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T+A Stammtisch

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StreamFidelity
Stammgast
#2102 erstellt: 28. Jan 2019, 13:21

Andy2211 (Beitrag #2101) schrieb:
MP 3000 HV
- Wie kann man Musik vom iPhone mit dem MP 3000 HV abspielen?[/b]
- gibt es irgend eine Möglichkeit das Signal auf den DAC des MP zu bekommen?
- gibt es alternativ eine Möglichkeit Spotify direkt auf den MP 3000 zu bekommen?


Der MP 3000 HV verfügt über zwei optische und vier elektrische Digitaleingänge. Außerdem über einen USB-DAC-Eingang. Evtl. gibt es was im Zubehörhandel, wo ein iPhone angedockt werden kann. Außer dem antiquierten vTunes gibt es keine Streamingdienste.

Ich nutze den MP 3000 HV fast nur noch als DAC und streame meine Alben von Tidal oder Qobuz. Das ganze bedient vom iPhone, iPad oder MacBook. Wie geht das? Indem ich Computer Audio nutze, siehe mein Profil.

Der MP 3000 HV hat einen aufwändig konstruierten und hochwertigen DAC. Dieser schlägt nach meiner Erfahrung sogar den Linn Klimax. Der MP 3000 HV hat es einfach verdient hochwertige Kost am besten in HighRes vorgesetzt zu bekommen. Ein Zuspielen über ein iPhone mittels Airplay oder Bluetooth wird vernünftigerweise erst gar nicht angeboten. Wenn Du so etwas benötigst gibt es flexiblere und preisgünstigere Geräte.


[Beitrag von StreamFidelity am 28. Jan 2019, 13:22 bearbeitet]
NPZwar
Ist häufiger hier
#2103 erstellt: 28. Jan 2019, 14:22

Frage an die Experten in Sachen Streaming und HV - Serie
- konkret geht es erst ein mal um den MP 3000 HV

:: Wie kann man Musik vom iPhone mit dem MP 3000 HV abspielen?
- gibt es irgend eine Möglichkeit das Signal auf den DAC des MP zu bekommen?
- gibt es alternativ eine Möglichkeit Spotify direkt auf den MP 3000 zu bekommen?



Wenn man nicht direkt über den DAC Eingang gehen kann oder möchte, kann man auch einen Audio Chromecast anschließen, mit dem kann man auch problemlos Spotify u.ä. abspielen. Wahlweise kann man den nämlich auch mit dem optischen Eingang des Geräts verbinden (das Kabel dafür muss man allerdings extra dazu kaufen), so dass der DAC vom MP 3000 HV die Signalverarbeitung übernimmt. Das klappt zumindest beim Android Handy tadellos; ich vermute, das müsste auch mit einem iPhone funktionieren.


[Beitrag von NPZwar am 28. Jan 2019, 15:00 bearbeitet]
hugo_minus
Stammgast
#2104 erstellt: 28. Jan 2019, 14:29
Heißt es, dass der MP3000HV das alles nicht kann für den hohen Preis. Ich dachte, in der neuen App würde dies alles realisiert sein, und der MP3000 kann es auch so umsetzen.
Kulf
Stammgast
#2105 erstellt: 29. Jan 2019, 17:15

StreamFidelity (Beitrag #2102) schrieb:

Andy2211 (Beitrag #2101) schrieb:
MP 3000 HV
- Wie kann man Musik vom iPhone mit dem MP 3000 HV abspielen?[/b]

...
Der MP 3000 HV hat einen aufwändig konstruierten und hochwertigen DAC. Dieser schlägt nach meiner Erfahrung sogar den Linn Klimax. Der MP 3000 HV hat es einfach verdient hochwertige Kost am besten in HighRes vorgesetzt zu bekommen. Ein Zuspielen über ein iPhone mittels Airplay oder Bluetooth wird vernünftigerweise erst gar nicht angeboten. Wenn Du so etwas benötigst gibt es flexiblere und preisgünstigere Geräte. ;)


Aber wenn man im Ritz nunmal Pommes bestellen will, weil ....?

Was sagt denn die Spotify App - findet die den MP als Ziel?
Dazu muss mann aber auf jeden Fall Bezahlkunde bei Schrottifei sein.
StreamFidelity
Stammgast
#2106 erstellt: 11. Feb 2019, 10:17
Im Flurfunk war es schon zu hören, jetzt wurde es schneller als (von mir) erwartet konkret: die neue HV SD Serie. Für mich besonders interessant:

SD 3100 HV Streaming DAC

Kein für mich völlig überflüssiges CD/SACD Laufwerk mehr, endlich ein reiner Streamer mit beeindruckenden Daten:

Digitaleingang (u. a.):
- 2 x USB DAC: Device-Mode mit max. 768 kSps (PCM) und DSD 1024, unterstützt asynchrone Datenübertragung.

DAC:
- PCM Doppel-Differential-Quadruple-Converter mit vier 32-Bit Sigma-Delta D/A-Wandlern pro Kanal. 705,6 / 768 kSps Wandlungsrate
- DSD T+A-True-1Bit DSD D/A-Wandler, bis zu DSD 1024 (49,2 MHz), nativer Bitstream

Messwerte:
- Klirrfaktor < 0.001 %
- Geräuschspannungsabstand > 117 dB
- Kanaltrennung > 110 dB

Es gibt sogar einen Tuner digital und analog.

