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DIY vs Fertigboxen

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Beitrag
Anpera
Inventar
#1 erstellt: 25. Okt 2011, 20:00
Abgetrennt aus:
http://www.hifi-foru...4&postID=675#675



baerchen.aus.hl schrieb:
Wobei sich die Frage stellt, was an einem Lautsprecher 90.000 Euro kostet.....

Wahrscheinlich gar nix.
ABER: Das findest du bei JEDER Branche. Nennt sich "freie Marktwirtschaft"
Mode, Autos, Hifi, Computer, Angeln, Musikinstrumente, "Haustiere", Sportgeräte (bsp. Pferd!) etc.


[Beitrag von _ES_ am 25. Okt 2011, 23:49 bearbeitet]
distain
Inventar
#2 erstellt: 25. Okt 2011, 20:24
http://www.ebay.de/i...ae27fe#ht_500wt_1413


Was soll daran ästhetisch sein?
Horus
Inventar
#3 erstellt: 25. Okt 2011, 20:27

distain schrieb:
http://www.ebay.de/i...ae27fe#ht_500wt_1413
Was soll daran ästhetisch sein? :?

Muß dir zustimmen! Geht in Richtung "Ascendo" System XXX, reine Geschmacksache.
Stones
Gesperrt
#4 erstellt: 25. Okt 2011, 20:27
Schön finde ich sie auch nicht.Sieht aus, wie ein passiver Subwoofer, auf dem eine Kompaktbox steht.

Aber wenn sie gut klingt - warum nicht.
baerchen.aus.hl
Inventar
#5 erstellt: 25. Okt 2011, 20:55
Das ist eine Urduetta.

Aber an Euren Bemerkungen merkt man wie wenig kreative Phantasie ihr habt. Die Bauvorschläge von ADW und anderen DIY Anbietern sind eben immer nur Vorschläge

Hier nur zwei Beispiele was sich so alles realisieren läst

http://www.lautsprec...f152634aa83300f417dc
http://www.lautsprec...ta_8636,de,90954,804

Beim Selbstbau sind der Phantasie und der Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Daher bekommt man nirgens so individuelle, exclusive Boxen wie beim Selbstbau. Jede Selbstbaubox ist ein Unikat und daher im Grunde exklusiver und wertvoller als jede super teure Großserienbox
Horus
Inventar
#6 erstellt: 25. Okt 2011, 20:59
"Olafs" Duetta könnte mir wirklich gefallen ...
Stones
Gesperrt
#7 erstellt: 25. Okt 2011, 21:43

Horus schrieb:
"Olafs" Duetta könnte mir wirklich gefallen ... ;)


Jo, da schließe ich mich gerne an.
distain
Inventar
#8 erstellt: 25. Okt 2011, 21:45
Volker, Kreativitaet ist nicht immer nur der Holzwurmfraktion vorbehalten. Mit Verlaub - das sieht sehr oft nach Bastelbude aus.
Mal schauen zu welchem Kurs die Duetta bei ebay weggeht? Fakt ist eines, diese kreativen Auswuechse finden nicht das breite Interesse des TE!
baerchen.aus.hl
Inventar
#9 erstellt: 25. Okt 2011, 21:58

Mit Verlaub - das sieht sehr oft nach Bastelbude aus.


Ja, warum den auch nicht? Viele haben noch nicht mal eine. Übung macht den Meister und jeder hat mal angefangen. Achja, auch mit Verlaub, so manche Fertigbox ist bei genauem Hinsehen auch nicht besser....


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 25. Okt 2011, 22:00 bearbeitet]
distain
Inventar
#10 erstellt: 25. Okt 2011, 22:18
...aber nur manche...
Hifi-Tom
Inventar
#11 erstellt: 25. Okt 2011, 22:21

distain schrieb:
...aber nur manche...


Nicht eine...
_ES_
Administrator
#12 erstellt: 25. Okt 2011, 22:21
DIY Boxen die es finishmässig mit Fertigprodukten aufnehmen können, sind preismässig dann auch nicht mehr so weit weg von selbigen.
Das Erlebnis, es selber zusammengeleimt zu haben, kann aber unbezahlbar sein, das will ich nicht bestreiten.
baerchen.aus.hl
Inventar
#13 erstellt: 25. Okt 2011, 22:24

distain schrieb:
...aber nur manche...


Och, ich kenne da einige. Nur diese jetzt und hier aufzulisten würde dann die Markenfetischten auf den Plan rufen und die darauf folgende Diskussion wird mit Sicherheit auch nicht im Interesse des TE liegen.....


DIY Boxen die es finishmässig mit Fertigprodukten aufnehmen können, sind preismässig dann auch nicht mehr so weit weg von selbigen.



Nicht eine... :D


Das diese Sprüche (welche nicht zutreffen) noch kommen war klar. Hat mich schon gewundert das es so lange gedauert hat....

Aber es sind nur Sprüche


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 25. Okt 2011, 22:34 bearbeitet]
distain
Inventar
#14 erstellt: 25. Okt 2011, 22:28
Welche - gehoert nicht mehr zu DIY - eher zur Qualitaetsfindung!
_ES_
Administrator
#15 erstellt: 25. Okt 2011, 22:37

Das diese Sprüche (welche nicht zutreffen) noch kommen war klar.


Oh, was macht dich da so sicher, das es so sein sollte?

Erklär es einen, der seit 22 Jahren seine Boxen selber baut und bis dato keine einzige Fertigbox hatte..


[Beitrag von _ES_ am 25. Okt 2011, 22:37 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#16 erstellt: 25. Okt 2011, 23:11

dieselpark schrieb:
toll. toll. toll. diese diskussion.
herrlich.
nun ja.


Och, ich das sportlich...


Erklär es einen, der seit 22 Jahren seine Boxen selber baut und bis dato keine einzige Fertigbox hatte..


