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Solide Klassiker CD-Player?

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Beitrag
palucca
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 25. Sep 2005, 10:46
hallo HF500,

Du brauchst einen Kopfhörer Verstärker aus dem CD207?
hab noch 2 defekte Geräte. Das TDA1542 könnte ich (auslöten aber erst in ca. 2Wochen, da ich renoviere).
Hab hier einen Testbericht aus der Stereoplay 4/1987. Fazit
der Tester: minimaler Unterschied zum CD960! Neupreis des CD 207 damals 500,-DM.

scope:

Im Sommer ist keine gute Zeit zum verkaufen, hättest noch
etwas warten müssen. Für 80,-EUR hätte ich den sofort gekauft! Also wer was anzubieten hat, meldet sich bei mir.
Kaufe auch defekte Geräte.

Asiaten bezahlen mehr, wenn die Geräte technisch in Ordnung sind. Bei ibä wird leider sehr viel Schrott angeboten. hab in letzter Zeit sehr viele Philips, Marantz und B + O CD-Spieler gekauft. Alle mußten repariert werden, da nach über 20 Jahren die Netzteilelkos ausgetrocknet sind, kalte Lötstellen beseitigt werden müssen und Steckverbindung gereinigt werden müssen. So ca. 3-4 Stunden dauert das Überarbeiten schon. Ich verkaufe viele Geräte jetzt direkt nach Taiwan und Japan. Alles andere geht bei ibä rein. Einer meiner Käufer hat einen Vintageshop in Taiwan und verkauft z.B. einen CD303 für
ca. 300,-EUR. Als Verstärker werden häufig Röhrengeräte mit 10-15watt benutzt und als Lautsprecher Saba creen cones
in offenene Schallwände! Philips,Revox und Studer haben in Asien absoluten Kultstatus.


[Beitrag von palucca am 25. Sep 2005, 10:59 bearbeitet]
-scope-
Hat sich gelöscht
#52 erstellt: 25. Sep 2005, 11:16
Hallo,

so´n Krempel bekomme ich immer wieder mal rein....Werde dein Angebot in Erinnerung behalten...versprochen!
Satin
Stammgast
#53 erstellt: 25. Sep 2005, 11:46

palucca schrieb:
Philips,Revox und Studer haben in Asien absoluten Kultstatus.


Ich Denke so: Die Erde bebt dort sehr häufig. Häuser fallen zusammen wie ein Kartenhaus, vieles was man liebgewonnen hat ist kaputt, aber einen Philips/Studer gräbste aus dem Schutt, und er läuft sobald er Strom bekommt.
hf500
Moderator
#54 erstellt: 26. Sep 2005, 16:21
@Palucca:
Moin,
das ist jetzt ein Missverstaendniss.
Beide Geraet sind auch im KH-Verstaerker in Ordnung, aber auf der Platine ist sowenig
"Zeugs", dass ich die Kopfhoererendstufe noch nicht gefunden habe.
Ich vermutete sie daher eng verbandelt mit dem Line-Ausgang.

Was man ausserdem machen sollte, wenn man einen 207 offen hat:
Den Spannungsregler auf dem Aluwinkel und den Winkel zur Rueckplatte mit Waermeleitpate versehen.

Dass der 207 so nah am 960 ist, wundert mich nicht.
Die Geraete duerften bei Decoder, Filter und Wandler (TDA1541) gleich sein.
Wenn Unterschiede, dann wohl in der Line-Stufe, auch wenn ich darin keinen Sinn sehe.

73
Peter
Erico
Ist häufiger hier
#55 erstellt: 26. Sep 2005, 18:51
Also ich habe 2 Revox B 225, einer mit Phillips CDM 1 Mk I, der andere mit CDM 1 MkII Laufwerk, mein "neuer" Revox B 226 hat auch ein CDM Mk II Laufwerk. Mein ursprünglicher B 225 hat bereits über 16'000 Betriebsstunden und der Laser immer noch genügend Reserven (spannungsmässig) nach oben!
Die ollen Phillipslaufwerke haben keine Laserpropleme, und falls doch mal, kann man die Laserdiode heute noch auswechseln. Die Probleme mit den Laserdioden haben praktisch nur die Japaner (Laserermüdung, was immer das bedeuten soll). Noch nicht mal 10-jährige Sony-Edelplayer kann man auf den Schrott werfen mangels Ersatzteile.
Also, wenn schon einen alten Player, dann mit Phillips-Dreharmlaufwerk.
Meine Infos habe ich übrigens von[url]http://www.revoxwaldshut.de/
Der Herr Sütterlin repariert auch "Fremdmarken" mit CDM 1-Laufwerken
Viel Spass mit den ollen, aber tollen alten Playern!
Gruss Erico


[Beitrag von Erico am 26. Sep 2005, 18:56 bearbeitet]
BarFly
Stammgast
#56 erstellt: 26. Sep 2005, 19:00
Hallo,

für den CD207 bietet einer Service Handbücher an. 10,50 Teuronen für ein kopiertes Handbuch, puuh, letzlich wars mir das aber für meinen alten, roten Player, damals 1987 für 350DM gekauften und so um 1995 rum für 100DM reparierten, Wert.
Ach übrigens, wenn einer sowas in Schwarz oder Weiss, gab es nicht auch noch eine 4. Farbe(grau), abzugeben hat :hail!

Ciao Hans
hf500
Moderator
#57 erstellt: 27. Sep 2005, 16:31
Moin,
den 207 gab es in mehreren Farben?

Das ist eine Neuigkeit fuer mich, meine zwei sind beide dunkelgrau.
Und deshalb habe ich nie an andere Farben gedacht.

