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DIY vs Fertigboxen

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Gochec
Stammgast
#956 erstellt: 26. Jan 2012, 17:54

ZOOOM schrieb:
Hi..

Ich bin von ganzem Herzen DIYer..
aber im oberen Preisbereich.. (Duetta aufwärts)

Stärken hat DIY, wenn man etwas besonderes möchte. AMTs, Dipolkonzepte, Magnetostaten, Aktivlautsprecher auch im Mittelton. Oder einfach Individualität.

Rechnet man die Chassispreise allerdings im High End Sektor gegen Fertiglautsprecher, kann man im DIY sehr weit kommen.

ich baue seit 25 Jahren und höre so schnell nicht auf

Lieben Gruss

Volker


So ähnlich sehe ich das auch.
Ich hab mein altes Hobby erst vor kurzem sozusagen wiederentdeckt - nach fast 10 Jahren bau ich mir heuer auch mal wieder was neues.

Wenn man sich mal anschaut, wie günstig die Treiber im High End Bereich im Verhältnis zu den damit ausgerüsteten Fertig-Boxen eigentlich sind, dann kommen bei vielen Herstellern so gewisse Zweifel auf.

Gerade im tiefen 4-stelligen Preisbereich oder sogar darüber lässt sich wirklich so einiges sparen.
Man muss dann natürlich dazusagen, dass beim Entwickeln solcher Konstrukte eine Portion Erfahrung dazugehört, sonst wird das nix. Aber selbst in dem Segment gibts hervorragende Bausätze.

Auch wenn die Optik vielleicht nicht ganz so perfekt wie bei so manchen Vorzeige-Markenboxen ist, was solls - meine Selbstgebauten werden bei mir im Arbeitszimmer stehen und da kommts in erster Linie aufs musikalische Resultat an.

G.
Zim81
Hat sich gelöscht
#957 erstellt: 26. Jan 2012, 18:26

stefansb schrieb:
Hi,

es ist schon bemerkenswert.

wenn den kritikern gegen diy nichts mehr einfällt, kommen sie mit adam und ks digital, also mit professionellen STUDIO-monitoren, also genau das, was die meisten natürlich zuhause rumstehen haben ? .

langsam wird es lachhaft.

gegen die vollaktiven, dsp gesteuerten monitore kommen doch die ganzen hifi- und high-end-speaker nicht an.
bloss sind genau dass einfach nur kisten ohne design-anspruch, weil profis auf so etwas im studio gerne verzichten können.

mal davon abgesehen gibt es auch für den diy-bereich dsp gesteuerte vollaktive module zu kaufen. zb. von hypex oder groundsound.

und dann noch der vergleich vom tom mit seinen bekannten und deren zwei linken händen mit professionellen schreinern, welche zumeist schon cnc-gesteuerte maschinen und hochwertige lackieranlagen haben.
aber hauptsache mal dumm geschwätzt.

und wenn wir schon bei ks-digital sind.
der firmenschwester für den heimgebrauch nennt sich backes&müller.

deren lautsprechergehäuse werden im übrigen von einer schreinerei aus dem saarland gebaut.

gruss stefan

Wie baut man denn eine DIY - Aktive?
Das meine ich ernst! Kann man sowas in angenehmerer Optik als die Adam S4X-V die ich hier zum testen bauen, bei vergleichbarer Qualität seitens AMP und Chassis?
Bspw. mit nem 12er Bass, nem MT von Eton und dem Eton ER4?

LG Zim
mtthsmyr
Stammgast
#958 erstellt: 26. Jan 2012, 18:55
- Chassis aussuchen.
- Gehäuse planen oder von woanders abgucken.
- Aktiveweiche besorgen : Behringer DCX2496, Minidsp, Hifi-akademie
- Für jeden Zweig ein kleines Endstüfchen besorgen, für den Basstreiber darfs etwas größer sein.
- dann nach Gehör munter an der Frequenzweiche Übernahmefrequenzen und Equalizing tunen ... oder ein Messmikro kaufen... oder es von jemandem einmessen lassen.

Wenn einer dieser Schritte Fragen aufwirft, bist Du schon am richtigen Ort angekommen, um diese beantwortet zu bekommen.

gruß,
matthias
captain_carot
Inventar
#959 erstellt: 26. Jan 2012, 18:58
@ZOOOM: Selbst wenn das so stimmen würde, und das tut es in dem Extrem sicher nicht, auch wenn man bei Ferti-LS im unteren und mittleren Segment immer Schnäppchen machen kann wie derzeit bei den alten Heco Metas.
Schlimmstenfalls sind im unteren und mittleren Segment Lautsprecher auch mehr nach Optik kreiert und stecken klanglich dafür deutlich zurück.

Oft sieht´s aber so aus, dass man etwa beim Startairkit, das preislich auf dem Nibeau einer Heco Victa liegt klanglich mit der Metas konkurrieren kann.

Natürlich spielt da auch das Finish eine entscheidende Rolle. Ein kleiner Stand-LS mit Echtholzfurnier wird direkt eine ganze Ecke teurer, während es bei der Kompaktversion noch gut vertretbar ist. Foliert bekommt man da für weniger Geld mehr Lautsprecher als etwa bei der Heco Victa, solange man eben nicht rein von der Chassiszahl oder ähnlichem ausgeht. Selbstbau des Gehäuses wäre dabei allerdings Pflicht. Das rechnet sich als Auftragsarbeit preislich definitiv eher in deutlich höheren Preisklassen.

@Zim: Mir fällt da z.B. die Jeani (Jeanaudio) ein, allerdings interessieren mich aktive derzeit einfach nicht besonders. Deswegen hab ich mich damit nicht beschäftigt. Wie die sich insgesamt gegen aktive Studiomonitore schlagen würde weiß ich nicht.
maSp
Stammgast
#960 erstellt: 26. Jan 2012, 19:00
@Hifi-Tom

Die Sicht durch deine Händlerbrille sei dir unbenommen. Wie gesagt, hier muss niemand überzeugt werden. Jeder so wie er will.

