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Kompaktboxen mit Subwoofer vs. Standlautsprecher

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DarkSubZero
Stammgast
#1 erstellt: 31. Okt 2007, 00:20
Hallo liebe Gemeinde,

mich würde mal interessieren, in wie fern Kompaktlautsprecher in Kombination mit einem Subwoofer mit ausgewachsenen Standlautsprechern konkurieren können.

Ich habe nämlich einen gewissen Verdacht, dass man in manchen Preiskategorien mit einer Sat-Sub-Kombi besserer Performance realisieren kann als mit gleich teuren, bzw. sogar teureren Standboxen.

Gekommen bin ich darauf, indem ich die Bestenliste in der Audio studiert habe.
Dabei ist mir aufgefallen, dass die Kompaktlautsprecher nur auf Grund des fehlendes Bassfundaments eine geringere Punktzahl erzielen als Standflors.

Die Höhen und Mitten sind ja teilweise identisch mit den der "großen" und können somit auch nicht schlechter sein. Der Vorteil der "kleinen" liegt nicht nur im Preis, sondern auch in der Aufstellmöglichkeit und Flexibilität.

Ein weiterer Vorteile besteht darin, dass der Bass eines stattlichen Subwoofers immer besser ist als der verbaute bass eines 3-Wege-Lautsprechers.

Falls jemand Erfahrungen damit hat, gerade mit Lautsprechern der selben Familie, wie z.B. einer B&W 804 S und einer 805 S + Sub, bitte ich ihn sie mit mir zu teilen.

Schönen Gruß

Christian


[Beitrag von DarkSubZero am 31. Okt 2007, 00:23 bearbeitet]
Hüb'
Inventar
#2 erstellt: 31. Okt 2007, 07:17
Hi!

Vorteil einer Sub-Sat-Kombi ist die flexiblere Anpassung der Auf- und Einstellung des Subwoofers in Bezug auf die Raumakustik.

Bei der Anschaffung sollte man aber beachten, dass der verwendete Verstärker auftrennbar ist und ein Einschleifen des Subs ermöglicht. Dieser wiederum sollte über ein (variables) Hochpassfilter verfügen, um die Kompakt-Satelliten vor der Bassbelastung schützen zu können.
Mit 2 Subwoofern und 2 mit 17- bzw. 20-cm-TMT bestückten passiven Kompakt-LS lässt sich schon ein sehr pegelfestes System aufbauen. Sicher weiter steigerungsfähig, wenn man Aktiv-Boxen als Satelliten verwendet.

Grüße

Frank


[Beitrag von Hüb' am 31. Okt 2007, 07:17 bearbeitet]
armindercherusker
Inventar
#3 erstellt: 31. Okt 2007, 07:17
Moin Christian !

Die allgemeine Frage ist schon häufiger diskutiert worden.

Siehe hier gleich der 2. Eintrag ; darin wird gleich wieder mehrfach verlinkt :

http://www.google.de...3BFORID%3A1%3B&hl=de

Bezüglich Deiner speziellen Frage wirst Du vllt. im B&W-Thread eher fündig :

http://www.hifi-foru...um_id=30&thread=8542

( oder den Threadtitel aussagekräftiger wählen )

Gruß
Hüb'
Inventar
#4 erstellt: 31. Okt 2007, 07:23
Hallo Armin,

die Frage ist schon etwas spezieller als "Kompakt vs. Stand", da die Verwendung eines Subwoofers bei der Kompaktvariante mit einbezogen werden soll.

Grüße

Frank
armindercherusker
Inventar
#5 erstellt: 31. Okt 2007, 07:30
Natürlich - aber in der Auflistung meiner Suchbegriffe findet man so Einiges zum Thema.
Darum habe ich ja auch den Begriff Subwoofer mit einbezogen

