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Was ist bei Phonophono in Berlin los ?

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Autor
Beitrag
Triodensound
Stammgast
#1 erstellt: 17. Jun 2007, 15:59
Hallo zusammen !

Was ist eigentlich mit Phonophono in Berlin los ?

Als ich vor einiger Zeit mit einem Verkäufer von Phonophono telefonierte, um ein TTPSU für meinen Rega P5 Plattenspieler zu kaufen, teilte mir dieser mit, dass man Rega aus dem Programm genommen habe. Auf meine Frage warum denn das, wurde mir gesagt, die Qualität von Rega sei zu schlecht um weiterhin im Programm zu bestehen. Angeblich seien die neuen Produkte von z.B. Transrotor mittlerweile auch klanglich besser. Das fand ich schon etwas komisch, vor allem weil auf der Homoepage von Phonophono vorher bei Rega-Plattenspielern zu lesen war " seit 25 Jahren der Maßstab". Und jetzt auf einmal sind die anderen besser oder wie

Im selben Gespräch wurde mir auch gesagt, dass man die Tonabnehmer von Benz micro nicht führe, weil diese nicht "musikalisch" klängen ! Als ich heute bei Phonophono zufällig auf die Webseite schaute, was sah ich da ? Richtig, Tonabnehmer von Benz ! Nun frage ich mich wirklich was das soll, ich komme mir nämlich schon etwas verschaukelt vor. Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht ?

Viele Grüße
Markus
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 17. Jun 2007, 16:32
Hallo!

Na ja, daß einige Händler Rega, b.z.w. das komplette Programm des Marvel-Vertriebes aus ihrem Angebot genommen haben wird schon seine Gründe haben. Die Kehrtwende von Phonophono in Sachen Benz-Micro ist allerdings verwunderlich, noch vor einem halben Jahr sagte mir ein Mitarbeiter von Phonophono am Telephon wörtlich: "Wenn sie wollen das ihr Plattenspieler so hart und kalt wie ein CDP klingt, dan bauen sie sich ein ACE ein." Ich nehme mal an daß das die persönliche Meinung des Mitarbeiters war und nicht die Offizielle Geschäftsdoktrin. Eventuell haben sie ja damals einfach keine gekriegt und jemand anders hatte die Gebietsvertretung.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 17. Jun 2007, 16:54 bearbeitet]
Rillenohr
Inventar
#3 erstellt: 17. Jun 2007, 16:33
Ich habe nicht wirklich Erfahrung mit denen, weil es viele preiwertere Alternativen gibt. Aber ich muss jedesmal über verschiedene Formulierungen von denen einfach nur , wenn ich dort recherchiere.
Außerdem "wundere" ich mich, dass so ein Mist wie Discofilm bei denen im Programm ist.
Radiologe
Inventar
#4 erstellt: 17. Jun 2007, 16:41
Vermutlich hattst Du die/den Putzfrau/mann an der Stippe?
Wenn es wiklich stimmen sollte was Du sagts,habe ich keine Vorstellung wer sonst so einen "Quark" erzählen sollte.

Da Du schreibst,dass es vor einiger Zeit(wie lange ist es her?) war als Du das telefonat führtest,könnte es ja sein,dass sie sich überlegt haben doch noch Benz Micro ins Programm zu nehmen.Wenn Nachfrage an B.M besteht wird denen ihr persönliches Urteil über den Klang der Systeme ziemlich schnell unwichtig.

MfG Markus
WenigWatt
Stammgast
#5 erstellt: 17. Jun 2007, 16:42
Hallo,
man muß nur deren Blog anschauen,speziell die Beiträge über Geräte die Phonophono nicht führt,und auf den Tenor achten.Was man sich dazu dann denkt,bleibe jedem selbst überlassen.
zum Blog
Gruß Micha
Triodensound
Stammgast
#6 erstellt: 17. Jun 2007, 17:05

Radiologe schrieb:
Vermutlich hattst Du die/den Putzfrau/mann an der Stippe?
Wenn es wiklich stimmen sollte was Du sagts,habe ich keine Vorstellung wer sonst so einen "Quark" erzählen sollte.

Da Du schreibst,dass es vor einiger Zeit(wie lange ist es her?) war als Du das telefonat führtest,könnte es ja sein,dass sie sich überlegt haben doch noch Benz Micro ins Programm zu nehmen.Wenn Nachfrage an B.M besteht wird denen ihr persönliches Urteil über den Klang der Systeme ziemlich schnell unwichtig.

MfG Markus


Hallo Markus,

also es war definitiv nicht die Putzfrau am Rohr.
An den Namen kann ich mich nicht mehr erinnern, auf alle Fälle männlich und ein offizieller Mitarbeiter (Verkäufer). Das Gespräch hat im April diesen Jahres stattgefunden.

@Hörbert

Es mag hinter den Kulissen diverse Gründe geben Rega raus zu nehmen. Aber ein guter Händler hat seien Kunden gegenüber auch eine gewisse Verpflichtung denke ich. Diese Händler haben ja auch über längere Zeit genau diese Produkte angepriesen und gelobt.

Gruß
Markus


[Beitrag von Triodensound am 17. Jun 2007, 17:38 bearbeitet]
Miles
Inventar
#7 erstellt: 17. Jun 2007, 20:33
Das heisst also dass es bei Phonophono im Preisbereich 500-1000€ nur noch Pro-ject-Dreher gibt.
cannonball_add
Stammgast
#8 erstellt: 18. Jun 2007, 08:05
Hi,

soso, die Rega-Qualität ist also zu schlecht für´s Phonophono-Programm...Dafür gibt´s bei den Jungs in Berlin ja jetzt als "Trostpflaster" die qualitativ höchstwertigen Dreher von Dynavox für 60 - 125 Euro... Alles klar soweit...

Erstaunte Grüße aus München
Michael
Mimi001
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 18. Jun 2007, 08:24
Hallo !
Die Leute dort am Telephon sind zuweilen sehr launisch und deren Kommentare stark von pers. Vorlieben geprägt.
Vor Ort muss ich aber sagen sind die sehr nett und hilfsbereit, was Leuten, die nicht aus Berlin kommen wenig nützt, aber immerhin .

1001 Gruss Shuan

P.S. habe die Benz Tonabnehmer dort noch letzte Woche gesehen und im Übrigen führen die auch gebrauchte Thorens und Dual Plattenspieler zu , wenn ich mich richtig erinnere, sogar vernünftigen Preisen !!
Ich hoffe das sich phonophono nicht langsam in Richtung eines Ladens im Hinterhof bewegt, denn dort paart sich Unfreundlichkeit mit Arroganz und idiotischen Kommentaren !
Albus
Inventar
#10 erstellt: 18. Jun 2007, 08:31
Tag,

das ist doch der Fachhändler, der in seiner Internet-Auslage die Compliance mit 'mm/µN' angibt (richtig ist 'µm/mN'). Der Compliance-Wert ist eine entscheidende Spezifikation, ein Fachmann erkennt im Blickmoment das Falsche. Ist der Chef kein Fachmann?

Freundlich
Albus
Deukalion
Inventar
#11 erstellt: 18. Jun 2007, 09:53
Triodensound schrieb über eine Eischätzung eines Phonophono- Mitarbeiters:


...Im selben Gespräch wurde mir auch gesagt, dass man die Tonabnehmer von Benz micro nicht führe, weil diese nicht "musikalisch" klängen !


und später schrieb Hörbert:


...noch vor einem halben Jahr sagte mir ein Mitarbeiter von Phonophono am Telephon wörtlich: "Wenn sie wollen das ihr Plattenspieler so hart und kalt wie ein CDP klingt, dan bauen sie sich ein ACE ein."