Manchmal schadet es aber nicht auch mal über den Tellerrand zu schauen. Ich habe teure Fertigboxen gesehen, gehört und besessen, da war bei weitem die Welt nicht so heile wie du das hier vertrittst. Schecht lackierte Schallwände bei B&W (800 Diamond), Canton (Reference 7, 7.2, 5.2 und 9), falsch geschnittene und herausbröselnde Gewindebuchsen, sowie nicht sauber verklebte Sicken bei Dynaudio, herausbrechende Spike-Ausleger bei KEF (R900) usw. ...

Von mitunter unverschämten UVPs mal abgesehen.

Also nichts für ungut, hör dir bei Gelegenheit mal z. B. eine Visaton Belle, Vox oder Atlantis, die Kreationen von Udo oder mal eine K+T Nada an. Sind nur Beispiele.

Dann können wir weiter diskutieren.

@Zim: Kein Problem, gibt in der Szene genügend aktive High End Projekte. Inkl. Raumkorrektur ...

Gruß
Marc


[Beitrag von maSp am 26. Jan 2012, 19:02 bearbeitet]
stefansb
Inventar
#961 erstellt: 26. Jan 2012, 20:33
Hi,

ground sound- vertrieb in deutschland macht strassacker aus karlsruhe www.lautsprechershop.de

hypex hat einen eigenen shop in den niederlanden www.hypex.nl

gruss stefan
Zim81
Hat sich gelöscht
#962 erstellt: 26. Jan 2012, 21:12

mtthsmyr schrieb:
- Chassis aussuchen.
- Gehäuse planen oder von woanders abgucken.
- Aktiveweiche besorgen : Behringer DCX2496, Minidsp, Hifi-akademie
- Für jeden Zweig ein kleines Endstüfchen besorgen, für den Basstreiber darfs etwas größer sein.
- dann nach Gehör munter an der Frequenzweiche Übernahmefrequenzen und Equalizing tunen ... oder ein Messmikro kaufen... oder es von jemandem einmessen lassen.

Wenn einer dieser Schritte Fragen aufwirft, bist Du schon am richtigen Ort angekommen, um diese beantwortet zu bekommen.

gruß,
matthias

Wie macht man denn die Verbindung? Vom EQ zur Endstufe und wie verbinde ich dann die Endstufe mit den Chassis?
.:GlenGrant:.
Stammgast
#963 erstellt: 26. Jan 2012, 21:19

Zim81 schrieb:

Wie macht man denn die Verbindung? Vom EQ zur Endstufe und wie verbinde ich dann die Endstufe mit den Chassis?


EQ->Endstufe XLR ; Endstufe->Chassis LS-Kabel
Am besten bei Vollmond gedrillt


Isle o f Jura lässt grüssen
mtthsmyr
Stammgast
#964 erstellt: 26. Jan 2012, 21:21
Lautsprecherkabel. Am Lautsprecher sollte man es festlöten. Man kann das alternativ auch mit zusammendrückbaren Flachsteckern lösen. Da allerdings die richtigen zu finden, war mir immer zu fummelig. Ein billiger Lötkolben für 8 Euro und etwas Lötzinn, das reicht. Daran ist noch kein Grobmotoriker gescheitert meines Wissens.

Edit:
Man kann sich aussuchen, ob man die Aktivweiche und die Endstufen im Lautsprechergehäuse unterbringt (wie bei Adam) oder ob man die Elektronik außerhalb deponiert.


[Beitrag von mtthsmyr am 26. Jan 2012, 21:33 bearbeitet]
Zim81
Hat sich gelöscht
#965 erstellt: 26. Jan 2012, 21:21
Ach so einfach ist das vom Grundsatz?
Im Ernst?
Hifi-Tom
Inventar
#966 erstellt: 26. Jan 2012, 21:43
maSp schrieb:


@Hifi-Tom Die Sicht durch deine Händlerbrille sei dir unbenommen. Wie gesagt, hier muss niemand überzeugt werden. Jeder so wie er will.


Natürlich jeder so wie er will u. ich habe da auch keine Händlerbrille auf, da es 2 Bereiche sind, die sich nicht wehtuen, also keine Sorge. Aber danke, daß Du mir eine eigene Meinung zugestehst.


Manchmal schadet es aber nicht auch mal über den Tellerrand zu schauen. Ich habe teure Fertigboxen gesehen, gehört und besessen, da war bei weitem die Welt nicht so heile wie du das hier vertrittst. Schecht lackierte Schallwände bei B&W (800 Diamond), Canton (Reference 7, 7.2, 5.2 und 9), falsch geschnittene und herausbröselnde Gewindebuchsen, sowie nicht sauber verklebte Sicken bei Dynaudio, herausbrechende Spike-Ausleger bei KEF (R900) usw. ...


Ich habe auch schon schlecht verarbeitete Fertigboxen gesehen, ich glaube ich schrieb dies schon mal, aber das ist eher die Ausnahme denn die Regel. Bei den Herstellern die ich führe ist mir noch keine wirkl. schlecht verarbeitete Box vorgekommen, das ist nun mal so.


Von mitunter unverschämten UVPs mal abgesehen.


Im oberen Segment gibt es sowas auf jeden Fall. Da muß dann jeder für sich die Grenze ziehen. Der Markt ist ja groß genug.


Also nichts für ungut, hör dir bei Gelegenheit mal z. B. eine Visaton Belle, Vox oder Atlantis, die Kreationen von Udo oder mal eine K+T Nada an. Sind nur Beispiele. Dann können wir weiter diskutieren.


Worüber sollen wir denn diskutieren, ich habe ja jetzt zum x-ten male geschrieben, daß es sehr gut klingende DIY Boxen gibt. Udos Kreationen kenne ich u. finde sie gut, Visaton ist mir auch ein Begriff, ich bin auch ein Fan des AMT`s u. von Bändchen. Nur sind die DIY-Lautsprecher eben nicht per se billiger od. besser als Fertiglautsprecher. Das alleine ist mein Standpunkt.
mtthsmyr
Stammgast
#967 erstellt: 26. Jan 2012, 21:53

Zim81 schrieb:
Ach so einfach ist das vom Grundsatz?
Im Ernst?

Die Basiskosten für die Aktivierungselektronik (Weiche + Endstufen) sind halt höher als die Komplettkosten vieler DIY-Projekte. Das ist schon eine Hürde.

