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Dynaudio Confidence 5

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suelle
Inventar
#301 erstellt: 15. Feb 2026, 14:06
Zu "Dan D'Agostino", kein Kommentar.....

Es gibt nur wenige Lautsprecher, die ich im Leben gerne noch hören würde. Dazu gehört definitiv die Dynaudio Consequence Ultimate Edition. Umso älter diese Monster werden, desto günstiger sind sie auch zu haben. Nur hat man dann wieder das Problem mit den Alterserscheinungen. Gerade wird wieder ein Paar verkauft: https://urlz.fr/v3vX

Bei dem Angebot sind die Dynaudio Consequence Ultimate Edition mit einer Verstärker-Kombi abgebildet, die man leider nicht ganz erkennt. Ich erkenne da nur ein Gerät von McIntosh und vermutlich Linn.

Bei der Frage nach der Lautsprecherkontrolle der Confidence 5, muss man unterscheiden zwischen der ersten und zweiten Baureihe. Laut Dynaudio kam es 1997 zu einer Modifikation der ersten Confidence 5 Generation, ohne eine offizielle Angabe einer MK II-Version. Die zweite Generation ab 1997/1998 scheint etwas weniger "watthunger" zu haben. Daher denke ich, dass die Denon POA-4400 Monoendstufen beim Lauthören der ersten Confidence 5 Baureihe schlapp gemacht hätten. Übrigens wird gerade bei Audio-Markt eine Krell KAV-250a für 1.300 Euro verkauft 20 Jahre wären mir aber in dem Fall zu alt.

Liege ich mit meiner Vermutung richtig, wenn ich denke, dass die Confidence 5 zwar wattstarke Verstärker braucht, aber keine besonders laststabilen? Da die Lautsprecher im Impedanzverlauf nicht unter 4ohm gehen.


[Beitrag von suelle am 15. Feb 2026, 14:11 bearbeitet]
Maxjonimus
Ist häufiger hier
#302 erstellt: 15. Feb 2026, 14:20
Ja, also hören würde ich die Conséquence auch gerne mal, aber unabhängig vom Preis würde ich sie mir zu Hause nicht hinstellen wollen. Dafür ist sie mir dann doch einfach zu wichtig. Das 79er Jahre Design hat zwar ihren Charme, aber so richtig Wohnzimmer-tauglich ist sie halt nicht.
der_Lauscher
Inventar
#303 erstellt: 15. Feb 2026, 19:26

suelle (Beitrag #301) schrieb:
Es gibt nur wenige Lautsprecher, die ich im Leben gerne noch hören würde. Dazu gehört definitiv die Dynaudio Consequence Ultimate Edition.

mit der Consequence konnte ich mich nie so richtig anfreunden, gehört habe ich die aber auch noch nie. 2008 war die nur ausgestellt, übrigens neben einer Confindence 5 , wurden aber nicht vorgeführt.
Für mich stimmen die Proportionen hier nicht, wirkt mir zu "pummelig", und wegen des zusätzlichen 5. Weges ist mir der Hochtöner bzw. Superhochtöner hier wirklich zu tief. Dieser soll auch hier, wie bei der Compound 5, über den Boden reflektiert, damit trotzdem zeitgleich, beim Hörer ankommen. Also sollte, wie bei der Compound 5 oder ein wenig auch deiner Confindence 5, kein dicker Teppich auf dem Boden liegen und sollte kein Tisch zwischen Hörer und Lautsprecher sein. Außerdem gehen die goldenen Ringe um die Chassis optisch überhaupt nicht, genauso wie der drehbare MT/HT-Teil unten - meine Meinung

Wie bereits gesagt, die für mich beste Dynaudio ist eigentlich die Evidence Master, die ich schon ausgiebig (über 2 Std.) mal bei einem Händler intensiv hören durfte, ebenfalls an Mark Levinson
Die würde ich da eher empfehlen, als die Consequence.
Und für den Preis der gebrauchten Consequence bekämst du schon eine neue Audiovector R6 Arreté (mit Compound, AMT und keine zu erwartenden Ausfälle ab einem gewissen Alter)

suelle (Beitrag #301) schrieb:
Liege ich mit meiner Vermutung richtig, wenn ich denke, dass die Confidence 5 zwar wattstarke Verstärker braucht, aber keine besonders laststabilen?

