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Band von Bobby umspulen auf Revox B77?

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Kepheus
Neuling
#1 erstellt: 06. Sep 2004, 19:03
Hallo zusammen!

Nachdem ich gerade dabei bin, das "Tonband an sich" für mich wiederzuentdecken, habe ich eine (vermutlich heftigst naive Frage)...

Kann ich mit der B77 ein Band vom Bobby auf eine Spule umspulen? Ich muss zugeben, dass ich noch nie ein derartiges Band auf einem Bobby in Händen hatte (zuhause gab's früher alles auf Spule) - und würde mir eigentlich nur vorstellen können, dass man das liegend auf einem Teller entsprechender Größe machen kann, aber leider finde ich zu dieser Frage nichts.

Vielen Dank im voraus,
Thomas
McSound
Stammgast
#2 erstellt: 06. Sep 2004, 22:02
Hallo Thomas,

wenn der Wickel sehr fest und auch äußerlich alle glatt ist,
würde ich (hast Du die "schnelle" also 19/cm/sek. und 38 cm/sek.) oder die "normale" 9,5 cm/sek und 19 cm/sek. oder die
für "Überwachungsaufgaben" 2,4 cm/sek. 4,74 cm/sek. (glaube ich aber weniger) jedenfalls nimmst Du die höchste Abspielgeschwindigkeit und läßt es auf eine Spule aufwickeln,
anschließend spulst Du auf eine (kannst Du noch kaufen) Leerspule zurück.
Auf keinen Fall würde ich im schnellen Vorlauf das Band auf die Spule umspulen.

Gruß Hagen
Kepheus
Neuling
#3 erstellt: 07. Sep 2004, 06:41
Hallo Hagen,

es ist die "normale" B77, also mit 9,5 cm/s und 19 cm/s.

Konkret ging es um fabrikneue Bänder auf Bobby, da hätte ich am ehesten die Hoffnung, dass sie fest genug gewickelt sind. Vermutlich sollte ich das aber am ehesten mit einer liegenden Maschine machen?

Auf jeden Fall schon mal danke für den Tipp,
Thomas
McSound
Stammgast
#4 erstellt: 07. Sep 2004, 20:13
Hallo Thomas,

ja, auf alle Fälle liegend, sicher ist sicher.
MikeDo
Inventar
#5 erstellt: 09. Sep 2004, 19:47

Kepheus schrieb:
Hallo Hagen,

es ist die "normale" B77, also mit 9,5 cm/s und 19 cm/s.

Konkret ging es um fabrikneue Bänder auf Bobby, da hätte ich am ehesten die Hoffnung, dass sie fest genug gewickelt sind. Vermutlich sollte ich das aber am ehesten mit einer liegenden Maschine machen?

Auf jeden Fall schon mal danke für den Tipp,
Thomas


Manchmal kann man den Wickel auch locker in eine Spule einsetzen.. Habe ich mehrfach gemacht, stellte kein Problem dar. Spule ( 26er ) aufschrauben, Band passgenau einsetzen und die Hälfte der Spule wieder draufschrauben.. Fertig !!

Mike
McSound
Stammgast
#6 erstellt: 10. Sep 2004, 21:43
Geht das wirklich unproblematisch?
sibro
Stammgast
#7 erstellt: 11. Sep 2004, 08:44
Ja, das mit der "halben Spule" ersetzt fast eine 27,5cm- Studioscheiben-Adapterscheibe, die es im Zubehör zur B77 gab (2 Stck.), sie ist auflegbar, wenn in den Standard-Kleinbandtellern der Revox zwei Löcher f. die Zapfenaufnahme der Teller sind (mW. nur bei der 19/39er HS-Ausführung vorhanden bzw. könnte man diese bei der B77norm. 9/19cs mit den Tellern nachkaufen bzw. auswechseln, bei viel Präzision auch nachbohren). Unklar ist mir aber die Befestigung des AEG-Bobby's im Wickel auf der "halben" Spule, der ja plan und zentrisch laufen muß.
Beim Umspulen auf alle Fälle den "Abwickler" gut per Hand abbremsen, lieber langsam als schnell mit Bandsalat !
Vorsicht aber mit den "Frei-Wickel"-Bändern, die alten Studiobänder waren früher rauher, haben weiche Amateur-Tonköpfe mitunter abgeschliffen (bis ca. Bandfertigung 70er Jahre, ab 80er kalandriert dh.nachgeglättet u. andere Vergußtechnik).
(Habe sogar meine G36-Revox-HS auf 30cm-Bandteller-Anwendung umgebaut, siehe dazu www.schori.info >>Revox >> Eigenbauten)


