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Epos Lautsprecher

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lotusblüte
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 13. Dez 2007, 09:39
Hallo,

Nach längerem Hin und Her, auf der Suche nach für mich geeigneten Kompakt-LS, bin ich am Schluß bei der Epos M5 gelandet. Diese hatte ich dann bei Volker Dahmen (Best of British Hifi) geordert. Der LS war sehr schnell an meiner Adresse, dank schnellem, reibungslosen Ablauf, wofür ich Volker an dieser Stelle nochmal danken möchte. Desweiteren erwarte ich die Woche noch den Creek Evo Amp von Volker.

Nachdem die LS-Anlage in der letzten Zeit ein eher trostloses Dasein bezüglich vernünftiger Geräte gefristet hatte, kam nun der Zeitpunkt, dies aufzuholen.

Der Raum, in erster Linie für meinen geliebten KH Betrieb, ist kein großer Raum, eher ein kleiner und die Verhältnisse sind nicht so optimal von der Platzierung her und den Abständen her gesehen, wie man es sich wünschen würde mit der LS-Anlage als Nr.1 Betrieb. Aber, es ist auch nicht schlecht akustisch. Man muß halt nur darauf achten wegen der Raumgröße, daß die LS nicht zuviel Baß drücken, daß nicht zuviel Fülle entsteht.

Meine Vorliebe schon aus vergangenen Tagen galt und gilt immer noch den englischen Lautsprecher. Die Marke Epos konnte ich des öfteren im Verlaufe der letzten Jahre etwas verfolgen beim Händler, aber nie in Form gezielterer Betrachtung, eben wegen fehlender Priorität in diesem Bereich. Nun konnte ich dies vergangene Woche nachholen, auch im Verbund mit unterschiedlicher Verstärkung.

Ich konnte feststellen, daß mir die Creek Verstärkung von allem her gesehen mit den Epos den größten Sinn machte, daher auch meine Entscheidung. NAD lief nicht übel, Music Hall ebenfalls, aber bei Creek rastete das ganze zusätzlich noch in der Form ein, daß sich zwei Teile die Hand reichen. Hier paßt alles vorzüglich. Schnelligkeit, Kontrolle und ein sehr großes Maß an Stimmigkeit war gegenüber den anderen Verstärker besser gegeben in diesem Kombinat.

Die akustische Dämpfung in meinem Zimmer würde ich als gelungen bezeichnen. Dinge wie Baßanteil, Höhe, luftiges Klangbild und auch Präzision, ohne aber ins überanalytische zu fallen, gehen in einer guten ausgewogenen Darstellung miteinander einher. Alles hat genug Körper, sowohl Stimmen als auch Instrumente. Und die Musik pakt oder erreicht die Seele (mit meinen Worten ausgedrückt)in einem Maß, daß man mit Spannung und Neugier an der Musik Teil hat. Ich denke, alles ist so, wie man es sich von einer insgesammt gehaltvollen Wiedergabe erhofft.

Die M5 macht ihre Arbeit in meinem Raum so, daß nie ein Überangebot im Baß statt findet. Sauber läßt sich der Baß bei aller Musik nachvollziehen. Die mitunter wichtigste Angelegenheit bezüglich meiner Zimmergröße. Die Epos ist für mich ein kleiner feiner LS. Er kann richtig gut die Musik ganzheitlich geschlossen wiedergeben, aber auch mit dem nötigen Maß an Detailarbeit.

Am endgültigen Ständer für meine M5 arbeite ich im Moment noch. Heute laufen daran die letzten Lackierungsarbeiten.

Soweit erstmal meine ersten Eindrücke zu diesem LS bei mir und zum Zusammenspiel mit einem passenden Verstärker.



Grüße
lotusblüte
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 27. Dez 2007, 07:06
Hi,

Schade, daß nicht mehr an Resonanz auftaucht. Epos LS werden wohl nicht so stark vertreten sein. Dabei sind diese LS richtig gut. Ich fahre über die M5 alle möglichen Musik Genres, nirgendwo läßt dieser LS etwas anbrennen. Mitlerweile hängt als Verstärker ein Creek Evo dran.

Und das zusammen ergibt ein tolles Gespann. Ich würd nach wie vor die Creek Verstärker für Epos LS als sehr gelungen, ausgewogen bezeichnen. Was mir insbesondere auffällt, ist die gute Kontrolle des Evo in der Musik. Er ermöglicht einen klaren und kontrollierten Baß. Kraftvoll. Er packt die Musik an und treibt, wie man so schön sagen könnte. Tonal an der M5 super. Egal, was ich bis dato hörte, niemals aufdringlich, nervend. Aber auch kein Detail verschweigend.

Klassische Musik ist ein Ohrenschmaus mit dieser Kombi. Ich finde aber auch, das der Creek bei jeder größeren Besetzung an der Epos die Übersicht behält. Selbst Großklassik bringt er spielend.

Für die M5 hatte ich mir die Ständer ja selbst gemacht. Da ich weiß, daß vom Materialmix (Holz und MDF) sehr viele kompakte super damit laufen und zum anderen aus optischer Sicht. Ich wollte etwas, was paßt.

Hier ein paar Eindrücke.







Ich kann nur jedem diesen LS ans Herz legen. Gerade auch für kleinere Räume, wie bei mir. Weil er so spielend leicht und auf den Punkt jede Art von Musik bringt.

Grüße
Musikfloh
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 27. Dez 2007, 10:48
Eine feine Anlage hast Du da und Dein Ständer ist auch auch toll

Grüsse
Flo
iael
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 27. Dez 2007, 10:52
Das sieht richtig super aus!Die Ständer sind mit die schönsten,die ich bis dato gesehen habe.
klingtgut
Inventar
#5 erstellt: 27. Dez 2007, 10:57
Hallo Otwin,

da kann man wohl nur noch gratulieren.

Wunderschöne Anlage, super Bilder, sehr schöne Ständer...

Viel Spass beim Musik hören

Viele Grüsse und nochmal vielen Dank

Volker
Japs
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 27. Dez 2007, 11:24
Hallo ihr wenigen EPOS-Liebhaber,

ich interessiere mich ebenfalls für ein Paar EPOS-Lautsprecher. Für mich kommen die kompakten Standlautsprecher "M22" und die "M16" in Frage.

Die M22 ist mein Favorit, da hier ein um 10 Herz tieferer Bass (im Vergleich zur M16) möglich sein soll (38 Hz bei der M22).

Zzt. betriebe ich ein Paar Magnat Vector 77 Standlautsprecher an einem Denon AVR-2805 AV-Receiver (im Keller habe ich noch eine ROTEL RB-970 mkII Endstufe, die aus Gründen eines fehlenden Hifi-Racks nicht angeschlossen ist). Die Magnat Vector 77 sind klanglich tiefbassschwach und in den Mitten sehr ungenau. Eine Box hat zudem eine stärkere Mittenpräsenz (vielleicht ist die Frequenzweiche irgendwie beschäfigt). Zuerst wollte ich mir einen Subwoofer zulegen. Diese Idee habe ich jedoch schnell verworfen. Es ändert sich ja nix am Gesamtbild des Klangs und außerdem kostet laut Aussage einiger Boarders ein musikfähiger Aktiv-Subwoofer doch sehr viel Geld.

Weiß jemand, wo man die EPOS-Lautsprecher günstig beziehen kann. Bisher sind mir nur wenige Händler bekannt, die leider zu den OVPs (M22 = 1.950 Euro und M16 zu 1.700 Euro)anbieten.

Besten Dank im Voraus und freundliche Grüße
Japs
lotusblüte
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 27. Dez 2007, 11:24
Hallo Floh,

Vielen Dank. Eigentlich wollte ich "nur" eine Art gehaltvoller Hintergrundmusik per CDP oder Tuner gewährleisten, da ich in erster Linie mit den Kopfhörer arbeite. Nun isses doch etwas mehr geworden am Ende.

Das Problem bei mir ist, daß ich auf ein klein wenig Purismus nicht verzichten kann. Die Epos LS sind dafür wie geschaffen. Wäre mein Raum größer, hätte ich mir die M12 genommen. Diese drückt aber schon etwas mehr Volumen, das wäre für meine Situation zu viel des guten gewesen.

Epos LS sind audiophile Perlen. Aber nicht starr auf Audiophilität gerichtet. Phil Collins macht genauso Spaß wie ein Streichquartett. Die Epos ist verfärbungsarm und im wahrsten Sinne ein Musikvermittler. Die ganzheitliche Vermittlung ist es bei ihr, die für soviel Freude sorgt. Alle Details betten sich immer in einem "ganzen" ein. Und sie kehrt die Details so mühelos raus, das eben in ihrem ganzheitlichen Musizieren nie ein Defizit auftaucht. Man hat immer das Gefühl, alle Einzelheiten laufen gerade mal ganz locker mit, sind völlig vorhanden, ohne das man sich damit weiter beschäftigen braucht.

