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Konzeptdiskussion: KEF IQ3

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Autor
Beitrag
Magnuson
Stammgast
#1 erstellt: 25. Jun 2007, 10:55
Die Tests in der Stereophile gefallen mir auch sehr gut Ich kann mich auch erinnern das manchmal die unterschiedlichen Tester (der Hör- und der Meßtester) bei manchen Lautsprechern etwas aneinander geraten

Kann mir jemand sagen für welche Räume (also die neue Einteilung der Audio meine ich jetzt) die neue B&W den geeignet erschien? Denn die oft vorgeworfene Hallsoße macht sich ja (wenn man davon überhaupt was mitbekommt) in unterschiedlichen Räumen unterschiedlich bemerkbar.

Ich werde mir die 685 in ca. zwei Wochen selber mal anhören, da ein Freund von mir sich Kompaktboxen kaufen will und ich ihn begleite. Bisher gehört wurden die Kef IQ3 (ein wirklicher Fortschritt zur alten Serie) und die Wharfedale Daimond 9.1 (für den Preis sicher in Ordnung), von dem her bin ich gespannt wie sich die B&W im Hörtest schlägt.
Amperlite
Inventar
#2 erstellt: 25. Jun 2007, 11:17
Edit: Gilt so nicht für die 685, siehe nachfolgenden Kommentar von Uwe:

Magnuson schrieb:
Kann mir jemand sagen für welche Räume (also die neue Einteilung der Audio meine ich jetzt) die neue B&W den geeignet erschien? Denn die oft vorgeworfene Hallsoße macht sich ja (wenn man davon überhaupt was mitbekommt) in unterschiedlichen Räumen unterschiedlich bemerkbar.

Mit Anspruch an möglichst neutrale Wiedergabe müsste man antworten:
Im möglichst gut bedämpften Raum, am besten noch im Nahfeld.

Aber: Wer die Musik so wiedergeben will, wie sie auf der CD drauf ist, würde sich sowieso keine B&W kaufen!
Der Effekt ist von den Käufern meistens gewünscht (weils ihnen gefällt und/oder sie es nicht besser wissen), also wäre o.g. genau falsch.


[Beitrag von kptools am 25. Jun 2007, 15:17 bearbeitet]
UweM
Moderator
#3 erstellt: 25. Jun 2007, 14:58

Magnuson schrieb:

Kann mir jemand sagen für welche Räume (also die neue Einteilung der Audio meine ich jetzt) die neue B&W den geeignet erschien? Denn die oft vorgeworfene Hallsoße macht sich ja (wenn man davon überhaupt was mitbekommt) in unterschiedlichen Räumen unterschiedlich bemerkbar.


Der Vorwurf der Hallsosse galt nur für die Boxen mit frei stehendem Hochtöner, nicht also für die zuletzt getestete Kompaktbox.

Grüße,

Uwe
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 25. Jun 2007, 17:27

Bisher gehört wurden die Kef IQ3 (ein wirklicher Fortschritt zur alten Serie)


findest du? ich halte die kleinen kefs für völlig misraten, die idee vollbereichs-koax-schallführungen mit solch winzigen treibern zu machen... entsprechend schlecht empfand ich die auch beim hören. bei den größeren modellen kann ich dabei wirklich gute ansätze erkennen (wobei preis/leistung bei hifi natürlich wieder so ne sache ist)


Aber: Wer die Musik so wiedergeben will, wie sie auf der CD drauf ist, würde sich sowieso keine B&W kaufen!


warum das? laut werbung und test ist B&W absolut neutral, gerade die großen serien. bei den ausgelaufenen serien waren auch einige halbwegs brauchbare boxen mit dabei. das B&W jetzt bei besonders luftigen verfärbungen eine marktlücke gesehen hat ist einem außenstehendem nicht auf anhieb klar.
Magnuson
Stammgast
#5 erstellt: 25. Jun 2007, 18:48
@ Musikgurke

wo siehst du denn den Nachteil gegenüber zwei getrennten Treibern?
Wie gesagt, im Gegensatz zur alten Q-Serie hat sich in meinen Augen einiges getan. Gehört wurde von moderat (Kings of Convinience) bis laut (Peer Gynt -In der Halle des Bergkönigs-) und beides hat die IQ3 verblüffend gut gekonnt. Wobei laut noch im angenehmen Bereich war, aber schon deutlich über "Zimmerlautstärke".

Nochmal zu meiner Frage zu den B&Ws. Hat keiner die Audio gerade parat liegen, die Räume wurden ja unterteilt in K,M,G,T,A ... Für welche Räume hat den jetzt Audio die Startfreigabe erteilt
Amperlite
Inventar
#6 erstellt: 25. Jun 2007, 18:56
Hier mal der FG:
anon123
Administrator
#7 erstellt: 25. Jun 2007, 19:09
Hallo,

der FG sieht ganz manierlich aus. Könnte besser sein, aber das Geiere bewegt sich ab 50Hz in einem 5dB-Korridor (also innerhalb +/- 3dB). Die Senke bei 6khZ ist aber vielleicht etwas unschön. Auch die Abweichung 30 Grad horizontal ist OK, dürfte aber die üblichen Verdächtigen ( ) zur Vokabel "Hallsoße" hinreissen. Die Resonanz des HTs oberhalb 20kHz ist unerheblich. Impedanzverlauf ist mit einem Minimum von 4 Ohm unkritisch, solange man das nicht an einen Windbeutelreceiver von JVC oder Sony hängt. Für eine so kleine Box ist die untere Grenzfrequenz von 50Hz ziemlich gut. Da streicht so manche billige Standbox die Segel.

Erinnert mich an die 601, aber deren untere Grenzfrequenz lag leicht höher, und das Impedanzminimum niedriger. Auch war ihr "Buckel" im "Oberbass" ausgeprägter. Wenn ich mich recht entsinne.

Messtechnisch ( ) im Prinzip alles im Lot. Viel Spaß beim Hören.

Beste Grüße.


[Beitrag von anon123 am 25. Jun 2007, 19:30 bearbeitet]
Amperlite
Inventar
#8 erstellt: 25. Jun 2007, 19:12

anon123 schrieb:
Hallo,

der FG sieht ganz manierlich aus. Könnte besser sein, aber das Geiere bewegt sich ab 50Hz in einem 5dB-Korridor (also innerhalb +/- 3dB).

