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Kennt Verramschung keine Grenzen mehr!

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Autor
Beitrag
Filmscorefreak-patrick
Gesperrt
#1 erstellt: 19. Mai 2014, 16:53
Das frage ich mich wirklich gerade, als ich aus Langerweile ebent mal bei Redcoon stöbern war.

da sind mir zwei schöne Lautsprecher ganz besonders aufgefallen - und auch wenn ich sie selbst nicht kenne bzw gehört habe, weiss ich doch wohl durchs Forum hier, wie gut diese Lautsprecher sind- klanglich, wie optisch.

es geht um die Heco celan xt 301 und Celan gt 301. Beide hatten eine UVP von 800 Euro glaube ich.

Die xt ist wohl schon etwas älter, aber soll jetzt bei Redcoon nur noch 169 Euro das Stück kosten, als Neuware.
Und die nagelneue GT 301, wo man niemals mit rechnet, das sie so früh schon verramscht wird, für 199 Euro das Stück.

Kann das denn wahr sein? Also für einen potenziellen Käufer wäre beides natürlich ein Fest, denn laut Forum(nicht meine Meinung, kenne sie ja nicht) klingen diese beiden Celans traumhaft und sind ebenso traumhaft verarbeitet - dann würde ein zukünftiger Käufer ja ein Schnäppchen bezahlen für traumhaften Klang.

Aber ganz ehrlich: Da verstehe ich echt nicht mehr den Hersteller Heco oder deren Vertrieb Audiovox. Wenn das wirklich in allen Belangen so schöne Boxen sind, dann würde ich doch zu sehen, das der Preisverfall sich in Grenzen hält. Er kann ja fallen, aber so? Und das selbst bei einer nagelneuen Serie wie der celan gt? Wie gesagt für nen Käufer ein Fest, als Hersteller würde ich aber mal zu sehen, das ich ne Grenze irgendwo schiebe, sonst können sie ja gleich als UVP schreiben: Umsonst!

Also Hersteller wie dynaudio oder B/W hätten solche Händler doch bestimmt schon verklagt, wenn sie Boxen von denen so unter wert verkauft hätten!

Aber na gut, wie seht ihr das?? Ich als Kunde freue mich ja, aber als Hersteller würde ich mich doch an Kopf fassen


[Beitrag von Filmscorefreak-patrick am 19. Mai 2014, 16:55 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#2 erstellt: 19. Mai 2014, 17:20
Nun, manche Hersteller insbesondere die von Massenprodukten kalkulieren anders. Sie wissen aus Erfahrung, dass sie von einem neuen Produkt in einer bestimmten Zeit eine bestimmte Menge verkaufen können (jedenfalls in etwa) z.B. 1000 Paare. Es wird aber eine höhere Stückzahl produziert, damit man, wenn der geplante Preis nicht durchsetzbar ist durch eine Preisreduzierung und höhere Verkaufszahlen noch auf den geplanten Gewinn kommen kann z.B. 1200 Paare. Die Deckung von Kosten und Gewinn wird aber auf den Verkauf von 1000 Paaren zum Normalpreis kalkuliert. Wenn es dem Hersteller also gelingt 1000 Paare zum UVP zu verkaufen hat er sein Verkaufsziel erreicht und die restlichen 200 Paare die noch auf Lager sind produzieren nur noch neue Kosten. Darum werden die dann schnell weit unter dem normalen Preis verramscht, wobei der erzielte Verkaufspreis reiner Gewinn ist, denn die Kosten wurden ja schon wie erwähnt von den ersten 1000 eingespielt. So wird das Lager und der Markt für die Nachfolgeprodukte geräumt. Auch bei B&W oder Dynaudio gehen die Preise zumindest etwas in den Keller wenn Nachfolgeprodukte im Anmarsch sind.......
Filmscorefreak-patrick
Gesperrt
#3 erstellt: 19. Mai 2014, 17:52
Wow. Ausführliche Meinung!

Kann ich alles nachvollziehen und schliesse dann daraus, das zb die Nagelneue Celan GT serie bereits ihre Abnehmer zur UVP gefunden hat in kürzester Zeit und nun können sie auch die restlichen GTs mit Ramschpreisen unters Volk bringen.

na ja, wenn ich die Preisreduzierungen von Dynaudio oder B/W im Gegensatz zu zb Heco jetzt nehme, fallen diese so gut wie garnicht auf, weil es ein Fliegenschiss zu den Preisnachlässen wie zb. Heco ist. da kann man ja schon von verschenken sprechen.

Persöhnlich würde ich mich auch mal freuen eine Dynaudio Focus 160 zb für 500/600 Euro das Paar mal zu sehen, aber never!

Alle Händler, zumindest die ich sehen konnte, haben nicht mal einen winzig kleinen Nachlass bei den Dynaudio! Die halten alle fest an der UVP für 2000 Euro, obwohl es nur zwei Kompakte sind. Find ich ehrlich gesagt bissel Schade. Denn Dynaudio könnte es sich doch bestimmt erlauben, Produzieren ja auch in großen Stückzahlen. Also zumindest die Focus dürfte noch Massenprodktion sein, auch wenn diese in Denmark von der Stange geht.

Andererseits dürfte man bei den anderen, um jetzt wieder heco zu nehmen, auf jeden Fall ein besseres Preis Leistungsverhältniss haben. Aber gut das ist wieder ne andere Baustelle!


[Beitrag von Filmscorefreak-patrick am 19. Mai 2014, 17:56 bearbeitet]
stefansb
Inventar
#4 erstellt: 19. Mai 2014, 18:01
Hi,

grundsätzlich kann ein Händler ein Produkt zu einem Preis verkaufen, wie er will. Nur der dauerhafte Verkauf unter Einkaufspreis, um die Konkurrenz auszubluten, ist durch das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb untersagt.
Darüber hinaus dürfen Hersteller dem Verkäufer keine Verkaufspreise vorschreiben.
Dagegen ist das zuständige Bundeskartellamt in letzter Zeit gegen einige Hersteller vorgegangen.
Zum Beispiel aus dem Bereich der professionellen Handwerksmaschinen gegen den Premium- Maschinenhersteller Festo.
Da hat es dann vor allem über den Internethandel dann auch direkt Preisnachlässe von 20% und mehr gegeben.
Wenn Händler an den UVP festhalten ,dann geschieht das freiwillig, wobei Absprachen unter den Händlern ebenfalls kartellrechtlich verboten wären.

Gruss Stefan


[Beitrag von stefansb am 19. Mai 2014, 18:12 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#5 erstellt: 19. Mai 2014, 18:10
Nun, ich erinnere mich daran das die Dynaudio Audience Serie im Ausverkauf deutlich unter UVP verkauft wurde, auch der Preis der Focus 140 ging am Ende von 1800 auf etwa 1400 runter. Das sind zwar nicht die Nachlässe welche man für Auslaufmodelle von Heco, Canton oder anderen bekommt aber immerhin........


Nagelneue Celan GT serie bereits ihre Abnehmer zur UVP gefunden hat in kürzester Zeit und nun können sie auch die restlichen GTs mit Ramschpreisen unters Volk bringen
.

Möglich, oder Heco hat gemerkt das sie Teile nicht wie geplant los werden, hat die Preise gesenkt und die Produktionsreserve auf den Markt geworfen..