Nun, ich habe auch schon diverse Gehäuse gebaut, das brachte mein Berufsleben als Schreiner so mit sich.... Daher weiß ich wie man zu schnellen, guten und günstigen Ergebnissen kommen kann.....


[Beitrag von _ES_ am 25. Okt 2011, 23:31 bearbeitet]
_ES_
Administrator
#17 erstellt: 25. Okt 2011, 23:17

Wenn keine Sachargumente mehr da sind folgen die persönlichen Angriffe....


Wer hat wo wen persönlich angegriffen ?


Daher weiß ich wie man zu schnellen, guten und günstigen Ergebnissen kommen kann.....


Und ich behaupte mal keck, von Summe X bis Summe Y lohnt sich DIY nicht, wenn man nur Geld sparen will und mit dem Selbstbau keine exotischen Konzepte ausprobieren möchte.


[Beitrag von _ES_ am 25. Okt 2011, 23:31 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#18 erstellt: 25. Okt 2011, 23:47

Wenn keine Sachargumente mehr da sind folgen die persönlichen Angriffe....


Wer hat wo wen persönlich angegriffen ?


Nun, das habe ich schon vor deinem Post wieder editiert


Und ich behaupte mal keck, von Summe X bis Summe Y lohnt sich DIY nicht, wenn man nur Geld sparen will


Da werden wir nicht zusammenkommen, denn das trifft gerade noch zu, wenn es sich beí den Fertigboxen um Kompaktboxen unter 100 Euro/Paar der Marke Chinabrüller handelt. Nur wenig drüber gibt es aber bereits sehr gute Bausätze für 60-80 Euro/Stck für die man für einen Materialpreis von um 10 Euro/Stück ein wohnzimmetaugliches Gehäuse bauen kann und die von der Klangqualität her dann bereits Standartboxen wie der Canton GLE das Leben schwer machen.
_ES_
Administrator
#19 erstellt: 25. Okt 2011, 23:58

Nur wenig drüber gibt es aber bereits sehr gute Bausätze für 60-80 Euro/Stck für die man für einen Materialpreis von um 10 Euro/Stück ein wohnzimmetaugliches Gehäuse bauen kann und die von der Klangqualität her dann bereits Standartboxen wie der Canton GLE das Leben schwer machen.



Was kostet eine GLE 492 z.Zt ? 400/paar ?

Das packe zumindest ich nicht, das selbe im Selbstbau hinzubekommen- was die Haptik betrifft.
Über den Klang können wir gerne streiten..;)
Andererseits:
Ich habe eine Audimax, klanglich jenseits von allem, optisch im moment völlig quark und trotzdem schon 4000 euro teuer gewesen.
Lass das Gehäuse professionell gefertigt 3000 kosten, kämen sie auf 6000/Paar.
Wäre immer noch nur ein Drittel von dem, was man fertig hinlegen müsste.
Wie ich schon sagte, von x bis y..
mty55
Inventar
#20 erstellt: 26. Okt 2011, 11:14
ich glaub ein Grundthema bei Fertig versus DIY ist einfach dass verschiedene Leute verschiedene Bedürfnisse haben.
Beispiel Auto:
Manche brauchen nen Mercedes weil sie viel fahren und den Komfort brauchen. Andere kaufen den weil sie sonst Minderwertigkeitskomplexe haben. Ein dritter denkt er hat so was verdient und gönnt es sich aus Spaß an der Freude.

Ähnlich bei LAutsprechern.
Manche kaufen sie nur für den Klang - egal wie es ausschaut,
manche wollen was was hauptsächlich ihre Augen schmeichelt und nehmen Abstriche im Klang hin (Daseinsberechtigung B&W )
Manche wollen einfach angeben können, 10.000€ ausgegeben zu haben.

DIY kommt eigentlich nur in Frage wenn man Klangfetischist ist, dem Status egal ist und beim Aussehen Individualismus mehr wert ist als Klavierlackkugeln (oder drauf pfeift).


Und all das hat seine Daseinsberechtigung - entsprechend den verschiedenen Bedürfnissen einzelner.

Ob ich persönlich die alle so nachvollziehen kann steht aber auf nem anderen Blatt...
baerchen.aus.hl
Inventar
#21 erstellt: 26. Okt 2011, 11:15

Was kostet eine GLE 492 z.Zt ? 400/paar ?


Ich gehe mal von diesem Angebot aus
http://www.hifi-regl...-100003577-bu-si.php

Preivergleich zu einer Bausatzbox bei Benutzung von Halbfertigprodukten und Handwerkerlesitungen

1 Paar 14 Liter MDF Fertiggehäuse 62,30
Ausfräsungen 32 Euro (Angebot der Firma Kammwerk)
Lackierkosten (Angebot eines Malermeisters aus M-V) 142,80
1 Paar Bausatz Quickly 14 ADW 120 Euro
Versandkosten 20 Euro
Einbau des Bausatzes ins Gehäuse Eigenleistung 0,00

Macht nach Adam Riese 377,30. Canton Box bei Regler 378. Euro
Preis gehalten!

Kalkulation des Malermeisters: Arbeitszeit 2,5 Stunden a 30 Euro= 75 Euro, Grundierung, Füller, Lack, Lösungsmittel 40 Euro, Kleinmaterial 5 Euro Netto 120+Schäublefaktor 142,80

Qualität und Haptik des Gehäuse etwa gleich, Klanglich ist die Quickly besser als die GLE

Und wie sieht die Kalkulation im Bastelkeller aus?