prinzipiell ja, jedoch klingt es für mich doch bei unterschiedlichen Verstärkern anders Darum macht es für mich einen Unterschied, gerade in der Kontrolle beim Baß und der "Schnelligkeit" (auch Anstiegsgeschwindigkeit), ob es sich z.B. um einen Class D Audiophonics oder Apollon handelt, oder einen Class A/B wie einen Gryphon, Krell oder Pilium, obwohl alle sehr ähnliche Leistungswerte hätten.
Deine Cambridge Edge Mono, obwohl Class A/B, wären mir auch zu "langsam" und fast zu schwach. Das ist aber Geschmacksache - und wenn es dir gut gefällt, paßt es doch

P.S. ich wüßte da eine Alternative, die sogar preislich günstiger wäre und jeweils gebrückt mehr "Dampf" hätte (Class A/B mit XLR-Eingang) Ob es soviel anders klingen würde, kann ich dir aber nicht garantieren
das.ohr
Inventar
#304 erstellt: 17. Feb 2026, 12:58
Hallo liebe C5 Freunde,

...es ging hier nebenbei zum Vergleich zur Consequence. Ich habe sie bisher zwei mal gehört, einmal in Wolfsburg oder Braunschweig zu Beginn der 90 Jahre.
Das zweite Mal bei einer Vorstellung von Dynaudio in einem kleinen Theatersaal Ende der 90. Ca. 70-100 Personen waren anwesend und auf der Bühne stand sie, neben je einem Arbiter zur Seite gestellt und die Arbiter Vorstufe ... Ein Nakamichi CD Play, mit externem DA-Wandler, der sich noch im Versuchsaufbau, auf ca. 2m² am Boden ausstreckte.

Für die Größe der Räumlichkeit, war das ein beeindruckendes Erlebnis, ich saß relativ mittig und es baute sich sogar ein wenig Raum auf. An diverse Einzelheiten kann ich mich heute jedoch nicht mehr erinnern, nur eins ist mir in Erinnerung geblieben, das Schlagzeugstück, welches sie gespielt haben, klang genau so, als würde jemand auf der Bühne ohne Verstärkung spielen. Und leise war es nicht...

Zum Schluss noch ein Wort zur C5 - es ist erstaunlich, was sie alles zeigt. Ich habe an und mit ihr bisher praktisch meine Quelle weiterentwickelt, den DA-Wandler ausgetauscht, mit Acourate eingemessen und sie hat mir im Anschluss die Messfehler aufgezeigt ...

Die Story geht weiter.

Besten Gruß
Frank


[Beitrag von das.ohr am 17. Feb 2026, 12:59 bearbeitet]
der_Lauscher
Inventar
#305 erstellt: 17. Feb 2026, 14:05

das.ohr (Beitrag #304) schrieb:
zur Consequence.
bei einer Vorstellung von Dynaudio in einem kleinen Theatersaal Ende der 90. Ca. 70-100 Personen waren anwesend und auf der Bühne stand sie, neben je einem Arbiter zur Seite gestellt und die Arbiter Vorstufe ...
Für die Größe der Räumlichkeit, war das ein beeindruckendes Erlebnis, ich saß relativ mittig und es baute sich sogar ein wenig Raum auf. ...das Schlagzeugstück, welches sie gespielt haben, klang genau so, als würde jemand auf der Bühne ohne Verstärkung spielen. Und leise war es nicht...

kenne das auch von Vorführungen bei ähnlich großen Räumen mit z.B. Sonus Faber Lilium an den o.g. Dan D'Agostino Relentless oder einer Gryphon Kodo an mehreren Gryphon Colosseum. Auch hier war laut, aber nie "unangenehm", perfekt unverzerrter Klang
ABER - so gut, wie es hier war, es paßt halt nicht in die "übliche" Raumgröße zu Hause, die meist zwischen 15-50 qm ist
Und wenn ich ein Schlagzeug deutlich "massiver" als das Original hören/spüren will, dann würde ich sowas (EV MTL-4 und MTH-4) bevorzugen
Und früher meine Testlieder waren dabei "Curt Cress - Sundance" und natürlich "Charly Antolini - Knock Out". Aber meine "wilde und laute" Phase ist seit Jahren schon bei mir vorbei