Wir stecken da letztlich nicht drin, was ich oben beschrieben habe ist ja nur eine mögliche Variante......


grundsätzlich kann ein Händler ein Produkt zu einem Preis verkaufen, wie er will


Nun, aber er muss auch sein Geld verdienen und wird nicht deutlich unter UVP gehen wenn er nicht muss oder der Vertrieb die Einkaufspreise entsprechend gesenkt hat


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 19. Mai 2014, 18:14 bearbeitet]
Passat
Moderator
#6 erstellt: 19. Mai 2014, 18:12
Die 800,- € galten pro Paar, nicht pro Stück!
Die 199,- € pro Stück sind also 398,- pro Paar.

Das sind also 50% des UVP.

Wobei bei HiFi oftmals die UVP ca. doppelt so hoch ist wie der Händler-EK.
Das heißt, die 398,- € sind fast Händler-EK nach Liste.
Und wenn dann ein Händler sehr große Stückzahlen abnimmt, bekommt der sicher auch noch einen Rabatt.
Redcoon wird also auch bei 199,- € Stückpreis noch etwas an den Lautsprechern verdienen!

Grüße
Roman
MANFREDM
Stammgast
#7 erstellt: 20. Mai 2014, 06:13
Also T+A verramscht seine Auslaufmodelle mit ähnlichen Rabatten. Die T+A Lautsprecher Criterion TR 450 wurden z.B. für ca. 500 € im Fachhandel angeboten. Ich hab mir vor 2 Jahren als Zwischenlösung ein Paar gegönnt, weil meine großen in Reparatur waren.
MFRF
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 22. Mai 2014, 05:59
Meine Erfahrung hat gezeigt, dass derart günstig angebotene Lautsprecher auch durchaus B-Ware sein können.
Habe damals meine Klipsch RF7 II bei Redcoon zu einem prima Kurs bestellt.
Die Umverpackung der Lautsprecher war einwandfrei, beim Auspacken hab ich jedoch
ein paar Macken festgestellt.

Beide Abdeckgitter waren an mehreren Stellen gebrochen und 1 Box hatte an 2 Kanten leichte Beschädigungen.
Hab dann Redcoon angeschrieben und den Schaden reklamiert und auf diese Weise nochmal einen kleinen
Nachlass bekommen, da die LS ja als Neuware (also unbeschädigt) deklariert waren.
Die Abdeckungen waren mir eh egal und die kleinen Macken an den Kannten hab ich mit einem entsprechenden
Holzöl kaschiert.

Da auch andere Hersteller mit Direktvertrieb ihre B-Ware anbieten, werden das andere ebenso tun.
Wenn man als Großhändler also größere Mengen solcher Ware aufkauft ist da sicher noch mehr
rauszuholen als nur über die normalen Rabatte, auch wenn man die Ware günstig anbietet bzw. verramscht


[Beitrag von MFRF am 22. Mai 2014, 06:00 bearbeitet]
P.W.K._Fan
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 22. Mai 2014, 07:44
Früher wurden Geräte auch schon verramscht. Ein gutes Beispiel war da JBL.

Nimmt man die TI-5000, die soweit ich weiß eine UVP von 12000DM hatte, wurde sie nach einiger Zeit für 3000-4000DM "Verschleudert".
Komischer weiße waren aber nich alle Produkte von JBL von dem extremen Preisverfall betroffen. Die L20 die damals eine UVP von 2500DM hatte, (nicht 2400 wie in hifi wiki steht) war für unter 2000DM kaum zu bekommen.

Canton, Heco, und co machen es heute auch nicht anders. Ich finde nur, das sich eine Firma auf dieser Art und weiße sein Image auf lange Zeit betrachtet zerstört.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 22. Mai 2014, 09:57
Moin

Den "Trick" mit den Streichpreisen haben wir wie so vieles von den Amis übernommen, da werden die UVP künstlich hoch angesetzt
obwohl die Ware gar nicht den Wert wiederspiegelt um anschließend 50% Rabatt zu geben um dem Kunden zu suggerieren ein echtes
Schnäppchen gemacht zu haben, in Deutschland wurde diese "Masche" bei Infinity Produkten das erste mal eingesetzt und Salonfähig
gemacht, die dafür verantwortliche Person ist heute noch im Hifi Bereich tätig und vermarktet nach wie vor Hifi Marken in Deutschland.

Außerdem gibt es in Deutschland eine Art Preiskrieg, das hat zur Folge das selbst große Ketten an ihre Schmerzgrenze gehen müssen,
teilweise wird Geld gewechselt und sogar drauf gelegt, die Marge ist jedenfalls bei vielen Artikeln nicht so hoch wie viele glauben, selbst
bei Abnahme großer Mengen hält sich der Sonderrabatt und somit auch der Gewinn stark in Grenzen, der Hifi Branche geht es nicht gut.

Insbesondere die "kleinen Einzel-Händler" die keiner Kette angehören haben es schwer, da gibt es zwar auch schon ein paar organisierte
Einkaufsverbände um insgesamt eine größere Abnahme zu erzielen, aber auf Dauer kann man nur mit Masse statt Klasse überleben oder
man muss sich von dem üblichen Einerlei abheben, aber auch das ist leichter gesagt als getan, also insgesamt ein kleiner Teufelskreis.

Also, nicht immer was augenscheinlich wie ein Schnäppchen aussieht ist auch eines, aber es gibt natürlich durchaus Produkte, da muss
man sich fragen, wie machen die das, Ausnahmen bestätigen die Regel, Massen und Mainstream Produkte gehören da meist nicht dazu.

Glenn
Passat
Moderator
#11 erstellt: 22. Mai 2014, 10:11
Es gibt auch Vertriebe, die den Daumen auf den Preisen haben.
Beispielsweise B&W: Die Händler dürfen die Ware nur zur UVP verkaufen, Ausgenommen sind davon nur Auslaufprodukte, Restposten o.Ä..
Da kann der Händler allenfalls irgendwelche Zugaben machen, z.B. ein teures Voodoo-Kabel mitgeben.

Grüße
Roman
Mickey_Mouse
Inventar
#12 erstellt: 22. Mai 2014, 21:21
also gerade bei Lautsprechern ist (zumindest zum Teil) ja eine enorme Gewinnmarge drauf!

T+A wurde ja schon genannt. Ich habe hierwelche, bei denen die UvP bei 1100€/Stk. liegt. Im Mediamarkt habe ich das Paar für 550€ bekommen, also 25% vom Original Preis. Das musste der Filial-Leiter genehmigen, der Abteilungsleiter durfte das seiner Aussage nicht, weil das (angeblich) unterhalb des Einkaufspreis gelegen hat (war Lagerräumung wegen Umbau, ich habe die original verpackt bekommen, auf der Rechnung stand aber "Ausstellungsstück mit voller Garantie", ob wegen Kartellamt oder interner Verrechnung, keine Ahnung)

Ich gehe aber mal davon aus, dass i.d.R. diese "Rammschpreise" in etwa dem "echten Wert" der Lautsprecher entsprechen. Und Heco ist da ein Musterbeispiel für sensationelle Rabatte, Canton (und viele andere genauso) kann da auch gut mithalten.

