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Sony MDR-Z7 (geschlossenes TOP-Modell)

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milio
Stammgast
#251 erstellt: 27. Feb 2015, 02:12
Hab grade mal gelesen, was sich seit meinem letzten Beitrag vor drei Tagen (glaube ich) hier so getan hat.
Resümee:
Wir sind hier schon ein ziemlich merkwürdiger Haufen . . .

Allerdings immer noch erstaunlich gesittet im Umgang, da wären wir in anderen Foren schon mindestens bei den ersten Gewaltandrohungen und "ich weiß, wo Dein Auto steht".

Egal, ich habe jetzt das erste Mal etwas "Klassik" mit dem Z7 gehört (wobei Klassik leider ein überstrapazierter Begriff und hier nicht ganz zutreffend ist). Ehrlich gesagt, ich hätte es aufgrund meiner Einschätzung des Z7 für dieses Genre anders erwartet, war ich bei dieser etwas speziellen Musikwahl von meinen, selbstverständlich absolut subjektiven Erkenntnissen, wirklich überrascht.

Die Platte ist vom Ensemble "Teatro d'Amore" unter der Leitung von Christina Pluhar. Es ist eine Art Compilation von Musik aus der Feder von Claudio Monteverdi, also wohl eher der späten Rennaissance zuzuordnen. Claudio Monteverdi hat hier unter anderem eine Art "Walking Bass" als Begleitung mitlaufen, der manchmal etwas an Jazz Elemente erinnert. Das Ensemble macht sich bei zwei Stücken auch den Spass, genau diesen Anklang an moderne Techniken etwas übertrieben herauszuarbeiten (wahrscheinlich, damit es auch mässig Bewanderte wie ich checken). Die restlichen Stücke wirken eher authentisch, soweit man das aufgrund der Überlieferung und der Bandbreite an Interpretationsmöglichkeiten sagen kann.
Die Musik wird getragen von einem kleinen Instumental-Ensemble mit in wechselnder Besetzung agierenden Kombinationen von Sängerinnen/Sängern (besonders hervorzuheben dabei die wunderbare spanische Sopranistin Nuria Real und der exzellente Countertenor Philippe Jaroussky).

Nun meine Eindrücke im Zusammenhang mit dem Z7, der seine "Daten" auf folgendem Weg erhielt: Apple iPod Classic (sic!) letzte Generation spielte höchstwertige MP3-Dateien über einen FiiO E12 zum Z7.
- Lokation absolut "außer Kopf", sehr nachvollziehbar, natürlich wie bei allen Kopfhörern, nicht wirklich "vor" mir (sind halt keine Boxen in 3m Abstand).
- Da bei dieser Art von Musik nicht schon von vornherein auf einen übertrieben "reinknallenden" Bass gesetzt wird, bringt die Oberbass-betonende Spielweise des Z7 gerade eine wunderbare Demonstration des oben angedeuteten Monteverdi'schen "Walking Bass" zum Vorschein.
- Trotzdem sind sowohl der Sopran von Nuria Real als auch der Countertenor von Philippe Jaroussky sehr gut gegen die in anderen Forenbeiträgen kritisierte Bassbetonung des Z7 abgegrenzt.
- Bei dieser Art von Musik (bzw. bei dieser Platte) hat mein subjektives Gehör absolut nichts auszusetzen an evtl. unterrepräsentierten Mitten (mehrfach moniert) oder verhangenen Höhen (auch schon gelesen).
- Die in Teilen sehr Rhythmus-betonte und auch von präzisem Rhythmus lebende Musik (z.B. das letzte Stück 'Zefiro torna') lässt in der Interpretation durch den Z7 keine für mich störende Schwammigkeit erkennen.

Mir ist klar, dass genau diese Platte nicht der typische Fall von "klassischer" Musik ist. Aber genau diese Platte hat mir mit dem Z7 auf Anhieb gefallen. Ich habe sie übrigens auch schon mit dem Beyerdynamics T5p gehört. Ganz anderer Hörer, völlig andere Schwerpunkte, Musik trotzdem schön, bin jetzt allerdings nicht in der Stimmung, noch einen "Vergleich" zu unternehmen.

Die Platte kann ich jedem an dieser Art von Musik Interessierten empfehlen, den Hörer natürlich nicht, ihr wisst schon, warum (subjektiv und so: äh, nein, der ist mir zu warm, äh, auch nein, der ist mir zu unpräzise, äh, sowieso nein, der ist mir zu . . . )

Ich wünsche Euch eine gute Nacht.
Bernd.Klein
Inventar
#252 erstellt: 27. Feb 2015, 10:48

Cucera (Beitrag #245) schrieb:

Hm, das ist wirklich sehr interessannt dein HRTF muss sich deutlich vom Standard unterscheiden,



...ok, dann ist jetzt nur die Frage, ob ich daran sterben werde... ;-)...
...ne, wenn es tatsächlich so ist, darf ich ich ja hier gar nicht mehr über meine MusikKlangErlebnisse berichten, da die dann eh keiner nachvollziehen kann...

...dann muss ich mich auf IEMs beschränken... ;-)


[Beitrag von Bernd.Klein am 27. Feb 2015, 15:06 bearbeitet]
Natsukawa
Stammgast
#253 erstellt: 27. Feb 2015, 15:36
Ich denke , dass es oft an der Musik liegt, die man hört. Jemand, der z.B. vollenweider, enigma oder klassik mit einem k701 hört, wird vielleicht begeistert sein, wie räumlich und detailreich der spielt. Jemand, der mit dem k701 dubstep, fetzigen rock oder basslastige musik hört, der wird enttäuscht sein und ssich von nem ath-m50 oder x1 begeistern lassen. Kein wunder also, dass die eindrücke so krass unterschiedlich sind.