0,75 qm MDF 16 mm hier im örtlichen Baumarkt für 15Euro/qm macht 11,25, Leim aus dem Bestand 2 Euro, Werkzeugabnutzung für Bündigfräser und Nutfräser 5 Euro, Schleifpapier für Schleifmaschinen 5 Euro, Trocken und Nassschleifpapier für Lackschliff 5 Euro. Spachtel, Sperrgrund, Vorlack, Lack in Profiqualität 60 Euro. Spritzen mit E-Pistole, anteiliges Werkzeuggeld für E-Maschienen 15. Euro mit einer Reserve für unvorhergesehenes sind wir bei 120 Euro für ein Gehäusepaar in der Haptik der Canton. Pluss Bausatz Quickly 120 macht 240 Euro in der Summe

An der Kalkulation seht man aber auch, das lackierte MDF-Platte nicht unbedingt die günstigste Lösung ist.

Eine günstigere Lösung ist auf Gehäuse eine Dekofolie aufzurackeln. Hier betragen die reinen Materialkosten für ein Gehäuse dann weniger als 10 Euro/Stck incl. Nebenkosten für E-Maschinen und Kleinmaterial bei unter 15 Euro. Sehr gut finde ich auch die Idee das MDF Gehäuse mit Comicstrips zu tapezieren und und mit Klarlack zu versehen. Das sieht dann z.B. so aus


Das hat doch was... Sieht imho auf alle Fälle besser aus als eine schlechte Lackierung mit billigem Buntlack

Auch sehr gut sieht es aus, wenn man für Deckel, Boden, Schallwand und Rückwand schwarzes MDF und für die Seiten Leimholzplatten nimmt. das ganze wird dann einfach nur geschliffen und geölt.

Ebenfalls billiger als ein in Profiqualität lackiertes MDF gehäuse wäre es das Gehäuse komplett aus Leimholzplatten zu bauen. Z.B Buche kirschbaumfarbig gebeizt, transparent geölt und mit Antikwachs aufpoliert. Das sieht richtig edel aus.

Buche Leimholz ist zwar erheblich teurer als MDF, dafür sind aber die Kosten und der Arbeitsaufwand fürs Finish erheblich geringer. Beim derzeitigen örtlichen Angebotspreis für Leimholz kostet so ein Massivgehäuse im Eigenbau unter 100 Euro/Paar.

Auch das Furnieren ist vom Material her günstig. Für eine kleine Kompaktbox bekommt man z.B. bei Ebay Furniere für günstigs Geld. Aufs Gehäuse aufbügeln, Ölen, Wachsen. Das wars.

Zum Vergleich: hier stehen meine alte Dynaudio Focus 140 und zwei DIY Boxen nebeneinander zum Klangvergleich. Die eine in Nussbaum (SB18) die andere (Name entfallen) in Ahorn furniert.
DSC03664

Die beiden DIYler sind optisch und Habtisch imho der Dynadio keineswegs unterlegen. Der Klangvergleich zwischen der SB18 und der Focus 140 ging übrigens unentschieden aus.

Es lohnt sich also auch in den unteren Preislagen über DIY nachzudenken.

Richtig interessant wird es aber, wie Du auch anhand von deiner Rechnung siehst, wenn es um Bausätze von hoher Qualität, wie z.B. der Duetta Top oder der Kera 360.1, geht. Deren 22 Liter Gehäuse ist unterm Strich nur minimal teurer als das 14 Liter Gehäuse der Quickly.....

DIY lohnt sich also fast immer.
baerchen.aus.hl
Inventar
#22 erstellt: 26. Okt 2011, 11:26

ich glaub ein Grundthema bei Fertig versus DIY ist einfach dass verschiedene Leute verschiedene Bedürfnisse haben.


Durchaus richtig. Wobei viele bei Lautsprechern von der Klangqualität einer 2000 Euro Box wie der Dynaudio Focus 160 oder teurer träumen, sich aber in der heutigen Zeit des Lohndumping maximal eine Box für 600-800 Euro leisten können. Da stolpert man auf der Suche nach geichwertigen Alternativen dann automatisch über Bausatzboxen.
Hifi-Tom
Inventar
#23 erstellt: 26. Okt 2011, 12:17
Das ist doch wieder mal eine völig überflüssige Diskussion, die zumindest teilweise wieder darauf beruht, daß nicht alle sich gewisse Boxen in einem gewissen Preisrahmen leisten können.

Wer nicht gerade selber Schreiner ist, der muß sich bei einem Selbstbauprojekt, so er gewisse Ansprüche stellt, zu einem Schreiner begeben und sich dort ein Einzelmodell anfertigen lassen, das ist zumindest hier, wo ich lebe, sauteuer.

Generell kann man sagen das hohe Stückzahlen die Stückkostenpreise erheblich senken. Ein Großserienhersteller wird also Gehäuse immer erheblich billiger herstellen können als ein DYler.

Wenn man sich alleine mal eine Hochglanzlackierung od. Mehrschichtklavierlackierung anschaut, weiß man daß man da als Dyler immmer teurer wegkommt außer man ist selber Schreiner u. hat einen Bruder od. Schwager..., also jemand der auf solche Klavierlacklackierungen spezialisiert ist, an der Hand, der einem sowas umsonst macht. Dann, nur dann, kommt man etwas billiger weg.

Nehmen wir z.B. eine Monitor Audio PL-300, die hat 11 Schichten Klavierlack + eine sehr aufwändige Lederfrontbespannung, ein sehr aufwändig konzipiertes Gehäuse u. kostet weniger als 8.000€ das Paar. Eine 6 Schichten Klavierlacklackierung kostet hier in Deutschland bereits ca. 5.000€. Ich bezweifle daher, daß ein DY-Projekt sowas zu dem Preis hinbekommt.

Ich habe überhaupt nichts dagegen, daß jemand seine Boxen selber baut..., es ist bestimmt interessant u. befriedigend, ein tolles Gefühl, sowas selber zu machen. Nur lassen wir einfach die Kirche im Dorf. DY ist ganz sicher nicht immer billiger u. auch nicht immer in klangl. Hinsicht besser! Und auf jedem Fertigbausatz sind Gewinnmargen drauf, auch dies sollte man sich mal vor Augen halten.


