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Warum haben Pro-Ject Plattenspieler keine Endabschaltung ?

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Beitrag
einstein-2
Inventar
#102 erstellt: 07. Okt 2021, 10:29
[quote="Burkie (Beitrag #99)"][quote="einstein-2 (Beitrag #96)"][quote="Burkie (Beitrag #95)"]Dann glaub mal schön weiter, dass das was high-endige

Ich mache nichts madig.
Ich ermuntere dich doch in deinem Glauben, das gezeigte Dings sei was "high-endiges". Glaube es schön weiter so.


Grüße :prost[/quote]

Hallo
Das high-endige Dings stammt nicht von mir. Trotzdem würde ich, wenn ich die nötigen Euronen übrig hätte, dieses Ding kaufen. Übrigens, es fehlen immer noch fundierte Beispiele von dir.
.JC.
Inventar
#103 erstellt: 07. Okt 2021, 10:55

sliceofhogan (Beitrag #94) schrieb:
Keine ahnung was hier low-end ist


das ist high end bling-bling
Holger
Inventar
#104 erstellt: 07. Okt 2021, 10:56

einstein-2 (Beitrag #96) schrieb:

Burkie (Beitrag #95) schrieb:
Dann glaub mal schön weiter, dass das was high-endiges sei.


Grüße :prost


Hallo
Man kann alles madig machen. Dann bringe mal Beispiele, was deiner Meinung nach High-End ist. Aber bitte fundiert, am Besten laut Stiftung Warentest.😂😂😂😂😂😂😂😂😂


Geh ihm doch nicht ständig auf den Leim... ignorier ihn.

Don't feed the troll...
einstein-2
Inventar
#105 erstellt: 07. Okt 2021, 11:05
Hallo
Hast ja recht, aber komischer Weise gehört "Burkie" zu den High-Endern hier, mit fast 9000 Beiträgen. Er glänzt ja nicht durch profunde Unkenntnis der Materie. Oder doch, kann ja fast nicht sein. Aber er könnte nun wirklich mal dachdienliche Beispiele bringen, um meine Zweifel zu beseitigen.😂😂😂😂😂😂
Holger
Inventar
#106 erstellt: 07. Okt 2021, 11:10
Das will er nicht und das wird er nicht... sorry, aber der will nur provozieren.
Und in so einem Fall hilft mbMn nur ignorieren.

Übrigens... was die hohe Zahl von Beiträgen von einigen Leuten hier angeht... die kommen auch durch ständiges "Genau meine Meinung!", "Dem stimme ich zu." und "Ja, absolut richtig." sowie "Heute auf dem Plattenteller...". zustande.
Das sind nicht nur sinnhafte Beiträge, da ist oft viel Müll dabei, wie auf den B-Seiten vieler LPs eben auch...


[Beitrag von Holger am 07. Okt 2021, 11:15 bearbeitet]
einstein-2
Inventar
#107 erstellt: 07. Okt 2021, 11:38
👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍
8erberg
Inventar
#108 erstellt: 07. Okt 2021, 12:15
Hallo,

dann erklär doch mal einer was an einem Bohrturm highendig ist? Fremdspannungsabstand? Drehzahl?

Es liegen aber noch immer ganz normale Schallplatten drauf. Oder klingt damit plötzlich ne K-Tel 20 Hits von Sommer 1978 highendig?

Peter
Holger
Inventar
#109 erstellt: 07. Okt 2021, 12:34
Nix für ungut... aber jemandem, der seine Vorurteile schon mit einem Wort wie "Bohrturm" äußert (zum Glück geschrieben, ich möchte gar nicht wissen, wie abfällig betont es von der betreffenden Person ausgesprochen würde... ), dem würde ICH gar nichts erklären... weil ich mir denken kann, was dann dabei rauskommt...


[Beitrag von Holger am 07. Okt 2021, 12:36 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#110 erstellt: 07. Okt 2021, 12:40
Hallo,

ich hab diese Art von Plattenspielern nicht den Namen gegeben...
Andere nennen Vollautomaten oder Wechsler ja auch "Kuckucksuhrmechanik".