Als alrounder finde ich persönlich den z1 als sehr geeignet aber die konkurrenz ist stark und für mich persönlich stärker und lockender. Mich kann der z1 vor allem in sachen pop und rock und teils auch electronica überzeugen. Wer keine lust auf vergleiche hat und wenn geld egal ist dem sei der sony empfohlen
ZeeeM
Inventar
#254 erstellt: 27. Feb 2015, 16:09

Bernd.Klein (Beitrag #252) schrieb:

...ne, wenn es tatsächlich so ist, darf ich ich ja hier gar nicht mehr über meine MusikKlangErlebnisse berichten, da die dann eh keiner nachvollziehen kann...


Doch, die, die ähnlich weit vom Mittelwert entfernt sind (das ist ein bisschen wie mit Schuhen). Wenn auf meinem Kopf ein Kopfhörer eine verfärbungsarme Wiedergabe erreicht, dann kann ich persönlich mit dem Hörer so jedes Genre hören und akzeptiere auch die Vorstellungen des Produzenten wie es zu klingen hat.

ACamp
Stammgast
#255 erstellt: 27. Feb 2015, 17:43

ZeeeM (Beitrag #254) schrieb:
...Wenn auf meinem Kopf ein Kopfhörer eine verfärbungsarme Wiedergabe erreicht, dann kann ich persönlich mit dem Hörer so jedes Genre hören und akzeptiere auch die Vorstellungen des Produzenten wie es zu klingen hat.


Das kann ich so unterschreiben. Aber, ich finde es extrem schwierig, zu bestimmen, welcher KH dieses Kriterium erfüllt? Wenn mir Stück A mit KH A gut gefällt ist, kann es sein, dass mir das nächste Stück mit einem anderen KH viel mehr zuagt. Somit weiß ich zwar, was mir mit welchem KH gefällt, aber nicht welcher (oder auch keiner) gerade gehörte KH verfärbungsarm spielt.

Gruß
Alexander
Shalva
Stammgast
#256 erstellt: 27. Feb 2015, 18:02
Ich finde es nicht so gut, wenn man die ganze Zeit unterschiedlich abgestimmte Kopfhörer nutzt! So werden die Lauscher immer unterschiedlich eingestellt und man ist sich dann nicht mehr so sicher, welcher Kopfhörer am besten geeignet ist.
Viel besser ist es die für sich beste Abstimmung zu finden und damit die eigenen Lauscher für ne längere Zeit auf den Klang einzustellen. So kann man, dann eigentlich fast jede Musikrichtung mit nur einem Kopfhörer genießen.
Bei meiner Suche nach einem geeigneten Kopfhörer habe ich festgestellt, dass ich angefangen hatte den Klang nur noch zu bewerten und zu analysieren und es nicht mehr wirklich zu genießen, weil ich in einer kurzen Zeit einfach sehr viele Kopfhörer getestet habe. Deswegen bin ich der Meinung, dass man es vielleicht auch mal vernachlässigen sollte, wenn ein Kopfhörer mit der passenden Abstimmung nicht jede Musikrichtung zu 100% passend wiedergibt. Irgendwann merkt man es auch gar nicht mehr, weil man von der Musik verzaubert wird…
Da1go
Ist häufiger hier
#257 erstellt: 27. Feb 2015, 18:38

ZeeeM (Beitrag #235) schrieb:

Da1go (Beitrag #234) schrieb:


Ich hoffe du verstehst, was ich damit sagen wollte.

.......
enn sich beim Lesen einer Review/Fazit der Eindruck breit macht, dass man den Hörer praktisch beschissen finden muss...tut mir leid, aber das finde ich nicht vernünftig.


Kannst so halten, aber man muß sich nicht daran halten. Manchmal ergibt sich aus einer harschen Kritik mehr verwertbare Informationen als aus der krampfhaften Vermeidung. ;)



Wie gesagt, ich habe nichts in die Richtung gesagt, dass keiner seine persönliche Meinung zum Ausdruck bringen sollte ;), ganz im Gegenteil.
Und das Kritik durchaus positiv sein kann, das ist verständlich.

Ich fands halt stellenweise einfach ein wenig zu hart...aber gibt schlimmeres. Soll ja auch Leute geben die den LCD3 für totalen Schwachsinn halten und ihn bestenfalls in der Kategorie um 700/800€ sehen. Ich habe diesen zwar noch nie gehört, aber die UVP halte ich trotzdem für totalen Blödsinn. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er sich dermaßen vom LCD2 abhebt und dieser Preis in irgendeiner Weise gerechtfertigt ist. Gibt aber sicher auch die andere Seite, womit wir wieder beim Thema wären.
Natsukawa
Stammgast
#258 erstellt: 27. Feb 2015, 20:57

Shalva (Beitrag #256) schrieb:
Bei meiner Suche nach einem geeigneten Kopfhörer habe ich festgestellt, dass ich angefangen hatte den Klang nur noch zu bewerten und zu analysieren und es nicht mehr wirklich zu genießen, weil ich in einer kurzen Zeit einfach sehr viele Kopfhörer getestet habe. Deswegen bin ich der Meinung, dass man es vielleicht auch mal vernachlässigen sollte, wenn ein Kopfhörer mit der passenden Abstimmung nicht jede Musikrichtung zu 100% passend wiedergibt. Irgendwann merkt man es auch gar nicht mehr, weil man von der Musik verzaubert wird… ;)


Du sagst es Das Schlimme ist, dass der Player irgendwann nur noch voll ist von Ordnern die so heißen:

- Testalbum
- Audiophile Stuff
- Testmusic Gothic Music
- Testmusic Electronica
- Testmusic Classical Music
- Testmusic Rock Music
- Tesmusic DarkWave
- Testmusic 60s / 70s
- Testmusic Soundtracks
- etc.....
- etc....
- etc....