[Beitrag von Hifi-Tom am 26. Okt 2011, 12:21 bearbeitet]
Zim81
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 26. Okt 2011, 12:20
Da muss ich Ihm mal ausnahmsweise zustimmen.
Hifi-Tom
Inventar
#25 erstellt: 26. Okt 2011, 12:22

Vettelfan schrieb:
Da muss ich Ihm mal ausnahmsweise zustimmen.


Das freut ihn!
baerchen.aus.hl
Inventar
#26 erstellt: 26. Okt 2011, 14:11

Das ist doch wieder mal eine völig überflüssige Diskussion


Für dich evtl.


, die zumindest teilweise wieder darauf beruht, daß nicht alle sich gewisse Boxen in einem gewissen Preisrahmen leisten können.


Muss man den diejenigen mit geringen Einkommen vom guten Klang aussschließen



die hat 11 Schichten Klavierlack


Klassischer Klavierlack besteht aus Schellack. Nur wo stellt sich noch jemand hin und poliert Möbel oder Gehäuse mit Schellack von Hand.

Das was heute als Klavierlack verkauft wird ist nichts anderes als ein schnelltrocknender, hochtransparenter Kunstharz-Klarlack, der im Zwischenschliff mit immer feineren Schleifmitteln bearbeitet und so auf Hochglanz gebracht wird. Dabei wird dann meist eine Lackierstraße und bei komplizierten Teilen ein Lackierroboter oder Handlackierung eingesetzt. Das was heute als Klavierlack verkauft wird hat mit dem ursprünglichen Begriff nichts zu mehr gemein.

Diesen Hochglanzklarlack kann man aber ohne weiters auch im Bastelkeller einsetzen und auf Hochglanz polieren. Dauert halt nur seine Zeit

Von der Auftragstechnik her ist dieser Lack dann nicht anders als einfacher Buntlack.

5000 Euro für 6 Schichten hochglänzenten Klarlack auf ein Holzgehäuse..... ich hab das gerade den obigen Malermeister erzählt.... Kommentar, wovon träumt der Mann nachts.

Das bei Hifi Herstellern solche weit überzogenen Preise für eine Hochglanzlackierung genommen werden ist bekannt.

Lederbespannung ist bei den DIY-Lern schon lange gang und gäbe und durchaus kein Geheimnis oder irgendetwas besonderes mehr. Das Gehäuse etwas schwerer zu bauen und auszusteifen oder mehrschichtig mit unterschiedlichen Materialen zu gestalten ist auch kein Problem......

Es gibt generell nichts was der DIYler in Sachen Boxenbau nicht hinbekommen kann, da können die Anhänger der Industriefertigung noch so lange lamentiern. Und wenn man das Gehäuse oder Teile davon bauen läst, so zeigt sich in Deutschland mittlerweile die andere Seite des Lohndumping..... die Preise der Handwerker sind im Keller. (Polen und Rumänien lassen grüßen.... mag sein, das sich dies in anderen Regionen nicht so stark auswirkt)

Preislich hat die überteuerte High End Welt kaum eine Chance mehr mit DIY bzw. Einzelfertigung mitzuhalten. Das ist die Realität. Das hab ich oben vorgerechnet

Da nützen auch hohe Stückzahlen nichts mehr.


DY ist ganz sicher nicht immer billiger u. auch nicht immer in klangl


nicht immer aber meistens


Und auf jedem Fertigbausatz sind Gewinnmargen drauf, auch dies sollte man sich mal vor Augen halten.


Ja na und? Sind auf den Produkten die Du verkaufst keine Gewinnmargen drauf, die am Ende vom Endverbraucher zu zahlen sind? Das ist ein schlechtes Argument....

Das trotz dieser Gewinnmargen, die auf allem drauf sind was der DIYler zum Boxenbau einsetzt, der DIYler in fast allen Fällen trotzdem günstiger ist, zeigt doch das fast keiner zu kurz kommt. Der Bausatzentwickler und die Bauteilehersteller verdienen genauso ihr Geld wie die Leute im Baumarkt oder beim Malereinkauf. Und der Endkunde muss nicht verarmen. Nur die industriellen Hersteller und deren Handelsvertreter gehen leer aus und bleiben auf ihren überteuerten Produkten sitzen...was die na klar nicht gut finden...

Und noch etwas muss man sich vor Augen halten. Jedes nach individuellen Vorstellungen gebaute Gehäuse ist ein Unikat und damit im Grunde exclusiver und wertvoller als jede Großserienbox...

Aber keine Angst es gibt noch genug Leute die nicht bereit sind sich mit der Thematik auseinander zu setzen und ihre individuellen Vorstellungen umzusetzen oder schlicht für DIY zu bequem sind und die daher lieber zu Einheitsfertigkost von Stange greifen....

Das ist auch völlig ok so. Nur das die Industrie grundsätzlich alles besser und billger kann ist eine Mär


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 26. Okt 2011, 14:14 bearbeitet]
Hifi-Tom
Inventar
#27 erstellt: 26. Okt 2011, 15:49

Muss man den diejenigen mit geringen Einkommen vom guten Klang aussschließen


Nein, muß man nicht, aber was hat das mit Selbstbau zu tuen, es gibt durchaus für fast jeden Geldbeutel ein doch recht reichhaltiges Angebot im Hifimarkt.


5000 Euro für 6 Schichten hochglänzenten Klarlack auf ein Holzgehäuse..... ich hab das gerade den obigen Malermeister erzählt.... Kommentar, wovon träumt der Mann nachts. Das bei Hifi Herstellern solche weit überzogenen Preise für eine Hochglanzlackierung genommen werden ist bekannt.