ICH würde eine Celan auch für 169€ nicht kaufen
müllkramer
Stammgast
#13 erstellt: 23. Mai 2014, 05:42
aus eigener,erst kürzlich gemachter erfahrung kann ich hingegen bestätigen,dass auch bei b+w durchaus rabatte möglich sind.und zwar auch bei aktuellen modellen,kein abverkauf demnächst auslaufender generation(en).

da wurde konspirativ auf einem taschenrechner herumgetippt,dann das display zu mir herumgedreht und mit einem nicken meinerseits war das ganze dann in sack und tüten.der nachlass entsprach durchaus der uvp eines "voodoo-kabels".

allerdings werde ich den freundlichen händler hier nicht nennen...soll ja für sein entgegenkommen nicht noch schwierigkeiten bekommen.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 23. Mai 2014, 06:46

müllkramer (Beitrag #13) schrieb:

aus eigener,erst kürzlich gemachter erfahrung kann ich hingegen bestätigen,dass auch bei b+w durchaus
rabatte möglich sind.und zwar auch bei aktuellen modellen,kein abverkauf demnächst auslaufender generation(en).


Das darf aber nicht publiziert werden und B&W hat durch die künstlich hoch gehaltenen Preise einen Absatzeinbruch zu verzeichnen,
für mich eine logische Konsequenz da die Lsp. Modelle im allgemeinen Vergleich vom PLV einfach zu teuer sind, aber da ein Händler
nicht auf der Ware sitzen bleiben möchte, sind "unter der Hand" natürlich auch bei B&W und Co. Rabatte möglich, ist doch völlig normal.


müllkramer (Beitrag #13) schrieb:

da wurde konspirativ auf einem taschenrechner herumgetippt,dann das display zu mir herumgedreht und
mit einem nicken meinerseits war das ganze dann in sack und tüten.der nachlass entsprach durchaus der uvp eines "voodoo-kabels".


Die Händler Rabatte für B&W sind auf ähnlichem Niveau wie bei der Konkurrenz, durch die hohe UVP und den möglichen Gewinn ist der
Händler also durchaus in der Lage einen anständigen Rabatt einzuräumen ohne gleich die Hosen runter zu lassen, es bleibt ihm immer
noch mehr übrig als bei den "verramschten" Canton und Co. Konkurrenten, aber als B&W Händler muss man halt vom Konzern diktierte
Konditionen eingehen und gewisse Voraussetzungen erfüllen, schafft man das alles nicht, ist man auch schnell mal wieder außen vor.

Glenn
Dadof3
Inventar
#15 erstellt: 23. Mai 2014, 15:14

Passat (Beitrag #11) schrieb:
Es gibt auch Vertriebe, die den Daumen auf den Preisen haben.
Beispielsweise B&W: Die Händler dürfen die Ware nur zur UVP verkaufen, Ausgenommen sind davon nur Auslaufprodukte, Restposten o.Ä.


Der Hersteller darf den Händlern nicht vorschreiben, welche Preise dieser nimmt, das wäre ein eklatanter Verstoß gegen § 1 GWB.


GlennFresh (Beitrag #14) schrieb:
Das darf aber nicht publiziert werden

Im Gegenteil, es dürfte niemals publiziert werden, wenn B&W den Händlern da mehr als nur ganz sanften Druck macht. Denn dann hätten die sofort das Kartellamt auf dem Hals.

Solche Dinge kommen in der Praxis natürlich dennoch vor, wenn alle Händler und die Hersteller gemeinsam schweigen, kann das Kartellamt wenig machen. Aber es ist und bleibt verboten.

Ich kenne übrigens einen B&W-Händler, der preislich sehr verhandlungsbereit ist und Kunden sogar Rabatte teilweise einräumt, ohne dass die danach fragen.
Passat
Moderator
#16 erstellt: 23. Mai 2014, 21:45
Da darf der Händler gerne klagen, er wird dann in Zukunft von B&W nicht mehr beliefert.

Grüße
Roman
_ES_
Administrator
#17 erstellt: 23. Mai 2014, 22:10
Hi,

Ist bei Marantz nicht anders- man wird keinen Händler finden, wo nicht der originale Preis ausgeschildert ist, weil die das halt so wollen.
Ob man dann tatsächlich den Preis bezahlt, ist eine ganz andere Geschichte...


Nimmt man die TI-5000, die soweit ich weiß eine UVP von 12000DM hatte, wurde sie nach einiger Zeit für 3000-4000DM "Verschleudert".


Da gabs, wenn ich das noch richtig weiß, "Probleme" mit dem Klang, weil die Weichen nicht die gleichen waren..
War bei Newtronics auch so, das Spitzenmodell konnte man in Relation als Bausatz für einen Appel kaufen....es war nacher aber nicht die gleiche Bestückung, wie in der teuren Fertigbox.
Später gabs zig Varianten davon, man blickte gar nicht mehr durch.
Oder die Canton RC-A, bis heute von einen Online-Discounter vertrieben...ist auch nicht mehr das gleiche.


also gerade bei Lautsprechern ist (zumindest zum Teil) ja eine enorme Gewinnmarge drauf!


Hmm...dann frage ich mich, was man da eigentlich kauft.

Der Hersteller stellt sie her und verkauft sie mit Gewinn an die Händler.
Die wiederum kalkulieren darauf und verkaufen sie ebenfalls mit Gewinn.
In den Verkaufspreis ist z.B. die "Show" wie diese :

Das musste der Filial-Leiter genehmigen, der Abteilungsleiter durfte das seiner Aussage nicht, weil das (angeblich) unterhalb des Einkaufspreis gelegen hat


enthalten, es wird mit Gewinn und Rabatt kalkuliert, sprich zu den Selbstkosten kommen diese beiden Posten noch mit draufgeschlagen- was immer man aushandelt, es würde maximal den Gewinn schmälern, aber immer über die Selbstkosten liegen.
So...und wenn man ein Paar LS kauft, die mit z.B. 2000 Euro veranschlagt sind, was schon stolzes Geld ist....wenn man die für 1800 mit nach Hause nimmt, in dem Bewusstsein, sich was wertiges gekauft zu haben...was hat man sich da gekauft?
Ein Möbel mit Cent-Chassies ?
Ich will da gar nicht drüber nachdenken..
Passat
Moderator
#18 erstellt: 23. Mai 2014, 22:30
Nimm doch einfach mal einen Lautsprecher für 2000,- € Paarpreis.
Der Händler-EK wird ohne Rabatte bei ca. 1000,- € pro Paar liegen.
Der deutsche Vertrieb nimmt sich sicher 20% Marge.
Bleiben für den Vertrieb 833,- € Kosten.
Das Teil kommt aber aus China.
Dann kommt Einfuhrumsatzsteuer und Zoll dazu.
Dann sind wir bei 670,- € pro Paar.
Versand kann man vernachlässigen.
So ein Seecontainer kostet um die 3000,- € von China nach Deutschland.
Da passen dann aber locker 1000 Paare rein, ergo Versandkosten um die 3,- € pro Stück.
Kostenpunkt in China also 667,- € das Paar.
Der chinesische Hersteller will auch verdienen, nehmen wir mal wieder 20% Marge an.
Dann sind wir bei ca. 558,- € pro Paar.

Das könnte man jetzt noch weiter runterbrechen auf die Einzelteile.
Da bleiben dann pro Lautsprecherchassis tatsächlich nur ein paar Euro Stückpreis übrig.

Grüße
Roman
_ES_
Administrator
#19 erstellt: 23. Mai 2014, 22:36
Roman, ich sagte doch, ich will da nicht drüber nachdenken....

Dadof3
Inventar
#20 erstellt: 24. Mai 2014, 04:59

Passat (Beitrag #16) schrieb:
Da darf der Händler gerne klagen, er wird dann in Zukunft von B&W nicht mehr beliefert.


Spätestens, wenn sie das tut, hat B&W ein kräftiges Bußgeld auf dem Hals. Auf so etwas reagiert das Kartellamt sehr gereizt. B&W MUSS jeden Händler, der die Vorgaben bezüglich Verkaufspräsentation und Personalschulung erfüllt, diskriminierungsfrei beliefern.