73
Peter
cr
Inventar
#58 erstellt: 29. Sep 2005, 10:30
Auch grau gabs, wir hatten mal 3 Stück davon.
Einer ist hinüber, einer geht unzuverlässig und bei einem ist noch alles im grünen Bereich.
Dieses Gerät war eines der ersten wirklich preisgünstigen (1987? im Handel)
Misanthropic
Ist häufiger hier
#59 erstellt: 10. Nov 2005, 16:53
Hm, also ich hab mein Auge auf einen Marantz CD 6000 OSE geworfen, sieht recht solide aus. Hat jemand Erfahrung mit dem geraet?
dj_ddt
Inventar
#60 erstellt: 10. Nov 2005, 17:59
mein (hoffentlich bald kommender) CD-player. soll ja ein klassiker (wohl) sein.

http://www.resultado...ilips_CD160/1XXL.jpg
Saarbiker66117
Ist häufiger hier
#61 erstellt: 18. Nov 2005, 06:36
Mein sony wiegt gute 9 kg und auch mehr Panzer als CD Player

http://www.thevintageknob.org/SONY/sonyes/CDP456ES/CDP456ES.html


[Beitrag von Saarbiker66117 am 18. Nov 2005, 06:38 bearbeitet]
yamaha_cd1
Ist häufiger hier
#62 erstellt: 20. Nov 2005, 18:37

Django8 schrieb:
Also ich habe einen Sony CD-P 101: und hier eine "veredelte" Version: http://www.thevintageknob.org/DAD/CDP101/CDP101.html


Die veredelte Version habe ich auch, wobei das Gehäuse komplett schwarz ist, im Gegensatz zu dem bei vintageknob.
Soll angeblich selten sein, habe um ehrlich zu sein bei ihh bäh auch noch keines gesehen.
Ich bin im grossen und ganzen sehr zufrieden mit dem Player und wenn ich dann die kleine Klappe am Gehäuse öffne um die Fernbedienung herauszunehmen, gibt es immer erstaunte Gesichter.
Zudem sind die ihh bäh-Preise für CDP-101 wirklich akzeptabel, was man von den Philips-Geräten nicht mehr sagen kann.
Letztens wurde über 500€ für ein originalverpacktes CD-100 gezahlt... Hallo !!??
dirkilongus
Stammgast
#63 erstellt: 27. Nov 2005, 19:52
Hallo alle zusammen,

also ich habe hier noch einen Philips CD820 aus dem Jahre 1987 oder 1988, welchen ich damals für 500.- DM neu gekauft habe.

Er läuft immer noch tadellos und hatte seinerzeit schon die beste Fehlerkorrektur. Das einzige, was ich letztes Jahr ausgetauscht hatte, war ein Cent-Artikel. Und zwar war die Nylonhalterung, welche die obere Andruckscheibe im Laufwerksschacht hält, leicht verschlissen. Genau zwischen diesen 2 Teilen befindet sich eine kleine Metallkugel, welche im Laufe der Zeit eine kleine "Grube" in die Halterung "geschaufelt" hat. Die Führung war dann nicht mehr 100%ig und das gute Stück sprang ganz gut. Besonders am Anfang, wo sich die CD am schnellsten dreht.

Auch in diesem Gerät war serienmässig schon der TDA1541 verbaut.

Da ich DIY-Fan bin, habe ich den Player letztes Jahr noch in 3 Stufen "verbessert":

1. Austausch des Quarzes gegen einen externen Präzisions-Oszillator (XO-clock).

2. "0 oversampling" durchgeführt.

3. Austausch der OP-Amps gegen BB OPA 2604.

Klanglich jetzt allererste Sahne!!!

Was ich damit sagen will:

Die "alten" (die "neuen" kenne ich ja nicht )Philips laufen, laufen und laufen , lassen sich gut modden und "klingen" dazu noch spitze!!!

Ich bin froh, daß ich letztes Jahr bei Pollin (JA, bei Pollin!! ) ein komplettes, nagelneus Philips-Laufwerk CDM4 incl. Mechanik (Schublade usw.) und Elektronik (Nachfolgeplatine mit TDA 1543), von dem ich sämtliche Teile(bis halt auf die Elektronikplatine) gebrauchen kann, ergattern konnte!!

Habe ein wenig Angst, daß er dann eines Tages vielleicht doch mal den Geist aufgibt

Gruß
Dirk

www.tubefreak.de
mitake_de
Ist häufiger hier
#64 erstellt: 28. Nov 2005, 22:39
Hi,

interessant waren doch auch die ersten Modelle, bei denen die CD noch senkrecht wie einem Tapedeck eingelegt wurden. Auch dort konnte man die rotierende Scheibe sehen.
So etwas gab es, glaube ich, von DUAL und Grundig ?
Ich habe keine Ahnung, welche Qualität diese Player haben, aber sie sind irgendwie - anders...

Gruß
Dirk
hf500
Moderator
#65 erstellt: 29. Nov 2005, 22:08
Moin,
die Senkrechtspieler sind allesamt keine Philips.
Der bekannteste duerfte der Hitachi DA-1000 sein, mit geaendertem
Design konnte man ihn auch als Nordmende oder Saba haben.
Sharp hatte einen, Sanyo auch (als Siemens auch zu haben).

In der ersten Generation waren bis auf Philips und Sony (und deren Ableger) eigentlich
alle CD-Spieler Senkrechtspieler.
Philips hatte Toplader (Ich zaehle den 300/303 mal dazu) und der Sony CDP-101
war so ziemlich der erste mit Schublade.

Aus mangelnder Erfahrung mit der neuen Technik waren es meist mechanisch aufwendige Geraete,
elektrisch konnten sie mit den Philips nicht mithalten. Besonders die Abtastsicherheit
war nicht so toll.