z.B.:
http://www.hifi-forum.de/viewthread-106-1975.html

Gruß
Hüb'
Inventar
#6 erstellt: 31. Okt 2007, 07:33
Hatte ich übersehen...
kempi
Inventar
#7 erstellt: 31. Okt 2007, 08:14
Ich würde Standboxen einer Sub/Satelitenlösung der gleichen Preisklasse immer vorziehen, weil:
a) Das Gehäusevolumen von zwei Standboxen i.d.R. gleich oder größer ist als das Volumen eines Subwoofers. Und das ist wichtig für den Klang gerade im Bass - je mehr Volumen umso besser.
b) Die Lautsprecherfläche ist häufig insgesamt größer, was sich wiederum auf den Klang der tieferen Töne auswirkt - je mehr bewegte Membran umso Bass.
c) Die Lautsprecherhersteller die Übernahmefrequenzen zwischen Tieftöner und Mittel/Hochtöner messtechnisch einstellen, bei einer Sub/Satelitenlösung müsste ich Messgeräte haben oder das nach Gehör machen - da würde ich mir selbst nicht trauen.
d) Ich müsste drei Lautsprecher im Raum unterbringen, was voraussichtlich einen größeren Kompromiss zwischen Raumakustik , Aufstellung der Hifi-Geräte und der sonstigen Möbel bedeutet.
e) Ich habe schon mehrfach Standboxen und Sub/Satelitenlösungen verglichen. Bisher hatte ich immer den Eindruck, dass bei den Sub/Satelitenlösungen ein Loch bei den oberen Tiefen und dafür eine Überbetonung der unteren Tiefen vorhanden war.
Sub/Satelitenlösungen sind sicher gut für Musik, die auf Effekt abgemischt wurde, z.B. Filmmusik.
Hüb'
Inventar
#8 erstellt: 01. Nov 2007, 11:50
Hi!

kempi schrieb:
a) Das Gehäusevolumen von zwei Standboxen i.d.R. gleich oder größer ist als das Volumen eines Subwoofers.

Das darf man so pauschal nicht sagen.

kempi schrieb:
Und das ist wichtig für den Klang gerade im Bass - je mehr Volumen umso besser.

Dito. Du solltest Dich mal mit den Grundlagen befassen. Fehlendes Volumen ist durchaus durch technische Kniffe kompensierbar.

kempi schrieb:
b) Die Lautsprecherfläche ist häufig insgesamt größer, was sich wiederum auf den Klang der tieferen Töne auswirkt - je mehr bewegte Membran umso Bass.

Kann man ebenfalls nicht pauschalieren. Ein 30cm-TT ist in einem Aktiv-Sub nicht selten. Selbst in größeren Stand-LS hingegen schon.

kempi schrieb:
c) Die Lautsprecherhersteller die Übernahmefrequenzen zwischen Tieftöner und Mittel/Hochtöner messtechnisch einstellen, bei einer Sub/Satelitenlösung müsste ich Messgeräte haben oder das nach Gehör machen - da würde ich mir selbst nicht trauen.

Wobei die Übernahmefrequenzen bei Stand-LS, z. B. bei 3-Wege-LS, häufig sehr hoch liegen, der TT im Gegensatz zu einem Sub also auch Teile des Grundtonspektrums übertragen muss. Daher kann man hier schwerlich einen Vergleich ziehen oder sogar einen Vorteil von Stand-LS erkennen.

kempi schrieb:
d) Ich müsste drei Lautsprecher im Raum unterbringen, was voraussichtlich einen größeren Kompromiss zwischen Raumakustik , Aufstellung der Hifi-Geräte und der sonstigen Möbel bedeutet.

Nein, keinesfalls in Sachen Raumakustik. Hier fällt die Integration eines Aktiv-Subs entsprechend leichter (flexible Einstellung und Aufstellungsmöglichkeiten). Du solltest Dich wirklich mal mit den Grundlagen befassen, bevor Du derartige Tipps gibst.
Außerdem ging es hier um die grundsätzliche (theoretische?) Frage, ob die beiden Lösungsansätze gleichwertig sind. Bei entsprechender Umsetzung sind sie es zweifellos. Wenn man hingegen einen kompromisslosen Ansatz wählt, kommt man um Subwoofer gar nicht herum (siehe bspw. DBA).