Peter
Burkie
Inventar
#111 erstellt: 07. Okt 2021, 13:22

einstein-2 (Beitrag #102) schrieb:
Übrigens, es fehlen immer noch fundierte Beispiele von dir.


Was denn für Beispiele?

Grüße
Holger
Inventar
#112 erstellt: 07. Okt 2021, 13:58
Bitte dran denken, einstein-2... nicht dem Troll auf den Leim gehen !!!

@8erberg
Dass du den Namen erfunden hast, schreibe ich ja auch nicht.
Nebenbei... den Ausdruck Kuckucksuhrmechanik kannte ich noch gar nicht.
Burkie
Inventar
#113 erstellt: 07. Okt 2021, 14:05
Danke, Holger,

dass du für uns allen vorschreibst, wie wir uns zu verhalten haben!

Wo kämen wir ohne deine Vorschriften denn nur hin?

Wir müssten gar selber denken! Wir müssten gar uns selber Urteile erlauben!

Wie gut, dass es den Forums-Oberwart gibt, der uns das Selber-Denken abnimmt.

Danke, Holger, vielen Dank, du großer Meister!

Untertänigste Grüße
Passat
Moderator
#114 erstellt: 07. Okt 2021, 14:08
Gummibandantrieb, Brettchenspieler, etc.

Grüße
Roman
BassTrombose
Stammgast
#115 erstellt: 07. Okt 2021, 14:33
endlich hat Burkie ein Einsehen, oder hab ich das Sarkasmus-Schild übersehen ?
Holger
Inventar
#116 erstellt: 07. Okt 2021, 14:38
Er hat es vielleicht tatsächlich erkannt... und damit dann auch - endlich - mal etwas "richtig gemacht"...
frank60
Inventar
#117 erstellt: 07. Okt 2021, 15:49

einstein-2 (Beitrag #92) schrieb:
Weil die aus dem Osten kommen, haben was Dacia mässiges an sich.

Nach dieser Theorie sind alle in Ungarn gebauten Audi also auch mit Dacia vergleichbar? Um nur ein Beispiel zu nennen, nicht nur die österreichischen Pro-Ject lassen bei ex Tesla in der Slowakei produzieren.
tubescreamer61
Inventar
#118 erstellt: 07. Okt 2021, 16:23
Ich frage mich immer wieder wie beschränkt Menschen sein können, das sie sich aufgrund eines Prädikates wie "high-end" mehr Geld als notwendig aus der Tasche ziehen lassen.
Ein jedes technisches Ding hat aufgrund seiner Funktion eine Maßgabe .......... diese um ein vielfaches zu übertreffen macht keinen Sinn - es macht die Sache nicht besser als eine, die diese Maßgaben "nur" erfüllt.
High-end ist nach meiner Meinung wieder nur so eine von irgendwelchen Käseblättern/Redakteuren erfundene Qualitätseinstufung ohne einen wirklichen Hintergrund ........ und wurde von der Industrie dankbar angenommen (weil man so dem Verkaufspreis eine weitere Null hinzufügen konnte)
Ich finde das einfach nur kindisch bis lächerlich

Mir reicht "normales" Hifi und ich bezweifele ganz frech, das High-End Hifi wirklich besser klingt (wahrscheinlich sieht es aber "besser" aus - wobei die Optik ja auch ganz klar sinnvoll ist ........ bei Geräten, die der Wiedergabe von akustischen Ereignissen dienen )

MfG
Arvid


[Beitrag von tubescreamer61 am 07. Okt 2021, 16:35 bearbeitet]
Holger
Inventar
#119 erstellt: 07. Okt 2021, 17:00

tubescreamer61 (Beitrag #118) schrieb:

wobei die Optik ja auch ganz klar sinnvoll ist ........ bei Geräten, die der Wiedergabe von akustischen Ereignissen dienen


Vor einer gutaussehenden Anlage sitzend macht Musik hören vielen halt einfach mehr Spaß... das Auge hört eben mit... alte Weisheit.