. . . . dabei hört man gar nich mehr die Musik sondern achtet auf Effekte, Details, Soundstage etc. man wird zu einem Wissenschaftler, der "arbeitet" und forscht, statt einfach zu hören. Darum bin ich froh, dass ich irgendwann damit aufgehört habe. Komischerweise Wurde ich irgendwann am Ende zu nem Treble-Head, je analytischer desto besser. Mittlerweile ist es mir am wichtigsten, dass ein Hörer mich mitreisst, ich in die Musik eintauchen kann und meine Emotionen geweckt werden, einfach Musikalität. So hab ich gemerkt, dass ich mehr und mehr von den analytischen Hörern weg bin. Trotzdem gibts auch Ausnahmen wie den K501 z.B. Der hat irgendwas romantisches im Klang, was mich begeistert, obwohl er sehr analytisch und räumlich spielt. Meinen T90 z.B. da senke ich die Höhen etwas ab mit nem EQ, da er mir sonst zu Anstrengend ist, Auflösung in allen Ehren. Aber so verwandelt er sich, neben dem TH900, in den mitreißensten "Ich bin mittendrin" Hörer, den ich je gehört habe. Nur muss man sich selbst die Grenzen / Mauenrn wegnehmen und akzeptieren, dass so Hilfen wie ein EQ echt manchmal was bringen und eine Lösung sein können ~ bzw. glücklich machen können.

Kumma, wie ich euch wieder voll-labere
Shalva
Stammgast
#259 erstellt: 28. Feb 2015, 00:26
@Natsukawa

Hahaha… solche Ordner kommen mir sehr bekannt vor!
milio
Stammgast
#260 erstellt: 28. Feb 2015, 01:20
Hört auf, das meint ihr nicht ernst!
Ich kann schon mit diesen albernen 'AUDIO'-Beilage-CDs nichts anfangen, und es wäre mir viel zu blöd, das auch noch zu rippen.
Im Lauf der nächsten Jahre müssen mein Bruder und ich noch knapp 4.000 CDs rippen, also wenn wir nichts Neues mehr kaufen, und natürlich auch anhören - wann sollten wir denn da noch dauernd Kopfhörer, Verstärker, Player und vor allem Kabel (und mittlerweile sogar noch SD-Karten) testen?
Mir ist ja schon das Rumgespiele an den verschiedenen EQ-Einstellungen viel zu blöd. Nach eurem Geständnis gehe ich davon aus, dass ihr jede Einstellungs-Kombination des EQ plus Low-/High-Gain mit all Euren Testalben durchgetestet habt.

Nach den für euch dazu nötigen Hörsessions kann ich mir langsam vorstellen, warum manche von euch nicht mal mehr 'nen richtigen Kopfhörer von 'ner Bassmumpfe unterscheiden können.

Puh, da bleibe ich doch gerne bloss ein einfacher kleiner Musikkonsument.

Schönen Abend, und schlaft bloss nicht wieder beim Testen ein.
ingo74
Inventar
#261 erstellt: 28. Feb 2015, 01:20
wenn ich die diskussion revue passieren lasse, dann fällt mir auf, dass die, die den z7 "kritisieren", oftmal offene kh bevorzugen, die deutlich schlanker im bass und betonter in den höhen sind. da ist es kein wunder, dass der z7 nicht passt.
Natsukawa
Stammgast
#262 erstellt: 28. Feb 2015, 03:30
Muss nicht sein. Ich z.B. nutze Unterwegs einen Sony MDR10RC . . . . der hier als Super-Bassmonster verteufelt wird, ähnlich wie der MDR1A und Z7 ;D Oder Shure SRH440, 840. Ich nutz auch gern nen M-Audio Studiophile Q40 (Sehr beliebt bei Bassheads), der alle hier genannten Hörer basslos und neutral dastehen lässt Zuhause hör ich, je nach Laune oder Musikrichtung mal nen TH900, K501 oder Q701, Superluxe, T1 oder T90 oder mal nen K340. Ihr seht, da ist von super-neutral-basslos-Soundstagehörer bis Basshead-Bomber mit starkem Grundton hin über Treblehead alles dabei. Wenn ich zu Faul bin setz ich Zuhause auch mal nen SRH440 oder 840 auf, die enttäuschen mich nie, klingen auch im Vergleich zu den "Großen" Boliden mehr als gut.

Der Sony muss sich eben, wie jeder andere Hörer auch, der Konkurrenz stellen. Als damals alle auf dem Denon Trip waren gab es auch viel Aufschrei. Die alten Denons find ich ähnlich gut wie den Sony, aber auch die sind teils günstiger wie er und nicht weniger wertig oder komfortabel. Auch die hab ich später in der Luft zerrissen, denn zu den Preisen, die Sie Heute und zu Begin kosten / kosteten . . . . gibts einfach auch schon vergleichbar Gutes oder Besseres für weniger Geld. Ich glaube es kommt immer drauf an, welche Hörer man als Vergleich herangezogen hat / kennt oder nicht. Wenn man das nicht tut, ist es egal, denn dann ist man mit dem Hörer zufrieden und gut ist. Aber wenn man schon vorher viele Hörer kennt und weiß, dass es welche gibt, die fürs Geld mehr leisten , bzw. mehr Spaß beim Musikhören bringen? Dann wirds schwierig, weil dann ist man schon in dem MOment unzufrieden, wo man den Hörer das erste Mal hört, wenn man vorher einen Hörer hatte, dessen Klang einem besser gefallen hat.