Grundig hatte uebrigens zuerst keine Senkrechtspieler, die haben sich bei Philips bedient.
Die spaeteren Senkrechten waren alles Henkelware.

Technische Gruende gab es fuer die Senkrechtspieler keine, aber psychologische.
Im Gegensatz zum unscheinbaren Philips CD-100 konnten die im Regal eine gute Figur zum
Besitzerstolz machen. Immerhin konnte man etwas fuer seine 2000,-DM vorweisen und die
Bekanntschaft ohne CD neidisch werden lassen...

(Haette ich doch bloss nicht das Stereo-Sonderheft "Alles ueber CD-Spieler" verliehen...
Nu ist es weg... :-( eine komplette Uebersicht mit Kurztests der ersten Generation.
Der Billigste war von Quelle, etwa 1000,-DM)

73
Peter
Metal_Man
Inventar
#66 erstellt: 29. Nov 2005, 22:10
Moin!
Hab noch einen uralten Philips CD-Player...
Keine Fernbedienung, keine Extras, kein garnichts, außer extremer Lebensdauer!
Grüße
kaefer03
Inventar
#67 erstellt: 29. Nov 2005, 23:11
Marantz CD 7.
Mr._Universum
Stammgast
#68 erstellt: 30. Nov 2005, 00:01
Hi,

ich fand die Senkrechtspieler auch schon toll. Machten sie doch optisch richtig was her.

Der HITACHI DA-1000 war der Stammvater einer Serie von Abwandlungen:



Einer dieser Derivate war der SABA CDP-380:



Es gab ja noch die Ableger DUAL CD-120, Nordmende AD 2000, DENON DCD-2000 sowie ein optisch sehr abgewandelter JVC.

Diese Geräte sind sehr aufwändig konstruiert, stellen sich bisweilen allerdings leicht mimosenhaft an. Selbstgebrannte CD's sollten mit langsamer Brenngeschwindigkeit erstellt sein, dann klappt es zumeist. Das Skippen von Titel zu Titel
dauert recht lang und wird manchmal zur Zitterpartie.

Ich mag ich die Geräte trotzdem. Vor allem der Hitachi ist bei Dunkelheit schön beleuchtet und somit eine Augenweide.

Mein Philips CD-303 aus der Zeit spielt sicherlich zuverlässiger ab.

Gruss,

Hansi


[Beitrag von Mr._Universum am 30. Nov 2005, 01:40 bearbeitet]
cr
Inventar
#69 erstellt: 30. Nov 2005, 12:21
Ist es nicht schwierig, die CDs hinein/herauszugeben, ohne die Abspielseite mit einem fetten Fingerabdruck zu schmücken?
Mr._Universum
Stammgast
#70 erstellt: 30. Nov 2005, 12:28
Hi cr,

nun ja, unvorsichtige Zeitgenossen werden zunächst sicherlich fleißig Fingerabdrücke auf den CD's erzeugen.

Aber selbst ohne größere Anstrengung oder Fingerverbiegung klappt es auch ohne:
Da die CD bei geöffneter Luke über die Hälfte ihrer Fläche aus dem Schlitz herausragt, lässt sie sich gleichzeitig am Rand und am Mittelloch fassen, ohne dass die Abspielfläche berührt wird.

Ich weiss, dass das früher bereits kritisiert worden ist, sollte aber nicht zu hoch stilisiert werden.

Gruss,

Hansi
cr
Inventar
#71 erstellt: 30. Nov 2005, 15:04
Es gibt ja auch Schubladen, wo man die CD nicht am Rand zu fassen kriegt (einige Panasonic DVD-Player zB)
Man kann gewiß damit leben
hf500
Moderator
#72 erstellt: 30. Nov 2005, 20:00
Moin,
von meinen Senkrechtspielern kann das "CD-herausschieben"
der DA-1000 am schoensten.

Etwas mimosenhaft sind sie wirklich. Einerseits sind sie
auch schon ueber 20 Jahre alt und die Laser koennen nachgelassen haben,
andererseits haben sie nie die Unerschuetterlichkeit der Philips gehabt.
Ein CD100 ertraegt schon ernsthafte Schlaege, Umdrehen waehrend der
Wiedergabe oder extrem zerkratzte CDs. Nur Fingerabdruecke nicht,
da ist er systembedingt auch empfindlich.
(Philips wollte diese Eigenschaften zur Markteinfuehrung unbedingt haben,
man hatte Angst, dass die neue Technik sonst nur schlecht akzeptiert wird.)


Absolutes Abschreckbeispiel war vor etwa 14 Jahren ein Billigspieler aus einem Bloed-Markt Vorgaenger.
Damals billig (100DM) und so empfindlich, dass er bei der Wiedergabe nahezu jede Beruehrung mit
Aussetzern beantwortete.

73
Peter
yamaha_cd1
Ist häufiger hier
#73 erstellt: 30. Nov 2005, 23:54

hf500 schrieb:

.....
In der ersten Generation waren bis auf Philips und Sony (und deren Ableger) eigentlich
alle CD-Spieler Senkrechtspieler.
....


Als eigenständigen CD-Player der ersten Stunde, gab es noch den Yamaha CD-1, welches kein "Senkrechtspieler" war !

Im Vergleichstest des "Audio"-Magazins von 07/1983 wurde das Gerät u.a. dem Phillips CD200, Siemens RW-725, Micro CD-M1, Sharp DX-3.... entgegengehalten.
Jedoch in der Tabelle gab es keine Angabe zum Preis.