Genau wie es mit isst.
Passat
Moderator
#120 erstellt: 07. Okt 2021, 17:59
Die Zeitschrift "Stereo" hatte früher 2 Bestenlisten: HiFi und HighEnd.
In der HighEnd-Liste gab es duchaus auch Geräte für 500,- DM.
Das Einstufungschema war zwischen beiden Listen unterschiedlich, so das man die Geräte nicht miteinander vergleichen konnte.

Auffällig war bei den Geräten in der HighEnd-Liste nur eins: Das Fehlen von Ausstattung.
Hatte ein Verstärker z.B. nur Eingangswähler und Lautstärkeregler, aber weder Klangregler, Filter o.Ä., so stand er mit nahezu 100% Sicherheit in der HighEnd-Liste.

Nach dem Motto: Das ganze Budget für den Klang anstatt ein Teil davon für Ausstattung.

Bei Autos nennt man so etwas "puristisch". Nichts, was vom Fahren ablenken könnte.
Ausstattung wie in den 70ern: Keine EFH, keine Klima, kein Radio, nur das, was zwingend gesetzlich nötig ist.
Und die Hersteller machen daraus auch noch ein Geschäft.
Beispielsweise bei Porsche gabs den 911 auch mit abgespeckter Ausstattung, war dan 40 kg leichter.
Dafür verlangte Porsche dann aber einen kleinen 5-stelligen Aufpreis!
Man zahlte also etwas oben drauf, damit Ausstattung weggellassen wird.

Und so ähnlich ist es auch bei HighEnd HiFi: Merh zahlen und weniger bekommen.
Und das Modell funktioniert.

Grüße
Roman
tubescreamer61
Inventar
#121 erstellt: 07. Okt 2021, 18:21
Naja, ich kenn` da ähnliches aus der Hifi Exclusiv (deren eifriger Leser ich einst war). .............. damals in den frühen `80gern noch eine eigenständige Zeitschrift.

Irgendwann habe ich mich dann gefragt was z. Bsp. ein 20Kg Plattenteller bei einem Transrotor Reference besser machen soll, als ein 3 Kg Plattenteller (ausser, das der "heavy-weight Monsterbrocken" länger nachläuft)..
Klar sieht so ein opulenter Materialeinsatz wahnsinnig imposant aus. Aber das ist es auch schon - wirklich Sinn macht das nicht.
Wie gesagt: Es gibt als Richtwert das menschliche Gehör - und das ist dann auch der limitierende Faktor. Ein Gerät so auszulegen, das es z. Bsp. hinsichtlich Klirrfaktoren eine Zehnerpotenz unter der Hörschwelle liegt .......... oder im Frequenzgang in ähnlichem Maß darüber, ist doch eigentlich Blödsinn.
Es zeugt zwar von technischer Fähigkeit des Entwicklers/ Herstellers, aber wirklich hörbar - und somit die Wiedergabequalität verbessernd - ist es nicht.
Ich würde jedenfalls dafür nicht einen Cent mehr ausgeben .......... genau so wenig, wie für einen 50 Watt leistenden Verstärker statt einem mit "nur" 30 Watt Ausgangsleistung.
Und jetzt kommt mir nicht mit irgendwelchen exotischen Lautsprechern ( "Leisesprechern" ) - ich gehe dabei von LSP mit allgemein durchschnittlichem SPL aus.
So ähnlich sehe ich das auch mit der Endabschaltung. Wie teuer soll sowas denn in Entwicklung und Produktion den sein? Sowas kostet im Endeffekt nur Cent - und da kann ich beim besten Willen keinen nennenswerten klanglichen Besserungsfaktor sehen (wenn man sowas weglässt und die Einsparung dem Klangpotential zuschlägt).
Gruß
Arvid


[Beitrag von tubescreamer61 am 07. Okt 2021, 18:27 bearbeitet]
dialektik
Inventar
#122 erstellt: 07. Okt 2021, 18:29
Mal abgesehen von den Fähigkeiten des Gehörs, ist das Gehörte auch immer von "Wille und Vorstellung" geprägt
Holger
Inventar
#123 erstellt: 07. Okt 2021, 18:30

tubescreamer61 (Beitrag #121) schrieb:

Klar sieht so ein opulenter Materialeinsatz wahnsinnig imposant aus. Aber das ist es auch schon - wirklich Sinn macht das nicht.