Grüße

Frank
kempi
Inventar
#9 erstellt: 01. Nov 2007, 14:53
@ hüb
Wenn Du nicht Äpfel mit Birnen vergleichst, sondern zwei Standlautsprecher für sagen wir 1500 EUR und eine entsprechend teure Sub/Sat-Anlage - ggf. vom gleichen Hersteller - dann wirst Du sehen, dass meine Aussagen gar nicht so "pauschal" sind. Ein Sub-Würfel von 30 x 30 x 30 cm hat nicht einmal Halb soviel Volumen wie ein einzelner Lautsprecher mit 15 x 20 x 100 cm.
Natürlich gibt es technische Möglichkeiten, Bass nicht über Gehäusevolumen, sondern z.B. mit Bassreflex oder Transmissionline oder Ähnliches zu erzeugen. Aber es gibt eben auch Tricks, um den Anschein von etwas zu erwecken, was dann doch nicht da ist - z.B. klingt ein Bose-Subwoofer schon ziemlich "bassig".
Ich weiß auch sehr genau, wo ich in meinem Musikzimmer den Sub hinstellen müsste - wenn ich denn einen wollte - aber just da steht ein ganz anderes Möbel sehr ideal. Also müsste ich doch wohl einen Kompromiss machen, indem ich entweder den Sub schlechter aufstelle oder eben das besagte Möbel. Du kannst dem doch folgen, oder?
Übrigens: Wenn man schon "einen kompromisslosen Ansatz wählt", dann aktiv-geregelte Lautsprecher.
Soviel Dazu
canphon
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 01. Nov 2007, 17:53
Also kempi; Chapeau !!!

Grüße canphon.
Hüb'
Inventar
#11 erstellt: 01. Nov 2007, 19:35

kempi schrieb:
@ hüb
Wenn Du nicht Äpfel mit Birnen vergleichst, sondern zwei Standlautsprecher für sagen wir 1500 EUR und eine entsprechend teure Sub/Sat-Anlage - ggf. vom gleichen Hersteller - dann wirst Du sehen, dass meine Aussagen gar nicht so "pauschal" sind. Ein Sub-Würfel von 30 x 30 x 30 cm hat nicht einmal Halb soviel Volumen wie ein einzelner Lautsprecher mit 15 x 20 x 100 cm.

Wie ich schon schrieb: Volumen ist nicht alles. Mit einer aktiven Entzerrung und genügend Verstärkerleistung ist mangelndes Volumen bei passenden TSP der/des Treiber(s) problemlos kompensierbar.

kempi schrieb:
Natürlich gibt es technische Möglichkeiten, Bass nicht über Gehäusevolumen, sondern z.B. mit Bassreflex oder Transmissionline oder Ähnliches zu erzeugen. Aber es gibt eben auch Tricks, um den Anschein von etwas zu erwecken, was dann doch nicht da ist - z.B. klingt ein Bose-Subwoofer schon ziemlich "bassig".

Wir reden doch über Hifi, richtig? Da sollte sich der Bose-Vergleich eigentlich verbieten.

kempi schrieb:
Ich weiß auch sehr genau, wo ich in meinem Musikzimmer den Sub hinstellen müsste - wenn ich denn einen wollte - aber just da steht ein ganz anderes Möbel sehr ideal. Also müsste ich doch wohl einen Kompromiss machen, indem ich entweder den Sub schlechter aufstelle oder eben das besagte Möbel.

Der Threadersteller wollte ganz grundsätzlich wissen, ob Stand-LS einer Sub-Sat-Lösung überlegen sind. Dem ist nicht so (das ist nicht meine Meinung, sondern eine Tatsache), insbesondere wenn kompromisslose Konzepte verfolgt werden.

Ein Beispiel aus dem sicherlich nicht "kompromisslosen" Bereich, zu dem von Dir genannten Budget:

2x die hier = 570,- €:
http://www.nubert.de...D_{EOL}&categoryId=3
2x dieser Sub = 1.012,- €:
http://www.nubert.de...D_{EOL}&categoryId=3
Macht in Summe 1.582,- €.

Alternative:
http://www.nubert.de...D_{EOL}&categoryId=3
Für 1.450,- €.

Rate mal, welche der beiden Varianten pegelfester ist und gleichzeitig den tieferen Bass bietet, zudem an die Raumakustik angepasst werden kann.

Ich empfehle weiterhin die Lektüre der hier gepinnten Threads sowie auch diesen Thread.