Die Größe mit der die M5 einen sauberen gestrichenen Kontrabaß in den Raum stellt, ist bemerkenswert. Wenn sie von einem kräftigen und stromlieferfähigen Amp, wie beispielsweise dem Creek Evo angetrieben wird, dann läuft eine Filmmusik a la Gladiator und ähnliches völlig mühelos ab in allen Lagen.

Höre ich als Beispiel den Chor auf der Film CD " Die Kinder des Monsieur Mathieu", dann zeigt die M5, daß sie einen wunderbaren Hochton bringt mit einer super Auflösung und ohne jeglichen Streß. Bei noch größeren klassischen Choreinlagen schwebt ein solcher Chor regelrecht luftig und lässig.

Ich hatte ja erwähnt, daß ich die M5 auch an NAD Elektronik gehört hatte, insgesammt am 315, 325 und 352. Nur, es ist auch schon gut als Wiedergabe, hat das alles noch nichts zu tun mit der Arbeit des Creek. Der kontrolliert diesen LS von unten her und sorgt dafür, daß das ganze Frequenzspektrum völlig locker erklingt. Daher kann man auch mit einer solchen Kombi mühelos jede Musikrichtung genießen.

Das große Plus der M5 ist und bleibt ihre musikalische Vermittlung. Ich konnte vor kurzem bei einem Händler eine Audiophysik Spark anhören, die ich sehr günstig gebraucht hätte bekommen können. Die hat nicht die Vermittlung einer Epos M5. Ich persönlich würde nicht tauschen wollen.

Wenn man weiterhin bedenkt, daß eine Epos M5 ganze 660,- Euro das Paar kostet, ist es ein kleines Geschenk. Mit diesen Qualitäten insgesammt allemal. Und auch die Verarbeitung, sehr fein. Daher auch die Mühe bei den Stands.

Ein Bekannter von mir fährt seine Spendor S3/5 ebenfalls an Creek. Ich kenne die 3/5 er in und auswendig von ihm, genauso wie seine damalige 15/2. Ich persönlich ziehe gegenüber der Epos die Spendor nicht vor. Die Epos vermittelt mir die Musik stärker als die Spendor. Ich habe mit ihr mehr Anteil an der Musik. Dies aber meine persönliche Einstellung.



Grüße
lotusblüte
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 27. Dez 2007, 11:27
Hallo Volker,

Ja, dank dir und deiner schnellen und unkomplizierten Handhabung.



Grüße
Racer111
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 27. Dez 2007, 11:50
Hallo!

Wie groß ist der Hörraum, in dem die M5 betrieben werden?

Die M5 wurde übrigens in der Stereophile getestet: http://www.stereophile.com/standloudspeakers/405epos/

Viele Grüße,
Christian
lotusblüte
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 27. Dez 2007, 11:52
Hallo Michael,

Vielen Dank. Die Ständer waren eigentlich weniger kostenintensiv, als eine Schweine Arbeit. Holz und Lackierung liegen bei 130,- Euro insgesamt für beide Ständer. Aber die nicht enden wollenden Schleifarbeiten über zig Tage.

Allerdings muß ich auch dazu sagen, daß ich in den frühen 90 ger Jahren gewerblich tätig war im Tonmöbelbau, Rackseitig und auch für LS Stands. Eines der damaligen letzten interessanten Gespräche war mit dem Verkaufsleiter von Cyrus. Die suchten damals nach einer Racklösung für die ganze Cyrus Linie. Nur preislich atraktiv war dies für mich unmöglich herzustellen bei komplett Fertigung in Germany. Danach hatte ich dann das ganze gekänzelt. Die ganze Werbung alleine war schon ein immenser Akt. Mit dem richtigen potenten Partner damals hätte das ganze vielleicht weiter funktioniert. Egal, was soll´s.

Grüße
lotusblüte
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 27. Dez 2007, 12:01
Hallo Christian,

Ich schäme mich fast, die Raumgröße anzugeben. Es sind ganze 3m x 3,5 m. Die LS stehen auf der Seite der 3m. Dies kommt bei mir daher, daß dieses Zimmer eigentlich nur per Kopfhörerumsetzungen gedacht war, ein wenig Lesezimmer, fernsehraum ect.

Das andere Photo, wo die beiden LS alleine auftauchen, war ursprünglich bis Mitte der neunziger Jahre mein LS Hörraum. Dort sind es 35m² Größe. Nur hatte ich keine Lust mehr, jetzt diesen raum wieder zu einem Hifiraum umzugestalten wie damals. Nachdem die M5 auch soweit allürenlos in den 11,5m² arbeitet, verändere ich auch nicht mehr. Ich lass es dabei.

Sicherlich, ich kann in diesem Zimmer nicht alles erwarten. Aber ich dehne noch verhältnismäßig gut aus, auch rechts und links etwas über die LS hinaus. Ich bekomme eine schöne Orchestertiefe und auch der Fokus der Instrumente stimmt. Alles in allem ist die Wiedergabe von diesen Punkten her betrachtet nicht so weit weg gegenüber meinen ProAc, Spendor und Acoustic Energy Betrieb im anderen Zimmer. Ich hab noch das Glück, das die Akustik hier trotz kleinerem Raum im Lot sitzt.

Grüße
lotusblüte
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 27. Dez 2007, 14:08
Hallo,

Ich möchte noch ein wenig bemerken hinsichtlich des Stereophile Test´s, aber ohne generell Test´s über den grünen Klee zu loben.

Ich kann mich in vielem wieder finden laut der Beschreibung des Tester´s.

Schwerpunkt bildet bei mir eigentlich jede Art von Musik. Ich möchte authentisch, aber schon fast organisch eine Kammermusik bekommen. Ein Großorchester soll nicht gepreßt daher kommen, gerade bei schlagartigen Gesamteinsätzen.

Eine Norah Jones soll ihren Schmelz verströmen. Ein alter Blues darf so richtig "dreckig " sein und eine Jazz at the Pawnshop soll die ganze Trockenheit ihrer Jazzkelleratmosphäre behalten.

Alles in allem schon viele Ansprüche an Winzlinge. Aber gerade dieses Gefühl einer hohen Sicherheit, egal was ich der kleinen an Material auflege, sie meistert es, ist eine sichere Bank für mich. Und sie meistert diese Dinge ohne sich zu mühen. Ich kann auch sagen, ich gehe mal soweit, sie wird nie laut. Sie setzt mehr Energie frei, wird aber nicht laut. Die schlagartigen Wechsel oder Sprünge dabei schüttelt sie schon aus dem Ärmel. Ich benutze für solche Erfahrungen nicht selten die mühelose Ansatzlosigkeit eines guten Kopfhörer. Ich kann beim besten Willen meiner M5 echten Glauben schenken bei dieser Arbeit.

Ratz, fatz und schnell, wobei aber auch der Creek klar seinen Anteil hat, geschehen die Dinge. Es kommt bei kräftigen und großen Passagen eher das Gefühl: War´s das schon. Die M5 zeigt im gleichen Moment immer Reserve. Es dürfte sich ruhig noch steigern. Man verlangt fast schon nach der größeren Chorpassage, nach den fundamentaleren Einsätzen oder nach noch mehr komplexem in der Musik. Solche Dinge machen bei ihr einen unheimlichen Spaß. Leicht und spielerisch. Einfach unangestrengt, gleichzeitig aber mit viel Differenzierung. Und immer eine große Glaubwürdigkeit.

Man hat das Gefühl, es stimmt immer alles auf dem Punkt. Sicherlich läßt sich durch einen anderen Kompakt LS die Präzision und Genauigkeit noch steigern, aber bleibt ein entsprechend hoher Grad davon eben noch eingebettet in einem ganzen, das ist die Frage. Hier macht die M5 völlig Ton in Ton.

Für mich ist diese kleine Box eine Perle mit einerseits echter glaubwürdiger Präzision und Verfärbungsarmut und andererseits immer wieder der stimmige "Überrascher" musikalisch gesehen. Bei jeder CD zeigt sie oder bleibt sie bei dem Gewicht, welches der jeweiligen Musik ihren Ausdruck ermöglicht. Oder worin die Aussage liegt.

Und wenn der Tester Stimmen anspricht, kann ich ihm nur recht geben. Ich habe bis dato eine Patricia Barber so frei noch nicht zwischen den LS gehabt. Zumindest bei vergleichbaren Klassen an LS. Aber auch um ein gutes Stück darüber. Auch ihr artkulieren, ihre Gewichtung in der Stimme, ihre ganze Art, wie sie mit den Tonhöhen jongliert, bringt die M5 auf den Punkt.

Das alles fesselt. Wenn ich es etwas blumig ausdrücken darf, ja, dann ist viel Magie drinn. Das meine ich mit Vermittlung. Ich muß einfach hinhören, ob ich will oder nicht. Egal ob beim Radio die Stimme der Moderatorin oder eine Gesangspassage. Die M5 zieht in den Bann. Früher hatten wir bei ähnlichen wenigen Erlebnissen mit bestimmten Geräten immer gesagt, das hat was. Und das isses bei der Epos auch. Die hat was. Die M5 hat was zu sagen. Und sie bindet auch sofort mit dem richtigen Amp. Da kommt man nicht los von.

