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Ehrlich gesagt!

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lapuschka
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 22. Aug 2009, 09:42
Ehrlich gesagt, habe ich mich hier nur angemeldet, weil ich die Suchfunktion nutzen wollte, um die Vertretung eines Produktes herauszufinden. Was mir letztlich auch gelungen ist. Ich bin durch die Internetsuche auf www.hifi-forum.de gekommen.

Ich habe mich natürlich danach etwas durch das Forum gelesen und ich muss sagen: Die HiFi-Leute kriechen immer noch den selben Schlangenfängerargumente auf den Leim wie vor dreissig Jahren. Denn ungefähr damals begann die Verklärung einer ganzen Branche. Ich bin ein ideales und gütiges Opfer gewesen. Profil: Gut verdienender Junggeselle mit HiFi-Tick und vor allem - leichtgläubig! Irgendwann hiessen die Marken Revox, Studer, McIntosh, Pierre Lurné, SME V, Koetsu, Mark Levinson usw. bei den Boxen die grossen B+W, Mirage, JBL, Etude, Magnapan, ich erinnere mich auch an einen Tannoy-Monitor mit 15"-Chassis. Das war übrigens so ziemlich der beste LS, denn ich je hatte. Meine damalige Freundin und heutige Frau duldete jedoch die beiden grauen Klötze im Wohnzimmer nicht, so lagen sie lange im Keller, bis ich sie irgendwann verkaufte. Jaja, die Weiber!

Seit einigen Jahren besteht meine Anlage aus einem stinknormalen, also un-highendigen, CD-Player (Denon 1510) mit dessen variablem Ausgang ich über einen Konverter (unsymmetrisch/symmetrisch) direkt auf die Endstufe (Neukomm PA 24s) gehe. Boxen sind ein Paar Cabasse Caprera. Gemessen an meinen früheren Konfigurationen ist das eine lächerlich billige Anlage. Es ist aber die erste, bei der ich keinerlei Wunsch mehr habe, etwas zu verändern.

Analyse: Ich hatte fast immer zu grosse Boxen in zu kleinen Räumen. In unserem 28m2 Wohnzimmer ist die zierliche Caprera ideal. Die Deckenhöhe ist 2,4m und das verbietet grössere Boxen, die logischerweise ein entsprechendes Volumen entwickeln. Eine Erkenntnis, auf die ich leider viel zu spät gekommen bin. Auch die Einsicht, dass Kabel keine Rolle spielen. Ich schreibe das ganz bewusst, ohne provozieren zu wollen. Ich hatte Tara-Labs und Wireworld, beide im vierstelligen Kostenbereich. Irgendwann hat meine Frau einen Arbeitskollegen und Freund heimlich gebeten, die grossen und sperrigen Lautsprecherkabel, die ihr beim Putzen fast täglich ein Dorn im Auge waren, gegen normale Litze zu tauschen. Ich habe rund drei Wochen so Musik gehört, bis ich es zufällig entdeckt habe. Natürlich habe ich die Kabel - verbunden mit heftigen Scheidungsdrohungen - zurück gewechselt - und keinen Unterschied gehört. War ein heilsames Lehrstück.

Etwas später stieg meine McIntosh Röhrenendstufe aus. Im Büro hatte ich einen Kennwood-Vollverstärker, der billigste des damaligen Kennwood-Sortiments, den ich für die Zweitanlage gekauft habe, um mich am Schreibtisch mit Musik berieseln zu lassen. Um die edlen Geräte und Boxen der Hauptanlage während der Reparaturphase weiter nutzen zu können, habe ich diesen Verstärker in die grosse Anlage eingeschleift. Schock Nummer zwei. Bis zu einer moderaten Zimmerlautstärke war an den JBL 250 kein grosser Unterschied auszumachen. Der Bass war sogar etwas prägnanter. Bereits in den Achtzigerjahren hat mir ein Händler in Zürich zugeflüstert (bei dem die Levinsons gekauft habe und der auch Threshold im Programm hatte) er habe einen günstigen Harman-Kardon Vollverstärker im Programm, den er tunlichst nicht vorführe. Teac hatte auch mal so eine Perle von günstigem Verstärker im Programm.

Noch ein Wort zu McIntosh. Die Marke galt früher (vielleicht gilt sie es immer noch) als Synonym für Wertigkeit. Ich hatte viele Macs, Röhren und Transistoren. 2 Tuner, 1 Vollverstärker, 2 Vorverstärker, 2 Endverstärker, 2 CD-Player. Ausser mit meinem ersten Mac, Vollverstärker 6200, und der Transistorendstufe (7250 o.ä.) hatte ich mit allen anderen Macs nur Probleme. Ausser den beiden Tunern habe ich übrigens alle Geräte neu gekauft. Diese Marke war für mich eine Riesenenttäuschung.

Warum schreibe ich das alles? Weil ich jenen Leuten im Forum Mut machen will, die gegenüber dem Begriff Highend misstrauisch sind und sich fragen, wie sie ihr Geld am sinnvollsten einsetzen sollen.

Mein Tipp: Kein Geld in Kabel stecken, beziehungsweise für wenig Geld solid verarbeitete Kabel kaufen. Sündhaft teure Spikes und Dämmungsmassnahmen vergessen, ausser bei Analog-Plattenspieler, aber das ist ein Thema für sich.

CD-Players klingen alle gleich. Wenn jemand das Gegenteil behauptet, soll er es in einem Blindtest (penibler Pegelabgleich vorausgesetzt) beweisen. Voraussage: Macht kein Händler. Schon gar nicht, wenn ein Voltmeter mitgebracht wird, um die Pegeleinstellung zu überwachen. Die meisten Händler sind auch nicht dafür eingerichtet und verwerfen solche Vergleiche mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Argumenten. Ist wahrscheinlich auch heute noch Realität. Also, auf Verarbeitungsqualität und eventuell Aussehen achten. So genannt audiophile Marken kritisch hinterfragen. Solche Marken nehmen in der Regel ein gängiges CD-Laufwerk und basteln eine Elektronik darum herum, von der sie behaupten, sie klinge besser. Was die Verarbeitungsqualität betrifft, sind die gehobenen japanischen Fabrikate der gängigen Multis kaum zu schlagen. Handmade Geräte einmal aussen vor. Aber wer eine Rolex kauft, kauft sie auch nicht, weil sie die Zeit genauer anzeigt. Da spielen andere Momente mit.

Verstärker können eine Rolle spielen, müssen es aber nicht. Ich behaupte: In den meisten Fällen tun sie es nicht. Wer in einem normalen Zimmer (nicht in einem Saal) mit normalen dynamischen Lautsprechern hört, kann praktisch jeden Verstärker nehmen. Ist die Box kritischer, sollte der Verstärker stabiler sein. Ob ein Verstärker stabil ist, ist den üblichen Testberichten nicht zu entnehmen, wenn die vielen Diagramme und Messmethoden auch anderes suggerieren. Wenn es sich realisieren lässt, heisst mein Tipp: Den infrage kommenden Verstärker an die komplexeste Box, die aufzutreiben ist, anschliessen. Ein solid konstruierter 50Watt-Verstärker kann da die "hochwattigen" Konkurrenten locker in Grund und Boden spielen. Ich habe seinerzeit die Levinsons gekauft, weil der McIntosh (2x350W Sinus) mit der Etude Rhea nicht zurecht kam. Diese Box war auf reine Class A Verstärker hin entwickelt worden, was ich erst im Nachhinein erfuhr. Bevor ich die Levinsons kaufte, versuchte ich es mit auf die billige Art. Musical Fidelity A 100. Auch so ein Garagenprodukt. Nach der dritten Reparatur nahm ich dann das notwendige Geld in die Finger. Der Verstärker war bei höheren Pegeln hoffnungslos überfordert, obwohl er 2x100 Watt Class A versprach. Die Levinsons versprachen viel weniger Leistung, waren aber rund zehn mal so schwer. Und leider auch so viel mal teurer.