Mann muss sich in das Messen reinfuchsen. Ist nicht so aufwendig wie man es für die Frequenzweichenentwicklung braucht, aber in was für Probleme man da so läuft, werde ich erst nächsten Monate berichten können
Vielleicht jemand anders?

Dann gibts noch so kleine Fallen: Vor den ER4 sollte man einen Kondensator klemmen, sonst grillt man den schon beim Messen. Aber ansonsten, so richtig böse Dinge fallen mir nicht ein...
ALUFOLIE
Inventar
#968 erstellt: 26. Jan 2012, 22:14
Gerade das mit der aktiven Variante im DIY ist schon sehr verlockend. Jedenfalls für mich im Moment.
So eine schicke Mehrkanalendstufe und eine Behringer DCX und schon ist das Ding gegessen. OK- Eine regelbare Quelle oder einen pre-amp sollte man schon haben.

Aber dann bietet sich eine einfache und genial-flexible Lösung.
Vom Pre gehts in die DCX und von dieser gehen dann die verteilten Frequenzbereiche jeweils in einen Kanal der Mehrkanalendstufe. Von dort ab zu den Lautsprecherchassis.

Mit dieser Lösung hat man eine phantastische Möglichkeit, den Klang annähernd perfekt an den eigenen Geschmack und an den Hörraum anzupassen.
Denn die DCX-Weiche bietet auch noch einen parametrischen EQ.
Alleine den Bassbereich kann man auf diese Weise schon so furztrocken machen, dass einem das Wasser im Munde zusammenlaufen würde.
ton-feile
Inventar
#969 erstellt: 27. Jan 2012, 00:04
Hallo Zusammen,


Zim81 schrieb:
Ach so einfach ist das vom Grundsatz?
Im Ernst? :)

Also aus meiner Sicht und Erfahrung ist es nicht so einfach, auch wenn man ein aktives Setup wählt.

Die aktive Weiche muss ja richtig eingestellt sein, wenn ein highendiges Ergebnis dabei herauskommen soll.
Das ist aber wie bei den passiven Weichen -abgesehen vom natürlich geringeren Zeitaufwand- mit "messen-hören-nachjustieren", "messen-hören-nachjustieren", "messen-hören-nachjustieren" usw. verbunden.

Meine aktiven Klein&Hummel O92 bieten gar nicht so viele Einstellmöglichkeiten.
So kann von Außen lediglich der Pegel jedes Zweiges verändert werden.
Aber schon durch die Pegeljustage sind klanglich viele verschiedene Lautsprecher möglich (auch wenn sie immer wie die Hummeln aussehen ).

Immerhin gibt es da noch eine gewisse Chance, per Gehör eine gute Einstellung zu finden.

Wenn aber zusätzlich noch Trennfrequenz, Filterordnung, Filtercharakteristik, Delay/Phasenschieben und EQ-ing zur Disposition steht, sehe ich da schwarz. Da ist imO Messtechnik, ein Paar brauchbare Ohren und Erfahrung mit der Lautsprecherentwicklung gefragt.

Gruß
Rainer

Edit: was vergessen.


[Beitrag von ton-feile am 27. Jan 2012, 01:02 bearbeitet]
ZOOOM
Stammgast
#970 erstellt: 27. Jan 2012, 08:29
Hi..

Ich muss Rainer zustimmen..

Wer selbst entwickelt braucht viel Erfahrung, Wissen und Messtechnik.. dann kann er auch auch für seinen Raum seine Ansprüche tolle Konzepte realisieren, die es Fertig manchmal auch für viel Geld einfach nicht zu Kaufen gibt...

Um es kurz bei meinem aktuellen Projekt zu erklären..

Ich mag Magnetostaten, vorallem auch im Mitteltonbereich. (Ältere unter uns kennen noch die Fostex Magnetostaten oder auch die Superlautsprecher von Fischer Audio, oder Infinity Ende der 80ziger Jahre)
Ich mag Dipole, zumindest im Mittelhochton.
Ich mag Aktivlautsprecher mit Möglichkeit zur Hörplatzeinmessung.

Fertig wird die Luft da dünn oder man stellt sich eine alte Infinity Gamma nach Hause und baut sie um... (wieder basteln). Aber die ist so hässlich und klobig, das meine Frau mir die Papiere aushändigen würde..

also sowas in kleiner..

Da bleibe ich eben im DIY hängen..

DSC07121 Teilaktive B+G Lautsprecher Neo Projekt

Konzept..

Hifiakademie Netplayer mit CDlaufwerk DAC und Streamer (ein Gerät!)
Die Weichenschaltung für den aktiven Hochpass des Mittelhochtonpanels
findet im DSP VOR der DA Wandlung statt. Ich kann das Panel im Zeitbereich anpassen, sowie im Frequenzband. Das geht über einen Laptop und speziellen Programm sehr einfach..
Der Netplayer gibt ein ungefiltertes digitales Signal aus das in Lautstärke regelbar ist. Dieses geht in die Bassendstufe von Hifiakademie, die ein Digitales Eingangsmodul mit DSP hat. Auch das ist über Laptop leicht einstellbar..

Also eine volldigitale 2 Wege aktiv Elektronik.

Den Übergang zwischen Mittel und Hochtöner habe ich passiv gelöst, da dort eine Aktivierung wenig Vorteile bringt, den Frequenzband und Zeitverhalten kann ich trotzdem individuell einstellen.

Ich bin allerdings mit meinem 10 Zoller im Bass unzufrieden und will eine größere Basslösung, oder gar Dipol testen.
Der Mittelhochton gefällt mir aber sehr sehr gut. Also baue ich mir eine andere Basskiste und hab die sehr schnell gemessen und eingemessen..

Das kann nur DIY oder eine Extrem gut gefüllte Brieftasche bei Backes und Müller..

Aber ohne Erfahrung und Freude daran ist DIY auf dieser Ebene (Eigenentwicklung) auch eine große Geldverbrennungsmaschine..

Gruß

Volker
Hendrik_B.
Inventar
#971 erstellt: 27. Jan 2012, 08:44
Hervoragender Beitrag!