Habe deswegen ein paar Fragen:
-War die Yamaha CD-1 überhaupt offiziell erhältlich, oder nur auf Anfrage ?
-Wenn ja, zu welchem Preis ?
-Hat hier einer im Forum so ein Gerät ?

Mr._Universum
Stammgast
#74 erstellt: 01. Dez 2005, 01:44
@cr,

also ich mache das immer wie auf den folgenden Bildern:





So klappt das eigentlich ganz gut.


@hf500,

den SABA CDP-380 auf dem Bild habe ich mir im Oktober 1984 als Auslaufmodell neu gekauft.
Zu der Zeit hatte ich bereits meinen Philips CD-303. Auch damals, also im Neuzustand, war der Saba im Vergleich zum Philips empfindlicher. Da hat sich eigentlich nichts dran geändert. Der kürzlich erworbene Hitachi DA-1000 agiert da ganz genauso.

Gruss,

Hansi
pedi
Stammgast
#75 erstellt: 01. Dez 2005, 08:47
hi,
kann ich mit einem onkyo DX6750 eigentlich hier auch mitreden oder ist er noch zu jung?
mfg pedi
Audio_Tom
Stammgast
#76 erstellt: 01. Dez 2005, 13:20
Hallo zusammen!

Interessante Diskussion habt ihr hier!

Ich interessiere mich derzeit auch für einen Vintage-Player. Nun habe ich schon viel positives vom Sharp DX-3 gehört, allerdings habe ich das Gerät noch nie gesehen. Hat jemand so ein Teil und wäre dieser so freundlich, diesen Player zu fotografieren und hier ein Bild einzustellen? Wäre echt super!!!

Hallo Hansi! Super Teil, dein Saba! Echt wunderschönes Gerät. Wärst du so nett, mal ein Bild direkt von vorne zu machen? Ich hab das Ding noch nie in seiner "ganzen Pracht" gesehen.

Am interssantesten aus dieser Zeit finde ich eigentlich den CD207 von Philips. Warum? Nun, kann ich auch nicht genau sagen. Wahrscheinlich, weil er so unscheibar nach "Spielkonsole" aussieht. Leider habe ich von CD207-erfahrenen Leuten hier gehört, daß der Motor oft den Geist aufgibt und manchmal die Ausgänge tot sind. Trotzdem bin ich auf der Suche nach einem. Was habt ihr für Erfahrungen mit dem Gerät gemacht??

Ich habe einen optisch und technisch ziemlich mitgenommenen CD303 zu Hause. Diesen haben wir neulich mit einem Technics SL-PS700 verglichen. Leider hat der Philips da überhaupt nicht überzeugen können. Er spielte, im Vergleich, sehr viel dumpfer als der Technics. Ist dies eine Eigenheit der alten Player oder ist der Philips technisch so am Ende?

Gruß Tom
Mr._Universum
Stammgast
#77 erstellt: 01. Dez 2005, 15:21
Hi Audio_Tom,

hier ein Bild des SABA CDP-380 direkt von vorne:




Ich kann mir übrigens nicht vorstellen, dass wenn ein Philips CD 303 merklich dumpfer klingt als ein Technics, dass der dann vollkommen in Ordnung ist.

Gruss,

Hansi
cr
Inventar
#78 erstellt: 01. Dez 2005, 16:37
Mir ist nicht bekannt, dass in Europa oben genannter Yamaha erhältlich gewesen wäre.
Beim Start der CD gabs nur den Philips, den Sony, den Hitachi und den Toshiba.
Der Toshiba hatte eine Schublade und Fernbedienung, war allerdings ein inferiores Gerät. da er nur eine 14-bit-Auflösung hatte!!!!!
Der Philips war dagegen ein 14Bit/4x Oversampler, was einer 16 Bit-Auflösung entspricht. Der Sony war ein 16Bit-Gerät ohne Oversampling mit aufwendiger analoger Filterung (ich hatte das Gerät). Beim Hitachi weiß ich nicht, ob der die Philips- oder die Sony-Wandler hatte oder eigenständige.

Obwohl der Philips die bessere Laufsicherheit hatte, kam er für mich nicht in Frage wegen
a)Design
b)extrem langsame Titelzugriffe
c)weder Fernbedienung noch 10er Tastatur
d)generelle Skepsis gegenüber Philips-Hifi-Geräten (man schaue sich die damaligen Gerätekataloge mal an).

Bezüglich Abtastsicherheit machte mir der Sony wirklich viel Ärger, erst zwei Services brachten das Ganze so halbwegs ins Lot, empfindlich blieb er immer.

Ob er klanglich (14bit/4xOS-Wandler) besser als der Sony war, war damals durchaus umstritten, auch wenn jetzt nachträglich sein Klang immer gelobt wird.
Der Sony war wegen seines Höhenabfalls von 3dB bei 20kHz etwas wärmer in den Höhen.


[Beitrag von cr am 01. Dez 2005, 16:42 bearbeitet]
Audio_Tom
Stammgast
#79 erstellt: 01. Dez 2005, 18:56
Hallo Hansi,

wow, ich hätte nicht gedacht, daß du das so schnell hier einstellst! Super Bild, vielen Dank! Das Teil ist echt der Hammer. Einfach noch ein Stück solide Technik. Ich kann mir vorstellen, daß es, nur aufgrund der Optik des Gerätes, sehr viel mehr Spaß macht, mit dem Gerät Musik zu hören, als mit einem heutigen 08/15-CD-Spieler, oder?? Einfach nur ein Traum!! Da wird sogar das Einlegen der CD zum wahren Ritual!!

Den gleichen gab es doch auch von Dual, oder? Ist da nicht auch die Hitachi-Technik drin??