Das erstaunt und verwirrt mich jetzt aber sehr! Gerade die Benz- TA werden hier im Forum doch häufig sehr lobend erwähnt!!
Kann denn jemand die obige recht negative Klangeinschätzung durch Phonophono bestätigen?

Gruß
Hartmut
SirVival
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 18. Jun 2007, 10:28
Verwunderlich ist das schon alles in Bezug auf Rega, da die meisten Plattenspieler von Transrotor oder sonstwem erstmal standardmäßig mit dem Rega RB 250 ausgestattet sind. Nach der Diktion von phonophono wären dann auch diese Dreher letztendlich für den Endverbraucher disqualifiziert. Wie steht denn phonophono zu diesem Widerspruch?
Im übrigen ist dieser Laden eine ausgesprochene Apotheke. Wer dort kauft, hat scheints ungezähltes Geld zu Hause rumliegen. Das eigentliche Problem ist aber wie wo anders auch das beruflich unqualifizierte und uninformierte Aushilfspersonal. Ich habe mal, schon länger her, einen CD-Player kaufen wollen. Der Verkäufer: Nehmen Sie den hier, der hat 16faches Owerskämplink. Auf dem Absatz kehrt und raus aus dem Geschäft war aber eins für mich.

Gruß
Miles
Inventar
#13 erstellt: 18. Jun 2007, 15:01

SirVival schrieb:
Verwunderlich ist das schon alles in Bezug auf Rega, da die meisten Plattenspieler von Transrotor oder sonstwem erstmal standardmäßig mit dem Rega RB 250 ausgestattet sind. Nach der Diktion von phonophono wären dann auch diese Dreher letztendlich für den Endverbraucher disqualifiziert. Wie steht denn phonophono zu diesem Widerspruch? :D


Du irrst, da ist kein Rega RB250 drauf, sondern ein Transrotor 250 STR. Erst die Transrotor-Modifikation macht den Arm brauchbar ...
lotharpe
Inventar
#14 erstellt: 18. Jun 2007, 15:19
Vor monaten, als ich mich wegen eines Tonabnehmers bei Phonophono erkundigte wurde mir mitgeteilt, das mein Technics 1210MK2 auch nichts taugt und für gute TA nicht geeignet sei.

Grüße


[Beitrag von lotharpe am 18. Jun 2007, 16:27 bearbeitet]
Triodensound
Stammgast
#15 erstellt: 18. Jun 2007, 16:06
Vielen Dank für eure Komentare !
So wie es aussieht kann man die Jungs aus Berlin auch vergessen. Schade eigentlich, haben sie doch eine schöne Interpräsenz. Ich selbst hab mein Fazit jedenfalls gezogen. Die können sagen was sie wollen, ich bleib meinen Rega-Dreher treu, und kaufe Rega-Produkte einfach anderswo !

Gruß
Markus
SirVival
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 18. Jun 2007, 16:11
Ich habe selber einen Rega "heul, schluchz" P3 und jetzt kommts ganz dicke, auch noch einen P2. Ihnen fehlt natürlich das Bohrturmdesign und manches Kilo an Gewicht. Ich bezweifle aber, dass bei gleicher Tonarm-Tonabnehmerkombination ein Transrotor oder von welcher Firma auch immer der Dreher stammen mag klanglich mehr draufhat. Mir leuchtet jedenfalls die Spartaner-Philosophie der Rega-Hersteller unmittelbar ein. Bei den anderen Herstellern trägt und rechtfertigt meines Erachtens der technische Aufwand kaum das klangliche Ergebnis, von den durch einige User berichteten Unzulänglichkeiten der Massendreher ganz zu schweigen.

Gruß
vampirhamster
Inventar
#17 erstellt: 18. Jun 2007, 16:22

Triodensound schrieb:
Vielen Dank für eure Komentare !
So wie es aussieht kann man die Jungs aus Berlin auch vergessen.



Händler sind eben nichts anderes als "Kaufmänner"...
Die in dem verlinkten Hifi-Blog getroffenen Gerätelobeshymen stehen stellenweise zu so starkem Widerspruch zu meinen eigenen Hoererfahrungen (speziell die Phono-Preamps), dass mich nichts mehr wundert .
Triodensound
Stammgast
#18 erstellt: 18. Jun 2007, 16:23

SirVival schrieb:
Ich habe selber einen Rega "heul, schluchz" P3 und jetzt kommts ganz dicke, auch noch einen P2. Ihnen fehlt natürlich das Bohrturmdesign und manches Kilo an Gewicht. Ich bezweifle aber, dass bei gleicher Tonarm-Tonabnehmerkombination ein Transrotor oder von welcher Firma auch immer der Dreher stammen mag klanglich mehr draufhat. Mir leuchtet jedenfalls die Spartaner-Philosophie der Rega-Hersteller unmittelbar ein. Bei den anderen Herstellern trägt und rechtfertigt meines Erachtens der technische Aufwand kaum das klangliche Ergebnis, von den durch einige User berichteten Unzulänglichkeiten der Massendreher ganz zu schweigen.

Gruß


Das sehe ich ganz genau so !

Gruß
Markus
andisharp
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 18. Jun 2007, 16:32
Der Laden ist doch eh eine Katastrophe, viel zu teuer, teilweise fehlende oder falsche Daten und unglaubliches Voodoogewäsch als Kundeninformation. Da werden überteuerte Matten als Tuning empfohlen, behauptet, dass alte Plattendreher per se Mist sind und so weiter und so fort. Das macht den Laden alles andere, als glaubwürdig. Meinetwegen dürfen die sofort von der Bildfläche verschwinden.
directdrive
Inventar
#20 erstellt: 19. Jun 2007, 06:49
Tja, Moin,

eigentlich wollte ich gerade eine Lanze für Phonophono brechen... Für alte und neue Plattenspielerfans war der Laden immer eine Empfehlung wert, Peter Lützelberger hat als erster derartiger deutscher Online-Händler ganz sicher einiges für die Branche und das Analog-Revival getan.

Als ich das erste Mal bei ihm gekauft habe, wurde ich gut und ausführlich beraten, der Service war erstklassig. Das ist schon etwas länger her, damals gab's noch Scheu und Benz bei Phonophono und der Laden residierte in Berlin-Steglitz. Scheu und Benz fielen - nach meinem Ermessen aus kaufmännischen Gründen - aus dem Programm, der Service blieb ausgezeichnet, das Angebot wurde umfasssender, man war rührig und jederzeit kulant. Phonophono war IMHO der einzige Händler, bei dem man tatsächlich ein System aus der Vorführung leihweise zuhause probieren konnte.

In der Folge habe ich Phonophono jederzeit als gute Adresse empfohlen, das was ich in den letzten Monaten so gelesen habe, finde ich aber nun ziemlich ärgerlich. Schlimm daran, daß all das Ärgerliche auf den Phonophono-Seiten stand....

Ich empfehle hier die Lektüre besonders des Phonophono-Blogs, wie auch der Upgrade-Tipps, wenn man sich mitärgern will.
Angefangen bei unsachlicher Konkurrenten-Schelte - also allem, was Phonophono selbst nicht führt - über ungeeignete Tuningtipps bis zu völlig aus der Luft gegriffenen Aussagen zum Klang von X und Y ist hier alles zu finden, gern pauschalisiert und fern jeder physikalischen Realität. Die Klangbeschreibungen auf der Seite legen außerdem den Verdacht nahe, daß man im Hause Phonophono ein besonders "analoges" Klangbild bevorzugt: matschig und bedeckt.


Schieferstellplatten verbessern erheblich die Bass-Wiedergabe und die Mittenauflösung eines jeden Laufwerkes. ... Überlegen Sie, ob Sie nicht gleich all Ihre hochwertigen Geräte auf solche Schieferplatten stellen. Sehr empfehlenswert!