Wirkliche Klangunterschiede gibt es erst bei den Lautsprechern. Und da empfehle ich für die üblichen Wohnräume eher eine kleinere Boxen zu nehmen. Eine kompakte, hoch belastbare Box, die auch höhere Pegel sauber rüberbringt, klingt immer besser, als ein grosses Gehäuse, das ein Klangvolumen entwickelt, das ein normaler Raum gar nicht schlucken kann. Diese Boxen werden dann in einem Bereich betrieben, in dem sie sich gar nicht entfalten können. Glücklich, wer eine Altstadtwohnung mit 3m hoher Decke hat, denn erst in solchen Räumen machen diese Boxen einen Sinn. Interessanterweise (und wohlweislich) werden grosse Boxen auch in derartigen Räumen vorgeführt.

Das wichtigste aber: HiFi-Zeitschriften kein Wort glauben. Meine ich ernst! Diese Zeitschriften leben davon, Klangunterschiede hören zu müssen. Am glaubwürdigsten sind noch am ehesten Publikationen, die sich mit Studioelektronik beschäftigen. Wohl auch, weil sie sich an Profis richten, die nicht jeden Mist glauben.
quadral22
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 22. Aug 2009, 10:08
Ehrlich gesagt,
hab ich schon nach dem Teil
Meine damalige Freundin und heutige Frau duldete jedoch die beiden grauen Klötze im Wohnzimmer nicht, so lagen sie lange im Keller
aufgehört dich ernstzunehmen.

Außerdem: Hättest du ausgiebiger gelesen, wüsstest du, dass es hier genug Leute gibt (wohl die große Mehrheit), die Kabelklang & Co. sehr skeptisch gegenüber stehen.
lapuschka
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 22. Aug 2009, 10:19
@quadral22

Ich versteh dein Problem nicht. Die Boxen lagen tatsächlich drei Jahre lang im Keller. Was ist daran so ungewöhnlich? Ich habe den Verkauf immer heraus geschoben, so banal das auch klingen mag.
Wenn andere Leute im Forum gegenüber Kabeln skeptisch sind - darf ich es dann nicht sein? Beisst dich das?

PS: Die Passage mit den Kabeln kommt eigentlich erst, nachdem du aufgehört hast zu lesen. Hellseher von Beruf?


[Beitrag von lapuschka am 22. Aug 2009, 10:27 bearbeitet]
LaVeguero
Inventar
#4 erstellt: 22. Aug 2009, 10:30
Hi Lapuschka und willkommen im Forum,

keine Ahnung, warum Du hier so unherzlich begrüßt wurdest?

Dein Beitrag spricht ein bis zum Erbrechen diskutiertes Thema hier im Forum an, vlt. reagiert deswegen der ein oder andere etwas ungelassen. Schau mal ins "Voodoo-Forum" weiter unten.

Die "Goldohren", die an die von Dir angesprochenen Punkte glauben, sind hier tatsächlich in der Minderheit. Die meisten hier verfolgen einen technischen, pragmatischen Ansatz.

I.d.R. verläuft ein Thread wie dieser so: Die jeweiligen Hardliner werden angelockt wie Motten vom Licht, die jeweiligen Argumente (Messung vs. aber meine Frau hat es auch gehört) werden ausgetauscht, dann wird es kurz persönlich, und schließlich wird das Topic von der Moderation geschlossen.

Viele Grüße,

das Orakel.
enoelle
Stammgast
#5 erstellt: 22. Aug 2009, 10:34
Auch von mir ein willkommen im Forum.

Endlich mal wieder ein leserlicher, weil vernünftig strukturierter erster Beitrag.

Ich schließe mich dem Orakel mal an.

Es kann losgehen. Chips und Bier hab' ich schon hier stehen..

Gruß
Eric
buschi_brown
Inventar
#6 erstellt: 22. Aug 2009, 10:35
Hallo und auch von mir ein herzliches Willkommen,
Dein Beitrag ist absolut OK. Ich denke lediglich auf so verallgemeinernde Aussagen wie
Die HiFi-Leute kriechen immer noch den selben Schlangenfängerargumente auf den Leim wie vor dreissig Jahren.
könnten einige hier etwas empfindlich reagieren.
Ansonsten kann ich mich LaVequero nur anschliessen und Dir empfehlen mal einen Blick in den Voodoo-Bereich zu werfen (da geht es zum Teil schon recht amüsant zu ).
Grüße
Thomas
buschi_brown
Inventar
#7 erstellt: 22. Aug 2009, 10:37

enoelle schrieb:
Es kann losgehen. Chips und Bier hab' ich schon hier stehen.. :)


Ich habe mir für den nachmittag auch noch nichts vorgenommen .
Rubachuk
Inventar
#8 erstellt: 22. Aug 2009, 10:40
Bier schon um die Uhrzeit?
Sehe das Thema übrigens ähnlich pragmatisch wie der TE...
Denke dieser Thread könnte explosionsartig innerhalb kürzester Zeit losgehen, ich lese gespannt weiter mit!
lapuschka
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 22. Aug 2009, 10:46
Also ich bedanke mich schon mal herzlich für die nette Begrüssung. Wenn ich mit der zitierten Pauschalaussage angeeckt habe, dann sorry! Anwesende sind aber bekanntlich ausgenommen!
Windsinger
Gesperrt
#10 erstellt: 22. Aug 2009, 11:27
@lapuschka
Kommt mir irgendwie alles bekannt vor.....

Meine wichtigste Erkenntniss:
Ich hatte fast immer zu grosse Boxen in zu kleinen Räumen.

Von fetten Monoblöcken und Vollvertärkern mit 2 x 200 Watt an 8 Ohm, von Quadral Vulkan 5 und Quadral Aurum Vulkan 6
zum 2 x50 Watt Verstärker und ASW Cantius IV.

Und das ganze ohne Druck von "Oben".



