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LS Selbstbau bitte traut euch

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buggydevil_No5
Stammgast
#1 erstellt: 28. Dez 2020, 02:00
Bitte traut euch!!!
Vermutlich gehört dieses Thema in die Kategorie Selbstbau oder DIY. Nur das hilft nicht.
Habe jetzt ne ganze Weile verfolgt was bei Boxen Neuorientierung los ist. Es wird ständig nach dem optimalen, besten, preiswertesten gesucht. Und das bitte sofort, ich benötige natürlich schnelle Befriedigung. Denn ich leide ja. Auch wenn Testsieger oder der Verweis darauf verpönt ist wird es ständig gemacht. Und das zum Teil ohne eigene Erfahrung.
Ich kann nur darauf verweisen die LS selbst zu bauen.
Meine eigene Erfahrung ist, egal auf welchem Level, man kann nur gewinnen. Habe selbst jetzt das zweite DIY Projekt zu meiner vollen Zufriedenheit im Betrieb. Das Verhältnis DIY/Fertigbox ist bei mir 1:3.
Selbst die kleinste Lösung von Top Anbietern bietet mehr wie Fertigboxen der LS Industrie. Damit will ich diese nicht schlecht machen. Das hat seine Berechtigung.
In vielen Städten /Regionen gibt es einen Laden der DIY Lautsprecher anbietet. Zumeist haben sie diese auch in der Vorführung oder können Zuhause gehört werden.
Es gibt sie nach jedem Gusto. Einfache Kisten oder hoch komplex. Jede in ihrer Art Top.

Das Geheimnis... Sprecht mit den Menschen die sie vertreiben. Sie wissen was ihre Konstruktionen können.

Es macht unendlich stolz den eigenen LS zu hören. Weil man ihn selbst zusammen geschraubt hat. Es ist alles möglich auch ohne elektronik Kenntnisse. Fertige Weichen. Aktive oder Passive. Lackiert oder Roh. Fertige Gehäuse oder vom Schreiner um die Ecke. Man benötigt keine eigene Werkstatt. Zuschnitt geht im Baumarkt. Die Schallwand wird oft für kleines Geld angeboten. Das kann man auch mal in der Küche zusammen basteln. Und die Anbieter unterstützen gerne.
Und am Ende hört Ihr eine individuelle Box die es kein zweites Mal so gibt. Form, Größe, Farbe verbunden mit dem Kit eurer Wahl.
Ein paar Beispiele, bin nicht fixiert:

http://www.troelsgravesen.dk
https://www.lautsprechershop.de
https://www.aos-lautsprecher.de
https://www.oaudio.de
https://acoustic-design-online.de
http://www.openair-speaker.de

Bitte schaut auch selbst was bei euch im Umkreis los ist. Ich möchte nur anregen und zum Ankommen bei dem tollen Hobby HIFI beitragen, denn LS sind mit ein Schlüssel dazu.
Einen Teil der oben genannten findet ihr bestimmt hier im Forum.

Gruß Walter
tiquila012013
Stammgast
#2 erstellt: 28. Dez 2020, 04:25
Hallo Walter , ich grüße Dich .

"Bitte traut euch !!! "

Ein tolles Statement und eine für mich sehr interessante Threaderöffnung .
Ich kann nur sagen , " Wasser auf meine Mühlen " .
Aber DIY ist für viele Leute , oder sogar die meisten , aus verschiedenen Gründen keine Option .
Viele der vorgebrachten Gründe kann ich auch verstehen .
Ich zb. bin in meinem Kollegenkreis der einzige mit einem Selbstbau, kenne also solche Diskussionen .
Ist es nicht so , dass ein Bausatz auf hohem Niveau sicherlich auch seinen Kaufpreis hat und Gehäusebau ist nicht jedermanns Sache .
Egal ob das Können , die Zeit , oder die Lust fehlt .
Bauen lassen kostet ebenfalls und von den Kosten für ein edles Finish , es soll ja dem hochwertigen Bausatz würdig sein , mal ganz zu schweigen.
Und sollte ich aus verschiedenen möglichen Gründen einmal den LS verkaufen wollen , was bekomme ich dann noch dafür ??
Wertstabil ist Selbstbau nicht.
Viele sind denke ich auch skeptisch und oder assoziieren Selbstbau mit " Bastelkiste " .
Wie Du schon sagst , hinfahren und probehören kann da helfen 😉.
Mein Schwager hatte vor drei Jahren auch nicht verstanden , warum ich für einen Selbstbau , meine T+A tmr 230 verkauft hatte .
Ich habe es gerne gemacht , wusste ich ja was bei mir einzieht 😉 .
Heute habe ich einen ganz tollen Lautsprecher , welcher mit passender Elektronik regelmäßig ein Grinsen in die Gesichter der Skeptiker zaubert. Aber viel wichtiger , ich habe jedes Mal ein Grinsen im Gesicht.
Einen LS auf diesem Niveau könnte ich mir als Fertiglautsprecher auch niemals leisten .
Dennoch , Selbstbau bleibt eine Sache die halt nicht jeden anspricht .

Gruß
Apalone
Inventar
#3 erstellt: 28. Dez 2020, 05:26

buggydevil_No5 (Beitrag #1) schrieb:
.....
In vielen Städten /Regionen gibt es einen Laden der DIY Lautsprecher anbietet. Zumeist haben sie diese auch in der Vorführung oder können Zuhause gehört werden......


Watt?!? Die sind so gut wie ausgestorben!
Man muss idR immer recht weit fahren, um zu einem Laden zu kommen.

Wenn du mit Region natürlich -zB- "Ruhrgebiet" meinst, kommt das hin...
stratihatti
Stammgast
#4 erstellt: 28. Dez 2020, 06:53
Moin,

prinzipiell kann ich den Aufruf nur gut heißen!

Im nächsten Moment komme ich aber schon ins Grübeln...

Vor ca. 30 Jahren gab es in Hannover tatsächlich noch viele Selbstbauläden. Aktuell: Selbst H-Audio gibt es nur noch als Internetshop

In Bremen gibt es Wolfgang Vollstädt spectrum audio,

wer bietet in meiner Region (Hamburg) Lautsprecherselbstbau an? oh, gar nicht weit, im Nachbarort, aber ohje Basshornkonstruktionen sind ja gar nicht meins.

Sogar in meinem Stadtteil, nur paar Straßen weiter) frickelt noch Jemand highendchassis zu hohen Preisen zusammen. Auch nicht meine Welt.

Ihr seht, gar nicht so einfach, oder doch?

es gibt noch eine Möglichkeit, die Leute besuchen, die Etwas selber gebaut haben und vor Ort hören ob das gefällt. ggf. im diy-hifi-forum fragen; wer hat xxx schon gebaut oder ich habe das Zimmer und möchte xyz erreichen.