Ja, das haben wir (mein Bruder und ich) uns auch schon gedacht, daß der Philips einfach aufgrund seines Alters bzw. der "verbrauchten" Technik deutlich schlechter spielt, als der Technics. Übrigens habe ich die gleiche Vermutung schon einmal von einem "Vintage-CD-Player-Kenner" hier irgendwo gelesen. Dieser hat auch gemeint, daß die Geräte aus den 80ern oftmals aufgrund von verbrauchten Bauteilen im Vergleich zu neuen Playern so schlecht klingen würden. Aber dazu kann ich nichts sagen, da hab ich keine weiteren Erfahrungen.

Gruß Tom
hf500
Moderator
#80 erstellt: 01. Dez 2005, 22:27
Moin,
@isnah65,
einen Sharp DX-3 habe ich. Sein Merkmal ist seine Uebersichtsanzeige, die
die Anzahl der Titel und ihre Laenge darstellt.

Sobald ich herausbekommen habe, wie man die Innereien hinter der Front zerlegt,
werde ich auch mal die ausgeleierten Riemen fuer Klappe und Vorschub wechseln,
im Moment laeuft der DX-3 nicht.
Ohne Digicam kann ich leider keine Bilder machen :-(

Meine beiden CD207 haben keine Probleme mit dem Motor, tote Ausgaenge koennten an kalten
Loetstellen liegen.
Der 207 gehoert nicht zur ersten Generation, er muesste die dritte oder vierte sein.
Immerhin hat er schon den TDA1541 16-bit Wandler.
Mein erster CD war der Philips CD202, 1986 als Vorfuehrmodell gekauft.
(drei Wochen spaeter haette ich einen CD104 fuer das gleiche Geld bekommen...)
Klangverschlechterung durch verbrauchte Bauteile, ich weiss nicht. Mit einer Mess-CD und
einem Tonfrequenzvoltmeter kann man das nachpruefen, die Philips haben einen linealglatten Frequenzgang von 20Hz bis 20kHz.

Der Saba ist tatsaechlich ein Hitachi DA-1000, nur hat der das Laufwerk in der Mitte.
Der Dual ist mit dem Saba baugleich, es steht nur etwas anderes auf dem Typschild.

@cr,
der Titelzugriff beim Philips hat mich nie gestoert, ich fand seine Startprozeduer immer faszinierend,
wenn er mit leisem zwitschern und dem ziiep-ziiep des Radialmotors startet. Ob er das in 2 oder 10 Sekunden
schafft, was soll's. Die Methode der weglassenden Programmierung und seine Uebersichtsanzeige waren neben der
Abtastsicherheit die groessten Pluspunkte fuer mich.
Ausserdem waren sie die einzigen HiFi-Geraete, die Philips wirklich gelungen waren. Alles Andere...na ja...
Der Kleinste der ersten Generation, der CD100, hat uebrigens ein Druckgusschassis. Und alle haben letztlich ein
doppeltes Gehaeuse.

Der Hitachi ist genau, wie nahezu alle anderen jap. CD-Spieler jener Zeit, ein Analogfiltergeraet, hat aber zwei Wandler.
Ich meine, sie sind von Hitachi. Sie haben alle das komplizierte analoge Filter im Ausgang, weil sie im Gegensatz zum
Philips kein digitales Filter vor dem Wandler hatten. Das und das Oversampling liess das Ausgangsfilter beim Philips zum
einfachen Tiefpass mutieren.

Unter dem Strich kann man sagen, dass Philips ueber CD-Spieler am intensivsten nachgedacht hat.
Sie brachten die im Aufbau einfachsten Geraete mit den besten Leistungen heraus.
Woanders habe ich da den Eindruck, dass man wieder "Denken durch Draht" ersetzt hat und auf unnoetig komplizierte
Loesungen gekommen ist, auch wenn sie technisch anspruchsvoll sind (z.B. die Kreuzrollenfuehrung des Laserschlittens im Hitachi).
Sony ist (wieder mal) auf halbem Wege verhungert und hatte dann nur noch Geld fuer einen Wandler.

@yamaha cd1,
was schrieb man denn damals ueber den DX-3?
(Scan waere nett)

@alle,
Wer hat ein Schaltbild vom Siemens RW-725 (Sanyo Senkrechspieler)?

73
Peter
Audio_Tom
Stammgast
#81 erstellt: 02. Dez 2005, 10:40
Hallo hf500,

du hast bestimmt mich gemeint, oder ?? Egal, ich denke mal, es interessiert isnah65 genauso, wie mich!

Das mit deinem "Problemchen" hab ich schon weiter vorne gelesen:

Sharp DX-3:
Ich weiss immer noch nicht, wie ich das Geraet zerlege, um die Riemen fuer Klappe und Vorschub zu tauschen.


So kompliziert??

Schade (das mit der Digicam) :-(!!! Jetzt hab ich mich so gefreut!!! Endlich mal jemand, der mir einen DX-3 zeigen kann und leider keine Digicam zur Hand!!

So was habe ich mir auch überlegt (mit den kalten Lötstellen). Aber das gleich beide tot sind??

Danke für den Tip mit dem Tonfrequenzvoltmeter. Wie funktioniert das? Kannst du das "kurz" erläutern?? Wäre echt super!!
Mr._Universum
Stammgast
#82 erstellt: 02. Dez 2005, 11:04
@Audio_Tom,

genau, die Hitachi Technik ist 1:1 im Saba, Dual CD 120 sowie Nordmende AD 2000.

Der Dual wird hier angeboten:

http://cgi.ebay.de/w...TRK%3AMEWA%3AIT&rd=1

Der Nordmende hat keinen silbernen Bereich in der Laufwerksklappe. Was bei Saba silbern ist, ist beim Nordmende schwarz.