Das hat relativ wenig mit Hifi zu tuen sondern, sondern kommt aus dem Pianobau - Klavierlack. Das sind die Preise die ich mal eroiert habe. Echter Klavierlack ist eben sauteuer! Und auch wenn es kein echter wäre, so bedeutet mehrmaliges lackieren, trockenen zwischenschleifen u. wieder lackieren einen enormen Aufwand, ich weiß Du machst das alles so nebenbei für einen Apfel und nen Ei.


Lederbespannung ist bei den DIY-Lern schon lange gang und gäbe und durchaus kein Geheimnis oder irgendetwas besonderes mehr. Das Gehäuse etwas schwerer zu bauen und auszusteifen oder mehrschichtig mit unterschiedlichen Materialen zu gestalten ist auch kein Problem......


Ja ja, warum nur sehe ich dann soviele wahnsinnig häßl. Tröten, wenn das alles doch so einfach ist. Abgesehen von Schreinern u. Lakieren bringt dies nämlich in Wirklichkeit fast keiner hin.


nicht immer aber meistens


Nein, auch nicht meistens!


Das trotz dieser Gewinnmargen, die auf allem drauf sind was der DIYler zum Boxenbau einsetzt, der DIYler in fast allen Fällen trotzdem günstiger ist, zeigt doch das fast keiner zu kurz kommt. Der Bausatzentwickler und die Bauteilehersteller verdienen genauso ihr Geld wie die Leute im Baumarkt oder beim Malereinkauf. Und der Endkunde muss nicht verarmen. Nur die industriellen Hersteller und deren Handelsvertreter gehen leer aus und bleiben auf ihren überteuerten Produkten sitzen...was die na klar nicht gut finden...


Immer das gleiche Lied von den ach so überteuerten Produkten. DY ist u. wird eine kleine Nische bleiben, da die, wie Du meinst, vermeintl. überteuerten Produkte in Wirklichkeit eben nicht immer überteuert sind (die gibts natürl. auch) u. vor allen Dingen weil der Endverbraucher eben auch ein gewisses Markenstreben hat u. meist kein NoName Produkt haben will.

Und es gibt Selbstbauprojekte die verunglücken, wo also das eingesetzte Geld in den Sand gesetzt wird, also futsch ist od. wo das fertige Produkt nicht mit einem, wie Du so schön schreibst überteuerten Hifiprodukt mithalten kann.

Und das Selbstbauprodukte günstiger sein können liegt natürl. vor allem an dem Faktor Arbeit, der ja beim Selbstbau nicht mit reingerechnet wird, denn würden all die eingesetzten Stunden mit einbezogen, so wäre jedes Selbstbaukonzept deutl. teurer.


[Beitrag von Hifi-Tom am 26. Okt 2011, 15:51 bearbeitet]
Zim81
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 26. Okt 2011, 15:58
Ich gebs zwar nicht gerne zu, aber da hat Tom mMn wieder Recht. Vor allem wenn man die Arbeitsstunden mit einbezieht.
Hifi-Tom
Inventar
#29 erstellt: 26. Okt 2011, 16:02

Vettelfan schrieb:
Ich gebs zwar nicht gerne zu, aber da hat Tom mMn wieder Recht. Vor allem wenn man die Arbeitsstunden mit einbezieht.images/smilies/insane.gif :prost


Hey, Du wirst mir richtig sympatisch!


[Beitrag von Hifi-Tom am 26. Okt 2011, 16:03 bearbeitet]
Stones
Gesperrt
#30 erstellt: 26. Okt 2011, 16:06
Ich bin auch der Meinung, dass der absolute Laie
von derartigen Projekten die Finger lassen sollte.

Und es stimmt schon, wenn man eine wirklich gute,
vom Fachmann geschreinerte Box erwerben möchte
und dann noch die teure Lackierung dazukommt, wird es eher teurer.

Mal ganz abgesehen von Gewährleistungsansprüchen und
Umtauschrecht.

Hingegen für den technisch versierten und handwerklich begabten DIY'ler mag das anders aussehen,Spassfaktor usw.

Aber rein von den Kosten, rechnet man die Arbeitszeit mit, wird es selbst da wohl nicht erheblich günstiger.

Dennoch bewunder ich diese Könner und sie haben natürlich ein Unikat, was sich von der Masse abhebt.


[Beitrag von Stones am 26. Okt 2011, 16:10 bearbeitet]
Hifi-Tom
Inventar
#31 erstellt: 26. Okt 2011, 16:12
Was..., Du auch hier....?!
Stones
Gesperrt
#32 erstellt: 26. Okt 2011, 16:15
Na klar - ich finde das Thema irgendwie ganz spannend.
Hifi-Tom
Inventar
#33 erstellt: 26. Okt 2011, 16:28
Au weia, gleich kriegen wir wieder Haue...., der Bär ist los.
On
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 26. Okt 2011, 16:48

Stones schrieb:
Mal ganz abgesehen von Gewährleistungsansprüchen und
Umtauschrecht. :?


Bei einer SB-Box ist ein Erlöschen der Garantie durch Eigeneningriff ausgeschlossen. Eine Garantie auf die höherwertigen elektrischen Teile gilt trotzdem.

Eine SB-Box ohne Fertigteile und Schicki-Micki- Kram ist immer billiger als neu gekauft. Es kommt selbstverständlich auf das gewußt wie an, daran kann es natürlich scheitern. Anstatt zum Schreiner zu gehen, kann man sich auch das Schreinerwissen über´s Gehirn ziehen, das ist billiger.

Merke: Wenn man weniger in der Börse hat, braucht man mehr Knoten im Hirn und weniger Flausen darin. Wenn man weniger Geld hat, dann wird es auch billiger - das ist doch logisch!