Dürfte doch aber so sein, dass alle 2 Grad ein anderer Frequenzgang rauskommt, oder? Würde mich mal interessieren wie es sich anhört, wenn man ein rosa Rauschen abspielt und dann mal vor der Box vorbeiwandert.
Murray
Inventar
#9 erstellt: 25. Jun 2007, 19:12
Hi,

der Höcker bei ~700Hz sieht nach einer Resonanz des Tiefmitteltöners aus, misst sich ansonsten recht manierlich mit Bassbetonung und leichten(!) Abstrahlproblemen, vermutlich 6dB-Filter, oder?

Harry
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 25. Jun 2007, 20:01

@ Musikgurke

wo siehst du denn den Nachteil gegenüber zwei getrennten Treibern?


ich habe kein problem mit getrennten treibern. es gibt sehr gute koaxlautsprecher - das prinzip hat eindeutige vorteile.

das problem bei koaxen: der mitteltöner wird als schallführung für den hochtöner genommen, die schallführung bewegt sich aber selber, es kommt also zu dopplereffekten. um das zu verhindern werden "gute" koaxe gut und gerne mit 30ern oder größeren treibern ausgerüstet, um den hub zu minimieren. eine alternative wäre die frequenzen welche hübe verlangen (bässe) an seperate treiber abzugeben. bei den etwas teureren kompakten... bei kef heißt die serie "reference" wenn ich mich nicht irre... wurde auch ein dritter weg spendiert. diese modelle fand ich zum teil auch garnicht mal übel.

ich habe die kleinen q-modelle mal hören dürfen, das klang für meinen geschmack doch etwas sehr gepresst. für den preis würde mir was anderes einfallen. die standboxen aus der serie sind da (zum teil) deutlich besser.
reidi-right
Stammgast
#11 erstellt: 25. Jun 2007, 23:05

MLuding schrieb:
schaut Euch mal die LS-Tests in der Stereophile an (www.stereophile.com): die bestehen aus einem sehr ausführlichen und klar erkennbar subjektiv geschriebenen Test eines Autors der den LS in der Regel für mehrere Monate bei sich zu Hause testet


Ja, die sind wirklich excellent geschrieben. Nur.. z.B. hier:
http://stereophile.com/floorloudspeakers/1205bw/

Ich kann die positive Bewertung für diese Speaker nicht nachvollziehen. Ohne hier das 1000ste B&W bashing loszutreten !! Die schlechte Abstimmung der B&W Chassis aufeinander ist doch bekannt, der vom Rest abgesetzte HT usw. Gerade das Gegenteil wird hier gerühmt ! Unbegreiflich. Man lese:

Because the 802D splits the range of the human voice by crossing over from the woofers to the midrange driver at 350Hz, it was remarkable that I heard no discontinuities in voices that spanned that transition. Instead, they were full and somewhat forward, which suited some better than others. .... There was no subjective brightness in the highs from any musical source, and the soft background hiss of FM broadcasts was extended, as with the other speakers. The 802D's upper-range transparency was as likely due to the seamless integration of its diamond tweeter with its midrange, both mounted in the unique Nautilus head unit, which blended their outputs into what seemed a single, indivisible sound source even when listened to from only a few inches away. All of these probably contributed to the 802Ds' open, wide, deep soundstage, which seemed almost completely disassociated from the physical structures of the speakers themselves.

Autoren sind eben auch nur Menschen
klingtgut
Inventar
#12 erstellt: 26. Jun 2007, 07:08

MusikGurke schrieb:

um das zu verhindern werden "gute" koaxe gut und gerne mit 30ern oder größeren treibern ausgerüstet, um den hub zu minimieren. eine alternative wäre die frequenzen welche hübe verlangen (bässe) an seperate treiber abzugeben.


ich weiß nicht ob es Dir bewusst ist aber wir reden von der KEF iQ 3 die das Paar ! etwas über 400.- Euro kostet.Ich möchte nicht wissen welche Qualität der Deiner Meinung nach zu verwendende 30er Coax in der Preisklasse hätte


MusikGurke schrieb:

ich habe die kleinen q-modelle mal hören dürfen, das klang für meinen geschmack doch etwas sehr gepresst. für den preis würde mir was anderes einfallen.


na dann mal raus mit der Sprache was würdest Du anderes machen wollen auf das sämtliche Boxenentwickler noch nicht gekommen sind ? Ich erinnere nochmal wir sprechen hier von einem Paarpreis von knapp 400.- Euro. Und da was hinzuzaubern was die iQ 3 klanglich überflügelt und optisch und haptisch die gleiche Wertigkeit besitzt dürfte nicht einfach werden.


MusikGurke schrieb:
die standboxen aus der serie sind da (zum teil) deutlich besser.


klar da ist dann der Coax vom Tiefton und damit großen Hüben befreit aber da ist dann auch mehr Geld zur Verfügung

Viele Grüsse

Volker
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 26. Jun 2007, 14:31

ich weiß nicht ob es Dir bewusst ist aber wir reden von der KEF iQ 3 die das Paar ! etwas über 400.- Euro kostet.Ich möchte nicht wissen welche Qualität der Deiner Meinung nach zu verwendende 30er Coax in der Preisklasse hätte


ich würde einfach nicht auf die idee kommen ein solches konzept in der praxis zu verwirklichen. wenn das in der preisklasse nicht geht, geht das nicht. punkt.


na dann mal raus mit der Sprache was würdest Du anderes machen wollen auf das sämtliche Boxenentwickler noch nicht gekommen sind ?


nicht gekommen? 20er tiefmitteltöner, kalotte, reflexrohr, möglicherweise waveguide, mehrere folienfurniere zur auswahl, fertig. solche oder ähnliche konzepte gibts zuhauf in der preisklasse. nubert verzichtet möglicherweise auf die waveguides, bei den kleinen cantons ist der tiefmitteltöner vermutlich aus optischen gründen etwas kleiner, behringer verbaut möglicherweise etwas viel plastik, bei magnat...
Hüb'
Inventar
#14 erstellt: 26. Jun 2007, 18:07
Ein Beitrag von Volker:


MusikGurke schrieb:

ich würde einfach nicht auf die idee kommen ein solches konzept in der praxis zu verwirklichen. wenn das in der preisklasse nicht geht, geht das nicht. punkt.


es geht aber doch ? die iQ 3 hat imho in Ihrer Klasse mehr als nur eine Daseinsberechtigung und klingt auch noch richtig gut.Sie ist halt keine Box für hohe Lautstärken aber das muss ja auch nicht sein.