Windsinger
Wolf23
Stammgast
#11 erstellt: 22. Aug 2009, 12:03
ich reihe mich mal ein, bis auf den punkt mit der frau!

das ist doch garkeine diskussionsgrundlage o.0

ne mal im ernst:

bei den cd laufwerken gibt es aber teilweise schon unterschiede!

nimm dir mal nen discman von AEG (also einen mit lineout)und nen cd spieler von pioneer, also den unterschied hoert auch nen tauber!

ich hab hier auch nen sony walkman (also keiner mit tape nen neuer mit 20gb hdd) der hat die option den audioausgang zwischen lineout und kopfhoerer umzuschalten (hat uebrigends imho 10 mal besseren klang als mein ipod) aber kann meiner uralt creative soundkarte klagtechnisch nicht das wasser reichen.

ich bin aber der ueberzeugung, dass es aber auch geraete in dieser groessenordnung gibt (/geben kann) die vom klang her an stationaere geraete herankommen.
cr
Moderator
#12 erstellt: 22. Aug 2009, 12:16
Das ist ja nun wirklich kein gutes Beispiel, ein Porti, das mit 2V arbeitet mit einem Standgerät zu vergleichen, wo es mglw. noch dazu so was wie eine (nicht abschaltbare) Antishock-Einstellung hat, die den Klang masiv verschlechtern kann. Zudem ist AEG sowieso nur irgendein Billigst-Gerät, da es ja AEG als Hersteller seit 3 Jahrzehnten nicht mehr gibt.
lapuschka
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 22. Aug 2009, 13:12

Wolf23 schrieb:

bei den cd laufwerken gibt es aber teilweise schon unterschiede!

nimm dir mal nen discman von AEG (also einen mit lineout)und nen cd spieler von pioneer, also den unterschied hoert auch nen tauber!


Sicher gibt es Unterschiede. Konstruktiv sogar recht grosse. Die Frage ist nur, was machen sie klanglich für einen Sinn? Bei deinem Beispiel wäre es interessant, das Signal bei beiden Geräten digital abzugreifen und dann zu vergleichen. Ich glaube, in einer französischen Zeitschrift einmal von so einen Vergleich gelesen zu haben. Mit dem vorhersehbaren Resultat. Keine Unterschiede.
Dass über lineout ein Unterschied zu hören ist, glaube ich sofort. Die meisten Klangunterschiede entstehen durch unterschiedliche Eingangs- bzw. Ausgangsparameter. Werden diese egalisiert, verschwinden die Klangunterschiede. Das ist meine bisherige Erfahrung.

So genannte Highendgeräte punkten oft deshalb, weil sie potente Ausgangsstufen haben. Dazu ein interessantes Beispiel. Bei meiner jetzigen Anlage, bei der ich das Signal direkt vom CD-Player (Typ ist übrigens 1550 und nicht 1510) in die Enstufe schleife, hatte ich lange den Übergang unsymetrisch zu symmetrisch mit Neutrik-Adaptern vollzogen. Ich war mit dieser Lösung zufrieden. Ein Bekannter, der als Musiker mit PA-Anlagen zu tun hat, riet mir jedoch, die Neutrik-Adapter durch einen aktiven Konverter zu ersetzen. Das machte ich und erlebte eine fantastische Steigerung der Klangwiedergabe. Der Konverter kostete um die €50.- und ich bin mir sicher, kein einziger Händler hätte mir zu so einem "Billigteil" geraten. Nebenbei: Es ist ganz ordentlich verarbeitet.
Wolf23
Stammgast
#14 erstellt: 22. Aug 2009, 20:20

cr schrieb:
Das ist ja nun wirklich kein gutes Beispiel, ein Porti, das mit 2V arbeitet mit einem Standgerät zu vergleichen, wo es mglw. noch dazu so was wie eine (nicht abschaltbare) Antishock-Einstellung hat, die den Klang masiv verschlechtern kann. Zudem ist AEG sowieso nur irgendein Billigst-Gerät, da es ja AEG als Hersteller seit 3 Jahrzehnten nicht mehr gibt.

schon aber es gibt ja mp3 player (also diese cd dinger) die zu nem sony stationaer player keinen hoerbaren unterschied widergeben!

ist nen krasses beispiel gebe ich zu, aber es ist durchaus ranz auf dem markt der sich mies anhoert!
Accuphase_Lover
Inventar
#15 erstellt: 22. Aug 2009, 20:50
Hallo lapuschka, auch von mir ein "Willkommen" hier !


Wie bereits gesagt wurde, sind sehr viele Leute hier eher nüchtern und skeptisch eingestellt, was HighEnd und den daraus resultierenden TATSÄCHLICHEN Klanggewinn betrifft.
Und das ist auch gut so, denn es gibt genug Foren, in denen Goldohren zu stark vertreten sind !
Auch hier hatten wir schon heftige Auseinandersetzungen mit selbigen.

Natürlich haben wir bei uns auch Leute, die nicht unbedingt Goldohren sind, aber dennoch oft bedeutsame Unterschiede hören wollen. Die ich gerade bei CD-Playern und Amps übrigens größtenteils infrage stelle.

Ich kann vielen deiner Argumente folgen, auch für mich macht den Klang der LS !
Ein guter LS, und wenn er 20.000 € kostet, wird auch an einem 300€-Markenverstärker von Sony, Yamaha und Co. gut klingen, zumindest solange der Wirkungsgrad passt.

Aber das dürfen Fachpresse, Händler und HighEnder ja niemals zugeben !

Auch ich habe früher an das Märchen der großen Klangdifferenzen geglaubt, aber bereits in den 80ern dämmerte mir, daß da irgendwas nicht stimmen kann.

Von der Vorstellung, daß der Preis auch nur annähernd mit der Klangqualität korreliert, habe ich mich längst verabschiedet !

Größtenteils dürftest du es hier mit vernünftigen Leuten zu tun haben, die EBEN NICHT an die HiFi-Mythen glauben.

Auch wenn ich im Kopfhörer-Subforum doch die deutliche Tendenz erkenne, teure KH immer als die besseren darzustellen.
five-years
Inventar
#16 erstellt: 22. Aug 2009, 21:07
@Accuphase_Lover

Du solltest schnellstens deinen Benutzernamen ändern.
DesisfeiHiFi
Stammgast
#17 erstellt: 22. Aug 2009, 21:23
Hallo Lapuschka,

willkommen im HiFi-Forum!
Ich schmolle zwar noch wegen der Schließungs-Geschichte, möchte aber gern posten, dass ich diesen sehr abgeklärten Bericht sehr interessant finde. Unterm Strich macht er doch Mut den Zombie- und Lemming-Pfad zu velassen und den Händler zu fordern.
Ich bin mal extra 100 Km zu einem bekannten Marken-Dealer gefahren und der war dermaßen arrogant und unverschämz, dass ich das abgebrochen habe. Nur weil ich sein Macintosh Zeugs nicht haben wollte.

Viele Grüße,
Christian
Arnie_75
Stammgast
#18 erstellt: 22. Aug 2009, 21:25
Lese hier nur ab und zu vorbei und bin über diesen Thread gestolpert. Ich finds erfrischend angenehm, wie realistisch bisher geschrieben wird. Toll!

Ich seh's ähnlich: Lautsprecher machen 85% des Klangs, die Elektronik vielleicht 15%, Kabel (wenn man keinen Mist kauft), Ionen und außerirdische Strahlung maximal 1%.
Accuphase_Lover
Inventar
#19 erstellt: 22. Aug 2009, 21:26

five-years schrieb:
@Accuphase_Lover

Du solltest schnellstens deinen Benutzernamen ändern.


Warum, meinst du mein "Name" impliziert meine Meinung, daß es ein totale klangliche Überlegenheit des Herstellers auf den er Bezug nimmt gibt ?

Man kann auch Anhänger eines Herstellers sein, weil man dessen klangunabhängige Eigenschaften (nicht aber dessen Preise ! ) schätzt !