Ich habe eine Menge gelernt indem ich einfach ausprobiert habe (das kostet Geld) und noch mehr habe ich bei Battles und Treffen gelernt. Leider aktuell, durch Corona eingeschränkt, aber es wird ja wohl wieder bessere Zeiten geben.

Nur für Lautsprecherselbstbaugeschäfte wird es keine besseren Zeiten geben.

Grüße, Hartmut


[Beitrag von stratihatti am 28. Dez 2020, 06:54 bearbeitet]
Tywin
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 28. Dez 2020, 08:43
Hallo,

es gibt nach meiner Meinung sehr gut klingende sehr günstige fertige Boxen wie z.B. ein Paar Pro-Ject Speaker Box 4/5, die Boxen der Numan Reference Baureihe oder Dynavoice Definition die nie und nimmer im Selbstbau für die gleichen Kosten (ohne die Berücksichtigung eigener Arbeitsleistung) übertroffen werden können.

Dazu kommt, dass Kleinteile, Verbrauchsmaterialien, Hilfsmittel, Werkzeuge, Geräte, Werkstatt, Dreck, Murks usw. bei vielen DIY-Menschen - wie die Arbeitszeit - so gut wie nie in die Kalkulation einfließen.

Beim Vergleich mit für das hörbare Ergebnis überteuerten Phono-Möbeln (Luxus-Lautsprechern) ist DIY aber sicherlich ganz einfach im Vorteil, wenn man eine Werkstatt mit Ausrüstung und genügend Erfahrungen, Kenntnisse und Geschick hat.

Die Handelsspannen bei solchen Luxus-Produkten beinhalten ja auch genügend "Luft" um auch die Kosten für die Inanspruchnahme einer Schreinerei für eine Einzelanfertigung kompensieren zu können.

Nach meiner Meinung sehr gute und günstige selbst gebaute Lautsprecher kann man übrigens z.B. bei Vroemen fertig kaufen.

LG Michael


[Beitrag von Tywin am 28. Dez 2020, 10:16 bearbeitet]
buggydevil_No5
Stammgast
#6 erstellt: 28. Dez 2020, 09:20
[quote="Tywin (Beitrag #5)"]
Nach meiner Meinung sehr gute und günstige selbst gebaute Lautsprecher kann man übrigens z.B. bei Vroemen fertig kaufen.

Tolles Konzept. Werden hier sicher auch eher selten besprochen.
Tywin
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 28. Dez 2020, 09:25
Es ist einer von vielen Kleinserienherstellern der auch spezielle Wünsche der Kunden berücksichtigen kann. Die Preise finde ich hinsichtlich der Kosten für die Konstruktion, Materialien, Fertigung der Lautsprecher, Vertrieb/Gewährleistung/Service fair/angemessen. Einen TMT für mehr als 10 Jahre alte Lautsprecher hatte ich wenige Tage nach einem Telefonat für einen fairen Preis nach Hause geschickt bekommen.


[Beitrag von Tywin am 28. Dez 2020, 09:27 bearbeitet]
stratihatti
Stammgast
#8 erstellt: 28. Dez 2020, 14:49
Oh nee, was hat Vroemen, project und so weiter mit Selbstbau zu tun? Nix! Aber wenn Ihr Euch damit zufrieden geben wollt - bitte, könnt Ihr ja kaufen. Ich möchte nicht solche Fertigkisten und schwere Steingehäuse sind auch nicht der Stein der Weisen.

Jedem, das Seine.... aber in einem Tread, wo es um Selbstbau geht, solche Vorschläge zu machen, sehe ich als versteckte nervige Werbung! Das muss ja nicht sein.

Gruß, Hartmut
Tywin
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 28. Dez 2020, 14:57
Hallo Hartmut,

hier im Forum geht es um die Kaufberatung Stereo falls Du es vergessen hast.

Hier ist der Bereich für DIY:

http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browse&forum_id=104

Und wenn Du hier Werbung für DIY Produkte und Verkäufer machen willst, dann sei mir auch die Nennung von diversen guten Alternativen zu DIY hier in der Kaufberatung erlaubt!

Auch dann, wenn Dir das - warum auch immer - nicht gefällt.

LG Michael


[Beitrag von Tywin am 28. Dez 2020, 15:18 bearbeitet]
Psychobilly_71
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 28. Dez 2020, 16:08
Hallo In die Runde

Ich sehe den Selbstbau von Lautsprechern grundsätzlich als eine gute und immer überlegenswerte Alternative zu Fertiglautsprechern an.

Selber habe ich bis jetzt drei Paar (Bausätze) gebaut. Natürlich ist es von Vorteil ,wenn man eine gut ausgestattete Heimwerkstatt hat,aber meines Erachtens nicht zwingend notwendig.

Ich weiß aus eigener Erfahrung im Bekanntenkreis ,das der Selbstbau oft aus Unwissenheit über die Möglichkeiten erst gar nicht in Erwägung gezogen wird.

Vielleicht kann man die Frage ob ein Lautsprecherbausatz in Betracht kommt, dauerhaft in den Lautsprecher Fragebogen mit aufnehmen?

Eventuell mit einem Verweis auf das Selbstbau-Unterforum.

Gruß Kalle
WiC
Inventar
#11 erstellt: 28. Dez 2020, 16:37

Tywin (Beitrag #9) schrieb:

Hier ist der Bereich für DIY:
http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browse&forum_id=104

und genau dahin gehört dieser Thread mMn verschoben

LG
Psychobilly_71
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 28. Dez 2020, 17:20
Nein,der Thread gehört meiner Meinung nach genau hier hin.

Es geht hier um die Kaufberatung für Lautsprecher.

Und neben neuen und gebrauchten Fertiglautsprechern gibt es halt auch den Lautsprecherselbstbau.
In eine gute Kaufberatung gehören meiner Meinung nach alle Alternativen zu neuen Fertiglautsprechern.

Gruß Kalle
buggydevil_No5
Stammgast
#13 erstellt: 28. Dez 2020, 18:36
Genau das war mein Ansatz beim Erstellen des Threads.
All zu oft lese ich das die Vorschläge dann doch nicht ins Budget passen bzw preiswertere nicht ins gewünschte Klangbild.
Gerade im preiswerten Segment muß dann oft mit Kompromissen gelebt werden. Und das ist beim Selbstbau weniger der Fall.
Letzlich geht es doch darum dem Fragesteller zu einer ihm zu gefallenden Anlage zu verhelfen.
Da ist der Ansatz diese Themen so strikt zu trennen nach meiner Meinung nicht hilfreich.
Der Vorschlag den Aspekt mit in den Fragebogen aufzunehmen kann ich nur unterstützen.
Gruß Walter
-rowo-
Stammgast
#14 erstellt: 28. Dez 2020, 21:56
Ich habe vor mich zu trauen!
Da ich zwei linke Hände mit lauter Daumen und geradeso einen Hammer zum Draufhauen habe, wünschte ich mir das von Freunden zum Geburtstag. Hätte - ohne Corona - schon geklappt. Der eine hat Werkzeug und Kompetenz, der andere Kompetenz, Holz und Geduld (mit mir), und ich besorge den Bausatz. Das gibt mir die Möglichkeit, tiefer in's Hobby Hifi einzusteigen und zumindest etwas kostengünstiger neue Boxen bzw. Lautsprechertypen auszuprobieren.