Für die Top-Hersteller damals und heute macht(e) es Sinn.

Aber die waren/sind wahrscheinlich alle blöd...
Holger
Inventar
#125 erstellt: 07. Okt 2021, 18:47
Top-Optik, vermutlich Top-Performance = High End.
Gilt übrigens für den Revox genauso.


[Beitrag von Holger am 07. Okt 2021, 18:47 bearbeitet]
dialektik
Inventar
#127 erstellt: 07. Okt 2021, 19:43
Jo, heute kann ein Lego Motor das, was früher noch etwas Aufwand bedeutete

Jedoch konnte früher und heute ein DD-Player, das gleiche wie handgedrechselte Riemen-Player, wenn beide ordentlich konstruiert und für bestimmte Anwendungen geht eh nur DD....
Burkie
Inventar
#128 erstellt: 07. Okt 2021, 19:52

Karla.B (Beitrag #126) schrieb:

Holger (Beitrag #125) schrieb:
Top-Optik, vermutlich Top-Performance = High End.



falsch, es ist das Antriebsprinzip.

Ich kann als Hersteller jeden beliebigen Motor nehmen weil ich mit einer simplen Drehbank eine genaue Anpassung an die Tellerdrehzahl herstellen kann.

Wenn man den Motor gegen einen Ersatzmotor wechselt, muss dann der Plattenspieler in einer simplen Drehbank nach-gedrechselt werden?
Und was, wenn der Durchmeser größer sein müsste...?


Andere brauchen mikrocontrollergeregelte, tachogeneratorgesteruerte Spezialmotoren,

Sprich, die exakte Drehzahl wird nicht durch die mechanische Präzision der Abdreherei und des Motor-Exemplars (Exemplarstreuung..?) festgelegt, sondern durch die hochpräzise Quarzreferenz. Warum sollte das ein Nachteil sein?



hier passt einer von Lego.


Es gibt sogar Plattenspieler praktisch komplett (bis auf den den Tonabnehmer) aus Lego zusammen gebaut. Ist das jetzt High-End...?


Grüße


[Beitrag von Burkie am 07. Okt 2021, 19:52 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#130 erstellt: 08. Okt 2021, 05:41
Hallo,

noch simpler: ein Synchronmotor läuft synchron zur Netzfrequenz, nix Regeln, nix Abweichung.
Das er immer in die richtige Richtung anläuft ist kein Teufelswerk...

Wann kommen jetzt mal endlich die Fremdspannungswerte?

Peter
einstein-2
Inventar
#131 erstellt: 08. Okt 2021, 05:51

8erberg (Beitrag #130) schrieb:
Hallo,

noch simpler: ein Synchronmotor läuft synchron zur Netzfrequenz, nix Regeln, nix Abweichung.
Das er immer in die richtige Richtung anläuft ist kein Teufelswerk...

Wann kommen jetzt mal endlich die Fremdspannungswerte?

Peter


Hallo
So gerns mir leid tut, aber da muss ich wiedersprechen, obwohl ich ein Freund von diesen Synchronmotoren bin. Laut Vorgaben der Stromlieferanten darf die max. Abweichung der Netzfrequenz +- 0,4 %, normal +- 0,2% betragen. Also im Extremfall ganz gewaltig.
Passat
Moderator
#132 erstellt: 08. Okt 2021, 08:07
Aus diesem Grund gibt es bei einigen Herstellern Netzteile, die die Netzfrequenz quarzgenau generieren.

Damit wird das von der schwankenden Netzfrequenz des Stromnetzes abgekoppelt.

Grüße
Roman
sliceofhogan
Stammgast
#133 erstellt: 08. Okt 2021, 13:09

Kannst Du im Vergleich zu einem Revox B795 mal sagen, was hier high end ist?