Am Ende stellt ein semiprofessionell gefertigtes Gerät, dessen Maße vielleicht größere Toleranzen hat, einen bedeutenden Wert dar - für wen, hängt allerdings wieder vom Bekanntheitsgrad des Künstlers ab.

Grüße
On
baerchen.aus.hl
Inventar
#35 erstellt: 26. Okt 2011, 17:20

Au weia, gleich kriegen wir wieder Haue...., der Bär ist los


Ich sehe keinen Grund mir eine Klage wegen Körperverletzung einzuhandeln....


Und es stimmt schon, wenn man eine wirklich gute,
vom Fachmann geschreinerte Box erwerben möchte
und dann noch die teure Lackierung dazukommt, wird es eher teurer


Woher weißt du das? Hast Du dir mal ein Angebot eingeholt....?


Das hat relativ wenig mit Hifi zu tuen sondern, sondern kommt aus dem Pianobau - Klavierlack


Anscheinend hast die obigen Ausführungen nicht gelesen. Klavierlack ist heute im Grunde nichts besonderes mehr und der Arbeitsaufwand ist nur wenig höher als bei einem andern Schleiflack.....


ich weiß Du machst das alles so nebenbei für einen Apfel und nen Ei.


Nein, das nicht. Ich ziehe meine Kunden nur nicht über den Tisch. Was die Preise anbelangt, so sind die je nach Region in Deutschland sehr verschieden. München und Umgebung ist eines der teuersten Pflaster im Land. Meine Preise in Sachen Lackfinish stammen von einem gut ausgestatteten Maler- und Lackierbetrieb vom platten Land in Mecklenburg. Niedrige Löhne, niedrige Standortkosten macht zusammen günstige Preise. Die aktuelle berufliche Erfahrung zeigt, das so mache Handwerksleistung in M-V bis zu 50% billiger als in den großen Wirtschaftszentren ist.


Hingegen für den technisch versierten und handwerklich begabten DIY'ler mag das anders aussehen,Spassfaktor usw.

Aber rein von den Kosten, rechnet man die Arbeitszeit mit, wird es selbst da wohl nicht erheblich günstiger.



Gehäuseeigenbau ist Hobby, da kann man die Arbeitszeit nicht rechnen. Welcher Schrebergärtner zählt die Arbeitsstunden die ihm die Pflege des Garten kostet. Im Grunde ist das eine willkommene Bewegungstherapie für Sesselhocker.

Handwerklich versiert..... nun, jeder, auch der beste Schreinermeister, hat irgendwann mal als Azubi angefangen. Eines wird den Azubis von Beginn an beigebracht. Sauberes korrektes arbeiten, auch wenn es etwas länger dauert. dabei arbeiten sie unter Aufsicht der Gesellen und Meister.

Heute im Zeitalter des Internet gibt es kaum eine handwerkliche Arbeit, die dort nicht erklärt ist. In entsprechenden Foren bekommt man das nötige Feedback. Wenn man sich an das hält was einem die alten Hasen raten, geht auch wenig schief. Wer sich nicht informiert und meint er kann alles allein, da hat Tom recht, wird mehr oder weniger Lehrgeld zahlen müssen. Aber das Hobby heißt ja Boxen bauen und nicht Boxen haben.... nichts hindert einem daran ein neues Gehäuse zu bauen wenn auf das alte keinen Bock mehr hat....


Ich bin auch der Meinung, dass der absolute Laie
von derartigen Projekten die Finger lassen sollte.


Hier ein Beispiel für ein gelungenes Anfänger Premierenprojekt



Also auch wenn man ein absoluter Anfänger ist, muss das Projekt nicht zwangsläufig in die Grütze gehen. Viel mehr ist es so, dass sich viele schlicht zu wenig zutrauen.

Edith. Beim obigen Beispiel wurde die Box mit Mangoholz furniert....


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 26. Okt 2011, 17:28 bearbeitet]
Apalone
Inventar
#36 erstellt: 26. Okt 2011, 17:45
Interessante Diskussion!
Ich entwickle auch seit 1979 LS und habe noch nie eine Fertigbox gekauft (nach meiner ersten Stereoanlage, der Grundig RPG 100).

ich tendiere auch eher dahin, dass eine DIY-Box mit absolut professionellem Finish kostenmäßig keinen Vorteil bietet.

Mit den heutigen CNC-Maschinen sind so günstig absolut passgenaue Gehäuse möglich, da kann ein Schreiner rein kostenmäßig nicht mehr mithalten.

Aber beim Gehäuse kann man ja Kompromisse eingehen. Mir ist ein 6.000,- Innenleben und ein 200,- Gehäuse eben weitaus lieber als umgekehrt (was es auch geben soll).

Für meine aktuellen Treiber habe ich 1991 so um die 10.000 DM bezahlt - und das Gehäuse aus 22 mm Spanplatte roh zusammengedengelt. Lediglich die Front mit den abgerundeten Kanten habe ich mir vom Schreiner sägen und fräsen lassen. Damals hat aber das schon 300 DM gekostet. Bereits Schallwandausschnitte ínkl. Einfräsen war definitiv nicht bezahlbar!
baerchen.aus.hl
Inventar
#37 erstellt: 26. Okt 2011, 18:11

Mit den heutigen CNC-Maschinen sind so günstig absolut passgenaue Gehäuse möglich, da kann ein Schreiner rein kostenmäßig nicht mehr mithalten


CNC Fräsen sind zwar noch kein Standart in den kleinen bis mittleren Tischlereien, sind aber mehr und mehr im Vormarsch. Man muss nur mal rumfragen.


ich tendiere auch eher dahin, dass eine DIY-Box mit absolut professionellem Finish kostenmäßig keinen Vorteil bietet


Wie ich oben vorgerechnet habe, ist es in der im unteren Preisbereich wenn man Fremdlesitungen in ANspruch nimmt ziemlich eng. Jedoch sobald die Bausätze höherwertig werden potenziert sich der Preisvorteil, weil eben das Gehäuse eines hochwertigen Bausatzes nicht zwangsläufig teurer ist als das eines günstigen.