Täuschen Sie sich nicht: die technische Weiterentwicklung hat vor Plattenspielern nicht Halt gemacht. Moderne Geräte bieten erheblich mehr Leistung zu einem erstaunlich günstigen Preis.


Wenn ich mir das alles so ansehe, ist die Zielgruppe in erster Linie auf analoge Erstkäufer mit zwei linken Händen und ohne jegliche naturwissenschaftliche Vorbildung beschränkt. Kunden, denen man vor geraumer Zeit noch einen neuen Tonabnehmer, einen Tonarm oder ein Tuning-Paket für Ihre Gerät verkauft hat, zeigt man heute eine lange Nase - "Für den alten Schrott lohnt sich das doch gar nicht".

Schade, schade, schade...
rosi
Stammgast
#21 erstellt: 19. Jun 2007, 07:34
Hallo Mimi001,

schön auf dem Punkt gebracht. Genau der Grund warum die mich dort nie mehr sehen werden...


Mimi001 schrieb:
... langsam in Richtung eines Ladens im Hinterhof bewegt, denn dort paart sich Unfreundlichkeit mit Arroganz und idiotischen Kommentaren !


Grüße Rosi
micha_bln
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 20. Jun 2007, 08:35
Hallo aus Berlin,

als ich vor einigen Jahren auf der Suche nach einem neuen TA war bin ich auch bei phonophono gelandet. Ich wurde gut beraten und durfte 1 Woche lang 2 TA (Koetsu Black, Dynavector XX-2) zuhause testen. Zum ersten Date rückte Meister Lützelberger mit einer Unmenge TA an (JanAllaerts, EMT, Grado, Ortofon), merkte aber bald wo meine Präferenzen lagen. Er machte auch kein Hehl daraus daß sein Klangideal anders gelagert ist, konnte sich aber gut auf meine Vorstellungen einstellen. Kein anderer Händler den ich damals fragte hätte mir einen TA zuhause vorgeführt geschweige denn ausgeliehen.

Wie es heute bei phonophono aussieht kann ich leider nicht beurteilen. Ich plädiere aber schon dafür daß sich jeder sein eigenes Urteil bildet, unahbängig davon was Händler, Fachzeitschriften oder andere HiFi-Freaks predigen und empfehlen. Konkurrenten-Schelte ist in dieser Branche leider an der Tagesordnung (war früher aber m.E. schlimmer), vielleicht ein Grund dafür daß viele irgendwann das Interesse an HighEnd und Analogtechnik verlieren ?

Noch etwas zu Transrotor: Solange man es dort nicht schafft eine standesgemäße SME-Bohrung (Langloch) herzustellen - und das wo TR doch SME im Vertrieb hat ! - werde ich mir keinen TR zulegen (brauch ich zum Glück auch nicht ).

Viele Grüße

Micha
SirVival
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 20. Jun 2007, 14:23
Hi Miles,

der heißt zwar anders, aber ist und bleibt ein Rega RB 250. Wenn mich nicht alles täuscht, ist beim 250 STR lediglich die Innenverkabelung ausgetauscht. Das Gegengewicht könnte auch noch ein dezentriertes Bohrloch haben und ist wohl aus Metall statt aus Kunsststoff. Ob das den Klang merkbar beeinflusst, wage mich mal zu bezweifeln. Für mich sind das Gimmicks, die zwar nichts schaden, aber auch nichts nützen.

Gruß
forest-mike
Stammgast
#24 erstellt: 27. Okt 2007, 06:45
Hole den Thread nochmals hoch:
Ich finde phonophono gut!
Sicherlich gibt es anderswo günstigere Preise.
Vielleicht kann man mit denen auch handeln?
Die Beratung finde ich sehr gut
auch wenn sie oft sehr subjektiv ist -
aber gibt es die objektive Aussage zu
Analog (?)
Daß ein Händler die Produkte bevorzugt
anpreist, bei den die Marge besonders groß ist
kann doch kein Verbrechen sein..
Daher ist es wichtig sich 2.- und 3.- Meinung
einzuholen.
Habe bei phonophono die Top-Empfhelung für einen Phono-MM-Pre erhalten: Gram Amp 2
wastelqastel
Inventar
#25 erstellt: 28. Okt 2007, 17:24

Daß ein Händler die Produkte bevorzugt
anpreist, bei den die Marge besonders groß ist
kann doch kein Verbrechen sein..

Dem Kunden gegenüber SCHON
GRüsse Peter
WenigWatt
Stammgast
#26 erstellt: 28. Okt 2007, 18:00
Hallo,
und daß man Produkte schlechtredet, die man nicht im Programm hat, ist mindestens schlechter Stil. Ich beziehe mich auf Aussagen im Blog bezüglich Technics und Linn.
Allerdings kann Phonophono Niemanden zwingen, Kunde zu sein, somit ist der mündige Verbraucher klar im Vorteil. Als Online- Käufer hat man Alternativen und Preisvergleich ist via Internet kein Problem. Über das Ladengeschäft kann ich keine Aussage machen, für mich kommt ein Einkauf in Berlin auch nicht in Frage.
Gruß Micha
Mimi001
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 28. Okt 2007, 20:06
Hallo Leute
ich war wie gesagt im Frühjahr einige Male dort und würde sagen das die Beratung immer von der Tagesform abhängt, mal ein bischen komisch , mal ´sehr nett, das letzte Mal brauchte ich Schrauben für einen TA und mir wurde für umsonst ne Tüte mit nem halben Dutzend in die Hand gedrückt, mit den Worten " schön das uns mal einer zum Aufräumen bringt " !
Andererseits : Mit gebrauchten Drehern sollte man nicht kommen, denn an denselbigen verdienen die nix, nur übers Tuning, und deswegen wird dort etwas vorschnell geurteilt, das Zeug sei eh Schrott !
Aber ehrlich gesagt sind hier in Berlin fast alle Verkäufer in Hifi-Läden sehr grenzwertig zu betrachten und ich muss mich gelegentlich sehr zusammen nehmen, denn im Supermarkt will ich auch keine Wertung meines Einkaufs haben, höchstens eine ( gute ) Beratung .
WenigWatt hat somit ein wahres Wort gesprochen, denn niemand kann gezwungen werden sein Geld abzugeben , schade ist nur das , nach meinem Eindruck, Käufer, die nach viel Geld riechen schon ausnehmend besser behandelt werden, denn die Erfahrung von micha bln kann ich nicht teilen : Als ich im Frühjahr bei phonophono ein Goldring 1012 GX kaufte und im Wohnzimmer feststellte, das dies nicht mein Geschmack sei, wurde mir am nächsten Tag eine Rücknahme verweigert, mit den Worten, das System sei ja jetzt gebraucht ! Also nix mit Probehören !!!
War halt kein teures Koetsu oder Dynavector, und das Geld hatten die Jungs ja schon !


1001 Gruss Shuan
lini
Inventar
#28 erstellt: 29. Okt 2007, 02:35

Mimi001 schrieb:
(...) denn die Erfahrung von micha bln kann ich nicht teilen : Als ich im Frühjahr bei phonophono ein Goldring 1012 GX kaufte und im Wohnzimmer feststellte, das dies nicht mein Geschmack sei, wurde mir am nächsten Tag eine Rücknahme verweigert, mit den Worten, das System sei ja jetzt gebraucht ! Also nix mit Probehören !!! (...)


War ein Ausprobieren denn vorher abgemacht? Kann ich mir in Deinem Fall kaum vorstellen, denn dann hätte man Dir vermutlich erstmal ein schon gelaufenes 1012GX mitgegeben. Entsprechend geh ich natürlich in Michas Fall davon aus, dass die Testsysteme nicht nagelneu waren.