Liebe Karla,

wusste gar nicht das die noch gebaut wird?

Und um meine frage zu verdeutlichen: Pro-ject wird unterstellt nur low-end bullshit zu produzieren, ich meine dieser spieler ist das gegenteil.
Wenn vintage dann gibt es doch noch 1000 andere die ungefaehr so gut sind als die Revox.

Habe uebrigens weiter nix mit Pro-ject am hut (ausser phono-pre's),hoere selber zufrieden mit ganz andere geraete, ging mir nur um die veralgemeinerungen hier und die verherrlichung eigener plattenspieler.

(meinesindsowiesodiebeste )
tubescreamer61
Inventar
#134 erstellt: 08. Okt 2021, 13:21

Pro-ject wird unterstellt nur low-end bullshit zu produzieren


Moooment mal - soweit ich das überschaue, hat das hier niemand behauptet.
Lediglich die Aussage, das man zugunsten der Klangqualität auf eine Endabschaltung verzichtet, ist in meinen Augen purer Bullshit.
So`ne blöde Endabschaltung lässt sich ganz problemlos z.Bsp. mit einer Lichtschranke und `nem pofeligen Blech mit Loch an entsprechender Stelle unter der Tonarmlagerung an der Tonarm-Achse realisieren.
Und da geht nix zu Lasten der Klangqualität .............. rein gar nix !!
Und so`ne Endabschaltung - zumindest ein "Motor-stop" damit der Plattenteller nicht mehr weiterläuft während die Tonabnehmernadel in der Auslaufrille "steht" - sollte wohl das mindeste sein, was ein ernstzunehmendes Analoglaufwerk zu bieten hat (wenn schon nicht der Tonarm angehoben wird um die Nadelaufhängung zu entlasten - ganz zu schweigen von einer Tonarmrückführung).
Gruß
Arvid


[Beitrag von tubescreamer61 am 08. Okt 2021, 13:23 bearbeitet]
einstein-2
Inventar
#136 erstellt: 09. Okt 2021, 00:04
[quote

Wie stellt man am Pro-Ject die Drehzahl ein? Durch Verschieben des Treibriemens? Dann steht also immer ein Fläschchen Spiritus bereit zum entfetten der Finger? so[/quote]
Hallo
Erstens hängt das davon ab, wie viel Singles und LPs man hat. Ich habe keine Singles. Zweiten wird das mit dem Fingerfett übertrieben. Zum Drehe des Plattentellers sind minimalste Kräfte notwendig. Ich hatte an meinem Project RPM 1.3 schon des Öfteren den Riemen runter und wieder raufgemacht aus diversen Gründen und hatte nie Probleme mit Schlupf. Und für ganz pingelige gibt es ja noch diese Frequenz stabilisierten Netzteile, wo man von 33 auf 45 umschalten kann. Dies wurde hier aber auch schon zigmal erwähnt.
Und noch was. Spiritus zum entfetten der Finger? Welche Verschwendung, den trinke ich lieber mit Orangensaft 😂😂😂😂😂😂😂😂


[Beitrag von einstein-2 am 09. Okt 2021, 05:02 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#137 erstellt: 09. Okt 2021, 04:50
Moin Karla,


Karla.B (Beitrag #135) schrieb:
Das sind die Folgen der Digitalisierung. Mit Whatsapp und Co hat man seine Familie und Freunde digitalisiert und banalisiert, ...


interessanter Gedanke.
Was Einem so alles einfallen kann bei einer fehlenden Endabschaltung.
8erberg
Inventar
#138 erstellt: 09. Okt 2021, 05:44

einstein-2 (Beitrag #131) schrieb:


Hallo
So gerns mir leid tut, aber da muss ich wiedersprechen, obwohl ich ein Freund von diesen Synchronmotoren bin. Laut Vorgaben der Stromlieferanten darf die max. Abweichung der Netzfrequenz +- 0,4 %, normal +- 0,2% betragen. Also im Extremfall ganz gewaltig.