Ich schreibe ich dann von den Ergebnissen und Erfahrungen (sobald die Verbände von den Händen wieder ab sind... ).



[Beitrag von -rowo- am 28. Dez 2020, 21:57 bearbeitet]
Denon_1957
Inventar
#15 erstellt: 28. Dez 2020, 22:39
Das muß jeder selber wissen ob er sich das trauen kann LS selber zu bauen das heist die Frequenzweiche muß selber entwickelt und abgestimmt werden das Gehäusevolumen muß berechnet werden und dann muß das Ergebniss von dem eigentlichen (Optik) auch noch sehr gut aussehen.
Dazu braucht man dann noch eine Werkstatt die mit allem ausgerüstet ist also ich würde mir das nicht zu trauen ich spreche hier aber von komplettem Selbstbau nicht von diesen Teilen die im Internet angeboten werden und nur noch zusammen geschraubt werden.
RocknRollCowboy
Inventar
#16 erstellt: 28. Dez 2020, 22:43
Servus Denon.

Du verstehst hier leider etwas falsch. Es geht nicht um Eigenetwicklungen, sondern um erprobte Bauvorschläge.

Gruß
Georg
Apalone
Inventar
#17 erstellt: 28. Dez 2020, 22:45

Denon_1957 (Beitrag #15) schrieb:
.....
Dazu braucht man dann noch eine Werkstatt die mit allem ausgerüstet ist also ich würde mir das nicht zu trauen ich spreche hier aber von komplettem Selbstbau nicht von diesen Teilen die im Internet angeboten werden und nur noch zusammen geschraubt werden.


Interpunktion?!?
Denon_1957
Inventar
#18 erstellt: 28. Dez 2020, 22:50
Ok dann hab ich wirklich etwas falsch verstanden.
Apalone
Inventar
#19 erstellt: 28. Dez 2020, 23:05

buggydevil_No5 (Beitrag #13) schrieb:
.....Und das ist beim Selbstbau weniger der Fall......


Tatsächlich sind beim Selbstbau aber einige Dinge von Belang, die hier nur eingeschränkt thematisiert werden (können/sollten).

Ist die Bereitschaft vorhanden, sich in die komplette Materie einzuarbeiten?
Was für Werkzeug ist vorhanden? Man darf das mMn nicht unterschätzen: Bohrer, Ansenker, Schrauber, Schleifpapier, -klötze, Schraubzwingen (!!!), Winkel, Werkbank, ..., 500,- sind Nichts!
Sind überhaupt die Möglichkeiten gegeben, Holzarbeiten durchzuführen? In einer Zweizimmer-Etagenwohnung könnte es eng werden.
Soll das Gehäuse überhaupt selber gebaut werden oder ist auch dafür ein vorgefertigter Bausatz beplant?
usw. usf.

Deshalb jemandem im stereo-Bereich, der ggf. ein enges Budget hat, einfach zu sagen, "bau doch selber", ist ggf. etwas zu einfach gedacht!
DroggelJens
Schaut ab und zu mal vorbei
#20 erstellt: 28. Dez 2020, 23:07
Toller Thread,

ich finde er gehört genau hier hin. Ich finde zu jeder Kaufberattung sollte auch auf die Möglichkeit vom Selbstbau hingewiesen werden.
Ich habe nun durch ein eigenes Projekt und ein fertig aufgebautes gekauftes Stereo-Paar nur positives zu berichten.
Aber folgende Dinge gilt es immer zu beachten:
Holz in die nötige Form bringen ist nicht jedermanns Sache (meine auch nicht), aber fertige Gehäuse kann man ja auch mittlerweile gut online bekommen oder man fragt mal eine Tischlerei. (Ich habe für mein Projekt auch online Gehäuse bestellt, weil ich das nötige Werkzeug nicht besitze und eine Anschaffung sich nicht lohnen würde)

Dann kommt das Thema löten, dass mag auch nicht jeder.

Dann kommt der finale Zusammenbau. (Das sollte fast jeder hinbekommen).

Somit ist Selbstbau sicherlich besser im Bereich Preis / Leistung.
Der Wiederverkaufswert ist Murks, weil kennt ja niemand.
Der Zeitaufwand und die Qualität hängt stark von der durchführenden Person ab.


[Beitrag von DroggelJens am 28. Dez 2020, 23:11 bearbeitet]
Apalone
Inventar
#21 erstellt: 28. Dez 2020, 23:11

DroggelJens (Beitrag #20) schrieb:
.....aber fertige Gehäuse kann man ja auch mittlerweile gut online bekommen oder man fragt mal eine Tischlerei.

.....Somit ist Selbstbau sicherlich besser im Bereich Preis / Leistung........


das sollte man aber sehr genau (!!!) prüfen, ob das hinkommt!!

Selbstbau ist sehr häufig nur dann günstiger, wenn man das Gehäuse komplett selber plant, Bauteile kauft und aufbaut!
kempi
Inventar
#22 erstellt: 28. Dez 2020, 23:45

DroggelJens (Beitrag #20) schrieb:
.......zu jeder Kaufberattung sollte auch auf die Möglichkeit vom Selbstbau hingewiesen werden.......

Jetzt stellen wir uns vor, jemand sucht einen Verstärker..........
buggydevil_No5
Stammgast
#23 erstellt: 28. Dez 2020, 23:53
Mein Thread bezog sich explizit auf LS.
Verstärker123
Stammgast
#24 erstellt: 29. Dez 2020, 01:34
Eine Wharfedale Linton dürfte für den Preis auch nur schwer mit Selbstbau zu toppen sein. Gleiches dürfte für Q Acoustics die 30er i Reihe gelten.


Ps.
Ich habe mich mal für die Scamo 15 interessiert. Werden auch fertig gebaut mit schönen Oberflächenfinish von Hellsound angeboten. Preislich sehr fair, klanglich wohl überragend mit günstigen aber hervorragender Chassisbestückung von Scan Peak. Klanglich eher neutral und zurückhaltend als anbrüllend.