Grüße

Frank
stefansb
Inventar
#12 erstellt: 01. Nov 2007, 20:00
hi, wenn man ein subwooferaktivmodul mit zusätzlichen high-level eingängen verwendet, kann man auch einen nicht auftrennbaren vollverstärker verwenden oder den subwoofer auch hinter die endstufen schalten. insbesondere im diy-bereich gibt es exzellente subwoofer-bausätze mit sehr guten aktivmodulen, die alle nur erdenklichen einstellmöglichkeiten bieten, um das sat-sub-system auf die vorhandene raumakustik anzupassen. und das für günstige preise.
gruss stefan
Jazzy
Inventar
#13 erstellt: 01. Nov 2007, 20:47
Ich habe zwar auch große Stand-LS.Die Kompakten plus Sub sind aber auch nicht schlecht.Mein Sub hat ein 38cm-Chassis und 90Liter Volumen.Ich möchte die modernen "Handtuch"-Stand-LS sehen,welche das überbieten.Die Boxen um 1500,- sind oft nur 1m hoch,17cm breit und 35cm tief.Wo ist denn da bitteschön Volumen? Die "Bass"-Chassis solcher Boxen sind oft nur 15cm im Durchmesser,zwei Stück je Seite reißen es auch kaum raus.
armindercherusker
Inventar
#14 erstellt: 01. Nov 2007, 21:45
Fiel mir nur gerade auf - noch´n Kommentar zum Thema :

http://www.hifi-foru...ead=21272&postID=2#2

--- ohne Kommentar ---

Gruß
m00hk00h
Moderator
#15 erstellt: 01. Nov 2007, 23:32
Also ich hab mir früher die Frage auch gestellt. Allerdings wurde ich durch reichliches Selbstprobieren und Probehören von der Vorstellugn kuriert, dass Standlautsprecher besser klingen als Kompakte.
Für mich ist nämlich genau das Gegenteil der Fall! Denn für mich als Kopfhörerhören haben 2-Wege "Monitore" (also Regallautsprecher) akustisch wesentlich mehr Vorteile als Mehrwegekonstruktionen. Geringerer Zeitversatz zwischen den Chassis und ein kleines akustisches Zentrum (von der Optik ganz zu schweigen) haben mich bei den "Kleinen" schon immer angemacht.
Aber die unterste(n) Oktave(n) fehlt halt bei so einen kleinen Lautsprecher einfach. Also wurde mit einem Subwoofer ergänzt, ein Nubert war es gewesen, der damals in dem Raum absolut sauber und trocken spielte (sehr viel Möbelfläche und eine Dachschräge hinter den Lautsprechern = keine Moden bei meinen Lautstärken).
Leider musste ich umziehen und mein neuen Raum (Altbau) hat parallele Wände, die reichlich Moden verursachen, weshalb ich den Nubert wieder aus der Kette nahm.
Bis zum Velodyne SMS-1, ein Raummesssystem von Velodyne für Sobwoofer jeder Art. Damit war eine bruchlose ankopplung an die Satellitenlautsprecher möglich, damit wurden die Raummoden ausgetrickst, und schlißelich auch die Satelliten von der Tiefbassarbeit befreit.
Und noch ein Vorteil ergab sich: ich konnte sämtliche Bassreflexrohre verschließen. Die Dynaudios haben eine sehr saubere BR-Abstimmung, die tatsächlich nur im Bass arbeitet, den Grundton aber kaum beeinflusst. Und selbst den Nubert konnte ich "verschließen", da er genügen Leistung bot, um bei meiner Lautstärke noch bis 25Hz linear runterzuspielen unn das reicht mir allemal.
Ich hab noch keinen so trockenen und bruchlosen Bass bei mir gehabt.
Besser konnten das nur noch die Velodyne-Woofer selbst, von ich spaßeshalber mal einen hier hatte. Kleiner Kasten, kaum Volumen, aber 1000W und servokontrolliert, dazu in den Raum eingemessen und perfekt an die (verschlossenen) Satelliten angekoppelt.
Nirgends hab ich so guten Bass von Standlautsprechern gehört, die in diser Preisklasse spielen (Focus 140 + Velody DD-10 = 3700€).