[Beitrag von Accuphase_Lover am 22. Aug 2009, 21:28 bearbeitet]
DJ_Bummbumm
Inventar
#20 erstellt: 22. Aug 2009, 21:37

Accuphase_Lover schrieb:
Die ich gerade bei CD-Playern und Amps übrigens größtenteils infrage stelle.

Dann musst Du Dir aber auch die Frage gefallen lassen, worin für Dich das Hobby HiFi dann noch besteht?

Fällt dann nicht alles in sich zusammen?

Geht es nicht eigentlich darum, anhand der Bestenlisten für das jeweils gegebene Budget möglichst viele Klangpunkte zu erzielen und so im Laufe der Jahre eine regelrechte HiFi-Karriere hinzulegen, die auch in der Referenzklasse nicht enden muss?

BB
Accuphase_Lover
Inventar
#21 erstellt: 22. Aug 2009, 21:44
Siehst du, aus den Gründen heraus die du gerade genannt hast, lesen wir in der HiFi-Presse genau DAS, WAS wir lesen.

Dort wird nämlich genau das geschrieben, was sehr viele lesen wollen !

Die Realität ist dort und bei vielen Lesern, ausdrücklich unerwünscht !
DJ_Bummbumm
Inventar
#22 erstellt: 22. Aug 2009, 21:55

Accuphase_Lover schrieb:
Siehst du, aus den Gründen heraus die du gerade genannt hast, lesen wir in der HiFi-Presse genau DAS, WAS wir lesen.

Man muss die Bedürfnisse der Menschen (Orientierung und Komplexitätsreduktion) ernst nehmen, anstatt nur die Nase zu rümpfen.

BB
Wolf23
Stammgast
#23 erstellt: 22. Aug 2009, 22:00

DJ_Bummbumm schrieb:

Accuphase_Lover schrieb:
Die ich gerade bei CD-Playern und Amps übrigens größtenteils infrage stelle.

Dann musst Du Dir aber auch die Frage gefallen lassen, worin für Dich das Hobby HiFi dann noch besteht?

Fällt dann nicht alles in sich zusammen?

Geht es nicht eigentlich darum, anhand der Bestenlisten für das jeweils gegebene Budget möglichst viele Klangpunkte zu erzielen und so im Laufe der Jahre eine regelrechte HiFi-Karriere hinzulegen, die auch in der Referenzklasse nicht enden muss?

BB

- basteln an geraeten bei denen der arbeitsaufwand (aus welchen gruenden auch immer) lohnt. / zerstoertes wieder in gang setzen

- alle produkte des baujahres z oder der marke x oder des typs y gehoert haben / besitzen (sammeln)

- freude daran verschiedenes in die finger zu bekommen

- verschiedene konstellationen an anlagen zu testen

- musik hoeren auf gehobenem niveau (also HOEREN)

- etc etc etc etc
Accuphase_Lover
Inventar
#24 erstellt: 22. Aug 2009, 22:05

DJ_Bummbumm schrieb:

Man muss die Bedürfnisse der Menschen (Orientierung und Komplexitätsreduktion) ernst nehmen, anstatt nur die Nase zu rümpfen.


Allgemein betrachtet schon. Auch betriebswirtschaftlich ist die Denkweise der Verlage / Redaktionen nachvollziehbar.

Nur sieht man halt, was in Sachen Klang- u. Klandifferenzbeschreibungen herauskommt !

Um alles "zum Klingen zu bringen", wird inzwischen einer Polklemme am LS, eine klangliche Relevanz zugebilligt !
lapuschka
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 23. Aug 2009, 05:18

DJ_Bummbumm schrieb:
Dann musst Du Dir aber auch die Frage gefallen lassen, worin für Dich das Hobby HiFi dann noch besteht?

... möglichst viele Klangpunkte zu erzielen ...

BB


Darf ich noch mal einen Vergleich bringen? Du kaufst dir eine teure, handgefertigte Uhr, die dich über viele Jahre erfreut. Würdest du dann Uhren als dein Hobby bezeichnen? Wahrscheinllich nur, wenn du auch Uhren sammelst. Ist im HiFi doch genauso. Bei den meisten HiFi-Jüngern geht es aber nicht ums Sammeln, sondern ums "Habenwollen". Gilt auch für die Sparten Foto, Auto und andere Bereiche unserer Konsumgesellschaft. Motor dieses Bedürfnisses sind die verschiedenen Fachzeitschriften, die Monat für Monat suggerieren, es sei wieder ein Fortschritt erziehlt worden; und so denkt sich Mancheiner: Wow, mit diesem CD-Player würde meine Anlage viiieel besser klingen. Er kauft ihn, findet tatsächlich, er klinge besser (dazu gibt es pschychologische Studien), und ist nach kurzer Zeit wieder unzufrieden. Nun kommt der Verstärker an die Reihe. Der CDP kann es nicht sein, ist schliesslich ein Testsieger. Hat am meisten Klangpunkte erziehlt (Schauder!) Irgendwann - oft auch der financiellen Recourcen wegen - werden die Geräte nicht mehr so schnell getauscht. Dann kommt der Zubehör an die Reihe. Kabel gekauft: Klingt viel besser. Ein paar Wochen lang, dann stellt sich der Alltag wieder ein. Ferritringe um die Kabel: Wow, Der Bass! Die Räumlichkeit! Nach ein paar Wochen wieder Unzufriedenheit. Und so dreht sich die Spirale beinahe endlos. Das Hobby an der ganzen Sache sollte doch die Musik sein.

Ein langjähriger Freund von mir hat zur gleichen Zeit wie ich (1973!) seine erste teure Anlage gekauft. Er Revox, ich Harman-Kardon/JBL. Er besitzt seine Revox-Geräte immer noch, während ich über all die Jahre die Geräte fleissig ausgetauscht habe. Er lachte mich jeweils aus, ich ihn. Heute beneide ich ihn irgendwo.
weimaraner
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 23. Aug 2009, 06:51
lapuschkaschrieb:
Die HiFi-Leute kriechen immer noch den selben Schlangenfängerargumente auf den Leim wie vor dreissig Jahren.


Das hat dann schon etwas getroffen muss ich zugeben,
dein sorry nehm ich natürlich an,
und wenn Anwesende davon ausgenommen sind wollte ich nicht fehlen


Warum schreibe ich das alles? Weil ich jenen Leuten im Forum Mut machen will, die gegenüber dem Begriff Highend misstrauisch sind und sich fragen, wie sie ihr Geld am sinnvollsten einsetzen sollen


Ich bin hier zumeist in der Stereo-Kaufberatung zugange und versuche dort mein bestes,
und will denen nat. auch helfen ihr Geld am sinnvollsten einzusetzen,
das ist nicht immer leicht da auch Beratungsresistente hier posten,
wenn man denen dann beibringen möchte z.B. die JBL E 80 würde in einem 10qm Raum nicht funktionieren da überdimensioniert,
und rät zu Kömpakten,
dann kommt die Gegenfrage z.B. was haltet Ihr von den Canton GLE 409?
Dann verschlägt es mir einfach die Sprache.

Gegenüber dem Begriff High End :
Den definiert doch jeder anderst,oder?
Ich möchte damit keinesfalls tituliert werden,
für mich sind High Ender ewig unzufriedene Personen welche ständig auf der Suche nach Verbesserungen im Nuancenbereich tätig sind und dabei alles sezieren ohne auf das wesentliche zu achten,
nämlich mit Genuss und Zufriedenheit die Musik zu geniessen.