[Beitrag von Verstärker123 am 29. Dez 2020, 01:39 bearbeitet]
Sockenpuppe
Inventar
#25 erstellt: 29. Dez 2020, 02:00

Apalone (Beitrag #21) schrieb:
Selbstbau ist sehr häufig nur dann günstiger, wenn man das Gehäuse komplett selber plant, Bauteile kauft und aufbaut!


Wird zudem noch der Zeitfaktor berücksichtigt, dürfte es für den Selbstbau sehr eng werden. Nicht, dass ich davon abraten möchte, aber so günstig, wie oft dargestellt, ist auch der Selbstbau nicht. Lässt sich denn solch ein Angebot per Selbstbau toppen?


buggydevil_No5 (Beitrag #1) schrieb:
Es wird ständig nach dem optimalen, besten, preiswertesten gesucht. Und das bitte sofort, ich benötige natürlich schnelle Befriedigung. Denn ich leide ja. Auch wenn Testsieger oder der Verweis darauf verpönt ist wird es ständig gemacht. Und das zum Teil ohne eigene Erfahrung.


Weil ein paar vereinzelte Hanseln dies suggerieren, würde ich dies jetzt nicht auf die große Menge projizieren. I.d.R. strebt man/n einen vernünftigen Kompromiss an, wie bei so vielen Dingen im Leben. Mal abgesehen davon würde ich Ungeduld jetzt nicht zwingend verurteilen, kann diese Eigenschaft doch durchaus auch sehr nützlich sein.

Was Du des Weiteren völlig außer acht lässt, ist die Tatsache, dass ich DIY Lautsprecher i.d.R. nicht in meinen eigenen Räumlichkeiten testen darf/kann. Sprich, ich kaufe die Katze im Sack. Vom Wiederverkaufswert ganz zu schweigen.

In diesem System, welches auf Wachstum ausgerichtet ist, wird auf Menge produziert, was im Gegenzug dementsprechende günstige Preise ermöglicht, wohl auch ein Grund, warum der DIY Bereich immer mehr an Bedeutung verliert.

Das ganze Für und Wider wird ganz sicher auch schon im DIY Bereich ausgiebig diskutiert worden sein, von daher würde auch ich dem zustimmen, dass dieser Thread hier fehlplatziert ist, auch weil hier die Argumentation überwiegend sehr einseitig erfolgt.


Vermutlich gehört dieses Thema in die Kategorie Selbstbau oder DIY. Nur das hilft nicht.


Helfen, inwiefern? Ist denn nicht „Jeder seines Glückes Schmied."

mit frdl. Gruß


[Beitrag von Sockenpuppe am 29. Dez 2020, 02:55 bearbeitet]
Anro1
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 29. Dez 2020, 12:41
Selbstbau/DIY ist m.M.n. zuallererst eine Frage des Anspruchs an das eigengebaute Gebilde.

Der Eine freut sich über die zusammengenagelte Kartoffelkiste aus Roh MDF und Stichsägeneinsatz,
der Andere konstruiert & baut auf höchstem CAD/CNC Niveau, zum Teil weit aufwändiger als 5-stellige Eu Beträge teure Kauf LSP´s.

Unter dem Aspekt Kosten kann ich nur dringend abraten.
Unter dem Aspekt Spass, Erkenntnisgewinn und eventuellem Erfolgserlebnis ja prima wenn
Werkzeug, Räumlichkeiten, Zeit, Passion und Geduld und eine gute Portion Frustrationstoleranz vorhanden sind.

Wiederverkaufsmöglichkeiten nahezu keine, wenn dann nur für absolute DIY top Profi-Ergebnisse.
Aufwandsverlußt bei DIY massiv, man bekommt m.E.n gerade mal im Bereich 50% des Material-Preises.
Grüsse und viel Spass und Erfolg beim DIY
jehe
Inventar
#27 erstellt: 29. Dez 2020, 13:08
in irgendeiner Art und Weise DIY mit Massenware zu vergleichen hinkt natürlich an allen Ecken und Enden.
Wie schon mehrfach hier erwähnt, braucht es neben den handwerklichen Fähigkeiten auch eine entsprechende Ausrüstung. Klemmt es bei einem von beiden leidet das Ergebnis.
Hat man allerdings diese Vorraussetzungen, also eine ohnehin schon vorhandene und ordentlich ausgestattete Werkstatt und die notwendigen Fähigkeiten, dann kann man schon recht kostengünstig zu hochwertigen Ergebnissen kommen, die auch einen Vergleich nicht scheuen müssen.
Fängt man allerdings bei Null an, dann ist es aus Kostensicht vermutlich besser man bedient sich im Regal.


[Beitrag von jehe am 29. Dez 2020, 13:09 bearbeitet]
Psychobilly_71
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 29. Dez 2020, 14:05
Hallo

Noch einmal: Es geht hier doch darum ob die Nennung "Lautsprecher -Bausatz" als zusätzliche Alternative in den Kaufberatungs Fragebogen mit aufgenommen werden soll,oder nicht?

Für mich gehört diese Alternative nach wie vor klar dazu.

Viele die hier eine Kaufberatung wünschen,haben die Möglichkeit des Selbstbaus doch gar nicht auf dem Schirm. Vielleicht fängt der eine oder andere aber an sich damit zu befassen,wenn er darauf aufmerksam gemacht wird.

Wer zwei linke Hände hat, keine eigene kleine Werkstatt hat oder schlicht und ergreifend lieber billig hergestellte Massenware kaufen möchte,der wird natürlich sofort die Diy Variante verwerfen.

Do it yourself gehört seit Jahrzehnten zu HIFI. Warum sollte man dann nicht in einer Kaufberatung darauf hinweisen?

Gründe die dafür oder dagegen sprechen ,wurden schon zur Genüge dargelegt und brauchen hier nicht mehr diskutiert werden.


Für mich persönlich kann ich sagen,das ich immer wieder den Selbstbau bevorzugen werde.


Gruß Kalle
Sockenpuppe
Inventar
#29 erstellt: 29. Dez 2020, 14:19

Psychobilly_71 (Beitrag #28) schrieb:
Noch einmal: Es geht hier doch darum ob die Nennung "Lautsprecher -Bausatz" als zusätzliche Alternative in den Kaufberatungs Fragebogen mit aufgenommen werden soll,oder nicht?


Darum ging es mitnichten, entstammt doch diese Forderung allein von dir. Dein fordernder Tonl macht die Sache nicht besser. Eben sowenig entscheidest Du allein, was hier Gegenstand der Diskussion ist und was nicht.


Gründe die dafür oder dagegen sprechen ,wurden schon zur Genüge dargelegt und brauchen hier nicht mehr diskutiert werden.


Mal abgesehen davon erfolgt der Hinweis auf DIY des Öfteren. Ist ja nun nicht so, dass diese Möglichkeit völlig unbekannt ist. Dafür spricht schon der separate Bereich im Forum.


jehe (Beitrag #27) schrieb:
in irgendeiner Art und Weise DIY mit Massenware zu vergleichen hinkt natürlich an allen Ecken und Enden.