Ich hoffe, ich hab das jetzt nicht zu emotionell oder prosamäßig zum Ausdruck gebracht. Wenn es doch so erscheint, dann bitte verzeihen. Ich finde lediglich, man kann so am ehesten beschreiben, wie einen Musik über die M5 erreicht.



Grüße
Jeremy
Inventar
#13 erstellt: 27. Dez 2007, 14:52
Mich würde interessieren (die Frage geht auch gerne noch an 'Klingtgut'), ob Epos Lautsprecher nur im Verbund mit Creek-Elektronik so gut und stimmig klingen, wie in diesem Hörbericht beschrieben, bzw. nur dann ihr volles Potential entfalten (ich weis natürl., daß Epos-Speaker an/mit Creek-Elektronik entwickelt/abgestimmt werden)?

Ich hatte mich seinerzeit auch für Epos-LS interessiert - konkret für das Spitzenmodell M-22.
Ich hätte sie mir auch gerne gekauft - Epos steht ja in dem Ruf, viel Klang und audiophile Qualitäten fürs Geld zu bieten.

Ich hatte mir die M-22 dann bei Uwe Joecks-Wohnraumstudio in Ffm-Eschborn zus. mit 2 Bekannten angehört (das war schon im Sommer 2004; da kamen die M-22 gerade neu in den Fachhandel) - an einer LUA-Röhrenkette mit Sinfonietta-Amp und Cantilena MkII-Player.
Wir empfanden die M-22 allerdings gerade in den oberen Mitten und im Hochtonbereich als etwas 'bissig' - eben nicht so samtig, wie man sich das gewünscht hätte (Metallkalottenhochtöner?) - ansonsten sicher nicht schlecht, aber halt doch nicht optimal.

Jedenfalls habe ich mich dann doch für Dynaudio's Focus 220 entschieden; wie gesagt war aber die M-22 damals auch in der engeren Wahl.
Könnte der Klangeindruck auch an den Lua's gelegen haben?

Freundliche Grüße

Bernhard


[Beitrag von Jeremy am 27. Dez 2007, 14:53 bearbeitet]
klingtgut
Inventar
#14 erstellt: 27. Dez 2007, 15:13

Jeremy schrieb:
Mich würde interessieren (die Frage geht auch gerne noch an 'Klingtgut'), ob Epos Lautsprecher nur im Verbund mit Creek-Elektronik so gut und stimmig klingen, wie in diesem Hörbericht beschrieben, bzw. nur dann ihr volles Potential entfalten (ich weis natürl., daß Epos-Speaker an/mit Creek-Elektronik entwickelt/abgestimmt werden)?


Hallo Bernhard,

Epos wird neben Creek auch gerne mit Naim, Roksan oder auch Exposure kombiniert.Es ist also nicht so das Epos ausschließlich und nur mit Creek läuft



Jeremy schrieb:

Ich hatte mir die M-22 dann bei Uwe Joecks-Wohnraumstudio in Ffm-Eschborn zus. mit 2 Bekannten angehört (das war schon im Sommer 2004; da kamen die M-22 gerade neu in den Fachhandel) - an einer LUA-Röhrenkette mit Sinfonietta-Amp und Cantilena MkII-Player.
Wir empfanden die M-22 allerdings gerade in den oberen Mitten und im Hochtonbereich als etwas 'bissig' - eben nicht so samtig, wie man sich das gewünscht hätte (Metallkalottenhochtöner?) - ansonsten sicher nicht schlecht, aber halt doch nicht optimal.

Jedenfalls habe ich mich dann doch für Dynaudio's Focus 220 entschieden; wie gesagt war aber die M-22 damals auch in der engeren Wahl.
Könnte der Klangeindruck auch an den Lua's gelegen haben?

Freundliche Grüße

Bernhard


gut wenn die Box neu war war sie vielleicht auch noch nicht eingespielt und war deswegen noch etwas scharf und schrill.Die Kombi Epos mit Lua habe ich noch nicht hören können und kann dementsprechend auch nichts dazu sagen.

Viele Grüsse

Volker
lotusblüte
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 27. Dez 2007, 22:17
Hallo Bernhard,

Viel kann ich halt auch nicht in Richtung ganz verschiedener Verstärker berichten. Außer die paar Probanden, die ich erwähnte. Ich hatte beim Händler allerdings eine recht eigenartige Sache mit verfolgt. Das war nicht bei Volker, um einem Mißverständnis vorzubeugen, sondern bei einem Händler in einer Nähe. Es ging um die kleinere ELS 3. Die hörte ich mir aus reiner Neugier ebenflls an. Und ebenfalls an verschiedenen Verstärker.

Als Beispiel wieder Music Hall. Der Music Hall klang an der kleinen Epos in den Höhen sehr matt. Trotzdem die kleine Epos nicht den besseren Hochtöner einer M5 hat, konnte ich mir nicht vorstellen, daß die ELS 3 generell so matt obenrum spielt. Und eigentlich haben das aber auch die Music Hall Geräte nicht an sich. Also, NAD an die ELS 3. Nun kam ein Hochton und Auflösung zum Vorschein, allerdings war mir der Hochton nicht echt genug. Irgendwie nicht natürlich. Mehr erzwungen das ganze. Auch hier lößte der Creek einen entscheidenden Knoten. Die ELS 3 bekam ein anderes Licht. Ausdrucksstärker, erwachsener und stabiler.

Was ich aber nicht verstehen konnte, war die Tatsache, warum am Music Hall der gleiche LS obenrum regelrecht kastriert spielte.

Ich hab aber beim Händler auch die Standlautsprecher M22 und M16 angehört. Von den Marken, die bei ihm vertreten sind, ging insgesammt Creek am besten. Beste Geschlossenheit und Stimmigkeit. Ich hätte gerne mal DNM Elektronik noch daran gehört, leider reichte die Zeit nicht mehr.

Grüße
x_henning_x
Neuling
#16 erstellt: 28. Dez 2007, 01:02
Hallo Otwin,

ich habe auch den Creek Evo, aber andere Boxen (ältere Infinity). Wie ist es in Deiner Kombi denn mit Rauschen? Ich habe immer ein hörbares Grundrauschen (unabhängig von der Lautstärkeregelung).

Henning
lotusblüte
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 28. Dez 2007, 06:42
Hallo Henning,

Ja, ein ganz klein wenig hab ich auch. Aber wirklich ganz minimal. Ich muß mit dem Ohr ganz nahe an die Chassis, damit man es überhaupt wahr nimmt. Ist es viel oder deutlich bei dir?



Grüße
lotusblüte
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 28. Dez 2007, 07:00
Hi Henning,

Noch eine Frage. Ist bei dir am Creek Evo dieses Grundrauschen generell vorhanden? Ich meine, auch, wenn absolut an den Eingängen kein Gerät angeschlossen ist?

Grüße
x_henning_x
Neuling
#19 erstellt: 28. Dez 2007, 11:47
Hi, das Rauschen ist schon recht deutlich. Wenn ich genau hinhöre, kann ich es noch aus einem guten Meter Abstand hören.

Die Quellen habe ich noch nicht abgehängt (ich komme so schlecht an die Eingänge), aber das Rauschen ist unabhängig von der Quellenwahl & der Lautstärkeregelung. Nur wenn ich die "Mute"-Taste drücke, verschwindet es.

Mein Hifi-Händler hat gesagt, ein bisschen Rauschen sei normal & meine LS hätten wahrscheinlich einen recht höhen Wirkungsgrad (laut Internet 92 db).

Viele Grüße, Henning
lotusblüte
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 28. Dez 2007, 12:12
Hi Henning,

Ja, okay, ein wenig schon, aber nicht so, daß man es in 1m Abstand noch hört. Du müßtest aber trotzdem einmal, wenn du auch schlecht ran kommst dir die Mühe machen und alle geräte vom Creek abhängen. Also hinten alle Cinch ziehen. Danach kontrollieren, ob das Rauschen gleich bleibt, sich vermindert hat oder gar nichts mehr da ist.

Damit gewährleistest du mal generell, wo das Rauschen herkommt. Weil ein Verstärker aus sich heraus sollte nicht rauschen am LS, daß man es noch in solch einem Abstand vernehmen kann. Mit dem Ohr am Chassis und dabei ein wenig, das sehe ich noch als normal an, aber nicht mehr.

Solltest du feststellen, daß ohne ein Gerät am Creek die Situation normal ist, fängst du dir durch eine Quelle ein Signal ein. CD Player bringen hier in der Regel kein Problem. Tuner bzw. Fernseher schon viel eher. Falls du Tuner bzw. Fernseher am Creek hast, überprüfe, ob sich etwas ergibt wegen der Antennenzuleitung. Doppelte Masse und der gleichen. Es ergibt sich zwar in der Regel dabei gerne eine Brummschleife, allerdings kann es sein, daß man den Brumm gar nicht so deutlich als Brumm wahr nimmt, sondern halt ein stärkeres Rauschen.