Wer auf die Silberscheiben nicht verzichten kann: dafür gibt es den PDT 3100 HV als puristisches CD/SACD Laufwerk ohne zusätzliche eingebaute digitale Quellen oder Wandler.
hugo_minus
Stammgast
#2107 erstellt: 11. Feb 2019, 11:17
Das war überfällig, endlich mal wieder reinrassige Streamer zu bringen. So wird die HV-Serie interessant, weil man eigentlich nur 2 Geräte braucht. Allerdings kostet der Spaß den Gegenwert eines Autos von 23.400 EUR


[Beitrag von hugo_minus am 11. Feb 2019, 15:08 bearbeitet]
Kulf
Stammgast
#2108 erstellt: 11. Feb 2019, 14:23

hugo_minus (Beitrag #2107) schrieb:
Das war überfällig, endlich mal wieder reinrassige Streamer zu bringen. So wird die HV-Serie interessant, weil man eigentlich nur 2 Geräte braucht.


Bei Aktivlautsprechern am SDV sogar nur ein Gerät... Nice.
Andy2211
Inventar
#2109 erstellt: 11. Feb 2019, 15:26
Gibt es schon Infos zur UVP?
Heule
Inventar
#2110 erstellt: 11. Feb 2019, 15:31
Sehr schönes Gerät. Wenn ich das aber richtig sehe, fungiert dieses doch
aber auch als VV(wenn ich mir die Anschlüsse auf der Rückseite anschaue)?
Oder nicht?
Wenn es diesen jetzt noch mit Dirac geben würde, wäre er sofort gekauft!
Ein wunderschönes Gerät mit tollem Display!

Gruß Oliver
StreamFidelity
Stammgast
#2111 erstellt: 11. Feb 2019, 15:59

Andy2211 (Beitrag #2109) schrieb:
Gibt es schon Infos zur UVP?


Bekomme ich evtl. morgen vom Dealer meines Vertrauens.


Heule (Beitrag #2110) schrieb:
Wenn ich das aber richtig sehe, fungiert dieses doch
aber auch als VV(wenn ich mir die Anschlüsse auf der Rückseite anschaue)?


Das wäre dann der SDV 3100 HV Streaming DAC Vorverstärker.
Heule
Inventar
#2112 erstellt: 11. Feb 2019, 16:03
Danke.

Da siehst du ja vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr :-)

Gruß Oliver
StreamFidelity
Stammgast
#2113 erstellt: 11. Feb 2019, 16:03

Heule (Beitrag #2110) schrieb:
Wenn es diesen jetzt noch mit Dirac geben würde, wäre er sofort gekauft!


Ich nutze für die Raumkorrektur Roon. Dabei erstelle ich die Faltungsfilter mit Acourate (geht das mit Dirac auch?) und binde sie dann als ZIP-Datei in der Roon DSP Engine ein.
hugo_minus
Stammgast
#2114 erstellt: 11. Feb 2019, 16:16
Lt. Stereo: ab März in Form des Streamer-DACs SD 3100 HV für 23.400 Euro und des Schwestermodells SDV 3100 HV für 24.900 Euro.
Ganz ehrlich, ich habe ein Gerät für 5.000 EUR gekauft; das hat jedenfalls die R1000 Serie mit Vor-/Endstufe für insgesamt 10.000 EUR klar deklassiert, viel authentischer im Klang. Der Music Receiver als direkter Konkurrent hat da schon mal gar keine Chance, so wahrscheinlich auch die R2000. Wer glaubt wirklich, dass man + HV Verstärker 40.000 EUR braucht, um gut Musik hören zu können? So viel muss ich demnach ausgeben, um das Niveau eine Gerätes für 5.000 EUR zu erreichen. Dieses Gerät hat ein Farbdisplay und eine App, die perfekt funktioniert. Die neuen T+A-Geräte sind wohl auch noch vom Bund gefördert worden. Ich wünsche T+A viel Erfolg und Freude denjenigen, die in der HV-Serie das Nonplusultra sehen. Mir gefallen die Geräte auch; aber das geht in Preise, die einfach vor Jahren noch unvorstellbar waren. Selbst Accuphase ist mittlerweile Billig-Hifi, oder wie muss ich es sehen? Noch vor 10 Jahren waren 6.000 EUR für einen Accuphase-Vollverstärker echt eine Menge Geld und hochpreisig. Aber T+A und andere deutsche Hersteller haben die alle überholt.


[Beitrag von hugo_minus am 11. Feb 2019, 17:43 bearbeitet]
Surfingwilli
Ist häufiger hier
#2115 erstellt: 11. Feb 2019, 17:18

hugo_minus (Beitrag #2114) schrieb:
Lt. Stereo: ab März in Form des Streamer-DACs SD 3100 HV für 23.400 Euro und des Schwestermodells SDV 3100 HV (24.900 Euro).
Ganz ehrlich, ich habe ein Gerät für 5.000 EUR gekauft, das hat jedenfalls die R1000 Serie mit Vor-/Endstufe für insgesamt 10.000 EUR klar deklassiert, viel authentischer im Klang. Der Music Receiver als direkter Konkurrent hat da schon mal gar keine Chance, so wahrscheinlich auch die R2000. Wer glaubt wirklich, dass man + HV Verstärker 40.000 EUR braucht, um gut Musik hören zu können? Die Geräte sind wohl auch noch vom Bund gefördert worden.