Wenn das jemand anderst definiert und sich hier angegriffen fühlen sollte bitte ich um Entschuldigung,
aber vllt denkt ihr mal darüber nach.


Zu der Sache mit den CDP's und dem Klang,
digital mag es gleich sein,
analog abgenommen habe ich hier einen aktuell wirklich ernstzunehmenden Unterschied,
einer meiner DVD Player fällt da klanglich extrem ab,
die anderen DVD Player gehen mit meinem CDP konform,
denke in der Wandlung liegt das Problem.

Zum Verstärkerklang,
mein Partyraumverstärker Conrad KD 261 ist derart gesoundet das Bässe und Höhen extrem zurückgedreht werden müssen,
sonst ist es unerträglich.
Das ist bei meinen anderen Verstärkern übrigens nicht so.
Hat auch nichts mit Pegelabgleich zu tun,
das hört auch ein Ohrblinder.

Ich bin aber kein Klangguru und fröhne der Meinung das ein Verstärker verstärken sollte und nicht klingen,
versteht mich bitte nicht falsch.

Gruss
m2catter
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 23. Aug 2009, 07:13
Hi,
willkommen, lapuschka.
Ja ist so eine Sache mit dem hifi. Weißt Du, die beste Anlage ist doch eigentlich die, die glücklich macht/werden läßt.
Für den einen ist das eine für 500 Euros, für den nächsten eine für 50.000 Euros. Musik hören ist doch stark subjektiv, und dann noch die Emotionen.
Und der eine hört eben Unterschiede zwischen CDP, der andere nicht. Ist ja auch eigentlich egal, oder? Die Hauptsache beim Musikhören ist doch, persönliches Glück oder Zufriedenheit zu erfahren. Das breite Grinsen eben.
Oder das der Fuß im Takt mitschwingt.
Allerdings hat ja jeder einen anderen Erwartungshorizont,
und ich muß gestehen, das mir ein guter LS sehr wichtig ist, und gute LS sind in der Regel nicht billig. Ist so meine Erfahrung. Die Elektronik hingegen muß tatsächlich nicht mehr so teuer sein wie früher, die hörbare Qualität ist doch gegenüber früher deutlich besser geworden, auch im unteren Preissegment.
Auch meine Waisheiten haben sich über die Jahre geändert, noch vor nicht allzulanger Zeit vertrat ich die englische Drittelregelung, heute denke ich mir, lieber den Löwenanteil in gute zum Raum passende LS investieren. Mehr auf eine gute Aufstellung achten.
Mein Anspruch an gutes Musikhören ist über die Jahre deutlich gewachsen, und mit viel Geld erkauft man sich nicht immer eine bessere Anlage. Zusammenpassen muß das Ganze, und das ließt man auch nicht in hifi Zeitschriften nach, da gehört viel Ausprobieren dazu, und oftmals auch Geld kaputt machen, leider. Wenn es dann aber mal stimmt, was gibt es Schöneres?
Gruß Michael
five-years
Inventar
#28 erstellt: 23. Aug 2009, 07:21

lapuschka schrieb:

Ich habe mich natürlich danach etwas durch das Forum gelesen und ich muss sagen: Die HiFi-Leute kriechen immer noch den selben Schlangenfängerargumente auf den Leim wie vor dreissig Jahren.

Warum schreibe ich das alles? Weil ich jenen Leuten im Forum Mut machen will, die gegenüber dem Begriff Highend misstrauisch sind und sich fragen, wie sie ihr Geld am sinnvollsten einsetzen sollen.

Mein Tipp: Kein Geld in Kabel stecken.

Sündhaft teure Spikes und Dämmungsmassnahmen vergessen, ausser bei Analog-Plattenspieler, aber das ist ein Thema für sich.

CD-Players klingen alle gleich.

Verstärker können eine Rolle spielen, müssen es aber nicht. Ich behaupte: In den meisten Fällen tun sie es nicht.

Ein solid konstruierter 50Watt-Verstärker kann da die "hochwattigen" Konkurrenten locker in Grund und Boden spielen.

Wirkliche Klangunterschiede gibt es erst bei den Lautsprechern.

Das wichtigste aber: HiFi-Zeitschriften kein Wort glauben. Meine ich ernst!


Endlich kommt der MESSIAS und klärt mich ungläubigen und unwürdigen,den Schlangenfängern auf den Leim kriechenden Hifi Konsumenten darüber auf,was er mit seinem Geld machen soll.


[Beitrag von five-years am 23. Aug 2009, 08:12 bearbeitet]
skinner@vrisom
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 23. Aug 2009, 07:21

Accuphase_Lover schrieb:

Ich kann vielen deiner Argumente folgen, auch für mich macht den Klang der LS !
Ein guter LS, und wenn er 20.000 € kostet, wird auch an einem 300€-Markenverstärker von Sony, Yamaha und Co. gut klingen, zumindest solange der Wirkungsgrad passt.

Aber das dürfen Fachpresse, Händler und HighEnder ja niemals zugeben !

Auch ich habe früher an das Märchen der großen Klangdifferenzen geglaubt, aber bereits in den 80ern dämmerte mir, daß da irgendwas nicht stimmen kann.

Von der Vorstellung, daß der Preis auch nur annähernd mit der Klangqualität korreliert, habe ich mich längst verabschiedet.


Gut. Also hast du einen akzeptablen 300 Euro Denon Verstärker in deiner Kette? Wie kommt es dann, das Leute, die soetwas behaupten, immer mit die teuersten Anlagen haben?
lapuschka
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 23. Aug 2009, 08:00

skinner@vrisom schrieb:
Gut. Also hast du einen akzeptablen 300 Euro Denon Verstärker in deiner Kette? Wie kommt es dann, das Leute, die soetwas behaupten, immer mit die teuersten Anlagen haben?


- Weil diese Leute wahrscheinlich das nötige Kleingeld für eine Extravaganz haben.

- Weil sie auf der sicheren Seite sein wollen. (Eine typisch teutonische und helvetische Lebenseinstellung).

- Weil sie bereit sind, für ein wertiges und gut verarbeites Gerät etwas mehr hinzublättern. Meiner Meinung nach das einzig rationale Argument.
DamonDiG
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 23. Aug 2009, 08:02
Moinsen!


DJ_Bummbumm schrieb:

Man muss die Bedürfnisse der Menschen (Orientierung und Komplexitätsreduktion) ernst nehmen, anstatt nur die Nase zu rümpfen.


Unter Berücksichtigung des Kontextes (Klangpunkte, Bestenlisten) ist das ein ausgesprochen entlarvendes Argument (und ein ausgesprochen scheinheiliges).
Wenn Du Dich durch die Praxis der Hersteller und ihrer Reklameblätter (die Eigenschaften von Geräten, die tatsächlich beim Gebrauch eine Rolle spielen zugunsten eines ominösen Klangphantoms hintanzustellen) besser orientiert fühlst, bekommt der Eingangspost von lapuschka dadurch noch einmal zusätzlichen Bedeutungsschub.

Schöne Grüße,
Simon
DJ_Bummbumm
Inventar
#32 erstellt: 23. Aug 2009, 08:07

skinner@vrisom schrieb:

Gut. Also hast du einen akzeptablen 300 Euro Denon Verstärker in deiner Kette? Wie kommt es dann, das Leute, die soetwas behaupten, immer mit die teuersten Anlagen haben?