Grüße aus München!

Manfred / lini
Mimi001
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 29. Okt 2007, 08:27
Hmm.. klingt schlüssig mit den Probesystemen...
und fairerweise muss ich sagen, dass kein Probehören ausgemacht war !
Ich hoffe ich habe den Leuten bei phonophono jetzt nicht unrecht getan !
Ich bin auch etwas vorschnell von einem Umtauschrecht ausgegangen, ist halt wieder eine Erfahrung mehr !

Gruss Shuan
Karsa
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 29. Okt 2007, 10:13
Hallo

Da ich mich gerade mit dem Neukauf eines Plattenspielers beschäftige.

Wo bekommt man denn gute Beratung beim Fachhändler in Deutschland. Hat jemand empfehlungen?

Ich habe bei Phonophono auch die gleichen Erfahrungen gemacht. Als der Verkäufer hörte das ich ein Benz ACE L habe, sagte er fast wörtlich: Bevor sie sich einen neuen Plattenspieler kaufen holen sie sich erstmal ein richtiges System das Benz macht doch keine Musik. (Da waren sie noch nicht Benz Händler)

Gruss Lars
koekkenpoedding
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 04. Dez 2007, 23:21
Ich finde es nach Lektüre dieses Threads bemerkenswert, wie sich Phonophono treu bleibt, denn ich habe vergleichbare Erfahrungen gemacht wie die meisten hier. Die sog. Technikabende sind sehr bemerkenswert, nicht zuletzt, weil sie nichts anderes sind als verkappte Verkaufsgespräche, in denen Herr Lützelberger mitunter bemerkenswerte Aussagen macht. Zunächst mal wird natürlich regelmäßig vom Gebrauch alter Plattenspieler - Lenco etc. - abgeraten, auch vom Versuch, sie zu überholen, weil er nicht zu überzeugenden Ergebnissen führe. Und er tut auch ziemlich explizit seine Auffassung kund, dass bestimmte Arten von Musik auf Drehern nicht anhörbar seien, die preislich unterhalb der 2000€-Grenze liegen: Dazu gehört offenbar Klaviermusik, Gesang, größeres Orchester etc. - das "gehe einfach nicht" auf darunter liegendem Preisniveau. Das muss nicht kommentiert werden. Dazu passt, dass ein anderer Mitarbeiter auf meine Anfrage nach einem passenden Tonabnehmer für meinen Lenco L75 auf eine Art reagierte, die irgendwo zwischen Abscheu und Mitleid lag. Als ich dann auch noch erwähnte, dass ich ein Ortofon VMS30 verwende, kam irgend eine Bemerkung wie "Oh Gott, das muss ja vor dem Krieg gebaut worden sein."

Solange ich noch keine eigene PWM besaß, freute ich mich, dass Phonophono einen Waschservice anbietet, auch wenn 2,50 € pro Platte eher großzügig bemessen sind. Ich habe also mal sechs Platten dort abgegeben. Nach einer Woche waren sie nicht fertig. Statt dessen erklärte mir ein Mitarbeiter, man könne mir auch nicht versprechen, dass sie nach einer weiteren Woche gewaschen sein würden - er habe immer so kurze Pausen, und die würde ganz bestimmt nicht für die Reinigung meiner Platten verwenden. Fünf Minuten vor diesem Spruch hatte ich ziemlich deutlich zum Ausdruck gebracht, dass ich gewillt sei, dort einen Transrotor zu kaufen - naja, dass habe ich dann bleiben lassen.

Übrigens: Hat mal jemand dort probehören können? Ich nicht.

Seitdem habe ich einige andere Händler kennen gelernt: Hans-Joachim Knapp, Norbert aus dem Hinterhof etc. Was für ein Unterschied! Phonophono braucht man nicht - und Phonophono braucht offenbar keine Kunden.

Viele Grüße!
Stephan
SirVival
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 05. Dez 2007, 19:03
Hi,

sowas ähnliches kenne ich vom Autokauf. Meine Karre hatte irgendeinen Defekt, und die Werkstatttechniker fanden den Fehler nicht. (Durch ein paar logische Überlegungen habe ich ihn dann später selber gefunden, nachdem ich aber bereits ordentlich für eine sinnlose Reparatur gelöhnt hatte ). Aber worauf ich eigentlich hinaus wollte, ich war zunächst drauf und dran, einen neuen Wagen zu kaufen. Wurde aber nichts draus, getreu dem Motto: "Kunde droht mit Abschluss, und keiner merkt es!" Dieses Motto scheint also nicht nur bei Autohändlern verbreitet zu sein.

Gruß
NickN1
Stammgast
#33 erstellt: 14. Dez 2007, 17:47
HM

Kenne den Laden auch nicht persönlich. Habe mir von dort einen Lehmann BC 2006 SE zum Ausprobieren schicken lassen.
Dieser mußte gegen eine Accuphase AD-20 Phon-Platine antreten.

Der Lehmann hat deutlich verloren und ich habe ihn mit einem netten Brief zurückgeschickt.
Man hat mir nicht mal die Versandkosten für das Zuschicken in Rechung gestellt.
Das fand sich schon sehr nett, zumal ich dort kein Kunde bin.

Gruss

Nick
Jazzy
Inventar
#34 erstellt: 14. Dez 2007, 21:20
Ich nehme mal an,der Lehmann hat mehr als 50,- gekostet?Dann muss der Händler ja sowieso das Porto zahlen.
NickN1
Stammgast
#35 erstellt: 15. Dez 2007, 14:51
Warum muss er das Porto bezahlen, wenn er mir etwas zur Ansicht schickt ??

MfG Nick
Z25
Inventar
#36 erstellt: 15. Dez 2007, 18:33
Anschlussfrage: Wo, wenn nicht da, kaufe ich online Tonabnehmer? Und nein, es wird kein 1000 Euro Dings auf einen alten Linn Basik montiert.....

Wäre dankbar für sachdienliche Hinweise über gute Bezugsquellen.
pet2
Inventar
#37 erstellt: 15. Dez 2007, 18:41
Hallo,

es gibt eine ganze Reihe, empfehlenswerte Onlineshops.

http://www.hifi-foru...um_id=26&thread=7023

Gruß

pet


[Beitrag von pet2 am 15. Dez 2007, 19:19 bearbeitet]
Z25
Inventar
#38 erstellt: 16. Dez 2007, 10:21
Danke!
phonophono
Neuling
#39 erstellt: 19. Jan 2008, 10:41
Hallo, liebe HiFi-Freunde!
Ich glaube, ich sollte mich hier mal zu Wort melden. (Ich = Peter Lützelberger von PhonoPhono).
Herzlichen Dank für die Kommentare. Ich war schon länger nicht "hier" und bin ganz überrascht, soviel über meinen Laden hier zu lesen... Und meine Kollegen erzählen mir auch nicht alles...
Wir haben leider nicht genügend Zeit, um hier täglich vorbei zu schauen. Und da kommt manche Kritik an uns leider oftmals zu spät an. Sorry!

Das Negative fällt ja immer mehr auf. Und wenns gut läuft, sagt nur selten jemand was. Also schreibe ich hier auch nur zu den häufigsten Klagen...