Welches Gerät hast Du für 5.000 EUR gekauft???
glammy
Ist häufiger hier
#2116 erstellt: 11. Feb 2019, 17:23
Sind bei fair-kaeuflich auch schon gelistet, der T+A PDT 3100 HV (das reine Laufwerk) kostet dort 14.900.-

Ja, die Preise sind heftig, bin gespannt, ob der neue DAC sich dermaßen vom MP3000 oder MP3100 absetzen kann.
Andy2211
Inventar
#2117 erstellt: 11. Feb 2019, 21:33
Hat sich jemand die Mühe gemacht einen HV 3000 DAC (MP, PDP) mit einem "gewöhnlichen" DAC8 oder DAC anderer Hersteller zu vergleichen?

Was kam dabei heraus?
RomoNL
Neuling
#2118 erstellt: 11. Feb 2019, 21:42
Was nutzt DSD wenn es nicht viel DSD content gibt?

Ich meine; genügt da eine MP3000HV nicht?

Ich überlege ob die combination PA3000HV/MP3000HV mir gefallen wurde. Die sind jetzt im Angebot. obwohl nich mehr viele zu haben sind.

Kann jemandem sagen ob an die PA3000HV die neue 31 serie angeschlossen werden kan?

Gruss aus den Niederlanden

Verzeih mir die Grammatikfehler


[Beitrag von RomoNL am 11. Feb 2019, 21:43 bearbeitet]
lustiger_stiefel
Inventar
#2119 erstellt: 11. Feb 2019, 22:06

RomoNL (Beitrag #2118) schrieb:
Was nutzt DSD wenn es nicht viel DSD content gibt?


Es gibt reichlich DSD-Content. Zumindest für Klassik- oder Jazzfans. Ansonsten kann man mittels HQPlayer oder Roon auch das PCM -> DSD Upsampling betreiben. Der HQPlayer unterstützt sogar das Upsampling auf DSD 1024 bzw. auf PCM 1536 MHz.
StreamFidelity
Stammgast
#2120 erstellt: 12. Feb 2019, 13:42
Wenn die Preise so stimmen, dann ist das schon starker Tobak. Mal einige Vergleiche mit DAC's, die ich im Visier habe:

DENAFRIPS TERMINATOR R2R DAC
DSD: 5.6448MHz(DSD2X), 11.288MHz(DSD4X)
PCM 24bits / 352.8, 384kHz
Besonderheiten: Ladder DAC, Crystek flagship ultra low phase noise FEMTO clocks
mit Zoll für ca. 4,6k€

Lumin X1
DSD512: 22.6MHz
PCM: 768kHz 32bit
Besonderheiten: externes Linearnetzteil und optional Optical Network
gibt es für 13,5k€

The Premier DAC
1xDSD, 2xDSD, 4xDSD, 8xDSD
44.1kHz to 768kHz PCM up to 32 bits
Besonderheiten: Ladder DAC, zahlreiche Module (Netzteile, Clock, Anschlüsse,...)
startet mit 23,4k€
hugo_minus
Stammgast
#2121 erstellt: 12. Feb 2019, 15:22
T+A ist irgendwie bekannt dafür, auf Standards zu setzen, die offensichtlich mal irgend ein Herr in einem Workshop genannt hat, aber für die breite Masse nicht interessant sind (z. B. bidirektionale Fernbedienung anstatt funktionierende App, kein reinrassiger Netzwerkplayer mehr seit der R1000, Industriedisplays statt Farbdisplay, moderne App oder jetzt diese Superfrequenzen). Wie lange hat es gedauert, gapeless (ohne Aufpreis), Tidal und co zu implementieren oder eine lauffähige und vor allem bedienbare App bereitzustellen (erst vor 2 oder 3 Monaten passiert). Darauf kommt es doch an!
Stattdessen werden immer teurere Geräte auf den Markt geworfen. Die HV-Serie ist schon beeindruckend, die jetzigen Geräte auch richtig vom Konzept und Vielfalt, aber für mich auch wieder am Trend vorbei bzw. nicht mein Interesse oder Preisklasse.
Ich habe auch mal gehört, dass der Hr. Anft viel blockiert, weil er das Streaming nicht so mag. Ich will z. B. nur noch ein hochwertiges Gerät, was auf einem low board steht. Der Music Receiver ist da kein Angebot für mich.


[Beitrag von hugo_minus am 12. Feb 2019, 22:11 bearbeitet]
Kulf
Stammgast
#2122 erstellt: 12. Feb 2019, 17:51

hugo_minus (Beitrag #2114) schrieb:
Lt. Stereo: ab März in Form des Streamer-DACs SD 3100 HV für 23.400 Euro und des Schwestermodells SDV 3100 HV für 24.900 Euro.


