlecht weggkommt... :?


Audio Physics kommt auch nicht besser weg. Insbesondere labern irgendwelche Besserwisser im A&P/Liebhaber-Thread regelmässig dort die Systeme schlecht, obwohl das Geseiere dort niemand will.

Ich habe allerdings noch keinen A&P-Fanatiker gesehen, der das gleiche in anderen Firmen/Liebhaber-Threads macht.
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