Ja, die C5 macht das als "kleine" Compound 5 oder Consequence schon ganz gut, jedoch die einzig aktuelle Version mit Compound, die auch noch neu erhältlich ist, wäre eine ebenfalls schon öfter genannte Audiovector R6 Arreté. Die macht, für mich, alles "besser", als die C5. Höhen noch feiner und weiter hinauf, Baß tiefer und straffer, Bühnendarstellung noch exakter und genauer positioniert, Stimmen noch direkter und gerade in den unteren Mitten noch glaubhafter. Hier hat die C5 mit der "nur" 52 Mitteltonkalotte, eine sagen wir mal, "Anbindungsschwäche" zum Tieftöner. Das zeigt sich auch in der (relativ hohen) Trennfrquenz von 1080 Hz Darum konnte mich auch die Compound 4 schon nicht mehr so überzeugen, obwohl die sogar die 76er Kalotte hatte und deutlich tiefer getrennt wurde.
das.ohr
Inventar
#306 erstellt: 17. Feb 2026, 14:15

der_Lauscher (Beitrag #305) schrieb:

...sowas (EV MTL-4 und MTH-4)[/url] bevorzugen

...da lacht das Ohr und die Hosenbeine flattern ... mit diesem Besteck habe ich mal in einem großen Zelt (PAX 5000) den Ton gemacht - abartig, was da unter anderem im Bass ging ...

BG, Frank
der_Lauscher
Inventar
#307 erstellt: 17. Feb 2026, 14:31

das.ohr (Beitrag #306) schrieb:
...da lacht das Ohr und die Hosenbeine flattern ... - abartig, was da unter anderem im Bass ging ...

das glaube ich dir sofort
Darum hatte ich mir die MTL-4 im ca. Maßstab 1:2 für mein 25 qm Musikzimmer nachgebaut, die MTH-4 habe ich dabei durch eine eigene Konstruktion ebenfalls in 1:2 ergänzt. Konnte damals des öfteren "große Augen/Ohren" erzeugen, vor Allem, da ich noch eine total harmlos wirkende Stoffabdeckung davor hatte (und meinen DiY Transistor-Verstärker mit 2x 400 W im Gehäuse eines alten Röhrenradios (er)kannten auch die Wenigsten ). Diese wurden aber durch DiY EV 15" Baßrutschen mit einem DiY Mid-Horn im Stile eines EV HR90 und 2 Ringradiatoren ersetzt. Wie gesagt, das war meine absolut wilde Phase

P.S. sehe gerade, daß du Gryphon Vor/End an deinen C5 hast - sicherlich perfekt .
Habe u.a. an meinen Audiovector Si-3 Arreté auch einen Gryphon (allerdings Vollverstärker), das harmoniert auch perfekt und hörbar besser, als andere Verstärker (Röhrenhybrid oder auch Class D) daran mal testweise
Kennst du Audiovector R... (3, 6, 8, 10, 11) Arreté bzw. konntest du die mal hören ?


[Beitrag von der_Lauscher am 17. Feb 2026, 14:45 bearbeitet]
suelle
Inventar
#308 erstellt: 20. Feb 2026, 12:32
Die Sache mit der richtigen Verstärkerkombination für die Confidence 5 ist mMn nicht immer pauschal zu beantworten und wird oft diskutiert.

Ja, die "Ur-Confidence" braucht im Gegensatz zu manch anderen Lautsprechern viel Strom. Allerdings bin ich auch der Meinung, dass man gerade bei Leuten, die nicht Partypegel brauchen, auch ganz gut mit halbwegs ordentlichen Verstärkern mit der Confidence 5 (zumindest der zweiten Baureihe) klarkommt. Unser Kollege Jörg z.B. hat seine Confidence 5 an ein Paar Cyrus Mono X 200 Signature (150 W bei 8 Ohm) hängen und scheint damit zufrieden zu sein.

Klar geht immer etwas, allerdings behaupte ich, dass die Annahme die Confidence 5 bräuchte immer "Monsterverstärker" mittlerweile ein Mythos ist!

Ohnehin ist die Raumaufstellung mindestens genauso wichtig als auch die Qualität der Quelle. Frank hat ja in seinem Beitrag oben schon darüber geschrieben.

@Lauscher: Ich bin sehr auf Optik aus und z.B. gefällt mir optisch der Hochtöner der Audiovector-Lautsprecher leider nicht!

Was ich mich aber frage ist, wie Audiovector trotz Compound-Bass-System so einen hohen Wirkungsgrad bieten kann. Es ist ja unter anderem das Compound-Bass-System der Confidence 5, welches so viel Strom braucht und einen niedrigen Wirkungsgrad als Resultat hat. Oder liege ich da falsch? Was macht Audiovector anders?