Du müßtest dich Stück für Stück in dieser Richtung durch hangeln, um am Ende zu wissen, durch was der hohe Rauschanteil zu Stande kommt. Dann kannst du ihn auch bekämpfen.

Dies wäre mein Vorschlag.



Grüße
lotusblüte
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 02. Jan 2008, 06:46
Hi Henning,

Konntest du bezüglich des Rauschens zu einem Ergebnis kommen?

Grüße
x_henning_x
Neuling
#22 erstellt: 02. Jan 2008, 21:33
Hallo Otwin,

sorry, ich hatte in den letzten Tage keine Zeit, mich besonders darum zu kümmern. Allerdings ist das Rauschen zumindest noch da, wenn ich alle Quellen vom Netz nehme (d.h. die Netzleiste ausschalte) und die Antenne des Tuners ausstecke.

Mal sehen. Ich werde die Tage testweise andere Lautsprecher anschließen, und wenn es auch mit denen rauscht, muss ich wohl nochmal mit dem Verkäufer reden.

Viele Grüße, Henning
lotusblüte
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 04. Jan 2008, 08:12
Hi an die wirklich "wenigen" Epos Liebhaber,

Möchte den Thread nicht gerne fallen sehen. Weiterhin sehr faszinierend für mich die Arbeit meiner M5 am Creek Evo. Habe mich mitlerweile durch einen größeren Teil meiner CD´s gehört und stelle nach wie vor fest, keine Vorliebe.

Dieser kleine LS bringt das Kunststück fertig, sowohl audiophil zu erstaunen als auch in gesamtmusikalischer Hinsicht. Qualität aber nie Erbsenzählerei. Es ist schlicht seine natürliche Wiedergabe, die begeistert. Ich höre ziemlich breitbandig vom Streichquartett über die Oper bis hin zu Kraftwerk und Vangelis. Oft ist es ja so, daß ein Musikgenre mehr Sinn macht bei der Wiedergabe, ein anderes weniger. Oft kamen sehr gute klassische Aufnahmen richtig auf den Punkt, während schlechtere Popaufnahmen regelrecht zerpflückt werden.

Die Epos läßt das alles zusammen. Irgendwie hat sie den Finger immer an der richtigen Stelle, so mein Eindruck. Sehr wertige Kompakt LS hatte ich im Laufe meiner Jahre in meinen vier Wänden. Unterschiedliche Stärken oder Prägungen führten mitunter zu unterschiedlichen oder leicht unterschiedlichen Vorlieben im Bereich verschiedener Musikgenres. Lautsprecher die hingegen natürlich weit weg jeglicher Prägung arbeiten, sind eher selten anzutreffen. Hier liegt die Stärke der Epos.

Ultimative "Alleskönner" gibt es nicht. Ein Kompromiss beinhaltet dies automatisch. Aber, es gibt verdammt gute Kompromisse.

Es wäre schön, wenn sich mehrere zu einem Blick zu dieser Marke bewegen ließen. Sie kann nämlich schnell einen Weg oder eine Suche sinnvoll beenden. Mal sehen, ob nicht doch beim ein oder anderen das Interesse geweckt wird. Das Interesse an einem kleinen außergewöhnlich stimmigen LS.



Grüße
forest-mike
Stammgast
#24 erstellt: 05. Jan 2008, 06:35
Epos kenne ich leider nicht aus einer Erfahrung. Die
Marke ist mir wohl bekannt. Hier in Südbaden ist mir auch kein Händler bekannt, der Epos führt. Reson in Stuttgart hat wohl Epos ist aber weit weg.
lotusblüte
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 05. Jan 2008, 13:27
Hallo forest-mike,

Ja, ein Problem. Mit Epos verhält es sich, was die Händler anbelangt, nicht viel anders als mit ProAc. Das sind Nischen. War aber immer schon so. Meine erste ProAc mußte ich mir Anfang 80 vom Saarland aus nach Bonn holen gehen zum Händler.

Wie weit bist du denn von Stuttgart weg oder vom Volker Dahmen, der glaube ich Nähe Heidelberg sitzt?

Wie soll man das mit Epos gut beschreiben? Es ist immer blöd, Eindrücke zu beschreiben, da diese Beschreibungen irgendwie im leicht malerischen landen. Und wenn man zu bildlich antwortet, bekommt man schnell eins auf´s Mützchen.



Starke Vermittler erwähnte ich schon. Bei Epos bekommst du eine starke Aussage über unterschiedliche Farbe, Tiefe oder Schichtung in der Musik. Die Epos binden stets das ganze zu einem Gesamtbild, zeigen aber in diesem Gesammtbild die unterschiedlichen Facetten sehr strak. Ich hab bei anderen LS, die auch ein sehr zusammenhängendes Bild ermöglichen, dennoch das Gefühl, es wird viel an Unterschiedlichkeit farblich, von der Tiefe her und von der Intensität her, verschluckt. Oft bekomme ich dann das Gefühl, überspitzt ausgedrückt, eines mehr flächigen einheitlichen.

Bei Großklassik beispielsweise werden solche Dinge sehr deutlich erkennbar. Diese Musik beinhaltet ja ein Meer von sich ständig verändernden Dingen. Und die Klassik lebt in dieser Größe geradezu über ihre Vielschichtigkeit. Den lebhaften Eindruck beizubehalten, der durch die ganzen Reflexionen entsteht in dieser Musik, ist schlicht das Geheimrezept, wenn man so möchte. Eine Einheit belassen, das Orchester also nicht auseinander pflücken, andererseits auch nicht einen eingedickten Brei daraus zu machen, sind die grundsätzlichen Basiswerte. In diesem einheitlichen Bild farblich, laut-leise sprungseitig, kontrolliert und souverän die Bedeutung einer orchestralen Klassik zum Leben zu erwecken, ist wie ein Schlüssel zu dieser sehr komplexen Musik.

Das gleiche könnte ich aber auch anwenden bei Musik von Vangelis. Synthiespektrum, Orchestermusik und nicht selten Chorbesetzung machen seine Musik zu einer großen Musik. Auch da gibt es unzähliges drinn zu entdecken.

Die Epos behält bei solcher Musik komplett die Übersicht. Sie bleibt "bedeutsam" bei allen tonalen Wechsel oder Tempiwechsel oder bei verschiedenen Intensitäten unterschiedlicher Orchestergruppen. Die Dinge verschlucken sich von der Bedeutung nicht gegenseitig. Daher bleibt sie durchweg durch das Thema hindurch "interessant". Es wartet permanent eine musikalische Aussage.

Oft bleibt es bei Wiedergaben bei einer insgesammt guten musikalischen Aussage. Gleichzeitig aber auch in der Musik innerlich viele Nüsse zu knacken, sodaß die ganze inhaltliche Bedeutung zum Vorschein kommt, ist eine verdammt harte Nuß. Das ganze dazu noch, ohne vordergründig, laut zu werden. Auf die Nerven zu gehen, Dinge zu verschlucken.

Der Creek, aber mit Sicherheit nicht der einzige hier, leistet dabei die richtige Arbeit an der Epos. Tonal eh auf einer Wellenlänge. Er kontrolliert die ganze Arbeit mit viel Gefühl für übersichtliches. Daher bricht die Epos auch bei keiner Musik aus oder plätschert nur mal dahin. Es ist eine trockene auf dem Punkt spielende Wiedergabe mit genug an Feingefühl, räumlicher Staffelung.

Musikalisch berührt einen die Epos, tonal läßt sie einen in Ruhe. Eine interessante Gangart. Ich hab nicht selten bei Kombis das Gefühl bekommen. Musikalisch nicht berührt, tonal aber ständig in den Bann gezogen.

Und das mag ich nicht. Dies wäre für mich die schechtere Übersetzung von gutem Hifi. Daher meine Entscheidung eh für die Engländer und insbesondere für Epos.

Grüße
sai-bot
Inventar
#26 erstellt: 07. Jan 2008, 15:09
Hallo,

interessanter Thread, schöne Fotos. Epos ist mir bisher nur selten mal über den Weg gelaufen, so richtig hatte ich die Marke nie auf dem Schirm. Da hab ich offenbar etwas verpasst, denn nach dem Lesen bekomme ich richtig Lust darauf, die ganze Sache mal zu Hause "nachzubauen"

Ich selber bin zwar derzeit mit meiner Kombination recht zufrieden, allerdings sind meine Raumverhältnisse ein wenig anders. Da sich das aber vermutlich in Zukunft ändern wird, sondiere ich schonmal ein wenig die Lage. Klingt jedenfalls recht interessant. Der passende Creek-Unterbau steht bei mir zu Hause und gegen Kompaktlautsprecher hatte ich auch nie etwas einzuwenden.

