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Offener Manger Stammtisch

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Nixals'nDraht
Stammgast
#1 erstellt: 27. Dez 2014, 19:58
Sooo, dann mach ich das jetzt einfach auch mal..., …, reden kann man viel..., machen auch, wenn man nur will..., ….
Heute, im Jahr 2014, ist nach 45 Jahren Firmengeschichte der Manger Wandler immer noch polarisierend. Mit einem neuen Internet-Auftritt

Manger

(die deutschen Seiten werden lt. Fr. Manger nach und nach ergänzt)

und neuen Modellen stellt sich das Unternehmen modernisiert dar.

Seit einigen Tagen bin ich auch angekommen, nach dem Kauf eines gebrauchten Pärchens 109IIe.

Vorgeschlagen wird, dass alles, was mit Manger zu tun hat, hier rein kommt. Die Threads, die bereits gestartet sind, teilweise schon -zig Jahre alt, poste ich einfach mal zum Verweis, ohne eine bestimmte Rangfolge:

Vor- und Nachteile von Manger-Wandlern
http://www.hifi-forum.de/viewthread-30-6522.html

Manger Schallwandler MSW ständig defekt
http://www.hifi-forum.de/viewthread-30-16136.html

Manger ZB 109 Testprotokoll
http://www.hifi-forum.de/viewthread-30-11263.html

Manger MSW - Genial oder nur ein anderer Breitbänd...
http://www.hifi-forum.de/viewthread-30-308.html

Manger Zerobox 109
http://www.hifi-forum.de/viewthread-30-15943.html

Manger + I-Dipol
http://www.hifi-forum.de/viewthread-104-25048.html

Manger Hörtest CD
http://www.hifi-forum.de/viewthread-33-7966.html

Manger Zerobox!
http://www.hifi-forum.de/viewthread-30-8344.html

Back to the roots - frei von Effekthascherei, und voodofrei - soll hier dem Manger Wandler und seinen Interessenten rund zum Thema Musik und Musikwiedergabe ein Thread zum Austausch zur Verfügung gestellt werden.

Ich sage „los geht's“... schau'n mer mal, wie sich das so weiterentwickelt...

Roland


[Beitrag von Nixals'nDraht am 29. Dez 2014, 08:44 bearbeitet]
Nixals'nDraht
Stammgast
#2 erstellt: 29. Dez 2014, 08:43
Beim Kauf meiner Mangers hab ich auch ein Päckchen Holodingsda mitgenommen, mangels Neuware das Testset. Es steckte in einem Versandkarton der Firma SST Schallplatten Schneid Technik aus Frankfurt, wo es offenbar zuletzt war.

Wer etwas über die Schallplatte lernen möchte, dann ist der Besuch der sehr informativen Internetseite der
Schallplatten Schneid Technik Brüggemann GmbH
Pflicht.

Ich übernehme aber keine Gewähr für die Folgen

Wer sich in Bezug zur Geschichte der Schallplatte weiter vertiefen möchte, dem sei ein Besuch im
HiFi-Museum Wiesbaden
sehr zu empfehlen.

Einen schönen Jahresausklang wünscht
R.


[Beitrag von Nixals'nDraht am 31. Dez 2014, 23:11 bearbeitet]
High-End-Er
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 08. Jan 2015, 19:51
Sehr gute Idee einen Thread für Manger-Lautsprecher aufzumachen
Ich höre seit Jahren mit einem Paar Manger Zerobox 103/3 (mit 3 MSW pro Lautsprecher) und bin immer wieder überrascht wie gut die Manger spielen. Zumindest wenn man sich an den "Klang" der MSW gewöhnt hat und ihn mag
Nixals'nDraht
Stammgast
#4 erstellt: 09. Jan 2015, 22:25
Willkommen, dann sind wir ja bereits eine Gruppe

Begonnen habe ich meine Mitgliedschaft im Forum ca. zwei Jahre vor meinem ersten Post (#5637) im Stammtisch des guten Tons. Die von mir implizierte Doppeldeutigkeit ist durchaus ernstgemeint, denn es herrscht dort im Stammtisch ein wahrhaft "guter Ton", frei von Geschwurbel, Goldohrgefasel und Voodo. Den "harten Kern" dort kann man grob an den Fingern zweier Hände aufzählen. Nicht alle sind Sehring-Hörer, ich selbst habe mich damals als Nubert-Hörer geoutet umd war als "Fremdling", wie auch andere, immer akzeptiert. Der Kauf meiner ZB 109 IIe schließlich war ein Herzschlagfinale zur Sehring 702 SE. Ich habe es aber bisher auch nicht bereut. Die lockere, unangestrengte Gelassenheit und die Präzise Bühnenabbildung der Manger sind einfach Klasse.