[Beitrag von suelle am 20. Feb 2026, 12:36 bearbeitet]
der_Lauscher
Inventar
#309 erstellt: 20. Feb 2026, 13:23
Audiovector läßt Mittel- und Tieftöner nach ihren eigenen Spezial-Entwicklungen (Schwingspule, Membranmaterial, Magnet, Aufhängung usw.) meist bei Scan Speak (ebenfalls Dänemark) bauen. Nur den AMT entwickeln und bauen sie komplett selbst. Darum ist auf dem Markt auch kein anderer AMT, der auch nach hinten abstrahlt, erhältlich
Ein Wirkungsgrad bei TT von ca. 95 dB ist keine Seltenheit, somit kommst du mit 3 dB "Verlust" auf die ca. 91 dB (der R6). Die 12" Bässe meiner DiY Compound 5 hatten auch damals schon 95 dB, trotzdem mußte ich die anderen Chassis alle im Pegel begrenzen, um die gleich anzupassen.

P.S. schade, daß du dich nicht mit der AMT-Optik anfreunden kannst. Bei mir genau das Gegenteil. Dann bleibt dir nur eine YG Ascent oder Magico A5 als klangliche Alternative, die haben aber kein Compound, "nur" geschlossenes Gehäuse (CB) . Aber die können für mich optisch nicht mithalten
das.ohr
Inventar
#310 erstellt: 20. Feb 2026, 22:55

suelle (Beitrag #308) schrieb:
Die... Allerdings bin ich auch der Meinung, dass man gerade bei Leuten, die nicht Partypegel brauchen, auch ganz gut mit halbwegs ordentlichen Verstärkern mit der Confidence 5 (zumindest der zweiten Baureihe) klarkommt. Unser Kollege Jörg z.B. hat seine Confidence 5 an ein Paar Cyrus Mono X 200 Signature (150 W bei 8 Ohm) hängen und scheint damit zufrieden zu sein.

Klar geht immer etwas, allerdings behaupte ich, dass die Annahme die Confidence 5 bräuchte immer "Monsterverstärker" mittlerweile ein Mythos ist!

...

... du hast es nur noch nicht probiert und darum glaubst du's nicht...

Das ist ein Liedtext von Gerhard Schöne, der mir in diesem Zusammenhang eingefallen ist.

Beste Grüße
Frank
suelle
Inventar
#311 erstellt: 20. Feb 2026, 23:04
Lieber Frank, wir werden es wohl in einem Telefonat die nächsten Tage tiefergehend diskutieren müssen....
suelle
Inventar
#312 erstellt: 04. Mrz 2026, 21:48
Moin

Hier ein interessantes Angebot:
https://www.kleinanz.../3310893884-172-2828

Anscheinend verkauft jemand seine Dynaudio Confidence 3 und ist auf die Confidence 5 umgestiegen.
der_Lauscher
Inventar
#313 erstellt: 05. Mrz 2026, 13:24
ob einem so ein alter Lautsprecher, auch wenn er z.T. ersetzt wurde, das Wert ist, muß jeder selbst entscheiden
Mich hatte z.B. eine Compound 3, ähnlich "klein" wie die Confidence 3, damals sehr enttäuscht, da die mir viel zu "flach" klang und den typischen Dynaudio-Sound nicht rüber bringen konnte

Und für den Preis der angebotenen Confidence 3 bekomme ich schon (fast) eine Radiant Clarity 6.2. Dann habe ich neuerste Technik (bei der auch keine Ausfälle zu erwarten sind) und einen sehr schönen weichen und detaillierten Klang, sehr gefühlvolle Stimmen und auch richtig Baß, tiefer und ebenfalls sehr kontrolliert
Meine Meinung dazu
suelle
Inventar
#314 erstellt: 05. Mrz 2026, 20:29
Der Verkäufer oder die Verkäuferin sind ja schon deutlich vom Preis runtergegangen. Und selbst für 3.000 Euro wird es schwierig werden. Positiv ist ja zumindest, dass die Tieftöner komplett bei Dynaudio ausgetauscht worden sind. Vielleicht lässt sich ja noch ein Liebhaber oder Liebhaberin finden.

Das Problem ist auch, dass man entweder den "Professorenklang" der ersten Confidence Serie mag oder eben nicht. Es hängt oft auch davon ab, welche Elektronik vorgeschaltet ist, ob die Confidence 'flach" klingt.