Der Thread hier zeigt IMHO vor allen Dingen, dass ein gutes, "rundes" Setup nicht zwingend Unsummen an Geld kosten muss. Die Evo-Kette ist für das, was sie leistet, verhältnismäßig günstig und die Epos M5 kosten auch nicht die Welt. Trotzdem kann man für den Preis schon echt gutes Hifi-Equipment bekommen, mit dem man glücklich werden kann. Und das alles noch als "Neuware", mit Garantie und Gewährleistung und beim Fachhändler womöglich auch mit jahrelanger "Nachbehandlung". Schön, schön...

Grüße,
Tobias
Wilke
Inventar
#27 erstellt: 07. Jan 2008, 17:26
Also ich hatte mal die Möglichkeit die Epos - Kompaktlautsprecher (ca. 800 euro das Paar- also nicht die kleinen) an einem cambridge cd-player und verstärker zu hören.
Ich war begeistert. Andererseits hatte ich mal bei einem anderem düsseldorfer hifi-Händler auch die gleiche epos an
einem anderem verstärker - ich glaube NaD gehört, dies passte
nicht ganz so gut für meinem Geschmack. Wichtig ist zu bedenken, dass es bei beiden Hifigeschäften um unterschiedliche Räumlichkeiten handelte.
lotusblüte
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 07. Jan 2008, 17:55
Hi Wilke,

Jo, dies in Kombination mit NAD konnte ich ja sehr gut ebenfalls in Saarbrücken beim Creek-Epos Händler erfahren. Oh, weh, wenn der hier mitließt, dann ist der bestimmt sauer. Aber ganz neu hätte ich mir die beiden Gerätschaften eh nicht im Moment anschaffen können, daher kam mir die Situation bei Volker Dahmen gerade recht. Ich hätte also meinem Saarbrücker Händler eh keinen Gefallen tun können zur Zeit.

Nun, es wird nicht explizit an der Marke NAd fest zu machen sein, denke ich. Eher an der generellen klanglichen Art. Die etwas leicht sanfmütigere, leicht bedämpfte Art bei NAD, ich möchte dies auf Grund meiner eigenen NAD Erfahrung mal salop so bezeichnen, paßt nicht wirklich richtig mit den Epos im Verbund, aber mit keiner Epos. Das wird nie unanhörlich, auch nicht wirklich schlecht. Es ist halt nur ein Gesammtbild, was den Eindruck macht, nie richtig wach zu sein. Es fehlt Agilität und es fehlt ein Stück präziser Aussage, welche die Epos aber können.

Ich denke mal, Verstärker, die sich klanglich ähnlich wie ein Creek verhalten, werden gut passen. Volker Dahmen hatte ja ein paar Möglichkeiten aufgezählt. Vor allem aber schnell und auch ein gewisses Temperament soll umgesetzt werden. Und ich würde dem Punkt beim Verstärker, dem Kontrollverhalten, gerade bei den Epos eine ganz wichtige Stelle einräumen. Ich konnte nämlich sehr gut hören, was geht, wenn nicht die gleiche Kontrolle im Klangbild arbeitet. Auch dann verliert die Epos ein Stück ihrer guten Arbeit. Ich dachte zuerst auch, da die M5 mit Sicherheit kein Baß oder Volumenriese ist, da wird es nicht so sehr auf Kontrolle ankommen. Jedenfalls nichts so, daß darin eine große Bedeutung läge.

Aber ich hatte mich mit dieser Annahme getäuscht. Ganz im gegenteil. Dieser LS zeigt seine ganze Arbeit auf dem Punkt dann, wenn er richtig gut kontrolliert vom Verstärker angetrieben wird. Ansonsten geht das ganze so etwa in die Art, es läuft mal nett. Es passiert nichts großartig falsches, aber es hat auch nicht den entscheidenden Ausdruck. Dies ist mit einer der Gründe, warum am NAD 320/325 zumindest, aber selbst auch noch am 352 zum Teil viel Aussage der Epos untergeht. Die Lichter und Facetten fehlen in der Musik zum Teil. Tonal wird daraus eine mehr flächige Einheit. Und würde man es bei dieser Erfahrung belassen, dann, na ja, wäre es so ein weiteres Erlebnis in der Art, kann man machen, muß man nicht.

Erweckt zum Leben, zu ihrer Genauigkeit und zum Punkt, wo das Interesse beginnt, diesem LS zuzuhören, weil plötzlich eine Sprache entsteht, geschieht durch Verstärkerwechsel. Dann kommt plötzlich die Lust, immer weiter zuzuhören, nicht mehr aufzustehen. Jetzt kommt die Art Bedeutung ins Spiel, die dann auch fesselt und fasziniert. Und jetzt läßt der gleiche LS auch mal bei Großeinsätzen mühelos die Korken knallen. So ging es mir bei meinen begenungen mit verschiedenen Eposmodellen im Laufe längerer Zeit. Ich hatte Gott sei Dank genug Sitzleder mitgebracht und genug Interesse zu experimentieren. Manchmal muß man einfach die Händler zu Maßnahmen bewegen.

Grüße
krock
Schaut ab und zu mal vorbei
#29 erstellt: 11. Jan 2008, 14:09
Hallo zusammen,

ich habe seit dem 22.12.07 ebenfals die M5 an einem Naim Nait 5i. (Zimmer 15-16m2) Die Höhen passen mir im Moment nicht wirklich, sind etwas scharf und irgendwie unnatürlich. Mal sehen, ob es sich mit dem "Einspielen" legt. Ansonsten probiere ich, das Zimmer akustisch zu optimieren, habe mir schon Eierkartons bestellt.
Heute leihe ich außerdem das DNM-Reson-Kabel aus. Ob das gegenüber NACA5 eine Verbesserung ist? - Mal schauen.
Wilke
Inventar
#30 erstellt: 11. Jan 2008, 14:43
Hallo Lotusblüte,

nein, ich wollte NAD auch nicht schlecht machen.
Schließlich läuft an meiner hauseigenen Anlage ein NaD 7200
Stereoreceiver an nubert nu line boxen und ich bin immer wieder begeistert von der neutralen Wiedergabe, auch wenn ich
nur einen 18 Jahre alten Technics - cd -player mein eigen nennen darf, der irgendwann mal ersetzt wird.
Das Problem bei meiner Anlage ist, dass ich POP - Musik nicht so gut hören kann, da diese eher für autoradios und Quelle-/neckermann - Kompaktanlagen abgemischt ist.
aus diesem Grund hört man meistens, dass die Pop-music - scheiben sehr schlecht abgemischt sind. Aber bei meinen Beethoven/Bach/Vivaldi- Scheiben bin ich mit der Anlage zufrieden, und auch Jazz von Klaus Doldinger macht spaß!

gruß Wilke
lotusblüte
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 11. Jan 2008, 16:48
Hi Wilke,

Hatte dich richtig verstanden. Es wird wohl im Sinne des Kettengedanken immer zu unterschiedlich gut oder weniger gut passenden Kombinationen kommen. Ist normal, würde ich meinen. Dazu noch unser eigenes Empfinden.

Doldinger kann gar nicht anders, als Spaß machen.



Liebe Grüße
lotusblüte
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 11. Jan 2008, 18:15
Hi krock,

Schön, zu hören mit der M5. Bin mal gespannt auf deine Versuche. Ich kenne die Epos Palette von erwähntem Hifistudio in Verbindung mit DNM Kabel. Kann nicht direkt sagen, daß dort der Hochton für mich Probleme gemacht hätte. Muß man aber auch akustisch hinsichtlich des Raumes dort sehen.

Ich kann bezüglich des Naim auch nichts sagen, da ich ihn nicht persönlich vom hören her kenne. Bei mir im Zimmer fahre ich zwischen dem NAD Player und dem Creek Evo NF Kabel von amity. Das DAC 2. Und als LS Kabel von monitor audio das Black & White 1202. In der Konstellation läuft es ohne leichten Streß obenrum durch.

Also, da ich viel Klassik gesangseitig höre, viel Tenor und Sopranwerk, und auch mitunter Musik auf alten Instrumenten, ist es mir sehr wichtig, daß gerade der Hochton möglichst natürlich kommt, auch ohne Biß, Nervigkeit oder Schärfe. Das macht die M5 in dieser Kettenkombi bei mir.

Laß mal hören, was sich dann ergeben hat durch verschiedene Maßnahmen.



Viele Grüße
krock
Schaut ab und zu mal vorbei
#33 erstellt: 14. Jan 2008, 14:32
@lotusblüte:

Hallo,

ich selber höre nicht sehr oft Frauenstimmen. D. Krall oder Norah Jones mag ich sehr, aber das war's dann auch schon. M5 sind sehr gut für Jazz, ECM-Aufnahmen, Klavier-Solo. Für Rock und Pop fehlt denen der Bass. Elektronika, z.B. Kraftwerk, Flanger, Trentemöller, hat mir eigentlich auch gefallen. Die "Knister-Effekte" bei Flanger oder Trentemöller hören sich toll an.
Der Kontrabass und das Vibraphon klingen auch toll.