Es macht oft Spaß, im Sehring Stammtisch mitzulesen und mitzumachen, in der Regel sachlich im Thema und meist mit Humor, gelegentlich sehr hintersinnig, wie ein guter Stammtisch eben. Dem Sehring Stammtisch werde ich auch treu bleiben, schon alleine "des guten Tons wegen", halt nun vom Mangerland aus...

Du und alle zukünftigen Manger Stammtischler sind eingeladen, diesem Thread hier vergleichbare Blätter und Blüten wachsen zu lassen.

Ich verstehe diesen Thread hier als Ableger des guten Tons. Wenn er vergleichbare Wurzeln schlägt, so hat der Offene Manger Stammtisch eine gute Zukunft.



[Beitrag von Nixals'nDraht am 09. Jan 2015, 22:36 bearbeitet]
Nixals'nDraht
Stammgast
#5 erstellt: 09. Feb 2015, 21:38
Nun ja, wenn sonst niemand was zu „vertälle“ hat, nachstehend wieder was „drahtiges“:

Tiefbasserweiterung (-3dB-Punkt) für ZB109IIe von 40Hz (Nennwert) auf Subwooferniveau! bei ca. 27Hz:

Istzustand:
Die untere Grenzfrequenz (-3dB-Punkt) für die ZB109IIe liegt lt. Herstellerangabe der Fa. Manger bei 40Hz.

Der Frequenzschrieb sieht für den LS (Abstimmung in „geschlossener“ Bauweise) folgendermaßen aus (ich denke, jeder ZB109IIe Besitzer kennt ihn):



Nun gibt es im „Ländle“ zufälligerweise einen Tüftler Namens Nubert, der für seine unterschiedlichen LS individuell abgestimmte Equalizer anbietet, die u.a. den physikalisch bedingten Frequenzgangabfall im Bass so korrigieren, indem sie dem nachgeschalteten Verstärker einen zum abfallenden Frequenzgang gespiegelten Verlauf zuführen, nämlich mit zu tieferen Frequenzen hin entsprechend ansteigender Amplitude. Somit wird eine tiefere untere Grenzfrequenz erreicht. Natürlich innerhalb der möglichen physikalischen Grenzen der jeweiligen Chassis. Um jetzt die Basschassis nicht zu überfordern (der Hub muss zwangsläufig zunehmen) wird dann ab einer individuell festgelegten Grenzfrequenz der untere Frequenzbereich steilflankig (-24dB/Oktave) abgeschnitten. Dies führt auch ein klein wenig zu einer ENTLASTUNG des Verstärkers bzw. der Endstufen, weil Frequenzen unterhalb dieser Grenze nicht mehr verstärkt werden müssen.
Eine tiefergehende Beschreibung der ATM Module findet sich hier:

http://www.nubert.de/atm-module/111/

Vergleicht man nun den Frequenzgangverlauf der ZB109IIe mit den Frequenzgangverläufen der erhältlichen Equalizer Varianten, so passt das ATM 102 nahezu ideal zur ZB109IIe und schiebt deren untere Grenzfrequenz auf unter 30Hz (typisch ca. 27Hz), einen Wert, den manch große Standbox nicht erreicht.