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 26. Okt 2011, 18:17 bearbeitet]
Hendrik_B.
Inventar
#38 erstellt: 26. Okt 2011, 18:41

. Aber das Hobby heißt ja Boxen bauen und nicht Boxen haben.


Genau. Wobei man dann nachm bauen auch mal hören und genießen kann

Ich weiss ja nicht, aber es kommt mir vor als hätte unser Hifi-Tom noch nicht so viele vernünftige DIY Projekte gehört.

Das Klavierlack nicht gleich Klavierlack ist, sollte jeden klar sein. Auch die Verarbeitung ist bei Serienprodukten nicht automatisch besser.

Ich hab mir letztens im Blödmarkt mal ne etwas teurere Heco angeguckt (Metas irgendwas)
Der Pseudoklavierlack war ungleichmäßig, die Chassis waren schief und mit viel zu viel Rand in die Schallwand gesetzt. Sowas würde ich bei meinem Projekt zum Beispiel nicht durchgehen lassen.

Ein anständiges Gehäuse erfordert eine gewisse handwerkliche Fähigkeit, aber wie Bärchen und auch "On" erklärt haben muss man sich das entweder selber aneignen oder sich verschiedene Kostenvoranschläge einholen.
Ich komme ausm Norden, ich weiss nicht wie es da im Vergleich preislich aussieht, aber es lohnt immer mehrere Meinungen einzuholen. Natürlich - es kostet auch Benzin und Zeit von einem Tischler zum nächsten zu fahren dem das Anliegen zu schildern und sich n Angebot zu holen.
mty55
Inventar
#39 erstellt: 26. Okt 2011, 18:57
mein Hobby heißt Boxen haben
Und meine Priorität ist:

80% vom Budget in den Klang 20% in den Look.

Daher find ich 5000,- mehr ausgeben nur damit es besser aussieht für mich quatsch.

Über den Daumen steckt in nem LAutsprecher im Laden ca.:

50% Marge für den Laden (ist auch ok weil die viel Kosten haben)
15% Marketing
15% Gehäuse
10% overhead (Buchhaltung etc.)
10% Chassis und Elektronik.


Ich nehm einfach das Geld was ich hab und steck es in Elektronik. Klar dass da ein besserer Klang rauskommt wenn man nicht selbst im Trüben stochert und versucht sich selbst was zu frickeln.
Klar dass ich auf Klavierlack verzichte.

Wenn man sich aber die eckige Duetta bei Ebay anguckt (Form gefälltmir nicht) aber nen ordentlichen Lack scheint sie zu haben.

Muss also irgendwie möglich sein - und auch für unter 5k

Aber wie gesagt: wem das Gehäuse 5000€ wert ist: ist doch prima!



PS:
Mein Grund für den Selbstbau war das Ergebnis, nicht der Weg dahin, da bin ich Pragmatiker. Hilfreich war, dass der Weg mir auch Spaß gemacht hat - aber wenn ich zwei linke Daumen hätte würd ich Gehäuse in Auftrag geben.
mty55
Inventar
#40 erstellt: 26. Okt 2011, 18:58

Mit den heutigen CNC-Maschinen sind so günstig absolut passgenaue Gehäuse möglich, da kann ein Schreiner rein kostenmäßig nicht mehr mithalten


Genau.
Und darum gibts auch im Internet Leute die Dir auf Bestellung CNC gefräste Platten zuschicken die man dann wie ein Puzzle zusammenkleben kann. Idiotensicher
Apalone
Inventar
#41 erstellt: 26. Okt 2011, 20:00

mty55 schrieb:
Und darum gibts auch im Internet Leute die Dir auf Bestellung CNC gefräste Platten zuschicken die man dann wie ein Puzzle zusammenkleben kann. Idiotensicher :)


Mit lautsprecherausfräsungen kenne ich keinen Anbieter, wo sich das monetär lohnen würde.

Lackieren geht im Wohnzimmer auch nicht, schleifen auch nicht und und und ...
Eggger
Stammgast
#42 erstellt: 26. Okt 2011, 20:32
Moin,

hier: CNC-Puzzle bekommt man doch recht gute Preise für einen Lautsprecher?!

Im Wohnzimmer schleifen kann man nicht, aber dafür findet wohl jeder ein passendes Plätzchen(Balkon, Hof, Garten, Garage).

Das teuerste am Lackieren ist doch immernoch das schleifen, weil es halt enorm viel Zeit frisst. Wenn man sich mit seinem Lackierer abspricht und die Vorarbeit leistet dann ist das nicht so teuer wie mancher hier denkt.
Ne Lackschicht ist schnell auf das Gehäuse gespritzt

mfg
Daniel
`Jens`
Stammgast
#43 erstellt: 26. Okt 2011, 21:04
Kommt darauf an, was man unter guten Preisen versteht.
Natürlich ist es auch abhängig von dem, WAS man bauen will, bzw. in welcher Preisklasse.

Als schlechtes Beispiel nehme ich von der oben genannten Seite mal die Needle. Wenn man sich die Bretter im Baumarkt zuschneiden lässt und den Chassiausschnitt mit ner Lochfräse für die Bohrmaschine eben selber macht, gibt man fürs Holz max. 30 eu (2 Gehäuse).

