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AKG K1000 Verstärker-Marathon

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manfred_kraft
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 25. Nov 2005, 15:10
Hallo,

Ich bin ein begeisterter Fan des AKG-K1000. Auch ein Stax 313, den ich mir (blind) gekauft habe und diversen Grados und Sennheiser, die ich gehört habe, haben daran nichts geändert.

Weil der K100 aber erst an einem guten Verstärker sein Potential zeigt, habe ich mir kürzlich einen Tag frei genommen und einen Termin bei einem Händler in Frankfurt ausgemacht.
Dort fand ich die größte Auswahl an Verstärkern, inklusive all jener ‚Boliden’, die ich nur aus Zeitschriften kannte und immer schon mal hören wollte.

Noch einiges vorweg:
Ich betrieb meinen K1000 vorher an einem Unisonresearch Unico (aufgrund eines Berichtes bei 6Moons (http://www.6moons.com/audioreviews/unisonresearch/unico.html). Ich war eigentlich sehr zufrieden mit dieser Kombination und hatte daher auch keine konkrete Kaufabsicht.

Ich höre vor allem ‚alte’ Musik, d.h. Musik aus der Renaissance bis zum Barock, also eher Kammermusik und Chorwerke (Palestrina, Tallis, Brumel, Biber, Bach etc.), sowie Progressive-Rock aus den Siebzigern (Gentle-Giant, Yes, King-Crimson etc) und etwas akustischen Jazz. Ich habe mir in diesem Mischungsverhältnis eine Test-CD zusammengestellt.

Ich habe bisher noch nie solch einen systematischen Vergleich unternommen und noch nie versucht, klangliche Qualitäten und die Wirkung, die sie in mir hervorrufen zu beschreiben, daher hoffe ich, dass meine Schilderungen nachvollziehbar sind und sich nicht sich in den typischen Klischees verlieren.

Ich habe jeden Verstärker mindestens 10 Minuten gehört und Notizen dazu gemacht und nach jedem Verstärker eine Pause eingelegt. Die nachfolgenden Eindrücke habe ich während des Hörens aufgeschrieben. Obwohl ich keine konkrete Kaufabsicht hatte, haben die Jungs vom Hifi-Laden den Accuphase CD-Player und meinen K1000 unermüdlich an jeden Verstärker gestöpselt, den ich hören wollte.

Noch ein Letztes: Bis zu diesem Hörvergleich habe ich mich eher als einen Anhänger einer neutralen und analytischen Widergabe eingeschätzt. Außerdem hielt ich den Anteil des Verstärkers am Gesamtklang für eher marginal. Beides Irrtümer, wie sich zeigen sollte.

Die ersten beiden waren ein Denon (PMA-2000AE) und ein Marantz (Modellbezeichnung vergessen). Beide klangen brav, unspektakulär und relativ flach, was die Dynamik anbetrifft. Insbesondere ließen sie den Mangel des K100 an tiefreichender Basswidergabe deutlich werden. Die Höhen waren eher überbetont und etwas hart, was das Klangbild sehr analytisch wirken ließ, ohne aber tatsächlich mehr Details hörbar zu machen. Das wurde mir allerdings erst klar, als ich den nächsten Verstärker hörte, den

Accuphase E 213: Obwohl er deutlich mehr Details in der Musik aufzeigte, klang er subjektiv weniger analytisch. Die Höhen waren sehr brillant und feinzeichnend, aber auch weicher und weniger vordergründig. Dadurch erreichte er eine beeindruckende Räumlichkeit, besonders in die Breite. Er spielte im Vergleich zu den beiden japanischen Verstärkern etwas dynamischer. Interessant waren die analogen Pegelanzeigen, die mit dem K1000 schon bei moderaten Lautstärken starke Ausschläge zeigten. Bei hohen Lautstärken begann er dann leicht zu verzerren.

Der T+A1230R war nach dem Accuphase eine kleine Enttäuschung: Die Höhen waren wesentlich weniger brillant, dadurch wirkte er deutlich blasser und flacher als der Accuphase, fast schon etwas verhangen. Davon abgesehen waren die Bässe etwas dominanter und die Mitten sehr definiert, was beim Accuphase durch die Brillanz der Höhen etwas überdeckt war.

Unisonresearch S2K und Lua 6060C: Auf die Röhrenverstärker war ich besonders gespannt, weil ich damit bisher kaum Erfahrungen hatte (außer der Röhre im Vorverstärker meines Unico) und viele K1000 Besitzer auf Röhrenverstärker schwören. Der erste Höreindruck war dann auch sehr beeindruckend. Tiefe, trotzdem wohldefinierte Bässe, brillante Höhen, ein sehr dynamisches Klangbild, trotzdem irgendwie ‚geschmeidig’. Die beiden Röhrenverstärker schienen die Klangfarben zum Leuchten zu bringen und der Musik einen ‚Glanz’ zu verleihen, insbesondere bei akustischen Instrumenten, solistischer Musik und Live-Jazz. Tolle Räumlichkeit und Dynamik. Insbesondere der Unison ließ die ganze objektive Hörvergleichs-Situation vergessen und die Musik einfach genießen. Als das Musikmaterial dann komplexer wurde, vermisste ich allerdings immer mehr den Überblick. Einzelne Stimmen verschwammen, die Räumlichkeit brach zusammen, vor allem bei Chor- und Orgelmusik, wo die Klangfarben der einzelnen Stimmen nicht so stark differenziert sind. Absurderweise klangen die Röhren subjektiv detaillierter als sie es eigentlich sind.

Danach hörte ich noch einige Verstärker, zu denen ich mir keine Notizen gemacht habe, u.a. einen Audionet SAM V2, der am ehesten mit dem T+A vergleichbar war, aber keiner davon hat bleibende Erinnerungen hinterlassen. Die beiden Röhren haben durch ihre spektakuläre Spielweise irgendwie mein neutral-analytisches Weltbild ins Wanken gebracht.

Der Händler muss das irgendwie gemerkt haben und fragte mich nach meinen Eindrücken zu den einzelnen Geräten. Daraufhin empfahl er mir, den Musical-Fidelity A5 probezuhören. Das war ein Volltreffer, wie eine Kombination aus Röhre und Transistor: Sehr dynamisch, irgendwie schnell. Immer wieder entdeckte ich Details in der Musik, die ich gut zu kennen glaubte. Nicht, dass ich diese Details vorher nicht gehört hatte, aber der Verstärker erlaubt, es auch in komplexen Klangbildern, in das Geschehen reinzuzoomen. Überhaupt hatte ich immer mehr das Gefühl, dass ‚Detailliertheit’ weniger mit einem ausgeglichenen Frequenzgang, sondern mit den dynamischen Fähigkeiten eines Verstärkers und seinem Zeitverhalten zusammenhängt, also seinem Vermögen, Signale auf der Zeit- und Amplitudenachse aufzulösen.

Nun bat mich der Händler etwas feierlich in einen Nebenraum, wo die Mcintosh Geräte stehen, die ich bislang zwar optisch irgendwie cool, aber auch antiquiert fand, in etwa wie Infinity Kappas oder Harley Davidson. Ich entschied mich für einen McIntosh Ma-6850. Schon als ich die ersten Stücke damit gehört hatte, war ich restlos begeistert. Er schien den Drive des Musical Fidelity, die Klarheit des Accuphase und (fast) die Klangschönheit des Unison in einem Gerät zu vereinen. Ich konnte wirklich keine Schwächen ausmachen. Auf meine Frage, ob das Gerät irgendwie ‚gesoundet’ ist (was mir mittlerweile egal gewesen wäre) meinte der Händler, dass die Mcintosh Geräte zumindest messtechnisch über jeden Zweifel erhaben seinen. Erschöpft und aufgewühlt führ ich nach Wiesbaden zurück, in die Arme meiner Freundin. Einen Tag später sind wir wieder nach Frankfurt gefahren, haben unsere beiden EC-Karten ausgereizt (es war Samstag und einer besagte Mcintosh war ein Gebrauchtgerät) und 35 Kilo ins Auto gewuchtet….