Siehe:
http://www.nubert.de/atm-102-modul/p400/?category=111

Das Datenblatt dazu über den nachfolgenden Link, oder selbst auswählen unter „Links und Downloads“ (rechte Spalte der Hauptseite zum ATM 102-Modul):
http://www.nubert.de/downloads/atm_102.pdf

Zu beachten ist allerdings, dass bei Betrieb mit dem ATM Modul „ATM 102“ nicht mit zu hoher Lautstärke gehört wird, weil sonst der Schwingspulenträger des Basschassis der ZB am Magneten anschlagen kann (allerdings hat sich Fr. Manger dazu mir gegenüber folgendermaßen geäußert: Zitat: „...es spricht nichts dagegen, man kann gegebenenfalls den Tieftöner anschlagen hören, aber im Normalfall passiert da nichts...“ Zitat Ende). Hierzu bin ich, was den „Normalfall“ betrifft, aber persönlich eher vorsichtig, da ich die Chassisparameter der ScanSpeak Treiber nun wirklich nicht kenne. Die Manger ZB109IIe sind sowieso eher für moderate Lautstärken denn für Partybeschallung geeignet. Zudem lässt sich die Tieftonerweiterung am ATM Modul per Regler stufenlos einstellen, und im Bedarfsfall auf „null“ regeln. Segensreich ist die immer vorhandene steilflankige Filterung mit -24dB/Oktave, beim ATM 102 unterhalb 25Hz, für Vinylfräsenbetreiber ein kleines Geschenk nebenbei, weil gleichzeitig hochwertiges Rumpelfilter.

Fa. Nubert antwortete zum ATM Modul (ATM 102) auf meine Anfrage:

Wichtig:
Generell sind die ATM/ABL auf den jeweiligen Frequenzgang der entsprechenden Nubert-Box angepasste parametrische Equalizer.
Dadurch ist eine 100%ige Anpassung auf einen Fremdlautsprecher natürlich nicht möglich.

Bitte beachten, dass Nubert - und ich! - keine Garantie oder Gewährleistung in Bezug auf möglicherweise entstehende Defekte bei Einsatz eines ATM Moduls an "Fremdlautsprechern" geben können!

Der Tieftöner des angeschlossenen Lautsprechers wird um bis zu Faktor 2 stärker ausgelenkt –
Daher gilt gerade bei höheren Pegeln:
Vorsicht – nicht dass der Tieftöner beschädigt wird!

Grundregel:
Je lauter der Gesamtpegel, desto geringer sollte die Bassverstärkung am ATM eingestellt sein.

Nach meiner Auffassung ist der dem ATM 102 für die Regelung zugrundeliegende Frequenzgangverlauf in Bezug zum tatsächlichen Frequenzgang der ZB109IIe hinreichend genau übereinstimmend, um nicht über "Frequenzgangfehler" nachdenken zu müssen. Die Welligkeiten des Frequenzgangs in einer häuslichen Hörumgebung, vor allem im tieffrequenten Bereich, sind weitaus größer, als "Goldohren" hier jemals als Fehler heraushören könnten. Und für mich als "Holzohr" deshalb umsomehr vernachlässigbar.

Nun, jedem der sich mit dem Thema beschäftigen und vielleicht auch in eine sinnvolle Tiefbasserweiterung seiner ZB109IIe investieren möchte, viel Spaß.

Mein Fazit:

Genial!



[Beitrag von Nixals'nDraht am 09. Feb 2015, 22:06 bearbeitet]
Nixals'nDraht
Stammgast
#6 erstellt: 23. Feb 2015, 21:15
Ach ja, die Sache mit der Tiefbasserweiterung gilt natürlich auch für die Manger Modelle p1 und z1.
Hamburg1972
Neuling
#7 erstellt: 22. Mrz 2015, 08:48
Moin Moin,

freu mich, dass es endlich mal einen Manger-Sammelpunkt gibt. Bin seit ca. 3 Monaten auch Mangerist. Zuvor Sehring 700 SE und Spendor A6. Habe jetzt die Aktivierung einer 109 via DSP-Module über Hifiakademie Endstufen hinter mir. Als Vorverstärker dient ein Funk Tonstudiotechnik MTX Monitor. Plattenspieler ist z.Z. deaktiviert (Transrotor hydraulic), Wiederbelebung steht aber an.

Es läuft erst mal
Und auch gar nicht soooo schlecht!
Aber halt auch nicht perfekt. Bassbereich / Hall ist sicher noch ausbaufähig.