Würde der Sony 200-250€ kosten wäre ich aus dem Häuschen gewesen, das wäre quasi sowas wie ein Revival der alten Denons gewesen, welche ja quasi nur noch gebraucht erhältlich sind. Da wäre eine Lücke wieder geschlossen worden in der Preisklasse (und zu dieser Preisklasse zähle ich den Sony definitiv).

Wie würdet ihr reagieren, wenn ein Fidelio X1 / X2 600€ gekostet hätte, bzw. kosten würde?. Findet ihr, deren Klang entspricht dieser Preisklasse? Mehr als 150-200(höchstens) wäre er mir persönlich klanglich nicht Wert und der ist wirklich echt gut verarbeitet. Zumal der Sony nicht wie angepriesen, Komplett aus Metall oder Aluminium besteht . . . es ist wieder toll lackierter Kunststoff, der, ähnlich wie bei der MDR 1R Reihe, nur so aussieht. Das weiß ich, weil der Z7 eines Freundes dies offenbaart hat. Bei seinem Exemplar ist an der Stelle, wo man Größenverstellung hat (wo der MDR Schriftzug ist) die Farbe ab. Der ist irgendwo rangekommen mit dem Hörer, nun sieht er das darunterliegende, graue Plastik / Kunststoff. Bei einigen Saturnmärkten sehen die Z7 auch schon so aus, dass man es sieht. Wer weiß, wo noch gechummelt wurde :-/

Das ist alles meckern auf hohem Niveau aber hey ~ ohne Kritik gibts nur Stillstand und das kommt Niemandem Zugute

EDIT:

Ich gehöre übrigens nicht zu jenen, die den Z7, 1a oder 10RC als dumpf empfinden. Sie haben einen starken Grundton / Bass ja. Aber die Höhen sind kristallklar. Ich kann alle Details vernehmen, die mir auch ein AKG offenbaart. Der starke Grundton / Bass (der auch oftmal dröhnen kann) möchte einem vielleicht suggerieren, dass der Rest untergeht. Wenn man aber genau hinhört ist alles da. Erinnert mich etwas an die Sennheiser Modelle, wie z.B. HD650. Bei dem empfinde ich das ähnlich ~ aber es ist alles zu hören, nur seidiger (ich nenne es besser aufgelöst). Deshalb auch meine Wahrnehmung, dass bei diesen Sonymodellen der Bass unabhängig vom Rest agiert. Wenn ich beim Sony 10rc draußen hörend die Höhen aufdrehe per EQ sind sie zu spitz. Die Details sind schon da, das ist einem nur nicht sofort klar. das sage ich als T90 Nutzer ;D


[Beitrag von Natsukawa am 28. Feb 2015, 03:36 bearbeitet]
vanda_man
Inventar
#263 erstellt: 28. Feb 2015, 03:46
Ich kann nur so viel sagen: der KH kann meinetwegen nach 500-600€ klingen, solange ich den für 150-200€ bekomme, ist alles jut.
seifenchef
Inventar
#264 erstellt: 28. Feb 2015, 14:37
Hi,


Natsukawa (Beitrag #258) schrieb:
Meinen T90 z.B. da senke ich die Höhen etwas ab mit nem EQ, da er mir sonst zu Anstrengend ist, Auflösung in allen Ehren. Aber so verwandelt er sich, neben dem TH900, in den mitreißensten "Ich bin mittendrin" Hörer, den ich je gehört habe. Nur muss man sich selbst die Grenzen / Mauenrn wegnehmen und akzeptieren, dass so Hilfen wie ein EQ echt manchmal was bringen und eine Lösung sein können ~ bzw. glücklich machen
hvhbg. von mir

Konsens.

Ich kann es kaum noch erwarten dass nun nach meiner Modifizierung der Headzone der digitale EQ bei mir aufschlägt....
....der analoge ist noch nicht optimal....

http://www.hifi-foru...11631&postID=126#126

.....die Wohnung/Arbeitszimmer verwandelt sich nach und nach in einen Beyerdynamik-Testraum....

Frage: wie würdest Du den Unterschied von DT990 zu T90 beschreiben?
Den T70 hab ich kurz probiert und sofort zurückgeschickt. Das ging gar nicht an der Headzone .....
.... ich überlege ob ich dann doch noch vom DT990HT auf einen T90 oder T1 'upgrade'


gruß seifenchef


[Beitrag von seifenchef am 28. Feb 2015, 16:25 bearbeitet]
Natsukawa
Stammgast
#265 erstellt: 28. Feb 2015, 16:54
Ganz ehrlich: der dt990 iss echt gut. Er spielt vielleicht sogar etwas räumlicher als der t90. Der t90 hat aber luft so als würde der klang schweben, auch zwischen den instrumenten iss luft. Klingt n bissl sphärisch , schwer zu beschreiben, gepaaart mit ner unglaublichen dynamik. Das fehlt dem dt990. Ich hätte damals fast den 990 behalten. Er war auch nicht zu spitz in den höhen (war ein edition). Der t90 hat mich aber beeindruckt und ich wusste, wenn ich die höhen minimal per EQ absenke....ist er mein endgame-hörer. So war es dann auch im endeffekt. Hab zwar noch viele hörer hier (th900, zig akgs etc.) Aber ich denke ernsthaft drüber nach, die zu verkaufen, weil ich nun seit 2 Jahren konstant täglich den t90 nutze und total zufrieden bin. Das hab ich bei anderen hörern nie erreicht. Probiers ma aus , was dir mehr liegt, preislich liegen dt990 ed. und t90 nicht mehr so weit auseinander. Wer EQ einsatz nicht verteufelt kann mit beiden sehr glücklich werden

Ps: sorry wegen tippfehlern = mobil

EDIT:

Der t70 ging für mich gar nicht. Klang für mich viel spitzer und dünner als der t90. Die höhen metallisch / dosig. Der t90 hat mehr bass und vor allem auch grundton und klingt weniger spitz und dosig. Ich kenn aber auch viele aussagen aus z.b. headfi, wo leute es genau andersrum empfunden haben. Bei headfi weiß ich nur immer nie, was ich glauben soll.....da versucht jeder irgendwie seinen kopfhörer zu verteidigen / hypen / zu rechtfertigen.