Das ist jetzt 2 Monate her und ich bin immer noch begeistert. Inzwischen habe ich einige der Geräte noch mal gehört und konnte meine Klangeindrücke bestätigen, wenngleich ich die Unterschiede als nicht mehr so gravierend empfand.

Inzwischen habe ich mir für meinen Stax SR-303 einen alten SRD-7 Übertrager besorgt, um auch ihn am Mcintosh zu hören. Ich habe sofort den typischen Klangcharakter wieder erkannt. Gegenüber dem SRM-313 klingt der Mcintosh dynamischer, schneller und präziser, allerdings auch etwas härter. Der SRM-313 war genauso detailliert, aber auf eine weiche, ausgeglichene Art. Der Unterschied ist allerdings nicht so extrem, wie die Unterschiede zwischen den verschiedenen Vollverstärkern am K1000, was zeigt, das der Stax Verstärker schon sehr gut klingt und optimal auf den Kopfhörer abgestimmt ist.

Ich hoffe, der Bericht war interessant, nicht zu euphorisch und vor allem nicht zu ausufernd.

Grüße an das Kopfhörerforum aus Wiesbaden
Manfred
aphro1
Stammgast
#2 erstellt: 25. Nov 2005, 15:30
Klasse Bericht. War bestimmt eine super Erfahrung.
Gratulation
manfred_kraft
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 25. Nov 2005, 16:37
Hallo,

eine Anmerkung noch:
Ich habe einige der oben genannten Amps später noch an Lautsprechern gehört und muss sagen, dass man die Eindrücke mit dem K1000 nur sehr bedingt verallgemeinern kann. Der T+A beispielsweise spielte am Lautsprecher ganz anders als am Kopfhörer.

Leider hatte ich bislang keine Möglichkeit, den originalen K1000 Verstärker von SAC und den CEC-3300, der ja sehr gut mit dem K1000 harmonieren soll, zu hören. Vielleicht hole ich das demnächst nach ...

bis denn,
Manfred
michaelxray
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 25. Nov 2005, 23:31
Hallo Manfred,
Interessant.Da ich selbst,hatte in verschiedenen Threads dazu Stellung genommen,mit dem K1000 fast ein Lebenswerk durchmachte,und deine Geschichte in den neunzigern an,wie ich schrieb über 100 Verstärkern ausprobierte,kann ich ebenfalls ein Lied vom K1000 singen.
Ich hatte ihn ebenfalls beim Händler AV Harres Company im Saarland an einem McIntosh für 10000 DM,frag mich nicht nach der Bezeichnung,gehört,nebst der McIntosh C275 Röhre,alle möglichen Marken,was sich bot,rauf und runter.Von Accuphase über Krell,levinson,Audionet,Octave u.s.w.
Ich kann nicht alle Marken aufzählen.Aber es war alles nahmhafte und nennenswerte drin genauso wie recht einfache Marantz,Denon,Yamaha,Kennwood,NAD Vollverstärkerlösungen.
Ich arbeitete mit dem K1000 seit seinem Entstehungsjahr.

Der Clou an ihm wird ducrh zwei Dinge bestimmt.Und diese beiden Dinge sind auch der Grund,warum das meiste in die Hose geht.
Erstens braucht der K1000 einen sehr schnellen Class A Betrieb,um sich mit perfektem Durchzeichnen zu zeigen.Damit bekommt er die Luft und Lockerheit,um auch bei Großorchestern komplett sättigend auf dem Punkt zu spielen.

Zweitens,und das bricht ihm oft das Genick,braucht der K1000 eine größere Spannung,als ihm die meisten verstärker anbieten.Dadurch kommt er aus der Art Müdigkeit,Flachheit nicht richtig heraus.

Ich fand im betrieb mit dem CEC AMP 3300 oder AMP 5300 eine für den K1000 perfekte Situation vor.Jedenfalls alles,was ich an ihm gehört habe,hat keine Chance,wenn man ihn mit einem AMP betreibt.Sehr schnelles LEF Class A bringt ihn dorthin,wo er absolut Sinn macht.Vor allem die ganz feine Atmung und Endung bei Großklassik,aber auch sein sehr präzises Verhalten,ich hatte es beim AMP mal bezeichnet,wie wenn man durch ein klares Bachwasser jeden Kieselstein am Boden sieht,und die Souveränität werden mit einem AMP 3300 an der Grenze des K1000 getroffen.

Aber dennoch geht der K701 tiefer ins Wesen,ist noch präziser,läßt dich richtig in einen akustischen Orchesterraum blicken mit völliger Leichtigkeit.Diese Art,wie er einen akustischen Raum mit Inhalt dimensional hinstellt,kann der K1000 beim besten Anschluß nicht bieten.Ich habe den K1000 lange gepflegt in meinen Hobbyjahren,aber der K701 hat von allem mehr.Das nur am Rande.

Grüße,Otwin
michaelxray
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 25. Nov 2005, 23:37
Hi Manfred,
Hatte ich noch vergessen.Die Mühe mit dem SAC kannst du dir schenken.Den hatte ich selbst.Ebenfalls das Teil von amity.
Manfred Beyers Omtec CA 25 hat beide im vorbeigehen weggeputzt.Aber wirklich,ohne zu übertreiben.Das wäre ebenfalls eine funktionierende und schöne sache.Damit konnte ich Erfahrungen sammeln.Die CA25 oder vielleicht sogar die CA60.
Wird halt teuer.Der AMP 3300 kostet einen Bruchteil,und leistet am K1000 noch mehr.

Grüße,Otwin
manfred_kraft
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 26. Nov 2005, 02:37
Hallo,

den CEC will ich unbedingt am K1000 hören. Vielleicht finde ich ja über's Forum hier mal eine Hörgelegenheit in der Nähe. Ich bin schon sehr auf den K701 gespannt...

Grüße,
Manfred
manfred_kraft
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 26. Nov 2005, 03:29
Hallo Otwin,

du bringst mich auf eine Idee. Ich habe noch zwei uralte Mono-Endstufen in Heidelberg stehen, von der Firma M.Klein, die es längst nicht mehr gibt. Diese arbeiten mit 2x20 Watt im reinen Class-A Betrieb, liefern sehr hohe Spannungen und sollen laut Entwickler immer noch zu den schnellsten Endstufen überhaupt gehören. Die gehen bis in den MHz-Bereich. Wenn ich wieder in Heidelberg bin, probier ich die am K1000 aus. Ich habe mit Spannung deinen K701 Thread und die Entwicklung, die dieser Kopfhörer durchmachte verfolgt und mir blind einen bestellt. Kommt nächste Woche. Aber irgendwie häng ich an meinem alten K1000. Ich werde berichten.
Gruß aus Wiesbaden,
Manfred
michaelxray
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 26. Nov 2005, 14:02
Hallo Manfred,

Super,was du erwähnst.Das könnte etwas werden.Mir ging es nämlich als K1000 Interessent und Liebhaber genau so,daß ich über Jahre gesehen,einfach mit dem K1000 nicht zu dem Aufschluß kam,über den in der damaligen Europa Presse berichtet wurde.Es muß einfach Bingo machen.Ich hatte als Klassikliebhaber in meine damalige Stax Class A gehört,noch mit Sigma Pro Hörer,und was kam,war aus einem Guß mit Luft,Präzision,Durchzeichnung und insgesamt ausgewogen.
Was nutzten mir beim K1000 dann die Erfahrungen,immer wieder hier und da Dinge zu bemerken,sei es,daß der Höreindruck eben nicht durchgezeichnet war,oder die Stimmigkeit Schräglage hatte,oder doch noch zu rund im Baß,auf jeden Fall etliche dieser Eindrücke.
All diese Erfahrungen spiegelten nicht die Aussagen der Presse.Und so konnte ich beim besten Willen den K1000 nicht in allen belangen mit Stax Class A auf eine Linie bringen.

Dies änderte sich damals durch das Erlebnis an der Omtec CA25.Hier holte er zum ersten Male richtig aus.Und jetzt war das Klangbild so,das man umgekehrt mit der Stax Class A bei einigen Punkten ins Schwitzen geriet.Nun konnte ich das nachvollziehen.Auch in Größe und substanziell,und dynamisch locker aus dem Ärmel.Einziger Schwachpunkt,nur der Preis,ansonsten nichts mehr.Kombi 8000,- samt Vorstufe.Wer konnte sich das leisten für KH betrieb?