Als nächstes steht die Optimierung des Hörraums an, da es sich um einen Kellerraum handelt mit relativ geringer Deckenhöhe (2,10 m denke ich), wird das die eigentliche Herausforderung. Daher war ich auch zu Manger gewechselt (halte Spendor / Sehring auch für exorbitant gute Lautsprecher, in Teilbereichen auch der Manger überlegen, die ist schon tonal recht speziell), da es halt (auch) ein Nahfeldmonitor ist und über die einfache Aktivierungsmöglichkeit / DSP erhöhte Eingriffsmöglichkeiten vorhanden sind. Ohne Hörraum halt nix gut. Messmikrofon steht schon herum, Rest auch, jetzt muss man nur noch die Zeit finden .... falls jemand zu dem Thema Erfahrungen hat (gerade niedriger Kellerraum), bin für Infos dankbar.

Soviel dazu erst mal.

Gruß aus Hamburg!!

Ralf
Nixals'nDraht
Stammgast
#8 erstellt: 22. Mrz 2015, 10:28
Moin, Hummel, Hummel,

willkommen in der Runde
Ja, die Sehrings sind allererste ( ) Sahne. Aber auch für mich doch nicht ganz. Vielleicht hast Du im Sehring Stammtisch gelesen, dass ich mich zwischen Sehring 702SE und Manger 109 für letztere entschieden habe. Die geschlossenen Bauweise der Manger in unserem akustisch problematischen L-förmigen Wohnzimmer war schlichtweg stimmiger.
Ja, die Manger ist tonal nicht ohne, aber weniger bis gar nicht, wenn man im Nahfeld hört, was ich/wir in unserer ca. 30qm Wohnbutze tue(n). Und jetzt nach einem Vierteljahr und einigen Konzertbesuchen in Klassik und Jazz zur Kalibration meiner Ohrwatscheln im Vergleich zu den Mangers kann ich für mich feststellen, dass die Manger ungemein ehrlich sind, und zudem ein absolut langzeittaugliches, ermüdungsfreies Hören ermöglichen. Selbst einen Mahler kann man von vorne bis hinten ohne Pause "durchsitzen"... Allerdings gibt es Aufnahmen, die mit den Mangers nicht gehört werden wollen.

Ich habe letzte Woche die von mir oben beschriebene Tiefbasserweiterung mit einem ATM-102 Modul von Nubert an der 109-er umgestzt und bin begeistert. Begeistert ist eher noch untertrieben. Das ist wirklich genial. Ich kann das uneingeschränkt empfehlen. Nicht unbedingt "mehr Bass" ist das Resultat, sondern der Zugewinn an Rauminformation. In diesen tiefen Lagen spielen ohnehin nur wenige Instrumente. Die beste Einstellung am ATM ist dabei mit Reglerstellung so zwischen 10 und 11Uhr. Dies habe ich zunächst gehörmäßig ermittelt und dann mit der DSP mobile App messenderweise bestätigt.

Eines habe ich auch festgestellt, und ich glaube, dass dies mit das wichtigste für den Betrieb der Mangers ist: Man braucht einen einigermaßen laststabilen und wirklich schnellen Verstärker. Mit Glimmkolben... ich weiß nicht... Habe eine T+A 820M Endstufe davor und stelle fest, dass alles passt.

Für die Akustikoptimierung steht hier auch nach wie vor ein Projekt an. Ich werde zunächst mit HWL Platten mit rückseitig aufliegender Dämmwolle experimentieren. Das könnte für Dich auch eine Lösung sein. Wenn Du sie leicht schräg abhängst, so dass zumindest an einer Seite der schräg gehängten Platten (3-4 Stück?) eine dickere Lage Dämmwolle - also diese keilförmig - angebracht werden kann, könnte eine mögliche Lösung sein.
Nun denn, viel Spaß beim Optimieren, und noch 'n schönen Sonntach

Roland (jetzt ab zum Frühstück)


[Beitrag von Nixals'nDraht am 22. Mrz 2015, 13:09 bearbeitet]
Hamburg1972
Neuling
#9 erstellt: 27. Mrz 2015, 07:27
Die Idee mit den HWL Platten hat potential, habe gleich mal herum gegoogelt, aber stehe in meiner Meinungsbildung noch am Anfang.