Mittlerweile glaube ich wirklich, es gibt keinen universellen Lautsprecher, der alle Musikrichtungen gleich gut spielt.
Noch gestern habe ich mir "Pump" von Aerosmith angehört. Zugegeben, die Aufnahmequalität ist sehr miserabel, aber der M5 ist einfach nicht für Rock und Pop geschaffen. Es hat scheußlich geklungen.
Was man unbedingt bei M5 durchführen sollte, ist, dass man die mitgelieferten bi-wiring-Brücken durch z.B. kleine Stückchen des verwendeten Kabels ersetzt. Das DNM-Reson, das ich übers WE getestet habe, hat für mich keine Klangsteigerung gebracht. Ich bleibe bei NACA5, single-wired mit Kabelstückchen statt den Brücken.

Grüße
lotusblüte
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 14. Jan 2008, 23:36
Hi,

Danke für deine Schilderung. Ja, die Brücken sind meist schlecht. Nun, ich hör eigentlich so ziemlich alles an Musik. Auch ältere Oldfield Aufnahmen, Crisis,QE2 ect. Allerdings weniger härtere Sachen. Ich kann mich nicht tonal beschweren. Mag sein, daß mancher mehr Baß oder Volumen gerne hat. Dieser Anteil verteilt sich wiederrum sehr optimal bei mir, da kleiner Hörraum.

Aber ich köntte nicht sagen, daß bei mir Streß aufkommt bei solchen Stücken. Auch bei CD´s die schlechter sind und auch mitunter wenig Baß zeigen, wo alles also mehr flach daher kommt. Nö, das wird nie nervig oder unanhörbar. Jedenfalls in der Kombi, wie ich das ganze fahre. Ich kann eigentlich problemlos alle Musik fahren. Und die M5 schmeißt auch keine schlechte oder hyperschlanke Aufnahme aus dem Lot, also in einen Bereich, wo man´s nicht ertragen kann, weil´s auf die Nerven geht. Sie läßt das mit dem Creek immer im Verbund. Man hört, das mehr an allem von Qualität da sein könnte, aber es trübt nie den Spaßgehalt.

Nur, nützt dir aber nicht viel. Na, ja vielleicht sind´s nicht soviele Musikstücke, die dann nerven bei dir. Dann würd´s ja noch gehen.

Grüße
Bendix71
Schaut ab und zu mal vorbei
#35 erstellt: 16. Jan 2008, 23:47
hallo lotusblüte!

du bist nicht allein , auch ich bin nach jahrelanger suche ein hochzufriedener epos-hörer:

ich nenne seit 10/2007 die m12.2 mein eigen. ich höre gerne jazz, blues, soul (frauenstimmen, wie nina simone, ella fitzgerald, diana krall, norah kones usw...), aber auch viel klassik.
ich habe OHNE auf den preis zu sehen ca. 10 kompakte ls probegehört und war beeindruckt von der räumlichkeit und natürlichkeit der wiedergabe.
hab vorher alles an audiozeitschriften zu kompaktboxen gelesen und glaub fast schon an geschönte testberichte für die inserate schaltenden großkunden (b&w ua.), weil ich deren top-kompaktboxen im vergleich zu epos erschreckend schwach fand, lediglich in den höhen konnten die noch mithalten.
als beim händler dann die boxen liefen, mußte ich tatsächlich aufstehen, um zu hören, ob wirklich die epos es war, die gerade spielte.

ich hab sie dann gleich gekauft und an folgenden verstärkern probiert:

ein uralter yamaha av m-77 und ein kürzlich gewarteter symphonic line rg9 mk3

fazit: am sl klangen sie atemberaubend gut. audiophile probehörer mit sauteuren anlagen zu hause hats bei mir daheim die tränen in die augen getrieben. sie schwören - neue details auf ihren mitgebrachten cds gehört zu haben, die sie vorher nicht kannten. ein anderer möchte jetzt seine hochtöner wechseln... - deren betretenes schweigen war mir dann richtig peinlich

einen nachteil haben sie aber: schlechte aufnahmen klingen auch schlecht. sie geben einfach unverfärbt wieder was an klang reinkommt. meist sind davon schlechte pop-cds der 80er und 90er betroffen. grottenschlechte aufnahmen von falco muß ich mir auf alten catch oder den ausgeleierten jbls anhören, am besten mit dem alten yamaha receiver dann passts auch...

für mich gibts im moment keine besseren boxen fürs geld als epos, die ich vor dem probehören überhaupt nicht kannte.

neugierig macht mich ja auch die evo-serie von creek, weiss aber nicht ob die destiny für die m12.2 nicht besser geeignet wäre. hast du auch den evo-cd-player von creek?
der soll ja wahnsinnig luftig und erfrischend klingen...

mein arcam ist zwar auch sehr detailgetreu und paßt wunderbar zum sl. habe aber vor, beides wegzugeben und mir die schöne evo-kombi zu kaufen (wenns mind. so gut klingt wie jetzt-wär ich mehr als zufrieden...)

was hälst du vom dazupassenden m-sub?
könnte so eine 2.1 - kombi gut klingen?
ich vermisse die ganz tiefen bässe nicht, zumindest bei meiner art von musik, und glaube auch dass die epos beim bass im vergleich zu den anderen kompakten weiter runterreicht. aber (hin und wieder) heavy metal u dgl. würde bestimmt besser klingen, oder täusch ich mich?



und auch bei tech.co.uk versteht man was von boxen:
die epos ist unangefochtener sieger der 10 besten kompaktboxen die es gibt: Platz 1:

1 Epos M12.2 (£450)

At £450, the standmount M12.2 is one of hi-fi's biggest bargains. It's incredible command of the midband is to-die-for and although some corners criticize it for being a little bass-shy, nothing comes close to its magical ways with acoustic music. It's fast, communicative and is hauntingly good with vocals and instrumentation. If deep bass is important to you, Epos can also supply its M Sub subwoofer (£650) that takes the M12.2 to a whole new level. Key specs: Type: Standmount; Dimensions: 20 x 37 x 25; Sensitivity: 87dB (claimed)

tech.co.uk


[Beitrag von Bendix71 am 17. Jan 2008, 00:37 bearbeitet]
lotusblüte
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 17. Jan 2008, 13:33
Hallo Bendix71,

Schöner Kommentar, wirklich super. Nun, wie du schon beschreibst, bzw auch andere bei dir dann erfahren konnten, man bekommt sehr genau mitgeteilt, was auf der CD ist. Für manch einen kann das erschreckend sein, oder anders gesagt, manch einem können dabei förmlich die Ohren auf gehen.

Zum Sub kann ich dir nichts sagen. Aber in aller Regel, macht ein qualitativ ordentlicher Sub keinen Schaden. Der Sub von Epos sollte kein Problem darstellen. Ich denke schon, daß dies paßt.

Zu den Verstärker bzw CDP. Also, ich hab sowohl die Evo Serie an verschiedenen Epos Modellen gehört, auch deiner 12.2 als auch die komplette Destiny Serie. Hier für jemand einen Tip zu geben ist sehr schwer. Schwer schon deshalb, da wir alle, was den Unterschied zwischen einer und einer nächst höheren Klasse anbelangt, unterschiedlich bewerten, auch hinsichtlich des Preises.

Es ist ein Schritt nach vorne, auch kein kleiner in dem Fall. Hier ist es mal wieder das berühmte " erwachsenere Spiel". Einigen bedeutet das viel, anderen hingegen weniger. Also, es wächst Souveränität, Überzeugung, Kraft, Fundament. Es wächst alles, was dem Klangbild eben ein erwachseneres, gestandeneres Gefühl verleiht oder Ausdruck verleiht. Natürlich macht auch die Farbe eines Cello einen glaubwürdigeren Eindruck.
Der Destiny Player spielt auch mit mehr Feingefühl und Rythmik als sein kleiner Bruder.

Das Problem hierbei ist, das die Evo Komponenten eigentlich so gut gemacht wurden, daß ich nicht direkt die Lust bekomme auf die nächst höhere Liga. Vergleicht man direkt, okay, dann ist der Fall klar. Aber ohne diesen Vergleich, und den hat man auch nicht normal immer bei sich als Möglichkeit, entsteht auch kein Handlungsdruck.

Kurzum: Wenn ich nicht auf´s Geld schauen müßte, würde ich mir die Destiny´s zulegen. Ohne zu zögern. Ich find, die sind es wert. Und wenn man so möchte auch im Verhältnis zu anderen Produkten gleicher und auch höherer Preisklassen höchst interessant und gelungen.