[Beitrag von suelle am 05. Mrz 2026, 20:32 bearbeitet]
d-fens
Inventar
#315 erstellt: 05. Mrz 2026, 21:09
Irgendjemand wird sich schon finden. Die Hochtöner wurden halt nicht „gemacht“. Den Fotos/Bilder nach zu urteilen scheinen die LS von 98 zu sein.
Wer bezahlt da noch die Hälfte vom Neupreis?
d-fens
Inventar
#316 erstellt: 05. Mrz 2026, 21:11
Ich kann ja mal hinfahren, sind nur ca. 42KM von mir
suelle
Inventar
#317 erstellt: 05. Mrz 2026, 21:20
Bernd, mach das mal bitte! Wenn die Boxen im guten Zustand sind, dann kauf die Confidence 3 und hör dir die mal im direkten Vergleich zu deinen Dynaudio Heritage an. Du kannst dann die Confidence 3 wieder verkaufen.
Beim Preis kannst du bestimmt noch verhandeln!


[Beitrag von suelle am 05. Mrz 2026, 21:21 bearbeitet]
d-fens
Inventar
#318 erstellt: 05. Mrz 2026, 21:33
Hatte den schon mal aus Spaß angeschrieben. Klang irgendwie etwas angespannt und genervt.
Wird sicher ständig nach den Hochtönern gefragt.
Ne, ich würde mir für 3000 Euro keine 27 Jahre alten Lautsprecher mit mutmaßlich „verharzten“ Ferrofluid ans Bein binden.
Klar, man kann sie ausschrauben und von einem Fachmann behandeln lassen.
das.ohr
Inventar
#319 erstellt: 06. Mrz 2026, 23:47
Suelle, was ist denn Professorenklang, das hab ich ja noch nie gehört ...

Grüße, Frank
suelle
Inventar
#320 erstellt: 07. Mrz 2026, 13:04
Mir hat mal jemand von Dynaudio erzählt, dass man die klangliche Veränderung nach vielen Jahren durch das Ferrofluid in den Hochtönern nicht unbedingt hören muss, da das Gehör sich über die Zeit an dem Klang anpasst. Erst im direkten Vergleich mit neuen Hochtönern ist die Veränderung im Hochton hörbar.

Unabhängig davon denke ich, dass ohnehin die Confidence 3 z.B. gegenüber den Dynaudio Heritage klanglich unterschiedlich abgestimmt sind.
Interessant wäre aber der direkte Vergleich zwischen dem Hochtöner Esotar1 und Esotar3. Wobei der Hörvergleich durch die mutmaßliche negative Veränderung des Ferrofluid beim Esotar1 das Ergebnis verfälschen könnte. Soweit ich weiß, ist der Verzicht auf das Ferrofluid durch die "Hexis" bei dem neuen Esotar3 Hochtöner möglich.

Lieber Frank, den Begriff "Professorenklang" habe ich von Matthias Böde aus der Stereo-Ausgabe 9/2021, S. 44, übernommen oder quasi "geklaut"

Man kann zu Matthias Böde stehen wie man will, allerdings gibt es Dinge, da liegt er richtig! Zudem kennt er sich sehr gut mit der Entwicklung der Dynaudio Confidence über alle Generationen hinweg aus! Z.B. hat er als einer der wenigen bereits 1994 die Confidence 5 in der HiFi-Vison getestet

Jedenfalls sagt Herr Böde zum Thema "klangliche Neuabstimmung" bei den neuen Confidence Modellen wie z.B. die Confidence 30, im Gegensatz zu frühren Confidence-Serien:

Es ist ein "gewisser Bruch mit der durch Dekaden gepflegten Tradition des präzisen, affektarmen 'Professorenklangbilds' zugunsten eines ungewohnt leidenschaftlichen Untertons geboten (...)" (Böde, 2021, S. 44)


Ja, nach über 15 Jahren Confidence-5-Hören kann ich diesen "Professorenklang" bestätigen. Es ist wie Musikpräsentation am 'Reißbrett' entworfen.

Und nein, es liegt nicht an den Verstärkern, den Quellen oder dem Raum!

Diese "neue" Spielfreude bei der aktuellen Confidence-Serie finde ich schon sehr verführerisch ( ), auch wenn es vielleicht nicht immer der musikalischen "Wahrheit" entspricht und der Werbeslogan "Dänen lügen nicht" heute nicht mehr zählt......