Der Kellerraum hat eher so um die 2 m Höhe; viel Potential fürs Abhängen von Platten ist da nicht. Aber es scheint eine preislich sehr interessante Lösung zu sein, die sich ggf. auch optisch (noch) interessant einbinden lässt. Die neueren Platten sind ja zum Teil etwas aufgehübscht zu kriegen
Nixals'nDraht
Stammgast
#10 erstellt: 04. Apr 2015, 12:58
Moin,

bei "nur" 2 m Raumhöhe (1. Mode 85,75 Hz) müsste man eine bewegliche Konstruktion machen, damit man im Raum auch noch einigermaßen bequem hin- und hergehen kann. Vielleicht mit einem Rahmen, der über Umlenkrollen absenkbar ist, Denn direkt an der Decke angebrachte Dämmelemente bringen nichts. die Dämmplattten müssen mit evt. darauf befestigter Dämmwolle mit Zwischenraum vor der Decke angebracht sein, damit sie maximal wirksam sind.
Also reingehen in den Raum, Hörposition einnehmen, und die Schnur lösen, damit das "Dämmsegel" sich absenken kann.
Ein mit Tuch bespannter Holzrahmen mit Dämmwolle obendrauf reicht auch aus...
Dickebiene
Neuling
#11 erstellt: 12. Apr 2015, 17:46
[Nach oben]
Hallo
Bin seit 1 Woche auch stolzer Besitzer einer 103/3.(habe meine Dynaudio C4 verkauft)
Nach langen suchen habe ich nun das was man braucht um richtig Musik zu hören.
Es ist teilweise Atemberaubend,wie realistisch das rüberkommt,einfach irre.
Gruß die Dicke Biene
Nixals'nDraht
Stammgast
#12 erstellt: 14. Apr 2015, 04:36
Moin,

wer bei seiner Lautsprechersuche "ankommen" möchte kann derzeit möglicherweise (noch) fündig werden im audio-markt unter "Manger"...


Käffchen gefällig ?
cumbb
Gesperrt
#13 erstellt: 18. Apr 2015, 06:17
Am Manger muss sooo viel gemacht werden, damit die einigermaßen spielen - ich bin kein enttäuschter Fan,-! Aber danach kann man schon hören, dass da viiiiel mehr ging, wenn Fam. Manger mal eine grundsätzliche und aktuelle Erkenntnisse berücksichtigende Überarbeitung leisten würde. In dem momentanen Zustand spielen die Manger - meine Meinung - nicht mal Breitbänder-Mittelklasse. Für das Geld schlicht frech - setzte man voraus, Fam. Manger würden die Probleme bekannt sein.
Nehmt nicht die Holodingsda aus Plastik für frech Geld! Hast Du Plastik, hörst Du Plastik! LS sind auch nur komplexe Schwing-, Resonanz-Systeme! Bastelt Euch aus anderem Material.
Und schließt nicht irgendwelche fetten Komplementär-Kisten dran!
LG
Nixals'nDraht
Stammgast
#14 erstellt: 21. Apr 2015, 06:07

cumbb (Beitrag #13) schrieb:
Am Manger muss sooo viel gemacht werden, damit die einigermaßen spielen - ich bin kein enttäuschter Fan,-! Aber danach kann man schon hören, dass da viiiiel mehr ging... In dem momentanen Zustand spielen die Manger - meine Meinung - nicht mal Breitbänder-Mittelklasse...


Wann und wo hast Du denn welchen Manger Lautsprecher gehört?


...Für das Geld...


Ich kenne die betriebswirtschaftliche Kalkulation der Firma Manger nicht. Die Entscheidung zum Kauf wird - neben dem Preis - auch und vor allem vom persönlichen Höreindruck beeinflusst.


...Nehmt nicht die Holodingsda aus Plastik... Hast Du Plastik, hörst Du Plastik! LS sind auch nur komplexe Schwing-, Resonanz-Systeme! Bastelt Euch aus anderem Material...