Die Aussage, es gäbe keine großen Klangunterschiede zwischen verschiedenen CD-Playern und/oder zwischen verschiedenen Verstärkern, lässt sich ganz einfach widerlegen.

Wichtig ist, wer die Aussage tätigt, weil wir ein "argumentum ad hominem" benutzen wollen.
Es gibt genau zwei Fälle.

Fall 1: Der Behauptende besitzt billige Komponenten.

In diesem Fall ist klar, dass der Behauptende keine ernsthaften und langfristigen Erfahrungen mit hochwertigen Komponenten vorzuweisen hat.
Wegen Inkompetenz ist die Aussage widerlegt und basiert auf purem Neid.

Fall 2: Der Behauptende besitzt teure Komponenten.

"Warum gibts du so viel Geld aus, wenn doch alles gleich klingt?"
Der Behauptende ist somit als Heuchler entlarvt und seine Aussage widerlegt.

Da in beiden Fällen (und mehr gibt es nicht) die Aussage widerlegt werden konnte, gibt es also doch große Klangunterschiede zwischen verschiedenen CD-Playern sowie zwischen verschiedenen Verstärkern.

quod erat demonstrandum

(Ich habe mir diesen "Beweis" nicht selbst ausgedacht)

BB


[Beitrag von DJ_Bummbumm am 23. Aug 2009, 08:09 bearbeitet]
DamonDiG
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 23. Aug 2009, 08:09
Moinsen!


lapuschka schrieb:

skinner@vrisom schrieb:
Gut. Also hast du einen akzeptablen 300 Euro Denon Verstärker in deiner Kette? Wie kommt es dann, das Leute, die soetwas behaupten, immer mit die teuersten Anlagen haben?


- Weil diese Leute wahrscheinlich das nötige Kleingeld für eine Extravaganz haben.

- Weil sie auf der sicheren Seite sein wollen. (Eine typisch teutonische und helvetische Lebenseinstellung).

- Weil sie bereit sind, für ein wertiges und gut verarbeites Gerät etwas mehr hinzublättern. Meiner Meinung nach das einzig rationale Argument.


- Und weil sie mit DJBummBumm einer Meinung sind:


DJ_Bummbumm schrieb:

Geht es nicht eigentlich darum, anhand der Bestenlisten für das jeweils gegebene Budget möglichst viele Klangpunkte zu erzielen und so im Laufe der Jahre eine regelrechte HiFi-Karriere hinzulegen, die auch in der Referenzklasse nicht enden muss?




Schöne Grüße,
Simon

P.S. In der aktuellen Ausgabe der Zeit steht übrigens zur Abwechslung mal eine kluge Artikelreihe zum Thema Kapitalismus, in der dessen Mechanismen deutlich werden. Wer die Relevanz zum Thema findet, darf sie behalten.
lapuschka
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 23. Aug 2009, 08:48

DJ_Bummbumm schrieb:
Es gibt genau zwei Fälle.

Fall 1: Der Behauptende besitzt billige Komponenten.

In diesem Fall ist klar, dass der Behauptende keine ernsthaften und langfristigen Erfahrungen mit hochwertigen Komponenten vorzuweisen hat.
Wegen Inkompetenz ist die Aussage widerlegt und basiert auf purem Neid.

Fall 2: Der Behauptende besitzt teure Komponenten.

"Warum gibts du so viel Geld aus, wenn doch alles gleich klingt?"
Der Behauptende ist somit als Heuchler entlarvt und seine Aussage widerlegt.

Da in beiden Fällen (und mehr gibt es nicht) die Aussage widerlegt werden konnte, gibt es also doch große Klangunterschiede zwischen verschiedenen CD-Playern sowie zwischen verschiedenen Verstärkern.

quod erat demonstrandum

(Ich habe mir diesen "Beweis" nicht selbst ausgedacht)

BB


Deine "Beweisführung" ist leider etwas holprig. Du beschreibst zwei isolierte Bewegmomente.

Fall 1: Der eine hat kein Geld für teure Geräte, oder will es nicht dafür einsetzen, und erklärt: Alles klingt gleich, warum soll ich mehr ausgeben. Also eine Schutzbehauptung.
Mag auf einige Leute zutreffen.

Fall 2: Jemand kauft sich teure Geräte, behauptet aber, sie klängen gleich wie billige. Somit ist er deiner Ansicht nach ein Heuchler.
Warum? Könnte ja schlicht und einfach ein Angeber sein. Angeber sind unsympatisch, aber nicht zwangsläufig Heuchler.

Wahrscheinlicher ist: Wer teure Sachen kauft, glaubt wirklich, sie klängen besser. Die Einsicht, dass eine billigere Alternative das gleiche oder sogar bessere Resultat bringen kann, kommt erst, wenn diese teuren Geräte nicht befriedigen und sie mit anderen verglichen werden.

Mir ist schon passiert, dass ich in einer anderen Wohnung eine vergleichsweise billige Anlage gehört habe, die so klang, wie ich es von meiner eigenen, teuren Anlage erhofft habe. Aus solchen Ereignissen kann man seine Lehren ziehen und sich zugestehen, dass sich der ganze finanzielle Aufwand eigentlich nicht gelohnt hat. Oder man sucht weiter krampfhaft nach Ausreden.
weimaraner
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 23. Aug 2009, 08:56

lapuschka schrieb:


Mir ist schon passiert, dass ich in einer anderen Wohnung eine vergleichsweise billige Anlage gehört habe, die so klang, wie ich es von meiner eigenen, teuren Anlage erhofft habe. Aus solchen Ereignissen kann man seine Lehren ziehen und sich zugestehen, dass sich der ganze finanzielle Aufwand eigentlich nicht gelohnt hat. Oder man sucht weiter krampfhaft nach Ausreden.


Tja,
da passte die Anlage dann wohl zur Raumakustik.

Ein Thema das hier noch gar nicht aufgearbeitet wurde.

Vllt hätte dort aber deine teure Anlage noch besser geklungen???
Fragen über Fragen

Gruss
Highente
Inventar
#36 erstellt: 23. Aug 2009, 09:00

lapuschka schrieb:

Mir ist schon passiert, dass ich in einer anderen Wohnung eine vergleichsweise billige Anlage gehört habe, die so klang, wie ich es von meiner eigenen, teuren Anlage erhofft habe. Aus solchen Ereignissen kann man seine Lehren ziehen und sich zugestehen, dass sich der ganze finanzielle Aufwand eigentlich nicht gelohnt hat. Oder man sucht weiter krampfhaft nach Ausreden.


Das liegt doch aber nicht am Preis der Anlagen sondern eher daran das du Geräte an deinem eigentlichen "Hörgeschmack" vorbei gekauft hast.

Daraus zu schließen das hochwertige Anlagen immer überteuert sind halte ich für falsch.

Gruß Highente
cbv
Inventar
#37 erstellt: 23. Aug 2009, 09:03

lapuschka schrieb:

Wahrscheinlicher ist: Wer teure Sachen kauft, glaubt wirklich, sie klängen besser.


Aber ist das denn nicht letztendlich egal, solange er (der Käufer) damit zufrieden ist und bereit ist, den hohen Preis dafür zu zahlen?