MusikGurke schrieb:
nicht gekommen? 20er tiefmitteltöner, kalotte, reflexrohr, möglicherweise waveguide, mehrere folienfurniere zur auswahl, fertig. solche oder ähnliche konzepte gibts zuhauf in der preisklasse. nubert verzichtet möglicherweise auf die waveguides, bei den kleinen cantons ist der tiefmitteltöner vermutlich aus optischen gründen etwas kleiner, behringer verbaut möglicherweise etwas viel plastik, bei magnat...


20er Tiefmitteltöner zu hauf in der Preisklasse ? Sorry aber die Zeiten sind seit den 80ern vorbei.Imho sind solche Kisten heutzutage unverkäuflich.Die einzigste die mir in der Preisklasse einfällt (mit richtigem 20er TMT) ist die Diamond 9.3 von Wharfedale und ein zwei versprengte. Massenhaft gibt es die 17er oder 13er TMT mit 25er HT Konzepte immer schön schlank.

Ansonsten gibt es dieses Konzept nur noch in der oberen Qualitätsklasse siehe Harbeth oder Spendor und da kostet es dann im Vergleich richtig Geld allerdings ist die Umsetzung dann auch konsequenter

Viele Grüsse

Volker
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 26. Jun 2007, 18:30

es geht aber doch ? die iQ 3 hat imho in Ihrer Klasse mehr als nur eine Daseinsberechtigung und klingt auch noch richtig gut.


ich finde dieses gebilde das merkwürdigste was in der preisklasse rumsteht.


20er Tiefmitteltöner zu hauf in der Preisklasse ?


es gibt sicherlich versuche das ganze optisch etwas "schlanker" zu gestalten, inzwischen ist ein 13er&kalotte bei lifestylemarken für den privatmarkt wie canton, B&W, magnat,... häufiger zu finden. verständlich, sowas muss ja auch optisch ins wohnzimmer passen - sonst liegts wie blei in den regalen.

bei "guten" konventionellen zweiwegern ist das konzept aus meinen augen jedoch standart. etwas altmodische unternehmen wie nubert, genelec, behringer,... haben nach wie vor solch fantasielose gebilde im angebot. aus gutem grund.

ein winzchassis als koax einzusetzen finde ich aber recht befrendlich. vermutlich will man den kunden mit technologietransfer aus höheren serien beeindrucken, bei Beh&Weh klappt das ja auch.
anon123
Administrator
#16 erstellt: 26. Jun 2007, 19:50
Hallo,

auch wenn mir die Worte "Haar" und "spalten" in den Sinn kommen, vielleicht folgendes: Auch der "konventionelle" Hersteller Nubert verbaut in seiner nuLine 32, als Beispiel, einen 18cm-Tieftöner, dem ich beim besten Willen keine beträchtlich andere oder größere Dimensionen zusprechen würde als dem 16,5er der B&W 685 -- 15 Milimeter. Nun hat B&W dieses schicke güldene Geflecht und dieses neckische Hutzelchen in der Mitte, hat Nubert nicht, aber ansonsten fördert die äußere Inanscheinnahme wenig unterschiedliches. Ach so: Die Staubkappe bei Nubert ist konkav . Vielleicht könnte man sich ja noch über Steifheit und/oder Form der Sicken unterhalten. B&W steht da, glaube ich, drauf.

Nun hat die olle 601, einen adäquaten Verstärker vorausgesetzt, einen beachtlich tiefen und ziemlich trockenen Bass in den Raum gestellt. Auch sonst war ich vollends zufrieden und konnte (und kann mit der CDM 1NT nunmehr) keines der angedichteten Drecksartefakte auch nur im Ansatz erkennen. Die 685 nun kommt auf dem Papier noch ein wenig tiefer, gehört habe ich sie noch nicht. Nubert traut das der 32er ohne ATM nicht zu, wohl aber mit. Möglich zu schliessen wäre daraus, dass beide Boxen reichlich ernsthaft und "erwachsen" zu Sache gehen. Soll man bei einem Paarpreis von EUR 600 auch erwarten dürfen. Kann sein, dass der eine das konventioneller, der andere das modischer tut, wobei man die Adjektive austauschen mag -- nach Belieben. Übrig bleibt ein Streit der "Fans" noch nicht mal um des Kaisers Bart.

Der 13cm-Tiefmitteltöner ist bei B&W übrigens so neu auch nicht. Gab's schon bei der ollen 302, die bei mir im Quartett "Heimkino" tut. Bei der nuBox 311 würde es mich angesichts der Breite von 17cm aber wundern, wenn der Töner dort deutlich größer wäre. Vielleicht ja um 1,5cm.

15 Milimeter! Grundgütiger!

Beste Grüße.
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 26. Jun 2007, 20:00
wobei B&W in meinen augen kein "ernsthafter" boxenbauer ist, sondern jemand der versucht in wohnzimmern seine boxen unterzubringen. das meine ich nicht so negativ wie das klingt, schlanke lautsprecher optisch vorteile.

nubert als "bastler" hat aus meiner sich andere anforderungen, da findet sich z.b. die nubox381 mit einem 22er für 189 euro, ander z.b. bei "richtigen" lautsprecherfirmen (wo die optik völlig egal ist) wie z.b. genelec. wenn man nicht gerade die besseren computerlautsprecher aus diesem hause nimmt findet man auch schnell etwas größere treiber.

wie gesagt: das sind alles nicht-koaxe.


Auch sonst war ich vollends zufrieden und konnte (und kann mit der CDM 1NT nunmehr) keines der angedichteten Drecksartefakte auch nur im Ansatz erkennen.


ist doch schön für dich
anon123
Administrator
#18 erstellt: 26. Jun 2007, 20:10
Hallo,


da findet sich z.b. die nubox381 mit einem 22er für 189 euro

Hatte B&W auch (naja, fast). Nannte sich 602, kostete einen knappen Fünfziger pro Box mehr, war/ist bei den Insulanern reichlich beliebt und klang/klingt ziemlich üppig.

Und das

sondern jemand der versucht in wohnzimmern seine boxen unterzubringen

tut jeder Boxenhersteller, und zwar dadurch, dass er versucht, Kundenzufriedenheit dauerhaft zu erzeugen (Marketing-Standardwissen ( ) -- nicht Gegenstand von Diskussion). Täten die das nicht, wäre es ein schlechtes Unternehmen, und zudem bald pleite. Tut also auch Nubert, Genelec, Behringer, wobei letztgenannte eher "Studios" jeglicher Coleur im Auge haben.