Die Creek Komponenten gehen in die musikalische, dynamische Richtung. Die Musik macht nie einen lahmen Eindruck, sondern immer klebt die Musik an der Vorwärtsbewegung. Dieser Eindruck erwächst. Für mich persönlich, gerade in Bezug auf klassische Interpretationen, machen diese Komponenten auch immer genug Übersicht in allem. Das ist mir sehr wichtig, da Klassik sich nicht nur über Spurt, Schnelligkeit optimal zeigen wollte, sondern auch über das gesammtheitliche und die Übersicht behaltend. Sonst wäre Klassik nervös. Und dies ist halt wieder ein Punkt, wo die Destiny´s schon zeigen, was sie besser machen als die Evo Serie.

Und natürlich keine Frage bei Creek. Das Zusammenpassen aus tonaler Sicht zur Epos. Ich kann allerdings nichts sagen hinsichtlich Vergleich Creek und Symphonic-Line.

Du sprachst darüber, das Bekannte neue Detail´s und so .......

Nun, das macht natürlich in erster Linie die Epos selbst. Das liegt auch daran, meiner Meinung nach, wie sie Dinge in ein Verhältnis setzt. Dieses Verhältnis, welches dann entsteht, oder der Zusammenhang, läßt die einzelnen Punkte wieder in einem anderen Licht erscheinen. ich finde, da hört man hin. Wenn sich plötzlich bei bekannter Musik eine andere Bedeutung zeigt, ein anderer Zusammenhang von Dingen. Ich kann gleichzeitig einen Pianoanschlag und einen angeblasenen Sax Ton hören. Wieviel Sinn jeder, der beiden Ereignisse für sich macht, hängt davon ab, in welch tonalem und musikalischen Verhältnis beides auftaucht. Wenn das nicht stimmt, zu vordergründig ist, oder weniger farbecht, vom Timing her nicht richtig auf dem Punkt, dann verliert sich auch mein Interesse am Einzelereigniss. Ich werd sogar vieles überhören, weil der Sinn, die Bedeutung nicht wächst.

Und das alles ist zwischen Epos und den Creek´s natürlich wie Wasser auf die Mühlen. Hier wächst sehr sehr viel im Verbund. Du kommst aus der Reise "Musik" gar nicht richtig heraus, da ständig und in allem die Bedeutung oder der Sinn steht. Michael Creek macht dies meines Erachtens nach richtig gelungen. Ist für mich, wenn man so will der Inbegriff von "Kettengedanke".

Nochmal zu der Tieffrequenz. Ich kann da nicht fair mitreden, da mein Raum bei ca 12m² mich nicht zu einem weiteren Schritt über die M5 hinaus veranlassen würde. Ich mußte ja schon von der 12.2 Abstand holen. Sonst würde mir der Baß unangenehm im Raum drücken.
Also für bestimmte Musik genommen, wäre das mit dem Sub eine Bereicherung. Bei klassischer Musik muß man Acht geben. Man kann sich sehr schnell auch etwas Flair oder Harmonie in dieser Musik durch einen Sub verhunzen.

Für mich persönlich liegt der hohe Stellenwert in der Art, wie die Epos Dinge und Zusammenhänge zeigt. Dabei entsteht für mich das Gefühl, hier sitzt alles tonal und bedeutsam am Punkt. Und ich hab diese Art der Wiedergabe nicht allzu oft gehört.

Nun hab ich viel zu viel geschrieben. Man verzettelt sich dabei leicht.



Grüße
lotusblüte
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 17. Jan 2008, 13:40
Hi,

Noch ein Nachtrag. Also momentan höre ich mit meinem NAD C542 soweit ganz zufriedenstellend. Aber, liegt im Moment wirklich an der finanziellen Seite. Sobald ich da etwas erholt bin, gehe ich zum Creek über. Mir persönlich genügt dabei der EVO vollkommen. Ich setz mir einfach dort meine finanzielle Grenze.

Grüße
Bendix71
Schaut ab und zu mal vorbei
#38 erstellt: 25. Jan 2008, 18:54
hallo lotusblüte!
"zu viel" über hifi kann man kaum schreiben
ich hab meinen sl wieder versteigert und möchte als nächstes (gebraucht) die kleinste rotel-kombi "03" (mit sep. vor- und endstufe) sowie den cdp-06 ausprobieren.

der sl klang wirklich bezaubernd. was mich aber genervt hat, war die tatsache, dass er keine fernbedienung hatte, und der lautstärkeregler bei 9,5 uhr bereits die nachbarn kommen lies und bei 10 uhr bereits schwere schäden zu befürchten waren...
ganz so, als würde man einen echten ferrari nur am kinderspielplatz fahren dürfen...

wenn die rotel-kombi "nur gut" klingen wird, ist der kauf der evo-serie, die definitv letzte hifi-"amtshandlung". mir ist die destiny allerdings auch ein wenig zu teuer...

und der spaß an der epos ist ja auch die tolle qualität zu dem angebotenen preis. bestimmt wird eine sonus faber cremona od dgl. etwas besser klingen. aber um das 10-fache des preises wäre sie es mir nicht wert...
lotusblüte
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 25. Jan 2008, 21:47
Hi,

Laß dich überraschen mit der Rotel. Ich kann selbst nichts dazu sagen im Verbund. Ich kenne zwar einiges an Rotel aber mit anderen LS zusammen. Du wirst es aber selbst einschätzen.

Ich bin nur lediglich den kurzen Weg gegangen, da mir die Synergie zwischen Creek und Epos enorm zusagte. Aber warum soll Epos nicht mit einem anderen guten Amp ebenfalls ihr Können zeigen. Und ganz am Ende wäre es auch noch eine persönliche Sache wegen Geschmack. Mir reicht auch der Creek Evo zehnmal. Ich brauch den Destiny nicht. Eher beim Player würde ich den Schritt anvisieren.

Zu den LS selbst, da bin ich sehr stark zu Epos hingezogen. Da kann ich auch beruhigt einer größeren Sonics von gerhard zuhören oder einer Audiophysik, Dynaudio ect. Würde mir nichts nutzen. Ich bin überzeugt die Epos liegt näher an der Musik und an der Natürlichkeit.

Laut meinem Eindruck halt, anders kann man das nicht sehen. Hält mir aber andererseits den Rücken frei und läßt mich bezüglich einer ganzen Palette anderer LS in Ruhe. Das ist dann der Vorteil. Eine Harbeth würde ich blind umsetzen. das wäre noch so die einzig für mich sinnvolle und weiterbringende Maßnahme bei den LS. Was ich an deutschen, italienischen, französischen und amerikanischen LS im großen und ganzen gehört hatte, hat mich persönlich nicht vom Hocker gehauen oder bewegt. Bei allen im Schnitt höre ich mehr Hifi denn Natürlichkeit.

Nicht verkehrt verstehen, auf mich wirkt das so.

Für mich ist nichts dabei, das weiß ich. Ich kann mit Epos, mit Harbeth ganz besonders, mit den alten Spendors, vor allem BC 75 aktiv und ich kann auch mit ProAc. Ich bin halt typisch englisch versaubeidelt.



Liebe Grüße
lotusblüte
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 30. Jan 2008, 07:36
Hi bendix,

Mir fällt noch ein, sollte dein Weg dann letztlich doch bei Creek landen. Du kannst ja auch Evo mit Destiny kombinieren. Je nachdem, wo deine Präferenzen liegen. An meiner Epos M5 beispielsweise bringt mir der Creek Evo Amp in allen Punkten so viel, daß ich bei ihm meinen Freiden mache. das heißt für mich, das der Destiny CDP mir eine bessere Möglichkeit der Aufwertung ermöglicht als umgekehrt.

Nun wird aber ein anderer womöglich an den Amp den ersten Bezug stellen wegen seiner Priorität. Beispielsweise, wenn er eine größere Epos fährt und daher das "mehr" beim Destiny AMp sinnvoller umsetzen könnte als ich bei mir in meinem Zimmer. So könnte ihm dann die Kombi aus Destiny Amp und Evo CDP den sinnvolleren Einsatz darstellen.

Bei mir wird dies zukünftig noch eine Rolle spielen. Ich werde zum Destiny CDP hin eventuell aufrüsten, muß aber noch gehörig sparen. Da ich mkich aus Überzeugung für die Kombi Creek Evo AMP mit Epos M5 entschieden hatte, liegt bei mir der größere Sinn nun vorne beim Quellgerät. Da kann ich ansetzen vernünftig.

Die beiden CDP bei Creek konnte ich mir in aller Ruhe und mit unterschiedlicher Musik genauso anhören wie die Creek AMP´s und meine Schlüsse ziehen. Das war ein sehr guter Tag beim Händler. Absolute Ruhe. Man hatte alle Möglichkeiten, LS zu rücken, Geräte zu kombinieren und ganz in ruhiger Atmosphäre zu lauschen.

Der CDP, ich höre viel Jazz und Klassik, macht mir persönlich sehr viel Sinn. Ich bin da so ein wenig von der Meinung her beim Linn Chef Ivor Tiefenbrunn: Was vorne nicht umgesetzt wird, kannst du dahinter nie mehr bekommen. Zitat sinngemäß.