DIY ist ein Produkt wie jedes andere. Also warum sollte ich es nicht mit Ware von der Stange vergleichen? Egal welche Kaufentscheidung ansteht, am Anfang steht der Vergleich. Wer will schon die Katze im Sack kaufen?

mit frdl. Gruß


[Beitrag von Sockenpuppe am 29. Dez 2020, 14:31 bearbeitet]
jehe
Inventar
#30 erstellt: 29. Dez 2020, 15:12
das bezog dich natürlich auf die ökonomische Vergleichbarkeit...
Verstärker123
Stammgast
#31 erstellt: 29. Dez 2020, 15:27
Fertig hergestellte Massenware muss ja nicht qualitativ schlecht sein. Fernostfertigung hat so einiges ermöglicht.
Außerdem kauft man einen Bausatz und baut selbst, dann sind am Ende wenigstens immer noch die Chassis höchstwahrscheinlich aus billiger Massenfertigung in Asien. Das einzig Exklusive ist dann das Gehäuse und das Finish, was man entweder selbst gebaut oder beim Schreiner hat bauen lassen.

Die Grundidee des Threads, die Anregung, die Horizonerweiterung bei der Kaufberatung finde ich aber gut.


[Beitrag von Verstärker123 am 29. Dez 2020, 15:32 bearbeitet]
Sockenpuppe
Inventar
#32 erstellt: 29. Dez 2020, 17:02

jehe (Beitrag #30) schrieb:
das bezog dich natürlich auf die ökonomische Vergleichbarkeit... ;)


Das habe ich auch so verstanden. Nicht umsonst habe ich auf den Zeitfaktor verwiesen, der hier völlig außer acht gelassen wurde.

Auf der anderen Seite würde ich schon meinen, dass ich im DIY Bereich mehr für's Geld erhalte. Sprich, ob ich nun handwerklich ne Niete bin, an den Innereien wird es nix zu bemängeln geben.

mit frdl. Gruß


[Beitrag von Sockenpuppe am 29. Dez 2020, 17:26 bearbeitet]
stratihatti
Stammgast
#33 erstellt: 29. Dez 2020, 17:23

RocknRollCowboy (Beitrag #16) schrieb:


Du verstehst hier leider etwas falsch. Es geht nicht um Eigenetwicklungen, sondern um erprobte Bauvorschläge.



Moin, das ist ja sehr eng umrissen!

Dann ist es ja nur noch Montage... und vielleicht noch mal ein Loch ins baumarktgeschnittene Holz. Viel Werkzeug braucht es auch nicht um Lautsprecher einzulassen, Eine Stichsäge reicht, wenn man die Schallwand aufdoppelt. aber eine Oberfräse mit Fräszirkel ist schon was feines und muss nicht teuer sein. Als weiter Möglichkeit: In den größeren Städten wie Hamburg oder Hannover gibt es offene Werkstätten, wo mit Unterstützung gebaut werden kann. Ich habe das auch schon genutzt, als meine Werkstatt keinen Strom hatte. Jetzt mit Corona leider nicht möglich, aber das kann ja auch irgendwann mal wieder vorbei sein.

Wer statt Lautsprechergehäuse, einmal über seinen Horizont schaut, kann auch openBaffle bauen. Da fällt die Gehäuse-Berechnung und Zusammenbau weg. open baffle bietet zudem den präzisesten Bass von allen Konstruktionen (wenn man es richtig macht)

Es gibt vorgefräste Schallwände, wer es nicht selber machen möchte. Ganze Gehäusebausätze, usw.

Wer den Schritt wagt, seine Lautsprecher aktiv, per DSP anzusteuern, hat noch mehr Möglichkeiten.

Selbstbau bedeutet doch, je nach Nutzer mehr oder weniger.

Grüße, Hartmut
Balbidur
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 30. Dez 2020, 02:27
Gute Idee die Selbstbau-Option in den Fragebogen mit aufzunehmen.

Wenn das aus der Leidenschaft am Heimwerken motiviert ist um nicht um geld zu sparen ist der Selbstbau eine alternative.

Wer glaubt, die Fertigung eigener Boxen ist billiger als der Kauf von Industrieprodukten täuscht sich gewaltig.
In ALLEN Märkten mit hinreichenden Absatzmengen (wie auch im Hi-Fi) hat die Industrieproduktion das Handwerk verdrängt.
Und das hat viele gute Gründe, die jedem bekannt sind, der sich damit beschäftigt.
Es würde hier wirklich zu weit führen dies alles zu erläutern.
Warum baut man sich kein Auto, Fotoapparat, Fernseher, etc. selbst?

Wer die Kosten für eine Werkstatt (Raum!) mit entsprechender Ausstattung nicht einrechnet belügt sich selbst.
Auch die Kosten an Arbeitszeit sind nur dann unwichtig, wenn das bauen an sich spaß macht und Teil des Hobbies ist.
(Fehlkonstruktionen, Irrwege, etc. inklusive).
Aus eigener leidvoller Erfahrung kann ich nur sagen, das der Selbstbau schon auch seine Tücken hat und nicht sooo einfach ist....

Ich bin nicht gegen den Selbstbau, man sollte halt realistisch an die Sache rangehen.


[Beitrag von Balbidur am 30. Dez 2020, 02:32 bearbeitet]
NoobLuke
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 30. Dez 2020, 09:12
Ich melde mich dann mal als DIY-Vermeider um meine Vorbehalte zu schildern. Vielleicht treibt ihr sie mir ja auch aus.

Zunächst vorab: Ich koche Hifi stets mit kleinen Budget, denn es gibt bei mir noch andere teure Hobbys... Meine Erfahrung mit Selbstbau beschränkt sich auf einen Versuch mit 18 Jahren. Damals wollte ich auch so einen coolen Subwoofer in meinem Peugeot 206 und habe mit wirklich kleinem zweistelligen Budget eine Kiste mit einem Raveland AXX1010 zusammengeschraubt. Das Anschlusskabel lag direkt vom Chassis durch den BR-Port zur Endstufe, um sogar das Anschlussterminal zu sparen. Hauptsache die Heckscheibe wackelt Das wäre natürlich heute nicht mehr mein Anspruch...