Bestellt man nun auf der oben genannten Seite, kommen für einen Zuschnitt (ebenfalls für auf Stoß Verleimung) folgendes zusammen:
Schallwand 18,49eu
Gehäuse 57,60eu
Gesamt 76,09eu

zuzüglich Versand in höhe von 8eu insgesamt.
Macht Insgesamt für das paar Needles 160,18eu.
Ein stolzer Preis gegenüber den 30eu Baumarktzuschnitt und 5min. selber Loch erstellen. Ob nun die 130eu aufpreis die eventuell höhere Genauigkeit rechtfertigt, muss jeder selbst entscheiden.
On
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 26. Okt 2011, 21:25
Wir haben hierzulande interessanterweise den Lebensstandard erreicht, wo sich jeder der (sich helfen lassen) will, eine ziemlich vernünftige Anlage zusammenstellen kann.

Meine Lautsprecher und Kondensatoren des Boxenpaars im Wohnzimmer haben zusammen 500€ gekostet. Ich bin sehr zufrieden.

Gleichzeitig ein jungfräuliches Wohnzimmer haben zu wollen, wird in Zukunft wegen der Umverteilung für immer mehr Menschen Märchencharakter bekommen. Beim SB kommt es darauf an, ob man im Leben etwas Bleibendes schaffen will oder nicht. Kultur hat viele Gesichter.

Grüße
On
Anpera
Inventar
#45 erstellt: 26. Okt 2011, 21:34

Eine SB-Box ohne Fertigteile und Schicki-Micki- Kram ist immer billiger als neu gekauft. Es kommt selbstverständlich auf das gewußt wie an, daran kann es natürlich scheitern. Anstatt zum Schreiner zu gehen, kann man sich auch das Schreinerwissen über´s Gehirn ziehen, das ist billiger.
Wenn mans Schreinerwissen hat, aber nicht...
...den Platz
...die Gerätschaften (Ordentliche Säge, Lackierpistole, Schraubzwingen)
...die Zeit (gibt auch Leute mit nem 12-Stunden-Arbeitstag, Mo-Sa und mehr)
hat - was dann?
Die Zeit nehmen, Familie vernachlässigen nur um LS zu bauen, ggf. ein Paar Euro zu sparen (Vorausgesetzt man setzt das Projekt "ausversehn" in den Sand). Dann hat man im Extremfall zwar schöne günstige LS, aber keine Frau/Mann mehr .
So wie manche "Vertreter" der DIY-Fraktion darstellen, hat jeder eine vollständig ausgestattete Werkstadt, massig Platz und massig Zeit zur Verfügung!

Ich bin weiß Gott kein Verfechter des "Fertig-LS" und bin auch der Meinung, dass man (wenn mans wirklich kann und einiges selbst erledigen kann) beim Selbstbau Geld sparen kann.

Aber nicht jeder hat das handwerkliche Geschick, nicht jeder hat die Zeit, nicht jeder den Platz, nicht jeder die nötigen Gerätschaften.

Ein weiteres Problem: Man muss "auf gut Glück" drauf los basteln.
Probehören ist schwierig, man weiß nie ob einem das Ergebnis (klanglich) zusagt!




Ein stolzer Preis gegenüber den 30eu Baumarktzuschnitt und 5min. selber Loch erstellen. Ob nun die 130eu aufpreis die eventuell höhere Genauigkeit rechtfertigt, muss jeder selbst entscheiden.
Wo wird wieder bei der Qualität des Gehäuses wären.
Klar gehts für 30,- Euro. Optik (Spaltmaße etc.) muss dann drunter leiden.
Wer Ordentliche, Passgenaue Einzelteile möchte, zahlt drauf.
Nichts anderes hat man bei Fertig-LS auch.

Mittelmäßige Verarbeitung ist eben deutlich günstiger, als das Top-Verarbeitete Highend-Gehäuse.


[Beitrag von Anpera am 26. Okt 2011, 21:36 bearbeitet]
Blaupunkt01
Stammgast
#46 erstellt: 26. Okt 2011, 21:42
Die Arbeitszeit als kosten zu rechnen macht ja nur Sinn, wenn man in der Zeit auch Geld verdienen könnte.
Als Angestellter (kein Handwerker) ist das meistens nicht möglich, von daher lieber Lautsprecher selber bauen als vorm Fernseher rumzugammeln...
Anpera
Inventar
#47 erstellt: 26. Okt 2011, 21:46


Als Angestellter (kein Handwerker) ist das meistens nicht möglich, von daher lieber Lautsprecher selber bauen als vorm Fernseher rumzugammeln...
Stimmt. Erholung von der Arbeit braucht ja kein Mensch

Und nein, für mich wäre LS-Bau definitiv keine Erholung. Ich gehöre zu den Menschen, die über zwei link Hände glücklich wären! Wenn man mir Werkzeug in die Hand gibt, verletzte ich mich, andere oder mach was kaputt. Aber gut ging das noch nie.
On
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 26. Okt 2011, 21:51
Bei handwerklichen Tätigkeiten ist Übung wichtig, da ist es besser, mit kleinen Projekten anzufangen, auch wegen der Verletzungsgefahr. Die Theorie hat da ihre Grenzen.

Grüße
On
Anpera
Inventar
#49 erstellt: 26. Okt 2011, 21:55
Also 2-3 Jahre an den Selbstbau rantasten, bis ich dann richtig selbst bauen kann.
Hmm...wollte eigentlich spätestens Mitte nächsten Jahres neue LS hier stehen haben...

Du merkst worauf ich hinaus will?
Blaupunkt01
Stammgast
#50 erstellt: 26. Okt 2011, 21:55
@Phlipp: Ok das kann man jetzt so oder so sehen.
Ich finde auch am Motorrad schrauben entspannend...
On
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 26. Okt 2011, 22:09
Man kann sich auch 20 - 30 Jahre rantasten und zwei, drei Tage auffrischen, nur, wenn man es nicht nötig hat, dann läßt man es eben, oder man verzichtet ganz
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