Auch der von Tonfeile.

Vielleicht ist die Diskussion damit ein wenig einzudämmen.
Wenn man besondere Konzepte mag oder Vorlieben hat, ist DIY oft der einzige Weg die persönlichen musikalischen Vorstellungen zu verwirklichen (wenn man eben nicht grade Moneten für die richtig verrückten Fertig LS hat

Daumen hoch von mir für dieses tolle Projekt!!
ZOOOM
Stammgast
#972 erstellt: 27. Jan 2012, 10:35
Danke Hendrik,

aber Dein Projekt steht den Meinen in nichts nach...

Und Tonfeiles Projekte, sind wirklich ausgereizte und tolle Lautsprecher.
Die kann man "Taub" nachbauen.


Hab noch ein paar Selbstbauten von mir aus den vergangen 10 Jahren aufgelistet..
fehlen noch ein Paar, aber das waren vom Konzept her die Highlights..:

Aktive Duetta.. (hab keine anderen Bilder mehr )
duetta

Aktiver Manger mit impulskorrigierten Bässen:
gallery_1367

Aktiver Dipol noch bevor Jamo seine 909 am Markt hatte:
Dipol Volker Kopie

Und dazwischen noch eine Teilaktive Vox MTH und zwei Elektrostaten...


Ein Wunder das meine Frau noch bei mir ist, wenn ich das Recht überlege..

blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#973 erstellt: 27. Jan 2012, 10:37

ZOOOM schrieb:


Ein Wunder das meine Frau noch bei mir ist, wenn ich das Recht überlege..

:L


warum? andere bringen das Geld in die Kneipe, den Puff oder steckens ins Auto. Da würde vermutlich jede Frau lieber dich wählen

Zim81
Hat sich gelöscht
#974 erstellt: 27. Jan 2012, 10:40
Die Manger ist ein Knaller.
ZOOOM
Stammgast
#975 erstellt: 27. Jan 2012, 10:43

blitzschlag666 schrieb:

ZOOOM schrieb:


Ein Wunder das meine Frau noch bei mir ist, wenn ich das Recht überlege..

:L


warum? andere bringen das Geld in die Kneipe, den Puff oder steckens ins Auto. Da würde vermutlich jede Frau lieber dich wählen

:prost



Das Geld ist ja nicht das Thema gewesen.. aber das Wohnzimmer war doch oft mit Mikrofonen, Lötkolben, Chassis usw. verschandelt und sie konnte sich nie sicher sein, wenn sie Morgens ins Zimmer kommt, das da kein Neuer Lautsprecher steht..

Und Zeit bindet das natürlich auch..

Ist eben HOBBY!

Lieben Gruss

Volker
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#976 erstellt: 27. Jan 2012, 10:46
ajo, das Hobby wird aber auch hauptsächlich zu Hause gepflegt. Wenn sie dich sucht weiß sie immer wo du zu finden bist

mMn ein beziehungsfreundliches Hobby.
ZOOOM
Stammgast
#977 erstellt: 27. Jan 2012, 10:55

Zim81 schrieb:
Die Manger ist ein Knaller. :prost


Das ist auch der Lautsprecher, der mich am meisten ärgert, das ich ihn wieder verkauft habe.. Übrigens ist der Besitzer sehr sehr glücklich damit.. der gibt sie mir einfach nicht zurück..

Übrigens hat die Manger, komplett mit Schreinergehäuse Vollaktiv (SAC Aktiveinschub mit 3 Endstufen)
knapp 4000 Euro das Paar gekostet..

Sehr viel Geld.. aber gehe damit mal in einen High End Laden und schaue was Du dafür bekommst.. da brauchen wir das Thema Optik und Verarbeitung aber überhaupt nicht in Feld führen..

Gruß

Volker
vanye
Inventar
#978 erstellt: 27. Jan 2012, 10:59

blitzschlag666 schrieb:
mMn ein beziehungsfreundliches Hobby.

Wenn der/die Partner/in auch gerne Musik hört, auf jeden Fall.

Gruß
vanye
stefansb
Inventar
#979 erstellt: 27. Jan 2012, 11:02
Hi zooom,

wie ich sehe, hast du eine vorliebe für riegelahorn.
tolle arbeit, respekt .

zum theme aktivierung:

das ist halt kein plugandplay, da muss einfach knowhow erworben und zeit aufgebracht werden.
auf der anderen seite, zählt doch einfach mal die zeit zusammen, die es fürs richtige aussuchen und probehören und den anschließenden austauch der fertiglautsprecher braucht.
und als lektüre dann halt nicht mehr die hifigazetten, sondern mal einen blick in entsprechende fachliteratur zb von dickensen werfen. der steht bei uns sogar in der stadtbibliothek.
da lernt man mit sicherheit viel mehr als bei stereo und co .

als erster schritt kann man zumindest eine teilaktivierung für den bassbereich angehen.
gute subwooferverstärker mit und ohne dsp gibt es ja einige.
wer weitergehen will, messprogramme kann man im netz kostenlos downladen, dazu ein kalibriertes messmikrofon für nen 50er und es kann losgehen.

auf diese art habe ich für mich selber auch gelernt, werbeaussagen und händlersprüche unter einen neuen licht zu betrachten

gruss stefan
Hifi-Tom
Inventar
#980 erstellt: 27. Jan 2012, 11:11
Tonfeile schrieb:


Wenn aber zusätzlich noch Trennfrequenz, Filterordnung, Filtercharakteristik, Delay/Phasenschieben und EQ-ing zur Disposition steht, sehe ich da schwarz. Da ist imO Messtechnik, ein Paar brauchbare Ohren und Erfahrung mit der Lautsprecherentwicklung gefragt.


Natürlich ist dem so, ich finde diese immerwiederkehrenden Vereinfachungen einfach unerträglich!

Zoom schrieb:


Aber ohne Erfahrung und Freude daran ist DIY auf dieser Ebene (Eigenentwicklung) auch eine große Geldverbrennungsmaschine..