Was mich heute bisher vom Selbstbau abgehalten hat:

1.Es ist mega unübersichtlich. An jeder Ecke im Netz hat irgendjemand einen Bauvorschlag mit irgendwelchen Chassis hochgeladen. Ich habe keine Ahnung, ob der jeweils etwas taugt - weder bzgl. der Chassis noch bzgl. der Volumina, Weichen, etc. Selbst die stolz präsentieren Messergebnisse könnten potentiell vor Fehlern strotzen.
Bei Fertigboxen ist es vermeintlich einfacher. Da kann man sich schnell zumindest einen groben Überblick verschaffen, welche Hersteller in meiner Preisklasse etwas seriöses Anbieten. Man kann viel einfacher an Test- und Erfahrungsberichte kommen (ich weiß was Viele hier davon halten, aber es beruhigt einen Anfänger trotzdem), und letzten Endes findet man auch einfacher Wege sich Fertigboxen anzuhören.

2. Angst es zu verkacken: Wenn von meiner fiesen Raveland-Erfahrung etwas übrig geblieben ist, dann das Wissen, dass man eine Holzkiste nicht mal eben "zusammenschraubt". Selbst mit gut zugeschnittenem Holz aus dem Baumarkt muss man schon ein bisschen sorgsam sein, damit die Stoßkanten alle schön bündig werden. Auch der runde Ausschnitt in der Schallwand ist mit der billigen Stichsäge schnell versemmelt. Nachher brauche ich vielleicht 3 Anläufe und es wird viel teurer und stressiger als gedacht.

3. Der WAF: Selbst wenn ich es schaffe, die Kiste einigermaßen geschickt zusammenzubauen fehlt noch immer das Finish. Graubraunes MDF sieht nicht schön aus und wenn man Pech hat müffelt es sogar noch nach Chemie. Ich glaube wirklich nicht, dass ich in der Lage wäre, eine schöne Holzdekor-Folie so sauber anzubringen, wie der Chinese im Werk, der das seit Jahren macht. Wie soll ich meiner Frau erklären, dass so ein Experiment bald unter unserem Hochzeitsbild steht? Selbst mein günstiger Indiana Line Tesi 561 ist bei diesem Thema tadellos. O-Ton Ehefrau: "Also so etwas stelle ich mir gerne ins Wohnzimmer".

4. Auch wenn es für mich kein Thema ist: Die Kumpels mit meinen "ich habe jetzt Lautsprecher von Marke XXX"-Sprüchen zu beeindrucken, bringt häufig einfach mehr Sozialprestige. Wenn ich mir so einige hier im Forum anschaue, für die Alles was nicht "8xx B&W an Accuphase" lautet Kinderkram ist, gilt das nicht nur unter Laien..

Was soll ich sagen - so weit mein Gefühl bisher. Aber irgendwie reizt es mich trotzdem, es irgendwann einmal zu versuchen.

Also Leute: Nehmt mir meine Sorgen!


[Beitrag von NoobLuke am 30. Dez 2020, 09:47 bearbeitet]
Apalone
Inventar
#36 erstellt: 30. Dez 2020, 09:59
1. ist aushebelbar durch Beschränkung auf erprobte, bekannte Bausätze
2. Stimmt. Der Aufwand an Werkzeug, inkl. -zubehör wird mMn drastisch unterschätzt.
3. Stimmt. Ein wirklich gutes Finish ist schwierig, aufwändig und man benötigt ggf. sogar nicht nur eine Holzwerkstatt, sondern zusätzlich eine staubarme ("Lackierkabine"?) Umgebung zum Lackieren.

Ergo:
nur für einmal -warum auch immer- ist das wirtschaftlicher Unsinn.
buggydevil_No5
Stammgast
#37 erstellt: 30. Dez 2020, 10:59
Moin Zusammen,

Freue mich das mein Thema so viel Resonanz findet.
Ja ich weiß das es mit vielem Für und Wider behaftet ist. Und ja, man muß es wollen.
Bei mir war es ein Weg/Prozess, eine Entwicklung.
Gestartet bin ich mit einer alten Musiktruhe, die aber nicht ins Zimmer passte. Also auseinander gebaut und offen ins Regal gestellt. Das war der gefährlichste Teil meiner Hifi Geschichte. War aber toll.
Anfang der 1980er Jahre wurde ich durch Kollegen infiziert selbst zu bauen.
Kennt noch jemand den LSV Versand aus HH? Die führten ua
Treiber von Goodmans, JBL und Multicel.
Wie teuer das Kit war weiß ich nicht mehr. War eine Kombi aus Multicel/Goodmans. Gefaltetes Horn. Ein befreundeter Schreiner baute die Gehäuse zum Selbstkostenpreis in perfektem Finish. Haben mir 10 Jahre Freude bereitet.
Danach folgten wegen WAF Ausflüge zu Quadral und T&A. Seit ich wieder DIY Boxen habe bin ich sehr zufrieden. Da bin ich auch nicht los gegangen und habe mal eben was gekauft. Recherche hat ca. 2 Jahre gedauert. Ergebnis
http://www.troelsgravesen.dk/TQWT-mkIII_Walter.htm

Um Lust zu bekommen lest euch die Bauberichte durch und last euch inspirieren durch die Vielfalt der gezeigten Konzepte.
Und seht in diversen Berichten die Bilder aus Küche, Korridor oder Wohnzimmer...

Ich gebe zu das die Gehäuse dieses Entwicklers immer sehr aufwendig sind, aber es lohnt sich. Daher hat sie ein Schreiner in der Nachbarschaft gebaut.
Oben habe ich aber auch noch andere Anbieter genannt die sehr gut sind.
Auch sehr Interessant
http://www.humblehomemadehifi.com/archive.html

In den zwei Jahren Recherche ist meine Erfahrung die, dass es immer gut ist mit den jeweiligen Anbietern zu kommunizieren um herauszufinden was man möchte. So wird das Ergebnis auch zufriedenstellend.
Gruß Walter
Balbidur
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 30. Dez 2020, 11:07
Wie viel hast Du für die Box am Ende bezahlt (ohne AZ und Werkzeug)?

Was wäre ein realistischer Preis für das Gehäuse ohne Schreiner-Kumpel?


[Beitrag von Balbidur am 30. Dez 2020, 11:14 bearbeitet]
buggydevil_No5
Stammgast
#39 erstellt: 30. Dez 2020, 11:55
Das Kit gibt es in verschiedenen Ausbaustufen (Weiche+HT).
Habe die Mittlere. Inkl gekaufter Lötstation ca 1900€.
Das Ergebnis spielt aber im Bereich des dreifachen.
Die reinen Holzkosten müsstest du nach Bauplan recherchieren beim Baumarkt deines Vertrauens.
Gruß Walter
Balbidur
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 30. Dez 2020, 12:24
Ich meinte nicht die Holzkosten...

Was würde dein Bekannter für das Fertigen der Gehäuse berechnen?
Balbidur
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 30. Dez 2020, 12:48
Wenn ich mal von EUR 800,- für zwei fertige Gehäuse inkl. finish ausgehe ist das sicherlich nicht übertrieben.