Sag' mal, Gurke, ich kann's mir ja nicht verkneifen: Aber ist es nicht schlimm für Dich, täglich mit diesen englischen Mistkisten hören zu müssen? Wann verkaufst Du die endlich? Der Preis bei eBay ist ziemlich hoch und stabil.



Beste Grüße.


[Beitrag von anon123 am 26. Jun 2007, 20:19 bearbeitet]
klingtgut
Inventar
#19 erstellt: 26. Jun 2007, 20:25

MusikGurke schrieb:

ich finde dieses gebilde das merkwürdigste was in der preisklasse rumsteht.



MusikGurke schrieb:

ein winzchassis als koax einzusetzen finde ich aber recht befrendlich. vermutlich will man den kunden mit technologietransfer aus höheren serien beeindrucken, bei Beh&Weh klappt das ja auch.


Hallo,

ich weiß wirklich nicht was an der iQ 3 befremdlich sein soll bis zu einer gewissen Lautstärke bietet sie in Ihrer Preisklasse in Sachen Räumlichkeit und Abbildung eine Qualität wie keine andere in dieser Preisklasse löst dazu noch sehr gut auf und hat auch noch einen ordentlichen Punch im Bassbereich.

Dazu ist sie imho einer der meistverkauften in Ihrer Klasse und nun sag mir nicht das die Leute alle auf Ihren Ohren sitzen oder keine Ahnung haben.Schließlich muss sie klanglich gefallen und das tut sie offensichtlich.



MusikGurke schrieb:

es gibt sicherlich versuche das ganze optisch etwas "schlanker" zu gestalten, inzwischen ist ein 13er&kalotte bei lifestylemarken für den privatmarkt wie canton, B&W, magnat,... häufiger zu finden. verständlich, sowas muss ja auch optisch ins wohnzimmer passen - sonst liegts wie blei in den regalen.


die haben dann aber nichts mehr mit Deiner gewünschten Konstruktion gemeinsam sondern pfeifen bei einer gewissen Lautstärke genauso aus dem letzten Loch wie Deiner Meinung nach die iQ 3.

Und von dem restlichen Klangbild will ich jetzt gar nicht anfangen und von Haptik und Optik auch nicht.

Viele Grüsse

Volker
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 26. Jun 2007, 20:40

tut jeder Boxenhersteller, und zwar dadurch, dass er versucht, Kundenzufriedenheit dauerhaft zu erzeugen (Marketing-Standardwissen ( ) -- nicht Gegenstand von Diskussion). Täten die das nicht, wäre es ein schlechtes Unternehmen, und zudem bald pleite. Tut also auch Nubert, Genelec, Behringer, wobei letztgenannte eher "Studios" jeglicher Coleur im Auge haben.


genelec ignoriert mit diversen linien konsequent die wohnzimmer. baut dennoch gute lautsprecher. ist halt die frage, an wen man verkaufen will.



Sag' mal, Gurke, ich kann's mir ja nicht verkneifen: Aber ist es nicht schlimm für Dich, täglich mit diesen englischen Mistkisten hören zu müssen? Wann verkaufst Du die endlich? Der Preis bei eBay ist ziemlich hoch und stabil.


mir fällt für den preis nichts besseres ein. 2,5wege hat in der passivauführung vorteile, waveguide und gerundete gehäusekanten machen bezüglich abstrahlverhalten sinn, die leichte bündelung hat in meinem zimmer vorteile, 10 jahre garantie, normale weichen...

bei der stereophile sind sogar die messungen aufgelistet, der lautsprecher schlägt sich erwartungsgemäß ziemlich wacker.

besser geht immer, für ein sorgfältig durchkonstruiertes vollaktiv-3-wege konzept fehlt mir jedoch das geld.

ich habe nichts gegen B&W, ich frage mich aber ernsthaft, warum sounding bei den höheren serien mit so viel geld bezahlen soll. und neuerdings auch bei den kleineren serien.


die haben dann aber nichts mehr mit Deiner gewünschten Konstruktion gemeinsam sondern pfeifen bei einer gewissen Lautstärke genauso aus dem letzten Loch wie Deiner Meinung nach die iQ 3.


aus dem letzten (reflex)loch pfeifen. schönes wortspiel

im ernst: ich fand die iq3 schon bei zimmerlautstärke etwas überfordert. ich hab später zu den kleineren kefs auch mal klirrmessungen gesehen, sowas kannte ich vorher nichtmal von canton hochtönern. leider spuckt google nichts außer den geglätteten frequenzgang auf achse der stereo aus, und hat die gleiche aussagekraft wie ne rede von westerwelle.


Dazu ist sie imho einer der meistverkauften in Ihrer Klasse und nun sag mir nicht das die Leute alle auf Ihren Ohren sitzen oder keine Ahnung haben


werte das bitte nicht als persönlichen angriff: die hörmöglichkeiten bei den meisten händlern sind völlig nichtssagend. die am besten aufgestellte box gewinnt.

und ich kenne mehr als einen hersteller, der nur einen einzigen lautsprecher in der preisklasse hat.

verkaufszahlen sind kein garant für technische qualität, siehe ipod, bose, mercedes,...

ich für meinen teil finde die iqs weiterhin etwas merkwürdig. eine der größeren... entweder die 5 oder die 7 dagegen sah bei den messwerten dagegen richtig gut aus, wobei die 9 wieder sehr "warm" wirkte.


[Beitrag von MusikGurke am 26. Jun 2007, 20:44 bearbeitet]
klingtgut
Inventar
#21 erstellt: 26. Jun 2007, 20:49

MusikGurke schrieb:
wobei B&W in meinen augen kein "ernsthafter" boxenbauer ist, sondern jemand der versucht in wohnzimmern seine boxen unterzubringen. das meine ich nicht so negativ wie das klingt, schlanke lautsprecher optisch vorteile.



MusikGurke schrieb:
mir fällt für den preis nichts besseres ein. 2,5wege hat in der passivauführung vorteile, waveguide und gerundete gehäusekanten machen bezüglich abstrahlverhalten sinn, die leichte bündelung hat in meinem zimmer vorteile, 10 jahre garantie, normale weichen...

bei der stereophile sind sogar die messungen aufgelistet, der lautsprecher schlägt sich erwartungsgemäß ziemlich wacker.



widerspricht sich irgendwie aber offensichtlich ertrinkst Du Deinen Klangfrust im sammeln von Kopfhörern



MusikGurke schrieb:
aus dem letzten (reflex)loch pfeifen. schönes wortspiel


gell allerdings war Reflex eins Deiner Anforderungen für nen guten 2 Wegerich


MusikGurke schrieb:
im ernst: ich fand die iq3 schon bei zimmerlautstärke etwas überfordert.


ich sagte ja höhere Lautstärken sind nicht ihr Ding das sie bei Zimmerlautstärke überfordert ist kann ich allerdings nicht bestätigen.