Nö,

Schwankungen im Stromnetz verlaufen langsam. Nach DIN 45500 muss die Nenndrehzahl mit 1/1,5 % eingehalten werden.
Viel entscheidender sind kurzfristige Schwankungen (wow/flutter)
Da ist das Ohr pingelig, da sagt die DIN auch 0,15 % max.

Peter
Burkie
Inventar
#139 erstellt: 09. Okt 2021, 08:00
Hallo,

bei Riemenantrieben gelangt selbst eine kurze heftige Frequenzänderung nicht in dem Ausmaß am Teller an, da sind immer noch das Trägheitsmoment des Tellers und die Elastizität des Riemens vor.

Außerdem schwankt die Netzfrequenz normalerweise nur sehr gering. Es gibt Online-Links, wo man die Netzfrequenz live verfolgen kann.

Technisch besser ist freilich eine Regelung, bei der die Istdrehzahl ständig mit der Solldrehzahl verglichen und nachgeregelt wird.

Ist die Sollreferenz ein quarzstabilisierter Oszillator, und die Regelung richtig gemacht, so ist die Drehzahl sehr konstant. Aber hört man's...?
Ist aber wartungsbequem, weil praktisch nie der Oszillator "wegläuft"...

Grüße
kopffuss
Inventar
#140 erstellt: 09. Okt 2021, 12:07
Pro ject hat ja einen zu den Playern passenden Raketentechniktonarmanhebunsdings

https://www.hypertra...ebung-am-plattenende


Das Design und Schönheit des Dings liegt im Auge des betrachters

Ich würd mir Persönlich son Plastikwuzzi ,auf jeden Pro Ject Laufwerk darauf montieren.

Cris
childofman
Stammgast
#141 erstellt: 09. Okt 2021, 15:17
Hat so ein bisschen was von Lego DIY
Brandis7B
Inventar
#142 erstellt: 09. Okt 2021, 16:22
20211009_181951

Oder sowas!


[Beitrag von Brandis7B am 09. Okt 2021, 16:23 bearbeitet]
kopffuss
Inventar
#143 erstellt: 10. Okt 2021, 07:15
https://www.dienadel...abhebung/a-353634597

Es geht NUR um die Kosten sonst könnte man solche Kunstruktionen die nie den Tonarm mechanisch oder sonstwie beeinflussen ,in jegliche Laufwerke Einbauen.
Also HIEND mässig.
Aber sowas sparen sich die meisten Hersteller.


Cris


[Beitrag von kopffuss am 10. Okt 2021, 07:19 bearbeitet]
Stefanvde
Inventar
#144 erstellt: 10. Okt 2021, 09:17
Damit schafft man halt noch Bedarf für den Zubehörmarkt.

Das ist doch das Schöne an den Hifi-Hobby.

Irgendwas gibt es immer noch was interessant ist,anderes,besseres System oder auch nur eine andere Nadel,Tonarmanhebung, Netzteil mit dem man auch die Geschwindigkeit umstellen kann 8hne den Riemen umlegen zu müssen.

Würde man bei ProJect gleich alles einbauen,Geschäftlich gesehen wäre es unvorteilhaft.

So sieht der Kunde beim Betrieb den Bedarf an Zubehör und es kommt wieder Geld in die Kasse.

Hat aber auch Vorteile, man kann erstmal mit dem LW starten und nach und nach Aufrüsten.

Bei den geringen Fertigungszahlen ist ein voll ausgestattetes Gerät heute deutlich teuer wie in den 80ern.Das würde wohl viele Neueinsteiger eher abschrecken.
Aber so nach und nach,über einen längeren Zeitraum wird das Geld dann eben doch ausgegeben.
Skaladesign
Inventar
#145 erstellt: 10. Okt 2021, 11:12
Moin Gemeinde

Ich habe mir mal den ganzen Fred durchgelesen und eigentlich einen ganz gewissen Aspekt vermisst und wundere mich eigentlich, das da noch keiner einen Einwand gehegt hat.
Ich habe eine ganze Menge Dreher welche fast alle Ü40 sind Tatsächlich ist mein Elac PC 910 Vollautomat mein Lieblingsdreher und das genau wegen
der Vollautomatik, ja und natürlich auch der Quarzgesteuerte Direktantriebes. Na ja die Optik spielt auch eine Rolle.
Weil er mir so gut gefallen hat, hatte ich mir auch noch einen fast Baugleichen Elac PC 900 zugelegt. Der Unterschied ist nur die fehlende Quarzsteuerung
somit hat er einen Pitchregler.