Wenn man zwei Jahre den Markt beobachtet findet man regelmäßig unglaubliche Angebote/Abverkäufe von Fertigboxen.
Oft mehr als 50% unter NP. Beim Händler seines Vertrauens sind 20-30% Rabatte auch nicht selten (hängt natürlich von vielen Faktoren ab!).

Sagen wir mal, Deine Boxen hätten 2.700,- EUR gekostet.
Inkl. Rabattmöglichkeit wären wir da in einer Region von etwa 3.500,- Fertigbox.
Da gibt es schon SEHR gute LS.
Klang ist absolut Geschmackssache, aber für das Geld wirst Du etwas Dir passendes und sehr cooles finden:

Nur mal so als erster Eindruck:
https://www.sg-akust...autsprecher?p=2&n=48

... und Du kannst Dir die Boxen vorher anhören 😁

Wenn Du Zeit hast (2 Jahre) geht auch noch mehr...

Ich muss dazu sagen, dass ich nicht grundsätzlich daran glaube, das mehr Geld auch mehr Klang bedeuten. Von daher finde ich Aussagen wie „klingt wie eine Box für 6000,- EUR“ unsinnig, weil ich mir absolut nichts darunter vorstellen kann....


[Beitrag von Balbidur am 30. Dez 2020, 12:53 bearbeitet]
Psychobilly_71
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 30. Dez 2020, 13:10
Wenn ich von Selbstbau Lautsprecher spreche , meine ich den Bau eines Fertig entwickelten Bausatzes nach vorgegebenen Plan.

Und dafür lasse ich mir maximal das benötigte Holz(MDF) im Baumarkt oder beim Schreiner auf Länge und Breite zuschneiden.

Den Rest mache ich komplett selber! In meiner eigenen ,vorhandenen Werkstatt.

Und da ich das für mich in meiner Freizeit mache, brauche ich selbstverständlich keine Lohnkosten für mich berechnen.
Wenn man so argumentiert,kann man auch gleich das Kochen für sich selber in der eigenen Küche als komplett unwirtschaftlich abschaffen.Das schafft nämlich jede Großküche billiger .Erst recht ,wenn ich mir dort einen Eintopf für die ganze Woche bestelle.

Dann brauche ich auch keine teure Küche und keinen Teuren Raum wo sie drinsteht.

Diese Rechnung kann man beliebig für viele Freizeitbeschäftigungen fortführen.

Es mag Fertiglautsprecher geben, die sich im Preis-Leistungsverhältnis nur schwer bis gar nicht durch DIY schlagen lassen.

Es gibt aber haufenweise gut entwickelte Lautsprecherbausätze, wo man für vergleichbare Fertigkisten ein Vielfaches bezahlen muss.

Wer das aber nicht kann,weil er keine zwei Bretter bündig aneinander Leimen kann oder nicht weiß wo beim Lötkolben das heiße Ende ist,der sollte es besser lassen.

Dann kauft man sich halt etwas fertiges und verbringt seine Freizeit mit Muckibude,Joggen oder Angeln und macht sich dabei Gedanken ob sich das alles kostenmässig lohnt...
a_hansi
Schaut ab und zu mal vorbei
#43 erstellt: 30. Dez 2020, 15:07
Moin,
Also ich find auch, dass man durchaus auch DIY Lautsprecher direkt in der Kaufberatung vorschlagen kann. Allerdings wäre es vll ratsam den Fragebogen zu erweitern hinsichtlich holzbaufertigkeiten und Elektronik bzw. Messungen durchführen und interpretieren. Aber such Klangvolumen berechnen. Halt je nachdem wie weit wer gehen will.

Ich persönlich spiele auch mit dem Gedanken eigene Lautsprecher zu bauen, trau mich aber absolut net, weil ich von Messungen und Interpretation dieser sowie Freqzenzweicheneibdtellung kein Plan habe. Noch tun es aber meine B&W 703s2. Auch wenn sie mir mittlerweile nicht mehr so gefallen wie früher.

Viele Grüße

Alex
imLaserBann
Inventar
#44 erstellt: 30. Dez 2020, 15:56
Leider bin ich mir recht sicher, dass meine handwerklichen Fähigkeiten nicht ausreichen, um ein Gehäuse zustande zu bringen, mit dem ich glücklich wäre.
Die Möglichkeit, sich von einem Schreiner ein Gehäuse in Wunschausführung fertigen zu lassen und mit einem Bausatz aus Fertigweiche und Treibern zu kombinieren, hat dennoch einen gewissen Reiz. So richtig nach LS Selbstbau würde sich das für mich allerdings nicht mehr anfühlen.
Und man dürfte damit doch recht schnell in einem etwas höherpreisigen Bereich ankommen.
Sockenpuppe
Inventar
#45 erstellt: 30. Dez 2020, 16:44

Psychobilly_71 (Beitrag #42) schrieb:
Es mag Fertiglautsprecher geben, die sich im Preis-Leistungsverhältnis nur schwer bis gar nicht durch DIY schlagen lassen.

Es gibt aber haufenweise gut entwickelte Lautsprecherbausätze, wo man für vergleichbare Fertigkisten ein Vielfaches bezahlen muss.


Deine Argumentation hinkt gewaltig, eben weil Du die Lohnkosten komplett außen vor lässt, davon ausgehend, dass jedem unendlich viel Freizeit zur Verfügung steht. Dem ist aber leider nicht so, von daher sind solche Aussagen/Milmädchenrechnungen für die Katz.


Und da ich das für mich in meiner Freizeit mache, brauche ich selbstverständlich keine Lohnkosten für mich berechnen.



Dann kauft man sich halt etwas fertiges und verbringt seine Freizeit mit Muckibude,Joggen oder Angeln und macht sich dabei Gedanken ob sich das alles kostenmässig lohnt...


Dein Notebook, Telefon, Fernseher usw. wurde bitte vom wem gefertigt? Wenn jeder alles selber fertigen würde, würden wir uns noch in der Steinzeit befinden. Nennt sich Fortschritt.

mit frdl. Gruß


[Beitrag von Sockenpuppe am 30. Dez 2020, 17:01 bearbeitet]
Pertinaxer
Stammgast
#46 erstellt: 30. Dez 2020, 17:18
Moin moin,

also Lautsprecher die ich gut finde (z.B. Schmackshörner mit Lowther drin) gibts nicht fertig zu kaufen.

s1
s2

und Verstärker die ich gut finde gibts fertig auch nicht zu kaufen.

sg1
am1

Daher kommt bei mit Fertigzeugs nicht in Frage.

Gruss Pertinaxer
buggydevil_No5
Stammgast
#47 erstellt: 30. Dez 2020, 18:08
@Pertinaxer
Sieht sehr toll aus. Respekt!