Viele Grüsse

Volker
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 26. Jun 2007, 20:56

widerspricht sich irgendwie aber offensichtlich ertrinkst Du Deinen Klangfrust im sammeln von Kopfhörern


in ears für draußen, große ohrwärmer für drinnen. der rest ist mir zufällig zugelaufen und wird inzwischen von meiner sippe bzw. freunden genutzt.

jetzt noch ein halbwegs bezahlbares headtracking-set, und ich höre mit dem sammeln auf. versprochen


ich sagte ja höhere Lautstärken sind nicht ihr Ding das sie bei Zimmerlautstärke überfordert ist kann ich allerdings nicht bestätigen.


die klirrmessungen bestätigten meinen eindruck, leider find ich die nirgens online.


gell allerdings war Reflex eins Deiner Anforderungen für nen guten 2 Wegerich


reflex ist billig. sonst nichts. wenn man meinen geldbeutel als anforderung nimmt: ja, war ne anforderung.
klingtgut
Inventar
#23 erstellt: 26. Jun 2007, 21:19

MusikGurke schrieb:
reflex ist billig. sonst nichts. wenn man meinen geldbeutel als anforderung nimmt: ja, war ne anforderung. :D


geschlossen ist noch weniger kostenaufwendig da spare ich mir sogar noch das Reflexrohr und liefert den qualitativ besseren Bass.


[Beitrag von klingtgut am 26. Jun 2007, 21:24 bearbeitet]
Amperlite
Inventar
#24 erstellt: 26. Jun 2007, 21:46

MusikGurke schrieb:

ich sagte ja höhere Lautstärken sind nicht ihr Ding das sie bei Zimmerlautstärke überfordert ist kann ich allerdings nicht bestätigen.


die klirrmessungen bestätigten meinen eindruck, leider find ich die nirgens online.

Bringt dir die von der IQ1 etwas?
Hatte sie mal der nuBox 311 gegenübergestellt:


[Beitrag von Amperlite am 26. Jun 2007, 21:47 bearbeitet]
klingtgut
Inventar
#25 erstellt: 26. Jun 2007, 21:51

Amperlite schrieb:
Bringt dir die von der IQ1 etwas?
Hatte sie mal der nuBox 311 gegenübergestellt:


das ist jetzt dann aber schon irgendwie wie mit den Äpfeln und Birnen
Amperlite
Inventar
#26 erstellt: 26. Jun 2007, 23:29

klingtgut schrieb:

Amperlite schrieb:
Bringt dir die von der IQ1 etwas?
Hatte sie mal der nuBox 311 gegenübergestellt:


das ist jetzt dann aber schon irgendwie wie mit den Äpfeln und Birnen :?

"Konzeptdiskussion" steht in der Überschrift!
Nein, von der IQ3 hab ich leider kein Diag. Als ich obiges gesucht habe, dachte ich, es wäre von der IQ3.


[Beitrag von Amperlite am 26. Jun 2007, 23:30 bearbeitet]
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 27. Jun 2007, 04:17
@amperlite: danke, sowas hatte ich auch bei der 3 in erinnerung.


das ist jetzt dann aber schon irgendwie wie mit den Äpfeln und Birnen


wieso das? ein winz-koax welcher den bass übernimmt ist völlig überlastet. die messungen scheinen das zu bestätigen.
klingtgut
Inventar
#28 erstellt: 27. Jun 2007, 07:25

Amperlite schrieb:
"Konzeptdiskussion" steht in der Überschrift!
Nein, von der IQ3 hab ich leider kein Diag. Als ich obiges gesucht habe, dachte ich, es wäre von der IQ3.



MusikGurke schrieb:

wieso das? ein winz-koax welcher den bass übernimmt ist völlig überlastet. die messungen scheinen das zu bestätigen.


jo aber zwischen einem 130 mm Coax und einem 165 mm dürfte wohl ein kleiner Unterschied bestehen aber lassen wir das.
born2drive
Inventar
#29 erstellt: 27. Jun 2007, 07:42

klingtgut schrieb:
jo aber zwischen einem 130 mm Coax und einem 165 mm dürfte wohl ein kleiner Unterschied bestehen aber lassen wir das. :prost

hat die 310/311er nicht ein 14.5 cm TT Chassis?
na ja - egal.

Ich stand vor ein paar Tagen den aktuellen Kompakten bis 500Euros (Paar-)Preis gegenüber, wobei die Kef 1er und die 3er negativ aufgefallen sind.
Der Bass wirkte (alles Folgende ist meine einge subjektive Beurteilung - also nicht grad ausflippen) volumenlos und irgendwie "unkontrolliert", bei den Höhen hatte ich das Gefühl, sie lebten ein Eigenleben. Will heissen: Bei Basslastige Musik waren die Höhen zwar (wie bei weinger bassiger Musik) genau, ich hatte jedoch das Gefühl, sie wurden lauter und leiser...
Im Allgemeinen klangen sie für meinen Geschmack etwas lustlos/langweilig.


[Beitrag von born2drive am 27. Jun 2007, 07:43 bearbeitet]
Amperlite
Inventar
#30 erstellt: 27. Jun 2007, 08:06

born2drive schrieb:
Ich stand vor ein paar Tagen den aktuellen Kompakten bis 500Euros (Paar-)Preis gegenüber, wobei die Kef 1er und die 3er negativ aufgefallen sind.
Der Bass wirkte (alles Folgende ist meine einge subjektive Beurteilung - also nicht grad ausflippen) volumenlos und irgendwie "unkontrolliert", bei den Höhen hatte ich das Gefühl, sie lebten ein Eigenleben. Will heissen: Bei Basslastige Musik waren die Höhen zwar (wie bei weinger bassiger Musik) genau, ich hatte jedoch das Gefühl, sie wurden lauter und leiser... :?

Ich empfand sie auch als "blubbrig", unkontrolliert, sobald es etwas lauter wurde.