[Beitrag von Natsukawa am 28. Feb 2015, 17:10 bearbeitet]
Bernd.Klein
Inventar
#266 erstellt: 28. Feb 2015, 17:07
...nur ´ne kleine Frage... schon mal was von "ot" gehört?
Shalva
Stammgast
#267 erstellt: 28. Feb 2015, 17:36

Bernd.Klein (Beitrag #266) schrieb:
...nur ´ne kleine Frage... schon mal was von "ot" gehört?


Also ich habe schon was von OT gehört, aber was hat es hiermit zu tun? Hier geht es um Kopfhörer und HiFi und nicht um Autos. Deswegen wäre es gut wenn Du mal beim Thema bleibst!
Bernd.Klein
Inventar
#268 erstellt: 28. Feb 2015, 18:19
...ach so, und ich dachte schon, in diesem Fred geht es um den SONY MDR-Z7... ;-)
Natsukawa
Stammgast
#269 erstellt: 28. Feb 2015, 18:48
Ach kinder...kiiinder, kinder , wir sind ja gleich daheim

Zum.thema:

Ich werd mal bei gelegenheit fotos vom z7 eines freundes machen, wo der lack des pseudo aluminiums / stahls sich gelöst hat. Man sollte wissen, wofür man gezahlt hat. Ich war z.b. überzeugt , dass der verstellmechanismus etc. Aus stahl / alu ist. Sieht aus wie echt. Find ich nich cool sowas :-/
Shalva
Stammgast
#270 erstellt: 28. Feb 2015, 19:12
@Natsukawa

Wie sehen eigentlich deine anderen Sonys aus? Also ich war neulich beim M-Markt und da haben die Sonys ziemlich „vergewaltigt“ ausgesehen! Ist ja auch keine Überraschung, weil sie jeden Tag von Besuchern benutzt werden und auch bestimmt nicht immer behutsam, aber meinen COP nutze ich auch jeden Tag für unterwegs und es fliegt auch in meinem Rucksack ungeschützt rum, aber der Beyer sieht trotzdem fast wie neu aus!
Die Sonys sind optisch schon sehr hibsch, aber ich denke sie altern nicht besonders gut… oder
Bernd.Klein
Inventar
#271 erstellt: 28. Feb 2015, 19:16
...wenn keine mechanische Beschädigung/Beeinflussung vorliegt, wäre das Beschrieben ein klare Fall...

... und wenn das, was SONY in seiner Produktbeschreibung schreibt: "Ohrbügel, Schäfte und Scharniere aus Metall sind besonders belastbar" nicht stimmt, wäre das mindestens ein Produktmangel oder gar Betrug (mindestens aber das Nichtzutreffen einer zugesicherten Eigenschaft)...

...dann zeig mal!
milio
Stammgast
#272 erstellt: 28. Feb 2015, 20:33

Shalva (Beitrag #270) schrieb:
@Natsukawa

Wie sehen eigentlich deine anderen Sonys aus? Also ich war neulich beim M-Markt und da haben die Sonys ziemlich „vergewaltigt“ ausgesehen! Ist ja auch keine Überraschung, weil sie jeden Tag von Besuchern benutzt werden und auch bestimmt nicht immer behutsam, aber meinen COP nutze ich auch jeden Tag für unterwegs und es fliegt auch in meinem Rucksack ungeschützt rum, aber der Beyer sieht trotzdem fast wie neu aus!
Die Sonys sind optisch schon sehr hibsch, aber ich denke sie altern nicht besonders gut… oder

Kann mich nicht erinnern, dass auf irgendeinem SONY-Papier gestanden wäre, dass der Hörer aus Vollmetall wäre. Hätte dann hier ein Aufjaulen gegeben, weil er gar so schwer ist, geht ja gar nicht, in unserem Alter.
Nein, im Ernst, das was Bernd aus der Produktbeschreibung zitiert, sollte natürlich schon stimmen (ich habe mich aber selbst bisher nicht drum gekümmert).
Einen "Langzeit-Belastungstest" hat bei mir höchstens der Sony MDR-Z1000 hinter sich. Der sieht nach wie vor makellos aus, auch das verschraubte Kabel ist immer noch perfekt. Also bei diesen teuren Sony-Kopfhörern scheinen sie schon auf ordentliche Qualität zu achten. Wir werden ja sehen, ob der Z7 mittelfristig Launen entwickelt, ob sich ungebührliche Schwachstellen zeigen.
Bernd.Klein
Inventar
#273 erstellt: 28. Feb 2015, 20:36
...doch, steht da:

"Metallicdesign für stabilen Sound
Diese aus einem Metall mit hoher Dichte gefertigten Kopfhörer unterdrücken unerwünschte Vibrationen und sorgen für einen stabilen Klang. Dank ihres Metallgehäuses prallen Schallwellen weniger ab als bei Gehäusen aus herkömmlichen Materialien. Dies sorgt für klarere Mitten und Höhen und einen besseren Sound im Niederfrequenzbereich. Ohrbügel, Schäfte und Scharniere aus Metall sind besonders belastbar. Der leichte und flexible Metallbügel kann für einen optimalen Tragekomfort im Handumdrehen auf Ihre Kopfgröße eingestellt werden."