- PhonoPhono ist unfreundlich, arrogant ...
Wir bemühen uns, trotz des enormen Zulaufes immer freundlich zu sein und auf jeden Anrufer, Besucher und Email individuell einzugehen. Wenn aber der 37. Anrufer kurz vor Feierabend eine eingehende Beratung zu einer 5-Euro-Ersatznadel braucht und uns zuallererst die Geschichte seines Dual 1009 einschließlich der Lebenshistorie seiner kompletten HiFi-Anlage erzählt, dann kann es gelegentlich mal vorkommen, dass wir ein wenig kürzer angebunden sind. Aber wenn Sie vormittags anrufen, werden Sie höchstwahrscheinlich selbst in so einem Fall freundlich beraten werden. Bitte haben Sie Nachsicht mit uns: auch wir sind nur Menschen...
Bitte bedenken Sie, dass wir keine (Sucht-)Beratungsstelle für jedes HiFi-Problem sind. Wir können Ihnen häufig weiterhelfen (auch wenn es um Geräte geht, die wir nicht im Programm haben). Aber auch wir sind nur Menschen... (s.o.)
Zudem: wir hören auf HiFi-Anlagen, die zum Besten gehören, was derzeit erhältlich ist. Bitte verzeihen Sie uns, dass wir dadurch anspruchsvoll sind. Aber das müssen wir sein, dann wir probieren ja die Geräte aus, bevor wir etwas verkaufen. Und nicht nur wir; auch unsere Kunden vor Ort dienen als Tester. Wenn Sie uns dann nach unserer Meinung fragen, werden Sie auch eine ehrliche Antwort erhalten. Bitte achten Sie unsere Meinung ebenso wie wir die Ihre.

- Benz Tonabnehmer
Wir haben diese Systeme seit ca. einem Jahr im Programm, da viele Kunden danach fragen. Diese Systeme sind eine Ergänzung unseres Programmes für all jene, die genau diese Produkte kaufen möchten (oftmals ohne Beratung, da in Tests hoch gelobt). In einigen HiFi-Anlagen bzw. Plattenspielern gelingt mit Benz-Systemen eine sehr stimmige Abstimmung. Allerdings werden wir sicherlich nicht pauschal zu Benz-Systemen raten, da diese Tonabnehmer zu einem technischen Klangbild neigen, das vielen Musikhörern nicht so gut gefällt. Das bedeutet jedoch nicht, dass BenzMicro schlechte Tonabnehmer baut.
Ganz allgemein denke ich kaum, dass ein Mitarbeiter von PhonoPhono als Standardempfehlung zu einem Benz geraten hat. Wir beraten auf keinen Fall nach Einkaufspreisen / Gewinnspanne (ob Sie das nun glauben oder nicht, es ist so!); denn das wäre kontra-produktiv! Vielmehr bemühen wir uns, individuell das passende für jeden Einzelnen heraus zu suchen. (offenbar gelingt das auch, da wir ziemlich viele zufriedene Kunden haben).

-Dynavox
Im Grunde gilt die Bemerkung zu "Benz" auch hierher. Dynavox bietet extrem preiswerte Geräte an, die erstaunlich gut sind (angesichts des Preises). Niemand bei PhonoPhono wird behaupten, dass Dynavox HighEnd-Edel-HiFi herstellt (siehe hierzu unser Produkttext des Röhrenverstärkers VR70). Allerdings beobachten wir, dass die Käufer von Dynavox (insbesondere des Kopfhörer-Verstärkers CSM112) unglaublich hohe Ansprüche an diese Geräte haben.
Zudem hatte der Hersteller einen Fertigungsfehler bei einem Gerät (CSM112, Kopfhörerverstärker; linker und rechter Kanal an den Line-Ausgängen vertauscht), den wir erst zu spät bemerkt hatten, weil wir das Gerät einfach als Kopfhörer-Verstärker getestet hatten, nicht jedoch als Vorverstärker. Ein weiteres Problem scheint in einigen Anlagen aufzutreten: gelegentlich kommt es zum Brummen. Wir hatten das Gerät zuvor 3 Monate im Probebetrieb und waren sehr zufrieden (bei uns brummt nix). Wir machen solche Tests mit allen neuen Geräten bzw. Herstellern. Leider können wir nicht alle Eventualitäten abdecken.
Alle Käufer konnten das Gerät (wie alle Artikel, die wir verkaufen) natürlich zurückgeben, und wir bedauern jedwedes Ungemach. Wir werden das Gerät nicht mehr im Versand anbieten, obwohl ich das Kistchen ganz gut finde.
An dieser Stelle eine Bitte: wenn Sie mit uns unzufrieden sind, dann sagen Sie uns das direkt! Wir nehmen Ihre Kritik sehr ernst - aus purem Eigennutz (wir möchten doch nicht dauernd verärgerte Menschen am Telefon oder im Laden haben!) und, weil wir nicht die Fehler manch anderer Firma machen möchten.

Rega - rin in die Kartoffeln, raus aus die Kartoffeln
Wir bedauern, dass manche Firmen zwar gute Produkte konstruieren, es aber dann doch irgendwo "knirscht".Wenn wir das merken, dann müssen wir reagieren (siehe oben - Dynavox). Wenn sich dann wieder etwas ändert (Hersteller verbessert die Fertigung), dann werden wir natürlich auch unsere Meinung ändern. Daher kann ich in diesem Fall nicht um Entschuldigung bitten. Ich denke, dass ganz im Gegenteil gerade dies die Aufgabe eines jeden Fachhändlers ist: Sie vor einem Fehlkauf zu bewahren. Wir werden Rega hoffentlich bald wieder im Programm haben. Übrigens: beobachten Sie doch einmal unser Thorens-Angebot... Auch für diesen Hersteller gilt: hier tut sich einiges, und wir werden alle guten Geräte dieser Firma ins Programm nehmen. Aber nur, wenn wir überzeugt sind, dass die Geräte gut sind.

Blog - unsere Meinung
HiFi ist ein weites Feld... und häufig - auch in diesem Forum - oft sehr emotional befrachtet. Das Blog von PhonoPhono bietet Zusatz-Info, die nicht immer superneutral ist (steht übrigens auch so im Blog). Aber gerade das empfinden viele als interessant.

Das soll erst mal genügen...
Nochmal herzlichen Dank für Ihre Kritik hier im Forum! Wir arbeiten daran!
Highfidele Grüße aus Berlin


[Beitrag von phonophono am 19. Jan 2008, 10:44 bearbeitet]
wastelqastel
Inventar
#40 erstellt: 19. Jan 2008, 11:45
Hallo Herr Peter Lützelberger
Ich finde es schon mal gut das sie sich hier angemeldet haben
Und sich zu einigen Dingen gestellt haben
Leider vermisse ich wie sie zu den Berichten über die Klassiker stehen
Vielleicht kann man das noch nachhohlen
Das eigene Produkt ist immer das Beste !
Das Gilt für den der es Verkauft wie den der es besitzt

PS: sie sollten sich als Gewerblicher Teilnehmer anmelden
Grüsse Peter


[Beitrag von wastelqastel am 19. Jan 2008, 11:52 bearbeitet]
Acurus_
Inventar
#41 erstellt: 19. Jan 2008, 12:46
Also, in die Material-/Markendebatte möchte ich hier nicht eintreten. Jedoch liegt mir am Herzen, kurz darauf hinzuweisen, daß ich noch nie in meinem Leben so ausführlich und freundlich beraten wurde, wie in diesem Geschäft. Das gilt sowohl telephonisch als auch direkt vor Ort. Gruß, Heiko
pet2
Inventar
#42 erstellt: 19. Jan 2008, 13:28
Hallo,

ich picke mir mal nur ein Thema heraus:

In dem Dual-Blog findet sich der Hinweis, man möge doch, wenn man den Dual klanglich verbessern will, einfach erstmal das Anschlußkabel austauschen.
Das empfinde ich zwar als eine schon sehr grenzwertige Empfehlung, aber es geht ja noch weiter:
Dieses Anschlußkabel wäre bei Dual Plattenspielern einfach unten am Tonarm angelötet.
Nein ist es nicht, es ist vielmehr am Kurzschließer mit 2,8 mm Flachsteckhülsen gesteckt.
Nun begibt sich der geneigte Kunde in den Kabelbereich und findet das günstigste Kabel mit 32.95 €.
Irgendwelche Angaben zb. zur Kapazität dieses Kabels bekommt er nicht.
Es kann ja sein, daß der Hersteller (wer ist das Überhaupt?) diese Angaben nicht weitergibt, aber ein Multimeter, das eine Kapazitätsmessung erlaubt, gibt es bereits ab ca. 100€.
Da sollte man doch eigentlich erwarten können, daß der Händler doch mal eine Messung macht, ist aber nicht.
Nun hat dieser Käufer dennoch dieses Kabel erstanden.
Was findet er nun in der Einbauanleitung vor?
Offenbar jedenfalls nichts was ihn beim Einbau in einen Dual Plattenspieler weiterbringt, denn sonst würde es ja im Blog nicht falsch stehen.
Nun taucht er vermutlich hier oder im Dual-Board auf, um sich den Einbau erklären zu lassen.
Also die Foren sind offenbar dazu da die Versäumnisse der Fachhändler auszubügeln .

Ich fasse noch mal zusammen:
Man bekommt also ein Kabel ohne technische Daten und eine für Dual Plattenspieler untaugliche Einbauanleitung.

Was soll das?

Also, mal ein Vorschlag:
Nehmen sie doch einfach dieses Kabel, versehen dieses mit Flachsteckhülsen, messen sie die Kapazität, legen sie noch eine simple einadrige Litze ebenfalls mit Flachsteckhülse dazu.
Dann drucken sie sich noch die originale Dual Din/Cinch Umbauanleitung, hier im Dual-Tutorial aus und verkaufen das ganze als Dual Din/Cinch Umrüstsatz.
Wenn das dann 50 € kostet ist das für technisch nicht so versierte/ausgerüstete Dual Besitzer immer noch eine überlegenswerte Investition.
Aber so, wie sich das derzeit darstellt, kann ich von einem solchen Kauf nur abraten.

Gruß

pet
phonophono
Neuling
#43 erstellt: 19. Jan 2008, 18:12
Hier schon wieder icke...
Sorry, hatte mich nicht ausreichend über die Gepflogenheiten "hier" informiert. Mea culpa. Habe mich jetzt als gewerblicher Teilnehmer angemeldet.

Was die NF-Kabel angeht: da hätte ein kurzer Anruf bei uns genügt, und schon hätten Sie die Info gehabt.... Die Kabel sind von SommerCable (www.sommercable.com), dort finden Sie mehr Informationen zu den Kabeln als vermutlich gewünscht... Allerdings weiss ich nicht wirklich so genau, welche Informationen Ihnen da weiterhelfen könnten. Die Kabelkapazität von derartigen NF-Kabeln ist immer zwischen 50 und 100pF pro Meter; aber moderne MM-Systeme sind eigentlich recht unkritisch, was diese Werte angeht. Insofern haben wir diesen Wert nicht genannt (weil ich glaube, er ist unwichtig). Nur alte MMs reagieren darauf. Übrigens müssen Sie zu der Kapazität des Kabels auch jene hinzurechnen, die im Eingang des Phono-Amps eingebaut ist (falls vorhanden).
Was das Anlöten angeht: die beiliegende Beschreibung ist ganz (gaaaaaanz) allgemein und wendet sich an den informierten Laien. Wir können nicht jeden Plattenspieler en Detail beschreiben, und das Innenleben weicht schon mal ab von dem kleinen Lötboard. Tut mir Leid, wenn Sie da Pech hatten. Aber dazu legen wir dann ja unsere Telefonnummer bei, um weiterzuhelfen.
Was die Qualität der Kabel angeht: ich finde die toll - und wir kriegen zu praktisch keinem anderen Produkt so viele Lobes-Emails. Aber das heißt natürlich nicht, dass die Sachen jedem gefallen. Unser Grundgedanke bei Kabeln ist, dass deren Wert ungefähr bei 10%-20% des Players liegen darf. Mehr bringt meist nix.

Hier mal so nebenbei: ich finde bei Kabeln ohnehin, dass diesem Thema eine zu große Bedeutung beigemessen wird. Ein gutes Kabel hilft, aber erst wenn der ganze Rest stimmt. Viele Kunden bei uns wollen einfach ein (meist auch teures) Kabel haben, ohne Beratung (klar, denn da gabs ja irgendeinen Test...) und sind dann ganz enttäuscht, wenn wir davon abraten. Falls also der Tausch des Kabels nix bringt, liegt das meist gar nicht am Kabel, sondern am ollen Rest. Oder der "Wurm" steckt wo anders. Allerdings will ich keineswegs behaupten, dass Kabel unwichtig sind. In einer erstklassigen Anlage bzw. einem erstklassigen Plattenspieler wird immer auch sehr gutes Kabel verwendet. Eine schlechte Anlage hingegen wird durch ein erstklassiges Kabel nicht besser, sondern im Gegenteil sogar eher schlechter klingen (gutes Kabel zeigt viel mehr, eben auch Schwächen...)

(Ich hoffe, das ist nicht zu direkt... Ich will hier wirklich niemanden ärgern! Ich sollte wohl auch mal sagen, dass wir im Schnitt jedem dritten Kunden vom Kauf dessen abraten, was er sich - meist wegen Testberichtes - kaufen will. Denn was nützt es mir als Händler denn, wenn ich irgendeinen Kram verticke, der keine echte Verbesserung bringt? Da sind dann doch irgendwann meine Kunden enttäuscht und bleiben weg. Da müsste ich doch ziemlich ... sein!)

Und damit: Grüße aus Berlin - Peter Lützelberger


[Beitrag von phonophono am 19. Jan 2008, 18:30 bearbeitet]
winne2
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 19. Jan 2008, 22:28
Hallo Peter,

zuerst einmal: Hut ab, dass Du hier Stellung beziehst, da gehört schon was zu, Respekt!

Und nun zu meiner Kritik:

Im Blog steht zum Beispiel:

" Ein weiterer Kommentar von mir (P. Lützelberger, Moderator des Abends): angesichts meiner leidvollen Erfahrungen mit älteren Thorens (hier vor allem die 160er-Familie, ich besass früher auch einmal ein Exemplar - einen TD160 Super mit SME3009) muss ich zu meiner “Schande” gestehen: ich habe alles vergessen müssen, was ältere TD160 meinem Gehör angetan haben."

Was hat er Dir angetan? Die Kombination habe ich unter anderem auch, finde ich sogar recht ansprechend (andere übrigens auch).

Wenn ich dann dieses lese: " Debut III / Ortofon OMB5E matt schwarz

Der Kleinste von ProJect. Ausgezeichntes Gerät mit gutem Tonabnehmer kombiniert mit einem unschlagbaren Preis!
In vielen Farben, Varianten und Tonabnehmern lieferbar.

Der ProJect Debut ist ein besonders preiswertes Laufwerk. Das Gerät ist kompromisslos auf die notwendigen Funktionen optimiert. Ein Metall-Plattenteller wird von einem sehr ruhig laufenden Motor über Gummiriemen angetrieben. Der Tonarm wurde beim aktuellen Modell deutlich verbessert und besteht nun aus einem resonanzarmen Metallrohr und aufwändigem Spitzenlager. "

Den dürftest Du Dir doch nicht angehört haben, wenn TD160 und SME schon weh tun? Sorry, sowas über den TD160 zu schreiben und über die eiernde Radkappe vom Debut Lobeshymnen zu singen, halte ich für nicht seriös und ist auch unglaubwürdig. Die Pro-Jects müssen sich in den oberen Preisklassen schon mächtig strecken, um an die alten Dreher aus Lahr heranzukommen, und nicht nur an diese. Ist aber auch kein Wunder, in den 70ern und frühen 80ern war die Hochzeit des Plattenspielerbaus, heute muss man beim "Nischenprodukt" Plattenspieler entweder sehr tief in die Tasche greifen, um was gutes zu bekommen, oder man kauft halt so einen kleinen ProJect, der eher dazu geeignet ist, dem (Wieder)Einsteiger die Lust auf Analoges zu verderben.