Lies zum Beispiel malhttp://www.deutsc...n-preisempfehlungen/, dort wird das Thema sehr gut zusammengefasst.
puffreis
Stammgast
#21 erstellt: 24. Mai 2014, 06:46

R-Type (Beitrag #17) schrieb:


...

Nimmt man die TI-5000, die soweit ich weiß eine UVP von 12000DM hatte, wurde sie nach einiger Zeit für 3000-4000DM "Verschleudert".


Da gabs, wenn ich das noch richtig weiß, "Probleme" mit dem Klang, weil die Weichen nicht die gleichen waren..
War bei Newtronics auch so, das Spitzenmodell konnte man in Relation als Bausatz für einen Appel kaufen....es war nacher aber nicht die gleiche Bestückung, wie in der teuren Fertigbox.
Später gabs zig Varianten davon, man blickte gar nicht mehr durch.
Oder die Canton RC-A, bis heute von einen Online-Discounter vertrieben...ist auch nicht mehr das gleiche.




Zum Thema TI5000 weiß ich, dass das nicht richtig ist. Bei den anderen glaube ich es erst, wenn ich Messungen und Beweise sehe!
Imho Dummgeschwätz bei sogenannten Fachhändlern um ihre überteuerten Krücken loszuwerden.
Habe ich damals selber erlebt, wie ein Händler meinte, die JBLs wären unpräzise im Bass und allgemein nur für Discotheken zu gebrauchen. Habe trotzdem Canton gekauft.
Im Nachhinein war das ein großer Fehler.
Ich habe mittlerweile die JBLs im 20qm-Raum und alles ist o.k.

Aus http://www.hifi-forum.de/viewthread-30-18392.html


kptools (Beitrag #46) schrieb:
Hallo,

das Thema ist eigentlich an anderer Stelle bereits "abgefrühstückt":


Ich schrieb:
Hallo,

viele der hier geposteten Beiträge zur JBL TI 5000 kann ich nicht so recht nachvollziehen und beruhen m.E. auf Vorurteilen.

Ich hatte damals die Möglichkeit, einige direkte Konkurrenten probe zu Hören, zuerst beim Händler und dann bei mir zu Hause. Die T&A T 230 war mir nicht spielfreudig genug und den angeblich „satten“ Bass konnte ich bei ihr nicht finden. Im Hochton war sie ähnlich „aggressiv“ wie die TI 5000. Diese „Aggressivität“ ist auch das einzige, was man ihr vorwerfen kann. Aber gerade bei vielen älteren Aufnahmen (wenn sie beim Remastern nicht künstlich „aufgefrischt“ wurden) kommt mir diese Charakteristik sehr entgegen. Die Infinity Kappa war im Hochton etwas sanfter, aber ansonsten der TI 5000 sehr ähnlich. Aber bei niedrigen Schallpegeln spielte sie etwas „schlapp“ und der Wirkungsgrad war wirklich mies, außerdem war das Design sehr, sagen wir mal, „hausbacken“. Im Gegensatz dazu, und damit widerspreche ich ausdrücklich einigen hier vorgetragenen Meinungen, spielt die JBL auch bei niedrigen Pegeln „raumfüllend“, ist unglaublich „dynamisch“, mit sehr gutem Wirkungsgrad und völlig verstärkerunkritisch, im Gegensatz zur Kappa. Ich habe meine Entscheidung damals sehr schnell und absolut eindeutig getroffen und bis heute nicht bereut. Den Hochtonbereich habe ich durch raumakustische Maßnahmen sehr gut in den Griff bekommen.
Ich suche jetzt schon seit längerer Zeit nach Nachfolgern / Ersatz, habe ihn letztlich aber noch nicht gefunden, weil mir bei allen in Frage kommenden LS immer irgendetwas gefehlt hat. Die B&W 800 oder 801 könnten es vielleicht werden. Vielleicht liegt es auch an einer Art Gewöhnung an „meine“ Lautsprecher.

Noch etwas zu den Gerüchten der verschiedenen Versionen und der Herkunft der TI 5000: Alles Quatsch und meist von „frustrierten“ Händlern in die Welt gesetzt, die mit dem Preisverfall „ihre“ Margen (die bei LS dieser Klasse exorbitant hoch waren und noch sind) verloren haben, weil sich die TI 5000 über den Versandhandel (zu dann angemessenen Preisen) wie geschnitten Brot verkauft hat. Insofern kann man JBL allenfalls vorwerfen, ihren Vertriebsweg nicht im Griff (gehabt) zu haben.

Edit: Eine TI 5000 in Klavierlack hat es übrigens nie gegeben. Das war die TI 250 Jubilee, die kurz vor Auslauf der 5000´er noch nachgeschoben wurde und mehr als schludrig "zusammengeschustert" war. So gesehen auch nicht gerade ein Ruhmesblatt für JBL. Taugte nur dazu, sich den Ruf noch mehr zu versauen.


Ich schrieb:
Hallo,


xcd schrieb:
Die stehen 4m auseinander und die sind auch nicht 100%ig gleich eingewinkelt, deshalb habe ich versucht durch vor und zurückgehen die Mittenabbildung zu finden

Meine stehen fast 5 m auseinander, sind allerdings exakt auf den Hörplatz eingewinkelt und es gibt keine Probleme mit der Phantomschallquelle. Die Einwinklung ergab bei mir eigentlich nur noch kleine Verbesserungen bei der "Räumlichkeit" und der "Tiefenstaffelung".

Jubilee schrieb:
Habe selber die 250 TI Jubilee und wundere mich etwas über deine Beurteilung.Hast du Vergleiche anstellen können oder beruht deine Kritik auf "hörensagen"?

"Hörensagen" habe ich in meinem Posting sehr kritisiert.
Das was ich zur TI 250 Jubilee sage ist meine persönliche Erfahrung.
Anruf vom Händler: "Ich hätte da noch was tolles für Dich, eine Sonderausgabe der TI 250."
Beim ausrichten der LS beim Händler klapperte es im Inneren derselben. Wie wir feststellten, handelte es sich um "lose" Frequenzweichen. Auch die weiteren inneren "Werte" waren nicht sehr überzeugend. Beim Probehören fielen mir dann die "unsauberen" Mitten auf. Beide Mitteltonchassis (links und rechts) waren unsauber zentriert, so das die Spulen an den Magneten kratzten. Zuerst schob mein Händler das auf einen Transportschaden, später berichtete er mir von weiteren Fällen ähnlicher Art. Der LS war auch sehr schnell wieder vom Markt. Warum wohl? Sei froh wenn Du ein makelloses Paar erwischt hast, der LS an sich war schon top, aber niemals die uPE wert (13.000,- DM glaube ich), er wurde ja sofort zu Preisen um die 6000,- DM verkauft und später weit darunter.


Ich schrieb:
Hallo,

pinoccio schrieb:
Lt. Aussage von Harmann wurde nur das Gehäuse später in Dänemark gefertigt.

Die waren sogar hochwertiger, als die ersten, die noch aus den USA kamen.

Der LS ist nun schon fast 12 Jahre vom Markt und trotzdem halten sich diese Gerüchte immer noch. Ich möchte das hier nicht noch einmal breittreten, weil ich dazu eigentlich schon alles geschrieben habe.