Was ich sagen will:
Ein günstiger und unpassend aufgestellter Subwoofer im falschen Raum kann das Ergebnis im Bass verschlechtern, als was man mit 2 Stand-LS bekommen würde. Diesen spielen immerhin "stereo"-Bass, womit man oft ein bischen mit den Raummoden tricksen kann. Andereseits bieten Standlautsprecher mit den oft hohen Übernahmefrequenzen und den oft vorhandenen BR-Rohen für den Grundtonbereich IMHO nicht die Qualitäten von Regallautsprechern aus der gleichen Klasse (z.B. der selben Serie). Ein guter Subwoofer kann da helfen (IMHO!). Allerdings muss man natürlich erstmal über eine gewisse finanzielle Schwelle, wo man dann (IMHO) für das gleiche Geld für Sub+Sat mehr Klang bekommt als für einen großen Stand-LS.
Gut, in meinen Beispiel sind 3700€ natürlich schon eine Ansage - aber ich hab meine Lautsprecher gebraucht gekauft und fast 50% gespart und von Velodyne muss es ja nicht gleich die DD Serie sein, ein kleinerer SPL-R mit automatischer Raummessung gebraucht für unter 1000€ tut's auch...und meiner Erfahrung nach fährt man damit besser als mit einem Standlautsprecher aus der 3000€-Klasse.

Lange Rede kurzer Sinn und um deine Frage zu beantworten:
Ja, Sub-Sat-Kombis können mit "großen" Lautsprechern konkurieren und sie (IMHO!!!) ab einem bestimmten Preisbereich sogar übertreffen. Ich würde eine KEF Reference 202.2 als fast-Punktschallquelle zusammen mit einem guten Sub jederzeit ihren großen Brüdern vorziehen und bin damit sogar mit guten Ständern noch billiger.
Allerdings kanns ich auch verstehen, wenn man das Klanggebilde "Standlautsprecher" als solches nicht kaputt machen möchte...

m00h

PS: Nein, das ist keine Werbung für Velodyne.
Von mir aus kanns auch ein audio-physic Luna sein, der spielt aber ganz anders und nicht nach meine Geschmack.
DarkSubZero
Stammgast
#16 erstellt: 02. Nov 2007, 01:30
Hallo zusammen,

Frank ich danke dir dafür, dass du verstanden hast worum es mir genau geht. Deine Statements haben bei persönlichen Eindrücke zu 100% bestätigt und mich somit ein ganzes Stück weitergebracht.

Ich finde es auch sehr interessant, dass eine so rege Diskussion entstanden ist, scheinbar finden mehrere User Interesse an dem Thema, was IMHO auch sehr interessant ist.

@Armin: Ich suche keine Erfahrungen von Bestimmten Lautsprechern, sondern interessiere mich besonderes für die Unterschiede zwischen Standlautsprecher und Kompakte + Sub der gleichen Preisklasse und gerade aus der gleichen Familie. ich fand dazu Franks Beispiel mit der Nubertkombination sehr passend und treffend.

@m00h: Ich bin froh, dass du auch die selben Erfahrungen gesammelt hast wie ich. Ich würde jedoch noch einen Schritt weiter gehen und behaupten, dass man in nah zu jeder Preisklasse mit einer Sat-Sub Kombination mehr Klang fürs Geld bekommt.
Gerade mit den von dir erwähnten Monitoren, die einen sehr neutralen Klang und linearen Frequenzgang haben ist man in Kombination bestens bedient.

Man überlege sich nur einmal in welcher Preisklasse eine Standbox sich befinden müsste, um mit Beispielweise einer Sonics Argenta oder Focal Solo 6 Be in Kombination mit einem SVS PB12-Plus mithalten zu können.

Ich behaupte mal, dass man für die ca. 2500€ jeden Standlautsprecher bis 10.000€ in Sachen Tiefgang, Auflösung, Neutralität/Klangtreue in den Schatten stellt.

Ich freue mich auf eure Resonanzen

Christian
zuglufttier
Inventar
#17 erstellt: 02. Nov 2007, 10:54
Richtig tiefen Bass (sagen wir von 20-35 Hz) macht kaum eine Standbox und ich konnte auch einen Subwoofer erfolgreich zu meinen Standlautsprechern einstellen.