Ein "Ritual" ist das Einlegen der CD durchaus. Hat man sie in den Schlitz zur Hälfte eingelegt, kann man die Open/Close Taste betätigen. Langsam schliesst sich die Klappe, während die CD zeitgleich nach unten abgesenkt wird. Anschliessend beginnt sie sich zu drehen, das "Inhaltsverzeichnis" der CD (TOC) wird gelesen und schliesslich wird in einem der Displays die Anzahl der Titel genannt. Auf Tastendruck kann man die Gesamtspielzeit ablesen.

Während nach Betätigung der Play-Taste, die CD abspielt, ist das Gerät auch recht auskunftsfreudig: Gleichzeitig Nr. des abgespielten Titels, wie auch abgespielte Zeit des Liedes. Auf Tastendruck gibt es dann noch die gesamte, abgespielte Zeit der CD.
Wo sich der Laser ungefähr befindet, zeigt der "Laser Localisator", eine 12-stellige LED-Kette (die allerdings bei 60 min endet - damals ging man bei den meisten CD's von 60 min Spieldauer aus).
Die zweite LED-Kette informiert über die per Tasten regelbare und per Motorpoti eingestellte Kopfhörerlautstärke. Ebenso wird damit die Ausgangssignalstärke eines von zwei Cinch-Ausgangspaaren geregelt.

Man kann übrigens gut erkennen, dass die CD sich zu Beginn deutlich schneller dreht als zum Ende hin (da ist ja eine kontinuierliche Geschwindigkeitsänderung von ich glaube 500-200 UPM um die Bahngeschwindigkeit konstant zu halten - CD wird ja von innen nach aussen gelesen). Ausserdem fällt auf, dass so manches CD-Label nicht richtig zentriert ist.

Soviel zum Thema Ritual.

@CR,

welchen Ursprungs die Audio-Wandlerchips sind weiss ich im Moment nicht. Ich meine, dass Hitachi da was eigenes eingebaut hat. Es war auf jedenfall eine 16-bit Quantisierung mit analogen Filtern.

Überhaupt hat sich während der Bauzeit der Geräte auf den Audioplatinen mehrfach was geändert. Die allerersten Hitachi's hatten angeblich mit etwas höheren Verzerrungswerten und leichten Rauschfahnen an krititschen Klaviertönen zu kämpfen. Die Bauähnlichen von Saba, Dual und Nordmende kamen etwas später auf den Markt und waren, so die damalige Fachpresse, von Anfang an klanglich einfwandfrei.

@hf500

ja, an den Sharp DX-3 kann ich mich auch dunkel erinnern. Der sieht auch sehr interessant aus.

Gruss,

Hansi
Audio_Tom
Stammgast
#83 erstellt: 02. Dez 2005, 14:23
Hi Hansi,

ja, genau so habe ich mir das vorgestellt! Ein wahres Ritual!

Das mit der "Laser Localisator"-Anzeige hab ich schon gesehen. Nette Spielerei! Da sieht man, daß die Leute sich zu der Zeit noch viel mehr Gedanken darum gemacht haben, wie das alles dargestellt wird. Es sollte ja ein Plattenspieler-Ersatz sein. Ich kann mir gut vorstellen, daß die Leute damals in der Entwicklung ganz schön Muffensausen hatten, ob das neue "System" überhaupt angenommen wird. Deshalb die ganzen netten und nützlichen "Gimmicks".

HALLO AN ALLE: Wer hat bitte ein Bild vom DX-3??? Ich verzweifel noch hier !! Die ganze Zeit wird mir erzählt, wie toll der ist und ich kann mir kein Bild davon machen !

Gruß Tom
yamaha_cd1
Ist häufiger hier
#84 erstellt: 02. Dez 2005, 16:48

cr schrieb:
Mir ist nicht bekannt, dass in Europa oben genannter Yamaha erhältlich gewesen wäre.
Beim Start der CD gabs nur den Philips, den Sony, den Hitachi und den Toshiba.
...


Also im "audio" von 07/1983 wird das Gerät besprochen und der vorraussichtliche Verkaufstermin soll, laut der Zeitschrift, Frühjahr 1984 sein.
Das Gerät, welches ich erstanden habe, stammt jedoch von 1983. Sagt der Erstbesitzer aus Italien.
Ich habe es selber noch nicht hier, da es noch unterwegs ist...
*nichtmehrwartenkann*
hf500
Moderator
#85 erstellt: 02. Dez 2005, 17:53
Moin,
das mit dem Zerlegen des DX-3 meine ich im Moment durchaus ernst.
Jedenfalls ist es mir beim ersten (und bislang letzten) Versuch nicht gelungen,
die Frontplatte anzunehmen, so dass ich die Klappen- und Vorschubmechanik vor mir habe.
Irgend etwas wollte partout an der Front bleiben.
Sharp hat das Konstruieren "von hinten durch die Brust ins Auge" eine Zeitlang zur
hohen Kunst erhoben. Da konnte schon Kompliziertes dabei herauskommen. Es gibt da auch einige
Videorecorder aus der Fuehzeit, in denen ein Pfund Treibriemen steckt.

Vielleicht gelingt es, am WE eine Digicam zu organisieren.
Dann koennte es Bilder geben.