Will der Amft sich im Ruhestand noch eine Villa auf dem Mars leisten oder was soll das?
Die HV-Serie lag mal bei ~10k pro Gerät.
Der SDV ist doch einfach nur noch lächerlich. Ganz ehrlich.
hambra
Stammgast
#2123 erstellt: 12. Feb 2019, 18:04
Ein Händler hatte mir mal gesagt, das T+A gerne die Preise anhebt, wenn die Umsätze rückläufig sind. Ob da etwas dran ist?
lustiger_stiefel
Inventar
#2124 erstellt: 12. Feb 2019, 18:32

StreamFidelity (Beitrag #2120) schrieb:
Wenn die Preise so stimmen, dann ist das schon starker Tobak. Mal einige Vergleiche mit DAC's, die ich im Visier habe:

DENAFRIPS TERMINATOR R2R DAC
mit Zoll für ca. 4,6k€

Lumin X1
gibt es für 13,5k€

The Premier DAC
startet mit 23,4k€



Oops, dagegen ist der, auf den ich schiele, ja ein Schnap:

Holo Audio - Spring II DAC KTE

€ 2979


Aber eigentlich bin ich mit meinem ifi Pro iDSD zufrieden. Der verwirrt mich immer nur hin und wieder, ob der vielen Optionen.
Auf T + A habe ich irgendwie keinen Bock mehr. Selbst der DAC 8 DSD reizt mich nicht mehr.
StreamFidelity
Stammgast
#2125 erstellt: 12. Feb 2019, 19:30

lustiger_stiefel (Beitrag #2124) schrieb:

Oops, dagegen ist der, auf den ich schiele, ja ein Schnap:
Holo Audio - Spring II DAC KTE
€ 2979


Mensch Danke Mario, den hatte ich auch auf den Schirm aber irgendwann vergessen. Sind ja für mich wichtige Features dabei:

- The USB interface uses self-developed firmware with ultra-low latency and highly reliable data transfer. The performance is 2-4 times higher than the default firmware.
- Femtosecond clock

Tja ist die Auflösung nun 24 oder 32 bit?: 44.1-384kHz


lustiger_stiefel (Beitrag #2124) schrieb:

Auf T + A habe ich irgendwie keinen Bock mehr. Selbst der DAC 8 DSD reizt mich nicht mehr.


Ja ich muss schon sagen auch für mich sehr enttäuschend. Andere bieten ja wenigsten ein Upgrade an. Bei T + A gilt weniger Bauteile (kein komplexes SACD Laufwerk), dafür sind die SD's doppelt so teuer.
RomoNL
Neuling
#2126 erstellt: 12. Feb 2019, 20:02

lustiger_stiefel (Beitrag #2119) schrieb:

RomoNL (Beitrag #2118) schrieb:
Was nutzt DSD wenn es nicht viel DSD content gibt?


Es gibt reichlich DSD-Content. Zumindest für Klassik- oder Jazzfans. Ansonsten kann man mittels HQPlayer oder Roon auch das PCM -> DSD Upsampling betreiben. Der HQPlayer unterstützt sogar das Upsampling auf DSD 1024 bzw. auf PCM 1536 MHz.



Da hast du recht, aber nicht fur Pop, Instrumentales, ich höre gern Vangelis,Jarre, Schulze, TD, O`Hearn.

Da bleibt die Frage; genügt da MP3000HV? Streaming ALAC/FLAC is t doch ok? Ich muss mich hier gerne beraten lassen.

CD`s rippen, geht doch auch nicht in eine höhere Qualität? Na ja, ich bin Leihe auf diesem Terrain, ich lerne hier gerne dazu

Gruss aus den Niederlanden

Verzeih mir die Grammatikfehler


[Beitrag von RomoNL am 12. Feb 2019, 20:02 bearbeitet]
Surfingwilli
Ist häufiger hier
#2127 erstellt: 12. Feb 2019, 21:03

lustiger_stiefel (Beitrag #2124) schrieb:

StreamFidelity (Beitrag #2120) schrieb:
Wenn die Preise so stimmen, dann ist das schon starker Tobak. Mal einige Vergleiche mit DAC's, die ich im Visier habe:

DENAFRIPS TERMINATOR R2R DAC
mit Zoll für ca. 4,6k€

Lumin X1
gibt es für 13,5k€

The Premier DAC
startet mit 23,4k€



Oops, dagegen ist der, auf den ich schiele, ja ein Schnap:

Holo Audio - Spring II DAC KTE

€ 2979


Aber eigentlich bin ich mit meinem ifi Pro iDSD zufrieden. Der verwirrt mich immer nur hin und wieder, ob der vielen Optionen.
Auf T + A habe ich irgendwie keinen Bock mehr. Selbst der DAC 8 DSD reizt mich nicht mehr.


Ist aber ziemlich häßlich...die Kiste.... ;-)
lustiger_stiefel
Inventar
#2128 erstellt: 12. Feb 2019, 21:32

StreamFidelity (Beitrag #2125) schrieb:
Mensch Danke Mario, den hatte ich auch auf den Schirm aber irgendwann vergessen. Sind ja für mich wichtige Features dabei:

- The USB interface uses self-developed firmware with ultra-low latency and highly reliable data transfer. The performance is 2-4 times higher than the default firmware.
- Femtosecond clock