Noch eine Meinung:

raw schrieb:
Ich habe unselten schon auf ähnlich stark klirrenden Lautsprechern laut gehört. Am schlimmsten ist es, wenn schöner weiblicher Gesang genau die "Klirrstellen" trifft - ein "haaaa" wird zu einem in den Ohren stechenden "HÄÄÄÄÄÄÄÄÄ".
klingtgut
Inventar
#31 erstellt: 27. Jun 2007, 08:32

born2drive schrieb:

klingtgut schrieb:
jo aber zwischen einem 130 mm Coax und einem 165 mm dürfte wohl ein kleiner Unterschied bestehen aber lassen wir das. :prost

hat die 310/311er nicht ein 14.5 cm TT Chassis?
na ja - egal.



mir ging es darum das hier von der iQ 3 und nicht von der iQ 1 gesprochen wird.Die iQ 1 hat ein 130 mm Chassis die iQ 3 ein 165 mm Chassis.
Murray
Inventar
#32 erstellt: 27. Jun 2007, 08:40
Und diese 2cm machen den Braten auch nicht fett, zudem meist der gleiche Antrieb/Schwingspule genutzt wird. Abgesehen davon: Die KEFs sind ganz brauchbar, für den Preis kann mann einfach nicht mehr erwarten. Koaxchassis sind halt relativ teuer in der Herstellung, das Gehäuse ist ebenfalls gut gemacht. Ich persönlich würde Koaxe nur noch mit Tieftonunterstützung verwasteln, es klingt einfach besser.

Harry
klingtgut
Inventar
#33 erstellt: 27. Jun 2007, 08:45

Murray schrieb:
Und diese 2cm machen den Braten auch nicht fett, zudem meist der gleiche Antrieb/Schwingspule genutzt wird. ;)


fett wird der Braten dadurch sicher nicht aber eine iQ 3 klingt doch um einiges entspannter wie eine iQ 1.


Murray schrieb:
Abgesehen davon: Die KEFs sind ganz brauchbar, für den Preis kann mann einfach nicht mehr erwarten. Koaxchassis sind halt relativ teuer in der Herstellung, das Gehäuse ist ebenfalls gut gemacht.


danke endlich mal eine realistische und vernünftige Beurteilung und nicht der Vergleich mit irgendwelchen 30er Coax die ein mehrfaches kosten.


Murray schrieb:
Ich persönlich würde Koaxe nur noch mit Tieftonunterstützung verwasteln, es klingt einfach besser.

Harry


wenns finanziell passt klar ich finde eine iQ 5 beispielsweise auch wesentlich gelungener aber die kostet erstens mehr und zweitens ist es eine Standbox die dementsprechend mehr Platz benötigt.

Viele Grüsse

Volker
Magnuson
Stammgast
#34 erstellt: 27. Jun 2007, 10:43
Also die IQ1 habe ich nicht gehört, mein Händler hat mir auch davon abgeraten. Er würde entweder die IQ3 oder die IQ7 empfehlen, beide haben den 16,5 Koax, die IQ7 natürlich noch einen Basstreiber.



Und diese 2cm machen den Braten auch nicht fett,

@ Murray

also diese Aussage von dir wundert mich jetzt schon etwas, der 16,5 Koax ist schon einiges größer.

Die IQ3 hat übrigens eine UG von 53 HZ (-3db), spielt also genauso tief wie diverse Standboxen im 1000 Euro(Paar) Bereich. Das sie nicht so laut kann, bzw. früher zu verzerren anfängt ist klar, für Lautstärken die zu Hause normalerweise höre wäre es noch gegangen. Wie gesagt, sie ist für meinen Kumpel momentan die Nummer 1, gehört wird aber noch weiter.

@ Musikgurke

bei dir bin ich mir immer noch nicht sicher ob du von der alten Q Serie redest, hier kann ich deinen Einwand gegen die "Q1" (so hieß die Box mit dem 16,5 Koax in der alten Serie) verstehen, diese fand ich ok, aber konnte mich damals nicht begeistern. Für mich war die Dynaudio Audience 42 damals klarer Sieger (ist ja auch gut ein Drittel teurer), störend empfand ich beid er Q1(!) vor allem den recht ausgeprägten Bassbuckel. Diesen gibts nicht mehr bei der neuen IQ3 (neue Serie, die mit dem 16,5 Koax, nachfolger der Q1) welche bei weitem auch sonst noch mehr kann als die Q1. Prinzipiell spricht meiner Meinung nach nichts gegen einen Fullrange Koax, Kef hat das gut hinbekommen mit der IQ3, sie spielt so tief und dynamisch wie manche Standbox im gleichen Preisbereich, bietet mehr Details in der Wiedergabe, eine klasse Ortung, allein die Pegel mögen manchen nicht ausreichen.

Ich will hier auch keine blabla ist die beste in diesem Preis Disskussion lostreten, Nubert, Canton usw. bieten ebenfalls schöne Sachen in dem Preisbereich an. Wer aber um die 400 Euro für ein Paar Lautsprecher ausgeben möchte, sollte sich die IQ3 mal anhören. Für mich war sie eine Überraschung wie gut sie klingt.

Wie gesagt, der B&W Höreindruck kommt in ca 2 Wochen.


[Beitrag von Magnuson am 27. Jun 2007, 10:47 bearbeitet]
Murray
Inventar
#35 erstellt: 27. Jun 2007, 10:48
Hi,


also diese Aussage von dir wundert mich jetzt schon etwas, der 16,5 Koax ist schon einiges größer.


etwas mehr Membranfläche, ansonsten wäre KEF einer der ganz wenigen Hersteller, die nicht auf modulare Bauweise bei Chassis setzen. Der Wirkungsgrad wird beim Siebzehner etwas höher liegen, ebenso der Maximalpegel, jeweils aber nur unerheblich.


Die IQ3 hat übrigens eine UG von 53 HZ (-3db), spielt also genauso tief wie diverse Standboxen im 1000 Euro(Paar) Bereich.


Eine Standbox, die magere 53Hz Tiefgang produziert, ist eine Fehlkonstruktion.

Harry
Magnuson
Stammgast
#36 erstellt: 27. Jun 2007, 11:03
Also eine UG von um die 50 Hz ist bei Standboxen im 1000 Euro (und oft auch höher)Bereich die Regel. Eine Ausnahme wäre vieleicht Elac, die sind oft auf 40 Hz abgestimmt. Nenn mir doch mal ein paar die tiefer gehen sollen. Die IQ7 hat übrigens auch eine UG von ca 50 Hz. Meine Canton Ergo 700 ebenfalls, alles eine Frage der Abstimmung und welche Pegel man erreichen will.