...und stimmt auch alles, nach meiner Überprüfung und Meinung!
ZeeeM
Inventar
#274 erstellt: 28. Feb 2015, 20:39
Wenn das Gehäuse aus einer Magnesiumlegierung besteht und lackiert ist, dann fühlt sich das haptisch nicht nach Metall an, was der Wärmeleitfähigkeit geschuldet ist. Die Gabelkonstruktion eines MA900 ist auch aus so einer Legierung, wird aber gern als Plaste wahrgenommen.
milio
Stammgast
#275 erstellt: 28. Feb 2015, 20:51
Was mich insgesamt an den derzeitigen Prospekt-Texten bei Sony stört (nicht nur Kopfhörer): sie scheinen sich eine ganze Reihe, anscheinend Technik-fremde Oberschwurbler eingekauft zu haben. Auch hier wieder des blöde Rumgeschwätze zum Thema Gehäuse und Sound. Es gibt meines Wissens keine zwingende Verbindung von gutem Sound zu Metallgehäuse. Sonst müsste der Sennheiser 800 ja schrecklich klingen.
Andererseits wird in der Audio-Branche insgesamt soviel Mist verzapft, da will Sony die Werbe-Fuzzis wohl auch nicht verhungern lassen.
ZeeeM
Inventar
#276 erstellt: 28. Feb 2015, 20:54
Das ist Werbung und das war schon immer so. Schau dir mal bewußt Werbung an.
Bernd.Klein
Inventar
#277 erstellt: 28. Feb 2015, 20:56

milio (Beitrag #260) schrieb:
Ich kann schon mit diesen albernen 'AUDIO'-Beilage-CDs nichts anfangen, und es wäre mir viel zu blöd, das auch noch zu rippen.


..das ist zum Teil aber sehr schade, über diese (übrigens sehr gut klingenden) Sampler lerne ich immer wieder excellente Künstler kennen, die mich dann so interessieren, dass der CD-Umsatz bei denen steigt... und bei mir der Spaß!
Bernd.Klein
Inventar
#278 erstellt: 28. Feb 2015, 20:59

ZeeeM (Beitrag #274) schrieb:
Wenn das Gehäuse aus einer Magnesiumlegierung besteht und lackiert ist, dann fühlt sich das haptisch nicht nach Metall an, was der Wärmeleitfähigkeit geschuldet ist. Die Gabelkonstruktion eines MA900 ist auch aus so einer Legierung, wird aber gern als Plaste wahrgenommen.

..die Gehäuse sind eindeutig aus Metall, ich habe eine Muschel wegen des Abnehmens des Polster offen gehabt, und dann auch die anderen Schrauben (des Treibers) gelöst... das Gehäusematerial ist ganz sicher Metall!!


[Beitrag von Bernd.Klein am 28. Feb 2015, 21:00 bearbeitet]
Bernd.Klein
Inventar
#279 erstellt: 28. Feb 2015, 21:09
...und die Bügel, die die Muscheln halten, sind aus Voll-Metall, interessant und neugierig machend ist die unterschiedliche Oberflächenbehandlung, die ja. tw. zu glänzendem und tw. zu mattem Ergebnis führt...
...im Übergang vom Bügel der Muscheln zum Kopfbühgel ist etwas grauer Kunststoff auszumachen... und die Rahmen der "Gitter" scheinen auch aus Kunststoff zu sein, der Beweis ist aber noch nicht erbracht, das ist nur ein Gefühl (u. a. ein thermisches...)...

...ansonsten sind nur wirklich hochwertige Materialien (auch der Kunststoff wirkt hochwertig...) auszumachen...


[Beitrag von Bernd.Klein am 28. Feb 2015, 21:15 bearbeitet]
sofastreamer
Inventar
#280 erstellt: 07. Mrz 2015, 11:25
welcher günstigere hörer soll noch mal die technischen qualitäten des z7 toppen? der srh840 defintiv nicht. der schafft weder die auflösung noch separation. der srh940 den ich hier habe hält zwar mit, zischelt aber mehr, kommt nicht so tief runter und loost in der bühne.
Lord_of_the_Files
Stammgast
#281 erstellt: 07. Mrz 2015, 11:40
Sony scheint bei einigen Produkten doch mehr zu polarisieren als man es sonst von dem Konzern erwartet.
Liest man mal den alten Z1000-Thread durch, ein ähnliches Bild.
Top oder Flopp, da zwischen nüschts.
ingo74
Inventar
#282 erstellt: 07. Mrz 2015, 11:58
kommt halt immer drauf an, was einem gefällt oder um es platt zu sagen - der z7 ist nichts für die, denen ein bassarmer und höhenbetonter klang gefällt.
Prafriplo
Hat sich gelöscht
#283 erstellt: 07. Mrz 2015, 13:03
Es gibt aber auch den MDR-MA900, der auch 70 mm Treiber hat und allgemein Wohlgefallen findet
ZeeeM
Inventar
#284 erstellt: 07. Mrz 2015, 13:20
Was die beiden Treiber gemein haben, das ist der Durchmesser.
sofastreamer
Inventar
#285 erstellt: 07. Mrz 2015, 13:35
für mich klingen die sehr ähnlich
ingo74
Inventar
#286 erstellt: 07. Mrz 2015, 13:44
Ist der MA900 nicht offen.?
ZeeeM
Inventar
#287 erstellt: 07. Mrz 2015, 14:00
Offener geht es fast nicht mehr ... Selbst das Koppelvolumen ist offen, so dass es kein Druckkammereffekt geben kann.
Stock empfinde ich ihn durchaus so, wie er sich hier misst.
Prafriplo
Hat sich gelöscht
#288 erstellt: 07. Mrz 2015, 14:18