Genau! Es wird von einigen immer wieder so getan, als sei es das leichteste der Welt Lautsprecher zu bauen. Man sieht aber oft schon beim simplen Nachbauen Fehler, geschweige denn, wenn sich einer drann macht selber ein Konzept zu entwickeln, wie soll denn das ohne professionelles Meßequipment, handwerkliches Geschick u. jede Menge Erfahrung gehen. Jeder, der selber etwas baut, hat schon mal Fehler gemacht, etwas verschossen, da heißt es dann wieder ganz von vorne anfangen, neue Teile kaufen. Wenn ich Beiträge wie die von mtthsmyr lese, dann muß ich sagen ist das, was er da schreibt schon realitätsfremd.
Hifi-Tom
Inventar
#981 erstellt: 27. Jan 2012, 11:14
Hi Zoom,

sehr schönes Projekt was Du da reingestellt hast, gefällt mir sehr gut. Darf ich fragen, wieviel Zeit da drinnsteckt u. was das ganze letztendl. gekostet hat, einschließlich Gehäuse und Lackierung, den Faktor Arbeit lassen wir außen vor. Was mich allerdings stören würde ist der Glastisch zw. Lautsprecher u. Hörplatz od. sitzt Du zum hören davor?
ZOOOM
Stammgast
#982 erstellt: 27. Jan 2012, 11:30

Hifi-Tom schrieb:
Hi Zoom,

sehr schönes Projekt was Du da reingestellt hast, gefällt mir sehr gut. Darf ich fragen, wieviel Zeit da drinnsteckt u. was das ganze letztendl. gekostet hat, einschließlich Gehäuse und Lackierung, den Faktor Arbeit lassen wir außen vor. Was mich allerdings stören würde ist der Glastisch zw. Lautsprecher u. Hörplatz od. sitzt Du zum hören davor? :prost



Hi Tom..

das ist ein Lacktisch, kein Glastisch..
Macht sich aber messtechnisch nicht so schlimm bemerkbar und das Wohnzimmer, bzw. die Anlage steht jetzt wieder mal woanders als zu dem Zeitpunkt, an dem die Bilder aufgenommen wurden.

Aktuelles Projekt:

Lautsprecher ohne Aktivelektronik:

1900 Euro das Paar incl. Gehäuse und Lack.. Gehäuse vom Schreiner, Lackierung zum Freundschaftspreis.


Elektronik:

4 Kanalendstufen mit DSP: 1620 Euro (4 mal 250 Watt)
Netplayer mit CD/Dac/Pre/Streamer/DSP: 2430 Euro

Abgesehen von meinem Analoglaufwerk ist die Kette dann aber auch komplett abgedeckt..

Und ich brauche nur noch Gehäuse und Chassis zu wechseln.. die Elektronik bleibt..
Bin eben ein Spielkind.

Zeit.... keine Ahnung, Ehrlich, ist Hobby, führe da kein Buch drüber.
(Wo fängt man an? Wenn man aufem Klo die Audio liest oder hier im Forum surft?)

reiner Aufbau vielleicht 1,5 tage..

Gruß

Volker
Hifi-Tom
Inventar
#983 erstellt: 27. Jan 2012, 11:48
Das war dann, wie ich finde, auf jeden Fall ein sehr erschwingl. Projekt. Also mit sehr guter Preis/Leistungsrelation.
baerchen.aus.hl
Inventar
#984 erstellt: 27. Jan 2012, 11:57

Genau! Es wird von einigen immer wieder so getan, als sei es das leichteste der Welt Lautsprecher zu bauen


Wenn man nicht wie die Kollegen hier soweit in die Materie vorgedrungen ist und die Lautsprecher selbst entwickelt, sondern auf fertige Bausätze zurückgreift und dann noch obendrein das Gehäuse bei Speakersspace bestellt, ist das Zusammenbauen so manches IKEA-Möbel schwerer und aufwendiger als die Endmontage eines Lautsprechers. Sich die Gehäuse vom Schreiner bauen und vom Maler lackieren zu lassen ist kein Kunststück......

Man darf auch hier nicht mal wieder Äpfel mit Birnen vergleichen und muss gucken, auf welchem Niveau man das Hobby betreibt.

Wer das Hobby schon exzessiv betreibt, darf sich dann aber auch nicht über die Kosten beklagen.... Hobbies die viel Geldkosten gibt es viele. Das ist aber kein Vergleichsmaßstab für das für und wieder von Einheitsbrei oder DIY. Denn von ein paar "Verrückten" abgesehen, kaufen/bauen sich die meisten ihre LS größeren Zeitabständen.


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 27. Jan 2012, 12:18 bearbeitet]
Hendrik_B.
Inventar
#985 erstellt: 27. Jan 2012, 12:15
@ Zooom: VIelen Dank!

Ich muss mich Zim anschließen, die Manger hätte ich wirklich sehr gern mal gehört...

Wo wohnt der neue besitzer?

Ich würde auch fast sagen, dass Hifi eigentlich n frauenfreundliches Hobby ist, ich meine da gibts schlimmere Sachen. (Briefmarken, Bierdeckel, etc.)
Meine Freundin mag meine Boxen auch, obwohl sie zu Anfang auch eher dagegen war, als ich mein 7.1 System weggegeben hab.


Deine Kostenbilanz kann sich ja wirklich sehen lassen, insbesonder der Manger dürfte in seinem Bereich ohne Konkurrenz stehen. ABer auch das neue Projekt macht n absolut genialen Eindruck. Ich bin mal gespannt wie du die Bässe ändern wirst!
Hifi-Tom
Inventar
#986 erstellt: 27. Jan 2012, 12:21

Wenn man nicht wie die Kollegen hier soweit in die Materie vorgedrungen ist und die Lautsprecher selbst entwickelt, sondern auf fertige Bausätze zurückgreift und dann noch obendrein das Gehäuse bei Speakersspace bestellt, ist das Zusammenbauen so manches IKEA-Möbel schwerer und aufwendiger als die Endmontage eines Lautsprechers.


Ich habe gerade einen Kleiderschrank von Ikea zusammengebaut, da muß man schon ein wenig schwitzen. Ein Bekannter von mir hats nicht geschafft, dem mußte ich dann helfen.


Wer das Hobby schon exzessiv betreibt, darf sich dann aber auch nicht über die Kosten beklagen.... Hobbies die viel Geldkosten gibt es viele.