Nun,die Zeit und Entwicklung ist fortgeschritten.Das heutige LEF hängt einer CA25 nicht hinterher.Im Gegenteil,es tauchen viele Punkte auf,wo man deutlich merkt,das LEF schneller ist,ausgewogener arbeitet.Merkt man daran,das die Gesamtsgtimmigkeit des K1000 voll am Punkt spielt.Ein völliger Guß.Deshalb ist ein AMP 3300 fast von unschätzbarem Wert für den K1000,bezieht man den ganzen Wahnsinn mit ein,den ich an Arbeit hatte mit diesem KH.

Aber,es würde mich einmal interessieren,welchen Aufschluß deine Class A Monos zulassen.Du mußt unbedingt berichten,wenn es soweit ist.

Grüße,Otwin
manfred_kraft
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 26. Nov 2005, 21:28
Hallo Otwin (und wer sich noch für den alten K1000 interessiert),

Erstmal danke für deine Einsichten in die spezifischen Anforderungen, die der K1000 stellt, auch aus deinen anderen Threads.
Ich hab es nicht länger ausgehalten und meine M.Klein Monoblöcke aus Heidelberg geholt. Ursprünglich hatte ich mir sie für die Hochtonabteilung einer Aktivbox zugelegt. Wie schon erwähnt, gelten sie als extrem 'schnelle' Verstärker, d.h. sie haben sehr kurze Anstiegs- und Abstiegszeiten, liefern also in sehr kurzer Zeit extreme Spannungen.

Da mein (ladenneuer, hehehe) AKG K1000 jetzt gerade eingespielt ist, habe ich mit ihm den Test durchgeführt.

Erstmal die Monoblöcke auf ca. 50 Grad warmlaufen lassen, dann gings los. Am Lautsprecher empfand ich sie immer als extrem brillant, aber auch etwas hart und fast zu analytisch.
Am K1000 prügelten sie richtiggehend los. Wahnsinnig dynamisch und impulsiv, extrem klar durchzeichnend und vor allem sehr räumlich.
Ich hatte das Gefühl, bei einem Cembalo den Klang der Saiten und den des Resonanzkörper unterscheiden zu können. Selbst ein Schlagzeug-Becken auf einer Jazz LP schien einen Körper zu haben. Und auf meiner geliebten "Et Ecce terrae motus" Aufnahme vom Huelgas Ensemble kann ich selbst im verwirrenden Agnus Dei wirklich jede der 12 Stimmen verfolgen.
Der Mcintosh im Vergleich klingt vielleicht etwas klangschöner, aber diese Auflösung hat er nicht ganz.
Wirklich interessant ist, dass der M.Klein im Gegensatz zu vielen anderen Verstärkern, diese Qualitäten auch bei geringeren Lautstärken beibehält.
Der Amp klingt derartig brillant, dass man denken könnte, er hat eine Höhen-Überbetonung, aber die Messchriebe zeigen einen linealglatten Frequenzgang. Ich glaube der Schlüssel liegt hier im Zeitverhalten des Verstärkers. In den Messchrieben zu den Amps war auch die Darstellung einer Rechteckwelle bei verschiedenen Frequenzen und die waren fast senkrecht ohne Überschwinger.

Ähnliche Qualitäten sollen ja die Verstärker von Spectral haben, die würde ich gerne mal hören.

Unterm Strich glaube ich, dass meine Eindrücke nicht die allgemeine Qualität der Verstärker wiederspiegeln (der M.klein hat mir an Lautsprechern nicht besonders gefallen), sondern dass der K1000 einfach ein sauguter Kopfhörer ist, der dem Verstärker sehr spezifische Qualitäten abfordert.

Ich bereue den Kauf des McIntosh nicht. Er spielt grandios, auch an meinen Lautsprechern und hat diese tolle Haptik.
Die M.Klein Blöcke werden wohl meine neue K1000 Referenz werden.

So, und jetzt werd ich mir die Rosenkranz-Sonaten von Biber zu Gemüthe führen.

Liebe Grüße,
Manfred
michaelxray
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 27. Nov 2005, 01:44
Hi Manfred,

Schön so.Ist lustig,was der AKG so alles gebrauchen kann.Aber du bestätigst im Prinzip,was an ihm Früchte trägt.Die Differenzierung wächst am K1000,wie du ja auch festgestellt hast.Damit erzeugt er mehr Tiefe ins Wesen.So auch damals mein Eindruck durch die Omtecs.

Die AMP´s von CEC legen hier nochmal mehr rein.Mehr Öffnung,mehr Raum und vor allem mehr Wesen.Damit spielt der K1000 wirklich sehr gut.Wenn du mal dazu kommst,das auszuprobieren,tue es.

Grüße,Otwin
RichterDi
Inventar
#11 erstellt: 27. Nov 2005, 09:44

manfred_kraft schrieb:
Hallo Otwin,

du bringst mich auf eine Idee. Ich habe noch zwei uralte Mono-Endstufen in Heidelberg stehen, von der Firma M.Klein, die es längst nicht mehr gibt. Diese arbeiten mit 2x20 Watt im reinen Class-A Betrieb, liefern sehr hohe Spannungen und sollen laut Entwickler immer noch zu den schnellsten Endstufen überhaupt gehören. Die gehen bis in den MHz-Bereich. Wenn ich wieder in Heidelberg bin, probier ich die am K1000 aus. Ich habe mit Spannung deinen K701 Thread und die Entwicklung, die dieser Kopfhörer durchmachte verfolgt und mir blind einen bestellt. Kommt nächste Woche. Aber irgendwie häng ich an meinem alten K1000. Ich werde berichten.
Gruß aus Wiesbaden,
Manfred


Hallo Manfred,

kannst Du mal ein paar nähere Angaben (vielleicht mit Photo) von dieser Endstufe veröffentlichen?

Viele Grüße, Reiner

PS: Hast Du Deinen K-1000 schon mal auf Reisen mitgenommen? Mit dem T-Amp ein tolles Erlebnis.
manfred_kraft
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 27. Nov 2005, 14:51
Hallo,

Ich weiß leider fast gar nichts über die M.Klein Monoblöcke. Sie wurden wohl oft als Verstärker für Aktivboxen eingesetzt und es gab sie wohl auch als Bausatz. Ursprünglich hatte ich noch Messchriebe zu jeder Endstufe, mit Oszilloskop-Aufnahmen von Rechteckschwingungen, Frequenzgang und Klirrspektren, die sind aber irgendwo verlorengegangen. Ich hatte das Gerät vor allem wegen der technischen Daten gekauft:

Nennleistung: 20W Class A
Musikleistung: 30W Class A
Frequenzgang: 1Hz - 2 Mhz
Slew Rate: > 200V/uS
Klirrfaktor: bei 1KHz <0,003%
TÍM,TID,SID: Nicht messbar
Dämpfungsfaktor 1KHz/8R >>500
Eingangsimpedanz: 33KOhm
Ausgangsimpedanz: <6 mOhm
Ruhestrom 1,6 A im A Betrieb.
Netzteil: 250 VA 40000 uF
MosFETs: 2SJ118/2SK413




Wenn jemand näheres über diese Verstärker oder den Hersteller M.Klein Elektronik weiß, wäre ich für jeden Hinweis dankbar...

Grüße,
Manfred


[Beitrag von manfred_kraft am 27. Nov 2005, 14:53 bearbeitet]
RichterDi
Inventar
#13 erstellt: 30. Mrz 2006, 17:19
Hallo zusammen,

bin irgendwie immer noch auf der Suche nach der perfekten Verstärkung für meinen K-1000 (vor allem nach dem Kabel-Upgrade). Bin für Hinweise von anderen K-1000 Besitzern sehr dankbar.