[Beitrag von suelle am 07. Mrz 2026, 22:10 bearbeitet]
suelle
Inventar
#321 erstellt: 22. Mrz 2026, 16:41
Moin

In der letzten Zeit habe ich mich etwas mit der Consequence Ultimate Edition beschäftigt. Ich habe immer gedacht, dass das Model bei Dynaudio eingestellt ist, weil auf der Dynaudio-Homepage die CUE als "Discontinued" gelistet ist. Scheinbar wird das Modell aber als Einzelanfertigung noch geliefert.

Ich habe mir diverse Tests zur CUE angeschaut. Ja, ich weiß, man sollte Tests mit Vorsicht konsumieren! Allerdings können zumindest die technischen Angaben nicht "lügen". Jedenfalls gibt die Stereoplay in ihrer Ausgabe vom 11/2009 an, dass die CUE Hifi-gerechte Verstärker ab 86 Watt bei 4 Ohm und bei 3 Ohm ab 116 Watt benötigt. Dies ist deutlich weniger als ich vermutet hätte! Zudem ist der Wirkungsgrad der CUE höher als bei der Confidence 5.


[Beitrag von suelle am 22. Mrz 2026, 16:42 bearbeitet]
der_Lauscher
Inventar
#322 erstellt: 22. Mrz 2026, 18:38

suelle (Beitrag #321) schrieb:
Consequence Ultimate Edition beschäftigt.
Scheinbar wird das Modell aber als Einzelanfertigung noch geliefert.

für 54 k€ wüßte ich andere Lautsprecher, die mich da eher begeistern würden

Und hast du schon mal gesehen, was das für ein "Koffer" ist, dagegen wirken deine C5 wie Regallautsprecher (habe ja ein Bild hier von einer alten High-End, da stehen die Beiden nebeneinander. Aber Bilder gehen hier ja nicht mehr )


[Beitrag von der_Lauscher am 22. Mrz 2026, 18:41 bearbeitet]
Dellebach
Ist häufiger hier
#323 erstellt: 23. Mrz 2026, 09:49
Guten Morgen,


dass die CUE Hifi-gerechte Verstärker ab 86 Watt bei 4 Ohm und bei 3 Ohm ab 116 Watt benötigt. Dies ist deutlich weniger als ich vermutet hätte!
]

Mir war es immer schon rätselhaft, warum viele Leute irgendwelche Monsterendstufen brauchen für Daheim.

Ein guter Vollverstärker ist da völlig ausreichend.

Ich hatte mal nen Marantz PM17 mk2 mit glaube ich 2x 60Watt an 8 Ohm u. 100 an 4Ohm.

Das hat völlig gereicht.

Mfg Franz (Kaffee)
der_Lauscher
Inventar
#324 erstellt: 24. Mrz 2026, 12:42

Dellebach (Beitrag #323) schrieb:
Mir war es immer schon rätselhaft, warum viele Leute irgendwelche Monsterendstufen brauchen für Daheim. Ein guter Vollverstärker ist da völlig ausreichend.
Ich hatte mal nen Marantz PM17 mk2 mit glaube ich 2x 60Watt an 8 Ohm u. 100 an 4Ohm. Das hat völlig gereicht.

genau, deshalb stehe ich mit einem VW Up genauso im Berufsverkehr, wie mit einem Porsche 911 RS

Hast du schon mal eine z.B. Compound 5 bei erhöhter Zimmerlautstärke mit deinem Marantz betrieben, dann wüßtest du, warum wir die "dicken Jungs" bevorzugen

Eine Diskussion ist hier aber viel zu OT, darum belasse ich es dabei.
suelle
Inventar
#325 erstellt: 24. Mrz 2026, 14:13
Moin Franz

zu deiner Einschätzung "Ein guter Vollverstärker ist da völlig ausreichend", würde ich ja und nein sagen
Aus eigener Erfahrung heraus kann ich sagen, dass bestimmte Lautsprecherkonstruktionen einen gehobenen Anspruch an Strombedarf und Laststabilität haben und dazu gehören definitiv die Compound-Modelle von Dynaudio! Z.B. Confidence 5, Compound 5, Consequence etc.
Ich würde dem @Lauscher zustimmen.