Mein erstes Paar habe ich Ende 1993 im Fachhandel für 6000,- DM gekauft. Das zweite Paar habe ich dann kurz vor dem auslaufen der Serie für 4000,- DM beim gleichen Händler erworben, zusammen mit einem Paar L 90 für 3000,- DM. Einzig meine L 100 habe ich über einen Versender geordert, weil diese in Deutschland nicht offiziell vertrieben wurde. Alle LS sind in Dänemark gebaut und die TI 5000 sind komplett identisch. Es gibt keinerlei Unterschiede bei Chassis, Weichen oder Gehäusen und sie entsprechen genau den Herstellerspezifikationen und den in den "Fachzeitschriften" getesteten Modellen

Die besagte Klavierlackversion war keine TI 5000, sondern eine veredelte Wiederauflage ihres Vorgängers TI 250.

Es mag vielleicht Eigenbauten oder Nachbauten gegeben haben, jedoch sind diese nie über den seriösen Handel (auch nicht über den Versandhandel) vertrieben worden, schon gar nicht in größeren Stückzahlen.


Ich schrieb:
Hallo,

die ursprüngliche TI 250 war die Spitzenbox dieser Serie vor Einführung der TI 5000. Die TI 250 Jubilee war ein Sondermodell, als die TI-Serie bereits auslief und leider nur ein billiger Abklatsch der ursprünglichen TI 250. Dazu habe ich auch schon mal was in einem meiner früheren Beiträge hier in diesem Thread geschrieben. Ich persönlich würde immer zur TI 5000 greifen.

afru schrieb:
Allerdings hat der Shop mir klar von Marantz und Harman abgeraten,ich sollte nen Denon oder Yamaha nehmen und im Stereo zusätzliche Endstufen.
Was würdet ihr da empfehlen?Reicht ein Denon AVR 4306 oder muß es schon ein AVC-A11XVA sein?
Was würdet ihr für Endstufen empfehlen?

Diese "Verstärkerempfehlungen" sind absoluter Quatsch. Es hängt ganz allein davon ab, wie laut Du letztendlich hören willst. Gerade diese Lautsprecher waren völlig unkritisch bei schon sehr ordentlichem Wirkungsgrad. Die kannst Du praktisch mit jedem ordentlichen Stereoverstärker betreiben. Und wenn es richtig laut werden soll, braucht es eben auch ordentlich Leistung. Aber selbst mit Röhren "gehen" diese LS.

Grüsse aus OWL

kp


[Beitrag von puffreis am 24. Mai 2014, 06:48 bearbeitet]
P.W.K._Fan
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 24. Mai 2014, 07:10
Als die TI 5000 verkauft wurde, war ich noch ein kleiner Knirps. Kann mich aber noch gut an das Preisschild im örtlichen Media Markt erinnern, wo die 12000DM durchgestrichen waren, und statdessen 3999DM/ Paar groß ausgeschrieben waren
Was die weichen anbetrifft, kann ich dir auch nichts zu sagen. Ich habe zwar schon von verschiedenen Ausführungen gehört, selbst gesehen habe ich aber noch keine.
SFI
Moderator
#24 erstellt: 24. Mai 2014, 07:30
Servus,

neben den bereits angesprochenen Varianten der Preisgestaltung muss man im Falle redcoon und Heco noch anmerken, dass es dort nur eine Farbvariante zu dem Preis gibt. Mir fiel schon öfter auf, dass dies so ist und andere Farbvariationen den normalen Preis kosten oder gar nicht angeboten werden. Gleichzeitig gibt es nur eine begrenzte Anzahl. Erst vor kurzem gab es den Marantz NR 1604 für 299€, der ansonsten ab 400€ aufwärts kostet. Es gab ihn aber nur in schwarz zu dem Kurs, die silberne Variante kostete 429€ und nach 1 Tag war er für den Kurs ausverkauft.


[Beitrag von SFI am 24. Mai 2014, 18:25 bearbeitet]
Passat
Moderator
#25 erstellt: 24. Mai 2014, 09:51
Evtl. auch Überproduktionen in einer Farbe, die wie Blei in den Lagern lagen.
Da wird dann versucht, die über Sonderpreise los zu werden.

Oder Fehleinschätzungen bzgl. des Verkaufs dieser Farbe.
Beispiel:
Ich biete z.B. einen Lautsprecher in 3 Farben an und lege mir davon jeweils 1000 Stück ins Lager.
Nun verkaufe ich von Farbe A 800 Stück, von Farbe B 700 Stück und von Farbe C nur 200 Stück, dann werde ich versuchen, die Exemplare der Farbe C über Sonderpreise los zu werden und mir bei einer Nachbestellung entsprechend mehr Exemplare der Farbe A und B ins Lager zu legen.
Dazu brauche ich aber Lagerplatz, den ich durch Abverkauf der Farbe C bekomme.
Und der Abverkauf der Farbe C ist günstiger, als diese Farbe ewig Lagerplatz belegen zu lassen, denn der Lagerplatz kostet Geld.

Grüße
Roman
_ES_
Administrator
#26 erstellt: 24. Mai 2014, 22:42
Hi,


Puffreis schrieb:
Zum Thema TI5000 weiß ich, dass das nicht richtig ist.


Wie gesagt, ich meinte es so gelesen zu haben- aber inwiefern weißt Du es, das dem nicht so ist ?
In Deinem Post kann ich nichts entsprechendes heraus lesen...


[Beitrag von _ES_ am 24. Mai 2014, 22:42 bearbeitet]
puffreis
Stammgast
#27 erstellt: 25. Mai 2014, 07:48
Müde gewesen?

Im Forum wird vieles geschrieben und behauptet!

Kptools schrieb:



...
Mein erstes Paar habe ich Ende 1993 im Fachhandel für 6000,- DM gekauft. Das zweite Paar habe ich dann kurz vor dem auslaufen der Serie für 4000,- DM beim gleichen Händler erworben, zusammen mit einem Paar L 90 für 3000,- DM. Einzig meine L 100 habe ich über einen Versender geordert, weil diese in Deutschland nicht offiziell vertrieben wurde. Alle LS sind in Dänemark gebaut und die TI 5000 sind komplett identisch. Es gibt keinerlei Unterschiede bei Chassis, Weichen oder Gehäusen und sie entsprechen genau den Herstellerspezifikationen und den in den "Fachzeitschriften" getesteten Modellen



Glaubst du tatsächlich, dass der großen JBL-Community, die jede Schraube ihrer Schätzchen kennen, sowas entfallen wäre? Weltweit?
Für JBL wird das Teuerste das Gehäuse sein.
Wenn Abspecken, dann da und das würde man spätestens am Gewicht merken.
Warum sollte JBL an Pfennigartikeln in der Weiche sparen?

Außerdem gabe es eine Abspeckversion, die JBL L90.
Ein Mitteltöner weniger, einfacheres Gehäse und Zack gibt es eine halbierte UVP.

Ich habe mal geguckt; habe zwei Paare mit der Nummer 001428 und 002025.
Wenn einer die letzten Exemplare hat, kann man ja anhand der Fotos und der Werte sehen, ob es sich was geändert hat.
jonas_82
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 03. Jun 2014, 20:09
Hmm... ich glaube das hat 4 Gründe (keine davon haben viel mit HiFi zu tun):

1. Die Ausbeutung von Rohmaterial und China-Produktion funktioniert besser als jemals zuvor (think Foxconn Suicides)
2. Die Händler werden (zum Glück) massiv unter druck gesetzt und können nicht mehr in der Distributionskette an meisten absaugen
3. Die Hersteller werden aggressiver verglichen und können nicht mehr wahnsinnige Preise verlangen.
4. Der Mainstream hat einfach kein Geld (Binnenkaufkraft leidet)

Heisst weder dass Prestige-HiFi tot ist (wo man dann für minimale Verbesserungen im Klang tausende Euro hinlegt) noch dass Hi-Fi an sich tot sind. Aber es ändert sich sicherlich etwas.