Tja ist die Auflösung nun 24 oder 32 bit?: 44.1-384kHz


Schau mal auf der amerikanischen Seite. Da stehen die richtigen Specs zum Spring II: 1536 MHz PCM bzw. DSD 1024 kann er annehmen. Die Bit-Zahl ist wohl gar nicht so relevant bei diesen Ladder DACs. Jussi (HQPlayer) empfiehlt für den Holo fürs PCM-Upsampeln 18 Bit einzustellen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Der Yggdrasil von Schiit arbeitet mit 21 Bit.
#Yoda#
Stammgast
#2129 erstellt: 12. Feb 2019, 21:38
Jetzt entspannt euch mal ein wenig. T&A bemüht sich halt, in einer Liga mit dCS, TotalDAC, MSB, Nagra oder Ayre mitzuspielen. Die Zielgruppe für die neuen Gerätschaften ist nicht in Europa oder USA sondern die Neureichen in Nahost, Asien und Russland und da geht es primär um Bling-Bling und "Dicke Hose" Specs, die aber akustisch keinerlei Vorteile mit sich bringen. DSD 1024 braucht kein Mensch, es sei denn T&A möchte, wie auch Chord, seine Freaks bald mit einem zusätzlichen "Upscaler" beglücken weil offensichtlich beide keine Programmierer finden, die richtig gute und "natürlich" klingende digitale Filter programmieren können.
Highente
Inventar
#2130 erstellt: 12. Feb 2019, 21:46
Wo das hinführt hat man ja bei audionet gesehen
hambra
Stammgast
#2131 erstellt: 12. Feb 2019, 21:51

Highente (Beitrag #2130) schrieb:
Wo das hinführt hat man ja bei audionet gesehen :L


Ja, die sind wieder am Markt


[Beitrag von hambra am 12. Feb 2019, 21:52 bearbeitet]
StreamFidelity
Stammgast
#2132 erstellt: 13. Feb 2019, 08:55

RomoNL (Beitrag #2126) schrieb:
Da bleibt die Frage; genügt da MP3000HV? Streaming ALAC/FLAC is t doch ok? Ich muss mich hier gerne beraten lassen.


Ich habe den MP 3000 HV jetzt schon zwei Jahre. Im Gegensatz zu der hier bereits erwähnten pleitegegangenen und mit einem neuen Investor weiterbetriebenen Marke AUDIONET gab es nie Probleme mit der Firmeware. Die Hardware ist sowieso State of the Art. Die DAC Algorithmen sind meines Erachtens excellent programmiert, die App weniger. Dafür nimmt man halt zum Beispiel Roon. Im Vergleich zu den Neugerätepreisen sind Gebrauchtgeräte geradezu ein Schnäppchen. Siehe Audiomarkt: T + A / MP 3000 HV (Gebrauchtgerät) für 4,2k.


RomoNL (Beitrag #2126) schrieb:
CD`s rippen, geht doch auch nicht in eine höhere Qualität? Na ja, ich bin Leihe auf diesem Terrain, ich lerne hier gerne dazu


Besser als das Ausgangsmaterial mit 44,1/16 kannst Du nicht rippen. Aber darum geht es bei den heutigen DACs nicht mehr. Mit dem Upsampling wird versucht den sogenannten Treppeneffekt der Amplitude zu glätten. Hier ein Beispiel aus dem Artikel The great audio myth: why you don’t need that 32-bit DAC, der sich, wie der Titel schon sagt, sehr kritisch mit HighRes auseinandersetzt. Dort ist diese Abbildung zu finden:



Zu erkennen ist, dass Interpolation, also das Upsampling, hilft das Signal naturgetreuer wiederzugeben. Der MP 3000 HV macht intern ein Upsampling auf 32-Bit Sigma Delta, 352,8 kSps/384 kSps. Das ist schon deutlich mehr, als der Autor des Artikels für erforderlich hält. Aber die Meinungen gehen halt auseinander. Z. B. meint CHORD ELECTRONICS mit dem Hugo M Scaler und einer gewaltigen Rechenleistung mit dem Upscaling bis 768 kHz eine noch naturgetreuere Wiedergabe zu erreichen.


[Beitrag von StreamFidelity am 13. Feb 2019, 08:59 bearbeitet]
hugo_minus
Stammgast
#2133 erstellt: 13. Feb 2019, 09:42
Ich habe festgestellt, gerade bei der T+A- Filterauswahl (z. B. MP1260), dass man über Filter oder DSP-Einstellungen im Gerät praktisch das Gerät völlig im Klang verändern kann. Bei meinem jetzigen Gerät hat der Hersteller wohl wissentlich im Klang verschlechtert - zu gut für die Preisklasse, weil es dann auch noch teurere Streamer gab, indem eine andere DSP-FW veröffentlicht wurde, dann haben sich alle beschwert - Klang ist schlechter geworden, daraufhin hat der Hersteller wieder eine andere DSP-FW mit dem letzen Update gebracht, wieder alles fast gut.
Man kann also aus einem teuren, aufwendigen Gerät auch mal schnell schlechten Klang erzeugen und umgekehrt. Das ist, was ich mich frage, wozu dann solche Spielereien?! Daher meine ich, dass dieses Upscaling einfach nur eine Modeerscheinung ist, aber nichts wirklich bringt. Das hatten wir doch schon zu Zeiten der CD-Player vor 20 Jahren.


[Beitrag von hugo_minus am 13. Feb 2019, 10:03 bearbeitet]
Wellenreiter
Ist häufiger hier
#2134 erstellt: 13. Feb 2019, 09:54
Ja, ja, das ist schon viel Religion dabei. Ob man den Aufwand hört und unter welchen Bedingungen (Lautsprecher, akustisch optimierter Raum, High-End Kopfhörer...), frage ich mich? Wer hat die Bedingungen oder das Gehör das zu hören?

Wahrscheinlich reicht ein RME ADI-2 DAC für knapp 1.000 Euro. Vermutlich ist aber das schon im Prinzip zu viel Upsampling und der Hersteller macht den Aufwand nur für ein paar High-End Verrückte...