Viele Grüße, Reiner
Apalone
Inventar
#14 erstellt: 31. Mrz 2006, 07:46

RichterDi schrieb:
Hallo zusammen,

bin irgendwie immer noch auf der Suche nach der perfekten Verstärkung für meinen K-1000 (vor allem nach dem Kabel-Upgrade). Bin für Hinweise von anderen K-1000 Besitzern sehr dankbar.

Viele Grüße, Reiner


Hallo Reiner!
Bin mit meinen zwei favorisierten Lösungen eigentlich zufrieden: Audiovalve RKV als echter KHV und Elektor-Endstufe über normalen LS-Anschluss (mit Spannungsteiler).
Die in meinem anderen Thread angesprochene Impedanzlinearisierung funktioniert nicht, da diese nur bei hochpassgefilterten Ausgängen möglich ist - die Impedanzlinearisierung sorgt ansonsten für zu niedrige IMpedanzen u killt den Verstärker; na geht auch ohne.

An dem Audiovalve betreibe ich regelmäßig den K 1000 und einen DT 880.

Viele Grüße
Marko
RichterDi
Inventar
#15 erstellt: 31. Mrz 2006, 16:53
Danke für Deine Eindrücke Marko.

Hi Manfred, bist Du immer noch so begeistert von Deinem McIntosh Ma-6850 und Deinen M.Klein-Monoblöcken?

Viele Grüße, Reiner
RichterDi
Inventar
#16 erstellt: 01. Apr 2006, 12:33

Apalone schrieb:
Bin mit meinen zwei favorisierten Lösungen eigentlich zufrieden: Audiovalve RKV ... Viele Grüße Marko


Wollte noch kurz etwas anmerken:
Der Wunsch nach Röhren KV ist nach der James Serdechny Kabelmodifikation http://www.stefanaudioart.com/K1000HWPic1.htm völlig weg.

Ähnliches berichtet Srajan Ebaen bei www.sixmoons.com hier http://www.6moons.com/audioreviews/stefanaudioart2/k1000_2.html

Ultra resolution is now married to long-term ear comfort and even without valves, there's now just the right hint of midrange fullness or skoch of warmth that had always eluded the AKGs previously.


Aufwändig aber gut. Viele Grüße, Reiner
TomSawyer
Stammgast
#17 erstellt: 01. Apr 2006, 21:54
Hallo,

offensichtlich bin ich hier weniger exotisch veranlagt.

Eine bescheidene Kombination, an denen meine K1000 brillieren (luftig, dynamisch, räumlich, durchgezeichnet):
Linn Pretek/Powertek

Warum viel Geld ausgeben?

Dennoch gebe ich sie ab!

Nicht aus Unzufriedenheit
Seit einem Jahr habe ich ein eigenes Musik-Zimmer in dem
1. ich niemanden im Haus störe
2. die Kabel der K1000 zu kurz sind
3. die K1000 in dem einen Jahr gerade 2 Stunden gespielt wurden

Also, schade um sie, denn andere können sie besser gebrauchen.
Wenn jemand weiss, wer gebrauchte K1000 sucht...

LG
aphro1
Stammgast
#18 erstellt: 02. Apr 2006, 10:37
Servus

werden z.Zt. zu exorbitanten Preisen (gehen schon fast in Richtung Neupreis) bei Ebay gehandelt.


Liebe Grüße
Markus
RichterDi
Inventar
#19 erstellt: 02. Apr 2006, 11:39
Wahnsinn. 9 Stunden vor Schluß steht ein gebrauchter K-1000 bei ebay gerade bei 556 Euro. Unglaublich.

Ich habe damals wirklich zum richtigen Zeitpunkt gekauft mit 500 Euro Neupreis.

Viele Grüße, Reiner
Kruemelix
Stammgast
#20 erstellt: 02. Apr 2006, 13:31
@ TomSawyer

ich würde, wenn ich du wäre, meinen K1000 bei eBay reinstellen. Soviel wie dort bekommst du hier im Forum nie (ich habe hier im Forum für meinen 300€ gezahlt)

MfG

Thomas
m00hk00h
Inventar
#21 erstellt: 02. Apr 2006, 19:06
Wow. Einer der seltenen Fälle, in denen ein Kopfhörer tatsächlich sogar nach Bnutzen mehr wert wird, als er ursprünglich gekostet hat...das passiert wirklich nicht oft.
Schein AKG ja wirklich ein "Kultobjekt" geschaffen zu haben.

OT:
Weiß jemand etwas über Pläne für einen Nachfolger, oder so?

m00h
RichterDi
Inventar
#22 erstellt: 02. Apr 2006, 19:26

m00hk00h schrieb:
OT:
Weiß jemand etwas über Pläne für einen Nachfolger, oder so?

m00h


M.W. der K701. Viele Grüße, Reiner
m00hk00h
Inventar
#23 erstellt: 02. Apr 2006, 19:44

RichterDi schrieb:

m00hk00h schrieb:
OT:
Weiß jemand etwas über Pläne für einen Nachfolger, oder so?

m00h


M.W. der K701. Viele Grüße, Reiner



...nicht gerade das, was ich unter "revolutionär" verstehe.

Aber IMHO nicht der schlechteste Nachfolger, wenn auch nicht wirklich ein K1000-Killer...

m00h


[Beitrag von m00hk00h am 02. Apr 2006, 19:45 bearbeitet]
Wolfiman
Stammgast
#24 erstellt: 04. Apr 2006, 03:59

m00hk00h schrieb:
Wow. Einer der seltenen Fälle, in denen ein Kopfhörer tatsächlich sogar nach Bnutzen mehr wert wird, als er ursprünglich gekostet hat...das passiert wirklich nicht oft.
Schein AKG ja wirklich ein "Kultobjekt" geschaffen zu haben.

OT:
Weiß jemand etwas über Pläne für einen Nachfolger, oder so?

m00h


Nicht nur der K1000
Die letzte HE60/HEV70 Kombi ging für 1300Eur weg, die davor wohl auch, Listenpreis war mal 1200Eur
Und 5 Jahre dürfte das Teil auch schon auf dem Buckel gehabt haben.
Der letzte einzelne HE60 ging für über 800Eur weg, Listenpreis 600Eur

Das ist wirklich krank.
Ich hab für meinen vor 1,5 Jahren noch 700 bezahlt, und fand schon das zuviel.


Soweit ich das mitbekommen hab kommt das u.a- davon das der K1000 usw plötzlich von ein paar Leuten bei headfi gehypt wird.
RichterDi
Inventar
#25 erstellt: 04. Apr 2006, 18:17

Wolfiman schrieb:
Soweit ich das mitbekommen hab kommt das u.a- davon das der K1000 usw plötzlich von ein paar Leuten bei headfi gehypt wird.


Hast Du einen Link zum Thread? Gruß, Reiner
TomSawyer
Stammgast
#26 erstellt: 06. Apr 2006, 07:11
Hallo,

Ich stimme zu: "würdige" Nachfolger in Hinsicht Konzept gibt es wenige.

Vom Denkansatz her vielleicht der Hearo 999 von AKG.

Da wurde sauber gedacht: Wenn ich 2 Ohren habe, warum brauch ich dann mehr als 2 Lautsprecher zum räumlichen Hören?

Da kann man übrigen auch eine klassisches Stereo-System bzw. normale Kopfhörer (auch den K 701) für Surround einsetzen.


Danke für die Tipps mit eBay für den Verkauf des K 1000.

Nur zur Info: NP waren am Ende ca, € 800,-

LG
Wolfiman
Stammgast
#27 erstellt: 06. Apr 2006, 11:03

RichterDi schrieb:

Wolfiman schrieb:
Soweit ich das mitbekommen hab kommt das u.a- davon das der K1000 usw plötzlich von ein paar Leuten bei headfi gehypt wird.