Grüße nach Bärlin,

winne2

P.S.: ich hatte vor ein paar Jahren mal intensiveren Mail-Kontakt mit euch wegen eines Riemens für einen Sony TTs 3000 (auch so'n olles Drecksteil.. ), der Kontakt war sehr angenehm und die Hilfsbereitschaft war durchaus da...
pet2
Inventar
#45 erstellt: 20. Jan 2008, 15:08
Hallo Peter,

vorab:
Ich schraube seit nunmehr 30 Jahren an Plattenspielern herum, mir sind diese Zusammenhänge bekannt.
Meine Phonokabel löte ich mir selber aus RG 58 c/u und brauchbaren Cinchsteckern zusammen.
Nur kann halt nicht jeder löten und hat vielleicht auch nicht die Möglichkeit dazu.
Daher ja auch mein Vorschlag, doch für Dual Plattenspieler konfektionierte Kabel anzubieten.
Dazu ist lediglich nötig 2,8 mm Flachsteckschuche an die 4 Adern anzulöten.
Ich finde es halt nicht wirklich zielführend, erst bei Euch dieses Universalanschlußkabel zu bestellen und dann diese Steckschuhe dann von einer Werkstatt anlöten zu lassen.

Lautsprecherkabel kaufe ich übrigends traditionell im Baumarkt .
Cinchkabel für Hochpegeleingänge im CarHifi Zubehör.


Ich gebe Dir ja in fast allen Punkten recht.
Aber warum steht das nicht so im Dual Blog .

Warum sollte man nun die Kapazität des verwendeten Phonokabnels wissen?
Ganz einfach schon mal um beurteilen zu können, wie lang dieses Kabel sein darf.
Die originalen Phonokabel von Dual haben zwischen 100 und 120 pF/m.
Nimmt man jetzt zb. ein Kabel mit 75 pF/m, darf es entsprechend länger sein.
Oder man hält sich an die Informationen die man über das Tonabnehmersystem und den Phonovorverstärker besitzt.
Ein klassisches Dual Beispiel:
Die oft verbauten Shure M 75/91/101/103 hätten gerne eine Kapazität von 400 - 500 pF.
Ein NAD PP1 besitzt eine Eingangskapazität von 220 pF.
Die Differenz darf das Kabel an Kapazität haben.
Die ebenfalls oft verbauten Dual DMS 220 - 242E (ausser DMS 239) kommen übrigends mit noch deutlich höheren Kapazitäten zurecht.
Es ist also eigentlich eher so, daß gerade die alten Systeme mit höheren Kapazitäten klarkommen.
Bei einem aktuellen Ortofon 510 MKII sieht es mit 200 - 400pF schon etwas enger aus.

Und warum sollte die Kapazität von Anschlußkabel + Phonovorverstärker nicht deutlich höher sein als die für das verwendete Tonabnehmersystem angegebene?
Diese Kapazitäten führen zu einer Überhöhung im oberen Frequenzbreich.
Normalerweise, wenn alles paßt, im unhörbaren Bereich.
Sind sie zu hoch, verschiebt sich diese Überhöhung nach unten in den hörbaren Bereich.
Die Folge ist dann üblicherweise eine überspitzte und nervige Höhenwiedergabe.
Wer das mal testen will, einfach mal eine Cinchverlängerung zwischen Plattenspieler und Phonovorverstärker stecken.
Je länger desto deutlicher wird dieser Effekt.

Das ganze ist kein Voodoo sondern simple Elektrotechnik .

Gruß

pet


[Beitrag von pet2 am 20. Jan 2008, 15:25 bearbeitet]
phonophono
Neuling
#46 erstellt: 21. Jan 2008, 10:03
Ganz herzlichen Dank für die Antworten.

Zur Kabelkapazität: das ist ein eigenes Thema. Hier vielleicht nur kurz dazu: wie bereits geschrieben, neigen ältere Tonabnehmer eher dazu, auf die Kapazizät zu reagieren (z.B. das erwähnte Shure M75). Aktuelle Systeme (Ortofon 510 et.al.) klingen bei normalen Werten (deutlich unter 500pF) nicht anders, egal ob man ein Kabel mit 50pF oder 100pF nimmt. Jedenfalls konnten wir bisher bei aktuellen Tonabnehmern keinen Einfluß heraushören - diese Versuche machen wir auch oft mal an einem Technikabend (Veranstaltung in Berlin jeden Freitag), wo alle möglichen Leute mit sehr unterschiedlicher Hörerfahrung kommen. Natürlich hat die Kapatität rein messtechnisch eine Auswirkung (danke für den Tipp mit der Elektrotechnik, hab ich studiert...). Aber ich spreche hier über hörbare Auswirkungen. Und da kann ich Testberichten (ich erinnere mich da an einen Test zu den neuen Ortofon 2M-Systemen, wo angeblich die Kapazizäz ENORMEN Einfluss haben soll... also bei mir war da nix zu hören, und kein Kunde hat da was gehört, und wir haben bis rauf zu 1000pF beschaltet...)
Das ist übrigends auch kein Zufall: dank moderner Dauermagneten kann die Wundungszahl der Spulen geringer sein, um auf vernünftige Ausgangsspannungen zu kommen. Damit bewirkt eine Kapazität einen Einfluß nur bei sehr hohen Frequenzen (außerhalb des Hörspektrums).

Ich bin bemüht, alles Voodoo wegzulassen, damit die Leute ihren Spaß an der Technik und dem Musikhören nicht verlieren. Tut mir Leid, wenn dabei mal was "unter die Räder" kommt...