Selbst SPL hat nachgezogen, weil es der High-End Markt "fordert". Und von dem Kuchen wollen die ja auch ein Stück...
Die Studio-Profis werden vermutlich innerlich den Kopf schütteln
StreamFidelity
Stammgast
#2135 erstellt: 13. Feb 2019, 10:22
Mit dem Upsampling kann man es übertreiben. Bei T + A begeistert mich die qualitativ hochwertige und durchdachte Verarbeitung in der HV-Serie:

- excellente Stromversorgung (bei den DACs getrennt für digital und analog)
- hochwertige Bauteile
- Gehäuse wie vom Tresorbau

Auf der anderen Seite stehen die Preise. Wie schon von Yoda angemerkt zielt die Preispolitik wohl eher in Richtung asiatischen Raum. Und wir brave Steuerzahler sponsorn das auch noch, siehe Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Mich macht das richtig sauer.

Im Moment kann ich daher nur die Empfehlung geben, auf den Gebrauchtmarkt zu schauen. Gerade bei der 3000er Serie besteht ein vernünftiges Preis-/Leistungsverhältnis.
hugo_minus
Stammgast
#2136 erstellt: 13. Feb 2019, 10:30
Die Geräte sind schon toll verarbeitet, keine Frage. Aber für so etwas braucht man auch eher einen eigenen Hörraum. Ich selber will so etwas alles nicht mehr, nur noch 1 Gerät. Und es hat funktioniert, das spielt besser wie die 40 kg vorher bestehend aus Vor-/Endstufe usw.
Das Problem der HV3000 ist, dass es dafür keine ordentliche App gibt mir Integration von Tidal usw., daher für mich bedingt geeignet wie auch ein MP1260. Aber es geht natürlich auch ohne.
Aber T+A müßte mal was mit der R-Serie (reiner Netzwerkplayer), E-Serie (neues Design mit Farbdisplay) und auch mit der Serie 8 (gefällt mir einfach nicht) machen. Da fehlt es einfach an schönen Geräten, auch wenn diese technisch natürlich auch gut sind (so etwas wie Naim Uniti Nova oder Linn Selekt DSM).


[Beitrag von hugo_minus am 13. Feb 2019, 10:31 bearbeitet]
#Yoda#
Stammgast
#2137 erstellt: 13. Feb 2019, 10:39

hugo_minus (Beitrag #2136) schrieb:
Die Geräte sind schon toll verarbeitet, keine Frage. Aber für so etwas braucht man auch eher einen eigenen Hörraum. Ich selber will so etwas alles nicht mehr, nur noch 1 Gerät. Und es hat funktioniert, das spielt besser wie die 40 kg vorher bestehend aus Vor-/Endstufe usw.

Das habe ich mir auch für mein Wohnzimmersystem gedacht und meine T&As mit Linn Majik DS als Streamer vor kurzem durch einen Ayre EX-8 ersetzt.


[Beitrag von #Yoda# am 13. Feb 2019, 10:40 bearbeitet]
Andy2211
Inventar
#2138 erstellt: 13. Feb 2019, 11:33
Der Preisanstieg ist happig, jedoch auch nicht teurer als Accuphase, Burmester und Co?
hugo_minus
Stammgast
#2139 erstellt: 13. Feb 2019, 11:46
Genau Ayre EX-8 müsste man in die Liste aufnehmen :-). Weniger ist manchmal mehr. Ich habe keine Verbindungen mehr und habe nur noch in die Stromversorgung investiert. Das ist schon verrückt, wenn 1 Gerät diese alle ersetzen kann. Das ist wirklich kompromißlos gegenüber mehreren Einzelgeräten!
Daher T+A, macht was in dieser Richtung mit anderem Design (darf dann auch etwas mehr wie 5.000 EUR kosten). Das Braun-Design ist nunmehr veraltet und sollte sich nicht mehr in der Hälfte aller Geräte wiederfinden. Natürlich kann man sich über Design streiten, macht schließlich auch eine Marke aus.

Burmester stimmt. Aber Accuphase hat immer noch "preiswerte" Geräte, dafür Streaming total verpasst. Die bauen sogar noch die Tuner im alten Design.


[Beitrag von hugo_minus am 13. Feb 2019, 11:51 bearbeitet]
NPZwar
Ist häufiger hier
#2140 erstellt: 13. Feb 2019, 11:58

hugo_minus (Beitrag #2136) schrieb:
Die Geräte sind schon toll verarbeitet, keine Frage. Aber für so etwas braucht man auch eher einen eigenen Hörraum. Ich selber will so etwas alles nicht mehr, nur noch 1 Gerät. Und es hat funktioniert, das spielt besser wie die 40 kg vorher bestehend aus Vor-/Endstufe usw.).



Genau so etwas fand ich vom Konzept her auch toll. Bis dahin hatte ich immer mehrere Komponenten, aber wir hören im Wohnzimmer, nicht im Hörlabor, von daher gefiel mit die Idee, nur noch 1 Gerät zu haben. Im Gegensatz zu dir war bei mir aber ein eingebauter CD Player Pflicht, so dass ich beim R1000E gelandet und auch sehr zufrieden bin.