So ist es u. DIY gehört ab einem gewissen Niveau auch dazu.


Das ist aber kein Vergleichsmaßstab für das für und wieder von Einheitsbrei oder DIY.


Warum Einheitsbrei, wenn ich mir den gesamten Weltmarkt der Fertiglautsprecher ansehe, dann gibt es doch eine enorme Gestaltungsvielfalt, was Design, Optik, Größe, technisches Konzept der jeweiligen Lautsprecher angeht. Da finde ich das Wort Einheitsbrei Fehl am Platz.


Denn von ein paar "Verrückten" abgesehen, kaufen/bauen sich die meisten ihre LS größeren Zeitabständen.


Da irrst Du aber gerade ein gestandener Diyler ist immer am bauen, verändern, verbessern, erneuern, denn gerade das ist es ja was Spaß macht..., Hobby eben.


[Beitrag von Hifi-Tom am 27. Jan 2012, 12:27 bearbeitet]
Hifi-Tom
Inventar
#987 erstellt: 27. Jan 2012, 12:26


Ein Wunder das meine Frau noch bei mir ist, wenn ich das Recht überlege..



warum? andere bringen das Geld in die Kneipe, den Puff oder steckens ins Auto. Da würde vermutlich jede Frau lieber dich wählen


Na ja, das Auto wählen die Frauen eigendl. immer ganz gerne, das andere, Kneipe Puff od. Hifianlage eher weniger. Da gibts dann oft Zoff.
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#988 erstellt: 27. Jan 2012, 12:28

Hifi-Tom schrieb:


Da irrst Du aber gerade ein gestandener Diyler ist immer am bauen, verändern, verbessern, erneuern, denn gerade das ist es ja was Spaß macht..., Hobby eben. :D


ach Tom. Deine Stories immer. Schätze das die bei dem Kind auf deinem Avatar auch noch gut funktionieren. Vielleicht in deinem Laden auch. Du darfst aber von ausgehen das 90% der Leute hier die Stories als das erkennen was sie sind.
Zim81
Hat sich gelöscht
#989 erstellt: 27. Jan 2012, 12:33

Hendrik_B. schrieb:
@ Zooom: VIelen Dank!

Ich muss mich Zim anschließen, die Manger hätte ich wirklich sehr gern mal gehört...

Wo wohnt der neue besitzer?

Ich würde auch fast sagen, dass Hifi eigentlich n frauenfreundliches Hobby ist, ich meine da gibts schlimmere Sachen. (Briefmarken, Bierdeckel, etc.)

So frauenfreundlich das hier ständig im Forum zu lesen ist: "Meine Frau will keine Absorber, meine Frau erlaubt mir solche LS (Optik) nicht, meine Frau lässt mich keinen Teppich vor die LS legen, meine Frau findet den AMP zu groß und deshalb darf ich den nicht kaufen, meine Frau will nicht das die LS so weit weg von der Wand stehen...u.v.m.

Hör mir auf. Ich kenne sonst kein Hobby, das einen eigenen Begriff wie W(oman)A(ccept)F(aktor) hat.
Und dann noch die ganzen Waschlappen hier von Männern die sich nicht mal in dem einen Raum durchsetzen können.

Ich glaube viel hässlicher als meine aktuellen LS geht es kaum. Kommentar meiner Freundin: Die sind halt groß, ist dein Hobby, da kannst du machen was du willst.
captain_carot
Inventar
#990 erstellt: 27. Jan 2012, 12:37
@ZOOOM: Wirklich sehr gut. Aber die Manger zu verkaufen...

@baerchen: Zum einen sind manche Leute tatsächlich schon mit Ikeamöbeln überfordert, zum anderen ist für manchen das größte Problem die Frequenzweiche.

Es ist nunmal längst nicht für jeden was, DIY-LS zu bauen, völlig unabhängig ob eher unteres oder deutlich gehobenes Budget.

Und Eigenentwicklungen sind nochmal ein ganz anderes Thema. Da bin ich z.B. froh, wenigstens wirklich brauchbare Subwoofer hinbekommen zu haben, aber komplette und wirklich gute LS zu entwickeln ist ein ganz anderes Thema.

@HiFi-Tom: Gerade in den niedrigeren Preisregionen sind die Konzepte doch sehr begrenzt, alleine wenn man da einen LS mit Koax oder Bändchen-HT haben will ist die Auswahl schon extrem eingeschränkt. Gefühlt sind da auch 99,9% aller Lautsprecher Bassreflexkisten, will jemand CB oder eine Transmissionline, dann darf man da ebenfalls lange suchen. Das sieht erst anders aus, wenn man deutlich mehr Geld in die Hand nimmt.

DIY ist da, auch wenn man nur auf Bausätze und Entwicklungen anderer zurückgreift, konzeptionell gerade im unteren Preissegment einfach vielschichtiger.
ZOOOM
Stammgast
#991 erstellt: 27. Jan 2012, 12:40
Ach Leute, lasst doch das streiten..

dazu ist UNSER Hobby viel zu schön...

ABER, wir ALLE, Fertigkäufer und DIYer gehören doch fast schon zu einer aussterbenden Art.

Eine High End in München zog gerade mal 14 000 Besucher an..

Die Selbstbaumesse HMW weniger als 1000 Seelen.

das ist lächerlich. Eine Messe für Modellbauer lockt 60 000 menschen an.

Die Leute die HiFi als Hobby haben werden doch immer weniger. Und die Leute die Geld damit verdienen müssen und Familien ernähren, tun mir manchmal aufrichtig leid.

Darum sollten wir uns keine Köpfe einhauen.

Tom wird immer seine Kunden haben die nichts mit DIY anfangen können.
Und einem DIYer fällt es schwer mit einer Fertigbox zu leben.. zu schnell will er die wieder aufschrauben wollen und modifizieren..


Leben und leben lassen...

Gruß

Volker
Hifi-Tom
Inventar
#992 erstellt: 27. Jan 2012, 12:44

ach Tom. Deine Stories immer. Schätze das die bei dem Kind auf deinem Avatar auch noch gut funktionieren.