Ein "Holodingsda" ist kein Resonator und kann, wenn man möchte, mit einer Einlage gedämmt werden. Ich höre mit und ohne Einlage allerdings keinen Unterschied. Dass das Holodingsda aus Kunststoff gefertigt wird, hat vielerlei praktische Gründe. Aus Holz gefertigt entspräche es akustisch möglicherweise mehr meinen Holzohren, erfordern dann aber auf Grund des Gewichts hässliche Schraubenlöcher in der Schallwand...


...Und schließt nicht irgendwelche fetten Komplementär-Kisten dran!...


Was meinst Du damit genau?

Finale:
Also, ich lade Dich zum Hörtest mit Deiner Lieblingsscheibe (CD - kein Vinyl!) zu mir ein. Käffchen gibt es gratis dazu.
cumbb
Gesperrt
#15 erstellt: 22. Apr 2015, 10:50
Wo wohnst Du denn?
Den Manger habe ich herumzuliegen. Aufgemotzt.
Wesentlich an LS sind die Gehäuse, der Einbau und die Bedämpfung. Chassis kommen an hinterer Stelle: Diamant in Holzkiste ist Holzkiste mit Diamant. Hört halt niemand, weil wir nur Holzkisten kennen und hören.
Dass das Holodingsda nicht die Aufgabe eines Resonators hat, klar. Resoniert aber, wie auch unsere Holzkisten, die in der Regel nicht Resonieren zur Aufgabe haben.
Sei froh, dass Du nicht Stand-LS hast. Absurd. Die 109er kannst Du, musst Du ordentlich überarbeiten. Ordentliche Ständer bau Dir, damit der Klang entschlackt und sauberer wird.
Komplementär: Nahezu alle Transen-Verstärker mit Rang und Namen. Plus und Minus werden von verschiedenen Bauteilen verstärkt. Was da an Unsauberkeit - was ein Manger ja nicht machen soll - zusammenkommt, zeigt - kann zeigen - ein Manger umso deutlicher.
Was sind Deine Quellengeräte und Dein Verstärker?
Solltest Du Dich nicht an eine Überarbeitung der LS wagen, im Sommer hätte ich Zeit und Muße. Wären ja problemlos verschickbar.
LG
Nixals'nDraht
Stammgast
#16 erstellt: 22. Apr 2015, 15:45
@cumbb:
Antwort zur 1.Frage: GÖ
Antwort zur 2. Frage: Siehe mein Profil
Zum Rest: Auch Röhren glühen bei Audio Verstärkern komplementär, außer bei "Eintaktern", oder?. Zudem bin ich "öko" eingestellt und vermeide, wo es geht, hohen Stromverbrauch. Im Übrigen mag ich keine Übertrager- außer bei meinem Kopfhaubenschätzchen. Ich bin und bleibe eben Holzohr.
cumbb
Gesperrt
#17 erstellt: 22. Apr 2015, 16:18
Cool;-!
Autokennzeichen GÖ? 200 km, könnte ich mal machen.
Ich würde mal einen Komplementär-Verstärker mit nur einer Komplementärstufe hören. Geht noch;-) Oder alte Transen "B-Verstärker", die keine (hinreichend unterschiedlichen) 'Komplementär'-Bauteile verbaut haben. Wie Röhre. Übertrager nicht nötig. Verbrauchen auch noch weniger als das, was heute so als A/B angeboten ist. Würde ich mit leben können klanglich. Kann sein, dass damit nicht Remmi-Demmi geht, aber für einen guten entspannten Abend, oder auch mal Party-Pegel, top. Und ganz gewiss das Richtige für Jemanden, der nicht ein Paar Sehring 702 SE, sondern ein Paar Manger vorzog. Die Sehring hätten gar nix gezeigt auf Dauer. Nur ein paar Farben und grobe Kontour.
Nur meine Meinung;-)
LG
Nixals'nDraht
Stammgast
#18 erstellt: 22. Apr 2015, 18:38
Für Raucher:
GÖ wie Göteborg in Südschweden
eben


[Beitrag von Nixals'nDraht am 22. Apr 2015, 18:43 bearbeitet]
Nixals'nDraht
Stammgast
#19 erstellt: 11. Jul 2015, 11:52
@all:

Hat denn jemand der mitlesenden 109-er- / oder gar z1-/p1- Eigner in der Zwischenzeit ein ATM-102 "upgrade" durchgeführt und möchte dazu hier kurz berichten?