Dabei filtert das Modul aber auch die tiefen Frequenzen für die "Satelliten" raus. Ohne diese Möglichkeit ist der Übernahmebereich natürlich nur ziemlich schwer einstellbar und es klingt auch nicht so aus einem Guss.
Ich hatte zunächst einen Verstärker ohne auftrennbare Vor- und Endstufe und konnte das dementsprechend gut vergleichen.

Ob man nun den wirklich tiefen Bass nun braucht, ist wieder eine andere Frage aber ich trenne bei ca. 80 Hz und es klingt einfach nur gut. Zusätzlich ist es jetzt wirklich pegelfest, alleine die Schränke und andere Einrichtungsgegenstände geben nun Geräusche von sich
Wilke
Inventar
#18 erstellt: 02. Nov 2007, 14:17
Also ich bin technisch nicht so versiert.
Hatte mal die Möglichkeit nubert boxen in Schwäbisch Gemünd
zu hören. Hatte spaßeshalber die 580 Standbox gegen die 380 +
Subwoofer gehört. Irgendwie hörte sich der Bass bei der Kombination 2 Regallautsprecher + Sub getrennt an, d.h.
es war nicht eine Einheit wie bei den Standlautsprechern.

Ich persönlich würde mir wohl eher die Standbox kaufen
(P.S: aus finanziellen Erwägungen hatte ich mir dann
2 Regallautsprecher gekauft von nubert und bin zufrieden -
meistens höre ich Klassik + Jazz - nur bei Orgelmusik fehlt
mir der Bass!- aber deswegen auf Standboxen umsteigen oder
noch nen Sub kaufen?).
zuglufttier
Inventar
#19 erstellt: 02. Nov 2007, 14:34

Wilke schrieb:
Also ich bin technisch nicht so versiert.
Hatte mal die Möglichkeit nubert boxen in Schwäbisch Gemünd
zu hören. Hatte spaßeshalber die 580 Standbox gegen die 380 +
Subwoofer gehört. Irgendwie hörte sich der Bass bei der Kombination 2 Regallautsprecher + Sub getrennt an, d.h.
es war nicht eine Einheit wie bei den Standlautsprechern.


Kann ich gut nachvollziehen aber zum einen ist das Einstellen das A und O bei Subwoofern und zum anderen ist es manchmal alleine der optische Eindruck, der einen denken lässt, dass es nicht einheitlich klingt.

Wenn ich das Geld hätte und eine Box dann auch noch realisierbar von der Größe ist, würde ich auch wohl ne Standbox nehmen. Aber um 20 Hz mit einer passiven Box bei ordentlichem Pegel zu haben, erfordert schon ein recht wuchtiges Gehäuse
Ueli
Inventar
#20 erstellt: 02. Nov 2007, 16:13
Selbst dann sind 20 Hz kaum drin. Meine teilaktive Titan-V mit ihren 350 l Volumen schaft bei minus 3 db gerade mal 25 Hz.

Andererseits: Für den passenden Center dazu mußte ich aus Platzgründen zu einer Kompaktbox/Subwoofer-Lösung greifen.
Die war insgesamt doppelt so teuer wie eine einzelne Titan-V, und ich mußte schon zwei Subwoofer aufbieten, um den Basspegel der Standbox zu erreichen.

Ueli
zuglufttier
Inventar
#21 erstellt: 02. Nov 2007, 16:41
Guck und mein Sub hat gerade mal 49 Liter: http://www.lautsprechershop.de/hifi/index.htm?/hifi/bau_xa12.htm

Klein ist er deswegen noch lange nicht...
Stereosound
Inventar
#22 erstellt: 02. Nov 2007, 22:53
Ich hab zwar nicht so derb die ahnung aber die Anlage meiner signatur hat vom bass her aufjedenfall mehr seound als mein ehemaliges Teufel CEM.

die höhen klingen (für mich) gleich.
Hüb'
Inventar
#23 erstellt: 04. Nov 2007, 09:16

Stereosound schrieb:
Ich hab zwar nicht so derb die ahnung aber die Anlage meiner signatur hat vom bass her aufjedenfall mehr seound als mein ehemaliges Teufel CEM.

die höhen klingen (für mich) gleich.