Ist mein Sohn, der hat schon seinen ganz eigenen Kopf, aber Gott sei Dank mag er Musik u. lernt gerade Akordeon. Die Anlage kann er auch schon längst bedienen...
baerchen.aus.hl
Inventar
#993 erstellt: 27. Jan 2012, 12:44

ein gestandener Diyler ist immer am bauen


Richtig, bei mir ist DIY mehr oder minder Lebensinhalt, nur baue ich nicht nur Lautsprechergehäuse. Z.Z. baue ich für einen Bekannten einen soliden Aquarienschrank. Dann braucht meine Tochter einen größeren Kleiderschrank und das Zimmer von Sohnemann braucht neue Tapeten, im Frühjahr soll ich aus alten Fensterflügeln ein Frühbeet bauen... das nächste LS Projekt ist für einen Nachbarn. Der hatte vor 5 Jahren schiere Bretter eingelagert. Schöne deutsche Eiche aus dem Spessart. Der bekommt ein Gehäuse in Räuchereiche. Beim Auto meines Bruders sind für den nächsten TÜV ein paar Bleche einzuschweißen und sein Anhänger braucht neue Holzausstattung, ach ja edlere Gehäuse für meine SBs sind geplant und mein neues Rack will ich auch noch bauen..... und ganz nebenbei soll ich dann auch noch Geld verdienen.....


Warum Einheitsbrei, wenn ich mir den gesamten Weltmarkt der Fertiglautsprecher ansehe


Wer macht das denn. Für die meisten ist doch der Gang zum Fachhändler schon eine Überforderung (auch schon finanziell) und die für die meisten sind unbekannten Marken wie Audio Physik, Monitor Audio, etc eher suspekt, zu elitär, zu abgehoben, zu teuer.... Rein in den Geizsaublödmarkt, Brüllwürfel der Bekannten Marken und im Internetzeitalter zunehmend die Bekannten Versandhersteller, dazu die billigen Einsteiger der bekannten Großserienhersteller ..... so sieht doch Lautsprecher und Hifi-Welt für die meisten aus. Die immer gleichen Kisten 1000 fach in den Wohnzimmer. Schnell verkauft, schnell verbraucht, jederzeit austauschbar.... Darum Einheitsbrei.


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 27. Jan 2012, 12:56 bearbeitet]
ZOOOM
Stammgast
#994 erstellt: 27. Jan 2012, 12:47

captain_carot schrieb:
@ZOOOM: Wirklich sehr gut. Aber die Manger zu verkaufen...


Ja.. streue nur Salz in meine Wunden...

Aber heute würde ich die Manger anders aufbauen.. Manger als Dipol
und einen TIW 300 von Visaton darunter. Trennfrequenz um die 300 Hertz..
Digital getrennt und entzerrt....

sag mal.. plane ich schon wieder?....also das ist eins meiner nächsten Projekte..

mehr dazu in diesem Theater..

(Da könnte ich die Basseinheit, die ich jetzt für die Magnetostaten baue auch für das Mangerprojekt nutzen und nur den "Kopf" tauschen.... Modulare Systeme...
hach.. ich brauche einfach mehr Zeit )
Hifi-Tom
Inventar
#995 erstellt: 27. Jan 2012, 12:49
Zim81 schrieb:


Ich glaube viel hässlicher als meine aktuellen LS geht es kaum. Kommentar meiner Freundin: Die sind halt groß, ist dein Hobby, da kannst du machen was du willst.


Du hast auf jeden Fall ne gute Freundinn!!! Wenn sich der Rest der Welt darann ein Beispiel nehmen würde wäre so einiges leichter.


[Beitrag von Hifi-Tom am 27. Jan 2012, 15:11 bearbeitet]
keba
Stammgast
#996 erstellt: 27. Jan 2012, 12:50

ZOOOM schrieb:


Aktiver Manger mit impulskorrigierten Bässen:
gallery_1367



Und ich war bis vor kurzem noch auf die weißen Bohlender und Graebener Schönlinge neidisch....


[Beitrag von keba am 27. Jan 2012, 13:00 bearbeitet]
Hifi-Tom
Inventar
#997 erstellt: 27. Jan 2012, 12:54

@HiFi-Tom: Gerade in den niedrigeren Preisregionen sind die Konzepte doch sehr begrenzt, alleine wenn man da einen LS mit Koax oder Bändchen-HT haben will ist die Auswahl schon extrem eingeschränkt. Gefühlt sind da auch 99,9% aller Lautsprecher Bassreflexkisten, will jemand CB oder eine Transmissionline, dann darf man da ebenfalls lange suchen. Das sieht erst anders aus, wenn man deutlich mehr Geld in die Hand nimmt.

DIY ist da, auch wenn man nur auf Bausätze und Entwicklungen anderer zurückgreift, konzeptionell gerade im unteren Preissegment einfach vielschichtiger.


Vorsichtiger Wiederspruch:

Koax: KEF, Tannoy um jetzt nur mal 2 Hersteller schnell zu nennen, die im unteren Preissegment eben sowas anbieten.

Transmissionline, z.B. Newtronics. Ich hatte mal ne Skate im Angebot, die damals 1.400€ das Paar kostete, klangl. hervorragend u. sehr gut (Echtholzfurnier) verarbeitet war.

Breitbänder bekommt man z.B. recht günstig vom deutschen Anbieter Audium.

Aber es ist richtig, daß Bassreflex vorherrscht.


[Beitrag von Hifi-Tom am 27. Jan 2012, 15:15 bearbeitet]
Hendrik_B.
Inventar
#998 erstellt: 27. Jan 2012, 14:00

So frauenfreundlich das hier ständig im Forum zu lesen ist: "Meine Frau will keine Absorber, meine Frau erlaubt mir solche LS (Optik) nicht, meine Frau lässt mich keinen Teppich vor die LS legen, meine Frau findet den AMP zu groß und deshalb darf ich den nicht kaufen, meine Frau will nicht das die LS so weit weg von der Wand stehen...u.v.m.

Hör mir auf. Ich kenne sonst kein Hobby, das einen eigenen Begriff wie W(oman)A(ccept)F(aktor) hat.
Und dann noch die ganzen Waschlappen hier von Männern die sich nicht mal in dem einen Raum durchsetzen können.