Das Geräte sollte klanglich möglichst tadellos sein, möglichst auch mit jedem größeren Standlautsprecher klarkommen.
Minimalanforderung: CD Player, Radio (auch FM) und Streamen müssen vorhanden sein,, außerdem sollten genug Anschlussmöglichkeiten vorhanden sein. Von all den Geräten, die ich mir angeschaut habe, war der R1000E das, was mir am meisten zugesagt hat (war sehr eng mit einem Gerät von AVM, aber einige von Naim oder Cocktail fand ich nicht ganz so überzeugend). Bei jedem Gerät gab es hier und da etwas, was besser oder schlechter im Vergleich zu den anderen war... beim T+A war z.B.die App katastrophal, die war grottig... aber auch da hat sich inzwischen ja zum Glück eniges getan (neuere, wesentlich bessere App... und inzwischen auch ROON).
Wellenreiter
Ist häufiger hier
#2141 erstellt: 13. Feb 2019, 12:00
Manche edle Marken wollen bewusst ihrer Linie treu bleiben. Es gibt dafür wohl immer noch eine Zielgruppe. Ich bin z. B. auch kein Freund von Streaming. Ich lebe lieber eine CD rein oder mache den Tuner an.
NPZwar
Ist häufiger hier
#2142 erstellt: 13. Feb 2019, 12:20
Stimmt, ist ja auch in Ordnung. Ich selbst liebe Streaming, es gibt keinen mir bekannten komfortableren und effektiveren Weg, Musik zu genießen, aber ich streame in erster Linie vom eigenen Musikserver, der mit Lossless Files von eigenen CDs befüttert wird. Auf keinen Fall wollte ich allerding auf einen CD Spieler verzichten, da ich noch tausende habe und mir nicht die Möglichkeit nehmen lassen wollte, mal schnell eine auflegen zu können (auch wenn naräthehu alle jetzt auf dem NAS liegen). Aber wenn man keine CDs (mehr) hat, dann braucht man natürlich auch keinen CD Spieler mehr.

Interessant aber, das T+A mit dem PDT 3100 HV einen puristischen CD Player (der so viel kostet wie ein kleines Auto) auf den Markt bringt. Aber ich glaube, die gesamte HV Linie ist in erster Linie eine Demonstration Class Linie, Geld spielt da keine Rolle.


[Beitrag von NPZwar am 13. Feb 2019, 12:24 bearbeitet]
>Karsten<
Inventar
#2143 erstellt: 13. Feb 2019, 12:24

Wellenreiter (Beitrag #2141) schrieb:
Ich lege lieber eine CD rein oder mache den Tuner an.


Wellenreiter
Ist häufiger hier
#2144 erstellt: 13. Feb 2019, 12:40
Ich weiß auch nicht so recht, was ein hochpreisiger CD-Player für tausende von Euros soll. Das A und O ist ein mechanisch stabiles Laufwerk mit zuverlässigem Laser. Da sind wahrscheinlich die Studio- und Rundfunkgeräte, z. B. von Tascam oder anderen besser.

Das Digitalsignal wird einem vernünftigen DA-Wandler zugeführt und fertig ist die Laube. Das ganze kostet viel weniger und man ist flexibler, da Laufwerk und Wandler getrennt zu sehen sind.

Warum man sich einen Krell, Mark Levinson, Burmester oder sonst was für Edelplayer ins Rack stellt, erschließt sich mir nicht ganz. Entweder spielt Geld keine Rolle oder es sind Prestige-Gründe. Beides sei demjenigen gegönnt. Das schreibe ich hier ehrlich und ganz ohne Neid!
Für mich wäre es nichts, ich bin lieber flexibler
NPZwar
Ist häufiger hier
#2145 erstellt: 13. Feb 2019, 13:02
Ja, ich finde auch, jeder, der Spaß an so einem Gerät hat, soll zuschlagen. Beim CD Spieler ist es halt nur so, dass es da sehr wenig Potential gibt, den Klang zu verbessern. Ein CD Spieler muss 1. die Daten richtig lesen können und ggf. eine gute Fehlerkorrektur besitzen (das können die meisten heutzutage), 2. mechanisch stabil und zuverlässig sein, nicht skippen oder leicht "aus der Ruhe bringen lassen" (da trennt sich schon mal hier und da die Spreu vom Weizen) und 3. möglichst leise sein (Königsklasse... je näher man mit dem Ohr drankommt und je weniger man den Player tatsächlich hört, offensichtlich desto besser. Das ist tatsächlich das, wo ich am meisten Unterschiede bei CD Playern wahrnehme... im mechanischen Geräusch selbst. Je leiser, desto besser.). Mehr gibt's da eigentlich nicht. Und man muss gewiss keine 14,000€ dafür ausgeben. :-) Aber ich gönn es auch jedem. Trotzdem wundert mich, dass ein Markt dafür da ist, das ist schließlich eine Menge Geld, und CDs sind ohnehin eher ein Auslaufmodell. Aber vielleich möchte man ja ein Gerät kaufen, das möglichst stabil ist und auch noch die nächsten dreißig, vierzig, oder fünfzig Jahre nicht verschleißt. Verschleißarmut wäre ggf. das größte Verkaufsargument?


[Beitrag von NPZwar am 13. Feb 2019, 13:03 bearbeitet]
Andy2211
Inventar
#2146 erstellt: 13. Feb 2019, 13:19
Also es macht schon Spaß eine CD in einen Burmester 069 oder Accu 700 einzulegen. Haptik der Knöpfe und "Klang" der Schublade sind schon für die Götter
(Also bevor die ersten Töne überhaupt erklingen)

Der PDP 3000 ist sicher auch so ein Fall?, hatte jedoch noch nicht persönlich das Vergnügen.