Der DA-1000 kann tatsaechlich einige handfeste eingebaute Macken haben.
Mein Erster bekam nach einigen Minuten Betrieb die Klappe nicht mehr auf. Jeder Druck auf die Taste
erzeugte dann nur noch minimale Reaktionen. Eine stromlose Nacht loeste die "Verkrampfung" wieder.
Ein genauer Vergleich der Serviceunterlagen mit der Realitaet zeigte Unterschiede in der
Klappensteuerung. Im Schaltbild war eine Verriegelung vorhanden, die im Geraet teilweise fehlte.
Man hatte also eine Einsparmoeglichkeit gefunden. Dumm nur, dass immer noch aktive Gatter in der Steuerlogik
an den Eingaengen offen gelassen wurden, was nicht vorkommen darf. Gattereingaenge muessen immer auf definierte
Zustaende gelegt werden. Das logisch korrekte Belegen der offenen Eingaenge hat das Problem dauerhaft behoben.
Bleibt die Frage, wie das Geraet mit dem Fehler 20 Jahre lang benutzt wurde.

Der DA-1000 muss auch etwas mit Blaupunkt zu tun haben. Jedenfalls bekam ich den Ersatzriemen fuer den Vorschub
in einer Tuete mit Blaupunkt E-Teilnummer. Der Riemen ist kein Standardteil.
Der Pegel fuer den zweiten und den KH-Ausgang wird uebrigens mit einem Motorpoti eingestellt.

73
Peter
cr
Inventar
#86 erstellt: 03. Dez 2005, 00:20
Mit Frühjahr 1984 war das Yamaha-Gerät allerdings ein halbes Jahr später als die vier ersten dran.
Wodurch die Chance bestand, die ersten Kinderkrankheiten dieser neuen Geräteart bereits zu beheben.
yamaha_cd1
Ist häufiger hier
#87 erstellt: 03. Dez 2005, 01:12
Wenn ich das Gerät hier habe, gibt es eine 100-prozentige Antwort.


Erstmal ein paar Links:
http://homepage.mac.com/sigloxx/PhotoAlbum8.html
http://www.thevintageknob.org/DAD/CD1/CD1.html ( als 1983er ausgegeben! )
http://www.audioscop...h=22&products_id=446

Mr._Universum
Stammgast
#88 erstellt: 03. Dez 2005, 01:18
@CR,

habe inzwischen eine Werbung von 1983 über den Hitachi DA-1000 gefunden. Dort legt Hitachi Wert auf die Feststellung, dass unter anderem der für die Digital-Analog Wandelung verwendetete LSI-Schaltkreis durch die bei Hitachi vorhandenen technologischen Voraussetzungen selbst entwickelt und hergestellt wurde.

Gruss,

Hansi


[Beitrag von Mr._Universum am 03. Dez 2005, 01:18 bearbeitet]
recluce
Stammgast
#89 erstellt: 03. Dez 2005, 06:34
Irgendwie habe ich den Revox B225 (und seine Ableger, wie den B226 und die Studer Profigeräte) zu wenig erwähnt gesehen. Wenn ich mich nicht irre, war der B225 auch schon 1982 auf dem Markt.

Schwer und unendlich solide, mit einer phantastischen Abspieleinheit. Und das Beste: dank der Modellpflege bei Revox sind die Geräte heute noch akutell - diverse Upgrades, zum Beispiel des D/A Wandlers, machen es möglich.

Ich habe selber den B226 seit 1988 und höre heute noch, trotz einiger Experimente, Musik nur über diesen Player und seinen (modernisierten) D/A Wandler. Und das, obwohl der B226 schon einen Digitalausgang hat!

Ach ja: als Supersonderangebot hat das Gerät damals DM 1498,-- gekostet. Und Ihr glaubt nicht wo: bei Saturn am Ring in Köln, dem "Ur-Saturn". Damals war das noch ein großer Fachhändler ohne Filialen und dem größten High-End Sortiment der Stadt. Wie sich die Zeiten ändern - in den heutigen Geizmarkt setze ich keinen Fuß mehr!

Mein erster Player war 1982 übrigens auch ein Philips CD100, für schlappe 2000 DM. Guter Player, aber dem B226 konnte der klanglich nicht das Wasser reichen. Trotzdem hat das Teil bis 1998 gute Dienste als Zweitplayer im Schlafzimmer geleistet, dann war Schluss (kein Muckser mehr).


[Beitrag von recluce am 03. Dez 2005, 06:38 bearbeitet]
bukowsky
Inventar
#90 erstellt: 03. Dez 2005, 09:59

recluce schrieb:
Mein erster Player war 1982 übrigens auch ein Philips CD100, für schlappe 2000 DM. Guter Player, aber dem B226 konnte der klanglich nicht das Wasser reichen. Trotzdem hat das Teil bis 1998 gute Dienste als Zweitplayer im Schlafzimmer geleistet, dann war Schluss (kein Muckser mehr).

steckt im B226 nicht der CD300/304?
vaio666
Stammgast
#91 erstellt: 03. Dez 2005, 10:15
Hallo zusammen.
Weiss nicht ob der schon zu den Klassikern zählt, aber was haltet ihr denn von dem PD-7700 von Pioneer?



Gruß
vaio666
hf500
Moderator
#92 erstellt: 03. Dez 2005, 19:17
Moin,
der Pioneer hat als Besonderheit den Plattenteller und als typisches Problem eine
gerne verlorengehende Linse der Abtasteinheit.
Zu den Klassikern wuerde ich ihn jetzt nicht zaehlen.

In dem Revox steckt viel Philips. Das faengt schon mit dem Laufwerk an.
Ueber die restliche Elektronik weiss ich nichts, aber der Revox war/ist ein
Oversamplinggeraet mit digitalem Filter. Diese Technik kam zunaechst von Philips.

73
Peter
yamaha_cd1
Ist häufiger hier
#93 erstellt: 04. Dez 2005, 17:33
Halte gerade ein Deutsches Yamaha-HiFi Prospekt von 1983 in den Händen. Es beinhaltet die gesamte damalige Produktpalette.
Auf der ersten Seite wird in der Einleitung das CD-1 kurz angesprochen, sogar mit Abbildung.