Die Rede war ja bisher auch nicht von Low-Budget...
DarkSubZero
Stammgast
#24 erstellt: 04. Nov 2007, 11:03
Ach er wollte doch nur helfen...
DarkSubZero
Stammgast
#25 erstellt: 08. Nov 2007, 01:56
Wir sind jetzt also zu dem Schluss gekommen, dass Kompaktlautsprecher + Subwoofer Standlautsprechern gegenüber gewisse Vorteile mit sich bringen.

Wie sieht es eigentlich mit der Kombination z.B. 3-Wege-Standlautsprecher + Sub im Vergleich zu einem 2-Wege-Kompaktlautsprecher + Sub gleicher Preiskategorie aus?

Gruß

Christian
zuglufttier
Inventar
#26 erstellt: 08. Nov 2007, 08:37
Gleiche Preiskategorie weiß ich nicht aber ich selber habe einen 3-Wege-Standlautsprecher und einen Subwoofer. Klappt wunderbar.

Dadurch steigt natürlich die maximale Belastbarkeit. Aber wenn deine Kompakten ohne Probleme und auch bei hohen Pegeln bis zur Trennfrequenz spielen (was bei aktiver Trennung kein Problem sein sollte), denke ich nicht, dass man irgendwelche nennenswerte Vorteile hat.

Man muss ja schließlich bedenken, dass eine Kompaktbox in der gleichen Preisklasse bessere Chassis haben sollte und gar keinen Tiefbass machen muss in diesem Fall.
DarkSubZero
Stammgast
#27 erstellt: 08. Nov 2007, 14:09
Ich sehe das ähnlich, nur glaube ich dass man mit den Standboxen mehr "Kickbass" hat als mit den Kompakten.
Aber was die Klangqualität an sich angeht wüste ich nicht wer die besseren Karten hätte. In Sache Klangdichte und Fülle müssten ja eigentlich die Standls überragen.

Bzw. ich betreibe keine Kompakboxen sondern die Rf-7 und bald mit einem zusätzlichen RSW-12

Gruß

Christian
zuglufttier
Inventar
#28 erstellt: 08. Nov 2007, 14:34
Kommt halt immer drauf an, was man will
DarkSubZero
Stammgast
#29 erstellt: 08. Nov 2007, 17:24
Ein möglichst guten Klang fürs Geld
zuglufttier
Inventar
#30 erstellt: 08. Nov 2007, 19:30
Wenn du auf hohe Lautstärken und ordentlich Druck stehst, ist so ne Standbox sicherlich im Vorteil.

Hört man leise und möchte möglichst viele Details zu Gehör bekommen, könnte man mit einer gleich teuren Kompaktbox (weil bessere Chassis etc.) besser bedient sein.
L3hrling
Neuling
#31 erstellt: 17. Jul 2013, 18:39
Hallo,

bin gerade bei Deinem Beitrag gelandet. Darf ich fragen welche Übergangsfrequenz Du benutzt hast. Ich habe Regallautsprecher und Subwoofer mit ähnlichen Abmessungen sowie Leistungsdaten.

bezüglich #15 m00hk00h


[Beitrag von L3hrling am 17. Jul 2013, 18:42 bearbeitet]
MichNix0815
Inventar
#32 erstellt: 18. Jul 2013, 08:53
Hallöle,

also ich habe eine zeitlang die KEF R300 zusammen mit 2 Heco Celan 38A am Antimode 8033C betrieben, befeuert von einem Pio LX85.
Nach etlichen Rumschieben und dem mehrmaligen Einmessen des Systems war der Sound für mich und einige Testhörer echt Super ....
Nun, nach dem Umstieg auf die KEF R900 (die Regalos wanderten nach hinten) war das kein Vergleich mehr zu dem vorherigen "Super",
das war noch mal ein gewaltiger Sprung nach vorn. Jetzt, nach ca. 3 Wochen experimentieren kann ich es mir nicht mehr ohne die R900 vorstellen.
Die Hecos sind hinter die Couch gewandert, bei den R900 habe ich alle 4 Reflexrohre geschlossen und im Setup auf Large stehen,
die Subbis laufen in der Regel nur bei Film mit oder spät abends um meine Vermieterin zu schonen.

Gruß Reiner
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