Hast Du einen Link zum Thread? Gruß, Reiner


u.a. cosmopragma nannte mal ein paar Member von Headfi.
Anders kann ich mir das auch nicht erklären, wos die Dinger noch zu kaufen gab was ja nicht so lange her ist, hatt sich ja auch keiner für interessiert und sie gekauft.
Den HE60 gabs von 1994-2001, und wurde rund 2000x verkauft, für 7 Jahre etwas schwach, daher haben die den wohl auch eingestellt.
Der K1000 ist sicher auch nicht groß mehr über die Theke gegangen, deswegen hatt AKG den sicher auch vom markt genommen.
RichterDi
Inventar
#28 erstellt: 16. Jun 2006, 07:48
Hallo K-1000-Fans,

habe jetzt schon ein einige Mal von der Kombination von K1000 mit dem E.A.R. V20 gelesen.


http://www.ttvj.com/...info&products_id=184

Hat jemand aus diesem Forum schon einmal das Vergnügen gehabt?
Ich suche immer noch die perfekte K1000 Verstärkung. Mein Versuch auf der High End mich bei ein paar Herstellern anzukabeln scheiterte leider.

Viele Grüße, Reiner
Hüb'
Moderator
#29 erstellt: 16. Jun 2006, 07:56
Hier mal als Info zum aktuellen Gebrauchtpreis-Niveau: http://cgi.ebay.de/A...QQrdZ1QQcmdZViewItem

Grüße

Hüb'
hohesZiel
Stammgast
#30 erstellt: 16. Jun 2006, 08:33

Hüb' schrieb:
Hier mal als Info zum aktuellen Gebrauchtpreis-Niveau: http://cgi.ebay.de/A...QQrdZ1QQcmdZViewItem

Grüße

Hüb'


Wer den KH zu dem Preis kauft, kann nicht alle Tassen im Schrank haben...

das ist Neupreis-Niveau für einen 14 Jahre alten KH.... total krank.



"Das" normale Preisniveau liegt im Schnitt deutlich tiefer, bereits Preise um 400 Euro sind vergleichsweise hoch.

Hier hat man den starken Verdacht, daß da organisiert mitgeboten wird.

Ein Blick auf die Bieterliste sagt alles.....

Man muss bei Eba nicht an jedem Irrsinn teilhaben.....

Gruß
hohesZiel
RichterDi
Inventar
#31 erstellt: 16. Jun 2006, 10:34

hohesZiel schrieb:


Wer den KH zu dem Preis kauft, kann nicht alle Tassen im Schrank haben...

das ist Neupreis-Niveau für einen 14 Jahre alten KH.... total krank.
"Das" normale Preisniveau liegt im Schnitt deutlich tiefer, bereits Preise um 400 Euro sind vergleichsweise hoch.

Hier hat man den starken Verdacht, daß da organisiert mitgeboten wird.

Ein Blick auf die Bieterliste sagt alles.....

Man muss bei Eba nicht an jedem Irrsinn teilhaben.....

Gruß
hohesZiel


Hi, wie kommst Du zu Deiner Meinung? Ich hatte viel Glück, als ich den KH für 500 Euro Neupreis gekauft habe (ca. 4 Jahre her). Die letzten Neupreise die ich bei Händlern erfragt habe, lagen dann aber eher wieder bei 700 Euro.

Hätte ich noch keinen, würde ich auch den Preis hinlegen.

Viele Grüße, Reiner
hohesZiel
Stammgast
#32 erstellt: 17. Jun 2006, 13:49
Ist alles eine Frage des Preises.

8 Std. vor Auktionsende ist der KH bei ueber 600 Euro!
wer den kauft, kauft ihn wohl fuer 700, also ueber neupreis (der mit Handeln bei rund 1000 DM , also 500 Euro lag.
Aber bittesehr, wer gerne ueberteuert KH kauft...
(womit ich nicht sagen will, dass er das nicht wert ist, sondern dass man ihn deutlich preiswerter in ausgezeichnetem Zustand bekommen kann)

Aber mal etwas andeers:

Nachdem ich mich neulich einen halben Tag mit den AKG-Test-Cds fuerchterlich beim Suchen der optimalen Einstellung abgequaelt habe, weiss ich wohl den Grund:

ich habe zwar ganz eindeutige Ergebnisse, aber 2 verschiedene Einstellungen fuer raeumliche Ortung und fuer Klangfarbe.

Schade, habe ganz offensichtlich eine HRTF, die zu jenen 10 Prozent bedauerlicher Zeitgenosen gehoert, welche keine Strandard-Kopfform haben. bzw. eine Kombi aus 2 Standard(-Versionen.

Natuerlich werde ich mich fuer die Praeferenz "Klangfarbe" entscheiden, die raeumliche Darstellung ist dann immer noch drastisch besser als die im-Kopf-Lokalisation, aber das bedeutet natuerlich fuer mich, dass ich NOCH mehr Interesse an einer individuellen Messung habe,wie sie von A.H. erneut ins Spiel gebracht wurde.

Wer ist ausser uns beiden noch interessiert?

Und:
wer hat ebenfalls klare Ergebnisse, aber die wahl der Qual zwischen perfekter raeumlicher darstellung und Klangfarbe?

Gruss
hohesZiel

(Von Verbesserungsvorschlaegen wie bspw. Verformung des Kopfes in Richtung Standard-Mass mittels Hammer bitte ich abzusehen.. )


[Beitrag von hohesZiel am 17. Jun 2006, 13:52 bearbeitet]
RichterDi
Inventar
#33 erstellt: 17. Jun 2006, 15:04
Hi,

wollte nur auf zwei interessante Threads zum Thema Zusammenspiel Lautsprecher mit K-1000 aufmerksam machen:

Hey, AKG K-1000 owners! Have you tried...

Ambience recovery system for headphone listening based on K1000

Viel Spaß beim Ausprobieren.

Ich finde den Effekt ganz interessant. Ich teste gerade in einer Kombi mit den Satteliten Lautsprechern des Logitech THX Systems am Creek als Vollverstärker.
Der K-1000 wie immer am T-Amp (mit parallel geschalteten Widerständen).

Viele Grüße, Reiner

PS: Im K701 haben Otwin und ich uns ein wenig zum Thema K-1000 Verstärkung ausgetauscht. Hier der Link:

K701 Thread - Off Topic K-1000 Verstärkung
hohesZiel
Stammgast
#34 erstellt: 27. Jun 2006, 08:15
ähem....

vielen Dank für die zahlreichen Antworten auf meine Frage/Anmerkung zur Ermittlung der optimalen HRTF-Standardeinstellung mit dem BAP-1000

Gruß

hohesZiel
RichterDi
Inventar
#35 erstellt: 27. Jun 2006, 09:20

hohesZiel schrieb:
..., aber das bedeutet natuerlich fuer mich, dass ich NOCH mehr Interesse an einer individuellen Messung habe,wie sie von A.H. erneut ins Spiel gebracht wurde.

Wer ist ausser uns beiden noch interessiert?

Und:
wer hat ebenfalls klare Ergebnisse, aber die wahl der Qual zwischen perfekter raeumlicher darstellung und Klangfarbe?


Hi, ich befürchte, dass die Anzahl der Personen mit einem K1000 und einem BAP 1000 hier im Forum relativ gering ist. (Ich bin leider auch noch keinem Gerät habhaft geworden) Vielleicht versuchst Du es lieber auf Head Fi?

Viele Grüße, Reiner
hohesZiel
Stammgast
#36 erstellt: 27. Jun 2006, 16:52

RichterDi schrieb:

hohesZiel schrieb:
..., aber das bedeutet natuerlich fuer mich, dass ich NOCH mehr Interesse an einer individuellen Messung habe,wie sie von A.H. erneut ins Spiel gebracht wurde.

Wer ist ausser uns beiden noch interessiert?

Und:
wer hat ebenfalls klare Ergebnisse, aber die wahl der Qual zwischen perfekter raeumlicher darstellung und Klangfarbe?


Hi, ich befürchte, dass die Anzahl der Personen mit einem K1000 und einem BAP 1000 hier im Forum relativ gering ist. (Ich bin leider auch noch keinem Gerät habhaft geworden) Vielleicht versuchst Du es lieber auf Head Fi?

Viele Grüße, Reiner


Damit der daraufhin einsetzende Run auf die BAPs deren Preise ins astronomische treiben???