[Beitrag von sibro am 11. Sep 2004, 08:54 bearbeitet]
McSound
Stammgast
#8 erstellt: 11. Sep 2004, 20:21
Hallo sibro, die Löcher für die Zapfenaufnahme sind bei der
"schnellen" B77 MkII, (19/38cm/sek.) nicht Standard. Die mußt Du nachrüsten. Ich glaube bei der A 700 war es Standard.
McSound
Stammgast
#9 erstellt: 11. Sep 2004, 20:22
und Nachtrag logischerweise bei den Profi Studer Maschinen.
sibro
Stammgast
#10 erstellt: 12. Sep 2004, 10:35
Hallo McSound, danke,
Glaube, ich hab diese spez.exakt gebohrten Bandteller b. Nachrüstung der schwarzen 27,5cm-Scheiben (Radiohändler anläßl.Zürichbesuch 70er jahre) oder i.80er jahren b.Bezug der großen alu-farb.30cm-Teller mitbekommen od. eigens gekauft. Nun kannst letztere bei www.schori.info sehen. Das Nachbohren der blechenen G36-Teller ist mir teilweise exakt gelungen, es genügt für sicheren planen u. schrägen Bandlauf meiner vielen 30cm-AGFA-PEM368-Bandwickel mit Live-Aufnahmen. Doch sind die Wickelmotoren fast etwas schwach, verändere aber nichts mehr !! An Aktiv-Lautsprecherboxen hören sich die 38er Aufnahmen durch Röhrentechnik der G36 ganz hervorragend an. (Meine B77HS ca. 1996 verkauft zu rd. 1600,-, inzwischen ist sie den gleichen Preis aber i.Euro wert (?)).

Für alle Oldtime-Tonbandler hier die Ansicht einer Rundfunk-AEG-Telefunken-M5-Maschine der 50er Jahre, wo man die Bandteller u. Wickel gut sieht (noch für 38 od. 76 cs, mono): www.ovichemie.de/StudTB-Telef-M5.jpg


[Beitrag von sibro am 12. Sep 2004, 12:30 bearbeitet]
McSound
Stammgast
#11 erstellt: 13. Sep 2004, 23:06
Hallo sibro, wie ist denn die Langzeitstabilität der AGFA-PEM368 Bänder? Fangen die an zu verkleben? Ich habe böse Probleme mit meinen Revox 621 Bändern aus den 80ern und die waren angeblich von AGFA. Meine 601 Bänder von Revox sind o.k.
Sehr gut fand ich die Maxell Bänder.

Meine B77 behalte ich, da ich sowas sammele.

Die alten AEG (Telefunken) Maschinen sind schon "geil".
McSound
Stammgast
#12 erstellt: 13. Sep 2004, 23:10
Nachtrag: ich habe mir gerade das Bild angesehen, der Motor
für den Band antrieb ist doch genial. Mit solchen Motoren kann man bald personenaufzüge betreiben.
sibro
Stammgast
#13 erstellt: 14. Sep 2004, 08:38
Auf keinen Fall -, lb. McSound, sind die Agfa-PEM468-Bänder =Basis: PolyEster-elektrostat.leitend-rückseiten-Mattiert anfällig gegen "Verklebung". Das hatte ich nur bei meinen Ampex 406/ 407er (70-80er Jahre), brachte diese in 1997 noch zu BASF/EMTEC-Werk München, wo sie "geglättet" wurden (sagten nicht wie, --für Fachpresse-Report einmalig geschehen!), kopierte sie und jetzt liegen sie hier wieder mit Verklebung (Weichmacheraustritt mE.), dh. beim Bandlauf gibts klebende, wachsartige Absonderungen an Umlenkbolzen, Köpfen ua, die so stark bremsen, auch pfeifen, daß Stillstand, ja Bandriß eintritt. Evtl. sind die Revox 621 auch von Ampex (habe selbst nur Sorte 601), bei Agfa wurde bei keiner Sorte bis zum "einfachen" Hobbyband der 60er sowas festgestellt Alle anderen Bänder bei mir ab 1963 laufen gut (frühe Hobbyware Agfa, BASF, freie Wickel Radio-RIM, auch Scotch-3M, Maxell, ferner rot.Rundfunkband und wiegesagt PEM468). Dem Verkleben kann man auch durch mäßiges "Ausheizen" begegnen, gibt im Web dazu weltweit Hinweise (über www.reeltoreel.de erfahrbar). Hinweis: Alte Bänder immer rückgespult lagern, rel.trocken bis mäßig.Feuchtigkeit, magnetfeldfern, gelegtl. mal schonend Umspulen.