Der Kollege machte aber in der Endaschaltung und Rückführung massive Zicken. Beim Versuch die Automatik wieder zu justieren vergingen etliche Stunden und bis heute ist es nicht ganz wie ich es gerne hätte. Ab und an legt die Automatik den Arm knapp neben die Armaufnahme.
Eigentlich nicht weiter schlimm, aber halt nicht perfekt

Zum Eigentlichen:
Stellen wir uns heute mal vor, der Hersteller baut einen Dreher mit Vollautomatik. Bei der heutigen Qualitätskontrolle, welche ja auch Kosten verursacht und meist vernachlässigt wird, wird evtl die ein oder andere Automatik wohl auch zicken
In der Garantiezeit dann ein Problem des Herstellers. Was macht er dann? Reparieren ? Kosten ?
Alleine das hin und her per Packetdienst, birgt ja schon zusätzliche Gefahren der Beschädigung. Ein Fachgeschäft mit Werkstatt, welche den Dreher dann im Auftrag repariert, ist ja bekanntlich eine Seltenheit.

Wenn ich als Hersteller aber all das weglasse, was kaputt gehen könnte, verhindere ich Kosten durch Garantieansprüche.
Hat ein Motor mal in der Garantiezeit den Geist aufgegeben, brauch ich nicht unbedingt einen Feinmechaniker, der den tauscht, bei der ganzen Endaschaltungsgeschichte mittels Vollautomatik schon.
Wer sich mal so eine mechanische Vollautomatik angesehen hat, kann sich vorstellen, was ich meine.

Zum Thema Endabschaltung ohne Tonarmrückführung und Einfluss auf den Klang finde ich die Einwände völlig Unsinnig.
Mein ältester Dreher ist wohl ein TD 170 ( TD 150 mit Endabschaltung )
Hier ist ein Winziger Kupferdraht am Tonarm befestigt, welcher am Ende der Platte, gegen einen Kontaktpinn den Abschaltvorgang und den Tonarlift auslöst.
Wärend bei der Wiedergabe der LP der Tonarm ganz frei und ohne Einschränkungen, seine Bahnen ziehen kann.

Ja so was simples könnten die Mdfbrettchenplattenspielerhersteller wie Pro-jekt oder andere bestimmt noch unterbringen können.

Gruss aus dem Pott
.JC.
Inventar
#146 erstellt: 10. Okt 2021, 12:11
Hi,


Skaladesign (Beitrag #145) schrieb:
Der Kollege machte aber in der Endabschaltung und Rückführung massive Zicken.


vermutlich weil die Konstruktion semigenial gemacht ist.
Wenn ich mir die alten Duals (zB. 1218) ansehe ... Kurvenrad & Co.

Hingegen der SL 1700 richtig intelligent gemacht (zB. die Mechanik der Rückführung ist unterhalb der Blechwanne).
Man muss es selbst gesehen haben, sonst glaubt man es kaum, um wieviel besser die Japaner um 1976 konstruiert hatten.
(als SL 1600 mit Vollautomatik, gleiche Konstruktion, nur etwas erweitert)

Und das kann man heute auch an der Zuverlässigkeit sehen, die Dinger funktionieren nämlich ohne Wartung auch heute noch.
Der Nachfolger aber, der SL 1700 MK2 ist weit entfernt von dieser Zuverlässigkeit (Riemen reisst = defekt).
Nur wg. dem Marketing (motorgetriebene Tonarmsteuerung) etwas weniger Gutes gebaut.
kopffuss
Inventar
#147 erstellt: 11. Okt 2021, 10:28
Wer hätte das von uns je einer gedacht ,das jegliche Player mit Automatik gleich welcher ART 40 oder 50 Bertriebsdauerjahre + halten werden.
Sicher keiner von uns ,und die damaligen Produzenten auch nicht.