Vielleicht gibt es auch einen 5. Grund: Die Leute kaufen nach der Schrott CD-A nun auch noch Schrott Digital Audio Produkte (LOL!) und schlimmer noch sie konsumieren vermehrt Streams (Spotify und Co). Naja... wers mag.
Fl1ppy
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 06. Jun 2014, 20:59
Das Problem der Branche ist doch - genau wie das der IT - dass durch Artikelnummern im Internet der ganze Markt transparent geworden ist. Wie anders als durch Mindestpreise der Hersteller ist überhaupt noch ein rentables Arbeiten für einen Fachhändler möglich?
Eine Preisführerschaft ist mit Beratung und Vorführung einfach undenkbar.
Als Konsument kann man per App/Page jeglichen Preis vergleichen. Mittelfristig ist das einfach der Tod der qualifizierten Beratung.
cr
Moderator
#30 erstellt: 06. Jun 2014, 21:10
Wobei die Mehrzahl der Läden eh keine qualifizierte Beratung lieferte, zumindest meine Erfahrung, die bis Ende der 70er Jahre zurückreicht.
Fl1ppy
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 06. Jun 2014, 21:19
Qualifiziert ist immer so eine Sache... manchmal bekommt man den Azubi, manchmal den gelangweilten Geschäftsführer. Bei beiden fehlt dann am Ende der "Drive" etwas zu verkaufen. Wenn man es besser weiss, als der Verkäufer, warum soll man sich dann beraten lassen?
Ist wirklich grenzwertig. Aber ich gebe dir insofern Recht, als dass es mittlerweile schwierig ist, eine qualifizierte Beratung zu bekommen.
Viele gehen halt zum Händler um zu sehen / hören, was sie sich dann im Internet bestellen wollen.
In beiden Fällen stellt sich die Frage: Warum soll der Händler dann eine qualifizierte, teure Fachkraft dafür hinsetzen?


[Beitrag von Fl1ppy am 06. Jun 2014, 21:20 bearbeitet]
_ES_
Administrator
#32 erstellt: 06. Jun 2014, 22:18

Außerdem gabe es eine Abspeckversion, die JBL L90.
Ein Mitteltöner weniger, einfacheres Gehäse und Zack gibt es eine halbierte UVP.


So einfach ist es nicht...die L90 stellt in ihrer Konstruktion was anderes dar, als die "ausgewachsene" Standbox.


Müde gewesen?

Im Forum wird vieles geschrieben und behauptet!


Jepp, z.B. :


Kptools schrieb:


Wenn das der einzige "Beweis" sein soll, neben den schraubenkennenden JBL-Fans, sind wir bei Null...
Oder andersrum, wenn jede Ti5000 immer gleich bestückt/ausgeführt war, dann können die Leute, die dafür damals noch richtig Asche hingelegt hatten, sich mal sowas von in den Allerwertesten beißen- bisschen Schwund ist immer, keine Frage.
Aber so drastisch, wie es sich zuletzt gezeigt hatte- und wenn man dann noch bedenkt, das mit dem Abverkauf sicherlich keine Verluste gefahren wurde...will man dann noch weiter denken, was man für was bezahlt hat...


Als Konsument kann man per App/Page jeglichen Preis vergleichen. Mittelfristig ist das einfach der Tod der qualifizierten Beratung.


Absolut...wobei die Frage ist, was ist eine qualifizierte Beratung und:


Wobei die Mehrzahl der Läden eh keine qualifizierte Beratung lieferte, zumindest meine Erfahrung


wozu, wenn man offenbar so schlau ist, das so zu beurteilen ?

Wenn ich das so beurteilen kann, dann brauche ich gar keine Beratung...

Wurde ja schon gesagt:


Wenn man es besser weiss, als der Verkäufer, warum soll man sich dann beraten lassen?


Ergo fällt das schon mal als Kritikpunkt weg...


Viele gehen halt zum Händler um zu sehen / hören, was sie sich dann im Internet bestellen wollen.


Finde ich unsozial, wenn auch verständlich- warum sollte ich beim Händler kaufen, wenn ich es im Netz billiger bekomme...
Solange es Rückgaberecht ohne triftigen Grund gibt, solange werden reguläre Händler nach und nach aussterben.
Online ist man deswegen billiger, weil man kein Grund und Boden hat, welches bezahlt werden muss, selten ein Lager, welches auch bezahlt werden muss...
Und keine Mitarbeiter, die bezahlt werden müssen...
Wie man dann noch in solch ein Studio rein spazieren kann, mit der festen Absicht dort eh nichts zu kaufen- weil man ist ja nicht blöd..-, aber deren Manpower, deren Raum, deren Strom und deren Hoffnung was verkaufen zu können ausnutzt, ohne mit der Wimper zu zucken...
Der ist in meinen Augen ein Hintern vor dem Herren...
Das "schöne" daran ist aber, das sich das alles von selbst erledigen wird..
Der Gipfel ist imho zwar noch nicht erreicht, man ist aber nah dran, durch so Sachen wie Online-Optiker...
Die Werbung suggeriert "Brillen kauft man heute bei"...
Aber sicher doch, beim Online-Brillen Verkäufer...
Individuelle Anpassung....braucht man nicht, Hauptsache billig..
Die Asiaten, die einen die Wunschbrille für einen Appel basteln, die wissen durch Fernabfrage, wie die Augen und die Birne des Käufers beschaffen sind, das sie mit den Gläsern auch tatsächlich gucken können, ohne Kopfschmerzen und Müdigkeit, die eine Fehlanpassung lockerst hervorrufen kann...
Und woher kommt das Wissen, weswegen man keine Beratung mehr braucht, das ist auch eine schöne Frage...
Im Netz steht vieles, aber auch viel Blödsinn...wie separiert man das, wie kann man beurteilen, was richtig oder falsch ist, wenn man sich nur aufs Netz beschränkt...kenne nicht wenige Leute, die für jeden Mist gleich Wikipedia und Co. am Start haben, via z.B. Smartphone.
Solche Leute können einen die ganze Welt erklären....basierend auf das, was sie im Netz gesucht und gefunden haben....großartig.
cr
Moderator
#33 erstellt: 07. Jun 2014, 01:05
Wieso denn?
Die sog. Anlageberatung der Banken zeigt doch ganz genau, dass es nicht darum geht, den Kunden zu beraten, sondern ihm den Ramsch aufs Auge zu drücken, wo die Bank am meisten kassiert (v.a. via der ins Schussfeld gekommenen Retrozessionen, Bestandsprovisionen, oder um den Mist aus dem Eigenhandel abzuladen etc.). Das läßt sich doch sogar für einen Außenstehenden leicht erkennen, wenn er die Berichte verfolgt (ein Brancheninsider weiß sowieso, wie das läuft). Wieso man daher durch Beratung vor Ort besser fährt, als den zugebenermaßen auch im Internet kursierenden Blödsinn, die Spreu vom Weizen, zu trennen, sehe ich nicht. Es wäre doch naiv anzunehmen, der Händler habe primär das Interesse des Kunden im Auge (im krassesten Fall, wenn er ihm ein blödsinniges Kabel aufschwatzt...) ....
Vielleicht gibt es halt künftig nur mehr wenige Händler vor Ort. Na und? Hätte man das Automobil verbieten sollen (wie es sogar in einigen Gemeinden versucht wurde), um die Kutscher zu schützen? Oder den Strom, um den Laternenanzünder nicht aussterben zu lassen? Oder den städtischen Nachtverkehr, damit die Taxifahrer nicht brotlos werden?
Tempi passati, die goldenen Zeiten des HiFi-Handels oder CD-Ladens sind halt vorbei


[Beitrag von cr am 07. Jun 2014, 01:08 bearbeitet]
DJ_Bummbumm
Inventar
#34 erstellt: 07. Jun 2014, 06:19

cr (Beitrag #33) schrieb:
Wieso man daher durch Beratung vor Ort besser fährt, als den zugebenermaßen auch im Internet kursierenden Blödsinn, die Spreu vom Weizen, zu trennen, sehe ich nicht.