Zum Thorens TD160 vs. ProJect Debut...
Wir beschreiben die Geräte halt so, wie wir das empfinden, und wie unsere Kunden in unserem Geschäft reagieren bzw. was die am Telefon so erzählen. Wenn sich diese Aussagen decken oder eine enorme Mehrheit herausbildet, dann schreiben wir das auch. Im Blog steht dagegen oft auch mal was, was etwas überspitzt formuliert ist (u.a. das, was ich als persönliche Meinung zu meinem alten TD160 geschrieben habe). Wir haben übrigens bei uns (zur Zeit) einen alten TD160, TD280, TD126, TD320 (aber auch was von Sony, Technics und anderen), um gelegentlich was zum Vergleichen zu haben. So ist das Urteil zustande gekommen: im Vergleich zu dem neuen TD160 (und nur diesem einen aktuellen Thorens-Modell, gilt nicht für andere neuen Thorens!) wirkt der alte TD160 wie eine lahme Mühle. Bitte lesen Sie den aktuelle Testbericht in der englischen hifi+ mal durch. Das ist eine exzellente (vielleich die beste) Testzeitschrift, die im Gegensatz zu mancher anderen Zeitschrift handwerklich sehr sauber arbeitet. Deren Tests kann ich bei mir im Geschäft nachmachen und die Resultate stimmen mit dem überein, was die da schreiben. Was mir aber viel wichtiger ist: die Kunden im Laden finden den neuen TD160 auch toll! Der alte TD160 klingt akzeptabel, wenn man das Alter berücksichtigt, und wenn kein neues Gerät zum Vergleich läuft.
Gerade Thorens-Besitzer betrachten ihre alten Geräte jedoch oftmals als unantastbares Heiligtum, dem außer Verehrung nicht anderes zuteil werden darf. Nun gut - jedem Tierchen sein Plaisierchen... Aber werden Sie mal Zeuge, wenn ein Kunde bei uns mit seinem Thorens xyz (xyz = TD160, TD126, TD2001 und viele viele andere) ankommt, weil er zwar schon alle RDC-Teile, Messinglager und sonstigen Upgrades hat, aber nun doch noch einen Tonabnehmer für um die 1000 Euro haben will (Motto: viel hilft viel). Was soll ich denn jetzt machen? Ihm ein Nädelchen für soviel Geld einfach einsetzen? Oder Ihm mal provisorisch ein gutes System einbauen und ihn darauf hinweisen, dass ein neues Gerät (vielleicht eventuell möglicherweise) viel besser spielen könnte und vergeichbar viel kostet wie das System, das der Kunde begehrt? Wenn er sich dann die Mühe des Vergleiches macht, kommt praktisch immer nach einer Phase ungläubigen Staunens) die Entscheidung gegen weitere Investitionen in den alten Thorens. Wenn Sie dann die Gesichter dieser Kunden sehen könnten, würden Sie meine Wut (ja- ich bin sauer...) verstehen, dass diesen Menschen irgendwelche Teile verkauft wurden, die für diesen Zweck unverhältnismäßig teuer sind. (Was wieder mal nicht heißt, dass diese Teile immer unnütz snd - RDC ist SUPER, und Messinglager taugen wirklich was, aber nur wenn der Rest paßt...).

Was den ProJect Debut angeht: ich habe bei einer Beschreibung immer den Preis im Hinterkopf. Ich würde nicht behaupten, dass ein Debut in der Basisversion (!!!!) besser ist als ein alter TD160 mit SME-Tonarm. Bei Vergleichen mit alten Geräten nehme ich immer einen ungefähren ebay-Wert. Im Falle eines TD160 mit SME dürften das 500Euro sein. Damit muss ich den TD160/SME mit einem Gerät vergleichen, das auch soviel kostet, z.B. ein ProJect RPM5. Oder zur Not ein aufgemotzter ProJec Debut (Varianten mit Acrylteller und besserm TA kosten so ab 350Euro). Machen Sie das mal, und danach reden wir noch mal über den TD160...
Den aktuellen TD160 darf ich eigentlich aufgrund der Preisdifferenz weder mit einem Debut noch mit einem alten TD160 vergleichen (der neue kostet ab ca. 2000Euro). Aber der Vergleich mit dem alten TD60 liegt doch nahe, da der Hersteller durch die Namensgebung selber den Bezug herstellt. Und da sollten Sie dann einfach selber den Vergleich TD160-alt gegen TD160neu machen. Und auch hier wieder: danach werden Sie garantiert niemals wieder bei Ebay nach einem TD160 steigern...
Was ich hier schreibe, gilt nur für den Fall, wenn es um den Klang, um die Qualität geht. Denn nur das kann ich beurteilen und beschreiben. Wenn Sie einen alten Thorens haben, weil er Ihnen gefällt, an Ihre Kindheit erinnert, oder Sie ihn einfach mögen, weil der Klang Ihnen so gefällt, wie das halt damals so klang - aber bitte sehr! Ich wäre der Letzte, der Ihnen Ihren Spaß verderben will. Im Gegenteil: gerne verkaufe ich Ihnen alle RDC-Teile, Tonabnehmer ohne Ende und Käbelchen, bis nix mehr ins Wohnzimmer paßt. Denn natürlich leben meine Kollegen und ich davon, dass wir was verkaufen. Nur nochmal: weder Sie noch wir haben was davon, wenn wir jedem nach dem Mund reden und alles verkloppen, was grad so im Regal liegt.
Sie müssen entscheiden, was Sie brauchen. Wenn Sie uns fragen, werden wir Ihnen unsere Meinung mitteilen. Was Sie dann mit der Information anfangen, entscheiden nur Sie alleine. Das ist doch das Tolle! Sie können hier im Forum schauen, was andere so schreiben, andere Händler, Hersteller fragen. Tests lesen.

Oder einfach einen guten Händler besuchen und selber hören.

So - jetzt hab ich viel geschrieben und sollte endlich

Ganz herlichen Dank für die Mühe, mir zu antworten.
Und viele Grüße aus dem regengrauen Berlin
Peter Lützelberger


[Beitrag von phonophono am 21. Jan 2008, 10:11 bearbeitet]
Hüb'
Inventar
#54 erstellt: 21. Jan 2008, 18:26
Diese Nachricht wurde automatisch erstellt!

Das Thema wurde aufgeteilt und einige themenfremde Beiträge wurden verschoben. Das neue Thema lautet: "Neues Thorens-Fan-Board"
Jazzy
Inventar
#55 erstellt: 21. Jan 2008, 17:45
Schön,das PhonoPhono hier mitschreibt.Allerdings sind sehr viele widersprüchliche Aussagen im Text.Kurz gesagt: totales herumeiern.Allerdings ist mir das auch egal,ich teste lieber selber.
Hüb'
Inventar
#56 erstellt: 21. Jan 2008, 18:28

Jazzy schrieb:
Schön,das PhonoPhono hier mitschreibt.Allerdings sind sehr viele widersprüchliche Aussagen im Text.Kurz gesagt: totales herumeiern.Allerdings ist mir das auch egal,ich teste lieber selber.

Ja, wirtschaftliche Unternehmensführung und grundehrliche Beratung sind in den allermeisten Fällen ein nicht zu überwindender Zielkonflikt. Nur die wenigstens Händler bekommen das hin. PP gehört IMHO nicht dazu.

Grüße

Frank
wastelqastel
Inventar
#57 erstellt: 22. Jan 2008, 20:20

Wir haben übrigens bei uns (zur Zeit) einen alten TD160, TD280, TD126, TD320 (aber auch was von Sony, Technics und anderen), um gelegentlich was zum Vergleichen zu haben. So ist das Urteil zustande gekommen: im Vergleich zu dem neuen TD160 (und nur diesem einen aktuellen Thorens-Modell, gilt nicht für andere neuen Thorens!) wirkt der alte TD160 wie eine lahme Mühle.


Habe Fast alle Thorens zuhause oder schon besessen
Einen 160er(alt) aktuell auch noch angeschlossen
Wurde schon verglichen mit einem NEUEN 160er
Ich kann diese Aussage von phonophono in keinster weise nachvollziehen

Mehr wie das HÜB recht hat werde ich nicht mehr schreiben
PS:Ich habe nichts gegen Neuerungen solange sie verbessert sind (In diesem Fall ganz bestimmt nicht so)
Analoge Grüsse Peter
TommiS
Stammgast
#58 erstellt: 04. Feb 2008, 23:23
Hallo Herr Lützelberger,

ich behaupte jetzt einmal ganz fresch, dass Ihre Behauptungen, das der neue Thores HD 160 besser als ein TD 126 , den Sie ja gelegentlich auch zu Vergleichszwecken bei sich haben nicht haltbar sind.
Falls Sie dennoch auf Ihrer Meinung bestehen lade ich Sie herzlich ein mich mit Ihrem Thorens zu besuchen und diesen gegen meine olle Kamelle laufen zu lassen.
Sollte Ihr Thorens tatsächlich besser sein als meine olle Kamelle, so werde ich das hier und öffentlich schreiben.
Sollte dies nicht der Fall sein, so erwarte ich eine ebensolche öffentliche Klarstellung auch von Ihnen.

Viele Grüße

Thomas
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