[Beitrag von sibro am 14. Sep 2004, 13:50 bearbeitet]
wolfi
Inventar
#14 erstellt: 14. Sep 2004, 11:51
Hallo,
in der neuesten Ausgabe des ton + video Report stellt der Inhaber von Tonstudiobedarf Bluthard in einem Artikel den Stammbaum der Revoxbänder seit den 50 er Jahren vor. Danach stammten die Bänder bis 1970 von Scotch, es folgte ein kurzes Agfa - Intermezzo ( PE 31 und 36 ). Von 1971 an wurde das Scotch 207 verwendet, welches ab 1973 als Revox 601 angeboten wurde. Es folgten ab 1979 621 und 631 ( von Scotch ) und ab 1985 eine Ampex - Phase. Die Einzelheiten mag der interessierte Leser dem Artikel entnehmen.
sibro
Stammgast
#15 erstellt: 14. Sep 2004, 13:47
Interessant, der t+v-report, doch gab es evtl.Überschneidungen bei gewiss.Typen (?), bei mir war und ist eben nur das Ampex 407 "klebend", selbst bei Umgehung der Umlenkbolzen: erst pfeifts, dann bremsts, dann klebts, dann reißts, das vordere Bandende wickelt sich um Capstanachse und fertig (ist) dh. war der "Bandsalat". Lege die Sorte nach mind. 5 Bandrissen /-montagen nicht mehr auf ! Habe mir gleich nach "Glättung" DAT-Kopie gezogen.


[Beitrag von sibro am 14. Sep 2004, 13:48 bearbeitet]
wolfi
Inventar
#16 erstellt: 14. Sep 2004, 14:00
Hallo,
u.U. fand unter der gleichen Typbezeichnung ein " schleichender technischer Fortschritt " statt. Viele Amateure klagten über die 621/631 von Scotch. Die Revox 641 M und Revox 641 P sind Ampex 457, das Revox Mastering Tape 456 ist ein Ampex 456. Mit diesen Ampextypen sind mir keine größeren Klagen bekannt ( was aber auch kein zwingendes Argument für ihre Qualität ist ).
McSound
Stammgast
#17 erstellt: 14. Sep 2004, 22:30
Hallo sibro, was Du beschreibst habe ich mit den 621 Bänder;
erst fangen die an zu "pfeifen", dann Klebereste an den Umlenkspulen und Köpfen, manchmal Stillstand bis zm reißen.

Auch "Vorgespulte" Bänder sind einfach beim umspulen immer langsamer geworden bis es zum Stillstand und zum Riß kam.

Hallo wolfi, das Thema hatten wir aber schon vor 3 Wochen
wie man die Bänder "behandelt". Ich bin aber mit dem "aufbacken" sehr skeptisch und würde das auf keinen fall selbst machen.

Gruß an alle .
wolfi
Inventar
#18 erstellt: 15. Sep 2004, 06:07
Hallo Mcsound,
das Backen wurde von mir nicht angesprochen sondern von sibro, der u.U. beim " letzten Mal " nicht dabei war.
sibro
Stammgast
#19 erstellt: 15. Sep 2004, 20:20
Das stimmt schon, die Sache mit dem "Aufbacken" wird weltweit (>>>>praktisch i.Web, es gibt umfangreiche Beschreibungen, Hintergrund-Schilderungen etc.) diskutiert, empfohlen, abgelehnt, es muß aber was dran sein, man heizt einfach gewisse flüchtige Komponenten aus (evtl. geht mit Vakuum schonender, auch f. die Magnetschicht mit dem Nebeneffekt des Durchkopierens), habe es niemals selbst gemacht.
Hinweis dto.: www.reeltoreel2.de mfg, SB