Habe mich nochmal mit dem Besitzer kurzgeschlossen. Er sagte er habe das Gerät im September 1983 in Italien erworben (eines von 35 Geräten). Im März 1983 ist es angeblich in Japan herausgekommen und im Frühjahr 1984 schon, ist das CD-1 durch das CD-1a ersetzt worden.

Falls irgendwer weitere Informationen zu Stückzahlen und Preise zu diesem Gerät geben kann, wäre ich dankbar.


[Beitrag von yamaha_cd1 am 04. Dez 2005, 17:37 bearbeitet]
Audio_Tom
Stammgast
#94 erstellt: 05. Dez 2005, 08:57
@hf500:

Servus! Also doch eine Sauarbeit, das Ding zu zerlegen! So was kenne ich, man bastelt ewig rum und findet einfach nicht die Schraube, an der es noch hängt. Oder man sieht sie, kommt aber mit keinem Schraubenzieher der Welt hin!!

Über den DA-1000 habe ich nun schon mehrere Dinge gelesen. Manche berichten, daß das Ding auch noch nach fast 20 Jahren tadellos funktioniert, die anderen schreiben, daß er heftigst anfällig für Defekte sei. Ich weiß noch nicht so recht, was ich von dem halten soll.

Gabs eigentlich den Lo-D nur in Japan oder so? Ich hab noch nie was von dem Gehört, hab ihn nur mal auf einer Homepage mit Vintage-CD-Playern gesehen.

Hat das mit der Digicam geklappt?? Wäre ja echt super!!

Gruß Tom
hf500
Moderator
#95 erstellt: 05. Dez 2005, 22:39
Moin,
die Bilder werden noch dauern.
Ich habe mich eben mal daranbegeben, aber der DX-3 leuchtet erst in voller Pracht, wenn er eine CD intus hat.
Und ohne Riemen keine CD...
Ich habe dann eine Handvoll Schrauben herausgedreht und das Ganze zerlegt.
Der Sharp ist aeusserst aufwendig, aber ohne jede Ruecksicht auf Wartungsarbeiten
gebaut worden. Den Riemen des Vorschubantriebes habe ich schon herausbekommen,
fuer den Klappenantrieb ist noch mehr zu zerlegen.

Hoffentlich bekomme ich das Ganze auch wieder zusammen...
;-)

73
Peter
Audio_Tom
Stammgast
#96 erstellt: 06. Dez 2005, 12:57
Würd mich für dich freuen, wenns klappen würde.

Wo hast du überhaupt den neuen Riemen her? Gibt es solche Sachen noch zu kaufen??

Gruß Tom
hf500
Moderator
#97 erstellt: 06. Dez 2005, 16:43
Moin,
es sind normale Vierkantriemen mit etwa 33mm Durchmesser.
Sowas ist Standardware, zum Glueck.

Heute habe ich mir ein kleines Sortiment zusammengesucht, mal sehen
wieviel dafuer noch geschraubt werden muss.

73
Peter
Gelscht
Gelöscht
#98 erstellt: 06. Dez 2005, 17:11
Hallo...

was ist vom Yamaha CDX 1120 zu halten...

...rein äußerlich sieht der extrem unkaputtbar aus...

...taugt eurer Meinung nach die Anschaffung eines solchen Gerätes...
ralfi_aus_ulm
Neuling
#99 erstellt: 07. Dez 2005, 12:49
Tach zusammen,

wollte nur kurz erwähnen, daß ich einen Sharp DX-3 UND eine Digitalcamera besitze... :-)
Werd demnächst mal ein paar Bildchen schießen. Außerdem werd ich den wohl verkaufen, sobald ich rausgefunden habe, was der so in etwa wert ist. Weiß da jemand bescheid? Scheint ja hier so ein paar Spezialisten zu geben.
Der Player wird demnächst übrigens 23 Jahre alt und läuft immer noch. :-)

Ralf
Audio_Tom
Stammgast
#100 erstellt: 07. Dez 2005, 14:05
@Ralf:

Sei gegrüßt in unserer lustigen Runde !

Finde ich super von dir, das mit den Bildern! Bitte, bitte mach schnell ! Ich warte (und ich denke mal, außer mir noch andere)!!

Ach ja: Ich kann (Gott sei Dank) bald "richtig" mitreden: Ich habs (endlich) geschafft, mir über I-Bäh nen Dual CD 120 zu besorgen! Jipiieee!! Die Freude ist groß!!

Wenn ich ihn habe, schreibe ich einen großzügigen Erfahrungsbericht und mach ein paar Bildchen -- versprochen !!

Gruß Tom
hf500
Moderator
#101 erstellt: 07. Dez 2005, 16:33
@ Ralfi
Moin,
dann mach Du die Bilder.
Gestern habe ich meinen mit neuen Riemen ausgestattet, und musste feststellen, dass durch
die lange Standzeit irgend etwas in der Vorschubsteuerung kaputtgegangen ist :-(
Jedenfalls findet er das TOC der CD nicht, die Platte dreht hoch
(er kann 40x Multispin :-/) und das war es erstmal.
(Laser leuchtet (unsichbar) und Focus arbeitet)

Frage an Alle, wer hat ein Schaltbild?

geknickt

Peter



Meinen DX-3 habe ich vor etwa 5 Jahren fuer 30DM vom Flohmarkt gekauft.
Nach einer ausfuehrlichen Funktionskontrolle, es gab da Strom.
(bei den Elektroschrotthaendlern bedeutet "Funktioniert", dass nach dem Einschalten
irgendetwas leuchtet. Das ist natuerlich zuwenig...)
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