Man darf es eben nicht nur aufs klangliche reduzieren, - oder sogar überhaupt nicht.

ParrotHH
Inventar
#2147 erstellt: 13. Feb 2019, 13:25

StreamFidelity (Beitrag #2132) schrieb:
Mit dem Upsampling wird versucht den sogenannten Treppeneffekt der Amplitude zu glätten. Hier ein Beispiel aus dem Artikel The great audio myth: why you don’t need that 32-bit DAC, der sich, wie der Titel schon sagt, sehr kritisch mit HighRes auseinandersetzt. Dort ist diese Abbildung zu finden:



Zu erkennen ist, dass Interpolation, also das Upsampling, hilft das Signal naturgetreuer wiederzugeben.

Typischer Audiofool-Bullshit, würde ich mal sagen...

Fakt ist: es gibt keinen Treppeneffekt.

Also wieder mal der Verweis auf die Demonstration inkl. Erklärung bei Monty Montgomery, geht genau hier los.

Parrot
StreamFidelity
Stammgast
#2148 erstellt: 13. Feb 2019, 13:50

ParrotHH (Beitrag #2147) schrieb:

Fakt ist: es gibt keinen Treppeneffekt.
Also wieder mal der Verweis auf die Demonstration inkl. Erklärung bei Monty Montgomery, geht genau hier los.


Danke für den interessanten Link. Zeigt er hier nicht den "Treppeneffekt"?
Bildschirmfoto 2019-02-13 um 13.32.15

Um hier dann den undefinierten Zustand zwischen den Abtastpunkten anzuzeigen, der umso größer ausfällt, je geringer die Bit-Tiefe ist?
Bildschirmfoto 2019-02-13 um 13.34.42

Und hier das Nyquist-Shannon-Abtasttheorem mit dem Problem des Alias-Effekts?
Bildschirmfoto 2019-02-13 um 13.35.53

Und zeigt er hier nicht mögliche Quantifizierungsfehler bei der Rekonstruktion des Original-Signals?
Bildschirmfoto 2019-02-13 um 13.38.32

Ich versteh nicht ganz, was du uns sagen willst?
ParrotHH
Inventar
#2149 erstellt: 13. Feb 2019, 14:14
Hallo StreamFidelity,

das erste Bild zeigt die "Zero-Hold-Darstellung" des digitalisierten Signals. Der springende Punkt jedoch ist, dass es für die Abfolge der einzelnen Samples nur eine einzige gültige Lösung, also nur ein eindeutiges daraus erzeugtes bandbreitenlimitiertes analoges Signal gibt. Und in dem gibt es keinerlei Treppenstufen oder sonstige Fehler, denn das wären Frequenzen oberhalb der Nyquist-Frequenz.

Die Bittiefe hat Auswirkungen auf den SNR, aber nicht auf den abbildbaren Frequenzumfang. Da helfen auch höhere Samplingraten nix.

Das ist in dem von Dir verlinkten Artikel an sich auch ganz gut erklärt.

Das Oversampling wird m. E. dafür benutzt, um das Filtern der Frequenzen oberhalb Nyquist einfacher zu machen, weil man das dann auf einmal mit flacheren Filtern machen kann, die einfacher und günstiger herzustellen sind. Naturgetreuer wird dadurch aber nichts.

Parrot
StreamFidelity
Stammgast
#2150 erstellt: 13. Feb 2019, 14:47
Hallo Parrot,


ParrotHH (Beitrag #2149) schrieb:

Das Oversampling wird m. E. dafür benutzt, um das Filtern der Frequenzen oberhalb Nyquist einfacher zu machen, weil man das dann auf einmal mit flacheren Filtern machen kann, die einfacher und günstiger herzustellen sind. Naturgetreuer wird dadurch aber nichts.


Ok verstanden. Mercy
NPZwar
Ist häufiger hier
#2151 erstellt: 13. Feb 2019, 14:58

Andy2211 (Beitrag #2146) schrieb:
Also es macht schon Spaß eine CD in einen Burmester 069 oder Accu 700 einzulegen. Haptik der Knöpfe und "Klang" der Schublade sind schon für die Götter
(Also bevor die ersten Töne überhaupt erklingen)




Ja, das mag gut sein. Die tolle Haptik von diesen Kolossen will ich auch keinesfalls abstreiten.
glammy
Ist häufiger hier
#2152 erstellt: 13. Feb 2019, 15:01

Andy2211 (Beitrag #2117) schrieb:
Hat sich jemand die Mühe gemacht einen HV 3000 DAC (MP, PDP) mit einem "gewöhnlichen" DAC8 oder DAC anderer Hersteller zu vergleichen?

Was kam dabei heraus?


Ich habe des Öfteren schon CDs im MP3000 mit meinem Oppo 205 verglichen, die Unterschiede sind für mich sehr deutlich:

Der MP klingt analoger, wärmer und transparenter, dabei aber niemals scharf. Die Instrumente/Instrumentengruppen (ich höre sehr viel Klassik aber auch sehr gerne Jazz) sehr präzise umrissen und klar ortbar - sowohl in der Tiefe als auch in der Breite.

Der Oppo ist deutlich analytischer und mittenbetonter. Die Bühne ist breiter aber nicht so tief gestaffelt wie beim MP.

Mir persönlich gefällt das Klangbild des MP besser, ist aber natürlich alles Geschmackssache.
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