Nenee, lieber nicht.....

denen würde ich höchstens was von den noch lieferbaren Hearo 999 erzählen... unter dem "Geheimtipp" , daß man natürlich bei einem "Tuner" die DSPs bei Vollmond rundschleifen und anschliessend auf Naturkautschuk separat einbauen muss und .....

ausserdem besteht bei einer ganzen Reihe von dortigen Usern der hochgradige Verdacht auf chronisch akut rezidivierende Hai-Enteritis , da möchte ich nicht eintauchen.....

(mein Gott, wieso bin ich auf dieses schöne Wortspiel nicht früher gekommen.... )

Gruß

HohesZiel
manfred_kraft
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 28. Jun 2006, 10:15
Hallo,

Leider hat eine meiner M.Klein Endstufen den Geist aufgegeben. Während ich nach Ersatzteilen oder einem Gebrauchtgerät Ausschau halte, habe ich mich mal nach Alternativen umgesehen.

Wen es interessiert: Den technischen Daten nach sollten die (Mono-) Endstufen SE-25 von Buscher (www.buscher-endstufen.de) eigentlich ideal sein: Single-Ended Class-A Mos-Fet, 15W an 8 Ohm, Frequenzgang bis 400kHz (3DB) und eine ordentliche Slew-Rate von 20 V/ms. Kosten 250 € das Stück ohne Gehäuse. Ich werde sie in den nächsten Tagen bestellen und dann hier Feedback geben...

Grüße,
Manfred
RichterDi
Inventar
#38 erstellt: 28. Jun 2006, 10:30

manfred_kraft schrieb:
Ich werde sie in den nächsten Tagen bestellen und dann hier Feedback geben...

Grüße,
Manfred


Klasse, bin sehr gespannt. Ich dachte aber ehrlich gesagt, dass Du in der Zwischenzeit eher mit Deinem McIntosh hörst?

Viele Grüße, Reiner
manfred_kraft
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 28. Jun 2006, 11:09
Hallo Reiner,
Nun, den K1000 hatte ich an den M.Kleins betrieben, der McIntosh bedient meine Lautsprecher (Heil Kithara).

Ich habe allerdings in letzter Zeit einige Blindtests zwischen den verschiedenen Verstärkern durchgeführt (u.a. auch ein Paar SAC-Igel, einen T-Amp etc) und nachdem ich die Verstärker auf exakt (!) gleiches Lautstärkeniveau gepegelt hatte, waren die Unterschiede, die vorher so deutlich wirkten, kaum noch wahrnehmbar. Wahnsinn, wie sehr man sich da selbst täuscht. Wenn ich etwas mehr Zeit habe, mach ich dararus einen eigenen Thread.

Nichtsdestotrotz werde ich weiter mit dem K1000 und verschiedenen Verstärkern experimentieren.

Interessant in dieser Richtung ist auch der CapoTube der Zeitschrift Praktiker, ein Röhrenverstärker speziell für den K1000:
http://www.praktiker.at/prjkha01.htm

Interessanter finde ich allerdings gerade, Effektgeräte (Exciter/Enhancer/Röhrenpre, Kompressor) aus dem Studiobereich in meine Anlage zu integrieren. Unglaublich, wie z.B. gezielte Verzerrungen (=künstliche Obertöne) die subjektive Detailwahrnehmung verbessern. Dagegen sind Verstärker- oder Kabelunterschiede absolut vernachlässigbar. Auch dazu mehr in einem eigenen Thread...

Grüße,
manfred


[Beitrag von manfred_kraft am 28. Jun 2006, 11:11 bearbeitet]
RichterDi
Inventar
#40 erstellt: 28. Jun 2006, 18:30
Hallo Manfred!


manfred_kraft schrieb:
Ich habe allerdings in letzter Zeit einige Blindtests zwischen den verschiedenen Verstärkern durchgeführt (u.a. auch ein Paar SAC-Igel, einen T-Amp etc) und nachdem ich die Verstärker auf exakt (!) gleiches Lautstärkeniveau gepegelt hatte, waren die Unterschiede, die vorher so deutlich wirkten, kaum noch wahrnehmbar. Wahnsinn, wie sehr man sich da selbst täuscht. Wenn ich etwas mehr Zeit habe, mach ich dararus einen eigenen Thread.


Bitte umbedingt. Vielleicht eine PM oder sogar hier verlinken.


manfred_kraft schrieb:

Interessant in dieser Richtung ist auch der CapoTube der Zeitschrift Praktiker, ein Röhrenverstärker speziell für den K1000:
http://www.praktiker.at/prjkha01.htm


Hm, wie der wohl klingt? Schwierig sich vorher ein Bild zu machen.


manfred_kraft schrieb:

Interessanter finde ich allerdings gerade, Effektgeräte (Exciter/Enhancer/Röhrenpre, Kompressor) aus dem Studiobereich in meine Anlage zu integrieren. Unglaublich, wie z.B. gezielte Verzerrungen (=künstliche Obertöne) die subjektive Detailwahrnehmung verbessern. Dagegen sind Verstärker- oder Kabelunterschiede absolut vernachlässigbar. Auch dazu mehr in einem eigenen Thread...


Bitte auch hier zu eine PM mit dem Link oder hier.

Viele Grüße, Reiner
manfred_kraft
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 29. Jun 2006, 00:31
Hallo,

Es ist jetzt einige Zeit her, dass ich über meine Erfahrungen mit diversen Verstärkern am K1000 gepostet habe. In der Zwischenzeit habe ich mir eine recht hochwertige Umschaltbox gebastelt, an die ich 2 Lautsprecherpaare, einen K1000 und einen Stax-Kopfhörer anschließen kann. Außerdem hat die Box Anschlüsse für 2 Verstärker, so dass ich jeden Lautsprecher bzw. Kopfhörer zwischen 2 Verstärkern direkt umschalten kann. Damit habe ich zusammen mit einem Bekannten und meiner Freundin (ungeschultes, aber leistungsfähiges Gehör bis 19 kHz) eine Reihe von Hörvergleichen gemacht. Die Verstärker waren (immer paarweise): Mein McIntosh MA 6850, die M.Klein Class A-20, ein Paar SAC PA50 (Igel), ein T+A 1530R und ein modifizierter T-AMP. Abgehört haben wir mit den K1000 und dem Stax SR-303 (über einen SRD-7 Pro).

Wir hatten nicht vor, einen strengen Blindtest durchzuführen, sondern wollten einfach mal die verschiedenartigen Verstärkerkonzepte (Class-A, Übertrager in Endstufe, Digital Amp etc) im direkten Vergleich hören. Ich will jetzt auch gar nicht die Diskussion über den Sinn oder Unsinn von Blindtests führen. Es gibt viele Faktoren, die unsere Erfahrungen relativieren könnten:
-Wir hatten nur mit Kopfhörern getestet, die eine relativ unproblematische Last für einen (Lautsprecher-)Verstärker sind.
-Es waren, außer dem T-AMP, alles „High-End“ Verstärker.
-Puristen könnten außerdem einwenden, dass die Umschaltbox den Klang verschlechtert usw.

Zunächst waren die Unterschiede zwischen den Verstärkern auch eindeutig reproduzierbar bis wir auf die Idee kamen, die einzelnen Verstärker auf ein einheitliches Lautstärkeniveau einzupegeln.
Danach war es keinem von uns mehr möglich, die Verstärker reproduzierbar zu unterscheiden, d.h. nach längerem Hören und mehrfachem Umschalten zu sagen, welcher Verstärker gerade lief. Lediglich der T-Amp war eindeutig zu identifizieren, da er bei kräftigeren Impulsen etwas verzerrte. Interessanterweise schienen die minimalen Unterschiede nicht im tonalen Bereich, sondern in der Raumabbildung zu liegen. In jedem Fall waren die Unterschiede wesentlich geringer, als wenn man die Klangregelung des McIntosh um einen Tick verstellt oder den K1000 um einige Zentimeter auf dem Kopf verschiebt.