Ich weiß das wird so manchen Standboxen Besitzer mit Tiefbass (Penisvergleich) wahn schockieren


[Beitrag von Magnuson am 27. Jun 2007, 11:04 bearbeitet]
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 27. Jun 2007, 11:08

jo aber zwischen einem 130 mm Coax und einem 165 mm dürfte wohl ein kleiner Unterschied bestehen aber lassen wir das.


kein besonders großer.



danke endlich mal eine realistische und vernünftige Beurteilung und nicht der Vergleich mit irgendwelchen 30er Coax die ein mehrfaches kosten.


ich habe nur behauptet, dass ein koax mit kleinen "außentreibern" und ohne bassentlastung (dritter weg) in meinen augen quark ist. eine traditionelle nicht-koax anordnung macht da in meinen augen einfach mehr sinn.


beide haben den 16,5 Koax, die IQ7 natürlich noch einen Basstreiber.


wie gesagt: von einem zusatzbass entlasetet macht auch ein kleiner koax sinn. wobei die boxen in der iq serie qualitativ stark schwanken. bei der stereophile ist ein test zur 9er, das ist imho noch steigerungsfähig. von der... wars die 7er? habe ich dagegen zu meiner überraschung recht passabele sachen gesehen.







bei dir bin ich mir immer noch nicht sicher ob du von der alten Q Serie redest,


von dem konzept als solches. viel erwarten kann man da imho nicht. das ein händler mit etwas erfahrung bei der aufstellung/vorführung so gut wie alles klingen lassen kann will ich nicht bestreiten, aber am ende möchte ich für mein geld doch eine sinnvolle konstruktion erwerben.


Die IQ3 hat übrigens eine UG von 53 HZ (-3db), spielt also genauso tief wie diverse Standboxen im 1000 Euro(Paar) Bereich.


und genau das ist quark. für diese leistungen braucht der koax ziemlich viel hub: der hochtöner hat eine stark bewegte schallführung.

bei den besseren kompaktboxen gibts den dritten weg, hat bei den messungen in der audio auch ne ganz passabele figur gemacht. ohne diesen dritten weg (oder riesentreiber) funktioniert das prinzip in meinen augen einfach nicht.



[Beitrag von MusikGurke am 27. Jun 2007, 11:09 bearbeitet]
Magnuson
Stammgast
#38 erstellt: 27. Jun 2007, 11:19
Die Frage ist doch nicht ob ein zusätzlicher Basstreiber den Koax sinnvoll entlastet, da geb ich dir recht, natürlich ist das eine Entlastung. Trotzdem Funktioniert für mich auch die IQ3 und kann in einem Preissegment angoten werden, dass bei 400 das Paar liegt. Es nützt doch niemanden etwas das es noch besser geht, wenn er es sich nicht leisten kann.

Für meine Ohren funktionert die IQ3 (etwas was ich bei der Q1 nicht so gesagt hätte). Andere Konzepte, wie die B&W 685, müssen erstmal zeigen ob sie da mithalten können. Der Verweiß auf die Reference Serie von Kef find ich angesichts des Preises für vollkommen überflüßig, sorry. Was will man den sonst noch alles miteinander verleichen


Edit:

@Musikgurke: Hab grade gelesen das du woll doch nur die alte Q1 gehört hast, ich kann nur sagen, der Weg zum nächsten Händler ist nicht weit, hör es dir einfach mal vorurteilsfrei an. Die IQ3 war für mich eine Überraschung und so leicht lass ich mich nun auch nicht beeindrucken.


[Beitrag von Magnuson am 27. Jun 2007, 11:23 bearbeitet]
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 27. Jun 2007, 11:27
ob die neue 600er serie von B&W was taugt ist wieder ne andere frage, meine antwort hätte 4 buchstaben, darunter zwei mal das "n".

ich finde eine solche koaxanordnung fragwürdig, da es in der preisklasse auch "normale" lautsprecher ohne solche engstellen gibt wüsste ich nicht, warum man sie kaufen sollte.

falls irgendjemand die messdaten zu den fragwürdigen mini-koaxen hat wäre ich ihm für eine verlinkung dankbar.


Der Verweiß auf die Reference Serie von Kef find ich angesichts des Preises für vollkommen überflüßig, sorry. Was will man den sonst noch alles miteinander verleichen


ich wollte nur das prinzip in funktionstüchtiger form zeigen.

die vorstellung das der preis und die klangqualität in einem direkten zusammenhang stehen halte ich für naiv, entscheidend ist das gesamtkonzept (was sich in einigen fällen natürlich auch im preis niederschlagen kann, es aber gerade bei hifi sehr selten tut)

PS: hab die kef vor knapp 2 monaten gehört, ich vermute mal in dem zeitraum war die alte serie schon ausglaufen, müsste also die neue gewesen sein.


[Beitrag von MusikGurke am 27. Jun 2007, 11:28 bearbeitet]
Amperlite
Inventar
#40 erstellt: 27. Jun 2007, 11:28

Trotzdem Funktioniert für mich auch die IQ3 und kann in einem Preissegment angoten werden, dass bei 400 das Paar liegt. Es nützt doch niemanden etwas das es noch besser geht, wenn er es sich nicht leisten kann.

Wenn es dir um eine naturgetreue Wiedergabe geht, gibt es zweifellos bessere Konzepte, auch für 400 Euro.


MusikGurke schrieb:


Hier ist das eine verbessert, dafür setzen sie diesen unsäglichen Quäker obendrauf.
Für mich kein Argument für die Firma, wenn alle möglichen "halbgaren" Konzepte im Programm sind.

Mir ist wichtig, dass die Entwickler der jeweiligen Firma nicht jeden Stuss zusammenschrauben (müssen), nur weil die Kollegen aus der Marketingabteilung das angeben.


[Beitrag von Amperlite am 27. Jun 2007, 11:35 bearbeitet]
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 27. Jun 2007, 11:32
man wirft dem publikum ein wenig pseudoräumlichkeit in den rachen, und den möchtegerntechniker kann man einen weitreichenden hochton geben. 50khz schafft die "quäke" oben doch bestimmt. und bei der hohen trennung hält sich der schaden so oder so in grenzen.

bis auf die "quäker" finde ich die lautsprecher brauchbar, wobei der preis für einen passivlautsprecher mit reflex natürlich fragwürdig ist. aber in der preisklasse bauen ja auch andere passiv.