Ideal wäre ein unabhängiger Honorarberater auf ehrenamtlicher Basis, sowohl für Hifi als auch für Kapitalanlagen.

BB
Saber-Rider
Stammgast
#35 erstellt: 07. Jun 2014, 06:31
Sehe ich auch so wie cr. Es handelt sich dabei in der Regel um Einzelhandelsverkäufer, die zwar durch den täglichen Umgang mit der Ware Hifi einen Erfahrungsschatz generieren, der sollte sich aber qualitativ wohl kaum von einer Privatperson unterscheiden, die sich ebenfalls seit Jahren damit beschäftigt. Ich wüsste also nicht, was mir ein Hifi VK erzählen will, was ich nicht selbst schon weiß oder mich einlesen kann.
Mer0winger
Stammgast
#36 erstellt: 07. Jun 2014, 09:19
Moin,

es ist ja auch nicht so dass alle Händler nur abzocken wollen. Nicht alle kennen sich so gut mit HiFi aus wie einige hier im Forum.
Ich konnte bei meinem Händler einiges Probehören, er hatte mit mir viel Geduld gehabt und mir vieles erklärt. Als ich mal mit einem Gerät unzufrieden war, nahm er es zum Vollpreis zurück... allein durch diesen Umstand habe ich so viel Lehrgeld gespart wie ich durch online Rabatte nie bekommen hätte.
Ich kann auch nachvollziehen dass es Leute gibt die keine Beratung brauchen und sich die Ware lieber online zum besseren Preis kaufen.
Was ich eig sagen möchte ist dass es da kein schwarz und weiß gibt. Händler haben ihre Berechtigung, auch wenn unter ihnen schwarze Schaafe gibt. Online-Verstender sind oft günstiger und bequemer wobei auch mit denen es nicht immer einfach ist...

Grüße
Manuelpss
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 08. Jun 2014, 02:12
Hallo zusammen , ich bin einer dieser Kunden der bei Redcoon zugeschlagen hat , (Heco Celan GT) meiner Meinung nach handelt es sich um nicht mehr produzierte Ware , laut der Homepage von Heco gibt es die Celan GT Serie nur in Hochglanz , als die Celan GT Serie neu auf den Markt kam wurde zusatzlich eine Eschtholzvariante "Esche Furnier Schwarz" auf den Markt geschmissen , die sich wohl nicht verkauft hat , also hat Redcoon die komplette Serie aufgekauft , bestimmt zu Spottpreisen , und verkauft sie jetzt zu konkurenzlosen Preisen bis nichts mehr da ist , wenn ihr mal googelt werdet ihr feststellen das kein andere Anbieter die Boxen in Esche Furnier Schwarz anbietet . Bei HifiRegler muss man zb. für den Center 499 ,- hinlegen , bei Redcoon 279 ,- . Ich denke nicht das in naher Zukunft eine 4te Celan Serie rauskommt .
Dadof3
Inventar
#38 erstellt: 08. Jun 2014, 10:42

Manuelpss (Beitrag #37) schrieb:
Hallo zusammen , ich bin einer dieser Kunden der bei Redcoon zugeschlagen hat


Solange man nicht erst in den Fachhandel rennt und sich dort beraten und alles vorführen lässt, ist das ja auch völlig in Ordnung.


Manuelpss (Beitrag #37) schrieb:
(Heco Celan GT) meiner Meinung nach handelt es sich um nicht mehr produzierte Ware ,
Muss nicht sein, so etwas dient oft auch der Preisdifferenzierung. Redcoon gehört zu Media-Saturn, für die werden oft eigene Produkte produziert. Damit will man dort Ware für die preissensible Kundschaft billiger anbieten können, ohne dass normale Händler als überteuert dastehen. Daher wird irgendwo an der Ausstattung etwas abgespeckt, so dass man den Preisunterschied begründen kann.
Manuelpss
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 08. Jun 2014, 14:05
Ja , Redcoon gibt an das die Celan GT in schwarz furnier exclusiv für sie produziert werden , ABER ob das auch stimmt ist ne andere Sache , weil wenn es keinen Preisunterschied zwischen schwarz funier und hochglanz gäbe , würden 99% aller Kunden definitiv hochglanz nehmen , in ihrem alten Katalog wurde noch mit schwarz furnier geworben

http://www.audio.sk/files/katalogy/katalog_home_heco.pdf
Manuelpss
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 08. Jun 2014, 14:14
Desweiteren würde ich eine Eschtholzvariante nicht als weniger wertig ansehen als hochglanz , die alte Celan XT gab es auch als furnier , nur halt nicht in schwarz sondern in Kirsch .
Jeck-G
Inventar
#41 erstellt: 08. Jun 2014, 22:44

wenn es keinen Preisunterschied zwischen schwarz funier und hochglanz gäbe , würden 99% aller Kunden definitiv hochglanz nehmen
Insbesonders weil man mit diesem Hochglanz-Kram Fingerabdrücke und Staubkörner am Besten präsentieren kann.
Hochglanz (vor Allem wenns "Glanz-Plastik" ist) ist überwiegend bei Bling-Bling-Billigprodukten zu finden (vor allem wenn es weiß ist), hochwertige Geräte sind hingegen matt oder sonstwie strukturiert (man schaue sich mal bei Produkten für professionelle Audiotechnik um, da glänzt nichts).

Bei Holz (woraus auch die Celans sind) zählt das eher weniger und natürlich bei Metallen (polierte Flächen sind teuer!) auch, aber ansonsten findet man viel Plastik um sich rum und da ist eher die Regel "glänzend = billig".


[Beitrag von Jeck-G am 08. Jun 2014, 22:49 bearbeitet]
tomtiger
Moderator
#42 erstellt: 08. Jun 2014, 23:30
Hi,

Redcoon gehört mittlerweile zu Media-Saturn, also Metro, weil die es nicht geschafft hatten, ein eigenes Onlineangebot zu etablieren. Dabei wurde Redcoon ursprünglich von einem Medimarkt Mitarbeiter gegründet.

Dazu kommt, dass Lagerfläche teuer ist, und Zinsen idR. von Endkunden nicht beachtet werden.


Das bedeutet:

Es macht sehr wohl gelegentlich wirtschaftlich Sinn, Ware unter dem Einkaufspreis zu verkaufen.
Ein Konzern mit Milliardenumsätzen kann es sich leisten, zu Werbezwecken Waren unter Einkaufspreis zu verkaufen.
Es kann durchaus sein, dass so die teuren Mediamarkt und Saturn Lager von Ladenhütern befreit werden.
Es können durch gegenseitige Verkäufe durchaus Bilanzen frisiert werden.