Letztendlich ist besser immer ein rein subjektiver Eindruck.

Da muss jeder für sich selbst entscheiden, ob es ihm der Mehrpreis wert ist, oder nicht.

Ein Beispiel, welches vermutlich hinkt:

Meine Schwiegerleute haben sich für 35 Euro einen "Plattenspieler" von Watson gekauft und sind hellauf begeistert davon. Ich finde das Ding optisch, klanglich und in der Handhabe schlicht und einfach unterirdisch.

Folglich ist mir der Mehrpreis eines, aus meiner Sicht, brauchbaren Plattenspielers durchaus wert, während meine Schwiegerleute über einen Plattenspieler von, sagen wir einmal, 500 Euro nur ungläubig den Kopf schütteln würden.

Wenn sie wüssten, dass ich, alleine wegen der Optik, sogar 2000 für einen Plattenspieler zahlen würde, fielen sie vom Glauben ab.
DamonDiG
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 23. Aug 2009, 09:06
Moinsen!


DJ_Bummbumm schrieb:


Die Aussage, es gäbe keine großen Klangunterschiede zwischen verschiedenen CD-Playern und/oder zwischen verschiedenen Verstärkern, lässt sich ganz einfach widerlegen.

Wichtig ist, wer die Aussage tätigt, weil wir ein "argumentum ad hominem" benutzen wollen.
Es gibt genau zwei Fälle.

Fall 1: Der Behauptende besitzt billige Komponenten.

In diesem Fall ist klar, dass der Behauptende keine ernsthaften und langfristigen Erfahrungen mit hochwertigen Komponenten vorzuweisen hat.
Wegen Inkompetenz ist die Aussage widerlegt und basiert auf purem Neid.

Fall 2: Der Behauptende besitzt teure Komponenten.

"Warum gibts du so viel Geld aus, wenn doch alles gleich klingt?"
Der Behauptende ist somit als Heuchler entlarvt und seine Aussage widerlegt.

Da in beiden Fällen (und mehr gibt es nicht) die Aussage widerlegt werden konnte, gibt es also doch große Klangunterschiede zwischen verschiedenen CD-Playern sowie zwischen verschiedenen Verstärkern.

quod erat demonstrandum

(Ich habe mir diesen "Beweis" nicht selbst ausgedacht)

BB




Gut, daß Du den Beweis noch in Anführungszeichen gesetzt hast, ich hätte sonst gedacht, daß Du das wirklich so meinst.
Dann hätte ich gesagt, daß aus dem Post ganz klar der Neid auf das bessere Argument spricht.

BTW: Wer hat sich denn den "Beweis" ausgedacht?

Schöne Grüße,
Simon.
DJ_Bummbumm
Inventar
#39 erstellt: 23. Aug 2009, 09:39

DamonDiG schrieb:
BTW: Wer hat sich denn den "Beweis" ausgedacht?

Keine Ahnung.

Ich habe nur zusammengefasst, was mir in diesem Forum recht häufig begegnet ist.

BB
DJ_Bummbumm
Inventar
#40 erstellt: 23. Aug 2009, 09:45

lapuschka schrieb:

Fall 2: Jemand kauft sich teure Geräte, behauptet aber, sie klängen gleich wie billige. Somit ist er deiner Ansicht nach ein Heuchler.
Warum? Könnte ja schlicht und einfach ein Angeber sein. Angeber sind unsympatisch, aber nicht zwangsläufig Heuchler.

"Klingt zwar nicht besser, aber ich habe VIEL MEHR dafür bezahlt!"

Eine eher seltene Form der Angeberei.

Aber mancher gibt ja auch an, indem er seine Zigarre mit einer kostbaren Superman-Comic-Nr.1-Erstausgabe anzündet.

BB
skinner@vrisom
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 23. Aug 2009, 10:04

Highente schrieb:

lapuschka schrieb:

Mir ist schon passiert, dass ich in einer anderen Wohnung eine vergleichsweise billige Anlage gehört habe, die so klang, wie ich es von meiner eigenen, teuren Anlage erhofft habe. Aus solchen Ereignissen kann man seine Lehren ziehen und sich zugestehen, dass sich der ganze finanzielle Aufwand eigentlich nicht gelohnt hat. Oder man sucht weiter krampfhaft nach Ausreden.


Das liegt doch aber nicht am Preis der Anlagen sondern eher daran das du Geräte an deinem eigentlichen "Hörgeschmack" vorbei gekauft hast.

Daraus zu schließen das hochwertige Anlagen immer überteuert sind halte ich für falsch.

Gruß Highente


Genau das wollte ich auch gerade schreiben. Ich konnte in einem Studio probehören und dort habe ich wesentliche Unterschiede im Blindtest zwischen Verstärkern sowie CD Playern vernommen. Gleiche Verkabelung übrigens. Als wenn ich als Schüler Spaß daran hätte, mir kein Auto, sondern eine Anlage zu kaufen

Ich bin übrigens gerade davor, Geld für Kabel auszugeben, die ich hier probegehört habe. Bei mir Zuhause. Bei denen ich Unterschiede warnehme. Unglaublich! Ich habe im übrigen Physik Leistungskurs.

Liebe Grüße


[Beitrag von skinner@vrisom am 23. Aug 2009, 10:05 bearbeitet]
Badelf
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 23. Aug 2009, 10:26

skinner@vrisom schrieb:
Ich bin übrigens gerade davor, Geld für Kabel auszugeben, die ich hier probegehört habe. Bei mir Zuhause. Bei denen ich Unterschiede warnehme.

Unglaublich! Ich habe im übrigen Physik Leistungskurs.

Liebe Grüße



Wahrnehmung hat nichts damit zu tun was man lernt oder gelernt hat !! Es läßt sich durch die Ausbildung nur etwas mehr hinter die Kulisse schauen wenn sie in dem Fachbereich liegt.


[Beitrag von kptools am 23. Aug 2009, 10:47 bearbeitet]
DamonDiG
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 23. Aug 2009, 10:42
Moinsen!




skinner@vrisom schrieb:

Ich bin übrigens gerade davor, Geld für Kabel auszugeben, die ich hier probegehört habe. Bei mir Zuhause. Bei denen ich Unterschiede warnehme. Unglaublich! Ich habe im übrigen Physik Leistungskurs.images/smilies/insane.gif



Stimmt, Wissen wird völlig überbewertet.
Ich finde sogar, daß Ausbildung und Lernen abgeschafft gehören, schließlich schaffen es die Kabelhersteller ja auch, völlig ohne Bezugnahme auf bestehendes Wissen die buntesten Klangfarben aus dem schnöden Metall zu zaubern.
Auch über Wahrnehmung sollte man m.E. nicht zu viel Lernen, das lenkt nur vom Wahrnehmen ab und damit vom Leben.
Wenn man zu viel lernt, dann bekommt man nur schlechte Laune, denn die Diskrepanzen zwischen dem Gelernten und der angetroffenen Realität stören extrem und verleiten zu guter Letzt auch noch zu kritischem Denken, was ja wirklich eher was für Nerds ist.

Willkommen übrigens in der Matrix.

Schöne Grüße,
Simon

Edith hat ein falsches Zitat ausgewechselt


[Beitrag von DamonDiG am 23. Aug 2009, 10:45 bearbeitet]
taubeOhren
Inventar
#44 erstellt: 23. Aug 2009, 10:45
Moin ...