Moin Lauscher

mir ist auch nicht entgangen, dass die Dynaudio CUE dicke "Koffer" sind. Meiner Lebensgefährtin leider auch nicht.
Sie meint, es sind ganze "Schränke"

Aus Neugier habe ich den Grundriss der CUE mal auf dem Fußboden markiert:



[Beitrag von suelle am 24. Mrz 2026, 14:14 bearbeitet]
BMPBrother
Ist häufiger hier
#326 erstellt: 24. Mrz 2026, 15:24
Also ich habe vor gut 3 Jahren meinen Arcam AVR600 (120W pro Kanal, alle Kanäle ausgelastet, 2x150W im Stereobetrieb) gegen einen Marantz NR1608 (2x50W im Stereobetrieb) ausgetauscht. Angetrieben werden damit zwei Canton Ergo 91. also wenn ich EINS bisher nicht feststellen konnte, dann Leistungsschwächen!

Ich gehe da völlig mit, dass solche gigantischen Leistungen daheim überflüssig sind. Du kannst die eh nie weit genug aufdrehen, ohne dass sich Nachbarn im Umkreis von mindestens 100m beschweren würden


[Beitrag von BMPBrother am 24. Mrz 2026, 15:27 bearbeitet]
BMPBrother
Ist häufiger hier
#327 erstellt: 24. Mrz 2026, 15:27
PS: andererseits: wenn ich darüber nachdenke, ein Boxenpaar für 35k zu kaufen, würde ich jetzt am Verstärker auch nicht wirklich sparen

Da wäre mir der Marantz auch zu „popelig“, der Arcam aber sicher eher eine angemessene Antriebseinheit, auch wenn der fürs Heimkino konzipiert ist und es an Stereoendstufen sicher lukrativere Optionen gibt
ardina
Inventar
#328 erstellt: 24. Mrz 2026, 15:41

BMPBrother (Beitrag #326) schrieb:
Also ich habe vor gut 3 Jahren meinen Arcam AVR600 (120W pro Kanal, alle Kanäle ausgelastet, 2x150W im Stereobetrieb) gegen einen Marantz NR1608 (2x50W im Stereobetrieb) ausgetauscht. Angetrieben werden damit zwei Canton Ergo 91. also wenn ich EINS bisher nicht feststellen konnte, dann Leistungsschwächen!

Ich gehe da völlig mit, dass solche gigantischen Leistungen daheim überflüssig sind. Du kannst die eh nie weit genug aufdrehen, ohne dass sich Nachbarn im Umkreis von mindestens 100m beschweren würden :D


Puh, du hast mit den Canton Boxen ein Paar mit recht gutem Kennschaldruck und das kann man nicht vergleichen.

Die Dynaudio Consequence Modelle haben einen schlechten Kennschaldruck, vermutlich dank ihrer mächtigen Frequenzweichen. Solche Lautsprecher kauft man sich auch nicht, um immer Zimmerlautstärke zu hören. Da würde so ein kleiner Marantz schon bei etwas über Zimmerlautstärke verhungern und den Bass nie richtig bedienen können. Selbst die 150 W von dem Arcam wären da dürftig.

Dieses Argument mit den Nachbarn ist eigentlich kein Argument, aber weißt du vermutlich selber. Will man sich beim hören mal Richtung „Original-Lautstärke“ bewegen, braucht man ordentlich Leistung und das Laststabil.

Diese Rechnung mit ein paar Watt immer glücklich zu werden geht meistens nicht auf, insbesondere wenn man auch Bass hören möchte.

BMPBrother
Ist häufiger hier
#329 erstellt: 24. Mrz 2026, 15:51
Also ich bin totaler Bass(und Pegel-)fetischist und hatte diesbezüglich schon vor 30 Jahren Vogelkiller in meinem Auto

Klar hört man solche Boxen gerne mal am Limit („Originallautstärke“ ist übrigens deutlich weniger wie jeder weiß, der mal selber eine Gitarre in der Hand hatte oder auf einem Klavier geklimpert hat ), aber da ist der casus knaxus halt weniger die Verstärkerleistung als die Entfernung und die toleranz der nächsten Nachbarn, wie ich aus eigener erfahrung weiß Selbst aus einem fensterlosen, schallisolierten Keller reicht die Druckwelle hunderte Meter weit - von evtl statischen Folgen für die Bausubstanz oder die Wohnungseinrichtung mal ganz abgesehen

Man könnte ja mal einen Test machen: wie lange dauert es vom „Vollaufdrehen“ bis zu den ersten Beschwerden der Nachbarn?


[Beitrag von BMPBrother am 24. Mrz 2026, 15:52 bearbeitet]
Dellebach
Ist häufiger hier
#330 erstellt: 24. Mrz 2026, 17:10
Hi,


Da wäre mir der Marantz auch zu „popelig“


da spricht der Fachmann, der Kenner der Materie.