[Beitrag von MusikGurke am 27. Jun 2007, 11:33 bearbeitet]
Magnuson
Stammgast
#42 erstellt: 27. Jun 2007, 11:43
@ amperlite

Haben diese besseren Boxen auch Namen? Find diese Aussagen immer etwas kindisch, entweder man kann konkret einen Vorschlag machen oder man läßt es sein. Mit konkret meine ich Hersteller Serie und Typen Bezeichnung und eventuell vieleicht auch einen kurzen Kommentar warum diese dann besser ist. Wobei ich mich Frage für wen denn besser? Für dich? Für mich? Oder für meinen Kumpel? Um den geht es mir zumindest


[Beitrag von Magnuson am 27. Jun 2007, 11:44 bearbeitet]
Amperlite
Inventar
#43 erstellt: 27. Jun 2007, 11:54
@Magnuson:
MusikGurke hatte die Marke unter anderem schon öfter genannt:
Nubert nuBox 381.
Die ist definitiv besser, wenn man eine originalgetreue Wiedergabe anstrebt.
Magnuson
Stammgast
#44 erstellt: 27. Jun 2007, 12:02
Eventuell wird die mal zum anhören bestellt :), wobei das Design wohl eher nicht gefallen wird
Obs wirklich Orignialgetreuer klingt lass ich mal dahingestellt, es muss vor allem gefallen.
born2drive
Inventar
#45 erstellt: 27. Jun 2007, 12:37

Magnuson schrieb:
Also eine UG von um die 50 Hz ist bei Standboxen im 1000 Euro (und oft auch höher)Bereich die Regel. Eine Ausnahme wäre vieleicht Elac, die sind oft auf 40 Hz abgestimmt. Nenn mir doch mal ein paar die tiefer gehen sollen. Die IQ7 hat übrigens auch eine UG von ca 50 Hz. Meine Canton Ergo 700 ebenfalls, alles eine Frage der Abstimmung und welche Pegel man erreichen will.

also meinst du jetzt bei +/- 0 db? oder die üblichen Werte +/- 3 oder 6 ?
Neumie
Stammgast
#46 erstellt: 27. Jun 2007, 12:59
hallo,

ich wollte der Diskussion um ob 16,5er oder 13er einen Unterschied macht mal eine zahlendimension geben: Ein 16,5 Chassis hat eine Membramfläche von 213,82 qcm, ein 13er eine Fläche von 132,73 qcm. Zieht man bei beiden noch ca 3,14 qcm ab für den Hochtöner (bei geschätzten 2 cm Durchmesser), bleiben noch ca. 210 zu ca. 130 über.

Der 16,5er hat also mehr als 60% mehr Fläche, das dürfte bei Bässen schon einen Unterschied machen, zumal das Problem ja der Hub war / ist.

@ MusikGurke: der Quäker ist geschichte. Die neue reference Serie kommt auch ohne supertweeter hoch genug...

Henrik
born2drive
Inventar
#47 erstellt: 27. Jun 2007, 13:13
Stimmt, das habe ich mir auch schon gedacht.
Der Durchmesservergleich (13 zu 16.5) klinkgt ansich nicht sonderlich spektakulär, aber ein Vergleich der Membranfläche (also die Fläche, die ja die Luft effektiv Bewegt) ist da schon aussagekräftiger.
Ich würde nun behaupten, beim TT ist es überhaupt nicht egal ob 3.5 cm +/-.

Murray schrieb:
Und diese 2cm machen den Braten auch nicht fett, ...


[Beitrag von born2drive am 27. Jun 2007, 13:17 bearbeitet]
Magnuson
Stammgast
#48 erstellt: 27. Jun 2007, 13:38
Also ich meine die übliche -3db Variante, wobei diese einigen Boxen nicht gerecht wird, die z.B. früher aber sanfter abfallen. Letzlich sollte man sich deswegen nicht so sehr an einzelne Meßzahlen festhängen. Was ich damit eigentlich sagen wollte ist, dass 50 Hz schon ein gutes Pfund sind, auch wenn es sich als Zahl nicht so tief anhören mag

Und außerdem halte ich das Tiefbass geprahle für Hifi (in meinem Sinne) für irreführend, es gibt da andere Qualitätsmerkmale für mich, wie z.B. Dynamik.


[Beitrag von Magnuson am 27. Jun 2007, 13:46 bearbeitet]
born2drive
Inventar
#49 erstellt: 27. Jun 2007, 13:50
Also ich bin seit einem Tag stolzer Besitzer einer JBL E60 - die kommt bei -3db auf 40Hz (20cm TT).

Aber in der Realität ist für die Musikwiedergabe 50-60hz (tiefste Orgel hab ich glaub mal gelesen...) bei -3db vollkommen ausreichend. Sonst könnte man mit 90% aller Kompakten ja keine Musik hören.


[Beitrag von born2drive am 27. Jun 2007, 13:51 bearbeitet]
Murray
Inventar
#50 erstellt: 27. Jun 2007, 15:32
Hi,

ein 13er: ~85cm² Membranfläche, ein 17er ~130cm² Membranfläche. Der Wirkungsgrad ist bei einem 13er ähnlich bzw. etwas niedriger.


Ich würde nun behaupten, beim TT ist es überhaupt nicht egal ob 3.5 cm +/-.


Natürlich ist es ein Unterschied, in der Praxis wird der 13er aber nicht so tief abgestimmt wie ein 17er und produziert dadurch weniger Auslenkung und damit auch weniger Verzerrungen.
"Vernünftige" Lautsprecher brauchen Membranfläche, unter einem 20er Tieftöner läuft bei mir gar nichts.


Was ich damit eigentlich sagen wollte ist, dass 50 Hz schon ein gutes Pfund sind, auch wenn es sich als Zahl nicht so tief anhören mag


50Hz ist brauchbar, in kleinen Räumen auch nützlich in Bezug auf die Raumakustik. Wer aber meint, daß darunter nichts los ist, hört vielleicht bassarme Musik. 35Hz ist für eine Standbox ein solides Maß, meine spielen im Raum bis ~30Hz.

Harry
reidi-right
Stammgast
#51 erstellt: 27. Jun 2007, 15:42

born2drive schrieb:
.. tiefste Orgel


die grössten Tröten in 10m Länge kommen runter bis 16 Hz. Das ist der Punkt beim "Amen" wenn die Gegenwart Gottes durch dieses unhörbare, aber spürbare Grummeln simuliert wird. Daher der "Schauer, der mir über den Rücken lief als der Pfarrer endete .."

Das Kontrafagott zB im Orchester geht bis Kontra C runter auf 32 Hz.

Von den Möglichkeiten der Synthesizer A/D hier mal ganz zu schweigen
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