Ein Bekannter, der als Musiker mit PA-Anlagen zu tun hat, riet mir jedoch, die Neutrik-Adapter durch einen aktiven Konverter zu ersetzen. Das machte ich und erlebte eine fantastische Steigerung der Klangwiedergabe. Der Konverter kostete um die €50.- und ich bin mir sicher, kein einziger Händler hätte mir zu so einem "Billigteil" geraten. Nebenbei: Es ist ganz ordentlich verarbeitet.


naja, feine Geschichte das Ganze ... vielleicht solltest Du es mal mit "Schreiben" versuchen ...

für mich völlig unglaubwürdig ... und keinesfalls erfrischend ....


taubeOhren
skinner@vrisom
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 23. Aug 2009, 10:59
Ich habe extra erwähnt, das ich noch Physik habe, um zu betonen, das ich mich weder leicht beschwätzen lasse, noch das ich an solchen Humbug glaube. Jetzt wurde ich aber eines besseren belehrt.

Es gibt eben 2 Seiten. Die einen glauben, Kabel und AMp machen keinen Unterschied, und haben trotzdem recht teure Anlagen. Die anderen (ich) glauben ( besser gesagt: hören ), es besteht ein Unterschied zwischen Kabeln und Verstärkern.

Wie immer: ich bin jederzeit für eine Hörprobe zu haben bei mir. Dann kann sich jeder selbst überzeugen. ich weis aber schon, wie es ausgeht. Keiner meldet sich, man bleibt Zuhause auf seinem Standpunkt sitzen. Argumente: "Ach ist doch eh Blödsinn" oder "ich geh nicht in einen Voodoo Laden". Ich bin kein Laden, nur ein Schüler, der Erfahrung gesammelt hat.

Meinetwegen - aber bitte seid tolerant. Ich bin nämlich sehr zufrieden mit meiner Anlage. Die Kabel haben dazu schon beigetragen. Und wer nicht bei mir vorbei kommt und glaubt, Kabel bringen nichts, der verpasst was.
hangman
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 23. Aug 2009, 11:05
wo wohnst du denn?
five-years
Inventar
#47 erstellt: 23. Aug 2009, 11:17

skinner@vrisom schrieb:
Ich habe extra erwähnt, das ich noch Physik habe, um zu betonen, das ich mich weder leicht beschwätzen lasse, noch das ich an solchen Humbug glaube. Jetzt wurde ich aber eines besseren belehrt.

Es gibt eben 2 Seiten. Die einen glauben, Kabel und AMp machen keinen Unterschied, und haben trotzdem recht teure Anlagen. Die anderen (ich) glauben ( besser gesagt: hören ), es besteht ein Unterschied zwischen Kabeln und Verstärkern.

Wie immer: ich bin jederzeit für eine Hörprobe zu haben bei mir. Dann kann sich jeder selbst überzeugen. ich weis aber schon, wie es ausgeht. Keiner meldet sich, man bleibt Zuhause auf seinem Standpunkt sitzen. Argumente: "Ach ist doch eh Blödsinn" oder "ich geh nicht in einen Voodoo Laden". Ich bin kein Laden, nur ein Schüler, der Erfahrung gesammelt hat.

Meinetwegen - aber bitte seid tolerant. Ich bin nämlich sehr zufrieden mit meiner Anlage. Die Kabel haben dazu schon beigetragen. Und wer nicht bei mir vorbei kommt und glaubt, Kabel bringen nichts, der verpasst was.


Laß dich hier nicht von den ewig gestrigen,Voodoo-Verfolgten,was nicht sein kann,das nicht sein darf,Oberlehrern,beirren.
Sie werden in allen Threads und Foren bis in alle Ewigkeit gegen Klangunterschiede,bei CD-Player,Verstärkern und Kabeln,gegenan wettern.Das ist ihre Berufung.


[Beitrag von five-years am 23. Aug 2009, 11:28 bearbeitet]
kalia
Inventar
#48 erstellt: 23. Aug 2009, 11:25

DamonDiG schrieb:

Auch über Wahrnehmung sollte man m.E. nicht zu viel Lernen, das lenkt nur vom Wahrnehmen ab und damit vom Leben.
Wenn man zu viel lernt, dann bekommt man nur schlechte Laune, denn die Diskrepanzen zwischen dem Gelernten und der angetroffenen Realität stören extrem und verleiten zu guter Letzt auch noch zu kritischem Denken, was ja wirklich eher was für Nerds ist.


Moin Simon

Deinem Text entnehme ich, dass das eigene Lernen über Wahrnehmung noch nicht so weit fortgeschritten ist ?

In dem Fall liegen die Diskrepanzen nämlich meist weniger zwischen der angetroffenen Realität, bzw dessen was dafür gehalten wird, und dem Gelernten - es ist _nur_ das schwankende Selbstbild was schlechte Laune verbreiten könnte und was man nicht antasten möchte

Und das betrifft hier so flächendeckend jeden, unabhängig seiner Hör und Denkangewohnheiten, dass ich die Polemik ein wenig fehl am Platze finde

Gruss
Franziska


[Beitrag von kalia am 23. Aug 2009, 11:29 bearbeitet]
lapuschka
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 23. Aug 2009, 11:34

taubeOhren schrieb:



naja, feine Geschichte das Ganze ... vielleicht solltest Du es mal mit "Schreiben" versuchen ...

für mich völlig unglaubwürdig ... und keinesfalls erfrischend ....


taubeOhren


Kannst du mir erklären, WAS an dieser Geschichte unglaubwürdig ist? Die Geschichte an sich oder die Konverter-Lösung?

Noch ein Wort zu Kabeln. Ich habe in den Neunzigerjahren in Glasfasernetzprojekten für die Stadt Zürich mitgearbeitet und hatte dabei mit der Firma Dättwyler zu tun. Nachdem mein dortiger Ansprechpartner erfahren hatte, dass ich ein HiFi-Freak bin, zeigte er mir eine Holzspule mit einem Kabel, auf dessen Isolation der Name eines edlen amerikanischen HiFi-Hersteller gedruckt war. Dann holte er den Katalog mit den Kabeln für Hochfrequenzübertragungen hervor und er zeigte mir das Kabel ein zweites Mal. Der einzige Unterschied: Andersfarbige Aussenisolation und natürlich der Firmenaufdruck mit der Typenbezeichnung. In der Broschüre des Herstellers stand, er habe das Kabel eigens auf einen gesteigerten Hörgenuss hin entwickelt.
hangman
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 23. Aug 2009, 11:43
kabel auf gesteigerten "hörgenuß" zu entwickeln, soso...
werden dann bei hilti kabel für gesteigerte bohrleistung verwendet


[Beitrag von hangman am 23. Aug 2009, 11:44 bearbeitet]
taubeOhren
Inventar
#51 erstellt: 23. Aug 2009, 11:50

Kannst du mir erklären, WAS an dieser Geschichte unglaubwürdig ist? Die Geschichte an sich oder die Konverter-Lösung?




die Geschichte an sich ...


du glaubst nicht an Unterschiede bei CDP, Verstärkern .... ich glaub nicht an Deine Geschichte ... so einfach ist das


taubeOhren


[Beitrag von taubeOhren am 23. Aug 2009, 11:51 bearbeitet]
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