Ich will jetzt gar nicht jegliche Klangunterschiede zwischen Verstärkern leugnen, aber wenn in Hifi-Zeitschriften oder -Foren bei der Bewertung von Verstärkern mit blumigen Beschreibungen Größenordnungen an „Musikalität“ und Charakter unterschieden werden oder erst ein Verstärker XY das wahre Potential einer Aufnahme oder eines Kopfhörers offenbart, kann ich das nicht mehr ganz so ernst nehmen. Immerhin habe ich selbst einige Beiträge (und Monate) früher in Klangbeschreibungen der verschiedenen Verstärker geschwelgt. Jetzt traue ich es mir nicht mehr zu, in der obigen Versuchsanordnung einen 90 Punkte Verstärker reproduzierbar von einem 105 Punkte Verstärker irgendeiner Bestenliste zu unterscheiden.

Versteht mich bitte nicht falsch: Ich liebe Musik und die Technologie zu ihrer Wiedergabe. Ich freue mich über dicke Frontplatten, glühende Röhren und tolle Messwerte und werde weiterhin versuchen, das letzte aus meiner Anlage rauszuholen. Aber ich glaube auch, dass es Grenzen in der Reproduktion von Musik gibt, die sich durch „bessere“ Geräte nicht beliebig verschieben lassen.

Ich habe ca. 50 verschiedene Aufnahmen der „Kunst der Fuge“ von J.S.Bach. Einige meiner Favoriten davon sind wirklich schlecht aufgenommene Schallplatten aus den 60ern, trotzdem schaffen sie ein musikalisches Universum, das technisch wesentlich bessere Aufnahmen nicht erreichen. Die Musik entsteht halt doch im Kopf des Hörers.

Ich hoffe, niemanden gelangweilt zu haben und geh jetzt noch ein Stündchen Musik hören.

Grüße,
Manfred
RichterDi
Inventar
#42 erstellt: 29. Jun 2006, 06:27
Hallo Manfred,

kein bißchen Langweile!

Beim Durchlesen habe ich mich gefragt ob Dein Bild genauso eindeutig wäre, hättest Du Verstärker anderer (gemeint is niedriger) Qualität wie z.B. meinen Creek 4330 miteinbezogen hättest.

Bezogen auf den T-Amp: Du vewendest die von Norbert Lehmann vorgeschlagenen zusätzlichen, parallelen Widerstände?


Hi,

I have to add some thoughts about using any Tripath amp with the K1000:

All Tripath applications show an output filter usually designed for 4 Ohms loudspeakers. If you use this application with an 8 Ohms loudspeaker the ripple in the frequency response will be around 0.5 dB which is rather unproblematic.

If the amplifier is measured with _open_ outputs the peak at 20kHz reaches a value of around 30dB(!) which would be more than unacceptable. Nevertheless I assume that with the 120 Ohms of the K1000 (factor 30 compared to the filter's calculated load) you will have a treble peak of several dB which is more than just a nice coloration.

To use an AKG K1000 with such a Tripath based amp one should shunt the amp's outputs with 8 Ohm resistors to avoid the high frequency peak.

The same resistor will also reduce the energy in the 100kHz - 1MHz band where the switching frequency is wandering dependent on the power drawn from the amp but this is another effect.


Welche weiteren Modifikationen hast Du an Deinem T-Amp vorgenommen? Meiner klang nach den Modifikationen weniger gut, deswegen die Frage.

Viele Grüße, Reiner

PS: Hier ein Thread zum gleichen Thema wie dieser K1000 Amp Survey
manfred_kraft
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 29. Jun 2006, 10:01
Hallo Reiner,

ich glaube ehrlich gesagt nicht, daß der Creek an dem Ergebnis etwas geändert hätte (reine Spekulation natürlich). Wie gesagt, ich habe vorher geglaubt, sehr deutliche Unterschiede zwischen den Verstärkern gehört zu haben, und die sind nur durch Einpegeln auf gleiches Lautstärkeniveau auf ein Minimum geschrumpft. Ich glaube, wenn man die Verstärker mit einem Equalizer entzerrt hätte, wäre überhaupt kein Unterschied mehr hörbar gewesen.

Anfangs war ich sehr enttäuscht, wo ich doch recht viel Geld für den McIntosh ausgegeben hatte, aber immerhin ist es ein wunderschönes Gerät.

Ich will übrigens noch einen weiteren Test machen: Diesmal soll ein AV-Receiver (500-800€) und ein Röhrenverstärker (Single Ended Triode) mit dabei sein.

Die wichtigste Erkenntnis daraus war allerdings, daß ich meinen Idealvorstellungen von Klang sehr wahrscheinlich nicht durch einen noch besseren Verstärker erreichen kann, sondern andere Wege gehen muss (daher die Experimente mit Studio-Prozessoren). Davon bald mehr...

Der T-Amp war geliehen und die Modifikationen waren Ausgangswiederstände und eine Akku-Stromversorgung.

Grüße aus Wiesbaden,
Manfred
hohesZiel
Stammgast
#44 erstellt: 29. Jun 2006, 21:50
@manfred Kraft

Danke für den interessanten Bericht über die positiv-ernüchernde Blindtest-serie.

Ich hatte das aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen und der vielen berichte hier im Board bereits erwartet, aber man kann so etwas icht oft genug lesen.

Auch die tatsache, dass man sich für schöne, edle geräte trotzdem entscheiden kann, ist unbestritten.

Man muss nur offen zugeben, dass lediglich (unter technischen gesichtspunkten) technisch schlecht konzipierte oder bewusst viel K2-Verzerrungen erzeugende Röhren noch unterscheidbar sein werden.

Gruß

und nochmals Danke für den bericht!

Interesant für mich persönlich wäre noch ein Bericht über einen vergleich irgendeines Lambda-Stax der letzten 20 Jahre gegen K-1000.

ich selbst habe einmal einen 20 Jahre alten Stax Lambda Pro gegen seinen neueren Bruder (SRS 4040) gehört und KEINEN wahrnehmbaren Unterschied gehört. Die weitere reduktion der Membrandicke in den letzten 20 Jahren ist also höchstwahrscheinlich irrelevant.

Der test war natürlich vergleichsweise einfach, weil die beiden Amps ( SRM-1 MK II und SR-404) Anschlüsse für je 2 KH haben, elektrische Ausgangspegel sind also beim test absolut identisch gewesen.

Derzeit habe ich keinen Stax, werde aber vielleicht mal einen SR 404 mit SRM 717 zwecks vergleich mit K-1000 anschaffen.

Allerdings müsste man dann beide gleich entzerren, weil man sonst natürlich nicht die KH, sondern die Frequenzgänge vergleicht. Und die Unterschiede müssten noch deutlich hörbar sein (Spekulation)

Gruß

hohesZiel


[Beitrag von hohesZiel am 29. Jun 2006, 22:04 bearbeitet]
ukw
Inventar
#45 erstellt: 02. Jul 2006, 23:14

manfred_kraft schrieb:
....
Ich habe ca. 50 verschiedene Aufnahmen der „Kunst der Fuge“ von J.S.Bach. Einige meiner Favoriten davon sind wirklich schlecht aufgenommene Schallplatten aus den 60ern, trotzdem schaffen sie ein musikalisches Universum, das technisch wesentlich bessere Aufnahmen nicht erreichen. Die Musik entsteht halt doch im Kopf des Hörers.

Ich hoffe, niemanden gelangweilt zu haben und geh jetzt noch ein Stündchen Musik hören.

Grüße,
Manfred


Moin Manfred,
So geht's mir auch bei meinem Lieblingsstück: Der Arpeggione von Schubert. Die beste Einspielung stammt aus dem Jahr 1958 und ist von Enrico Mainardi am Cello gespielt... Immer wenn ich das Stück (Deutsche Grammophon LPE 17157) höre frage ich mich, wie das sein kann, daß sämtliche anderen Aufnahmen die ich kenne mehr oder weniger am Stück vorbeiinterpretiert sind oder der Selbstdarstellung dienen zB Mischa Maisky => der Dieter B. der Klassik

Es stört weder die rückständige Aufnahmetechnik, noch die bescheidene Landspielplatte (im seltenen 25 cm Format)
Das Stück ist einfach göttlich gespielt
Haltepunkt
Inventar
#46 erstellt: 04. Jul 2006, 11:32
@Manfred_Kraft

Mein Favorit der 'Kunst der Fuge' ist in meinen Ohren nicht nur aufnahmetechnisch sehr gut (Tacet).
"Wenn ich nur ein Werk auf die einsame Insel mitnehmen darf, so wähle ich Koroliovs Bach, denn diese Platte würde ich, einsam verhungernd und verdurstend, bis zum letzten Atemzug immer wieder hören."
(György Ligeti)


Guter Bericht übrigens...
manfred_kraft
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 04. Jul 2006, 18:32
Hallo,

die Aufnahme von Koroliov ist auch meine liebste Klavier-Einspielung der KDF. Bei den Ensemble-Einspielungen gibt's allerdings zu viele und zu unterschiedliche Interpretationen, um nur einen Favoriten zu haben.