Cris


[Beitrag von kopffuss am 11. Okt 2021, 10:29 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#148 erstellt: 11. Okt 2021, 11:03
Hallo,

die Produzenten hofften vielleicht damals 10 Jahre... bedeutet pro Jahr ca. 10 % Neuanschaffungen.

Nur kam es anders, hinzu kam das bei vielen Leuten (wie bei mir) der Plattenspieler zwar vorhanden aber vielleicht noch 1 - 2 mal in der Woche lief und damit kaum "Verschleiß" auftrat.

Gute Geräte bis ca. Anf. der 80er Jahre waren auch aus dem Vollen geschnitzt und halten ja auch noch immer, ab dann wurde vieles was hochwertig ge- und verarbeitet war billiger gebaut, Metall wurde durch Kunststoff ersetzt, der Kunststoff wurde durch günstigere Typen ersetzt usw. usw.

Ende vom Lied ist doch das heute die Freaks eher so ein Gerät aus den 70er/80ern repaieren kann als ein Radio-Fernsehmechaniker, die jungen Leute haben das ja auch nie gelernt.

Peter
sliceofhogan
Stammgast
#149 erstellt: 11. Okt 2021, 11:05

Mein ältester Dreher ist wohl ein TD 170 ( TD 150 mit Endabschaltung )
Hier ist ein Winziger Kupferdraht am Tonarm befestigt, welcher am Ende der Platte, gegen einen Kontaktpinn den Abschaltvorgang und den Tonarlift auslöst.
Wärend bei der Wiedergabe der LP der Tonarm ganz frei und ohne Einschränkungen, seine Bahnen ziehen kann.


Aber so ganz einfach ist es dann doch nicht
Thorens TD 170 inside
Skaladesign
Inventar
#150 erstellt: 11. Okt 2021, 12:14
Na ich habe ja auch nicht gesagt, das die Mechanik zum anheben des Tonarms einfach ist, sondern habe vom Auslöser gesprochen und das kann man doch auf deinem Foto recht gut erkennen wo der kleine Draht ist.
maicox
Stammgast
#151 erstellt: 11. Okt 2021, 14:49
Hallo,

Ich bin dafür es so zu lösen:

20170118_124213


Skaladesign
Inventar
#152 erstellt: 11. Okt 2021, 14:50
8erberg
Inventar
#153 erstellt: 11. Okt 2021, 15:27
Hallo,

Wechsler haben nunmal etwas mehr Aufwand...

Peter
Burkie
Inventar
#154 erstellt: 11. Okt 2021, 15:29
Hallo,

auch ein Vollautomat.
IMG_7291

Ach stimmt, der ist auch noch programmierbar.

Grüße


[Beitrag von Burkie am 11. Okt 2021, 15:38 bearbeitet]
BassTrombose
Stammgast
#155 erstellt: 11. Okt 2021, 15:31
fliegen die auch mit Stadtgas ?
8bitRisc
Inventar
#156 erstellt: 11. Okt 2021, 19:49
Die Kinematik des gezeigten Plattenwechslers (ELAC, PE ??) scheint noch komplexer zu sein als das was man unter einen Dual Wechsler so findet. So eine aus dem Vollen gefräste Automatik kann heute auch keiner mehr entwickeln und produzieren. Selbst das Kurvenrad scheint aus Metall zu sein.

Und der programmierbare Vollautomat hat noch eine ausladende Elektronikplatine an Bord. Das geht heute mit Microcontrollern deutlich kompakter.

Also man könnte einen Vollautomaten mit direkt getriebenen Tonarm und kompakter Elektronik sicherlich eleganter und gleichzeitig kostengünstiger realisieren als mit den Möglichkeiten der damaligen Zeit. Aber leider will man es nicht.
Suche:
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