Darüber hinaus muss man sich im Klaren sein, dass MediaSaturn bereist mehrfach rechtskräftig verurteilt wurden, weil sie bei Werbung und Preisgestaltung Gesetze verletzt haben. Ich erinnere nur daran, dass sie nur Computer mit Intel CPUs verkauften (Intel wurde zu 1 Milliarde Euro Strafe verurteilt), oder letztes Jahr, als sie nach einer Baumarktpleite mit der Schließung aller Geschäfte warben, ....


In jedem Fall aber kann man das Geschäftsmodell eines derartigen Konzerns nicht sinnvoll mit normalen Einzelhändlern vergleichen.

LG Tom
Saber-Rider
Stammgast
#43 erstellt: 09. Jun 2014, 06:26

Manuelpss (Beitrag #39) schrieb:
Ja , Redcoon gibt an das die Celan GT in schwarz furnier exclusiv für sie produziert werden ,

http://www.audio.sk/files/katalogy/katalog_home_heco.pdf


Das ist ja lustig, wie kommt dann elektrowelt24 an die Variante? Die haben dann bei redcoon eingekauft?


Nur mal zur Info. Die Lackvarianten sind FURNIER + LACK, von daher in der Produktion mit einem Schritt mehr versehen.
stefan1978HH
Stammgast
#44 erstellt: 09. Jun 2014, 06:48
Guten Morgen, die Furnier Variante wird nicht für Redcoon produziert. Die Serie gibt es schon ewig . Nur wollte die zum gleichen Preis keiner haben, was ich auch gut verstehen kann.Die haben ganz einfach den Rest gekauft und verschleudern die Dinger . Vor 2 Jahren wurde so eine Box noch als 80 iger Jahre Style verpönt....total hässlich. Heute heisst es wieder , Oh sieht auch sehr edel aus. Wenn man sich Hochglanz natürlich nicht leisten kann , reden sich die meisten das Furnier einfach schön. Pflegeleichter ist es allemal.
Und die Furniervariante ist auch nicht Furnier plus Lack, so ein Blödsinn, wieso sollte man das teure Furnier auftragen, dann die Unebenheiten glatt spachteln , mehrfach schleifen und dann lackieren ?
Da sind einfach mehrere Schichten Lack auf dem MDF .
Ich glaube auch nicht das eine neue Celan Reihe raus kommt, die aktuelle verkauft sich ganz gut, ist preisstabil und klingt super. Was neu kommt hat Heco ja auf der High End gezeigt , die Concerto Grosso.
duffy_
Stammgast
#45 erstellt: 09. Jun 2014, 06:56
Naja, Furnier+Lack ist nicht gleich Furnier+Lack. Die Variante Esche Furnier schwarz sieht (zumindest im Katalog) offenporig und matt aus, von der Oberfläche her ist das der geringste Aufwand bei den erhältlichen Ausführungen.

Die Variante Piano Espresso ist ja hochglanzlackiertes Furnier, das ganze ist doch recht Aufwendig, da erstmal in mehreren Schritten die Furnierporen gefüllt werden müssen und dann noch ein paar Schichten Klarlack aufgetragen und poliert werden.
Der Arbeitsaufwand für die deckend lackierten Hochglanzvarianten ist dann doch erheblich geringer.


Und die Furniervariante ist auch nicht Furnier plus Lack, so ein Blödsinn, wieso sollte man das teure Furnier auftragen, dann die Unebenheiten glatt spachteln , mehrfach schleifen und dann lackieren ?


Gängige Praxis bei hochwertigen Möbeln und im Schiffsinnenausbau..


[Beitrag von duffy_ am 09. Jun 2014, 06:59 bearbeitet]
stefan1978HH
Stammgast
#46 erstellt: 09. Jun 2014, 07:02
Im Schiffsbau wird auch kein MDF verwendet. Schlag doch einfach mal von einer Celan eine Ecke ab, dann wirst Du zumindest bei schwarz ein weiss sehen das dort kein Furnier unter ist. Espresso ist klar , da gehts nicht anders.
duffy_
Stammgast
#47 erstellt: 09. Jun 2014, 07:06
Dass bei den deckend lackierten Varianten kein Furnier verwendet wird ist ja auch logisch, würde ja überhaupt kein Sinn machen, das ist natürlich MDF (im Optimalfall mit Grundierfolie) und Füller.
Es ging ja auch um die Varianten mit Echtholzfurnier.
Saber-Rider
Stammgast
#48 erstellt: 09. Jun 2014, 08:01

Und die Furniervariante ist auch nicht Furnier plus Lack, so ein Blödsinn, wieso sollte man das teure Furnier auftragen, dann die Unebenheiten glatt spachteln , mehrfach schleifen und dann lackieren ?


Na von weiß/schwarz highgloss war ja auch logischweise nicht die Rede, sondern von den Wenge/espresso/Mocca Varianten. Da verwendet auch Canton bei der Vento kirsche Furnier + LACK oder Magnat Palisander Furnier + LACK. Heco Esche schwarz: nur Furnier, Heco high gloss espresso: Furnier + Lack.
Manuelpss
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 09. Jun 2014, 15:54
Also ich find ihn in der Eschtholzvariante schön , und in erster linie gehts ja um den Klang DSC_2221
hubert_nolle
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 29. Jun 2014, 07:14
Hallo,
lese hier gerade alle Argumente zu Hecos Lautsprecher Celan.Ich bin nach wie vor der Ansicht,dass hier Heco wieder einmal die Kunden verarscht.Verzeihung,ist aber so. Erinnert sich denn hier im Forum niemand an die Sauerei mit den Heco Lautsprechern Modell Mythos 500? Ich habe die 500er Mythos auch gekauft und gedacht ,dass es die erfolgreich und Super bewerteten Lautsprecher sind. Denkste... Googelt mal und ihr findet die Antwort auf die Geschäftsgebaren von Heco und speziellen Händlern.
Gruß
hugeno
Gruenwdt
Inventar
#51 erstellt: 30. Jun 2014, 22:34
Jedem der heute heco kauft sollte klar sein, dass heco heute rein garnichts mehr mit der alten deutschen heco die es bis in die 90ger gab zu tun hat. Heco ist heute nur ein Markenname von billigen Asia Boxen die ... Naja ich sage mal OK sind, aber in meinen Ohren nicht das Wert sind was sie kosten!

Ich sage das als großer heco Fan... Aber der alten echten heco im Taunus!
toyo
Stammgast
#52 erstellt: 01. Jul 2014, 00:11
Okay Gruenwdt,
also sind dir die 169€/Stück für den gut verarbeiteten Regallautsprecher immer noch zu viel?
Oder was wolltest du jetzt genau aussagen?

Und Herr Nolle, das ist schon am Thema vorbei.
Aber vielleicht kurz eine andere Sicht, wenn der Hersteller nur wegen den veränderten Hochtöner (Zulieferer pleite gegangen?)
den Lautsprecher umbenennt, dann stehen die Experten auch wieder auf der Matte und rollen mit den Augen.
Schweinerei, gleicher Lautsprecher, die wollen ja nur Geld machen usw....
Am Ende wurde da vielleicht das kleinere Übel gewählt ein neuer Hochtöner genommen und die Kisten mal wieder verramscht.

Aber zu verschenken hat keine Firma etwas, da braucht man keine Angst haben.


[Beitrag von toyo am 01. Jul 2014, 07:11 bearbeitet]
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