Gab es eigentlich schonmal einen "Kunst der Fuge" Thread?

Grüße,
Manfred
RichterDi
Inventar
#48 erstellt: 09. Jul 2006, 18:10

Haltepunkt schrieb:
@Manfred_Kraft

Mein Favorit der 'Kunst der Fuge' ist in meinen Ohren nicht nur aufnahmetechnisch sehr gut (Tacet).
"Wenn ich nur ein Werk auf die einsame Insel mitnehmen darf, so wähle ich Koroliovs Bach, denn diese Platte würde ich, einsam verhungernd und verdurstend, bis zum letzten Atemzug immer wieder hören."
(György Ligeti)





manfred_kraft schrieb:
Hallo,

die Aufnahme von Koroliov ist auch meine liebste Klavier-Einspielung der KDF.
Gab es eigentlich schonmal einen "Kunst der Fuge" Thread?



Danke! Habe mir nach Euren Beschreibungen die Aufnahme zugelegt. Schlicht hypnotisch. In der Wirkung für mich nur vergleichbar mit den Goldberg Variationen von Gould (späte Aufnahme, Analog Re-Master)

Hatte vorher nur eine Aufnahme der "Kunst der Fuge" von Gustav Leonhardt am Cembalo. Falls Ihr den Thread noch findet wäre ich Euch für einen Post extrem dankbar.

So genug OT. Höre bei der Hitze natürlich mit K-1000 und T-Amp. Wunderbar!

Viele Grüße, Reiner
Matzio
Inventar
#49 erstellt: 06. Sep 2006, 02:21

RichterDi schrieb:

Bezogen auf den T-Amp: Du vewendest die von Norbert Lehmann vorgeschlagenen zusätzlichen, parallelen Widerstände?


Hi,

I have to add some thoughts about using any Tripath amp with the K1000:

All Tripath applications show an output filter usually designed for 4 Ohms loudspeakers. If you use this application with an 8 Ohms loudspeaker the ripple in the frequency response will be around 0.5 dB which is rather unproblematic.

If the amplifier is measured with _open_ outputs the peak at 20kHz reaches a value of around 30dB(!) which would be more than unacceptable. Nevertheless I assume that with the 120 Ohms of the K1000 (factor 30 compared to the filter's calculated load) you will have a treble peak of several dB which is more than just a nice coloration.

To use an AKG K1000 with such a Tripath based amp one should shunt the amp's outputs with 8 Ohm resistors to avoid the high frequency peak.

The same resistor will also reduce the energy in the 100kHz - 1MHz band where the switching frequency is wandering dependent on the power drawn from the amp but this is another effect.


Welche weiteren Modifikationen hast Du an Deinem T-Amp vorgenommen? Meiner klang nach den Modifikationen weniger gut, deswegen die Frage.

Viele Grüße, Reiner


Hallo, RichterDi,

Welche Modifikationen und Widerstände verwendest Du für den T-Amp? Habe mir jetzt einen Super T-Amp (in der CE-Version) mit einem Labornetzteil (13 Volt, stabilisiert, nicht geschaltet) gekauft. Dazu erhalte ich gratis Anpaßwiderstände, glaube, es war von 6 Ohm die Rede. Was ist denn aber besser? 6 Ohm, 8 Ohm, 10 Ohm, 16 Ohm? Müßte ich dann nämlich gleich mitbestellen. Weiß allerdings nicht, inwiefern T-Amp und Super T-Amp wirklich vergleichbar sind, denn angeblich wurden nicht nur auf der größeren Platine des Super T, sondern auch im Tripath 2024-Chip selber einige Modifikationen vorgenommen, evtl. auch an der Filtersektion, so daß hier Anpaßwiderstände womöglich gar nicht notwendig sind....?

Vielen Dank im Voraus für Deinen Rat.

Grüße,
Matzio
cosmopragma
Inventar
#50 erstellt: 06. Sep 2006, 04:58

Matzio schrieb:

RichterDi schrieb:

Bezogen auf den T-Amp: Du vewendest die von Norbert Lehmann vorgeschlagenen zusätzlichen, parallelen Widerstände?


Hi,

I have to add some thoughts about using any Tripath amp with the K1000:

All Tripath applications show an output filter usually designed for 4 Ohms loudspeakers. If you use this application with an 8 Ohms loudspeaker the ripple in the frequency response will be around 0.5 dB which is rather unproblematic.

If the amplifier is measured with _open_ outputs the peak at 20kHz reaches a value of around 30dB(!) which would be more than unacceptable. Nevertheless I assume that with the 120 Ohms of the K1000 (factor 30 compared to the filter's calculated load) you will have a treble peak of several dB which is more than just a nice coloration.

To use an AKG K1000 with such a Tripath based amp one should shunt the amp's outputs with 8 Ohm resistors to avoid the high frequency peak.

The same resistor will also reduce the energy in the 100kHz - 1MHz band where the switching frequency is wandering dependent on the power drawn from the amp but this is another effect.


Welche weiteren Modifikationen hast Du an Deinem T-Amp vorgenommen? Meiner klang nach den Modifikationen weniger gut, deswegen die Frage.

Viele Grüße, Reiner


Hallo, RichterDi,

Welche Modifikationen und Widerstände verwendest Du für den T-Amp? Habe mir jetzt einen Super T-Amp (in der CE-Version) mit einem Labornetzteil (13 Volt, stabilisiert, nicht geschaltet) gekauft. Dazu erhalte ich gratis Anpaßwiderstände, glaube, es war von 6 Ohm die Rede. Was ist denn aber besser? 6 Ohm, 8 Ohm, 10 Ohm, 16 Ohm? Müßte ich dann nämlich gleich mitbestellen. Weiß allerdings nicht, inwiefern T-Amp und Super T-Amp wirklich vergleichbar sind, denn angeblich wurden nicht nur auf der größeren Platine des Super T, sondern auch im Tripath 2024-Chip selber einige Modifikationen vorgenommen, evtl. auch an der Filtersektion, so daß hier Anpaßwiderstände womöglich gar nicht notwendig sind....?

Vielen Dank im Voraus für Deinen Rat.

Grüße,
Matzio
Der Reiner hat wohl im Moment Sendepause mangels DSL at home, also spring ich mal kurz ein.
6 Ohm ist gut, aber du brauchst hier nicht auf die Nachkommastellen zu schauen, bis 8 Ohm ist ok, und damit es nicht bruzzelt so um 10 W Belastbarkeit.
Die Widerstände sollten möglichst gleich sein.Also entweder direkt welche mit engen Toleranzen kaufen oder mehrere kaufen und handmatchen.
Dafür werde ich wieder geflamed, aber trotzdem: verschiedene Widerstandstypen klingen verschieden gut.Nein, ich kann nicht erklären, warum verschiedene Typen parallelgeschaltete Widerstände verschieden klingen sollten, ergibt für mein limitiertes Verständnis keinen Sinn, ist aber so. Also nicht z.B. die spottbilligen Keramiktypen von z.B. Conrad nehmen.Widerstände sind sowieso nicht so teuer ausser die absurden Audioboutiquetypen, aber denen stehe ich eher skeptisch gegenüber.
Vor dem Anschliessen des K1000 solltest du den DC-offset messen, da gibt es böse Überraschungen bei den Tripath-Chips.
RichterDi
Inventar
#51 erstellt: 06. Sep 2006, 22:57
Danke Cosmopragma, so gut hätte ich ohnehin nicht antworten können.

Viele Grüße, Reiner
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