Ich meinerseits bin nach wie vor begeistert über das zusätzliche Bassfundament.

Noch einen schönen Sommer allerseits
Nixals'nDraht
Stammgast
#20 erstellt: 21. Jul 2015, 18:49
Trotz one man show hier ein posting in der Hoffnung auf Erfolg:

Suche LS-Abdeckung für Manger ZB 109Iie, da Manger nicht mehr liefern kann.
Angebote bitte per PN

Danke
R.
Hamburg1972
Neuling
#21 erstellt: 25. Aug 2015, 14:34
Moin Moin,

habe mein Manger-Projekt beendet.

Manger Zerobox 109 mit Hifiakademie DSP-Endverstärkern (die 500 Watt-Geräte, man hat es ja ) ausgestattet, DSP-Daten eingelesen, Holoprofile angebaut, mal eben ein paar Ständer für viel Geld gekauft, Messmikrofonorgien etc. pp.

Klanglich? SEHR beeindruckend! Mag primitv klingen, aber auch die (Mehr-)Pegelreserven durch die höhere Trennfrequenz sind schon sehr nett wenn man mal "livehaftigen" Klang haben mag Von dem skalpellartigen holografischen Klangbild ganz zu schweigen.

Der Bass der 109 in aktivierter Form ist sehr gut in das Klangbild integriert und tiefreichend - mehr braucht es ganz sicher nicht (jedenfalls bei ca. 25 m² Raum und niedriger Decke). Hatte bei den bisherigen Lautsprechern (Spendor, Sehring) noch einen flinken A.C.T.-Subwoofer laufen, das ergab bei der Manger keinen Sinn mehr. Insgesamt war die Auswirkung der Aktivierung sehr deutlich zu bemerken und hebt die Manger gegenüber der Passivversion deutlich ab - m. E. also eine empfehlenswerte Maßnahme.

Was immer erhalten blieb, ist tatsächlich der Effekt, dass die gehörte Bühne etwas höher anfängt und eine leichte akkustische Bündelung (nicht bezogen auf das Bühnenbild insgesamt, die Staffelung / Ortbarkeit ist grandios), eine Art (wohl systembedingte) "Gepressheit" in den Stimmen, verblieb. Kann es nicht besser ausdrücken, da gab es schon mal Diskussionen in einem Thread. Aber das ist meckern auf wirklich allerhöchstem (!!) Niveau. Im Vergleich zu meiner vorherigen Sehring 700 SE /Spendor A6, die ich außerordentlich verehrt habe, erschien es mir, dass man mit den aktivierten Mangern schon in den höchsten hifideligen Regionen ankommt, wo die anderen sich doch schwer taten, insbesondere, weil die Manger eben bei Bedarf Impulse auch verzerrungsfrei laut und heftig kann, während z.B. die Spendor diesen Bereich eher ausspart. Der glitzernde Charme der Spendor wiederum bei einem gefühlt eher unpräzisen Bass ist der preussischen Sehring wiederum fremd, die Sehring ist "kompletter", gibt sich praktisch keine Blöße, wird aber von der Manger letztlich in allen Punkten mehr oder weniger ausgeprägt überholt. Aber in den luftigen hifidelen Lustwandeleien ist es eh mehr eine Religion, was nun besser oder halt schlechter ist. Und natürlich eine Frage des Musikstils. Die Manger können alle Musikrichtungen komplett darstellen, was viele Lautsprecher nicht vermögen.

Die Elektronik von Hifiakademie kann ich uneingeschränkt empfehlen, Preis-Leistung ist supi, DSP-Software Daten einlesen etc. klappt super, das Klangbild erschien mir nicht digital sondern "warm". Haptik und Qualität sind ausgezeichnet. Die Lieferzeiten sind - naja, etwas gewöhnungsbedürftig. Ob es die 500 Watt-Endstufen sein müssen? Sicher nicht, aber der Mehr-Preis ist überschaubar und wenn man schon ein High-End-Projekt macht, naja, dann halt richtig. Die Manger mit den Endstufen im "Rücken" wirkten jedenfalls klanglich wie in Stein gemeißelt

Die Holoprofile haben sich bei mir nicht merklich ausgewirkt, hätte man sich (m. E.) sparen können. Aber da ist ja vieles Geschmacksache.