Aber was solls, ich bin eh kein "Verstärkerklang" Hörer.

suelle
Inventar
#331 erstellt: 24. Mrz 2026, 17:49
Übrigens sind Boxen wie die Dynaudio Confidence 5, Dynaudio Compound 5 und Dynaudio Consequence ultimate beste Kandidaten dafür, ob das Thema "Clipping" nur Theorie ist oder auch in der Praxis möglich .

(Vor einem Test kann ich nur warnen! )


[Beitrag von suelle am 24. Mrz 2026, 17:51 bearbeitet]
der_Lauscher
Inventar
#332 erstellt: 25. Mrz 2026, 01:40

ardina (Beitrag #328) schrieb:
Die Dynaudio Consequence Modelle haben einen schlechten Kennschaldruck, vermutlich dank ihrer mächtigen Frequenzweichen.

Dynaudio verbaut in den meisten ihrer Lautsprecher absolut minimalistische Frequenzweichen 1. Ordnung (6 dB), d.h. es ist nur ein passives Bauelement vor dem jeweiligen Chassis. Deswegen hat die Frequenzweiche nichts damit zu tun, außerdem ist der Leistungsverlust an der Frequenzweiche zu vernachlässigen. Ferner trennt eine Frequenzweiche meist eh nur den Bereich ab, in dem das Chassis von sich aus mit dem Schalldruck abfällt, aus mechanischen Gründen. Das ist unabhängig der Anzahl der Wege oder Chassis.

Da bei den Dynaudio Confidence 5, Dynaudio Compound 5 (4, 3) und Dynaudio Consequence aber das "Compound-Prinzip" (auch Isobaren-Prinzip) realisiert wurde, fällt der Schalldruck beim Baß, der eh nur meist ca. 88 dB/W/m pro Chassis hat, um weitere 3 dB ab. Diesen "Verlust" erkauft man sich für einen sauberen und unverzerrteren Baß. Somit haben die Compound-Modelle nur ca. 84-86 dB Schalldruck, da die Mittel- und Hochtöner zusätzlich bedämpft werden müssen, um ein "einheitliches" Klangbild zu erhalten.
Der Schalldruck ist für einen Wert bei 1 W und 1 m Entfernung angegeben. Wenn du z.B. 3 dB mehr haben willst, brauchst du die doppelte Leistung, aber auch, wenn du den Abstand um 1 m vergrößerst, verlierst du wieder 6 dB.

P.S. mit zu kleinen Verstärkern, die zu schnell ins clipping (d.h. Gleichstromanteile wegen "Sättigung" bzw. "Anschlag" des Spannungsmaxima im eigentlich sinusförmigen Musiksignal) fahren, kann man viel leichter Chassis kaputt machen (vor Allem Hochtöner und Mitteltöner), als mit einem zu großen Verstärker. Mit zu großen Verstärkern kann bei unbedachter Anwendung dann die Schwingspule zu stark erhitzen, sich verformen, durchbrennen oder die mechanische Aufhängung der Membran einen Schaden nehmen. Somit erkennt man bei einem Defekt relativ leicht, ob der Verstärker zu klein, oder zu groß war Meist regelt der gesunde Menschenverstand wegen der hörbaren Verzerrungen vorher schon die Lautstärke runter - bei Party und/oder ... kann sowas mal passieren
der_Lauscher
Inventar
#333 erstellt: 25. Mrz 2026, 18:10

suelle (Beitrag #325) schrieb:
mir ist auch nicht entgangen, dass die Dynaudio CUE dicke "Koffer" sind. Meiner Lebensgefährtin leider auch nicht.
Sie meint, es sind ganze "Schränke"

stell dir bzw. ihr mal Clarity 6.2 an diese Stelle, das meine ich wirklich ernst, da die von der Klangcharkteristik deinen C5 schon sehr ähnlich sind, dafür aber den tieferen, genauso kontrollierten Baß haben. Die Räumlichkeit ist wegen des Waveguide vor dem AMT auch raumfüllender und die Feinheiten des Esotar kann der AMT auch (fast)
(leider du bist zu weit weg, sonst könntest du die mal bei mir Probe hören, wie auch die anderen dänischen AMT-Lautsprecher, die dir optisch nicht gefallen ).
Und deine Edge Mono brauchen die genauso, die wollen auch anständig vesorgt werden (also mind. 150 W an 4 Ohm)
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