Stimmt auch wieder, aber das sind zt auch echt Waschlappen.

Ich teile mir meine 2 Zimmerwohnung mit meiner Freundin und 2 schwarzen Boxen die größer sind als ich - alles kein Problem.

Aber stimmt wohl, es soll auch weibliche Wesen geben die da weniger tolerant sind...

@ Zooom: Das klingt ja schon wieder sehr vielversprechend was du da planst, in welchem Teil der BRD muss ich dich einordnen, sach bitte nicht du wohnst ganz unten im Süden
Köter
Inventar
#999 erstellt: 27. Jan 2012, 14:53
[quote="baerchen.aus.hl"]das nächste LS Projekt ist für einen Nachbarn. Der hatte vor 5 Jahren schiere Bretter eingelagert. Schöne deutsche Eiche aus dem Spessart. Der bekommt ein Gehäuse in Räuchereiche.[/quote]

*Interesse-anmeld*

Bitte um Info wenn du dieses Projekt startest!

Grüße, Köter


[Beitrag von Köter am 27. Jan 2012, 14:55 bearbeitet]
Hifi-Tom
Inventar
#1000 erstellt: 27. Jan 2012, 15:10

ABER, wir ALLE, Fertigkäufer und DIYer gehören doch fast schon zu einer aussterbenden Art.


Ja leider, wenn ich sehe, das die Generation von heute Musik über Handy hört...


Eine High End in München zog gerade mal 14 000 Besucher an..Die Selbstbaumesse HMW weniger als 1000 Seelen.
das ist lächerlich. Eine Messe für Modellbauer lockt 60 000 menschen an.


Wohl war.


Leben und leben lassen...


Ist auch mein Motto, daher sehe ich die ganze Diskussion auch entspannt.
Bastet28
Inventar
#1001 erstellt: 27. Jan 2012, 15:18
@ Zim81: sehe ich genauso. Ich frage niemanden um Erlaubnis wenn ich etwas will, sondern mache das so wie ich es für richtig halte - bei den Dingen, die mir wichtig sind.

Es gibt Entscheidungen die man absprechen kann oder möchte, und es gibt Grenzen. Das muss so akzeptiert werden und Punkt. Das zählt für beide Partner, wir sind ja auch beide eigenständige Menschen. Zu einer Beziehung gehört Toleranz und Akzeptanz "des Anderen" einfach dazu. Wenn alles nur noch Kompromiss ist (bzw. nur noch nach der Frau gehen soll) dann frage ich mich ob jemand Eigenständig ist - und wie lange dieses "Glück" (ehrlich) andauert. Aber auch hier sieht man ja oft, dass viele das Konstrukt Beziehung aus Verlassensängsten länger aufrecht erhalten als es eine Beziehung ist. Auch kennen Frauen i.A. nicht soetwas wie einen M(an)A(ccept)F(aktor) bei Ihren Hobbys.

Daher gestalte ich mir meinen Hifi-bereich genau so, wie ich es will. Mit Absorbern, Basstraps in den Ecken usw. Meiner Freundin sind TV und Wohnraum wichtig, dann wird das eben konsequent nach Ihrem Geschmack gestaltet. Beide glücklich. Einzeln, wie auch Zusammen. Das zählt für mich auch unter "Leben und leben lassen" bzw. das ist eher meine Art des Kompromisses.


[Beitrag von Bastet28 am 27. Jan 2012, 15:26 bearbeitet]
Zim81
Hat sich gelöscht
#1002 erstellt: 27. Jan 2012, 15:31
Du hast also einen eigenen Hörraum odr meinst du Absorber etc. im Wohnzimmer?
baerchen.aus.hl
Inventar
#1003 erstellt: 27. Jan 2012, 15:35
Die High End sollte 1. nicht in München stattfinden sondern eher irgendwo im Raum Frankfurt-Kassel. Das würde zur zentralen Nähe zu ganz Deutschland schon mal mehr Leute anlocken. Und dann sollte sie sich evtl einen anderen Namen geben. Das Titel "High End" schreckt viele ab... zu teuer, kann ich mir eh nicht leisten, uninteressant.....

Wenn es bei der Modellbaumesse nur die teuren Modellflieger und Mini Hubschrauber gäbe, würden da auch wesentlich weniger Leute hingehen
Blaupunkt01
Stammgast
#1004 erstellt: 27. Jan 2012, 15:37
@baerchen: Wer aber schon mit dem Gang zum Händler überfordert ist wird sicherlich auch keine LS selber bauen...
Und wenn man sich etwas Zeit nimmt und informiert gibt es auch an Fertig-LS eine riesige Auswahl.
Ich hatte mich eigentlich schon gut informiert, finde aber immer noch neue LS die in meine Preisklasse gepasst hätten.
Das Problem ist das Probehören und vergleichen. Das wird dann auch bei Fertig-LS schwierig!
Hifi-Tom
Inventar
#1005 erstellt: 27. Jan 2012, 15:47

Und wenn man sich etwas Zeit nimmt und informiert gibt es auch an Fertig-LS eine riesige Auswahl.


Was heißt hier auch, die Auswahl ist riesig, im Fertigbereich die größte!


Das Problem ist das Probehören und vergleichen. Das wird dann auch bei Fertig-LS schwierig!


Ein Käufer eine Bausatzes hat diesen in der Regel nicht vorher gehört, geschweige denn mit allen anderen Bausätzen verglichen, das ist Klagen auf Hohem Niveau.


[Beitrag von Hifi-Tom am 27. Jan 2012, 15:48 bearbeitet]
Horus
Inventar
#1006 erstellt: 27. Jan 2012, 15:57

ZOOOM schrieb:
Ach Leute, lasst doch das streiten..

dazu ist UNSER Hobby viel zu schön...

ABER, wir ALLE, Fertigkäufer und DIYer gehören doch fast schon zu einer aussterbenden Art.

Darum sollten wir uns keine Köpfe einhauen.

"Don Camillo und Peppone" (noch bekannt?) ... einen gemeinsamen Nenner wird's da letztendlich nicht geben.
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