Aber nun ist Ende im Gelände. Der geplante Hörraum (ein Grund weshalb man sich so ein Haus ja kauft) wird einfach nix mehr, die 2,10 m Keller-Deckenhöhe nerven zu sehr und die (sauteure) Trockenlegung des Kellers hat gefühlt nicht hinreichend gefruchtet...

Entsprechend verabschiede ich mich aus dem Manger-Stammtisch, bis das der Audio Markt euch scheide

Sehr freundliche hilfsbereite Atmosphäre in dem Chat, der Vergleich mit dem Sehring-Stammtisch muss sicher nicht gescheut werden .

Danke für die Tipps und Infos!


[Beitrag von Hamburg1972 am 25. Aug 2015, 15:15 bearbeitet]
Nixals'nDraht
Stammgast
#22 erstellt: 07. Okt 2015, 19:50
Nö, ich sag jetzt nix!
Nixals'nDraht
Stammgast
#23 erstellt: 28. Apr 2016, 18:44
Nun gut, wenns denn so sein soll, dann mach ich halt eben wieder weiter. Anscheinend hört niemand mit Mangers, oder die werte Hörerschaft genießt im Hörsessel und lässt schreiben

Oder vielleicht doch? Schon gelesen?:
Manger in der Szene von B

Gruß
R.
HiFi-Selbstbau
Inventar
#24 erstellt: 03. Nov 2016, 13:39
Traurige Nachricht für Manger Fans. Leider ist Josef W. Manger am 27.10.2016 im Alter von 87 Jahren verstorben. Danke an Herrn Manger das er uns diesen tollen Wandler gegeben und viele Jahre für kontroverse Diskussionen gesorgt hat.

https://www.fidelity...-von-josef-w-manger/

:-(


[Beitrag von HiFi-Selbstbau am 03. Nov 2016, 13:44 bearbeitet]
fordgranada23
Stammgast
#25 erstellt: 23. Nov 2016, 17:11
Servus,
Ich bitte um Infos / Erfahrungsberichte zum Manger Schallsystem. (Achtziger Jahre, aktiv)
Worauf sollte ich, sofern ein kauf zustande kommt achten? Gibt es da Treiber die nicht mehr zu repariern / bekommen sind? Wie stehts um die Elektronik etc.... ich hatte noch nie etwas mit Manger zu tun und dementsprechen genau gar keine Ahnung was da auf mich zukommt....

Alles was ich bisher so lesen konnte schreckt mich als Holzohr ja ab.... alles in allem klingt es schon ein wenig nach Vodoo, zumindest sind die Beschreibungen eine Blaupause für Geschwurbel....
aber wissen will ich es trotzdem, und sie werden ja nicht gekauft wenn sie mir nicht gefallen....

LG J
Nixals'nDraht
Stammgast
#26 erstellt: 24. Nov 2016, 22:26
@ fordgranada23:

Hey, willkommen!
1. Welches Schallsystem genau? Es müsste ja dann irgendwo a Papperl drauf sein, oder? Wenn nicht, dann Foto.

Konkrete Fragen kann aber Firma Manger mit Sicherheit viel besser und fundiert beantworten. Sie haben dort in der Rhön übrigens seit neuerdings auch Telefon und E-Mail...

Du schreibst zudem "...Alles was ich bisher so lesen konnte..."
Nicht LESEN sollst Du in erster Linie zur Beurteilung der Lautsprecher, sondern HÖREN. Geh in ein Konzert (kleines Ensemble, nach Möglichkeit Akustikinstrumente), anschließend nach Hause und die gleiche Mukke (weil CD nach dem Konzert gekauft) oder ähnliche in den Player gelegt. Oder lege eine bekanntermaßen gute Piano solo CD auf... Konzertlautstärke einstellen... und...
...wenn dann bei der Wiedergabe schon die ersten Töne Dich grinsen machen, ist alles gut.

Viel Spaß dann mit den Mangers


[Beitrag von Nixals'nDraht am 24. Nov 2016, 23:39 bearbeitet]
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