sofastreamer (Beitrag #285) schrieb:
für mich klingen die sehr ähnlich


Für mich klingen die auch sehr ähnlich. Der MA900 ist im Vergleich im Grundton etwas schlanker, ansonsten the same ...
Natsukawa
Stammgast
#289 erstellt: 07. Mrz 2015, 17:52
Der MA900 hat aber etwas in den Höhen & Mitten , das. . . hmmm...wie sagt man das auf Deutsch, ohne dasses bescheuert klingt . . . . "körnig / rabiat" klingt. Ich sag immer grainy. Ich selbst find das nicht so schlimm, ich mag den MA900 so wie er ist, schön relaxt. Der Z7 iss aber nich grainy. Eher seidig / verkuschelt in den Höhen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Treiber aber die selben sind . . . und beide nur gehäusebedingt unterschiedlich klingen. Hat mal Jemand versucht dem Z7 Velourpolster draufzutun? Ich wette dem klingt dem MA900 dann sehr, sehr viel ähnlicher ;D MACH MA JEMAND please
ZeeeM
Inventar
#290 erstellt: 07. Mrz 2015, 18:33
Der MA900 hat eine einfache PET-Folie als Membran, der Z7 das Material des Z1000.
sofastreamer
Inventar
#291 erstellt: 07. Mrz 2015, 18:45
dann ist zumindest die abstimmung ähnlich. das mit dem grainy sehe ich auch so. ich bin immer noch hin und hergerissen. manchmal wow und dann wieder hmm, ok.
Natsukawa
Stammgast
#292 erstellt: 07. Mrz 2015, 19:05
Wenn ich die Wahl zwischen Beiden hätte, fiele mir das gaaaanz einfach ;D Ich würde ohne zu zucken den Ma900 nehmen. Den finde ich klanglich um einiges besser, zudem gemütlicher auf dem Kopf, da leichter. Wenn man natürlich Isolation braucht ist der dann nix.
Mitleserschaft
Gesperrt
#293 erstellt: 07. Mrz 2015, 22:38

der z7 ist nichts für die, denen ein bassarmer und höhenbetonter klang gefällt.


Na, geht doch.
seifenchef
Inventar
#294 erstellt: 07. Mrz 2015, 23:47
Esoterikhimmel:

Hi,


seifenchef (Beitrag #184) schrieb:
Hi Shalva,


Shalva (Beitrag #182) schrieb:

seifenchef (Beitrag #181) schrieb:
…entgegen den ultralinearen Audioesoterikern löte ich gerade weiter an meiner EQ-anpassung....


Also im Gegensatz zu EQ-Anpassung macht Esoterik den Klang immer besser… :D


Ich weiß.

.... und die Werwölfe immer größer.

Dein Spruch ist vorgemerkt.

....ich melde mich nach Vollzug.


http://www.hifi-foru...11631&postID=135#135

-> Ich produziere ab sofort auch meine eigenen Werwölfe.

gruß seifenchef
Da1go
Ist häufiger hier
#295 erstellt: 09. Mrz 2015, 17:35

Shalva (Beitrag #256) schrieb:
Ich finde es nicht so gut, wenn man die ganze Zeit unterschiedlich abgestimmte Kopfhörer nutzt! So werden die Lauscher immer unterschiedlich eingestellt und man ist sich dann nicht mehr so sicher, welcher Kopfhörer am besten geeignet ist.
Viel besser ist es die für sich beste Abstimmung zu finden und damit die eigenen Lauscher für ne längere Zeit auf den Klang einzustellen. So kann man, dann eigentlich fast jede Musikrichtung mit nur einem Kopfhörer genießen.
Bei meiner Suche nach einem geeigneten Kopfhörer habe ich festgestellt, dass ich angefangen hatte den Klang nur noch zu bewerten und zu analysieren und es nicht mehr wirklich zu genießen, weil ich in einer kurzen Zeit einfach sehr viele Kopfhörer getestet habe. Deswegen bin ich der Meinung, dass man es vielleicht auch mal vernachlässigen sollte, wenn ein Kopfhörer mit der passenden Abstimmung nicht jede Musikrichtung zu 100% passend wiedergibt. Irgendwann merkt man es auch gar nicht mehr, weil man von der Musik verzaubert wird… ;)


Da bin ich ganz deiner Meinung. Wenn man zu oft die Hörer wechselt, dann versaut man sich zum Teil Hörer, mit denen man zuvor gerne gehört hat.
So ähnlich ist es bei mir auch abgelaufen. Habe den einzelnen Hörern zu wenig Zeit eingeräumt und bin immer gleich zum Nächsten gesprungen. Hab dann irgendwann die Phase erreicht, wo ich nur noch verglichen habe und nichts mehr genießen konnte. Zum Glück bin ich da wieder raus, auf Dauer ist es schon ziemlich anstrengend und lästig. Damit kann man sich das Hobby vorübergehend zerstören

Bin jetzt erstmal beim HD800 und HE-500 und nem Stax LNS hängen geblieben. Wenn etwas fehlt, dann höchstens noch ein Hörer mit etwas stärkerem Bass. Aus diesem Grund (und weil geschlossen) war auch der Z7 bei mir. Bin jetzt erstmal mit dieser Konstellation zufrieden, damit lässt sich so gut wie alles hören
Bernd.Klein
Inventar
#296 erstellt: 31. Mrz 2015, 08:59
...ein neuer Test...