[Beitrag von sibro am 15. Sep 2004, 20:23 bearbeitet]
McSound
Stammgast
#20 erstellt: 15. Sep 2004, 20:25
Genau die Angst des "Durchkopierens" hätte ich. Je höher die Temparatur des so stärker der Kopiereffekt. Ich lese mich noch etwas in die Materie ein. Die in Frage kommenden Bänder habe ich in Folie verschweißt (von meiner Frau aus der Küche das Folienschweißgerät genommen) und lager die schön kühl.
Röhrenwendy
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 16. Sep 2004, 19:05
Hallo Thomas,
das gerät muss liegen und man sollte einen entsprechenden Teller von Revox haben. Dann kann man Problemlos umspulen.
Gruß
Spacewendy
DonAdolfo
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 27. Jun 2016, 21:39
Hallo Moin ! ich bin neu hier bin aus Elmshorn . Ich habe auch das Problem gehabt. Ich habe mir aus 2 mm Alu erst mal Versuchsweise einen Teller gemacht. War ein Bißchen Arbeit aber es ging. Mit der Dekupiersäge erst mal den Aluteller aus Gesägt. Zentrales Loch gebohrt und da den Dreizack für den Bandteller Eingefeilt. Dann da wo beim Bobby die 2 Bohrungen sind
4 mm Schrauben versenkt eingeschraubt, Und schon konnte es los gehen Die Bänder abzuspielen. Aber man sollte nicht die Normalen Bänder nehmen die sind zu glatt die laufen aus den Wickel . Dann sollte man das Profiband nehmen das Rückseitig Mattiert ist und nicht vom Wickel fällt Ich habe fast nur die Richtigen Studio Bänder Agfa PER 555 oder PER 525 .Von BASF Typ LGR . Habe die Revox A77 und die Teac A 3440 . Von meinem guten Freund der ehemals Schlager als Sogenante Nachzieher gesungen hat bokomme ich die Studio Master Bänder seiner und auch von Anderen Produktionen. Ich spiele mir das was ich noch brauchen will seiner Lieder auf den Computer .Aber in WAV Format damit es noch so bleibt wie es auf den Studioband ist.Mein Freund hat leider in seinem Archiv nicht mehr alles was er auf TIP oder Europa und Anderen Billig Label gesungen hat auf diese Art wollen wir per CD sein Archiv wieder aufbauen..Es stinkt nach Arbeit fangen wir an . Gruß aus Elmshorn Adolf .
DonAdolfo
Schaut ab und zu mal vorbei
#23 erstellt: 18. Jul 2016, 09:06
Hallo ! Nun habe ich mir neue Bandteller gekauft. Ich habe viele Bänder auf Bobby Nun kann ich sie auch von Bonbby auf Bobby spielen.Auch NAB Adapter habe ich mir Zugelegt denn einige Bänder sind auf NAB Spulen ,Es gibt Studios die nur mit NAB arbeiten.Nun ist kein Hindernis mehr vorhanden das ich alle Arten von Bänder Abspielen kann.Aber für Bobby braucht man wirklich die Spezialbänder da ist die oberfläche rau.Normale sind zu Glatt.und würden Rausrutschen. Gruß Adolf
WBC
Stammgast
#24 erstellt: 18. Jul 2016, 09:38
Hallo all,

auch, wenn ich (noch) keine Bandmaschine besitze, bin ich neugierig...

Was ist ein Bobby??? Ich kenne diese Bezeichnung für etwas, das nichts mit Musik zu tun hat...

Lasst mich nicht doof sterben...

LG Carsten
pedi
Stammgast
#25 erstellt: 18. Jul 2016, 11:27
http://images.google...MDw&bih=635&biw=1150

sowas.a bissl runterscrollen.


[Beitrag von pedi am 18. Jul 2016, 11:28 bearbeitet]
WBC
Stammgast
#26 erstellt: 18. Jul 2016, 11:55
thx...

werd ich mir zu Gemüte führen...

LG Carsten
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