Und Übersicht in der Musik, vernünftiger Fluß, anständiges Timing, musikalischer Eindruck und gerade wenn es bei Großklassik um eine übersichtliche Interpretation geht hinsichtlich Tuttis ect, spielt für mich der CDP eine enorm wichtige Rolle. Und auch das konnte ich wieder in dieser Richtung sehr gut nachvollziehen. Daher macht mir vorne die Steigerung zum Destiny CDP fast noch mehr Sinn als zwischen beiden AMP´s.



Grüße
Jeremy
Inventar
#41 erstellt: 18. Feb 2008, 00:29
Wollte den Thread gerne nochmal aufgreifen.

Habe auf der (engl.) Epos-Homepage gesehen, daß die 'M'-Serie v. Epos zur M'i'- Serie ('i' für improved)aktualisiert wurde; hier mal der Link zum aktuellen Flagschiff-Modell von Epos, der M-22i: http://www.epos-acoustics.com/products/m22i.php
Man hat demnach sowohl Bass- und Mitteltontreiber verbessert (und auch vergrößert - z. B. für ein größeres Bassvolumen etc.), als auch den Alukalottenhochtöner überarbeitet.
Wäre sicher interessant - neben meinem Favoriten ProAC Response D-15 - auch die aktualisierte Epos M-22i mal (vergleichend)Probe zu hören.

Auf der Homepage des Epos Deutschenland-Vertriebs 'Input-Audio'sind übrigens noch die alten ('M'-)Modelle v. Epos zu sehen (und keine Info, daß eine Überarbeitung zur M-'i'-Serie stattgefunden hat)
Man 'hat's' bei Input-Audio offensichtlich nicht so sehr mit 'Homepagepflege' und Aktualisierungen.

Wenn jmd. was zur neuen Mi-Serie v. Epos weis, vielleicht auch, ob die M-22i schon irgendwo vorführbereit steht, wäre ich an Info's interessiert.

Freundliche Grüße

Bernhard
Haltepunkt
Inventar
#42 erstellt: 18. Feb 2008, 14:44

lotusblüte schrieb:

eigentlich wollte ich "nur" eine Art gehaltvoller Hintergrundmusik per CDP oder Tuner gewährleisten, da ich in erster Linie mit den Kopfhörer arbeite. ...


Mehr ist mit diesen verfärbenden LS und der äußerst mäßigen Aufstellung auch nicht drin.

Haiender, die das Gras wachsen hören, haben offenbar kein Problem damit, "bis zum Hals in der akustischen Sch**** zu sitzen".
Das Zitat ist eine Reminiszenz an den 'guten alten' Forenrecken @AH.
Musikfloh
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 18. Feb 2008, 15:04
AH - wo steckt der eigentlich?
lotusblüte
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 19. Feb 2008, 05:51
Hallo Bernhard,

Danke für den Hinweis. Bei reson auf der Seite hab ich auch noch keine Aktualisierung auf die i Modelle gesehen. Mal sehen, was input audio meint.

Gruß
lotusblüte
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 19. Feb 2008, 06:56
Haltepunkt schrieb:

"Haiender, die das Gras wachsen hören, haben offenbar kein Problem damit, "bis zum Hals in der akustischen Sch**** zu sitzen".
Das Zitat ist eine Reminiszenz an den 'guten alten' Forenrecken @AH. "

Da würde ich mal locker entgegnen:

Immer noch besser akustisch in der Sch**** zu sitzen, als menschlich aus der Sch**** nicht raus zu kommen.

Ich werde dir, lieber Haltepunkt auch nur dieses eine Mal hier antworten. Dein Kommentar ist nichts anderes als eine Provokation. Allgemein gehalten, dennoch mit deiner Sch**** und dem "Highender" unterste Schublade.

Es tut mir leid, das es immer wieder Personen gibt, die in dieser Art austeilen möchten und dadurch nur für Streit in einem Thread sorgen möchten. Du fühlst dich angepisst wegen dem Thread, der geschlossen wurde, und möchtest daher hier Streit provozieren.

Was mich anbelangt, wird dir das nicht gelingen. Ob dir ein Epos LS gefällt oder nicht, das sei dir persönlich überlassen. Deine Art, darüber hinaus zu provozieren, paßt überhaupt nicht hierher. Außerdem ist dies ein Epos Thread und kein Thread, der sich mit dem Thema Highender beschäftigt.

Und das war´s auch damit an deine Adresse, jetzt und auch zukünftig, da deine Art für mich einfach nur billig rüber kommt, damit keine weitere Diskussionsgrundlage bildet.
Jeremy
Inventar
#46 erstellt: 19. Feb 2008, 18:03
Hallo Lotusblüte,

stimme Deinem Kommentar voll und ganz zu - solche Leute sollte man zukünftig schlicht vollkommen ignorieren.

Zur aktualisierten Mi-Serie v. Epos werde ich auf jeden Fall (neben meinem erwähnten Favoriten ProAc) mal am Ball bleiben.
Wie gesagt war wohl der Kritikpunkt bei der M-22 ein etwas zu schlankes Bassvolumen - hierauf hat man bei Epos mit der weiterentwickelten Mi-22 entspr. reagiert.
Aber auch optisch - u. a. mit der integrierten Bodenplatte zur Entkopplung - und dem Gesamterscheinungsbild, finde ich sie deutlich ansprechender, als die Vorgängerversion M-22.

Freundliche Grüße

Bernhard

PS: Das wären dann die aktuellen Mi-5: http://www.epos-acoustics.com/products/m5i.php


[Beitrag von Jeremy am 19. Feb 2008, 19:02 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#47 erstellt: 19. Feb 2008, 18:31

lotusblüte schrieb:
Die Creek Komponenten gehen in die musikalische, dynamische Richtung. Die Musik macht nie einen lahmen Eindruck, sondern immer klebt die Musik an der Vorwärtsbewegung.


Hallo Lotusblüte,

prima umschrieben. Diese Beschreibung kann ich nur bestätigen (5350 SE, CD 50 II, EVO CDP). Eine M5 werde ich mir auch noch (irgendwann) zulegen.

Carsten
lotusblüte
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 19. Feb 2008, 19:25
Hallo Bernhard,

Ich hab mir auf der Epos Seite das angeschaut. Ja, da kann ich dir recht geben. Ist ansprechender. Würde mich mal interessieren wann der erste mit der neueren Mi-22 über Hörerfahrungen berichten kann. Vielleicht kommst du selbst mal dazu.

Hallo Carsten,

Hast du den Creek 5350 SE? Ist ein prima Teil. Ich hatte ihn vor geraumer Zeit. Betrieb zu der Zeit allerdings nur einen AKG K1000 Kopfhörer an seinen LS Anschlüssen. Mit dem späteren KH Wechsel gab ich auch den Creek ab. Als ich mir vor kurzem die Epos M5 zugelget hatte, kamen wieder die Gedanken an ihn. Es tat mir leid, ihn nicht mehr zu besitzen. So kam ich zum dann zum Creek Evo Verstärker.

Wenn du es von deiner Räumlichleit her machen kannst, dann würde ich mir auch die M12. anhören. Der Aufpreis zur M5 ist ein geringer. Sie kann aber besser füllen wegen größerem Chassis. Für mich wäre es in meinem kleinen Zimmer zuviel des guten gewesen. Wer darauf nicht so wie ich zu achten braucht, der sollte sich die M12. ruhig anhören.


Gruß
CarstenO
Inventar
#49 erstellt: 19. Feb 2008, 19:46
Hallo,

ja, ich habe den 5350 SE und er hat im Heimvergleich gegen tw. teurere Verstärker gesiegt.

Carsten
lotusblüte
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 20. Feb 2008, 06:21
Hi Carsten,

"Hallo,

ja, ich habe den 5350 SE und er hat im Heimvergleich gegen tw. teurere Verstärker gesiegt."

Glaub ich gern. Der is auch super. Übrigens hatte ich gestern an Input Audio eine Mail geschickt wegen den neuen Epos Modellen, aber noch keine Antwort bekommen. Ich werd noch bei reson nachfragen per Email. Mal sehen, ob die antworten.



Gruß
krock
Schaut ab und zu mal vorbei
#51 erstellt: 20. Feb 2008, 08:42
Der 5350, der heutzutage verkauft wird, soll im Vergleich zu dem vor ein paar Jahren erhältlichen 5350 schon um Einiges anders aufgebaut und viel schlechter sein.
Hab mir überlegt, den "neuen" 5350 zu holen, was ich aber definitiv lasse.
Und die M5 habe ich wieder "eingepackt" - sind mir viel zu scharf in den Höhen. Gute Aufnahmen (Klassik, Jazz) kann man darau hören. Rock und Electronica gehen gar nicht. Ich habe meine alten Dynaudio Contour 1.1 wieder aufgestellt.


[Beitrag von krock am 20. Feb 2008, 08:42 bearbeitet]
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