sound & vision

...exakter hätte ich das nicht beschreiben können.. ;-)


[Beitrag von Bernd.Klein am 01. Apr 2015, 09:09 bearbeitet]
ingo74
Inventar
#297 erstellt: 31. Mrz 2015, 22:04

Shalva (Beitrag #159) schrieb:

Die Mitten sind absolut fantastisch und die Höhen frisch und gut dosiert. In dem kleinen Review von mir habe ich geschrieben, dass die Mitten das „i“ bei dem Magnetostat sind, aber mittlerweile denke ich, dass das „i“ bei dem HE-400i diese unglaubliche Sauberkeit ist, in jedem Frequenzbereich! Deswegen ist es wohl gar nicht so überraschend, dass der Klang des Z7 mich ganz einfach nicht überzeugen kann.

Ich hab mir mal deinen heißgeliebten HE-400i nach Hause bestellt und höre seit gestern damit und habe einen gänzlich anderen Eindruck. "Frische" Höhen hat meiner nicht, aus der Erinnerung heraus würde ich sogar sagen, dass die zurückhaltender sind als beim Z7. Sauberkeit in den Mitten hat meiner auch nicht wirklich, sondern wie der Z7 eine Grundtonanhebung die tlw ins Dröhnen geht, zwar etwas weniger, aber hörbar. Der Bassbereich ist beim 400i gut, aber der Z7 kann druckvoller und tiefer.
(Ich höre direkt am Macbok Pro ohne externen KHV).
Was aber bis jetzt das beste ist, was ich zu Hause hatte ist die Verpackung und dazu die Optik (haptisch leider nicht so) - traumhaft.
Letztendlich hat der Z7 mich nicht überzeugt und wahrscheinlich der 400i auch nicht, leider...
Shalva
Stammgast
#298 erstellt: 31. Mrz 2015, 22:51
Hallo ingo74,

Die Höhen bei deinem HE-400i sind eher zurückhaltender als beim Z7 ? ? ? Ich kann mir das nicht mal ansatzweise vorstellen! Dann muss dein HiFimännchen ja fast schon defekt sein! Oder vielleicht mal etwas länger damit hören… Bow_Wazoo_1 hat hier etwas ähnliche Erfahrungen mit dem HE-400i gemacht, aber dann war er absolut zufrieden mit dem Hörer.

Bezüglich des Bassbereichs ist der HE-400i qualitativ zwar ein Genuss beim Jazz oder Klassik, aber der Hörer ist nun mal auch etwas zurückhaltend, und genau deswegen habe ich meinem HE-400i den Ring-Mod verpasst und es später auch bissl verfeinert. Bei Magnetostaten gewinnt der Tieftonbereich etwas mehr Power/Punch/Schlagkräftigkeit, wenn die Lauscher etwas weiter weg sind von den Treibern! (Nur mal so als Info, falls Du es noch nicht weißt)

Dass die Mitten beim HE-400i teilweise ins Dröhnen gehen sollen, kann ich ebenfalls kaum nachvollziehen. Für mich sind das die saubersten und eigentlich die besten Mitten, die ich jemals bei einem Hörer gehört habe…

Übrigens solltest Du den HE-400i nicht am Macbok Pro „bewerten“. Natürlich kann man den Hörer auch an solchen Geräten relativ brauchbar betreiben, aber der Magnetostat braucht unbedingt einen guten KHV, um zu zeigen was es kann!

Ich habe meinen HE-400i an der STX II angeschlossen und der Klang bleibt immer extrem sauber, präzise und sehr pegelfest! Ich würde dir wirklich dringend empfehlen deinen HiFimännchen an einem guten KHV zu hängen!


[Beitrag von Shalva am 01. Apr 2015, 02:58 bearbeitet]
Elhandil
Inventar
#299 erstellt: 01. Apr 2015, 08:28
Also diesen Hörbericht zum HE-400i kann ich auch überhaupt nicht nachvollziehen. Von einer Grundtonanhebung merke ich überhaupt nichts und die Höhen sind imho wirklich luftig. Laut Natsukawa hat der Z7 noch weniger Höhen als der MDR-7520 und der hatte schon in meinen Augen viel zu wenig Höhen.

Ich hab echt das Gefühl, ingo und bernd.klein hören vollkommen anderes als der Rest des Forums.
ZeeeM
Inventar
#300 erstellt: 01. Apr 2015, 08:34
Wenn natürlich immer wieder dem Verfällt, das alle wahrgenommenen Eigenschaften im wesentlichen durch den Hörer selberst determiniert sind. Angewohnheiten nur eine untergeordnete Rolle spielen, Eigenschaftte des eigenen Gehörs bei Abweichung vom Mittelwert eher pathologisch erscheinen, solange kann man eigentlich Klangbereichte einfach in die Tonne treten, macht sich selber ein Bild und erzählt es am bestenen Niemanden weiter.
Shalva
Stammgast
#301 erstellt: 01. Apr 2015, 09:02
Ach nööö… man muss nicht alle Klangberichte in die Tonne treten! Aber man kann sie hinterfragen und darüber reden!

Angewohnheiten und eine subjektive Wahrnehmung sind ja schön und gut, jedoch ist es schon sehr komisch, dass die Höhen beim HE-400i zurückhaltender empfunden werden als beim Z7! Da stimmt doch irgendwas nicht…

Was würde man wohl sagen, wenn jemand schreiben würde, dass die Höhen z.B. beim DT-990pro zurückhaltender sind als beim Koss Porta Pro…
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