An Elektronik trau ich mich nicht ran.
Dachte das ich wenn ich in Rente bin da mal in Ruhe drangehe. Die Lötstation hab ich ja schon.
stratihatti
Stammgast
#48 erstellt: 30. Dez 2020, 18:17
@Pertinaxer

geiles Zeug! Auch wenn ich nicht mehr so auf Hörner stehe, so was ist amtlich! Da kommt Freude auf. Auch dein Röhrenverstärker macht einen guten Eindruck.

Es ist durchaus möglich sehr viel selber zu bauen. Ich habe auch Röhrenverstärker gebaut, bin aber aktuell auf Class AB TDA7294 umgestiegen. Die Kleinen packen im Bass souveräner und stabiler an, als eine Röhre mit AÜ (mein letzter war ein Kaufgerät: Audio Meiler KT88SE im Triodenmodus) und haben gleichzeitig eine dezent röhrentypische Feinzeichnung im restlichen Frequenzbereich. Die Verstärker sind nicht nur unverschämt preisgünstig, sie sind nahezu unschlagbar. Da rauscht und brummt nix. Nur in einem von meinen 5 Stereoverstärkern brummt der Netztrafo, leicht mechanisch, wenn er nicht mit sauberen 230V/50Hz gefüttert wird. Der Trafo ist nicht richtig vergossen, aber mit selber aufbereitetem Netzstrom (Akkubetrieb und "Reiner Sinus" Wechselrichter) ist da auch Stille.

Class D- Amps habe ich auch mal versucht umzubauen, um die Ausgangsimpedanz an die Lautsprecher anzupassen, was sehr wichtig ist. Aber SMD ist mir zu fummelig. Der Amp ist beim Umbau gestorben! Geld versenkt, aber egal - das ist Hobby und ich habe eine Menge gelernt.

Im Grunde muss Jeder selber wissen ob und wie weit er beim Selbstbau gehen möchte.

Grundsätzlich ist es so: was es nicht gibt, muss ich selber bauen. oder mit dem Vorlieb nehmen was es gibt.

Es ist ja auch möglich bestehende Lautsprecher umzubauen, wenn diese doch nicht mehr gefallen. Etwas in die Materie einarbeiten und eine günstige Messmöglichkeit gibt es mit REW (kostenlos) und einem UMIC-1 Messmikrofon, ca 100 Euro
Ein Laptop, Apfel oder etc. ist doch in den meisten Haushalten vorhanden und selbst ene alte Krücke(Rechner) kann das leisten.
Wenn Jemand selber mit den Messungen nix anfangen kann, Messungen und aktuelle Weiche posten; es gibt immer noch Einzelne die Rat wissen, wo man an der Weiche "schrauben" kann. Dafür sind ja auch Foren da.

Ach ja, und es ist wirklich erschreckend wie oft industriell gefertigte Lautsprecher, auch im Preissegment um die 1000 Euro. nicht optimal aufgebaut sind.
Beispiele nenne ich keine, da ich kein Bock auf den Stress habe. Es mag auch gute geben...

noch etwas zu MDF: ist es ja der meist genutzte Werkstoff für Lautsprechergehäuse, weil es hauptsächlich billig ist und ne gute Dämpfung hat, aber es ist auch total ekelig zu bearbeiten, Staubt und stinkt, Das macht keinen Spaß zu bearbeiten. ich nutze für Gehäuse vorwiegend hartes Birkensperrholz, das ist zwar teurer, aber es stinkt nicht, sieht gleich gut aus und braucht keine aufwändige Weiterbearbeitung mit Folie oder Furnier. Für kleinere oder "Vintage"-Gehäuse empfiehlt sich Kiefernsperrholz. ist preiswerter als Birke. Was sich bei mir durchgesetzt hat ist Aufdoppelung der Schallwand mit unterschiedlichem Sperrholz. nutze vorwiegend 19mm 3 Schicht kiefer massiv und eine Lage 10mm Pappelsperrholz. Diese Kombination ist stabil und hat eine gute Dämpfung. Verwendung z.B. bei meinen openBaffle. Die kleinen daneben sind aus 12mm Kiefernsperrholz, geschrumpfte Altec614 Gehäuse. Das Test CD-Horn ist aus Pappe... das geht auch mal

IMG_20200809_152231093_copy_1632x1224

Schönen Abend, Hartmut


[Beitrag von stratihatti am 30. Dez 2020, 18:40 bearbeitet]
Pertinaxer
Stammgast
#49 erstellt: 30. Dez 2020, 19:26
Schönen guten Abend,

ich versuche die Leute immer zum Sebstbau zu motivieren
und auf meiner Website finden sich jede Menge Baupläne
zu Röhrenverstärkern und Lautsprechern.

Die Röhrenendstufe Trion 34 Mk 2I zum Beispiel wurde schon zigmal nachgebaut und alle waren damit zufrieden.
Ich freu mich immer wenn ich dann positives Feedback eines Projekts bekomme :-)

www.roehrenklingklang.de

Beste Grüße
Pertinaxer
Psychobilly_71
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 31. Dez 2020, 01:37
Hallo

Sehr schöne Sachen baust du da


Pertinaxer (Beitrag #49) schrieb:


ich versuche die Leute immer zum Sebstbau zu motivieren



Na ja,viele haben ,warum auch immer, Vorbehalte gegenüber dem Selbstbau im Hifi Bereich.

Dabei gibt es speziell bei Lautsprechern doch unzählige Bausätze für jeden Geldbeutel und Anspruch.
Und wenn man dann noch alles selber macht, entstehen ja auch keine Lohnkosten,die den Preis bei selbst billigst hergestellten Fertigkisten in die Höhe treiben.

Einziger Nachteil ist,das man kaum vorher probehören kann.

Aber das geht bei Fertiglautsprechern auch nicht so einfach...

Es sei denn man lässt sie sich nach Hause schicken,hört sie Probe und schickt sie dann bei Nichtgefallen zurück. Für den Händler bleibt dann oft nur übrig,diese als B-Wäre anzubieten....

Es gibt Menschen die glauben das wäre Fortschritt

Nächtliche Grüße

Kalle
13mart
Inventar
#51 erstellt: 31. Dez 2020, 08:39

a_hansi (Beitrag #43) schrieb:

Ich persönlich spiele auch mit dem Gedanken eigene Lautsprecher zu bauen, trau mich aber absolut net, weil ich von Messungen und Interpretation dieser sowie Freqzenzweicheneibdtellung kein Plan habe. Noch tun es aber meine B&W 703s2. Auch wenn sie mir mittlerweile nicht mehr so gefallen wie früher.


Wenn Fertigkeiten im Holzbau und eine kleine Werkstatt gegeben sind,
sollte der 'Rest' kein großes Problem sein. Die heute vertriebenen Bau-
sätze sind inklusive Frequenzweichen durchentwickelt.

Gruß Mart
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